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1926Best.-Nr. T993Offenbach, Gebrüder Klingspor, (1926). Nummer 226 von 400 Exemplaren. Erste Ausgabe. Walter Tiemann zum 50. Geburtstag am 29. Januar 1926 gewidmet. Der Druck in der Tiemann-Fraktur und der Tiemann-Antiqua erfolgte auf Old-Stratford-Bütten. ? Walter Tiemann (1876-1951) war einer der wichtigsten Buch- und Schriftgestalter seiner Zeit. Er trat 1901 mit ersten Arbeiten an die Öffentlichkeit. Bereits 1903 wurde Walter Tiemann als Lehrer an die Akademie für Graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig berufen. 1907 gründete er zusammen mit Poeschel die Janus-Presse. Zwischen 1920 und 1941 war er Direktor der Leipziger Akademie. Vorsätze sowie erste und letzte Seiten vereinzelt gering stockfleckig, sonst sehr sauber und gut erhalten.Lange 47; Halbey 72; Eichhorn 1.40.
1950Best.-Nr. T897St. Gallen, Zollikofer & Co., 1948 und 1950. Der Schweizer Maler, Graphiker und Buchkünstler Imre Reiner (1900-1978) beleuchtet im ersten Band seines Werkes "die Typographie als Gestaltungselement des Buches und der Industriedrucksache, ihre Rolle in der Entwicklung des Handels, ferner die Verbindung der Typographie mit jener Graphik, die sich vom Kunstblatt loslöst, um mit ihr gemeinsam zu wirken, [?] Der Buchtitel, das Ornament, verschiedene Geschäftsdrucksachen, Studien über Thomas Bewick, Johann Michael Fleischmann, die klassischen Schreibmeister, das Exlibris und Aufzeichnungen aus dem Werkstattbuch des Verfassers bilden den reich illustrierten Inhalt." (Klappentext). Der zweite, 1950 erschienene Band, enthält, außer Reproduktionen einiger japanischer und klassischer europäischer Werke, Entwürfe von Imre Reiner selbst. Wohlerhalten.DBE VIII, 216.
1930Best.-Nr. T839London, E. P. Goldschmidt & Co. Ltd., (1930). Erste Ausgabe. Insgesamt gutes Exemplar.
1918Best.-Nr. T292München, Verlag der Marées-Gesellschaft (R. Piper & Co.), 1918. Nummer 133 von 150 Exemplaren (Gesamtauflage 200). Erste Ausgabe. Selten in der OBroschur. ? Erster Druck der Marées-Gesellschaft, herausgegeben von Julius Meier-Graefe. Gedruckt als bei W. Drugulin in Leipzig auf festem Bütten. Die farbigen Illustrationen sind handkolorierte Wiedergaben von Emil Wöllner nach Aquarellen von Götz Freiherr von Seckendorf, der im August 1914 im Krieg gefallen war. Erste und letzte Seite minimalst stockfleckig, die unbeschnittenen Lagen tls. vom Buchblock gelöst. Sehr sauber und gut erhalten.Rodenberg 362.
1983Best.-Nr. E750München, Basse & Lechner, 1983. Exemplar außerhalb der Auflage von 350 numerierten Exemplare mit persönlicher Widmung im Nummernfeld an den großen Typographen Günter Gerhard Lange: "Dies Exemplar trägt die Nummer GGL". Erste Ausgabe. Barockgedichte in künstlerischer Typographie als Raute, als Kreuz, als Grabstele, Urne, Herz, Kleeblatt etc., ein typographisches Meisterwerk. "Die Figurengedichte setzte Professor Walter Stähle, Stuttgart, von Hand in der 16 Punkt Alt-Schwabacher. Die Schrift wurde von Peter Keidel, Offizin Scheufele, Stuttgart, zur Verfügung gestellt. Die übrigen Satzarbeiten und den Druck in der Monotype Van Dijck besorgtee die Firma Schumacher-Gebler, München. Handgebunden wurde das Buch in der Buchbinderei Rolf Maximilian Gilch, München. Für die Innenseiten wurde Hahnemühle-Kupferdruckbütten, für den Einband Fabriano-Ingres Papier der Firma Drissler, Frankfurt, verwendet" (Druckvermerk). Tadellos erhalten. - Beiliegt eine 8zeilige eigenhändige Glückwunschkarte an Günter Gerhard Lange von den Verlegern A. Basse und Herbert Lechner mit deren Unterschriften: "?Ein friedvolles Weihnachtsfest und ein rundum erfreuliches Neues Jahr wünschen Ihnen Ihre 'Jungverleger' A. Basse und Herbert Lechner. PS: Das von Ihnen seinerzeit so unterstützte Buchprojekt hat jetzt auch noch höchste Weihen empfangen (siehe umseitig)". Dort, auf der hübschen Weihnachtskarte das Goldsiegel: "Prämiert von der Stiftung Buchkunst: eines der schönsten Bücher".
