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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Voila! t'es devenu rentier, moi médecin, lui est devenu Lion. - Qu'est-ce que c'est que ça? - C'est une espèce de bête... - Tais-toi donc, s'il nous entendait. - N'aie pas peur il n'a plus de dents: c'est un vieux lion!‎

‎o.J. (- Sieh da, Du bist Privatier geworden, ich Arzt, und er Löwe. - Was ist denn das? - Das ist eine bestimmte Tierart... - Sei still, wenn er uns hört! - Keine Angst, der hat keine Zähne mehr: er ist ein alter Löwe!) (Anm.: gemeint ist ein gealteter Gesellschaftslöwe). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger & Cie, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 25,8:34 cm. ? Gering fleckig. Literatur: Daumier-Register 599; Delteil 599, Blatt 43 der Folge ?Types Parisiens?, erschienen 18.11.1841 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎TYPES PARISIENS. (Pariser Typen) ist eine Serie von 50 Lithographien, welche zwischen Oktober 1840 und Januar 1843 im LE CHARIVARI erschienen sind. Die Blätter DR 502 und 503 erschienen separat im Jahre 1838. Zuvor erschienen die Blätter 1 bis 42 dieser Serie im Jahr 1839 bis 1840 in LA CARICATURE PROVISOIRE und LE FIGARO.‎

Bookseller reference : HD-063

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Garçon, qu'est-ce que c'est que ça?... vous n'entendez pas vos intérêts; il fallait le faire couver, vous l'auriez vendu au cresson.‎

‎o.J. (Hören Sie mal Kellner! Sie nehmen Ihre Interessen nicht richtig wahr! Sie hätten das Ei bedecken und ausbrüten sollen und dann das Hühnchen auf Kresse servieren!). Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger Edit R du Croissant 16, Chez Aubert Pl. De la Bourse, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 25,5:34,8 cm. ? Einriss und kleine Falte links oben. Literatur: Daumier-Register 602; Delteil 602, Blatt 46 der Folge ?Types Parisiens?, erschienen 15.12.1841 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎TYPES PARISIENS. (Pariser Typen) ist eine Serie von 50 Lithographien, welche zwischen Oktober 1840 und Januar 1843 im LE CHARIVARI erschienen sind. Die Blätter DR 502 und 503 erschienen separat im Jahre 1838. Zuvor erschienen die Blätter 1 bis 42 dieser Serie im Jahr 1839 bis 1840 in LA CARICATURE PROVISOIRE und LE FIGARO.‎

Bookseller reference : HD-064

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Sans doute Mr. Riflot le droit de pétition est sacré; mais on en abuse! témoin celle dont vous nous parlez: imposer les célibataires comme inutiles à la population ! j'en suis faché pour les gens mariés; mais s'il faut le dire il n'en est aucun qui, plus que moi Coquelet, ait aidé à la population.‎

‎o.J. (Kein Zweifel, Monsieur Riflot, das Petitionsrecht ist heilig, aber es wird ausgenutzt. Das beste Beispiel, wovon wir gerade sprachen: man will die Junggesellen besteuern, da sie angeblich für die Gesellschaft nutzlos sind. Mir tun die Verheirateten leid. ... man muss schon sagen, dass es wohl niemanden gibt, der so viel wie ich, Coquelet, für die Entwicklung der Gesellschaft beigetragen hat.). Lithographie, auf chamoisfarbenemVelin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie. sowie: Au Bureau de Charivari Rue du Croissant 16. Blattgröße 33,2:24 cm. ? Leicht angeschmutzt. Literatur: Daumier-Register 612; Delteil 612. Blatt 6 der Folge ?La Journée du Célibataire?, erschienen am 4.06.1839. ? Sur papier blanc!‎

‎LA JOURNÉE DU CÉLIBATAIRE (Der Tagesablauf eines Junggesellen) ist eine Serie von 12 Lithographien, die zwischen dem 14. April und dem 15. September 1839 im ?Le Charivari? erschienen sind.‎

Bookseller reference : HD-065

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎11 HEURES DU MATIN. Mr. Coquelet voulant offrir un bouquet de violette à Mlle. Palissandre, se reproche: et lavant son mouchoir de ses propres mains, il rassure sa conscience au moyen de cette économie.‎

‎o.J. (ELF UHR MORGENS. Monsieur Coquelet möchte Mlle Palissandre einen Veilchenstrauss schenken: er macht sich Vorwürfe über diese finanzielle Extravaganz und wäscht daher, um sein Gewissen zu beruhigen, sein Taschentuch mit eigenen Händen). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie., sowie: Au bureau du Charivari rue du Croissant 16. Blattgröße 33:24 cm. ? Durjchgehend braunfleckig. Literatur: Daumier-Register 611; Delteil 611, Blatt 5 aus der Serie ?La Journée du Célibataire?, erschienen 12.05.1839 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc! Da die Darstellung schief auf den Papierbogen gedruckt und auch die Blattnummer ?5? mit Bleistift hinzugefügt wurde, handelt es sich bei vorliegendem Blatt möglicherweise um einen Probedruck!‎

‎LA JOURNÉE DU CÉLIBATAIRE (Der Tagesablauf eines Junggesellen) ist eine Serie von 12 Lithographien, welche zwischen dem 14. April und dem 15. September 1839 im Charivari erschienen sind. - ALBUM. Die ganze Serie erschien auch in einem Album gleichen Namens: La Journée du Célibataire. Paris, Bauger (Drucker Aubert). Die 12 Lithographien (DR 607-618) sur blanc in schwarz-weiß waren für 12 Francs erhältlich; außerdem gab es eine farbige Ausgabe zu 18 Francs. Das Album wurde in ?Le Charivari? vom 5.11.1839 annonciert. - ZU DIESER SERIE. Daumier geht durch den Tag eines Junggesellen, der hier Monsieur Coquelet heisst, und zeigt seine Beschäftigung. Er beginnt um 7 Uhr morgens und endet um 9 Uhr abends. Die Serie ist wie eine fortlaufende Geschichte und eignet sich daher auch sehr gut als Album. - Baudelaire definierte die Existenz des Flaneurs oder Dandys folgendermaßen: ?Das Dandytum erscheint vor allem in den Übergangsepochen, in denen die Demokratie noch nicht allmächtig ist und die Aristokratie erst teilweise wackelt, nur teilweise herabgezogen ist. In den Wirren einer solchen Zeit können ein paar gesellschaftliche abgehobene, degoutierte, müßige Männer, die freilich reich an angeborener Kraft sind, den Plan fassen, eine neue Aristokratie zu gründen, die umso schwieriger zu zähmen sein wird, als sie auf den kostbarsten und am schwersten zu erwerbenden Fähigkeiten und den Gaben des Himmels beruht, die Arbeit und Geld alleine nicht verleihen können. Das Dandytum ist der letzte Ausbruch von Heroismus in der Dekadenz. ? Es ist ein Sonnenuntergang, und wie das Gestirn bei seinem Niedergang ist es prachtvoll, ohne Wärme und voller Melancholie?. - JUNGGESELLEN. Daumier hatte selber erst mit 38 Jahren die junge Schneiderin Alexandrine Dassy geheiratet, kannte sich also mit den Problemen des bürgerlichen Junggesellen bestens aus. Nur hatte er, im Gegensatz zu seiner Kunstfigur, Monsieur Coquelet, es gewagt, den Sprung in die Ehe zu wagen, während Coquelet aus Ersparnisgründen oder Geiz auf eine feste Bindung verzichtete. - Daumier zielt in dessen Person nicht nur auf die Eintönigkeit des Junggesellendaseins ab, sondern vor allem auf den Geiz eines solchen Mitglieds der Gesellschaft. Die damit verbundene Einsamkeit des Einzelgängers steigert sich in einer übertriebenen Liebe zum Tier, meist Hund, Katze, Kanarienvogel aber auch einer Pflanze, die im Fenster-Blumentopf liebevoll gepflegt wird und als Ersatz dienten. Wehmut auf verpasste Gelegenheiten schimmert gelegentlich durch, während der voll kontrollierte Tagesablauf zwischen 7 Uhr morgens und 9 Uhr abends die Limiten der menschlichen Entfaltung und die Verschwendung wertvoller Zeit auf subtile Art anprangert.‎

Bookseller reference : HD-066

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Sans doute Mr. Riflot le droit de pétition est sacré; mais on en abuse! témoin celle dont vous nous parlez: imposer les célibataires comme inutiles à la population ! j'en suis faché pour les gens mariés; mais s'il faut le dire il n'en est aucun qui, plus que moi Coquelet, ait aidé à la population.‎

‎o.J. (Kein Zweifel, Monsieur Riflot, das Petitionsrecht ist heilig, aber es wird ausgenutzt. Das beste Beispiel, wovon wir gerade sprachen: man will die Junggesellen besteuern, da sie angeblich für die Gesellschaft nutzlos sind. Mir tun die Verheirateten leid. ... man muss schon sagen, dass es wohl niemanden gibt, der so viel wie ich, Coquelet, für die Entwicklung der Gesellschaft beigetragen hat). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie., sowie: Au bureau du Charivari rue du Croissant 16. Blattgröße 34,3:25,7 cm. ? Besonders in der linken oberen Ecke braunfleckig. Literatur: Daumier-Register 612; Delteil 612, Blatt 6 (Zahl mit Bleistift hinzugefügt) aus der Serie ?La Journée du Célibataire?, erschienen 4.06.1839 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎LA JOURNÉE DU CÉLIBATAIRE (Der Tagesablauf eines Junggesellen) ist eine Serie von 12 Lithographien, welche zwischen dem 14. April und dem 15. September 1839 im Charivari erschienen sind. - ALBUM. Die ganze Serie erschien auch in einem Album gleichen Namens: La Journée du Célibataire. Paris, Bauger (Drucker Aubert). Die 12 Lithographien (DR 607-618) sur blanc in schwarz-weiß waren für 12 Francs erhältlich; außerdem gab es eine farbige Ausgabe zu 18 Francs. Das Album wurde in ?Le Charivari? vom 5.11.1839 annonciert. - ZU DIESER SERIE. Daumier geht durch den Tag eines Junggesellen, der hier Monsieur Coquelet heisst, und zeigt seine Beschäftigung. Er beginnt um 7 Uhr morgens und endet um 9 Uhr abends. Die Serie ist wie eine fortlaufende Geschichte und eignet sich daher auch sehr gut als Album. - Baudelaire definierte die Existenz des Flaneurs oder Dandys folgendermaßen: ?Das Dandytum erscheint vor allem in den Übergangsepochen, in denen die Demokratie noch nicht allmächtig ist und die Aristokratie erst teilweise wackelt, nur teilweise herabgezogen ist. In den Wirren einer solchen Zeit können ein paar gesellschaftliche abgehobene, degoutierte, müßige Männer, die freilich reich an angeborener Kraft sind, den Plan fassen, eine neue Aristokratie zu gründen, die umso schwieriger zu zähmen sein wird, als sie auf den kostbarsten und am schwersten zu erwerbenden Fähigkeiten und den Gaben des Himmels beruht, die Arbeit und Geld alleine nicht verleihen können. Das Dandytum ist der letzte Ausbruch von Heroismus in der Dekadenz. ? Es ist ein Sonnenuntergang, und wie das Gestirn bei seinem Niedergang ist es prachtvoll, ohne Wärme und voller Melancholie?. - JUNGGESELLEN. Daumier hatte selber erst mit 38 Jahren die junge Schneiderin Alexandrine Dassy geheiratet, kannte sich also mit den Problemen des bürgerlichen Junggesellen bestens aus. Nur hatte er, im Gegensatz zu seiner Kunstfigur, Monsieur Coquelet, es gewagt, den Sprung in die Ehe zu wagen, während Coquelet aus Ersparnisgründen oder Geiz auf eine feste Bindung verzichtete. - Daumier zielt in dessen Person nicht nur auf die Eintönigkeit des Junggesellendaseins ab, sondern vor allem auf den Geiz eines solchen Mitglieds der Gesellschaft. Die damit verbundene Einsamkeit des Einzelgängers steigert sich in einer übertriebenen Liebe zum Tier, meist Hund, Katze, Kanarienvogel aber auch einer Pflanze, die im Fenster-Blumentopf liebevoll gepflegt wird und als Ersatz dienten. Wehmut auf verpasste Gelegenheiten schimmert gelegentlich durch, während der voll kontrollierte Tagesablauf zwischen 7 Uhr morgens und 9 Uhr abends die Limiten der menschlichen Entfaltung und die Verschwendung wertvoller Zeit auf subtile Art anprangert.‎

Bookseller reference : HD-067

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎UNE HEURE. promenade au Luxembourg. Va gredin, avale z'en! tu verras ce que c'est que d'être jeté à l'eau par un p...p...p...pol...is...son comme toi!!....‎

