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Bauer, Ferdinand von, General der k. u. k. Armee, Kriegsminister (1825-1893).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 17. III. 1888.
2 SS. Qu.-8vo. An eine Gräfin: "Ich bin glücklich Ihnen eine Freude gemacht zu haben und stets bereit dasselbe zu thun. - Für die Loge danken wir herzlich und legen wie Sie es wünschen die 40f bei [...]".
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Bauer, Gustav, Reichskanzler (1870-1944).
Ms. Sentenz mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Folio (223:285 mm). Albumblatt mit montiertem Schildchen "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Das Deutsche Volk ist in seiner gewaltigen Mehrheit friedlich, fleissig und bildungshungrig. Es glaubt an sich selbst und wird sich trotz aller Widerstände emporarbeiten zur Wohlfahrt und Freiheit. So geht Deutschland einer neuen glänzenden Zukunft entgegen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Der Sozialdemokrat Gustav Bauer, der von 1919 bis zum Kapp-Putsch 1920 dritter Reichskanzler der Weimarer Republik gewesen war, gehörte dem Reichsbanner "Schwarz-Rot-Gold" zum Schutz der demokratischen Republik an. Koslowsky 83.
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Bauer, Josef Martin, Schriftsteller (1901-1970)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. , Ohne Ort und Jahr, Fol. 1 Seite.
Referentie van de boekhandelaar : 57875
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Bauer, Josef Martin, Schriftsteller (1901-1970)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Dorfen, 17. XI. 1938, Gr.-8°. 1 Seite. Gedruckter Briefkopf.
Referentie van de boekhandelaar : 38898
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Bauer, Joseph, Jurist, Politiker und Abgeordneter zur Nationalversammlung (1817-1886).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 21. XI. 1848.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Schriftsteller und Pädagogen Theodor Dielitz: "Krankheit hat mich seit acht Tagen verhindert die Stube zu verlassen, jetzt geht es zwar besser, indessen verbietet mein Arzt noch immer das Ausgehen. Dennoch wünschte ich gern mit Ihnen einige Rücksprache über unseren politischen Fragen zu nehmen, besonders aber ob Sie und mehrere aus der Fracktion des Hotel de Russie namentlich auch Dunker am 27. nach Brandenburg gehen werden, oder was Sie sonst beschlossen haben? [...]". - Bl. 2 mit kleinem Ausschnitt durch Siegelbruch (dieses gut erhalten).
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Bauer, Julius, Journalist (1853-1941).
Eigenh. Visitenkarte mit U. [Wien], 6. IV. 1885.
1 S. 64 x 105 mm. An eine namentlich nicht genannte Adressatin: "Die Gesellschaft der Wiener Kunstfreunde ersuchte mich, Ihnen im Namen des comités das beifolgende kleine Ehrenhonorar für Ihre Mitwirkung in der Soirée zu übergen […]".
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Bauer, Julius, Schriftsteller (1853-1890).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 1895.
1 S. Qu.-kl.8vo. "An Autographensammler. / In Eurem emsigen Treiben / Immer nur Eins ich bemerke: / Wir Schriftsteller sollen schreiben / Eure gesammelten Werke!" - Geboren im ungarischen Raab-Szigeth, war Bauer in Wien als Journalist und Theaterkritiker beim "Wiener Extrablatt" tätig und schrieb mit Hugo Wittmann mehrere bekannte Operettentexte (so "Der Hofnarr" für W. Müller oder "Die sieben Schwaben" für Carl Millöcker).
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Bauer, Julius, Schriftsteller (1853-1890).
Visitenkarte mit einigen eigenh. Zeilen und U. verso. O. O., 12. X. 1885.
1 S. Visitkartenformat. "Lieber Freund! Besten Dank für Ihre Liebenswürdigkeit. | Ihr alter | Bauer". - Geboren im ungarischen Raab-Szigeth, war Julius Bauer in Wien als Journalist und Theaterkritiker beim "Wiener Extrablatt" tätig und schrieb mit Hugo Wittmann mehrere bekannte Operettentexte (so "Der Hofnarr" für W. Müller oder "Die sieben Schwaben" für Carl Millöcker).