1822Best.-Nr. A355Leipzig, Hahn, 1822. Meisterhaft und sehr hübsch gesetzte Vergil-Ausgabe mit dem lateinischen Originaltext, der durch Zeilennummern erschlossen wird, auf die sich der in zwei Spalten darunter anschließende Kommentar bezieht. Die von A. Falger nach Schmitt gestochene Tafel zeigt sauber und in leuchtenden Farben kolorierte Beispiele aus Vergil-Handschriften, dem Schönborn-Vergil in Bamberg u. a.: "Specimina Scripturarum ad editionem P. Virgilii Maronis operum a J. H. Jaeck Bibl. Bamb. Praefecto, adhibitarum." Heynes "Handausgabe" erschien erstmals 1816: ?Der Text ist nach der Florenzer Handschrift sorgfältiger verbessert. Im Commentar nahm er manche Anmerkung aus der grösseren Ausgage Heynes auf. Besondere Sorgfalt ist auch auf die Vergleichung und Berichtigung der Beweisstellen gewendet. Der Index ist von Ruperti bedeutend vermehrt? (Schweiger 1183). Die große Ausgabe Heynes war bereits 1767-75 in Leipzig erschienen. Nur etwa 3 Seiten mit wenigen Bleistiftanstreichungen, sonst ein kaum fleckiges, sehr sauberes und frisches Exemplar ? eine schöne Lese- und Studienausgabe.Schweiger 1185; Ebert II, 1048.
1928Best.-Nr. T822Leipzig, Gesellschaft der Freunde der Deutschen Bücherei, 1928. (Zehnte Jahresgabe der Gesellschaft der Freunde der Deutschen Bücherei) - Nummer 3346 einer limitierten Auflage. Erste Ausgabe. Faustische Osternovelle von Max Halbe (1865-1944) mit den spätexpressionistischen Illustrationen von Erich Gruner (1881-1966). ? Gesetzt in der von Walter Tiemann geschaffenen neuen Kleist-Fraktur. Leichte Gebrauchsspuren, sonst gut erhalten..Wilpert-Güring² 31.
1997Best.-Nr. T882Hamburg, Maximilian Gesellschaft, 1997. Eines von 1400 von Schreiner im Impressum signierten Exemplaren. Erste Ausgabe. Die Gedichte sind der Ausgabe "Paul Celan. Gedichte in zwei Bänden" (1986) entnommen. ? Die typographische Gestaltung besorgte Reinhold Busch auf schwerem Lana Royal Velin. Tadellos erhalten.
1918Best.-Nr. T911Leipzig, Amalthea-Verlag, 1918. Erste Ausgabe von Studers Erstlingswerk. ? Heinrich Studer (1889-1961) studierte Rechtswissenschaft in Zürich, München, Leipzig und Berlin, wurde 1912 promoviert und unternahm Studienreisen durch Europa. Er besuchte die Schauspielschule Max Reinhardts in Berlin, war Regisseur und Dramaturg am Theater in der Josefstadt und am Stadttheater in Wien. 1917 gründete Studer den Amalthea-Verlag in Zürich, Leipzig und Wien, den er von Wien aus leitete. Das Verlagsprogramm umfasste Kunst, Literatur, Biographien, Politik und Philosophie. Studer, der erste Ehemann von Claire Goll, war Vorstandsmitglied der Schweizer Gesellschaft in Wien und der Auslandsschweizer-Kommission der Neuen Helvetischen Gesellschaft in Bern. Das insgesamt schöne Exemplar in einem breitrandigen Druck in Blau und Schwarz.Hayn-Gotendorf IX, 565; Giebisch/G. 410.
1968Best.-Nr. E250Chicago, M & L Typesetting & Electrotyping Co., 1968). Erste Ausgabe. Eines der umfangreichsten typographischen Handbücher, das mehrere Hundert verschiedene Typen der typographischen Anstalt M & L in Chicago vorstellt ? ein auch heute noch wertvolles Vorlagenbuch für den Schriftschöpfer und die Umsetzung in digitale Typographie. Tadellos erhaltenes, sehr schönes Exemplar, dekorativ gebunden ganz im Stil der Zeit von Al Capone's Chicago.
1932Best.-Nr. T788Firenze, Presso l' Istituto Italiano del Libro, 1932. (IV Fiera Internazionale del Libro) - Erste Ausgabe. Textband in OBroschur in den OPappband eingelegt, die Tafeln lose. Gutes Exemplar.
1920Best.-Nr. T463Berlin, Propyläen-Verlag, o. J. (ca. 1920). Mit ausführlicher Beschreibung der 55 Einblattholzschnitte. ? Den Einband dieses Werkes aus der Reichsdruckerei (Berlin) besorgte die Buchbinderei H. Sperling zu Berlin nach einem Entwurf von Hugo Steiner-Prag. Gutes und sauberes Exemplar.