‎o.J. (EIN UHR. Spaziergang im Luxembourg Park. Komm her, Nichtsnutz, schluck es! Du wirst schon sehen, was es bedeutet, wenn man von einem Schurken, wie Du einer bist, ins Wasser geworfen wird!..). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie., sowie: Au bureau du Charivari rue du Croissant 16. Blattgröße 33,1:24,2 cm. Literatur: Daumier-Register 613; Delteil 613, Blatt 7 (Zahl mit Bleistift hinzugefügt) aus der Serie ?La Journée du Célibataire?, erschienen 17.06.1839 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎LA JOURNÉE DU CÉLIBATAIRE (Der Tagesablauf eines Junggesellen) ist eine Serie von 12 Lithographien, welche zwischen dem 14. April und dem 15. September 1839 im Charivari erschienen sind. - ALBUM. Die ganze Serie erschien auch in einem Album gleichen Namens: La Journée du Célibataire. Paris, Bauger (Drucker Aubert). Die 12 Lithographien (DR 607-618) sur blanc in schwarz-weiß waren für 12 Francs erhältlich; außerdem gab es eine farbige Ausgabe zu 18 Francs. Das Album wurde in ?Le Charivari? vom 5.11.1839 annonciert. - ZU DIESER SERIE. Daumier geht durch den Tag eines Junggesellen, der hier Monsieur Coquelet heisst, und zeigt seine Beschäftigung. Er beginnt um 7 Uhr morgens und endet um 9 Uhr abends. Die Serie ist wie eine fortlaufende Geschichte und eignet sich daher auch sehr gut als Album. - Baudelaire definierte die Existenz des Flaneurs oder Dandys folgendermaßen: ?Das Dandytum erscheint vor allem in den Übergangsepochen, in denen die Demokratie noch nicht allmächtig ist und die Aristokratie erst teilweise wackelt, nur teilweise herabgezogen ist. In den Wirren einer solchen Zeit können ein paar gesellschaftliche abgehobene, degoutierte, müßige Männer, die freilich reich an angeborener Kraft sind, den Plan fassen, eine neue Aristokratie zu gründen, die umso schwieriger zu zähmen sein wird, als sie auf den kostbarsten und am schwersten zu erwerbenden Fähigkeiten und den Gaben des Himmels beruht, die Arbeit und Geld alleine nicht verleihen können. Das Dandytum ist der letzte Ausbruch von Heroismus in der Dekadenz. ? Es ist ein Sonnenuntergang, und wie das Gestirn bei seinem Niedergang ist es prachtvoll, ohne Wärme und voller Melancholie?. - JUNGGESELLEN. Daumier hatte selber erst mit 38 Jahren die junge Schneiderin Alexandrine Dassy geheiratet, kannte sich also mit den Problemen des bürgerlichen Junggesellen bestens aus. Nur hatte er, im Gegensatz zu seiner Kunstfigur, Monsieur Coquelet, es gewagt, den Sprung in die Ehe zu wagen, während Coquelet aus Ersparnisgründen oder Geiz auf eine feste Bindung verzichtete. - Daumier zielt in dessen Person nicht nur auf die Eintönigkeit des Junggesellendaseins ab, sondern vor allem auf den Geiz eines solchen Mitglieds der Gesellschaft. Die damit verbundene Einsamkeit des Einzelgängers steigert sich in einer übertriebenen Liebe zum Tier, meist Hund, Katze, Kanarienvogel aber auch einer Pflanze, die im Fenster-Blumentopf liebevoll gepflegt wird und als Ersatz dienten. Wehmut auf verpasste Gelegenheiten schimmert gelegentlich durch, während der voll kontrollierte Tagesablauf zwischen 7 Uhr morgens und 9 Uhr abends die Limiten der menschlichen Entfaltung und die Verschwendung wertvoller Zeit auf subtile Art anprangert.‎

Bookseller reference : HD-068

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎2 HEURES. Le gouter d'azor. Que voulez vous, mon cher: cette bête n'a que moi, vous, vous avez tout le monde.‎

‎o.J. (ZWEI UHR. Azors Vesperbrot. Was wollen Sie, mein Lieber, dieses arme Tier hat nur mich. Sie, Sie haben die ganze Welt!). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie., sowie: Au bureau du Charivari rue du Croissant 16. Blattgröße 33:24 cm. ? Gering stockfleckig. Literatur: Daumier-Register 614; Delteil 614, Blatt 8 (Zahl mit Bleistift hinzugefügt) aus der Serie ?La Journée du Célibataire?, erschienen 22.06.1839 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎LA JOURNÉE DU CÉLIBATAIRE (Der Tagesablauf eines Junggesellen) ist eine Serie von 12 Lithographien, welche zwischen dem 14. April und dem 15. September 1839 im Charivari erschienen sind. - ALBUM. Die ganze Serie erschien auch in einem Album gleichen Namens: La Journée du Célibataire. Paris, Bauger (Drucker Aubert). Die 12 Lithographien (DR 607-618) sur blanc in schwarz-weiß waren für 12 Francs erhältlich; außerdem gab es eine farbige Ausgabe zu 18 Francs. Das Album wurde in ?Le Charivari? vom 5.11.1839 annonciert. - ZU DIESER SERIE. Daumier geht durch den Tag eines Junggesellen, der hier Monsieur Coquelet heisst, und zeigt seine Beschäftigung. Er beginnt um 7 Uhr morgens und endet um 9 Uhr abends. Die Serie ist wie eine fortlaufende Geschichte und eignet sich daher auch sehr gut als Album. - Baudelaire definierte die Existenz des Flaneurs oder Dandys folgendermaßen: ?Das Dandytum erscheint vor allem in den Übergangsepochen, in denen die Demokratie noch nicht allmächtig ist und die Aristokratie erst teilweise wackelt, nur teilweise herabgezogen ist. In den Wirren einer solchen Zeit können ein paar gesellschaftliche abgehobene, degoutierte, müßige Männer, die freilich reich an angeborener Kraft sind, den Plan fassen, eine neue Aristokratie zu gründen, die umso schwieriger zu zähmen sein wird, als sie auf den kostbarsten und am schwersten zu erwerbenden Fähigkeiten und den Gaben des Himmels beruht, die Arbeit und Geld alleine nicht verleihen können. Das Dandytum ist der letzte Ausbruch von Heroismus in der Dekadenz. ? Es ist ein Sonnenuntergang, und wie das Gestirn bei seinem Niedergang ist es prachtvoll, ohne Wärme und voller Melancholie?. - JUNGGESELLEN. Daumier hatte selber erst mit 38 Jahren die junge Schneiderin Alexandrine Dassy geheiratet, kannte sich also mit den Problemen des bürgerlichen Junggesellen bestens aus. Nur hatte er, im Gegensatz zu seiner Kunstfigur, Monsieur Coquelet, es gewagt, den Sprung in die Ehe zu wagen, während Coquelet aus Ersparnisgründen oder Geiz auf eine feste Bindung verzichtete. - Daumier zielt in dessen Person nicht nur auf die Eintönigkeit des Junggesellendaseins ab, sondern vor allem auf den Geiz eines solchen Mitglieds der Gesellschaft. Die damit verbundene Einsamkeit des Einzelgängers steigert sich in einer übertriebenen Liebe zum Tier, meist Hund, Katze, Kanarienvogel aber auch einer Pflanze, die im Fenster-Blumentopf liebevoll gepflegt wird und als Ersatz dienten. Wehmut auf verpasste Gelegenheiten schimmert gelegentlich durch, während der voll kontrollierte Tagesablauf zwischen 7 Uhr morgens und 9 Uhr abends die Limiten der menschlichen Entfaltung und die Verschwendung wertvoller Zeit auf subtile Art anprangert.‎

Bookseller reference : HD-069

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎TROIS HEURES. Monsieur Coquelet à la police correctionnelle, admire cette institution qui met à l'abri des audacieuses entreprises d'êtres corrompus.‎

‎o.J. (DREI UHR. Monsieur Coquelet bei der Ordnungspolizei: er bewundert diese Einrichtung, die die kühnen Machenschaften korrupter Zeitgenossen ans Licht zerrt). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie., sowie: Chez Bauger R du Croissant 16. Blattgröße 33:24 cm. ? Durchgehend stockfleckig, kleine Fehlstelle im Oberrand rechts, Quetschfalte im linken Rand oben. Literatur: Daumier-Register 615; Delteil 615, Blatt 9 (Zahl mit Bleistift hinzugefügt) aus der Serie ?La Journée du Célibataire?, erschienen 20.08.1839 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎LA JOURNÉE DU CÉLIBATAIRE (Der Tagesablauf eines Junggesellen) ist eine Serie von 12 Lithographien, welche zwischen dem 14. April und dem 15. September 1839 im Charivari erschienen sind. - ALBUM. Die ganze Serie erschien auch in einem Album gleichen Namens: La Journée du Célibataire. Paris, Bauger (Drucker Aubert). Die 12 Lithographien (DR 607-618) sur blanc in schwarz-weiß waren für 12 Francs erhältlich; außerdem gab es eine farbige Ausgabe zu 18 Francs. Das Album wurde in ?Le Charivari? vom 5.11.1839 annonciert. - ZU DIESER SERIE. Daumier geht durch den Tag eines Junggesellen, der hier Monsieur Coquelet heisst, und zeigt seine Beschäftigung. Er beginnt um 7 Uhr morgens und endet um 9 Uhr abends. Die Serie ist wie eine fortlaufende Geschichte und eignet sich daher auch sehr gut als Album. - Baudelaire definierte die Existenz des Flaneurs oder Dandys folgendermaßen: ?Das Dandytum erscheint vor allem in den Übergangsepochen, in denen die Demokratie noch nicht allmächtig ist und die Aristokratie erst teilweise wackelt, nur teilweise herabgezogen ist. In den Wirren einer solchen Zeit können ein paar gesellschaftliche abgehobene, degoutierte, müßige Männer, die freilich reich an angeborener Kraft sind, den Plan fassen, eine neue Aristokratie zu gründen, die umso schwieriger zu zähmen sein wird, als sie auf den kostbarsten und am schwersten zu erwerbenden Fähigkeiten und den Gaben des Himmels beruht, die Arbeit und Geld alleine nicht verleihen können. Das Dandytum ist der letzte Ausbruch von Heroismus in der Dekadenz. ? Es ist ein Sonnenuntergang, und wie das Gestirn bei seinem Niedergang ist es prachtvoll, ohne Wärme und voller Melancholie?. - JUNGGESELLEN. Daumier hatte selber erst mit 38 Jahren die junge Schneiderin Alexandrine Dassy geheiratet, kannte sich also mit den Problemen des bürgerlichen Junggesellen bestens aus. Nur hatte er, im Gegensatz zu seiner Kunstfigur, Monsieur Coquelet, es gewagt, den Sprung in die Ehe zu wagen, während Coquelet aus Ersparnisgründen oder Geiz auf eine feste Bindung verzichtete. - Daumier zielt in dessen Person nicht nur auf die Eintönigkeit des Junggesellendaseins ab, sondern vor allem auf den Geiz eines solchen Mitglieds der Gesellschaft. Die damit verbundene Einsamkeit des Einzelgängers steigert sich in einer übertriebenen Liebe zum Tier, meist Hund, Katze, Kanarienvogel aber auch einer Pflanze, die im Fenster-Blumentopf liebevoll gepflegt wird und als Ersatz dienten. Wehmut auf verpasste Gelegenheiten schimmert gelegentlich durch, während der voll kontrollierte Tagesablauf zwischen 7 Uhr morgens und 9 Uhr abends die Limiten der menschlichen Entfaltung und die Verschwendung wertvoller Zeit auf subtile Art anprangert.‎

Bookseller reference : HD-070

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎5 HEURES DU SOIR. Mr. Coquelet vous êtes un être insociable: vous vous entendez avec votre chien; voila deux fois que j'en ai 149, il saute sur la table et il brouille tout. Votre chien est un compère!...‎

‎o.J. (FÜNF UHR ABENDS. Monsieur Coquelet, Sie sind ein ungeselliger Mensch: Sie stecken mit Ihrem Hund unter einer Decke! Schon zweimal hatte ich 149, und dann springt er auf den Tisch und bringt alles durcheinander. Ihr Hund ist Ihr Komplize.... Und Sie sind ein alter Betrüger!). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie., sowie: Au Bureau du Charivari R du Croissant 16. Blattgröße 33:23,8 cm. ? Durchgehend stockfleckig, verso am linken Rand alte Verklebung. Literatur: Daumier-Register 616; Delteil 616, Blatt 10 (Zahl mit Bleistift hinzugefügt) aus der Serie ?La Journée du Célibataire?, erschienen 25.08.1839 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎LA JOURNÉE DU CÉLIBATAIRE (Der Tagesablauf eines Junggesellen) ist eine Serie von 12 Lithographien, welche zwischen dem 14. April und dem 15. September 1839 im Charivari erschienen sind. - ALBUM. Die ganze Serie erschien auch in einem Album gleichen Namens: La Journée du Célibataire. Paris, Bauger (Drucker Aubert). Die 12 Lithographien (DR 607-618) sur blanc in schwarz-weiß waren für 12 Francs erhältlich; außerdem gab es eine farbige Ausgabe zu 18 Francs. Das Album wurde in ?Le Charivari? vom 5.11.1839 annonciert. - ZU DIESER SERIE. Daumier geht durch den Tag eines Junggesellen, der hier Monsieur Coquelet heisst, und zeigt seine Beschäftigung. Er beginnt um 7 Uhr morgens und endet um 9 Uhr abends. Die Serie ist wie eine fortlaufende Geschichte und eignet sich daher auch sehr gut als Album. - Baudelaire definierte die Existenz des Flaneurs oder Dandys folgendermaßen: ?Das Dandytum erscheint vor allem in den Übergangsepochen, in denen die Demokratie noch nicht allmächtig ist und die Aristokratie erst teilweise wackelt, nur teilweise herabgezogen ist. In den Wirren einer solchen Zeit können ein paar gesellschaftliche abgehobene, degoutierte, müßige Männer, die freilich reich an angeborener Kraft sind, den Plan fassen, eine neue Aristokratie zu gründen, die umso schwieriger zu zähmen sein wird, als sie auf den kostbarsten und am schwersten zu erwerbenden Fähigkeiten und den Gaben des Himmels beruht, die Arbeit und Geld alleine nicht verleihen können. Das Dandytum ist der letzte Ausbruch von Heroismus in der Dekadenz. ? Es ist ein Sonnenuntergang, und wie das Gestirn bei seinem Niedergang ist es prachtvoll, ohne Wärme und voller Melancholie?. - JUNGGESELLEN. Daumier hatte selber erst mit 38 Jahren die junge Schneiderin Alexandrine Dassy geheiratet, kannte sich also mit den Problemen des bürgerlichen Junggesellen bestens aus. Nur hatte er, im Gegensatz zu seiner Kunstfigur, Monsieur Coquelet, es gewagt, den Sprung in die Ehe zu wagen, während Coquelet aus Ersparnisgründen oder Geiz auf eine feste Bindung verzichtete. - Daumier zielt in dessen Person nicht nur auf die Eintönigkeit des Junggesellendaseins ab, sondern vor allem auf den Geiz eines solchen Mitglieds der Gesellschaft. Die damit verbundene Einsamkeit des Einzelgängers steigert sich in einer übertriebenen Liebe zum Tier, meist Hund, Katze, Kanarienvogel aber auch einer Pflanze, die im Fenster-Blumentopf liebevoll gepflegt wird und als Ersatz dienten. Wehmut auf verpasste Gelegenheiten schimmert gelegentlich durch, während der voll kontrollierte Tagesablauf zwischen 7 Uhr morgens und 9 Uhr abends die Limiten der menschlichen Entfaltung und die Verschwendung wertvoller Zeit auf subtile Art anprangert.‎

Bookseller reference : HD-071

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎SEPT HEURES. Mr. Coquelet rentre chez lui..... parole! mon cher, en tout bien tout honneur, une voisine, 45 ans; petite veuve très agréable; mais le coeur n'y est pour rien....‎

