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Number of results : 65,745 (1315 Page(s))

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‎Groß, Adolf von, Bankier (1845-1931)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bayreuth, 4. X. 1891, Gr.-8°. 2 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Grundstückgeschäfte in München-Neuhausen: "[...] Antwortlich Ihres geehrten von gestern habe ich bereits gestern Herrn Pepsch [?] ermächtigt auch zuzustimmen, wenn der Mit-Eintrag auf das neu zu erwerbende Thorwaldsenstr.-Terrain auch erst an dritter Stelle erfolgen könnte. Eine Mitversicherung auf dasselbe als Verbandshypothek ist aus dem Grunde von Werth, weil das übrig bleibende Terrain von Lothstr. 1 nur Hinterland ist, eine andere Verwaltung könnte das Nord-Terrain verkaufen wollen und das hintere könnte unter Umständen weniger werth werden [...]" - Groß ging 1870 nach Bayreuth und trat in die Bank von Friedrich Feustel ein, dessen Tochter Henriette Maria er 1872 heiratete. Er war wie sein Schwiegervater begeisterter Verehrer von Richard Wagner. Groß wurde Wagners finanzieller Vertrauter und Berater in häuslichen und familiären Angelegenheiten. Er sicherte 1882 die Existenz der Bayreuther Festspiele, reiste zweimal nach Venedig, von wo er die letzte amtliche Unterschrift Wagners auf einer Urkunde zurückbrachte, welche die Fortführung der Wagner-Festspiele sicherte. Nach Wagners Tod war er Berater von Cosima Wagner in finanziellen und administrativen Dingen und Vormund der Wagner-Kinder.‎

Bookseller reference : 40865

‎Groß, Adolf von, enger Freund Wagners und langjähriger Finanzverwalter der Bayreuther Festspiele (1845-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bayreuth, 29. V. 1900.‎

‎1½ SS. 8vo. "Es besteht keinerlei Ursache, sich über die Angelegenheit mit dem czech. Nationaltheater zu beunruhigen. Der zukünftige Director frug an, unter welchen Bedingungen er das Aufführungsrecht des Holländer in Prag erwerben könne. Da Herr Neumann, an welchen ich eine diesbezügliche Anfrage stellte, damit nicht einverstanden ist, betrachte ich die Sache als erledigt und gebe dem böhm. Nationaltheater einen ablehnenden Bescheid".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€850.00 Buy

‎Groß, Johann Benjamin, Cellist und Komponist (1809-1848).‎

‎Eigenh. Brief mit U. St. Petersburg, 15. XII. 1845.‎

‎1 S. 8vo. An den Kammermusiker Theodor Müller in Braunschweig mit Dank für die Arbeit an der soeben bei G. Meyer publizierten "Ballade für Violoncello mit Orchesterbegleitung" (op. 40) und Anweisungen für die Druckfassung des Cellokonzerts in C-dur (op. 38). Groß verwehrt sich gegen die Bezeichnung des Werks als "Concertino" durch den Verleger: "Ich habe aber mit Absicht nicht Konzertino, sondern 'Concert' getauft; weil das für den Inhalt meiner Komposition eine passendere Benennung ist, da jeder Satz selbstständig bestehen könnte etc. Man möge also gefälligst meine Titel ungeändert lassen, zumal ein möglicher Vorwurf von der Kritik keinen Schaden thäte; denn es ließe sich nicht anders, als durch hergebrachte Sitte entschuldigen und wäre deshalb nicht stichhaltig. Nennt man z. B. die Cismollsonate Sonatine, weil der erste Satz ein adagioartiges Stück ist? -- oder die Cdur und Fdur Sonaten für Pf. u. Vcello Sonatinen, weil sie nur aus zwei Sätzen, ohne Adagio und Scherzo, bestehen?" Abschließend kündigt Groß "Duettinos und 4 Salonstücke" für die nächsten Wochen an. - Der lange in Vergessenheit geratene Wegbegleiter Robert Schumanns und Felix Mendelssohn Bartholdys wurde seit dem Schumann-Fest von 2004 als bedeutender romantischer Komponist besonders für das Cello-Repertoire wiederentdeckt. In seiner kurzen, aber rasanten Karriere war Groß erster Solocellist des Leipziger Gewandhausorchesters (1830-33) unter August Pohlenz und ab 1835 erster Cellist des Kaiserlichen Hoforchesters in St. Petersburg. - Auf Briefpapier mit geprägtem Briefkopf; mit Spuren von alter Restaurierung im linken oberen Eck und mit Stempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€1,500.00 Buy

‎Groß, Johann Carl, Politiker, Bürgermeister von Leipzig (1778-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 23. XI. 1836.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen ungenannten Adressaten: "Da ich so eben von dem Herrn Minister vernehme, daß Ew. Wohlgeb. ein Exemplar des II. Theils des Berichts nicht in Händen haben, so übersende ich Ihnen dasselbe, lege auch in eventum den I. Theil des Berichts bey, und bitte bey diesem noch um den Zusatz daß die Regierungs Commissarien zu Art. 61 mit dem Beysatze zu der von ihnen vorgeschlagenen Fassung sich nicht einverstanden erklärt haben [...]". - Groß wurde nach dem Studium der Rechtswissenschaften Stadtrat und Beisitzer im Schöffengericht in Leipzig. Während der Völkerschlacht war er an mehreren Abordnungen der Stadt bei Verhandlungen mit Napoléon Bonaparte beteiligt. Später trat Groß in das Sächsische Justizministerium ein und wirkte maßgeblich an der Ausarbeitung des als liberal geltenden sächsischen Kriminalgesetzbuchs von 1838 mit. - Mit Sammlernotiz in Bleistift.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€350.00 Buy

