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‎Lahusen, Christian, Komponist und Dichter (1886-1975)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. München, Juli 1912, 4°. 1 Seite.‎

‎Dramatische Szene in der Art eines humoristischen Minidramas zwischen "Johannes" (von Guenther) und einem "Weib". - Christian Lahusen entstammte einer Kaufmanns- und Unternehmerfamilie in Bremen, studierte Musik in Leipzig und war dann Autodidakt. Nach 1918 war er als Kapellmeister und Komponist an den Münchner Kammerspielen und seit 1920 freiberuflich für dieses Theater sowie für die Hamburger Kammerspiele und das Schauspiel Frankfurt tätig. Seit 1931 lebte er als Komponist in Überlingen und war Musiklehrer an der Salemer Internatsschule. - Leben im Ostwind, S. 390.‎

Bookseller reference : 38331

‎Kubin, Alfred, Graphiker und Schriftsteller (1877-1959)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Zwickledt bei Wernstein, 26. IV. 1950, Fol. 2 Seiten.‎

‎An den belgischen Soziologen Piet Tommissen (1825-2011): "[...] Da Sie sich auf den so hochverehrten - in weiten Kreisen! - und von mir als auch in differenziertester Kunst sich wunderbar einführenden [...] Dr. [Otto] Maurer - berufen möchte ich Ihnen gleich antworten [...]" Kubin schießt eine Liste seiner seit Kriegsende erschienenen Publikationen an. "[...] Ernst Jünger hat mich hier vor Jahren besucht er war 2 Tage bei mir in Zwickledt er ist auch Soziologe, musste in der Nazizeit gewiß lavieren - und geistig interessant - mir am liebsten in seinen naturwissenschaftlichen Schilderungen - über Blumen Insekten, seine großen Reisen - etc. - er machte mir damals den Eindruck etwa wie ein Offizier in Linie. Inzwischen sah ich ein Foto wonach sein Ausdruck sehr gereift ist - wir haben uns entschieden verstanden und ich gedenke gerne des Besuches - freilich ist ein Vergleich schon deshalb bei geistigen Menschen nie ganz zutreffend. Ach A. K. ist ja auch so viel älter (ich stehe im 741!) [...]" Weiter über eine Monographie von Edgar Tytgat. - Der Briefwechsel zwischen Kubin und Jünger erschien 1971 als Privatdruck in 50 Ex. Er enthält 18 Briefe von Jünger an Kubin und 32 von Kubin an Jünger aus den Jahren 1921-48. - Ebenfalls 1948 illustrierte Kubin Jüngers "Myrdun. Briefe aus Norwegen."‎

Bookseller reference : 60549

‎Krämer-Badoni, Rudolf, Schriftsteller (1913-1989)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Rüdesheim, 25. X. 1950, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎Wegen seines Manuskriptes "Wölfe und Lämmer". - Beiliegend ein Brief von Helmut Jäger, Bad Homburg, in derselben Sache sowie ein Typoskriptdurchschlag zu "Der Einzelne und das Kollektiv" (1951, 21 S. auf 21 Bl.; Klammerspur).‎

Bookseller reference : 38244

‎Krolow, Karl, Schriftsteller (1915-1999)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (12 Zeilen) mit Widmung und U.‎

‎o.J. Darmstadt, 22. I. 1965, 8°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎"Erwachen || Sage ich zum erstenmal: Rose? | Ich nannte früher | Unrechte Namen [...]" - Gedruckt in "Fremde Körper" (1959).‎

Bookseller reference : 60510

‎Kopfinger von Trebbienau, Eugen, General (1825-1886)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Graz, 20. VI. 1885, Gr.-8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Umständlicher Brief wegen eines Sommerfrischequartiers in Kapfenberg, wegen Transport, Lampen, Essen etc. - Vgl. ÖBL IV, 116.‎

Bookseller reference : 38152

‎Köth, Erika, Sängerin (1925-1989)‎

‎Rollenbild mit eingh. U.‎

‎o.J. [o.O.u.D.], (14 x 9 cm) 1 Seite.‎

‎Ca. 1955. - Erika Köth zählte zu den besten Koloratursopranistinnen der Welt. 1973 erhielt sie eine Professur an der Kölner Musikhochschule und unterrichtete seit 1980 auch an der Musikhochschule Mannheim.‎

Bookseller reference : 60451

‎Kollwitz, Käthe, Malerin, Grafikerin und Bildhauerin (1867-1947)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Berlin), 2. III. 1926, 4° (26,5 x 21 cm). 1 Seite.‎