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Bauer, Karoline, Schauspielerin (1807-1877).
Eigenh. Brief mit U. Baden, 22. Juni, o. J.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo. An einen Vetter: "Nochmals wünsche ich Ihnen eine recht glückliche Reise, danke bestens für die gütige Besorgung dieses Briefes, und bitte uns Ihrer liebenswürdigen Gattin herzlich zu empfehlen […]". - Nach Engagements in Karlsruhe und Berlin Prinz Leopold von Coburg ehelichend, verließ sie 1829 die Bühne und lebte unter dem Titel einer Gräfin Montgomery in London und Paris. Nach der Erhebung Leopolds zum ersten König der Belgier wurde diese unstandesgemäße Ehe 1831 geschieden; sie selbst trat hernach in St. Petersburg auf und gehörte seit 1835 dem Ensemble des Dresdner Hoftheaters an. Nach ihrer zweiten Heirat mit dem polnischen Flüchtling Graf Ladislaus von Broël-Plater zog sie sich endgültig von der Bühne zurück.
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Bauer, Louis Agricola, Geophysiker (1865-1932).
Eigenh. Postkarte mit U. Washington, D. C., 22. XII. 1901.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Physiker und Seismologen Emil Wiechert: "Wollen Sie mir freundlichst eine Beschreibung Ihres Pendulum Apparates für seismolog. Beobachtungen und wenn möglich den Kosten Preis mitzutheilen [!]? Ich gedenke seismologische Beobachtungen [...] auszuführen [...]". - Im linken Rand gelocht (keine Berührung des geschriebenen Textes).
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Bauer, Louis Agricola, Mathematiker und Geophysiker (1865-1932).
Ms. Brief mit eigenh. U. Washington, 7. IV. 1909.
½ S. 4to. An Friedrich Simon Archenhold, den Direktor der seit 1946 nach ihm benannten Archenhold-Sternwarte: "I have to acknowledge the receipt of 'Das Weltall' (Vols. I-VIII complete and Vol. IX through No. 10) and beg to thank you for the same [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Bauer, Max, Offizier (1869-1929)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Berlin-Zehlendorff, 27. III. 1919, Gr.-4°. 1 Seite.
Referentie van de boekhandelaar : 43554
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Bauer, Otto, Politiker und Publizist (1881-1938).
Ausschnitt mit eigenh. U. O. O. u. D.
Ca. 60 x 137 mm. Montiert auf Papier. Unterschrift mit Adresse.
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Bauer, Richard, Internist (1879-1959).
Eigenh. Visitenkarte. Wien, 21. VI. 1917.
65 x 109 mm. "Erlaubt sich, herzlichst zu gratulieren" (wohl Josef Wiesel zu seiner Ernennung zum Vorstand der 1. Medizin. Abteilung im Kaiser-Franz-Joseph-Spital). Richard Bauer war Privatdozent für Interne Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien.
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Bauer, Walter
Maschinengeschriebene Postkarte mit eigenhändiger Unterschrift. 20. Oktober 1946.
1946. DIN A 6 (gelocht).
Referentie van de boekhandelaar : 306793AB
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Bauer, Walter, Schriftsteller (1904-1976)
Eigenh. Gedichtmanuskript (8 Zeilen) mit Widmung und U.
o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1960), Fol. (29 x 21,5 cm). 1/2 Seite.
Referentie van de boekhandelaar : 60442
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Bauer, Wilhelm, Historiker (1877-1953).
Eigenh. Visitenkarte. Wohl Wien, 12. V. 1923.
1 S. Visitkartenformat. Universitätsprofessor Dr. Wilhelm Bauer (dies gedruckt) "sendet die herzlichsten Glückwünsche". - Wilhelm Bauer war seit 1917 außerordentlicher, seit 1930 o.Prof. für Allgemeine Neuere Geschichte und gehörte seit 1931 der Wiener Akademie der Wissenschaften an. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählten vor allem Probleme der Kulturgeschichte und die Entwicklung der Publizistik; 1930 erschien "Die öffentliche Meinung in der Weltgeschichte". Von 1920 bis 1945 war er Redakteur der "Mitteilungen des Instituts für österreichische Geschichtsforschung".