‎Großkurt, Kurt, Schauspieler (1909-1975)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Münster, 15. IX. 1956, 8°. 1 Seite.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Auf der Reise nach Hamburg, wo ich mich anlässlich einer Filmpremiere in 3 Theatern gestern verbeugen musste, über Düsseldorf nach München, hatte ich hier Station gemacht um Sie zu besuchen. Leider war das Theater noch geschlossen, schade! Somit kann ich Sie nur auf diesem Wege grüssen [...]"‎

Bookseller reference : 36971

‎Großmann, Christian Gottlob, Theologe und Superintendent zu Leipzig (1783-1957).‎

‎Eigenh. Verzeichnis mit U. Dresden, 23. X. 1834.‎

‎2 SS. Folio. Zur Ordnung und Komplettierung von Akten des Sächsischen Landtags: "Verzeichniß / der in meinen Landtagsacten fehlenden, der überzähligen, und der bis zum 23 Oct 1834 vor der Sitzung vorhandenen Nummern der laufenden Bände. / A. / Fehlende Bogen B. Vorhandene Bogen / 1.) Erste Abtheilung / Band 3. / Bogen 67, 68 [...] habe ich in anderm Format u. Papier von H. Meinhold wie 3 andern verschafft [...] B. / Vorhandene Bogen der laufenden Bände [...] C.) Ueberzählige Bogen [...] Um Nachlieferung der oben angezeigten fehlenden, so wie um Zusendung der von nun an noch erscheinenden Bogen bitte ich ganz ergebenst [...]". - Großmann folgte "einem Rufe nach Leipzig als Pastor an der Thomaskirche, Superintendent und Professor der Theologie. Dem Wirken G.s waren durch das Ratspatronat Grenzen gezogen. Dies und die politischen Vorgänge 1830/31 wiesen G. auf die Probleme der Kirchenverfassung in Sachsen hin. Daher trat er seit 1830 für eine Presbyterial- und Synodalverfassung ein, auch im Landtag, dessen 1. Kammer er seit 1833 angehörte" (NDB VII, 155f.). - Mit Sammlernotiz in Bleistift und Hinzufügungen des Empfängers in Tinte.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€450.00 Buy

‎Großmann, Gustav Friedrich Wilhelm, Schauspieler und Theaterdirektor (1746-1796)‎

‎Getuschte Porträtsilhouette, auf Papier aufgelegt, Profil nach rechts, in Bleistift bez. "Grossmann, G. F. W. | Schauspieler".‎

‎o.J. Ohne Ort, ca. 1790, Blattgr.: 140 x 90 mm. Aufgelegt auf Karton. Unter Glas mit Goldlitze gerahmt (Gesamtgr.: 19 x 14 cm).‎

‎Unbekanntes Bildnis auf dem Höhepunkt seiner Karriere. - Großmann war Theaterdirektor in Bonn, Hannover und Bremen. "Durch literarische Bildung, theoretische und praktische Bühnenkenntnisse wurde er einer der bedeutendsten Bühnenleiter seiner Zeit. Schiller, der für die Aufführungen seiner Dramen durch Großmann dessen theatertechnische Ratschläge gern befolgte, war ihm freundschaftlich verbunden. Großmann hat sich auch um das Ansehen seines Standes verdient gemacht, insbesondere durch die erste Anregung zu einer allgemeinen Pensionskasse für Schauspieler" (NDB).‎

Bookseller reference : 57943

‎Großmann, Stefan, Schriftsteller (1875-1935)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 18. IV. 1926, 4°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Maximilian Harden:"[...] Ich konnte nicht deutlicher sein als ich es in unserem letzten Gespräch war, ich konnte Ihnen nicht klarer auseinandersetzen, wie sehr ich Ihre Ablehnung als persönlichstes Missgeschick empfinde. Ich hatte gehofft, dass dieser Seufzer sie rühren werde [...] Darf ich gestehen, dass ich Ihre Empfindlichkeit verstehe und dennoch nicht billige. Der Sache wegen! Ihrer Sache wegen! [...] Ich bin verbittert und vergrämt und gerade ihre Absage hat meine Depression gesteigert! Aber ich werde nicht länger versuchen, sie umzustimmen [...] Wie kann man, frage ich mich oft, so unerbittlich sein? Ich hätte, an Ihrer Stelle, meine persönlichen Argumente erwägend, längst vergessen und geschrieben. Es gibt ein kerngesundes Wiener Wort: 'gar net ignorieren!'" - Zusammen mit dem Verleger Ernst Rowohlt gründete Großmann 1920 die Wochenschrift "Das Tage-Buch". Die Zeitschrift entwickelte sich während der Weimarer Republik neben der "Weltbühne" zur einflussreichsten radikaldemokratischen Zeitschrift. Dazu trug auch Großmanns Zusammenarbeit mit dem Journalisten Leopold Schwarzschild bei. Aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes musste Großmann die Leitung der Zeitschrift 1927 komplett an Schwarzschild abgeben.‎

Bookseller reference : 43708

‎Groër, Franciszek, Pädiater (1887-1965).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. VI. 1917.‎

‎1 S. 4to. Spricht Glückwünsche bezüglich einer Auszeichnung an einen namentlich nicht genannten Hofrat aus (wohl Josef Wiesel zu seiner Ernennung zum Vorstand der 1. Medizin. Abteilung im Kaiser-Franz-Joseph-Spital). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der k. k. Universitäts-Kinderklinik, Wien.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€150.00 Buy

