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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
"Raub der Proserpina. Nach Rembrandt". Eigenh. Gedichtmanuskript. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Unvollständig; es fehlt zumindest ein zweites Bl. Das Vergleichsmanuskript der Wiener Stadt- und Landesbibliothek zählt um ein Bl. mehr (im Format A4). - Incipit: "'Oh sieh -!' - 'Zur Seite spring!'", Explicit: "'Gleichviel! Zum Hügel hin und laß uns schauen!'".
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
2 eigenh. Gedichte mit U. O. O., 16. II. 1955.
1½ SS. 127:127 mm. "Kirchhof, Begräbnis, Geldsack, Tulpe, Frösche - - Der Geldsack starb und sein Begräbnis | War für die Frösche ein Erlebnis. | Sie hopsten auf dem Kirchhof auf und ab | Und jeder legte eine Tulpe auf das Grab. - - Glashaus, Muff, Affe und Mann - - Im Glashaus war es schrecklich heiß. | Ein Mann, der dring ging, geriet in Schweiß. | Dem großen Affen doch war es so kalt, | Mit den Pfoten im Muff rannt' er in den Wald". - In Bleistift.
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Das innere Leben. Gedichte. Beiliegend ein eh. Gedicht mit U. Leipzig, Insel, 1926.
114, (2) SS. Originalleinenband mit Deckelprägung. 8vo. Erste Ausgabe. - Aus dem Nachlaß des Schriftstellers u. Germanisten Johann Gunert (1903-82). Das in Reinschrift verfaßte und signierte Gedicht "Akazienduft" (2 SS. auf 2 Bll. 8vo) mit kl. Abweichungen zur Druckfassung auf den SS. 70f. WG² 35.
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien], 2. XI. 1962.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely, bei dem er sich für Geburtstagswünsche bedankt: "So treu!"
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Palermo, 20. IX. 1935.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Herzlichen, besten Dank von Felix Braun".
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 3. XI. 1967.
1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely, bei dem er sich für "über Jahrzehnte anhaltende" Grüsse bedankt.
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. IV. 1917.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schriftsteller Eugen Guglia, dem er mitteilt, daß das Buch, das dieser wünscht, noch nicht erschienen ist: "[...] leider kann ich Ihnen das Buch nicht senden, ich habe es nämlich selbst noch nicht, es ist noch gar nicht erschienen [...]. Aber ich hoffe, es läßt nicht mehr allzu lange auf sich warten [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Adreßzeile.
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. IV. 1917.
2 SS. 8vo. An den Berufsoffizier und späteren Fabrikanten wie Übersetzer K. L. Ammer (d. i. Karl Klammer, 1879-1959): „Was die Angelegenheit meines Bildnisses betrifft, so wäre ich Herrn Oberst sehr verbunden, wenn jenes nach der Büste von Ambrosi, das im nächsten Heft des ‚Donauland‘ erscheinen soll, auch für den Prospekt verwendet werden könnte. Ich besitze im Augenblick keine gute Photographie von mir, aber [...] ich verhehle nicht daß ich eine Publikation eines photographischen Bildes von mir nur mit schlechtem Gewissen geschehen lassen würde [...] Ihrer freundlichen Einladung, an ‚Donauland‘ fleißig mitzuarbeiten, werde ich mit Freude nachkommen; ich danke herzlich auch für dieses Zeichen Ihres Interesses an meiner Arbeit [...]“. - Als Übersetzer zeichnete K. L. Ammer vor allem für Übersetzungen aus dem Französischen (Villon, Verlaine, Maeterlinck und Rimbaud) verantwortlich. - Mit Blei- bzw. Buntstiftvermerk des Empfängers auf der Recto-Seite, im rechten Blattrand gelocht (unbedeutender Buchstabenverlust).
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 7. IX. 1937.
1 S. Gr.-8vo. Wohl an Hans Nüchtern: "Ich wäre Ihnen dankbar, wenn ich wieder einmal im Radio etwas vorlesen dürfte, etwa etwa im "Feuilleton der Woche"; am liebsten wäre mir die Erzählung von der Magd vom Chiemsee", die ich einreiche, dazu die "Erinnerungen an Eleonora Duse" (als Eventualbeitrag). Ich bin bis Mitte November in Österreich [...]". - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar. - Mit Eingangsvermerken.
