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GROOM, Victor E. (?-1990)
Signature
Knighted English air marshal commander-in-chief of the Middle East Air Force. Handsome "Victor Groom / Air Mshl." and date 1987 November 10 on a special heavy stock 5" X 3" card n.p. London England. Fine. With original envelope. Uncommon. unknown
Bookseller reference : 18874
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Gropius, Walter, architect and founder of the Bauhaus (1883-1969).
Typed letter signed ("Gropius"). Dessau, 27 Sept. 1927.
4to 1 p. To the editors of the "Berliner Tagblatt", apologizing for not having sent pictures of the "Piscator-Bühne" (the Berlin theatre run by Erwin Piscator and designed by Gropius and Piscator), since Piscator objected to the publication of any pictures before the project was realized: "[...] dankend bestätige ich ihr freundliches schreiben vom 26. cr. ich habe ihnen deshalb keine abbildungen zu meinem aufsatz über die piscator-bühne gesandt, da herr piscator bedenken trägt, fotos zu veröffentlichen, ehe der bau praktisch in angriff genommen werden kann. ich selbst trage geringere bedenken, da die besonderheiten beim patentamt angemeldet wurden. vielleicht setzen sie sich noch einmal mit herrn piscator in verbindung, wenn von seiner seite aus keine einwendungen mehr gemacht werden, bin ich gern bereit, ihnen die fraglichen abbildungen zur verfügung zu stellen. ich möchte dies aber nicht ohne sein einverständnis tun [...]". - Walter Gropius and Erwin Piscator had founded the project of the so-called "total theatre" in 1927. It sought to do away with the spatial separation of actors and audience, but could never be realized. - On headed paper (designed by Herbert Bayer). With punched holes; slightly stained and slight damage to folds.
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GROS Antoine-Jean
Lettre autographe signée à Jean-Pierre Granger : "...quand il aura passé quelque temps à copier..."
- 1826, 18,5x24cm, une feuille rempliée. - Lettre autographe signée adressée au peintre Jean-Pierre Granger et datée du 24 avril 1826, une page rédigée à l'encre noire, adresse du correspondant au verso. 15 lignes d'une belle écriture penchée sur un feuillet remplié. Le célèbre peintre d'empire recommande à son confrère : "un petit jeune homme qui me parait bien intéressant et trop jeune pour entrer dans mon atelier. De Grand Diable, faites moi le plaisir de le bien voir dans le votre et quand il aura passé quelque temps à copier, si cela ne vous contrarie pas, je le reprendrai avec plaisir et en bonne route." Jean-Pierre Granger fut d'abord l'élève de Jean-Baptiste Regnault avant de rejoindre Antoine-Jean Gros dans celui de Jacques-Louis David. En 1800, il devint lauréat du premier prix de Rome de peinture d'histoire avec Antiochus renvoie son fils à Scipion (Paris, École nationale supérieure des beaux-arts) tandis que son condisciple Jean-Dominique Ingres recevait le second prix. [ENGLISH DESCRIPTION ON DEMAND]
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Gros, Antoine Jean Baron, Maler (1771-1835).
Eigenh. Brief mit U. ("Bn Gros"). O. O. u. D.
¾ S. 8vo. An Graf Clarac mit einer Einladung für Sonntag, 11 Uhr. - Mit kleinem Randeinriß und kl. Montagerestreifen am Kopf.
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GROSHANS, Werner (1913-86)
Typed Letter Signed
This German-born American painter once worked for the Works Progress Administration WPA and developed a realistic wholesome yet disquieting style that earned him comparisons with Grant Wood and Salvador Dali. TLS 1p 8½" X 11" n.p. 1968 August 17. Addressed to Marshall E. Bean. Near fine. Cordial note to an educator and admirer reading in part: "I do not have any drawings or sketches available right now but am sending you a book which has a reproduction of one of my paintings on the cover. On page 20 I have expressed some of my views on art. You certainly are doing a service working with retired children." Boldly signed in full in blue ballpoint. Unusual. unknown
Bookseller reference : 34138
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Gross, Benedikt, (Pseud.: Felix) Opernsänger (1851-1912).
Eigenh. Brief m. U. Beiliegend Zeitungsausschnitt. Bad Ischl, [Poststempel: 1. VII. 1901].
1 S. 8vo. Briefkarte an einen Herrn Frank, Mitarbeiter der k. k. Hofoper: "Von meiner Gage bitte ich Sie 180 Gulden in ein Couvert zu geben und selbes an meinen Papa in die ‚Wiener Zeitung' zu tragen. Sie müssen es ihm persönlich übergeben. Mir geht es hier sehr, sehr gut; bis heute Mittag war das herrlichste Wetter, jeztt haben wir Donnerwetter und Hagelschlag […]". - Gross debütierte 1880 am Mödlinger Theater, unternahm danach eine Tournee durch verschiedene italienische Städte und kam schließlich ans Carltheater. Von hier wurde er 1883 als Gast an die Hofoper engagiert und war von 1883 bis 1912 Mitglied der Hofoper.
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Gross, Ferdinand, Ps. Piccolo, Schriftsteller und Journalist (1849-1900).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 21. X. 1896.
