書籍販売業者の独立ポータルサイト

‎Autographes‎

Main

検索結果数 : 66 401 (1329 ページ)

最初のページ 前ページ 1 ... 587 588 589 [590] 591 592 593 ... 698 803 908 1013 1118 1223 1328 ... 1329 次ページ 最後のページ

‎Gail, Wilhelm, Maler (1804-1890).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 8. III. 1874.‎

‎½ S. 4to. An den Klarinetten- und Bassetthornvirtuosen Carl Baermann in Erinnerung an deren gemeinsam verbrachte Sommerfrische im oberbayerischen Schliersee: "Ihrem Wunsche gemäß schreibe ich Ihnen diese Zeilen, wir kennen uns schon lange, erinnern Sie Sich noch der schönen Tage in Schliersee? Und so bitte ich auch meiner dabey manchmal zu denken [...]".‎

‎Gentz, Ismael, Maler, Zeichner und Lithograph (1862-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An die Tochter des Malers Otto Knille mit einer Einladung zur Jause: "Sind Sie Sonntag Nachmittags frei? Wir haben einige Gäste zum 5 Uhr Thee u. Kaffée. Da wir keine Gesellschaft jetzt geben können, so wollten wir [...] doch einige Jugend hier haben [...]". - Etwas braunfleckig und mit marginalen Abriebspuren in blau.‎

‎Gentz, Wilhelm, Maler (1822-1890).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. sowie 1 Brief an Gentz mit eh. Bemerkung und U. Berlin und o. O., [30. III. 1869], 1. XII. 1869 und o. D.‎

‎Zusammen (1+1+1 =) 3 SS. auf 2 Doppelbll. und 1 Einzelblatt. 8vo. An den Künstler und Verleger Albert Henry Payne in Leipzig über die Farbwahl in einer Zeichnung und ein ihm zustehendes Honorar: "Auf Ihre Frage wegen der Hautfarbe des von mir gezeichneten Kopfes, theile ich Ihnen mit, daß ich dieselbe als weiß gezeichnet habe, da ich den Kopf sonst dunkler gezeichnet hätte. Da ich H. Dr. Rodenberg einmal gesagt, daß ich Ihnen das Honorar für Zeichnung u. Artikel zu bestimmen überlasse, so muß ich dabei bleiben und werde acceptiren, was Sie für gut finden, ohne dagegen andre Ansprüche zu erheben [...]" [30. III. 1869]. - An den Schriftsteller und Gründer der Zeitschrift "Das neue Blatt" Paul Lindau in Leipzig mit dem Ausdruck seiner Bereitschaft, Beiträge für dieselbe zu liefern, und mit der Bitte, ihm eine Probenummer zur Ansicht zukommen zu lassen: "Auf Ihren Brief vom 29. Nov., worin Sie mich auffordern, Ihnen Beiträge für Ihr Neues Blatt zu liefern, u. Ihnen meine Ansicht über dasselbe mitzutheilen, antworte ich Ihnen, daß ich wohl bereit bin, dasselbe zu thun, da ich jetzt in den Winterabenden mehr Zeit habe. Die Probenummer jedoch, die Sie, wie Sie schreiben, dem Briefe beigelegt haben, hat sich nicht vorgefunden. Dies muß also auf einem Irrthum beruhen. Ich ersuche Sie mir eine Probenummer nachzuschicken, damit ich besser orientirt bin, was u. wie ich den Beitrag einzurichten habe [...]" (1. XII. 1869). - Eh. Brief mit U. des Leipziger Verlegers Adolf Titze, den Gentz diesem mit einer Anmerkung über den erhaltenen Probedruck zurücksandte: "Ich bin zufrieden mit dem Druck [...]" (o. D.).‎

‎Geselschap, Friedrich, Historienmaler (1835-1898).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Besten Dank für Ihre freundlichen Mittheilungen sende ich Ihnen für das Zeughaus eine Karte da ich wegen Unwohlsein das Zimmer hüten muß [...]". Geselschap wurde 1879 mit der Ausmalung der Kuppel des Berliner Zeughauses beauftragt. - Mit Spuren alter Montage.‎

‎Girardet, Berthe, Bildhauerin (1861-1948).‎

‎2 eigenh. Bildpostkarten mit U. [Poststempel: Neuilly-sur-Seine, 17. II. 1909].‎

‎Zusammen (1+1 =) 2 SS. Qu.-8vo. An Fräulein Drory in Wilmersdorf über das Wesen des Künstlers, der vom Aufstehen an mit seinem Werk beschäftigt sei und der durch die Umarmung und Sympathie bekannter oder unbekannter Freunde unterstützt werden könne: "L'artiste porte partant son lève avec soi la préocupation de l'oeuvre qu'il a concue l'étreinte & la sympathie d'amis connus ou inconnus l'aident & soutient [...]". - An dieselbe mit Dank für deren Zuneiung, mit der sie ihre Arbeit umgibt: "Merci de l'amable sympathie dont vous entourez mon oeuvre [...]". - Die Bildseiten mit photographischen Reproduktionen zweier Skulpturen Girardets, die 1908 bzw. 1909 im Salon des Artistes Français in Paris ausgestellt waren.‎

‎Grotemeyer, Fritz, Maler und Illustrator (1864-1947).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Charlottenburg, 23. VII., 22. IX. u. 9. XII. 1898.‎

