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Wurm, Ernst, Schriftsteller (1906-1971).
Eigenh. Postkarte mit U. Zwettl, 3. VII. 1948.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Angeregt von Romain Rolland, Thomas Mann und Max Reinhardt erste literarische Arbeiten verfassend, war Ernst Wurm seit 1933 beim Österreichischen Rundfunk tätig und schrieb Theater-, Musik- und Literaturkritiken. 1934 gelang ihm der literarische Durchbruch mit seinem ersten Roman "Solange die Erde steht", dem weitere Romane (darunter "Die Sängerin", 1939) sowie Erzählungen folgten.
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Wurmb, Alfred v., österr. Schriftsteller (geb. 1875)
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 18. VII. 1933.
1 S. Qu.-8vo. An Josef Wesely: "Für das Gedenkzeichen anläßlich meines Geburtstages danke ich herzlichst [...]". Wurmb war Urenkel des österreichischen Malers Ferdinand Georg Walmüller. Er betätigte sich als Lyriker und schuf unter anderem "Aus flammender Zeit: Neue Kriegsgedichte" oder "Auf Roseggers Spuren: Erinnerungen an den grossen Waldpoeten und seine Bergheimat".
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Wurzbach, Constant Rt. von Tannenberg, Schriftsteller und Lexikograph (1818-1893).
2 eigenh. Briefe mit U. Berchtesgaden, 1877.
Zusammen 5 SS. auf Doppelblättern. Kl.-8vo. An Karl Sonklar von Innstädten: "Für mein biographisches Lexikon mit der Bearbeitung Ihrer Biographie beschäftigt ersuche ich Sie [...] um Vervollständigung Ihrer Lebensdaten und Arbeiten vom Jahre 1870 an [...]” (Br. v. 24. IX. 1877). - Der in Laibach geborene Schriftsteller trat vor Abschluß seines Jusstudiums in den Militärdienst, der ihn u. a. nach Lemberg führte, wo er 1843 als erster aktiver österreichischer Offizier promovierte. Im Jahr darauf verließ er die Armee, wurde Skriptor an der Lemberger Universitätsbibliothek, 1849 Vorstand der Administrativen Bibliothek des Innenministeriums in Wien und anschließend Ministerialsekretär im Staatsministerium. Nach seiner Erhebung in den Ritterstand 1874 ging er in Pension und lebte fortan als wissenschaftlicher Schriftsteller in Berchtesgaden. Sein zwei Jahre vor seinem Tod abgeschlossenes Lebenswerk ist das ‘Biographische Lexikon des Kaiserthums Österreich’ (60 Bde., 1855-91). Vgl. Kosch IV, 3477 und Öst. Lex. II, 666. - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-85) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Ein Br. mit eh. Bearbeitungsvermerk des Adressaten. - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).
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Wurzbach, Constant Rt. von Tannenberg, Schriftsteller und Lexikograph (1818-1893).
2 eigenh. Briefe mit U. Berchtesgaden, 1875 und 1879.
Zusammen 16 SS. Kl.-8vo. An den Schriftsteller und Journalisten Leopold Rosner (1838-1903): “Dann muthen Sie mir zu, ich wäre in Wien gewesen und hätte mich vor Ihnen versteckt! - Mein lieber Freud Rosner, seit meinem letzten Besuche an Ihrem Krankenbette[,] an welchem ich Ihnen meine Verbindung mit einem braven Mädchen anzeigte, das mich zum glücklichsten Manne gemacht, habe ich den Wiener Boden nicht wieder betreten, und seit August 1874 Wien nicht wieder gesehn [...]” (Br. v. 24. VII. 1875; der Name des Verfassers auf Bl. 1 links oben von fremder Hand vermerkt). - “Hier in dieser ländlichen Zurückgezogenheit, ein prächtiges Weib an der Seite, ein liebes herzliches Kind auf dem Schooße [!][,] vermisse ich - mit Ausna[h]me einiger Freunde [...] - nichts, denn Ruhe Ruhe hab ich gesucht und so weit dies im Leben möglich, hier gefunden [...]” (Br. v. 24. II. 1879). - Der in Laibach geborene Schriftsteller trat vor Abschluß seines Jusstudiums in den Militärdienst, der ihn u. a. nach Lemberg führte, wo er 1843 als erster aktiver österreichischer Offizier promovierte. Im Jahr darauf verließ er die Armee, wurde Skriptor an der Lemberger Universitätsbibliothek, 1849 Vorstand der Administrativen Bibliothek des Innenministeriums in Wien und anschließend Ministerialsekretär im Staatsministerium. Nach seiner Erhebung in den Ritterstand 1874 ging er in Pension und lebte fortan als wissenschaftlicher Schriftsteller in Berchtesgaden. Sein zwei Jahre vor seinem Tod abgeschlossenes Lebenswerk ist das ‘Biographische Lexikon des Kaiserthums Österreich’ (60 Bde., 1855-91). Vgl. Kosch IV, 3477 und Öst. Lex. II, 666.- Leopold Rosner war Mitarbeiter an Adolf Bäuerles ‘Theaterzeitung’ und an Wurzbachs Biographischem Lexikon und eröffnete 1871 die Buchhandlung "Unter den Tuchlauben", die sich zu einem Treffpunkt literarischer Kreise entwickelte. Daneben betrieb er einen Verlag, in dem vorwiegend österreichische Autoren wie Ludwig Anzengruber und Ferdinand Kürnberger erschienen. Sich 1889 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Verlagsgeschäft zurückziehend, widmete er sich ausschließlich schriftstellerischer Arbeit. Vgl. Kosch XIII, 326.
