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Bergfeld, Ernst, Schriftsteller (1885-1969).
Ms. Postkarte mit eigenh. Zusatz und U. Braunschweig-Gliesmarode, 9. III. 1939.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. Gruß an Josef Wesely in Form eines 8-zeiligen Gedichtes: "Verhüllt sind noch die Dinge, die da kommen im neuen Lebensjahr. Was mag geschehen? Wir wünschen viel zu eig'nem Nutz und Frommen, und auch dem Nachbarn soll es gut ergehn […]". Mit dem eigenh. Zusatz: "Herzliche Geburtstagswünsche! Ihr Ernst Bergfeld". - Beiliegend ein gefalt. Verlagsprospekt zu Bergfelds Roman "Erfüllung".
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Beyerlein, Franz Adam, dt. Erzähler und Dramatiker (1871-1949).
Portraitphotographie mit U. auf Untersatzkarton. Leipzig, 15. V. 1904.
11,8:9 cm. Ernstes Brustbild.
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Bischoff, Friedrich, Schriftsteller und Rundfunkintendant (1896-1976).
Ms. Briefkarte mit eigenh. U. Baden-Baden, Februar 1957.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvrert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Nach zweijähriger Tätigkeit als Chefdramaturg der Vereinigten Theater in Breslau wurde Bischoff 1925 Redaktionsleiter beim Breslauer Rundfunk, dem er von 1929-33 auch als Intendant vorstand. Mit der Sendung ‘Hallo, hier Welle Erdball’ (1928) bereitete er der Gattung des Hörspiels den Weg. Während des Nationalsozialismus verließ er aus politischen Gründen den Rundfunk, arbeitete als Lektor und verfaßte naturmystische Romane über seine schlesische Heimat; von 1946-65 war Bischoff als Intendant des Südwestfunks tätig. Vgl. Kosch I, 533. - Beiliegend ein gedr. Dankschreiben mit faksim. U. an die sich zu seinem 65. Geburtstag einstellenden Gratulanten (darunter auch J. Wesely).
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Blittersdorf, Philipp Frh. von, Schriftsteller, Offizier und Genealoge (1869-1944).
Ms. Bildpostkarte mit U. Ottensheim, 16. XI. 1938.
1 S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Blittersdorf, seitens der Großmutter ein Großneffe von Clemens und Bettina Brentano, war neben seiner militärischen Laufbahn, die er zuletzt im Rang eines Majors bekleidete, als Lokalhistoriker und Genealoge tätig. Vgl. Kosch I, 575f. - Die Bildseite der Karte zeigt eine Ansicht der vom Krieg zerstörten Kirche von Podgora.
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Palermo, 20. IX. 1935.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Herzlichen, besten Dank von Felix Braun".
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Braun, Reinhold, Schriftsteller und Journalist (1879-1959).
Eigenh. Postkarte mit U. Lochham, 4. I. 1948.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adr. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: "Ich bin nun hier verschlagen! Die Erblindung geht weiter und auch ansonsten meldet sich diese oder jene Brüchigkeit [...]". - Reinhold Braun war u. a. Schriftleiter der Wochenschrift ‘Sonntagsfeier' und der Halbmonatsschrift ‘Der lichte Weg’; sein umfangreiches Werk umfaßt neben Erzählungen und Gedichten zahlreiche Jugendbücher und Kinderlieder. Vgl. Kosch I, 923ff. - Die Adreßseite mit Namensstempel, die Textseite mit einem gedr. Gedicht des Autors.
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Braungart, Richard, Schriftsteller und Kunstkritiker (1872-1963).
Eigenh. Brief mit U. München, 24. I. 1932.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Autographensammler: “Was kennen Sie von mir? Meine Bücher, Künstlermonographien, Exlibriswerke, Einiges von meinen zahllosen Aufsätzen, Kritiken usw.? Halten Sie es nicht für Neugierde, wenn ich danach frage. Aber es widerfährt mir so selten, daß jemand mit solcher Gesinnung wie Sie zu mir kommt, daß es mir beinahe schwer fällt, überhaupt daran zu glauben. Denn ich habe mich schon daran gewöhnt, daß mein umfangreiches Lebenswerk ohne nennenswertes Echo geblieben. Sollte hier nicht eine Verwechslung vorliegen? Es gibt nirgends ein Bild von mir. Ich weiß wenigstens nichts davon [...]”. - Der Sohn des Agrarwissenschaftlers Richard Braungart studierte zunächst Jura, dann Kunst, Musik und Literatur an der Universität München. Seit 1903 war er bei der ‘Münchner Zeitung’ für die Ressorts Kunst und Theater zuständig sowie ständiger Mitarbeiter u.a. bei ‘Westermanns Monatsheften’, der ‘Leipziger Illustrierten Zeitung’ und der Berliner ‘Exlibriszeitschrift’. 1946 wurde er Kunstkritiker beim ‘Münchner Merkur’.
