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‎Scheucher, Franz, Schriftsteller (geb. 1883).‎

‎4 ms. Postkarten mit eigenh. U. Graz, 1947-1951.‎

‎Zusammen 4 SS. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: “Allerdings ist bei diesen Anlässen auch immer wieder ein Jahr um und das will in unserem Alter auch etwas besagen. Wenn man dies und das noch gerne schaffen möchte und nimmer kann, weil der Weg zu weit, der Berg zu hoch, die Hand zu steif, die Muskeln zu schwa[ch], die Knochen zu mürbe, der Kopf zu vergesslich u.s.w. [...]” (Karte v. 5. V. 1947). - Scheucher war Landwirt und Verfasser mehrerer Volksstücke. Vgl. Kosch III, 2453f.‎

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‎Schier, Benjamin, Schriftsteller und Journalist (1849-1919).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. II. 1903.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt für “die so liebenswürdige und günstige Rezension in der heutigen Nummer Ihres hochgesch. Blattes”. - Schier wurde durch Richard Genée zum Schreiben angeregt und verfaßte gemeinsam mit ihm das Libretto zu ‘Der Marquis von Rivoli’; des weiteren verfaßte er zahlreiche in Wien und anderswo mit großem Erfolg aufgeführte Possen. Vgl. Kosch III, 2460. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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Wien, AT
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‎Schirmer, Adolf , Schriftsteller und Komponist (1821-1886).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Währing bei Wien, 16. X. 1882.‎

‎2/3 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Autographensammler Alexander Hesse in Graz: "Indem ich Ihrem Wunsche, meine Handschrift Ihrer Autographensammlung einverleiben zu können, hiermit entspreche, verbleibe ich [...]". - Ursprünglich für einen kaufmännischen Beruf bestimmt, studierte Schirmer seit 1838 Medizin und Literaturwissenschaft ehe er sich 1842 endgültig dem Beruf des Schauspieler zu widmen entschloß. Gesundheitlicher Gründe wegen mußte er jedoch schon bald der Bühne entsagen, und nach längeren Reisen nach Paris, Italien, in die Schweiz sowie nach Nord- und Mittelamerika lebte er seit 1854 in Wien. Als Schriftsteller veröffentlichte er "über 40 erfolgreiche Bücher, vor allem Romane und Novellen, in denen er seine Reiseerfahrungen verarbeitete (u. a. 'Aus aller Herren Länder', 3 Bde., 1864) und menschliche Schicksale schilderte" (DBE), als Komponist entstammen seiner Feder zahlreiche Lieder, einige Klavierwerke sowie die Operette "Die Jagd des Regenten" (1860). Vgl. auch Kosch III, 2479.‎

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Wien, AT
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‎Schlaf, Johannes, writer (1862-1941).‎

‎2 ALS. Berlin und Weimar, 1904.‎

‎Large 4to. Altogether (½+½=) 1 p. on 2 ff. Agreeing to participate in a literary project. - Slightly browned due to paper.‎

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Wien, AT
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€ 250,00 Kopen

‎Schlaf, Johannes, Schriftsteller (1862-1941).‎

‎3 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Weimar und Querfurt, 1936-1939.‎

‎Zusammen 3½ SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Gemeinsam mit Arno Holz veröffentlichte Johannes Schlaf unter dem Pseudonym Bjarne P. Holmsen u. a. die Prosaskizze "Papa Hamlet" und das Drama "Die Familie Selicke", die als erste Beispiele eines "konsequenten Naturalismus" gelten. Nach einem mehrjährigen Nervenleiden und dem Zerwürfnis mit Holz wandte er sich vom Naturalismus ab "und gab sich impressionistischen Naturschwärmereien hin, die später in einer mystisch-religiösen Weltanschauung mit dem Ziel einer allgemeinen Verwandlung der Welt mündeten" (DBE).‎

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Wien, AT
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€ 180,00 Kopen

‎Schlaf, Johannes, Schriftsteller (1862-1941).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Querfurt, 7. IV. 1939.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit einem Wunsch zu Ostern, "umstehend unser Haus! Das mit dem Pfeil bezeichnete". - Gemeinsam mit Arno Holz veröffentlichte Johannes Schlaf unter dem Pseudonym Bjarne P. Holmsen u. a. die Prosaskizze "Papa Hamlet" und das Drama "Die Familie Selicke", die als erste Beispiele eines "konsequenten Naturalismus" gelten. Nach einem mehrjährigen Nervenleiden und dem Zerwürfnis mit Holz wandte er sich vom Naturalismus ab "und gab sich impressionistischen Naturschwärmereien hin, die später in einer mystisch-religiösen Weltanschauung mit dem Ziel einer allgemeinen Verwandlung der Welt mündeten" (DBE).‎

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€ 90,00 Kopen

‎Schlaf, Johannes, Schriftsteller (1862-1941).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Magdeburg, 31. V. 1895.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Schicken Sie mir die betr. Bücher nicht. Leider ist mir etwas dazwischengekommen, daß es mir unmöglich macht, sie in der nächsten Zeit zu rezensiren". - Im linken Rand gelocht (geringe Buchstabenberührung).‎

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‎Schlaf, Johannes, Schriftsteller (1862-1941).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Querfurt, 7. VI. 1938.‎

‎2 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Pfingstgrüße: "[...] Ob wir noch einmal zu Ihnen kommen können? Wie würde uns das freuen! Aber - wir sind nun, ich nächstens 76, meine Schwester 75 Jahre alt [..]". - Gemeinsam mit Arno Holz veröffentlichte Johannes Schlaf unter dem Pseudonym Bjarne P. Holmsen u. a. die Prosaskizze "Papa Hamlet" und das Drama "Die Familie Selicke", die als erste Beispiele eines "konsequenten Naturalismus" gelten. Nach einem mehrjährigen Nervenleiden und dem Zerwürfnis mit Holz wandte er sich vom Naturalismus ab "und gab sich impressionistischen Naturschwärmereien hin, die später in einer mystisch-religiösen Weltanschauung mit dem Ziel einer allgemeinen Verwandlung der Welt mündeten" (DBE).‎

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‎Schlechta von Wschehrd, Kamill(o) Frh. v., Ps. Camillo Hell, Schriftsteller (1822-1880).‎