‎GRUERE, J. Charles‎

‎Dix mois en avion en Amérique du Sud [ Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎1 vol. in-8 reliure pleine toile bleue, couv. cons., Librairie de la Revue Française, Alexis Redier, Paris, 1933, 254 pp.‎

‎Bel envoi de l'auteur : "En souvenir de Bogota, de notre premier déjeuner calle 57...". Bon état‎

Bookseller reference : 40140

Livre Rare Book

SARL Librairie du Cardinal
Gradignan France Francia França France
[Books from SARL Librairie du Cardinal]

€85.00 Buy

‎GRUBBS, Thomas W. (1894-1986)‎

‎Signature‎

‎This pitcher played briefly for the New York Giants in 1920. Full signature in blue ballpoint heavy stock 5" X 3" card n.p. n.y. Fine. Attractive later life example. Grubbs has typed "For autograph purposes only" vertically at the card's center partly intersecting the signature. Unusual! unknown‎

Bookseller reference : 29337

Biblio.com

Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
[Books from Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA]

€16.92 Buy

‎Grube, Max, Schauspieler (1854-1934).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. Meiningen, o. D.‎

‎½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Nach außen und innen / Auf's Nächste nur sinnen! / Ein ander Beginnen / Bringt jetzt kein Gewinnen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Max Grube leitete zuletzt das Schauspielhaus in Hamburg: "Den Lebensabend verbrachte er in Meiningen, zuweilen zum Beispiel als Shylock, Riccaut und zuletzt als Kardinal ('Don Carlos') gastierend" (NDB VII, 174f.). Koslowsky 145.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€350.00 Buy

‎Grube, Max, Schauspieler und Theaterleiter (1854-1934).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Berlin, 1890 und 1891.‎

‎Zusammen (2+1½+2 =) 5½ SS. auf 3 Bll. 4to. An einen nicht namentlich genannten Redakteur bezüglich eines oder mehrerer Artikel über das Hoftheater Meiningen: "Die Erlaubnis habe ich von sr. Hoheit erhalten und lege ich Ihnen das Bild bei, das ich mir aber zurückerbitte. Meiner Ansicht nach wird es sich am besten als Lichtdruck zu Beginn des Heftes ausnehmen. Als Holzschnitt dürfte es gegen die wahrhaft prächtigen Adlerschen [?] Zeichnungen abfallen und das darf durchaus nicht sein. Auf die meisten Zeichnungen kann ich im Text nicht Bezug nehmen, denselben aber um 2 Seiten zurückzudämmen wird schwer sein, da ich mitten im Zuge bin. Die 'Erinnerungen eines alten Meiningers' bringen Ihnen aber namentlich aus der Zeit ehe die Meininger gastirten so viele persönliche Details und kleine humoristische u. a. Schlagzeilen, dass ich glaube, Sie werden selber nichts streichen wollen [...]" (7. X. 1890). - Der Sohn des Zoologen Eduard Grube erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen (Lübeck, Bremen, Leipzig, Dresden). 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur. Seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater, 1913-18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u.a. eine "Geschichte der Meininger" (1926). - Zwei Briefe mit Seiteneinrissen, alle gefaltet.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€220.00 Buy

‎Grube, Max, Schauspieler und Theaterleiter (1854-1934).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Hamburg, 13. IX. 1915.‎

‎½ S. Qu.-8vo. Auf der Versoseite einer Porträtpostkarte mit Darstellung Kaiser Wilhelms II. und einem gedr. Gedicht "Das Kaiserbild" von Max Grube. - Der Sohn des Zoologen Eduard Grube erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen (Lübeck, Bremen, Leipzig, Dresden). 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur. Seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater, 1913-18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u. a. eine "Geschichte der Meininger" (1926). - Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess; beiliegend eine unsignierte Porträtpostkarte von Max Grube.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€80.00 Buy

‎Grube, Max, Schauspieler und Theaterleiter (1854-1934).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Düsseldorf, 8. VII. 1901.‎

‎1 S. 4to. An einen nicht namentlich genannten Professor: "S. Exc. mein Herr Chef befinden sich zur Zeit auf dem Schlosse Rohnstock, Schlesien, und wird Sie nach vorheriger Anmeldung dort gewiss gern empfangen. R. ist Bahn u. Telegr. Station auf Ihrer Heimreise leicht zu erreichen. Als eifrigster Förderer d. Hebbelwerkes wird es Sie gewiss freuen zu hören, dass bei den von mir geleiteten hiesigen Klassikerfestspielen des Goethevereins die Nibelungen Trilogie H's einen gewaltigen Eindruck erzielten [!] [...]". - Der Sohn des Zoologen Eduard Grube erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen (Lübeck, Bremen, Leipzig, Dresden). 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur. Seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater, 1913-18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u.a. eine "Geschichte der Meininger" (1926). - Auf Briefpapier mit lith. Briefkopf des Hotel Heck in Düsseldorf. Mit Rundstempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€180.00 Buy

‎Grube, Max, Schauspieler, Theaterdirektor (1854-1934)‎

‎2 eigenh. Brief mit U. & 1 eigenh. Briefkarte.‎

‎o.J. Berlin/Leipzig, 8. XII. 1888, Qu.-kl.-8°/8°/gr.-8° 5 Seiten.‎

‎Schreiben an Hedwig von Holstein.‎

Bookseller reference : 60920

‎Grube, Max, Schauspieler, Theaterleiter und Schriftsteller (1854-1934).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Ich wollte sehr, ich hätt 'n Reim, | Ja wäre ich der Stettenheim | Wie würden dann die Witze fliegen | So muß der schlechte Reim genügen". - Der Sohn Eduard Grubes erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen in Lübeck, Bremen, Leipzig und Dresden; 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur; seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater und von 1913 bis 18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. "Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u. a. eine ‚Geschichte der Meininger' (1926)" (DBE). - Ein zum "Ballfest des Vereins ‚Berliner Presse | 25. Januar 1902" aufgelegte Karte mit einem photographischen Portrait Grubes.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€80.00 Buy