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Wurzbach, Constant Rt. von Tannenberg, Schriftsteller und Lexikograph (1818-1893).
"A la Poe". Eigenh. Gedicht mit U. ("W. Constant"). O. O. u. D.
1½ SS. 8vo. Jäh klafft vor mir der tiefe Abgrund, | Ein Fehltritt und - ich stürz hinab, | Und die geheimnisvolle Tiefe | Ward mir geheimnisvolles Grab. || Das Unglück das mir widerfahren | Erfährt kein Mensch; indes ich tief | Im Abgrund schon seit vielen Jahren | Den Schlaf aller Gerechten schlief. || Ein Geier, der sich aus der Tiefe | Einst einen meiner Knochen stahl, | Faellt von der Kugel todt [!] getroffen, | Den Knochen in der Klau, ins Thal. || Des Drechslers Kind fand meinen Knochen, | Der Vater schnitzt ein Würfelpaar, | Nun trieb' ich meinen Spuck [!] im Spielhaus, | Viele verderbend manches Jahr. || Und ich war doch ein Christ, ein gläub'ger, | Ein frommer Mann mein Lebelang, | Der oft den Leib des Herrn empfangen, | Der nie versäumt den Kirchengang. || In der verfluchten Spielerhöhle | Kam es zu Mord und Todschlag [!] dann; | Ha! eines braven Mannes Knochen | Richtete so viel Unheil an!
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Wurzbach, Constant Rt. von Tannenberg, Schriftsteller und Lexikograph (1818-1893).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. XI. 1850.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Die viele Liebe, die Sie mir erwiesen als ich noch ein ganz junger font gewesen und [...] meine ersten malerischen Versuche noch mit rother dinte korrigirten, kann ich nun erwiedern, wenn ich Ihnen die Arbeit des Mannes zur gütigen Prüfung zusende, damit Sie entscheiden, ob ich einer Ihrer schlechtesten Zöglinge gewesen, ob ich Rück- oder Fortschritte gemacht [...]”. - Der in Laibach geborene Schriftsteller trat vor Abschluß seines Jusstudiums in den Militärdienst, der ihn u. a. nach Lemberg führte, wo er 1843 als erster aktiver österreichischer Offizier promovierte. Im Jahr darauf verließ er die Armee, wurde Skriptor an der Lemberger Universitätsbibliothek, 1849 Vorstand der Administrativen Bibliothek des Innenministeriums in Wien und anschließend Ministerialsekretär im Staatsministerium. Nach seiner Erhebung in den Ritterstand 1874 ging er in Pension und lebte fortan als wissenschaftlicher Schriftsteller in Berchtesgaden. Sein zwei Jahre vor seinem Tod abgeschlossenes Lebenswerk ist das ‘Biographische Lexikon des Kaiserthums Österreich’ (60 Bde., 1855-91). Vgl. Kosch IV, 3477 und Öst. Lex. II, 666. - Mit kl. Ausr. links oben und kl. Einr. (ohne Textberührung), in der Faltung etwas gebräunt.
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Yorke, Margaret, britische Schriftstellerin (geb. 1924).
Eigenh. Widmung mit U. O. O. u. D.
1 S. (140 x 85 mm).
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Zahn, Ernst, Schriftsteller (1867-1952).
Eigenh. Albumblatt mit U. und montiertem Portrait. Zürich, Dezember 1930.
1 S. Qu.-8vo. Portrait (Zeitungsausschnitt) 7,3:4,3 cm. Schöne Reinschrift eines unbetitelten, achtzeiligen Gedichts: "O ihr meiner Jugend Ziele, | wie ihr fern und ferner rückt! [...]. - Ernst Zahn trat nach Lehrjahren in England und Italien in den väterlichen Hotelbetrieb ein, den er nach seines Vaters Tod auch weiterführte. "In volkstümlichen Romanen [...] und Erzählungen schilderte er stimmungsvoll das Leben der Bauern seiner Heimat" (DBE), schrieb Dramen, Gedichte und Jugendbücher und war in öffentlichen Ämtern (u. a. als Kriminalrat und Präsident des Landrats von Uri) tätig. Vgl. auch Kosch IV, 3487.
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Zahn, Ernst, Schriftsteller (1867-1952)
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, November 1930.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Man kann einen Autor nicht nur in seinen Frühwerken kennen. Für seine Entwicklung Ausschlag gebend sind seine letzten. In meinem Fall 'Frau Sixta', 'Blancheflur', 'Gewalt über ihnen' [...]". - Ernst Zahn trat nach Lehrjahren in England und Italien in den väterlichen Hotelbetrieb ein, den er nach seines Vaters Tod auch weiterführte. "In volkstümlichen Romanen [...] und Erzählungen schilderte er stimmungsvoll das Leben der Bauern seiner Heimat" (DBE); daneben schrieb er Dramen, Gedichte und Jugendbücher und war in öffentlichen Ämtern (u. a. als Kriminalrat und Präsident des Landrats von Uri) tätig. - Die Bildseite mit einem gedr. Portrait Zahns nach einer Zeichnung des Portraitzeichners und Malers Gottfried Matter.