‎2 (davon 1 eigenh.) Briefe mit U. Wien bzw. o. O., 15. IX. 1854 bzw. o. D.‎

‎Zusammen 2 SS. 4to. An Finanzrat Rt. von Heindl in Sachen des "Comités des Allgemeinen Wiener Wohltätigkeits-Vereins" und auf Briefpapier mit dessen Briefkopf. - Jeweils mit kl. Ausr. durch Siegelbruch (keine Textberührung).‎

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‎Schlechta von Wschehrd, Kamill(o) Frh. v., Ps. Camillo Hell, Schriftsteller (1822-1880).‎

‎Brief mit eigenh. U. Wien, 23. IX. 1850.‎

‎1 S. 8vo. Beiliegend eine gedr. Einladung mit eh. U. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Bitte, dem Überbringer dieses Schreibens 25 Gulden auszuhändigen. - Kamill(o) Franz Karl Adam Frh. Schlechta von Wschehrd sollte zum Zeitpunkt, da vorliegendes Schriftstück verfaßt worden ist, eigentlich eine Festungshaft absitzen, die 1848 wegen Teilnahme an der Revolution über ihn verhängt worden war. Ursprünglich zum Tode durch den Strang verurteilt, wurde die Strafe in eine zwölfjährige Freiheitsstrafe umgewandelt, von der er vier Jahre in Kufstein und zwei Jahre in Theresienstadt absaß. Warum er hier als Vorstand des "Comités des Vereines zur Verpflegung verwundeter, in der Reconvalescenz befindlicher Krieger" auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Vereins schreibt, mag unbeantwortet bleiben. - Die aus dem J. 1854 stammende Einladung an Karl Führer mit dem Procedere eines ihm aus Anlaß der Allerhöchsten Vermählung Seiner Kaiserlichen Majestät zuteilwerdenden Freitisches. - Weiters beiliegend ein zeitgenöss. Sammlungskuvert.‎

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‎Schlechta von Wschehrd, Kamill(o) Frh. v., Ps. Camillo Hell, Schriftsteller (1822-1880).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 4. I. 1850.‎

‎1 S. Folio. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller und Buchhändler Jakob Dirnböck (1809-1861) betr. der Zusendung von Billetts. - Kamill(o) Franz Karl Adam Frh. Schlechta von Wschehrd sollte zum Zeitpunkt, da vorliegendes Schriftstück verfaßt worden ist, eigentlich eine Festungshaft absitzen, die 1848 wegen Teilnahme an der Revolution über ihn verhängt worden war. Ursprünglich zum Tode durch den Strang verurteilt, wurde die Strafe in eine zwölfjährige Freiheitsstrafe umgewandelt, von der er vier Jahre in Kufstein und zwei Jahre in Theresienstadt absaß. Warum er hier als Vorstand des "Comités des Vereines zur Verpflegung verwundeter, in der Reconvalescenz befindlicher Krieger" auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Vereins schreibt, mag unbeantwortet bleiben. - Mit altem, großflächigem Tintenfleck.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Schlechta von Wschehrd, Kamill(o) Frh. v., Ps. Camillo Hell (1822-1880).‎

‎Eigenh. Brief mit U. (“Camillo Hell”). Wien, 15. VI. 1842.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse. An die Redaktion der ‘Libussa’ in Prag, d. i. der Humanist Paul Alois Klar (1801-1860): “Ich war vor längerer Zeit so frey Ihnen für das Taschenbuch Libussa 3 Gedichte: Blumen und Liebe; Natur und Mensch, Leben und Tod zu senden. Ich habe keinen Brief von Ihnen erhalten. Sind sie nicht zu Ihnen gelangt, wollen Sie selbe nicht annehmen, oder soll ich sie als angenommen betrachten, ich weiß es nicht [...]”. - Der Sohn des Geheimen Rats, Sektionschefs und Schriftstellers Franz Xaver Frh. Schlechta von Wschehrds wurde wegen seiner Beteiligung an der Revolution von 1848 zum Tod verurteilt, später jedoch zu Festungshaft begnadigt. 1854 aus der Haft entlassen, lebte er als freier Schriftsteller und Journalist in Wien, Hamburg und Berlin, schrieb mehrere Dramen, die Erzählungssammlung ‘Neueste Schule’ (3 Bde., 1856) und das Erlebnisbuch ‘Aus dem Tagebuch eines Kufsteiner Staatsgefangenen’ (1855). Vgl. Kosch III, 2485. - Der Humanist und Rechtsgelehrte P. A. Klar hatte die von seinem Vater begründete Stiftung zur Blindenvorsorge zu der Zeit, aus der unser Schreiben stammt, "auf eine solche Höhe gebracht, daß im Jahre 1842 25 Pfleglinge nicht mehr in einem Miethlocale, sondern in einem wohleingerichteten Institutsgebäude wohnten (Wurzbach; zit. n. DBA I 655, 151). Auch eine andere, gleichfalls vom Vater begründete wohltätige Einrichtung - die Künstlerhilfe - wurde von Klar betreut, so daß es schließlich zur "Einführung der barmherzigen Schwestern von der Congregation des h. Karl Borromäus behufs der Krankenpflege in Böhmen [kam]" (ebd., 151f.). - Mit eh. Bearbeitungsvermerk von P. A. Klar auf Bl. 1, kl. Einr. durch Öffnung der Verschlußmarke (keine Textberührung) sowie kl. Montagespuren (alt) auf Bl. 2 verso.‎

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€ 240,00 Kopen

‎Schleich, Martin, Schriftsteller (1827-1881).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 17. V. 1874.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An die Redaktion der Zeitschrift "Über Land und Meer": "[...] Da mir Herr Bezirksamtmann [Carl Albert] Regnet einmal sagte, daß Ihnen Beiträge zur 'Humoristischen Mappe' erwünscht wären, so erlaube ich mir anbei sieben Stück Chargen zu übersenden. Wegen der unakademischen Zeichnungen bitte um Entschuldigung, es ist mir nur um die Charakteristik [...]" - Schleich gab unter dem Pseudonym M. E. Bertram die Zeitschrift "Münchener Punsch" heraus, die mit flotter Feder die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse aufs Korn nahm. - Kleine Klebespur ohne Textbeeinträchtigung; Bl. 2 verso mit Eingangsvermerk von fremder Hand.‎