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Brausewetter, Arthur Friedrich von, Schriftsteller und Theologe (1864-1946).
Eigenh. Postkarte mit U. Danzig-Langfuhr, 25. IV. 1944.
½ S. 8vo. Mit eh. Adr. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Brausewetter war seit 1911 Archidiakon in Danzig, lebte später in Zoppot und ließ sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Heidelberg nieder; er schrieb zahlreiche Romane und Erzählungen. Vgl. Kosch I, 939f.
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Brehm, Bruno, Ps. Bruno Clemens, Schriftsteller (1892-1974).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Im Ersten Weltkrieg schwer verwundet, zwei Jahre in russischer Gefangenschaft zubringend und von 1916-18 an der Italienfront kämpfend, studierte der aus Laibach stammende Sohn eines österreichischen Hauptmanns nach dem Krieg Kunstgeschichte, promovierte 1922 und wurde Assistent am Kunsthistorischen Institut. Nebenher auch im Verlagswesen tätig, veröffentlichte Brehm unterhaltende Romane und lebte seit 1927 als freier Schriftsteller, der u. a. mit "Apis und Este. Ein Franz-Ferdinand-Roman" (1931) den Untergang der Donaumonarchie beschrieb. Der seit Beginn der dreißiger Jahre überzeugte Nationalsozialist war nach dem "Anschluß" Herausgeber der Zeitschrift "Der getreue Eckart" und wurde 1945, als nationalsozialistisch belastet, vorübergehend in Haft genommen. Hernach sich in Altaussee niederlassend, schrieb der Rosegger-Preisträger des Jahres 1962 vornehmlich Hitler und das Dritte Reich verharmlosende Romane, darunter die 1960/61 entstandene Romantrilogie "Das zwölfjährige Reich". Vgl. DBE, Kosch I, 217 und Öst. Lex. I, 146. - Beiliegend: B. Brehm: Der liebe Leser. Berlin, Martin Warneck, (1941). 15 SS. Originalbroschur. Kl.-8vo.
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Brehm, Bruno, Ps. Bruno Clemens, Schriftsteller (1892-1974).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo.
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Brehm, Bruno, Ps. Bruno Clemens, Schriftsteller (1892-1974).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Aussee], 23. XII. 1964.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "[…] für Ihre freundlichen Wünsche danke ich und ich erwidere sie im gleichen Sinn! Ein frohes Fest und ein friedliches 1965 […]". - Im Ersten Weltkrieg schwer verwundet, zwei Jahre in russischer Gefangenschaft zubringend und von 1916-18 an der Italienfront kämpfend, studierte der aus Laibach stammende Sohn eines österreichischen Hauptmanns nach dem Krieg Kunstgeschichte, promovierte 1922 und wurde Assistent am Kunsthistorischen Institut. Nebenher auch im Verlagswesen tätig, veröffentlichte Brehm unterhaltende Romane und lebte seit 1927 als freier Schriftsteller, der u. a. mit "Apis und Este. Ein Franz-Ferdinand-Roman" (1931) den Untergang der Donaumonarchie beschrieb. Der seit Beginn der dreißiger Jahre überzeugte Nationalsozialist war nach dem "Anschluß" Herausgeber der Zeitschrift "Der getreue Eckart" und wurde 1945, als nationalsozialistisch belastet, vorübergehend in Haft genommen. Hernach sich in Altaussee niederlassend, schrieb der Rosegger-Preisträger des Jahres 1962 vornehmlich Hitler und das Dritte Reich verharmlosende Romane, darunter die 1960/61 entstandene Romantrilogie "Das zwölfjährige Reich".
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Brehm, Bruno, Ps. Bruno Clemens, Schriftsteller (1892-1974).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O., 20. XII. 1968.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zu Weihnacht und Neujahr. - Im Ersten Weltkrieg schwer verwundet, zwei Jahre in russischer Gefangenschaft zubringend und von 1916-18 an der Italienfront kämpfend, studierte der aus Laibach stammende Sohn eines österreichischen Hauptmanns nach dem Krieg Kunstgeschichte, promovierte 1922 und wurde Assistent am Kunsthistorischen Institut. Nebenher auch im Verlagswesen tätig, veröffentlichte Brehm unterhaltende Romane und lebte seit 1927 als freier Schriftsteller, der u. a. mit "Apis und Este. Ein Franz-Ferdinand-Roman" (1931) den Untergang der Donaumonarchie beschrieb. Der seit Beginn der dreißiger Jahre überzeugte Nationalsozialist war nach dem "Anschluß" Herausgeber der Zeitschrift "Der getreue Eckart" und wurde 1945, als nationalsozialistisch belastet, vorübergehend in Haft genommen. Hernach sich in Altaussee niederlassend, schrieb der Rosegger-Preisträger des Jahres 1962 vornehmlich Hitler und das Dritte Reich verharmlosende Romane, darunter die 1960/61 entstandene Romantrilogie "Das zwölfjährige Reich".