‎Zusammen (2+1½+1 =) 4½ SS. auf 2 Doppelbll. und einem Einzelblatt. 8vo. Alle an den Redakteur und Strindberg-Übersetzer Ernst Brausewetter über seine Illustrationen zu dem Rittergedicht "Doolin von Mainz": "Nach Durchlesung vom 'Kleinen Doolin' habe ich zwei Vignetten (zu Anfang: die Flucht, zum Schluss: Der grose [!] Held) und ein Bild (wie der Leopard den Doolin erblickt nach dem Kampfe zwischen Löwe u. Tiger) disponiert. Das Honorar für die Serie wäre 120 Mark [...]" (23. VII. 1898). - In Erwartung eines Besuchs von Brausewetter, der ihm ein aus seiner Sicht unzureichendes Honorar anbietet: "Aus Ihrem gefl. Schreiben entnahm ich, dass Sie mich in meinem Atelier besuchen wollten und mit gewohnter Schreibfaulheit blieb es bei der Erwartung einer mündlichen Aussprache. Bezüglich der Preise finde ich dieselben zu gering und wenn ich schon die Doolin Illustration übernehmen werde, so kann ich jedenfalls nicht vorher Skizzen liefern [...]" (22. IX. 1898). - Mit der Nachricht von der Fertigstellung der Illustrationen: "Auf Ihre gefl. Zuschrift theile ich ergebenst mit, dass die Doolin Illustrationen in meiner Wohnung fertig liegen. Darf ich Ihrem gütigen Besuch entgegensehen? [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Grünenwald, Alexander Rudolf, Maler (1849-1890).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 13. IX. 1876.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Begleitbrief zu einem Bild und einer Skizze: "Erlaube mir Ihnen wie verabredet das kleine Landsknechtsbild 'in der Kneipe' (dessen Werth ich nach Abzug der Spesen etc. auf zweihundert Mark feststellen will) zusamt der Skizze zu einem Pendant zu demselben ('Hundewetter') zu übersenden, welch letztere ich mir gütigst zurückzusenden bitte, da ich sie auf jeden Fall für ein kleines Bild zu verwerthen gedenke [...]".‎

‎Gudin, Jean Antoine Théodore, Marinemaler (1802-1880).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. und 1 eh. Brief. Château Beaujon und o. O., 5. II. 1847 und o. D.‎

‎Zusammen (4+2+1 =) 7 SS. auf 3 Doppelbll. 8vo. 2 mit eh. Adresse verso. Mit Bedauern ob seiner späten Antwort auf einen Brief des Adressaten, der gerne neue Werke von ihm besitzen würde. Dessen Brief habe ihn aufgrund seines längeren Aufenthalts in Schottland erst spät erreicht; die gewünschten Bilder habe er soeben erst fertig gestellt und hoffe nun, dass eines davon in der königlichen Gemäldegalerie landen werde, da der König im Jahr zuvor den Wunsch geäußert habe, ein Werk von ihm zu besitzen: "J'espère que vous me pardonnez d'avoir attendu si longtemps pour reprondre à votre dernière lettre par laquelle vous m'exprimiez le désir de posseder quelque nouvelles oeuvres de moi. J'étais en Ecosse du fait assez longtemps après que votre lettre était écrit qu'elle me fait envoyé et les tableaux [...] alors ont été seulement terminés ici dernièrement, avant du disposer je viens vous demander si quelqu'un de ces oeuvres que j'ai fini avec prédilection pouvait arriver jusque dans la collection du Roi, j'en rappelle que l'année dernier il fut question de desir que sa majesté paraitrait davoir de posseder quelque chose de moi [...]" (5. II. 1847). - An einen Baron mit Bedauern, dass er bei dessen Besuch in seinem Atelier nicht zugegen war: "J'ai été bien désolé de ne pas m'être trouvé dans mon atélier l'autre jour [...]". - An Monsieur Sellion mit der Nachfrage, ob dieser die nötigen Schritte im Widerstand gegen Madame Gudin unternommen habe, da die 24-stündige Verzögerung ihn einen unangenehmen Besuch am folgenden Tag befürchten lässt: "Avez vous fait ce qu'il fallait pour mettre opposition à Madame Gudin et toute inquieté, les 24 heures de delai dont parle ce papier faisant craindre que [...] quelque visite desagréable va nous arriver demain lundi [...]".‎

‎Gugel, Carl Adolf, Maler (1820-1885).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. München, 20. XII. 1873 u. 24. IX. 1878.‎

‎Zusammen (1½+2½ =) 4 SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. An den Kunsthändler Merkel in München mit der Bitte um einen Vorschuss von 30 Gulden, den er seinem Sohn übergeben möge: "Sie versprachen mir, wenn möglich noch 30 fl. zu den schon erhaltenen 50 fl. vorzuschießen. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir dies jetzt geben könnten, um so mehr da es für Weihnachten bestimmt. Bitte deßhalb, es meinem Carl geben, oder ihm sagen zu wollen, wann er es am Montag abholen kann, es aber nicht in die Wohnung zu schicken, weil meine Frau nichts davon wissen soll [...]" (20. XII. 1873). - An denselben mit Erkundigungen nach seinem ausgestellten Werk und dem Angebot mehrerer Aktbilder: "Nachdem fast ½ Jahr verflossen ist, seit mein Bild der 'Mignon' in Ihrer Ausstellung sich befindet, und trotz Ihrer so sehr bestimmt gegebenen Zusage, einen baldigen Verkauf desselben zu ermöglichen, u. des auf Ihre Veranlassung herabgesetzten Preises ich weiter nichts über das Schicksal desselben finde, bitte ich um gefällige umgehende Nachricht darüber. Auch betreffs der in Aussicht gestellten nackten Frauenbilder haben Sie mir nicht mehr geschrieben [...]" (24. IX. 1878). - Der zweite Brief mit kleinen Randläsuren.‎

