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Breker, Arno, Bildhauer und Architekt (1900-1991)
Porträtpostkarte mit eigenh. U. auf der Bildseite.
o.J. Düsseldorf, ca. 1976
Référence libraire : 60624
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Breker, Arno, Bildhauer, Architekt (1900-1991).
Bildpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. "Für Wolfgang Windhausen". Die Vorderseite der Postkarte zeigt Brekers Bronze-Plastik "Olympia" von 1976.
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BRELAY, Emile
Deux billets autographes signés du député Emile Brelay : 1 billet AS :"Dimanche, Mon cher Amin Tout est fini pour moi, ma pauvre femme est décédée ce matin. Informez votre chère soeur et votre frère de ce douloureux événement. Votre ami désespéré" ; 1 billet AS daté du lundi 27 avril 1885 : "Mon Cher ami, Vous m'obligeriez en passant demain matin mardi à mon Bureau ; j'ai un petit service à vous demander"
2 billets autographes signées à en-tête de la Chambre des Députés, l'un daté du 27 avril 1885, l'autre non daté : Deux billets autographes signés du député Emile Brelay : 1 billet AS :"Dimanche, Mon cher Amin Tout est fini pour moi, ma pauvre femme est décédée ce matin. Informez votre chère soeur et votre frère de ce douloureux événement. Votre ami désespéré" ; 1 billet AS daté du lundi 27 avril 1885 : "Mon Cher ami, Vous m'obligeriez en passant demain matin mardi à mon Bureau ; j'ai un petit service à vous demander" Très émouvant billet autographe signé du député Emile Brelay (1817-1889) qui fut notamment député de la Seine de 1871 à 1889. Il annonce le décès de son épouse et signe "votre ami désespéré". Français
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Brema, Marie, Sängerin (1856-1925).
Eigenh. Brief mit U. London, 21. X. 1903.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. In englischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "I am quite distressed to hear you called with your son, whom I much wanted to meet. I have been up and down, backwards and forwards between Eastbourne and here. If your son comes to town he must be sure to let me know in time, so that I may be in. Please tell him how sorry I am to have missed him. Thank you ever so much for your kindness about Tita [d. i. ihre Tochter, die Schauspielerin Tita Brand]. So good of you to trouble. She has had very fine notices, and she and I have crowds of beautiful letters. She is engaged at the Garrick Theatre from X-Mas, and has had some other offers [...] I am happy to say I am engaged to sing Mary Magdalen at Birmingham on Feb. 14th, when Dr. Sinclair conducts a performance at the Apostles there. Shall you be in town on Dec. 1st for the Richter Concert? I hope so! The wines have safely arrived. I will send the cheque on the last of November if that will suit you. I am to sing at the Museums Concert, Frankfurt on the 30th Oct. My son is also taking quite a small part in the Apostles on Feb. 14th [...]". - Auf Briefpapier mit Adresse.
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Brend'amour, Franz Robert Richard, Xylograph (1831-1915).
Eigenh. Brief mit U. Düsseldorf, 5. IX. 1873.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An die Direktion der "Photographen Association der Wiener Weltausstellung": "Behufs Reproduction in Holzschnitt haben wir von einigen Bildern der Weltausstellungs-Kunst-Halle das Vervielfältigungsrecht der resp. Künstler für unsere Kunst-Anstalt erstanden. Mehrere unter diesen Bildern sind bisher noch in keiner Photogr. Vorhanden und besitzen wir von den betreff. Künstlern die schriftl. Erlaubniß, dort in der Ausstellung solche photogr. Copieren zu lassen. Wir erlauben uns, Sie und Ihre gefl. Anzeige zu bitten, wann Sie geneigt wären, diese Aufnahmen zu machen und wie hoch die Kostenberechnung […]". - 1856 gründete Brend'amour in Düsseldorf die "Xylographische Kunstanstalt Brend'amour & Cie".
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Brendel, Alfred, Pianist (geb. 1931).
Eigenh. Visitkarte mit U. Wien, Dezember 1962.
1 S. Qu.-12mo. Großes Visitkartenformat. "Herzlichst & ungesund wie immer, Ihre ferfetteten, bzw. verdünnten Iris & Alfred". Alfred Brendel war in erster Ehe mit der Keramikkünstlerin Iris Brendel (geb. Heymann-Gonzala, 1929-2007) verheiratet. - Mit Angabe der neuen Adresse in der Ungargasse.
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Brender, Irmela, Schriftstellerin (geb. 1935)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Sindelfingen, 21. I. 1977, Fol. 1 Seite.
Référence libraire : 43077
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Brennecke, Johannes Benjamin, Mediziner (1849-1931)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Sudenburg (Magdeburg), 26.III. 1884, (22 x 14 cm) 1 1/2 Seiten.
Référence libraire : 60596
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Brenneis, Vally von, Schauspielerin (1883-nach 1946).
Eigenh. Postkarte m. U. [Poststempel: Wien, 15.VI.1907].
1 S. Qu.-8vo. Teilt der Redaktion des Wiener Salonblattes ihre Urlaubspläne mit. - Die Schülerin von Ludwig Schwarz und wurde 1900 ans Deutsche Volkstheater engagiert, wo sie als "Käthchen von Heilbronn" zum ersten Mal die Bühne betrat. Sie fand Beifall und in Folge wurden ihr auch größere Rollen zugeteilt. Sie war eine talentierte Vertreterin des naiven Faches, die in Scherz und Ernst Proben ihrer Begabung abgelegt hat, und allgemein als eine beachtenswerte schauspielerische Kraft bezeichnet wurde (Wikipedia).
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BRENNER (Jacques).
Daniel ou la double rupture.
Paris, Gallimard, Septembre 1953. In-12, broché, 165 pp. Première édition, (il n'a été tiré de cet ouvrage que 45 numérotés sur vélin pur fil Lafuma-Navarre). Exemplaire du service de presse enrichi d'un envoi autographe de l'auteur à Etienne Lalou.
