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‎Helmerding, Karl, Schauspieler (1822-1899).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 10. X. 1863.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mit großem Bedauern sehe ich mich genöthigt, meine Mitwirkung bei der in Aussicht stehenden Vorstellung zu versagen, da es im Bereich des Unmöglichen liegt, mich augenblicklich u. wäre es auch nur einen Tag der hiesigen Bühne zu entziehen. Bruder Liederlich, jetziges Repertoirestück, steht noch über die hundertste Vorstellung hinaus in Aussicht u. der Director würde einen namhaften Schaden in pekuniärer Hinsicht erleiden, wollte er das Stück unterbrechen [...]". - Helmerding debütierte als Berufsschauspieler 1847 in Meißen und spielte lange Zeit Intriganten und Charakterrollen, bis er das komische Fach für sich entdeckte. Über Bühnen in Sondershausen, Erfurt und Köln kam er 1855 ans Wallner-Theater in Berlin, wo er in rund zwei Jahrzehnten und in über 100 Stücken zum Weltruhm der Berliner Lokalposse wesentlich beitrug. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

120,00 € Kaufen

‎Helmerding, Karl, Schauspieler (1822-1899).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. Berlin, 14. III. 1882.‎

‎80 x 110 mm. Auf Trägerkarton montiert. "Herrn Alexander Hesse beeile ich mich anzuzeigen, dass ich sein Circulair erhalten und füge ich meine Namensunterschrift auf seinen Wunsch hinzu […]". - Helmerding debütierte als Berufsschauspieler 1847 in Meißen und spielte lange Zeit Intriganten und Charakterrollen, bis er das komische Fach für sich entdeckte. Über Bühnen in Sondershausen, Erfurt und Köln kam er 1855 ans Wallner-Theater in Berlin, wo er in rund zwei Jahrzehnten und in über 100 Stücken zum Weltruhm der Berliner Lokalposse wesentlich beitrug.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

60,00 € Kaufen

‎HELMERICKS, Harmon "Bud" (1917-2010)‎

‎Signed Postage Stamp‎

‎One of Alaska's first and certainly one of its greatest bush pilots was this adventurer and explorer author of the bestselling 1969 "Last of the Bush Pilots." Signed postage stamp 1½" X 1" n.p. n.y. Fine. Mint example of the 1954 "Lewis and Clark Expedition" three-cent U.S. postage stamp which depicts the explorers standing in front of their boat along a rugged coastline and is printed entirely in brown. Across the sky Helmericks signs boldly with his handsome minute signature. A superb tiny example on an appropriate philatelic item. unknown‎

Referenz des Buchhändlers : 36115

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Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
[Bücher von Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA]

25,38 € Kaufen

‎Helmholtz, Hermann von, Physiker (1821-1894)‎

‎Die Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die Theorie der Musik. 6. Auflage.‎

‎o.J. Braunschweig, Friedrich Vieweg & Sohn, 1913, Gr.-8°. Mit Porträt in Heliogravüre und zahlr. Textabb. XVII, 668 Seiten. OHlwd. mit Deckel- und Rtit. (gering bestoßen).‎

‎Epochemachendes Werk zur Akustik in einer maßgeblichen Ausgabe. - Innengelenke etw. gelockert. - Gutes Exemplar.‎

Referenz des Buchhändlers : 53667

‎Helmholtz, Hermann von, Physiologe und Physiker (1821-1894).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 9. III. 1872.‎

‎½ S. 4to. Fünf zweizeilige Goethe-Sprüche aus "Gott, Gemüt und Welt"; die ersten drei lauten: "Magnetes Geheimniß, erkläre mir das! Kein größer Geheimniß, als Lieb und Haß. | Warum tanzen Bübchen mit Mädchen so gern? Ungleich dem Gleichen bleibet nicht fern. | Dagegen die Bauern in der Schenke | Prügeln sich gleich mit den Beinen der Bänke". - An den Rändern stellenweise gering gebräunt.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

1 200,00 € Kaufen

‎Helmholtz, Hermann von, Physiologe und Physiker (1821-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Heidelberg, 4. VIII. 1860.‎

‎1 S. 8vo. An den Chemiker und Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli, seit 1851 Generalsekretär der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, mit der Bestätigung über den Erhalt seines Honorars: "Ew. Hochwohlgeboren zeige ich hierdurch ergebenst an, daß ich den Honorarbetrag von Ein und sechzig Gulden 48 Kr. österr. W. für meine in den Sitzungsberichten abgedruckte Abhandlung über die Reibung tropfbarer Flüssigkeiten richtig erhalten habe [...]".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

680,00 € Kaufen

‎Helmholtz, Hermann von, physiologist and physicist (1821-1894).‎

‎Autograph manuscript. N. p. o. d.‎

‎Large 8vo. 4 pp. on 2 sheets. Mathematical manuscript with numerous formulae and equations as well as several remarks: "Wenn [equation] so ist keine Strahlungsbewegung möglich. Und wenn Strahl[en or -ung], so müssen einige der Größen von 0 verschieden sein [...]". - In ink and pencil on blue paper; large tears to folds; slight defects to edges. In old collector's folder.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

4 500,00 € Kaufen

‎Helmolt, Bernt von, Diplomat (1919-?)‎

‎Gästebuch des Botschafters Bernt von Helmolt.‎

‎o.J. Stockholm, 27. XI. 1975 bis 22. VIII. 1984, 4°. Ca 100 Bl. Grünes Ldr. d. Zt. (Vorderdeckel mit Klebespur).‎

‎Unter den Beiträgern die Schriftstellerin Ingeborg Drewitz am 19. Oktober 1983.‎

Referenz des Buchhändlers : 56259

‎Helmolt, Hans, Historiker und Redakteur (1865-1929)‎

‎2 eigenh. Postkarten mit U.‎

‎o.J. Bremen, 23. I. 1912 und 14. V. 1914, Zus. 3 Seiten.‎

‎An Redakteur Mordtmann in München: "[...] nach L. Schneider, Krieg der Tripelallianz gegen Paraguay (3 Bde. Berl. 1872-75) war die Sache so: 23./24. VII. 68 Beginn der Räumung Humaitás; 24./25. VII. Räumung vollendet; 25. VII. Besetzung dch. die Verbündeten. V. III. Kapitulation der Besatzung auf der Halbinsel im Granchaes [...]" - II. An Theodor Kappstein in Berlin: "[...] es wäre unrecht von mir, wollte ich Ihnen Hoffnungen machen, daß Aussichten auf Erfüllung Ihrer frdl. Anregung vorhanden seien. Der Mitarbeiterkreis des 'Weltbilds' ist längst geschlossen. Aber ich will nichts von mir aus entschieden haben, sondern sende Ihren Brief nach Stuttgart, damit sich der Verlag selber dazu äussere. Ihr werter Namen ist mir als langjährigem Bearbeiter des 'Treppenwitzes' und als Redakteur der 'Weser-Zeitung' natürlich durchaus vertraut. Doch das hilft in vorliegendem Falle leider nicht viel [...]" - Helmolt leitete 1912-17 die "Weserzeitung" in Bremen und war von 1922 bis zu seinem Tod Chefredakteur der "Frankfurter Nachrichten".‎