‎An den Kunstsalon Hermann Abels in Köln: "[...] Wegen der Ausstellung von Zeichnungen und Graphik habe ich mich gleich an meinen Verleger Emil Richter Dresden gewandt. Er wird sich sicher mit Ihnen in Verbindung setzen. Auch an die Kunsthandlung Tannhauser in München schreibe ich und beauftrage, die Blätter, die dort noch von mir lagern, Ihnen bis spätestens 20. März zuzusenden [...]" - Kleine Randeinrisse mit Klebefilm hinterlegt.‎

Bookseller reference : 60431

‎König, Leo von, Maler (1871-1944)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, 25. V. 1920, Qu.-8°. 2 Seiten. Oben gelocht.‎

‎An den Schriftsteller Hans Ostwald: "[...] hiermit gebe ich Ihnen gern die Erlaubnis, mein im Secessions-Katalog abgebildetes Bild zu reproduzieren. Sollten Sie das 'Bohème Cafe' auch wünschen, so kann ich Ihnen eine Photographie zur Verfügung stellen [...]" - Von König machte sich besonders als Porträtist einen Namen und schuf zahlreiche, vom Impressionismus beeinflußte Porträts bekannter Zeitgenossen aus Kunst und Literatur. Grab in Tutzing.‎

Bookseller reference : 39486

‎König, René, Soziologe (1906-1992)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (USA), 14. II. 1987, 4°. 1 Seite. Luftpostbrief.‎

‎An den Verlagslektor Hans Rössner: "[...] Heute geht mit gleicher Post das revidierte Sachregister ab. Um die Dinge nicht mehr zu verspäten, habe ich es handschriftlich korrigiert. Ich habe aber sehr deutlich geschrieben, sodass weder für Setzerei noch für die Verlagskorrektur Probleme entstehen dürften [...] Es wäre sehr nett, wenn Sie mir bei Fertigstellung ein Exemplar hierher schickenn wollten [...]"‎

Bookseller reference : 39320

‎Kokoschka, Oskar, Maler und Grafiker (1886-1980)‎

‎Eigenh. Kunstpostkarte mit U. "Oskar Kokoschka".‎

‎o.J. Villneuve, Vaud, 13. VII. 1965, Qu.-8° (10,5 x 15 cm). 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An Karl Rauter in Johannesburg, Südafrika: "[...] Ihr lieber Brief freute mich sehr auch daß Sie meine 'Spur im Treibsand' [1956] besitzen, die auch in einer vorzüglichen englischen Übersetzung [...] im Handel ist. Bei der Deutschen Grammophongesellschaft (Hamburg) in der Serie 'Künstler erzählen ihr Leben' ist in beiden Sprachen eine Sprechplatte von mir, die wird Ihnen auch gefallen [...]" - Kleiner Tintenwischer.‎

Bookseller reference : 60434

‎Klenze, Leo von, Architekt (1784-1864)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Lindau, 16. III. 1863, 3 1/2 Seiten. Doppelblatt. Bläuliches Papier.‎

‎An einen Hofrat: "[...] Es muß wirklich eine sehr dringende mir sehr am Herzen liegende Angelegenheit sein, welche mich dazu bewegen kann Euer Hochwohlgeboren Zeit gerade jetzt auch nur für ein paar Minuten in Anspruch zu nehmen. Es handelt sich aber von dem Glück meines Sohnes [Hippolyt] und seiner Familie [...] Trotz aller dankbaren Freude über seine Beförderung, ist doch die Lage seiner Familie dadurch eine außerordentlich bedrängte geworden. Ew. Hochwohlgeboren wissen am Besten, wie gnädig selbst S. Majestät der König davon unterrichtet, sich dafür zu interessieren die Gnade hatte [...] daß es für damals unmöglich gewesen sei, ihm ein Regiment in München zu geben, wo er der Erziehung seiner 7 Kinder so wie sie begonnen hätte fortsetzen können, seine Töchter in die Welt einführen, und, ich wage es hinzuzufügen, auch mir das Glück zu gewähren die kurze Lebenszeit, welche mir nur noch in Aussicht steht, in der Nähe meiner geliebten Enkel und Enkelinnen zu sein. Euer Hochwohlgeboren werden es also gewiß erklärlich finden [...] wenn die Ernennung des Obersten [Eduard von] Lutz [1810-1893] zum Kriegsminister und die dadurch freiwerdende Stelle des Obersten vom [2. Infanterie-]Regiment Kronprinz, in mir die Aussicht erweckt, durch allergnädigste Ernennung oder vielmehr Versetzung meines Sohnes an diese Stelle, meine liebsten sehnlichsten Wünsche erfüllt zu sehen [...] bitte jetzt dringend mir nur durch ein Wort Ja oder Nein wissen zu lassen, ob ich meine Bitte obenbezeichneter Art an S. M. wagen darf oder nicht? [...] Ich bleibe hier noch bis zum 28. d. M. [...] Ein Zuwachs von Verlegenheiten für meinen Sohn, ist die völlige Unmöglichkeit in Augsburg eine paßliche Wohnung für seine zahlreiche Familie zu finden." - Hippolyt von Klenze (1814-1888), der älteste Sohn des Architekten, war bayerischer Offizier und baute sich 1864 seine Villa "Buchensee" in Tutzing am Starnberger See (heute Akademie für politische Bildung), nachdem er tatsächlich Nachfolger von Lutz geworden war. Leo von Klenze starb am 27. Januar 1864 an einer Lungenentzündung.‎