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Brehm, Bruno, Ps. Bruno Clemens, Schriftsteller (1892-1974).
Ms. Postkarte mit eigenh. Unterschrift. Grundlsee, 23. VII. 1949.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely: "[…] vielen Dank für Ihre so freundlichen Wünsche, die ich mit einem einzigen Wunsch - nach Aufhören dieses sintflutartigen Sommerregens - erwidere. Auch ohne Regen würde ich arbeiten! Soviel Zimmerarrest muss ich nicht haben! […]". - Im Ersten Weltkrieg schwer verwundet, zwei Jahre in russischer Gefangenschaft zubringend und von 1916-18 an der Italienfront kämpfend, studierte der aus Laibach stammende Sohn eines österreichischen Hauptmanns nach dem Krieg Kunstgeschichte, promovierte 1922 und wurde Assistent am Kunsthistorischen Institut. Nebenher auch im Verlagswesen tätig, veröffentlichte Brehm unterhaltende Romane und lebte seit 1927 als freier Schriftsteller, der u. a. mit "Apis und Este. Ein Franz-Ferdinand-Roman" (1931) den Untergang der Donaumonarchie beschrieb. Der seit Beginn der dreißiger Jahre überzeugte Nationalsozialist war nach dem "Anschluß" Herausgeber der Zeitschrift "Der getreue Eckart" und wurde 1945, als nationalsozialistisch belastet, vorübergehend in Haft genommen. Hernach sich in Altaussee niederlassend, schrieb der Rosegger-Preisträger des Jahres 1962 vornehmlich Hitler und das Dritte Reich verharmlosende Romane, darunter die 1960/61 entstandene Romantrilogie "Das zwölfjährige Reich".
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Busta, Christine , Lyrikerin (1915-1987).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug und Datum. Krems, 24. IX. 1968.
1 S. Qu.-8vo.
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Cabanel, Alexandre, Maler (1823-1889).
Originalportraitphotographie. [Paris, 2. Hälfte d. 19. Jhdts.].
89:55 mm (Carte de Visite) auf etwas größerem Untersatzkarton. Halbfigürliches Portrait im ¾-Profil. - Aus dem Atelier Bingham.
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Czibulka, Alfons Frh. von, Schriftsteller (1888-1969).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. München, 9. VII. 1966.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely, dem Czibulka für dessen Geburtstagswünsche dankt. - Alfons Frh. von Czibulka besuchte seit 1907 die Militärakademie in Wiener Neustadt und trat 1910 in das Regiment der Windischgrätzer Dragoner ein. Er ließ sich jedoch bald beurlauben, studierte als Gasthörer deutsche und französische Literaturgeschichte an der Pariser Sorbonne und bildete sich von 1912 bis 14 an der Kunstakademie in Breslau (Meisterklasse für Malerei) aus. Nach dem Ersten Weltkrieg als freier Schriftsteller in München ansässig, war er von 1919 bis 23 Hauptschriftleiter der von ihm gegründeten phantastisch-literarischen Zeitschrift "Der Orchideengarten" und schrieb zahlreiche Romane und Erzählungen, vorwiegend aus der Zeit des alten Österreich, sowie Rundfunkvorträge und kulturhistorische Hörbilder.
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Dahn, Felix, Schriftsteller (1834-1912).
Eigenh. Kuvert. Königsberg, 10. III. 1882.
1 S. 12:15,2 cm. Adressiert an “Fräulein Charlotte Klotz | Hochstraße 24 Frankfurt am Main”. - Die Vorderseite des Kuverts von der Adressatin in Bleistift beschriftet.
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Danszky, Eduard Paul, Schriftsteller (1884-1971).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 10. III. 1964.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Danszky ging seinem Broterwerb Anfang der 20er Jahre in der Porzellanindustrie nach, war später Kulturredakteur des ‘Neuen Wiener Tagblatts’ und Mitarbeiter der ‘Volks-Zeitung’ und veröffentlichte erzählende Prosa aus der österreichischen Geschichte sowie biographische Romane (u. a. über Goethe und Ferdinand Raimund). Vgl. Kosch II, 986f. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Deißinger, Hans, Schriftsteller und Lehrer (1890-1986).
Eigenh. Postkarte mit U. Anthering, 19. IX. 1957.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "[…] In rührender Anhänglichkeit gedenken Sie jedes Jahr meines Geburtstages. Hat eine […] Begegnung die Verbindung hergestellt oder […] meine Bücher? Jedenfalls, ich danke Ihnen herzlichst […]". - Der Schriftsteller und Lehrer Hans Deißinger, Autor von Heimatromanen, war Professor an der Staatsgewerbeschule Salzburg.
