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‎Sieben, Wilhelm, Dirigent (1881-1971)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Unterzeismering, 27. VII. 1936, (9 x 14 cm). 1 Seite.‎

‎Sieben war zuletzt Generalmusikdirektor in Dortmund.‎

Referentie van de boekhandelaar : 60917

‎Silberschlag, Johann Esaias, Theologe und Naturforscher (1716-1791)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Magdeburg, 11. VI. 1765, Fol. 1/2 Seite. Mit rotem Siegelabschlag.‎

‎Fünfzeilige Bestätigung auf einem Kirchenbuchauszug (vom Garnison-Custos H. W. Uehlander): Maria Steglitz (verh. Blenk) hat versichert, daß von ihren Geschwistern nur noch ihre Schwester Katharina am Leben sei. Dies attestiert Silberschlag. - Silberschlag war von 1756-66 Pfarrer an der Heiligegeistkirche in Magdeburg, dann wurde er nach Berlin berufen. Er war Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften und ein Bahnbrecher für den modernen Realschulunterricht. Sein "Leben von ihm selbst beschrieben" erschien 1792 in Berlin. - Vgl. ADB XXXIV, 314-16.‎

Referentie van de boekhandelaar : 37566

‎Sinatra, Frank, Sänger und Schauspieler (1915-1998)‎

‎Eigenh. Signatur auf einer Fotographie.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, (24 x 18 cm). 1 Seite.‎

Referentie van de boekhandelaar : 60824

‎Slezak, Leo, Sänger (1873-1946)‎

‎Porträtphotographie (Rollenbild; Atelier Adèle, Wien) mit eigenh. Datierung und U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. Wien, 15. VI. 1905, Kabinettformat (16,5 x 10,5 cm).‎

‎Kniestück des jungen Slezak als englischer Offizier George Brown in Boieldieus "Die weiße Dame". - Rückseitig Widmung von anderer Hand ("Meiner lieben Mizzl! Blandl | Weihnachten 1904").‎

Referentie van de boekhandelaar : 37195

‎Kaulbach, Wilhelm von, Maler (1805-1874)‎

‎Gedruckte und handschriftlich ausgefüllte Urkunde mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, 21. VII. 1865, 41 x 33,5 cm. Lithogr. Kopf der Kunstakademie.‎

‎Lithographierte Immatrikel der Kgl. Bayerischen Akademie der bildenden Künste "im Fache der Zeichnungskunst" für den Zögling der Antikenklasse Dionys Heckl aus Gnotzheim (in Mittelfranken), unterzeichnet vom Direktor Wilhelm Kaulbach und dem Sekretär und Professor für Kunstgeschichte an der Akademie Moriz Carrière (1817-1895). - Kaulbach war seit 1849 Direktor der Münchner Kunstakademie. - Knickfalten. Minimal fleckig. - Sehr dekorativ.‎

Referentie van de boekhandelaar : 37394

‎Seghers, Anna, Schriftstellerin (1900-1983)‎

‎Eigenh. Umschlag mit DDR Briefmarken.‎

‎o.J. Berlin, ohne Datum, (15 x 22 cm). 1 Seite.‎

‎An einen Autographenhändler.‎

Referentie van de boekhandelaar : 60814

‎Schütze, Theodor Reinhold, Jurist (1827-1897)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Graz, 18. IX. 1880, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Redakteur mit den "gewünschten Biographischen Notizen für '[August] Bolm's Geschichtslexikon' [1881], mit dem Ersuchen, davon den Ihnen angemessen scheinenden Gebrauch machen zu wollen." - Schütze lehrte die Rechte in Kiel und Kopenhagen; 1876 folgte er einem Rufe an die Universität in Graz.‎

Referentie van de boekhandelaar : 36806

‎Karpow, Anatoli Jewgenjewitsch, Schachspieler (geb. 1951)‎

‎Eigenh. Widmung und U. in Filzstift auf einem Plakat.‎

‎o.J. Baguio City, Juli 1978, 66 x 50 cm. Karton.‎

‎"To Mr. Kienberger | AKarpov". Gedruckter Plakattext mit dem Photo eines Schachbretts von Dick Baldovino: "Karpov | Kortchnoi | World Chess Championship | Baguio City Starting 17 July 1978 | Philippines." - Karpow verteidigte seinen Weltmeistertitel zweimal (1978 in Baguio und 1981 in Meran) erfolgreich gegen Kortschnoi. - Längs und quer gefaltet.‎

Referentie van de boekhandelaar : 36307

‎Doderer, Heimito von, Schriftsteller (1896-1966)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wien, 14. XI. 1958, Fol. 2/3 Seite..‎

‎An Herrn Herzog (wohl im Biederstein-Verlag) in München: "[...] Ich danke Ihnen für Ihre Aufforderung bei Ihnen zu lesen oder Autogramme zu geben -. Rufen Sie mich doch einmal vormittags an, damit wir darüber sprechen [...] Ein Termin nach dem 3. Dezember wäre mir recht [...]" - Eingangsstempel. - Beiliegend der Durchschlag eines Gegenbriefs sowie eine Buchankündigung aus dem Biederstein-Verlag.‎

Referentie van de boekhandelaar : 36264

‎John, Elton, Sänger (geb. 1947)‎

‎Gedruckte Fotographie mit eigenh. U.‎

‎o.J. ohne Ort und Datum, , (15 x 12,5 cm). 1 Seite.‎

‎Es handelt sich um ein aus einem Magazin ausgeschnittenes Bild von Elton John, das diesem für die Unterschrift zugeschickt wurde.‎