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Bauer, Wilhelm, Historiker (1877-1953).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. Linz, 28. XII. 1947.
½ S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Möge uns allen ein gesegnetes 1948 erblühen [...]”. - Wilhelm Bauer war seit 1917 außerordentlicher, seit 1930 o.Prof. für Allgemeine Neuere Geschichte und gehörte seit 1931 der Wiener Akademie der Wissenschaften an. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählten vor allem Probleme der Kulturgeschichte und die Entwicklung der Publizistik; 1930 erschien ‘Die öffentliche Meinung in der Weltgeschichte’. Von 1920-45 war er Redakteur der ‘Mitteilungen des Instituts für österreichische Geschichtsforschung’. Vgl. Öst. Lex. I, 88. - Die Adreßseite der Karte mit Namensstempel.
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Bauer, Wilhelm, Schauspieler (1864-1939).
Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O., 25. II. 1898.
1 S. Qu.-8vo. auf Trägerkarton.
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Bauer, Wolfgang, Schriftsteller (1941-2005).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 19. I. 1979.
1 S. 8vo.
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Bauer, Wolfgang, Schriftsteller (1941-2005).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso. O. O., 1980.
128:184 mm.
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Bauernfeind, Karl Max von, Geodät und Brückenbau-Ingenieur (1818-1894).
"Ohm, Georg Simon". Eigenh. Ms. mit U. (Namenszug). O. O., [ca. 1886/1887].
32 SS. 4to. Bauernfeinds vollständiges Manuskript für seinen Artikel über den Physiker Georg Simon Ohm in der Allgemeinen Deutschen Biographie, der 1887 in Band 24 (S. 187-203) erschien. Mit einigen redaktionellen Änderungen und einer Notiz des Germanisten Rochus von Liliencron (1820-1912), des Herausgebers der ADB: "Der Herr Verfasser möge, wenn ihm der Artikel zur Revision zugeht, die Streichung der kleinen Vorrede entschuldigen. Es genügt, wenn die darin ausgesprochene Rechtfertigung der Länge des Artikels als zutreffend seitens der Redaction anerkannt wird. Bei dem Leser dagegen wird die Ausführlichkeit der so hochinteressanten Darstellung einer Entschuldigung nicht bedürfen [...]". - Bauernfeind war an der Polytechnischen Schule in Nürnberg Schüler Ohms gewesen, bevor er in München Mathematik und Physik studierte. Ab 1846 wirkte er als Professor der Geodäsie an der Polytechnischen Schule in München; von 1868 an war er Leiter der nach seinen Vorschlägen neu organisierten Polytechnischen Schule (heute TU München), wo er die Geodäsie zu einer wissenschaftlichen Disziplin entwickelte. - Wohlerhalten.
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890).
"Wiederkehr". Eigenh. Gedichtmanuskript (9 Zeilen) mit U. Hietzing, 25. V. 1884.
1 S. Folio. Bauernfeld, ein Freund Schuberts, Grillparzers und Moritz von Schwinds, wurde 1831 schlagartig durch sein Lustspiel "Leichtsinn aus Liebe", an der Schwelle zwischen Biedermeier und Vormärz stehend, bekannt, mit dem er "das moderne deutsche Salon- und Konversationslustspiel Wiener Prägung [schuf]. Bis 1889 schrieb er 43 Stücke, die am Burgtheater über tausend Aufführungen erlebten. Bauernfeld, der in seinen Stücken bürgerliches Streben nach privatem Glück aristokratischem Standesdenken gegenüberstellte, kritisierte die politischen Zustände des Vormärz und setzte sich für die Schaffung einer Konstitution ein; seine Wahl in die Frankfurter Nationalversammlung konnte er aus Gesundheitsgründen nicht annehmen" (DBE). 1894 wurde der nach ihm benannte Literaturpreis zum ersten Mal vergeben. - Faltspuren.
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890).