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Zahn, Ernst, Schriftsteller (1867-1952).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Zürich, 24. I. 1939.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Ernst Zahn trat nach Lehrjahren in England und Italien in den väterlichen Hotelbetrieb ein, den er nach seines Vaters Tod auch weiterführte. "In volkstümlichen Romanen [...] und Erzählungen schilderte er stimmungsvoll das Leben der Bauern seiner Heimat" (DBE); daneben schrieb er Dramen, Gedichte und Jugendbücher und war in öffentlichen Ämtern (u. a. als Kriminalrat und Präsident des Landrats von Uri) tätig.
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Zahn, Ernst, Schweizer Schriftsteller (1867-1952).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. , Dez. 1931.
1 S. Gr.-8vo. An Dr. Hubert Wiesler, in Dankbarkeit: "Güte trägt man fort wie Blumen / doch sie blüht durch viele Lenze, / und man trägt sie mit uns weiter, / unvergänglich, nur beglückt stets / durch den Duft, die Glut, die Farbe. / So beschenkt die Gute Güte / lebensland den, dem sie galt.". - Beiliegend der Umschlag von Zahns Buch "Pietro der Schmuggler".
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Zahn, Ernst, Schriftsteller (1867-1952)
Eigenh. Gedichtmanuskript (20 Zeilen) mit U. Ohne Ort und Jahr, [ca. 1910].
1 S. 8vo. Fünf Strophen zu je 4 Zeilen: "Am Meer. || Ich saß allein an des Meeres Strand, | Leis kamen die Wellen gezogen | Es klang wie ein Lied aus fernem Land | Ihr Wandern, Schäumen und Wogen [...]" - Der vielgelesene Schweizer Erzähler, Lyriker und Dramatiker war im öffentlichen Leben als Kriminalrichter und Präsident des Landrats von Uri tätig. - Leicht gebräunt.
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Zahn, Ernst, Schriftsteller (1867-1952).
Eigenh. Portraitpostkarte mit Namenszug in der Eingangszeile. Göschenen, 18. XII. 1910.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An einen Sammler: "Ernst Zahn dankt für den frdl. Brief und grüßt bestens". - Ernst Zahn trat nach Lehrjahren in England und Italien in den väterlichen Hotelbetrieb ein, den er nach seines Vaters Tod auch weiterführte. "In volkstümlichen Romanen [...] und Erzählungen schilderte er stimmungsvoll das Leben der Bauern seiner Heimat" (DBE); daneben schrieb er Dramen, Gedichte und Jugendbücher und war in öffentlichen Ämtern (u. a. als Kriminalrat und Präsident des Landrats von Uri) tätig. - Die Bildseite mit dem bekannten S/W-Portrait im Profil; etwas angestaubt und gebräunt.
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Zahn, Ernst, Schriftsteller (1867-1952).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Zürich, 27. I. 1946.
2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. Die Bildseite mit einem Portrait des Schriftstellers am Schreibtisch und 6zeiligem eh. Gedicht mit Unterschrift. - Ernst Zahn trat nach Lehrjahren in England und Italien in den väterlichen Hotelbetrieb ein, den er nach seines Vaters Tod auch weiterführte. "In volkstümlichen Romanen [...] und Erzählungen schilderte er stimmungsvoll das Leben der Bauern seiner Heimat" (DBE); daneben schrieb er Dramen, Gedichte und Jugendbücher und war in öffentlichen Ämtern (u. a. als Kriminalrat und Präsident des Landrats von Uri) tätig.
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Zahn, Ernst, Schweizer Schriftsteller (1867-1952).
Grußkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo.
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Zahn, Ernst, Schriftsteller (1867-1952).
Ms. Gedicht mit eigenh. Grußzeile und U. [Meggen], 1950.
1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely mit Dank für dessen "treue Grüße". - Das Gedicht "Altersgedanke" mit fünf Strophen zu je vier Zeilen. - Ernst Zahn trat nach Lehrjahren in England und Italien in den väterlichen Hotelbetrieb ein, den er nach seines Vaters Tod auch weiterführte. "In volkstümlichen Romanen [...] und Erzählungen schilderte er stimmungsvoll das Leben der Bauern seiner Heimat" (DBE); daneben schrieb er Dramen, Gedichte und Jugendbücher und war in öffentlichen Ämtern (u. a. als Kriminalrat und Präsident des Landrats von Uri) tätig.
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Zahn, Ernst, Schriftsteller (1867-1952).
Ms. Gedicht mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Das Gedicht "Eine kleine Weile" mit vier Strophen zu je vier Zeilen: "Sturmgepeitschte Eile! | Wie das Jahr entfuhr! | Eine kleine Weile | währt das Leben nur [...]". - Ernst Zahn trat nach Lehrjahren in England und Italien in den väterlichen Hotelbetrieb ein, den er nach seines Vaters Tod auch weiterführte. "In volkstümlichen Romanen [...] und Erzählungen schilderte er stimmungsvoll das Leben der Bauern seiner Heimat" (DBE); daneben schrieb er Dramen, Gedichte und Jugendbücher und war in öffentlichen Ämtern (u. a. als Kriminalrat und Präsident des Landrats von Uri) tätig. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; das leere Blatt 2 verso mit zwei kleinen Rostspuren durch eine alt entfernte Büroklammer.
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Zahn, Ernst, Schriftsteller (1867-1952).
Personalisiertes Lesezeichen mit kleinem Portrait und eigenh. Grußzeile. O. O. u. D.