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BRENNER (Jacques).
La Rentrée des classes.
Paris, Grasset, 28 février 1977. In-8, broché, 284 pp. (brunissure sur la tranche inférieure). Edition originale sur papier d'édition (il n'a été tiré de cet ouvrage que 24 ex n°).
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Brenner, Gesandter in Athen.
2 eigenh. Briefe mit U. Athen, 26. VI. und 11. XII. 1858.
Zusammen 5½ SS. 8vo. An Herrn von Zerboni: "Für Ihr Schreiben dto. Wien 8. d. M. bestens dankend, beeile ich mich Ihnen den weiteren Hergang in der Sache Melandri mitzutheilen. Als ich Ihnen schrieb um den Hrn. Potlis [?] als Advokaten für jene Dame empfehlen hatte ich noch selber nicht seine Bekanntschaft gemacht, da ich glücklicherweise seit meinem Hierseyn nichts mit Advokaten zu tun hatte. Derselbe war mir aber [...] eindringlich zu obigem Zwecke vorgeschlagen worden. Kaum hatte ich Ihr Schreiben vom 21. April nebst Beilagen erhalten, als ich mich selbst zu Hrn. Potlis [?] verfügte, um ihm die Angelegenheit zu übergeben. Sie können sich mein Erstaunen u. Ärger denken, als er mir sein lebhaftestes Bedauern ausdrückte die Vertretung der Frau M. nicht übernehmen zu können, da er bereits von ihrem Gegner Hrn. Leonides Cartari als Anwalt bestellt worden sei [...]".
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Brenner, Hans Georg, Schriftsteller (1903-1961).
Eigenh. Briefkarte mit U. Berlin, 24. II. 1943.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. beschr. Kuvert. An Josef Wesely: "haben Sie verbindlichsten Dank für Ihre freundlichen Wünsche; sie erreichten mich beim Abholen einer mir sehr am Herzen liegenden Arbeit. In diesen Tagen rücke ich zur Wehrmacht ein".
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Brenner, Hans Georg, Schriftsteller und Verleger (1903-1961)
Eigenh. Brief mit U. sowie eigenh. Postkarte mit U.
o.J. Kampen/Sylt und Hamburg, 20. IX. und 5. XII. 1955, Verschied. Formate. Zus. 2 Seiten. Gelocht.
Référence libraire : 43080
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Brenner-Felsach, Ignaz von, Turkologe und Beamter (1772-1849).
Eigenh. Brief mit U. sowie 3 eh. Quittungen mit U. Wien, 2. I. 1813-26. IV. 1819.
Zusammen 4 SS. Cu.-8vo. Der Brief vom 2. I. 1813 an Ignatz Hortig in Budapest mit der Anweisung, eintausend Gulden an das “hiesige Handelhaus der Hl[öblichen] Gebrüder Oeconomus gegen ihre Quittung zu verabfolgen [...]”. Diese bestätigen rückseitig, den genannten Betrag vom “Zahlmeister bey der kk geheimen Hof und Staats Kanzley richtig erhalten” zu haben. - Der in Wien geborene Turkologe Brenner-F. trat 1787 in die 1754 gegründete Orientalische Akademie ein, “schrieb ein türkisches Drama sowie ein tschagatisches Wörterbuch und diente als Palastdolmetscher in Konstantinopel” (DBE). Schriftstellerische Verdienste erwarb er sich mit den Auszügen ‘Aus den Schriften des Türken Hassan’ (1808) und dem ‘Ausflug von Konstantinopel nach Brussa in Kleinasien im Jahre 1793’ (1818). - Der Brief mit papiergedecktem Siegel.
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Brennert, Hans, Schriftsteller (1870-1942).
Eigenhändige Sentenz mit U. Berlin, 24. X. 1927.
½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Deutschlands Zukunft heisst Dienst am Frieden! [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Hans Brennert war in den 1920er Jahren Direktor des Nachrichtenamtes der Stadt Berlin und Mitbegründer des Verbandes Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten. Koslowsky 267.
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Brenta, Gaston, Komponist (1902-1969)
Eigenh. Musikmanuskript mit U.
o.J. Brüssel, 12. VI. 1930, Fol. (28 x 19 cm). 1 Seite.
Référence libraire : 55140
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Brentano, Bernard von, Schriftsteller (1901-1964)
Eigenh. Brief mit U. sowie masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Wiesbaden, 16. X. 1951 und 22. X. 1952, 4°. Zus. 2 Seiten.
Référence libraire : 50517
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Brentano, Bernhard von, Schriftsteller (1901-1964)
Eigenh. Albumblatt mit U.
o.J. Wiesbaden, Februar 1962, Fol. 1 Seite. - Ein Satz aus "Die ewigen Gefühle"..
Référence libraire : 56946
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Brentano, Bernhard von, Schriftsteller (1901-1964)
Gedruckte Klappkarte mit eigenh. U.
o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-Kl.-8°. 1 Seite. - Neujahrswünsche..
Référence libraire : 47748
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Brentano, Fritz, Schriftsteller (1840-1914).
Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 1898.
12 Zeilen auf 1 S. 8vo. "Tauschgeschäft | Liebchen, sieh, ich bin ein Dichter, | Kaufmann auch in manchen Sachen | Und so will ich, Beides einend, | Ein Geschäft jetzt mit Dir machen [...]". - Alt auf Trägerpapier montiert.
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Brentano, Hanny, Schriftstellerin (1872-1940).