15 eigenh. Gedichte. O. O. u. D., [möglicherweise 1830].
4 SS. auf Doppelblatt. Folio. Sammlung von Sinnsprüchen: "Der Jugend süße Melancholie, | Des Alters heimliche Hypochondrie [...]". - Mit mehreren größeren Einrissen in den Faltungen und Spuren alt abgelöster Tesfilmstreifen.
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. "Schwebt die gold'ne Morgenwolke | Vor dem lieben Jugendvolke | Sendet sie dem Alter Regen | Blitzt und donnert ihm entgegen". - Etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren.
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. "Kannst Du das Schönste nicht erringen, | So mag das Gute Dir gelingen; | Ist nicht der große Garten Dein, | Wird doch für Dich ein Blümchen seyn; | Nach Großem dränget Dich die Seele? | Daß sie im Kleinen nur nicht stehle! | Thu' heute recht - das ziemte Dir: | Der Tag kommt, der Dich lohnt dafür [...]". - Mit lithographierter Bordüre; kleine Randläsuren.
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., [1835].
1 S. 4to. Mit "Rückwirkung" betiteltes Sonett: "Ihr seid gewohnt, vor Reichthum Euch zu bücken, | Will auch der Reiche keine Gunst Euch geben; | Und wo sich Macht und Anseh'n zeigt im Leben, | Da krümmt Ihr nutzlos, ungeheischt den Rücken [...]".
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890)
Eigenh. Albumblatt mit Versen und U.
o.J. , Ohne Ort und Jahr, 8°. 1 Seite.
Referentie van de boekhandelaar : 44854
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890).
Eigenh. Brief mit U. ("Bauernfeld"). Wien, Februar 1890.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an einen Redakteur: "Im Sommer 1889 hab' ich Ihnen meinen letzten Kram [?] übersendet und daneben [?] hab' ich keine druckenswerthen Zeilen mehr vorrätig. Mit acht und achtzig Jahren schreibt man aber nichts Neues mehr [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt und mit einem kleinen Einriß im Mittelfalz.
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890).
Eigenh. Brief mit U. O. O., "Mittwoch", 7. [recte 6.] IV. 1864.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund: "Morgen Donnerstags Abends 7 Uhr lese ich bei Artlichs meinen 'Jäcklein' en très petit comité. Wenn Sie daran Theil nehmen wollen, so wird es die Hausleute eben so freuen wie Ihren ergebensten / Bauernfeld". - Der Wiener Schriftsteller war zu jener Zeit damit beschäftigt, "die bekannte und effektvolle Jäcklein-Episode aus seinem Drama 'Franz von Sickingen' zu einem eigenen und selbständigen Werk auszuarbeiten" ("Bothe für Tirol und Vorarlberg", 50. Jg., 17. II. 1864, S. 159). - Stärker fleckig und mit Faltspuren.
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. I. 1837.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Im Anschluß habe ich die Ehre, die unterfertigte Quittung nebst meinen [...] Stücken: Die Gunstjünger [?] und Das Tagebuch zur Einsicht zu übersenden, u. erlaube mir die Bemerkung, daß sich für die Hauptrolle, besonders im 'Tagebuch', Mlle [?] Bauer eignen dürfte [...]". - Papierbedingt etwas gebräunt.
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. V. 1887.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit dem Ersuchen, “der Überbringerin meine sämtlichen Manuscripte einzuhändigen [...]”. - Bauernfeld, ein Freund Schuberts, Grillparzers und Moritz von Schwinds, wurde 1831 schlagartig durch sein Lustspiel ‘Leichtsinn aus Liebe’, an der Schwelle zwischen Biedermeier und Vormärz stehend, bekannt, mit dem er "das moderne deutsche Salon- und Konversationslustspiel Wiener Prägung [schuf]. Bis 1889 schrieb er 43 Stücke, die am Burgtheater über tausend Aufführungen erlebten. Bauernfeld, der in seinen Stücken bürgerliches Streben nach privatem Glück aristokratischem Standesdenken gegenüberstellte, kritisierte die politischen Zustände des Vormärz und setzte sich für die Schaffung einer Konstitution ein; seine Wahl in die Frankfurter Nationalversammlung konnte er aus Gesundheitsgründen nicht annehmen" (DBE). 1894 wurde der nach ihm benannte Literaturpreis zum ersten Mal vergeben.