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‎Schlesinger, Sigmund, Journalist und Schriftsteller (1832-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 6. IX. 1889.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Verzeihen Sie die Behelligung in dem Sturmeswirbel dieser Tage. Aber ich erlaube mir Ihnen die Adresse zu schicken, unter welcher mir [...] die Karte für die Eröffnungsvorstellung [...] zugesendet werden möge. Es handelt sich nämlich, wie gesagt, um einen umfassenden Essay über das Ganze für Rodenbergs 'Deutsche Rundschau': Und für den 'Floh' wird, nebenbei, auch was Schönes gemacht werden [...]". - Schlesinger war 1859 Mitbegründer des Journalisten- und Schriftstellervereins "Concordia", für dessen fünfzigjähriges Jubiläum er den Einakter Großpapa Bolz (1909) schrieb. Seine Bühnenstücke, vor allem humorige Einakter und Lustspiele, gehörten jahrzehntelang zum Repertoire des Hofburgtheaters in Wien.‎

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‎Schlesinger, Sigmund, Journalist und Schriftsteller (1832-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 31. VII. 1871.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Mit einem eigenthümlichen Anliegen trete ich an Sie heran, dem ich trotz langjähriger Bekanntschaft doch eigentlich fern stehe [...] Kurz, steht [?] es in Ihrer Möglichkeit, mir bis Ende August mit 50 fl. aus einer Zinsfatalitet herauszuhelfen, in welche mich die Verschiebung meines neuen Stückes am Burgtheater bis zum Herbst gebracht hat [...]". - Schlesinger war 1859 Mitbegründer des Journalisten- und Schriftstellervereins "Concordia", für dessen fünfzigjähriges Jubiläum er den Einakter "Großpapa Bolz" (1909) schrieb. Seine Bühnenstücke, vor allem humorige Einakter und Lustspiele, gehörten jahrzehntelang zum Repertoire des Hofburgtheaters in Wien.‎

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‎Schlögl, Friedrich, Schriftsteller (1821-1892).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 7. XII. 1891.‎

‎1 S. Qu.-kl.8vo. "Glücksgüter zu sammeln war mir versagt, | Da erntete Ehren ich - schon hochbetagt - | Das ist auch ein Segen, ich danke dem HERRN | Und trage der Jahre Last nun gern! Wien 7 Dez[em]b[e]r 1891 am 70. Geburtstage".‎

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‎Schlögl, Friedrich, Schriftsteller (1821-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("F. Schlögl"). Wien, 23. XII. 1890.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Schmal-8vo. Mit eh. adr. Kuvert und einer Beilage (s. u.). An den Schriftsteller und Missionar Alfred Formey (1844-1901) mit der Anküdigung, daß "Herr Rudolf von Machoritsch Oberdirektor der k.k. Strafanstalt zu Capodistria" ihm ein kleines Fäßchen "jenes delikaten Refosco" spendieren wolle; er selbst habe seines schon erhalten: "[...] Also Prosit! Schreiben Sie doch nach Erhalt des Istrianer Nektars dem braven und viellieben Mann ein paar freundliche Zeilen. Gestern wurde Ihr Stuhl mit schwarzem Flor behängt u. bleibt derselbe in dieser Trauergewandung bis zu Ihrem nächsten Erscheinen. Es wird viel egschluchzt! [...]" - Satiren und Feuilletons aus dem Wiener Volksleben machten den in Wien geborenen Schriftsteller "zu einem der populärsten Publizisten seiner Zeit" (DBE). Der "Folklorist von Bedeutung” (Kosch III, 2504), der z. T. heftige öffentliche Angriffe wegen seiner unverhohlenen Ablehnung der aufkommenden antisemitischen Publizistik in Kauf nehmen mußte, war u. a. mit Peter Rosegger und Ludwig Anzenguber befreundet. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren; beiliegend ein Visitenkärtchen mit einigen eh. Zeilen.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Schlögl, Friedrich, Schriftsteller (1821-1892).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 29. X. 1889.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller und Redakteur des von Rudolf Wittmann 1889 hrsg. Werkes ‘Unsere Kunst in Wort und Bild’ Moriz Band (geb. 1864) in Wien: “Ich danke für die gütig übersendete Correctur. Habe nichts auszusetzen und reduzire deshalb mein ursprüngliches Ersuchen um Ablassung von 20.000 Abdrucken des betreffenden Fleckes auf - 20 Stück. Um die bitte ich, denn etwas müssen die Mitarbeiter vor dem Publikum doch voraus haben, mit anderen Worten: ‘etwas bekommen!’ [...]”. - Satiren und Feuilletons aus dem Wiener Volksleben machten den in Wien geborenen Schriftsteller “zu einem der populärsten Publizisten seiner Zeit” (DBE). Der “Folklorist von Bedeutung” (Kosch III, 2504), der z.T. heftige öffentliche Angriffe wegen seiner unverhohlenen Ablehnung der aufkommenden antisemitischen Publizistik in Kauf nehmen mußte, war u. a. mit Peter Rosegger und Ludwig Anzengruber befreundet.‎

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€ 75,00 Kopen

‎Schlögl, Friedrich, Schriftsteller (1821-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. VI. 1892.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sie haben mich mit Ihrem anschmeichelnden Brief schön steigen lassen! Aber macht nix; ich liebe Sie trotzdem und zum Beweise meiner Verehrung für Ihre Person und meines Vertrauens in Ihre Magistratssekretärliche Ehrlichkeit und Gewissenhaftigkeit übersende ich Ihnen das besprochene literarische & bibliographische Kleinod zur geneigten Durchsicht und noch geneigteren gütigen Retournirung binnen 14 Tagen [...]". - Satiren und Feuilletons aus dem Wiener Volksleben machten den in Wien geborenen Schriftsteller “zu einem der populärsten Publizisten seiner Zeit” (DBE). Der “Folklorist von Bedeutung” (Kosch III, 2504), der z.T. heftige öffentliche Angriffe wegen seiner unverhohlenen Ablehnung der aufkommenden antisemitischen Publizistik in Kauf nehmen mußte, war u. a. mit Peter Rosegger und Ludwig Anzenguber befreundet. - Ohne das erwähnte Werk.‎

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‎Schlögl, Friedrich, Schriftsteller (1821-1892).‎

‎Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen verso. O. O., 6. VI. 1892.‎

‎1 S. Carte d'Visite-Format. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit Dank "für die lustigen Stunden von Samstag Abends" und der Angabe von "ein paar ärgerlichen Druckfehlern, die in den noch vorhandenen Exemplaren modificirt werden sollten [...]". - Satiren und Feuilletons aus dem Wiener Volksleben machten den in Wien geborenen Schriftsteller "zu einem der populärsten Publizisten seiner Zeit” (DBE). Der "Folklorist von Bedeutung” (Kosch III, 2504), der z. T. heftige öffentliche Angriffe wegen seiner unverhohlenen Ablehnung der aufkommenden antisemitischen Publizistik in Kauf nehmen mußte, war u. a. mit Peter Rosegger und Ludwig Anzenguber befreundet.‎