Bookseller reference : 60533

‎Kistler, Cyrill, Komponist (1858-1907)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Bad Kissingen, 20. X. 1897, (9 x 14 cm).‎

‎An den Sänger und Redakteur der Zeitschrift "Redende Kunst", Carlos Droste. - Kistler hatte sich 1885 in Bad Kissingen niedergelassen, wo er kompositorisch und schriftstellerisch tätig war. Er gab die Zeitschrift "Musikalische Tagesfragen" heraus. - Gelocht; passepartoutartig angerändert.‎

Bookseller reference : 60450

‎Kipphardt, Heinar, Schriftsteller (1922-1982)‎

‎Porträtfotografie mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 17. X. 1976, 13,5 x 9 cm. 2 Seiten.‎

‎"Heinar Kopphardt 17. Okt. 76 Für Wolfgang Windhausen".‎

Bookseller reference : 38285

‎Keyserling, Paul von, Schriftsteller (1890-1918)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Gedicht (10 Zeilen), Widmung und U.‎

‎o.J. Mitau, 6. X. 1912, 4°. 1 Seite.‎

‎"An eine Madonna von Boticcelli. || Wie gern möcht ich ein frommer Maler sein | Und nur Madonnenbilder malen [...]" - Paul Keyserling studierte in Heidelberg und war ein Neffe des Eduard und ein Vetter von Hermann Keyserling. Er fiel im ersten Weltkrieg und von Guenther hat 1920 unter dem Titel "Das Tor" einen dünnen Gedichtband von ihm im Musarion-Verlag herausgegeben. 1912 gab Keyserling eine Faschings-Parodie auf Erich Mühsams Zeitschrift "Kain" heraus: "Abel, Zeitschrift für Sklaverei" erschien im Verlag von Hans Goltz in München. - Leben im Ostwind, S. 398 f.‎

Bookseller reference : 38333

‎Keyserling, Hermann Graf, Schriftsteller und Philosoph (1880-1946)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. München, 28. II. 1925, 1 Seite. Mit Adresse. Gelocht.‎

‎An Olga Runk-Wagner in München mit einer Verabredung: "[...] Aber überlegen Sie sich vorher genau, was Sie sagen u. fragen wollen - zu Präliminarien habe ich nie Zeit [...]"‎

Bookseller reference : 38255

‎Ketèlbey, Albert William, Komponist und Dirigent (1875-1959)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. [London], [o.D.], Qu.-8°. 1 Seite.‎

Bookseller reference : 60449

‎Key, Ellen, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin (1849-1926)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Florenz, 24. VI. 1907, 1 Seite. Mit Adresse. Gelocht.‎

‎An den Schriftsteller Hans Ostwald in Diessen: "[...] Es ist mir unmöglich Ihre Schrift zu lesen; deutsche Buchstaben kann ich nicht verstehen und dazu ist die Schrift unleserlich! Darum keine Antwort möglich! Ich habe eine Arbeit, welche dringend ist, so handelt es sich um eine Besprechung [...]" - In zwei Richtungen beschriftet.‎

Bookseller reference : 39481

‎Kasack, Hermann, Schriftsteller (1896-1966)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (4 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort [Stuttgart], 1961, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎"Heiterer Sinn || Mit Wasser tuuschen wir die Zeichen, | die unsern eignen Chiffren gleichen [...]" Aus dem "Chinesischen Bilderbuch" (1956). - Beiliegend 2 Faksimiledrucke.‎

Bookseller reference : 60511

‎Keldorfer, Viktor, Komponist und Chorleiter (1873-1959)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U.‎