‎o.J. (SIEBEN UHR. Monsieur Coquelet auf dem Heimweg..... auf ein Wort, mein Lieber, ganz im Vertrauen, eine Nachbarin, 45 Jahre alt, eine kleine, sehr liebenswürdige Witwe; aber ein Herz aus Stein...). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie., sowie: Chez Bauger R du Croissant 16. Blattgröße 33:24,2 cm. ? Durchgehend stockfleckig, verso am linken Rand alte Verklebung. Literatur: Daumier-Register 617; Delteil 617, Blatt 11 (Zahl mit Bleistift hinzugefügt) aus der Serie ?La Journée du Célibataire?, erschienen 4.09.1839 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎LA JOURNÉE DU CÉLIBATAIRE (Der Tagesablauf eines Junggesellen) ist eine Serie von 12 Lithographien, welche zwischen dem 14. April und dem 15. September 1839 im Charivari erschienen sind. - ALBUM. Die ganze Serie erschien auch in einem Album gleichen Namens: La Journée du Célibataire. Paris, Bauger (Drucker Aubert). Die 12 Lithographien (DR 607-618) sur blanc in schwarz-weiß waren für 12 Francs erhältlich; außerdem gab es eine farbige Ausgabe zu 18 Francs. Das Album wurde in ?Le Charivari? vom 5.11.1839 annonciert. - ZU DIESER SERIE. Daumier geht durch den Tag eines Junggesellen, der hier Monsieur Coquelet heisst, und zeigt seine Beschäftigung. Er beginnt um 7 Uhr morgens und endet um 9 Uhr abends. Die Serie ist wie eine fortlaufende Geschichte und eignet sich daher auch sehr gut als Album. - Baudelaire definierte die Existenz des Flaneurs oder Dandys folgendermaßen: ?Das Dandytum erscheint vor allem in den Übergangsepochen, in denen die Demokratie noch nicht allmächtig ist und die Aristokratie erst teilweise wackelt, nur teilweise herabgezogen ist. In den Wirren einer solchen Zeit können ein paar gesellschaftliche abgehobene, degoutierte, müßige Männer, die freilich reich an angeborener Kraft sind, den Plan fassen, eine neue Aristokratie zu gründen, die umso schwieriger zu zähmen sein wird, als sie auf den kostbarsten und am schwersten zu erwerbenden Fähigkeiten und den Gaben des Himmels beruht, die Arbeit und Geld alleine nicht verleihen können. Das Dandytum ist der letzte Ausbruch von Heroismus in der Dekadenz. ? Es ist ein Sonnenuntergang, und wie das Gestirn bei seinem Niedergang ist es prachtvoll, ohne Wärme und voller Melancholie?. - JUNGGESELLEN. Daumier hatte selber erst mit 38 Jahren die junge Schneiderin Alexandrine Dassy geheiratet, kannte sich also mit den Problemen des bürgerlichen Junggesellen bestens aus. Nur hatte er, im Gegensatz zu seiner Kunstfigur, Monsieur Coquelet, es gewagt, den Sprung in die Ehe zu wagen, während Coquelet aus Ersparnisgründen oder Geiz auf eine feste Bindung verzichtete. - Daumier zielt in dessen Person nicht nur auf die Eintönigkeit des Junggesellendaseins ab, sondern vor allem auf den Geiz eines solchen Mitglieds der Gesellschaft. Die damit verbundene Einsamkeit des Einzelgängers steigert sich in einer übertriebenen Liebe zum Tier, meist Hund, Katze, Kanarienvogel aber auch einer Pflanze, die im Fenster-Blumentopf liebevoll gepflegt wird und als Ersatz dienten. Wehmut auf verpasste Gelegenheiten schimmert gelegentlich durch, während der voll kontrollierte Tagesablauf zwischen 7 Uhr morgens und 9 Uhr abends die Limiten der menschlichen Entfaltung und die Verschwendung wertvoller Zeit auf subtile Art anprangert.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Gueuses d'affiches ! cré coquines d'annonces!!...Figurez-vous, que j'ai consommé 1675 boites de Topique Coporistique!!....... - Et moi! croiriez vous bien, Monsieur! que je me suis fourré sur la tête pour 1853 francs de Pommade du Lion!!...‎

‎o.J. (Verdammte Plakate! Trügerische Reklame!! Stellen Sie sich vor, dass ich 1675 Flaschen Topique Coporistique zu mir genommen habe!!... ? Und schauen Sie mich an, Monsieur, können Sie sich vorstellen, dass ich mir für 1853 Francs Löwen-Pomade auf den Kopf geschmiert habe...). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Imp. D?Aubert & Cie. Blattgröße 33,9:25,3 cm. ? Heftspuren am linken Rand. Literatur: Daumier-Register 621; Delteil 621. Blatt 1 der Folge ?L?Annonce et le Réclame?, erschienen 5.05.1839 in ?La Caricature?. ? Sur blanc!‎

‎L'ANNONCE ET LA RÉCLAME (Annonce und Reklame) ist eine kleine Serie von 2 Lithographien, welche im Mai und Juni 1839 in der Caricature publiziert wurden. - ZU DIESEM BILD. Die Reklame für medizinische Produktewerbung zeigt hier ihre Wirkung. Dieses Blatt stammt aus der Caricature, zweite Serie Blatt Nr. 27. - LA CARICATURE. Unterschiedlich zur alten "Caricature", wurde diese zweite Version entpolitisiert und erschien als "Caricature Provisoire", für welche Daumier die "Types Parisiens" schuf. Die "Cinq Sens" wurden in diese Serie integriert. Es gelang Daumier, den kleinbürgerlichen Spiessbürger, wie er in Österreich und Deutschland in der Biedermeierzeit zu finden war, in dieser Serie überzeugend darzustellen. Ähnlich wie bei Spitzweg sehen wir hier nicht den armen Poeten, sondern den Junggesellen, der seinen Haushalt führt und eng an die kleinen Freuden der bürgerlichen Existenz gebunden ist: Blumen im Fenster, der kleine Hund, und ein geregelter Tagesablauf. Daumier moralisiert nicht, sondern zeigt humorvoll die kleinen Schwächen der Gesellschaft und damit seiner Leserschaft auf, die sich in einem der vielen Karikaturen des Meisters mit Sicherheit selbst erkennt. Selbst die Mode entgeht dem Spott nicht.... der klassische Pamela-Hut, das bürgerliche Häubchen der Dame sowie der etwas verbeulte und abgetragene Zylinder des Ehemannes gehören genauso zu dieser Genrebeschreibung wie das stolze Elternpaar, welches den erfolgreichen Sprössling und Gewinner scholastischer Preise der Eliteschule in den Strassen von Paris vorführt. - LA CARICATURE 1838 ? 1843. Im Anschluss an die Einführung der Pressezensur im September 1835 war " La Caricature politique, morale et littéraire" gemeinsam mit circa dreissig anderen Zeitschriften gezwungen, ihr Erscheinen einzustellen. Am 1. November 1838 verkündete Charles Philipon in einem Artikel das Wiedererscheinen der Zeitschrift als "La Caricature Provisoire"..., die es sich zur Auflage machte, ?provisorisch? auf jegliche politischen Kommentare zu verzichten. Die Zeitschrift sollte sich vor allem mit Themen aus den Gebieten Moral, Literatur, Theater, Kunst, Industrie, Soziales, Medizin, Chirurgie, Landwirtschaft, Schlafwandeln, Taufe etc. beschäftigen. Das Ganze sollte in ätzendem Humor verpackt sein, welcher durch die Mitarbeit der ehemaligen Protagonisten aus den Zeiten der alten "Caricature politique" garantiert wurde wie Grandville, Daumier, Forest, Bouchot, Benjamin, etc., wobei auch die bekannten Meister der Feder ihren Beitrag leisten würden, wie Louis Desnoyers (Derville), Altaroche, Albert Cler, Albéric Second und andere. Am Sonntag, dem 7 Juli 1839, verkündete die neue Direktion unter Leitung von Dir. E.Gonzales ihren Lesern, dass die ehemalige "Caricature politique " auf den Zusatz "provisoire" verzichten und nunmehr statt dessen unter dem Namen "La Caricature Revue morale, judiciaire, judiciaire, littéraire artistique, fashionable et scénique" erscheinen würde. Am 1. Januar 1843 änderte das wöchentlich erscheinende Blatt erneut seinen Namen und erschien als "La Caricature Revue satirique des modes, des théâtres, de la musique, des tribunaux et de la littérature" (Unter Leitung des Chefredakteurs L. Huart). Bereits am 31. Dezember 1843 wurden die Leser davon informiert, dass die Zeitung von den Besitzern des "Charivari" übernommen wurde. Die "Caricature" stellte per sofort ihr Erscheinen ein.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎EN FAIT-ON AVALER A CE PAUVRE PUBLIC !!! .. Le Clyso-Trompe en Caout-chouc occupe, dans la nombreuse famille des émolients, la place que la flûte douce tient parmi les instruments à vent. Le Clyso-Trompe rafraîchit les idées, détruit les punaises, calme l?irritation nerveuse, ouvre l?intelligence, purifie la Conscience de remords, inspire des Dythirambes sur le musée de Versailles, mais n?enlève pas du tout la Colique. Le mou de b?uf en bas age a obtenu le suffrage de toutes les têtes couronnées. Cet admirable Pectoral guérit la Berlue, les Durillons, les Panaris, les taches de rousseur, la manie de faire les drames, &a., &a., &a. Cette pâte de velours convient plus particulièrement à tout le monde. Elle ôte l?enrouement comme avec la main. Duprez lui doit ce LA de 553 pieds au-dessus du niveau de la mer qu?il n?a jamais eu. Elle donne même la Coqueluche aux enfants les mieux portants.‎

‎o.J. (WAS LÄSST MAN DOCH DIE ARME ÖFFENTLICHKEIT NICHT ALLES SCHLUCKEN !!! Das ?Clyso-Trompe? aus Gummi nimmt in der Familie der Eulgatoren einen genauso bedeutenden Platz ein, wie die Flöte unter den Blasinstrumenten. ?Clyso-Trompe? erfrischt die Ideen, beseitigt die Wanzen, beruhigt das Nervensystem, erschließt die Intelligenz, reinigt von Gewissenbissen, inspiriert die Dithyramben zum Museum von Versailles, aber beseitigt in keinem Fall die Kolik. Lunge von ganz jungen Kälbern ist bei allen gekrönten Häuptern die erste Wahl. Dieses wunderbare Hustenmittel heilt auch Blindheit, beseitigt Hornhaut, Nagelgeschwür, Sommersprossen, und die Manie aus allem ein Drama zu machen, etc. etc etc. Diese zarte Paste ist daher ganz speziell für jedermann geeignet. Sie beseitigt außerdem Heiserkeit mit Leichtigkeit. Duprez schuldet ihr den hohen Kammerton A von 553 Fuß über dem Meeresspiegel, den er nie erreicht hatte. Sie verpasst sogar einen Keuchhusten, ganz gesunden Kindern). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Imp. D?Aubert & Cie. Blattgröße 35,8:24,9 cm. ? Heftspuren am linken Rand. Literatur: Daumier-Register 622; Delteil622. Blatt 2 der Folge ?L?Annonce et le Réclame?, erschienen 9.06.1839 in ?La Caricature Provisoire?. ? Sur blanc!‎

‎L'ANNONCE ET LA RÉCLAME (Annonce und Reklame) ist eine kleine Serie von 2 Lithographien, welche im Mai und Juni 1839 in der Caricature publiziert wurden. - ZU DIESEM BILD. Die Reklame für medizinische Produktewerbung zeigt hier ihre Wirkung. Dieses Blatt stammt aus der Caricature, zweite Serie Blatt Nr. 32. - LA CARICATURE. Unterschiedlich zur alten "Caricature", wurde diese zweite Version entpolitisiert und erschien als "Caricature Provisoire", für welche Daumier die "Types Parisiens" schuf. Die "Cinq Sens" wurden in diese Serie integriert. Es gelang Daumier, den kleinbürgerlichen Spiessbürger, wie er in Österreich und Deutschland in der Biedermeierzeit zu finden war, in dieser Serie überzeugend darzustellen. Ähnlich wie bei Spitzweg sehen wir hier nicht den armen Poeten, sondern den Junggesellen, der seinen Haushalt führt und eng an die kleinen Freuden der bürgerlichen Existenz gebunden ist: Blumen im Fenster, der kleine Hund, und ein geregelter Tagesablauf. Daumier moralisiert nicht, sondern zeigt humorvoll die kleinen Schwächen der Gesellschaft und damit seiner Leserschaft auf, die sich in einem der vielen Karikaturen des Meisters mit Sicherheit selbst erkennt. Selbst die Mode entgeht dem Spott nicht.... der klassische Pamela-Hut, das bürgerliche Häubchen der Dame sowie der etwas verbeulte und abgetragene Zylinder des Ehemannes gehören genauso zu dieser Genrebeschreibung wie das stolze Elternpaar, welches den erfolgreichen Sprössling und Gewinner scholastischer Preise der Eliteschule in den Strassen von Paris vorführt. - LA CARICATURE 1838 ? 1843. Im Anschluss an die Einführung der Pressezensur im September 1835 war " La Caricature politique, morale et littéraire" gemeinsam mit circa dreissig anderen Zeitschriften gezwungen, ihr Erscheinen einzustellen. Am 1. November 1838 verkündete Charles Philipon in einem Artikel das Wiedererscheinen der Zeitschrift als "La Caricature Provisoire"..., die es sich zur Auflage machte, ?provisorisch? auf jegliche politischen Kommentare zu verzichten. Die Zeitschrift sollte sich vor allem mit Themen aus den Gebieten Moral, Literatur, Theater, Kunst, Industrie, Soziales, Medizin, Chirurgie, Landwirtschaft, Schlafwandeln, Taufe etc. beschäftigen. Das Ganze sollte in ätzendem Humor verpackt sein, welcher durch die Mitarbeit der ehemaligen Protagonisten aus den Zeiten der alten "Caricature politique" garantiert wurde wie Grandville, Daumier, Forest, Bouchot, Benjamin, etc., wobei auch die bekannten Meister der Feder ihren Beitrag leisten würden, wie Louis Desnoyers (Derville), Altaroche, Albert Cler, Albéric Second und andere. Am Sonntag, dem 7 Juli 1839, verkündete die neue Direktion unter Leitung von Dir. E.Gonzales ihren Lesern, dass die ehemalige "Caricature politique " auf den Zusatz "provisoire" verzichten und nunmehr statt dessen unter dem Namen "La Caricature Revue morale, judiciaire, judiciaire, littéraire artistique, fashionable et scénique" erscheinen würde. Am 1. Januar 1843 änderte das wöchentlich erscheinende Blatt erneut seinen Namen und erschien als "La Caricature Revue satirique des modes, des théâtres, de la musique, des tribunaux et de la littérature" (Unter Leitung des Chefredakteurs L. Huart). Bereits am 31. Dezember 1843 wurden die Leser davon informiert, dass die Zeitung von den Besitzern des "Charivari" übernommen wurde. Die "Caricature" stellte per sofort ihr Erscheinen ein.‎

