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‎Koller, Franz Frh. von, österr. General (1767-1826).‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. Montbéliard Hauptquartier, 7. I. 1814.‎

‎2¼ SS. auf Doppelblatt. Folio (ca. 210:335 mm). Mit Adresse. An Graf Friedrich VI von Hessen-Homburg (1769-1829), General der Kavallerie, mit der Bekanntmachung einiger Beförderungen in den kaiserlichen Regimentern sowie dem Verbot, weiterhin Vorspannwagen aus Deutschland zu verwenden: "Seine Majestät der Kaiser haben bey den neu errichtet werdenden den Namen Sr. Majestaet des Kaisers führenden Uhlanen Regiment den Oberstlieutenant Paradovsky von Großherzog Würzburg Dragoner zum Obristen und Kommandanten, den Major Devay von Erzherzog Ferdinand Hussaren zum Oberstlieutenant, und den Rittmeister Kolle von E. H. Carl Uhlanen zum 2ten Major allergnädigst zu ernennen geruhet. Bey Großherzog Würzburg Dragoner befördern S. Majestaet den Oberstlieutenant Zarzinsky von Meerveld Uhlanen zum Obersten und Regiments Kommandanten, den Major Menninger zum Oberstlieutenant [...] Alle die Beförderungen geschehen mit 5ten Jänner 1814 als dem Tage der allerhöchsten Entschliessung. Der vormals in königlich würtenbergischen Diensten als Oberstlieutenant gestandene Prinz von Oettingen Wallerstein wird in Folge allerhöchster Entschliessung vom 4ten dieses als 1ten Rittmeister bey dem Uhlanen Regiment Schwarzenberg eingetheilt. Sämmtliche aus den Provinzen jenseits des Rheins mitgenommenen Landesfuhren sind sogleich ohne Ausnahme nach Hause zu entlassen und mit Certificaten zu ihrer freyen Rückkehr zu versehen. Sollten wider Vermuthen bey den Truppen Vorspannswägen aus Deutschland nach Kundmachung diese Befehls angetroffen werden, so wird das Armée Commando die betreffenden Kommandanten zur strengsten Verantwortung ziehen [...]". - Mit Praesentatum- und Expeditvermerk verso. Kleiner Papierdurchbruch an der linken oberen Ecke. Leicht knittrig.‎

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Wien, AT
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‎Lucheni, Luigi, self-proclaimed anarchist (1873-1910); assassin of Empress Elisabeth of Austria.‎

‎Autograph letter signed. [Évêché prison, Geneva], no date.‎

‎12mo. 3½ pp. on bifolium. To Alexandre Perrin, the director of Geneva's Évêché prison, asking him to make another prisoner named Klein stop bothering him during his walks, knowing that Klein's sole objective is to drive his co-prisoners to causing trouble or to denigrating the director: "Bien qu'il soit genevois et qu'il se vaute d'avoir de nombreuses reconaissances parmi les magistrats de Genève, veuillez aviser le détenu Klein de me laisser tranquille lorsque je suis à la promenade. Ne lui adressant jamais la parole parce qu'il m'a prouvé à plusieurs reprises - et cela malgrè le titre de Franc-Maçon qu'il se donne - que son sejour ici a l'Évêché semble n'avoir d'autre but que celui de pousser ses codétenus à faire le mal ou à dénigrer votre direction vis-à-vis de vos superieurs [...]". - He hopes the director will advise Klein not to approach him when he has a complaint and mentions another encounter that same morning, in the course of which Klein threatened him, predicting he would soon make enemies and suggesting he complain to Perrin about the matter: "En tout cas, j'espère que vous l'aviserez de me laisser tranquille et lui faire comprendre que Lucheni n'a pas besoin d'être poussé par Klein lorsque il eut de plainte a adresser au Departement. Encore ce matin il s'est arreté près de moi pour me dire: 'vous savez d'ici a quelques jours, vous allez avoir des enemis, car j'ai appris que le grossier Lée vient reprendre son service comme chef du quartier B. Pourquoi vous ne complaignez pas à M. le Président du Departement en le mettant au courant de ce qui s'est passé; car c'est encore lui qui va diriger l'Évêche' [...]". - On delicate paper with a horizontal tear through the second leaf, touching the text but not affecting its legibility; smaller tears along the centrefold.‎

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Wien, AT
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€ 25.000,00 Buy

‎Ulbricht, Walter, DDR-Staatsratsvorsitzender (1893-1973).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Dein Liebster"). [Moskau], 17. II. [1937].‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Während der Jahre des Exils und antifaschistischen Kampfs an seine Geliebte und zukünftige Ehefrau Lotte Kühn (1903-2002), hier als "Mein liebster Junge!" tituliert: "Deine Sehnsucht hat Dich wieder einmal zu einem solchen Optimismus verleidet [!], daß Du annahmst es geht alles schneller. Ich bin überzeugt, daß Du trotzdem zufrieden bist wenn Du weißt, daß es zwar ein wenig länger geht, dafür aber immer ergebnisreicher. - Es wäre gut, wenn Du unseren Ideologen veranlassen könntest bis 1. März die Meinungen des Gegeners zusammenzustellen. Die Hauptrichtung der Fragestellung lese ich soeben in der Reichsausgabe der Frankfurter Zeitung No. 72-73. Sieh da mal unter diesem Gesichtswinkel die die [!] Berichte an. Inzwischen wirst Du Mimis Mutter gesprochen haben [die KP-Funktionärin Rosa Michel, d.i. Marie Wacziarg (1901-90), Mutter von Ulbrichts Tochter Rose, gen. Mimi (1931-95)], ihr Verhalten im Oktober war ein taktisch richtiger Schritt, da ihre Tätigkeit den veränderten Bedingungen angepaßt werden mußte. Es war aber nicht richtig von Versöhnung zu reden. Einigung wäre besser gewesen. Solche Terminologie bei ihr wie z. B. 'Volksgenosse' war selbstverständlich falsch. Jetzt erfahre ich von Korrespondenz in gew. Fragen. Ich glaube es wäre besser mit der Beantwortung solcher Briefe noch etwas zu warten. Wir sind erstaunt, daß trotz der Ausweisung des 'Geschäftsführers' Herr Groß noch nicht wieder eingetroffen ist. Es ist unverständlich warum Herr Dickert nicht energischer die sofortige Durchführung der Rückkehr veranlaßt. - Ich bin neugierig zu erfahren wie weit Du mit Deinen literarischen Studien gekommen bist. Ich höre Dich schon Puschkin rezitieren. Um etwas auszuspannen habe ich mir den Film 'Die Jugend des Dichters' angesehen. Leider ging mir viel durch das Faktum der Übersetzung verloren. - Zur Abwechslung habe ich hier an einigen Ruhetagen Robert betreut. Er wollte mich unbedingt zum Skispringen verleiden [!] was ihm aber nicht gelang. Dafür kam es zu einer heißen Schneeballschlacht als deren Ergebnis ein Gleichgewicht der Kräfte festgestellt werden mußte. - Am Abend habe ich dann die Bilder unserer schönsten Reise ausgekramt. Aber die Sehnsucht wurde dadurch nur noch stärker. Dabei habe ich auch einige liebe Bilder von Dir entdeckt. Fröhliche Gesichter und auch ein nachdenkliches Gesicht blickten mich da an. Beides war sehr erlebnissnahe. Bleib gesund und fröhlich. In heißer Liebe umarme ich Dich herzlichst [...] Küsse Mimilein-Klein". - Mit Falteinrissen und stellenweise in den Bugfalten berieben.‎

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Wien, AT
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‎Ulbricht, Walter, DDR-Staatsratsvorsitzender (1893-1973), und seine spätere Ehefrau Charlotte (Lotte) Kühn (1903-2002).‎

‎Korrespondenzsammlung von insgesamt 62 eigenh. Briefen mit U.: 31 eh. Briefe von Walter Ulbricht und 31 eh. Gegenbriefe von Lotte Kühn. Paris, Moskau, Prag, Davos, 1935-1943.‎

