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1994IN HEBREW AND ENGLISH. 30X22.5 cm. 118+21 pages. Softcover. Cover slightly chafed. Cover edges slightly torn. Inner back cover slightly stained. Several pages slightly stained. Else in good condition.
1800Gestochene Kupferplatte (98:150 mm). Wohl Teil einer Stichserie zum "Stabat Mater", hier zu einer Zeile aus der fünften Strophe ("Eja Mater, fons amoris, me sentire vim doloris fac ut tecum lugeam" - "Gib, o Mutter, Born der Liebe, dass ich mich mit dir betrübe, dass ich fühl die Schmerzen dein"). Die dazugehörige Darstellung zeigt eine Madonna mit Schwert in der Brust. - Mit Druckvermerk "In Roma al Gesu N. 80".
1762Zeichentusche auf Papier (Blattmaß 485:295 mm). Unter Passepartout (615:430 mm). Die schöne Dedikationszeichnung zeigt Apoll, auf eine geborstene Schrifttafel weisend. Auf derselben findet sich ein 21zeiliges kalligraphiertes Festgedicht: "Apollo spielt, die Gegend hört | Den Wunderklang der reinen Leyer; | Mir ist kein gleiches Glück beschert, | Ich lodre nicht in gleichem Feuer, | Nur Ehrfurcht ist's und wahre Treue | Die ich der Grosen Fürstin weyhe | [...]". Der Steinblock, auf dem Apolls Leier ruht, trägt außerdem eine 15zlg. Widmung "Der Durchlauchtigsten Fürstin und Frau, Frau Charlotten Amalien, Herzogin zu Sachsen, Jülich, Cleve und Berg auch Engern und Westphalen, Landgräfin zu Thüringen, Marggräfin zu Meissen, gefürsteten Gräfin zu Henneberg, Gräfin zu der Marck und Ravensberg, Frau zu Ravenstein, gebornen Landgräfin zu Hessen, Fürstin zu Hersfeld, Gräfin zu Katzenelnbogen, Diez, Ziegenhain, Nidda, Schaumburg und Hanau, auch Sayn und Witgenstein [...]"; am Schluß der Widmung vom Gratulanten Heinrich David Trinks in millimeterhoher Schrift signiert. Das Motiv von etwas Pflanzenstaffage eingerahmt; im Hintergrund ein Monopteros. Außerhalb des Rahmens vom sonst nicht nachgewiesenen Zeichner signiert: "Calamo delin." (nicht im AKL). - Charlotte Amalie (1730-1801) war die Tochter des Landgrafen Karl I. von Hessen-Philippsthal und seiner Gemahlin Christine von Sachsen-Eisenach. 1750 heiratete sie 20jährig den 43 Jahre älteren Herzog Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen, dem sie in der verbleibenden Zeitspanne seines Lebens noch acht Kinder schenkte. 1763 übernahm sie als Vormund ihrer Söhne die Regentschaft im Herzogtum, das finanziell und wirtschaftlich völlig ruiniert war. Aufgrund ihrer straffen Reformen und Sparmaßnahmen, ihres wirtschaftlichen Wiederaufbaus und ihrer Förderung des geistigen Lebens gilt sie als "Retterin des Herzogtums". Die beliebte und volksverbundene Herzogin wurde nicht in der Fürstengruft, sondern gemäß ihrem Wunsch auf dem städtischen Friedhof begraben. - Hübsche Zeichnung als Jubiläumsgabe, womöglich auch Vorzeichnung für einen Kupferstich.
1872Kolor. Titelblatt und 31 kolor. lithogr. Tafeln. Lose in Originalmappe mit montiertem, wdh. Titelblatt. Reste von Bindebändern. Folio (262:338 mm). Mappenwerk des belgischen Zeichners und Karikaturisten Draner (Anagramm für Renard; 1833-1926), der ab 1861 in Paris lebte und neben seiner Arbeit für diverse Zeitschriften auch Theater- und Opernkostüme entwarf und mehrere Alben mit Bildern zum Militärleben veröffentlichte. "Draner interessiert sich stofflich vor allem für das Militär" (Thieme/B.). Die Tafeln zeigen die verschiedenen Soldaten der französischen Armee um 1870 ("Officier de Turcos", "Dragons", "Artillerie", "Chasseur d'Afrique" etc.). - Die Mappe leicht bestoßen; Titel und Ränder gering gebräunt bzw. vereinzelt unbedeutend fleckig. Vgl. Thieme/Becker IX, 540.