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Delp, Ellen, Schriftstellerin, Übersetzerin und Schauspielerin (1890-1990).
Im Angesichte des Sommers. Mit eigenh. Widmung und U. Freiburg i. B., Carl Alber, 1955.
60, (4) SS. Bedr. Originalbroschur mit bedr. Schutzumschlag. 8vo. Stifterbibliothek Bd. 52. Die Widmung “Darf ich grüßen?” an einen namentlich nicht genannten Adressaten. - Die jahrzehntelang mit Käthe Braun-Prager und Ruth Fritzsche-Rilke befreundete Schriftstellerin wurde vor allem durch ihr Schauspiel ‘Theresia’ bekannt. Vgl. Kosch III, 68.
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Diesel, Eugen, Schriftsteller (1889-1970).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Degerndorf], 31. XII. 1964.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Seit Jahrzehnten erfreuen mich Ihre Glückwünsche. Ich erwidere sie mit herzlichem Dank! […]. Kennen Sie mein Werk "Menschheit im Katarakt"? […]". - Eugen Diesel, der Sohn Rudolf Diesels, studierte auf Wunsch seines Vaters zunächst Maschinenbau, später vor allem Geologie, und wurde 1915 in Berlin promoviert. Bis 1919 war er Assistent am Geologischen Institut der Univ. Berlin und ging dann nach Schweden, wo er als Vertreter vorwiegend im Automatengeschäft tätig war. 1924 ging er nach New York, kehrte 1925 nach Deutschland zurück und wandte sich der Schriftstellerei zu. Diesel veröffentlichte u.a. "Völkerschicksal und Technik" (1930) und eine Würdigung seines Vaters "Diesel. Der Mensch, das Werk, das Schicksal" (1937).
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Diesel, Eugen, Schriftsteller (1889-1970).
Eigenh. Postkarte mit U. Degerndorf/Inn, 28. IV. 1968.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Der Sohn des Ingenieurs Rudolf Diesel war Assistent am Geologischen Institut der Universität Berlin, ging dann nach Schweden und 1924 nach New York. Im Jahr darauf nach Deutschland zurückgekehrt, wandte er sich der Schriftstellerei zu und veröffentlichte u. a. ’Völkerschicksal und Technik’ (1930) und eine Würdigung seines Vaters ‘Diesel. Der Mensch, das Werk, das Schicksal’ (1937). Vgl. Kosch III, 195f. - Die Adreßseite mit Namensstempel.
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Drechsler, Karl Frh. von, Schriftsteller.
Gedr. Visitkarte mit mehreren eh. Zeilen und U. O. O., 24. III. 1895.
2 SS. 6,6:11 cm. Ersucht um Veröffentlichung einer Notiz. - Hauptberuflich als Landesgerichtsrat tätig, verfaßte Drechsler gemeinsam mit Heinrich Bohrmann-Riegen das Drama ‘Dämon Gold’ und gemeinsam mit Josef Wach das Volksstück ‘A heuriger Has’”. Vgl. Kosel (Hrsg.), Dt.-Österr. Künstler- und Schriftsteller-Lex., s. v. - In altem Sammlungsumschlag.
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Eipper, Paul, Schriftsteller (1891-1964).
Ms. Bildpostkarte mit eigenh. U. [Locarno], 18. VII. 1956.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Zunächst Kunstmaler, arbeitete Eipper seit 1912 als Buchhändler in München und ging nach dem Ersten Weltkrieg als Privatsekretär von Samuel Fischer in dessen Verlag nach Berlin, 1920 in den Fritz Gurlitt Verlag. In den folgenden Jahren publizierte er literarische und photographische Studien, zum Teil in Zeitschriften. 1928 veröffentlichte Eipper ein in der Tierliteratur neuartiges und weltweit erfolgreiches Buch "Tiere sehen dich an". Als freier Schriftsteller verfaßte er seit 1930 lebendige und sorgfältig beobachtete Tiergeschichten (u. a. "Die gelbe Dogge Senta", 1950) sowie Bildbände und arbeitete für Funk, Fernsehen und Film. - Die Bildseite mit einer Aufnahme von Paul Eipper im Münchner Fernsehstudio.
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Eipper, Paul, Schriftsteller (1891-1964).