1 S. Qu.-8vo. "Wie die Dichter schreiben, wollt Ihr wissen? | Braucht von ihrer Feder keinen Zug - | Ihrer Werke seid mit Gunst beflissen, | Und ihr wisst von ihnen dann genug". - Der in Wien geborene Schriftsteller begann seinen beruflichen Werdegang als Beamter der österreichischen Südbahn, wandte sich aber dem Journalismus zu und schrieb für die "Morgenpost", das "Pester Journal", das "Prager Tagblatt" und von 1879 bis 81 für die "Frankfurter Zeitung". "Nach Österreich zurückgekehrt, veröffentlichte er Beiträge im 'Neuen Wiener Tagblatt', im 'Wiener Fremdenblatt' und in der 'Wiener Mode', gab die 'Extrapost' heraus und gründete 1886 eine Monatsschrift mit dem programmatischen Namen 'Der Frauenfeind'" (DBE). Neben Feuilletons (gesammelt in "Kleine Münze", 1878, und "Nichtig und flüchtig", 1880) schrieb Gross auch Gedichte und Lustspiele (u. a. gemeinsam mit Max Nordau "Die neuen Journalisten", 1880).
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Gross, Ferdinand, Ps. Piccolo, Schriftsteller und Journalist (1849-1900).
Eigenh. Brief mit U. Meran, o. D.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Anbei die an mich nachgelangte Karte in 'Concordia'-Sachen. Ein Pechvogel, wie ich bin, ist jetzt hier meine Frau an Bronchitis erkrankt. Ich reise aber auf alle Fälle zur festgesetzten Zeit ab [...]". - Der in Wien geborene Schriftsteller begann seinen beruflichen Werdegang als Beamter der österreichischen Südbahn, wandte sich aber dem Journalismus zu und schrieb für die "Morgenpost", das "Pester Journal", das "Prager Tagblatt" und von 1879 bis 1881 für die "Frankfurter Zeitung". "Nach Österreich zurückgekehrt, veröffentlichte er Beiträge im 'Neuen Wiener Tagblatt', im 'Wiener Fremdenblatt' und in der 'Wiener Mode', gab die 'Extrapost' heraus und gründete 1886 eine Monatsschrift mit dem programmatischen Namen 'Der Frauenfeind'" (DBE). Neben Feuilletons (gesammelt in "Kleine Münze", 1878, und "Nichtig und flüchtig", 1880) schrieb Gross auch Gedichte und Lustspiele (u. a. gemeinsam mit Max Nordau "Die neuen Journalisten", 1880).
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Gross, Ferdinand, Ps. Piccolo, Schriftsteller und Journalist (1849-1900).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. III. 1890.
1 S. Qu.-8vo. An eine namentlich nicht genannte Dame: "Speziell in Sachen der novellistischen Beiträge nehme ich keinen Einfluß auf den Inhalt des 'Universum'. Ich bitte, wenden Sie sich gef. direkt an die Redaktion des 'Universum' [...]". - Der in Wien geborene Schriftsteller begann seinen beruflichen Werdegang als Beamter der österreichischen Südbahn, wandte sich aber dem Journalismus zu und schrieb für die "Morgenpost", das "Pester Journal", das "Prager Tagblatt" und 1879-81 für die "Frankfurter Zeitung". "Nach Österreich zurückgekehrt, veröffentlichte er Beiträge im 'Neuen Wiener Tagblatt', im 'Wiener Fremdenblatt' und in der 'Wiener Mode', gab die 'Extrapost' heraus und gründete 1886 eine Monatsschrift mit dem programmatischen Namen 'Der Frauenfeind'" (DBE). Neben Feuilletons (gesammelt in "Kleine Münze", 1878, und "Nichtig und flüchtig", 1880) schrieb Gross auch Gedichte und Lustspiele (u. a. gemeinsam mit Max Nordau "Die neuen Journalisten", 1880). Vgl. auch Kosch I, 748.
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Gross, Ferdinand, Ps. Piccolo, Schriftsteller und Journalist (1849-1900).
Eigenh. Briefbillett mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf Doppelblatt. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich freue mich sehr, daß Sie in Wien sind und bedauere nur, nicht zu Hause gewesen zu sein, als Sie uns das Vergnügen Ihres Besuches schenkten. Ich hoffe um so sicherer, Sie morgen zu sehen [...]". - Der in Wien geborene Schriftsteller begann seinen beruflichen Werdegang als Beamter der österreichischen Südbahn, wandte sich aber dem Journalismus zu und schrieb für die "Morgenpost", das "Pester Journal", das "Prager Tagblatt" und von 1879 bis 1881 für die "Frankfurter Zeitung". "Nach Österreich zurückgekehrt, veröffentlichte er Beiträge im 'Neuen Wiener Tagblatt', im 'Wiener Fremdenblatt' und in der 'Wiener Mode', gab die 'Extrapost' heraus und gründete 1886 eine Monatsschrift mit dem programmatischen Namen 'Der Frauenfeind'" (DBE). Neben Feuilletons (gesammelt in "Kleine Münze", 1878, und "Nichtig und flüchtig", 1880) schrieb Gross auch Gedichte und Lustspiele (u. a. gemeinsam mit Max Nordau "Die neuen Journalisten", 1880).
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Gross, Gustav, Wirtschaftswissenschaftler, Politiker (1856-1935).
Gedr. Dankeskarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Bedankt sich für "die freundlichen Glückwünsche anlässlich meiner Wahl zum Präsidenten des Abgeordnetenhauses des Reichsrates […]". - Gross war seit 1899 Abgeordneter der mährischen Stadt Iglau zum österr. Reichsrat, gehörte er zu den führenden Politikern des deutschnationalen Lagers in Österreich. Er war Präsident und Obmann der deutschen Schutzvereine "Südmark" und "Deutscher Schulverein" sowie Vorsitzender des "Deutschen Nationalvereins". 1917/18 präsidierte er den Reichsrat. - Beiliegend Umschlag, adressiert an Oskar Berl (geb. 1873).
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Gross, Gustav, Wirtschaftswissenschaftler, Politiker (1856-1935).