‎Gysis, Nikolaus, griechischer Maler (1842-1901).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und eigenh. Visitenkarte. O. O., 2. VI. (o. J.) und o. D.‎

‎2 SS. auf 2 Bll. 8vo. und Visitkartenformat. Die Visitenkarte mit eh. adr. Kuvert. An einen Freund, dem er eine Photographie übersendet: "Jetzt schicke ich dir bloss eine die mir der Lytras [d. i. der Maler Nikiphoros Lytras] geschenkt hat. Es ist ein Fluss bei Athen wo jetzt se[h]r wenig Wasser läuft aber sehr malerisch, hinter den Zipres[s]en sin[d] trei Gärden [!] mit die schö[n]sten Blumen, wo man ausgezeichneten Caffee bekom[m]t und Musik hören kann [...]". - An den Maler Alexander von Liezen-Mayer über die Geburt seiner Tochter: "Meine Frau heute Morgens 1 Uhr glücklich entbunden mit eine[r] Tochter [...]". - Der aus Sklavochori auf Tinos gebürtige Gyzis, "der bedeutendste griechische Maler seiner Zeit" (NDB), verbrachte die meiste Zeit seines Lebens und Schaffens in München, wo er sich auf die Genre- und Monumentalmalerei verlegte. Sein 1885/86 entstandenes Gemälde "Die Geheimschule" ("To Kryphó Scholeió"), das den durch Mönche vermittelten Geheimunterricht in griechischer Sprache und Kultur während der Zeit der türkischen Besetzung zeigt, gehört durch seine häufige Reproduktion in Geschichtsbüchern zum kollektiven geistigen Bildschatz des modernen Griechenland. - Der Brief mit kleinen Randläsuren. Das Kuvert etwas knittrig.‎

‎Habermann, Hugo von, Maler (1849-1929).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: München, 10. V. 1904], Dienstag.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An Gabriele Reuter in der Pension Bristol mit der Bitte, ihn in seinem Atelier aufzusuchen: "Wenn Sie mir das Vergnügen machen wollen morgen zwischen 4 u. 5 Uhr in mein Atelier zu kommen, soll es mich sehr freuen [...] Meine Schwester ist auch schon hier [...]". - Einige Wörter etwas verwischt.‎

‎Hagn, Ludwig von, Maler (1819-1898).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. München, 9. X. 1877 u. 14. II. 1879.‎

‎Zusammen (2+2 =) 4 SS. auf 1 Doppelblatt u. 1 Einzelblatt. 8vo. An den Kunsthändler Karl Merkel in München über ein in Stuttgart ausgestelltes Gemälde, das Eingang in dessen permanente Kunstausstellung finden könnte: "Auf Ihre freundliche Anfrage, betreffs des Bildes Recitation, welches nach beendigter Berliner Ausstellung einen Platz in Ihrer Permanenten finden soll, beehre ich mich, zu erwiedern, daß genanntes Gemälde sich gar nicht auf der Berliner Ausstellung befindet, noch jemals überhaupt in Berlin gewesen ist. Dagegen war es zuletzt in Dresden ausgestellt, von wo ich es, bevor ich sehr geehrte Zuschrift erhalten, nach Stuttgart an Peters & Hertle habe dirigiren lassen. Ich lasse es einige Zeit dorten u. werde, wenn es dort nicht verkauft wird u. Sie es bis dahin noch wünschen sollten, es an Ihre Anstalt befördern lassen, was ungefähr um Mitte nächsten Monats erfolgen könnte [...]" (9. X. 1877). - An denselben über ein aus Pest eingetroffenes Gemälde, über dessen Rahmenreparatur er nicht genau im Bilde ist: "In Bezug auf die Nachnahme von 10 Mark, mit welcher die Sendung meines Bildes aus Pest belastet war, habe ich von dem dortigen Kunst-Verein in beifolgendem einen zwar etwas ungenügenden Aufschluß erhalten, hoffe jedoch, daß sich zwischen Ihnen u. dem Pester K. Verein die Sache inzwischen ausgeglichen haben wird. In einer früheren Zuschrift von Seite jenes Vereines wurde mir gemeldet, daß der Rahmen des Bildes mit einigen Beschädigungen dort angekommen sei, worauf ich das Ansuchen stellte, die nöthigen Reparaturen daran vornehmen zu lassen u. mir die Kosten zu berechnen, welche von einem mir bekannten Kaufmann in Pest ausgeglichen würden. Ich habe nicht erfahren, ob in dieser Sache etwas geschehen sei oder ob der Rahmen in eben dem beschädigten Zustand an Sie zurückgelangt ist [...]" (14. II. 1879).‎

‎Harburger, Edmund, Maler und Zeichner (1846-1906).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, o. D.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Redaktion der politisch-satirischen Zeitschrift "Kladderadatsch" mit Dank für das für seine Arbeiten ausgesprochene Lob und mit der Betonung seiner Fülle an Arbeit, aufgrund derer er eine neuerliche Anfrage der Zeitschrift abschlagen müsse: "Ihr Geehrtes vom 25ten April mit dem außerordentlichen Lobe für meine Arbeiten & dem sehr ehrenvollen Antrag habe ich erhalten. So sehr viel Freude mir es auch machte für den Kladderadatsch arbeiten zu können, so bedauere ich doch unendlich es Ihnen abschlagen zu müssen. Ich habe so viel[e] Arbeiten unternommen, daß ich gar nicht weiß, wo zuerst anfangen [...]".‎