131:45 mm. Ernst Zahn trat nach Lehrjahren in England und Italien in den väterlichen Hotelbetrieb ein, den er nach seines Vaters Tod auch weiterführte. "In volkstümlichen Romanen [...] und Erzählungen schilderte er stimmungsvoll das Leben der Bauern seiner Heimat" (DBE); daneben schrieb er Dramen, Gedichte und Jugendbücher und war in öffentlichen Ämtern (u. a. als Kriminalrat und Präsident des Landrats von Uri) tätig.
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Zahn, Peter von, Schriftsteller und Journalist (1913-2001).
Portraitphoto auf Postkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo.
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Zauper, Stanislaus, Philologe und Schriftsteller (1784-1850).
Eigenh. Brief mit U. Pilsen
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich bin mit der Abnahme Ihrer Zeitschrift nicht glücklich. Ich selbst nehme 2 Exemplare, um nur [...] etwas zu genügen; und sende Ihnen 5 Uibrige zurück. Geben Sie uns keine Schuld, mehr der Zeit, die aller fortschreitenden Bildung fremd, nur in Roheit und Barbarei sich gefällt. Möge die Hauptstadt uns bald ein ehrenhaftes Beispiel vernünftiger Besonnenheit geben! [...]" - Zauper war Professor der griechischen Sprache und Grammatik am Gymnasium in Pilsen, wurde später dessen Präfekt Rektor des Professoren-Kollegiums, erzbischöflicher Notar und Schulrat. Er schrieb mehrere poetologische Arbeiten und wurde vor allem als Homer-Übersetzer bekannt. Goethe lernte er in Marienbad kennen und führte bis zu dessen Tod einen freundschaftlichen Briefwechsel mit ihm. 1822 erschienen seine "Studien über Goethe".
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Zech, Erich, Schriftsteller.
2 eigenh. Gedichte mit U. O. O., 16.10.1930
2½ SS. Qu.-8vo. Aus "Lauter kl. Lieder" dichtet Erich Zech unter dem Titel "Komm an mein Herz": "Komm an mein Herz und bette / dein blondes Haupt an mich / an mich allein, als hätte / Mein Herz nur Schutz für dich. / Laß laut die Stürme brüllen / Da draußen - hier allein / Soll Frieden dich erfüllen, / Soll deine Heimat sein." In einem weiteren namens "Sehnsucht": "Weile gern, wo Buchen heimlich rauschen, / Wo kein Wort des Hasses klingt, / Um zu träumen und dem Lied zu lauschen, / Das in Laub die Amsel singt. / Fliehen möcht ich in das Reich der Sterne / Nacht und Sturmwind bleibt zurück - / In der Gold durchflammten Himmelsferne / Da ist Frieden, da ist Glück."
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Zedlitz und auf Nimmersatt, Joseph Christian Frh. von, Militär und Schriftsteller (1790-1862).
Eigenh. Brief mit U. ("Zedlitz"). Wien, 7. XI. 1951 od. 1853.
3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine Dame: "[...] Vor Allem freut es mich über Ihr und der Ihrigen Befindenaus Ihrem Schreiben alles Gute entnehmen zu können [...] In Betreff der [...] Angelegenheit von Ruff bin ich sehr gern erbötig, wenn er seine Statuette einschickt sie selbst an den Kaiser [...] so wie in die Ausstellung zu bringen. Für den Erfolg kann ich nicht einstehen, glaube aber nach dem Talent was Ruff besitzt gewiß eine sehr gute Aufnahme auguriren zu können [...]". - Nachdem Zedlitz, der Sohn eines fürstbischöflichen Amthauptmanns, die militärische Laufbahn eingeschlagen und als Oberleutnant und Ordonnanzoffizier u. a. 1809 an den Schlachten von Regensburg, Aspern und Deutsch Wagram teilgenommen hatte, quittierte er auf Wunsch seiner Familie seine militärische Laufbahn, ging zur Bewirtschaftung der eigenen Güter nach Ungarn, kehrte 1810 aber als Kammerherr nach Wien zurück und verkehrte dort in literarischen Zirkeln. 1836 verfaßte der u. a. mit Grillparzer befreundete Zedlitz den Text für die Kaiserhymne auf Ferdinand I., im Jahr darauf trat er in den Dienst der Staatskanzlei, verfaßte österreichfreundliche Artikel für die "Augsburger Zeitung" und war in diplomatischer Mission tätig. Sein literarisches Schaffen umfaßt neben Lyrischem vorwiegend Dramen. - Mit kleineren Randläsuren.
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Zedlitz und auf Nimmersatt, Joseph Christian Frh. von, Militär und Schriftsteller (1790-1862).
Eigenh. Zahlungsanweisung mit U. ("Zedlitz"). Aussee, 12. VI. 1849.
1 S. Qu.-gr.8vo. An die Buchhandlung Carl Gerold & Sohn in Wien: "Gegen diese Anweisung belieben Sie die Summe von Einhundert und funfündsechzig Gulden Conv. Münze an die Ordre des Hl. Doctor Juris E. Raindl zu Wien am 18t. Juny l. J. baar aus zu zahlen [...]". - Nachdem Zedlitz, der Sohn eines fürstbischöflichen Amthauptmanns, die militärische Laufbahn eingeschlagen und als Oberleutnant und Ordonnanzoffizier u. a. 1809 an den Schlachten von Regensburg, Aspern und Deutsch Wagram teilgenommen hatte, quittierte er auf Wunsch seiner Familie seine militärische Laufbahn, ging zur Bewirtschaftung der eigenen Güter nach Ungarn, kehrte 1810 aber als Kammerherr nach Wien zurück und verkehrte dort in literarischen Zirkeln. 1836 verfaßte der u. a. mit Grillparzer befreundete Zedlitz den Text für die Kaiserhymne auf Ferdinand I., im Jahr darauf trat er in den Dienst der Staatskanzlei, verfaßte österreichfreundliche Artikel für die "Augsburger Zeitung" und war in diplomatischer Mission tätig. Sein literarisches Schaffen umfaßt neben Lyrischem vorwiegend Dramen. - Mit eh. Empfangsbestätigung Raindls.