Gedr. Dankeskarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
60 x 105mm. "Ich bitte meinen verbindlichsten Dank für die freundlichen Glückwünsche aus Anlaß meiner Ernennung zum Geheimen Rate entgegennehmen zu wollen […]". - Gross war seit 1899 Abgeordneter der mährischen Stadt Iglau zum österr. Reichsrat, gehörte er zu den führenden Politikern des deutschnationalen Lagers in Österreich. Er war Präsident und Obmann der deutschen Schutzvereine "Südmark" und "Deutscher Schulverein" sowie Vorsitzender des "Deutschen Nationalvereins". 1917/18 präsidierte er den Reichsrat. - Beiliegend Umschlag, adressiert an Oskar Berl (geb. 1873).
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Gross, Jenny, Schauspielerin (1863-1904).
Eigenh. Brief mit U. "Heugasse 4", d. i. Wien, 12. IV. o. J.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Photographen Fritz Luckhardt: "Wenn Sie einverstanden sind, so komme ich Freitag um 11 Uhr mit zwei Toiletten (schwarze und weiße) zur Aufnahme [...]". - Jenny Gross studierte Schauspiel in Wien und erhielt im Alter von sechzehn Jahren ihr erstes Engagement am Wiener Carl-Theater, wo sie naive Rollen spielte. Später wechselte sie zum Wiener Stadttheater, 1885 nach Berlin. Am Königlichen Schauspielhaus und seit 1889 am Lessingtheater, wurde sie in sentimentalen Rollen, als elegante Salondame und als Volkskomödiantin zum Publikumsliebling. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm und mit Stempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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Gross, Jenny, Schauspielerin (1863-1904).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, Roon-Strasse 10, 4. X. 1889.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Paul: "Tausend Dank für die Gratulation die mich unendlich erfreut hat. Ich komme mir wie neu geboren vor. Ich muß sagen, ich hätte nie geglaubt daß ich so viele gute Freunde hatte. Von Fern und nah kommen Glückwünsche über Glückwünsche. Was hätte ich darum gegeben wenn Sie lieber Paul dabei gewesen wären! Von diesem Trubel können Sie sich keinen Begriff machen. Mindestens langer Applaus bei offener Scene und bei meinen Abgängen […]". - Beiliegend eine Notiz mit eigenh. U. (3 SS. auf gefalt. Doppelblatt, auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand): "Herrn Doktor Spiegel dies mitzutheilen […]" (O. O. u. D.). - Gross studierte Schauspiel in Wien und erhielt im Alter von sechzehn Jahren ihr erstes Engagement am Wiener Carl-Theater, wo sie naive Rollen spielte. Später wechselte sie zum Wiener Stadttheater, 1885 nach Berlin. Am Königlichen Schauspielhaus und seit 1889 am Lessingtheater, wurde sie in sentimentalen Rollen, als elegante Salondame und als Volkskomödiantin zum Publikumsliebling.
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Gross, Jenny, Schauspielerin (1863-1904).
Eigenh. Brief mit U. Marienbad, 23. VII., o. J.
3 ½ SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Baron: "Ein Unwohlsein dass mich befallen verhinderte mich wie beschlossen nach Bayreuth zu reisen. In Folge dessen verweile ich bis morgen Dienstag Nachmittag noch in der Kurstadt […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. - Gross studierte Schauspiel in Wien und erhielt im Alter von sechzehn Jahren ihr erstes Engagement am Wiener Carl-Theater, wo sie naive Rollen spielte. Später wechselte sie zum Wiener Stadttheater, 1885 nach Berlin. Am Königlichen Schauspielhaus und seit 1889 am Lessingtheater, wurde sie in sentimentalen Rollen, als elegante Salondame und als Volkskomödiantin zum Publikumsliebling.
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Gross, Jenny, Schauspielerin (1863-1904).
Eigenh. Briefkarte mit U. Dresden, 28. II. o. J.
2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zu meinem größten Bedauern wird es mir unmöglich sein am 11. April Ihrer freundlichen Einladung Folge zu leisten, ich bin für den ganzen Monat April nach Han[n]over verpflichtet [...]". - Jenny Gross studierte Schauspiel in Wien und erhielt im Alter von sechzehn Jahren ihr erstes Engagement am Wiener Carl-Theater, wo sie naive Rollen spielte. Später wechselte sie zum Wiener Stadttheater, 1885 nach Berlin. Am Königlichen Schauspielhaus und seit 1889 am Lessingtheater, wurde sie in sentimentalen Rollen, als elegante Salondame und als Volkskomödiantin zum Publikumsliebling. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm und Adresse. Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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Gross, Jenny, Schauspielerin (1863-1904).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wohl Berlin, "Montag", o. D.
2 SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nehmen Sie meinen besten Dank für Übersendung der Rezension und der Damenzeitung [...]". - Jenny Gross studierte Schauspiel in Wien und erhielt im Alter von sechzehn Jahren ihr erstes Engagement am Wiener Carl-Theater, wo sie naive Rollen spielte. Später wechselte sie zum Wiener Stadttheater, 1885 nach Berlin. Am Königlichen Schauspielhaus und seit 1889 am Lessingtheater, wurde sie in sentimentalen Rollen, als elegante Salondame und als Volkskomödiantin zum Publikumsliebling. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm und Adresse. Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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Grosse, Julius (Waldemar, 1828 Erfurt - 1902 Torbole/Gardasee)
Schriftsteller, Feuilletonist.-
Eh. Brief m.U., dat. München, 21.1. (18)64.-. 8°. 1 S. (Doppelblatt).
Bookseller reference : 111
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Grosser, Alfred, Publizist und Soziologe (geb. 1925)
Eigenh. Manuskript sowie 2 eigenh. Begleitschreiben mit U.
o.J. Paris, 14. IV. 1983 und 15. II. 1986, Verschied. Formate. Zus. ca. 4 Seiten.