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. II. 1872.
2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den Sänger Ludwig Cramolini (1805-1884): "Dank für Deine Erinnerung! Leider können wir nicht mehr, wie in früheren Jahren [...] in München soupieren, noch wirst Du jetzt, wie damals in München mit Auersperg, den hübschen Mädchen nach laufen. Ils sont passés, ces jours de fête! Ich bin eben beschäftigt, ein paar hundert Briefe, Telegramme, Adressen etc. [aus Anlaß des 70. Geburtstags] durchzusehen - und die wenigsten zu beantworten. Nimm also mit diesen Zeilen vorlieb. Die verlangte Photographie liegt bei [...]". - Bl. 2 verso mit kleiner Notiz zum Verfasser.
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890)
Eigenh. Briefkarte mit U.
o.J. Wien, 13. X. 1887, Qu.-Kl.-8°. 2 Seiten.
Referentie van de boekhandelaar : 44088
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890).
Kabinettphotographie (Ausschnitt) mit eigenh. Widmung und U. verso (Bauernfeld"). Bad Ischl, 25. VII. 1889.
90:94 mm. Brustbild en face mit Widmung an einen Herrn Natzler, wohl der Sänger Leopold Natzler (1860-1926) oder der Schauspieler Siegmund Natzler (1862-1913). - Aus dem Atelier Krziwanek, Wien und Ischl; die Kanten abgeschrägt, der untere Teil des Portraits alt entfernt.
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890).
Kabinettphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.
102 x 65 mm. Darstellung Bauernfelds im Stehen aus dem Atelier des Hof-Photographen L. Angerer, Wien. Signiert am Trägerkarton der Bildseite. - Nach dem Studium der Philosophie und Jurisprudenz trat der Wiener Arztsohn 1826 als Konzeptspraktikant in den österr. Verwaltungsdienst ein, in dem er es bis zum Leiter des Lottogefälles brachte. Bauernfeld, ein Freund von Moritz von Schwind, Franz Schubert und Franz Grillparzer, war früh literarisch tätig. Am Übergang vom Biedermeier zum Vormärz stehend, schuf er das moderne deutsche Salon- und Konversationslustspiel Wiener Prägung.
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. (verso). Ischl, 1889.
132:188 mm. Schönes, den Schriftsteller sitzend (nach links gewandt) abbildendes Portrait (Krziwanek, Ischl/ Wien) mit einer schon vom Alter gezeichneten Widmung für Mathilde Tischler. - Nachdem der Sohn eines Wiener Arztes Philosophie und Jurisprudenz studiert hatte, trat er 1826 als Konzeptspraktikant in den österreichischen Verwaltungsdienst ein. Der Freund Schuberts, Grillparzers und Moritz von Schwinds wurde 1831 schlagartig durch sein Lustspiel "Leichtsinn aus Liebe" bekannt; an der Schwelle zwischen Biedermeier und Vormärz stehend, "schuf er das moderne deutsche Salon- und Konversationslustspiel Wiener Prägung. Bis 1889 schrieb er 43 Stücke, die am Burgtheater über tausend Aufführungen erlebten. Bauernfeld, der in seinen Stücken bürgerliches Streben nach privatem Glück aristokratischem Standesdenken gegenüberstellte, kritisierte die politischen Zustände des Vormärz und setzte sich für die Schaffung einer Konstitution ein; seine Wahl in die Frankfurter Nationalversammlung konnte er aus Gesundheitsgründen nicht annehmen" (DBE). 1894 wurde der nach ihm benannte Literaturpreis zum ersten Mal vergeben. - Vgl. auch Kosch I, 104f. - Die Photographie unter- wie oberhalb der Darstellung beschnitten.
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890).
Kabinettphotographie. [Wien, o. J.]