Ms. Portraitpostkarte mit eigenh. U. München, 12. VII. 1959.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely: "[…] Auch heuer danke ich Ihnen herzlich für Ihren treuen Glückwunsch zu meinem Geburtstag […]". - Zunächst Kunstmaler, arbeitete Eipper seit 1912 als Buchhändler in München und ging nach dem Ersten Weltkrieg als Privatsekretär von Samuel Fischer in dessen Verlag nach Berlin, 1920 in den Fritz Gurlitt Verlag. In den folgenden Jahren publizierte er literarische und photographische Studien, zum Teil in Zeitschriften. 1928 veröffentlichte Eipper ein in der Tierliteratur neuartiges und weltweit erfolgreiches Buch "Tiere sehen dich an". Als freier Schriftsteller verfaßte er seit 1930 lebendige und sorgfältig beobachtete Tiergeschichten (u. a. "Die gelbe Dogge Senta", 1950) sowie Bildbände und arbeitete für Funk, Fernsehen und Film.
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Elbertzhagen, Theodor Walter, Schriftsteller (geb. 1888).
Gedr. Dankeskarte mit mehreren eigenh. Zeilen und U. verso. Überlingen am Bodensee, 1958.
2 SS. Qu.-8vo. An Gratulanten zu seinem 70. Geburtstag, hier wohl der namentlich nicht genannte Josef Wesely. - Der Sohn eines Landrats verlebte seine Jugend in Berlin u. Kaiserslautern, war im 1. Weltkrieg Soldat und später Bankbeamter in Berlin. 1943 übersiedelte er nach Überlingen am Bodensee und lebte später in Aalen/Württemberg. Elbertzhagen verfaßte Schauspiele, Novellen und Romane.
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Engelbrecht, Kurt, Pfarrer und Schriftsteller (geb. 1883).
Eigenh. Postkarte mit U. Kleinottersleben bei Magdeburg, 22. VIII. 1932.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Kurt Engelbracht war Pfarrer in Schönwalde und Kleinottersleben bei Magdeburg sowie Verfasser von Romanen ("Wege und Umwege", "Don Pablo, der Narr" oder "Die Seele des Volkes"). - Mit Adreßstempel.
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Enking, Ottomar, Schriftsteller (1867-1945).
Eigenh. Postkarte mit U. Dresden, 3. X. 1938.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adr. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Enking war Schauspieler und anschließend Redakteur einer Kieler Lokalzeitung. Daneben Novellen, Romane und Dramen verfassend, in denen er vorwiegend das Milieu norddeutscher Kleinstädte schildert, wurde er mit dem 1902 erschienenen Roman ‘Familie P. C. Behm’ bekannt. 1912 zum Professor ernannt, lehrte Enking von 1919-36 deutsche Geschichte und Literatur an der Staatlichen Akademie für Kunstgewerbe in Dresden. Vgl. Kosch IV, 335ff.
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Enskat, Fritz E. W., Schriftsteller (1898-1971).
Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin, 5. I. 1943.
½ S. 4to. An Josef Wesely. - "[…] Unter den Zuschriften der netten Menschen, die so freundlich meines Geburtstages gedachten, befand sich auch Ihre Glückwunschkarte vom 21. Dezember vorigen Jahres, die mich pünktlich an meinem Geburtstage erreichte […]". - Der Werbefachmann Fritz Enskat schrieb, tlw. unter seinem Pseudonym Freder Catsen, technisch-phantastische Zukunftsromane und Erzählungen wie "Weltraumschiff Unimos", "Gefangen am Gipfel der Welt" oder "Im Nordmeer verschollen". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Ettighofer, Paul Coelestin, Schriftsteller (1896-1975).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Köln], Ostern 1968.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely. - "Lieber Kamerad Wesely! Herzlichst danke ich für Ihre freundlichen Wünsche. Es war meine Absicht, Ihnen zu Ostern ein von mir übersetztes Buch (aus dem Französischen) zu dedizieren, aber der Verlag ist mit dem Drucken nicht fertig geworden. Sie bekommen es später. Umseitig das Denkmal meines Regiments […] das im Juni 1916 Fort Vaux besiegte. Wir haben uns jüngst hier getroffen, die paar Überlebenden von damals, keiner war unter 70 […]". - Ettighofer hatte in den dreißiger Jahren zahlreiche als Tatsachenbrichte deklarierte Kriegsbücher und Reiseschilderungen sowie Sachbücher über Afrika verfaßt, die deutlich antisemitische Wendungen und nationalsozialistische Bekenntnisse enthielten. Während des Krieges bei einer Propagandaeinheit in Finnland und Frankreich, wurde er 1946 aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen, konnte aber an seine alten Erfolge nicht mehr anschließen. Seit 1949 arbeitete er bei der "Kölner Rundschau" und schrieb Romane sowie Sachbücher.
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Fabre d'Eglantine, Philippe, Schriftsteller und Politiker (1750-1794).
Portraitlithographie mit faksimiliertem Namenszug. O. O., [wohl Anfang 19. Jh.].