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 25. XII. 1951.
1½ SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Dr. Norbert Nedwed in Wien: "Von Herzen erwidere ich Ihre lieben Wünsche für Sie, Ihre Frau Gemahlin, Ihre Kinder. Möge das Jahr ein gutes für Sie alle sein! Ich bin so froh, daß ich Ihnen begegnet bin. Sie haben meine Mutter gerettet [...]".
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 8. XI. 1966.
1½ SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely, bei dem er sich für Geburtstagswünsche bedankt: "[…] Daß Sie doch nie meinen Geburtstag vergessen, ist rührend. Und daß Sie mein 'Licht der Welt' gern haben, freut mich auch sehr. Haben Sie allen Dank für so viel Güte! Hoffentlich geht es Ihnen wohl in der schönen, geliebten Steiermark […]".
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Manuskriptfragment. O. O. u. D., [1907].
5 SS. auf 5 Bll. 8vo. Sehr frühes, wohl um 1907 entstandenes Fragment einer Besprechung von Baudelaires Briefen, die "als Schlußstein der deutschen Gesamtausgabe bei Bruns in Minden" soeben - d. i. 1907 - erschienen waren. Braun, der 1904 Germanistik und Kunstgeschichte zu studieren begonnen hatte, veröffentlichte seit 1905 erste literarische Arbeiten in der "Neuen Freien Presse", der "Österreichischen Rundschau", der "Neuen Rundschau". - "Dieses Lesen ist ein fortwährendes Hoffen. Wären in jedem, auch dem unbedeutendsten dieser Briefe nicht Funken des Geistes, der die 'Blumen des Bösen' zug, man wäre auf jeder Seite versucht, das Buch zu schließen, lieber zu den 'Blumen' oder einem jener unheimlichen Gedichte in Prosa zurückzukehren, die ein besserer Spiegel dieser Seele sind, mag er es auch mit einer dandyhaften Geste bestreiten [...]". - Jeweils am rechten oberen Blattrand mit arabischen Ziffern numeriert.
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Postkarte mit U. Heppenheim, 3. IX. 1920.
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Archivdirektor Eugen Antoine in Wien: "[…] ich rechne so fest damit, daß Du weißt, wie ich zur dir stehe, daß außer den Meinen und Eugenie Hirschefeld, Du, Ottmann und Susanna Schmida mir die liebsten Menschen in Wien sind. Ich bin hier und so sehr eingespannt und durch eine tägliche Pflichtkorrespondenz außerdem angestrengt, daß ich kaum ein wenig Raum für mich selber habe, zum Dichten überhaupt nicht kommen kann. Vieles hier ist schön und fördern, aber ebenso vieles mir […] schädlich - ich wills aber trotzdem noch bis etwa Mitte Oktober versuchen […]".
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 8. XI. 1961.
2 SS. 8vo. Eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für die wiederholten Glückwünsche zum Geburtstag.
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Widmung mit Datum und Namenszug in: Laterna Magica. Ausgewählte Erzählungen und Legenden. Graz u. a. O., Bergland, 1932.
325, (3) SS. Mit Portraitfrontispiz. Originalleinenband mit Deckelprägung. 8vo. Erste Ausgabe. - Titel mit kl. Knickspur. Am vorderen Vorsatz die eh., mit "Graz, 31. VIII. 1934" datierte Widmung an Hans Albert Kaiser "zur Erinnerung an meinen ersten Besuch bei ihm und seinen Büchern herzlich verehrt". WG² 38.
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Braun, Felix, Schriftsteller (1885-1973).
Eigenh. Widmung mit Datum und Namenszug in: Laterna Magica. Ausgewählte Erzählungen und Legenden. Graz u. a. O., Bergland, 1932.
325, (3) SS. Mit Portraitfrontispiz. Originalleinenband mit Deckelprägung und Original-Umschlag. 8vo. Erste Ausgabe. - Am vorderen Vorsatz die eh., "Wien, Weihnachten 1966" datierte Widmung an den "Dichter und Freund Johann Gunert. Dieses frühe (schlecht geschriebene) Buch mit der dringenden Bitte, es nicht zu lesen, aber zu behalten zur Erinnerung an seinen Felix". WG² 38.