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€ 80,00 Kopen

‎Schmidt, Elise, Schriftstellerin und Schauspielerin (1824-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Salzburg, 24. V. 1872.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Inhaltsreicher Brief an einen Freund, kurz vor ihrem Tod: "Dein Brief mein lieber alter treuer Freund hat mich nicht nicht [!] Wehmut erfüllt, sondern hat auf mich den Eindruck eines Todesurtheils gemacht. Gott bewahre daß ich Dir damit Vorwürfe machen wollte, im Gegentheil ich bin Dir ungemein dankbar für Deine Theilnahme und medicinische Freundschaft [...]". - Als Schauspielerin und später als Vorleserin auf zahlreichen deutschsprachigen Bühnen zu sehen, wurde die Künstlerin als Schriftstellerin durch vornehmlich dramatische Werke bekannt, darunter etwa ‘Brandenburgs erster Friedrich’ (1861) oder ‘Stein und Napoleon’ (1870). Vgl. Kosch III, 2521 und DBA I 1115, 214 und II 1160, 262f. - Aus dem Besitz und in bedruckter Originalmappe der berühmten Autographensammlung des österreichischen Industriellen Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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‎Schmidt, Erich, Germanist (1853-1913).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 14. XI. 1910.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An die Malerin Luise Begas-Parmentier (1850-1920): "Leider kann ich nicht dienen, denn eine andere Schrift [...] ist mir unbekannt [...] u. ebenso Wechslers Adresse. Sobald ich ihn wiedersehe, soll er sich melden [...]". - Gemeint ist möglicherweise der Schriftsteller Ludwig Wechsler (1860-1912). - Seit 1880 als Ordinarius für Germanistik in Wien lehrend, wurde Schmidt 1885 Direktor des Goethe-Archivs in Weimar und lehrte später als Nachfolger Wilhelm Scherers in Berlin. Als dessen Schüler wandte er die positivistische Methode seines Lehrers vor allem auf Dichter, Werke und Probleme der deutschen Literatur des 18. und 19. Jhdts. an und machte sich besonders um die Goetheschen Werkausgaben verdient. - Die Malerin und Graphikerin Luise Begas-Parmentier studierte bei Emil Jacob Schindler und William Unger; seit 1877 in Berlin ansässig, malte sie vorwiegend romantisch verklärte Landschaften und Architekturbilder mit Motiven aus Österreich, Deutschland und Italien sowie Blumenstücke in Öl und Aquarell.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Schnack, Friedrich, Schriftsteller (1888-1977).‎

‎11 tls. eigenh. Bildpostkarten, Dankesschreiben und Briefkarten mit tls. mehreren eh. Zeilen und U. Berlin und München, 1944-1969.‎

‎Zusammen 11 SS. SS. 8vo. Mit 5 eh. adr. Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstags- und andere Wünsche. - Seit 1926 als freier Schriftsteller und Mitarbeiter von Presse und Rundfunk tätig, schrieb Schnack u. a. expressionistisch beeinflußte Naturlyrik aus der Welt des Orients und Gedichte, in denen seine heimatliche mainfränkische Landschaft den thematischen Hintergrund bildet. Noch bekannter als mit seinen lyrischen Arbeiten aber wurde er mit zahlreichen Erzählungen und Romanen und (nach dem Zweiten Weltkrieg) mit naturkundlich-poetischen Sachbüchern. Schnack war Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und Mitbegründer der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Vgl. Kosch XV, 528ff. - Eine der Karten mit ganzfigürlichem Portrait des Schriftstellers vor einem Teil seiner Schmetterlingssammlung. - Beiliegend 2 gedr. Verlagsankündigungen.‎

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€ 200,00 Kopen

‎Schnack, Friedrich, Ps. Charles Ferdinand, Schriftsteller und Journalist (1888-1977).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Ueberlingen am Bodensee, 13. IV. 1947.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den Maler und Graphiker [Heinrich] Kiefer: "[...] Ihre beiden Sendungen habe ich erhalten und mich sehr darüber gefreut [...] Der Scherenschnitt ist wirklich wunderschön [...] Sie fragen nach dem Harriet Schleber Verlag, Kassel. Frau Schleber ist mir wohlbekannt, sie hat mich hier aufgesucht, um meine Bekanntschaft zu machen. Sie gibt die Zeitschrift 'Karussell' heraus, in der ich gelegentlich mitarbeite. Sicherlich werden Sie in diesem Verlag gut aufgehoben sein [...]". - Friedrich Schnack lebte seit 1926 als freier Schriftsteller und Mitarbeiter von Presse und Rundfunk, schrieb zunächst expressionistisch beeinflußte Naturlyrik aus der Welt des Orients, wurde aber insbesondere mit seinen Erzählungen und Romanen, nach dem Zweiten Weltkrieg auch mit naturkundlich-poetischen Sachbüchern bekannt. Schnack war Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und Mitbegründer der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Vgl. auch Kosch III, 2541. - Mit einem gedr. Gedicht des Verfassers auf S. 3 ("Franken", 20 Zeilen). Zu Kiefer vgl. Vollmer III, 43f.‎

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€ 58,00 Kopen

‎Schneider von Arno, José Baronin, Schriftstellerin (1854-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 12. V. 1880.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Doktor: “‘Weh dem, der lügt’. So ist’s, und um dieses ‘Wehe’ nicht auf mich herabzubeschwören, erlaube ich mir, das betreffende Gedicht hier beizuschließen [...]”. - José Baronin Schneider von Arno war Stiftsdame in Hall (Tirol) sowie Lyrikerin und Erzählerin. Vgl. Giebisch-G. 367. - Ohne die erwähnte Beilage.‎