Eigenh. Postkarte mit U. [Tullnerbach], o. D.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Pianistin und Publizistin Anny Edle von Newald-Grasse (1875-1952): "Zu meiner Schande gestehe ich, daß ich von Marianne Brand zu wenig weiß, um zwischen ihr & C. Pichler entscheiden zu können. Bitte entscheiden Sie selbst zugunsten derjenigen, die am besten für eine österr. u. kath. Z[eit]tschrift paßt! [...]". - Die humanistisch gebildete Tochter eines deutschbaltischen russischen Staatsbeamten begann nach dem Tod ihres Mannes Max 1905 eine literarische Laufbahn. "1906 erschien ihr erstes Werk, 'Peter der Große und seine Zeit', dem Biographien Kaiser Franz Josephs, Friedrich Barbarossas und der Fürstin Amalie von Gallitzin folgten. Ferner verfaßte sie ein 'Lehrbuch der lettischen Sprache' und übersetzte Werke von Leo Tolstoi ('Ausgewählte Werke', 8 Bde., 1911/12). 1908 konvertierte Brentano zum Katholizismus, wurde Generalsekretärin der Kath. Reichsfrauenorganisation in Österreich und gab 1911-19 die 'Österreichische Frauenwelt' heraus. 1919 trat sie als Benediktinerin Maria Rafaela in das Kloster Nonnberg bei Salzburg ein. Über diesen Schritt berichtete sie in ihrer 1925 erschienenen Autobiographie 'Wie Gott mich rief'" (DBE).
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Brentano, Heinrich von, Politiker (1904-1964)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Bonn, 12. XI. 1960, Fol. 1 Seite. Gedruckter Briefkopf "Der Bundesminister des Auswärtigen".
Référence libraire : 47626
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Brentano, Lorenz, Jurist und Politiker (1813-1891).
Brief mit eigenh. U. Mannheim, 14. IV. 1849.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. Auf Briefpapier mit lithographiertem Briefkopf "Mannheim, den" und "Obergerichtsadvokat und Prokurator L. Brentano". Notiz an Herrn Büchle in Freiburg, bezüglich der Übersendung von "Handacten, mit dem Bemerken, daß die hofgerichtlichen Kostenfestsezungsverfügung darin enthalten ist". - Brentano war ab 1848 am Hofgericht in Mannheim tätig und gehörte der Pauluskirche an. Er floh schon bald darauf in die Schweiz und ging 1850 in die Vereinigten Staaten. Von 1872 bis 1876 war Brentano amerikanischer Konsul in Dresden. - Spuren alter Faltung. Lochspuren alter Heftung.
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Brentano, Lujo, Nationalökonom (1844-1931)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. München, Mandlstr. 5, 23. V. 1917, 4°. 1 Seite.
Référence libraire : 57827
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Brentano, Lujo, Nationalökonom (1844-1931)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. London, 1. V. 1869, 8°. 1 Seite.
Référence libraire : 55580
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Brentano, Lujo, Nationalökonom (1844-1931).
Eigenh. Brief mit U. München (Maximiliansplatz), 31. I. 1900.
1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Collegen: "Ich bedaure sehr, aus ihren Zeilen zu entnehmen, daß die Oesterreicher die unverbesserlichen Doktrinierte bleiben wollen, welche zur Zerrüttung aller ihrer öffentlichen Verhältnisse geführt hat. Daß die 'Arbeiterzeitung' auf denselben Gedanken wie ich kam, zeigt auch mir, daß die Sozialdemokraten klüger sind als die übrigen oesterreichischen Parteien. Auch wenn der Kaiser einen solchen Vorschlag nicht sanktioniren würde, wäre es von großem Vorteil für die liberalen Parteien, ihn gemacht zu haben. Ein taktischer Zug gegenüber dem Mißbrauch mit dem § 14, welchen ihnen die Arbeiter gewinnen würde. Ich kann meinen Artikel nicht mit einem 'das kann niemand weissagen' enden lassen. Das ist zu kläglich. Ich habe daher einen neuen Passus in meinem Sinne eingesetzt. Aber ich habe Ihnen die Concession gemacht, den § 14 nicht zu benennen, um Empfindlichkeiten nicht [...] zu verletzen. Hoffentlich verstößt der Passus [...] nicht so sehr gegen Ihre Prinzipientreue, dass Sie ihn nicht bringen können [...]". - Lujo (Ludwig Joseph) Brentano war Professor an den Universitäten Breslau, Straßburg, Wien, danach in Leipzig und zuletzt in München (1891–1916). Brentano sah den Staat im Gegensatz zu anderen reformorientierten Solzialisen weniger als Schutzinstanz der Arbeiterschaft, sondern als ein prinzipiell gleichberechtigtes Gegenüber beim Abschluss von Kollektivvereinbarungen. Brentano publizierte ab 1898 in Theodor Barths Zeitschrift "Die Nation" und ab 1901 auch in Friedrich Naumanns Wochenblatt "Die Hilfe". - Spuren alter Faltung.
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Brentano, Lujo, Nationalökonom (1844-1931).
Eigenh. Postkarte m. U. Wien ("I, Maria Theresienstraße 8"), 25. VII. 1888.
1 S. Postkarte Qu.-8vo (141 x 83 mm). Mit eh. Adresse verso. Auf lithograph. vorgedr. "Correspondenz-Karte" an "die Manz'sche k.k. Hof- und Universitätsbuchhandlung in Wien I, Kohlmarkt 7": "Da ich am Freitag den 27 Morgens für 2 bis 3 Monate verreise, ersuche ich Sie hiermit, bis auf weitere Benachrichtigung Ihre Zusendungen von Büchern und Zeitschriften einstellen, sowie die bei mir lagernden Zusendungen im Laufe des morgigen Vormittags gefälligst abholen lassen zu wollen [...]". - Lujo (Ludwig Joseph) Brentano war Professor an den Universitäten Breslau, Straßburg, Wien (1888–1889), danach in Leipzig und zuletzt in München. - Minimale Tintenwischer. Mit lithograph. Postmarke.
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Brentano, Lujo, Nationalökonom (1844-1931).
Eigenh. Postkarte m. U. Wien, 11. X. 1888.