19254 Bll. (als Blockbuch gebunden) mit mont. handschriftl. Titel, 3 handschriftl. Gedichten [von Rudolf Pointner?] u. den 3 Orig.-Holzschnitten (ca. 25:18 cm) von Edgar Jené. Karton der Zeit mit marmor. Umschlag und hs. Deckelschild ("Naturgaben"). 4to. Wohl sehr frühe Arbeit des österreichischen Künstlers Edgar Jené, vermutlich nur in kleinster Auflage (vielleicht aber auch nur dieses eine Exemplar) handschriftlich hergestellt. Während die ersten beiden Holzschnitte noch unausgereift und unausgewogen wirken, hat das dritte Blatt bereits den für Jené so typischen surrealistischen Anklang.
1616Portraitkupferstich (248:172 mm). Brustbild des obderennsischen Landeshauptmanns Wolfgang Wilhelm von und zu Volckensdorf, Weißenburg, Stein und Reichersdorf im Alter von 49 Jahren. Das ovale Portrait gefaßt von 16 Wappen; darunter ein 8zlg. Widmungsgedicht. Der Augsburger Zeichner und Kupferstecher Lucas Kilian (1579-1637) war vor allem als Portraitist geschätzt: "Seine Porträtgalerie enthält Gelehrte und Künstler, Herrführer und Monarchen - eine Geschichte in Bildern jener ereignisreichen Jahre des 30jährigen Krieges [...] Unter den Stechern der Familie Kilian steht Lucas an erster Stelle" (Thieme/B. XX, 295f.) - Innerhalb des Plattenrands beschnitten und auf Kartonträger montiert. Thieme/Becker XX, 298.
1800Gestochene Kupferplatte (120:166 mm). Unsigniertes Portraitkupfer des Papstes Pius VII. (Graf Luigi Barnabà Niccolò Maria Chiaramonti; 1742-1823), wohl anläßlich seiner Papstkür am 21. März 1800 gestochen. Unter dem ovalen Brustbild das Wappen des Papstes.
182647 (instead of 55) lithographs (c. 610 x 485 to 480 x 385 mm). In contemp. cloth portfolio with ties. Large folio (630 x 490 mm). "Privately printed at the command of Emperor Franz I and published in a very small press run, not available to the common public [...] Shows views, interiors, decorations, etc. [...] The plates are not captioned or numbered" (cf. Nebehay/W.). Drawn by Jakob Alt, Johann Rupp, Carl Bschor, and Albert von Radmannsdorf. - Slight fingerstaining and foxing (usually confined to margins); some small tears. Portfolio is rather severly rubbed. Wants nos. 1, 4-6, 15-17, and 20. The view of the castle from the South is a lithograph by Jakob von Alt, not an anonymous etching as in the Albertina copy. No. 7 ("Gothische Brücke") is a trial print from the collection of the great Austrian otologist Adam Politzer (1835-1920), whose collection was sold by Schwarz in 1922 (cf. Lugt 2037 and 2741). "Il collectionnait depuis 1870 environ, sans système bien défini, mais seulement d'après son goût artistique [...] L' amateur a consacré une attention spéciale à la lithographie, de ses debuts à l'année 1880" (Lugt, p. 513). Nebehay/Wagner 359. H. Schwarz (Anfänge der Lithographie in Österr.) 76.
