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Number of results : 20,458 (410 Page(s))

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‎Gortschakow, Fürst Alexander Michailowitsch, Russischer Diplomat, Außenminister und Kanzler (1798-1883)‎

‎Billett mit eigenh. U. "Gortchacow".‎

‎o.J. Nizza, 28. V. 1881, Gr.-8°. 1/3 Seite. Doppelblatt.‎

‎Kurzes Dankschreiben in Deutsch an die Familie Gerson. - Zu einer ernsten Verstimmung im Deutsch-Russischen Verhältnis führte der sogenannte Ohrfeigenbrief von Zar Alexander II. an seinen Onkel, den deutschen Kaiser Wilhelm I. Der Zar beschuldigte den deutschen Reichskanzler Bismarck darin indirekt, wegen persönlicher Differenzen mit Fürst Gortschakow die Deutsch-Russischen Beziehungen zu gefährden.‎

Bookseller reference : 51524

‎Gleichen-Rußwurm, Schriftsteller, Urenkel Schillers (1865-1947)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 29. X. 1915, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden mit der Übersendung von zwei Beiträgen für die "Zukunft" und eines Exemplars seines Romans "Die Macher und die Macht" (1915), der "vielerlei Selbsterlebtes aus dem Jahr vor Kriegsausbruch enthalte [...]" - Kleine Randläsuren.‎

Bookseller reference : 43658

‎Goetz, Wolfgang, Schriftsteller (1885-1955)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Mittel-Schreiberhau, 12. VI. und 29. XII. 1926, Verschied. Formate. Zus. 2 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Curt Elwenspoek, dem er sein Bücher "Das wilde Säuseln" und "Das Gralswunder" zusenden lässt und sdessen Buch "Schinderhannes" (1925 er als Gegenstück zu Stück und Film von Zuckmayer propagiert. - Goetz verkehrte in Berliner Literatenkreisen. 1920-29 war er Regierungsrat bei der Filmprüfstelle Berlin, wurde bald ein bekannter Theaterkritiker und stand 1936-40 der Gesellschaft für Theatergeschichte vor. Er legte eine wertvolle Autographensammlung an.‎

Bookseller reference : 49966

‎Glaeser, Ernst, Schriftsteller (1902-1963)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Bensheim, 14. XI. 1957, Fol. 1 Seite. Gelocht. Eingangsstempel.‎

‎An den Münchner Kulturreferenten Herbert Hohenemser über sein Vorhaben, ein Haus in München zu bauen und mit der Bitte um Unterstützung.‎

Bookseller reference : 43115

‎Goethe, Johann Wolfgang von, Schriftsteller (1749-1832)‎

‎Porträt in dreifarbiger Seidenweberei.‎

‎o.J. Krefeld, Kunstweberei Hasshoff und Gompertz (HAGO), ca. 1910, 26 x 21,5 cm. Ohne Glas in leicht läd.Goldrahmen.‎

‎In Naturfarbe, Schwarz und Grau gewebtes Porträt nach dem 1828 entstandenen Ölgemälde von Joseph Karl Stieler (Ausschnitt ohne den Brief). - Die Kunstweberei Hasshoff und Gompertz in Krefeld fertigte hauptsächlich Seidenbänder. - Rückseitiger Aufkleber "In Seide gewebt". - Textiltechnisch beeindruckender Goethekitsch.‎

Bookseller reference : 51732

‎Glockner, Hermann, Philosoph (1896-1979)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. Gießen, 12. VI. 1935, 1 Seite.‎

‎An Sophie Rickert (geb. Keibel, 1864-1951) in Heidelberg, Bildhauerin, Ehefrau des Philosophen Heinrich Rickert und Freundin von Max und Marianne Weber, über einen geplanten Besuch und Lehrverpflichtungen: "[...] ich muß einen Lagervortrag vorbereiten; werde überhaupt ab übermorgen 3 Tage lang auf der Burgruine Gleiberg mit den Studenten sein [...]". - Glockner habilitierte sich 1924 bei Rickert in Heidelberg, war von 1933 bis 1949 Professor an der Universität Gießen. Der Neuhegelianer stand dem Nationalsozialismus nahe.‎