Bookseller reference : 41500
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Grosser, Alfred, Soziologe und Politwissenschaftler (geb. 1925)
Eigenh. Manuskript mit Widmung und U.
o.J. Paris, 21. XII. 1984 (Poststempel), 4°. 4 Seiten. Mit Umschlag.
Bookseller reference : 44916
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Grosser, Julius, Redakteur (erw. 1913)
Brief mit eigenh. U. Berlin, 23. XII. [1881].
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich habe mich herzlich gefreut, wieder einmal etwas von Dir zu hören. Ich habe die Handschrift Deines Briefes augenblicklich erkannt. Dein Brief rief mir die glücklichste Zeit meines Lebens, ich kann nicht sagen, ins Gedächtnis zurück, denn sie schwebt mir beständig vor; aber doch in ein helleres Gedächtnis: es tauchten vor meinem Auge alle möglichen Gestalten und Beziehungen erfreulichster und liebenswürdigster Art auf und zeigten mir, was ich mit Wien verloren habe und was leider nicht mehr zurückzugewinnen ist [...]".
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Grosser, Julius, Redakteur (erw. 1913)
Eigenh. Albumblatt mit U. Dresden, Oktober 1879.
1 S. Qu.-8vo. "Redet mir nicht von Dogmen, die unerklärter Natur sind! | Einer Wahrheit, ich weiß, stimmen Erfahrene zu: | Jegliche Schöpfung der Kunst ist unbefleckter Empfängniß, | Wenn sie durch göttlichen Bauch gleichsam aus Eden erstand [...]".
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Grosser, Julius, Redakteur (erw. 1913)
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 15. X. 1879.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihr der Redaction von 'Nord-Süd' gütigst angebotener Artikel 'Ecophasie' ist uns heute auf dem Umwege über Breslau zugegangen [...] Wir behalten den Aufsatz gern, sind jedoch zu unserem lebhaftesten Bedauern nicht in der Lage einen definitiven Veröffentlichungstermin zu bestimmen; es vergehen möglicherweise Monate bis zum Erscheinen des Artikels. Dagegen möchten wir Ihnen vorschlagen uns den Beitrag für die 'Gegenwart' zu überlassen, wo er bald erscheinen kann und sehr gut am Platze wäre [...]". - Vgl. JBA 289, 75-76. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Die Gegenwart - Nord und Süd". Die Wochenschrift "Gegenwart" war 1872 von Paul Lindau und Georg Stilke (vgl. DBE und Kosch IV, 2869f.), die Monatsschrift "Nord-Süd" 1877 von Georg Stilke gegründet worden.
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Grosser, Otto, Anatom (1873-1951).
Ms. Brief mit eigenh. U. Thumersbach, 30. XI. 1949.
1 S. Qu.-8vo. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Eben erhalte ich die Fahnen 52 bis 96 Deines Lehrbuches. Ich werde sie durchgesehen nach Wien mitbringen [...] Hoffentlich hast Du meine Darlegung der Blasenentwicklung und auch den Brief mit drei Blasenphotogrammen [...] erhalten [...]". - Grosser war Professor für Anatomie an der Deutschen Universität; seine "hauptsächlich embryologische Forschungen beschäftigten sich mit den entwicklungsgeschichtlichen Grundlagen von Körpermißbildungen, den Ernährungswegen von Embryos, Typologien der Plazenta sowie den Berechnungsmöglichkeiten von Empfängnisterminen. Seine lehrbuchhaften Vorlesungen über die topographische Anatomie des Menschen (1950) gelten als grundlegend" (DBE). - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit Namensstempel; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Grossi, Tommaso, Dichter (1791-1853).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 30. XII. o. J.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. In italienischer Sprache an einen Baron. - Mit kleinen Randläsuren.
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Grossmann, Christian Gottlob Leberecht, Theologe (1783-1857).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 26. VIII. 1843.
1½ SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen Oberpostdirektor: "Wenn ich von Ihrem gütigen Anerbieten, einen Brief von mir nach diese Woche an unsern Tischendorf nach Florenz mit befördern zu wollen, zur Zeit noch keinen Gebrauch gemacht habe, so liegt der Grund davon lediglich in den Abhaltungen, die sich gleich nach meiner Rückkehr so gehäuft haben, daß ich bis heute noch nicht zum Schreiben gekommen bin. Ich bitte daher recht angelegentlich nur noch um Aufschub eines einzigen Tages [...]". - Christian Großmann war Pfarrer an der Thomaskirche, Superintendent, Konsistorialassessor und Prof. der Theologie in Leipzig. "Als Kirchenpolitiker engagierte sich Großmann vor allem für die Einführung der Synodalverfassung in Sachsen. Seit 1833 Mitglied des sächsischen Landtags, wirkte er an der Schulgesetzgebung mit, bekämpfte die Todesstrafe und befürwortete religiöse Mischehen. Großmann veröffentlichte u. a. 'Die kirchliche Bewegung der Gegenwart als Zeichen der Zeit für die evangelische Kirche' (1845). Von nachhaltiger Bedeutung war seine Gründung des Gustav-Adolf-Vereins, eines Diasporahilfswerks für evangelische Gemeinden" (DBE).
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Grossmann, Ferdinand, Komponist und Dirigent (1887-1970).
Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen Herrn Bricht: "Anbei erlaube ich mir, die Referentenkarten für den 'Messias' am 17. II. mit der herzlichen Bitte um Ihr Interesse für diesen Abend zu übersenden [...]". - Ferdinand Grossmann war Gesangslehrer an verschiedenen oberösterreichischen Gymnasien und ließ sich 1919/20 an der Wiener Musikakademie bei Ludwig Kaiser zum Dirigenten ausbilden. "Als Gründer und Leiter des Wiener Volkskonservatoriums, als Konzertdirektor, Chormeister und Dirigent verschiedener Wiener Chöre war er einer der bedeutendsten österreichischen Gesangspädagogen seiner Zeit. Seit 1933 Prof. an der Musikhochschule, leitete er 1938-45 und 1956-68 den Chor der Wiener Sängerknaben. Grossmann komponierte Chöre, Lieder, Sonaten und eine Symphonie" (DBE).