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Zernatto, Guido, Politiker und Schriftsteller (1903-1943).
Gedr. Ankündigung mit eigenh. U. verso. Steindorf, 9. VII. 1933.
1 S. 54:160 mm. Ankündigung eines neuen Gedichtbandes von Zernatto, "dessen Erstlingswerk 'Gelobt sei alle Kreatur' preisgekrönt wurde. - Zernatto, seit Mai 1934 Staatssekretär im Bundeskanzleramt und Generalsekretär der Vaterländischen Front, führte in den Jahren von 1936 bis 1938 Verhandlungen mit den Nationalsozialisten, wurde im Februar 1938 parteiloser Bundesminister, mußte jedoch im gleichen Jahr noch vor den Nationalsozialisten nach Frankreich fliehen. Im Jahr 1940 kam er in die USA, wo er ab 1941 eine Assistenzprofessur für Politikwissenschaft an der Fordham University inne hatte. Als Schriftsteller veröffentlichte er mehrere Romane und Gedichtbände.
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Zerzer, Julius, Schriftsteller (1889-1971).
4 eigenh. Bildpostkarten und 1 eh. Briefkarte mit U. Linz, 1949-1961.
Zusammen 5 SS. Qu.-8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Zerzer trat 1936 der nationalsozialistischen Tarnorganisation “Bund deutscher Schriftsteller Österreichs” bei, distanzierte sich jedoch nach dem "Anschluß" deutlich vom nationalsozialistischen Regime. Thematisch ist sein Werk ausschließlich der österreichischen Geschichte gewidmet; für den historischen Roman ‘Der Kronerbe’ (1953) wurde er mit dem Handel-Manzetti-Preis (1952) ausgezeichnet, 1965 erhielt er den Adalbert-Stifter-Preis. Vgl. Kosch IV, 3515.
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Zerzer, Julius, österr. Schriftsteller (1889-1971).
Konvolut aus 2 eigenh. Postkarten mit U. und 1 eigenh. Brief mit U. Linz, 1951-1959.
3 SS. Qu.-8vo. Mit eigenh. beschrifteten Kuvert. Über die Jahre hinweg bedankt sich Zerzer bei Josef Wesely für seine herzlichen Geburtstagsgrüße und sendet seinerseits Segenswünsche für das neue Jahr.
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Ziegler, Karl, Ps. Carlopago, Schriftsteller (1812-1877).
Eigenh. Brief mit U. Salzburg, 24. II. 1872.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Diese Zeilen richtet der Dichter an den Dichter und erwartet von seinem ihm stets freundlich gesinnt gewesenen Kollegen Schutz und gütige Verwendung. Was ich von Ihnen erbitte, betrifft meine Dichterpension. Es wird Ihnen wohl bekannt sein, daß dieselbe im J. 1867, auf Antrag des Triumvirats: Baron Münch, Professor Pfeiffer, Regierungsrath Seidt, mit 300fl mir ertheilt wurde. Jeder der drei Herren vom Comité versicherte mir, daß diese Pension, auch ohne weiter darum zu petiren, alljährlich mir gegeben würde, so lange überhaupt der Reichsrath die Dotazionssumme [!] für Künstler bewillige. So war es auch in den Jahren 1868, 69, 70. - Im J. 1871, während der Regierung Jirecek, machte ich demselben bei meinem Aufenthalte in Wien (Mai 1871), wie Sie sich erinnern werden, meine Aufwartung, und bat um Anweisung der Pension. Er versprach es aufs freundlichste. Im September, da noch immer nichts an mich gekommen war, richtete ich eine schriftliche Bitte an Jirecek. Endlich, im Novemb. erschien die Anweisung; doch enthielt das Dekret die Worte: 'Daß mir die Pension noch für dieses Jahr bewilligt würde'. Es war somit des Ministers Absicht, dieselbe pro 1872 u. ferner mir zu entziehen [...]". - Ziegler veröffentlichte vorwiegend Gedichte in Taschenbüchern und Zeitschriften, war mit Zedlitz, Lenau und Anastasius Grün bekannt und "fand bei seinen Lebzeiten in litterarischen Kreisen vielfach Anerkennung. Er galt neben Hamerling als der formenreichste und bedeutendste Lyriker Oesterreichs" (ADB XLV, 184).
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Ziel, Ernst, Schriftsteller und Literaturhistoriker (1841-1921).
Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 25. V. 1883.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Zeitschriftenredakteur: “Wie Sie aus dem angebogenen Circulär ersehen wollen, ist der Conflict zwischen der Firma Ernst Keil und mir nun auf außergerichtlichem Wege beigelegt worden. Der moralische dolus bleibt freilich derselbe. Ich bitte Sie dringend, Sorge tragen zu wollen, daß das Circulär möglichst wortgetreu in Ihrer Zeitung zum Abdruck komme. Erweisen Sie mir diesen Freundschaftsdienst [...]”. - Das “angebogene Circulär” (gedr.) auf S. 3 schildert Grund und Hergang des Konflikts zwischen Ziel und der Verlagshandlung, die ihrerseits am 1. Mai des Jahres Keil als Chefredakteur der ‘Gartenlaube’ öffentlich als seines Postens für enthoben erklärt habe. - Ernst Keil übersiedelte nach Ende dieser Tätigkeit nach Cannstatt und lebte später als freier Schriftsteller in Berlin. Er veröffentlichte u.a. ‘Ausgewählte Gedichte’ (1901) und ‘Reliefs. Dichterporträts’ (4 Bde., 1885-94). Vgl. Kosch IV, 3523.
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Ziel, Ernst, Schriftsteller (1841-1921).
Eigenh. Postkarte mit U. Dresden, 12. III. 1907.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Baronin Frida Mühlwerth, die er für den darauffolgenden Tag zum Kaffee lädt. - Ziel war seit 1872 für die ‘Gartenlaube’ tätig, deren Chefredakteur er von 1878-83 war. Seit 1883 in Cannstatt ansässig, übersiedelte er in den neunziger Jahren als freier Schriftsteller nach Berlin. Vgl. Kosch IV, 3523.
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Ziesel, Günther, österr. Journalist (geb. 1941)
Portraitphoto mit U. O. O., 28. IX. 1983.
1 S. Format: 140:90mm. Widmung: "Für Erwin".
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Ziesel, Kurt, österr. Schriftsteller (1911-2001).
Sammlung von 1 eigenh. Postkarte mit U., 2 Weihnachtskarten mit U., 1 ms Brief mit U., 1 eigenh. Brief mit U. und eine Broschüre mit U. München, Breitbrunn u. Bad Gastein, 1955-1967.
Postkarte: 1 S. Qu.-8vo. Briefe: 2 SS. Qu.-8vo. Weihnachtskarten: 2 SS. Format: 110:210 mm u. 70:140 mm. Broschüre: 2 SS. 4to. Mit 3 Kuverts. Der allzeit umstrittene Journalist und Schriftsteller Kurt Ziesel bedankt sich über die Jahre hinweg für Josef Weselys stetiges Gedenken anlässlich seines Geburtstages, "[...] obwohl es ja mit wachsenden Jahren nicht nur ein reines Vergnügen ist, Geburtstag feiern" - wie er 1967 schreibt. Die im Zuge der Neuerscheinung seines Werkes "Das verlorene Gewissen" gestaltete Broschüre gibt gesammelte Pressestimmen zu Ziesel und seinem Werk wieder.
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Zillich, Heinrich, Schriftsteller (1898-1988).
2 eigenh. Briefe und 8 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Starnberg, 1946-1968.
Zusammen 12 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse bzw. mit einem eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zu Geburtstag, Neujahr u. a. - Zillich war für die "Kronstädter Zeitung" tätig und gab von 1924 bis 38 die Literaturzeitschrift "Klingsor" heraus, "die sich zur führenden Literaturzeitschrift der Siebenbürger Sachsen entwickelte" (DBE). Während der Herrschaft der Nationalsozialisten wurde Zillich zu einem gefragten Autor, dessen 37 Bücher eine Gesamtauflage von 1,5 Millionen Exemplaren erzielten. Im Zweiten Weltkrieg als Offizier im deutschen Generalstab mit der Herausgabe der "Feldpostausgaben deutscher Dichtung" beschäftigt, gehörte er von 1959 bis 80 zu den Herausgebern der "Südostdeutschen Vierteljahreshefte" und schrieb Gedichte, Erzählungen, Novellen und Romane. Vgl. Kosch IV, 3526f. - Der Brief vom 3. V. 1947 mit kleinem Ausr.; beide Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Zillich, Heinrich, Schriftsteller (1898-1988).
3 eigenh. Bildpostkarten mit U. Starnberg am See, 1956 bis 1967.
Zusammen 3 SS. auf 3 Bll. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zu Geburtstag, Neujahr u. a. - Zillich war für die "Kronstädter Zeitung" tätig und gab von 1924 bis 38 die Literaturzeitschrift "Klingsor" heraus, "die sich zur führenden Literaturzeitschrift der Siebenbürger Sachsen entwickelte" (DBE). Während der Herrschaft der Nationalsozialisten wurde Zillich zu einem gefragten Autor, dessen 37 Bücher eine Gesamtauflage von 1,5 Millionen Exemplaren erzielten. Im Zweiten Weltkrieg als Offizier im deutschen Generalstab mit der Herausgabe der "Feldpostausgaben deutscher Dichtung" beschäftigt, gehörte er von 1959 bis 80 zu den Herausgebern der "Südostdeutschen Vierteljahreshefte" und schrieb Gedichte, Erzählungen, Novellen und Romane.
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Zillich, Heinrich, deutscher Schriftsteller (1898-1988).
3 eigenh. Postkarten mit U. Starnberg am See, 1947-1957.
3 SS. Qu.-8vo. Heinrich Zillich, bekannt für seine Bücher über das Leben und die Bräuche der "Auslandsdeutschen" vor allem in Rumänien, sendet über die Jahre liebe Dankesgrüße an Direktor Josef Wesely.
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Zimmermann-Reber, Hedwig, Schriftstellerin (geb. 1868).
Eigenh. Brief mit U. Pöcking, 24. IX. 1943.
1 S. Format: 80:120 mm. Mit Kuvert. Spricht Oberlehrer Josef Wesely ihren herzlichen Dank für seine Glückwünsche aus.
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Zischka, Anton, Publizist und Schriftsteller (1904-1997).