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€ 80,00 Kopen

‎Schneider von Arno, José Baronin, Schriftstellerin (1850-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bad Hofgastein, 30. IX. 1891.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die liebe Illustrirte hört also ganz auf - wie mir das leid thut! - Und was unternehmen Sie lieber College? Übernehmen Sie eine andere Redaction oder widmen Sie sich ganz Ihrer Muse? Lassen Sie mich Ihnen noch herzlich danken für das freundschaftliche Wohlwollen, das Sie mir immer als [R]edacteur bewiesen - das Sie mir hoffentlich auch bewahren werden. - Sie sind doch ständiger Mitarbeiter von Über Land u. Meer. Es ist doch ein sehr trauriges Zeichen, daß sich in Österreich nicht einziges derartiges Blatt halten kann und wir Alles von Deutschland beziehen - Wir sind hier seit Anfang August und genießen bis zuletzt die herrliche Luft und die Göttliche Ruhe - Ich war ziemlich fleißig - und wandere auf dem dornigen Pfade mutig vorwärts eingedenk Vater Herodots Worte: Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gelegt [...]". - Schneider von Arno veröffentlichte seit ihrer Jugend Gedichte und kleinere Erzählungen und 1889 eine Lebensgeschichte ihre Großvaters, Feldmarschall-Leutnant Karl Schneider von Arno. Mit ihrem 13 Jahre hindurch erscheinenden Stephansturmkalender gab sie ein poetisch-historisches Jahrbuch heraus, das u. a. genealogisch-biographische Beschreibungen österreichischer Adelsfamilien enthielt. Vgl. ÖBL X, 387.‎

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€ 120,00 Kopen

‎Schnitzer, Manuel, Schriftsteller (1861-1941).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 14. IX. 1890.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den Schriftsteller und Musiker Hugo Pohlidal: “Ich habe das Manuskript mit vielem Interesse gelesen u. es für meinen Chef, Herrn Ziegler, der verreist ist, vorbereitet, da mir selbst, wie ich Ihnen bereits mitteilte, das Recht der Erwerbung eine Manuskripts nicht zusteht [...]”. - Manuel Schnitzer war Redakteur verschiedener Zeitungen und Zeitschriften und veröffentlichte - tls. unter den Pseudonymen M. Nuél, Hans Baldrian, Pieterjann oder Z. Chrestin - zahlreiche Romane, Erzählungen, Novellen und Gedichte. Vgl. Kosch III, 2556 und Giebisch-G. 367. - Hugo Pohlidal war Referent der k. k. priv. österr. Norwestbahn, Komponist von zahlreichen Vokalwerken und Dirigent des Olmützer Musikvereins. Vgl. Eisenberg, Das geistige Wien, zit. n. DBA I 969, 44.‎

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€ 50,00 Kopen

‎Schönherr, Karl, Dramatiker (1867-1943).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.‎

‎8vo. Schönes Brustbild im Halbprofil.‎

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€ 45,00 Kopen

‎Schönthan von Pernwaldt, Franz, Austrian writer and actor (1849-1913).‎

‎35 ALsS and 12 telegrams. Berlin, Dresden, Marienbad, Wien a. o., 1891 to 1896.‎

‎Various formats. Altogether 70½ pp. on 58 ff. With two addenda. Comprehensive correspondence with the Directorate of the German National Theater in Vienna on productions of his plays and about projects that have not been realised.‎

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€ 1.500,00 Kopen

‎Schönthan von Pernwaldt, Franz, Schriftsteller und Schauspieler (1849-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Goisern, 29. VII. 1900.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Collegen, dem er für dessen “freundliches Lebenszeichen” dankt, “ich muß nun doch noch nach Marienbad, - reise heute dahin ab, u. schreibe Ihnen von dort meine Adresse. Ihre Hoffnungen für den Herbst (November wird’s wohl werden) theile ich gerne! Mit ein wenig Glück u. guter Laune müßte es gelingen! [...]”. - Der Bruder des Schriftstellers Paul Schönthan von Pernwaldt (1853-1905) war seit den 1870er Jahren als jugendlicher Held und Bonvivant auf deutschen Bühnen zu sehen gewesen, wandte sich aber nach dem großen Erfolg seines 1879 in Hamburg uraufgeführten Lustspiels ‘Das Mädchen aus der Fremde’ der Schriftstellerei zu und war fortan als freier Schriftsteller in Berlin, in Blasewitz bei Dresden, seit 1898 in Wien und zuletzt im Allgäu ansässig. Wohl am bekanntesten wurde sein gemeinsam mit seinem Bruder geschriebenes Lustspiel ‘Der Raub der Sabinerinnen’ (UA 1884), das heute noch unter großem Erfolg zahlreiche Aufführungen erlebt. Vgl. Kosch III, 2570.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 65,00 Kopen

‎Schönthan von Pernwaldt, Franz, Schriftsteller und Schauspieler (1849-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 4. XI. 1901.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund: “Ich bin bereit; - wenn Sie also mit Ihrer Gesundheit u. Ihren Arbeiten so weit sind, wollen wir ohne Zögern anfangen, - nicht wahr? [...]”. - Der Bruder des Schriftstellers Paul Schönthan von Pernwaldt (1853-1905) war seit den 1870er Jahren als jugendlicher Held und Bonvivant auf deutschen Bühnen zu sehen gewesen, wandte sich aber nach dem großen Erfolg seines 1879 in Hamburg uraufgeführten Lustspiels ‘Das Mädchen aus der Fremde’ der Schriftstellerei zu und war fortan als freier Schriftsteller in Berlin, in Blasewitz bei Dresden, seit 1898 in Wien und zuletzt im Allgäu ansässig. Wohl am bekanntesten wurde sein gemeinsam mit seinem Bruder geschriebenes Lustspiel ‘Der Raub der Sabinerinnen’ (UA 1884), das heute noch unter großem Erfolg zahlreiche Aufführungen erlebt. Vgl. Kosch III, 2570.‎

MareMagnum

Inlibris
Wien, AT
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€ 60,00 Kopen

‎Schönthan von Pernwaldt, Franz, Schriftsteller und Schauspieler (1849-1913).‎

‎Visitkarte mit mehreren eigenh. Zeilen. [Wien], 28. III. 1883.‎

‎1 S. Ersucht "um einen Parterre Sperrsitz für heute". - Der Bruder des Schriftstellers Paul Schönthan von Pernwaldt (1853-1905) war seit den 1870er Jahren als jugendlicher Held und Bonvivant auf deutschen Bühnen zu sehen gewesen, wandte sich aber nach dem großen Erfolg seines 1879 in Hamburg uraufgeführten Lustspiels "Das Mädchen aus der Fremde" der Schriftstellerei zu und war fortan als freier Schriftsteller in Berlin, in Blasewitz bei Dresden, seit 1898 in Wien und zuletzt im Allgäu ansässig. Wohl am bekanntesten wurde sein gemeinsam mit seinem Bruder geschriebenes Lustspiel ‘Der Raub der Sabinerinnen’ (UA 1884), das heute noch unter großem Erfolg zahlreiche Aufführungen erlebt.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 50,00 Kopen