‎Grube, Max, Schauspieler, Theaterleiter und Schriftsteller (1854-1934).‎

‎Eigenh. Postkarte m. U. Meiningen, 4. I. 1919.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse auf der Verso-Seite. An Arthur Holländer in Wien: "Die Form der Bitte war nicht dumm | Und gern erfüll' ich ihn darum". - Der Sohn Eduard Grubes erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen in Lübeck, Bremen, Leipzig und Dresden; 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur; seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater und von 1913 bis 18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. "Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u. a. eine ‚Geschichte der Meininger' (1926)" (DBE).‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€80.00 Buy

‎Grube, Max, Schauspieler, Theaterleiter und Schriftsteller (1854-1934).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. Zusatz und U. Meiningen, 8. I. 1912.‎

‎1 S. 4to. An den Schauspieler u. Regisseur Paul Kalbeck: "[…] Aus Ihrem Telegramm muss ich wohl annehmen, dass Sie bereits an einer anderen Bühne gebunden sind […]. Könnten Sie nicht möglichst sofort hierher kommen, gegen Erstattung der Reisekosten natürlich. Sie könnten dann vor Seiner Hoheit dem Herzoge auf der Bühne einige Szenen aus Ihren Lieblingsrollen vorspielen […]. - Der Sohn Eduard Grubes erhielt 1872 sein erstes Engagement am Hoftheater in Meiningen und spielte die folgenden Jahre an verschiedenen Bühnen (Lübeck, Bremen, Leipzig, Dresden). 1888 wurde er Erster Charakterdarsteller am Kgl. Schauspielhaus in Berlin, 1891 Oberregisseur. Seit 1909 leitete Grube das Meininger Hoftheater, 1913-18 das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Große Erfolge feierte er als Charakterdarsteller in den Rollen des Jago, Mephisto, Franz Moor und Shylock. Grube veröffentlichte u.a. eine "Geschichte der Meininger" (1926).‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€50.00 Buy

‎Grube, Max, Schriftsteller, Schauspieler und Theaterleiter (1854-1934)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Gera, Sonnabend (ohne Jahr), 8°. 18 x 23,5 cm. 2 Seiten, auf einem Doppelblatt. In blauer Tinte, bläuliches Papier..‎

‎An Hedwig von Holstein, über die Aufführung von "Julius Cäsar" in Gera: "... ich wünschte mir, daß ich bald die Gelegenheit fände, Ihnen oder einem Ihren Raben einmal gefällig zu sein. Danken kann ich Ihnen schon gar nicht mehr ..." - Die sogenannten "Raben" waren junge Musiker, die durch das Legat von Franz von Holstein gefördert wurden. - Ferner über den Verkauf eines Gobelins an Frau von Heldburg, Großherzogin von Meiningen.‎

Bookseller reference : 55992

‎Gruber, Alois, Mediziner (1824-1896).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. IV. 1870.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Kondoliert dem Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884) zum Tode von dessen Sohn gleichen Namens: "Die schmerzliche Überraschung über diesen erschütternden Fall lähmt meine Feder, um Ihnen weitläufig auseinanderzusetzen, wie Sie und die sämmtlichen Hinterbliebenen in dem Andenken an die vortrefflichen Eigenschaften und hervorragenden Leistungen des Verblichenen einigen Trost für den herben Verlust finden können [...]". - Nach fünfjähriger Tätigkeit als Erzieher der Prinzen Alois und Alfred Liechtenstein promovierte Gruber zum Dr. der Medizin, ließ sich als praktischer Arzt in Wien nieder und veröffentlichte im Selbstverlag zahlreiche einschlägige Schriften. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€90.00 Buy

‎Gruber, Jakob, Bildhauer (1864-1915).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. III. 1901.‎

‎½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Ausstellungskommission: "Erlaube mir die ergebenste Bitte zu stellen, zur Begutachtung meiner überlebensgroßen Marmor-Büste Delegierte in das Atelier Vordere Südbahnstraße No 25 bei Kubesch gütigst senden zu wollen und mir den Zeitpunkt des Eintreffens gefälligst bekannt zu geben [...]". - Der Schüler von Caspar Zumbusch erhielt 1895 den Hofpreis für "Kampf" und 1900 den Reichel-Preis für die Bronzegruppe "Verschüttete Bergknappen". - Mit Stempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€80.00 Buy

‎Gruber, Ludwig, Komponist (1874-1964)‎

‎2 Notenhefte, jeweils mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Wien, 1932, 4°. Zusammen 25 Seiten..‎

‎I. "Der allerverehrtesten Künstlerin Lya Beyer zur freundlichenErinnerung an den 11. November 1932 ..." (Mutterl, Dein kleines Wiegenlied! Wien, Blaha, um 1930). - . "Meiner lieben Freundin u. wircklich guten Sängerin Lya Bayer, an einem schönen Tag gewidmet ..." (Du Königin vom Donaustrand. Ein Album der schönsten und neuesten Wienerlieder und Tänze. Wien, Eigenverlag des Komponisten, um 1930). - Zu Grübers bekanntesten Werken zählt "Mei Mutterl war a Weanerin".‎