Referentie van de boekhandelaar : 60818

‎Dove, Alfred, Historiker und Publizist (1844-1916)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie eigenh. Manuskript.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr [vor 1865], Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und Verschlußmarke. Manuskript: 4°. 2 Seiten.‎

‎I. An den Naturforscher Gustav Suckow (1803-1867) in Jena: "[...] Bei einer Arbeit über Temperaturverbreitung auf der Oberfläche der Erde wäre es mir sehr erwünscht, die wesentlichen Wärmemittel der einzelnen Jahrgänge zu haben, wie sie sich aus den Beobachtungen Ihres Herrn Vaters [Wilhelm Karl Friedrich Suckow] ergeben haben und welche von H. Professor Posselt berechnet worden sind. Sind diese Zahlen in Ihrem Besitz, so würden Sie mich sehr verbinden, wenn Sie mir sie gefälligst zukommen ließen oder sie Hr. Du Bois, der Ihnen diese Zeilen ja übergiebt, anzuvertrauen [...]" - II. Das Manuskript befasst sich mit derselben Thematik und protokolliert die "Sitzung der physikalischen mathematischen Klasse" einer Akademie. Dove schreibt hier in der dritten Person: "Herr Dove theilte unter Vorlegung der sich darauf beziehenden Rechnungen die Fortsetzung seiner Untersuchungen über die nicht periodischen Änderungen der Temperaturvertheilung auf der Oberfläche der Erde mit [...]" Exaktes Protokoll seiner Arbeiten in kleiner Schrift, welches am Schluß eine Tabelle mit Temperaturberechnungen für Winter und Frühling enthält. - Dove begann 1861 das Studium der Naturwissenschaften und der Medizin an der Univ. Heidelberg, wandte sich später in Berlin der Geschichte zu und wurde 1866 in diesem Fach promoviert. Später war er zunächst Redakteur und dann Professor in Breslau, Bonn und Freiburg im Breisgau.‎

Referentie van de boekhandelaar : 37658

‎Rubinstein, Nikolai Grigoryevich, Pianist und Komponist (1835-1881)‎

‎Porträtfotografie (Wesenberg, St. Petersburg) im Kabinettformat.‎

‎o.J. St. Petersburg, ohne Jahr (ca. 1875), Ca. 16,5 x 11 cm. Auf bedruckten Atelierkartion aufgezogen.‎

‎Ebenso schöne wie seltene Porträtfotografie. - Nikolai war der jüngere Bruder des Pianisten Anton Rubintein und ein enger Freund von Tschaikovsky. - Gering lichtschattig.‎

Referentie van de boekhandelaar : 61009

‎Götze, Hellmuth, Maler und Graphiker (Daten nicht ermittelt)‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U.‎

‎o.J. Dresden, 3. IX. 1944, 1 Seite.‎

‎An den Lehrer und Maler Adolf Brusch: "[...] Der barbarische Bombenterror hat unsagbar viel Elend über uns gebracht und unersetzliche Kulturgüter u. einmalige Kunstwerke zerstört. Als ich letzthin von dem Angriff auf Wismar hörte, bangte ich auch um L[übberstorf] und will ich hoffen, daß es auch in Zukunft möge behütet bleiben. Ich denke noch immer gern an Meckl[enburg], seine schilfgedeckten Häuschen und seine freundlichen Menschen und wünsche, es möge baldigst Friede werden, um wieder reisen und malen zu können [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 37610

‎Flügel, Johann Gottfried, Sprachforscher und Konsul (1788-1855)‎

‎Brief mit längerer eigenh. Nachschrift und U.‎

‎o.J. Leipzig, 7. XII. 1852, Gr.-4°. 2 Seiten.‎

‎An den Astronomen Gustav Adolf Jahn (1804-1857; ADB XIII, 664 f.) in Leipzig, dem er im Auftrag des Ozeanographen Matthew Fontaine Maury (1806-1873) aus Washington Publikationen übersendet: "Washington Astronomical Observations during the year 1846, "Maury's Sailing Directions 4th edition August 1852", "Maury's Wind and Current Charts" sowie Maury's handschriftliche Biographie und deren Übersetzung. Flügel fügt noch den zweiten Band seines "Practical Dictionary" bei. - Flügel wanderte 1810 in die Vereinigten Staaten aus, wo er die englische Sprache studierte und ausgedehnte Reisen unternahm. 1819 kehrte er nach Deutschland zurück. Von 1824 bis 1838 lehrte er als Lector publicus englische Sprache und Literatur an der Universität Leipzig. Er gab diese Stelle auf, um in Leipzig das Konsulat für die Vereinigten Staaten zu übernehmen. Seit 1848 übertrug ihm die US-Regierung auch die Geschäfte der Smithsonian Institution für Deutschland. Dadurch übte er einen großen Einfluss auf den wissenschaftlichen Verkehr zwischen Nordamerika und Europa aus. Er gab mehrere Wörterbücher heraus.‎