‎Zusammen ca. 237¾ SS. auf 58 Doppelbll., 21 Einzelbll. und 3 Bildpostkarten. Beiliegend 2 Kuverts mit eigenh. Adresse, sieben getrocknete Edelweiß, ein Kinderbrief von Ulbrichts Tochter und 3 Bildpostkarten. Umfangreiche, bislang unerschlossene Korrespondenz zwischen Walter Ulbricht und seiner späteren Frau Lotte Kühn, die ungewöhnliche Einblicke in die frühen Jahre der zuerst heimlichen Beziehung des späteren Staatsratspräsidenten zur "Landesmutter" der DDR gestattet. - Der bereits 42-jährige Kommunist und die zehn Jahre jüngere Genossin hatten einander Anfang 1935 in Moskau kennengelernt: Ulbricht, der nach Hitlers Machtergreifung hatte untertauchen müssen und ins Exil gegangen war, lebte zu jener Zeit nach einer gescheiterten Ehe in einer Beziehung mit der polnischen KP-Funktionärin Rosa Michel; Kühn hatte sich soeben von ihrem durch Stalin verfolgten Mann Erich Wendt getrennt. Während gemeinsamer Monate in Russland wurde Lotte Kühn Ulbrichts Sekretärin und Geliebte: Obwohl sie ihn auf manchen seiner Missionen nach Paris und Prag begleiten konnte, war das Paar oft durch ihre jeweiligen Aufgaben in der Exil-KPD voneinander getrennt. - Der größere Teil der vorliegenden Korrespondenz (etwa 46 Briefe) stammt aus dem Jahr 1935 und dokumentiert die immer innigere Verbindung zwischen dem geschickten KP-Strategen und der jungen Funktionärin mit akademischen Aspirationen, deren Lebensweg zunehmend in den Schatten ihres schon damals gut vernetzten Gefährten rücken würde. Die gegenseitige Wahrnehmung des Partners als Alter Ego findet ihren Niederschlag im kuriosen Gebrauch ein und derselben Kosenamen sowohl als Anrede wie auch als Unterschrift durch beide: "Dein Junge" unterschreibt nicht nur Ulbricht, sondern bemerkenswerterweise auch Kühn, die auch ihrerseits als "Mein liebster Junge" angeredet wird; ebenso bezeichnen beide Briefpartner sowohl sich selbst wie auch den anderen liebevoll mit dem Namen des brutalen "Schufterle" aus Schillers "Räubern". Die zahlreichen Kose- und Tarnnamen mögen auch durch konspirative Zwänge bedingt sein: In Prag lässt sich Ulbricht Post an seine anderen Vornamen "Paul" (10. III. 1935) und "Ernst" (31. III. 1935) adressieren; später bittet ihn Lotte, auf seinem Umschlag "für Hänschen" anzugeben (19. II. 1937). Ein enger Vertrauter des Paars war der mehrfach als Mittelsmann erwähnte Wilhelm Pieck. - Etliche Briefe, manche aus Davos, thematisieren das Skifahren - kein bloßer Wintersport, sondern notwendiges Training für die klandestinen Treffen in verschneiten Erzgebirger Hütten, wo die deutschen Exilkommunisten Propagandamaterial und Tarnschriften an Mitstreiter übergaben. Die zahlreichen der Korrespondenz beiliegenden Edelweiß zeugen von Momenten der sentimentalen Innigkeit während dieser Zeit. - Die gegenseitigen Liebesbeteuerungen sind so tiefempfunden wie umfangreich: "Dich umarme ich viel-vielmals mit einem glühenden 100 meterlangen Tunnel-Kuss", schreibt Lotte Kühn am 3. Juni 1935. Die gemeinsam beschworene Liebe wird in den Kontext des politischen Bewusstseins gestellt: "Hier hat jetzt eine grosse Kampagne für die Familie, für die Kinder und für eine komm[unistische] Ethik begonnen [...] Denn die Kader können nicht erzogen, umgebildet werden, wenn man ihnen nicht in ihren persönlichen Nöten hilft. Vor allem aber auch unseren Vereinsmitgliedern wird die Pflege der Familie zur Pflicht gemacht. Mancher Spießer wird jetzt hohnlächelnd an seine Brust schlagen, aber er hat sich geirrt. Denn unsere Sorgen um Familie & Ehe sind ganz anderer Art, als er sie sich vorstellt. So eine reine, schöne Liebe wie z.B. zwischen uns Beiden ist für ihn unvorstellbar" (Kühn, 5. VI. 1935). Vorbehaltlos nimmt Kühn Ulbrichts kleine Tochter Rose (1931-95), liebevoll "Mimi" genannt, als die eigene an und legt einem eigenen Schreiben sogar einen französisch geschriebenen Brief der Fünfjährigen bei, in dem sie sich für einen Magnetspielzeugkasten bedankt (30. I. 1937). - Nicht minder spielen Parteiarbeit, Meinungsbildung, Lottes Studium und gesellschaftspolitische Beobachtungen eine Rolle. Ulbricht äußert sich zu seiner Lektüre (neben politischen und geschichtlichen Werken auch Dichter wie Heine und Puschkin) und zu kinematographischen Erfahrungen wie seinem "Besuch bei Chaplin": "Der Film 'Moderne Zeit' ist eine glänzende Darstellung der kap[italistischen] Ausbeutung wie der Mensch zur Maschine wird. Die Leute lachen zwar bei den tragischsten Stellen wie besessen, es wird ihnen aber doch zum Bewusstsein gebracht wohin der Kap[italismus] den Menschen bringt [...]" (14. IV. 1935). Er rät Lotte, die "neuesten Sowjetfilme" (6. II. 1935) anzusehen, und gibt Lektüreempfehlungen: "Lies doch noch einmal die Rede Gorkis und einige Aufsätze in der 'Internationalen Literatur' in der die Fragen unsrer Haltung zum Erbe der klassischen Literatur u. a. Das wird für die weitern Aufgaben für uns sehr nützlich sein" (6. III. 1937). In den späteren Schreiben, während der Kriegsjahre, tritt die politische Analyse in den Vordergrund: "Deine Bemerkung über die imp[erialistische] Politik D[eutschlands] ist nicht schlecht. Du hast ganz gut aufgepasst […] Wir sind gegen die imperialistische Politik beider Seiten, wenn auch der englische Imperialismus ag[g]ressiver auftritt. Jetzt wird manchen Leuten erst die geniale Bedeutung des Friedenschlusses mit Finnland bewusst. Die SU kann stärker ihre selbständige Politik des Kampfes um den Frieden und für die Erhaltung ihrer Neutralität durchführen" (Ulbricht, 26. IV. 1940). Im letzten hier vorliegenden Schreiben, von Lotte Kühn datiert am 20. Januar 1943, zeichnet sich mit der bevorstehenden Vernichtung der deutschen 6. Armee in Stalingrad der Wendepunkt des Kriegs ab: "[N]achdem ich in der gestrigen Zeitung die zusammenfassende Karte gesehen hatte, war mir vollständig klar, daß Du nicht eher kommst, bis nicht dieser verdammte Kessel liquidiert ist [...]". - Nach ihrer Scheidung von Erich Wendt, dem späteren Leiter des Aufbau-Verlags, war Lotte Kühn 1936 offiziell Ulbrichts Lebensgefährtin geworden. Nach der Rückkehr ins zerstörte Deutschland 1945 war es Ulbrichts Moskauer Emigrantenzirkel, der die KPD neu gründete und mit der SPD zur SED vereinigte; von 1950 an stand Ulbricht an der Spitze des Zentralkomitees der SED und übte somit die höchste politische Gewalt im Land aus. Bis zu seiner Kaltstellung 1971 gelang es ihm, seine zahlreichen Gegner im ZK geschickt auszumanövrieren. Lotte fiel die Rolle der "First Lady" der DDR zu: 1959 schloss sie ein Studium der Gesellschaftswissenschaften ab, ein ersehntes weiteres Promotionsstudium hintertrieb ihr Mann. Aus ihrem später teilweise öffentlich gewordenen Nachlass ging hervor, dass Lotte und Walter Ulbricht bereits 1950 (und nicht wie zuvor angenommen 1953) heirateten und Lotte mit behördlicher Genehmigung schon ab 1946 Ulbrichts Namen führte. Auch stellte sich heraus, dass Lotte schon 1923 eine erste Ehe mit Otto Schultchen eingegangen war, die laut Gerichtsakten erst 1942 geschieden wurde - sechs Jahre nach der Scheidung von Wendt. - Mit gelegentlichen kleinen Einrissen, Ulbrichts Briefe aus dem Jahr 1937 mit etwas brüchigen Faltlinien, ansonsten sehr gut erhalten.‎

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‎Cocteau, Jean, French artist (1889-1963).‎

‎Autograph letter signed. Saint-Jean-Cap-Ferrat, 17. IV. 1958.‎

‎4to. 1 p. With autograph envelope. To the literary scholar Michael Smithies, concerning Cocteau's autobiographic novel "La Difficulté d'être" and a possible translation. Apparently Smithies had criticized the preface for being "more mysterious than the book"; Cocteau agrees and suggests a translation with a preface by the translator "who would know better than I how to show the importance and gravity of the book": "Je suis heureux de trouver votre bonne lettre à mon retour de Rome. La Préface de la Difficulté d'être est en effet plus mysterieuse que le livre et vous avez raison. Peut être pourrait on le traduire et y joindre une préface du traducteur qui saurait mieux que moi montre l'importance et la gravité du livre [...]". - The first English translation of the novel was published in 1967, four years after Cocteau's death, with a preface by the composer Ned Rorem. - On stationery with letterhead of the villa "Santo Sospir" in Saint-Jean-Cap-Ferrat. Well preserved.‎

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‎Daudet, Ernest, French journalist, novelist, and historian (1837-1921).‎

‎9 autograph letters signed. Paris, Les Petites Dalles, Château de Millemont, and no place, 3 July 1865 and undated.‎

‎(Oblong) 8vo. Together 10 pp. on 2 bifolia and 7 single sheets. Interesting correspondence with journalists, actors and publishers about his writing. - To a journalist, hoping he might announce his latest novel "Les Duperies de l’amour" in "L'avenir" without mentioning any of their mutual friends: "Quoique nous avons beaucoup d'amis communs, par un sentiment que vous appréciez, je n'ai voulu invoquer aucun nom, en vous adressant: les Duperies de l'Amour, petit roman pour lequel je sollicite un mot de vous dans l'Avenir [...]" (Paris, 3 July 1865). On headed stationery of the "Corps législatif". - To the actor Maurice Desrieux (1829-76), whom he offers a role in a theatre production of his 1869 novel "Le Prince Pogoutzine", asking him to inquire after the actor Joseph Ricquier's opinion of the same: "Je vous prie de demander à Ricquier une comédie en 4 actes que je lui avais confiée, il y a plusieurs mois [...] C'est intitulé: le Prince Pogoutzine [...] il y a un bien bon rôle pour vous [...]" (Château de Millemont, 7 Oct., no year). On stationery with printed address. - To a publisher who had intended to produce his historical work "La Terreur Blanche" (1878), but feeling obliged, after having published "Le Procès des Ministères" (1875) with Albert Quantin, to publish "La Terreur" with Quantin as well: "Parsque je tiens la plume, je voudrais vous demander si vous tenez absolument à mon volume sur la Terreur Blanche. Quand je vous en ai parlé, l'an dernier, je n'avais pa encore publié le procès des ministères qui m'a crée certaines obligations vis à vis de Quantin, de telle sorte qu'il m'est bien difficile de ne pas lui douer mon nouveau volume [...]" (no place or date). On stationery with embossed monogram. - To the editor of the newspaper "L'Illustration", hoping that their recent editorial changes might lead to a collaboration, offering to write about politics or literature: "Je prends la liberté de vous écrire, pour vous demander si les récentes modifications qu'a subi l'Illustration ne lancent pas d'accès à une collaboration nouvelle [...] Je serais très heureux de devenir rédacteur de votre journal, soit pour la politique, soit pour la littérature [...]" (Paris, 30 April, no year). On stationery with embossed initials. - Letter of condolence to a friend on the occasion of the death of a mutual acquaintance whom he admired despite not always having shared his opinions: "Depuis trois jours, j'ai bien songé à vous, à votre tristesse, à votre deuil [...] La politique, grâce à Dieu, ne tarit pas chez des hommes tels que nous, la source des émotions généraux, et encore que mon éducation et mes convictions aient faits de moi l'adversair de quelques uns des idées dont votre illustre ami s'était fait le defenseur, je compatis à cette mort prémature [...]" (Paris, 3 Jan., no year). On mourning paper. - The remaining letters concern his anger about a friend's dismissal (likely from a government office), thanks to a colonel for supporting his son, a dinner invitation, and a request to a journalist to publish a short note on his work. - All with signs of former mounting on verso. A black and white portrait of Daudet, clipped from a magazine, is loosely enclosed.‎

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‎Feuillet, Octave, French novelist and playwright (1821-1890).‎

‎11 autograph letters signed, 1 autograph correspondence card signed, and 1 autograph visiting card. Paris, Versailles, Divonne, and no place, 1886-1889 and no date.‎