‎Schönthan von Pernwaldt, Paul, Schriftsteller und Journalist (1853-1905).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. O. O. u. D., [Wien, Jänner 1893].‎

‎Zusammen (3+1¾ =) 4¾ SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. 8vo. An die Direktion des Deutschen Volkstheaters in Wien: "In Bezug auf die Besetzung des Schwankes 'Das gelobte Land' möchte ich im Einverständnis mit meinem Bruder Ihnen schon jetzt einige Propositionen für das Hauptsächliche vorlegen [...]". - "Das gelobte Land" war eine Gemeinschaftsarbeit von Paul und seinem Bruder Franz Schönthan von Pernwaldt. - Anfangs eine militärische Laufbahn anstrebend, musste der geborene Wiener aus Rücksicht auf seine Gesundheit den Dienst quittieren, wandte sich dem Journalismus zu und war 1887-90 in Berlin Mitredakteur der Berliner "Lustigen Blätter". Anschließend wieder in Wien, wurde er 1892 Redakteur des "Wiener Tagblatts" und hatte später die Leitung von dessen Feuilletonredaktion inne. Von 1902 bis zu seinem Tod war der Verfasser von Humoresken und Theaterstücken (darunter gemeinsam mit seinem Bruder Franz, 1849-1913, das Erfolgsstück "Der Raub der Sabinerinnen", UA 1884) für die "Wiener Zeitung" tätig. - Auf Briefpapier mit gepr. Initialen.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 120,00 Kopen

‎Schönthan von Pernwaldt, Paul, Schriftsteller und Journalist (1853-1905).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 27. III. 1897.‎

‎1 S. 8vo. "Aus einem so kleinen Autographensammler kann noch mal was Großes werden!" - Anfangs eine militärische Laufbahn anstrebend, musste der geborene Wiener aus Rücksicht auf seine Gesundheit den Dienst quittieren, wandte sich dem Journalismus zu und war 1887-90 in Berlin Mitredakteur der Berliner ‘Lustigen Blätter’. Anschließend wieder in Wien, wurde er 1892 Redakteur des ‘Wiener Tagblatts’ und hatte später die Leitung von dessen Feuilletonredaktion inne. Von 1902 bis zu seinem Tod war der Verfasser von Humoresken und Theaterstücken (darunter gemeinsam mit seinem Bruder Franz, 1849-1913, das Erfolgsstück ‘Der Raub der Sabinerinnen’, UA 1884) für die ‘Wiener Zeitung’ tätig.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 60,00 Kopen

‎Schönthan von Pernwaldt, Paul, Schriftsteller und Journalist (1853-1905).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 14. XI. 1898.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An ein Fräulein: "Ich bedaure Ihnen kein Bild zur Verfügung stellen zu können, da ich zur Zeit keines besitze; das gewünschte Autogramm glaube ich Ihnen schon vor ein paar Jahren zugesandt zu haben [...]". - Anfangs eine militärische Laufbahn anstrebend, musste der geborene Wiener aus Rücksicht auf seine Gesundheit den Dienst quittieren, wandte sich dem Journalismus zu und war 1887-90 in Berlin Mitredakteur der Berliner "Lustigen Blätter". Anschließend wieder in Wien, wurde er 1892 Redakteur des "Wiener Tagblatts" und hatte später die Leitung von dessen Feuilletonredaktion inne. Von 1902 bis zu seinem Tod war der Verfasser von Humoresken und Theaterstücken (darunter gemeinsam mit seinem Bruder Franz, 1849-1913, das Erfolgsstück "Der Raub der Sabinerinnen", UA 1884) für die "Wiener Zeitung" tätig. - Mit einigen kleinen Randläsuren- bzw. einrissen.‎

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Wien, AT
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€ 75,00 Kopen

‎Schönthan von Pernwaldt, Paul, Schriftsteller und Journalist (1853-1905).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: "Freund Potzel [?] ist mein Zeuge dafür daß ich die Absicht hatte, heute Mittag in der Redaction des N. W. Tgbl. vorzusprechen und Ihnen das Wohl und Wehe der Lady Charlatan ans Herz zu legen und Sie um Ihr ktirisches Wohlwollen zu bitten. Inzwischen hat sich die Probe bis nach 2 Uhr hingezogen und morgen sowie am Donnerstag steht dasselbe bevor [...]". - Anfangs eine militärische Laufbahn anstrebend, musste der geborene Wiener aus Rücksicht auf seine Gesundheit den Dienst quittieren, wandte sich dem Journalismus zu und war 1887-90 in Berlin Mitredakteur der Berliner "Lustigen Blätter". Anschließend wieder in Wien, wurde er 1892 Redakteur des "Wiener Tagblatts" und hatte später die Leitung von dessen Feuilletonredaktion inne. Von 1902 bis zu seinem Tod war der Verfasser von Humoresken und Theaterstücken (darunter gemeinsam mit seinem Bruder Franz, 1849-1913, das Erfolgsstück "Der Raub der Sabinerinnen", UA 1884) für die "Wiener Zeitung" tätig. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Wiener Tagblatts" und mit kleinen Randläsuren.‎

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Wien, AT
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€ 70,00 Kopen

‎Scholz, (Franz Johann) Wilhelm von, Schriftsteller und Dramaturg (1874-1969).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. U. Seeheim/Konstanz, 11. I. 1964.‎

‎1¼ SS. Qu.-8vo. An Etti Russheim in Graz: "[...] Ihren Wunsch nach einem persönlichen Wort erfülle ich hiermit gern, umso lieber, weil ich gern wissen möchte, wann und auf welchem Sender Sie mich im Fernsehen erblickt haben [...]". - Der Sohn des letzten preußischen Finanzministers unter Bismarck, Adolf von Scholz (1833-1924), war Erster Dramaturg und Spielleiter am Hoftheater in Stuttgart und von 1916-28 Präsident der Preußischen Akademie der Dichtung. Als Lyriker in der Nachfolge Detlev von Liliencrons beginnend, wandte er sich "unter dem Einfluß Paul Ernsts dem Neuklassizismus zu, wobei Friedrich Hebbel sein Vorbild war. Am bekanntesten waren seine Dramen 'Der Jude von Konstanz' (1905) und 'Der Wettlauf mit dem Schatten'" (DBE). Vgl. auch Kosch III, 2575f. - Beiliegend eine gedr. Portraitphotographie (Halbfigur, 14:10 cm) mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite.‎