‎o.J. Wien, 28. VII. 1917, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎"Die Donauwacht | Mit flatternden Fahnen, mit Blumen geschmückt [...] dem Feind zum Trutz". 3 Zeilen mit zus. 8 Takten Melodie und Text. Datierung: "Wien, 28. Juli 1917, als dem Beginne des 4. Kriegsjahres." Widmung: "Dem Kunstjünger Heinrich Reichenfelser [Schriftsteller; geb. 1871] zu freundl. Erinnerung." - Keldorfer arbeitete seit 1892 als Lehrer und Chordirigent in Wien und wurde dort 1909 Leiter des Wiener Männergesangvereins. 1922-54 dirigierte er den Wiener Schubertbund, daneben war er Bundeschormeister des Ostmärkischen Sängerbundes. Er war Festdirigent mehrerer großer deutscher Sängerbundfeste und leitete u.a. 1928 in Wien einen Chor mit 40000 Sängern. Als Komponist stilistisch der Romantik verbunden, machte er sich als Musikschriftsteller u. a. um die Herausgabe der Werke Franz Schuberts und Anton Bruckners verdient (MGG VII, 802). - Sehr hübsches Blatt.‎

Bookseller reference : 38099

‎Kemp, Friedhelm, Schriftsteller (1914-2011)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 22. II. 1971, Fol. 1 Seite.‎

‎An den Verlagslektor Hans Rössner: "[...] anliegend etwas, das mir zu Herrn Pipers Geburtstag einfiel. Leider ist es nicht ganz 'sauber' getippt (das gelingt mir nie); aber getippt sollte es, der leichteren Lesbarkeit willen, sein. Finden Sie, es müßte noch einmal säuberlich getippt werden, so können Sie mir selbstverständlich den gleichen Text, professionell noch einmal abgeschrieben, zur Unter- & Überschrift wieder zusenden [...]"‎

Bookseller reference : 39318

‎Jünger, Ernst, Schriftsteller (1895-1998)‎

‎Aladins Problem.‎

‎o.J. Stuttgart, Klett-Cotta, 1983, 8°. 121 S., 1 Bl. OLwd. mit Schutzumschlag.‎

‎Erste Ausgabe. - Titel mit eigenh. Widmung und Unterschrift des Verfassers "Für | Reinhard Walz | Ernst Jünger". - Des Coudres-Mühleisen B 82.‎

Bookseller reference : 38828

‎Jünger, Ernst, Schriftsteller (1895-1998)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wilflingen, 19. III. 1975, Fol. 1 Seite. Briefkopf. Gelocht.‎

‎An Singer: "[...] Mich hat's jetzt auch erwischt; ich liege mit einer bösen Grippe im Bett. Bin trotzdem unruhig über das Ergebnis Ihrer Operation. Ich hoffe, dass sie gelungen ist und dass Sie mit guten Aussichten zurückkehrten [...]" - Klammerspuren. - Dekorativ.‎

Bookseller reference : 39389

‎Joachim, Joseph, Violinist und Komponist (1831-1907)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, Bendlerstraße 17, 9. XI. (ohne Jahr; ca. 1889), 8° (19,5 x 12,5 cm). 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Dirigenten Ernst von Schuch (1846-1914) in Dresden: "[...] Noch oft habe ich Ihrer und Ihrer verehrten Frau gedacht, wie überaus gut und lieb sie beide gegen mich und mein Töchting gewesen sind, und wie behaglich Frau 'Hofkapellmeister' es unter erschwerenden Umständen uns zu machen wußte. Nur schade, daß wir uns nicht bis zum letzten Augenblick zusammen freuen konnten! Einen besonders angenehmen Eindruck nahm ich aber noch durch Petri den Jüngeren von Dresden mit: mir ist selten ein so ursprüngliches und vielseitiges Talent im Leben begegnet. Haben Sie den lieben Jungen kennengelernt? Es lohnt wohl es zu thun! - Ihre Anfrage Frau Krause betreffend muß ich dahin beantworten, daß mir nichts über sie bekannt ist. Wahrscheinlich bezieht sich der Passus die Hochschule anlangend darauf, daß sie für irgend einen Verein in dem Saal der Hochschule einen Vortrag gehalten haben mag. Mit unserer Anstalt aber hat das nichts zu thun. Ihrer Meinung über die Tragweite der Sache stimme ich vollständig bei; Überschätzung scheint vorzuliegen! Zu meinem Dank für die schönen Stunden in Ihrem Hause und im Mozartverein habe ich nun noch den für die nachgesandte Reisemütze zu fügen: erstere halten das Herz und letztere den Kopf warm. (Au!). Aber daß die Zeitungen mich über- und mein Kind unterschätzen ist nicht hübsch von den Dresdnern. Mein armes Mariechen [1868-1918; Sängerin] hat doch so hübsch mitmusicirt! [...]" - Der Geiger Henri Petri (1856-1914) war Schüler von Joachim gewesen und war ab 1889 Konzertmeister der Dresdener Hofkapelle.‎

