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‎Möser, Carl, Violinist und Kappelmeister (1774-1851)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 19. VI. 1844, 8° (18 x 11 cm). 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und Siegelausriss..‎

‎An den "Accesisten der Königl. Kapelle Herrn Rammelsberger" wegen eines "Herrn der die schwedische Sprache versteht". - Möser machte 1804 in Wien die Bekanntschaft von Haydn und Beethoven, deren Quartette er in Berlin oftmals in Konzerten spielte und dessen 9. Symphonie er erstmals aufführte. Auch korrespondierte er mit Robert und Clara Schumann.‎

Riferimento per il libraio : 55696

‎Mößbauer, Rudolf Ludwig, Physiker (1929-2011)‎

‎Sonderdruck mit eigenh. Widmung und U. auf dem Umschlag.‎

‎o.J. Garching, 1979 (Poststempel), 26 x 19 cm.‎

‎"Mit freundl. Grüßen des Autors | R. L. Mößbauer." - Sonderdruck: Magnetic Field at 119Sn in Gadolinium. Reprinted from Physics letters, Vol. 28A, nr. 17, 13. Jan. 1969, S. 480-81.‎

Riferimento per il libraio : 59154

‎Müchler, Karl (Hrsg.), Schriftsteller (1763-1857)‎

‎Das Stammbuch. Eine Auswahl von Gnomen und Denksprüchen aus den Werken der vorzüglichsten deutschen und französischen Schriftsteller.‎

‎o.J. Stuttgart, Macklot, 1815, 8°. Mit gestoch. Frontispiz. 251 S. Pp. d. Zt. (bestoßen, mit schwarzer Klebefolie überzogen).‎

‎Erste Ausgabe. - Vgl. Goed. VI, 377, 52. - Mit einem interessanten Vorwort über Stammbücher. - Erschien 1820 in erweiterter Auflage ("Mit einem Anhange Stammbuch-Anekdoten"). Müchler hatte bereits 1811 ein ähnliches Werk unter dem Titel " Vergißmeinnicht [...]" herausgegeben. - Etw. fleckig, wenige Eintragungen. - Sehr selten.‎

Riferimento per il libraio : 55511

‎Müchler, Karl Friedrich, Schriftsteller (1764-1857)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 17. X. 1848, Gr.-8°. 1/2 Seite. Doppelblatt mit Adresse.‎

‎An Bücking [?] in Berlin, wegen seiner Schrift "Friedrich der Große; zur richtigen Würdigung seines Herzens und Geistes" und mit Übersendung eines Gelegenheitsgedichtes. - Müchler war seit 1785 im preuß. Verwaltungsdienst tätig, bis er sich nach der Niederlage Preußens 1806 der Schriftstellerei zuwandte. Seiner entschieden preußisch-patriotischen Gesinnung entsprechend, verfaßte er in aufklärerisch-erzieherischer Absicht Lyrik und Prosa, ferner Anekdoten, Denksprüche und andere Formen witzig-belehrender Unterhaltung.‎

Riferimento per il libraio : 39894

‎Mücke, Heinrich Karl Anton, Maler (1806-1891)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Düsseldorf, 2. IV. 1840, (28 x 23 cm). 3 Seiten. Doppelblatt mit Adresse und Siegel.‎

‎"An Herrn R. Weigl Buchhändler in Leipzig. Wohlgeboren. Im Besitze von seltenen und ganz ausgezeichneten Kupferstichen und verschiedenen anderen Kunstsachen wünschte ich gern meine Sammlung zu vervollständigen und beabsichtige zu dem Zweck manche meiner Doupletten und Kupferstiche die gerade für mich nicht von besonderem Interesse sind zu vertauschen oder verkaufen und erlaube mir daher Ew. Wohlgeboren zu befragen ob Sie auf einen Handel der Art Lust hätten einzugehen. Ich lege daher ein Verzeichnis dieser Sachen bei mit den dabei nöthigen Bemerkungen wie alles erhalten ist und ersuche Sie, im Falle etwas darunter für Ihren grossen ausgebreiteten Handel sein könnte mir die Preise dafür anzugeben. Sehr gern vertausche ich die Hälfte dieser Sachen an Sie wenn mir alles zusammen abgenommen wird. Hiermit folgt die Liste [...]." - Mit rotem Sammlungsstempel.‎

Riferimento per il libraio : 61036

‎Mühlbach, Luise (d. i. Clara Mundt), Schriftstellerin (1814-1873)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. "L. Mühlbach".‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-Kl.-8°. 1 Seite.‎

‎"Vertrauen und Freundschaft ist wie der Schaum, der auf der Woge kräuselt, und die Gedanken und Tage unseres Lebens verrauschen wie sie." - An der Revolution von 1848 nahm das politisch liberal engagierte Ehepaar Wundt regen Anteil. In Berlin führte Luise Mühlbach einen bekannten Salon.‎

