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Wozelka, Rike, Malerin, Graphikerin und Schriftstellerin (1895-1967).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Hartberg], 19. VI. 1954.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Herzlichen Dank! Ihre Rike Wozelka". - Die Hauptschullehrerin Rike Wozelka wurde kurz vor ihrem Tod mit dem Ottokar-Kernstock-Preis ausgezeichnet (vgl. List, Kunst und Künstler in der Steiermark, S. 1085).
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Zerritsch, Fritz, Maler (1888-1985).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien], 1. IX. 1947.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely - "[…] Herzlichen Dank für Ihr freundliches Gedenken anläßlich meines Geburtstages. Es freut mich, daß Sie sich meiner in liebenswürdiger Weise erinnern und ich hoffe, daß Sie sich in guter Gesundheit befinden. Auch ich bin gottlob wohlauf und fleißig an der Arbeit […]". - Der Sohn des Bildhauers Fritz Zerritsch studierte an der Malschule Scheffer und bei Christian Griepenkerl an der Allgemeinen Malerschule der Wiener Akademie. 1909 trat er in die Spezialschule Alois Delugs ein. Seit 1914 war er Mitglied des Wiener Künstlerhauses, malte Landschaften, Tiere und Bildnisse und schuf Entwürfe für Gobelins, Briefmarken und Banknoten. 1939 wurde er Professor an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Vgl. Thieme/B. XXXVI, 465f.
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Zerritsch, Fritz, Maler (1888-1985).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. IX. 1958.
½ S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely - "[…] Ich freue mich, daß Sie anläßlich meines 'Siebzigers' wieder an mich dachten und danke Ihnen für die freundlichen Wünsche herzlichst! […]". - Der Sohn des Bildhauers Fritz Zerritsch studierte an der Malschule Scheffer und bei Christian Griepenkerl an der Allgemeinen Malerschule der Wiener Akademie. 1909 trat er in die Spezialschule Alois Delugs ein. Seit 1914 war er Mitglied des Wiener Künstlerhauses, malte Landschaften, Tiere und Bildnisse und schuf Entwürfe für Gobelins, Briefmarken und Banknoten. 1939 wurde er Professor an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Vgl. Thieme/B. XXXVI, 465f.
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Benjamin, Hilde, Juristin und Politikerin (1902-1989).
Gedruckte Danksagungskarte. Berlin, Februar 1967.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. Gedruckte Danksagungskarte zum 65. Geburtstag OHNE Unterschrift bzw. eigenh. Zusatz; in masch. Kuvert an Josef Wesely. - Die Juristin u. Politikerin Hilde Benjamin (1902-89) war während des Studiums (1921-24) Mitglied des Sozialistischen Studentenbundes. Als Rechtsanwältin ließ sie sich in Berlin nieder, trat 1927 der KPD bei und erhielt 1933 in Berufsverbot. 1934-39 war sie juristische Beraterin der sowjetischen Handelsgesellschaft in Berlin. 1945 wurde B. Staatsanwältin in Berlin-Lichterfelde, 1947 Personalreferentin der "Deutschen Zentralverwaltung für Justiz", 1949 Vize-Präsidentin des Obersten Gerichts der Deutschen Demokratischen Republik und Vorsitzende in zahlreichen Schauprozessen, u.a. gegen die Zeugen Jehovas. 1953-67 war sie Justizministerin, 1954-89 Mitglied des Zentralkomitees der SED. 1967 übernahm Benjamin einen Lehrstuhl für Geschichte der Rechtspflege an der Deutschen Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften "Walter Ulbricht" in Potsdam-Babelsberg.
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Berger, Prosper, Propst von Stift Vorau (gest. 1953).
Ms. Brief mit eigenh. U. Stift Vorau, 12. XII. 1948.
1 S. Qu.-8vo. An den namentlich nicht genannten Josef Wesely: "Im Besitze Ihrer beiden Schreiben teile ich Ihnen mit, dass es noch gar nicht ausgemacht ist, dass die Zufahrtsstraße zur geplanten Siedelung von der Spitalstraße abzweigt und somit die Nachricht des Herrn Hödl zumindest verfrüht war. Wenn die Gemeinde den Strassenbau in die Hand nimmt, dann drüfte es dazu kommen [...]".