Bookseller reference : 60429

‎Johnson, Uwe, Schriftsteller (1934-1984)‎

‎Das dritte Buch über Achim. Roman. 1.-40. Tsd. dieser Ausg.‎

‎o.J. Frankfurt, Suhrkamp, 1964, 8°. 300 S. OBroschur (Kanten leicht berieben).‎

‎Edition Suhrkamp 100. - Vom Verfasser auf Seite 5 signiert und datiert 11. Mrz. 1966.‎

Bookseller reference : 39591

‎Jolivet, André, Komponist (1905-1974)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 1. VII. 1950, Qu.-Fol. 2 Seiten. Gelocht.‎

‎Vermutlich an den Mathematik- u. Astronomiehistoriker Joachim Otto Fleckenstein (1914-1980) in Basel: "[...] J'ai en effet reçu du ministère de l'Education Nationale Français la commande de la partition d'un Opéra-ballet d'après la Naissance de la Paix de Descartes, ouvrage destiné à l'Opéra de Pars. L'adaption du livret de Descartes n'est pas, cette fois, celle de M. Aragon [...] En ce qui me concerne, je n'ai pas tout à fait terminé mon orchestration [...]" - Der Schüler von Paul Le Flem und Edgar Varèse stand später gemeinsam mit Olivier Messiaen an der Spitze der Avantgarde-Gruppe "Jeune France". Er war von 1945 bis 1959 musikalischer Leiter der Comédie-Française in Paris, ab 1966 Professor für Komposition am Conservatoire de Paris.‎

Bookseller reference : 38677

‎Jarosy, Albert, Komponist und Violinist (1883-?)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Mitau, September 1911, 4°. 1 Seite.‎

‎Dreizeiliger französischer Albumspruch. - Jarosy stammte aus Orahovica in Slawonien und machte sich als Virtuose und Verfasser von Geigenlehrwerken einen Namen.‎

Bookseller reference : 38325

‎Jenny, Urs, Journalist und Dramaturg (geb. 1938)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, 11. XI. 1965, Fol. 1 1/2 Seiten. Gelocht.‎

‎An den Verlagsleiter Gert Woerner in München: "[...] Das Malheur meines Buchmessen-Berichtes (oder besser wohl: der Gerüchte, die ich darüber verbreitete) hat mich selbst sehr bestürzt - ich war entschlossen, am folgenden Wochenende Herrn Kindler einen erklärenden, um Entschuldigung bittenden Brief zu schreiben [...] Nein, ich war auch recht erschrocken: Zuerst, als ich erfuhr, dass Francoise Gilot an jenem Morgen gar nicht in Frankfurt war, aber noch mehr, als ich las, was an zusätzlichem Unsinn im fernen München in meinen Text hineingeraten war. Zum ersten: Aus mir auch nicht einleuchtenden Gründen müssen Berichte möglichst schnell erscheinen ich musste also über die Buchmesse schreiben, als ich noch gar keine Zeit gehabt hatte, etwas zu erleben: am Donnerstagfrüh (und musste, für die Freitags-Leser, so tun, als hätte manches schon stattgefunden - das ist nun mal Usus) [...]" - Jenny schrieb von 1964-69 Theater- Film- und Literaturkritiken für die Süddeutsche Zeitung.‎

Bookseller reference : 38252

‎Jäger-Lehrbrief‎

‎Deutsche Urkunde auf Pergament.‎

‎o.J. Vielbrunn bei Michelstadt im Odenwald, 26. VI. 1747, Blattgr. 34 x 43 cm. Plica: 3 cm. Kalligraphie mit großer verschnörkelter Initiale. Mit Siegel in Holzkapsel und an Seidenband. Museal unter Glas gerahmt..‎

‎Lehrbrief für Ambrosius Hillrich aus Kleinzimmern, ausgestellt vom Fürstlich Löwenstein-Wertheimischen Jäger und Forstbedienten Matthias Ostner zu Neustadt unter Breuberg. - Mit hübsch kalligraphierter Kopfzeile. - Leichte Gebrauchsspuren; Deckel der Siegelkapsel fehlt.‎

Bookseller reference : 39269

‎Ishii, Maki, Komponist (1936-2003)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. [Berlin], [13. X. 1976], (10,5 x 15 cm) 1 Seite.‎

‎Anlässlich eines Konzertes an der Berliner Philharmonie. Beiliegend ein weiteres Albumblatt (japanisch) des Komponisten sowie des Dirigenten Kazuhiro Koizumi.‎