Referenz des Buchhändlers : 36791

‎Helmus, A. J. R.‎

‎Tributes.‎

‎N.p.: The Author 1951. First Edition . Hardcover. Very Good. 8vo. 79 pages. Hardback bound in red cloth with titles in gilt. Light wear to the binding. SIGNED by Helmus on the front flyleaf with an inscription in different color ink but probably also by Helmus. The poet lived in Spartanburg S.C. <br/> <br/> The Author hardcover‎

Referenz des Buchhändlers : 15198

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Pages Past Used and Rare Books
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
[Bücher von Pages Past Used and Rare Books]

7,19 € Kaufen

‎HELOU, Charles‎

‎Mémoires (5 Tomes - Complet) [ Livre dédicacé par l'auteur à Maurice Druon ] Tome I : Prime jeunesse ; II : Présence palestinienne et accord du Caire ; III : Accord du Caire. Documents ; IV : Les Vérités d'un Sexennat ; V : Après la Présidence‎

‎5 vol. in-8 reliure pleine toile bordeaux, Librairie Antoine, [ Beyrouth ], s.d.‎

‎Bel envoi de Charles Helou à "S.E. Monsieur Maurice Druon Secrétaire Perpétuel de l'Académie Française et Madame Druon, avec les meilleurs sentiments de l'Auteur et son admiration toujours renouvelée". Remarquable exemplaire des souvenirs personnels et politiques de Charles Hélou (1913-2001), président de la République libanaise de 1964 à 1970, dédicacé à Maurice Druon. Bon exemplaire‎

Referenz des Buchhändlers : 70109

Livre Rare Book

SARL Librairie du Cardinal
Gradignan France Francia França France
[Bücher von SARL Librairie du Cardinal]

350,00 € Kaufen

‎HELOU, Charles‎

‎Théâtre. La vérité au bout du fusil. Où l'amour commence [ Livre dédicacé par l'auteur à Maurice Druon ]‎

‎1 vol. in-8 br., Imprimerie St Paul, Jounieh, Liban, 1994.‎

‎Bel envoi de Charles Helou à 'S.E. Monsieur Maurice Druon Secrétaire Perpétuel de l'Académie Française et Madame Druon, avec les meilleurs sentiments de l'Auteur". Etat très satisfaisant (couv. un peu frottée) pour cet exemplaire dédicacé à Maurice Druon par Charles Hélou (1913-2001), président de la République libanaise de 1964 à 1970.‎

Referenz des Buchhändlers : 70306

Livre Rare Book

SARL Librairie du Cardinal
Gradignan France Francia França France
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115,00 € Kaufen

‎Helouis-Jorelle, Joseph, franz. Konsul in Jerusalem‎

‎2 eigenh. Briefe m. Unterschrift.‎

‎Jerusalem u. Paris, 1848-1859. Zus. 3 S., 8°.‎

‎Helouis-Jorelle war von 1845-1848 französischer Gesandter in Jerusalem. - Der Empfänger der auf Französisch abgefassten Briefe ist Jacques (Jacob) Mislin (1807-1878). Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mislin konnte dank seines Onkels an der berühmten Lehranstalt von Porrentruy im Schweizer Kanton Bern studieren, wo er nicht viel später auch selbst unterrichten sollte. Der 1830 zum Priester geweihte kath. Theologe wurde 1836 auf Vermittlung des Grafen von Bombelle an den Wiener Hof berufen, wo er einer der Lehrer der Söhne von Erzherzog Franz Karl und Erzherzogin Sophie wurde und damit sowohl den zukünftigen Kaiser Franz Joseph wie auch Erzherzog Ferdinand Maximilian (später Kaiser Max von Mexiko) unterrichtete (u.a. auch in Erdkunde). Vor der Revolution von 1848 unternahm Mislin eine Pilgerreise von Wien über Budapest und Konstantinopel nach Jersusalem. Der danach erschienene Reisebericht wurde in mehrere Sprachen übersetzt und mehrfach nachgedruckt. In den folgenden Jahren leitete er die Bibliothek am Hof der Herzogin von Parma, Erzherzogin Marie Louise, wurde zum Abt von St. Maria von Deg (Ungarn), geheimer Kämmerer u. Hausprälat Papst Pius' XI., Apostolischer Pronotar, Kanoniker der Kathedrale von Großwardein, Träger zahlr. Orden (u.a. von Spanien, Parma u. des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem) sowie Mitglied zahlr. Akademien. Der Verfasser zahlr. Publikationen und Vertraute des belgischen Königs und des Grafen von Chambord blieb nach der Rückkehr von seiner Pilgerreise in Wien, wo er weiterhin in persönlichem Kontakt mit dem Kaiserhaus stand. - In einem numerierten, von Mislin eigenh. beschrifteten Papierumschlag.‎

Referenz des Buchhändlers : 40310

‎HELPS Arthur 1813 75‎

‎Autograph Letter Signed‎

‎This British writer produced a wide variety of books ranging from literary "Thoughts in the Cloister and the Crowd" 1835 to biography "The Life of Columbus" 1869 to nonfiction "Essays Written in the interval of Business" 1841 and as a versatile civil servant was highly regarded by many including Queen Victoria and Prince Albert and served as dean of the Privy Council. ALS 3pp lettersheet 4½" X 7¼" n.p. 9 January 1872. Addressed to "Thornton" Thornton Leigh Hunt 1810-73 son of writer Leigh Hunt journalist and first editor of the influential "Daily Telegraph. Near fine. On letterhead bearing the blue-embossed "Privy Council Office" insignia Helps thanks hid friend for "a very pleasant review in the Daily Telegraph Today -- at least very pleasing to the author. There was a good point taken in it -- showing an opinion of mine -- which will be valuable to me hereafter. It was in that part where the critic comments upon my chapters relating to local & imperial government. It is quite true what he says that I should have noticed the new local bodies. I will not forget this." Boldly penned. Helps is certainly referring to his latest book the just-released "Thoughts upon Government. unknown‎

Referenz des Buchhändlers : 40472

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Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
[Bücher von Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA]

80,38 € Kaufen

‎Helvetius, médecin de S.A.R. Monseigneur le Duc d'Orléans.‎

‎Traité des maladies les plus frequentes ; et des remedes specifiques pour les guerir, avec le methode de s'en servir pour l'utilité du public & le soulagement des pauvres.‎

‎français Signé par l'auteur In-12 de (32)-369-(28) pp.; basane brune, dos à cinq nerfs orné (reliure de l'époque). Nouvelle édition revue corrigée & augmentée. L'Epître à Madame la Présidente de Nesmond est SIGNEE DE LA MAIN DE L'AUTEUR : A. Helvetius D.E.M. Petites usures à la reliure (tâche brune sur le premier plat, petit manque de cuir en pied de dos).‎

‎HEMARD (Joseph).‎

‎Gens que j'ai connu.‎

‎1930 1 Manuscrit original et recueil d'articles, sous couverture bleue, 25 feuillets non numérotés, (1930).‎

‎Ensemble d'articles manuscrits sur l'entourage artistique de Joseph HEMARD. Savoureuses anecdotes sur un concierge artiste, sur les artistes Lucien Boyer et Misti Gayraud et le duc de Mornas Le Duel de Legat, Le Père Henriot... Petites taches et plis.‎

Referenz des Buchhändlers : 15328

Livre Rare Book

Librairie Chrétien
Paris France Francia França France
[Bücher von Librairie Chrétien]