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Braun, Felix, österr. Schriftsteller (1885-1973)
Eigenh. Brief m. Unterschrift.
Wien, 25. XII. 1969. 3 S., 4°.
書籍販売業者の参照番号
: 42199
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Braun, Felix, österr. Schriftsteller (1885-1973)
Eigenh. Brief m. Unterschrift.
Wien, 17. XII. 1952. 3 S., 8°.
書籍販売業者の参照番号
: 42198
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Braun, Felix, österr. Schriftsteller (1885-1973)
Eigenh. Briefkarte m. Unterschrift.
Wien, 27. XII. 1955. 1 1/2 S., Qu.-Kl.-8°.
書籍販売業者の参照番号
: 51867
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Braun, Felix, österr. Schriftsteller (1885-1973)
Eigenh. Briefkarte m. Unterschrift.
Wien, 25. XII. 1959. 2 S., Qu.-Kl.-8°.
書籍販売業者の参照番号
: 42196
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Braun, Felix, österr. Schriftsteller (1885-1973)
Eigenh. Briefkarte m. Unterschrift.
Wien, 28. XII. 1960. 1 S., Qu.-Kl.-8°.
書籍販売業者の参照番号
: 42197
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Braun, Felix, österr. Schriftsteller (1885-1973)
Eigenh. Postkarte m. Unterschrift.
Wien, 15. III. 1952. 1 S., Qu.-Kl.-8°.
書籍販売業者の参照番号
: 51868
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Braun, Gustav, Gynäkologe (1829-1911).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. V. 1862.
2 SS. Gr.-4to. An den Verlag Braumüller in Honorarfragen. - Der aus Zistersdorf stammende Mediziner war Professor an der Josefsakademie und wurde nach deren Aufhebung Professer an der Wiener Universität, wo er - seit 1873 Vorstand der Hebammenklinik - sich große Verdienste um die Hebammenausbildung erwarb. - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.
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Braun, Gustav, Gynäkologe (1829-1911).
Visitenkarte mit eigenh. Widmung und U. Wien, 13. III. 1884.
1 S. Visitkartenformat. "Auf beiliegender Karte habe ich die zu gebende Unterschrift gezeichnet". - Der aus Zistersdorf stammende Mediziner war Professor an der Josefsakademie und wurde nach deren Aufhebung Professer an der Wiener Universität, wo er - seit 1873 Vorstand der Hebammenklinik - sich große Verdienste um die Hebammenausbildung erwarb.
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Braun, Hans Maria, Schriftsteller und Regisseur (geb. 1910).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 27. VI. 1944.
1 S. 4to. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: "Leider besitze ich im Augenblick nur noch ein paar Exemplare der ‘Kriegslieder' [...]". - Hanns Maria Braun, häufig unter dem Ps. Johann Gottlieb Dietrich publizierend, war Lektor im Heitz Verlag und Herausgeber der ‘Kulturpolitischen Rundschau', danach Schriftleiter beim ‘Völkischen Beobachter' und zuletzt Filmregisseur. Vgl. Kosch I, 911. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Oberkommandos der Wehrmacht (Befehlshaber des Ersatzheeres)".
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Braun, Hans, Sänger (geb. 1917).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 12. IV. 1977.
1 S. 4to. An Dr. Leonhard Zach, den er zu einem Heurigenabend einlädt “aus Anlass des 60. Geburtstages des Betriebsratsobmannes des darstellenden künstlerischen Personals der Staatsoper [...]”. - Der stimmgewaltige Baß-Bariton nahm u. a. eine Serie von Bach-Kantaten mit Felix Prohaska auf und sang wiederholt die Matthäus-Passion unter Hans Knappertsbusch und Wilhelm Furtwängler. Gemeinsam mit Julius Patzak, Maria Stader und Elisabeth Schwarzkopf wurde er 1950 für die Lilli Lehmann-Medaille nominiert, im selben Jahr auch sang er bei den Salzburger Festspielen mit Maria Stader und Elisabeth Schwarzkopf in Mozart's Großer Messe unter Bernhard Paumgartner und im ‘Fidelio’ unter Wilhelm Furtwängler. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der “Gesangsolisten der Wiener Staatsoper”.