182616 (statt 55) Lithographien (Blattmaße ca. 600:485 mm bis 470:350 mm). Lose. "Privatdruck auf Befehl Kaiser Franz I., in sehr kleiner, nicht für den Handel bestimmter Auflage erschienen [...] Außer Ansichten zeigen die Darstellungen auch Interieurs, Dekorationen etc. [...] Die Tafeln sind nicht beschriftet und nicht numeriert" (Nebehay/W.). Gezeichnet von Jakob Alt, Johann Rupp, Carl Bschor und Albert von Radmannsdorf. Die vorliegende Reihe umfaßt die Blätter 2, 9, 10, 19, 21, 23, 36, 39-41, 44, 46, 48, 53-55 (Zählung nach Nebehay/W.). - Teils leicht finger- bzw. stockfleckig (zumeist nur den Rand betreffend) und mit kl. Randeinrissen. Das Blatt 19 ("Innere Hofraum-Ostseite") in beidseitig bedrucktem Probeabzug, aus der Sammlung des großen österreichischen Otologen Adam Politzer (1835-1920), dessen graphische Sammlung 1922 bei Schwarz in Wien versteigert wurde (vgl. Lugt 2037 und 2741; die vorliegende Stempelvariante nicht bei Lugt). "Il collectionnait depuis 1870 environ, sans système bien défini, mais seulement d'après son goût artistique [...] L' amateur a consacré une attention spéciale à la lithographie, de ses debuts à l'année 1880" (Lugt, S. 513). Das Blatt 40 ("Plafond im Prunksaale") ebenfalls im Probeabzug, hier auf rückseitig bedrucktem Makulaturpapier. Nebehay/Wagner 359. H. Schwarz (Anfänge der Lithographie in Ö) 76.
1826Lithographie (Blattmaß ca. 483:607 mm). Das wohl eindrucksvollste Einzelblatt aus der 55 Blätter umfassenden Folge "Laxenburg bei Wien in bildlicher Darstellung", die 1820-26 in Wien erschien. "Privatdruck auf Befehl Kaiser Franz I., in sehr kleiner, nicht für den Handel bestimmter Auflage erschienen" (Nebehay/W.). - Die Ränder gering angestaubt bzw. geknittert, sonst tadellos. Nebehay/Wagner 359, 36.
18452 gestochene Kupferplatten (132:198 mm bzw. 128:191 mm). Die beiden Platten III und V aus der "Scuola del Soldato" (in der ersten Hälfte des 19. Jhs. mehrfach aufgelegt) mit verschiedenen Exerzierstellungen.
1840Lithographie von drei Steinen, signiert "A. Prevost". Drei Blätter (je 690:154 mm), unmontiert. Über 2 Meter langes, durchlaufendes Panorama mit der Darstellung des Begräbniszugs Napoleon Bonapartes, dessen sterbliche Überreste erst am 15. Dezember 1840 nach ihrer Überführung von St. Helena auf Betreiben des Bürgerkönigs Louis-Philippe im Invalidendom ihre letzte Ruhestätte fanden. Ausgehend vom 1806 auf Napoleons eigenen Befehl errichteten, jedoch erst 1836 fertiggestellten Arc de Triomphe ist hier der gesamte Trauerzug über die Champs-Elysées bis zum Invalidendom dargestellt. - Sehr selten.
1766Folio (c. 485 x 335 mm) XVI ff. and printed dedication (to Carlo Emanuele III) with engr. initial. Fine series of decorations with elaborate cartouches and emblems, some including architectural or marine designs. The Bologna painter Gaetano Bernardino Ottani (1736-1827), long active in Turin, created the stage decorations of his native city's Teatro Formagliari in 1742. - Plates mostly engraved by Dionisio Valesi, others by Pietro Peiroleri and Angelo Ghizzardi. Margins occasionally wrinkled and fingerstained (especially t. p. and dedication). Wants the two portraits engraved by Ghizzardi. Rare; the San Francisco State Univ. Library copy wants the dedication; the OCLC record linked by Princeton and Harvard states one portrait and two plates as missing. Ornamentstichkat. Berlin 592. Guilmard, Les maitres ornemanistes (Paris 1880), S. 334. OCLC 34976429 u. 27192168. Cf. N. Aprà, Dizionario enciclopedico dell'antiquariato (Milano 1969), s. v. Thieme/Becker XXVI, 86.