1 S. Postkarteformat. Qu.-8vo. Eh. Adresse verso. An Herrn Isidor Singer, "VIII, Auerspergstraße 5": "Für Ihre freundliche Einladung heute Abend sage ich Ihnen freundlichen Dank. Ich werde derselben gern Folge leisten u. ersuche Sie nur mich einstweilen bei Ihrer Frau Gemahlin entschuldigen zu wollen, wenn ich derselben nicht noch vorher meine Aufwartung mache [...]". - Lujo (Ludwig Joseph) Brentano war Professor an den Universitäten Breslau, Straßburg, Wien (1888-89), danach in Leipzig und zuletzt in München. - Auf lithographisch vorgedruckter "Correspondenzkarte No. ... zur pneumatischen Expressbeförderung. Die pneumatischen Züge verkehren von 8 Uhr Früh bis 9 Uhr Abends alle 20 Minuten" mit lithographischer Postmarke.
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Brentano, Lujo, Nationalökonom und Sozialreformer (1844-1931).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
½ S. Folio (223 x 282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330 x 344 cm). "Deutschlands Zukunft liegt weder in Verfolgung rückwärtsgerichteter Wünsche noch in der utopischer Ideale. Es hat eine Zukunft nur dann, wenn alle Deutsche - Länder wie Einzelne - statt in Verfolgung ihrer Sonderinteressen sich gegenseitig zu bekämpfen, auf dem Boden der gegebenen Tatsachen zum Wiederaufbau eines im Inneren wie nach Aussen einheitlichen Reiches sich zusammenfinden [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Lujo (Ludwig Joseph) Brentano hatte in seiner aktiven Zeit Professuren an den Universitäten Breslau, Straßburg, Wien, danach in Leipzig und zuletzt in München übernommen. - Ästhetisch ansprechendes Blatt. Koslowsky 253.
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Brera, Valeriano Luigi, Mediziner (1772-1840)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Padua, 16. IV. 1816, 4° (24 x 18 cm). 2 Seiten. Doppelblatt.
Référence libraire : 60687
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Bresgen, Cesar, Komponist (1913- 1988)
Europäische Liebeslieder aus acht Jahrhunderten. In Originalsprache und Übertragungen mit den dazugehörigen Melodien.Hrsg. von Michael Korth.
o.J. (München), Heimeran, (1978), Groß-8°. Mit Abbildungen und Noten. 360 Seiten. OPp. mit Original-Schutzumschlag.
Référence libraire : 60428
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Breshkovsky, Catherine, Russian revolutionary (1844-1934).
Autograph letter signed. Boston, 24. II. 1905.
8vo. 4 pp. on bifolium. In French. To the American writer and social activist Julia Ward Howe (1819-1910) with thanks for her support for the Russian cause, mentioning the attempts of "mean men" to spoil their relationship by publishing false remarks about her in their newspapers, discussing the friendships, care, and kindness she has met in the United States, and asking Howe to burn all papers relating to the funds raised for the Socialist Revolutionary Party during her 1904 U.S. tour, concluding with regards to Mary Lewis Matz (1838-1911), the president of the Chicago Women's Club from 1901 to 1903: "Combien je suis contente d'avoir une lettre de vous et voir que vous prenez toujours intérets à la cause que je sers, et combien je suis affligée d'apprendre qu'il y [a] de méchants hommes qui voudrais gatter [!] les bonnes rélations établies entre nous, en publiant dans leurs gazettes des choses invraissemblables [!]. Pensez un peu, Madame, de quel droit aurais-je pu exiger de vous, ou de qui que ce soit en Amérique, plus d'amitiés, plus d'attention, plus de bonté, que je n'en ai eu? Tout ce que vous et vos amis ont fait pour ma cause, me rendra reconnaissante à jamais, envers vous et vos amis, Madame Ward, et je vous prie de ne jamais faire attention aux injuste paroles et articles, qui pourraient dire le contraire [...] Je vous prie encore, de jetter au feû, tous les papiers et les comptes qui regardent la collection d'argent pour ma cause [...] Je la remercie aussi, la très bonne et très chère Madame Matz et je me permets de vous embrasser toutes les deux bonnes et chères amies du peuple russe [...]".
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Breslauer, Emil, Klavierlehrer (1836-1899).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, o. D.
3 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Seit mehreren Wochen schon bin ich krank und befinde mich im Sanatorium des Dr. Oppenheim behufs einer Regenerations - der sogenannten Mast- Kur. Sie werden deshalb wohl verzeihen, dass ich Ihr werthes Schreiben nicht sofort beantwortete. Die beanstandete Anzeige ist die der Dame, welche nur mit einem Korsett bekleidet ist. In dem Lesezimmer meines Konservatoriums, in dem sämtliche Musikzeitungen aufliegen, überraschte ich einmal zwei junge Herren, die verstohlen lächelnd das Bild betrachteten. Ich sah mich in Folge dessen genöthigt die betreffenden Männer aus dem Lesezimmer zu entfernen. Aber Sie, verehrter Herr, haben doch den Tadel nicht auf sich zu beziehen. Jeder weiß, dass der Redakteur einer Ztg. für die Anzeigen nicht verantwortlich ist, und gerade in Ihrer Ztg. ist der für die Anzeigen verantwortliche Redaktion genannt […]".
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Breslaur, Emil, Musiker und Komponist (1836-1899).