350,00 € Kaufen

‎Hemingway, Ernest, American novelist, Nobel laureate (1899-1961).‎

‎Collection of 3 typed letters (1 with some autograph lines, all signed ("Ernie"). San Francisco de Paula (Cuba), 1953-1955.‎

‎Large 4to. Altogether 3¼ pp. on 4 pp. With one autogr. envelope. To George Brown, the owner of a gymnasium in Manhattan, Hemingway's personal trainer, boxing coach, and friend. - I: Hemingway's affection for his sporting pal is evident in this revealing and highly personal letter, written shortly before Ernest and Mary left for an African safari: "How are you kid? Mary sends her best. We are fine and in very good shape and think of you often. Were out on a trip together on the boat for two weeks and we go to bed every night after it gets dark and have plenty of time to talk and to sleep good [...]". Hemingway then gives news of his sons, and mentions his youngest son ("Gig"), who, in his early twenties, was turning violently hostile to his father: "I am sorry I spoke against Gig since he is a friend of yours and used to be of mine as well as my favorite son. But he changed very strange very fast. As bad as though the devil was managing him. I couldn't ever see him again; not even to go and see him hanged. But if he seems good to you, O.K. I haven't heard from him since last November when he came of age [...]" (Finca Vigia, San Francisco de Paula, Cuba, May 12, 1953). - II: Written on the eve of the latter's visit to Cuba and while preparations are being made for the film of The Old Man And The Sea: "George you can't have any confidence in any of those characters. They are all tighter than a hogs ass in fly time. That Goldwyn kid was nice as could be when it was a question of seeing us and thus becoming an old pal of old Ernie […]" (ibid., August 18, 1955). - III: Written from his sickbed. Preparations were still being made for the film mentioned above, and Hemingway had spent September trying to get actions shots of leaping marlins for the producer Leland Hayward. Apparently, too, Hemingway was making an effort to get Brown involved in getting Spencer Tracy in shape, for he writes: "I am very sorry about [Peter] Viertel [wrote the screenplay] behaving so carelessly. He is a very selfish boy but I think he has a little bit of an excuse in that he was with Zinneman on the script and was expecting you out there. While Zinneman was down here we discussed the whole thing about your getting Spencer in shape and agreed it was absolutely necessary and we spoke about it again on the long distance phone […]" (ibid., November 25, 1955; with several autogr. lines in pencil). - On personal stationery of Finca Vigia. - Partly light-soiled, otherwise in fine condition.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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12 500,00 € Kaufen

‎Hemingway, Ernest, American novelist, Nobel laureate (1899-1961).‎

‎Typescript letter signed ("Ernest Hemingway") with autograph corrections and postscript. Key West (Florida), 24. XII. 1935.‎

‎4to. 1¼ typescript pp., ¾ autograph page (in pencil). With typescript envelope. Important, unpublished letter to the leftist activist and writer Abner Green in New York, remarking on American literary circles and the use of advocating against fascism: "[...] But one thing you don't need to worry about is the way the boys think I'm lousy. If you are ever very popular you will be very unpopular sooner or later. Only one thing will avoid that and that is devoting your live [!] to being popular or being fashionable [autograph insertion: 'ie., Galsworthy - Lewis right now I think - maybe wrong'] and that means that you won't do anything worth a damn and will stink as soon as your are dead. I've insulted all the bastards who make and keep your ['fame', stricken out and corrected to:] reputation while you are doing it so I do not have to carry that as an added weight and have only my stuff to devote myself too [!]. As long as I can write will always be popular again sooner or later whether want to or not. What the boys say is what is fashionable. Hell I was fashionable as you want but when it was going on I stayed away from the country and never saw anybody that read my stuff. They don't really care anything about writing and they know nothing about it. Right now if I could write Hamlet the Marxian slanted critics would say it was lousy. But if I came out as a communist I could write straight shit slanted and they would say it was marvellous and world moving epochistic [...] It's funny though how literary people hate fishing and shooting. They also hate kidding. If you kid that means you can't really be any good because they wouldn't kid because that would mean a loss of their dignity [...] I was talking with Jack Lawson (John Howard Lawson) and I was kidding about suicide, making some joke about it and he walked out of the room announcing his brother committed suicide and he would hear no jokes about it. Well so had my old man and plenty of others in the family. What was this starting to prove? Oh yes you mustn't make jokes if you are a serious writer. I think you slipped on the Malady of Power piece. That was meant to reach people that the other one wouldn't; the people who if they saw a serious piece by me wouldn't read it. They sold 50,000 copies of that notes on the next war in Hungary in pamphlet form. The piece on Wings Over Africa will raise plenty hell there too and will do plenty of damage smuggled into Italy as a pamphlet. What's better? To do that? Or sit around with Sidney Kingsley, Clifford Odets, Archibald MacLeish and Genevieve Taggard at a restaurant and discuss steps we must take against War and Fascism? Well lets not get into that. The difference is that if you go to the meetings and put your name on the letterheads you are fashionable and if you do your goddamndest against War and Fascism knowing what both of them are and haveing [!] seen plenty of both and how to hit them where they hurt and keep on trying to do it why you are a shit who writes [inserted: 'rubbish'] for the Men's Clothing Trade Journal [... ]". - In the autograph postscript Hemingway promises to send Green a copy of a text published in "Esquire" and his 1935 work of nonfiction "Green Hills of Africa", also mentioning his wish to settle down and write long novels: "Don't bother to spend 50c on the Feb. Esquire. I get one free and will tear the piece out and send it to you. You were smart about the country in Green Hills - I had to learn to do that you see - Learning my trade if I could ever of write a big novel sometime with all the different kinds of people and the country and the whole damned thing it would be worth having learned to do - after I go where I want to go and see what I want to see before I die. But I have worked hard enough to be entitled to live my life for a while because you are dead so damned soon. Am going to settle down somewhere where there is a good trout stream and do nothing but write every morning - and fish every afternoon, write long novels. But not ready to do that yet. Haven't you any curiosity about the different continents or places?". - Inherently fragile; browned, edges frayed and chipped, small marginal tears. Provenance: sold in 1991 as part of Abner Green's papers at Sotheby's New York (12 December, lot 47). Later sold separately by Sotheby's on 25 Nov 1997 (lot 84). Not in Baker, Selected Letters.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

8 500,00 € Kaufen

‎Hemingway, Ernest, American writer and Nobel laureate (1899-1961).‎

‎Autograph inscription signed ("Ernest Hemingemingway"). Paris, 18 Dec. 1956.‎

‎Large 8vo. 1 p. A playful inscription to the leaf of a Paris salonnière's guest book: "To Anna chez elle à où qu'elle se trouve - de son ami / Ernest Hemingemingway". - Edges a little browned. The verso has an additional French inscription by the pianist Magda Tagliaferro.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

7 500,00 € Kaufen

‎Hemingway, Ernest, American writer and Nobel Laureate (1899-1961).‎

‎Inscription signed. [Havana], 27. III. 1952.‎

‎Original Cabaret Nacional envelope with reproduction photo print mounted. 188 x 253 mm. Inscribed by Hemingway in red ballpoint, "To my friend Andy drinking and enjoy [!] of a wonderful night with my best wishes / Ernest Hemingway". The envelope on which the inscription is written advertises the Cabaret Nacional, a club in Havana which is the presumed location of the aforementioned drinking and wonderful night. A later photographic print of Hemingway, bottle of rum in hand, has been pasted into the envelope, likely replacing an earlier photo which was damaged or lost. - The Cabaret Nacional can still be found in the basement of the Gran Teatro, and was a haunt for Hemingway, who in the 1950s was spending most of his time in or near Havana, where he enjoyed the nightlife. A different hand has dated the envelope "Habana Marzo 27 de 1952", placing this in the period just after the publication of the critically panned "Across the River" and "Into the Trees" and shortly before Hemingway would write "The Old Man and the Sea", which would win him the 1954 Nobel Prize for Literature. - Envelope severely worn and chipped, signature bright and clear.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