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Czech, Martin, Komponist (D. n. b.).
Eigenh. Quittung mit U. Wien, 19. XII. 1835.
1 S. Qu.-4to. Bestätiung über den Erhalt von zehn Gulden durch die verwitwete Fürstin von Exterházy. - Zu dem biographisch recht spurenlosen Komponisten vgl. Eitner III, S. 127. - Papierbedingt etwas gebräunt, mit einem kleinen Eckausriß und kleinen Randläsuren sowie einem kleinen Papierdurchbruch im Datum.
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Feury, Otto Frh. von, Politiker (1906-1998).
Gedr. Briefkarte mit eigenh. U. Gut Thailing bei Steinhöring, [1966].
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Otto Frh. von Feury wurde 1949 stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Bauernverbandes in Oberbayern und Mitglied des Landesausschusses der CSU; seit 1950 dem Bayerischen Landtag angehörend, war er von 1955-77 Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, wurde 1956 auch einer der Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes und später Mitglied des Deutschen Bundestags. - Auf Briefpapier mit gepr. Wappen.
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Geisler, Caroline.
Eigenh. Billett mit U. Frankfurt a. M., 30. XII. 1887.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. "Herrn Professor Door und Familie sendet einen Herzlichen Glückwunsch [dies in Goldprägung] zum Jahreswechsel verehrungsvollst Caroline Geisler".
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Gigon, Alfred, Internist (1883-1975).
Ms. Brief mit eigenh. U. Basel, 27. IX. 1949.
1 S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Lassen Sie mich Ihnen im Namen der Akademie das Bedauern darüber aussprechen, dass wir nicht die Freude hatten, Sie anlässlich der oesterreichisch-schweizerischen medizinischen Tagung in Basel begrüssen zu dürfen. Aber ich hoffe, dass es uns vergönnt sein wird, Sie recht bald wieder einmal in der Schweiz zu sehen [...]". - Gigon beschäftigte sich u. a. eingehend mit Ernährungs- und Stoffwechselproblemen und wurde mit seinen Untersuchungen über "Die Kost des Arbeiters" (1914) "zu einem der Initiatoren der Sportmedizin" (DBE). Seit 1925 redigierte er die "Schweizerische Medizinische Wochenschrift", gehörte zu den Begründern der Schweizerischen Gesellschaft für innere Medizin, der Schweizerischen Akademie für medizinische Wissenschaften und initiierte das Schweizerische Tropeninstitut; auch gründete er die Internationale Gesellschaft für Innere Medizin, deren erster Präsident er war. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefopf der Schweizerischen Akademie der Wissenschaften; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Harwalik, Adolf, Landesschulinspektor der Steiermark (1908-1997).
Ms. Brief mit U. Graz, 4. XII. 1967.
1 S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert. An die Kollegenschaft - und so auch Oberlehrer Josef Wesely in Vorau - mit Dank für die Stimmabgabe für den Lehrerbund der ÖVP bei den Personalvertretungswahlen 1967. - Beiliegend eine hektog. Einladung zum Lehrerbund-Kränzchen 1968.
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Heinl, Eduard, Politiker (1880-1957).
Gedr. Einladung mit eigenh. U. Wien, April 1954.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer mit der Einladung zu einer Veranstaltung des Österreichischen Clubs im Palais Pallavicini, in deren Rahmen Eduard Reut-Nicolussi "über das Thema 'Österreich und Südtirol' das Wort ergreifen [wird]". - Eduard Heindl war Bundesminister für Handel und Gewerbe, Gründer und Präsident der Wiener Messe AG und leitete von 1926 bis 38 als Präsident die Österreichische Radioverkehrs-AG (RAVAG). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Staatssekretär für Industrie, Handel, Gewerbe und Verkehr, war Bundesminister für Handel und Wiederaufbau und hatte seit 1948 den Vorsitz im Aufsichtsrat des Creditanstalt-Bankvereins inne. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung) und mit einigen Notizen in Bleistift sowie dem gestemp. Vermerk "Streng vertraulich".
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Heller, Kurt, Politiker (1919-1990).
Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
144:97 mm. Portrait en face in Farbe. - Der sozialdemokratische Politiker war von 1958 bis 1979 Amtsführender Stadtrat in Wien und im Anschluß bis 1987 Mitglied des Bundesrates.
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Illig, Udo, Politiker (1897-1989).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Graz, 22. XII. 1967.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Weihnachtsgrüße an Josef Wesely. - Udo Illig war von 1927-32 Abgeordneter der Christlichsozialen Partei im Steiermärkischen Landtag. 1946 wurde er Landesrat in der steirischen Landesregierung, 1953 Bundesminister für Handel und Wiederaufbau. Nach seinem Rücktritt 1956 war er in ehrenamtlichen Funktionen tätig und widmete sich u. a. der Restaurierung der Burg Schlaining im Burgenland und des Schlosses Eggenberg.
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Koch, Ludwig.
Blatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
63 x 107 mm.
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Koref Ernst, Politiker (1891-1988).
Eigenh. Briefkarte mit U. Linz, 3. IV. 1968.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Ernst Koref, "einer der bedeutendsten Kommunalpolitiker nach dem 2. Weltkrieg" (Öst. Lex. I, 640), war Abgeordneter zum Nationalrat, Bürgermeister von Linz und Mitglied des Bundesrats. Der mit einer Amtszeit von siebzehn Jahren (1945-62) bislang am längsten amtierende Bürgermeister der Landeshauptstadt Oberösterreichs war nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich für die sich in Linz entfaltende Wohnbautätigkeit als Reaktion auf die kriegsbedingte Wohnungsnot verantwortlich, ließ Parkanlagen errichten und sorgte für Kindergärten, Kinderkrippen, Horte und Tagesheimstätten. In seine Amtszeit fiel auch die Modernisierung des Allgemeinen Krankenhauses, der Baubeschluß für die Universität und die Gründung von Volkshochschule und Neuer Galerie.
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[Lueger, Karl, Politiker und Jurist (1844-1910)].
An Lueger gerichtete Bildpostkarte eines nicht ermittelten Verfassers. Makarska, 1. IV. 1904.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Mit ergebenen Grüßen!
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Maculan, Rudolf, Bautechniker und -unternehmer (1912-1955).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 2. V. 1950.
½ S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Hocherfreut habe ich von der verliehenen Auszeichnung durch die Stadt Wien an Sie, sehr geehrter Herr Professor, Kenntnis erhalten und beglückwünsche Sie hiezu auf das herzlichste". - Rudolf Maculan war seit 1936 in der Baugesellschaft Hofman tätig, ab 1938 Gesellschafter (Hofman & Maculan) und von 1941 bis 55 deren Geschäftsführer. "Unter seiner Führung wurde aus einer kleinen Baufirma eines der führenden österreichischen Bauunternehmen, das später zur Maculan Holding AG gehörte. Die Leistungen von Maculan lagen vor allem auf den Gebieten der Rationalisierung der Baumethoden, der Verwendung von Beton (Fertigbetonelemente und Sichtbeton; Gründung der Ebenseer Betonwerke), der Baukalkulation und der Normung" (Öst.-Lex., s. v.). - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung) und mit kl. Rostspur.
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Maurer, Andreas, Landeshauptmann von Niederösterreich (1919-2010).
Billett mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-schmal-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Wünschen zu Weihnacht und Neujahr. - Andreas Maurer war von 1966 bis 1981 Landeshauptmann von Niederösterreich .
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[Pichelmayer, Karl, Elektrotechniker (1868-1914)].
Schreiben des K. K. Ministeriums für Cultus und Unterricht an Pichelmayer. Wien, 13. X. 1904.