Riferimento per il libraio : 49576

‎Mühlbach, Luise (d. i. Clara Mundt), Schriftstellerin (1814-1873)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Clara Mundt".‎

‎o.J. Berlin, 21. V. 1861, Gr.-8°. 4 Seiten. Doppelblatt. Gelbliches Papier.‎

‎An ihre Freundin Nichte Frida mit Dank für eine geschenkte Malerei auf einer Tischplatte und mit der Anregung, ihr Talent richtig zu nützen: "[...] Male 4-8 recht hübsche Blätter in der Größe gewöhnlicher Album, etwa das Papier 1 Fuß hoch 1 1/2 Fuß breit [...] Male zum Beispiel 4 Blätter, die vier Jahreszeiten, 1 Blatt mit Frühlingsblumen, dito, Sommer, Herbst und Winter, da würde ich auf dunklem Papier ein Fenster malen, eine Glasscheibe mit gefrorenen Blumen. Dann male 4 Blätter, in der Mitte ein sogenannter Album Vers [...] Die Anfangsbuchstaben Initialen in der Art des Mittelalters [...] et müßt doch mit'n Dübel to gehn, wenn dat Dich nich 100 Thaler einbrächte. Ich weiß Mittel sie in Wiesbaden zur Anschauung zu bringen, und da sind so viel Engländer, und die zahlen gut, und sind erst 8 Blätter verkauft, so bekommst Du auf 100 Bestellungen, das bin ich überzeugt [...]" - Ihre ersten schriftstellerische Versuche schickte Luise Mühlbach an den Schriftsteller Theodor Mundt (1808-1861), trat mit ihm in Briefwechsel, lernte ihn später persönlich kennen und heiratete ihn am 18. Juni 1839 in Neubrandenburg. An der Revolution von 1848 nahm das politisch liberal engagierte Ehepaar regen Anteil. In Berlin führte Luise Mühlbach einen Salon, in dem u. a. Herzog Ernst von Sachsen-Coburg, Prinz Georg von Preußen, Fürst Pückler-Muskau, Fanny Lewald, Adolf Stahr und Karl Gutzkow verkehrten.‎

Riferimento per il libraio : 41212

‎Mühlberger, Josef, Schriftsteller (1903-1985)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (12 Zeilen) mit U. sowie eigenh. Begleitbrief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort [Eislingen], 8. XI. 1960, 8° (21 x 15 cm). Zus. 2 Seiten.‎

‎"Herbstliches Lied | | Mich schreckt nicht vor dem Nachten | das schwindende Abendrot | ich weiß: ich bin nur ein Pilger | zwischen Geburt und Tod. | Mir bangt nicht, daß Blüten welken, | und kahl wird, was grün einst war [...]" - Begleitbrief: "[...] Ihr Brief brachte mir viel Freude. Ich schaffe recht einsam, ich habe keinen 'großen' Namen, weil ich mich darum in keiner Weise bemüht habe [...]"‎

Riferimento per il libraio : 60464

‎Mühling, August, Organist (1786-1847)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , o.O.u.D., 20 x 17 cm. Doppelblatt, in der Knickfalte repariert. 1 Seite.‎

‎In Terminangelegenheiten; leitet Empfehlungen der Gräfin zu Stollberg weiter. - Mühling, Thomanerschüler von J.A. Hiller und A.E. Müller, bemühte sich erfolglos um die Nachfolge J.G. Schichts als Thomaskantor und wurde schließlich Organist in Magdeburg. Von seinen Kompositionen ist uns heute noch der Kanon "Froh zu sein bedarf es wenig" bekannt. - Biographische Anmerkung von alter Hand (in roter Tinte).‎

Riferimento per il libraio : 60165

‎Mühsam, Kurt, Schriftsteller (1882-1931)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Berlin, 28. IV. 1916, 8°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎"Es war in Irrtum zu glauben, dass der Krieg die Menschen läutern werde."‎

Riferimento per il libraio : 54756

‎Müller von der Werra, Friedrich Konrad, Schriftsteller (1823-1881)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 12. VI. 1874, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎"Wehrlosung. | Der Freiheit Waffe Lied und Wort, | Und Gott und Recht der Held und Hort! [...]"‎

Riferimento per il libraio : 45271

‎Müller von der Werra, Friedrich Konrad, Schriftsteller (1823-1881)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 31. V. 1871, Kl.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Redakteur: "[...] Morgen wird Ihnen die neueste 'Illustrierte Zeitung' zugehen, welche Abbildung und Beschreibung des Orla- und Schwarzathales enthält. Haben Sie die Güte in der nächsten Nummer Ihres Blattes beiliegende Notiz hierüber aufzunehmen und mir gefälligst zwei Exemplare unter Band zukommen zu lassen [...]" - Der thüringische Dichter Friedrich Konrad Müller wurde 1871Ehrendoktor der Universität Jena.‎