Bookseller reference : 60644

‎Gruber, Ludwig, Komponist (1874-1964)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. U. am weißen Rand der Bildseite.‎

‎o.J. Wien, 13. VII. 1964, 14 x 9 cm.‎

‎An seinem 90. Geburtstag; rückseitig von seiner Schwester beschriftet. - Gruber ist für seine Wienerlieder bekannt, darunter "Mei Muatterl war a Weanarin" und "Es wird a Wein sein und wir wern nimma sein".‎

Bookseller reference : 43368

‎Gruber, Ludwig, Komponist (1874-1964).‎

‎"Heitere Wein-Legende". Eigenh. Musikmanuskript mit eh. Widmung und U. Baden bei Wien, April 1945.‎

‎Titel und 2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Die Widmung an den Textautor Franz Posch "zur freundlichen Erinnerung". - Ludwig Gruber zählte mit seinen zusammengenommen mehr als 2000 Kompositionen zu den wichtigsten Vermittlern des Wiener Liedes. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Mei Mutterl war a Weanerin" und "Es wird a Wein sein". - Mit Adreßstempel am Titel; etwas gebräunt.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€3,500.00 Buy

‎Gruber, Marianne, österreichische Schriftstellerin (geb. 1944).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Format: 100 x 50 mm.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€80.00 Buy

‎Gruber, Max von, Bakteriologe (1853-1927).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien], 1. II. 1899.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An seinen Kollegen, den Mediziner Richard Kretz (1865-1920): "Ich werde Ihrer freundl. Einladung morgen folgen u. etwa um 11 h zu Ihnen kommen […]". - Gruber, der 1908 persönlich geadelt wurde, hatte maßgebend Anteil an der Entwicklung der modernen Hygiene, war an der Sanitätsgesetzgebung Österreichs und Bayerns beteiligt und beschäftigte sich mit Fragen der Jugenderziehung, Schulhygiene, Alkoholismus, Prostitution und Städtesanierung. Auf dem Gebiet der Bakteriologie und Immunitätsforschung entdeckte er die spezifische Agglutination der Typhusbakterien durch das Typhusserum (zusammen mit Durham 1896 veröffentlicht). - Mehrere Faltspuren.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€250.00 Buy

‎Gruberova, Edita, Sängerin (geb. 1946)‎

‎Originalfotografie mit eigenh. U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, 12,5 x 9 cm. 1 Seite.‎

Bookseller reference : 59573

‎Grubhofer, Tony; österr. Maler u. Grafiker (1854-1935)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Innsbruck, 18. IX. 1918. 1 S., 8°.‎

‎Knickspuren u. etw. fleckig.‎

Bookseller reference : 64362

‎Grubissich, Agostino Antonio, Schriftsteller und Priester (1810-1882)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 30. V. 1848, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse.‎

‎An den Arzt Francesco Lanza in Castelnuovo bei Cattaro in Dalmatien über ein Manuskript mit Erwähnung des Politikers Alfred von Arneth sowie einer Anspielung auf den verhaßten Metternich und der Frage nach einer Druckerei. Vor dem Hintergrund der Wiener Märzrevolution: "Quale lo spirito politico, quale lo stato delle pubblica quiete frà nostri?" - Grubissich war als Vorsteher der Wiener italienischen Kirchengemeinde ein recht prominenten Dalmatiner und 1848 als Geheimdiplomat in Ungarn und Dalmatien tätig. - Transkription liegt bei.‎

Bookseller reference : 36893

‎Gruener, Franz, Schriftsteller, Verleger und Rechtsanwalt (1879-1953).‎

‎2 eigenh. Bildpostkarten mit U. Salzburg, 1942 und 1950.‎

‎Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Bin nun bleibend von Innsbruck, wo ich 17 volle Jahre hauste, abgezogen u. in Salzburg, allerdings ohne Wohnung gelandet [...] Mein Roman U.s.A. ist Italiens wegen konfisziert, für [...] ‘Unterm Helm u. Schild’, eine Anthologie, erhielt ich keine Papiererlaubnis [...]” (Karte v. 3. XII. 1942). - Der Rechtsanwalt, Schriftsteller und Verleger wurde 1918 in den Nationalrat gewählt und war stellvertretender Landeshauptmann von Tirol; 1919 war er Mitglied der Friedensdelegation in St. Germain. Vgl. Kosch VI, 931f.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Books from Inlibris]

€75.00 Buy

‎GRUERE, J. Charles‎

‎Dix mois en avion en Amérique du Sud [ Livre dédicacé par l'auteur ]‎

‎1 vol. in-8 reliure pleine toile bleue, couv. cons., Librairie de la Revue Française, Alexis Redier, Paris, 1933, 254 pp. Bel envoi de l'auteur : "En souvenir de Bogota, de notre premier déjeuner calle 57...". Bon état Français‎

‎Gruithuisen, Franz von Paula, Arzt und Astronom (1774-1852).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., [1846].‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An den Astronomen Palm Heinrich Ludwig von Boguslawski in Breslau: "[…] Was Sie mir von Ihren Arbeiten zusenden werden, wird ohnfehlbar mein Interesse in Anspruch nehmen, und ich werde im VIII Bande meines naturwissenschaftlich-astronomischen Jahrbuchs für 1847, oder im nächstfolgenden, wenn es nicht vor Ende Juli l. Js. hier eintreffen sollte, desseben würdigend gedenken, oder es einrücken, wenn es in einem Originalschreiben enthalten ist. Ich bitte mir alles unfrankirt zuzusenden; ich bin von unserer Universität mit Genehmigung des Königs für mein Jahrbuch hinlänglich mit Geldmitteln unterstützt und wünsche nur, es in meinem vorgerückten Alter von 72 Jahren noch lange fortsetzen zu können, wofür es mir weder an Material noch bis jetzt an Kraft gebricht […]". - Mit dem Rest eines kleinen Montagestreifens.‎