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Grossmann, Friederike, Sängerin (1760-1815)
Eigenh. Briefschluss mit U.
o.J. Ohne Ort, (um 1780), Quer-8°. 13 x 21 cm. 1 Seite. - Aufgezogen..
Bookseller reference : 55991
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Grossmann, Kurt Richard, Journalist (1897-1972)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. New York, 23. V. 1966, Fol. 1 Seite.
Bookseller reference : 51602
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Grossmann, Stefan, Schriftsteller (1886-1950).
Eigenh. Postkarte mit U. [Wien, 1905].
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Wiener Verlag: "Kommen Sie heute Abend bestimmt ins Lustspieltheater! Bitte! Vor allem zur Besänftigung der liberalen Tagespresse, die z. Th. nicht einmal die Theaternotizen (Ankündigung, Besetzung) gebracht hat! [...]". - Stefan Großmann war Redakteur der "Wiener Rundschau" und später für die "Schaubühne", die "Zukunft" und die "Arbeiter-Zeitung" tätig. 1906 gründete er die "Freie Wiener Volksbühne" und verfaßte von 1913-33 in Berlin Beiträge für die "Vossische Zeitung" und die liberale Wochenschrift "Das Tage-Buch". Sein literarisches Werk umfaßt Sozialreportagen, Dramen und Novellen. "Der Vorleser der Kaiserin" (1914) gilt als erste deutsche Antikriegsnovelle. Nach dem Ersten Weltkrieg veröffentlichte er Schlüsselromane über die Wiener Sozialdemokratie ("Die Partei", 1919) und den Journalismus seiner Zeit sowie die als Zeitzeugnis bedeutende Autobiographie "Ich war begeistert" (1930, Neuausgabe 1979). - Leichte Gebrauchsspuren.
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Grossmann, Stefan, Schriftsteller (geb. 1875).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 11. IV. 1912.
2 Zeilen. Visitkartenformat. "Nur keine Autogramme! [...]". - Mit Rundstempel, Inventarnummer ("460") der Handschriftensammlung J. K. Riess und Lochspur alter Heftung.
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Grossmüller, Frieda, Schauspielerin (1880-nach 1902).
Eigenh. Widmung mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Auf Trägerkarton. Es führt ein Schicksal an verborg'nen Band | Den Menschen auf geheimnisvollen Pfaden; | Doch über ihm macht eine Götterhand | Und wunderbar entwirrt sich der Faden!
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Grosz, Andreas, Reporter & Schriftsteller (geb. 1958)
Eigenh. Briefkarte mit U. & eigenh. Gedichtmanuskript mit U.
o.J. Erstfeld, 13. IV. 2010, 4° & kl.-qu.-8°. 2 Seiten.
Bookseller reference : 61351
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Grosz, August, Maler (1847-1917).
Eigenh. Visitenkarte. [Wien], 4. XI. 1883.
95 x 55 mm. Bestätigt, "dass ich 20 Stück Fotografien kleine Quartgröße zurückbehalten und meine Wahl danach treffen werde […]". - Nach abgebrochenem Studium der Naturwissenschaften wandte sich Grosz als Schüler von Albert Zimmermann und Eduard Peithner von Lichtenfels an der Wiener Kunstakademie der Malerei zu. Er wurde mit der goldenen Füger-Medaille ausgezeichnet und unternahm Studienreisen durch Deutschland, Italien, Frankreich und Afrika. Seit 1872 war er vornehmlich mit Landschaftsmotiven und Radierungen auf Wiener Ausstellungen vertreten.
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Grosz, George, Maler, Graphiker und Schriftsteller (1893-1959).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wohl Douglaston Manor, Long Island, o. D.
1 S. 4to. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. An "Erwin und Maria", d. s. Erwin und Maria Piscator: "In bedrückter Stimmung schreibe ich diesen Brief an euch, ich will euch bitten diese hässliche Scene in meinem Hause zu vergessen! Es ist mir schrecklich und irgend wie auch unbegreiflich wie sich eine Scene herzlichsten Willkommens in das Bild eines barroom brawls verwandeln konnte. Ob denn wirklich da ein 'gefährlicher' Zündstoff in einer Ecke unseres Gehirns aufgehäuft lag, oder wie alles gekommen ... ich kann es nicht entscheiden ... ich nahe mich aber hier als ein bedrückter Mensch und würde den Verlust einer alten Freundschaft bedauern. War es nicht der Alkohol, der das 'Streitbare' entfachte ... ich bedauere viele meiner Äusserungen, sie waren nachher verflacht und vergiftet durch Alkohol ... und gemischt vielleicht auch durch jene sonderbaren 'fixen' Ideen ... die wir wohl mehr oder weniger alle haben ... die aber der gefügige Alkohol losbricht wie tauende Eisschollen. Du bist viel zu klug ein Mann, wirst sagen ... 'ja mein Lieber, eben darauf kommt es an, das ist eben der wirkliche der echte Mensch der dann hervorbricht['] ... ich glaube das nicht ... diese paar prozent 'Fenster-einschmeisse-sehnsucht' ... diese bei mir vorhandene 'Krakehlsucht' [!] ist hässlich, dürftig und bestimmt das andere dreiviertel meines Wesens denn doch nicht! Natürlich fühlte ich wie das Gespräch uns aus den Händen glitt ... aber alsdann, anstatt der sauberen Fingernägel mir Krallen wuchsen ... war ich schon längst nicht mehr ganz ICH selbst ... d. h. ich war vergiftet und so to speak bereits in einem Reich der Gespenster von gestern und der Idée fix[e]. Das ist alles. Ich bitte Maria mir vergeben zu wollen ... es tat mir absolut leid das[s] die Frauen und später Koischwitzens Zeugen einer so schrecklichen Aufführung wurden. Das muss ich sagen. Ich hatte mich ehrlich gefreut euch beide wiederzusehen, ging auf und ab, und die Flaschen die ich für einen welcomedrik aufs bord stellte waren nicht 'vergiftet' [...]". - Am linken und rechten Rand etwas beschnitten. - Unterm 18. I. 1939 abgedruckt in: George Grosz. Briefe 1913-1959. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt, 1979, S. 279-280.