Riferimento per il libraio : 46144

‎Müller von Königswinter, Wolfgang, Schriftsteller und Arzt (1816-1873)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Köln, 7. V. 1858, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt mit blindgeprägten Initialen.‎

‎An den Schriftsteller Wilhelm Langewiesche (1807-1884) über dessen anonym erschienenen religiösen Gedichtband "Vorhofklänge eines Wahrheitssuchers": "Dem sinnigen Verfasser der Vorhofklänge sage ich meinen durch allerlei Abhaltungen freilich verspäteten aber darum nicht weniger innigen Dank für den Genuß, den mir seine Poesien verschafft haben, indem ich hinzufüge, daß es mich herzlich freuen würde, auch den Namen des Wahrheitssuchers zu erfahren, dessen Vorhof ich nicht von dem Tempel zu unterscheiden weiß [...]"‎

Riferimento per il libraio : 54535

‎Müller, Adolf, Ornithologe und Schriftsteller (1821-1910)‎

‎2 eigenh. Gedichtmanuskripte (48 und 27 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 4°. Zus. 5 Seiten.‎

‎I. "Die Jugendzeit. || O du Jugendzeit, der Sehnsucht entfloh'n, | Nur im Traum noch rufst du mit Lust [...]" - II. "Junker. || Jüngst ging ich durch das Ährenfeld, | Da ist es just wie in der Welt [...]" - Müller schrieb u. a. eine Faustdichtung und viel über Singvögel (vgl. Gebhardt, Ornithologen I, 247 f.).‎

Riferimento per il libraio : 40661

‎Müller, Alex (Karl Alexander), Physiker und Nobelpreisträger (1927-2023)‎

‎3 Porträtfotografien mit U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. Rüschlikon, 1988, 18 x 12,5 cm. Zus. 3 Seiten. Umschlag.‎

Riferimento per il libraio : 59247

‎Müller, Carl Friedrich, Komponist und Kapellmeister (1796-1846)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 8. XII. 1825, 4°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Verleger: "Ew. Wohlgeboren bin ich so frei anliegendes Manuscript zu übermachen, sollten Dieselben Gebrauch davon machen können, so würde es mir sehr angenehm sein mit Ihnen in Geschäftsverbindung zu treten. Sollten Dieselben die Arbeit nicht benutzen wollen oder können, so erbitte ich mir solche mit umgehen der Post zurück [...]" - Müller ließ sich um 1814 in Berlin als Klavier- und Gesangslehrer nieder. 1825 wandte sich Beethoven in einer nicht näher bekannten Angelegenheit an Müller und erklärte, er sei "bereit ihnen, wie jedem wahren Künstler zu dienen" (Briefwechsel, Gesamtausgabe, Bd. VI, S.129 f.). - Roter Sammlerstempel.‎

Riferimento per il libraio : 53047

‎Müller, Friedrich Max, Indologe (1823-1900)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Oxford, 27. IV. 1900, 8°. 1 Seite. Doppelblatt. Briefkopf.‎

‎An Maximilian Harden: "[...] Es kann wohl sein daß ich nochmals in der Südafrika Frage zu schreiben habe. Nächste Woche erscheint ein neuer Artikel vom mir mit Antwort von Mommsen in der Deutschen Revue. Auch eignen sich einige meiner Engl. Aufsätze für Reproduktion in Deutschland, doch bin ich seit einem Jahr Patient [...]"‎

Riferimento per il libraio : 43832

‎Müller, Friedrich von, Internist (1858-1941)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, 18. IX. 1927, Gr.-4°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An einen Kollegen und Militärarzt an der Berliner Charité mit Dank für Glückwünsche: "[...] ich kann Ihnen versichern, dass auch ich mich mit besonderer Freude an jenen Zeiten erinnere, in welchen sie an der 2. medizinischen Klinik tätig waren, und die Grundlage für die Studien der Akustik der Perkussion gelegt haben [...]" - Müller gilt als einer der Begründer des modernen Klinikwesens.‎

Riferimento per il libraio : 57161

‎Müller, Gerda, Schauspielerin (1894-1951)‎

‎Große Porträtfotografie mit eigenh. Widmung und U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. Berlin, ca. 1935, 23 x 17 cm.‎

‎"Lieber Herr Heimerdinger dieses zur Erinnerung an die 30 Abende Götz v. Berlichingen und an die böse Adelheid [...]" - Schönes Bildnis im Bühnenkostüm als Adelheid von Walldorf in Goethes Bühnenstück.‎

Riferimento per il libraio : 57605

‎Müller, Gottfried, Komponist (1914-1993)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 14. XI. 1959, 4°. 1 Seite.‎

‎Empfiehlt sich Gerhart v. Westerman mit der Aufführung eines seiner Werke: "Eine grundsätzliche Bereitschaft darf ich bei Eugen Jochum, Georg Ludwig Jochum, Karl Böhm und Heinrich Hollreiser voraussetzen."‎