4 SS. auf Doppelblatt. 4to. An den namentlich nicht genannten Techniker Pichelmayer betreffs dessen Bestellung auf die "dritte ordentliche Lehrkanzel und zwar für Theorie und Konstruktion elektrischer Maschinen und Apparate" an der TH Wien ab Dezember 1905. Pichelmayer begann bei Siemens & Halske in Hamburg, "um nach einem Zwischenspiel als Leiter von Fabrik und Versuchsraum von Siemens & Halske in Wien 1891 in das Stammwerk in Berlin überzuwechseln. Hier wurde er nach kurzer Zeit Chefingenieur der Konstruktionsabteilung für elektrische Maschinen. Er vereinheitlichte mit großem Erfolg die Berechnungs- und Konstruktionsunterlagen für alle Siemens-Werke (das 'Dynamowerk' Berlin, die Werke in Nürnberg, Wien u. St. Petersburg). Siemens errang mit den unter seiner Leitung entwickelten Maschinen auf der Weltausstellung Paris 1900 eine Goldmedaille. Daneben verbesserte P. die Berechnungsmethoden für Gleichstrommaschinen und führte 1903 den 'Pichelmayerschen Koeffizienten' zur Berechnung der Wendepole ein, wodurch das Bürstenfeuer an den Kommutatoren vermieden wurde. 1906 ging P. an die TH Wien, wo er den Lehrstuhl für Theorie und Konstruktion elektrischer Maschinen übernahm" (NDB XX, 410f.). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefpapier des Ministeriums; stärker fleckig und mit kleinen Randläsuren.
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Mock, Alois, Politiker (geb. 1934).
Billett mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. Gedr. Billett mit Wünschen zu Weihnacht und Neujahr. - Alois Mock war von 1987 bis 1989 Vizekanzler und von 1987 bis 1995 Bundesminister für auswärtige Angelegenheiten.
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[Nieder- und Oberösterreich].
Zirkular "einige Stempelpatents-Erläuterungen betreffend". Wien, 20. XII. 1803.
1 S. Folio.
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[Nieder- und Oberösterreich].
Zirkular über die Stempelung von Exekutionsgesuchen. Wien, 30. XII. 1803.
1 S. Folio.
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Noebel, Hans Heinrich, Diplomat.
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 30. XII. o. J.
2 SS. Qu.-8vo. An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004) und Gattin: "Wir [d. s. er und seine Gattin Hedda] haben uns über Anruf und Brief sehr gefreut. Lyon ist nun auch für nächste Südlandreise fest eingeplant! Wie schön dass der Posten gefällt und Freude macht - nun: Amtsbezirk provence und dann auch noch eine Adresse St. Cyr am Mont d'Or!! [...]". - Hans Heinrich Noebe war von 1982 bis 86 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Österreich. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Nölle, Wilfried, Indologe und Diplomat (geb. 1925).
Eigenh. Mitteilung mit U. O. O., 22. III. (o. J.).
1 S. Qu.-12mo. Mit drei Beilagen (s. u.). An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004): "Mit bestem Dank für die lehrreiche Freiligrath-Stunde am Wochenende [...]". - Beiliegend: - I: Wilfried Nölle: Die Stadt Karls V. in Bolivien. Sonderdruck aus "Auswärtiger Dienst. Vierteljahresschrift der Vereinigung Deutscher Auslandsbeamten e. V.", Nr. 1 (1975), SS. 17-20. - II: Ders.: "Krause und das hispanische Denken". Sonderdruck aus: dass., Nr. 2 (1975), SS. 125-131. - III: Ders.: "Metalle und Mineralien im alten Indien". Sonderdruck aus: dass., Nr. 3/4 (1975), SS. 1-4 (wohl nicht vollständig). - Der Völkerkundler Nölle diente von 1985 bis 1988 als deutscher Botschafter in Mosambik.
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Pfeil, Graf von.
Eigenh. Namenszug "Graf v. Pfeil" auf Ausschnitt. O. O. u. D.
1 S. 82:30 mm. Unterschrift eines Angehörigen der schlesischen Uradelsfamilie derer von Pfeil, welche sich bis ins 13. Jh. zurückverfolgen lässt.
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Rohracher, Andreas, Fürsterzbischof von Salzburg (1892-1976).
Eigenh. Briefkarte mit U. ("Andreas"). Altötting, 29. V. 1972.