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Braun, Heinrich, Politiker und Journalist (1854-1927).
Eigenh. Brief mit U. ("Dr. HBraun"). Berlin, 16. XII. 1926.
¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen unleserlichen Adressaten: "Mit bestem Dank übersende ich Ihnen einen Scheck über M. 103.50 [...]". - Heinrich Braun war unter dem Einfluß Victor Adlers Mitglied der Sozialdemokratischen Partei geworden und wurde Mitbegründer der sozialdemokratischen "Neuen Zeit" (1883), des "Archivs für soziale Gesetzgebung und Statistik" (1888) und des "Sozialpolitischen Centralblattes" (1892). "Zusammen mit seiner Frau Lily Braun war er seit 1905 Herausgeber der Wochenschrift 'Die neue Gesellschaft'. Die von ihr angestrebte innere Erneuerung der Sozialdemokratie blieb erfolglos; die Zeitschrift wurde 1907 eingestellt. Braun wurde als Revisionist in der Partei heftig angegriffen. Seit 1911 gab er in Fortführung des 'Archivs' die 'Annalen für soziale Politik und Gesetzgebung" heraus'" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; etwas fleckig, gebräunt und knittrig und mit einigen kleinen Papierdurchbrüchen; die Innenseiten mit von anderer Hand stammenden Rezepten in Bleistift.
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Braun, Heinrich, Publizist und Politiker (1854-1927)
2 eigenh. Briefe mit U.
o.J. Berlin, 24. VI. 1898 und 29. VI. 1899, 8°. Zus. 12 Seiten. Doppelblätter.
書籍販売業者の参照番号
: 43478
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Braun, Helena, Sopranistin (1903-1990).
Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D., [wohl 1951].
1 S. 8vo. Portrait im ¾-Profil im Rollenkostüm der Brünnhilde. - Die Aufnahme dürfte von Dezember 1951 stammen, da Helena Braun am Münchener Prinzregententheater die Brünnhilde unter der musikalischen Leitung von Hans Knappertsbusch sang.
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Braun, Karl, Jurist und Politiker (1822-1893).
"Kleine Leute in großer Zeit. Ein Beitrag zur Geschichte von 1866". Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel. O. O., [1882].
20 num. Bll. und ein halbes Bl. Einschub. 4to. Druckvorlage für das 1882 in der "Neuen Freien Presse" erschienene Feuilleton (Nr. 6323 & 6234 v. 4. bzw. 5. IV. 1882), hier als Ausschnitt beiliegend. - Braun gehörte von 1849 bis 1851 der Ständeversammlung und danach bis 1866 der zweiten Kammer des Landtages vom Herzogtum Nassau an. Zwischen 1858 und 1863 war er Präsident des Parlaments. Er war ein führendes Mitglied der Nassauischen Volkspartei. Im Jahr 1862 schloss er sich dem deutschen Nationalverein an. Wichtig war seine Rolle im Volkswirtschaftlichen Kongress, dessen Tagungspräsident er ein Jahr nach der Gründung 1858 bis zur letzten Tagung im Jahre 1880 war. Nach der Annexion Nassaus 1866 gehörte Braun von 1867 bis 1879 dem preußischen Abgeordnetenhaus an. Außerdem war er Mitglied des Norddeutschen Reichstages und von 1871 bis 1887 des Deutschen Reichstages. Er gehörte dort als einer der Führer den Fraktionen der Nationalliberalen Partei an. In der Partei selber saß Braun von 1867 bis 1878 im Vorstand. Die Partei verließ er 1880 wegen der Zustimmung zu Bismarcks Schutzzollpolitik. Er gehörte von da an den Sezessionisten, deren prominenteste Mitglieder Ludwig Bamberger und Eugen Richter waren, an. 1873 übernahm Braun die Herausgabe der Spenerschen Zeitung zu Berlin, die jedoch schon 1874 einging. Darüber hinaus war Braun Direktor des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung. Außerdem veröffentlichte er volkswirtschaftliche und staatsrechtliche Schriften.