65:106 mm. Bruststück des Ateliers Dr. Székely aus späteren Jahren. - Mit Sammlervermerken "Bauernfeld" in Tinte verso und recto.
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Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890).
Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
2 SS. Visitkartenformat. "Es wird heute Punkt vier Uhr gegessen. Danke fürs Abholen [...]". - Mit kleiner Knickfalte und winzigem Papierdurchbruch; etwas angestaubt.
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Bauernfeld, Eduard von, writer (1802-1890).
Autograph letter signed ("Bauernfeld"). Vienna, 25 May 1869.
Large 8vo. 4 pp. on bifolium. Congratulatory letter of friendship to the writer Karl von Holtei: "Wir haben seit langem gegenseitig kein Lebenszeichen von einander erhalten, und so drängt es mich, in diesen Tagen, wo Dich Jedermann feiert, Dir wenigstens zu sagen, daß ich mit altem Antheil und in Liebe Dein gedenke. Ich habe eben Deinen letzten Roman 'Eine alte Jungfer' gelesen, der einen hübschen Hauptgedanken enthält, u. freue mich, daß Du noch so frisch und tüchtig beim Zeuge bist [...]". - In old collector's folder.
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Bauhin, Caspar (Gaspard), Mediziner und Botaniker (1560-1624).
Eigenh. Albumblatt mit U. Basel, 14. IV. 1624.
½ S. Qu.-kl.-8vo. "Omnia vanitas praeter Deum amare" ("Alles ist eitel, außer Gott zu lieben"). - Bauhin wirkte ab 1582 in Basel, wo er an der Universität lehrte und den botanischen Garten der Stadt errichtete. Als Nachfolger von Felix Platter wurde er 1614 auch Stadtarzt und Professor für praktische Medizin. Bauhin verstarb im Dezember 1624, nur wenige Monate nach der Abfassung des vorliegenden Blattes. - Kleine Spuren alter Montage im linken Rand, sonst tadellos erhalten. Aus einer renommierten alten Basler Privatsammlung.
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Baule, Bernhard, dt.-österr. Mathematiker (1891-1976)
Masch. Brief m. eigenh. Unterschrift.
Graz, 20. III. 1952. 1 S., 4°.
Referentie van de boekhandelaar : 37447
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BAULIES, Jorge
MENORCA, NOTAS GEOGRÁFICAS - Ciudadela 1961 - Ilustrado - Dedicado
Ciudadela, Edit. Imp. Allés, 1961. Ilustraciones en b/n fuera texto. 117 p. 4º mayor. Rústica editorial ilustrada, con leves puntos de óxido. Interior en buen estado. Dedicatoria autógrafa del autor. Buen ejemplar.
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BAULIEU, Docteur Etienne
Notice sur les Titres et Travaux Scientifiques du Docteur Etienne Baulieu. [ Livre dédicacé par l'auteur ]
1 vol. in-4 br., impr., Rosay, Vincennes - Paris, 1979, 85 pp. Bel envoi de l’auteur au Professeur Jean Bernard. Il s’agit du grand médecin, poète, humaniste, membre de l’Académie Française, le professeur Jean Bernard. Bon exemplaire de cet ouvrage peu courant et agrémenté d’un envoi de l’auteur à un dédicataire prestigieux. Avec signature de l'auteur. Français
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BAULIEU, Docteur Etienne
Notice sur les Titres et Travaux Scientifiques du Docteur Etienne Baulieu. [ Livre dédicacé par l'auteur ]
1 vol. in-4 br., impr., Rosay, Vincennes - Paris, 1979, 85 pp.
Referentie van de boekhandelaar : 22595
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Baum, Adolf Wilhelm, Maler und Graphiker (1891-1977).
Eigenh. Brief mit U. Berlin Steglitz, 3. VI. 1931.