‎8vo, oblong 12mo and visiting card format. Together 22 pp. on 3 bifolia and 11 single sheets. Mainly to the writer and theatre director Jules Arsène Arnaud Claretie (1840-1913) regarding performances and the cast of his comedy "Chamillac". - Suggesting to schedule the play no more often than three times a week so as to ensure its revival next fall, mentioning Claretie's last letter in which he appeared somewhat cross after Feuillet decided to put matters regarding the play into the hands of the actor Benoît Constant Coquelin (1841-1909) before leaving Paris for Vittel on doctors' orders: "Je crois que le moment est venu en effet de ménager la pièce comme vous me le dises en ne la jouant que trois fois par semaine, dans l'intérêt de la reprise par laquelle vous voulez bien m'informer à compter pour la rentrée d'automne. Dans votre lettre précédente vous paraissez un peu froissé qu'avant de quitter Paris j'eusse recommandé mes intérêts à Coquelin [...] Je vais partir dans cinq ou six jours pour Vittel où les médecins m'envoient [...]" (Versailles, 4 June 1886). - Regarding changes of staff that the actor Gustave Worms (1836-1910) has accepted with great composure: "J'ai fait ma démarche personnelle auprès de Worms et il m'a conformé une acceptation avec une parfaite bonne grâce [...]" (Versailles, 2 Nov. 1886). - Grateful for Claretie's promise to revive "Chamillac" with Gustave Worms in the title role the following autumn, mentioning another play he is working on and his need to revise certain parts thereof: "J'enregistre avec plaisir et gratitude votre brave promesse de me reprendre Chamillac avec Worms à la rentrée d'automne. Je n'ai pris aucun engagement pour la pièce intime dont je vous ai parlé. J'ai d'ailleurs besoin d'en retravailler certaines parties qui ne me satisfont pas [...]" (Versailles, 10 June 1887). - About the actress Julia Bartet's (1854-1941) reply to his letter asking for her agreement before disposing of her role as Madame de Tryas, looking forward to seeing Maria Legault's (1858-1905) debut in "Chamillac": "J'ai cru devoir écrire à Mlle Bartet et prendre son agrément avant de disposer de son rôle. Mais sa réponse n'est pas douteuse, et dès à présent la question relative à Mlle Legault me parait tranchée. Je serais très heureux de la voir débuter dans mon pièce [...]" (Versailles, 17 Sept. 1887). - To Claretie or another theatre director, surprised that he plans to stage "Chamillac" only a single time the following week, which would stifle a reprise, suspecting he intends to end their friendly relations: "On m'a avoué hier au Théâtre que votre intention était de ne donner Chamillac qu'une fois dans la semaine qui commence. J'ai vraiment peine à le croire. Ce serait visiblement étouffer une reprise dont le succès ne peut être contasté [...] Je ne pourrais me l'expliquer qu'en vous supposant quelque raison de vouloir mettre fin à nos relations amicales [...]" (Paris, 8 April 1888). - The correspondence card to a colleague with thanks for praise; the visiting card with thanks for a friend's sympathy. - All letters on stationery with embossed address; the correspondence card with embossed monogram; the visiting card on mourning paper. All with traces of former mounting on verso. Two portraits of Feuillet from the Félix Potin collections (such as were offered with Félix Potin chocolate bars between 1898 and 1922 as "contemporary celebreties"), as well as two brief newspaper clippings listing his works, mounted on a single sheet of paper, are loosely enclosed.‎

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‎Fischer, Max & Alex, French writers (1880-1957 / 1881-1935).‎

‎Autograph letter, jointly signed. 3, Rue Laffitte [Paris], 24. X. 1908.‎

‎8vo. 1 page. To a reviewer or publisher, reminding him to read their three short acts first thing on Sunday morning, urging him to do so even before having had his hot chocolate or going to the bathroom, and announcing their visit for Monday: "Ces lignes pour vous rappeler que la première occupation à laquelle vous devrez vous livrer demain matin Dimanche est, avant même d'avaler votre chocolat, avant même de faire pipi, de lire nos trois petits actes. Nous vendrons vous vour Lundi [...]". - On stationery with embossed address. Traces of former mounting on verso. A newspaper clipping with an article about a quarrel between the brothers and their separation in 1928 is loosely enclosed.‎

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‎Fleischmann, Hector, Belgian writer (1882-1914).‎

‎3 autograph letters signed and 2 autograph (picture) postcards signed. Paris, 25 May 1907 and no date.‎

‎(Oblong) 8vo. Together 5 pp. To the writer René Bazin (1853-1932) about not yet having received his biographical work "Le Duc de Nemours" (1905), expressing his highest admiration: "J'ai bien reçu votre lettre m'annonçant l'envoi du Duc de Nemours. Jusqu'à présent ce volume ne m'est point parvenu. Ce me sera un véritable plaisir de pouvoir dire longuement et une fois de plus toute la vive admiration dont je vous prie de trouver ici tous les sentiments [...]" (25 May 1907). On headed stationery of the "Ligue pour la liberté de l'art". With 7 autograph lines signed by René Bazin to his Paris publisher Emile-Paul with a reminder to send his work to Fleischmann: "Cher Monsieur, je vous vais, je crois, communiqué cette demande. Ayez l'obliggeance, si cela n'a pas été fait, d'envoyer le volume [...]". - To an antiquarian bookseller ordering several catalogues, including one for which he has searched for two years: "Sauvez moi la vie en me donnant le no. 151 - Hotel Parisien de votre catalogue. Voici deux ans que je cherche cette brochure. Donnez-la moi! La postérité de mes lecteurs bénira votre nom! Et, maintenant, si vous pouviez y ajouter les nos 87 - Autographes, 89 - Babeuf, 125 - Corday, 177 - Napoleon abstraction, 220 - Blocqueville [...]". On headed stationery of the "Comité du Monument Victo Hugo à Waterloo". The recipient's name is erased. - The postcards to the same antiquary, ordering further catalogues. One postcard also bears the letterhead of the "Comité", the other shows a watercolour of the monument for French soldiers killed at Hougoumont, the erection of which was initiated by Fleischmann. - To a friend whose door he found locked, suspecting he had left his rural solitude to celebrate the "overthrow of the tyrants": "En trouvant aujourd'hui mercredi votre huis clos à 6 heures j'ai pensé qu'en d'agrestes solitudes vous étiez parti célèbrer la chute de tyrans [...]". The recipient's name is erased. - All with traces of former mounting on verso.‎

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‎Forgues, Émile Daurand, French journalist (1813-1883).‎

‎2 autograph letters signed. No place, postmarked 1 April 1856 and no date.‎

‎8vo and 12mo. Together 1½ pp. on bifolium and single sheet. One with autograph address on verso. To the jurist Gustave Bascle Lagrèze (1811-91) in Paris about their plans to visit a friend on the weekend, asking whether he might be available on Sunday, as he has to attend a conference on Saturday: "Mme de Tascher me fait dire mon cher Lagrèze, qu'elle sera chez elle samedi et dimanche soir. Samedi j'ai une conference [...] Voyez si dimanche vous va et dans ce cas veuillez m'ecrire à quelle heure je devrai vous attendre [...]". - To the same, declining an invitation, as he has already agreed to attend a dinner and soirée at another house and will not be able to leave early, but promising to meet on one of the following nights: "Je vous remercie, mon cher Lagrèze de votre bon souvenir, mais j'ai le regret de ne pouvoir profiter de votre aimable engagement. Je dine dimanche dans une maison où ce même jour il y a soirée ce que rendrait désobligeante une évasion trop hatée, mais j'entends bien que le plaisir de passer une soirée avec vous ne sera néanmoins que differé et j'irai vous prendre un de ces soirs [...]". - Traces of former mounting on verso.‎

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‎Fort, Paul, French poet (1872-1960).‎

‎3 autograph letters signed. Paris, 14 Aug. 1910, 4 Feb. 1915, and 16 Sept. 1915.‎

‎8vo. Together (1½+1½+1½ =) 4½ pp. on 3 bifolia. With autograph addresses. To the writer André Lelarge, asking him to provide a list of persons who might be interested in receiving and supporting his literary journal "Vers et Prose", a list that he admits might be a short one, as he suspects the number of enthusiasts of such "high manifestations of intellect" to be limited: "Vous nous feriez un très grand plaisir, Monsieur, si vous vouliez consentir à nous enovyer une liste (fût-elle courte: je sais bien que les amateurs des plus hautes manifestations de l'esprit sont rares) une liste de personnes auxquelles vous croyez pouvoir nous conseiller d'adresser notre recueil et que vous jugez susceptibles, ainsi que vous l'avez fait, de nous accorder un appui bienveillant [...]" (14 Aug. 1910). On headed stationery of the journal "Vers et Prose". - Two almost identical letters, one to the businessman and book collector Charles Freund-Deschamps, the other to M. Sherdlin, about his lyrical war journal "Poèmes de France" (1914-15), hoping to win them as new readers, insisting that he feels morally compelled to write his fiery "vengeful chants" against Germany due to having been born near the recently destroyed cathedral of Reims: "Monsieur Henrie Lenseigne, qui s'intéresse très particulièrement à mon Bulletin de guerre: 'Poèmes de France', me conseille de vous le communiquer, pensant que vous vous y intéresserez aussi, et qui, peut-être, vous me ferez la grâce de devenir un de ses lecteurs. J'ai l'honneur de vous remettre ci-joint les quatre premiers fascicules [...] J'écris avec fièvre, j'écris de toute ma foi des 'chants vengeurs' sur cette guerre terrible et sublime, - hélas! 'vengeurs' autant qu'il est en mon pouvoir. C'est pour moi une nécessité morale: je suis Rémois, né juste en face de la Cathédrale assassinée, ce qui me donne un peu grâce d'état pour fustiger l'Allemand [...]" (4 Feb. 1915). - Letter to Freund-Deschamps a little creased.‎

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‎Fournier, Narcisse Louis, French journalist, novelist, and playwright (1803-1880).‎

‎Autograph letter signed. No place, 7. VI. 1867.‎

‎12mo. 1 page. To Mr. Derval, likely the actor Hyacinthe Derval (1801-85), whom he sends reviews of an unspecified work, lamenting that the second and third editions are no better than the first, hoping not having to see a fourth: "Je vous renvoie ci-joint les nos. 1901 et 1901 (bis) avec mes rapports. Cette 2e et cette 3e editions ne valent pas mieux que la 1re, esperons qu'il n'en viendra pas une 4e. Je suis à bout. J'y joins ci-inclus le rapport no 1885 [...]". - With a few handwritten notes, including the instruction to "copy and sell" ("copier et vendre"). Traces of former mounting on verso.‎

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‎Goethe, Johann Wolfgang von, German poet (1749-1832).‎