16,3:12,6 cm (Bildausschnitt) auf Untersatzkarton (24,5:19,2 cm). Hübsches Brustbild des auf Robespierres Betreiben hin gemeinsam mit Danton guillotinierten Dichters, der als Verfasser von Dramen wie als Schöpfer des 1793 eingeführten Revolutionskalenders bekannt ist. Ein gleichartiger Druck wird im British Museum unter der Akzessionsnummer 1920,1015.48 aufbewahrt (1920 erworben aus der Sammlung A. W. B. Joseph).
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Fauland, Ferdinand, Schriftsteller (geb. 1893).
Eigenh. Billett mit U. Graz-Gösting, 5. I. 1965.
2 SS. auf Dreifachblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche. - Der Mundartdichter und Erzähler Ferdinand Fauland war 1957 neben Therese Haslacher, Fritz Marx, Joseph Schister und Franz Hasenhüttl einer der Mitbegründer des Bunds Steirischer Heimatdichter Graz. Vgl. Kosch IV, 498.
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Foral, Hugo, Lyriker und Dramatiker (geb. 1878).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 23. XII. 1936.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: “Schon lange nichts gehört von Ihnen! Wie geht es immer? [...]” - Foral lebte als Magistratsbeamter und Verfasser von lyrischen und dramatischen Werken in Wien. Vgl. Kosch V, 343. - Die Bildseite der Karte mit einem gedr. Weihnachtsmotiv; die Adreßseite mit Namensstempel.
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Franchy, Franz Karl, Schriftsteller (1896-1972).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 5. X. 1956.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Franchy war ursprünglich Offizier, lebte seit Ende des Ersten Weltkriegs in Wien, war nach vierjähriger Tätigkeit als Mittelschullehrer und einjähriger als Journalist hauptberuflich als freischaffender Schriftsteller tätig, schrieb Dramen (u. a. ‘Vroni Mareiter’, 1938) und stellte in seinem Roman ‘Die Brandgasse’ (1964) das Schicksal einer jüdischen Familie dar. Bekannt wurden vor allem seine Dramen, für die ihm 1955 der Österreichischer Staatspreis für Dramatik verliehen wurde. Vgl. Kosch V, 393 und Giebisch-G. 92.
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Frey, Hermann, Schriftsteller (1876-1950).
Ms. Bildpostkarte mit eigenh. U. Berlin, 20. VII. 1943.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit ms. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag.
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Funder, Friedrich, Publizist (1872-1959).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 2. XI. 1956.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Friedrich Funder studierte Kunstgeschichte und Theologie an der Univ. Graz und Jura an der Universität Wien, wurde 1898 zum Dr. jur. promoviert und arbeitete seit 1896 als Feuilletonredakteur des Tagblattes "Reichspost". Er war Parlamentsberichterstatter und wurde 1902 Chefredakteur, 1905 Herausgeber der Zeitung. Funder bereiste mehrmals den Balkan, gewann Kontakt zu führenden Persönlichkeiten des Auslandes und gehörte zu den politischen Beratern des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand. 1930 wurde er Präsident des Bureau International des Journalistes Catholiques, 1935 in den Staatsrat berufen. 1938/39 war Funder in den Konzentrationslagern Dachau und Flossenbürg interniert. Danach wurde er mehrmals verhaftet. Funder gründete nach dem Zweiten Weltkrieg die kulturpolitische Wochenzeitschrift "Die Furche", deren Herausgeber er auch war. Er schrieb u. a. "Vom Gestern ins Heute" (1952) und "Als Österreich den Sturm bestand" (1957).
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Funder, Friedrich, Publizist (1872-1959).
Ms. Bildpostkarte mit eigenh. U. [Wien], 31. X. 1950.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely: "[…] Es ist rührend aufmerksam von Ihnen, sich meines Geburtstages zu erinnern. Ich danke Ihnen wärmstens für die lieben guten Wünsche, die ich herzlich erwidere […]". - Friedrich Funder studierte Kunstgeschichte und Theologie an der Univ. Graz und Jura an der Universität Wien, wurde 1898 zum Dr. jur. promoviert und arbeitete seit 1896 als Feuilletonredakteur des Tagblattes "Reichspost". Er war Parlamentsberichterstatter und wurde 1902 Chefredakteur, 1905 Herausgeber der Zeitung. Funder bereiste mehrmals den Balkan, gewann Kontakt zu führenden Persönlichkeiten des Auslandes und gehörte zu den politischen Beratern des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand. 1930 wurde er Präsident des Bureau International des Journalistes Catholiques, 1935 in den Staatsrat berufen. 1938/39 war Funder in den Konzentrationslagern Dachau und Flossenbürg interniert. Danach wurde er mehrmals verhaftet. Funder gründete nach dem Zweiten Weltkrieg die kulturpolitische Wochenzeitschrift "Die Furche", deren Herausgeber er auch war. Er schrieb u. a. "Vom Gestern ins Heute" (1952) und "Als Österreich den Sturm bestand" (1957).