3 500,00 € Kaufen

‎Hemmerling, Kurt Johannes, Architekt (1898-?)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 6. IV. 1956, 4°. 2 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Das erste neue Theater in Deutschland zu eröffnen ist schon eine große Aufgabe. Wie Sie vielleicht von unserem Freund Paul Kuhnert erfahren haben werden, bin ich in der Deutschen Bauakademie Berlin der Demokratischen Republik in Ostberlin tätig und führe dort die wissenschaftliche Abteilung für den Theaterbau und die Bühnentechnik [...] Theaterbau zu betreiben ist heute ein heißes Eisen [...] ich wollte ja nur andeuten, daß es notwendig ist sich ernsthaft mit dem Problem Theaterbau auch in Kreisen der Theaterschaffenden zu beschäftigen und würde mich freuen, wenn ich bei Ihnen [...] dafür Verständnis finde [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 36979

‎HEMPEL, Frieda (1885-1955)‎

‎Inscribed Photograph Signed‎

‎German operatic soprano who sang with the New York Metropolitan Opera from 1912 to 1919; renowned for her wildly popular Jenny Lind concerts in the 1920s. IPS 3½" X 5½" n.p. n.d. Inscribed to pianist John G. Leiser. Fine. Striking full-length outdoors pose in fur coat standing in an elaborate formal garden boldly inscribed in black fountain pen across the center "To John G. Leiser / with all good wishes / Frieda Hempel." With original envelope. Accompanied by TLS from secretary 2pp 8½" X 11" New York NY 1926 March 19. Addressed to John Leiser. Very good. Tells "the origin of the Jenny Lind concerts": "In 1920 the year of the 100th anniversary of Jenny Lind's birth the St. Eric Society of New York. wanted to honor the memory of the great singer in some way. it was decided the celebration should take the form of a reproduction of the first Jenny Lind concert given in America which as you know was held in Castle Garden in 1850. The President and also members of the committee of the society approached Miss Hempel on the subject of appearing in the role of the beloved Jenny Lind. Miss Hempel after considering the matter an entire summer finally consented and spent many weeks reading and studying for the novel role. The concert eventually took place at Carnegie Hall October 6th 1920. The success of the performance was unprecedented." With original envelope. unknown‎

Referenz des Buchhändlers : 27464

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Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
[Bücher von Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA]

84,61 € Kaufen

‎Hempel, Frieda, Sängerin, Sopran (1885-1955)‎

‎Porträtpostkarte (Originalfotografie) mit eigenh. Widmung und Unterschrift auf der Bildseite.‎

‎o.J. Berlin-Zehlendorf, 28. XI. 1906, 14 x 9 cm. Unter Glas und schwarze Leiste gerahmt.‎

‎In "Rigoletto". - Hempel debütierte 1905 und sang zunächst in Berlin, wurde als "des Kaisers Lerche" schnell berühmt. 1912 folgte sie einem Ruf an die Metropolitan Opera in New York City, wo sie unter anderem häufig mit Enrico Caruso auftrat.‎

Referenz des Buchhändlers : 53624

‎Hempel, Fritz, Rechtsanwalt (fl. 1920).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit eh. ausgefülltem Formularteil und eh. Namenszug. Schwerin‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre, gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'" und gedr. Formular für biograph. Daten, aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Als Genossenschaftler denke ich bei den Mitteln und Wegen zum Wiederaufstieg Deutschlands an die genossenschaftliche Arbeit [...] Ganze Bevölkerungsschichten wie Berufszweige und Stände stehen sich heut noch fremd und verständnislos gegenüber [...] Daß Fleiß, Sparsamkeit und Lust und Liebe zur Arbeit hinzutreten müssen, ist selbstverständlich [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Fritz Hempel wurde für die Anthologie als Direktor des Raiffeisenverbands in Schwerin angefragt. Koslowsky 324.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

350,00 € Kaufen

‎Hemsen, Theodor, Schriftsteller (1826-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. IV. [1877].‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Indem ich Ihnen dankend den Empfang des neuen Epos von Mertens bestätige und eine baldige Besprechung zusage, möchte ich zugleich mich erkundigen, ob Sie vielleicht Kürnberger's Lit. Herzenssachen an mich geschickt haben? Der Schlußpassus Ihres Billets lässt das ahnen, mir ist jedoch das Buch gar nicht zu Gesicht gekommen. Haben Sie es wirklich an mich persönlich befördert, dann hat es irgend Jemand mir vorenthalten […]". - Ferdinand Kürnbergers "Literarische Herzenssachen. Reflexionen und Kritik" war 1877 bei Rosner in Wien erschienen; bei Mertens "neuem Werk" wird es sich wohl um Ludwig von Mertens' episches Gedicht "Ein deutscher Bürgermeister" gehandelt haben, das im selben Jahr Verlag erschienen war. - Mit gepr. Briefkopf "Redaction der Constitutionellen Vorstadt-Zeitung".‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
[Bücher von Inlibris]

220,00 € Kaufen

‎HENARD Robert.‎

‎Les Richesses d'art de la ville de Paris. Les Jardins et les Squares...‎

‎1911 Paris, Librairie Renouard, H. Laurens éditeur, 1911; grand in-8° broché , couverture vert d'eau illustré et vert et ocre, titre en verte et ocre au dos et 1er plat; (4), 276pp.; illustré de 64 planches photographiques hors texte. Rares rousseurs en bordure de 4 feuillets, couverture légèrement frottée, petite tache d'encre noire au bas du 1er plat.‎

‎Exemplaire comportant un envoi autographe signé de l'auteur sur le faux-titre. On a joint une carte postale ancienne du Jardin du Palais Royal et 3 photographies originales du même jardin de 7,5 cm x 11, 5 cm. ( GrD2)‎

Referenz des Buchhändlers : 10146

Livre Rare Book

Livres Anciens N. Rousseau
Reuilly France Francia França France
[Bücher von Livres Anciens N. Rousseau]

45,00 € Kaufen

‎Henckel von Donnersmarck, Karl Josef Erdmann Graf, Geheimrat und Kämmerer (1688-1760).‎

‎Gedrucktes Dokument im Namen Maria Theresias mit eigenh. U. Graz, 28. VIII. 1748.‎