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‎Grumbacher de Jong, Jeanette, Sängerin (1872 - ca. 1940).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.‎

‎¾ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "In seiner Kunst spiegeln sich eines Volkes Seele, Gewissen und Kultur: Das alte stellt das neue Deutschland vor eine ernste Verantwortung und vor eine hohe Mission [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 366.‎

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‎Grumbkow, Friedrich Wilhelm von, preußischer Feldmarschall und Staatsmann (1678-1739).‎

‎Eigenh. Schreiben mit U. O. O., 12. II. 1734.‎

‎½ S. mit 1 S. Nachschriften von Friedrich von Görne (1670-1746), Johann Moritz von Viebahn (1684-1739) sowie wiederum von Grumbkow. Zirkular des Geheimen Ratskollegiums von Brandenburg-Preußen, in Angelegenheiten der Armeeaufstellung: "[...] dero meenung belieben erfragen [...] wegen der Infanterie [...] aber der cavalerie [...] erwarte dero sentiments [...]" - Dazu Görne: "Dieses ist mir diesen Abend umb 10 Uhr insinuiret worden und weil die Sache von solcher importance das darüber eine mündliche conference nothwendig anzustellen, so differire bis dahin mein weniges sentiment, erwarte aber die Bestimmung der Zeit zu solcher conference von des H. Generals von Grumkau Excellence, und werde zu allem ständig parat sein [...]". Dazu Viebahn: "Accepi umb halb 11 Uhr und kan bey dem ersten Anblick nicht anders urtheilen als daß zur logirung einer so considerablen Cavalerie wegen der Fourage nohtwendig ansehnliche Anstalten würden vorhergehen müssen [...]". Am Folgetag die Erwiderung Grumbkows: "Die conferentz ist gar unnöthig [...]". - Provenienz: zuletzt 1917 im Handel angeboten (Henrici Berlin, Kat. 39 [21. April 1917], Nr. 733).‎

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‎Grumbkow, Friedrich Wilhelm von, preußischer Feldmarschall und Staatsmann (1678-1739).‎

‎Eigenh. Schreiben mit U. O. O., 30. V. 1730.‎

‎1 S. mit ¼ S. Nachschrift von anderer Hand. Kl.-4to. Anweisung hinsichtlich der Auszahlung von 8000 Reichsthalern für ein Bauprojekt "zum grossen soulagement der burger". Dazu die Nachschrift (paraphiert; nach späterer Bleistiftzuschreibung vom Geheimen Finanzrat Adolph Gebhard Manitius, 1682-1754): "Expediatur ergo assignatio an den Richter, auf 8000 Rthlr. et rescribatur der Preuss. Kr. u. Dom. Cammer wie die Dämme sollen gemacht werden nach Sr. K. M. Vorschrifft [...]". - Etwas gebräunt.‎

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‎Grund, Bernhard, Großhändler und Politiker (1872-1950).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Breslau, o. D.‎

‎1¾ SS. auf 2 Bll. Folio (223:282 mm). Mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten. Jedes Blatt aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Umfangreiche Sentenz mit einer Analyse der Gründe des einstweiligen Scheiterns der Einheit Deutschlands: "Es war Deutschlands geschichtliches Verhängnis, daß ihm die Entwicklung zum einheitlichen geschlossenen Nationalstaat versagt blieb, wie sie anderen großen europäischen Völkern, vor allem den Engländern und Franzosen, dank einer zielbewußten, von lebendigen Kräften im Volk getragenen Zentralgewalt beschieden war [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Mit leichter Rostspur einer Büroklammer. Koslowsky 158.‎

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‎Grune, Karl, Regisseur (1885-1962).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U., eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Charlottenburg, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). Mit einer kritischen Bemerkung zur menschenunwürdigen Entwicklung der Kriegsmaschinerie im Ersten Weltkrieg: "Freiheit und Einheit, das wird die Losung sein müssen, unter der sich Deutschlands Zukunft gestaltet. Freiheit des Geistes und Einheit in der Politik! Nicht die Anzahl der Maschinengewehre oder Giftgasbomben, auch nicht das Ausmass ihres Bodenbesitzes kann ausschlaggebend sein für die Grösse einer Nation [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Karl Grune leitete in den 1920ern die Dreharbeiten zu zahlreichen Stummfilmen, von denen "Die Straße" als sein Hauptwerk gilt. Die Produktionsfirma UFA hatte ohne Grunes Einverständnis das Ende seines Antikriegsfilms "Am Rande der Welt" geändert, was zu einem Gerichtsverfahren und schließlich zu einem Wechsel Grunes zur "Emelka", der späteren "Bavaria Film", führte. - Mit leichter Rostspur einer Büroklammer. Koslowsky 127.‎

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‎Gruner, Ludwig, Maler (1801-1882).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 11. XII. 1850.‎