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Ginzkey, Franz Karl, Schriftsteller (1871-1963).
Eigenh. Namenszug in: F. K. G.: Lebenssprüche. Wien, Österreichischer Bundesverlag, 1951.
97, (7) SS. Originalleinen mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel. Erstausgabe. - Nr. 269 der in 300 Exemplaren aufgelegten und vom Autor signierten Vorzugsausgabe. - Titelvorsatz mit Bibliotheksstempel der Handelsakademie V und montiertem Etikett der OeNB. WG² 84.
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Ginzkey, Franz Karl, Schriftsteller (1871-1963).
Eigenh. Namenszug in: F. K. G.: Lebenssprüche. Wien, Österreichischer Bundesverlag, 1951.
97, (7) SS. Originalleinen mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel. Erstausgabe. - Nr. 277 der in 300 Exemplaren aufgelegten und vom Autor signierten Vorzugsausgabe. - Titelvorsatz mit Bibliotheksstempel der Handelsakademie V und montiertem Etikett der OeNB. WG² 84.
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Goltz, Joachim Frh. von der, Schriftsteller (1892-1972).
Eigenh. Briefkarte mit U. Obersasbach, 27. III. o. J. [um 1960].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Für freundliche Glückwünsche ergebensten, herzl. Dank! Joachim von der Goltz". - Seit Beginn des Ersten Weltkriegs an der Front stationiert, wurde Goltz mit seinen 1916 veröffentlichten Kriegsgedichten ‘Deutsche Sonette’ bekannt. Nach Kriegsende und einer überstandenen Krankheit war er kurze Zeit als Dramaturg in Baden-Baden tätig, ließ sich später in Obersasbach nieder und verfaßte Schauspiele, Romane, lyrische Dichtungen und Kinderbücher. Vgl. Kosch VI, 599.
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Goltz, Joachim Frh. von der, Schriftsteller (1892-1972).
Eigenh. Postkarte mit U Obersasbach, 20. IX. 1949.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "[…] Empfangen Sie meinen herzlichen Dank für Ihren freundlichen Gruß […]". - Seit Beginn des Ersten Weltkriegs an der Front stationiert, wurde Goltz mit seinen 1916 veröffentlichten Kriegsgedichten ‘Deutsche Sonette’ bekannt. Nach Kriegsende und einer überstandenen Krankheit war er kurze Zeit als Dramaturg in Baden-Baden tätig, ließ sich später in Obersasbach nieder und verfaßte Schauspiele, Romane, lyrische Dichtungen und Kinderbücher. Vgl. Kosch VI, 599.
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Grabein, Paul, Schriftsteller (1869-1945).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Berlin, o. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Grabein, anfangs Redakteur verschiedener Tageszeitungen und Syndikus der deutschen Reeder in Bremen, war seit 1921 Referent für Schiffahrtsangelegenheiten im Reichsarbeitsministerium und schrieb nebenher zahlreiche Unterhaltungsromane. Vgl. Kosch VI, 671f. - Die Bildseite der Karte zeigt eine Ansicht der Villa Wild in Oberstaufen im Allgäu.
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Graff, Sigmund, Schriftsteller (1878-1956).
Ms. Brief mit eigenh. U. Erlangen, 17. XII. 1963.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche. - Hier auf dem Prospekt finden Sie mein neuestes Werk (Memoiren) angekündigt [...]”. - Der beiliegende Prospekt - ein Werbeblatt des Verlags Welsermühl - beschreibt Graffs ‘Von SM zu NS’ als “[i]nteressante[n] Zeitspiegel mit großen Namen aus Theater, Film, Kultur und Politik. - Graff schrieb mehrere erfolgreiche Theaterstücke, deren eines - ‘Die vier Musketiere’ - 1934 verfilmt wurde. Vgl. Kosch VI, 709f. - Auf Briefpapier mit Namensstempel.
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Greinz, Rudolf, Schriftsteller (1866-1942).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Innsbruck, 22. VIII. 1936].
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely. - "Herzlichsten Dank für die liebenswürdigen Glückwünsche: Rudolf Greinz". - Rudolf Greinz, der Bruder des Kritikers, Erzählers und Übersetzers Hugo Greinz, ließ sich als freier Schriftsteller in Meran, Innsbruck und München nieder, wo er unter dem Ps. "Tuifelemaler Kassian Kluibenschädel" eifrig an der "Jugend" mitarbeitete; von 1933 an lebte der beliebte und weitverbreitete Tiroler Erzähler in Aldrans bei Innsbruck.
