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1971réf. BD4-826Warsaw, Ksiazka i Wiedza, 1971. original Leinenband mit originsal Schutzumschlag, gr.-8?, 462 Seiten mit zahlreichen Abbildungen; Zustand: gut mit eigenh?ndiger Widmung von Aleksander Kossewski an Josef Kermisz in polischer Sprache, mit eingeklebtm Photo von Kossewski, Text: Polnisch
1913réf. JUDA0329Leipzig, Hammer-Verl. 1913. 31 x 22,5 cm. Beidseitig bedrucktes Flugblatt, horizontale Bugfalte, etwas gebräunt, kleiner Eignerstempel 'L. Piniss'. Sehr guter Zustand. Hebräische Zitate (mit Übersetzung ins Deutsche) aus dem ?Schulchan Aruch? über die Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden. Der Autor des Flugblattes ist Theodor Fritsch (1852-1933), Politiker, Autor etlicher antisemitischer Propagandaschriften. Fritsch zählt zu den Wegbereitern des Nationalsozialismus. Friedrich Nietzsche notierte sich - nach Zusendung von Fritschs Antisemitischer Korrespondenz - ?Neulich hat ein Herr Theodor Fritsch aus Leipzig an mich geschrieben. Es giebt gar keine unverschämtere und stupidere Bande in Deutschland als diese Antisemiten. Ich habe ihm brieflich zum Danke einen ordentlichen Fußtritt versetzt. Dies Gesindel wagt es, den Namen Z[arathustra] in den Mund zu nehmen! Ekel! Ekel! Ekel!?. (Wiki). - Die geistigen Nachfolger dieser "stupiden Bande" in AfD, FPÖ etc. pflegen die germanisch-rassistische Ausländerhetze in Bierzelten, Medien und Parlamenten.
2007réf. 35337BBWien, Eigenverlag S. J. Zweig, 2007. 2. Aufl. 24 cm. 469 S. zahlr. Ill. OLwd., mit Schutzumschl. Mit Widmung vom Autor, Su gering bestossen, sauber und schön erhalten. 2
2005réf. 193780-1Jerusalem, Yad Vashem 1984-2005. Original-Pappband (16-29) u. Original-Kartonband (31-33).
1995réf. 166724Köln, Böhlau Verlag, 1995.
1945réf. 107068BBO. O., Dr. u. J. (Berlin ?, American War Information Unit, 1945). 4°. [16] Bl. (inkl. Umschlag) mit 45 Abb. OBr. [9 Warenabbildungen]
1933réf. 1161189Prag, Amboss-Vlg, 1933. Gr.-8vo. 4 Bl., S. 231 - 412. OKart. m. OUmschl. (Umschl. begriffen u. gering randrissig, Buchblock lose).
1989réf. 192483-1Oxford, Pergamon Press 1989. 4°. XXV, XIII, IX, 3202 S. Original-Leinenband
réf. 21058° (18 x 13 cm). 172 (1) Seiten, 15 Tafeln mit Zeichnungen und fotografischen Abbildungen, ausgewählt vom französischen Ministère de l'Information. Unter den schockierenden Fotos wenig bekannte Aufnahmen. Farbig illustrierte Originalbroschur (signiert: C. Aditang ?). Sehr gut erhaltenes, sauberes Exemplar mit den zu erwartenden Alterungsspuren.
réf. 21328° (22 x 16 cm). 48 Seiten mit zahlreichen Zeichnungen, deren Anmut in schmerzlichem Kontrast zu der Brutalität des Dargestellen steht. Illustrierte Originalbroschur. Sehr gut erhaltenes Exemplar mit leichten Alterungsspuren. Titelblatt mit handschriftlicher Widmung der Illustratorin (oder ihrer gleichnamigen Tochter): With love + heart-felt thanks from Elsie. E. Maréchal.
réf. 21348° (17,5 x 12,5 cm). 190 (1) Seiten. Schön illustrierter Original-Leinenband. Handschriftlicher Vorbesitzervermerk auf dem fliegenden Vorsatz. Papier altersbedingt gebräunt. Sonst außerordentlich sauberes und gut erhaltenes Exemplar. Selten.