Eigenh. Brief mit U. [Berlin], 23. VI. 1894.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Wie ich schreibe[,] mögen Sie aus diesen Zeilen ersehen [...]". - Breslaur studierte am Sternschen Konservatorium zu Berlin und wirkte bis 1879 als Lehrer des Klavierspiels an der Kullakschen Akademie; im genannten Jahr gründete er das "Berliner Seminar zur Ausbildung von Klavierlehrern und -Lehrerinnen", "verbunden mit einer permanenten Ausstellung musikpädagogischer Lehr- und Hilfsmittel, der ersten ihrer Art. Endlich begründete er im gleichen Jahr den Berliner Musiklehrerverein zur Hebung der geistigen und materiellen Interessen dieses Standes, welche er auch in der bereits 1878 von ihm ins Leben gerufenen Musikzeitung 'Der Klavierlehrer' mit Erfolg vertritt. Als Komponist hat er sich durch eine Anzahl verdienstlicher Studienwerke, darunter 'Die technische Grundlage des Klavierspiels' (Leipz. 1874), bekannt gemacht" (Meyers Konversationslexikon, 4. Aufl., 1885-1892, Bd. IV, 407). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; die Ecken mit winzigen Montageresten aus Goldbrokat.
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Bresslern-Roth, Norbertine von, Malerin (1891-1978).
Ms. Postkarte mit U. Graz, 29. III. 1944.
1 S. Qu.-8vo. An Judith Konwalina. "Ende April reisen wir nach Gastein. Aber wissens, kleine Judith, von Wien nach Graz ists eigentlich auch nicht weiter und vielleicht gehts doch, dass Sie uns dahier einmal heimsuchen im Laufe des Sommers, Sie sind jederzeit willkommen [...]." - Nach neunjähriger Ausbildung bei Alfred von Schrötter an der Grazer Landeskunstschule studierte Norbertine von Bresslern-R. von 1911 bis 1916 bei Ferdinand Schmutzer in Wien. Eine Studienreise nach Nordafrika im Jahre 1928 war ausschlaggebend für ihre Hinwendung zur Tiermalerei, als deren - nach Frank Brangwyn - bedeutendste Vertreterin sie bis ins hohe Alter gefeiert und geehrt wurde (u. a. erhielt sie die Goldenen Medaille der Stadt Graz und die Ehrenmedaille des Joanneums). Vgl. Vollmer I, 310.
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Bresson, Leidia, geb. van der Zee, Gattin des Filmregisseurs Robert Bresson (verh. 1926).
6 eigenh. Briefe mit U. Paris, Nantes, Rom und Clinique des Alpes, 1957-1965 und o. J.
8 SS. auf 6 Bll. 4to und 8vo. Freundschaftliche Korrespondenz in französischer Sprache mit Micheline Delamain, Gattin von Maurice Delamain, Leiter des Pariser Verlagshauses Editions Stock. - Bedauernd, in diesem Jahr nicht nach Gardépée kommen zu können, weil sie ihren Mann nicht mit den Mühen des Filmschaffens allein lassen wolle: "Je crains bien qu'il n'y aura pas de Gardépée pour nous cette année, pas même pour moi toute seule! Je trouve que je ne peux pas laisser Rob tout seul avec les soucis et tracas qu'amène la fabrication d'un film […]" (Paris, 21. VIII., o. J.). - Erfreut über ihren Aufenthalt in Rom im Zusammenhang mit Dreharbeiten, die jedoch nur langsam voranschreiten, da der Produzent noch nicht alle vertraglichen Details geklärt habe: "Nous sommes ravis d'être à Rome. Nous nous sommes habitués à son rythme. Il fait beau et c'est gai. Le film avance lentement à cause du producteur qui n'avait pas entièrement son affaire en poche en signant les contrats mais enfin on se laisse vivre sans trop de peine ici [...]" (Rom, 11. VI., o. J.). - Über die bevorstehende Eheschließung ihrer Tochter Tiny mit einem Maler: "Grande nouvelle! Tiny se marie le 12 Juin [...] Son 'futur' est intelligent et bien, et gentil. Il fait de la peinture [...]" (49 quai de Bourbon [Paris], 8. VI. 1957). - Mit dem Wunsch, bald nach Paris zurückzukehren, der Aussicht, in etwa acht Tagen von ihrem Mann abgeholt zu werden, und dem Hinweis auf die Langwierigkeit von Herzleiden: "Il me tarde de vous voir, de vous embrasser, de rentrer à Paris et de vivre comme tout le monde. Je crois que c'est dans une huitaine de jours que Robert m'amenera à Paris mais hélas pas encore chez moi [...] C'est long, ces histoires de coeur [...]" (Clinique des Alpes, 7. X. 1965). - Die beiden übrigen Briefe über eine bei ihrem Besuch vergessene Puderdose, an der sie sehr hänge, sowie ihren Aufenthalt bei Loubet, die bald sterben werde: "Sweet Micheline, je suis de nouveau auprès de Loubet où j'ai l'intention de rester jusqu'à sa fin. Elle s'affaiblit doucement sans vraiment de douleur. L'esprit reste intact [...]" (Nantes, 26. VII., o. J.). - Mit kleinen Randläsuren; etwas knittrig.
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Bresson, Robert, Filmregisseur (1901-1999).
4 eigenh. Briefe mit U., 3 eh. Bildpostkarten mit U. und eh. Schriftstück. O. O., 1953-1991.