1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Dompfarrer mit Wünschen zu dessen Namenstag. - Andreas Rohracher war 1943-65 von Fürsterzbischof von Salzburg. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs sich dem religiösen Wiederaufbau des Landes widmend und u. a. den teilweise zerstörten Salzburger Dom wieder herstellen lassend, hielt er 1946 bei einer feierlichen Messe für die Jugend Tirols vor dem Goldenen Dachl in Innsbruck eine Predigt, die als die erste große Predigt in Tirol nach Beendigung der NS-Herrschaft gewertet wird. Auch fernerhin nahm Rohracher als Prediger großen Einfluß auf das Erstarken des Glaubens in Österreich, zumal die Gestalt Kardinal Innitzers durch desseb unglückliche Stellung in der NS-Zeit etwas ins Wanken geraten war (vgl. BBKL VIII, s. v.).
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Rondthaler, ..., Waldviertler Jäger und Förster (fl. um 1828).
Eigenh. Brief mit U. Heinrichs (bei Weitra), 26. III. 1828.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen soeben von Kaiser Franz II. zum k. k. Forstmeister beförderten nö. Forstbeamten: "Euer Hochwohlgeboren Geehrtes vom 24. d[es]s[elben] überrascht mich soeben mit der frohen Nachricht von Ihrer wohlverdienten Ernennung zum Kaiserl. und Königl. Hof- Jagd- und Forstmeister. Seine Majestät, Ew. Hochwohlgeboren waidmännischer Kaiser, hat damit den glücklichsten Schritt gethan, zu welchem Ihnen und Ihm hiermit mein ehrerbietiger und herzlicher Glückwunsch dargebracht wird. Bitte bei Ihren kommenden, wahrscheinlich vielfachen amtlichen Functionen der Euer Hochwohlgeboren so holden jagdlichen Muse ja nicht untreu werden zu wollen. Auf Ihr ferneres Forschen, Sammeln und Communiciren lege ich mit vielen andern deutschen Jägern sehr hohen Werth, und dass gerade Euer Hochwohlgeboren zum Pionir in Ihrem schönen und reichen Lande berufen und genadet sind, ist doch unverkennbar [...]".
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Schneidmadl, Heinrich, Politiker (1886-1965).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 24. II. 1961.
½ S. 4to. Mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Von Beruf gelernter Schriftstetzer, war Schneidmadl nach seinem Wechsel in die Politik Mitglied der Konstituierenden Nationalversammlung, Abgeordneter zum Nationalrat und Mitglied der Niederösterreichischen Landesregierung. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er Unterstaatssekretär für öffentliche Bauten, 1946-49 war er dann wieder wieder Mitglied der Niederösterreichischen Landesregierung und in der NEWAG (heute Energie-Versorgung Niederösterreich, EVN) tätig. Vgl. Öst. Lex. II, 358. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Schönrich, G. A., Kantor und Chordirektor der Stadtkirche a. D.
Eigenh. Brief mit U. Johann Georgenstadt, 18. I. 1895.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihr werther Herr Geschäftsfreund Robert Forberg in Leipzig, der sich Ihnen bestens empfehlen lässt, giebt mir den Rath, mich in einer Angelegenheit an Sie zu wenden [...]". - Besagte Angelegenheit ist eine Anfrage um Verlag seines vor einigen Jahren komponierten "Liedes der Deutschen in Österreich", eines "Männerchors im Volkston mit Clavier- oder Orchester-Begleitung."
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Schöpf, Regina, österr. Skifahrerin (1935-2008).
Eigenh. Namenszug. O. O., 12. II. 1956.
1 S. 99 x 99 mm. Die Tirolerin Regina Schöpf gewann im selben Jahr die Silbermedaille im Slalom der Damen bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo.
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[St. Pölten].
Taufschein des Eduard Joseph Beyerböck. St. Pölten, 15. III. 1848.
1 S. Folio. Unterzeichnet von Dompfarrer Severin Gregor. - Etwas gebräunt und fleckig.
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Steinmetzer, Karl, Veterinärmediziner (1894 - nach 1968).
Eigenh. Briefkarte mit U. Hof bei Salzburg, 30. XII. 1962.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt dem "Spitalsbruder" Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zu Neujahr. - Der aus Böhmen gebürtige Steinmetzer, seit 1932 illegales NSDAP-Mitglied und seit 1938 ordentlicher Professor in Wien, lehrte Pharmakologie und Toxikologie. 1949 wurde der schwer herzkranke Mediziner krankheitshalber in den Ruhestand versetzt; im März 1969 wurde ihm noch der Titel eines Veterinärrats verliehen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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[Unbekannt].