‎Heideloff, Karl Alexander von, Architekt, Bauhistoriker und Denkmalpfleger (1789-1865).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Nürnberg, 3. VI. 1853.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Architekten und Techniker Karl Wiesenfeldt in Prag: "Seit dem 21. April d. J. hat die J. G. Calvische Buchhandlung in Prag mich in Ihrem Namen gebeten, das beste und authentische Portrait des Hans Sachs und seiner ersten Frau Kunigunde anzugeben oder zu verschaffen, aber es ist mir sehr leid, daß ich jetzt erst im Stande bin Ihnen darüber zu berichten, da mich hauptsächlich das letztere Portrait bis heute vergebens beschäftigt hat. Denn ich kann Sie versichern, daß authentische Bildnisse der Gattinnen des Nürnberger Schusters u. Dichters Hans Sachs, deren erste eine Kunigunde Kreuzer, Tochter des Peter Kreutzer zu Wendelstein, die andere eine Barbara Harscherin war, meines Wissens weder im Gemälde, noch im Kupferstich oder Holzschnitt bekannt sind [...]".‎

‎Herz, Emil W., Maler (1877-1943).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Poststempel: Berlin], 23. XII. 1919.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Luise José mit guten Wünschen für die Feiertage: "Gestatten Sie, daß ich Ihnen und den hochverehrten Ihrigen ein recht frohes Fest wünsche! Hoffentlich habe ich nach den Feiertagen bald die Freude, Sie und Ihren Herrn Bräutigam zu einem gemütlichen Plauderstündchen im Atelier begrüßen zu dürfen! [...]". - Die Bildseite mit einer Reproduktion von Herz' Ölbild "Zwei Kavaliere".‎

‎Hohe, Friedrich, Maler und Lithograph (1802-1870).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. und 1 eh. Mitteilung mit U. München, 27. IX. 1861, 9. VI. u. 3. VII. 1864.‎

‎Zusammen (2+2+1 =) 5 SS. auf 1 Doppelbl. und 2 Einzelbll. (Qu.-)8vo. An den Kunsthändler Joseph Maillinger mit der Bitte, den Preis für zwei seiner in dessen Salon befindlichen Werke herabzusetzen: "Bereits vor einigen Jahren sind Ihrer geehrten Kunstanstalt von meiner Gattin Carolina Hohe zwei Gemälde zu gelegentlichem Verkaufe übergeben worden über deren Verwerthung uns bisher keine Anzeige zugekommen ist, welche sich demnach noch in Ihrem Salon befinden werden. Um mit dem bisher festgestellten Preis deren Verwerthung nicht ferner hinderlich zu seyn, entschließen wir uns solche um jeden einigermaßen annehmbaren Preis abzulassen und vertrauen auf Ihre Güte und Einsicht einen solchen selbst festzusetzen [...]" (9. VI. 1864). - An einen Freund über ein für Jagdliebhaber interessantes Gemälde: "Es soll mich freuen, wenn das von mir auf Veranlassung des Herrn Martin dem Unterstützungsverein zur Ausstellung überlassene Hirschbild demselben einen Vortheil bringt, woran ich um so weniger zweifeln möchte, als ich bisher die Wahrnehmung gemacht habe, daß dieses Gemälde besonders das Interesse der Jagdliebhaber u. Jäger, deren es doch sehr viele giebt, in hohem Grade in Anspruch genommen hat. Das bevorstehende Oktoberfest versammelt bekanntlich eine große Zahl von Schützen-Freunden, die das Gemälde sicherlich interessiren wird [...]" (27. IX. 1861). - Die Mitteilung über den Versand zweier Werke mit Angabe von deren Preisen: "Da mir die freundliche Erlaubniß ertheilt wurde, nachträglich zwei Bilder senden zu dürfen, so folgen 1. die Gebirge bei Monaco [...] Preis f. 99. 2. Ajaccio in Corsica, von der Nordseite. Preis f. 99 [...]" (3. VII. 1864).‎

‎Juch, Ernst, Maler, Zeichner und Karikaturist (1838-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. XII. (o. J.).‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Maler und Librettist Carl Haunold über die Absage einer Feier: "Ich habe meinem Schreiber respek[tive] Schriftführer vor 8 Tagen den Auftrag ertheilt, dir den Untergang des Christabend schonend kund zu thun. Damit du nun siehst wie auch ein Vorstand einer solchen Bande sich täuscht, schicke ich dir die Einladung als theures Angedenken [...]". - Beiliegend die lithographierte Speisekarte zur Feier von Rudolf von Alts 70. Geburtstag i. J. 1882 mit einer Grafik Juchs, ein Kupferstichporträt Ernst Juchs und ein lithogr. Portrait desselben sowie zwei Denkschriften.‎

‎Jung, Jean-Jacques, Blumenmaler (fl. 1849).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 24. VI. 1849.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An Frau Hofrätin Falkenstein: "Wir haben einen Wagen für 24 Personen, Sie könnten daher recht gut Ihre zwei Töchterchen mitnehmen [...]". - Mit Spuren alter Montage.‎

‎Kameke, Otto von, Maler (1822-1899).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 6. III. 1895.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. Kariertes Papier. An ein Fräulein mit der Bitte um Zusendung von französischen Briefen und der Bitte um ein Buch: "Meine Frau behauptet, ich könne Ihnen unmöglich die 'lettres des femmes' zusenden, bitte Sie also Sich mit ihr auseinanderzusetzen [...]".‎