Referentie van de boekhandelaar : 37584

‎Jochum, Eugen, Dirigent (1902-1987)‎

‎3 masch. Briefe mit eigenh. U. sowie eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. München, 10. I. 1956 bis 2. IX. 1977, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981). - I. (10. I. 1956): "[...] In der Anlage gebe ich Ihnen das gewünschte Grußwort zugleich mit meinen allerbesten Wünschen für Ihr neues und - soweit ich vor einigen Monaten in Münster feststellen konnte - architektonisch sehr kühnes Theater! [...]" - II. (10. I. 1956): "Grußwort. Wenn ich dem neuen Theater in Münster meine aufrichtigen Wünsche und Grüsse entbiete, so kommen diese aus einem bewegtem Herzen. Als junger Kapellmeister empfing ich von den Aufführungen des Münsterer Theaters und besonders seiner Händel-Festspiele wichtige Anregungen und unvergessliche Eindrücke [...]" - III. (2. IX. 1977): "[...] Ich habe heute veranlasst, daß zwei Kaufkarten für das Konzert in Köln am 24. 10. auf Deinen Namen zurückgelegt werden und ich hoffe, daß wir uns nach dem Konzert sehen werden [...] Komm halt nach dem Konzert ins Künstlerzimmer, mußt allerdings warten, bis ich 'trocken gelegt' und umgezogen bin!" - IV. Widmungsblatt sowie Porträtphotographie (12 x 8,5 cm) und 2 Beilagen. - Jochum wurde 1949 Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks sowie Gastdirigent an der Bayerischen Staatsoper in München. 1961-64 hatte er zusammen mit Bernard Haitink die Leitung des Amsterdamer Concertgebouworkest inne, leitete 1969-73 die Bamberger Symphoniker und war Gastdirigent an zahlreichen europäischen Häusern‎

Referentie van de boekhandelaar : 36987

‎Halévy, Jacques Fromental, Komponist (1799-1862)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort [Paris], 23. III. 1850, Kl.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Theaterleiter wegen Zuteilung einer guten Loge: "Monsieur, je crains bien d'avoir fait encore quelque bêtise, en d'avoir donné pour ce soir plusieurs petits mots adressés à votre obligeance, quoiqu'il en soie, je vous prie de vouloir bien d'abord, et avant toute autre lettre de moi, une bonne loge, si cela vous est possible, au porteur de ce petit mot, en vous recommandant les autres qu'autant que fait le pourra. Excusez moi, Monsieur, et croyez moi votre tout dévoué F. Halévy."‎

Referentie van de boekhandelaar : 37181

‎Flaischlen, Cäsar, Schriftsteller (1864-1920)‎

‎Eigenh. Brief mit U. (Bleistift).‎

‎o.J. Ohne Ort, 15. XI. 1913, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Redakteur Oscar A. H. Schmitz: "[...] Ich war eben beim Zurechtmachen eines Eilbriefes an Herrn Klingspor, und da kommt Ihr Eilbote. Herzlichen Dank und Gegengrüße. Ich komme gerne [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 37805

‎Fleckenstein, Günther Werner, Regisseur (1924-?)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort bzw. Göttingen, Dezember 1956 und 15. VII. 1967, 4°. Zus. 3 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981). - I. "[...] Seit Anfang Dezember habe ich gemäß meinem Plan von Gelsenkirchen nach Münster gewechselt, um hier mit Fräulein Gerstung zusammen die wesentlichen Vorarbeiten für das Schauspiel 57/58 und die jetzt laufenden Entscheidungen in Ihrem Sinne zu treffen. Ich möchte, wenn Sie in Kürze zurückkommen, Ihnen mit gutem Gewissen sagen können, dass nichts unversucht blieb, Ihre Unterweisungen zu verwirklichen. Nur darin sehe ich überhaupt einen Sinn, die zusätzliche Arbeit neben meiner ständigen Regie mit dem notwendigen Verantwortungsgefühl aufzunehmen. Meine Gedanken sind oft bei Ihnen und es vergeht keine Stunde am Theater, wo nicht von Ihnen gesprochen würde. Ich habe meinen Arbeitsplatz auf dem kleinen Rundtisch aufgebaut und es ist, als säßen Sie an Ihrem Intendantentisch, um zu beobachten, was ich da so tue. Es ist nicht immer leicht für mich, aber ich halte durch, denn ich weiß ja worum es Ihnen [...] und Ihrem Theater geht! [...]" - II. "[...] Vor kurzem traf ich in München Herrn Ulrich Reinhard und Herrn Wittich und wir sprachen sehr angeregt über unsere fruchtbare Arbeit in Münster. Wir haben es alle sehr bedauert, daß Sie durch Ihre Krankheit nicht mehr in der Lage waren, weiter unser Chef zu sein, denn Sie wissen ja, daß ich damals in erster Linie Ihretwegen nach Münster abgeschlossen habe. Umso mehr freue ich mich, daß auch Sie unsere Gespräche in so guter Erinnerung behalten haben [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 36961

‎Schurz, Carl, Revolutionär, General und Politiker (1829-1906)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Washington, 2. V. 1872, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Privatbrief an den Senator W. F. Sharpe Jr. in New York, mit Dank für dessen freundlichen Brief: "[...] I appreciate your disappointment, but we have now to deal with facts, such as they are. I am sure, if you had observed the doings of those in power here as I have, you would not hesitate in making your choice between Grant and Greeley in favour of the latter. Whatever his present surroundings may be, there is at any rate a fair prospect of holding him under good influences as soon as he is transplanted from New York into a new sphere of action and responsibility. Let us all hope and work for the best [...]" - Ulysses S. Grant (1822-1885) war von 1869-77 der 18. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Gegen ihn unterlag bei den Wahlen von 1872 der Sklavereigegner Horace Greeley (1811-1872), der Gründer des New Yorker "Tribune". - Rückseite des Respektblattes mit Montagespuren.‎