Bookseller reference : HD-074

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Tu te plains toujours, tu n'es jamais content.‎

‎o.J. (Du beklagst Dich wirklich immer, nie bist Du zufrieden). Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger R du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 34,9:26 cm. ? Papier gebräunt. Literatur: Daumier-Register 631; Delteil 631. No. 8 der Folge ?Moeurs Conjugales?, erschienen 22.10.1839 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎MOEURS CONJUGALES (Ehesitten) ist eine Serie von 60 Lithographien, die zwischen 19.5.1839 und 12.10.1842 im Charivari erschienen sind. Die Blätter Nr. 31, 32, 33, 34, 37, 44, 49, 50, 54 und 55 erschienen bereits zuvor in La Caricature (2. Publikation). Das Blatt Nr. 12 ist ein Nachdruck des Blattes Nr. 9 aus der Serie "Emotions Parisiennes". - ALBUM. Der außergewöhnliche Erfolg der Serie bewirkte, dass ab Januar 1843 ein separates Album ?Moeurs Conjugales? mit allen 60 Drucken sur blanc herausgegeben wurde. Es wurde zum Preis von 32 Francs angeboten. Das vorliegende Blatt stammt aus dem 1843 erschienenen Album. - ZU DIESER SERIE. Als diese Serie entstand, war Daumier noch nicht mit Alexandrine Dassy, seiner späteren, um 14 Jahre jüngeren Frau, verheiratet. Mehrfach taucht sie in dieser Serie als zärtliche Ehefrau auf. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau war im Paris dieser Epoche gespannt. Die Frauenrechtsbewegung war im Entstehen begriffen, während gleichzeitig die Männer an ihrem überlieferten Denken der Vergangenheit festhielten. Daher waren die von Daumier in dieser Serie gezeigten kleinen Streitereien und Lächerlichkeiten der Ehe durchaus allgemein bekannte Themen, die man vor allem beim Nachbarn zu erkennen glaubte. Lange sollte die männliche Idylle, wie sie in einigen der Blätter dieser Serie gezeigt wird, allerdings nicht anhalten. Die "Femmes Socialistes" sowie die "Bas Bleus" standen bereit und forderten Gleichheit zwischen Mann und Frau.‎

Bookseller reference : HD-075

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Une envie de femme grosse.‎

‎o.J. (Die Gelüste einer Schwangeren). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger R du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 34:26,4 cm. ? Mit Heftspuren am linken Rand, gering fleckig, linke untere Ecke fehlt teilweise. Literatur: Daumier-Register 638; Delteil 638. No.15 der Folge ?Moeurs Conjugales?, erschienen 2./3.11.1839 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎MOEURS CONJUGALES (Ehesitten) ist eine Serie von 60 Lithographien, die zwischen 19.5.1839 und 12.10.1842 im Charivari erschienen sind. Die Blätter Nr. 31, 32, 33, 34, 37, 44, 49, 50, 54 und 55 erschienen bereits zuvor in La Caricature (2. Publikation). Das Blatt Nr. 12 ist ein Nachdruck des Blattes Nr. 9 aus der Serie "Emotions Parisiennes". - ALBUM. Der außergewöhnliche Erfolg der Serie bewirkte, dass ab Januar 1843 ein separates Album ?Moeurs Conjugales? mit allen 60 Drucken sur blanc herausgegeben wurde. Es wurde zum Preis von 32 Francs angeboten. Das vorliegende Blatt stammt aus dem 1843 erschienenen Album. - ZU DIESER SERIE. Als diese Serie entstand, war Daumier noch nicht mit Alexandrine Dassy, seiner späteren, um 14 Jahre jüngeren Frau, verheiratet. Mehrfach taucht sie in dieser Serie als zärtliche Ehefrau auf. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau war im Paris dieser Epoche gespannt. Die Frauenrechtsbewegung war im Entstehen begriffen, während gleichzeitig die Männer an ihrem überlieferten Denken der Vergangenheit festhielten. Daher waren die von Daumier in dieser Serie gezeigten kleinen Streitereien und Lächerlichkeiten der Ehe durchaus allgemein bekannte Themen, die man vor allem beim Nachbarn zu erkennen glaubte. Lange sollte die männliche Idylle, wie sie in einigen der Blätter dieser Serie gezeigt wird, allerdings nicht anhalten. Die "Femmes Socialistes" sowie die "Bas Bleus" standen bereit und forderten Gleichheit zwischen Mann und Frau.‎

Bookseller reference : HD-076

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Je te le dis toujours, avec ton sucre tu lui mineras la santé, tu vois bien que ça l'echauffe.‎

‎o.J. (Ich hab' Dir doch immer und immer wieder gesagt, dass Du seine Gesundheit mit all diesen Süssigkeiten ruinierst. Du siehst doch, dass er Wallungen bekommt). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger R du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 33,5:26,1 cm. ? Mit Heftspuren am linken Rand, stockfleckig. Literatur: Daumier-Register 647; Delteil 647. No.24 der Folge ?Moeurs Conjugales?, erschienen 3.05.1840 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎MOEURS CONJUGALES (Ehesitten) ist eine Serie von 60 Lithographien, die zwischen 19.5.1839 und 12.10.1842 im Charivari erschienen sind. Die Blätter Nr. 31, 32, 33, 34, 37, 44, 49, 50, 54 und 55 erschienen bereits zuvor in La Caricature (2. Publikation). Das Blatt Nr. 12 ist ein Nachdruck des Blattes Nr. 9 aus der Serie "Emotions Parisiennes". - ALBUM. Der außergewöhnliche Erfolg der Serie bewirkte, dass ab Januar 1843 ein separates Album ?Moeurs Conjugales? mit allen 60 Drucken sur blanc herausgegeben wurde. Es wurde zum Preis von 32 Francs angeboten. Das vorliegende Blatt stammt aus dem 1843 erschienenen Album. - ZU DIESER SERIE. Als diese Serie entstand, war Daumier noch nicht mit Alexandrine Dassy, seiner späteren, um 14 Jahre jüngeren Frau, verheiratet. Mehrfach taucht sie in dieser Serie als zärtliche Ehefrau auf. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau war im Paris dieser Epoche gespannt. Die Frauenrechtsbewegung war im Entstehen begriffen, während gleichzeitig die Männer an ihrem überlieferten Denken der Vergangenheit festhielten. Daher waren die von Daumier in dieser Serie gezeigten kleinen Streitereien und Lächerlichkeiten der Ehe durchaus allgemein bekannte Themen, die man vor allem beim Nachbarn zu erkennen glaubte. Lange sollte die männliche Idylle, wie sie in einigen der Blätter dieser Serie gezeigt wird, allerdings nicht anhalten. Die "Femmes Socialistes" sowie die "Bas Bleus" standen bereit und forderten Gleichheit zwischen Mann und Frau.‎

Bookseller reference : HD-077

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Malheureux!... tu veux donc tuer le père de tes enfans?...‎

‎o.J. (Unglücklicher!... Du würdest doch tatsächlich den Vater Deiner Kinder töten?). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Se vend chez Bauger & Cie. Editeurs des Dessins de la CARICATURE, du FIGARO et du CHARIVARI, R du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 34,3:26,5 cm. ? Mit Heftspuren im linken Rand, Papier gebräunt. Literatur: Daumier-Register 654; Delteil 654. No. 31 der Folge ?Moeurs Conjugales?, erschienen 21.02.1841 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎MOEURS CONJUGALES (Ehesitten) ist eine Serie von 60 Lithographien, die zwischen 19.5.1839 und 12.10.1842 im Charivari erschienen sind. Die Blätter Nr. 31, 32, 33, 34, 37, 44, 49, 50, 54 und 55 erschienen bereits zuvor in La Caricature (2. Publikation). Das Blatt Nr. 12 ist ein Nachdruck des Blattes Nr. 9 aus der Serie "Emotions Parisiennes". - ALBUM. Der außergewöhnliche Erfolg der Serie bewirkte, dass ab Januar 1843 ein separates Album ?Moeurs Conjugales? mit allen 60 Drucken sur blanc herausgegeben wurde. Es wurde zum Preis von 32 Francs angeboten. Das vorliegende Blatt stammt aus dem 1843 erschienenen Album. - ZU DIESER SERIE. Als diese Serie entstand, war Daumier noch nicht mit Alexandrine Dassy, seiner späteren, um 14 Jahre jüngeren Frau, verheiratet. Mehrfach taucht sie in dieser Serie als zärtliche Ehefrau auf. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau war im Paris dieser Epoche gespannt. Die Frauenrechtsbewegung war im Entstehen begriffen, während gleichzeitig die Männer an ihrem überlieferten Denken der Vergangenheit festhielten. Daher waren die von Daumier in dieser Serie gezeigten kleinen Streitereien und Lächerlichkeiten der Ehe durchaus allgemein bekannte Themen, die man vor allem beim Nachbarn zu erkennen glaubte. Lange sollte die männliche Idylle, wie sie in einigen der Blätter dieser Serie gezeigt wird, allerdings nicht anhalten. Die "Femmes Socialistes" sowie die "Bas Bleus" standen bereit und forderten Gleichheit zwischen Mann und Frau.‎

Bookseller reference : HD-078

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎LE FEU D'ARTIFICE. Un Père est un traiteau donné par la nature.‎

‎o.J. (DAS FEUERWERK. Ein Vater ist ein von Natur gegebenes Lasttier). Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger, R du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 32:24,7 cm. ? Gering fingerfleckig. Literatur: Daumier-Register 656; Delteil 656. No. 33 der Folge ?Moeurs Conjugales?, erschienen 30./31.07.1841 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎MOEURS CONJUGALES (Ehesitten) ist eine Serie von 60 Lithographien, die zwischen 19.5.1839 und 12.10.1842 im Charivari erschienen sind. Die Blätter Nr. 31, 32, 33, 34, 37, 44, 49, 50, 54 und 55 erschienen bereits zuvor in La Caricature (2. Publikation). Das Blatt Nr. 12 ist ein Nachdruck des Blattes Nr. 9 aus der Serie "Emotions Parisiennes". - ALBUM. Der außergewöhnliche Erfolg der Serie bewirkte, dass ab Januar 1843 ein separates Album ?Moeurs Conjugales? mit allen 60 Drucken sur blanc herausgegeben wurde. Es wurde zum Preis von 32 Francs angeboten. Das vorliegende Blatt stammt aus dem 1843 erschienenen Album. - ZU DIESER SERIE. Als diese Serie entstand, war Daumier noch nicht mit Alexandrine Dassy, seiner späteren, um 14 Jahre jüngeren Frau, verheiratet. Mehrfach taucht sie in dieser Serie als zärtliche Ehefrau auf. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau war im Paris dieser Epoche gespannt. Die Frauenrechtsbewegung war im Entstehen begriffen, während gleichzeitig die Männer an ihrem überlieferten Denken der Vergangenheit festhielten. Daher waren die von Daumier in dieser Serie gezeigten kleinen Streitereien und Lächerlichkeiten der Ehe durchaus allgemein bekannte Themen, die man vor allem beim Nachbarn zu erkennen glaubte. Lange sollte die männliche Idylle, wie sie in einigen der Blätter dieser Serie gezeigt wird, allerdings nicht anhalten. Die "Femmes Socialistes" sowie die "Bas Bleus" standen bereit und forderten Gleichheit zwischen Mann und Frau.‎

Bookseller reference : HD-079

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎- Arthur, vous m'aviez promis un trône et vous m'avez placée dans un comptoir. - Héloïse, rappelez-vous cette définition que Napoléon a donnée du trône "quatre planches couvertes d'un tapis." Vous êtes assise sur six planches et un coussin.‎

‎o.J. (- Arthur, Du hast mir einen Thron versprochen und dabei hast Du mich nur hinter ein Büffet gesetzt. - Héloise, denke daran, wie Napoleon den Thron definiert hat: "Vier Bretter mit einem Teppich darüber". Du dagegen sitzt auf sechs Brettern und hast ein Kissen drauf). Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Se vend chez Bauger & Cie. Edit. des Dessins du FIGARO, de la CARICATURE et du CHARIVARI, R du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 31,9:24,4 cm. ? Papier gebräunt.. Literatur: Daumier-Register 659; Delteil 659. No. 36 der Folge ?Moeurs Conjugales?, erschienen 11.04.1841 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎MOEURS CONJUGALES (Ehesitten) ist eine Serie von 60 Lithographien, die zwischen 19.5.1839 und 12.10.1842 im Charivari erschienen sind. Die Blätter Nr. 31, 32, 33, 34, 37, 44, 49, 50, 54 und 55 erschienen bereits zuvor in La Caricature (2. Publikation). Das Blatt Nr. 12 ist ein Nachdruck des Blattes Nr. 9 aus der Serie "Emotions Parisiennes". - ALBUM. Der außergewöhnliche Erfolg der Serie bewirkte, dass ab Januar 1843 ein separates Album ?Moeurs Conjugales? mit allen 60 Drucken sur blanc herausgegeben wurde. Es wurde zum Preis von 32 Francs angeboten. Das vorliegende Blatt stammt aus dem 1843 erschienenen Album. - ZU DIESER SERIE. Als diese Serie entstand, war Daumier noch nicht mit Alexandrine Dassy, seiner späteren, um 14 Jahre jüngeren Frau, verheiratet. Mehrfach taucht sie in dieser Serie als zärtliche Ehefrau auf. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau war im Paris dieser Epoche gespannt. Die Frauenrechtsbewegung war im Entstehen begriffen, während gleichzeitig die Männer an ihrem überlieferten Denken der Vergangenheit festhielten. Daher waren die von Daumier in dieser Serie gezeigten kleinen Streitereien und Lächerlichkeiten der Ehe durchaus allgemein bekannte Themen, die man vor allem beim Nachbarn zu erkennen glaubte. Lange sollte die männliche Idylle, wie sie in einigen der Blätter dieser Serie gezeigt wird, allerdings nicht anhalten. Die "Femmes Socialistes" sowie die "Bas Bleus" standen bereit und forderten Gleichheit zwischen Mann und Frau.‎