‎4 SS. mit 4 hs. Zeilen auf Doppelblatt. Folio. Mit papiergedecktem Siegel. Zusammen mit zweitem Druck mit eingedruckten Namen der Unterzeichner. An die Vertreter der ersten beiden Stände des Fürstentums Steiermark gerichtetes Dekret mit der Aufforderung zur Übermittlung von Vermessungsunterlagen sämtlicher Besitztümer im Rahmen der sog. Rektifikation des Grundsteuerwesens: "Wir Maria Theresia von Gottes Gnaden Römische Kayserin [...] Entbieten Unseren samtlichen Geist- und Weltlichen treu-gehorsamsten Vasallen und Unterhanten, welche in Unserem Erb-Herzogthum Steyer begütert, angesessen, oder wohnhaft seynd, Unsere Kayserl. Königl. Gnade, und alles Gutes. Ihr habt aus Unserem untern 25ten Junii gegenwärtigen Jahrs an Euch erlassenen offenen Patent das mehrere zu entnehmen gehabt, daß Wir in Unseren Herzogthum Steyer eine allgemeine Landes-Bereitung blos allein von darumen allergnädigst resolviret, damit in Re tributaria ein Neben-Stand gegen den anderen nicht praegraviret, sondern die Contribuenten ad intra nach der Gott-gefälligen Gleichheit rectificiret werden, folglich ein jedwederer auf einerley Art, Maaß und Weise, jedoch nach Proportion seines Besitzthums die allgemeine Landes-Bürden um so leichter ertragen möge. Es haben euch auch Unser untern 27ten verflossenen Monats Julii in Land publicirte Patent, und die unter einstens mitgetheilte Fassions-Formularien ausführlich belehret, wie und auf was Art bey diser Landes-Rectification jedermänniglich seine besitzenden Realitäten zu bekennen schuldig? daß Wir mithin nichts gewisser dann eine schleunige Vollziehung dises Unseres allergnädigsten Befehls von euch vermuthet hätten [...]". - Die von 1748 bis 1756 in den österreichischen Erblanden durchgeführte "Rectification" kann als erste Katastierung Österreichs angesehen werden. Für den Theresianischen Kataster wurden allerdings nur bei Weigerung amtliche Messungen durchgeführt. Erst dem Josephinischen und dem Franziszeischen Kataster (ab 1817) lagen systematische Vermessungen zugrunde. Das vorliegende Dekret ist eine Ermahnung zur Meldung der Vermessungsdaten, die mit Regeln und Tabellen zur Vermessung verschickt wurde: "Da Uns aber die immittels hervorgekommene Umstände zu erkennen geben, daß denen wenigsten unter euch der Begrif diser vorgeschribenen Einlags-Reglen beywohne [...], als haben Wir Uns weiters allergnädigst entschlossen, euch alle die aus denen jüngsthin publicirten Fassions-Formularien geschöpfte Anstände und Zweifel gäntzlich zu benehmen, auch die weitere etwanige Entwürffe und daraus entspringen mögende Verzögerungen zu heben, nicht nur allein durch beygehende Maas-Reglen alles das jenige, was Wir hierinfalls pro norma statuiret, zu euerer gäntzlichen Information umständlich zu erklären, sondern auch die zur vollkommenen Vorschrift andienende neue Bekanntnuß-Tabellen [...]". - Gezeichnet vom Kämmerer und Präses der Rectifications-Kommission für Steiermark Karl Josef Henckel von Donnersmarck, dem Hofvizekanzler Joseph Christoph Freiherr von Waidmansdorf sowie dem Beamten Johann von Apostlen. Minimal braunfleckig und angestaubt. Im beiliegenden Zweitdruck sind die Namen der Unterzeichner gedruckt (beschnitten und mit hs. Aktenvermerk).‎

MareMagnum

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Wien, AT
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‎Henckell, Karl, Schriftsteller (1864-1929)‎

‎2 eigenh. Postkarten mit U.‎

‎o.J. München, Kufsteinerplatz 1, 1923-24, Zus. 2 Seiten. Mit Adresse.‎

‎An den Lehrer Eugen Rösch (1892-1972) in Kempten. - I. Eigenh. Porträtpostkarte (Silbergelatine-Fotografie) mit eigenh. U. auf der Bildseite. 3. III. 1923: "[...] ihre warmen Zeilen haben mich in hohem Grade erfreut und ich danke Ihnen von Herzen dafür. Nichts kann einem Dichter lieber sein als ein so unmittelbarer Ausdruck der lebendigen Wirkung, die seine Lieder erzeugen. Und daß Sie diese Wirkung noch weiter ausbreiten und im dortigen Volksbildungsverein aus meinen Büchern vorlesen wollen, ist mir eine wertvolle Nachricht. Vielleicht lassen Sie mich dann einmal wissen, wie die Hörer ihre Anregungen aufnahmen und ob sie Freude daran erlebten [...]" - II. Eigenh. Postkarte mit U. 7. V. 1924: "[...] Für ihren freundlichen Glückwunsch zu meinem 60. Geburtstage danke ich Ihnen aufs herzlichste. Die Gabe, die Sie mir darbringen, ist wohl die schönste und wertvollste, die ich mir wünschen kann: des Liedes Saat hinaus zu tragen in die Herzen der Menschen und Boden zu bereiten für diese Saat [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 56523

‎Henckell, Karl, Schriftsteller (1864-1929)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript mit U. und eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. München & Aarau, 1. I. 1902 & 5. IV. 1915, (21 x 15,5 cm & 9 x 14 cm). 2 Seiten..‎

‎"Sturm. Lang schon lag auf der Lauer, | Leise sausend, | Heimlicher Sturm. | Plötzlich näher und näher brausend | Überfällt er die Welt. | Frühlingsschauer | Bringt er dem atemschöpfenden Land. - | Sturm! | Was in verzehrender Sehnsucht harrte, | Schier begraben in schweigender Qual, | Was die luftspiegelnde | Hoffnung narrte, | Mit einem mal | Hebt es die Häupter. | Und aus der lähmende Stille | Endlich gebrochenem Bann | Schwillt des Lebenserlösender Wille | Wieder höher | Und höher an. | Denn nur Hörige dulden gelassen, | Was des Rechtes Würde verhöhnt, | Freiheitsliebende Menschen hassen, | was mit Unbill | Die Unbill krönt. - | Seht ein Sturm, | Ist langsam gekommen, | Jetzo bläst er gewaltig ins Horn, | Wer hinhorchte, | Hat längst ihn vernommen - | Städte erschüttert, | Länder reinigt sein herrlicher Zorn." Ansichtskarte: "Ihren Glückwunsch erwiedert bestens". - Jeweils mit rotem Sammlungsstempel.‎

Referenz des Buchhändlers : 61043

‎Henckell, Karl, Schriftsteller (1864-1929).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 29. XI. 1914.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Kondolenzbrief an den Schriftsteller Alfons Petzold (1882-1923): "[...] ich finde keine Worte, um Dir - lass mich von heute an das brüderliche Du gebrauchen und gewähre es mir - meinen Schmerz und meine Erschütterung über Dein Telegramm auszudrücken [...] wer mußte es nicht fühlen, was Ihr einander wart, wer Euch einmal zusammen gesehen! [...] Du hast mir wie kein anderer Mensch durch Dein Leben gezeigt, in welchem Grade innerste, hohe Geistkraft und Seelenmächtigkeit obsiegen kann - ich habe da nie etwas anderes als tiefe, demütige Bewunderung empfunden, aber ich würde es begreifen, wenn Du vor diesem Schlage versagtest. Irgend eine Grenze ist menschlicher Willensstärke gesetzt. Und an diese rückt Dich der Tod der liebsten Frau heran [...]". - Durch die Sozialistengesetze (1878-90) der Möglichkeit zur Verbreitung seiner Lyrik beraubt, ging Henckell 1890 nach Zürich, gründete 1896 einen Selbstverlag und wurde Mittelpunkt der 'Zürcher Kolonie', einer Exilgruppe deutscher Künstler und Schriftsteller, der u. a. Gerhart Hauptmann (1862-1946), Frank Wedekind (1864-1918) und die Brüder Heinrich und Julius Hart (1855-1906 bzw. 1859-1930) angehörten. 1902 wieder nach Deutschland zurückgekehrt, wandte sich Henckell zunehmend unpolitischer Lyrik zu und zog sich in den 20er Jahren, seiner sozialistischen Ideale nach und nach beraubt, neuerlich in die Schweiz zurück. Vgl. Kosch II, 924.‎