Bookseller reference : 51373

‎Glockner, Hermann, Philosoph (1896-1979)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. Freiburg im Breisgau, 16. VI. 1934 (Poststempel), 1 Seite.‎

‎An Heinrich Rickert in Heidelberg, über einen geplanten Besuch auf der Rückreise von Freiburg: "[...] Freiburg ist wunderschön [...]". -? Glockner habilitierte sich 1924 bei Rickert in Heidelberg, war von 1933 bis 1949 Professor an der Universität Gießen. Der Neuhegelianer stand dem Nationalsozialismus nahe.‎

Bookseller reference : 51372

‎Globokar, Vinko, Komponist (geb. 1934)‎

‎Eigenh. Musikmanuskript mit Widmung und U.‎

‎o.J. Paris, 12. XII. 1993, Qu.-4°. 1 Seite.‎

‎Vinko Globokar (* 7. Juli 1934 in Anderny, Frankreich) ist ein slowenischer Posaunist und Komponist. Vinko Globokar wuchs in Tucqueugnieux auf, einem von slowenischen Emigranten geprägten Dorf im lothringischen Bergbaugebiet. Die Eltern waren Slowenen. Der Vater arbeitete als Bergmann und sang im slowenischen Dorfchor. Globokar hörte slowenische Volksmusik, erhielt Klavierstunden bei einem slowenischen Lehrer - und wurde in der Schule mit der französischen Sprache und Kultur vertraut: Das Spannungsfeld zwischen zwei Kulturen prägte seine Kindheit. Von seinem 13. bis zum 21. Lebensjahr lebte Globokar in Ljubljana (Slowenien), wo er als Jazzmusiker unter Bojan Adami? debütierte. Ab dem Jahr 1949 studierte Globokar am dortigen Konservatorium Posaune und wurde ein Jahr später Mitglied des Rundfunk-Jazzorchesters. 1955 bis 1959 setzte Globokar sein Posaunenstudium am Conservatoire de Paris bei André Lafosse fort. Er spielte in jenen Jahren in einer Reihe von Ensembles und Studio-Orchestern Musik verschiedener Stilrichtungen, vom Jazz bis zur Symphonie. 1960-63 schloss er ein vierjähriges privates Kompositions- und Dirigierstudium bei René Leibowitz an. Durch Leibowitz und seinen Kreis wurde Globokar auf den Anthropologen Claude Lévi-Strauss, auf Jean-Paul Sartre und andere aufmerksam, deren Denken ihn vielfältig anregte. Seine Bekanntschaft mit Luciano Berio führte Globokar 1964 nach Berlin, wo er zunächst bei Berio weiterstudierte. Nach einem Jahr als Mitglied des Center for Creative and Performing Arts in Buffalo/USA (1965/66) teilte er fortan seine Zeit zwischen Komponieren und Konzertieren. Seit 1968 unterrichtete Globokar an der Musikhochschule Köln Posaune und verlegte 1969 seinen Wohnsitz nach Köln. Im selben Jahr gründete er neben zusammen mit Michel Portal, Carlos Roqué Alsina und Jean-Pierre Drouet das freie Improvisationsensemble New Phonic Art, das mit seinem Spiel Maßstäbe setzte. Gegen Ende der 60er-Jahre wurde Globokar zunehmend bekannter und besonders geschätzt durch das Zusammenspiel seiner Fähigkeiten als Komponist und Interpret. 1973 ans Institut für akustische Forschung und Koordinierung (IRCAM) als Leiter der Abteilung vokale/instrumentale Forschung berufen, zog Globokar mit Beginn seiner Arbeit 1976 wieder nach Paris. 1979 verließ er das Institut und lebt seither in Paris als freischaffender Komponist und Posaunist. Er unterrichtete Komposition an verschiedenen Instituten und Universitäten in Europa und den USA. Gleichzeitig gilt er als führender Posaunist der zeitgenössischen Musik. Von 1983 bis 1999 war Globokar Professor für Kammermusik an der Scuola di musica di Fiesole (nahe Florenz). Die Originalität von Globokars Schaffen liegt zum einen in seiner Doppelrolle als Komponist und Interpret - der Komponist wird vom Interpreten zu klanglichen und spieltechnischen Neuerungen angeregt oder auf psychologische Fragestellungen, die Verhaltensweisen der Musiker betreffen, aufmerksam gemacht. Globokar komponiert Werke für Orchester, für kammermusikalische Besetzung und Chormusik. Neben seinen außerordentlichen Fähigkeiten als Posaunist, die viele zeitgenössische Komponisten beeinflussten (er spielte Uraufführungen von Werken von Luciano Berio, Mauricio Kagel, Karlheinz Stockhausen, René Leibowitz und Louis Andriessen), ist er auch ein Theoretiker der Avantgarde. Discours VIII für Quintett‎