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Wien, AT
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€ 90,00 Kopen

‎Scholz, Wilhelm von, Schriftsteller und Dramaturg (1874-1969).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Grußzeile und Daum sowie faks. Namenszug. Konstanz, 17. VII. 1943.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. "Dankt herzlich und grüßt" Oberlehrer Josef Wesely. - Der Sohn des letzten preußischen Finanzministers unter Bismarck, Adolf von Scholz, war Erster Dramaturg und Spielleiter am Hoftheater in Stuttgart und von 1916-28 Präsident der Preußischen Akademie der Dichtung. Als Lyriker in der Nachfolge Detlev von Liliencrons beginnend, wandte er sich "unter dem Einfluß Paul Ernsts dem Neuklassizismus zu, wobei Friedrich Hebbel sein Vorbild war. Am bekanntesten waren seine Dramen 'Der Jude von Konstanz' (1905) und 'Der Wettlauf mit dem Schatten'" (DBE). - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse. - Beiliegend ein weiteres Albumblatt mit faks. Namenszug und ms. Grußteile.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 70,00 Kopen

‎Scholz, Wilhelm von, Schriftsteller und Dramaturg (1874-1969).‎

‎“Stilles Gedenken”. Eigenh. Gedicht mit U. und gedr. Billett mit eh. U. Konstanz, Seeheim, o.o.D.‎

‎Je 1 S. Qu.-8vo. “Stilles Gedenken | Hier diese Pfade ging mein Vater schon. | Seiner gedenkend streif’ ich durch die Gehege | und frage mich: wer geht nach mir die Wege? | Im Grabe still ruht mein gefallener Sohn”. - Das Billett im Gedenken an in Freundschaft verbrachte Stunden den Freunden “als Dank und Gruß zu Euch gesandt”. - Von 1916-22 als Erster Dramaturg und Spielleiter am Hoftheater in Stuttgart und bis 1928 zudem als Präsident der Preußischen Akademie der Dichtung tätig, steht Scholz’ Lyrik in der Nachfolge Detlev von Liliencrons; zu seinen bekanntesten Dramen zählen ‘Der Jude von Konstanz’ (1905) und ‘Der Wettlauf mit dem Schatten’ (Uraufführung 1920, gedruckt 1922). Vgl. Kosch 2575f.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kopen

‎Scholz, Wilhelm von, Schriftsteller und Dramaturg (1874-1969).‎

‎“Vierzeiler”. Eigenh. Gedicht mit U. Konstanz, Seeheim, 24. VI. 1965.‎

‎½ S. 4to. Brief und Gedicht an Heinz Peter Linder. “Vierzeiler | Im Alter möge dich als Trost begleiten, | da du dort hinsteigst, wo man Wolke wird, | das wunderbare Wort: Vergangene Zeiten, | das größere: wie hoch bin ich geirrt!” - Von 1916-22 als Erster Dramaturg und Spielleiter am Hoftheater in Stuttgart und bis 1928 zudem als Präsident der Preußischen Akademie der Dichtung tätig, steht Scholz’ Lyrik in der Nachfolge Detlev von Liliencrons; zu seinen bekanntesten Dramen zählen ‘Der Jude von Konstanz’ (1905) und ‘Der Wettlauf mit dem Schatten’ (Uraufführung 1920, gedruckt 1922). Vgl. Kosch 2575f. - Beiliegend ein ms. Begleitbrief seiner Gattin Gertie (mit deren eh. U. und auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf) an Dr. Linder: [...] mein Mann hat Ihre Bitte, die Sie unterm 13. ds. Mts. an ihn herantrugen, erfüllt und Ihnen einen schönen Vierzeiler aufgeschrieben [...]”. - Die Datierung des Albumblatts nach beiliegendem Brief.‎

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Wien, AT
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€ 140,00 Kopen

‎Schramek, Josef, Schriftsteller und Volkskundler (1856-1940).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Jos. Schramek"). Winterberg, 2. XII. 1927.‎

‎1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Hofrat: "Vor einigen Tagen ist von mir ein neues Buch erschienen, welches gleichzeitig an Ihre Adresse abgeht und ich bitte, dasselbe freundlichst als Widmungsexemplar anzunehmen und hoffe, daß es Ihnen [ein] paar heitere Stunden bereiten wird. Gleichzeitig bitte ich freundlichst, das Buch, wenn es Ihnen gefällt, den Ihnen in Wien unterstehenden Zweigvereinen und anderen Freunden des Böhmerwalds [...] gütigst anempfehlen zu wollen! [...]". - Neben dem Lehrberuf auch schriftstellerisch tätig, verfaßte Josef Schramek "Gedichte sowie zahlreiche Erzählungen ernsten und heiteren Inhalts, häufig in der Mundart des Böhmerwaldes, die in Zeitschriften, wie 'Waldheimat' und 'Der Böhmerwald', und Kalendern, 1928 z. Tl. gesammelt in Buchform erschienen. Die Anregung zu Schrameks heimat- und volkskundlichen Studien ging von dem bedeutenden Fragebogen-Unternehmen aus, mit dem Adolf Hauffen im Auftrag der Prager 'Gesellschaft zur Förderung deutscher Wissenschaft, Kunst und Literatur in Böhmen' die volkstümliche Überlieferung in Deutsch-Böhmen systematisch aufzusammeln begonnen hatte und wovon Schramek die Rückläufe verwerten konnte: Seine Bauernhausaufzeichnungen mit Aufmaßplänen und Originalphotographien - zeitgleich mit den Forschungen Dachlers [...] über das 'Bauernhaus in Österreich-Ungarn und seinen Grenzgebieten' - kann man als Pionierleistung für Kleinregionen beurteilen; auch seine Monographie über die Volkskultur des Böhmerwaldbauern gehört, ebenso wie die gleichzeitigen Forschungen des mit Schramek bekannten Lehrers Josef Blau, noch heute zu den Standardwerken sozioökonomischer Landschaftsdokumentation" (ÖBL XI, 165).‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 100,00 Kopen