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Braun, Louis (Ludwig), Maler (1836-1916).
Eigenh. Brief mit U. München, 16. XII. 1891.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An die Deutsche Verlags-Anstalt in Stuttgart über sein Bild "Viola Moltke": "[...] Am gleichen Tag als der Kaiser Wilhelm mit seinem großen Generalstab Mittags in Reims eintraf, ging Moltke allein Abends in den Straßen spazieren und wurde von den Einwohnern erkannt und von allen ehrfurchtsvoll gegrüßt, ich bin Augenzeuge gewesen, und hat mich [so!] dieses Motiv so sehr gefallen, daß ich das Bild in Oel gemalt, und dasselbe in Berlin auch sofort verkauft habe [...]" - Braun arbeitete als Illustrator für Zeitschriften wie "Über Land und Meer", "Illustrierte Zeitung" und "Daheim". Sein bevorzugtes Sujet war das Militär; zum Zweck der Motivsuche nahm er am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teil. Danach ließ er sich in München nieder.
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Braun, Louis, German painter (1836-1916).
Autograph quotation signed. Munich, 7. XI. 1910.
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Ihrem Wunsche zufolge anbei mein Wahlspruch und mein Name | Per aspera ad astra! […]". - Specializing in military paintings, Braun accompanied the Austrian army during the 1864 Danish War, as well as the German army in the Franco-Prussian War of 1870 and 1871, and created paintings of battle scenes as well as monumental panoramas, including the popular "Battle of Sedan", measuring 122 meters. - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Braun, Louis, Maler (1836-1916).
Eigenh. Albumblatt mit U. München, 26. XII. 1903.
1 S. Qu.-kl.8vo. "Inter arma silent leges!" - Louis Braun studierte an der Kunstschule in Stuttgart, war als Illustrator für Zeitschriften wie "Über Land und Meer", "Illustrierte Zeitung" und "Daheim" tätig und arbeitete seit 1859 in Paris im Atelier von Horace Bernet. Sein bevorzugtes Sujet war das Militär; "zum Zweck der Motivsuche nahm er an den Feldzügen von 1864 und 1866 sowie am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teil" (DBE). 1871 ließ er sich in München nieder und war als Professor an der dortigen Kunstakademie tätig. - Die Verso-Seite mit kl. Montagespuren.
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Braun, Magnus Frh. von, Verwaltungsjurist und Politiker (1878–1972).
Ms. Sentenz mit eigenh. U. und wenigen eh. Korrekturen in Bleistift. O. O. u. D.
1 S. Qu-8vo. Montiert auf Albumblatt (223:282 mm) mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Die U. in Blaustift. "Nur dann werden wir Deutschen wieder gesunden, wenn wir uns zum Geiste Bismarcks zurückfinden: 'In serviendo patriae consumor' werde wieder unser aller Wahlspruch [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Magnus von Braun war der Vater des Rüstungs- und Raketenmanagers Wernher von Braun. Koslowsky 67.
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Braun, Otto, Politiker (1872-1955).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Nur wenn das deutsche Volk weniger schwätzt und mehr handelt, weniger rückwärts und mehr vorwärts schaut, kann es Deutschlands Zukunft hoffnungsvoller gestalten [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Mit schwarzweißer Stempelmarke "Der Preußische Ministerpräsident". Koslowsky 178.
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Braun, Reinhold, Schriftsteller und Journalist (1879-1959).
Eigenh. Postkarte mit U. Lochham, 4. I. 1948.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adr. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: "Ich bin nun hier verschlagen! Die Erblindung geht weiter und auch ansonsten meldet sich diese oder jene Brüchigkeit [...]". - Reinhold Braun war u. a. Schriftleiter der Wochenschrift ‘Sonntagsfeier' und der Halbmonatsschrift ‘Der lichte Weg’; sein umfangreiches Werk umfaßt neben Erzählungen und Gedichten zahlreiche Jugendbücher und Kinderlieder. Vgl. Kosch I, 923ff. - Die Adreßseite mit Namensstempel, die Textseite mit einem gedr. Gedicht des Autors.