Bookseller reference : 47023

‎Gordimer, Nadine, Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin (1923-2014)‎

‎Karte mit montierter Fotografie und eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 15 x 10 cm. 1 Seite.‎

‎Gordimer erhielt 1991 den Nobelpreis für Literatur.‎

Bookseller reference : 50712

‎Glaser, Donald A., Physiker, Biologe und Nobelpreisträger (1926-2013)‎

‎Karte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 10,5 x 15 cm. 1 Seite.‎

‎Glaser wurde 1960 "für die Erfindung der Blasenkammer" mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. 1970 gründete er das weltweit erste Biotechnologie-Unternehmen.‎

Bookseller reference : 50607

‎Golding, William, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1911-1993)‎

‎Karte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 15 x 10,5 cm. 1 Seite.‎

‎1983 erhielt William Golding den Nobelpreis für sein Lebenswerk, insbesondere für "Lord of the Flies".‎

Bookseller reference : 50721

‎Glover, Stephen, Komponist (1813-1870)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Chesham, 5. X. 1854, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Herrn wegen einer Vorlesung im "Mechanics' Institute". - Glover war ein bekannter Liedkomponist. - Montagespur mit kleinem Papierverlust im Innensteg.‎

Bookseller reference : 50965

‎Goßler, Christoph, Jurist ; preußischer Geheimer Oberrevisions- und Kammergerichtsrat (1752-1817)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 13. V. 1786, 4°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Französisch. - Mit Übersendung eines Buches und Ankündigung der französischen Übersetzung, die er aus Stuttgart zu erhalten hofft. Gemeint ist Gosslers anonym erschienener "Versuch über das Volk" (Berlin, Decker), der im selben Jahr als " Essai sur le peuple" (Stuttgart; Impr. de l' Univ. Caroline, 1786) erschien.‎

Bookseller reference : 50275

‎Goepp, Jean-Jacques, Pfarrer der evangelisch-deutschen Gemeinden in Paris (1771-1835)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 4°. 1/2 Seite.‎

‎Kritik eines Artikels, der für das "Archiv de Christianisme" eingesandt ist. Anschließend Kritiken von P. A. Stapfer (1766-1840) und R. Spurzheim (1776-1832). - Aus der Sammlung Fischer von Röslerstamm.‎

Bookseller reference : 49483

‎Goßmann, Friederike, Schauspielerin (1836-1906)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. "Grfin. Prokesch Osten | Friederike Goßmann".‎

‎o.J. Ohne Ort, 19. II. 1893, 13 x 13 cm. 1 Seite.‎

‎"Das schönste Märchen ist das Leben! [...]" - Goßmann begründete 1891 den Zweigverein Gmunden des Frauenhilfsvereins vom Rothen Kreuze für Oberösterreich. - Kleine Randfehlstelle.‎

Bookseller reference : 47712

‎Gollwitzer, Gerhard, Maler, Bildhauer und Kunstpädagoge (1906-1973)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, 20. V. 1960, Fol. 1 Seite. Gedruckter Briefkopf mit montierter Abbildung (Roter Hahn).‎

‎Anlässlich des 100. Jubiläums des Kunsthauses Schaller: "[...] Ihr reizendes Heftchen macht auf liebenswerte Weise mit der 'Schallerei' bekannt, dh. bei mir: ergänzt die Bekanntschaft! [...] Ich möchte Ihnen und Ihrer 'Firma' (dies kalt-farblose Wort passt gar nicht zur Atmosphäre Ihres Hauses!) die herzlichsten Glückwünsche schicken [...]". - Der Bruder des Theologen Helmut Gollwitzer studierte an der Schule für bildende Kunst Starnberg, später an der Akademie der Bildenden Künste München. 1937 musste Gollwitzer auf Veranlassung der NSDAP Bayern verlassen und wurde künstlerischer Leiter der Porzellanmanufaktur in Berlin, wo Tafel- und Tee-Services nach seinen Entwürfen entstanden. 1946 wurde er an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart berufen.‎