Bookseller reference : HD-080

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎- Ah! tu trouves que ta femme ne te soigne pas assez, brigand; quand tu dépenses tout, canaille!... Eh bien je m'en ferai des accroche-c?ur, polisson! ... et je m'achèterai des bonnets.... et je te ferai manger des bouchons de liège, gredin........ - Mon ange j'ai tort, tu es une bonne femme de ménage... mais tu casses tout. ?‎

‎o.J. (Ah! Du findest also, dass Deine Frau sich nicht genug um Dich kümmert, Du Räuber, und Du gibst das ganze Geld aus!... Nun, ich werde mir Schmachtlocken machen lassen, Du Schurke!... Ich werde mir Hüte kaufen und ich werde Dir Korken zum Essen vorsetzen, Du Scheusal!... - Mein Engel, ich habe unrecht, Du bist eine gute Hausfrau.... aber Du zerbrichst alles). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Se vend chez Bauger & Cie. Edit. des Dessins du FIGARO, de la CARICATURE et du CHARIVARI, R du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 34,7:26 cm. ? Leicht fleckig. Literatur: Daumier-Register 661; Delteil 661. No. 38 der Folge ?Moeurs Conjugales?, erschienen 6.06.1841 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎MOEURS CONJUGALES (Ehesitten) ist eine Serie von 60 Lithographien, die zwischen 19.5.1839 und 12.10.1842 im Charivari erschienen sind. Die Blätter Nr. 31, 32, 33, 34, 37, 44, 49, 50, 54 und 55 erschienen bereits zuvor in La Caricature (2. Publikation). Das Blatt Nr. 12 ist ein Nachdruck des Blattes Nr. 9 aus der Serie "Emotions Parisiennes". - ALBUM. Der außergewöhnliche Erfolg der Serie bewirkte, dass ab Januar 1843 ein separates Album ?Moeurs Conjugales? mit allen 60 Drucken sur blanc herausgegeben wurde. Es wurde zum Preis von 32 Francs angeboten. Das vorliegende Blatt stammt aus dem 1843 erschienenen Album. - ZU DIESER SERIE. Als diese Serie entstand, war Daumier noch nicht mit Alexandrine Dassy, seiner späteren, um 14 Jahre jüngeren Frau, verheiratet. Mehrfach taucht sie in dieser Serie als zärtliche Ehefrau auf. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau war im Paris dieser Epoche gespannt. Die Frauenrechtsbewegung war im Entstehen begriffen, während gleichzeitig die Männer an ihrem überlieferten Denken der Vergangenheit festhielten. Daher waren die von Daumier in dieser Serie gezeigten kleinen Streitereien und Lächerlichkeiten der Ehe durchaus allgemein bekannte Themen, die man vor allem beim Nachbarn zu erkennen glaubte. Lange sollte die männliche Idylle, wie sie in einigen der Blätter dieser Serie gezeigt wird, allerdings nicht anhalten. Die "Femmes Socialistes" sowie die "Bas Bleus" standen bereit und forderten Gleichheit zwischen Mann und Frau.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Lolo! ..... veux-tu laisser la chaise tranquille, tu vois bien que tu vas faire tomber monsieur Ginguet!‎

‎o.J. (Lolo, wirst Du wohl endlich den Stuhl stehen lassen! Du siehst doch, dass Monsieur Ginguet gleich runterfällt!). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Se vend chez Bauger & Cie., R du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. und Chez Aubert, Pl. De la Bourse, 89. Blattgröße 33,8:26 cm. ? Leicht fleckig, linke obere Ecke fehlt. Literatur: Daumier-Register 664; Delteil 664. No. 41 der Folge ?Moeurs Conjugales?, erschienen 22.03.1842 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎MOEURS CONJUGALES (Ehesitten) ist eine Serie von 60 Lithographien, die zwischen 19.5.1839 und 12.10.1842 im Charivari erschienen sind. Die Blätter Nr. 31, 32, 33, 34, 37, 44, 49, 50, 54 und 55 erschienen bereits zuvor in La Caricature (2. Publikation). Das Blatt Nr. 12 ist ein Nachdruck des Blattes Nr. 9 aus der Serie "Emotions Parisiennes". - ALBUM. Der außergewöhnliche Erfolg der Serie bewirkte, dass ab Januar 1843 ein separates Album ?Moeurs Conjugales? mit allen 60 Drucken sur blanc herausgegeben wurde. Es wurde zum Preis von 32 Francs angeboten. Das vorliegende Blatt stammt aus dem 1843 erschienenen Album. - ZU DIESER SERIE. Als diese Serie entstand, war Daumier noch nicht mit Alexandrine Dassy, seiner späteren, um 14 Jahre jüngeren Frau, verheiratet. Mehrfach taucht sie in dieser Serie als zärtliche Ehefrau auf. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau war im Paris dieser Epoche gespannt. Die Frauenrechtsbewegung war im Entstehen begriffen, während gleichzeitig die Männer an ihrem überlieferten Denken der Vergangenheit festhielten. Daher waren die von Daumier in dieser Serie gezeigten kleinen Streitereien und Lächerlichkeiten der Ehe durchaus allgemein bekannte Themen, die man vor allem beim Nachbarn zu erkennen glaubte. Lange sollte die männliche Idylle, wie sie in einigen der Blätter dieser Serie gezeigt wird, allerdings nicht anhalten. Die "Femmes Socialistes" sowie die "Bas Bleus" standen bereit und forderten Gleichheit zwischen Mann und Frau.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Monsieur .... Monsieur, v' là vot' mouchoir.... madame y a mis de l'eau de Cologne et elle vous recommande bien une fois au corps de garde de demander une chauffrette!‎

‎o.J. (Monsieur, Monsieur, hier ist Ihr Taschentuch. Madame hat etwas Eau de Cologne drauf getan, und sie empfiehlt Ihnen, gleich nach Ankunft bei der Garde um einen Fusswärmer anzusuchen). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger & Cie., R du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 34,3:26,5 cm. ? Mit Heftspuren im linken Rand. Literatur: Daumier-Register 670; Delteil 670. No. 47 der Folge ?Moeurs Conjugales?, erschienen 27.04.1842 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎MOEURS CONJUGALES (Ehesitten) ist eine Serie von 60 Lithographien, die zwischen 19.5.1839 und 12.10.1842 im Charivari erschienen sind. Die Blätter Nr. 31, 32, 33, 34, 37, 44, 49, 50, 54 und 55 erschienen bereits zuvor in La Caricature (2. Publikation). Das Blatt Nr. 12 ist ein Nachdruck des Blattes Nr. 9 aus der Serie "Emotions Parisiennes". - ALBUM. Der außergewöhnliche Erfolg der Serie bewirkte, dass ab Januar 1843 ein separates Album ?Moeurs Conjugales? mit allen 60 Drucken sur blanc herausgegeben wurde. Es wurde zum Preis von 32 Francs angeboten. Das vorliegende Blatt stammt aus dem 1843 erschienenen Album. - ZU DIESER SERIE. Als diese Serie entstand, war Daumier noch nicht mit Alexandrine Dassy, seiner späteren, um 14 Jahre jüngeren Frau, verheiratet. Mehrfach taucht sie in dieser Serie als zärtliche Ehefrau auf. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau war im Paris dieser Epoche gespannt. Die Frauenrechtsbewegung war im Entstehen begriffen, während gleichzeitig die Männer an ihrem überlieferten Denken der Vergangenheit festhielten. Daher waren die von Daumier in dieser Serie gezeigten kleinen Streitereien und Lächerlichkeiten der Ehe durchaus allgemein bekannte Themen, die man vor allem beim Nachbarn zu erkennen glaubte. Lange sollte die männliche Idylle, wie sie in einigen der Blätter dieser Serie gezeigt wird, allerdings nicht anhalten. Die "Femmes Socialistes" sowie die "Bas Bleus" standen bereit und forderten Gleichheit zwischen Mann und Frau.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎LE JAYOTYPE. M. JAY - Monsieur est marié? - LE MONSIEUR - Certainement, mais comment diable voyez-vous ça? - M. JAY - Oh! c'est que cet instrument est si parfait qu'aucun contour de la tête, aucune protuberance du front surtout ne lui échappe. - LE MONSIEUR - Ah! c'est fort ingénieux!!‎

‎o.J. (DER JAYOTYP. - Mr. Jay: Der Herr ist verheiratet? - Der Mann: Natürlich, aber woher wissen Sie das? - Mr. Jay: Das liegt daran, dass dieses Instrument derart perfekt ist, dass weder der Umfang des Kopfes noch irgendwelche Unebenheiten der oberen Stirn sichtbar werden. - Der Mann: Einfach genial!). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger & Cie., R du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 34:25,7 cm. ? Beide unteren Ecken schräg geschnitten, leicht fleckig. Literatur: Daumier-Register 683; Delteil 683, II (von 3) mit dem Wort ?Jayotype? auf einer der Formen auf dem Tisch. No. 60 der Folge ?Moeurs Conjugales?, erschienen 12.10.1842 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎MOEURS CONJUGALES (Ehesitten) ist eine Serie von 60 Lithographien, die zwischen 19.5.1839 und 12.10.1842 im Charivari erschienen sind. Die Blätter Nr. 31, 32, 33, 34, 37, 44, 49, 50, 54 und 55 erschienen bereits zuvor in La Caricature (2. Publikation). Das Blatt Nr. 12 ist ein Nachdruck des Blattes Nr. 9 aus der Serie "Emotions Parisiennes". - ALBUM. Der außergewöhnliche Erfolg der Serie bewirkte, dass ab Januar 1843 ein separates Album ?Moeurs Conjugales? mit allen 60 Drucken sur blanc herausgegeben wurde. Es wurde zum Preis von 32 Francs angeboten. Das vorliegende Blatt stammt aus dem 1843 erschienenen Album. - ZU DIESER SERIE. Als diese Serie entstand, war Daumier noch nicht mit Alexandrine Dassy, seiner späteren, um 14 Jahre jüngeren Frau, verheiratet. Mehrfach taucht sie in dieser Serie als zärtliche Ehefrau auf. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau war im Paris dieser Epoche gespannt. Die Frauenrechtsbewegung war im Entstehen begriffen, während gleichzeitig die Männer an ihrem überlieferten Denken der Vergangenheit festhielten. Daher waren die von Daumier in dieser Serie gezeigten kleinen Streitereien und Lächerlichkeiten der Ehe durchaus allgemein bekannte Themen, die man vor allem beim Nachbarn zu erkennen glaubte. Lange sollte die männliche Idylle, wie sie in einigen der Blätter dieser Serie gezeigt wird, allerdings nicht anhalten. Die "Femmes Socialistes" sowie die "Bas Bleus" standen bereit und forderten Gleichheit zwischen Mann und Frau.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎ORIGINE DES BÉDOINS A PARIS. - Tiens c'est Fouilloux!... bon jou Fouilloux... bon jou Fouilloux...d'puis quand donc qu'tés Bédouin?- N'm'en parle pas Moussard! .. j'ai z'été louer ce costume Chicandar pour aller au bal du Grand Vainqueur, Dimanche, et j'm'ai tant raffraichi avec du vin chaud et du veau froid, que quand j'ai voulu aller reprendre les habits d'mon sesque chez l'Costumier, et quand il a fallu payer sept livres dix sous, j'avais pas un Monaco.... c'Brigand d'Cosutmier m'a forcé de vendre des dattes d'Alger jusqu'à ce que j'lui ai gagné c'que j'lui dois!..... achète moi z'en Moussard, c'est un' confiture naturelle bonne pour l'estomac! - De quoi!... de quoi!... j'aime mieux des pommes de terre frites.... - T'es donc pas mon ami... Moussard? - Pus souvent... les amis n'sont pas des Turcs!‎

‎o.J. URSPRUNG DER BEDUINEN IN PARIS. - Ach, das ist ja Fouilloux! Guten Tag Fouilloux. Seit wann bist Du denn Beduine geworden? - Ach, erinnere mich nicht daran, Moussard! Ich habe mir dieses Beduinenkostüm ausgeliehen, um am Sonntag an den grossen Siegesball zu gehen. Als ich nach etwas zu viel Glühwein und kaltem Kalbsbraten meine Kleider abholen und das geliehene Kostüm zurückbringen wollte, war ich so pleite, dass ich die 7 Pfund 10 Sous nicht aufbringen konnte. Dieser Gauner von Kostümverleiher zwingt mich nun, Datteln aus Algier zu verkaufen, bis ich die geschuldete Summe aufbringen kann. Kauf mir doch welche ab, Moussard, sie sind gut für die Verdauung. - Lieber nicht, mir schmecken Pommes frites bei weitem besser. - Bist wohl nicht mehr mein Freund? - Meine Freunde sind meistens keine Beduinen! Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger, R du Croissant 16, sowie: Imp. d' Aubert & Cie.. Blattgröße 34,2:25,7 cm. Literatur: Daumier-Register 722; Delteil 722, IV (von 4) mit dem Serientitel "Émotions Parisiennes", Blatt 38 der Folge.- Sur blanc!‎

‎EMOTIONS PARISIENNES (Pariser Emotionen). Die Serie besteht aus 52 Lithographien, wovon 5 von März 1840 bis Februar 1841 in La Caricature erschienen. Alle restlichen erschienen in Le Charivari zwischen Juli 1839 und Februar 1841. Sechs Lithographien erschienen sowohl unter der Serie ?Les Parisiens? als auch unter der Serie ?Émotions Parisiennes?. - ALBUM. Im Jahr 1842 wurde ein Album ?Émotions Parisiennes? veröffentlicht. Es enthielt 50 Drucke sur blanc aus der Serie. - ZU DIESER SERIE. In dieser Serie beschrieb Daumier die emotionalen Reaktionen seiner Mitmenschen auf prekäre Situationen. Der Hausmeister, der seine Frau beobachtet, während sie vom Mieter umarmt wird, der alte Mann, der sich wehmütig beim Anblick von Schaufensterpuppen an die Freuden seiner Jugendzeit zurückerinnert. Besonders erschütternd, der alte Vater vom Lande, der den Sohn in der Stadt trifft und feststellen muss, dass sich dieser seiner schämt und ihn ob seiner Herkunft verleugnet. Daumier zeigt mit Humor und gleichzeitig auch einem gehörigen Mass an Bitterkeit die Schwächen der Bürger auf, die mit allen Mitteln bemüht sind, die soziale Leiter herauf zu klettern und dabei Gefahr laufen, sich selbst und anderen zu schaden. - ZU DIESEM BILD. Der Begriff des ?Chiquard?, der hier von Daumier benutzt wird, stammte ursprünglich von Gavarni und stellte eine kostümierte Figur während der Karnevalssaison dar. Er wurde ebenfalls für einen Tanz benutzt, ähnlich dem Cancan.‎