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Braun, Robert, Schriftsteller und Journalist (1896-1972).
Eigenh. Gedicht mit Widmung und U. O. O., 24. XII. 1937.
1 S. 8vo. "Leicht erscheint sinnlos und schal, | was die Welt uns zusammenwürfelt. | Ordnung ins Ganze bringt nur | opferwilliger Geist. * Uli als Gegenmittel gegen die Mittel lyrischen Hausapotheke mit den herzlichsten Weihnachtswünschen!" - Robert Braun, Bruder von Felix und von Käthe Braun-Prager studierte Naturwissenschaften, war bis 1925 als Chemiker in der Industrie und hernach als freier Schriftsteller und Journalist tätig, stand in Berlin mit Stefan Zweig und Jakob Wassermann in Verbindung, trat 1934 zur katholischen Kirche über und kam in Kontakt mit dem Kreis um Dietrich von Hildebrand. 1938 emigrierte er nach Schweden und war von 1943 bis 65 Bibliothekar am Kunsthistorischen Institut der Universität Uppsala. Als Journalist schrieb er u. a. für das Svenska Dagbladet, die FAZ, Die Presse und die Basler Nachrichten und war als Übersetzer, Essayist und Lyriker tätig.
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Braun, Viktor, Schauspieler (1899-1971).
Eigenh. Neujahrskärtchen mit U. sowie 3 eh. Postkarten mit U. Salzburg, 20.08.1929 und 18.08.1928.
Zusammen 4 SS. 8vo. Urlaubsgrüße aus dem Salzburgerland an Hans Nüchtern. - Der aus Wien stammende Journalist und Dramaturg Nüchtern (1896-1962) war seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG und unterrichtete auch an der Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt-Seminar.
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Braun, Volker, Schriftsteller (geb. 1939)
Porträtfotografie mit eigenh. U.
o.J. Ohne Ort, 3. I. 2009 (Fotostempel), 15 x 10 cm. 1 Seite.
書籍販売業者の参照番号
: 42212
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Braun, Wernher von, German rocket engineer (1912-1977).
Signed and inscribed photograph. No place, c. 1962.
265:204 mm. Black-and-white studio portrait of v. Braun in a suit jacket before a curtain, signed on the image. - Accompanied by a letter from Bart J. Slattery Jr. at NASA in Huntsville, Alabama, fulfilling the request for a signed photograph.
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Braun, Wernher von, rocket designer (1912-1977).
Typed letter signed. Washington, DC, 23 Oct. 1970.
2 pp. on 2 ll. 4to. To an addressee in Brussels (name erased), who had inquired about animal testing by the NASA: "[…] Your lines […] never reached me and they seem to have been lost under mountains of mail, which the NASA received in connection with the first manned moon landing. I have never settled in Houston, but former director of the Marshall Space Flight Center in Huntsville, Alabama. Since March of this year I work at the administrative headquarter of the NASA in Washington […]. Concerning the problem of animal testing I can only tell you: Animal experiments are considered to be necessary for medical research and accepted in all countries […]. Nor the space program, neither I myself affected this development […]" (transl. from German). With letterhead of the NASA, "Office of the Administrator"; signature in felt pen.
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Braun-Artaria, Rosalie, Schriftstellerin (1840-1918)
2 eigenh. Briefe mit U.
o.J. Ebenhausen und München, 2. VII. 1916 und 1. II. 1918, Gr-8°. Zus. 6 Seiten.
書籍販売業者の参照番号
: 54682
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Braun-Eckelsbach, Reinhold, Schriftsteller und Journalist (1879-1959).
Eigenh. Postkarte mit U. Dresden, 11. XII. 1942.
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely. - Neben Wünschen für das Neue Jahr enth. die Karte verso ein eigenh. 6-zeiliges Gedicht Brauns mit nochmaliger Unterschrift. - Reinhold Braun war u. a. Schriftleiter der Wochenschrift "Sonntagsfeier" und der Halbmonatsschrift "Der lichte Weg", sein umfangreiches literarisches Werk umfaßt neben Erzählungen und Gedichten zahlr. Jugendbücher und Kinderlieder. - Mit Adreßstempel.