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Grosz, George, painter and writer (1893-1959).
ALS. Douglas Manor, Long Island, n. d.
4to. 1 p. To “Bernard & Beckie” (i. e. Bernard and Rebecca Reis): “Here I come with a little X-mas greeting - hope you will have both a nice and quiet X-MAS! The other drawing / seated and draped figure belongs to you anyway, according to our arrangement one year orso [!] ago, as soon as I get a reproduction foto made [...]”. - Bernard Reis worked for the Marlborough Gallery for many years. - On stationery with printed letterhead.
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Grote, George and Harriet, English scholars (1794-1871 and 1792-1878)
Correspondence collection of 23 ALS (14 by George Grote, 9 by Harriet Grote). London, East Burnham, Guildford, 1841-1868.
67 pp., mostly small 8vo. English with occasional Greek interspersions. Professionally laid into a handsome 4to album, mid-20th-c. half morocco with double gilt cover fillets and giltstamped spine. Interesting collection of letters by one of Victorian London's most prominent married couples. George Grote, of German descent, was the leading classical historian of his age. His ten-volume "History of Greece" (1846-56, PMM 321) was translated into French and German, and established across Europe the shape of Greek history that still prevails in popular accounts of the ancient world. Grote was also a member of the Ricardo/Bentham/Mill circle, and a radical MP who helped found the University of London. His wife, Harriet Lewin, was a high-spirited, brilliant girl as well as a formidable early feminist, known as "the queen of the radicals" and "the cleverest woman in London". They married in 1820. Of her and her husband, Sydney Smith once remarked: "I like them both. I like him - he's so lady-like. And I like her - she's such a perfect gentleman." - Of the fourteen letters by George Grote, twelve are to the educational writer William E. Hickson (1803-70), editor of the "Westminster Review". They contain Grote's opinions on various political issues, and his reasons for not seeking re-election as an MP; they also refer to his ongoing research for his "History of Greece", to his letters from Switzerland published in 1847, and to other projects: "If I find in Plato + Aristotle any matters calculated to throw light on your question about the [lógos], I will make them known to you. But I doubt your supposition of the earlier existence of Neo-Platonism among Greeks. You speak of 'temples of Theos where Platonism prevailed, + where the divine Logos was worshipped under the name of [Chrestos] before our historical Christ' - If any such existed, I apprehend they must have been among Alexandrine Jews or Hellenised Jews elsewhere - not among Greeks [...] I possess a work in German of very considerable learning, which maintains the same views - Gförer's Philo Judaeus [...] The whole spirit of your book is instructive [...] It is neither pro-Christian, nor anti-Christian - which is the proper spirit for an historian [...]". There is an undated letter to the Review's subeditor, George Luxford, regarding the publication of a letter from Auguste Comte, and one dated 5 Oct. 1864 to the sculptress Susan Durant, who not only created the marble medallion of Grote that now hangs in University College, but also had been his lover. The affair had come to a head in September 1864; although he broke off the romantic attachment when Harriet threatened separation after 44 years of marriage, the Grotes obviously continued to meet Miss Durant socially and professionally: "I hope you have carried on the business of life, with your usual energy + good spirits, since I saw you last: it seems to me an age, and I am very glad to indulge the hope of seeing you again on Friday [...] we presume that [...] we can find you at your studio at two o'clock [...] Madame wishes very much to see the master's drawings for Wolsey Chapel". - Of the nine letters by Harriet Grote, six are also to Hickson: "Your requests count among those which it is next to impossible to refuse - you put, not a pistol, but a principle 'to my head' + bid me 'stand + deliver'! Well, you must have the siller - I send you a £5 note for your good purposes, but must add my settled conviction that the movement has passed away; that a period of collapse and inaction is destined to occupy the remainder of this decade, + that our sympathies with one another are all which remain [...] Literature affords a wholesome relief to minds wounded by the experience of political disappointment [...]" (10 July 1843, with mention of her father's passing at age 90). Hickson may well have found her correspondence more fun to read than that of George: "her lively, opinionated, gossipy, humorous letters, which apparently resembled her conversation, [were] filled with original and pungent expressions" (ODNB).
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Grote, Paul, Schriftsteller (1875-?)
Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche.
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Grotemeyer, Fritz, Maler und Illustrator (1864-1947).
3 eigenh. Briefe mit U. Charlottenburg, 23. VII., 22. IX. u. 9. XII. 1898.