‎2 SS. Folio. An Professor Wiesenfeld: "Ew Wohlgeboren beehre ich mich nach vorhergegangenen Besichtigung meines Werks über die höhere Ornamentik den Prospectus desselben für die beabsichtigte zölige Verwendung einzusenden. Die allgemein anerkannte Nützlichkeit des Werks über welches noch von Wien das aller schmeichelhafteste Gutachten von Seiten des accademischen Rathes ergangen und welche die damit bekannt gewordenen Regierungen und Verwaltungen der Kunst Institute und technischen Anstalten veranlaßt hat sich das Werk anzuschaffen, die ungewöhnlich reiche Ausstattung durch den nun so sehr vervollkommneten Farbendruck, die Neuheit der benutzten Quellen und der gewiß auch verhältnismäßig billige Preis von 80 Thaler Court für 80 Tafeln in Folio nebst einem ausführlichen Text mit weiteren 8 Tafeln, lassen mich hoffen daß Ew Wohlgeboren dies Werk der Bibliothek des Ihrer Leitung anvertrauten großen Instituts einverleiben wollen […]". - Beiliegend ein Prospekt zur Versteigerung Ludwig Gruners am 28. November 1882. Gefaltet.‎

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‎Grunert, Karl, Schauspieler (1810-1869).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 18. X. 1863.‎

‎½ S. 4to. An einen Theaterdirektor: "So lassen wir also mein Gastspiel bis Mitte August; ich bringe vor meinen Sommerferien Repertoire-Vorschläge ein. - Die junge Meindl (21 Jahre alt) hat vor ein Paar Tagen in München die Pompadour im Narciß überraschen[d] schön gespielt. Sie wär wirklich die rechte Schauspielerin für Sie gewesen. Die alte Dahn ist wüthend [...]". - Grunert war seit 1830 an Theatern in Augsburg, Freiburg i. B. Hannover, Hamburg und Stuttgart tätig. Vorwiegend als Darsteller tragischer Charakterrollen eingesetzt, war er zugleich wissenschaftlich versiert und hielt etwa in Tübingen öfters dramatische Vorlesungen, wurde auch mit seiner Abhandlung "Über den Macbeth-Charakter" zum Doktor der Philosophie promoviert. - Die "alte Dahn" ist wohl ident mit Konstanze Le Gay (1814-1894), verehel. Dahn, die die früher als "Wunderkind" aufgetreten und seit 1829 in Hamburg, seit 1834 in München engagiert war; durch Schönheit, Geist und Feuer allerorts beliebt, erzielte sie als jugendlich -tragische und heitere Liebhaberin durchschlagende Erfolge. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.‎

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‎Grunert, Karl, Schauspieler (1810-1869).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 26. IV. 1855.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich täusche mich wohl nicht, wenn ich annehme, daß die beiden Artikel des schwäbischen Merkurs über mein hiesiges Gastspiel Ihrer Feder angehören. Ein besserer, wohlthuenderer Lohn kann für den Künstler nicht gefunden werden, als ein geistreiches Wort, welches die Merkmale der Wahrheitsliebe trägt und der Zuneigung, die das Werk des Künstlers sich zu erwerben so glücklich war [...]". - Mit einigen kleinen Montagedeffekten.‎

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‎Grunert, Karl, Schauspieler (1810-1869).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Stuttgart, 13. XI. 1864.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erlauben Sie mir die Frage, ob Sie geneigt wären, in Leipzig eine Anstellung anzunehmen. Wär's gegründet daß Sie das nächste Jahr schon für Brünn gebunden sind, so bät ich, falls Sie überhaupt geneigt wären, mir gleichwohl zu sagen, bis wann Sie alsdann frei wären. Lieber noch wär mir wenn ich erführe, daß Sie bereits im September dieses Jahres disponibel wären. Das Leipziger Theater, ohnehin ein Stadttheater ersten Ranges und durch seine Lage mitten in der Strömung des deutschen Lebens, durch den beabsichtigten Neubau noch größeren Aufschwung nehmen wird, dürfte meiner Frage vielleicht auch Ihrerseits einer besonderen Beachtung werth machen […]". - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf. Gefatltet. - Grunert war seit 1830 an Theatern in Augsburg, Freiburg i. B. Hannover, Hamburg und Stuttgart tätig. Vorwiegend als Darsteller tragischer Charakterrollen eingesetzt, war er zugleich wissenschaftlich versiert und hielt etwa in Tübingen öfters dramatische Vorlesungen, wurde auch mit seiner Abhandlung "Über den Macbeth-Charakter" zum Doktor der Philosophie promoviert.‎

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‎Grunewald, Julius, Violinist (1834-1863)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Köln, 2. V. 1861, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎"[...] Die Aachener sind nämlich auf uns Beide, v. Königlöw u. mich wüthend, daß wir Beide aus gewißen Ursachen nicht mitwirken wollen [...]" - Grunewald sollte als prominenter Geiger beim Aachener Musikfest konzertieren.‎

Bookseller reference : 59884

‎Grunow, Friedrich Wilhelm, Verleger (1816-1877)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 6. XI. 1841, Gr.-4°. 1 Seite. Mit Adresse und Siegelausriss (bei der Unterschrift).‎

‎An den Altphilologen Herrmann Köchly in Dresden mit Rechnungsfragen und Persönlichem. - Grunow gab ab 1842 die Zeitschrift "Die Grenzboten" heraus.‎

Bookseller reference : 57331

‎Gruscha, Anton Josef Kardinal, Erzbischof von Wien (1820-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 23. XII. 1871.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Gestatten Sie mir, zugleich mit meinem innigsten Danke für die edle Spende [...] meine aufrichtigsten Glück- und Segenswünsche zu den Hl. Festtagen übersenden zu dürfen. Und weil ich nicht in der Lage war, dem geehrten Ansuchen bezüglich der Trauung Ihrer werthen Eulalie entsprechen zu können, so erlauben Sie mir in Ihre Hände eine kleine Weihegabe - das Hl. Christkind in Blumen, die gepflückt wurden im Heil. Lande, für die verehrte junge Frau legen zu dürfen [...]". - Etwas angestaubt und gebräunt und mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Gruscha, Anton Josef Kardinal, Erzbischof von Wien (1820-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. I. 1907.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Danke verbindlich für die gütigen Glückwünsche und die schätzenswerthe Fotografie Ihres geehrten Herrn Bruders und sende beste Segenswünsche zum Einzuge des Jahres [...]". - Mit gepr. Vignette.‎