10 SS. auf 9 Bll. (Qu.-)8vo. Mit 3 eh. adr. Kuverts. Freundschaftliche Korrespondenz in französischer Sprache mit dem Ehepaar Micheline und Maurice Delamain, Leiter des Pariser Verlagshauses Éditions Stock, über bevorstehende Besuche, das Wetter und diverse Schwierigkeiten. - In der Hoffnung, sie bald auf der Insel Noirmoutier besuchen zu können, sowie dem Hinweis, dass sie noch 15 Tage in Mauléon bleiben, wo es momentan heftig regne: "Si chers amis, nous rêvons d'aller passer quelques jours à Noirmoutier avec vous, au retour. Mais nous sommes encore à Mauléon pour 15 jours [...] Il y a ici un dechaînement de la pluie [...]" (17. VIII. 1963). - Mit einem Hinweis auf Schwierigkeiten, die seine zweite Frau Marie-Madeleine bei ihrem Besuch erläutern werde, und in Vorfreude auf Neuigkeiten, die diese ihm bei ihrer Rückkehr berichten werde: "La vie est si compliquée (ces jours-ci). Mylène vous dira comment, et aussi me donnera des vos nouvelles si impatiemment attendues, à son retour [...]" (11. X. [1984]). - Die übrigen Briefe über einen Scheck, mit herzlichen Dankesworten sowie Bedauern über die durch sein Auto verursachten Unannehmlichkeiten: "Très chers amis, j'étais desolé d'être la cause par l'entremise de ma voiture, de vos tracas [...]" (7. IX. 1991). - Die Bildpostkarten mit Dank für eine Ausgabe der "Monde", der Ankündigung seiner Rückkehr nach Paris sowie Bedauern, nicht nach Gardépée zurückkehren zu können, und einem Hinweis auf das herrschende Weinlesewetter: "Cher amis, helas nul retour possible à Gardépée, comme nous aurions tant aimé. Pensons à vous. Il fait ici un temps de vendanges [...]" (Poststempel: Paris, 5. X. 1953). Die Bildseiten mit Ansichten von Paris, dem Baskenland und der Insel Noirmoutier, letztere in Farbe. - Ferner ein Schriftstück mit der Überlegung, dass die Zerstörung eines menschlichen Lebens wesentlich schlimmer sei als die Zerstörung der "wunderbaren Werke der Natur": "Et toi homme qui grâce à mes travaux, contemples les oeuvres merveilleux de la nature, si tu estimes que l'acte de les detruire est atroce reflechis qu'il est infinément plus atroce d'anéantir une vie humaine [...]". - Kleine Randläsuren.
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Brestel, Rudolf, Publizist und Politiker (1816-1881).
2 eigenh. Briefe m. U. Karlsbad und Ragatz ["in der Schweiz"], 14. V. und 20. VI. 1873.
Zusammen 2½ SS. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund im ersten Brief (14. V.): "[...] und theile Ihnen nun in Kürze mit, daß ich mich ziemlich wohl befinde, und wieder Appetit habe, [...] wenn auch nur zeitweise und in sehr gelindem Maße Schmerzen in der Seite habe. Was jedoch die Diagnose meines Leidens anlangt, so ist mein hiesiger Arzt verschiedener Meinung [...]. Er erklärt erfreulich, daß meine Leber ganz gesund sey, und alle Schmerzen von meinem Blutgelenke herrühren zudem eine Entzündung der Nierenkelche hinzugekommen sey [...]". Brestel verleiht seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Kuraufenthalt in Karlsbad wohl seinem Leiden abhelfen werde. Außerdem schreibt Brestel über seine Pläne, den Sommer in der Schweiz zu verbringen. Im zweiten Brief (20. VI.): "[...] Mit der Wirkung Karlsbads bin ich, was mein Allgemeinbefinden betrifft, zufrieden, was jedoch mein [...] Nierenleiden anlangt, so ist wohl nur geringe Besserung eingetreten [...]". Brestel erwähnt weitere Pläne für August und Oktober, die ihn auch nach "Tyrol" führen sollen. Außerdem erkundigt er sich nach dem Gesundheitszustand seines Freundes, der ebenfalls auf Kur war, und bedauert (20. VI.): "Das Zittern meiner Hand hat wie Sie aus der Schrift sehen wieder zugenommen". - Brestel war von 1836 bis 1840 Assistent an der Wiener Sternwarte, danach unterrichtete er in Olmütz und an der Universität Wien als Professor für Elementarmathematik. Sein politscher Werdegang begann 1848. 1849 wurde er jedoch vom Lehramt enthoben, arbeitete als Publizist und lebte in den fogenden Jahren in großer Armut. 1856 bekam Brestel den Posten als Sekretär der neugegründeten k. k. privilegierten Kreditanstalt für Handel und Gewerbe. - Spuren alter Faltung.
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Brestel, Rudolf, Staatsmann (1816-1881).
Brieffragment mit eigenh. U. Wien, 1. VI. 1861.
Ca. 34:203 mm. Schräg beschnitten. Beiliegend eine kleine Portraitphotographie. Brestel wurde 1848 in den österreichischen Reichstag gewählt, gehörte dem Verfassungsausschuß in Kremsier an, wurde vorübergehend politisch verfolgt und verlor seinen Lehrstuhl für Mathematik an der Universität Wien. Mitte der 50er Jahre an der Gründung der Wiener Creditanstalt beteiligt, wurde er im Jahrzehnt darauf in den Niederösterreichischen Landtag gewählt und in den Landesausschuß, später auch in das Abgeordnetenhaus entsandt. Als Finanzminister trug Brestel seit 1867 maßgeblich zur finanziellen Abwicklung des österreichisch-ungarischen Ausgleichs bei.
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Brestel, Rudolph, Physiker und Politiker (1816-1881).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. "Gelassen aber unerschütterlich". - Rudolph Brestel war Professor der Physik in Olmütz und supplierender Professor der Mathematik in Wien, wurde aber nach der Niederschlagung der Revolution von 1848/1849 seiner Ämter enthoben; 1856 war er als Sekretär an der Gründung der Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe beteiligt. 1861 wurde er in den nö. Landtag gewählt und wirkte von 1864 bis 1881 als Abgeordneter zum österreichischen Reichsrat. Von 1867 bis zu seinem Rücktritt 1870 war Brestel Finanzminister im sogenannten Bürgerministerium, dessen erster Ministerpräsident Auersperg war. - Mit zwei kleinen Stecknadeldurchstichen.
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Brester, Albert , Astronom (1843-1919).
Eigenh. Brief mit U. Delft, 16. IX. 1888.
10½ SS. auf 6 Bll. Gr.-4to. In französischer Sprache an den Astronomen Friedrich Wilhelm Gustav Spörer. Mit kleiner Handzeichnung einer Planetenlaufbahn.