1947réf. 012038Jerusalem, Lychenheim & Sohn, 1947. 27 S. Orig.-Broschur. Der Jurist Manfred Herzfeld (1887-1968) lebte bis 1935 als Rechtsanwalt in Celle unter wirtschaftlich zunehmend schwierigeren Bedingungen, bevor er aufgrund eines Zwischenfalls mit der SA nach Jerusalem emigrierte. Dort schlug er sich mit seiner Familie mehr schlecht als recht als Versicherungskassierer durch, bevor er 1950 als Anwalt für die Jewish Restitution Successor Organization in Wiedergutmachungsfragen für Juden nach Deutschland zurückkehrte. Seinem als Privatdruck erschienenen Gruß an Deutschland liegt ein eigenhändiger Brief aus Jerusalem vom 7.3.1947 an die Redaktion des Mannheimer Morgen mit der Bitte um Besprechung bei: "Sie haben Millionen erschossen und vergast, / Sie haben - wilde Bestien - gebrandschatzt und gerast; / Sie haben ihre Opfer geschändet und gequält, / Sie haben Henkersknechte zu Führern sich erwählt. / ... / Nun winseln sie um Gnade, nun betteln sie um Brot, / Nun wollen sie Euch ködern mit ihrer großen Not, / Sie haben keine Regung des Herzens je gespürt - / Und Ihr seid durch ihr Flennen gewandelt und gerührt?" (Vergeltung, S. 7). Der Brief mit gelaufenem Kuvert und, ebenso wie das Titelblatt, mit kleiner Rostspur einer Büroklammer, sonst handelt es sich jedoch um ein schönes, gut erhaltenes Exemplar des seltenen Beispiels früher Holocaustliteratur mit allenfalls leichten Gebrauchsspuren.
1948réf. 007445München-Obermenzing, Hans von Weber, 1948. 75 S. Orig.-Broschur. Die Abbildungen zeigen Fotos des Lagers, die beiden Farbtafeln zeigen die farbigen Häflingskennzeichnungen. Der Schriftsteller und Journalist E. de Martini (1902-1969) emigrierte zunächst in die Tschechoslowakei. Im Mai 1940 wurde er in Königshütte wegen illegaler politischer Tätigkeit festgenommen und im Gestapogefängnis Montelupich inhaftiert. Von dort wurde er als politischer Häftling nach Auschwitz überstellt, wo er am 18. Juli 1940 ankam und als politischer Häftling mit der Nummer 1402 in das Stammlager eingewiesen wurde. Zunächst musste er Zwangsarbeit im Bauhofkommando und anderen Arbeitskommandos verrichten, bis er im Sommer 1942 im Krankenbau des Stammlagers als Häftlingsschreiber beziehungsweise dort im Herbst 1942 schließlich als Blockältester eingesetzt wurde. Im Februar 1943 folgte seine Entlassung und Einziehung zur Wehrmacht, wo er im Reichsgebiet eingesetzt war (Wikipedia). Ein gut erhaltenes Exemplar mit nur leichten Gebrauchsspuren. Selten.
réf. 21098° (16,5 x 11,5 cm). 51 (2) Seiten. Vorwort in englischer und französischer, Gedichte in englischer Sprache. Originalbroschur. Tadellos erhaltenes Exemplar. Selten.
réf. 17938° (23 x 16 cm). 265 Seiten. Original-Halbleinenband mit farbig illustrierten Pappdeckeln und illustriertem Original-Schutzumschlag. Insgesamt gutes Exemplar mit Alterungsspuren. Ecken und Kanten etwas berieben. Papier altersbedingt gebräunt. Der seltene Schutzumschlag mit Randläsuren und Fehlstellen. Erste veröffentlichte Ausgabe. Originalausgabe in niederländische Sprache, entstanden unter dem unmittelbaren Eindruck der Lagerhaft. Exemplar aus dem Vorbesitz des Autors mit seinem handschriftlichen Eigentumsvermerk auf dem Vortitelblatt sowie alter Bibliotheksmarke "International Literatuur Bureau".
1944réf. FRMA0620aBerlin, Zentralverlag der NSDAP Franz Eher Nachf. 1944. 68 S., OKart., itelbl. von Klammerheftung gerissen, papierbedingt gebräunt. Letzte Auflage der antifreimaurerischen Hetzschrift.
1944réf. 164516Genf, [Komitee zur Hilfeleistung für die kriegsbetroffene jüdische Bevölkerung], 1944. 87 Bll., Original broschiert, 4°. Typoskript, hektographiert auf 80 einseitig bedruckten Blättern. Aus dem Französischen, zusammengestellt von A[dolf Henryk] Silberschein. Sehr selten. Softcover Bibliotheksexemplar. Umschlag etwas berieben und angestaubt. Leimspur von ehemaligem Signaturschild auf Deckel, Fehlstelle in der Ecke unten rechts, Titelseite Ecke oben rechts ausgeschnitten.
1936réf. 000366Prag, Die neue Weltbühne, 1936. Leinenband von ca. 1960. Ein gut erhaltenes Exemplar mit nur leichten Gebrauchsspuren. Ohne die ursprünglichen Umschläge der Hefte gebunden und ohne die Nummern 3-5, 8-10, 12, 16, 21, 22 und 25-37. Der Jahrgang enthält Aufsätze und Nachrufe zum Tode Kurt Tucholskys und zur Nobelpreisverleihung an Carl von Ossietzky sowie zahlreiche Beiträge von Ernst Bloch, Carl Einstein, Kurt Hiller, E. E. Kisch, Heinrich und Thomas Mann, Ernst Toller, Kurt Tucholsky u. a. Erste Ausgabe.