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Braunecker-Schäfer, Therese Freiin von, Sängerin und Schauspielerin (1825-1888).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert. An Kapellmeister Müller mit der Bitte, sie für die Probe am kommenden Montag entschuldigen zu wollen, da sie für diese zu spät erst in Wien ankomme: "[...] Dafür werde ich Dienstag die ganze Operette auswendig singen! [...]". - Die aus hochadliger Familie stammende Soubrette erregte einiges Aufsehen an den Deutschen Theatern von Budapest und Prag und kam 1855 an das Wiener Carl-Theater. Hier erreichte sie den Höhepunkt ihrer Karriere, als sie neben Johann Nestroy und weiteren Künstlern ihren Beitrag zur Glanzperiode dieses Hauses leistete. Ihr Auftreten in den Operetten von Offenbach trug ihr größten Beifall ein; ihre Darstellung der darin enthaltenen Soubrettenrollen galt als unvergleichlich. Um 1880 gehörte sie zum Ensemble des Theaters an der Wien, wo sie zuletzt Rollen aus dem Fach der komischen Alten übernahm und u. a. in den Uraufführungen von Strauß' "Der lustige Krieg" (1881) und "Der Zigeunerbaron" (1885) brillierte. 1886 mußte sie aus Krankheitsgründen ihre Karriere beenden.
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Braunfels, Michael, Komponist und Pianist (1917-2015)
Eigenh. Musikmanuskript mit Widmung und U.
o.J. Köln, 1985, 20,5 x 30 cm. 2 Seiten. Bleistift. - "Diverse Skizzen"..
書籍販売業者の参照番号
: 59148
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Braungart, Richard, Schriftsteller und Kunstkritiker (1872-1963).
Eigenh. Brief mit U. München, 24. I. 1932.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Autographensammler: “Was kennen Sie von mir? Meine Bücher, Künstlermonographien, Exlibriswerke, Einiges von meinen zahllosen Aufsätzen, Kritiken usw.? Halten Sie es nicht für Neugierde, wenn ich danach frage. Aber es widerfährt mir so selten, daß jemand mit solcher Gesinnung wie Sie zu mir kommt, daß es mir beinahe schwer fällt, überhaupt daran zu glauben. Denn ich habe mich schon daran gewöhnt, daß mein umfangreiches Lebenswerk ohne nennenswertes Echo geblieben. Sollte hier nicht eine Verwechslung vorliegen? Es gibt nirgends ein Bild von mir. Ich weiß wenigstens nichts davon [...]”. - Der Sohn des Agrarwissenschaftlers Richard Braungart studierte zunächst Jura, dann Kunst, Musik und Literatur an der Universität München. Seit 1903 war er bei der ‘Münchner Zeitung’ für die Ressorts Kunst und Theater zuständig sowie ständiger Mitarbeiter u.a. bei ‘Westermanns Monatsheften’, der ‘Leipziger Illustrierten Zeitung’ und der Berliner ‘Exlibriszeitschrift’. 1946 wurde er Kunstkritiker beim ‘Münchner Merkur’.
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Braunmühl, Anton Edler von, Mathematiker (1853-1908).
Eigenh. Brief mit U. München, 23. XII. 1898.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Leider besitze ich kein Exemplar meiner Schrift über Scheiner mehr, und da die Firma Buchner in Bamberg, bei welchen es erschien [...] verkauft ist, so dürfte ein solches außerhalb München nicht leicht mehr zu bekommen sein. Ich werde mich jedoch bemühen, ein solches antiquarisches Exemplar hier aufzutreiben [...]". - Anton Edler von Braunmühl war seit 1892 als o.Prof. der Mathematik an der TH München tätig. Er "lehrte vor allem synthetische Geometrie, Trigonometrie und algebraische Analyse, seit 1903 auch höhere Mathematik. Sein besonderes Interesse galt der Mathematikgeschichte (u. a. 'Vorlesungen über die Geschichte der Trigonometrie', 2 Bde., 1900-03). Braunmühl war neben Moritz Cantor und Maximilian Curtze einer der führenden Mathematikhistoriker" (DBE).