Riferimento per il libraio : 60168

‎Müller, Gustav, Astronom (1851-1925)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Potsdam, 12. XII. 1911 und 23. V. 1912, 8°. 4 Seiten. Doppelblätter.‎

‎Über die Abschrift und die Drucklegung von 7 ihm überlassenen Briefen von Friedrich Wilhelm Bessel an Maxmilian Weisse für die Vierteljahresschrift der Astronomischen Gesellschaft. Die Briefe enthielten vieles Interessante, jedoch sei der erste der Briefe wohl an Encke gerichtet. - Müller war Assistent von Hermann Carl Vogel. Von 1896-1924 war er Sekretär der Astronomische Gesellschaft. 1917-1921 leitete er das astrophysikalische Observatorium in Potsdam.‎

Riferimento per il libraio : 41562

‎Müller, Harald, Schriftsteller (geb. 1934)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (15 Zeilen), mont. auf eigenh. Begleitbrief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 27. XI. 1987, Fol. 1 Seite.‎

‎"Sommer || Die Wiesen liegen in ihrem Duft | Oh weites Land des Sommers und der Winde! | Das Korn dehnt wie ein Meer sich aus, | Der Birnenbaum im Sonnenschein [...] ich schreibe per Hand immer nur in Notizbücher und dann gedruckt, sonst Schreibmaschine [...]"‎

Riferimento per il libraio : 41796

‎Müller, Iwan von, Philologe und Pädagoge (1830-1917)‎

‎2 eigenh. Gedichtmanuskripte (30 und 21 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. Hof und Ansbach, 31. III. 1848 und 24. XII. 1854, 8°. Zus. ca. 5 Seiten.‎

‎I. "Meinem lieben Vater zum Geburtstage." Festgedicht für den Vater, den Klavier- und Orgelbauer Johann Christoph Müller (1792-1863) aus dem letzten Gymnasialjahr in Hof. - II. Griechisches Gedicht für den Lehrer Schmauser in Schwabach zu Weihnachten 1854. Aus Müllers Zeit als Gymnasiallehrer in Ansbach. - Müller, Professor in Erlangen und München, wurde besonders als Begründer des Handbuchs der Altertumswissenschaft (HdA) bekannt. - Kleine Einrisse.‎

Riferimento per il libraio : 50383

‎MÜLLER, Joh. Let. (aus Remscheid):‎

‎Fussreise durch die Schweiz, vom 10. - 24. Juli 1855. Handschriftliche Reisebeschreibung eines deutschen Schülers aus Remscheid, welcher mit Mitschülern eines internationalen Internats in Genf auf grosse Sommerreise nach Chamonix, Wallis und das Berner Oberland geht.‎

‎1855, gr. in-4to, 87 num. S. + 2 S. Anhang, dazwischen 20 eingefügte Bl. mit montierten, teils gefalteten Farblithographien, v.a. von Ad. Cuvillier, aber auch Muller (Panorama von Genf u. vom Faulhorn im Berner Oberland), Himely, Deroy, die meisten Abb. bei Briquet & Fils in Genf verlegt, auf den ersten Seiten und gegen Schluss ein leichter Wasserfleck an den unteren Seitenrändern sichtbar, Exlibris Peter E. Obergfell, Halbleder d. Z. mit Ecken, goldgepr. Name des Autors auf Vorderd., blau gesprenkelter Schnitt, dunkle Flecken an Fussrücken und unterer Ecke, ansonsten gutes Exemplar.‎