Referentie van de boekhandelaar : 37285

‎Dibelius, Otto, Theologe (1880-1967)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. U. am Unterrand der Bildseite.‎

‎o.J. Ohne Ort, ca. 1930, 15 x 10 cm.‎

‎Schönes Porträt‎

Referentie van de boekhandelaar : 36275

‎Haen (verh. Bopp), Hildegard de, (1910-?)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 10. IX. 1958, 4°. 4 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Wir Beide, mein Mann u. ich , waren so angerührt von Ihrer Seelenkur u. der vielen Mühe, die Sie sich für uns machten [...] Verlieren Sie durch robuste Ellenbogen nicht das Vertrauen zu sich selbst u. zu Ihrer Leistung! Die Welt ist anders geworden u. man muss gegen sie eine andere Sprache gebrauchen als früher [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 36974

‎Gottschall, Rudolf, Schriftsteller (1823-1909)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 20. X. 1875, Gr.-8°. 1/2 S. Briefkopf "Blätter für literarische Unterhaltung".‎

‎An Wilhelm Buchner in Coesfeld, dem er zur Rezension das von Karl Goedeke 1875 herausgegebene Buch "Geschäftsbriefe Schillers" sowie einige andere Bände sendet. - Gottschall leitete 1865-88 die tonangebenden "Blätter für literarische Unterhaltung" und "Unsere Zeit".‎

Referentie van de boekhandelaar : 37373

‎Jessen, Peter, Kunsthistoriker und Bibliotheksdirektor (1858-1926)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 4. VII. 1916, Kl.-4°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt. Briefkopf. Gelocht.‎

‎"Sehr geehrter Herr Baumeister, von einer Dienstreise heimgekehrt, beantworte ich eiligst Ihre Anfragen. Die Ausstellung in unserem Museum enthielt in der Mitte des Lichthofs die Entwürfe und Modelle der hiesigen Beratungsstelle, ringsum eine Auswahl aus der Mannheimer Wanderausstellung. Wir haben keinen Katalog oder längeren Führer gedruckt, sondern nur das einliegende Merkblatt, das wir jedem Besucher unentgeltlich in die Hand gaben. Sie werden ohne weiteres sehen, dass es für eine anders angeordnete Ausstellung nicht verwendbar ist. Auch unser Plakat, das leider völlig vergriffen ist (nur ein einfaches Schriftplakat) lässt sich für Sie nicht verwenden. Ich nehme an, dass Sie das vom Preußischen Kriegsministerium und der Beratungsstelle für Kriegerehrungen (Berlin, Kultusministerium) hergestellte Material für ihre Ausstellung sich schon gesichert haben. Sonst bitte ich um Nachricht [...]" - Jessen war Direktor der Bibliothek des Königlichen Kunstgewerbe-Museums in Berlin.‎

Referentie van de boekhandelaar : 36897

‎Schurz, Carl, Revolutionär, General und Politiker (1829-1906)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. New York, 9. II. 1899, Kl.-4°. 2 Seiten.‎

‎An William G. Rice mit Dank für dessen Brief: "[...] The suggestions concerning the Congressional Library what it contains, will certainly be heeded - so far as we of the civil service reform faith are concerned. I regret to say that there seems to be a strong tendency in Washington to make that Library as much as possible a pool of the great political partner. I thank you also for the very kind offer of your hospitality in care I visit Albany and hope to have some time an opportunity for taking advertise of it [...]" - Rice war Sekretär der Gouverneure Cleveland und Hill. Nach dem Tod von John Russell Young im Januar 1899 war die zukünftige Richtung der Library of Congress zunächst unsicher. Das änderte sich mit der Berufung von Herbert Putnam: "Putnam was appointed by Pres. McKinley in the spring of 1899 and served as Librarian of Congress for forty years. Asked to characterize the Library as he neared the end of his long career, Putnam penned the phrase 'Universal in Scope: National in Service.'"‎

Referentie van de boekhandelaar : 37288

‎Jellinek, Arthur L.,, Philologe und Journalist (1876-1907)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Wien, 21. I. ohne Jahr, 1 Seite.‎

‎An Paul Tausig mit einer Verabredung.‎

Referentie van de boekhandelaar : 36807

‎Fischhof, Robert, Komponist und Pianist (1856-1918)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. o. O. u. D., , (17 x 13,5 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Der Wiener Pianist, Komponist und Pädagoge an eine Baronin. "... Ich will, in Anbretracht meiner 'Sünden' ... von der Regel eine Ausnahme machen u. nehme mit vielem Dank Ihre liebenswürdige Einladung für Donnerstag an ..." - Fischhof war "1884-1903 Prof. am Konservatorium der Ges. für Musikfreunde ... Um 1902 arbeitete Arnold Schönberg an einem Klavierauszug für F.. 1906 erfolgte in Graz die UA seiner Oper 'Der Bergkönig'" (Czeike, Historisches Lexikon Wien).‎

Referentie van de boekhandelaar : 60989

‎Haberkamp, Gertraut‎

‎Die Erstdrucke der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart. Bibliographie. Text- und Tafelband (2 Bde.).‎