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Bretfeld-Chlumczansky zu Cronenburg, Franz Joseph Frh. v., Jurist, Historiker, Genealoge und Schriftsteller (1777-1839).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. III. 1826.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. An den österreichischen Diplomaten Ludwig Philipp Graf von Bombelles (1780-1843), damals Gesandter in Florenz: "Mit wahrem Vergnügen habe ich, dem mir von Euer Hochgebohren in Ihrem verehrlichen Schreiben vom 26sten November v. J. ausgedrückten Wunsche gemäß, die nach Aeußerung des Herrn Ordenssekretärs v. Streinsberg, blos wegen unterbliebener Taxberichtigung verzögerte Abgelegenheit der Frau Gräfin v. Zondodari zu betreiben nicht unterlassen, und gebe mir die Ehre Hochdenenselben in der Anlage die dießfällige Expedition samt dem Ordenszeichen und Gebetbuche, zur weiteren gefälligen Zustellung an gedachte Dame zu übermachen [...]".
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Breton (Jean).
L'Eté des Corps.
La Bastide d'Orniol, Guy Chambelland, 1966. Un volume broché de format in 8° de 96 pp., couverture repliée . Etat de neuf. Edition originale, exemplaire n°9/20 sur demi chiffon, premier papier. Bel envoi personnalisé de l'auteur.
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BRETON André
Carte postale autographe signée inédite adressée à Marcel Jean
- Saint-Cirq-Lapopie été 1956, 13,6x9cm, une carte postale. - Carte postale autographe signée inédite adressée à Marcel Jean, dix lignes rédigées à l'encre bleue au verso d'une vue en noir et blanc de la ville de Cahors. Quelques petites traces d'adhésif ne gênant pas la lecture. Cette carte postale a été, comme en témoigne le cachet postal, expédiée depuis la commune de Saint-Circq-Lapopie dans le Lot, où André Breton acheta en 1950 une ancienne auberge de mariniers. "Dans les années 50, le département du Lot est choisi comme terrain d'essai par le mouvement des Citoyens du monde : mouvement mondialiste revendiquant une planète sans frontière, régie par une loi mondiale. Cahors devient la première ville à signer une charte de mondialisation, suivie par 248 communes du département, et se déclare « Cahors mundi », ville mondiale. Plusieurs personnalités - politiques, intellectuels, artistes - adhèrent à ce mouvement initié par Garry Davis, ancien pilote de l'armée américaine. Parmi eux, André Breton (1896-1966), mais aussi Max Ernst, Albert Camus ou encore l'Abbé Pierre. Le 24 juin 1950, André Breton participe à l'inauguration de la Route sans frontière n°1 reliant symboliquement Cahors à Figeac. La route devait ensuite traverser le monde et rejoindre Berlin, la Chine, le Japon et les États-Unis. À l'occasion de cette inauguration, André Breton découvre le village de Saint-Cirq-Lapopie." (Archives du Lot) Il félicite Marcel Jean pour son "magnifique [...] interview de Paru" et ajoute : "S'il faisait moins chaud je m'en expliquerais de long en large. Mais on est pour une fois chez soi, dans ses terres, en écoutant ce que tu dis." Dédé-les-Amourette, comme s'amusaient à le surnommer les lettristes qui réprouvaient son attitude mondaine, poursuit : "J'espère que je ne t'ai pas trop ennuyé avec mon divertissement anti-lettriste". Peintre, dessinateur et décorateur, Marcel Jean rejoignit le groupe surréaliste en 1933 et devint l'un des premiers chroniqueurs du mouvement. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
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BRETON André
L'amour fou
- Gallimard, Paris 1945, 14x19,5cm, broché. - Second printing limited to 2750 copies on chataignier paper. Pleasant copy. Autograph inscription dated and signed by André Breton to Claude Nerguy. [FRENCH VERSION FOLLOWS] Deuxième tirage limité à 2750 exemplaires sur chataîgnier. Agréable exemplaire. Envoi autographe daté et signé d'André Breton à Claude Nerguy.
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BRETON André
Les manifestes du surréalisme suivis de Prolégomènes à un troisième manifeste du surréalisme ou non
- Sagittaire, Paris 1947, 12x19cm, broché. - First edition collective, first in part, one of the advance (service de presse) copies. Autograph inscription from André Breton to Louis Chauvet. A good copy. [FRENCH VERSION FOLLOWS] Première édition collective, en partie originale, un des exemplaires du service de presse. Envoi autographe signé de André Breton à Louis Chauvet. Agréable exemplaire.
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BRETON André
Lettre autographe signée inédite adressée au critique Charles Estienne : "Allons, ce n'est pas encore cette fois que dans la révolte je parviendrai à introduire la "mesure" que nous prêche aimablement M. Camus."