‎Klein-Chevalier, Friedrich, Portraitmaler (1861-1938).‎

‎4 eigenh. Briefe mit U., 4 eh. Bildpostkarten mit U. und eh. Visitenkarte. Berlin und Florenz, 1911-1912 und o. D.‎

‎Zusammen 15 SS. auf 3 Doppelbll. und 6 Einzelbll. Mit 2 eh. adr. Kuverts. (Qu.-)8vo und Visitkartenformat. Inhaltsreiche Briefe und Postkarten an den Redakteur Willy Ganske, etwa über die Aufnahme seines 1908 entstandenen Gemäldes "Sturm" in die kaiserliche Galerie: "Eben kommt die Mittheilung aus Wien, vom Oberstkämmerer Graf Gudenus und vom Conservator Dr. G. Glück daß mein prämirtes (große[s] golden[es]) Bild, 'Sturm' auf Allerhöchste Anordnung in die Wiener Kaiserliche Gallerie eingereiht worden ist. Es wurde von einem oesterreichischen Groß-Industriellen gleich nach der Prämierung erworben [...]" (Berlin, 6. IX. 1911). - An denselben über eine Autographensammlung: "Anbei die versprochene Sammlung thatkräftiger Landsleute von Ihnen. Vielleicht schreiben Sie mir mal Ihr Urtheil [...]" (Berlin, 24. II. 1911). - An die Redaktion der Zeitschrift "Der Tag", deren Mitglied Ganske war, mit der Ankündigung, einige Arbeiten zu schicken: "In Erledigung der freundlichen Aufforderung des Herrn Redakteur Willy Ganske werde ich der Redaktion dieser Tage einige Studienblätter senden, die ich mir nach Gebrauch, versichert wieder zurück erbitte [...]" (Florenz, 7. III. 1911). Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der Villa Marmagliano. - 2 Postkarten an Ganske über eine ihm verliehene Medaille: "Habe in Wien eben vom Erzherzog die grosse goldene Staatsmedaille Erzherzog Carl Ludwigmedaille erhalten [...]" (Florenz, 18. IV. 1911). - Die übrigen Postkarten an denselben mit Dank für dessen Wohlwollen und die Zusendung einer Ausgabe der Zeitung "Der Tag". - Die Bildseiten mit Ansichten der 1907 von Klein-Chevalier erworbenen Villa Medici Fiesole in Florenz, einer Reproduktion seines Werkes "Marins d'Héligoland" und einer Fotografie Hermann Bolls, den schlichten Innenraum einer kleinen Kirche zeigend. Die Visitenkarte an Ganske mit der Ankündigung einer Skizze für die Witwenkasse. Ein Brief mit kleiner Fehlstelle an der rechten unteren Ecke, ohne Textverlust. Ansonsten tadellos.‎

‎Langhammer, Carl, Maler (1868-1943).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Berlin, 22. X. 1931.‎

‎½ S. 4to. Beiliegend ein ms. adr. Kuvert des "Vereins Berliner Künstler". An den Kunstschriftsteller Willy Ganske mit Dank für einen Artikel: "Es kann gar nicht oft genug darauf hingewiesen werden, wie viel Wertvolles und Schönes zerstört worden ist (ohne daß ein zwingender Grund dafür vorlag), für das auch nicht eine Spur von gleichwertigem Ersatz geschaffen wurde [...]". - Mit gedr. Briefkopf des "Vereins Berliner Künstler".‎

‎Magnus, Eduard, Maler (1799-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., [19. IV. 1871].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 12mo. An einen Freund mit einer Einladung zum Essen: "Seit einer kleinen Ewigkeit habe ich Sie wieder nicht gesehen, mein verehrter Freund! Wie wäre es, wenn Sie morgen Donnerstag, um 4 Uhr zu mir zu Tisch kämen, u. mich bei der Unterhaltung meines alten Freundes Büsching (aus Kösen zu Besuch hier) ein wenig unterstützen wollten [...]". - Etwas braunfleckig; mit einem kleinen Ausriss an der linken oberen Ecke (keine Textberührung).‎

‎Martin, Paul, Historienmaler (1821-1901).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Soden, 24. VIII. 1879.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Landschaftsmaler Eduard Schleich den Jüngeren mit der Vereinbarung eines Treffens in Rosenheim: "In Anbetreff der mir in Ihrem lezten Brief entwickelten cavalleristischen Gründe, insbesondere des mir dann gesicherten angenehmen Reisegefährten, werde ich mich Ihrem Wunsche fügen, und also Sonntag d. 1ten September am Orte unseres Rende[z]vous in Rosenheim eintreffen, ob bei schlechtem oder schönem Wetter [...] An bestimmtem Tage, jedenfalls vor Ihnen angekommen, werde ich Sie dann daselbst an dem von München entweder um 9.20 m[orgens] oder 10.45 abgegangenen Zuge erwarten [...] Conservator Rothbart [d. i. der Künstler und Konservator des kgl. Kupferstich- und Handzeichnung-Cabinets Ferdinand Rothbart] (schon öfters Ihr Reisegefährte) gestern erst von München hier angekommen, hat halb u. halb Lust uns zu begleiten, natürlich thue ich mein Möglichstes, ihn hiezu zu bringen [...].‎

‎Matthei, Carl Otto, Kunstmaler und Graphiker (1863-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bremen, 22. XII. 1907.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An die Redaktion der Zeitung "Der Tag" in Berlin mit Angaben zu seinem Lebenslauf: "In Beantwortung Ihrer geschätzten Zeilen hierunter einige biographische Notizen: Bin geboren 1878 in Bremen, besuchte kurze Zeit die Akademie in Düsseldorf, lebte einige Jahre in München u. dann einige Jahre in Paris, wo ich auch jetzt noch bin [...]".‎