Briefumschlag an Anny v. Newald, Melk. Wien, 8. I. 1907.
Adressiert an die Pianistin Anny von Newald-Grasse (1875-1952): "Frau [gestrichen: Emmy] Anny Edle v. Newald / Melk".
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Weber, Anton, Hilfsämterdirektor.
Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. IV. 1872.
2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. adr. Kuvert. An Herrn Edler von Matzinger, Hofrat im Ministerium des Inneren: "Uiber Anregung des Herrn Oberingenieur Wilt habe ich die Veranlassung getroffen, daß das bis jetzt von dem k. k. Obersten Gerichtshofe benützte Haus Nr. 15 in der Löwelstrasse noch vor dem Mai-Termine vollständig geräumt werde. Nachdem ich jedoch zu diesem Zwecke die mit der Wegräumung der Akten betrauten Leute zu außergewöhnlicher Arbeit anhalten mußte, für welche sie aber von Seite des Aerare nicht entlohnt werden können, so erlaube ich mir an Euer Hochwohlgeboren das höfliche Ersuchen zu stellen, diesen Leuten vielleicht aus dem kk. Stadterweiterungsfonde eine kleine Gratifikation anweisen zu wollen [...]".
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Wetschl, Franz, Hofrat.
Visitkarte mit 5 eigenh. Zeilen und Datum. O. O., 9. X. 1896.
2 SS. Beiliegend eine Visitkarte des Architekten K. Takayama. Ersucht Baurat Julian Niedzielski, "ihn Samstag gegen 1 Uhr Mittags in seinem Bureau besuchen zu wollen". Hofrat Franz Wetschl war als Leiter der Kanzleidirektion des Obersthofmeisteramtes das organisatorische Mastermind des Hofes Franz Josephs. - Geboren im polnischen Stryszow, studierte der Adressat Niedzielski (1849-1901) an der technischen Hochschule in Wien bei Heinrich Frh. von Ferstel, brachte im Sinne seines Lehrers die Restaurierung der Wiener Schottenkirche zum Abschluss und errichtete als Mitinhaber der Firma Miksch & Niedzielski mehrere Villen sowie private und auch öffentliche Gebäude, darunter die Marienbader Kolonnaden, das Kurhaus und die Sparkasse in Reichenberg. - Die beiliegende Visitkarte weist dessen Inhaber als "Architecte adjoint au Bureau de la Construction des Palais du Ministère de la Maison Impériale" aus.
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Wimpffen, Adolf Frh. von, Militär (1818-1883).
Briefausschnitt mit eigenh. U. Pesth, 19. III. 1856.
1 S. Qu.-schmal-8vo. Mit einer weiteren Unterschrift.
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Wimpffen, Adolf Frh. von, Militär (1818-1883).
Briefausschnitt mit eigenh. U. Wien, 26. IV. 1856.
1 S. 4to. Mit zwei weiteren Unterschriften.
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Wimpffen, Adolf Frh. von, Militär (1818-1883).
Briefausschnitt mit eigenh. U. Wien, 11. X. 1856.
1 S. Qu.-schmal-gr.-8vo. Mit zwei weiteren Unterschriften.
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Arnold, Otto, Schriftsteller (geb. 1900).
Ms. Brief mit eigenh. U. Rumburg, 2. III. 1931.
½ S. 4to. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Otto Arnold lebte als Versicherungsbamter in Außig/Elbe; zu seinem literarischen Werk gehören überiwegend lyrische und dramatische Dichtungen. Vgl. Kosch 162f.
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Auernheimer, Raoul, Schriftsteller und Journalist (1876-1948).
Unbedr. Visitkärtchen mit 2 eigenh. Zeilen und Datum. O. O., 19. I. 1932.