‎Letter draft with autograph corrections. [Weimar, 15 March 1826].‎

‎Oblong 4to. ½ p. Draft for a letter to the Prussian State Councillor Carl Ferdinand Friedrich von Nagler (1770-1846). Goethe is delighted to have received a document from the Kingdom of Prussia honouring his work: "Was auch von der würdigen Schönheit des mir verliehenen Documentes verkündet wird, jedermann der es erblickt, findet es doch über alle Erwartung bewundernswerth, so daß mir bey jedesmaligem Vorzeigen der theure Gegenstand wieder neu erscheint und meine Verpflichtung deshalb immerfort frisch und neu lebendig empfunden wird [...]". - Some notes in pencil on verso.‎

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‎Nuitter, Charles-Louis-Étienne, French librettist, writer, and archivist (1828-1899).‎

‎6 autograph letters signed. Paris and no place, 1869-1891 and undated.‎

‎8vo. Together 7½ pp. on 6 single sheets. Amicable letters to colleagues and friends in support of their artistic careers. - To the composer Léo Delibes (1836-91) about Auguste Vaucorbeil (1821-84) wishing to obtain the music to their 1870 ballet "Coppélia", emphasizing Vacourbeil's influence on opera productions: "Vaucorbeil m'a exprimé hier le plaisir qu'il aurait à tenir de vous une partition de Coppelia. Vous savez que Vaucorbeil, commissaire du Gouvernement près les Théâtres subventionnés, n'est pas sans influence sur la choix des compositeurs joués à l'opéra [...]" (no place, "Saturday"). - To the composer Louis-Etienne-Ernest Reyer (1823-1909), who had set the sonnet "Le Fleuve d'oubli" by the theatre manager and librettist Camille du Locle (1832-1903) to music in 1899, announcing several copies to be sent to du Locle, promising to inform the same of Reyer's high regard for his latest work and his looking forward to again setting to music an equally poetic sonnet: "Vous devez avoir reçu des exemplaires du Fleuve d'oubli, choisis dans des tonalités différentes. Camille aussi va en recevoir. Je ne manquerai pas de lui dire, dans ma prochaine lettre, combien le dernier sonnet vous a paru réussi et le desir que vous avez d'écrire le plus tôt possible la musique d'un nouveau sonnet aussi poétique [...]" (15 Feb. [1899]). On headed stationery of the "Ministère de l'Instruction publique". - To a friend about his vain efforts to discover any information on the composer Johann Beer (1655-1700), mentioning that the title of one of his works might aid further research, letting him know that the birth certificate of the singer Eugène Caron (1834-1903) is not preserved in the opera archives, and giving a short description of Caron's life: "J'ai tardé à vous écrire, parce que j'aurais voulu répondre à vos deux questions, et, jusqu'à présent, je n'ai rien pu trouver de précis sur le compositeur H. Beer, mort depuis longtemps, me dites vous. Si vous pouviez m'indiquer une de ses oeuvres, je ferais bien volontiers de nouvelles recherches. Je ne possède pas, dans nos archives, l'acte de naissance de Mr. Caron. Voici toutefois les renseignements qui m'ont été donnés à l'opéra: Caron, Eugène Charles, né à Rouen [...]" (16 Nov. 1889). On headed stationery of the "Archives et Bibliothèque de l'Opéra". - The remaining letters concern opera tickets and seats (on opera stationery) and encourage a colleague to prolong his stay in Nice (on archive stationery). - All with traces of former mounting on verso.‎

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‎Pailleron, Marie-Louise, French writer (1872-1951).‎

‎Autograph letter monogrammed "M. L." and autograph quotation signed. N. p., 22. VIII. 1925.‎

‎8vo and oblong 8vo. Altogether 4 pp. With a clipping from autograph envelope. Sarcastic but jovial letter to the novelist and literary critic André Beaunier (1869-1925) concerning criticism of Pailleron's "Voltaire au faubourg Saint-Germain" by the philosopher Julien Benda and private matters: "J'ai été très contente de lire l'article Benda avez vous reçu des nouvelles de ce philosophe? Est-il satisfait? Vous avez hier jeté 99 pierres dans son jardin avec cette phrase: 'Ce n'est pas que de compiler et ne p. l'analyse au bout du compte' et 'Il distingue en effet nos Sensations et nos Emotions etc - 'Mais quoi? Il doit être fort heureux quand même et l'article est délicat et charmant.' Qu'en dit l'abbé?' Pardon! Je veux dire 'Qu'en dit Doumie?'. Je devais être rentrée depuis longtemps mais il faisait si beau que j'ai un peu prolongé, et puis j'avais un balcon à remplacer; vous savez par expérience qu'un balcon en entraîne un autre... aussi j'ai voulé profiter du temps adorable que nous avons pour finir les préparations de l'hiver - mon dernier invité d'ailleurs, n'est parti que le 14 - c'était J. Boulenger (J'ai vu cet été la jolie Laclos qui m'a parlé de vous avec grand plaisir) Au milieu de tant cela j'ai eu très peu de vos nouvelles ... Momentanement je commence à recevoir des livres, et a sentir que S. Germ[ain] serait mieux en volume que Manuscrit. Comment appelez vous cela? Est-ce une Sensation, une emotion? Une Impression? - de l'emulation? Ce S. Get [?] actuellement raboté et soumis à un régime de patinage, et de notes. Helás il-y en a - Enfin il faut sa toilette, j'espère que bientôt il peuve sentir seul - quel mal il m'a donné - Ah! les cordes [?] du 17siècle je les connais! et je peux vous dire qu'elles sont ecœurants d'ailleurs. - Je voudrais bien apprendre à mon retour - la semaine prochaine je pense - qu'Irène a une sœur et qu'elle se fait entendre cet hiver? [...]". - Pailleron playfully taunts Benda and shows great intimacy with Beaunier, who had been an editor and critic at "Revue des deux mondes" and "L'Écho de Paris". The novel "Voltaire au faubourg Saint-Germain" was published in 1925. - Sardonic humor also characterizes the charming quotation by Pailleron: "La douceur des femmes plaît aux hommes. Ils la prennent pour de la soumission et c'est une chise infiniment comique" ("Men enjoy the placidity of women. They take it for submission and that is an infinitely comical thing"). - Letter on stationery with embossed monogram. All autographs with traces of former mounting. Well preserved.‎

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‎[Beecke, Notger Ignaz Franz von, Komponist (1733-1803)].‎

‎Vollmacht. Wallerstein, 12. VII. 1805.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Folio (ca. 205:330 mm). Über die Erbschaft des kinderlos verstorbenen Ignaz Beecke, die ordnungsgemäß zu akquirieren und zu verteilen seine Erben den Ratsherrn Guillaume de Saint George bevollmächtigen: "Nous les Présidents, Conseillers intimes, Directeur, Conseillers auliques et Assesseurs de la Régence de Son Altesse Serenissime Madame la Princesse douairière et Tutrice d'Oetting et de Wallerstein, Baldern et Soetern, née Duchesse de Wirtemberg et Teck [d.i. Wilhelmine Friederike von Oettingen-Wallerstein, 1764-1817] Certifions par les présentes, que de feu le major Ignace Becké, décédé ici à Wallerstein le 2. Janvier de l'an 1803 sans laisser ni Veuve ni enfans, ni disposition, sa Succession a été devolue et effectivement rendue à ses plus proches parens collatereaux [...] Aux noms desquels [...] nous donnons plein pouvoir au Sieur Guilleaume de Saint George, Conseiller d'ici, pour soigner la rentrée des fonds qui leurs sont dûs de la Succession de feu le Major Ignace Becké, faire recouvrement et toutes poursuites contraintes et diligences à ce réquis et nécessaire [...]". - Mit rotem Lacksiegel sowie den Unterschriften der Beamten Straubenmiller und von Ellenrieder. Kleine Papierdurchbrüche und Randläsuren.‎

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‎Brahms, Johannes, Komponist (1833-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Pörtschach am Wörthersee, Sommer 1877, 1878 oder 1879].‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Brief aus Pörtschach am Wörthersee, wo Johannes Brahms viele Sommerurlaube verbrachte: "18 Bände! Und es soll nicht der Mühe wert sein einen Brief zu schreiben? Aber ich armer Mann, wie schwer fühle ich die Verantwortlichkeit die auf mir lastet! Kann ich denn hoffen durch ein paar letzte Bände alle früheren entschuldigen zu können? Wie Sie will ich nun Alles verschweigen was ich erzählen könnte! Aber ich denke wir sehen uns Pfingsten in Düsseldorf? (Ihr 19ter Band kommt auch dran.) Nur eilig sage ich auf Ihre Fragezeichen Einiges. Im Ganzen bin ich aber mehr für das Plaudern und freu mich also auf D[üssel]d[or]f. Die Partitur von Bd 19 war nicht in England aber Pohl, der sanfte Verräther, hat mir gestanden daß er von Engländern verführt worden sei u[nd] heimlich in der Probe nur die Stimmen notirt hat! [...] Wegen neuer Sachen die ich geschrieben habe halten Sie sich nur weiter an Ihren Referenten - er weiß entschieden mehr als ich! Nach England aber komme ich nicht leicht weil ich zu große Abneigung gegen Koncerte u[nd] andre Unruhen habe. Es hat nichts damit zu thun ob mir einmal englische Politik nicht gefällt oder engl. Reisende mißfallen. Letzteren wird übrigens mit bestem Erfolg jetzt von den Norddeutschen (Berlinern) der Rang streitig gemacht! Die Händelschen Arien haben Sie vielleicht in D[üssel]d[or]f im Koffer. Ich habe selbst ihrer ca. Hundert / ich fürchte es wird meinem nicht gerade überschwänglichen Interesse daran nicht gerade förderlich sein wenn ich auch sehe wie Andere - gerade wird der Satz nicht mehr! Aber ich hoffe auf Wiedersehen u[nd] schreibe nur noch m[eine] Adresse her: Pörtschach am See, Kärnten [...]".‎

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‎Brahms, Johannes, Komponist (1833-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("J. Br."). [Wien, 1. I. 1896].‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An seinen nicht namentlich genannten Verleger Fritz Simrock ("Bester") über dessen Bitte, ein Streichquartett des 1884 verstorbenen Bedrich Smetana zu arrangieren. Nachdem Brahms abgelehnt hatte, versteht Simrock seine Entscheidung nicht und Brahms ist gezwungen, dem Verleger die Gründe für seine Ablehnung erneut zu erläutern: "Ich habe keine Hintergedanken wenn ich Dir schreibe. Schiebe mir also keine unter, sonst kann man - überhaupt nicht reden. Ich sagte wohl deutlich: was Smetana schreibt hat immer Hand u. Fuß - wenn auch nicht immer wohlgebildete. Aber ich weiß nicht chirurgisch einzugreifen, wie bei - manchem Andern möglich wär. Des 4tetts wegen scheint mir, Du solltest Dvorak deshalb angehen. Er ist mir nicht allein an Fixigkeit über, es hat noch sonst manchen Grund, daß er hier vielleicht dreister eingreift. Ich habe vergessen, wo d'Albert in Berlin wohnt, und bitte ihn eben, mir dort ein Zimmer zu bestellen. Aber auch in dieser Sache läßt Du mich Anderes sagen, als ich gesagt - also auch gemeint habe! Herzlich hoffe ich, es gehe dort alles so glimpflich weiter u. sage Allen m. besten Grüße u. Wünsche fürs neue Jahr […]". - Von zwei Knickfalten wegen Kuvertierung abgesehen tadellos erhalten. Gedruckt in: Deutsche Brahms-Gesellschaft (Hrsg.), Brahms' Briefe an Peter Joseph Simrock und Fritz Simrock, Bd. IV. (GA Bd. XII), Berlin, 1919, S. 187, Nr. 902.‎