‎[Moderne Kunst].‎

‎Handschriftl. Gedicht. O. O., [um 1900].‎

‎1 S. 8vo. Invektive gegen die moderne Kunst: "Plainairiste, Trivialliste | Herrschend in der Malerei, | Was nicht häßlich oder triste | Gilt als pure Lügnerei! | Patriarchen sind Halunken | Hehre Frauen selbst gemein, | Heil'ge Stätten gar Spelunken | Glaubt man ihren Schilderei'n | Farbenreiz zu Schmuz verkehret | Menschenkind zu wildem Vieh. | Schönheit die sie uns bescheret / Übel riechen sieht man sie! [...]". - Kleinere Randläsuren.‎

‎Münzer, Adolf, Maler und Lithograph (1870-1953).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Ahaus in Westfalen, 14. XI. 1917.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse. An den Verleger August Scherl in Berlin: "Im Besitz Ihres Schreibens vom 1. ds. teile ich Ihnen mit, daß ich Ihrem Wunsch bei meinem nächsten Aufenthalt in Düsseldorf entsprechen werde [...]". - Mit dem Vermerk "f. Ganske" von Empfängerhand, datiert 17. XI., wohl eine Referenz auf den Journalisten Willy Ganske, der für den Scherl-Verlag tätig war.‎

‎Naumann, Karl, Genremaler (1827-1902).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 13. XII. 1857.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An seinen früheren Professor: "Wollen Sie das Haus der Madame Helmke für 12.500 Thaler lassen, so bitte ich mir [...] Nachricht zu geben [...]". - Mit gepr. Monogramm.‎

‎Osterwald, Georg, Maler und Lithograph (1803-1884).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Köln, 12. IX. 1877.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Kunden mit der Hoffnung, dass eine Verglasung seines Bilds beim Transport nicht zerbreche: "Ich höre zu meiner Verwunderung so eben, daß mein Vergolder ein Glas vor mein Aquarell gemacht, obgleich ich dasselbe aus Gefahr für den Transport nicht bestellt hatte. Ich will hoffen daß das Glas nicht zerbrochen ankomme. Ich bitte die aufgeklebten Papierstreifen recht vorsichtig losmachen zu lassen und bedaure die Mühe [...]".‎

‎Paulsen, Fritz, Genre- und Portraitmaler (1838-1898).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 7. XI. 1878.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Kunsthändler Carl Merkel mit dem Angebot zum Kauf mehrerer Bilder: "Ihr werthes Rundschreiben erhielt ich, u. erlaube mir die Anfrage, ob Sie Lust haben für die Verloosung etwas von mir anzukaufen, Sie kennen ja meine Arbeiten lange. Ich könnte Ihnen einen hübschen Kopf u. etwas Kostüm ½ Lebensgröße für 300 Mark lassen u. eine kleine Figur in weißem Atlas für 500 M. [...] Am Ausstellen ist mir nichts gelegen, sondern am Verkauf u. bitte also um Ihre gütige Nachricht, da Sie mittheilen, daß es ganz in Ihrer Macht steht, so hoffe ich werden Sie einem alten Bekannten wohl gefällig sein können [...]". - Etwas verblasst.‎

‎Pixis, Theodor, Maler und Radierer (1831-1907).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. München, 5. XII. 1878.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An einen Wiener Kunstverlag über den Preis seines Bilderzyklus "Otto der Schütz": "Der Ladenpreis von 'Otto der Schütz' Cab. ist und Enveloppe M. 13,50., das einzelne Blatt 1 M. Die Sortimenter erhalten 33 1/3 Rabatt. Sie bekommen das Blatt à 50 Pfennige, die Enveloppe [...] 1 M. 25 Pf. [...]".‎

‎Reiffenscheid, Heinrich, Maler (1872-1945).‎

‎2 eigenh. Postkarten mit U. Wannsee (Kreis Teltow), 1. und 12. IX. 1917.‎

‎(½+¾ =) 1¼ SS. Jeweils mit eh. Adresse verso. An den Verlag und das Antiquariat Wilh. Jakobsohn & Co. in Breslau zur Zusendung von Graphiken: "Ich bitte Sie, mir mitzuteilen, ob Ihnen die Zusendung der Radierungen u. Handzeichnungen noch erwünscht ist [...]" (1. IX. 1917). "Die Collection an Sie ist bereits unterwegs [...]" (12. IX. 1917).‎

‎Richter, J., Kupferstecher in München (fl. um 1864).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 28. VII. 1864.‎

‎¼ S. auf Doppelblatt. Folio. Mit eh. Adresse verso. An den befreundeten Verleger Julius Knorr bezüglich einer Taufe: "In Betreff Deiner freundschaftlichen Zusage mir bei der Ceremonie als Taufpathe beizustehen, werde ich mir erlauben Dich Morgen Freitag [...] abzuholen [...]". - Mit Siegelrest und Ausriss durch Siegelöffnung. Leicht braunfleckig.‎

‎Riefstahl, Wilhelm, Landschaftsmaler (1827-1888)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: München,, 12. III. 1881].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An Herrn H. Schott bezüglich eines Termins: "Ich bin gern bereit, Ihren Wünschen zu willfahren und erlaube mir Ihnen mitzutheilen, daß Sie mich Sonntag Nachmittag von 3 Uhr ab im Atelier finden werden [...]". - Mit gepr. Briefmarke.‎