Bookseller reference : 50038

‎Godard, Benjamin, franz. Komponist (1849-1895)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 26. V. 1890, 8°. 1 1/2 Seiten.‎

‎An einen Kritiker, dessen Artikel über seinen "Dante" er dankbar gelesen habe. - Godard galt seinerzeit als Träumer oder "verspäteter Romantiker". Seine Oper "Dante" (UA 13. V. 1890, Paris) basiert auf der "Göttlichen Komödie" von Dante Alighieri. Lange war das Werk von den Spielplänen verschwunden. Das Münchner Rundfunkorchester brachte es 2016 konzertant auf die Bühne.‎

Bookseller reference : 46929

‎Gieseking, Walter, Pianist (1895-1956)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Stettin, 1. XI. 1926, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎Für einen Konzertagenten: "Herrn Döring sagt herzlichen Dank für alle Freundlichkeiten (uns wünscht dem Stettiner Konzertleben bald bessere Zeiten!)" - Rückseitig u. a. ein Eintrag mit Notenzitat (2 Takte) von Willy Burmester (1869-1933), dem Violinisten, Komponisten und Herausgeber.‎

Bookseller reference : 49267

‎Gerstäcker, Friedrich, Reiseschriftsteller (1816-1872)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Gr.-8°. 1 Seite. Gelbliches Papier.‎

‎"Mein lieber Herr Musikdirektor | Anbei folgt das Lied von Gretchen [einer Figur aus seinem Roman 'Nach Amerika']. Nach dem anderen 'Es ist bestimmt in Gottes-Rath' scheint es in Gottes Rath bestimmt zu sein, daß ich es nicht wieder finden soll, denn ich habe mein ganzes Haus schon auf den Kopf gestellt. Ich bitte Sie also recht freundlich es zu besorgen [...]"‎

Bookseller reference : 43344

‎Gervinus, Georg Gottfried, Historiker und Germanist (1805-1871)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Heidelberg, 10. X. 1844, 4°. 1 Seite.‎

‎An einen Geheimrat in Berlin mit Empfehlung des angehenden Jura-Studenten Ernst Jaup (1827-1895) aus Darmstadt (Jaup studierte dann 1845-48 in Gießen, wo er 1850-58 Privatdozent war; danach machte er Beamtenkarriere bis zum Ministerialrat in Darmstadt). Gervinus bedauert, bei seiner letzten Berlinreise den Adressaten nicht angetroffen zu haben, er habe im Nachbarhause viel Zeit verbracht und wird das nächste Mal seine Reisezeit besser wählen. - Gervinus lehrte in Göttingen und Heidelberg und wurde zu einem der führenden liberal-konstitutionellen Gelehrtenpolitiker im Vormärz. Seine Kritik am monarchischen Verfassungstypus trug ihm im Großherzogtum Baden 1853 einen Hochverratsprozeß und den Entzug der Venia legendi an der Heidelberger Univ. ein. - Ränder etwas beschnitten. Minimale Eckfehlstellen.‎

Bookseller reference : 42985

‎Girndt, Otto, Schriftsteller (1835-1911)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Berlin, 25. X. 1881, Gr.-8°. 1/2 Seite.‎

‎"Es giebt auch geistige Lotterien[...]". - Girndt schrieb preisgekrönte Theaterstücke. - Aus dem Stammbuch Ernst von Possart.‎

Bookseller reference : 50891

‎Gheorgov, Ivan, Schriftsteller (1862-1936)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Sofia, 3. X. 1916, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An Maximilian Harden mit der Nachfrage nach seinem Aufsatz "Makedoniens Helden" sowie über seinen Aufsatz "Makedonien und der Weltkrieg."‎

Bookseller reference : 43764

‎Gerhard, Adele, Schriftstellerin (1868-1956)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 16. XII. 1910, Kl.-4°. 3 Seiten. Doppelblatt. Briefkopf.‎