1 S. 4to. An den Journalist Willy Ganske mit Dank für dessen wohlwollende Kritik und mit dem Wunsch, ihm einen seiner Kupferstiche zu schenken: "Nehmen Sie bitte auf diesem Wege meinen besten Dank für Ihre feine Kritik über meine im Mai bei Scherl ausgestellten Arbeiten. Wenn es nicht falsch verstanden wird bitte ich um Ihr Einverständnis Ihnen einen meiner Kupferstiche verehren zu dürfen und bitte Sie um eine Zeile darum. Es ist ja nicht das erstemal daß Sie über mich nett geschrieben haben [...] und darum ist es mir eine Freude wenn ich Ihnen auf diese Weise meine Dankbarkeit bezeugen dürfte [...]". - Mit zwei größeren Papierdurchbrüchen (geringf. Textberührung).
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Baum, Paul, German painter, draftsman and printmaker (1859-1932).
Autograph quotation signed. Neustadt, 7. X. 1917.
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Aus Versehen war Ihre Karte in St. Anna ter Muiden liegen geblieben und erhalte ich dieselbe eben jetzt erst. Hiermit die gewünschte Unterschrift […]". - Starting out as an impressionist painter, Baum turned towards Pointillism from 1900, creating landscape paintings inspired by Flemish and Dutch scenery, and is considered one of the few prominent German artists of this style. - Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Baum, Vicki, Musikerin und Schriftstellerin (1888-1960).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. VI. 1904.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Maler Hans Stalzer: "Theile Ihnen, hoffentlich noch rechtzeitig, - mit, dass ich Dienstag d. 14. von 3h Nachmittag an ganz zu Ihrer Verfügung stehe. Sollten Sie Dienstag keine Zeit haben, so bitte mich gütigst zu verständigen [...]". - Auf lithographiertem Briefpapier mit der Darstellung einer elegant gekleideten Dame, auf einer Mauer sitzend, mit Tauben und Gießkanne.
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Baum, Vicki, Musikerin und Schriftstellerin (1888-1960).
Eigenh. Brief mit U. O. O., Montag.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Maler Hans Stalzer: "Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr mich Ihre Nachricht gefreut hat. Der Preis ist Ihnen heuer wohl ganz unerwartet gekommen? Nun, verdient war er jedenfalls und ich gratuliere recht herzlich. Sie müssen mir noch schreiben, auf welches Bild Sie den Preis bekommen haben. Jetzt werde ich Sie also im Herbst gar nicht mehr sehen und mich mündlich für mein Portrait bedanken können, wie ich dies jetzt recht herzlich thue. Vor 27. d. ist es nicht möglich es in die Wohnung zu geben, da Papa erst am 26. nach Wien kommt. Vielleicht könnte man das Bild, im Falle Sie nicht so lange in Wien sind, einstweilen zum Schuldiener oder Portier der Akademie geben und dann von dort holen lassen? Sie werden da ja Rath wissen [...]".
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Baum, Vicki, Musikerin und Schriftstellerin (1888-1960).
Eigenh. Brief mit U. O. O., Sonntag Vorm.
4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Maler Hans Stalzer, den sie als "Herr Pinselschwinger" adressiert: "Wehe, wenn sie losgelassen, - Sie wissen, dass citieren meine schwache Seite ist -, Sie haben sich's jetzt selbst zuzuschreiben, wenn Sie statt einer schönen kurzen Karte einen ellenlangen Brief kriegen. Ich bin furchtbar neugierig, wie der 'Tag des Gerichtes' ausfällt; Sie müssen mir gleich schreiben. Übrigens werde ich Ihren Namen gewiss auch in der Zeitung finden. Was ist's mit der Planetenverkäuferin? Von ihrem Schicksal schreiben Sie gar nichts. Und wie geht's Ihnen selbst? Sind Sie mit der Wallfahrt fertig worden, und wie ist's ausgefallen? Sie sehen, dass ich auf eine große Menge Sachen neugierig bin und Sie könnten sich wirkich auch zu einem Brief aufschwingen - wie länger, wie besser, - ich habe hier ohnedies keine andere Gesellschaft als die Brife, die ich bekomme. Übrigens thut mir die absolute Ruhe hier recht gut, von den gewünschten 3 Kilo habe ich schon ein halbes zugenommen, und abgebrannt bin ich, -!- pickfein! Sonst gibt's von hier nichts zu berichten, ich faulenze und lese und umgekehrt [...]".
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