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‎Gruscha, Anton Josef Kardinal, Erzbischof von Wien (1820-1911).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. O. O., "Neujahr 1882".‎

‎2 SS. Visitkartenformat. "Nehmen auch Sie meine herzlichen Glück- und Segenswünsche zum Jahreswechsel gütig entgegen [...]".‎

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‎Gruscha, Anton Josef Kardinal, österr. Erzbischof von Wien (1820-1911)‎

‎Eigenh. Brief m. Unterschrift.‎

‎Wien, 8. XI. 1856. 2 S. auf Doppelblatt, 4°.‎

‎?Nachdem der Sohn eines Handwerkers erfolgreich die Matura (Abitur) abgelegt hatte, studierte Gruscha an der Universität Wien Katholische Theologie. Dort wurde er mit 23 Jahren 1843 zum Priester geweiht. Als solcher war er einige Jahre in der Seelsorge tätig. Während dieser Zeit absolvierte er sein Promotionsstudium und schloss es 1849 mit dem Titel Dr. theol. ab. Seit 1848 war Gruscha auch der Wortführer einer christlichen Volksbewegung in Wien. Vehement setzte er sich für eine freie Kirche ein und gründete zusammen mit Adolph Kolping deshalb ab 1852 mehrere katholische Gesellen- und Meistervereine. 1851 wurde Gruscha als Professor ans Theresianum berufen. Bis 1856 hatte er diese Stelle inne. Im Dezember 1855 wurde er zum Prediger am Dom St. Stephan ernannt. Als solcher lehrte er gleichzeitig auch Pastoraltheologie an der Universität Wien. 1871 wählte das Domkapitel Gruscha zu ihrem Mitglied. Weitere Stufen der Karriere war 1878 die Ernennung zum Militärbischof und zum Titularbischof von Carrhae. Die Bischofsweihe spendete ihm am 28. April 1878 der Wiener Erzbischof Johann Rudolf Kutschker. 1890 wurde er zum Erzbischof von Wien berufen, nachdem ihm dieses Amt bereits im Jahre 1881 nach dem Tod Kardinal Kutschkers angeboten worden war. Im Konsistorium am 1. Juni 1891 wurde er von Papst Leo XIII. als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santa Maria degli Angeli in das Kardinalskollegium aufgenommen. Gleichzeitig verlieh Kaiser Franz-Joseph ihm auch das Großkreuz des Leopold-Ordens. Ebenso wurde er Prälat des Ordens. Als Mitglied des österreichischen Herrenhauses votierte Gruscha immer gegen den Liberalismus; vor allem aber gegen das Staatskirchentum. In den letzten Lebensjahren war er fast blind und taub. Ab 1905 unterstützte ihn sein Generalvikar Godfried Marschall und ab 1910 der zum Koadjutorerzbischof ernannte Franz Xaver Nagl. Im Alter von 90 Jahren starb Kardinal Anton Joseph Gruscha am 5. August 1911 auf Schloss Kranichberg bei Kirchberg am Wechsel in Niederösterreich. Seit 1912 erinnert der Gruschaplatz im 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing an Anton Gruscha? (Wikipedia). - Der Empfänger des auf Deutsch abgefassten Briefes ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

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‎Gruson, Johann Philipp, Mathematiker (1768-1857).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 9. VI. 1825.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse. An Herrn Oberlehrer Engel in Duisburg: "[...] Traurig & für mich immer noch sehr schmerzhafte Verluste (meine einzige Schwester u. mein einziger Sohn) haben mich fast jeder Lebensfreude entfremdet, dazu gesellte sich leider der Verlust unseres Vermögens [...]". - Johann Philipp Gruson war Professor für Mathematik im Kadettenkorps, an der Bauakademie und später an der Friedrich-Wilhelms-Universität; 1817 nahm er die Stelle des Mathematikers am dortigen Collège Français an, wo er bis zu seiner Verabschiedung 1833 tätig war. Gruson veröffentlichte Logarithmentafeln, trigonometrische Tafeln und Währungsumrechnungstabellen, erfand Rechenstäbe für die vier Grundrechenarten und reformierte den Mathematikunterricht. - Mit zwei größeren Randausrissen von Siegelöffnung (Buchstabenverlust in einigen Zeilen).‎

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‎Gryphius, Andreas, Schriftsteller (1616-1664)‎

‎Capitain Daradiridatumtarides. Windbrecher von Tausend Mord auf N. N. N. Erbherr in und zu Windloch. Zwölf lose horribilicribrifaxische Szenen.‎

‎o.J. Berlin, Berliner Handpresse, 1963, Gr.-Fol. (40,5 x 27 cm). Mit 20 Original-Holzschnitten von Wolfgang Jörg und Erich Schönig. 16 nn. (Doppel-)Bl. Illustr. OPp. (Vordergelenk lädiert, et. lichtschattig).‎

‎4. Druck der Berliner Handpresse). - Nr. 27 von 45 Ex. der Gesamtauflage, im Druckvermerk von beiden Künstlern signiert. - Spindler 86, 4. - Früher, noch ungezählter Druck der Berliner Handpresse. - Mit der Hand gesetzt und zweifarbig gedruckt in den Werkstätten der Hochschule für bildende Künste Berlin.‎

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