1926réf. 008876Berlin, Jüdischer Verlag 1926-1930, 1926. Zusammen 5.330 Seiten. Orig.-Halblederbände. Bände I, II und VIII liegen in 2. Auflage von 1930 vor, sonst handelt es sich um die Erstauflagen. Die Einbände leicht berieben und die Rückengelenke der Bände I und X aufgeplatzt, außerdem die Rücken der Bände V und X oben jeweils mit einer Fehlstelle im Leder. Die Seiten gelegentlich stockfleckig. Trotz dieser Gebrauchsspuren handelt es sich jedoch um ein insgesamt noch ordentliches, vollständiges Exemplar der besseren Ausstattung des noch immer geschätztenn Standardwerks in Halbledereinbänden.
réf. 21168° (19 x 13 cm). 211 Seiten, 9 Tafeln mit ganzseitigen Illustrationen, 16 Fototafeln. Farbig illustrierter Original-Pappband. Textillustrationen und Einbandentwurf von Karl Sommer. Die 16 Fotogafien aus verschiedenen Konzentrationslagern kontrastieren drastisch das Sterben der Lagerhäftlinge mit einem NS-Propagandfoto für ausländische Journalisten vom "vorbildlich" geführten Lager Dachau. Sehr gutes, sauberes Exemplar mit leichten Alterungsspuren.
1946réf. STAN0085aLinz u. Wien, Ibis 1946. 4°. 57 nn. Bll., zahlr. Illustrationen, ill. OKart., die zweifarbige Umschlaggestaltung u. die Illustrationen stammen vom Verfasser. Einband und Kern papierbedingt gebräunt, Titelbl. mit Exlibris-Stempel. Erste Ausgabe der ersten Buchveröffentlichung Wiesenthals, zugleich eines der ersten gedruckten Berichte eines KZ-Überlebenden. Als Häftling im Konzentrationslager Mauthausen arbeitete Wiesenthal auf dem Todesblock - unbemerkt von den Nazi-Schergen - an Skizzen und Zeichnungen, die einem Ziel dienen sollten: die Weltöffentlichkeit nach dem Ende der Naziherrschaft und der Befreiung der Konzentrationslager darüber zu informieren, was sich hinter deren Mauern und dem Stacheldraht zugetragen hat. Wiesenthal brauchte für seine Arbeiten nicht viel mehr als einen Bleistiftstummel und etwas Papier. Bildfragmente aus Nazi-Magazinen, wie sie in Papierkörben zu finden waren, baute er nach dem Krieg als optische Zitate in seine Collagen ein, und auch die Texte zu den Bildern entstanden erst im Zuge der Vorbereitungen zur Veröffentlichung des vorliegenden Buches. Infolge der kleinen Auflage war das Werk bald vergriffen und geriet in Vergessenheit, außerdem waren in der Zeit des beginnenden Kalten Krieges Bücher über Nazi-Greuel nicht weiter gefragt...
1937réf. JUDA1826Hamburg, Hanseatische Verlagsanstalt 1937. Gr.-8°. 205 S.; 232 S., OLnbde. mit goldener Deckel- u. Rückenprägung, minimal bestoßen u. berieben, Schnitt leicht fleckig, innen sauber u. einwandfrei. [2 Warenabbildungen]
1997réf. 008964Köln, J. P. Bachem 1997-2005, 1997. XV, 650; 695; 545; 582; 767 S. Großformatige Orig.-Pappbände. Ein schönes, gut erhaltenes Exemplar mit nur leichten Gebrauchsspuren.
réf. 21134° (27 x 21,5 cm). 112 (1) Seiten mit 50 ganzseitigen Illustrationen, die den Leidensweg der Häftlinge in den verschiedenen Konzentrationslagern eindrucksvoll zeigen. Schöner Handeinband der Zeit in rotem Saffianleder mit Marmorpapierüberzug. Halbfranzband auf 5 echten Bünden mit handvergoldetem Rückentitel. Die farbig illustrierte Originalbroschur mit eingebunden. Sehr gut erhaltenes Exemplar. Einige Seiten etwas fleckig und mit geringfügigen Knickspuren. Der Einband von tadelloser Erhaltung. Seltenes, frühes Zeitzeugnis in einem unikalen Handeinband, der in einem auffälligen Spannungsverhältnis zum Inhalt steht.
réf. 21078° (23,5 x 15,5 cm). 24 Seiten, 2 fotografische Abbildungen (Portrait der Verfasserin, an Typhus erkranktes Kind im Lager). Farbig illustrierte Originalbroschur. Hinterer Umschlag fleckig. Sonst sehr gut erhaltenes, sauberes Exemplar mit leichten Alterungsspuren.