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Braunschweig-Lüneburg, Anton Ulrich, Herzog zu, Fürst von Braunschweig-Wolfenbüttel (1633-1714).
Brief mit eigenh. Ergebenheitsformel und U. Wolfenbüttel, 22. I. 1710.
1¾ SS. Folio. An Georg Friedrich Karl von Brandenburg(-Kulmbach)-Bayreuth (1688-1735) mit Glückwünschen zur Geburt der erstgeborenen Prinzessin Sophie Christiane Luise von Brandenburg-Bayreuth (1710-1739) aus der später geschiedenen Ehe mit Dorothea von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck (1685-1761): "Daß der Allerhöchste Ew. Lbd. Fürstl. Ehe durch glückliche Entbindung Ihrer Frau Gemahlin Lbd. mit einer jungen wolgestalten Princessin gesegnet, und Sie dadurch erfreuet, solches habe ab dero an Mich untern 9ten hujus erlaßenen freundvetterl. Notifications-Schreiben mit besondern Vergnügen wahrgenommen [...]".
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Braunschweig-Lüneburg-Oels, Friedrich August von, preußischer General (1740-1805).
Eigenh. Brief mit U. Grottkau, 19. V. 1779.
1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An einen nicht namentlich genannten Offizier mit der Ankündigung, bald nach Berlin aufzubrechen: "Je Vous suis infiniment obligé des avis que vous voulez bien me donner et aussi de la lettre Allemande concernant les Quartiers. M. de Stangartz Vous aura envoyé de Leobschütz la route qui je prends. Je pars le 21. d'ici et je serai rendu le 10 a Berlin. Je suis fâché de ne pas avoir le plaisir de voir Vh. [...]". - In seiner glänzenden militärischen Karriere avancierte Friedrich von Braunschweig-Lüneburg zum Favoriten seines Onkels König Friedrich des Großen, nachdem er 1763 der preußischen Armee im Rang eines Generalleutnants beigetreten war. Er diente als Gouverneur der bedeutenden Festung Küstrin und wurde 1787 zum General der Infanterie ernannt. Nach dem Tod seiner Frau Friederike Sophie Charlotte Auguste Prinzessin von Württemberg-Oels wurde er 1792 mit dem Herzogtum Oels belehnt. - Gefaltet.
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Braunschweig-Wolfenbüttel, Anna Amalia von, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach, Komponistin (1739-1807).
Brief mit eigenh. U. Wilhelmsburg Weimar, 23. IV. 1763.
1½ SS. auf Doppelblatt. Folio (205:335 mm). Mit Adresse verso. An Friedrich III., Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg, mit der Ankündigung eines Gesandten zur mündlichen Überbringung von Glückwünschen zu seinem bevorstehenden Geburtstag: "Ew. Liebden werden Sich von Uns versichert zu habten belieben, daß Uns, nach der Denenselben gewidmeten vollkommensten Ergebenheit, die Bezeigung Unserer aufrichtigen Theilnehmung an Ihro Wohlergehen jedesmahl zu einem wahren Vergnügen gereichet. Gleichwie Wir nun, durch den bevorstehenden Eintritt, Ew. Liebden erfreulichen Geburts-Tages, Uns dazu besonders veranlaßet sehen. Also nehmen Wir keinen Umgang Unsern Obervormundschaftlichen Cammer-Juncker und Stallmeister von Stein dieserhalb an Ew. Liebden eigens abzusenden und durch denselben Unsere herzliche Gratulation mündlich abstatten zu laßen. Ew. Liebden ersuchen Wir demnach ergebenst, ermeldten Unserem Cammer-Juncker und Stallmeister von Stein auf sein geziemendes Anmelden nicht allein den Zutritt zu verstatten, sondern auch in demjenigen, was er in Unserm Nahmen vorbringen wird, vollkommenen Glauben beyzumeßen, und versichert zu seyn daß die Erfüllung aller desfalßiger guten Wünsche einen großen Theil Unsers Vergnügens ausmachen, und Uns nichts angenehmers wiederfahren wird, als wenn Ew. Liebden Uns Dero schäzbarste Freundschafft fernerhin zu gönnen geruhen werden [...]". - Mit papiergedecktem Siegel.
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