‎Unikat und einzigartiges Zeitdokument aus der Frühzeit des Alpentourismus. Begleitet von Lehrern, unternahm eine bunte Schar von Internatsschülern im Sommer 1855 eine Reise durch die Alpen von Savoyen und der Schweiz (also den sogen. ,petit tour’). Mit dabei waren neben dem Autor mindestens noch ein Lehrer sowie weitere Schüler aus Deutschland, der Schweiz, Griechenland, USA und Argentinien. Jedes Kapitel behandelt eine Etappe, einen Tag der Reise, und wird mit schönen Chromolithographien, z.Teil gar durch aufklappbare Panoramen illustriert, welche der Autor wohl nach der Reise in Genf besorgte. Mit 3 Wagen fuhr die Gruppe zunächst von Genf nach Chamonix, von wo sie nach einem Tag mit Ausflügen, u.a. auf den Chapeau, weiterging mit einem Fussmarsch über den beeindruckenden Chemin de la Tête Noire nach Martigny. Dann über Visp nach Münster und von da über die Furka nach Andermatt, alles zu Fuss, begleitet von einem Pferd, welches die Tornister der Schüler trug. Gleich am nächsten Tag ging es weiter nach Luzern (mit Beschreibung der alten und der neuen Teufelsbrücke). Da keine Zeit mehr für den Rigi blieb, besuchten sie stattdessen das Diorama des Rigikulm. Nach dem Besuch der Stadt ging es über den Brünig (reinliche Dörfer, schlechte Strassen, und eine lange Treppe auf dem Pass) nach Meiringen zum Faulhorn, wo im Wirtshaus übernachtet wurde, bevor es dann nach Unterseen und von dort nach Bern, Freiburg, Vevey und von da mit dem Dampfschiff zurück nach Hause ging. Der Autor beschreibt eindrücklich die Wanderungen durch die Alpen und die Schweiz des 19. Jh., sowohl was er und seine Kameraden erlebten wie auch Land und Leute und seine Meinung zum Gesehenen. So bemerkt er z.B. zu den Dörfern im Wallis, dass sie sehr schmutzig seien und viele Menschen an Kröpfen leiden, was er auf die ,Unreinlichkeit der Menschen’ und das ,schlechte Wasser, welches man in den Gebirgen antrifft’ zurückführte... Die Internatsschüler aus gutem Hause machten sich auch einen Spass daraus, den armen Dorfkindern Kleingeld hinzuwerfen oder die Fliegen ihrer Kutschenpferde zu fangen. Es kam auch zu Ausfällen in der Gruppe wegen Erschöpfung und wegen kleineren Unfällen, wie einem Fuss, der gleich zu Beginn der Reise unter ein Wagenrad geriet. Schlussendlich gelangte die Gruppe aber glücklich zurück in ihr Internat am See. Der Autor fügte am Ende eine Namensliste der Teilnehmer an: August Diederichs (Lehrer, Remscheid), Louis Rocholl (idem), Albert Hoeninghaus (Krefeld), Mathias Loos und Adolph Ritzhaupt (Heidelberg), Joseph Tunna, Hermann Dykerhoff und Heinrich de Haas (Mannheim), Heinrich Gonzenbach, Johannes Weder und Rudolph Weydmann (St. Gallen), George Wood (Patras, Griechenland), James Bridge, Sanford Kellog, Bache Emmet, Eduard Emmet (New York), Emil Marn (New-Orleans), St. Yago Korti und Achilles Korti (Buenos-Ayres), Peter Dollfus (Schnierlach, Elsass). Bilder: Genève et le Mont-Blanc / Mornex / Le Mont-Blanc vu de St. Martin / Le Mont-Blanc vu de Chamounix / Glacier des Bossons / Chemin de la Tête noire / Martigny / Glacier du Rhône / Pont du diable / Chapelle de Tell / Lucerne et le Mont Pilate / Chute supérieure du Reichembach / Le Welhorn et le Wetterhorn, vus de Rosenlaui / Panorama vue prise du Faulhorn / Le Staubbach / Interlaken et Untersee / Thun / Panorama de Berne / Fribourg / Vevey et le fond du Lac. Image disp.‎

Riferimento per il libraio : 138626aaf

Livre Rare Book

Harteveld Rare Books Ltd.
Fribourg Switzerland Suiza Suíça Suisse
[Books from Harteveld Rare Books Ltd.]

€ 1.481,30 Informazioni/Compera

‎Müller, Johann Gottfried, Historiker und Bibliothekar (1729-1792)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Breslau, 10. II. 1764, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎Müller stammte aus Kamenz und war ein Vetter von Lessing. - Rückseitig Eintragung des Philosophen Johann Friedrich May (1697-1762), dat Leipzig, 26. I. 1748.‎

Riferimento per il libraio : 49153

‎Müller, Johannes, Theologe (1864-1949)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Potsdam, 1. VI. und 12. VIII. 1920, Qu.-Gr.-8°. 2 Seiten. Briefkopf "Deutsche Jugend".‎

‎Zwei Kurzbriefe.‎

Riferimento per il libraio : 54660

‎Müller, Maria, Sängerin (1898-1958)‎

‎Porträtfotografie (Schlosser Wenisch, Prag) mit eigenh. Unterschrift auf der Bildseite.‎

‎o.J. Ohne Ort (Prag), 1928, 13 x 8,5 cm. Unter Leinenstreifen und Glas gerahmt.‎

Riferimento per il libraio : 56087

‎Müller-Berghaus, Karl, Komponist (1829-1907)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Nizza, 18. IV. 1880, 8°. Doppelblatt. 1 Seite.‎

‎Freut sich auf ein Konzert in Mailand.‎

Riferimento per il libraio : 60169

‎Müller-Guttenbrunn, Adam, Schriftsteller (1852-1923)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 18. III. 1890, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An ein Fräulein, deren Roman er gelesen habe, ihn aber nicht für geeignet hält, in Fortsetzungen in der "Deutschen Zeitung" zu erscheinen. - Müller gilt als Integrationsfigur und Hauptvertreter der Literatur der Donauschwaben.‎

Riferimento per il libraio : 50214

‎Müller-Guttenbrunn, Schriftsteller (1852-1923)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 26. I. 1911, Gr.-8°. 2 Seiten. Absenderstempel.‎