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Wien, AT
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300,00 € Kaufen

‎Henckell, Karl, Schriftsteller (1864-1929).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. München, 18. V. 1923.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Knappe Grüße an Josef Wesely. - Durch die Sozialistengesetze (1878-90) der Möglichkeit zur Verbreitung seiner Lyrik beraubt, ging Henckell 1890 nach Zürich, gründete 1896 einen Selbstverlag und wurde Mittelpunkt der ‘Zürcher Kolonie', einer Exilgruppe deutscher Künstler und Schriftsteller, der u. a. Gerhart Hauptmann (1862-1946), Frank Wedekind (1864-1918) und die Brüder Heinrich und Julius Hart (1855-1906 bzw. 1859-1930) angehörten. 1902 wieder nach Deutschland zurückgekehrt, wandte sich Henckell zunehmend unpolitischer Lyrik zu und zog sich in den 20er Jahren, seiner sozialistischen Ideale nach und nach beraubt, neuerlich in die Schweiz zurück. Vgl. Kosch VII, 873f.‎

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Wien, AT
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75,00 € Kaufen

‎Henckell, Karl, Schriftsteller (1864-1929).‎

‎Eigenhändige Sentenz mit U. Bern, o. D.‎

‎1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). In Form eines Gedichts mit dem Titel "Deutsche Sendung": "Über die Grenzen tragen / Wir Wesen, Wirken und Wort, / Weiten Weltsinn, geistmächtiges Wagen / Errungener Freiheit fort [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. - Zu Beginn der 1920er Jahre waren Karl Henckells "Gesammelte Werke in 5 Bänden" erschienen. - Kalligraphisch ansprechend gestaltetes Blatt. Koslowsky 280.‎

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Wien, AT
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350,00 € Kaufen

‎Hendershot, Peggy‎

‎Collected Poems‎

‎N.p.: N.p. First Edition First Printing . Soft cover. Fair. 8vo. 46 pages. Slim soft cover bound in grey wrappers. Rubbing and wear to the binding which is also foxed. A sound copy and clean within. The front cover has the name and address of poet Ann Deagon inkstamped on the lower corner. SIGNED by the author on the title page. <br/> <br/> N.p. paperback‎

Referenz des Buchhändlers : 032880

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Pages Past Used and Rare Books
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
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10,58 € Kaufen

‎Henderson, Cornelia Wearn‎

‎Early Charlotte and Mecklenburg County for Children‎

‎Charlotte NC: Crabtree Press Publisher 1968. First Edition First Printing . Paperback. Very Good. Bob Parati. 8vo. 60 pages. SIGNED softcover in yellow wrappers. Covers show some rubbing. Author has signed front flyleaf. Pages toned but sound. <br/> <br/> Crabtree Press, Publisher paperback‎

Referenz des Buchhändlers : 030325

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Pages Past Used and Rare Books
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
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21,15 € Kaufen

‎HENDERSON, Skitch (1918-2005)‎

‎Signed Postal Cover‎

‎The popular bandleader and pianist was a regular on Frank Sinatra and Bing Crosby's radio shows and was the original bandleader on Steve Allen's "Tonight Show" in the 1950s. Signed Postal Cover 6½" X 3½" cancelled in Henderson's hometown Halstad Minnesota on the date of his birth 27 January 1972. Single 8-cent U.S. flag stamp at upper right. Near fine. NOT a First Day Cover but an enterprising admirer had this cover cancelled at an appropriate place on an appropriate date hence the relevance. With original transmittal envelope and transmittal letter on Tulsa Philharmonic Orchestra letterhead from Henderson's secretary. unknown‎

Referenz des Buchhändlers : 24316

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Main Street Fine Books & Manuscripts, ABAA
United States Estados Unidos Estados Unidos États-Unis
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21,15 € Kaufen

‎Hendrich, Hermann, German painter (1854-1931).‎

‎Autograph postcard signed. [Postmark: Hirschberg-Grünthal, 2 May 1916].‎

‎Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Mit deutschem Gruß [...]". - Inspired by the works of Richard Wagner as well as by Goethe's "Faust", Hendrich created monumental paintings with themes from German and Norse mythology, as well as several "art halls" including the "Sagenhalle" in Schreiberhau and the "Walpurgishalle" in Thale. - A few small ink spots. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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Wien, AT
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180,00 € Kaufen

‎Hendrich, Hermann, Maler und Lithograph (1856-1931).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Bestätigt einem Herrn Friedrich Schafranek in Frankfurt den Empfang von 1000 Mark. - Hendrich entnahm seine Motive vorwiegend der germanischen Mythologie, war stark beeindruckt von der Musik Richard Wagners und malte neben Darstellungen aus dessen Opern Bilder mit spuk- und gespensterhaften Themen. Er war auch als Landschaftsmaler tätig. - Beschnitten (mit Textverlust).‎

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Wien, AT
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80,00 € Kaufen

‎Hendrichs, Hermann, Schauspieler (1809-1871).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Zürich, 28. X. 1867.‎

‎½ S. 8vo. "Wenn Ew. Wohlgeboren mich für würdig dazu halten, so bitte ich ergebenst um die mir zugedachte Auszeichnung […]". - Mit Vermerken in Buntstift. Gefaltet. - Nach seinem Debüt 1831 in Darmstadt wurde Hendrichs bis 1837 als erster Liebhaber nach Frankfurt/Main engagiert, dann spielte er bis 1840 in Hannover und bis 1844 in Hamburg. Seine Lebensstellung fand er am Hoftheater in Berlin, wo er bis 1868 in oft heroischen Rollen (Tell, Faust, Götz, Egmont) tätig war. Nach seiner Pensionierung als Königlicher Hofschauspieler im selben Jahr war er gelegentlich noch am Berliner Victoria-Theater tätig, dessen Direktor er 1871 wurde.‎

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Wien, AT
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120,00 € Kaufen