‎Riegel, Jobst, Kupferstecher (1821-1878).‎

‎3 eigenh. Quittungen mit U. München, 27. XI. 1853, 1. I. und 5. III. 1854.‎

‎Zusammen 3 SS. auf 3 Bll. Qu.-8vo. Bescheinigt den Erhalt von Zahlungen des Malers Carl August Lebschée zu insgesamt 100 Gulden für seine Kupferstichplatte von Schloss Possenhofen am Starnberger See: "Von Herrn Maler Karl August Lebschée fl. 25 [...] für die Platte Possenhofen à conto erhalten zu haben bescheinigt hiermit [...]". - Mit Empfangsvermerken in roter Tinte verso; ein Blatt etwas stockfleckig.‎

‎Ruoff, Fritz, Bildhauer und Maler (1906-1986).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Poststempel: Tübingen, 12. I. 1959].‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An W. Günther in Ansbach mit Neujahrswünschen: "Besten Dank für Ihre Wünsche. Auch Ihnen ein gutes neues Jahr [...]". - Die Bildseite mit einer photographischen Ansicht der Universitätsstadt Tübingen.‎

‎[Scherer, Joseph, Glasmaler (1814-1891)].‎

‎Lithogr. Formular mit handschriftlichen Eintragungen von Schreiberhand. Wien, o. D.‎

‎1 S. Qu.-4to. Verzeichnis der an der Akademie der Bildenden Künste zu St. Anna in Wien ausgestellten Gegenstände, darunter mehrere glasmalerische Werke Scherers von religiösem Charakter (vier Madonnen, die Auferstehung Christi, die Heilige Familie und ein Marienkopf). Außerdem ein Werk das kaiserliche Wappen zeigend sowie ein Fenster mit "altdeutsche[n] Ornamente[n]". Der Gesamtpreis der angeführten Werke belief sich auf über 2000 Gulden. - Mit kleinen Randläsuren.‎

‎Schider, Fritz, Maler und Radierer (1846-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Basel, 27. V. 1876.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund mit der Ankündigung von Empfehlungsschreiben und der Hoffnung, Wien möge ihm gefallen: "Ihrem Wunsche nachkommend schicke ich Ihnen inliegende Empfehlungen an Sieber u. Linsmaier u. hoffe, daß Wien Sie in jeder Beziehung befriedigt. Grüssen Sie alle, die sich meiner noch erinnern können[,] auf's beste [...]".‎

‎Schilling, Johannes, Bildhauer (1828-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund: "Mit besonderen herzlichen Grüßen und Empfehlungen an Ihre verehrte Gattin [...]". - 5 kleine Einrisse, davon 2 auf dem leeren Gegenblatt, alt mit Papierstreifen hinterlegt.‎

‎Schönleber, Gustav, Maler und Radierer (1851-1917).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Karlsruhe, 24. I. 1894.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Kunsthändler Selig Meier Goldschmidt (1828-96) in Frankfurt a. M. mit dem Ausdruck seines Bedauerns, derzeit kein Werk für dessen Ausstellung parat zu haben: "Augenblicklich habe ich kein Bild zur Verfügung u. werde mir wenn möglich später erlauben darauf zurückzukommen [...]". - Leicht knittrig.‎

‎Scholz, Wilhelm, Zeichner und Karikaturist (1824-1893).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. XI. 1882.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund über die Verschiebung einer Zusammenkunft: "Ich bin leider durch Unwohlsein verhindert, Sie jetzt zu empfangen, hoffe aber am nächsten Son[n]tag, 12 Nvbr., im Stande zu sein, die gewünschte Unterredung mit Ihnen haben zu können [...]". - Mit Vermerk von Empfängerhand, dat. 6. XI. 1882. Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm.‎

‎Schott, Walter, Bildhauer und Medailleur (1861-1938).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. "Mit vielen herzlichen Grüßen unbekannter Weise [...]". - Mit dem Gegenblatt verklebt. Etwas braunfleckig.‎

‎Seitz, Anton, Genremaler (1829-1883).‎

‎Eigenh. Brief mit U. M[ünchen], 14. II. 1883.‎

‎1 S. 8vo. An einen Herrn Doktor mit der Empfehlung, sich an die Fleischmannsche Hofkunsthandlung in München zu wenden: "Ihr Wunsch wird am besten erfüllt werden, wenn Sie beigefügtes Briefchen Herrn Sontheim Mitbesitzer der Fleischmannschen Hof-Kunsthandlung (Maximilianstraße I) übergeben wollten. Kommende Woche werden Sie 2 Bilder von mir aus dem Kunstvereine sehen [...]".‎

‎Sendtner, Theodor, Zeichner (1823-1895).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 13. II. 1874.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund mit dem Ausdruck seines Bedauerns, an dessen unterhaltsamer Tischgesellschaft nicht teilnehmen zu können: "Sie haben wiederholt die Aufmerksamkeit, meiner bei der Tafelrunde Unterhaltung zu gedenken. Ich wäre, auf die Gefahr hin, unbescheiden zu erscheinen, sehr versucht mit meiner Freundin um Zutritt zu bitten da die Unterhaltungen der Gesellschaft nun zu den schönsten und gemüthlichsten zählen. Ich muß aber diesmal auf das Vergnügen verzichten da meine Freundin für denselben Tag bereits einen Kinderball arrangirte, den sie nicht mehr absagen kann [...]".‎