Zusammen (2+1½+1 =) 4½ SS. auf 2 Doppelbll. und einem Einzelblatt. 8vo. Alle an den Redakteur und Strindberg-Übersetzer Ernst Brausewetter über seine Illustrationen zu dem Rittergedicht "Doolin von Mainz": "Nach Durchlesung vom 'Kleinen Doolin' habe ich zwei Vignetten (zu Anfang: die Flucht, zum Schluss: Der grose [!] Held) und ein Bild (wie der Leopard den Doolin erblickt nach dem Kampfe zwischen Löwe u. Tiger) disponiert. Das Honorar für die Serie wäre 120 Mark [...]" (23. VII. 1898). - In Erwartung eines Besuchs von Brausewetter, der ihm ein aus seiner Sicht unzureichendes Honorar anbietet: "Aus Ihrem gefl. Schreiben entnahm ich, dass Sie mich in meinem Atelier besuchen wollten und mit gewohnter Schreibfaulheit blieb es bei der Erwartung einer mündlichen Aussprache. Bezüglich der Preise finde ich dieselben zu gering und wenn ich schon die Doolin Illustration übernehmen werde, so kann ich jedenfalls nicht vorher Skizzen liefern [...]" (22. IX. 1898). - Mit der Nachricht von der Fertigstellung der Illustrationen: "Auf Ihre gefl. Zuschrift theile ich ergebenst mit, dass die Doolin Illustrationen in meiner Wohnung fertig liegen. Darf ich Ihrem gütigen Besuch entgegensehen? [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Grotewohl, Otto, Politiker (1894-1964).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Braunschweig, o. D.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Gesprochen wie ein Sozialdemokrat: "Jede Zeit wird von einer Zentralidee beherrscht. War es im Mittelalter der Gottesglaube, im Zeitalter der Aufklärung der Naturbegriff, so ist es heute die soziale Idee. Es genügt nicht, daß der Staat seinen Bürgern lediglich die Existenzmittel gewährt. Er muß mehr tun. Er muß sorgen, daß jeder eine gesundheitsmäßige Existenz hat [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Koslowsky 250.
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Groth, Paul, Mineraloge (1843-1927).
Eigenh. Brief mit U. München, 12. XII. 1916.
¾ S. 8vo. An einen Autographensammler: "Sie haben mich vor längerer Zeit um einige Zeilen ersucht. Ihr Brief ist leider verlegt worden und mir erst heute wieder in die Hände gefallen, daher ich Ihren Wunsch erst jetzt erfülle [...]". - Groth wurde 1882 als Nachfolger Franz von Kobells als Professor für Mineralogie an die Universität München berufen. Sein besonderes Interesse galt der Erforschung der gesetzmäßigen Abhängigkeit der Kristallformen von ihrer chemischen Konstitution. Seine "Physikalische Krystallographie" (1876) und "Chemische Krystallographie" (5 Bde., 1906-19) waren lange Zeit Standardwerke der Mineralogie und Kristallographie. - Mit Stempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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Grothe, Franz, Komponist (1908-1982).
Gedr. Dankschreiben mit eigenh. U. Bad Wiessee, September 1968.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert. Dankt den Gratulanten - und so auch Josef Wesely - für Glückwünsche zu seinem 60. Geburtstag. - Grothe war Pianist, Arrangeur und Komponist für das Tanzorchester Dajos Béla und die Tonaufnahmen-Firma Lindström AG in Berlin. Nach dem Durchbruch des Tonfilms wurde er schnell zu einem der gesuchtesten Filmkomponisten in Deutschland, schrieb und arrangierte für alle großen deutschen Filmstudios, war kurze Zeit auch in Hollywood tätig und leitete 1940-45 das Deutsche Rundfunk Tanz- und Unterhaltungsorchester Berlin. Von 1929 bis 1969 schuf er die Musik zu über 170 Filmen, darunter ‘Die schwedische Nachtigall’, ‘Das Haus in Monteviedeo’, ‘Ich denke oft an Piroschka’, ‘Das Wirtshaus im Spessart’ und ‘Effi Briest’.
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Grothe, Franz, Komponist und Dirigent (1908-1982)
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.
o.J. Ohne Ort (Berlin?), 3. II. 1979, Fol. (28 x 19 cm). 1 Seite.
Bookseller reference : 55108
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Grothe, Franz, Komponist und Dirigent (1908-1982)
Porträtfotografie (Bethke) mit eigenh. Widmung und Unterschrift auf der Bildseite.
o.J. Ohne Ort, 1977, 15 x 10,5 cm.
Bookseller reference : 56136
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Grotjahn, Alfred, Arzt (1869-1931).
Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Berlin, 22. VI. 1927.
1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). In Blaustift. "Deutschlands Zukunft hängt davon ab, wie wir die Feuerprobe des Geburtenrückganges überstehen, die alle Völker des westeuropäischen Kulturkreises in den nächsten Jahrzehnten durchzumachen haben werden. Infolge gewollter Beschränkung ist die Zahl der Geburten auf das Tausend der Einwohner bei uns im Laufe weniger Jahrzehnte von 40 auf 19 gesunken [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Alfred Grotjahn wurde neben seiner Professur für Sozialhygiene an der Universität Berlin 1927/28 zum Dekan der Charité ernannt. - Mit feinen Einschnitten im Formularteil und Adressenstempel "Prof. d. soz. Hygiene". Koslowsky 92.
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Grotthuss, Jeannot Emil Frh., Publizist (1865-1920).
Schriftstück mit eigenh. U. Berlin, 17. VI. 1901.
1 S. Qu.-kl.-8vo. Gedrucktes Antwortschreiben an die Verlagsbuchhandlung Paul Waetzel mit der Einwilligung, "dass Aphorismen aus meinen Werken in die bei Ihnen erscheinende Anthologie, betitelt: Geistige Waffen von C. Schaible, aufgenommen werden dürfen [...]", eh. signiert. - Grotthuss war Gründer der Zeitschrift "Der Türmer, Monatsschrift für Gemüt und Geist", die "zu einem der wichtigsten kulturpolitischen Organe der Wilhelminischen Zeit" wurde. "[...] In der Rubrik 'Türmers Tagebuch', die Grotthuss selbst schrieb, attackierte er keineswegs nur die Sozialdemokratie, sondern auch Hofadel, Geldaristokratie und Industrie, denen er 'Byzantinismus', Klassenjustiz und 'politisches Eunuchentum' vorwarf. 1918 stand Grotthuss auf seiten der alten Ordnung gegen die Republik und wurde zum erbitterten Verfechter der Dolchstoßlegende. Als Grotthuss 1920 starb, war der 'Türmer' - wie eine Würdigung mit Recht feststellte - 'auf dem besten Wege dazu, einer der stärksten und gefährlichsten Gegner des Weimarer Systems' zu werden. 'Der Türmer' bestand noch bis 1942" (NDB, s. v.).