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‎Brahms, Johannes, Komponist (1833-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("J. Br."). Mürzzuschlag [Austria], 16. VI. 1885.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Beiliegend ein eh. Brief mit U. von Eduard Hanslick an Fritz Simrock. (1 S. 8vo). Inhaltsreicher Brief an seinen nicht namentlich genannten Verleger Fritz Simrock ("L. S."), der zusammen mit seinem Mitstreiter Robert Keller ein neues Verzeichnis von Brahms' Werken erstellen wollte und dabei auch Schützenhilfe von Eduard Hanslick erhalten hatte. Wenn Simrock schon etwas für ihn tun wolle, so wären nach Brahms' Ansicht Inserate in den von Barthold Senff herausgegebenen "Signalen" oder in Fritzschens "Musikalischem Wochenblatt" um vieles geeigneter. Was die Debatte zusätzlich anheizt, ist die geplante Anführung von Daten: "Also: ich finde die ganze Geschichte zwar unsinnig u. überflüssig, kann aber doch umso weniger dagegen sagen, als es ja schon 2 Kat. giebt. Gescheiter fände ich es schon, wenn Sie sich begnügten ein Verzeichniß der empfehlenswerthen Werke zu veröffentlichen! Das wäre so eine kleine, hübsche, billige Annonce für Senff u. Fritzsch! Niedlich wäre auch eine Anthologie von Gedichten u. Dichtern nach meiner Auswahl! Nun aber, damit ich auch was Positives sage: ich bin durchaus gegen die historischen Daten, die Sie u. Hr. Keller beabsichtigen. Ich finde sie nicht blos unnöthig sondern auch ungehörig. Es sieht schändlich eitel meinerseits aus u. daß ich nicht dazu mithelfe - u. dies nicht einmal ordentlich kann, glaubt doch Niemand. Also die lassen Sie ja weg. Und dann widersteht mir sehr der Gedanke daß der Katalog mit op. 100 erscheinen soll. Das sieht aus wie ein Jubiläum u. Sie werden auch noch zur Einsicht kommen daß dazu kein Anlaß vorhanden. Also lassen Sie ihn früher erscheinen, bei den nächsten 1, 2 opera die ich vielleicht noch in alten Schubladen finde. Denn daß ich wohlsituirter Mann noch arbeite, glauben Sie doch nicht? Vielleicht zeigen Sie Freund Hanslick diesen Zettel u. lassen sich von ihm sagen daß ich Recht habe". - Den Inhalt "dieses Zettels" missversteht Brahms allerdings und möglicherweise absichtlich, denn Hanslick schreibt unter dem 20. Juni d. J. ausdrücklich: "Ich gestehe, daß ich das Fehlen von Jahreszahlen im Schumann- u. Mendelssohn-Catalog schwer vermisse und Simrocks Idee für eine notwendige, von jedem Musiker ersehnte Reform in den themat[ischen] Catalogen halte […]" (vgl. die Beilage). - Beide Briefe mit unbedeutenden Faltspuren durch zeitgenöss. Kuvertierung, sonst tadellos. Gedruckt in: Deutsche Brahms-Gesellschaft (Hrsg.), Brahms' Briefe an Peter Joseph Simrock und Fritz Simrock, Bd. III (GA Bd. XI), Berlin, 1919, S. 98 ff., Nr. 528.‎

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‎Brahms, Johannes, Komponist (1833-1897).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Johannes"). [Detmold, "Freitag", Oktober 1858].‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An seinen Freund, den Komponisten Julius Otto Grimm, von ihm "Isegrimm" genannt, mit dem er den Sommer 1858 gemeinsam in Göttingen verbrachte. Dort lernte er auch seine Jugendliebe, die Professorentochter und Pianistin Agathe von Siebold (1835-1909) kennen. Bald nach dem Kennenlernen folgte die Verlobung, welche jedoch nicht lange anhielt. Für Agathe komponierte er den im Brief erwähnten "Brautgesang" sowie einige Lieder. Auch sein zweites Streichsextett spielt im 1. Satz mit einem Thema auf sie an; es enthält die Tonabfolge "A-G-A-H-E". Nach Detmold zurückgekehrt schreibt er an seinen Freund: "Nun ist es endlich Abend oder eigentlich Nacht geworden, ich bin allein und ungestört und kann dir, liebstes Kleeblatt [d. s. Agathe von Siebold, Julius Otto Grimm und dessen Ehefrau] schreiben. Viel Neues wird's nicht werden. Es läuft bei mir alles in Gedankenstriche aus. Hier ist wieder was zu rezensieren. Ich muß den Brautgesang gleich wieder haben [...] Philisterei vergesse ich. Gefallen ihm all die Neuigkeiten gar nicht, macht's mir keinen Pfifferling aus. Da wende ich mich an die Damens, die fragen nicht nach Partituren. Auch einige Lieder statt Briefe, wozu ich keine Zeit habe, kommen mit. Jetzt wird's kalt und ich schone des Fürsten Waldungen nicht, gehe aber doch spazieren, was Ihr wohl ganz aufgegeben habt. Göttinger Neuigkeiten muß ich mir hier erzählen lassen, wohin Herr v[on] Meysenbug sie regelmäßig abliefert [...] Grüsset Agathe von mir. Ich lege ein paar Lieder für sie ein [...] Und geniere dich nicht, Ise, über meine Sachen zu schimpfen. Dem Lustigen muß viel verziehen werden. Wir Kleber-Vier gefallen mir, Aber unser Briefschreiben nicht recht. Diese langen Pausen, diese wenigen Noten! Dienstag, Mittwoch hoffe ich, meine Noten wieder zu haben. Gute Nacht tausendmal, und noch einmal". - Faltspuren, Einriss im Mittelfalz (ohne Textverlust).‎

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‎Brahms, Johannes, Komponist (1833-1897).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("J. B."). [Thun (Kanton Bern), 13. VIII. 1887].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An seinen Verleger Fritz Simrock in Gurnigelbad, damals eines der größten und bekanntesten Kurhotels der Schweiz: "Kommen Sie nur hierher u. bringen Ihre Damen mit! Hier ist immer Besuch u. ich komme nicht fort, sähe sonst gern einmal Ihr schönes Bad an. Henschel habe ich wie gewöhnlich ausführlich geantwortet. Ihre Mille war von der schlechtesten unsolidesten Sorte, sie ist gleich auf die Hälfte zusammen gegangen! Montag träfen Sie wohl auch Kalbeck u. Frau u. Wendt aus Karlsruhe. Wo möglich melden Sie Ihr Kommen, sonst können Sie alle Nester leer finden! Ich meine auch es wäre hübscher zum Abend zu kommen, wo man gemütlich zusammen sitzt u. in aller Frühe u. Frische zurück wandern". - Von kleinen Numerierungen von späterer Hand und einer kleinen Knickfalte abgesehen in tadellosem Zustand. Gedruckt in: Deutsche Brahms-Gesellschaft (Hrsg.), Brahms' Briefe an Peter Joseph Simrock und Fritz Simrock, Bd. III (GA Bd. XI), Berlin, 1919, S. 157, Nr. 605.‎

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‎Brahms, Johannes, Komponist (1833-1897).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("J. B."). [Thun (Kanton Bern), 28. VIII. 1888].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An seinen Verleger Fritz Simrock in Gurnigelbad, damals eines der größten und bekanntesten Kurhotels der Schweiz: "Ich bin Ihrer l[ieben] Frau sehr verbunden daß sie mir die Freude gönnt und werde nicht verfehlen, mich 12.34 einzustellen! [...]". - Von kleinen Numerierungen von späterer Hand abgesehen in tadellosem Zustand. Gedruckt in: Deutsche Brahms-Gesellschaft (Hrsg.), Brahms' Briefe an Peter Joseph Simrock und Fritz Simrock, Bd. III (GA Bd. XI), Berlin, 1919, S. 197, Nr. 649.‎

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‎Brahms, Johannes, Komponist (1833-1897).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("J. B."). [Wien], 11. V. 1894.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An seinen Verleger Fritz Simrock in Berlin über eine kleine Korrektur in seinen "49 Deutschen Volksliedern" (WoO 33, 1893/94): "Ich lese eben, daß ich in No. 45 (7tes Heft No. 3) mich verschrieben u. Sie könnten das nach Leipzig melden ehe es der Stecher 6mal wiederholt! Vers 5 muß es heißen: 'Ich schlafe noch' statt nicht. Verzeihen Sie, aber warum sollen wir's nicht so bequemer haben? Hanslick ist heute früh 8 Uhr abgefahren, sagen Sie ihm, daß s[ein] Mädchen um 9 Uhr bei mir war u. ich den schönsten Reise-Proviant hergerichtet hatte! Klinger reiste von hier nach Griechenland u. dachte im Juli etwa zurückzukommen […]". - Von einer vertikalen Knickfalte und einer weiteren in einer Ecke abgesehen ausgezeichnet erhalten. Gedruckt in: Deutsche Brahms-Gesellschaft (Hrsg.), Brahms' Briefe an Peter Joseph Simrock und Fritz Simrock, Bd. IV. (GA Bd. XII), Berlin, 1919, S. 132, Nr. 835.‎

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‎Brahms, Johannes, Komponist (1833-1897).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("J. Brahms"). [Wien-Wieden, 31. III. 1890].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Unveröffentlichtes Schreiben an den Dirigenten Raphael Maszkowski in Koblenz: "Möchten Sie etwa, mit Berufung auf mich, an Hrn. S. Kauffmann in Breslau schreiben? Nicht daß Sie sich zu nennen [?] oder zu bewerben hätten, aber man denkt dort sehr an Sie u. es ist vielleicht gut, wenn Sie Ihre Geneig[t]heit aussprächen - falls Sie solche haben. Vielleicht können Sie Ihre Sommerreise über Br[eslau] machen? (S. Kauffmann, Breslau, Tauenzienplatz [!] 3.a.) Verzeihen Sie die flüchtige Karte aber ich bin im Begriff ein wenig nach Italien zu rutschen [...]". - Stärker gebräunt und gering angestaubt bzw. fleckig; mit einer vertikalen Knickfalte und etwas abgegriffen.‎