‎o.J. Tutzing, Schneider, 1986, 4°. Reich illustriert. 495; V, 388 S.OLwd..‎

‎Musikbibliographische Arbeiten, Bd. X. - Standardwerk und scharfsinnige Untersuchung. - Leichte Gebrauchsspuren.‎

Referentie van de boekhandelaar : 37505

‎Gombosi, Otto Johannes, Musikhistoriker (1902-1955)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Cambridge, Mass., 19. I. 1954, Gr.-4°. 2 Seiten.‎

‎An Geneviève Thibault de Chambure (1902-1975) mit einer kurzen Stellungnahme für ein Zirkular und den Probeabzügen einer Vincenzo- Capirola-Neuausgabe. Sodann über Ärzte und Gesundheit. - Gombosi gab in Budapest seit 1928 die Zeitschrift "Crescendo" heraus. 1939 emigrierte er in die USA und war 1951-55 Prof. der Musikwissenschaft an der Harvard University in Cambridge.‎

Referentie van de boekhandelaar : 36847

‎Schriftsteller‎

‎6 eigenh. Briefe und Postkarten sowie 9 masch. Briefe, jeweils mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, Wien, München, Hamburg u.a., 27. II. 1989 bis 9. II. 2005, Verschiedene Formate. Zusammen ca. 16 1/2 Seiten. - Gelocht.‎

‎Interessante Brieffolge deutscher Schriftsteller mit ausführlichen Selbstauskünften zu ihren Biographien und Werkverzeichnissen. An den Literaturwissenschaftler Thomas Kraft, wegen der Aufnahme ins "Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur". Zu den Autoren zählen Peter Gogolin (geb. 1950), Volker Kaminsky (geb. 1958), Christoph Klimke (geb. 1959), Uwe Koch (geb. 1954) und Uwe Kolbe (geb. 1957), Jörg Graser (geb. 1951), F. K. Prätorius (geb. 1951) und Andreas Mand (geb. 1959): "... Das Problem mit meiner Art zu schreiben dürfte sein, daß es nie Exposes und Probekapitel gibt (die eine Beziehung zum Endergebnis haben). Daraufhin würde mir niemand etwas geben. Das möglicherweise interessanteste an meinem Schreiben liegt doch eher außerhalb des Themas, und frühe Fassungen haben diese Qualität noch nicht. Gewöhnlich schreibe ich mein Zeug und verkaufe es dann oder auch nicht ...".‎

Referentie van de boekhandelaar : 60867

‎Schrötteringk, Martin Wolder, Advokat (1728-1803)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Göttingen, 2. VII. 1782, Qu.-8°.‎

‎Schrötteringk war Hamburger Ratsherr, sein Sohn, Martin Hieronymus Schrötteringk, war Hamburger Bürgermeister. - Aus dem Album Daniel Schütte. Rückseitig ein weiterer Eintrag.‎

Referentie van de boekhandelaar : 60954

‎Goßler, Gustav Konrad Heinrich von, preußischer Unterrichtsminister (1838-1902)‎

‎Schriftstück mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 20. IV. 1887, Fol. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und Frankatur.‎

‎Ernennung des Breslauer Romanisten Adolf Gaspary (1849-1892) zum Mitglied der Prüfungskommission. - Goßler war von 1881 bis zu seinem Rücktritt am 11. März 1891 Unterrichtsminister. Im Februar 1881 wurde Goßler Reichstagspräsident, im Juni desselben Jahres preußischer Kultusminister.‎

Referentie van de boekhandelaar : 37502

‎Schanz, Julius (Uli), Literaturwissenschaftler und Schriftsteller (1828-1902)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 1. XI. 1891, 8°. 4 Seiten.‎

‎An einen Herrn: "[...] hoffe ich damit alles, was bisher störend od. trennend zwischen uns stand, beseitigt zu sehen, daß ich Ihnen meine Mitarbeiterschaft für Ihr Büchlein über Marienbad zusage, dessen ältester Kurgast zu sein ich die Ehre u. das Vergnügen habe, da ich schon als 6-7 jähriger Knabe mit meinen seligen Eltern dort war, das eine Jahr in Marienbad, das andere in Karlsbad, so daß mich beide Kurstädte als den Doyen ihrer Kurgäste zu betrachten haben; mich kennt, da ich seit 1877 als Kurgast bald hier, bald dorthin komme jedes Kind daselbst, und bin ich als Mitarbeiter für Ihr Büchlein dadurch hinlänglich legitimiert. Nochmehr! Ich habe 1857 mit Elfriede v. Mühlenfels zur Gründung eines Krankenbetts in Karlsbad wie in Marienbad zwei Gedenkbücher herausgegeben, aus denen die Karlsbader königl. sächs. v. Mühlenfels u. die Marienbader Friedrich Wilhelm-Stiftung entstanden ist, wollte selbst ein neues Marienbader Gedenkbuch mit Benutzung des alten zusammenstellen, sehe aber davon ab, wenn Sie die Sache in die Hand nehmen. Sie sind ein junger, thatkräftiger Mann u. können sich ein großes Verdienst um Marienbad ev. ganz Böhmen, ja ganz Oesterreich erobern, dort ist mehr Herz, Gemüth und Dankbarkeit als in unserem gleissnerischen Sachsen. Ich werde Gelegenheit finden, Ihnen meine Epigramme hierüber mitzutheilen wie ich denn 1847 mit Epigrammen hier debütierte, die R. v. Gottschall Anfang 1848 in seinen baltischen Blättern abdruckte, aus denen sie in Oettingers 'Charivari' übergingen. Ich, der 18jährige Student trat gegen das gesammte literar. Leipzig auf, grade wie ich jetzt durch meine Isolierung in eine Secessions- oder Oppositionsstellungen gegen viele unserer Tagesgrößen gekommen bin. Also - Frieden! [...] NS. Mein Gedicht 'Frieden!' das als Vorhersagung des Dreibundes als der Friedensliga nun eine historische Bedeutung erlangt hat, wurde in den letzten Tagen in Pilsen, Budweis u. Marienbad vielfach vorgelesen, das sollten Sie sich jetzt nicht entgehen lassen. In Oesterreich wird es neu gedruckt mit einer Einleitung an Baronin Bertha von Suttner, der ich den Beinamen 'Oesterreichs Egeria' gegeben habe, sie hat zu den Kosten des röm. Kongresses bereits 1000 Mk. zusammengebracht [...]" - Schanz beteiligte sich 1848/49 an der Revolution und war mehrere Jahre in Zwickau inhaftiert. 1856 gehörte er zu den Gründern der "Dresdner Nachrichten", hielt sich seit 1865 in Florenz auf und lehrte seit 1874 als Prof. der deutschen Sprache an der Univ. Rom. 1880 kehrte er nach Deutschland zurück.‎