‎An Maximilian Harden mit Dank für dessen Eintreten für ihre Sache und mit dem Wunsch nach einem Treffen. - Adele Gerhard gehörte zu den Beiträgern der "Zukunft".‎

Bookseller reference : 43659

‎Gerok, Karl, Schriftsteller und Theologe (1815-1890)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, Januar 1889, 8°. 1 Seite.‎

‎"Das Wahre suchen und das Schöne lieben [...]" - Gerok war ein bekannter Kanzelredner und einer der berühmtesten religiösen Dichter seiner Zeit.‎

Bookseller reference : 44860

‎Giorno, John, Künstler und Dichter (1936-2019)‎

‎2 masch. Briefe mit eigenh. U.‎

‎o.J. New York, 30. I. 1980 und 15. III. 1987, Fol. 2 Seiten. Gedruckter Briefkopf "Giorno Poetry Systems".‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013): "I will be coming to Zurich on March 14th to do a reading at a gallery called 'Ink' arranged by Peter Wehrli. Staying the 15th, and leaving for Amsterdam on the 16th. Come to Zurich for the reading [...]". - Warhol ermutigte Giorno, mit Klängen und Tonbändern zu experimentieren. Er war Begründer des Künstler-Netzwerks "Giorno Poetry Systems" und prägte den Begriff des "Dial-A-Poem". - Beiliegend: Ein Prospekt der "Giorno Poetry Systems".‎

Bookseller reference : 52818

‎Giaever, Ivar, Physiker und Nobelpreisträger (geb. 1929)‎

‎Karte mit eigenh. U. und farbiger Originalfotografie.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, Fol. 1 Seite.‎

‎Giaever erhielt 1973 zusammen mit Leo Esaki den Physik-Nobelpreis für seine experimentellen Entdeckungen betreffend das Tunnel-Phänomen in Halb- bzw. Supraleitern.‎

Bookseller reference : 50672

‎Gerster, Thomas Villanova (Wilhelm), Schriftsteller und Mönch (1869-1940)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Brixen, 20. VIII. 1910, 8°. 1/2 Seite. Mit Umschlag.‎

‎An Prof. Ernst in Prag: "Leider ist der gute Bruder Norbert vor drei Jahren gestorben. Um aber Ihrer Tochter eine Freude zu machen, übersende ich ihr ein Gedichtlein, das ich in seinen Schriften fand. Es wird wohl auch willkommen sein [...]" - Gerster war 1896-1919 Lektor und Domprediger in Brixen, anschließend bis 1940 Prediger und Volksmissionar in Meran.‎

Bookseller reference : 40636

‎Gerlach, Richard, Schriftsteller, Zoologe und Völkerkundler (1899-1973)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Hannover, 10. IV. 1962, Qu.-8°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An Banniza mit Dank für einen Ausstellungsbericht und Übersendung eines Gedichtes.‎

Bookseller reference : 43114

‎Gerok, Karl, Pfarrer und Schriftsteller (1815-1890)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, 23. III. 1876, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An Pastor Th. Schäfer in Altona: "Die Aufnahme der genannten Fr. hat von meiner Seite nicht den geringsten Anstand. Nur wäre noch beim Vorstand [...] Dr. Braune in Altenburg anzufragen [...]"‎

Bookseller reference : 45208

‎Geffroy, Gustave, Schriftsteller (1855-1926)‎

‎Constantin Guys. L'historien du second empire.‎

‎o.J. Paris, Gallimard, 1904, Fol. Reich illustriert auf 17 Tafeln (4 farb., 1 gefalt.) und im Text. 2 nn. Bl., 191 Seiten. Mod. HMaroquin mit eingeb. Orig.-Umschlag und Kopfgoldschnitt.‎

‎Erste Ausgabe. - Eins (Nr. 167) von 172 Ex. auf Vélin du Marais (Gesamtaufl. 254). - Die Platten wurden nach dem Druck zerstört. - Vorne und unten unbeschnitten.‎

Bookseller reference : 51020

‎George, Manfred, Schriftsteller (1893-1965)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. New York, 15. VI. 1954, Fol. 1 Seite. "Air letter".‎