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Grimme, Karl Maria, Kunstschriftsteller (geb. 1897).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely (für ihm übersandte Geburtstagswünsche). - K. M. Grimme lebte als Kunstschriftsteller und Redakteur in Wien; 1936 erschien sein Schauspiel ‘Gräfin Platen’. Vgl. Kosch VI, 825. - Die Bildseite der Karte mit einer Darstellung von Brueghels ‘Winterlandschaft’.
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Groh, Otto Emmerich, Schriftsteller (1905-1978).
2 eigenh. Bildpostkarten mit U. Bodensdorf am Ossiachersee und Innsbruck, 1947 und 1948.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Ich bin derzeit in Tirol und arbeite mit Luis Trenker an einem Film [...]” (Karte v. 7. IV. 1948). - Groh war Spielleiter und Dramaturg am Neuen Schauspielhaus in Wien und war nach 1939 im Bühnenvorstand des Deutschen Volkstheaters sowie als Schriftleiter der Programmzeitschrift des Hauses tätig; 1949 übernahm er die Direktion des Salzburger Stadttheaters. Neben Übersetzungen und Bearbeitungen schrieb Groh vor allem Gedichte, Schauspiele und Prosa. Der erwähnte Film ist möglicherweise Trenkers 1950 in die Kinos gekommener ‘I Condottieri, Giovanni delle bande nere’. Vgl. Kosch VI, 847f.
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Groh, Otto Emmerich, Schriftsteller, Dramaturg und Theaterintendant (1905-1978).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien], 5. IV. 1947.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Für Ihre liebenswürdigen Geburtstagswünsche sage ich Ihnen sehr, sehr herzlichen Dank. Meine Arbeiten gehen […] flott weiter, freilich ist die Zeit noch nicht gekommen, sie zu veröffentlichen […]". - Groh wurde 1933 Spielleiter und Dramaturg am Neuen Schauspielhaus in Wien. Seit 1939 im Bühnenvorstand des Deutschen Volkstheaters sowie Schriftleiter der Programmzeitschrift des Hauses, übernahm er 1949 die Direktion des Salzburger Stadttheaters. Neben Übersetzungen und Bearbeitungen schrieb Groh vor allem Gedichte, Schauspiele (u. a. "Die Lieder an Melitta", 1928; "Baron Trenck, der Pandur", 1935) und Prosa ("Alexander. Der Roman des Eroberers", 1932; "Königsballade", 1935).
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Grosser, Julius, Redakteur (erw. 1913)
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 15. X. 1879.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihr der Redaction von 'Nord-Süd' gütigst angebotener Artikel 'Ecophasie' ist uns heute auf dem Umwege über Breslau zugegangen [...] Wir behalten den Aufsatz gern, sind jedoch zu unserem lebhaftesten Bedauern nicht in der Lage einen definitiven Veröffentlichungstermin zu bestimmen; es vergehen möglicherweise Monate bis zum Erscheinen des Artikels. Dagegen möchten wir Ihnen vorschlagen uns den Beitrag für die 'Gegenwart' zu überlassen, wo er bald erscheinen kann und sehr gut am Platze wäre [...]". - Vgl. JBA 289, 75-76. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Die Gegenwart - Nord und Süd". Die Wochenschrift "Gegenwart" war 1872 von Paul Lindau und Georg Stilke (vgl. DBE und Kosch IV, 2869f.), die Monatsschrift "Nord-Süd" 1877 von Georg Stilke gegründet worden.
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Haas, Rudolf, Schriftsteller (1877-1943).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Villach, 24. XII. 1938.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Haas war neben seiner Tätigkeit als Beamter der staatlichen Eisenbahn als Schriftsteller tätig und verfaßte Romane und Erzählungen, die vorwiegend Stoffe aus seiner sudetendeutschen Heimat oder seiner Kärntner Wahlheimat behandeln. Vgl. Kosch VII, 15f.
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Haidvogel, Carl Julius, Schriftsteller (1891-1974).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. Wien, 11. V. 1960.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely: "Schönen Dank für Ihre Bemühungen und die Verständigung. Ich komme also mit Frau am 17. V. 60 mit der [!] Zug der um 8.10 vom Südbahnhof abgeht und ungefähr um 12h in Vorau ankommt. Ich würde mich sehr freuen, Sie auf dem Bahnhof begrüßen zu können [...]". - C. J. Haidvogel war als Lektor der Wiener Urania und als Dramaturg an der "Bühne der Jungen" tätig. Seine ersten literarischen, häufig gegen den Krieg gerichteten Arbeiten veröffentlichte er seit 1918 in den Zeitschriften "Revolution" und "Ver!"’. Seit Ende der zwanziger Jahre schrieb er Romane im Sinne der Zurück-zur-Natur-Bewegung (u. a. "Soldat der Erde", 1939). Befreundet war der Schriftsteller u. a. mit Josef Weinheber und Karl Heinrich Waggerl.
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