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‎Carafa, Michele, Italian opera composer (1787-1872).‎

‎Letter signed and autograph letter signed. Paris and no place, 17 July 1841 and 9 March 1849.‎

‎4to and 8vo. 2 pp. One with autograph address. To the French playwright, librettist and conservator of the crown's furniture, Germain Delavigne (1790-1868) in Paris, asking him to provide the equipment for an upcoming concert in the Jardin des Tuileries on the occasion of the 11th anniversary of Bastille Day, including music stands, benches, and lanterns, as well as to allow him to hold dress rehearsals in the conservatory: "Ayant été chargé par Monsieur le Ministre de l'Interieur d'organiser le Concert dans le Jardin de Tuileries pour le 11e anniversaire des journées de Juillet, je vous prie d'avoir la bonté de mettre à ma disposition tout le material consistant en pupitres, banquettes, lanternes etc, qui sont nécessaire pour cette solemnité. Je vous prie aussi de vouloir bien permettre de faire mes repetitions générales dans la grande salle du Conservatoire le Samedi 24 à 11h du matin et l'autre le 27. à la même heure [...]" (17 July 1841). On headed stationery of the Gymnase Musical Militaire. - Asking for two tickets for the opera "Le Caïd" by Ambroise Thomas (1811-96), which premiered on 3 January 1849: "Vous me feriez bien plaisir si vous pouviez me faire hommage de deux places pour mon sous [...] militaire, et sa femme, qui veulent voir le Caïd; opéra bon à voir et revoir [...] Pardon, excusez de la liberté que je prends [...]" (9 March 1849). - The letter to Delavigne with some flaws along the right margin.‎

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‎Charpentier, Gustave, French composer (1860-1956).‎

‎2 autograph letters signed and 1 autograph visiting card signed. Paris and no place, no date.‎

‎(Oblong) 8vo and visiting card format. 3 pp. To a friend with congratulations on his work, of which he hopes to receive a copy: "Je suis très content de votre triomphe [...] Recevrai-je votre chef d'oeuvre?". - To a friend cancelling their meeting the next day, due to his promise to attend a performance of his opera "Louise", an appointment he had almost forgotten: "J'avai oublié que demain j'ai promis d'être à Louise - qui passe en soirée! [...] C'est un gros malheur! Je l'avais si peu prévu. Vous pardonnez à mon étourderie que vient de m'apparaitre tantôt dans toute la candeur [...]". On headed stationery of the Oeuvre de Mimi Pinson, an association providing the workingwomen of Paris with free theatre tickets, as well as free music and dance classes, founded by Charpentier in 1900. - A visiting card expressing his condolences: "Mon coeur bat avec le votre en ces douleureux moments. Mes hommages respectueux [...]". - Slightly creased; visiting card with small rust stains.‎

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‎Cortot, Alfred, French pianist, conductor, and teacher (1877-1962).‎

‎Autograph visiting card. [Lausanne, 27 Nov. 1955].‎

‎Visiting card format. 1 page. To a friend with thanks for a note that reached him in Toulouse: "Alfred Cortot [printed] avec tous ses remerciements pour l'aimable message reçu à Toulouse". - The place and date given in pencil by the recipient or a former collector. A little waterstained. Enclosed is a concert programme featuring works by Cortot and Chopin (folio, 315 x 240 mm, 4 pp, stapled).‎

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‎Faure, Gabriel, French poet, novelist and essayist (1877-1962).‎

‎Autograph letter signed. [Paris], 14. VI. 1939.‎

‎4to. 2 pp. To an editor about an upcoming concert on the occasion of the erection of a sculpture of the composer Vincent d'Indy (1851-1931), mentioning costs of 26,000 Francs, hoping to see a note on this event in the newspaper: "Pour une oeuvre fort intéressante et qui doit vous plaire - le buste de Vincent d'Indy érigé en pleine nature, dans le cadre vivarois qui l'inspira - nous organisons un magnifique concert. Malgré le désintéressement des grands artistes qui y prennent part, nous partons avec 26.000 francs de frais. C'est vous dire combien il nous serait précieux que le Journal parle de notre manifestation et insère la petite note incluse. Je suis sur que vous voudrez bien la remettre à qui de droit [...]". - On headed stationery of the "Comité Vincent d'Indy", listing the members of the honorary committee, the general organisational committee, the musical committee, and the committee of Ardèche along the upper and left margins.‎

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‎Fauré, Gabriel, French composer, organist, pianist and teacher (1845-1924).‎

‎Autograph letter signed. Hôtel Alexandre, "Mercredi".‎

‎8vo. 1 page. With autograph address on verso. To Doctor Crèpel about a lady's influenza symptoms, asking him to come and see her the following day: "Je viens de voir Mme Handschmann [?] qui m'a semblé très sérieusement grippée: fièvre, mal de tête etc. Je vous serais personnellement très reconnaissant si vous pourriez venir la voir demain matin. Elle a, je crois, grand besoin de vos si bons soins! [...]".‎

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‎Heim, Emmy, Sopranistin (1885-1954).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 21. XI. 1911.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Heute erst wurde mir eine Karte von Herrn Friedr. Mayer zugestellt, die auf großen Umwegen (sie ist vom 14/IX datiert) mir nachreiste. Herr Mayer spricht mir von einem Konzert in Rumburg, welches am 21. Okt. stattfinden soll, und dessentwegen ich mich mit Ihnen ins Einvernehmen setzen soll. Ich tue das hiemit, und bitte Sie, der Verspätung halber, die nicht durch meine Schuld geschah, nicht böse zu sein. Würden Sie nun so liebenswürdig sein mir ehestens sicher Berlin Markgrafenstr. 39-40 Pension Ludwig über das Konzert zu schreiben, und mir Ihre diesbezüglichen Wünsche mitzuteilen [...]". - Die aus Wien stammende Sängerin hatte in jenem Jahr, aus dem der vorliegende Brief stammt, als Liedsängerin debütiert, tourte danach durch Deutschland, Österreich-Ungarn und Polen und trat im Ersten Weltkrieg vor Soldaten auf. 1915 heiratete sie den Lyriker Emil Alphons Rheinhardt, durch den sie Rilke und Hofmannsthal kennenlernte. Ihr Repertoire umfaßte neben dem klassischen Lied auch zeitgenössische Komponisten wie Alban Berg, Egon Wellesz und Arnold Schönberg; Oskar Kokoschka verbrach 1916 ein lithographisches Porträt von ihr. Anfang der 1930er Jahre lebte sie, seit 1921 in zweiter Ehe mit dem Architekten Franz Singer verheiratet, in England und unterhielt bis zum Anschluss Österreichs ein Gesangsstudio in Salzburg. In der zweiten Hälfte des Jahrzehnts hielt sie sich vorwiegend in Kanada auf, wo sie auf Empfehlung von Ernest MacMillan 1934 am Hart House Theatre in Toronto debütierte. 1946 übersiedelte sie gänzlich nach Kanada und unterrichtete bis zu ihrem Tod am Royal Conservatory of Music in Toronto. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf von Conrad Uhls Hotel Bristol in Berlin.‎

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‎Hindemith, Paul, Musiker und Komponist (1895-1963).‎

‎5 (3 eigenh. und 2 ms.) Briefe mit eh. U. Frankfurt a. M., Heilbronn und o. O., 1922-1924.‎

‎Zusammen 5¾ SS. auf 8 Bll. 4to und 8vo. An den Journalisten, Historiker und Musikwissenschaftler Jacques Benoist-Méchin über geplante Zusammenkünfte, ein Konzertprojekt, eine Aufführung von Strawinskys "Histoire du soldat" in Frankfurt a. M. und eine geplante Aufführung seines Liederzyklus für Sopranstimme und Klavier (op. 27) "Das Marienleben": "Ich mache entsetzlich viel Musik, muss endlos geigen und bratschen, komponiere kiloweise und bin fast ununterbrochen auf Reisen […]" (1. V. 1923). - "Neulich haben wir hier Strawinskys histoire du soldat in einer sehr feinen Aufführung […] herausgebracht. (Ich habe gegeigt.) Es hatte einen grossen Erfolg. In Leipzig, Berlin und in der Schweiz führen wir das Stück im Winter auf. Meine Lieder, von denen ich Ihnen damals einige zeigte, sind nunmehr alle fertig. Sie sind vor kurzem hier aufgeführt worden […]" (12. VII. 1923). - "Ich habe herzlich gelacht, als ich Ihre gutgemeinten Vorschläge gelesen habe. Sodann: Gegen die Aufführung der Marienlieder von mir habe ich natürlich nichts einzuwenden, ich bitte Sie aber zu bedenken, dass der Vortrag des ganzen Cyclus ungefähr 1½ Stunden dauert und ich würde es nicht für sehr gut halten, wenn man bei dieser Gelegenheit nur einzelne Stücke daraus hören liesse. Mir persönlich wäre es natürlich ausserordentlich lieb, wenn die Lieder dort von den Ausführenden der hiesigen Uraufführung gesungen würden (Beatrice Lauer-Kottlar und Emma Lübbecke-Job). Diese beiden Damen haben seinerzeit hier die Kastanien aus dem Feuer geholt und es würde mich freuen, wenn sie dafür durch häufige Aufführungen entschädigt würden - ausserdem kann ich mir keine bessere Aufführung denken; ich habe seinerzeit jede Note mit einstudiert […]" (21. III. 1924). - Teils etwas gebräunt und knittrig; Faltspuren; der undatierte ms. Brief an einen Hrn. Joel.‎

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‎Joachim, Joseph, Hungarian violinist, conductor, composer and teacher (1831-1907).‎

‎Autograph letter signed. [Postmark: Dresden, 29 Oct. 1857].‎

‎8vo. 3 pp. on bifolium. With autograph address verso. To the music publisher Hermann Härtel in Leipzig about his and Clara Schumann's arrival for a concert the following Sunday, as well as his willingness to participate in a Mendelssohn violin concert on Thursday under the condition that the concert director gives a brief address to the theatre director in Hannover, Julius von Platen (1816-89): "Verzeihen Sie die doppelte Mühe des Lesens und Schreibens, die Ihnen leider in diesen Tagen durch unsere Concert-Angelegenheiten bereitet wird! Wir wollen, da nun bereits das Concert in Leipzig für Sonntag angekündigt ist, und im December und Januar auch meinerseits an keines zu denken wäre, daran festhalten. Wir werden mit dem Nachmittags-Zug Sonnabend in Leipzig eintreffen. Frau Schumann bittet Sie, auch Frau Dr. Frege [i. e. the singer Livia Frege, 1818-91] gütigst davon in Kenntnis zu setzen, daß sie sich Sonnabend bei ihr einzufinden gedächte [...] Was nun mein Spiel des Mendelssohnschen Violinconcertes am Donnerstag anlangt, so würde ich es mit großem Vergnügen übernehmen; aber freilich müßte ich dann bei meinem Ihnen ausgesprochenen Wunsch bleiben, daß die verehrte Concert-Direction ein paar Worte an Graf Platen, den Intendanten, richtete. Wenn das überhaupt thunlich ist steht meiner Mitwirkung nichts im Wege [...]". - With a few tiny holes and tears; a small portion torn away due to breaking the seal, causing minimal loss of text.‎