Bookseller reference : HD-085

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Soyez donc poli. i? impertinent!!... (Leçon de Civilité puérile et honnète).‎

‎o.J. Seien Sie doch höflich, Sie impertinenter Flegel!! (Lektion in zivilen Umgangsformen). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie. sowie: Au Bureau de Charivari rue du Croissant 16. Blattgröße 33:24,7 cm. ? Leicht stockfleckig. Literatur: Daumier-Register 729; Delteil 729, III (von 3), No. 1 der Serie ?Scènes Grotesques?. (Groteske Szenen) ist eine Serie von 6 Lithographien, die zwischen dem 19. Juni und dem 29. November 1839 im Charivari publiziert wurden. ? Sur blanc!‎

‎SCÈNES GROTESQUES. (Groteske Szenen) ist eine Serie von 6 Lithographien, die zwischen dem 19. Juni und dem 29. November 1839 im Charivari publiziert wurden.Es existiert ein Album in-4° demi basane, Paris, L. Pannier, welches die folgenden kompletten Serien enthält: Coquetterie, Silhouettes, Monomanes, Scènes grotesques, Sentimens et Passions. Es kann als recht selten bewertet werden. - ZU DIESER SERIE. Übertreibung, Selbstdarstellung und physische Verzerrung, alles typische Merkmale für Karikaturen, sind in diesen Darstellungen von Daumier voll benutzt worden. Die groteske Wirkung wird durch übergrosse Köpfe und kleine Körper verstärkt, eine Technik, die später auch von André Gill erfolgreich übernommen und weiterentwickelt wurde. - ZU DIESEM BILD. Der ältere Herr gibt dem Jüngling eine Ohrfeige, weil sein Hut vor die Füsse des Mannes gefallen ist. Dies galt zur damaligen Zeit als unhöflich und unerzogen. Es war durchaus üblich, die jüngere Generation zu erziehen, sogar handgreiflich, selbst wenn es sich nicht um die eigenen Kinder handelte.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Depuis six mois monsieur chante faux! Madame joue pareillement et? les voisins donnent congé !‎

‎o.J. Seit sechs Monaten singt Monsieur falsch, Madame spielt ebenso, und die Nachbarn haben gekündigt! Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie. sowie: Au Bureau de Charivari R. du Croissant 16. Blattgröße 33:24,7 cm. ? Insgesamt braunfleckig. Literatur: Daumier-Register 731; Delteil 731, II (von 2), No. 3 der Serie ?Scènes Grotesques?. (Groteske Szenen) ist eine Serie von 6 Lithographien, die zwischen dem 19. Juni und dem 29. November 1839 im Charivari publiziert wurden. ? Sur blanc!‎

‎SCÈNES GROTESQUES. (Groteske Szenen) ist eine Serie von 6 Lithographien, die zwischen dem 19. Juni und dem 29. November 1839 im Charivari publiziert wurden.Es existiert ein Album in-4° demi basane, Paris, L. Pannier, welches die folgenden kompletten Serien enthält: Coquetterie, Silhouettes, Monomanes, Scènes grotesques, Sentimens et Passions. Es kann als recht selten bewertet werden. - ZU DIESER SERIE. Übertreibung, Selbstdarstellung und physische Verzerrung, alles typische Merkmale für Karikaturen, sind in diesen Darstellungen von Daumier voll benutzt worden. Die groteske Wirkung wird durch übergrosse Köpfe und kleine Körper verstärkt, eine Technik, die später auch von André Gill erfolgreich übernommen und weiterentwickelt wurde. - ZU DIESEM BILD. Der ältere Herr gibt dem Jüngling eine Ohrfeige, weil sein Hut vor die Füsse des Mannes gefallen ist. Dies galt zur damaligen Zeit als unhöflich und unerzogen. Es war durchaus üblich, die jüngere Generation zu erziehen, sogar handgreiflich, selbst wenn es sich nicht um die eigenen Kinder handelte.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Là Monsieur!... et puis après ça, vous allez courir en voir d?autres!...‎

‎o.J. Voilà, mein Lieber! und jetzt ziehst Du wohl ab, und steigst anderen Röcken nach! Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie. sowie: Au Bureau de Charivari R. du Croissant 16. Blattgröße 33:25 cm. ? Insgesamt braunfleckig, Knickfalte in der linken unteren Ecke und kleiner Einriß. Literatur: Daumier-Register 736; Delteil 736, II (von 2), No. 1 der Serie ?Coquetterie?. (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15.November1840 im Charivari publiziert wurden. ? Sur blanc! Daumiers Beobachtungsgabe und seine Phantasie sind in dieser Serie vereint, die die männliche Eitelkeit, die üblicherweise eher beim weiblichen Geschlecht wahrgenommen wird, ins Lächerliche zieht.‎

‎COQUETTERIE (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15.November1840 im Charivari publiziert wurden. Es existiert ein Album in-4° demi basane, Paris, L. Pannier, welches die folgenden kompletten Serien enthält: Coquetterie, Silhouettes, Monomanes, Scènes grotesques, Sentimens et Passions. Es kann als recht selten bewertet werden. - ZU DIESER SERIE. Daumiers Beobachtungsgabe und seine Phantasie sind in dieser Serie vereint, die die männliche Eitelkeit, die üblicherweise eher beim weiblichen Geschlecht wahrgenommen wird, ins Lächerliche zieht.‎

Bookseller reference : HD-088

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Je me dis en moi-même: croirait on que nous sortons de la rue des Lombards ?.. On vous a un petit air qui n?est pas confiseur du tout.‎

‎o.J. Ich sage zu mir selbst: würde man glauben, dass wir aus der Rue des Lombards kommen?... Wir sehen doch gar nicht aus wie Zuckerbäcker. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. D? Aubert & Cie. Sowie: Au Bureau de Charivari r. du Croissant 16. Blattgröße 33:25 cm.- Insgesamt braunfleckig. Literatur: Daumier-Register 737; Delteil 737, II (von 2), No. 2 der Serie ?Coquetterie?. (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15. November 1840 im Charivari publiziert wurden.- Sur blanc!‎

‎COQUETTERIE (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15.November1840 im Charivari publiziert wurden. Es existiert ein Album in-4° demi basane, Paris, L. Pannier, welches die folgenden kompletten Serien enthält: Coquetterie, Silhouettes, Monomanes, Scènes grotesques, Sentimens et Passions. Es kann als recht selten bewertet werden. - ZU DIESER SERIE. Daumiers Beobachtungsgabe und seine Phantasie sind in dieser Serie vereint, die die männliche Eitelkeit, die üblicherweise eher beim weiblichen Geschlecht wahrgenommen wird, ins Lächerliche zieht.‎

Bookseller reference : HD-089

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Eh bonjour, chèr ange, toujours jolie!‎

‎o.J. Guten Tag mein Engel.... schön wie eh und je. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie. sowie: Chez Bauger R. du Croissant 16. Blattgröße 33:24,8 cm. ? Leicht fingerfleckig. Literatur: Daumier-Register 738; Delteil 738, II (von 2), No. 3 der Serie ?Coquetterie?. (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15.November1840 im Charivari publiziert wurden. ? Sur blanc!‎

‎COQUETTERIE (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15.November1840 im Charivari publiziert wurden. Es existiert ein Album in-4° demi basane, Paris, L. Pannier, welches die folgenden kompletten Serien enthält: Coquetterie, Silhouettes, Monomanes, Scènes grotesques, Sentimens et Passions. Es kann als recht selten bewertet werden. - ZU DIESER SERIE. Daumiers Beobachtungsgabe und seine Phantasie sind in dieser Serie vereint, die die männliche Eitelkeit, die üblicherweise eher beim weiblichen Geschlecht wahrgenommen wird, ins Lächerliche zieht.‎

Bookseller reference : HD-090

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎C'est fichu! on sait se cravatter.‎

‎o.J. Verflixt, ich kann mir doch wohl noch eine Krawatte binden! Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie. sowie: Chez Bauger R. du Croissant 16. Blattgröße 33:24,8 cm. ? Leicht fingerfleckig. Literatur: Daumier-Register 739; Delteil 739, III (von 3), No. 4 der Serie ?Coquetterie?. (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15.November1840 im Charivari publiziert wurden. ? Sur blanc!‎

‎COQUETTERIE (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15.November1840 im Charivari publiziert wurden. Es existiert ein Album in-4° demi basane, Paris, L. Pannier, welches die folgenden kompletten Serien enthält: Coquetterie, Silhouettes, Monomanes, Scènes grotesques, Sentimens et Passions. Es kann als recht selten bewertet werden. - ZU DIESER SERIE. Daumiers Beobachtungsgabe und seine Phantasie sind in dieser Serie vereint, die die männliche Eitelkeit, die üblicherweise eher beim weiblichen Geschlecht wahrgenommen wird, ins Lächerliche zieht.‎

Bookseller reference : HD-091

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Assez, assez, c?est trop étroit !!.. Du tout, monsieur, cette étoffe là prête comme un gant!‎

‎o.J. Genug, genug, das ist viel zu eng!! - Aber überhaupt nicht, Monsieur, dieser Stoff passt Ihnen wie ein Handschuh! Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie. sowie: Chez Bauger R. du Croissant 16. Blattgröße 33:24,8 cm. ? Leicht fingerfleckig. Literatur: Daumier-Register 740; Delteil 740, II (von 2), No. 5 der Serie ?Coquetterie?. (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15.November1840 im Charivari publiziert wurden. ? Sur blanc!‎

‎COQUETTERIE (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15.November1840 im Charivari publiziert wurden. Es existiert ein Album in-4° demi basane, Paris, L. Pannier, welches die folgenden kompletten Serien enthält: Coquetterie, Silhouettes, Monomanes, Scènes grotesques, Sentimens et Passions. Es kann als recht selten bewertet werden. - ZU DIESER SERIE. Daumiers Beobachtungsgabe und seine Phantasie sind in dieser Serie vereint, die die männliche Eitelkeit, die üblicherweise eher beim weiblichen Geschlecht wahrgenommen wird, ins Lächerliche zieht.‎

Bookseller reference : HD-092

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Chiennes de bottes!...ça m'apprendra à vouloir faire petit pied!...‎

‎o.J. Verdammte Stiefel! Das wird mich zwingen, kleinere Schritte zu machen! (Wortspiel: Vivre à grand pied=in grossem Stil zu leben). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Aubert Gal. Vero Dodat sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 33:24,8 cm. ? Leicht fingerfleckig. Literatur: Daumier-Register 741; Delteil 741, II (von 2), No. 6 der Serie ?Coquetterie?. (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15.November1840 im Charivari publiziert wurden. ? Sur blanc!‎

‎COQUETTERIE (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15.November1840 im Charivari publiziert wurden. Es existiert ein Album in-4° demi basane, Paris, L. Pannier, welches die folgenden kompletten Serien enthält: Coquetterie, Silhouettes, Monomanes, Scènes grotesques, Sentimens et Passions. Es kann als recht selten bewertet werden. - ZU DIESER SERIE. Daumiers Beobachtungsgabe und seine Phantasie sind in dieser Serie vereint, die die männliche Eitelkeit, die üblicherweise eher beim weiblichen Geschlecht wahrgenommen wird, ins Lächerliche zieht.‎

Bookseller reference : HD-093

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Ma foi je ne sais pas comment ils étaient à Austerlitz, mais ça ne pouvait guère être mieux.‎

‎o.J. Mein Gott, ich weiss nicht, wie das damals in Austerlitz war.... aber besser haben sie sicher nicht ausgesehen. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: chez Bauger R. du Croissant 16 sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 33:24,8 cm. ? Durchgehend braunfleckig, Knickspur in der rechten unteren Ecke. Literatur: Daumier-Register 742; Delteil 742, II (von 2), No. 7 der Serie ?Coquetterie?. (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15.November1840 im Charivari publiziert wurden. ? Sur blanc!‎

‎COQUETTERIE (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15.November1840 im Charivari publiziert wurden. Es existiert ein Album in-4° demi basane, Paris, L. Pannier, welches die folgenden kompletten Serien enthält: Coquetterie, Silhouettes, Monomanes, Scènes grotesques, Sentimens et Passions. Es kann als recht selten bewertet werden. - ZU DIESER SERIE. Daumiers Beobachtungsgabe und seine Phantasie sind in dieser Serie vereint, die die männliche Eitelkeit, die üblicherweise eher beim weiblichen Geschlecht wahrgenommen wird, ins Lächerliche zieht.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎(Il lit une lettre) Un rendez vous, c'est peut-être de la petite Mme Giraud!.. oui... mais c'est peut être de son mari qui veut me pincer et me flanquer une volée.‎

‎o.J. (Er liest einen Brief) Ein Rendez-vous, etwa von der süssen Madame Giraud ?? ja, aber es könnte auch von ihrem Mann kommen, der mich verdreschen will... Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Imp. d?Aubert & Cie. sowie: Chez Bauger R. du Croissant 16. Blattgröße 33:24,7 cm. Literatur: Daumier-Register 743; Delteil 743, II (von 2), No. 8 der Serie ?Coquetterie?. (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15.November1840 im Charivari publiziert wurden. ? Sur blanc!‎

‎COQUETTERIE (Koketterie) ist eine Serie von 10 nummerierten Lithographien, welche in der Zeit vom 7. Juli 1839 bis zum 15.November1840 im Charivari publiziert wurden. Es existiert ein Album in-4° demi basane, Paris, L. Pannier, welches die folgenden kompletten Serien enthält: Coquetterie, Silhouettes, Monomanes, Scènes grotesques, Sentimens et Passions. Es kann als recht selten bewertet werden. - ZU DIESER SERIE. Daumiers Beobachtungsgabe und seine Phantasie sind in dieser Serie vereint, die die männliche Eitelkeit, die üblicherweise eher beim weiblichen Geschlecht wahrgenommen wird, ins Lächerliche zieht.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Ô vous qui m'offriez et sucre et cassonade Je ne puis à présent que vous mettre en salade!‎