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Grotthuß, Jeannot Emil von, Publizist, Literaturkritiker und Dichter (1865-1920).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 15. XII. 1896.
3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An die Redaktion des von Maria Josefa Stoffella d'Alta Rupe (1843-1921) herausgegebenen "Salon (Oesterreichisches Adelsblatt)" mit dem Angebot, Beiträge zu liefern: "Gestatten Sie mir die höfl. Anfrage, ob Ihnen Beiträge aus meiner Feder für Ihren 'Salon' erwünscht wären. Ich bin langjähriger ständiger Mitarbeiter am hiesigen 'Deutschen Adelsblatte' und anderen Zeitschriften ersten Ranges [...]. Eventuell könnte ich Ihnen daher sowohl zeitgeschichtliche Betrachtungen, als auch literarische Beiträge, Feuilletons u.s.w. liefern. Bemerken muss ich freilich, daß ich genöthigt bin, auf angemessene Honorierung zu sehen [...]" - Zwei Jahre nach der Anfrage an den "Salon" gründete Grotthuß die Zeitschrift "Der Türmer, Monatsschrift für Gemüt und Geist", die "zu einem der wichtigsten kulturpolitischen Organe der Wilhelminischen Zeit" wurde. "[...] In der Rubrik 'Türmers Tagebuch', die Grotthuß selbst schrieb, attackierte er keineswegs nur die Sozialdemokratie, sondern auch Hofadel, Geldaristokratie und Industrie, denen er 'Byzantinismus', Klassenjustiz und 'politisches Eunuchentum' vorwarf. 1918 stand Grotthuß auf seiten der alten Ordnung gegen die Republik und wurde zum erbitterten Verfechter der Dolchstoßlegende. Als Grotthuß 1920 starb, war der 'Türmer' - wie eine Würdigung mit Recht feststellte - 'auf dem besten Wege dazu, einer der stärksten und gefährlichsten Gegner des Weimarer Systems' zu werden. 'Der Türmer' bestand noch bis 1942" (NDB, s. v.). - Mit Spur von alter Montage und Stempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.
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GROVE, Edward R. (?-2002)
Autograph Letter Signed
More than 200 stamps from Cuba Haiti Paraguay Philippines Bolivia and Panama bear designs from this prolific and talented engraver medalist sculptor and artist along with currencies from Sudan Viet Nam Laos and Indonesia; he designed the 1954 U.S. 4-cent air mail stamp and while sculptor-engraver at the U.S. Mint he created the verso of the commemorative 1962 Martha Washington dime a gold Congressional Medal and more. ALS 1p 7¼" X 10½" West Palm Beach FL 1970 April 13. Addressed to Paul Johnston. Near fine. On his "Sea Lake Studio" letterhead the renowned artist pens in his handsome calligraphic hand in black fineline this superb content letter to an admirer discussing his career. In part: ".very pleasant to hear about the 1954 design being regarded as effective after all these years. This was my only accepted stamp design -- was runner-up for the West Va. Centennial -- and then they ignored the winner after all. Also competed in competition for the Gettysburg Cent. and the American Dental Ass'n Centennial. Had left the Bureau of Engraving in Wash. where I had engraved all or parts of nine stamps in 1947 for private employment w/a banknote co. in Phila where I had opportunity of working on several hundred during next 15 years. Will enclose a brochure which describes a new career I began in 1962. My wife is a sculptor. & our two sons. are both in the art field." Couldn't-be-finer contents! Aforementioned brochure also present. unknown
Bookseller reference : 26438
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GROVE, Edward R. (?-2002)
Signed Postal Cover
More than 200 stamps from Cuba Haiti Paraguay Philippines Bolivia and Panama bear designs from this prolific and talented engraver medallist sculptor and artist along with currencies from Sudan Viet Nam Laos and Indonesia; he designed the 1954 U.S. 4-cent air mail stamp and while sculptor-engraver at the U.S. Mint he created the verso of the commemorative 1962 Martha Washington dime a gold Congressional Medal and more. Signed Postal Cover 6½" X 3½" n.p. n.y. 14 April 1970. Fine. NOT a First Day Cover but a single mint 4-cent "Air Mail" stamp at upper right; at lower left Grove signed boldly in full in black in his handsome calligraphic script adding "Designer" below. Original transmittal envelope present. unknown
Bookseller reference : 26437
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Grove, Sir William Robert, natural philosopher and judge (1811-1896).
Manuscript signed. N. p., 25. III. 1843.
4to. 3¾ pp. on bifolium. Report to the Laboratory Committee of the London Institution, stating among his laboratory purchases "an apparatus for obtaining pure oxygen and hydrogen by electrolysis": "In the department of research I am happy to have to report a discovery which has attracted some attention among men of science & which will I trust do no discredit to the Laboratory of London Institution viz. the Gas Battery. Since the first paper upon this novel voltaic apparatus was published I have continued my experiments on the subject & have forwarded to the Royal Society a paper containing an account of them in which the Rationale of the action of the battery is inverstigated & its application to eudiometry detailed [...]". - Tear along fold.
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