Referentie van de boekhandelaar : 36813

‎Jaëll, Alfred, Pianist und Komponist (1832-1882)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 13. X. 1864, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt mit geprägten Initialen und Trauerrand.‎

‎An die Musikverleger Hofmeister in Leipzig mit Kondolenzworten zum Tod von Friedrich Hofmeister am 30. September 1864.‎

Referentie van de boekhandelaar : 60915

‎Goetz, Wolfgang, Schriftsteller (1885-1955)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Leipzig, ca. 1915, Fol. 1 Seite.‎

‎Entwurf zu einem Vertrag zwischen dem Komponisten Erich Anders (1883-1955) und dem Librettisten Wolfgang Goetz über die Abfassung einer Oper mit dem Titel "Das klagende Lied" (ein Werktitel Gustav Mahlers nach Ludwig Bechstein). Das Werk sollte bis Mai 1915 bzw. 1916 fertiggestellt sein. - Goetz verkehrte in Berliner Literatenkreisen. 1920-29 war er Regierungsrat bei der Filmprüfstelle Berlin, wurde bald ein bekannter Theaterkritiker und stand 1936-40 der Gesellschaft für Theatergeschichte vor. Er legte eine wertvolle Autographensammlung an.‎

Referentie van de boekhandelaar : 37603

‎Sadat, Mohamed Anwar El, Politiker und Nobelpreisträger (1918-1981)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Kairo, 31. VIII. 1979, Fol. 1 Seite. Gestoch. Briefkopf.‎

‎Antwort in deutscher Sprache auf den Brief einer Verehrerin in Deutschland: "[...] Ich freue mich, daß meine Friedensbemühungen bei dem befreundeten Volk der Bundesrepublik Deutschland ein gutes Echo gefunden haben, und daß meine Initiativen und mein Handeln für einen gerechten Frieden anerkannt werden [...] ich gebe der Hoffnung Ausdruck, daß der Frieden nicht nur in unserer Region, sondern auch in der ganzen Welt im Interesse der Menschheit erhalten wird [...]" - Sadat hatte 1978 den Friedensnobelpreis erhalten. - Im oberen Drittel etwas knittrig. - Sehr selten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 58817

‎Fillmar, Otto Ernst, Opernsänger (1889-?)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Biel, 10. VI. 1953, 8°. 2 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Was waren das schöne Zeiten in Hannover. Nun bin ich seit 1938 hier, spiele in der Operette das Fach unseres lieben Willy Wissiak und führe Regie in der Oper. Es ist ein kleines Theater, es wird aber sauber gearbeitet und was will man heute mehr wenn man in einem so schönen Lande leben kann. Ich habe immer von Dir gehört, durch Mitglieder die bei uns engagiert waren. Nur dass Du jetzt in München bist wusste ich nicht. Hoffentlich bist Du zufrieden. Inszenierst Du keine Opern mehr? Heute wende ich mich mit einer großen Bitte an Dich. Unser I. Kapellmeister Richard Langer hat eine musikalisch sehr wertvolle Operette im klassischen Stil geschrieben. Die Operette Katharina verlangt unbedingt Opernstimmen und einen großen Aufwand an Solisten, Ballett und Chor. Wir haben die Uraufführung gemacht und es war ein sehr großer Erfolg, auch bei der gesamten Schweizer Presse, trotzdem wir den erforderlichen Apparat nicht zur Verfügung haben. Langer will Euch die Operette in München vorspielen und ich bitte Dich aus alter Freundschaft ihm die Wege zu ebnen. Ich würde bestimmt nicht an Dich herantreten, wäre ich nicht überzeugt, dass es eine ausgezeichnete Arbeit ist [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 36960

‎Jaëll, Alfred, Pianist und Komponist (1822-1882)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 20. III. 1869, (13, 5 x 8,5 cm). 4 Seiten. Doppelblatt mit geprägtem Wappen.‎