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€ 1.500,00 Buy

‎Lamoureux, Charles, French composer and violinist (1834-1899).‎

‎Autograph letter signed. No place, "Dimanche matin".‎

‎8vo. 1 page. To a friend inviting him to join his meeting with the Austrian composer and pianist Adalbert von Goldschmidt (1848-1906), whose oratorio "Sieben Todsünden'" Lamoureux conducted at its Paris premiere in 1885: "J'ai donné rendez-vous à Mr. Goldschmidt chez moi ce matin à 10 heures. Pouvez-vous me faire le plasir de vous y trouver? [...]". - On stationery with embossed monogram.‎

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Wien, AT
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€ 250,00 Buy

‎Leybach, Ignace Xavier Joseph, French pianist, organist, music educator and composer (1817-1891).‎

‎Autograph letter signed. Toulouse, 8. XI. 1874.‎

‎8vo. 3 pp. on bifolium. To the journalist, music critic and music publisher Léon Escudier (1821-81) about his completed manuscript of a Verdi requiem, which had previously either been too long or too challenging to sing, as well as another work with which he had great success before an audience, asking for Escudier's opinion on the title, suggesting "Fantaisie" or "Illustration": "Le manuscrit sur la Messe de Requiem d. Verdi est enfin terminé. C'est inoui, tout ce que j'ai écrit pour ce morceau, tantôt il était trop long, tantôt trop difficile et pas bien chantant. Certainement tout l'ouvrage de Verdi est admirablement beau [...] D'un autre côté j'ai voulu aussi vous faire un ouvrage [...] qui fait de l'effet [...] je l'ai fait entendre à quelques personnes qui en ont été satisfaites. Faut-il appeler ce travail Faintaisie, ou Illustration, d'un côté le premier titre me parait vulgaire et le second un peu pritentieux, voyez et décidez [...]". - The postscript mentions a letter by Monsieur Wolf from the Schott publishing house in London, who is still awaiting Escudier's answer regarding the acquisition of Leybach's latest work: "M. Wolf de la maison Schott à Londres m'a écrit il y a quelque jours, qu'il attendait toujours votre reponse quant à l'achat de mon dernier morceau". - On stationery with embossed initials.‎

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€ 550,00 Buy

‎Massenet, Jules, French composer (1842-1912).‎

‎Autograph letter signed. Paris, 23. I. 1884.‎

‎8vo. 1 page on bifolium. To a friend with thanks for her congratulations, in which he has taken great pleasure: "Vos chères félicitations, Madame, me causent le plus sincère plaisir car vous m'avez toujours gardé un fidèle souvenir! [...]".‎

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€ 250,00 Buy

‎Parent, Hortense, French pianist, composer and music educator (1837-1929).‎

‎4 autograph letters signed, and 2 autograph visiting cards. [Paris], no date.‎

‎8vo and visiting card format. Together (4+3½+2+1+1+1 =) 12½ pp. on 4 bifolia and 2 single sheets. To a journalist pointing out a mistake in an article about his work, wherein it was claimed that the music teacher, pianist and composer Félix Le Couppey (1811-87) had participated in its creation: "Malheureusement il s'est glissé une erreur de fait dans votre article si bienveillant d'ailleurs. Mr. Le Couppey n'a, en aucune façon, mis la main à mon ouvrage. Je ne le lui ai lu que lorsqu'il a été terminé et c'est à dessein que dans ma dédicace je demande à mon maitre d'accorder son approbation à ce travail tout personnel [...] J'ai beaucoup regretté cette insinuation inexacte qui pouvait donner lieu à des interprétations complètement fausses [...]". On stationery with embossed initials. - Two letters asking for reviews of his latest publications, one for the cultural magazine "Le Monde Artiste": "Permettez-moi de me rappeler aujourd'hui à votre bon souvenir en vous adressant ma dernière publication avec l'espoir que vous voudrez bien la lire et en rendre compte dans le Monde Artiste [...]". - To the publisher Antoinette-Louise Girod (1838-1906), asking for her latest catalogue, including crayon indications of major piano works, which would help her in revising her manuscript of a "Répertoire": "Vous savez que je travaille en ce moment à un 'Répertoire d'oeuvres choisies classiques et modernes avec annotations à l'usage des jeunes professeurs' J'en suis à la révision de ce travail avant de le livrer à l'impression et, pour être sûre de ne rien oublier dans les publications importantes de votre maison, je viens vous demander de vouloir bien m'adresser votre dernier catalogue avec les grands succès de piano marqués au crayon rouge ou bleu [...]". On mourning paper. - Visiting cards expressing "mille remerciements" and "compliments empressés". Letters with remnants of old labels torn off.‎

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€ 1.200,00 Buy

‎Planté, Francis, French pianist (1839-1934).‎

‎2 autograph letters signed and 1 autograph correspondence card signed. Mont de Marson and no place, 26 Jan. 1881, 11 April 1887, and no date.‎

‎8vo and oblong 12mo. Together (1+4+4 =) 9 pp. on 2 bifolia and 2 single sheets. With 2 autograph envelopes. About his forthcoming concert in the Netherlands, brought about by E. Zilcken, who had supported the establishment of a concert hall in The Hague since 1851, to which he greatly looks forward, as he has long desired to visit the country: "C'est donc le 2 Février et quatre du même mois que j'aurai l'honneur de me présenter devant le public Hollandais, désir que j'ai depuis long temps et que bien des obstacles ont semblé rendre d'une réalisation difficile. Monsieur Zilcken voudra bien me rendre cette justice qu'à son premier appel et sans conditions pour ainsi dire [...] J'ai dit un oui très empressé voulant témoigner toute ma bonne volonté à répondre à l'appel de Monsieur Zilcken [...]" (Mont de Marson, 26 Jan. 1881). On mourning paper. With a few pencil annotations. Corresponding envelope adressed to E. Zilcken in The Hague, who was probably expected to forward the letter to a newspaper. - To a friend about his visit to Madame Hollander, the delivery of a piano by the instrument maker Pierre Erard (1794-1855), the work number of a Beethoven piece, and in anticipation of a meeting on Tuesday: "Je m'empresse de vous dire que je serai chez Mme Hollander Mardi 14 Avril avant dix heures. En enverra de chez Erard un piano demi queue. Le trio de Beethoven porte le numéro d'oeuvre 38. Ce mardi donc, en attendant le plaisir de vous voir, je vous prie d'agréer Monsieur tous mes sentiments très distingués [...]" (no place, "Jeudi"). - About his experience performing at the Trocadéro in Paris, which strikes him as a little intimidating, a fact he dreads to admit to the concert organiser Philbert Bréban: "Je n'ai pas non plus oublié que j'ai eu le plaisir de connaître Monsieur Breban au Trocadéro et mon souvenir m'est resté très sympathique [...] Je crains de lui paraître bien ingras envers cette belle salle du Trocadéro où on fait de si belle musique, et où j'ai eu moi même le bonheur [...] d'obtenir les plus précieux succès qu'un artiste puisse ambitionner! Mais il faut bien que je lui avoue qu'au point de vue spécial de mon instrument [...] cette admirable salle m'inspire malgré tout, une certaine terreur! [...]" (Mont de Marson, 11 April 1887). On stationery with embossed address. - The second envelope, addressed to E. Zilcken in The Hague, does not apparently correspond to any letter at hand. Some small rust stains; the correspondence card somewhat waterstained as well. With remnants of old labels torn off.‎

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‎Pugno, Raoul, French composer, teacher, organist and pianist (1852-1914).‎

‎Autograph letter signed. No place, 21 Dec. [1881].‎

‎8vo. 1 page. To the operatic singer and theatre director Angelo Neumann (1838-1910), declining his participation in a performance of Wagner's "Lohengrin" in German, due to anti-German feelings in France following the Franco-Prussian War: "J'ai le regret de vous informer qu'il m'est impossible de concourir aux représentations de Lohengrin comme vous me l'avez proposé, en me priant de me charger de la direction du chant et des choeurs. Je suis de ceux qui croient que l'art n'a pas de patrie, mais je suis aussi de ceux qui savent bien que l'art en Allemand ne peut être nationalisé en France [...]". - With a short note in a former collector's hand giving the name of the recipient: "M. Raoul Pugno vient d'adresser à M. Neumann, directeur de la troupe allemande qui doit chanter du Wagner au theâtre des Nations, la lettre que voici". With a few marks in pencil.‎

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€ 260,00 Buy

‎Rabaud, Henri, French composer and conductor (1873-1949).‎

‎Autograph letter signed. [Paris], 29. II. 1924.‎

‎8vo. 1 page on bifolium. To a friend about a funeral taking place the following day, which will prevent him from attending a breakfast at the Parisian Café de la Paix: "Il faut que je sois demain, à 1h, à un enterrement à Villejuif. Il m'est donc impossible d'assister au déjeuner du Café de la Paix. Veuillez croire à tous mes regrets [...]". - On headed stationery of the Conservatoire National.‎

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€ 220,00 Buy

‎Ravel, Maurice, Komponist (1875-1937).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo (90:147 mm). Zwei Takte aus dem ersten Thema seiner Sonate für Violine und Klavier in G-Dur (1927, Werkverzeichnisnummer 2284), seinem letzten Kammermusikwerk, das Ravel der befreundeten Violinistin Hélène Jourdan-Morhange, die sein Interesse an zeitgenössischer amerikanischer Musik teilte, gewidmet hatte. Da sie rheumatischer Probleme wegen das komplexe Werk - an dem Ravel fünf Jahre gearbeitet und dabei nach und nach angeblich alle unnötigen Noten eliminiert hatte - jedoch nicht selbst spielen konnte, fand die Uraufführung am 30. Mai 1927 im Salle Érard mit Ravel am Klavier und mit Georges Enesco an der Violine statt. - Von einer vertikalen Knickfalte abgesehen tadellos erhalten; verso die Bitte eines zeitgenössischen Sammlers: "Ich bitte um ein Autogramm".‎