‎An Friedrich Luft, Redakteur der Neuen Zeitung in Berlin: "[...] ist es Ihnen recht, wenn ich einen Artikel über Oscar Maria Graf anlässlich seines 60. Geburtstags (am 22. Juli) schreibe? Das Thema ist bunt, abenteuerlich und in seiner amerikanischen Phase überraschend [...]" - Manfred George (Manfred Georg Cohn, Manfred Georg) war von 1939 an bis zu seinem Tode Chefredakteur der deutsch-jüdischen Exilzeitung "Aufbau" in New York.‎

Bookseller reference : 44922

‎Gerard, James Watson, Diplomat (1867-1951)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. Ergänzungen und U.‎

‎o.J. Berlin, 22. I. 1917, 4°. 1 Seite.‎

‎An Maximilian Harden, dem er ein Widmungsexemplar von William Jennings Bryans "The Commoner" sowie einen Brief von Mr. Keedick übersendet. - Gerard trat 1917 aus dem diplomatischen Dienst aus und veröffentlichte über seine Zeit in Deutschland die Bücher "My Four Years in Germany" (1917; verfilmt 1918) und "Face to Face with Kaiserism" (1918).‎

Bookseller reference : 43657

‎Geibel, Emanuel, Schriftsteller (1815-1884)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Lindau, 16. IX. 1854, Gr.-8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Herrn und Freund wegen eines Manuskriptheftes, das er erst im Winter durchgehen können wird sowie wegen zweier Huldigungsgedichte: "[...] Neben den größten Dichtern aller Zeiten genannt zu werden, steht mir wenig zu; und wenn auch die Weise, wie das in Ihrem Gedichte geschieht, keine Gleichstellung einschließt, so fordert sie doch zur Vergleichung heraus [...]" - Geibel war zur Kur in Lindau.‎

Bookseller reference : 44859

‎Geißler, Horst Wolfram, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Masch. Postkarte mit eigenh. U. sowie Porträtdruck mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. München, 11. V. 1966, Kl.-8°.‎

‎An Josef Mertens in Jülich: "[...] Ich habe Germanistik studiert, und seit Jakob Grimm schreiben die Germanisten grundsätzlich (in ihren wissenschaftlichen Werken) alles klein, ausgenommen die Eigennamen. Für den Tagesgebrauch hat sich das leider nicht eingeführt; denn die Großschreibung der sog. Hauptwörter ist meiner Ansicht nach ein vollkommener Unsinn, den übrigens, so viel ich weiß, außer uns nur noch die Dänen praktizieren; es ist eine Angewohnheit, die um die Renaissancezeit aufgekommen ist, denn die mittelalterlichen deutschen Handschriften z. B. das Nibelungenlied, haben die Kleinschreibung, ausgenommen an Stellen, die besonders verziert werden sollen. Und überlegen Sie nur einmal, was man beim Maschinenschreiben einsparen würde, wenn man nicht immer bei jedem Großbuchstaben auf die Umschalttaste drücken müßte. Da die Großschreiberei meiner Überzeugung nach durch nichts als die Gewohnheit begründet ist, sollte man sie abschaffen [...]"‎

Bookseller reference : 41875

‎Genée, Rudolf, Schriftsteller (1824-1914)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 22. X. 1896, 8°. 2 Seiten. Absenderstempel.‎

‎An Maximilian Harden mit einem Separatabzug seines Aufssatzes aus der Nationalzeitung über Ifflands Berliner Theaterleitung. Harden könne am 14. November auf das 100-jährige Jubiläum von Ifflands Wirken hinweisen:"[...] Das Bild des musterhaftesten aller dagewesenen Berliner Theaterleiter soll auch einen Reflex auf die jetzigen Zustände werfen [...]"‎

Bookseller reference : 43723

‎Geißler, Horst Wolfram, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Eigenh. Manuskript mit Widmung und U. sowie eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne.Ort, 20. I. 1977, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 Seiten.‎

‎I. Die Seiten 5 und 6 aus einem unveröffentlichten Manuskript über die Schlangensäule auf dem Hippodromplatz in Istanbul. - II. Sieben Zeilen umfassendes Zitat aus "Odysseus und Penelope".‎