‎Bittet einen Verleger um Notenmaterial.‎

Referentie van de boekhandelaar : 60980

‎Golz, Alexander Demetrius, Maler und Bühnenbildner (1857-1944)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Klosterneuburg, 4. VII. 1892, 8°. 2 Seiten.‎

‎An einen herrn: "[...] Ich habe meine, für die Aquarell Austellung angemeldeten Bilder ('Liebeslied' und 'Springflowers') heute per Fracht mit versicherter Lieferzeit an Ihre Adresse abgesendet. Es war nicht möglich dieselben früher weg zu schicken, weil die Rahmen nicht früher fertig geworden sind. Ich hoffe, daß die Sendung noch rechtzeitig in Dresden anlangt, sollte jedoch durch irgend einen Zufall sich das Eintreffen derselben um 1 oder 2 Tage verzögern so bitte ich um Ihre freundliche Nachricht [...]" - Der Künstler war von 1904-1907 Vorsteher des Ausstattungswesens des Wiener Hofburgtheaters und 1909/10 der Hofoper.‎

Referentie van de boekhandelaar : 37750

‎Jacobi, Harald‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Mayen/Eifel, 12. II. 1956, 4°. 2 Seiten..‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Von Münster zurückgekehrt möchte ich Ihnen für die freundliche Einladung zur Eröffnung u. Premiere des Theaters noch einmal persönlich danken. Sie haben dadurch meiner Mutter und mir eine große Freude bereitet [...] Es mag Sie mit Genugtuung erfüllen, in einem solch modernen Hause Ihre Intentionen verwirklichen zu können [...] Möge also Ihrem eigenen künstlerischen Wirken in meiner Heimatstadt voller Erfolg beschieden sein! [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 37081

‎Kuehl, Gotthard, Maler (1850-1915)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Dresden, 30. III. 1897, 1 Seite. Mit ADresse.‎

‎An den Redakteur Kohut ("Die Gegenwart") als Antwort auf eine Rundfrage zum Zeichnen nach Gipsmodellen: "Selbstverständlich. - u. für Schüler die nöthige Vorbereitung für das Zeichnen nach d. Leben [...]" - Kuehl war 1892 Mitbegründer der Münchner Sezession. Später ersetzte 1897 die überkommenen Dresdner Akademieausstellungen durch große internationale Kunstausstellungen, die den Impressionismus in Sachsen bekannt machten.‎

Referentie van de boekhandelaar : 37704

‎Albert, Eugen d', Komponist (1864-1932)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Meina, Lago Maggiore, Villa Erminia, 30. VI. 1904, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Familienfreund: "[...] Mein Sohn macht jetzt sein Abitur am Gymnasium in Freiburg, - ich möchte ihn nun studieren lassen, - er aber will durchaus Kaufmann werden. Nun habe ich auf diesem Gebiet keine Erfahrung, - nach meiner Meinung kann dieser Beruf ohne Einsetzen eines großen Kapitals keine Befriedigung bringen. Wollen Sie so freundlich sein, mit Ihre Meinung zu sagen? [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 37209

‎Albert, Eugen d', Komponist (1864-1932)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bremen, 24. III. 1885, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Herrn Grosser mit Dank für dessen Besuch, den er aus Zeitmangel nicht erwidert habe: "[...] wir sind nirgends gewesen - nicht einmal bei Wolffs (!) - den ganzen Tag saß ich zu Hause Stimmen corrigirend - oder ich jagte in Berlin herum um andere Copisten aufzutreiben [...] Ich bin froh überhaupt dass ich endlich mit allem zur bestimmten Zeit fertig werden konnte, - ich hätte es kaum für möglich gehalten! Morgen spiele ich in Potsdam; übermorgen ist Probe, - Freitag Concert, - Sonnabend Bülow-Concert [...]" - Gemeint ist eines seiner ganz frühen Werke (vor op. 5). - Beiliegend eine auf der Bildseite eigenh. signierte Porträtpostkarte von 1905.‎

Referentie van de boekhandelaar : 36646

‎Ionesco, Eugène, Schriftsteller (1909-1994)‎

‎Photokopiertes Typoskript mit eigenh. U. "Eugène Ionesco" am Schluß.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Fol. 30 S..‎

‎Textauszüge aus den deutschen Übersetzungen von "Tagebuch | Journal en miettes" und "Theaterstücke | Der König stirbt". - Möglicherweise für eine Vorlesung.‎

Referentie van de boekhandelaar : 36452

‎Schnyder von Wartensee (geb. Jahn), Josephine, zweite Gattin des Komponisten Xaver Schnyder von Wartensee (1809-1884)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-8°. 1 Seite..‎

‎An Benedict Widmann (einen Schüler Schnyders) mit der Bitte, ihr ein Lexikon aus seiner Bibliothek auszuleihen, in dem sie u. a. über Nikolaus Lenau, Heinrich Heine und die Schwestern Milanollo nachlesen will. Erwähnt ihren Mann (1786-1868) als "Patienten". - Leicht gebräunt.‎