Bookseller reference : 60448

‎Hübbe-Schleiden, Wilhelm, Schriftsteller und Theosoph (1846-1916)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 8. IV. 1882, 8°. 1 Seite. Auf Karton aufgelegt.‎

‎"[...] endlich erhalte ich die erwähnten Bilder von mir von meinem Hamburger Photographen gesandt, und lege Ihnen eines davon bei [...] Übrigens habe ich den mir zur vorherigen Durchsicht versprochenen Begleits-Artikel bisher noch nicht erhalten [...]"‎

Bookseller reference : 60486

‎Horn, Georg, Theaterschriftsteller (1832-1897)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 17. I. 1883, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Professor, dessen Einladung er annimmt, obwohl er abgespannt sei.‎

Bookseller reference : 38151

‎Holzbock, Alfred, Schriftsteller (1857-1927)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, Oktober 1913, Kl.-4°. 1 Seite.‎

‎"Jedes Alter hat seine Annehmlichkeiten, nur nicht Das Alter. Bleiben Sie als Mensch stets so jung, wie Sie es als Schriftsteller waren und sind [...]"‎

Bookseller reference : 38131

‎Grass, Günter, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1927-2015)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U. "Günter Grass".‎

‎o.J. Berlin-Friedenau, Niedstr. 13, 23. II. 1984, Fol. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An Carlos Rincón (1937-2018) in Managua (Nicaragua): "[...] Ich stecke hier in vielen politischen Verpflichtungen, besonders seitdem wir mit der Heilbronner Erklärung zum Widerstand gegen die neuen US-Raketensysteme aufgerufen haben. Dennoch gelingt es mir (manchmal erstaunlicherweise), Zeit freizuschaufeln für meine eigentliche Arbeit, ohne die ich nicht existieren kann. Nach längerer Schreibpause habe ich Anfang dieses Jahres wieder mit Manuskriptarbeit begonnen. Ich werde leider nicht nach Nicaragua kommen können [...] Ich lege Dir, wie gewünscht, den Text meiner Heilbronner Rede bei und auch einen Aufsatz, den ich für ein Buch 'Orwell-Kalender 1984' geschrieben habe [...] Wir sind mit unseren Gedanken oft bei Euch und haben immer noch Hoffnung, daß Euer Land den Frieden bekommt, den es dringend benötigt. Wo sich mir eine Gelegenheit bietet, spreche ich für Euch und Nicaragua und versuche ich, Einfluß zu nehmen [...]" - Carlos Rincón war Assistent von Ernesto Cardenal in Managua. Grass war mehrmals in seiner Begleitung in Nicaragua. 1983 war Grass Mitunterzeichner des "Heilbronner Manifestes", in dem Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler wegen der Stationierung der Pershing-2-Rakenten in der Bundesrepublik öffentlich zur Wehrdienstverweigerung aufriefen.‎

Bookseller reference : 60392

‎Hohenfels-Berger, Stella von (geb. Loderbank), Schauspielerin (1857-1920)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien-Hietzing, 23. II. 1914, Kl.-4°. 1 Seite. Trauerrand.‎

‎An einen Herrn mit dem "gewünschten Beitrag". - Hohenfels-Berger war Burgschauspielerin.‎

Bookseller reference : 38137

‎Hoerner, Herbert von, Maler und Schriftsteller (1884-1950)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Mitau, 3. VIII. 1911, 4°. 1/2 Seite.‎

‎"Ist dies der Preis, um den wir ringen, losen: | Wir gehn durch Dornen, hinter uns blühn Rosen [...]" - Hoerner wurde auf dem Rittergut Ihlen in Kurland geboren. Er besuchte das Gymnasium in Mitau, war dort Klassenkamerad von Guenther und studierte an der Kunstakademie in München (1905/06) und bei Poelzig und Busch an der Staatlichen Kunstschule in Breslau (1906-1908). Er absolvierte das Zeichenlehrer-Examen, hielt sich im Jahre 1908 zu Studienzwecken in München und in Italien auf und war nach seiner Rückkehr in die Heimat zeitweilig als Zeichenlehrer in Mitau tätig. Später machte er sich als Schriftsteller und Übersetzer einen Namen.‎