‎An Maximilian Harden wegen einer "Selbstanzeige" in der "Zukunft": "[...] Mein ärgerliches Malheur mit der Kaiserlichen Wr. Ztg. [...] deutete ich Ihnen an. Geköpft hat man mein Feuilleton über Ihre 'Köpfe', alles ausgetilgt, was ich über Sie sagte. Ich werde über solche Erfahrungen einmal schreiben. Das wird knallen! [...]"‎

Riferimento per il libraio : 43833

‎Müller-Kamp, Erich, Schriftsteller, Übersetzer und Verlagslektor (1897-1980)‎

‎2 mont. Porträtfotografien mit eigenh. Beschriftung auf dem Untersatzkarton.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Verschied. Formate. Zus. 3 Seiten.‎

‎Grüße an Johannes von Guenther und seine Familie.‎

Riferimento per il libraio : 49532

‎Müllner, Adolf (Adolph), Schriftsteller (1774-1829)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Weißenfels, 9. II. 1818, 4°. 1 Seiten. Mit rückseit. Adresse und Siegelausriss sowie Poststempeln.‎

‎An den Juristen und Dramatiker Johann Michael Franz Birnbaum (1792-1877) in Löwen, dem er abrät, seine "genannte Dichtung, deren Inhalts ich mich nur noch dunkel entsinne, ungeändert dem Druck [zu] übergeben, da Sie selbst angefangen haben, an der tragischen Kraft der Fabel, in dieser Gestaltung, zu zweifeln. Gelungene Einzelheiten decken den Mangel der Haupterfindung nicht. Totale Umschaffung ist freylich ein mißliches Ding. Nach den Ansichten, durch welche man ihre Nothwendigkeit erkennt schafft man besser etwas Neues. Ich freue mich übrigens Ihres Wohlseyns, und bitte Sie, die Flüchtigkeit dieser Zeilen mit der Last einer kaum übersehlichen Correspondenz zu entschuldigen [...]" Birnbaum stammte aus Bamberg; er veröffentlichte in seinen jungen Jahren einige Gedichte und ein Drama mit dem Titel "Der Schicksalsspruch" (UA Bamberg, 1816; Goed. XI, 1, 160, 4), das er dem Hauptvertreter des sog. Schicksalsdramas zur Begutachtung zusandte. - Gut erhalten. Selten.‎

Riferimento per il libraio : 58525

‎Münchhausen, Börries von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Balladen in Auswahl und Zusammenstellung dreier Freunde.‎

‎o.J. Berlin, Deutsche Buch-Gemeinschaft, 1938, 8°. 372 S. OHldr. (leicht bestoßen).‎

‎Vorsatzblatt mit eigenh. Widmung und U.: "Einen herzlichen und dankbaren Gruss an Herbert Günther, der die weitaus klügsten und tiefsten - (leider allzu freundlichen!) - Aufsätze über mich schrieb von Börries, Frh. v. Münchhausen 1940." - Beiliegend Münchhausens "Edda-Gesänge" (Gelegenheitsdruck, 1943) mit Widmung an Herbert Günther.‎

Riferimento per il libraio : 55395

‎Münchhausen, Börries von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, November 1907, Qu.-8°. 1 Seite. Zettel, montiert auf Kartonblatt mit abgerundeten Ecken und oxydiertem Goldschnitt.‎

‎"Was kümmert das mich: Gut und Schlecht! | So wurde ich und das ist recht! [...]" - Ecken gering gestaucht.‎

Riferimento per il libraio : 41353

‎Münchhausen, Börries von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, (3. II. 1905), 4°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Rechtsanwalt über einen geplanten öffentlichen Vortragsabend, bei welchem er "neben einem ersten, alttestamentarischen einen zweiten mittelalterlich-zeitgenössischen Teil lesen" will und als Honorar 100 DM verlangt.‎

Riferimento per il libraio : 59610

‎Münchhausen, Börries von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 2. III. 1909, 12 x 18 cm. 1 Seite. Bütten mit goldgeprägtem Wappen.‎

‎An einen befreundeten Dichter: "Ihre Gedichte würde ich mit hohem Interesse wieder einmal lesen, ich habe ihren Weg in unseren Zeitschriften immer verfolgt. Wenn Sie aber ein Urteil von mir hören wollen, so muss ich Sie leider darauf hinweisen, dass ich ein unangenehm rücksichtsloser und harter Zensurist bin, mit dem man sich besser nicht einlässt [...]" - Beiliegend ein eigenh. Telegramm mit U.‎

Riferimento per il libraio : 51579

‎Münchhausen, Börries von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Windischleuba, 30. V. 1936, 4°. Seite.‎