1 S. An Josef Wesely. - Der aus Wien gebürtige Auernheimer promovierte 1900 an der Wr. Universität und arbeitete anschließend als Gerichtsreferendar. 1906 wurde er durch die Protektion von Theodor Herzl, seiner Mutter Cousin, Redakteur bei der ‘Neuen Freien Presse’ und verkehrte in dem von Karl Kraus geschmähten literarischen Kreis des "Jungen Wien". Dort zum Theaterkritiker avanciert, leitete er bis 1933 das Burgtheaterreferat. Seit 1922 war er Vizepräsident des Österreichischen P.E.N-Clubs. Im März 1938 in das Konzentrationslager Dachau deportiert, verwendeten sich der Schriftsteller Emil Ludwig und der amerikanische Diplomat Prentiss Gilbert für ihn, so daß er bereits im Herbst 1938 in die USA emigrieren konnte (vgl. DBE). Seine Stoffe "vornehmlich aus der mondänen Gesellschaft" wählend (Kosch I, 61), schrieb Auernheimer neben zahlreichen Komödien und Novellen u. a. den Roman ‘Metternich’ (1947); seine Autobiographie ‘Das Wirtshaus zur verlorenen Zeit’ erschien 1948. Vgl. auch Öst. Lex. I, 57.
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Bartsch, Rudolf Hans, Schriftsteller (1873-1952).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-12mo. Bartsch, Sohn eines Militäroberarztes, wurde 1895 als Leutnant an das Kriegsarchiv in Wien beordert, gehörte 1901-03 als a.o. Mitglied dem Institut für österreichische Geschichtsforschung an und trat 1911 als Hauptmann in den Ruhestand. 1914 reaktiviert, nahm er bis 1917 wieder seine Stelle im Kriegsarchiv ein und betätigte sich seit 1918 als freier Schriftsteller. Nach ersten literarischen Erfolgen erzielte Bartsch mit den 1908 erschienenen "Zwölf aus der Steiermark" und seinen späteren Romanen aus dem alten Österreich Millionenauflagen. Bartschs Roman "Schwammerl" (1912), eine banalisierende Lebensgeschichte Franz Schuberts, wurde 1916 von Heinrich Berte als Operette "Dreimäderlhaus" vertont und später auch verfilmt.
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Baxa, Jakob, Schriftsteller (1895-1979).
Eigenh. Bildpostkarte, ms. Postkarte und ms. Brief mit eh. U. Maria Enzersdorf, 1957-1968.
Zusammen ½ SS. 4to und Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche und räsonniert in Anbetracht der besvorstehenden Bundespräsidentenwahl 1957: “Ich glaube auch, daß die 600.000 Breitner-Wähler vom letzten Mal jetzt die Entscheidung herbeiführen werden. Das wußte die ÖVP ganz genau, darum hat sie keinen Politikaster aufgestellt [...]” (Karte v. 19. II. 1957). - Der Chirurg und Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes Burghard Breitner hatte als Kandidat des VdU im ersten Wahlgang der Bundespräsidentenwahl am 6. V. 1951 insgesamt 662.501 (15,4%) Wählerstimmen an sich ziehen können. Ebenso wie Breitner war der von ÖVP und FPÖ 1957 gemeinsam nominierte Kandidat Wolfgang Denk von Beruf Professor für Medizin, unterlag jedoch dem von der SPÖ gestellten Adolf Schärf. - Jakob Baxa wirkte als Professor der Gesellschaftslehre an der Universität Wien und beschäftigte sich in zahlreichen Schriften mit dem Staats- und Gesellschaftstheoretiker Adam von Müller. Daneben trat er als Verfasser von Erzählungen, Romanen, Gedichten und Schauspielen hervor. Vgl. Kosch I, 325.
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Baxa, Jakob, Schriftsteller (1895-1979).
Ms. Brief mit eigenh. U. [Wien], 4. III. 1952.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An Josef Wesely: "[…] Mit Ihrer liebenswürdigen Sendung haben Sie mir eine grosse Freude bereitet. Die Aepfel sind wunderbar und schmecken ganz ausgezeichnet. Hoffentlich wird doch wieder einmal ein Buch von mir erscheinen, mit dem ich mich revanchieren kann […]". - Jakob Baxa wirkte als Professor der Gesellschaftslehre an der Universität Wien und beschäftigte sich in zahlreichen Schriften mit dem Staats- und Gesellschaftstheoretiker Adam von Müller. Daneben trat er als Verfasser von Erzählungen, Romanen, Gedichten und Schauspielen hervor. Vgl. Kosch I, 325.