Bookseller reference : 38324

‎Hocke, Gustav René, Schriftsteller (1908-1985)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Köln, 25. VI. 1936, Fol. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An Tony Förster in Köln mit Dank für die Zusendung eines Artkels über Romano Guardini, den er in gekürzter Form gerne veröffentlichen will. - Hocke war Journalist bei der Kölnischen Zeitung, laut Luise Rinser während der Nazidiktatur ein "Nest passiver Resistenz". Nach Kriegsende wurde Hocke in einem Kriegsgefangenenlager in den USA interniert. 1946 zurück in Deutschland, war er mit Hans Werner Richter und Alfred Andersch an der Begründung der Literaturzeitschrift "Der Ruf" beteiligt.‎

Bookseller reference : 39109

‎Hermann von Hermannsthal, Franz, Schriftsteller (1799-1875)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort [Wien], 26. IX. 1854, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎"Ideales Streben. || Wer strebt nach einem Ideal, | Hat Ruh' und Leben verloren; | Wer nach dem Ideale strebt, | Fühlt ewig sich neu geboren [...]" - Hermann trat nach Abschluß seines Studiums in den Staatsdienst ein und wurde 1864 als Sektionsrat des Finanzministeriums pensioniert. Er stand mit Franz Grillparzer und Friedrich Hebbel in Verbindung. "Eine Sammlung 'Gedichte' erschien 1830. Von der zeitgenössischen Kritik wurden seine Gedichte wegen der Gewandtheit in Reimstellungen und Versmaßen und ihrer Empfindungen wegen gelobt. In ihrem Hang zur Beschaulichkeit können sie heute nur als mittelmäßig bezeichnet werden." (NDB VIII, 665).‎

Bookseller reference : 38467

‎Heuschele, Otto, Schriftsteller (1900-1996)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (14 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Waiblingen), 18. IX. 1960, Fol. (29 x 21,5 cm). 1 Seite.‎

‎"Landschaft || Berge still sich fügend, | Wälder schlummernd nah von Nacht [...]" - Aus "Gaben der Gnade", Gedichte (1954).‎

Bookseller reference : 60445

‎Heuss, Theodor, Publizist und Politiker (1884-1963)‎

‎Eigenh. Porträtpostkarte (Büste von Knud Knudsen) mit U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. , Ohne Ort und jahr (ca. 1960), 1 Seite.‎

Bookseller reference : 60532

‎Hillemacher, Frédéric, Zeichner und Schriftsteller (1811-1886)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 19. XI. 1849, 4°. 1 Seite.‎

‎Wegen einiger seiner Bilder.‎

Bookseller reference : 38133

‎Hirsch, Rudolf, Verleger (1905-1996)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. Zusatz und U.‎

‎o.J. Frankfurt am Main, 21. II. 1964, Fol. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An den Verlagslektor Hans Rössner (1910-1997) über das "Buch deutscher Dichtung": "[...] Selbstverständlich werde ich die von Ihnen erwähnte Diskrepanz der Auffassung über die Disposition solcher Bände gegenüber Professor von der Leyen nicht erwähnen. Das Problem hat mich seit langem beschäftigt und ich habe gerade wie Sie das Beck'sche Unternehmen einerseits, aber auch die Schwiergkeit der Bände der Klassik und Romantik hervorgehoben; es ist im Falle des Mittelalters und vielleicht auch beim Barock noch möglich, anthologistisch vorzugehen; schwierig aber in den anderen Zeiten. Einen anderen Plan von der Leyens, jetzt einen Band Mittelalter, analog der deutschen Ausgabe, für Frankreich oder England herauszugeben, finde ich ausgezeichnet [...]" - Beiliegend eine Karte mit Beschriftung.‎

Bookseller reference : 39311

‎Heiseler, Henry von, Schriftsteller (1875-1928)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Gedicht (31 Zeilen) und U.‎

‎o.J. Brannenburg am Inn, 21. III. 1913, 4°. 1 Seite.‎

‎In kleiner Kalligraphie: "Dichter || Ich schloß der Schätze goldne Kammer auf | und hob aus allem Zierrat ferner Tage [...]" - Heiseler stammte aus St. Petersburg und lebte seit 1906 in seinem Haus Vorderleiten bei Brannenburg am Inn. Johannes von Guenther hat eine schöne Schilderung vom Leben in diesem Haus geliefert (Leben im Ostwind, S. 455 f.).‎

Bookseller reference : 38335

‎Heinroth, Johann Christian August, Psychiater, Arzt (1773-1843)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. [Leipzig], 27. I. 1820, (23 x 19 cm) Doppelblatt. 1 Seite.‎

‎An den Verleger Enoch Richter bezüglich der Arbeit an einer biographischen Skizze für die Allgemeine Encyclopädie von Ersch und Gruber sowie weiterer anstehender Geschäfte. - Heinroth wurde 1811 auf den weltweit ersten, in Leipzig geschaffenen Lehrstuhl für "Psychische Therapie" (Psychiatrie) berufen. Er benutzte auch das Pseudonym Treumund Wellentreter.‎