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€ 6.500,00 Buy

‎Rossini, Gioachino, Komponist (1792-1868).‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Baden-Baden, 8. IX. 1856.‎

‎1 S. Qu.-4to. Mit einem weiteren musikalischen Albumblatt mit U. (s. u.). Gerahmt. Zehn mit "Allegretto" bezeichnete Takte für "Piano Forte" mit Widmung "a Madame Benazet | son ami G. Rossini", d. i. die Gattin von Impresario Édouard Benazet, dem Direktor des Casinos in Baden-Baden, der auf mannigfache Art und Weise das reiche und lebhafte Musikleben der Stadt förderte. - Verso mit dem Anfang eines "Canon à 4 voix", den die Pianistin Rosa Escudier-Kastner unterm 21. Februar 1861 gleichfalls Madame Benazet widmete. - Gering fleckig.‎

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€ 5.500,00 Buy

‎Sauer von Aichried, Emil, pianist and composer (1862-1942).‎

‎Autograph musical quotation signed. Paris, 31. III. 1903.‎

‎Oblong 8vo. 1 p. 1 line. - Browned, with some notes on verso.‎

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€ 400,00 Buy

‎Scaria, Emil, Sänger (1838-1886).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. Wohl Wien, November (o. J.).‎

‎1 S. Visitkartenformat. "Donnerstag 26 Novemb. 7 Uhr Jass bei" Emil Scaria (dies gedruckt): "U. A. w. g.". - Emil Scaria war in Budapest, Brünn, Frankfurt am Main, Magdeburg, Dresden und Leipzig zu hören, ehe er 1873 an die Wiener Hofoper engagiert wurde. Er trat vor allem als Wagner-Interpret hervor und sang 1875 in der Wiener Erstaufführung der "Walküre" die Partie des Wotan. Zudem gastierte er am Victoria-Theater in Berlin und an Her Majesty's Theatre in London, unternahm mit Angelo Neumanns reisendem Wagner-Ensemble Tourneen durch ganz Europa und sang 1882 bei der Uraufführung des "Parsifal" die Partie des Gurnemanz.‎

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€ 140,00 Buy

‎Scharwenka, Franz Xaver, pianist and composer (1850-1924).‎

‎Autograph musical quotation signed. Chicago, 22. IV. 1891.‎

‎Folio. 1 p. 2 lines. - Includes two autograph musical quotations signed on verso: a line from "A Sacred Cantata" by the Italian conductor, cellist and composer Luigi Mancinelli (1848-1921), dated 1894, and a line from "The Flower Girl" by Berignani.‎

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€ 550,00 Buy

‎Strauss, Richard, Komponist (1864-1949).‎

‎Eigenh. Mitteilung. [Garmisch, 27. VII. 1917].‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Möglicherweise fragmentarisch überlieferter Brief an den Dirigenten, Komponisten und Musikwissenschaftler Fritz Volbach, damals Leutnant an der Kaiserlichen Kommandantur in Brüssel, dem er das Programm eines geplanten Konzerts auseinandersetzt: "Programm des I. Concerts muß in folgender Reihenfolge vor sich gehen: I. Béatitudes [von César Franck] II. Taillefer [Kantate von Richard Strauss nach einem Gedicht von Ludwig Uhland] - Pause III. Meistersinger | Das zweite Programm ist viel zu lang: Mahlers Sinfonie dauert 1¼ Stunden, domestica [sic; d. i. Strauss' "Sinfonia domestica", op. 53)] ¾ Stunde; das ist an sich für einen Concertabend reichlich genug, ganz besonders für's Orchester. Geht denn Charpentier nicht in's erste oder dritte Concert zu spielen? Wie viel wird aus den Béatitudes gemacht? Taillefer dauert nur 20 Minuten". - Tadellos erhalten.‎

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€ 2.500,00 Buy

‎Thomas, Ambroise, French composer (1811-1896).‎

‎2 autograph letters signed. Île Illiec and Paris, 5 Sept. [postmark: 1889] and 17 Nov. 1892.‎

‎8vo. Together (3+3 =) 6 pp. on 2 bifolia. With 2 autograph envelopes. To the French violin maker and art historian Albert Jacquot (1853-1915) in Nancy about the ongoing deliberations of the jury of the 1889 Paris world fair, regarding the reward Jacquot is to receive for his exhibited instruments, meetings Ambroise was unable fully to attend due to his duties at the conservatory: "J'ai eu le regret de ne pouvoir prendre part aux dernières délibérations du Jury de la Classe 13, les concours publics du Conservatoire ne me l'ont pas permis. Il m'était donc difficile, après coup, de combattre les décisions de mes collègues de ce Jury. Mais j'ai lieu d'espèrer que Messieurs Gand [i. e. the violin maker Gautrot Gand] et Thibouville [i. e. the instrument maker Jérôme Thibouville-Lamy] seraient comme moi favorables à toute proposition tendant à élever votre récompense [...]" (Île Illiec, 5. Sept. 1889). - To the same in Paris, happy to find that one of his compositions, a religious march, was skillfully performed during a mass at St. Cécile in Nancy, with thanks for Jacquot's tireless efforts to support his art, as well as congratulations to Jacquot's father, who was recently awarded the cross of the League of Honour: "Vous avez eu l'obligence de m'annoncer que (grace à vous, j'en suis sur) on avait placé une ancienne marche religieuse de moi dans le programme de la Messe de Ste Cécile remarquablement exécutée récemment à la Cathédrale de Nancy. Je vous sais gré de votre zèle et du Concours dévoué que vous ne cessez de donner aux intérêts de l'Art. Tous doivent l'apprécier. Vous m'informez aussi que Monsieur votre père vient enfin d'obtenir la distinction qui vous tenait tant au coeur: La Croix de la Légion d'Honneur. Je vous en félicite, vous et lui [...]" (Paris, 17 Nov. 1892). On headed stationery of the Conservatoire National. - One letter with small marginal tears, partly rebacked with strips of paper. One envelope rather worn around the edges.‎

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‎Wiegand, Heinrich, Sänger (1842-1899).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. Graz, 20. V. 1883.‎

‎1 S. Qu.-kl.-4to. Der aus Frankfurt a. M. stammende Sänger dürfte zu jener Zeit, aus der das vorliegende Blatt stammt, Mitglied von Angelo Neumanns reisendem Wagner-Theater gewesen sein und durchreiste mit ihm Holland, Belgien, Dänemark, England, Österreich, Deutschland und Italien. Nach Stationen an den Hofopern von Wien, Hamburg und Berlin verfiel er 1897 dem Irrsinn.‎

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‎Wieniawski, Józef, Polish pianist, composer, conductor and teacher (1837-1912).‎

‎3 autograph letters signed. Amsterdam, Warsaw, and no place, 26 Sept. 1877, 15 Feb. 1884, and 7 Sept. (no year).‎

‎8vo. Together (1+1+1 =) 3 pp. on 2 bifolia and one single sheet. To E. Zilcken, who had supported establishing a concert hall in The Hague since 1851, inquiring about the possibility to tour several Dutch cities during his leave of absence from the Warsaw Music Society, and mentioning a collaboration with the Hungarian composer and violinist Leopold von Auer (1845-1930) in London the past summer: "Comme j'entrevois la possibilité d'obtenir un congé à la Societé de Musique de Varsovie, pendant les mois de Décembre (1877) et Janvier (1878), je prends la liberté de vous demander si je pourrais, à cette époque faire une tournée dans les 4 ou 5 villes principales de la Hollande [...] J'ai fait cet été un peu de musique à Londres, avec notre ami Auer [...]" (26 Sept. 1877). - To the same, announcing his imminent departure to Brussels and admitting his relief that a friend of Zilcken's from Brussels was not informed that his concert in The Hague was not a commercial success: "Merci bien pour votre aimable lettre que je reçois à l'instant; je repars demain matin pour Bruxelles [...] Il parait que je n'ai qu'à vous adresser de terribles secrets; voici venir encore une confidence, une prière sustante adressée en toute confiance: Vous m'obligeriez infiniment en ne mettant pas notre jeune amie de Bruxelles [...] au courant d'une non-réussite matérielle de mon concert à La Haye [...]" (15 Feb. 1884). On headed stationery of the Hôtel Adrian in Amsterdam. - To a friend about a concert ticket: "Le 6me Billet Blanc est pour Hendriks [...] au quel je viens de serrer la main [...]" (7 Sept., no year). On stationery with embossed monogram.‎

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‎Fournier, Édouard, French playwright, historian, bibliographer, and librarian (1819-1880)‎

‎2 autograph letters signed. Paris, 27 Jan. 1869 and 5 Sept. 1873.‎

‎12mo. 2 pp. To the playwright and theater director Hilarion Ballande (1820-87), thanking for his invitation to one of his "Matinées littéraires", suggesting that he recite Molière's "Tartuffe", as he is confident that he knows it better than anyone, but is ready to prepare any other work as well: "Je suis très flatté de votre bonne demande & j'accepte ce qu'elle m'offre. Sur quoi conférer cependant? Voulez vous que ce fois sur Tartuffe, dont, je puis le dire, je sais l'histoire mieux que personne? Parlez, je suis à vous, si Tartuffe est déjà donné. Dites à moi ce qui ne l'est pas. Je serai prêt [...]". - Likely to the same, promising to present Molières "The Bourgeois Gentleman", calling it one his most anecdotic works, planning to capture the atmosphere leading to the creation of the play in his speech: "C'est entendu, comptez sur moi pour le Bourgeois gentilhomme, & avec une conférence toute neuve, et très neuve, je crois: avec toutes les origines de la Circonstance qui fit naitre la pièce, & de la pièce même. C'est une des plus curieuses conférences qu'on puisse faire, cette comédie de Molière étant une de ses plus anecdotiques [...]". - Both on stationery with embossed initials. With traces of former mounting on verso.‎

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‎Guitry, Sacha, French stage actor, film actor, director, screenwriter, and playwright (1885-1957).‎

‎2 autograph working manuscripts. No place‎

‎4to. (54), (68) ff. Mostly in pencil, a few sections in pen, 3 ff. typescript. Drafts for the play "Beaumarchais" (1950) and for the film "Franklin et Beaumarchais", announced in 1949, both adapted by Edouard Molinaro for his film "Beaumarchais, l'insolent" (1995). - The manuscript for "Beaumarchais" is made up for the largest part of dialogue between Beaumarchais and the Chevalier d'Eon, also including the last stanza of the revolutionary song "Chant du départ", titled "Trois guerriers". The three typescript leaves cover a diaglogue between Beaumarchais and Louis XVI. - The manuscript for the film "Franklin et Beaumarchais", treating Franco-American relations and France's support of the recently-founded United States, consists mostly of the narrator's part.‎

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