Referentie van de boekhandelaar : 36667

‎Delbrück, Hans, Historiker (1848-1929)‎

‎Eigenh. Briefumschlag.‎

‎o.J. Berlin, 13. III. 1897‎

‎"Herrn Privatdozent Dr. Vierkandt, Braunschweig, Leonhardtstr. 18."‎

Referentie van de boekhandelaar : 36790

‎Schmidt, Johanna, Malerin (1893-1966)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Schellerhau, 12. III. 1947, Qu.-4°. 1 Seite. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An den Lehrer und Maler Adolf Brusch in Lübberstorf: "[...] Sobald ich genügend Drucke angefertigt habe, werde ich für Sie eine Auswahl zusammenstellen. Nun wollte ich Sie erst fragen, was Sie bevorzugen, Landschaft oder Figürliches [...]" - Schmidt studierte an der "Akademie für Buchgewerbe und Graphik" in Leipzig. Danach lebte sie im osterzgebirgischen Schellerhau und schuf ihre Werke, nur wenige in Öl oder Farbe, aber viele liebenswerte kleine Graphiken, vorwiegend Zeichnungen und Holzschnitte, einen wahren Bilderreigen vom Leben und der Landschaft des Osterzgebirges in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.‎

Referentie van de boekhandelaar : 37598

‎Schmidt-Rottluff, Karl, Maler‎

‎Eigenh. Brief mit U. "K. u. E. SR".‎

‎o.J. Berlin-Zehlendorf, 20. II. 1958, 4°. 2 Seiten. Mit Umschlag. Kugelschreiber.‎

‎An Hanna Schreiber-Weigand, der Witwe des Kunsthistorikers Friedrich Schreiber-Weigand in "Karl-Marx-Stadt": "[...] Dass Sie sich mit Umzugsplänen tragen ist ein ungemütlicher Gedanke - aber gewiss haben Sie ganz recht wenn Sie sich sich zu diesem Entschluss aufgerafft haben - hoffentlich finden Sie etwas Angenehmes - was Ihnen zusagen kann. So ganz ohne Grippeanfälle ist's bei uns nicht abgegangen, es war eine miesse [!] Zeit seit Januar. Augenblicklich ärgere ich mich mit einer üblen Zahnsache herum, die mich recht mitgenommen hat, aber das schlimmste ist wohl überstanden [...]"‎

Referentie van de boekhandelaar : 52827

‎Deecke, Wilhelm, Paläontologe und Geologe (1862-1934)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Freiburg im Breisgau, 16. X. 1924, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Münchner Kollegen mit Buchbestellungen aus dessen Institutsbibliothek zur Klärung von paläontologischen Fachfragen: "[...] Mich würde interessieren, wie die schwierige Frage mit den bei Eichstädt gefundenen Fährtenplatten abgelaufen ist, ob Sie sie nun ganz in München haben. Ich gab mir genug Mühe, den geistl. Herren das Mittelstück zu entreissen; aber sie waren unglaublich zäh [...]" Über Berufungsvorschläge für Bonn und Berlin und ausführlich und ablehnend über Edgar Dacqué und seine Arbeiten (besonders "Urwelt, Sage und Menschheit. Eine naturhistorisch-metaphysische Studie", 1924) sowie die Philosophie der Mineralogie von Mitscherlich. - Deecke kam 1906 an die Universität Freiburg im Breisgau und wurde dort im folgenden Jahr Direktor der badischen Geologischen Landesanstalt. - Kleine Randschäden.‎

Referentie van de boekhandelaar : 36162

‎Scheurenberg, Joseph, Maler (1846-1914)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 27. VII. 1892, Gr.-8°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Vorsitzenden der Dresdener Kunstgenossenschaft Paul Kiessling: "[...] Es wurde mir vor längerer Zeit die mich sehr ehrende persönliche Einladung zu Theil, die diesjährige internationale Aquarellausstellung in Dresden zu beschicken [...] selbst jetzt ist es mir noch ungewiß, ob das Bild, welches ich gern senden möchte und das sich im Besitz des 'Vereins der Kunstfreunde im preuß. Staate' befindet, mir zu diesem Zwecke wird überlassen werden [...] Das Bild (in Temperafarben auf Papier gemalt) ist unter Glas und Rahmen und misst einschließlich desselben in der Höhe 1,50 und in der Breite 1,25 m. Der Gegenstand ist: 'Markgraf Friedrich von Hohenzollern wirft die Quitzows und Genossen nieder. Febr. 1414.' Es ist der Entwurf zu dem im Berliner Rathause ausgeführten Wandgemälde [...]" - Scheurenberg lehrte seit 1881 an der Kunstakademie Berlin und übernahm dort 1891 die Leitung einer Klasse für figürliche Malerei.‎

Referentie van de boekhandelaar : 37802

‎Haan, Willem de, Komponist und Pianist (1849-1930)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Darmstadt, 2. IX. 1895, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Gesangspädagogen Heinrich Herborn in Frankfurt am Main mit einer Verabredung: eine von Herborns Schülerinnen solle dann "die Ocean-Arie [aus Webers 'Oberon'] mit Orchester" vorsingen. - Haan war 1876-86 Dirigent des Mozartvereins in Darmstadt, erhielt 1878 die zweite Kapellmeisterstelle am Großherzoglichen Hoftheater und wurde mit dem Klavierunterricht der Prinzessinnen und des Erbgroßherzogs Ernst Ludwig betraut. 1881-1914 war er Hofkapellmeister und hatte die musikalische Leitung des Musikvereins, 1919-23 war er Dirigent des Darmstädter Musik- bzw. Oratorienvereins. 1923 ging er nach Berlin.‎

Referentie van de boekhandelaar : 36649

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