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Baxa, Jakob, Schriftsteller (1895-1979).
Ms. Brief mit eigenh. U. O. O., 15. II. 1949.
1 S. 8vo. An Josef Wesely: "[…] Meine wissenschaftlichen Werke sind alle in Deutschland erschienen und daher augenblicklich nicht lieferbar, meine poetischen Schriften sind bis auf das letzte Exemplar vergriffen […]". - Jakob Baxa wirkte als Professor der Gesellschaftslehre an der Universität Wien und beschäftigte sich in zahlreichen Schriften mit dem Staats- und Gesellschaftstheoretiker Adam von Müller. Daneben trat er als Verfasser von Erzählungen, Romanen, Gedichten und Schauspielen hervor. Vgl. Kosch I, 325.
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Bayer, Nelly Lia, (eig. Cornelia Bayer, geb. von Plachki-Pruchenheim), Schriftstellerin (geb. 1881).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. Wien, [22. X. 1943].
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely: "[…] dankt bestens für die freundlichen Glückwünsche. Es wäre mir nicht uninteressant, zu erfahren, wieso Sie zur Wahrnehmung dieses Tages gelangten!" - Die 1881 in Klagenfurt geborene Autorin lebte in Wien und erhielt 1937 den Preis der Stadt Wien.
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Becousse, Raoul, Schriftsteller und Übersetzer (1920-2000).
Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen. La Guiche, [17. IV. 1989].
1 S. Carte d'Visite-Format. Mit eh. adr. Kuvert. An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004). - Beiliegend eine gedr. Einladung zur Präsentation seines Gedichtbandes "Au Bord du Siècle".
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Berger, Gisela von, Schriftstellerin (1878-1961).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. Wien, 29. XII. 1956.
1 S. Qu.-8vo.Mit ms. Adresse. An Josef Wesely, dem sie "für die lieben Geburtstagswünsche" dankt. - Gisela von Berger, Enkelin von Johann Nepomuk Berger und Nichte des Burgtheaterdirektors Alfred Frh. von Berger, begann schon früh, sich schriftstellerisch zu betätigen ("Die Schlange, die Geschichte einer Ehe", 1907). Später arbeitete sie als Hauslehrerin, Sekretärin und 1929/30 als Redakteurin der Zeitschrift "Wiener Mode". Von 1931 bis 39 war sie in Wien in der Theatersammlung der Nationalbibliothek, bis 1945 als Leiterin der Pressestelle im "Haus der Mode" und bis 1949 als Cheflektorin des "Ring"-Verlags tätig. Für den Roman "Die törichte Geschichte der Terpsichore Liebenreich" (1919) wurde sie mit dem Ebner-Eschenbach-Preis ausgezeichnet.
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Bergfeld, Ernst, Schriftsteller (1885-1969).
Eigenh. Postkarte mit U. [Braunschweig], 28. II. 1950.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "[…] Zu Ihrem bevorstehenden Geburtsfeste sende ich Ihnen meine von Herzen kommenden Glückwünsche […]". - Darüber ein 6-zeiliges ms. Gedicht "Zum 9. März 1950". - Mit Adreßstempel.
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Bergfeld, Ernst, Schriftsteller (1885-1969).
Eigenh. Postkarte mit U. [Braunschweig], 5. III. 1961.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "[…] Wie schön ist es, daß wir uns noch immer gegenseitig zu unseren Geburtstagen gratulieren können […]". - Rückseitig montiert ein ausgeschnittenes gedrucktes Gedicht Bergfelds. - Mit Adreßstempel.
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Bergfeld, Ernst, Schriftsteller (1885-1969).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. [Braunschweig], 4. III. 1953.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely, dem der Dichter zum Geburtstag gratuliert. - 8-zeiliges Gedicht und 5-zeiliger Zusatz ("[…] Wegen einer Nervenentzündung kann ich leider nicht mit der Hand schreiben […]"). - Mit Adreßstempel.
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