Bookseller reference : 43112

‎Geißler, Horst Wolfram, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 29. VI. 1980, Gr.-8°. 2 Seiten. Mit Umschlag.‎

‎An den Schriftsteller Wolfgang Lindenblatt in München wegen der Frage der Übersiedelung und mit dem Entschluß, die Wohnung zu behalten: "Ich schmökere herum und vermeide es nach Möglichkeit noch mehr Bücher zu kaufen." Über Romain Rollands "Musikalische Reise" und den Briefwechsel mit Malwida von Meysenbug. "Der Esprit steht links." Sodann über Knut Hamsun und seinen politischen Starrsinn.‎

Bookseller reference : 52013

‎Gerbert, Martin, Fürstabt und Musikhistoriker (1720-1793)‎

‎Gestochenes Porträt (Egid Verhelst fec. Mannheim) aus Allgemeine deutsche Bibliothek, Bd. 60.‎

‎o.J. Berlin, Nicolai, 1785, 8° (17,5 x 10,5 cm)..‎

‎Porträt im Oval mit Abtsinsignien und Eule.‎

Bookseller reference : 52137

‎Geiger, Willi, Maler und Radierer (1878-1971)‎

‎Exlibris "Albert Wustl". Originalradierung mit eigenh. Bleistiftsignatur "Geiger".‎

‎o.J. München, um 1924, Blattgr. 16,5 x 14,5 cm. Plattengr.: 9,6 x 8,4 cm.‎

‎Schreyl 297. Gutenberg 3406. - Kniendes Paar mit astrologischem Blatt, von Himmelskörpern und Sternbahnen umgeben. "Willi Geigers Blatt wirft Fragen auf: Schwebt das Paar auf Wolken im Weltall? Wohin zeigt der Finger des Mannes? Worauf weist der Davidstern hin? Will der Mann den Weg ins gelobte Land zeigen?" (DEG-Website). - Fälzchen.‎

Bookseller reference : 48530

‎Gaudry, Jean, Maler und Schriftsteller (1933-1991)‎

‎5 eigenh. Briefe mit U. sowie masch. Brief mit eigenh. U. und 2 Karten.‎

‎o.J. Orléans, 15. XI. 1962 bis 14. VII. 1967, Verschied. Formate. Zus. ca. 14 Seiten.‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013) u. a. über einen Autounfall, Zeitungsberichte, seinen Beitrag zu "La Lune en Rodage", über einen Siebdruck von Vasarely für "Panderma": "Après deux ans de merdonnage, d'emmerdements multiples [...] j'ai repris hardiement les pinceaux [...]" Erwähnt mehrfach Anatole Jakovsky. - Eins der Neujahrskärtchen mit abstakter Federzeichnung.‎

Bookseller reference : 52820

‎Garstka, Manfred, Maler (geb. 1937)‎

‎Eigenh. Brief und masch. Brief, jeweils mit eigenh. U.‎

‎o.J. Hamburg, 27. XII. 1962 bis 30. V. 1967, Fol. 2 Seiten.‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013), über Garstkas Beitrag zu "La Lune en Rodage".‎

Bookseller reference : 52813

‎Geiger, Willi, Maler und Radierer (1878-1971)‎

‎"Exlibris Galston". Originalradierung mit eigenh. Bleistiftsignatur "G.".‎

‎o.J. München, um 1921, Blattgr. 17,5 x 13 cm. Plattengr.: 8,2 x 7,4 bzw. 2,5 x 7 cm.‎

‎Schreyl 267. Gutenberg 3164. - Remarquedruck. Lesender in Segelboot, dahinter gebirgige Küste; darunter von einer zweiten kleinen Platte: Klaviertastatur mit Lorbeerkranz. Im Druck monogrammiert. - Gottfried Galston (1879-1950) war ein gefeierter Pianist und lebte 1910-1921 in Planegg bei München. - Fälzchen.‎

Bookseller reference : 48526

‎Geißler, Max, Schriftsteller und Redakteur (1868-1945)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Weimar, 22. VII. 1915, Gr.-8°. 1/2 Seite. Typographischer Rahmen "Autographen-Post zugunsten des Deutschen Kriegs-Waisen-Heims".‎