‎Hendrik, Gf. van den Bergh, General (1573-1638).‎

‎Brieffragment mit eigenh. U. Roermond, 9. XI. 1627.‎

‎2 SS. Folio. Mit Siegel. ''[...] walten, wie mit anderen Ihren gütteren, macht haben sollen, zu welchem ende Hochgemeldter Ihrer Ex. das ob angezogene Testament Frauwen Odilianen geborner von Flodroff zu Leuth etc. Item der zwischen dem Freyhern zu Virmundt und Erbmarschaleken Morrien den 4. Aprilis Anno 1623 auffgerichter ErbKauffbrieff, ferner der zwischen jetz wolgemeldtem Freyherrn zu Virmundt etc. unnd Frauwen Isabellen geborner von Dorth, Freyfrauwen von Flodroff etc. den 29 Januarii dieses noch lauffenden Jahrs beschlossener Vertragh, wie nicht weniger eine von Herrn Adrian Balthasarn Freyherrn von Flodroff zu Leuth etc. auff Seine Gemahlinne vor den Scholteßn zu Zutphen verlehnte und gegebene Vollmacht, in originalibus würcklich eingeliefert, in massen hochgemeldte Ihre Ex. solche vier originalia ohnverletzt empfangen zu haben, hiemit bekennen thun, und ist dieser Erbkauff und Cession geschehen, vor eine gewisse und genugsame Summ geldts, so hochgedachte Ihre Ex. den mehr berürtten Freyherrn und Frauwen zu Virmundt, darvor zu Ihrem begnügen, außgerichtet, deren bezahlung Sie sich hiemit bedancken, und ihre Ex. und dero Erben, darob bestendiglich quitiren, dabey auch festiglich versprechen, dießfalß genusame Wehrschafft zu leisten, und zum Fall Ihr Ex. nach außer halb Rechtens gethaner ernster anmahnung, und da dieselbe mit verfangen wurde nach gerichtlicher Interpellation, deß Underpfandts persecution, und derauff Innerhalb zweyen Jahren erfolgter Rechtmessiger sententz, angeregte fünff und zwantzig tausendt Reichsthlrs nit erlangen, noch sich deren habhaft machen köndten, alßdann solche fünff und zwantzig tausendt Reichsthalers mehrhochgedachter Ihrer Excell. und dero Erben, gegen genugsame quitung und heraußgebung obvermeldter deroselben eingelieferter vier original Instrumenten und Urkunden zu restituiren [...]". - Mit der Montage eines weiteren Briefteils verso, vermutlich einem Teil des ansonsten fehlenden ersten Blatts des vorliegenden Briefes.‎

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Wien, AT
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1 200,00 € Kaufen

‎HENER RENE‎

‎AU JARDIN DE L' ATTENTE‎

‎PARIS POINTS & CONTREPOINTS 1952 1 volume grand in-8 carré broché de 33 pages en cahiers non cousus , couverture rempliée , tirage à 367 ex. sur crèvecoeur du Marais ( n° 75 ) , avec un envoi autographe , très bon exemplaire . Bon Couverture souple‎

Referenz des Buchhändlers : 002358

Livre Rare Book

Librairie Ancienne Philippe Bertrandy
Le Puy en Velay France Francia França France
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15,00 € Kaufen

‎HENER René - (Maurice Bousquet dit) - Editeur et poète français - (1911 - 1979) -‎

‎Lettre Autographe Signée à "Mon cher Pierre" (Pierre Béarn) - Le 16 decembre 1969 -‎

‎2 pages in4 - bon état -‎

‎A propos d'un éditeur peu scrupuleux: "Il est difficile d'obtenir des renseignements sur ton correspondant - Mais ce Monsieur qui prends la fuite devant son bilan n'est certainement pas un honnête homme"...-.. Il lui recommande de ne pas perdre son temps avec lui...- [Fondateur de la revue "Points et Contrepoints" dont le fond est à la bibliothéque universitaire d'Angers] -‎

Referenz des Buchhändlers : GF25166

Livre Rare Book

Galerie Fert
Nyons France Francia França France
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100,00 € Kaufen

‎HENER René - (Maurice Bousquet dit) - Editeur et poète français - (1911 - 1979) -‎

‎Lettre Autographe Signée à "Mon vieux" (Pierre Béarn) - Le 24 septembre 1970 -‎

‎1 page 1/2 in8 - bon état -‎

‎A propos du prix de l'Académie française", "Depuis quand notre magnifique société distingue les "vrais" poètes - ..."J'aime ton dialogue et cela me suffit".. - Il prends son poème pour sa revue et annonce la sortie d'un livre de Muselli - Fondateur de la revue "Points et Contrepoints" dont le fond est à la bibliothéque universitaire d'Angers -‎

Referenz des Buchhändlers : GF25165

Livre Rare Book

Galerie Fert
Nyons France Francia França France
[Bücher von Galerie Fert]

50,00 € Kaufen

‎HENER René - [Maurice Bousquet dit] - [1911 - 1979] - Directeur de Points et Contrepoints - Ecrivain et Poète français -‎

‎2 Cartes Autographes Signées à Pierre Béarn - 1973 et 1975 -‎

‎4 pages in12 - bon état -‎

‎Il présente pour le mandat des poètes Anne Marie de Backer puis Margueritte Grépon "dont la situation est précaire" -‎

Referenz des Buchhändlers : GF23029

Livre Rare Book

Galerie Fert
Nyons France Francia França France
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50,00 € Kaufen

‎Hengeler, Adolf, German painter (1863-1927).‎

‎Autograph signature. Munich, 15. III. 1918.‎

‎Oblong 8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau. - A prominent illustrator of the humoristic magazine "Fliegende Blätter" from 1884, Hengeler started painting in 1900 and specialized in Bavarian and Allgäu landscapes populated with people as well as putti and mythical creatures, before turning towards biblical motifs in his later career. - Round postal stamp; 2 small creases. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.‎

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Inlibris
Wien, AT
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180,00 € Kaufen

‎Hengeler, Adolf, Maler und Illustrator (1863-1927).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Namenszug. München, Mai 1907.‎

‎1 S. Qu.-kl.8vo. Adolf Hengeler absolvierte eine Lithographenlehre und wechselte anschließend an die Kunstgewerbeschule in München, seit 1885 studierte er an der dortigen Kunstakademie. Seit seiner Studienzeit war Hengeler Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter", für die er im Laufe der Zeit mehrere tausend Zeichnungen anfertigte, vorwiegend humorvolle Karikaturen, aber auch Tierdarstellungen. "Seit der Jahrhundertwende befaßte er sich zunehmend mit der Malerei, im Stil beeinflußt von Lenbach, Spitzweg, Arnold Böcklin und Stuck. Seine idyllisch-unbeschwerten Darstellungen von Fabelwesen, Tieren und Menschen in der Natur (in meist warmen Brauntönen) waren beliebt und in zahlreichen Ausstellungen zu sehen" (DBE). Daneben war er als Dekorationsmaler tätig (Häuserfresken in Murnau, Rathaussaal in Freising) und lehrte seit 1912 als Professor an der Münchner Kunstakademie.‎

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Wien, AT
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90,00 € Kaufen

‎Henikstein, Gustav Wilhelm Alfred Freiherr von, Militär (1840-1909).‎

‎Eigenh. Visitkarte. O. O., 5. II. o. J.‎

‎1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank "für die gütigst zugesendete Karte!". - Mit kleinen Stecknadeldurchstichen im linken Rand; am unteren Rand verso leicht gebräunt.‎

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Wien, AT
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120,00 € Kaufen

‎Henisch, Peter, Schriftsteller (geb. 1943)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Wien), 11. VII. 2017, 8°. 1 Seite.‎

‎"[...] ein Autograf in illustrer Gesellschaft [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 51289