‎An den Autor Eckart von Naso. "[...] prachtvoll ist Ihre Napoleon-Novelle bei Velhagen - herzlichen Dank für den grossen Genuß! Verzeihen Sie einem alten Sprach- und Wirklichkeitsschwärmer einige sprachliche Bedenken: Nur die Haube einer Glocke kann zerspringen, nicht der Klöppel - und täte ers, so wüde die Glocke auch von seinem Stummel erklingen. Vekesche ist die verschnürte Bluse, nicht etwa die Schnüre selber. Atavismus ist ein Wort von 1850 und klingt 1807 allein unmöglich. Partner in der Bedeutung von Gegenspieler ist freilich sprachlich möglich, aber doch so ungebräuchlich, daß ich hier das deutsche Wort vorziehen würde, damit nicht ein ungewandter Leser das Gegenteil versteht. Wir haben ähnliche Verhältnisse, daß ein Wort, ein Ausdruck, zweierlei entgegengesetztes bedeutet, ja mehrfach - Untiefe, selten liebenswürdig u.a.m. [...]"‎

Riferimento per il libraio : 42736

‎Münchhausen, Börries von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Windischleuba bei Altenburg, 10. I. 1931, Gr.-8°. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.‎

‎An den Schriftsteller Reinhold Conrad Muschler (1882-1957) über dessen Roman "Insel der Jugend" (1930).‎

Riferimento per il libraio : 58668

‎Münchhausen, Börries von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Masch. Postkarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Windischleuba, 22. III. 1943, 1 Seite..‎

‎An den Freiherrn von Hake: "[...] Unsere Familiengeschichte ist zweimal erschienen, 1740 von dem Göttinger Professor Gotth. Samuel Treuer, und 1872 von meinem Großvater Albrecht Friedrich v. M. herausgegeben. Dazu habe ich seit etwa 10 Jahren eine Reihe von Veröffentlichungen unter dem Titel Arbeiten zur Familiengeschichte herausgegeben, die Sie unmittelbar von meinem Herrn Vetter Oberst Ernst Frhr. v. Münchhausen Potsdam, Marienstr. 6 beziehen können [...]"‎

Riferimento per il libraio : 46587

‎Münchhausen, Börris Frhr. von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Windischleuba, 21. XII. 1942, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎An Eugen Roth: "[...] so war es nicht gemeint, nun stehe ich ja vor Ihnen wie meine [...] Bücherschnorrer! Also: Tausend Dank und in der Falte beigefaltet, wie man neuerdings so sagt, eine bescheidene Gegengabe [...]"‎

Riferimento per il libraio : 46196

‎Münchhausen, Börris von, Schriftsteller (1874-1945)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. sowie 2 masch. Briefe mit eigenh. U.‎

‎o.J. Windischleuba bei Altenburg, 27. II. 1926 bis 5. XI. 1940, Verschied. Formate. Zus. 3 Seiten.‎

‎An den Namenforscher Ernst Wasserzieher (und dessen Tochter), aus dessen "Bilderbuch der deutschen Sprache" er einen Aufsatz in "Volk im Wort" abdrucken will. Fragt ferner, warum deutsche Flüsse so oft Vogelnamen trügen. - Mit Eintragungen des Empfängers. - Karte mit Abb. von Schloß Windischleuba aus der Vogelperspektive.‎

Riferimento per il libraio : 42903

‎MÜNIR HAYRI EGELI, (Turkish author, director, and sculptor), (1903-1970).‎

‎Typescript letter signed 'Münir Hayri Egeli' as the director of publication, to Turkish poetess Halide Nusret Zorlutuna, (1901-1984).‎

‎Very Good Turkish Original TLS by Münir Hayri Egeli sent to Turkish poetess Halide Nusret Zorlutuna, (1901-1984). 25x17 cm. In Turkish (with Latin letters). 1 p. 15 lines. Signed as 'director of the publication' of Turkey Child Protection Agency. Lithographed view 'Child Palace' in Ankara city cross the letterhead. Dated 'Ankara, 24 - 8 - 1939'. Egeli says how upset is that they could not publish Zorlutuna's novel. Letter sent to Zorlutuna's address in Kadiköy. He studied cinema at Atatürk's request and made a film about him, and he is a versatile artist who has written novels, librettos, and drama.‎

‎MÜNIR RASCHID ÖYMEN, (Turkish pedagogue and one of the earliest educators of Republican Turkey), (?-1997).‎

‎Typescript letter signed 'Münir Rasid Öymen' addressed to Prof. Carl Brinkmann, (1885-1954).‎

‎Very Good German Original TLS by Münir Rasid Öymen with autograph signature. 29x23 cm. In German. 1 p. Full. Typescript letter signed 'Münir Rasid Öymen'. ritten on a paper 'Extra Strong' watermarked. Öymen was a Turkish pedagogue and one of the earliest educators of Republican Turkey. One of 'Öymen family' of Turkey. Sent to Prof. Brinkmann due to 55th Sociology Congress held in Istanbul in 1952. Carl Brinkmann, (1885-1954), was a German sociologist and economist, focusing on socioeconomics and the history of political economy.‎