1900Bleistiftzeichnung auf bläulichem Papier, signiert “Perger”. 35,9:21,5 cm (Bildausschnitt) auf Untersatzkarton (43:32,3 cm). Die eh. Verse am unteren Rand der Darstellung: “Ach - unser Leben leitet | Ein starrer Herrscherblick. | Und jeder glaubt bereitet | Ein neues sich und schreitet | Nur durch ein alt Geschick”. - Seiner politischen Schriften wegen 1854 aus dem Staatsdienst entlassen, wurde Traun 1859 Generalsekretär der Versicherungsanstalt ‘Vindobona’ in Wien und später Mitglied des Reichsrats, wo er sich als liberaler Gegner des Tiroler Klerikalen Josef Greuter zu profilieren wußte. Von 1870 an lebte der mit Theodor Storm befreundete Schriftsteller zurückgezogen auf Schloß Leopoldskron bei Salzburg und verfaßte u. a. die später von Carl Zuckmayer bearbeitete Novelle ‘Der Schelm von Bergen’ (1879) und die an Heine orientierten ‘Exkursionen eines Österreichers’ (1881). Vgl. Kosch III, 2475f. (Schindler) und Giebisch-G. 359. - Das schöne Brustportrait stammt aus der Hand des Wiener Malers Anton Ritter von Perger, der seit 1845 als Professor der Anatomie an der Wiener Kunstakademie tätig war. Vgl. Thieme/B. XXVI, 411 und Fuchs III, 216.
1790Gestochene Kupferplatte (120:169 mm). Schön gestochene Darstellung Mariens als Mater Dolorosa mit dem Leichnam des vom Kreuze abgenommenen Christus. Der Reproduktionsstecher Petrini (geb. um 1750) war bis 1810 in Rom tätig (vgl. Thieme/B. 26, 500 u. Nagler 11, 188). Als Schöpfer der Vorzeichnung wird "L. Agricola" genannt (d. i. Luigi Agricola, Vater des Historienmalers Filippo Agricola?). Mit Druckervermerk: "In Roma presso Agapito Franzetti al Corso".
1860Gestochene Kupferplatte (103:133 mm). Unsigniertes Portraitkupfer des Papstes Pius IX. (Giovanni Maria Mastai-Ferretti; 1792-1878), datiert 1860, im Jahr, da die päpstlichen Truppen in der Schlacht von Castelfidardo von den piemontesischen Truppen geschlagen wurden.
1925Colour print, measuring 125:93 cm. Folded. Large-format advertising poster by the Viennese studio Hans Neumann for the renowned fashion dealer Zwieback on the Fleischmarkt in central Vienna. Hans Neumann (1888-1960) studied at the Viennese Academy of Arts and then was mainly active in Berlin until WWI. After the war, he established one of Austria's largest advertising studios with numerous employees (cf. Bernhard Denscher, Österreichische Plakatkunst 1898-1938, Vienna 1992, p. 200). In 1938, emigrated to London and later to Australia, where he founded a very successful Atelier for Graphic Design in Melbourne.
1820Gestochene Kupferplatte (142:177 mm). Schön gestochene Madonna mit Kind, beide einen Rosenkranz haltend. Zum Kupferstecher Lodovico Prosseda vgl. A. M. Comanducci (Dizionario illustrato dei pittori, disegnatori e incisori italiani; Milano 1970ff.) und L. Servolini (Dizionario illustrato degli incisori italiani; Milano 1955).
1780Gestochene Kupferplatte (118:66 mm). Kupferplatte mit zwei Andachtsbildchen: das Minoritenwappen (ein bloßer und ein kuttentragender Arm mit Stigmata vor einem Kreuz, von einem Strick umkränzt) sowie der Hl. Franziskus, kniend und die Stigmata empfangend. Unter der letzteren Darstellung findet sich die Legende, die auf den schon 1221 begründeten Dritten Orden der Franziskaner hinweist.
Large oblong folio (553 x 350 mm). 144 views on 16 ff. Contemp. blue morocco with giltstamped title, cover fillets, and corner fleurons; gilt title to spine. Marbled endpapers. All edges gilt. Rare series of 144 splendid lithographed views of Paris and its environs (115 x 60 mm each), including Notre Dame, Hôtel de Ville, Palais Royal, Dôme des Invalides, Cemetiére Pére Lachaise, most scenes charmingly enlivened with figures. Similarly masterful is the treatment of the interiors and views of the principal buildings of chrches of Paris. The lithographs are by Benard and Frey after Jean Baptiste Arnout (1788-1865). "Arnout is best known as a dexterous and prolific lithographer. He was one of the men who founded that art in France and published several series of views of Paris (1820, 1837, 1844)" (cf. Thieme/B.). - Binding shows slight traces of handling; corners somewhat bumped. Occasional foxing. Remains of two bookplates on inside of front cover. Thieme/Becker II, 146. Nagler I, 167.