1941Best.-Nr. T393Berlin, Büchergilde Gutenberg, (1941). Erste Ausgabe. Standardwerl über Alphabet und Schrift, Papyrus, Pergament und Papier, Schreibkünstler, Illuminatoren und Illustratoren, Schriftguss und Buchdruck, Bucheinband, Verlag und Buchhandel, Bibliothekswissenschaft und Bibliophilie usw. ? In der Fichte-Fraktur nach Entwürfen Walter Tiemanns gedruckt, die Bilder beschriftet in Tiemann-Mediäval. Gutes Exemplar.
1930Best.-Nr. T804(New York, The Limited Editions Club, o. J., ca. 1930). Erste Ausgabe. Papierbedingt der ersten beiden Seiten etwas gebräunt, sonst gut und sauber erhalten.
1986Best.-Nr. E302(Toronto, Charters, 1986). Erste Ausgabe. Höchst suggestiver Musterkatalog der Firma Charters, "Dedicated to Morris C. Charters", dem Firmengründer. Neben der Firmengeschichte und reich illustrierten Erläuterungen der einzelnen Präge- und Schriftgusstechniken folgen Hunderte von wertvollen Beispielen auf originalen Materialien ? wie auf wertvollem Büttenpapier, Velin, farbigen Kartons u.v.m. Besonders fein die zahlreichen Prägungen, als Blindprägung, Gold, Silber und Farbprägung, höchst exakt angefertigt und in allen denkbaren Schrifttypen, -graden und -farben sowie Prägestärken und -tiefen. Es folgen Beispiele für geprägte Vignetten in herrlichen Gold- und Silbertönen auf farbigem Grund etc. Tadellos erhaltenes Exemplar mit persönlicher Widmung der Firmeninhaber Don und Han [?] Charters an den berühmten deutschen Typographen und Schriftschöpfer Günter Gerhard Lange mit dessen Namen in Kaligraphie.
1985Best.-Nr. T314Berlin, Aufbau-Verlag, 1985. Schönes Exemplar.
1973Best.-Nr. T878(Stuttgart, Edition für bibliophile Drucke, 1973). Nummer 80 von 500 numerierten und handsignierten Exemplaren. Erste Ausgabe. Mit Textbeiträge von G. Pfleiderer, Ekkehard Hieronimus und Auszügen der klassischen Literatur. ? Fotosatz in Diatype-Garamont mit Kursiv. Das Blockbuch in sehr schönem Zustand.Spindler 121.74.
1985Best.-Nr. T459(Ravensburg, Laich, 1985). Nummer 9 von 25 numerierten Exemplaren. Erste Ausgabe. Launiges und bibliophiles Büchlein in literarischem Stakkato über eine Radtour: "Erste Nacht im Zelt. Werden wir schlafen können? Sonnenbrand zu frisch, Isomatten zu hart, Grillen zirpen bis nach Mitternacht. Einschlafdosis Rotwein zu schwach. Muß nächste Nacht erhöht werden!" (S. 5) ? Schrift in alter Bernhard-Fraktur. Das auf Hahnemühle Kupferdruck-Bütten gedruckte Bändchen nahezu neuwertig.
1995Best.-Nr. T867(München, Fliegenkopf, 1995). (Schwarze Serie 3) - Nummer 17 von 95 numerierten Exemplaren. Erste Ausgabe. Bibliophiler Handpressendruck aus der Werkstatt Fliegenkopf in einer Garamond-Type. ? Die Texte Pessoas entstammen "Alvaro de Campos. Poesias/Dichtungen" im Ammann Verlag & Co. in Zürich (1987). Das auf edlem Tintoretto Angora gedruckte Exemplar tadellos erhalten.
1982Best.-Nr. 3190Hamburg, Maximilian-Gesellschaft, 1982. 4°, 187 Seiten. mit zahlreichen, teils mehrfarbigen Abbildungen. Orig.Leinen mit montiertem Titelschild.
1984Best.-Nr. 8368Berlin, Deutscher Verlag der Wissenschaften, (1984). 4°, 608 Seiten. mit 588 Abbildungen. Illustrierter Orig.Leinen mit Goldprägung und OSU.
1964Best.-Nr. 9266München, Südwest Verlag, 1964. 4°, nicht paginiert (ca. 100 Blätter). reich bebildert. Orig.Leinen mit OSU.
1987Best.-Nr. 16573Sonnega, Regulierenpers, 1987. 8°, 24 Seiten (auf Zerkall-Bütten) im Zweifarbendruck (grün/schwarz). Englische Orig.Broschur.
1985Best.-Nr. 8369Nördlingen, Greno, 1985. 4°, XII, 286 Seiten. Illustrierter Orig.Karton.
1988Best.-Nr. 3186Hamburg, Maximilian-Gesellschaft, 1988. 4°, 356 Seiten. mit 229, teils mehrfarbige Abbildungen. Orig.Leinen mit Blind- und Goldprägung im Orig.Schuber.