‎o.J. Ihr, die mir Rübenzucker und Rohrzucker anbietet! Ich kann Euch zur Zeit nur für den Salat benützen. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger R. du Croissant 16 sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 26,5:34 cm. ? Braunfleckig. Literatur: Daumier-Register 747; Delteil 747, II (von 2), No. 2 der Serie ?Actualites?. Erschienen am 10.09.1839 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎Ein sehr grosser Teil von Daumiers lithographischen Arbeiten sind von politischer Aussagekraft und als soziale und politische Protest-Karikaturen zu verstehen. In fast einem Viertel seines Lebenswerkes finden wir daher politische Karikaturen zum Tagesgeschehen, die zumeist in der Serie ACTUALITÉS im Charivari veröffentlicht wurden. Mit auffallender Regelmässigkeit erschienen die Blätter der Serie Actualités meist in grösseren Gruppen. Hier sehen wir einen Mann, der nachdenklich vor einem riesigen Rübenzuckerfeld steht. Der im Blatt benutzte Ausdruck "Casser du sucre" bedeutet auch soviel wie "jemanden kritisieren". Die Erleichterung der Besteuerung des Rübenzuckers aus den französischen Kolonien ging auf das Gesetz vom 21. August 1839 zurück.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Eh bien oui! c?est comme je vous le dis, la petite à Mame Chopin, s?est mariée hier avec le fils Durand: je quitte le jeune homme et d?après ce qu?il m?a confié il paraît qu?avant lui, elle en a vu des droles!?‎

‎o.J. (Ja ja, das ist richtig, die Tochter von Mme Chopin hat gestern den Sohn von Durand geheiratet. Er hat mir ganz im Vertrauen erzählt, dass die Kleine anscheinend vor ihm ein paar schräge Vögel gekannt hatte...). Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger, R du Croissant 16, sowie: Chez Aubert gal. Véro-Dodat und Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 34,2:25,8 cm. ? Mit Heftspuren im linken Rand, Druckstellen. Literatur: Daumier-Register 759; Delteil 759 II (von 4). - Blatt 6 der Serie ?LES PARISIENS?, erschienen 26.06.1840 in ?Le Charivari?. ? Sur blanc!‎

‎LES PARISIENS. (Die Pariser) ist eine Serie von 6 nummerierten Lithographien, die in der Zeit vom 1.Dezember 1839 bis zum 30.Juni 1840 im Charivari erschienen sind. Sie sind jeweils auch (in einem anderen Zustand) in der Serie ÉMOTIONS PARISIENNES erschienen. - ALBUM. Die Lithographien dieser Serie waren Teil des Albums "Émotions Parisiennes", welches 1842 mit insgesamt 50 Lithographien sur blanc herausgegeben wurde.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎LA LEÇON À SEC. Après trois mois de cet exercice non interrompu, on se trouve réduit à l'état de poisson, et l'être le plus timide, peut se présenter sans crainte......... aux bains Chinois!...‎

‎o.J. Nach drei Monaten ununterbrochenen Trockentrainings glaubt man sich zum Fisch verwandelt. Auch der Ängstlichste kann nun ohne Scheu ins...... chinesische Bad gehen. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger Rue du Croissant 16 sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 26,5:34,7 cm. ? Papier leicht vergilbt, mit Heftspuren am Oberrand. Literatur: Daumier-Register 779; Delteil 779, ohne Seriennummer rechts oben und ohne Adresse mittig unter der Umfassungslinie, Blatt 19 der Serie. Das Album ?Les Baigneurs? erschien zwischen 1840-1842. ? Sur blanc!‎

‎LES BAIGNEURS (Die Badenden) ist eine Serie von 30 nummerierten Lithographien, welche vom 11.06.1839 bis zum 27.09.1842 im Charivari erschienen. Man beachte in DR779 dass der schwarze Anzug des Mannes wie eine zweite Haut aussieht. Schuhe und Hosenbeine gehen nahtlos ineinander über. Daumier, laut S. Le Men in "Daumier et la Caricature, Paris, 2008, p.113 sah den Geschäftsanzug des Stadtmenschens als zweite Haut, ohne den er, wie hier im Bild, hilflos der Naturgewalt des Trockenschwimmens ausgesetzt war. Eine Sonderausgabe dieser gesamten Serie wurde in einem gebundenen Album zum Preis von 16 Francs angeboten. Siehe hierzu auch die handschriftlichen Bemerkungen von Goullet, Sekretär des Charivari, auf Drucken der Rosenwald Sammlung, ausgestellt in der National Gallery of Arts in Washington, D.C. 1979. - ZU DIESER SERIE. Die Seine entspringt in Burgund, fliesst durch Paris und mündet im Ärmelkanal. In Paris boten die öffentlichen Bäder im Fluss eine willkommene Erfrischung. Laut Information von Provost, lag eines der Badeboote, das "Petit, Ecole de Natation" direkt in der Nähe des Hauses von Daumier, am Quai d'Anjou vor Anker. Ähnlich wie in England begann man in Paris, es der Arbeiterklasse zu ermöglichen, das Prinzip der Reinlichkeit kennen zu lernen. Es wurden sehr günstige Wasch- und Bademöglichkeiten an den Flüssen eingerichtet. Hier konnte auch die Wäsche gewaschen und getrocknet werden. Einige von Daumier's schönsten Ölgemälden beschäftigen sich mit diesem Thema (La Lavandeuse). In Paris wurden diese Einrichtungen von privaten Firmen betrieben, welche von der Stadt subventioniert wurden. Teilweise wurden im Sommer "schwimmende" Badesanstalten an der Isle de France eingerichtet, durch welche das Wasser der Seine durchfliessen konnte. Der französische Maler Delacroix (1798-1863) war von Daumier?s ?Badenden? derart angetan, dass er für Körperstudienzwecke eine Lithographie dieser Serie in seinem Studio aufgehängt hatte. Seinen Schülern empfahl er, bei dem Schaufenster von Aubert vorbeizugehen und von Daumier?s Zeichenkunst zu lernen.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎POIDS ET MESURES. Dites moi donc! Mme. Gavin, en v'la des inventions! j'vas m'acheter une robe, et on me parle étranger; ils me baragouinent des Mêtres, des Thermomètres, des Baromètres! ... a-t-on vu ça. - Et moi donc, la fruitière au lieu de quatre onces de beurre, elle m'emberlificote avec des Grammes! des Filagrammes et des Programmes!....‎

‎o.J. MASSE UND GEWICHTE. - Na gibt?s denn so was, Madame Gavin! Das sind ja ganz neue Töne! Ich geh' mir ein Kleid kaufen, und man redet mir von Metern und Thermometern, Barometern!... hat man so was schon gesehen? - Und bei mir erst! Statt mir vier Unzen Butter zu geben, kommt die Verkäuferin mir mit Gramm, Filigramm und Programm! Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger R. du Croissant 16 sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 35,3:26,5 cm. ? Papier vergilbt und fleckig. Literatur: Daumier-Register 791, IV (von 4); Delteil 791, III (von 3), mit der Nummer rechts oben. Das Blatt erschien in ?La Caricature?, 2. Serie, Nr. 5. ? Sur blanc.‎

‎ACTUALITÉS (Tagesgeschehen). Ein sehr grosser Teil von Daumiers lithographischen Arbeiten sind von politischer Aussagekraft und als soziale und politische Protest-Karikaturen zu verstehen. In fast einem Viertel seines Lebenswerkes finden wir daher politische Karikaturen zum Tagesgeschehen, die zumeist in der Serie ACTUALITÉS im Charivari veröffentlicht wurden. Mit auffallender Regelmässigkeit erschienen die Blätter der Serie Actualités meist in grösseren Gruppen. Man kann an ihren Erscheinungsdaten gut feststellen, zu welchem Moment der Staat sich entschlossen hatte, die Zensurbestimmungen gegenüber der liberalen Presse-Berichtserstattung zu verschärfen. Prompt wechselte Daumier ?das Thema?, und anstelle der politischen Karikaturen gegen das Establishment griff er auf weniger verfängliche Themen des Alltags zurück. Die wichtigsten Arbeiten der ACTUALITÉS-Serie finden sich in den Jahren 1850 und 1851. Ab 1852, als Napoleon III zum Kaiser ernannt wurde, reduzierte sich die journalistische Kritik, was zur Folge hatte, dass die Serie nicht mehr erschien. In den Jahren 1854 bis 1856 während des Krimkrieges ermöglichte die Zensur eine freiere Berichterstattung, da die Regierung die Unterstützung der Presse benötigte. Ab Mitte 1856 erschienen fast keine politischen Karikaturen mehr im Charivari. Daumier musste sich auf gefälligere Themen beschränken. Gelegentlich erschienen zwar noch einige Blätter mit dem Titel ?Actualités?; es sollte sich aber nur um Tagesthemen ohne politische Aussagekraft handeln. Erst ab Ende 1865 (mit DR3480) wuchs der Wunsch in der Bevölkerung auf Nachrichten von den verschiedenen Kriegschauplätzen, in denen Frankreich beteiligt war, und die Serie erschien wieder in ihrer ursprünglichen Härte. Später, während des Krieges gegen Preussen 1870-1871, ist eine gewisse Einseitigkeit der Berichterstattung (ähnlich wie auch im Krimkrieg) in den Karikaturen von Daumier nicht zu übersehen. Es soll aber auch darauf hingewiesen werden, dass er in allen seinen Bildern vor einem Krieg gegen Deutschland gewarnt hatte. Das wohl letzte Blatt der Serie ACTUALITÉS, die insgesamt über ca. 25 Jahre lang erschien, war DR3946 vom Dezember 1875.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎ONCLE & NEVEU. Il faut semer pour recueillir.‎

‎o.J. ONKEL UND NEFFE. Erst muß man säen, um zu ernten. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger R. du Croissant 16 sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 32,5:23,5 cm. ? Insgesamt stockfleckig. Literatur: Daumier-Register 797, II (von 2); Delteil 797, I (von 2), die Nummer rechts oben ausgekratzt. ? Sur blanc.‎

‎PROVERBES DE FAMILLE (Familiensprichwörter) ist eine kleine Serie von 2 Lithographien, das hier beschriebene Blatt ist erschienen am 31.05.1840. Das Bild zeigt eine Familienszene ganz im Geiste von Balzac. Es gelingt Daumier auf meisterhafte Art, das gelangweilte Engagement des Neffen darzustellen, der es letztlich nur auf die Hinterlassenschaft des reichen Onkels abgesehen. Hat. Der jugendliche Neffe ist elegant gekleidet und trägt seinen Stock auf Dandy-Art, während der Onkel von Gicht und Rheuma geplagt, seinen Stock als Unterstützung beim Gehen benötigt.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Sentiments et Passions.‎

‎o.J. Serie von 4 Federlithographien, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger R. du Croissant 16 sowie: Imp. d?Aubert & Cie. bzw.: Chez Aubert Place de la Bourse sowie Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße je 32,5:23,5 cm. ? Blatt 1 braunfleckig, Blatt 4 mit kleinen Randläsuren. Literatur: Daumier-Register 799-802, II (von 2); Delteil 799-802, II (von 2). ? Sur blanc.‎

‎SENTIMENS ET PASSIONS (Gefühle und Leidenschaften) ist eine Serie von 4 Lithographien, Daumier zeigt in dieser kleinen Serie auf eindrücklichste Weise vier verschiedene Situationen von verzweifelten Männern. Daumier hatte selber erst mit 38 Jahren die junge Schneiderin Alexandrine Dassy geheiratet, kannte sich also mit den Problemen des bürgerlichen Junggesellen bestens aus. Nur hatte er, im Gegensatz zu seiner Kunstfigur, Monsieur Coquelet, es gewagt, den Sprung in die Ehe zu wagen, während Coquelet aus Ersparnisgründen oder Geiz auf eine feste Bindung verzichtete. Daumier zielt in dessen Person nicht nur auf die Eintönigkeit des Junggesellendaseins ab, sondern vor allem auf den Geiz eines solchen Mitglieds der Gesellschaft. Die damit verbundene Einsamkeit des Einzelgängers steigert sich in einer übertriebenen Liebe zum Tier, meist Hund , Katze, Kanarienvogel aber auch einer Pflanze, die im Fenster-Blumentopf liebevoll gepflegt wird und als Ersatz dienten. Wehmut auf verpasste Gelegenheiten schimmert gelegentlich durch, während der voll kontrollierte Tagesablauf zwischen 7 Uhr morgens und 9 Uhr abends die Limiten der menschlichen Entfaltung und die Verschwendung wertvoller Zeit auf subtile Art anprangert.elche im Mai und Juni 1840 und im Mai 1841 im Charivari publiziert wurden.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎LE PÊCHEUR ACHARNÉ ou il ne faut pas disputer des gouts.‎

‎o.J. EIN VERBISSENER ANGLER, oder: "Über Geschmack lässt sich nicht streiten". Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit den Adressen: Chez Bauger R. du Croissant 16 sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 33,8:25,7 cm. ? Verso an den Ecken Reste alter Verklebung. Literatur: Daumier-Register 817, II (von 2); Delteil 817, I (von 2). Blatt 3 der 7-Blatt-Serie ?La Pêche?, erschienen in ?La Caricature?, 2.08.1840. ? Sur blanc.‎

‎Hier thematisiert Daumier ein Wortspiel: "des goûts" bedeutet "Geschmack", wird aber gleich ausgesprochen wie "d'égout", was "Abwässer" bedeutet.‎

Bookseller reference : HD-102

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎PIQUE-ASSIETTE. Voyons! une noce de première classe chez Very! en avant les gants blancs, je salue la mariée comme ami du mari.... et le mari; comme connaissance de la mariée!‎

‎o.J. DER SCHMAROTZER. Aha, eine Hochzeit erster Klasse bei Véry! Die weissen Handschuhe heraus... ich begrüsse die Braut als ein Freund des Bräutigams... und den Bräutigam als einen Bekannten der Braut! Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Beauger R. du Croissant 16, sowie: Chez Aubert Pl. De la Bourse und Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 36:27,5 cm. ? Knickfalte in der rechten oberen Ecke. Literatur: Daumier-Register 830; Delteil 830, Nr. 9 der Serie ?Bohémiens de Paris? aus ?Album Les Bohémiens de Paris?. Mit 21 (Delteil 822-849) Lithographien. Paris, au bureau de Charivari, 1842. - Sur blanc!‎