13 ff. of coloured pencil drawings, numbered 3-5, 8, 15-16, 18-20, 2[1] (?), 22, 31 and 32. About 22 x 16 cm each, matted. Curious collection of obscene watercolours, apparently a product of the Austrian Biedermeier period. Three drawings poke fun at the then-famous vaudevillian athlete, juggler and balance artiste Rappo (the Innsbruck-born Karl von Rapp, 1800-53), giving quite a new meaning to the term "show business". Others employ the setting of a trade fair, depicting the city harlots preparing for work and travelling salesmen in pursuit of lewd entertainment. While nearly all drawings are accompanied by tongue-in-cheek couplets, one has no caption, and another is simply entitled "table-tipping" (not the séance kind). In the circus drawings, Rappo's name was first obscured as "R. Appo" and then - rather crudely - changed to the familiar spelling. - A fine, well-preserved collection, apparently a substantial part of a formerly larger set.
16 SS., (2), 87 (von 88, Tafel IV fehlt) Tafeln mit Lichtdrucken. Lose in einer originalen goldgeprägten Ledermappe. Imperial-Folio (49 x 36 cm). Eindrucksvolle Aufnahmen aus Kirchen Schwabens und der Schweiz, z.B. Altäre, Chorgestühle, Kanzeln, Beichtstühle, Baldachine, Schnitzwerk, Kirchenschiffe und Gewölbeverzierungen. Die Beschreibungen stammen von Bertold Pfeiffer.
Small folio (260 x 336 mm). Album comprising two lithographic series: 1) H. Lecomte. Unidentified set, "imp. Lith. de Delpech". 37 lithogr. plates (numbered 1-37, complete thus?), monogrammed "H.te L.". 2) H. Bellangé. "Fantaisies par Bellangé". [Paris, Gilhaut, 1829]. 12 lithogr. plates, signed "H.te Bellange". Half calf with printed cover label. A fine collection of two lithographed series: genre scenes with riders, coaches, soldiers, hunting, salons, etc. The lithographer Hippolyte Lecomte (1781-1857) is known for his landscapes and genre and history paintings, "but mainly for his battles and scenes of historical representation" (cf. Thieme/B. XXII, 526). - The French military painter Hippolyte Bellangé (1800-66) "was capable of painting anecdotal scenes and combining the most comical situations with the most serious ones. His style made him extremely popular as a painter of French military success. Apart from his numerous paintings he created a body of some 600 lithographs" (cf. Thieme/B. III, 232). - Edges somewhat rubbed and bumped; margins show some fading. OCLC 830769201 (2nd series only).
Aquarell auf Papier, jeweils ca. 165 x 90 mm, in drei Gruppen (2 Vierer- und eine Zweiergruppe) unter Glas und Passepartout gerahmt. Undatierte, hübsch aquarellierte Folge von 10 österreichischen Offizieren in ihren Regimentsfarben. Der aus Znaim gebürtige österreichischische Militär- und Pferdemaler und Zeichner A. Pock studierte bei Griepenkerl an der Wiener Akademie und war bis 1914 Mitarbeiter der Meggendorfer Blätter; das Heeresgeschichtliche Museum besitzt einen Bestand an Werken Pocks (vgl. Vollmer). - Sauber und wohlerhalten. Vgl. Thieme/Becker XXVII, 170; Vollmer III, 603.
Drucktitel und 62 numerierte Radierungen (eine in späterem Abzug). Blauer Pappband der Zeit mit dem originalen Broschurtitel am Vorderdeckel aufgezogen. Folio (370 x 255 mm). Zur Illustration von "Georg Christoph Lichtenberg's Ausführlicher Erklärung der Hogarthischen Kupferstiche" schuf der Kupferstecher Carl Rahl als Radierung ausgeführte Reproduktionen der Blätter William Hogarths. Sie geben die originalen Graphiken in auf etwa die Hälfte reduzierter Größe wieder. außerhalb der Plattenränder. - Einband an den Rändern stärker lädiert; Titel stockfleckig, sonst im ganzen wohlerhalten. Die erste Radierung ("Herumstreifenden Komödiantinnen") in einem späteren Abzug lose beiliegend und an den Rändern lappig. ÖBL VIII, 390.