Bookseller reference : 60492

‎Heger, Robert, Dirigent und Komponist (1886-1978)‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Beschriftung und U. "Dr. H.".‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 6 x 10,5 cm.‎

Bookseller reference : 39005

‎Heiberg, Hermann, Redakteur und Schriftsteller (1840-1910)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. sowie eigenh. beschriftete Visitenkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, 11. IV. 1889, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 Seiten. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎Für die Sammlerin Louise Andreis in Innsbruck: "Wille ist Alles! Wille ist sogar meistens - Gesundheit; aber man soll wollen! [...]" - Visitenkarte mit begleitendem Text.‎

Bookseller reference : 39785

‎Vegesack, Siegfried von, Schriftsteller (1888-1974)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (12 Zeilen) mit U. sowie masch. Begleitbrief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Burg Weissenstein bei Regen, 29. X. 1960, Qu.-8°. Zus. 2 Seiten auf 2 Blättern. Briefkopf.‎

‎"Ewige Heimat || Heimat ist allüberall, | wo Wälder im Winde wehn, - | Wo auf dem Erdenball | Liebende unter flammenden Sternen stehn [...]" - Zeilen aus seinem 1932 erschienenen Roman "Das fressende Haus". Begleitbrief über das eben erschienene Buch "Vorfahren und Nachkommen".‎

Bookseller reference : 60507

‎Reventlow, Ernst von, Schriftsteller und Politiker (1869-1943)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 30. III. 1921, Gr.-4°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An den Schriftsteller Hans Ostwald wegen eines Beitrags: "[...] Ich stehe Ihnen stets mit Vergnügen zur Verfügung, weiss aber nun zu meinem Bedauern nicht, ob es nicht schon zu spät ist [...]" - Der Bruder von Franziska von Reventlow gehörte zu den schärfsten Kritikern des Wilhelminismus. Er gründete 1920 die Zeitschrift "Der Reichswart" und verbreitete sozialrevolutionäre, auch nationalbolschewistische Ideen. - Bleistiftnachbemerkung des Empfängers. Klammerspur.‎

Bookseller reference : 39530

‎Heeren, Arnold Hermann Ludwig, Historiker (1760-1842)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Göttingen, 14. II. 1781, Qu.-8° (13 x 21 cm). 1 Seite.‎

‎Mit einem Zitat aus Gottfried August Bürgers "Zechlied" (1778): "Jedermann hat von Natur seine sondre Weise, | Mir gelinget jedes Werk nur nach Trank und Speise! | Speis' und Trank erhalten mich in dem rechten Gleise; | Wer gut schmiert der fährt auch gut, auf der Lebensreise! [...]" - Heeren studierte ab 1779 an der Universität Göttingen,1784 wurde er Privatdozent, 1787 Professor der Philosophie, später Hofrat und Geheimer Justizrat in Göttingen. Er war Mitglied der Göttinger Freimaurerloge Augusta zum goldenen Zirkel. - Auf der Rückseite Eintrag von C. A. König, Hofmeister der Grafen von Bückeburg. - Aus dem Stammbuch des Bremer Theaterintendanten Daniel Schütte (1763-1850).‎

Bookseller reference : 60427

‎Haushofer, Karl, Mineraloge, Maler und Zeichner (1839-1895)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Aiching bei Prien, 3. IX. 1883, 8°. 1 Seite. Auf Karton aufgelegt.‎

‎"In der Anlage erlaube ich mir Ihnen den Artikel zu Herrn Kaulbachs 'Messalina' zu übersenden. Er ist leider etwas länger geworden, als sie vielleicht gewünscht hatten [...]"‎

Bookseller reference : 60485

‎Hausmann, Manfred, Schriftsteller (1898-1986)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dyllenhoff bei Bremen, 5. V. 1960, 4°. 1 Seite. Doppelblatt. Auf dem Privatdruck "Herbstabend am Strom" (1958).‎

‎An Karl Rauter in Johannesburg: "[...] früher oder später merken die meisten Menschen, daß das, was sie Schicksal nennen, nicht etwas blind Waltendes ist, sondern von jemandem geschickt wird, der etwas mit uns vorhat, mit jedem etwas Besonderes. Was im Augenblick keinen Sinn zu haben scheint, gewinnt, wenn man es später im großen Zusammenhang überschaut, eine seltsame Bedeutsamkeit. Freilich, alles werden wir auf dieser Erde nicht überschauen [...]"‎

Bookseller reference : 60473

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