‎Diese Serie illustriert die Bereitschaft zu riskantem Manöver, die Hoffnung auf das schnelle Geld und die Erwartung der leichten Befriedigung aller Wünsche mit möglichst geringem Aufwand. Daumier entblößt eindrucksvoll das oberflächliche Gewinnstreben der damaligen Gesellschaft. Gleichzeitig zeigt uns Daumier mit dieser Serie auf meisterhafte Weise die bizarre Seite dieser Charaktere auf. Wir lernen den Abschaum aller Klassen kennen: vom Wissenschaftler bis zum Hundeklauer, den Geschäftsmann wie auch den politischen Flüchtling, den Altkleiderhändler und den königlichen Administrator. Es ist dieser Querschnitt durch alle Schichten, der diese Serie uns so nah bringt. Manche Bilder hinterlassen ein Gefühl des Schocks oder der Traurigkeit, aber oft auch der Bewunderung über die teilweise geniale Kreativität, mit der manch ein verzweifelter Bürger versucht, sich aus der Misere zu ziehen. - VERY war ein Restaurant, gegründet 1805, welches sich beim Palais-Royal befand. Es war ein bekannter Feinschmeckertreffpunkt der Pariser Bourgeoisie und wurde 1892 von Anarchisten in die Luft gesprengt.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎LE TONDEUR DES CHIENS. Pauvre cher animal quel patience si on ne jurerait pas un petit ange du bon Dieu!... plus souvent que mon canaille d'époux se tient comme ça, quand il va chez son perruquier!‎

‎o.J. DER HUNDESCHERER. Armes kleines Tier.... welche Engelsgeduld! Wie verhält sich dagegen mein Ungetüm von Mann, wenn er zu seinem Perückenmacher geht! Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Bauger & Cie. R. du Croissant 16, sowie: Chez Aubert Pl. De la Bourse und: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 33,5:25,5 cm. Literatur: Daumier-Register 842, II (von 2); Delteil 842, II (von 2), Nr. 21 der Serie ?Bohémiens de Paris? aus ?Album Les Bohémiens de Paris?. Mit 21 (Delteil 822-849) Lithographien. Paris, au bureau de Charivari, 1842. - Sur blanc!‎

‎Diese Serie illustriert die Bereitschaft zu riskantem Manöver, die Hoffnung auf das schnelle Geld und die Erwartung der leichten Befriedigung aller Wünsche mit möglichst geringem Aufwand. Daumier entblößt eindrucksvoll das oberflächliche Gewinnstreben der damaligen Gesellschaft. Gleichzeitig zeigt uns Daumier mit dieser Serie auf meisterhafte Weise die bizarre Seite dieser Charaktere auf. Wir lernen den Abschaum aller Klassen kennen: vom Wissenschaftler bis zum Hundeklauer, den Geschäftsmann wie auch den politischen Flüchtling, den Altkleiderhändler und den königlichen Administrator. Es ist dieser Querschnitt durch alle Schichten, der diese Serie uns so nah bringt. Manche Bilder hinterlassen ein Gefühl des Schocks oder der Traurigkeit, aber oft auch der Bewunderung über die teilweise geniale Kreativität, mit der manch ein verzweifelter Bürger versucht, sich aus der Misere zu ziehen. - VERY war ein Restaurant, gegründet 1805, welches sich beim Palais-Royal befand. Es war ein bekannter Feinschmeckertreffpunkt der Pariser Bourgeoisie und wurde 1892 von Anarchisten in die Luft gesprengt.‎

Bookseller reference : HD-105

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎L'EX-COLONEL. Douze, quinze.... vingt cinq.... ça fait deux poules et un dindon que j'ai plumés.‎

‎o.J. DER EX-OBERST. Zwölf, fünzehn... fünfundzwanzig... ich hab' schon einige Hühnchen und Truthähne gerupft. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Bauger & Cie. Edit. R. du Croissant 16, sowie: Chez Aubert Pl. De la Bourse und: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 33,4:25,2 cm. ? Linke untere Ecke beschädigt, kleine Einrisse im rechten Rand, leicht fleckig. Literatur: Daumier-Register 849, II (von 3); Delteil 849, II (von 3), Nr. 28 der Serie ?Bohémiens de Paris? aus ?Album Les Bohémiens de Paris?. Mit 21 (Delteil 822-849) Lithographien. Paris, au bureau de Charivari, 1842. - Sur blanc!‎

‎Diese Serie illustriert die Bereitschaft zu riskantem Manöver, die Hoffnung auf das schnelle Geld und die Erwartung der leichten Befriedigung aller Wünsche mit möglichst geringem Aufwand. Daumier entblößt eindrucksvoll das oberflächliche Gewinnstreben der damaligen Gesellschaft. Gleichzeitig zeigt uns Daumier mit dieser Serie auf meisterhafte Weise die bizarre Seite dieser Charaktere auf. Wir lernen den Abschaum aller Klassen kennen: vom Wissenschaftler bis zum Hundeklauer, den Geschäftsmann wie auch den politischen Flüchtling, den Altkleiderhändler und den königlichen Administrator. Es ist dieser Querschnitt durch alle Schichten, der diese Serie uns so nah bringt. Manche Bilder hinterlassen ein Gefühl des Schocks oder der Traurigkeit, aber oft auch der Bewunderung über die teilweise geniale Kreativität, mit der manch ein verzweifelter Bürger versucht, sich aus der Misere zu ziehen. - VERY war ein Restaurant, gegründet 1805, welches sich beim Palais-Royal befand. Es war ein bekannter Feinschmeckertreffpunkt der Pariser Bourgeoisie und wurde 1892 von Anarchisten in die Luft gesprengt.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Combien je regrette Mon bras si dodu, Ma jambe bien faite Et... le temps perdu. (Ancienne ballade).‎

‎o.J. Wie ist's doch bedauerlich, mein Arm einst so stark, meine Waden beschaulich, wie das Alter mich plagt. (Eine alte Ballade). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Bauger & Cie. R. du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 36,2:25,5 cm. ? Horizontale Mittelfalte geglättet, insgesamt fleckig. Literatur: Daumier-Register 850, II (von 3); Delteil 850, II (von 3), Nr. 1 der Serie ?Silhouettes?. - Sur blanc!‎

‎SILHOUETTES (Silhouetten) ist eine Serie von 8 nummerierten Lithographien, die zwischen 4.10.1840 und 5.05.1841 publiziert wurden: 3 Blätter (Nr. 1, 5, und 7) in ?La Caricature?, 2. Serie n° 40, und 5 (Nr. 2, 3, 4, 6 und 8) in ?Le Charivari?.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎Holà, hé! madame l'hôtesse, j'aime les potages chauves. (Victor Hugo, Notre Dame de Paris).‎

‎o.J. Hallo, Frau Wirtin! Ich hätte meine Suppe lieber kahl! (Victor Hugo, Notre Dame de Paris). Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Bauger R. du Croissant 16, sowie: Chez Aubert gal. Vero-Dodat, und: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 33,1:24,6 cm. ? Mit vereinzelten Braunflecken. Literatur: Daumier-Register 851, II (von 3); Delteil 851, II (von 3), Nr. 2 der Serie ?Silhouettes?. - Sur blanc!‎

‎SILHOUETTES (Silhouetten) ist eine Serie von 8 nummerierten Lithographien, die zwischen 4.10.1840 und 5.05.1841 publiziert wurden: 3 Blätter (Nr. 1, 5, und 7) in ?La Caricature?, 2. Serie n° 40, und 5 (Nr. 2, 3, 4, 6 und 8) in ?Le Charivari?.‎

Bookseller reference : HD-108

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‎LA FEMME DE MÉNAGE. - Ainsi nommée par anti-phrase, parce qu'elle ménage ni les meubles, ni la vaisselle, ni le vin de ses pratiques.‎

‎o.J. DIE HAUSHÄLTERIN. In Umkehrung des Begriffes so benannt, da sie weder die Möbel, noch das Geschirr oder den Wein ihrer Kunden schont. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Bauger R. du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 33,1:24,65cm. ? Mit vereinzelten Braunflecken. Literatur: Daumier-Register 853, III (von 3); Delteil 853, III (von 3), Nr. 4 der Serie ?Silhouettes?. - Sur blanc!‎

‎SILHOUETTES (Silhouetten) ist eine Serie von 8 nummerierten Lithographien, die zwischen 4.10.1840 und 5.05.1841 publiziert wurden: 3 Blätter (Nr. 1, 5, und 7) in ?La Caricature?, 2. Serie n° 40, und 5 (Nr. 2, 3, 4, 6 und 8) in ?Le Charivari?.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎LE PORTIER EN TOURNÉE DE VISITES DU JOUR DE L'AN. Rien que 115 francs pour mes v?ux et j'ai déja fait huit étages!!! Cancres de Locataires! Une autre fois je leur ferai des souhaits.... je t'en souhaite!‎

‎o.J. DER HAUSWART AUF NEUJAHRSBESUCH. Nur 115 Francs für meine Neujahrswünsche, und ich war schon auf acht Stockwerken!!! Knausrige Mieter! Na ja, nächstes Mal werde ich ihnen schon was Rechtes wünschen... darauf können sie sich verlassen! Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Bauger R. du Croissant 16, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 33:24,4 cm. ? Ca. 2 cm langer Einriß im Unterrand. Literatur: Daumier-Register 854, III (von 3); Delteil 854, III (von 3), Nr. 5 der Serie ?Silhouettes?. - Sur blanc!‎

‎SILHOUETTES (Silhouetten) ist eine Serie von 8 nummerierten Lithographien, die zwischen 4.10.1840 und 5.05.1841 publiziert wurden: 3 Blätter (Nr. 1, 5, und 7) in ?La Caricature?, 2. Serie n° 40, und 5 (Nr. 2, 3, 4, 6 und 8) in ?Le Charivari?.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎LA PIPE MATINALE. Le Tabac de caporal fait maintenant partie intégrale de ce que les poëtes appellent les suaves parfums du matin; et grâce aux bouffées que lui envoyent de toutes parts les fumeurs, l'aurore, jadis au teint de rose, doit être bien près d'être culottée.‎

‎o.J. DIE MORGENPFEIFE. Der Tabak des Gefreiten ist, wie der Poet sagen würde, ein integraler Bestandteil des morgendlichen Duftes; und dank der Wölkchen, die die Raucher von überall in die Luft paffen, wird die Mörgenröte, die früher einen rosa Teint hatte, bald die Rauchfarbe annehmen. Zeitgenöss. aquarellierte Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Aubert gal. Véro-Dodat, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 33,4:25 cm. Literatur: Daumier-Register 855, II (von 3); Delteil 855, II (von 3), Nr. 6 der Serie ?Silhouettes?. - Sur blanc!‎

‎SILHOUETTES (Silhouetten) ist eine Serie von 8 nummerierten Lithographien, die zwischen 4.10.1840 und 5.05.1841 publiziert wurden: 3 Blätter (Nr. 1, 5, und 7) in ?La Caricature?, 2. Serie n° 40, und 5 (Nr. 2, 3, 4, 6 und 8) in ?Le Charivari?.‎

Bookseller reference : HD-111

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎L'HABITUÉ DE LA BOUTIQUE DE FÉLIX. Paris est tout à la fois le centre de la civilisation, des beaux arts et des petits pâtés; on y pousse l'amour de la galette jusqu'au fanatisme. Les Pâtissiers y abondent et Paris est peut-être aujourd'hui la ville du monde où il se fait le plus de brioches.‎

‎o.J. DER STAMMGAST BEI "FÉLIX". Paris ist gleichzeitig der Mittelpunkt der Zivilisation, der Schönen Künste und auch der Pasteten-Bäckerei. Man treibt hier die Liebe zu den Waffeln bis zum Fanatismus. Es gibt Zuckerbäcker im Überfluss, und Paris ist wahrscheinlich heute jene Stadt auf der Welt, wo man die meisten Brioches macht. Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Aubert gal. Véro-Dodat, sowie: Imp. d?Aubert & Cie. Blattgröße 33,1:24,7 cm. ? Etwas braunfleckig. Literatur: Daumier-Register 856, II (von 2); Delteil 856, II (von 2), Nr. 7 der Serie ?Silhouettes?. - Sur blanc!‎

‎SILHOUETTES (Silhouetten) ist eine Serie von 8 nummerierten Lithographien, die zwischen 4.10.1840 und 5.05.1841 publiziert wurden: 3 Blätter (Nr. 1, 5, und 7) in ?La Caricature?, 2. Serie n° 40, und 5 (Nr. 2, 3, 4, 6 und 8) in ?Le Charivari?. - FELIX war ein bekannter Pariser Zucker-Bäcker um 1840.‎

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‎Daumier, Honoré - 1808 Marseille ? Valmondais 1879‎

‎LE BÊTOPHILE. Le bonheur suprême du Bêtophile est de se composer à domicile une petite ménagerie au sein de laquelle il passe sa vie. On peut lui appliquer avec vérité le proverbe: "Dis-moi qui tu hantes, je te dirai qui tu es."‎

‎o.J. DER TIERFREUND. Das größte Glück für den Tierfreund ist es, sich daheim einen kleinen zooologischen Garten einrichten zu können, in dessen Mitte er sein Leben verbringen darf. Das bekannte Sprichwort trifft genau auf ihn zu: "Zeig mir Deinen Umgang und ich sag' Dir wer Du bist". Lithographie, auf chamoisfarbenem Velin, mit der Adresse: Chez Aubert & Cie, sowie: Chez Bauger & Cie. Edits des Dessms de la Caricature du Figaro et du Charivari R du Croissant 16. Blattgröße 33:24,6 cm. ? Etwas braunfleckig. Literatur: Daumier-Register 858, II (von 2); Delteil 858, II (von 2), Nr. 1 der Serie ?Monomanes?. - Sur blanc!‎

‎MONOMANES (Die Eigenbrödler) ist eine Serie von 8 Lithographien, welche zwischen 25. Oktober 1840 und 5. März 1841 in Le Charivari und (die Nr.3) in La Caricature erschienen sind.Es existiert ein Album in-4° demi basane, Paris, L. Pannier, welches die folgenden kompletten Serien enthält: Coquetterie, Silhouettes, Monomanes, Scènes grotesques, Sentimens et Passions. Es kann als recht selten bewertet werden. Ein weiteres Album der Monomanes und der Silhouettes in-4° demi chagr. kolriert sur blanc wurde ebenfalls angeboten. - ZU DIESEM BILD. Wir haben von diesem Blatt einen neuen Zustand gefunden, der bei Delteil nicht verzeichnet wurde. Wir beschreiben ihn hier als dritten Zustand. Ein Nachdruck dieser Lithographie in reduzierter Grösse erschien in La République Illustrée am 12.5.1901.‎

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