- Paris 8 janvier 1953, 21x27cm, 1 pages et quelques lignes sur un feuillet. - Unpublished, handwritten, signed letter addressed to critic Charles Estienne Paris 8 January 1953 | 21 x 27 cm | 1 page and a few lines on one leaf Unpublished, handwritten, signed letter from André Breton addressed to critic Charles Estienne; one page and a few lines in black ink on a paper from the à l'étoile scellée gallery. Two transverse folds from having been sent, a small corner missing in the upper right margin. Very beautiful letter giving an account of the death of one of André Breton's dearest friends and of his quarrel with Albert Camus. Breton tells his friend about the death of the Surrealist Czech artist Jind?ich Heisler: "Your letter spoke of those days where it seemed "that there was only just enough fire to live": on Monday there was far from enough fire, when it reached me: one of my two or three best friends, Heisler, taken suddenly unwell on his way to mine on Saturday, had to be hospitalised urgently and I had just received the pneumatic from Bichat telling me of his death. The event, no less inconceivable than accomplished, left me distraught for a long time: there was no-one more exquisite than he, putting more warmth into everything he did, the most constant of which was to lighten and embellish those whom he loved." The two poets were indeed very close: Heisler participated, alongside Breton, in the launch of Néon in 1948 and supported him during a period of depression, accompanying him with other friends to the Île de Sein. "The beginning of 1953 was overshadowed by the death of Jind?ich Heisler (4 January). Loyal among the faithful, he "lived entirely for Surrealism" according to Breton, who pays tribute to his activity as a leader: "This is how he was between 1948 and 1950, the soul of Néon, and until his last moments the greatest bearer of projects that, as if by magic, his talent gave him the means to achieve."" (Henri Béhar, André Breton) In this letter, laden with pain, Breton suddenly makes reference to L'Homme révolté by Albert Camus, published two years earlier: "Come on, it is not yet the time in the rebellion that I will succeed in introducing the "measure" that M. Camus kindly preaches to us." The two writers met in New York at the end of March 1946 when Camus was invited to the United States for a conference tour as a representative of Combat. "The two agree on the best way to preserve the testimony of certain men free from ideological distortions. They dream of a kind of pact by which people of their calibre would commit to not join any political party, to fight against the death penalty, to never claim any credit whatsoever." (ibid.) With other intellectuals, they founded the Rassemblement démocratique révolutionnaire (RDR) in 1948; but the idyll ended a couple of years later, in the autumn of 1951, when Camus published "Lautréamont et la banalité", an extract from his Homme révolté, which was published later. Breton was extremely hurt and responded to him in an article entitled "Sucre jaune" (in Arts): "This article [...] testifies to the part [of Camus], for the first time, for an indefensible moral and intellectual position. (...) He only wants to see a "guilty" adolescent in Lautréamont, whom he - in his capacity as an adult - must discipline. He goes as far as to find him in the second part of his work: Poésies, a deserved punishment. According to Camus, Poésies would be but a mass of "laborious banalities" (...) It could still be worse if the destitution of these views did not intend to promote the most suspect thesis in the world, which is that "absolute revolt" can generate only the "taste for intellectual enslavement". This is a completely gratuitous, ultra-defeatist statement, which must incur even more contempt than its false demonstration." Thus, two years later, Breton still holds out against Camus' crime of lese-majesty towards that which Breton constructed as the father of surrealism, but e
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BRETON André
Lettre autographe signée inédite adressée à Gaston Puel : « Mais il faut continuer à vivre et pour cela se réserver une part de solitude qu'avec angoisse aussi je vois diminuer chaque jour. »
- Antibes 9 mars 1948, 21,8x27cm, 2 pages sur un feuillet. - Lettre autographe signée inédite d'André Breton adressée à Gaston Puel ; deux pages sur un feuillet rédigées à l'encre bleue d'une écriture fine et soignée, nombreux soulignements. Rousseurs et traces d'adhésif marginales. Très belle lettre, empreinte de bienveillance, dans laquelle le Pape du Surréalisme fait part de ses nombreuses et chronophages occupations à son jeune épistolier, tout en rassurant celui-ci sur son talent et son avenir. Gaston Puel commença à correspondre avec André Breton à la Libération. Ils ne se sont, au moment de cette lettre rédigée pourtant quatre ans plus tard, jamais rencontrés : « Je suis heureux que vous ayez pensé à m'adresser votre photographie. C'est un grand pas de fait pour rompre la distance et il ne se peut guère que nous ne nous rencontrions bientôt. » Les deux écrivains semblent pourtant très proches, comme en témoigne le ton paternel et rassurant de Breton : « Ne parlez pas comme à regret de ceux qui avancent : vous en êtes et j'en sais bien peu qui soient si loin que vous, déjà. Ce que vous m'écrivez - pas seulement cette fois - est toujours pour moi de haute importance... » Travailleur sans relâche, Breton fait ici part de sa frustration et de sa lassitude à Puel : « Mais il faut continuer à vivre et pour cela se réserver une part de solitude qu'avec angoisse aussi je vois diminuer chaque jour. » Gaston Puel, alors âgé de 24 ans, participe depuis quelques temps aux activités du groupe surréaliste autour de Joë Bousquet, d'André Breton et de René Char. Son mentor lui prédit ici un avenir tout tracé : « Mon cher Ami, je souhaite très vivement que vous preniez une part active à la rédaction de « Néon ». Il suffirait d'une très légère transposition de ton pour que les pages que vous m'adressez puissent y trouver place et en constituer un des éléments primordiaux. Il en va, naturellement, de même pour « Supérieur inconnu » si cette revue peut voir le jour. » Cette dernière revue, censée réconcilier et unir les conservateurs et les novateurs du surréalisme, ne verra le jour que quarante-huit ans plus tard sous l'impulsion de Sarane Alexandrian. Gaston Puel intègrera en revanche bien la rédaction de Néon, mais finira par se détourner des surréaliste - tout en conservant son amitié pour Breton - en 1950. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
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BRETON André
Lettre autographe signée inédite adressée à Jean Schuster : "Enfin ! Considérant l'objet fermé, disons-nous qu'il n'y a plus qu'à attendre les événements..."
- Saint-Cirq-Lapopie 9 octobre 1956, 13,5x18cm, 1 page sur un double feuillet et une enveloppe. - Lettre autographe signée d'André Breton adressée à Jean Schuster ; une page rédigée à l'encre noire sur un double feuillet de papier blanc. Enveloppe jointe. La rédaction de cette lettre coïncide avec la date de parution du tout premier numéro de la revue Le Surréalisme même : "Enfin ! Considérant l'objet fermé, disons-nous qu'il n'y a plus qu'à attendre les événements..." Breton, alors dans sa maison de Saint-Cirq-Lapopie, prévoit de rentrer à Paris à cette occasion : "Il fallait cela - et le grand froid du matin - pour nous ramener à Paris : nous y serons vendredi et je passerai le soir au Musset." Jean Schuster (1929-1995) rejoint le groupe surréaliste en 1947. Proche de Benjamin Péret et André Breton, il deviendra l'exécuteur testamentaire de ce dernier. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
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