‎Henke, Ernst, Theologe (1804-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Marburg, 16. IX. 1854.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Kollegen im Vorfeld des Kirchentags von 1854 in Frankfurt/M.: "In Ihrem Briefe, welchen mir Fräulein Fulda mitbrachte, waren Sie so gütig es wünschenswerth zu finden, daß ich auf den Kirchentag kommen möge; 'wir wollen dann über die Archäoloige u. a. weiterreden', setzten Sie hinzu. Eben solches Weiterreden mit Ihnen vor andern lockt mich nun auch allmählich so sehr, daß ich große Lust hätte zu kommen; nach der gedruckten 'Einladung' soll man sich aber 'bis spätestens zum 15. August' um ein Logis bei 'Hn. Buchhändler Christian Winter, Paulsgasse No. 5' gemeldet haben, und das habe ich nicht gethan, und Lust und Geld in einem großen frankfurtischen Gasthofe 8 Tage zu sitzen habe ich auch nicht. Was ist da noch zu thun? Sind Sie etwa so wohl bekannt in Frankfurt, und vielleicht mit einem oder dem anderen der Herren vom Comite, daß Sie trotz der Verspätung meinen Namen und meine Meldung zu einem Logis noch mit Aussicht auf einen wünschenswerthen Erfolg dorthin gelangen lassen könnten? [...]" - Der jüngste Sohn des bedeutenden Theologen Heinrich Henke studierte in Göttingen und Jena Theologie. Ab 1828 unterrichtete Ernst Henke am Collegium Carolinum in Braunschweig; 1833 folgte eine Anstellung als ao. Professor in Jena. 1836 kehrte er als Konsistorialrat und Rektor des Predigerseminars in seine Heimat Wolfenbüttel zurück. Bereits 1839 erfolgte der Ruf als ordentlicher Professor an die Universität Marburg, wo Henke bis zu seiner Emeritierung lehren sollte. - Mit Sammlernotiz in Tinte, geringen Spuren von alter Montage und minimalem Randeinriss.‎

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450,00 € Kaufen

‎Henke, Ernst, Theologe (1804-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wolfenbüttel, 10. IX. 1839.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Professor in Marburg, im Vorfeld von Henkes Berufung ebendorthin. Henkes ersehnte Rückkehr in die akademische Theologie wurde durch die Nachricht getrübt, dass seine Berufung an die Universität Marburg durch das kurfürstlich hessische Ministerium des Inneren nicht dem Vorschlag der Fakultät entsprach. Henke bittet den befreundeten Adressaten daher um eine Einschätzung, ob er bei Annahme des Rufes dennoch auf kollegiale Aufnahme hoffen dürfe oder in "unerfreuliche Verhältnisse" hineingeraten werde: "Werde ich denn nun (das möchte ich fragen), wenn ich komme, ohne daß ich von der Universität vorgeschlagen bin, und dann der Vorgeschlagene ihr nicht gegeben wird, der Universität und besonders der Facultät nicht gleich von vornherein zuwider und odiös sein? Werde ich da nicht in kaum vermeidliche Spannungen u. dgl., kurz in unerfreuliche Verhältniße mit denen, welche mir um des Zweckes der ganzen Wirksamkeit die nächsten sein sollten, hineingerathen? Entschuldigen Sie nur, daß ich Sie selbst frage, während Sie doch hier selbst Partei sind. Oder, wenn das auch sonst im Allgemeinen so hätte kommen können, glauben Sie, da doch zu solchen Missverhältnissen und zu deren fortgesetzter Cultivierung zwei gehören, und da Sie mir vielleicht zutrauen, daß ich nicht das Talent habe würde, sie meinerseits zu conservieren, wie ich denn auch in Jena bei allerlei Veranlaßung dazu niemals mit jemand hineingerathen bin - glauben Sie, daß man mich im Besondern, trotzdem man anfangs eigentlich einen anderen gewollt hat, dulden und zuträglich finden und nicht feindlich ansehen würde, besonders wenn man auch allmählig die Gabe der äußersten Nachgiebigkeit an mir bemerkte? [...]". - Der jüngste Sohn des bedeutenden Theologen Heinrich Henke studierte in Göttingen und Jena Theologie. Ab 1828 unterrichtete Ernst Henke am Collegium Carolinum in Braunschweig; 1833 folgte eine Anstellung als ao. Professor in Jena. 1836 kehrte er als Konsistorialrat und Rektor des Predigerseminars in seine Heimat Wolfenbüttel zurück. Bereits 1839 erfolgte der Ruf als ordentlicher Professor an die Universität Marburg mit den im Brief beschriebenen Komplikationen. In einem Brief vom 17. Sept. 1839, dem offenbar eine ermunternde Antwort des befreundeten Professors vorangegangen ist, zögert er zwar noch, den Empfänger als "Kollegen" anzusprechen "aus dem Aberglauben, dadurch zu hintertreiben", legt aber bereits Pläne für seine Professur dar. - Mit Sammlernotiz in Tinte und minimalen Spuren alter Montage.‎

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450,00 € Kaufen

‎Henke, Ernst, Theologe (1804-1872).‎

‎Eigenh. Brief. mit Monogramm ("E.H."). Wolfenbüttel, 17. IX. 1839.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Professor in Marburg, im Vorfeld von Henkes Berufung ebendahin: "Verehrtester Herr Professor! Gern sagte ich auch schon 'College', aber ich wage es nicht, wo so etwas noch nicht ganz gewiß ist, etwas zu anticipieren, aus dem Aberglauben, dadurch zu hintertreiben. [...] Ist nun die Sache gewiß? Ich glaube. Ich muß zwar wohl noch ein 'Bestellungsrescript', von dessen Ausfertigung das erste Schreiben spricht, erwarten, aber es ist doch wohl, da ich jetzt ohne weitere Bedingungen angenommen habe, nicht mehr zu erwarten, daß es ausbleiben könnte. Auch habe ich hier, wie gefordert war, wegen meiner Dienstentlassung die nöthigen Schritte gethan. Wenn Sie also hiernach auch meinen, daß es gewiß sei, so sein Sie so gütig - Aber ehe ich nun gleich anfange Sie mit Bitten und Aufträgen zu bestürmen, muß ich Ihnen vor allen Dingen danken für die Güte und Freundlichkeit, womit Sie mir, und noch dazu ehe ich Ihnen geschrieben hatte, was meine Pflicht gewesen wäre, entgegengekommen sind, und für die Offenheit und die Theilnahme, womit Sie mir Auskunft und Rath geben. [...] Nach dieser Herzenserleichtung lassen Sie mich gleich unverschämterweise auf meine Wünsche und Fragen zurück kommen, die ich zu besserer Gründlichkeit und wo möglich zu Ihrer Erleichterung in Paraphen eintheilen will [...]". Henke schließt fünf Punkte zu den Themen Wohnung, Fakultät, Vorlesungen, Überkunft und Dienstmägde an. - Der jüngste Sohn des bedeutenden Theologen Heinrich Henke studierte in Göttingen und Jena Theologie. Ab 1828 unterrichtete Ernst Henke am Collegium Carolinum in Braunschweig; 1833 folgte eine Anstellung als ao. Professor in Jena. 1836 kehrte er als Konsistorialrat und Rektor des Predigerseminars in seine Heimat Wolfenbüttel zurück. Bereits 1839 erfolgte der Ruf als ordentlicher Professor an die Universität Marburg. Allerdings wurde die von Henke ersehnte Rückkehr in die akademische Theologie zunächst durch die Nachricht getrübt, dass seine Berufung durch das kurfürstlich hessische Ministerium des Inneren nicht dem Vorschlag der Fakultät entsprach. In einem Brief vom 10. September an denselben Empfänger hatte Henke diesbezüglich um Rat und Ermunterung gebeten, die er offenbar erhielt. - Mit Sammlernotiz in Tinte und minimalen Spuren von alter Montage.‎

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