‎"Und birgst du dein Herz wie ein Vöglein im Nest, | Ich find' es in Felsenspalten. | Und hältst Du's mit beiden Händen fest, | Du kannst es doch nicht halten! [...]"‎

Bookseller reference : 42936

‎Geiger, Ludwig, Literaturhistoriker (1848-1919)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, ohne Jahr (ca. 1900), Gr.-4°. 1/2 Seite. Briefkopf.‎

‎An Maximilian Harden dessen Verteidigungsschrift er gelesen habe. - Randeinrisse.‎

Bookseller reference : 43724

‎Gebhardt, Eduard von, Maler (1838-1925)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 8°. 1/2 Seite.‎

Bookseller reference : 49135

‎Geibel, Carl, Verleger und Autographensammler (1842-1910)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 11. III. 1899, Gr.-8°. 1 Seire.‎

‎An eine Dame über den Eingang von Spenden. - Geibel baute Duncker & Humblot zu einem der führenden wissenschaftlichen Verlage im Kaiserreich aus. Carl Geibel war 1872 Gründungsmitglied des Vereins für Socialpolitik. - Die erste seiner Autographensammlungen wurde 1888, die zweite 1911 bei Boerner versteigert. Berühmt wurde der Luther-Brief aus dieser Sammlung, den Pierpont Morgan für 102.000 Mark kaufte, um ihn Kaiser Wilhelm II. zu schenken. Mit Strohmännern trieb er den Zuschlag in diese repräsentative Höhe.‎

Bookseller reference : 51985

‎Genzmer, Harald, Komponist (1909-2007)‎

‎2 eigenh. musikalische Albumblätter mit Widmung und U.‎

‎o.J. München, ca. 1989, Qu.-8°. Zus. 2 Seiten. Mit eigenh. Umschlägen.‎

‎Hübsche zweitaktige Notenzitate.‎

Bookseller reference : 46928

‎Georgii, Theodor, Bildhauer (1883-1963)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 6. II. 1961, 4°. 1 Seite.‎

‎An einen Stuttgarter Galeristen, Dank für Beileidsbekundungen zum Tod seiner Ehefrau Irene Georgii, auf der Rückseite der gedruckten Danksagung: "[...] Du erkennst richtig, dass die Trennung von meiner Frau einen ganz grosssen Verlust bedeutet. Umsomehr habe ich Grund zur Dankbarkeit dass Gott sie mir in fast 54 Jahre währender Ehe geschenkt und erhalten hat [...]". - Georgii studierte an der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart und seit 1905 in München bei Adolf von Hildebrand, dessen Tochter er 1907 heiratete. Er wurde Mitglied der Münchener Sezession.‎

Bookseller reference : 50037

‎Fulda, Ludwig, Schriftsteller (1862-1939)‎

‎3 eigenh. Briefkarten mit U.‎

‎o.J. Berlin, 2. VII. 1898 bis 20. III. 1922, Qu.-Kl.-8°. Zus. 3 Seiten.‎

‎(1898:) An den Schriftsteller Rudolf Stratz mit Dank für die Widmung seines Dramas, dem er Erfolg vorhersagt. - (1915:) Kann an einem Vortragsabend nicht mitwirken. - (1922:) Sendet einen Beitrag zur Ehrung von Arno Holz.‎

Bookseller reference : 42934

‎Gan, Peter (d. i. Richard Moering), Schriftsteller (1894-1974)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Richard Moering".‎

‎o.J. Hamburg, 10. II. 1964, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An Heinrich Maria Ledig-Rowohlt: "[...] da fernmündlich zu Ihnen vorzudringen, mir nicht hat glücken sollen, so möchte ich mich fernschriftlich - und von Herzen - bei Ihnen bedanken für Ihre so freundlich-substantiellen Glückwünsche zu meinem Siebzigsten. Zugleich möchte ich der aufrichtigen (wenn freilich auch nur schüchternen) Hoffnung Ausdruck geben: Ihrer vielbeschäftigten Güte ein gelegentliches Wiedersehen verdanken zu dürfen [...]" - Gan emigrierte 1938 nach Paris, wurde später in Gurs interniert und ging 1942 nach Spanien. 1946 kehrte er nach Paris, 1958 nach Hamburg zurück. - Selten.‎

Bookseller reference : 41498

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