‎Shirlaw, Walter, Scottish-American artist (1838-1909).‎

‎Autograph letter signed. University Building [New York], 15. II. 1880.‎

‎8vo. 1¾ pp. To the artist and interior designer Frank Hill Smith (1842-1904) in Boston, declining an invitation from the Papyrus Club, the esteemed literary organization founded in 1872: "Yours of the 7th received and noted. I regret much that I shall be unable at this time to accept the kind invitation from the Papyrus Club - but hope, at some future day, to have the pleasure of meeting its members and join with you in the hope of a personal acquaintance, and should I come to Boston I shall, without fail, call upon you - and hope, should you come my way, that you will do the same to me [...]". - Mounted on cardboard. One small tear to each page, not touching the text. 3 small strips of old mounting tape on verso.‎

‎Simmonds, Julius, Maler (1843-1924).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 23. VIII. 1879.‎

‎1 S. 8vo. An den Kunsthändler Carl Merkel in Wiesbaden über sein dort ausgestelltes Gemälde: "Mein Bild 'Studienkopf' ist jetzt schon 5-6 Wochen auf Ihrer Ausstellung, und habe ich zu meinem Bedauern noch keine günstigen Nachrichten erhalten. Ich bitte Sie, mir gütigst bald mitzutheilen, ob sich noch Aussichten zum Verkauf in W. bieten, sonst werde ich das Bild an eine and[e]re Ausstellung senden müssen [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.‎

‎Sperling, Heinrich, Figuren- und Tiermaler (1844-1924).‎

‎Eigenh. Postabschnitt. [Poststempel: Berlin, 16. XII. 1897].‎

‎1 S. Qu.-12mo. An ein Fräulein über einen rückzuerstattenden Geldbetrag: "Vielleicht ist Ihre liebenswürdige Schutzbefohlene schon fort und muß ich Sie deshalb bitten umstehenden Betrag, den Sie mir in bester Absicht sandte zurück zu erstatten. Ich bin nicht ihr Lehrer gewesen und kann das auch ferner leider nicht sein [...]".‎

‎Sporrer, Philipp, Maler (1829-1899).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. München, 27. X. 1877 u. 19. IX. 1879‎

‎Zusammen (2+3 =) 5 SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. An den Münchner Kunsthändler Karl Merkel mit Geschenken für dessen Kinder: "Hoffend daß Sie meine Zuschrift Alle in bester Gesundheit antrifft erlaube ich mir Ihnen für Ihren Hrn. Sohn Karl und der Frl. Tochter Emma ein kleines Andenken zuzusenden mit der Bitte dasselbe übergeben zu wollen. Da meine Zeit sehr gemessen ist konnte ich unmöglich Besseres bieten, und noch länger warten ging wieder nicht, da ich bei Frl. Emma schon lange Schuldner bin [...]" (27. X. 1877). - Über seine bei Merkl ausgestellten und der Witwe Mayer gehörigen Bilder, von deren Verkauf diese stark profitieren würde, und mit dem Angebot zweier Ölgemälde: "Im Auftrag der Wittwe Mayer erlaube ich mir Sie um gütige Mittheilung zu bitten ob wohl eines der drei in Ihrer geschätzten Ausstellung befindlichen Bilder verkauft ist, und ob Sie vielleicht geneigt wären das Eine oder Andere um einen geringeren Preis anzukaufen, da dieselbe schon über ein Jahr an Geist u. Knochenhaut-Entzündung krank darniederliegt. Dieselbe hat[t]e nebstbei auch einen Sohn schwer krank u. der ihr im Frühjahr starb, der ältere u. schlimmere ist bei der Marine u. muß ihn oft unterstützen und mußte in Folge dieser Umstände Manches von ihrer Einrichtung um einen Spottpreis verkaufen [...] Nun möchte ich auch fragen in eigener Angelegenheit. Ich habe nemlich zwei etwa 1m große Ölgemälde [...] Die beiden genannten Bilder waren in keiner auswärtigen Ausstellung oder Kunstvereine ausgestellt. Wenn sie nun [...] eines davon oder beide in Ihrer Ausstellung brauchen können so bitte ich um freundliche Mittheilung ob die Sendung direkt oder auf andere Weise angenehm wäre [...]" (19. IX. 1879).‎

‎Steinla, Moritz, Kupferstecher (1791-1858).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. Dresden, 24. V. 1826.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Quittiert ein Kupferstichportrait des Freiherrn von Lindenau: "Nota über ein Kupfer B. v. Lindenaus [...] Die Zahlung gut empfangen [...]".‎

‎Stockmann, Hermann, Maler (1867-1938).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dachau, 8. V. 1927.‎

‎1 S. 4to. An einen Herrn Doktor über eine Zeichnung für die "Schützenzeitung": "Betreff Schützenfest kann ich Ihnen nur folgendes mitteilen. Für die Schützenzeitung bin ich wie auch früher gern bereit eine Zeichnung zur Wiedergabe zur Verfügung zu stellen, für dekorative Zwecke Ausschmückung von Straßen, Zelten etc. bitte mich wegzulassen da mir tatsächlich die Zeit mangelt. Bin bis Juli hinein mit Terminarbeiten belegt [...]".‎

‎Vogel, Hugo, Maler (1855-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wannsee, 20. I. 1926.‎

‎1 S. 4to. Begleitschreiben zu einem als Tombolapreis vorgesehenen Werk: "Anbei erlaube ich mir für die Tombola des Presseballes ein Bild zu dediciren u. bitte um gütige Annahme [...]". - Mit Randläsuren und zwei kleinen Papierdurchbrüchen.‎

検索結果数 : 66 401 (1329 ページ)

最初のページ 前ページ 1 ... 587 588 589 [590] 591 592 593 ... 698 803 908 1013 1118 1223 1328 ... 1329 次ページ 最後のページ