‎Münter, Gabriele, Malerin (1877-1962)‎

‎Eigenh. Brief und kleiner Notizzettel mit U.‎

‎o.J. Murnau am Staffelsee, 7. VIII. 1952, Fol. und 8°. 3 Seiten. Gedruckter Briefkopf.‎

‎An die Fotografin Felicitas Timpe: "[...] Darf ich Ihnen noch eine kleine Bestellung aufgeben. Schönsten Dank, daß Sie bei Ihrer Arbeitsüberlastung fertig brachten daß wir die Bilder doch noch bekamen. Können wir nun (möglichst bald) folgende Kopien bekommen? 1, 2, 9, 17, 27, 36. Diese bitte wenn möglich auf einem weniger steifen Papier, so daß man sie leicht einkleben kann [...] Wenn es Ihnen nicht zu viel Umstände macht, bitten wir um Abzüge 6 x 9 cm. Und lieber als Hochglanz hätten wir Abzüge in Seidenglanz. N. 38 möchte ich 6x9 noch einmal haben, aber nur wegen der Hände, die Sie abgeschnitten hatten - auch sonst bitte keine Figuren an den Rändern weg schneiden wie bei 18, wo eine halbe Figur rechts weggeschnitten ist [...]". - Beiliegend ein eigenh. Notizzettel mit einer genauen Auflistung der gewünschten Fotografien mit detaillierten Angaben wie "nichts abschneiden rechts" oder "mit ganzen Händen". - Felicitas Timpe (1923-2006) fotografierte die Eröffnung der "Ausstellung Gabriele Münter - Werke aus fünf Jahrzehnten" am 16. Mai 1952. - Die Porträt- und Theaterfotografin absolvierte 1940-42 ein Studium an der Münchner Blocherer Schule für Freie Malerei, Gebrauchsgrafik und Textilentwurf. Gleichzeitig belegte sie an der Universität München die Fächer Kunstgeschichte, Literatur und Theaterwissenschaft. 1945 begann sie ein Volontariat als Photographin bei der A-Z Werbung (Rex-Film) in Berlin. Ein Jahr später kehrte sie nach München zurück, wo sie seit 1950 als freie Bildjournalistin arbeitete. Schwerpunkte ihres Werks waren Porträts aus dem wissenschaftlichen, kulturellen und öffentlichen Leben der Stadt München. Ihr Nachlass befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek.‎

Riferimento per il libraio : 53194

‎Münzberg, Olav, Schriftsteller (geb. 1938)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (17 Zeilen) mit Widmung und U.‎

‎o.J. Berlin, 7. XII. 1988, Fol. 1 Seite.‎

‎"Was war Berlin 1960? | Die Notwendigkeit einer Zuzugsgenehmigung | für Bewohner aus Westdeutschland | Was war Kreuzberg? | Das Schaufenster einer | Trödelhandlung | Ein Würfel | kostete fünf Pfennig | eine Kravatte | mindestens zehn Jahre getragen | fünfundzwanzig Pfennig [...]"‎

Riferimento per il libraio : 41798

‎Münzel, Robert, Philologe (1870-1943)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Hamburg, 8. I. 1908, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten. - An einen Benutzer der Hamburger Stadtbibliothek..‎

Riferimento per il libraio : 59396

‎Münzverruf‎

‎Einblattdruck auf Papier.‎

‎o.J. Nürnberg, 18. I. 1683, 21 x 33 cm. Mit 8 Münzabbildungen in Metallschnitt.‎

‎Abwertung ausländischer Dreier auf 2 Pfennige. - Rand angestaubt.‎

Riferimento per il libraio : 54215

‎Münzverruf‎

‎Einblattdruck auf Papier.‎

‎o.J. Nürnberg, 26. IX. 1782, 43 x 37 cm. Mit Münzabbildung in Kupferstich.‎

‎Warnung vor Falschprägungen Kaiserlicher 20-Kreuzer-Münzen von 1773. Diese bestünden nur aus versilbertem Kupfer. Gleichzeitig wird nach dem Falschmünzer gefahndet.‎

Riferimento per il libraio : 54219

‎Münzverruf‎

‎Einblattdruck auf Papier.‎

‎o.J. Nürnberg, 4. X. 1683, 34 x 42 cm. Mit 4 Münzabbildungen in Metallschnitt.‎

‎Verbot, die abgebildeten Gulden- und Zwölfkreuzer-Münzen Hachberger Landeswährung in Nürnberg in Verkehr zu bringen. - Einriss im Oberrand.‎

Riferimento per il libraio : 54218

‎Münzverruf‎

‎Einblattdruck auf Papier.‎

‎o.J. Nürnberg, 6. III. 1680, 31 x 36 cm. Mit 13 Münzabbildungen in Metallschnitt.‎

‎Verbot, die abgebildeten Guldenstücke aus Sachsen, Lübeck, Anhalt, Plauen, Montfort etc. in Nürnberg in Verkehr zu bringen. - Einriss im Oberrand.‎

Riferimento per il libraio : 54217

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