2 eigenh. Briefe mit U. Selzthal, 1946.
Zusammen 2 SS. 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Zischka war Redakteur bei der ‘Neuen Freien Presse’ in Wien und berichtete anschließend als Korrespondent internationaler Zeitschriften aus Südosteuropa, Ostasien, Amerika und Arabien. Seit 1935 auf Mallorca als freier Autor lebend, war er im Spanischen Bürgerkrieg für die Legion Condor tätig und deshalb 1945-47 von den Alliierten interniert. Sein Werk umfaßt vielgelesene wirtschafts- und weltpolitische Bücher, u. a. ‘Der Kampf um die Weltmacht Öl’ (1934) oder ‘Der Kampf um die Weltmacht Baumwolle’ (1935). Vgl. Kosch IV, 3538. - Der Br. v. 3. X. 1946 mit gedr. Namenszeile.
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Zischka, Anton, österr. Schriftsteller (1904-1997).
Ms. Brief mit U. Mallorca, 6. X. 1950.
½ S. 4to. An Josef Wesely, mit Dank für Geburtstagswünsche. - Kuvert erhalten. Beiliegend ein Zeitungschausschnitt.
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Zitzenbacher, Walter, österr. Schriftsteller (geb. 1928).
1 ms. Brief mit U. und 1 eigenh. Albumblatt mit U. Arnfels, 1958 & 1978.
Brief: 1 S. 4to. Albumblatt: 1 S. Format: 100:150 mm. Beiliegend: Kuvert sowie 1 Foto von Zitzenbacher. Dankt Josef Wesely für die Liebenswürdigkeit der Übermittlung von Glückwünschen. Zwar hinterfragt er den Hintergrund der Bekanntschaft, jedoch freut er sich über Weselys Kenntnis seiner Person, "[...] denn es kommt heute nur mehr sehr selten vor, daß ein junger Autor ein derartiges Interesse erwecken kann".
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Zois, Michelangelo Frh. von, Militär und Schriftsteller (1874-1945).
Eigenh. Brief mit U. Zoishütte Auen, 18. VI. 1943.
2 SS. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: "[...] Komme kaum zum [S]chreiben. Denn ich habe für mich bloss die Stunden von 5-7h Morgens, die regelmässig auf die Erledigung der Korrespondenz aufgehen. Der Rest des Tages gehört der Hauswirtschaft und dem immerhin 50000m2 grossen Gärtchen, um das meine Frau und ich allein herumkommen müssen. Beim Jäten, Sägen und derlei hat man zwar Zeit zum Nachdenken - aber nicht zum [S]chreiben [...]". - Michelangelo Frh. von Zois war Landesregierungsrat in Kärnten und Verfasser von Sport- und Kriegsromanen. - Auf Briefpapier mit gestemp. Briefkopf.
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Zuchardt, Karl, Schriftsteller (1887-1968).
Eigenh. Postkarte mit U. Dresden, 14. II. 1943.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: "[...] Ich weiss zwar nicht, was mir die Ehre verschafft hat, aber Glückwünsche kann man ja nie zuviel kriegen [...]". - Zuchardt war bis Ende des Zweiten Weltkriegs vorwiegend Dramatiker, später wandte er sich verstärkt Romanen und Erzählungen zu. Von 1945 bis 1957 hielt er Literaturvorlesungen an der Musikhochschule Dresden und der Technischen Hochschule; 1961 wurde er mit dem Martin-Andersen-Nexö-Kunstpreis der Stadt Dresden geehrt.
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Zuckmayer, Carl, Schriftsteller (1896-1977).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug und Datum. O. O., Mai 1949.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-12mo. Mit alten Montageresten verso.
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Zuckmayer, Carl, Schriftsteller (1896-1977).
Eigenh. Brief mit U. Zürich, 17. VI. 1965.
1½ SS. 4to. An Frau Pietz: "[…] im Spital nach einer schweren, aber gut geglückten und überstanden Operation, komme ich erst heute zur Beantwortung Ihres Schreibens […] Ich habe nichts dagegen, dass Sie die zitierten Strophen aus meinem Gedicht auf der Bildseite von Monet abdrucken, jedoch muss die Formulierung genau so sein, wie ich sie auf Ihrem beiliegenden Blatt vorgeschrieben habe. Diese Strophen wären für sich allein unzureichend, - es muss deutlich gemacht wären [!], dass sie Teilstrophen aus einem Gedicht sind. Auch bitte ich den Schreibfehler in der dritten Strophe nach meiner Korrektur abzuändern, sowie die in dieser Strophe fehlende Zeile […] zu ergänzen. […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und mit Eingangsstempel.
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Zuckmayer, Carl, deutscher Schriftsteller (1896-1977).
Eigenh. Dankeskarte mit U. Saas-Fee, 15. XII. 1960.
1 S. 110:80 mm. Mit Kuvert. "Dank, und herzliche Weihnachtsgrüße" an Schuldirektor Josef Wesely. Zuckmayer verließ 1957 das amerikanische Exil und ließ sich in der Schweiz nieder. "Für die Kritik galt er oft als zu volkstümlich und für das Volk bisweilen als zu kritisch. Die Linken hielten ihn für konservativ und die Konservativen für allzu links. So saß er oft zwischen allen Stühlen. Das jedoch ist für einen Schriftsteller kein schlechter Platz" (Marcel Reich-Ranicki).
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Zuckmayer, Carl, Schriftsteller (1896-1977).
Ms. Brief mit eigenh. U. Saas-Fee, 12. III. 1966.
½ S. 4to. An Herrn Friedrich: "Es würde mir Freude machen, ein derartiges Selbst-Interview für die 'Welt der Literatur' zu schreiben. Jedoch werde ich vorläufig nicht dazu kommen, da ich noch unter Termindruck an den Schlusskapiteln meiner Erinnerungen arbeite […]". - Zuckmayer, der sich 1958 in dem Walliser Gebirgsort Saas-Fee niedergelassen hatte und 1966 Schweizer Staatsbürger wurde, erreichte mit seiner Autobiographie "Als wär’s ein Stück von mir" (1966) wieder ein Millionenpublikum. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Zuckmayer, Carl, deutscher Schriftsteller (1896-1977).
Ms. Brief mit U. Saas-Fee, 1. I. 1966.
1 S. 4to. Mit Kuvert. Carl Zuckmayer entschuldigt sich in einem Rundschreiben, adressiert an Josef Wesely, für seine späte Danksagungen auf Grund der Arbeitsmühen während der Feiertage: "Ich hoffe, Euch mit meinem Erinnerungsbuch, um dessen Vollendung ich mich jetzt bemühe, im nächsten Jahr entschädigen zu können." Noch im selben Jahr veröffentlichte er genannte Autobiographie "Als wär’s ein Stück von mir", welche sich über eine Million mal verkaufte.
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Zuckmayer, Carl, Schriftsteller (1896-1977).
Portrait (Zeitungsausschnitt) mit eigenh. U. verso. O. O. u. D.
1 S. 8vo. S/W-Portrait im ¾-Profil.
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Zuckmayer-Herdan, Alice, Schriftstellerin (1901-1991).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. ("Familie Zuckmayer"). O. O. u. D.
1 S. Qu.-12mo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Das ist unser Hausberg, den sollten Sie sich doch einmal ansehen-! [...]" - Die Bildseite mit einer Ansicht des Allalinhorns. - Alice Herdan-Zuckmayer, die zweite Gattin Carl Zuckmayers, hatte 1949 ihr erstes Buch - "Die Farm in den grünen Bergen" - veröffentlicht, das auf Briefen der Kriegs- und Nachkriegsjahre, die die Familie auf einer Farm in Vermont verbracht hatte, basiert; ihr 1979 erschienenes Buch "Buch Genies sind im Lehrplan nicht vorgesehen" war der Reformpädagogin Eugenie Schwarzwald gewidmet, mit der Alice Zuckmayer-Herdan seit ihrer Kindheit an eine enge Freundschaft verband.
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Zusner, Vincenz, österr. Dichter (1803-1874).
"Der Sänger auf den vermoosten Ruinen". Eigenh. Gedichtmanuskript mit U. O. O. , 1824
8 SS. Geheftet. 8vo. 43 Strophen (152 Zeilen): "Lokend wekten einst im Haine / Durch gebrochnes Saitenspiel / Bey des Mondes Silberscheine / Klagethöne mein Gefühl. / Trübe Wehmuth drängte schaurig / Sich in meine Seele ein; / Und die Stimme hallte traurig / durch den waiten stillen Hain. / Näher ging ich diesem Schalle / Durch die dichten Bäume hin. / Und umblickte dort im Thale / Einen sinkenden Ruin. / In der nächtlich stillen Feyer / Saß ein Greis auf einem Stein / In der Hand mit einer Layer / Bey des Mondes Silberschein [...]". - Zusners Dichtungen erschienen zunächst in Zeitschriften, Almanachen und Taschenbüchern, u. a. in dem von August Schmidt herausgegebenen Wiener Taschenbuch "Orpheus" sowie im Grazer belletristischen Blatt "Der Aufmerksame". Seine erste Gedichtsammlung erschien 1842 im Wiener Beck-Verlag, auf welche ein Band "Neuere Gedichte" folgte. 1863 erschien "Im Walde. Naturbilder" im Schaffhausener Hurter-Verlag; 1871 kam, ebenfalls in Schaffhausen, eine umgearbeitete Gesamtausgabe heraus. - Aus der Sammlung des Grazer Amtsrats Arnulf Rumpold (1899-1988) mit seinem Besitzstempel am letzten Bl. verso.
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Zwehl, Hans Fritz von, deutscher Schriftsteller (1883-1973).
Eigenh. Postkarte mit U. Bevensen, 9. I. 1947.
1 S. 8vo. An Josef Wesely, mit Dankesworten für seine Neujahrswünsche. Die Wehmut in seinen Zeilen lässt sich schwer verbergen, und Schrecken aus den vergangenen Jahren wirken nach: "[...] den Frieden diktiert, wer die Macht hat; und Macht verblendet. Der erste Mächtige, der weise, nämlich massvoll, ist, rettet die abendländische Kultur vor dem Untergang - wenn es dazu noch nicht zu spät ist. [...] Dennoch glaube ich an die Macht der Idee. Aber wir haben noch einen langen Leidensweg vor uns."
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Zwerger, Karl Dankwart, Schriftsteller (geb. 1889).
2 eigenh. Bildpostkarten mit U. Freiburg i. B., 1956 und 1957.
Zusammen 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche. - Geboren in Taufkirchen a. d. Trattnach (OÖ), war Zwerger Lehrer in Bruck a. d. Mur (Stmk.) und Verfasser mehrerer Gedichtbände.
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