‎Schramm-Macdonald, Marie, Schriftstellerin (1846-1908).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 9. VIII. 1891.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den namentlich nicht genannten Vorstand des "Kaufmännischen Vereins": "[...] Ich habe bei dem Honorar, welches Sie mir gewähren wollen, kaum einen Gewinn, da ich bei einer Kunstreise Unterrichtsstunden einbüße und meine literarische Thätigkeit unterbreche. Vernunft und der Wunsch trotz Allem Ihrem Rufe nach dem mir liebgewordenen Halle zu folgen, lagen nun im Streite; die erstere rieth zu einem Nein, der letztere zu einem Ja, für welches ich mich denn schließlich auch entschieden habe [...]". - Marie Schramm-Macdonald, geb. Schwendy, war unter dem Pseudonym Fringilla und Max Troll als Schriftstellerin und Rezitatorin tätig, gab dramatischen Unterricht und veröffentlichte Novellen, Gedichte und Essays in Zeitschriften. Zudem war Schramm-Macdonald Mitbegründerin der Dresdner Frauenortsgruppe des Allgemeinen deutschen Schulvereins.‎

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Wien, AT
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€ 90,00 Kopen

‎Schreyvogl, Friedrich, Schriftsteller und Dramaturg (1899-1976).‎

‎3 eigenh. Bildpostkarten mit U. Wien, 1944-1952.‎

‎Zusammen 3 SS. 8vo. Jeweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zu Geburtstag und Neujahr. - Der Urgroßneffe des Schriftstellers und Dramaturgen Joseph Schreyvogel war Verlagsmitarbeiter, Buchhändler, Journalist und seit 1927 als Dozent für Literatur und Dramaturgie an der Wiener Akademie für Musik und Darstellende Kunst sowie seit 1931 auch am Reinhardt-Seminar tätig. Von 1935-38 Konsulent der Bundestheaterverwaltung, förderte Schreyvogel "als Vorstandsmitglied des 'Bundes der deutschen Schriftsteller Österreichs' die nationalsozialistische Infiltration des österreichischen Kulturlebens. Nach 1945 hatte er wieder hohe Funktionen im Kulturbereich inne, u. a. als Chefdramaturg des Wiener Theaters in der Josefstadt (1954) und Vizedirektor und Chefdramaturg des Burgtheaters (1955-61)" (DBE). Zu seinem schriftstellerischen Werk zählen Romane, Gedichte, Dramen sowie Filmdrehbücher, Opernlibretti und Bühnenbearbeitungen. Vgl. auch Kosch XVI, 318ff. und Öst. Lex. II, 368.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 100,00 Kopen

‎Schreyvogl, Friedrich, writer and dramaturge (1899-1976).‎

‎4 TLS and 1 APCS. Vienna, [1960] till 1969.‎

‎Large 4to and 8vo. Altogether 4¼ pp. on 5 ff. To Richard Dolberg (1888-1972) from the Austrian Institute. - The letters on stationery with printed letterhead and punched wholes in the left margin (not touching text).‎

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Wien, AT
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€ 400,00 Kopen

‎Schreyvogl, Friedrich, Schriftsteller und Dramaturg (1899-1976).‎

‎"Auferstehung". Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel. Wien, 1920.‎

‎46 SS. auf 70 Bll. Flexibler Pappband der Zeit mit dreiseitigem Rotschnitt. Kl.-4to. Die Verso-Seite des fliegenden Vorsatzblattes mit eigenh. Widmung an Michael Maria Rabenlechner, "dem verehrtesten Lehrer, dem lieben, lieben Menschen, dem treuen Freunde meines Lebens". - Erschien im Jahr darauf im Verlag der Wiener Graphischen Werkstätte.‎

MareMagnum

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Wien, AT
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€ 480,00 Kopen

‎Schreyvogl, Friedrich, Schriftsteller und Dramaturg (1899-1976).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. und montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt, 5x3,3 cm). O. O., Dezember 1932.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Der Mensch der Zukunft - das ist die Zukunft des Menschen! /Schlußkapitel des Romans 'Liebe kommt zur Macht') Aufgeschrieben für Herrn Karl Rischawy". - Der Urgroßneffe des Schriftstellers und Dramaturgen Joseph Schreyvogel (1786-1832) war Verlagsmitarbeiter, Buchhändler, Journalist und seit 1927 als Dozent für Literatur und Dramaturgie an der Wiener Akademie für Musik und Darstellende Kunst sowie seit 1931 auch am Reinhardt-Seminar tätig. Von 1935-38 Konsulent der Bundestheaterverwaltung, förderte Schreyvogel "als Vorstandsmitglied des 'Bundes der deutschen Schriftsteller Österreichs' die nationalsozialistische Infiltration des österreichischen Kulturlebens. Nach 1945 hatte er wieder hohe Funktionen im Kulturbereich inne, u. a. als Chefdramaturg des Wiener Theaters in der Josefstadt (1954) und Vizedirektor und Chefdramaturg des Burgtheaters (1955-61)" (DBE). Zu seinem schriftstellerischen Werk zählen Romane, Gedichte, Dramen sowie Filmdrehbücher, Opernlibretti und Bühnenbearbeitungen. Vgl. auch Kosch III, 2593 und Österr. Lex. II, 368.‎

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Wien, AT
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€ 65,00 Kopen

‎Schreyvogl, Friedrich, Schriftsteller und Dramaturg (1899-1976).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Wien, 27. XI. 1936].‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für "Ihre guten Grüße und teilnahmsvolle Freundschaft". - Der Urgroßneffe des Schriftstellers und Dramaturgen Joseph Schreyvogel war Verlagsmitarbeiter, Buchhändler, Journalist und seit 1927 als Dozent für Literatur und Dramaturgie an der Wiener Akademie für Musik und Darstellende Kunst sowie seit 1931 auch am Reinhardt-Seminar tätig. Von 1935-38 Konsulent der Bundestheaterverwaltung, förderte Schreyvogel "als Vorstandsmitglied des 'Bundes der deutschen Schriftsteller Österreichs' die nationalsozialistische Infiltration des österreichischen Kulturlebens. Nach 1945 hatte er wieder hohe Funktionen im Kulturbereich inne, u. a. als Chefdramaturg des Wiener Theaters in der Josefstadt (1954) und Vizedirektor und Chefdramaturg des Burgtheaters (1955-61)" (DBE). Zu seinem schriftstellerischen Werk zählen Romane, Gedichte, Dramen sowie Filmdrehbücher, Opernlibretti und Bühnenbearbeitungen. Vgl. auch Kosch XVI, 318ff. und Öst. Lex. II, 368. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 50,00 Kopen

‎Schreyvogl, Friedrich, Schriftsteller und Dramaturg (1899-1976).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. U. ("Schreyvogl"). Wien, 13. VI. 1933.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An einen Prof. Dr. Franz betr. einer Vereinbarung im "Kaffee Parsifal". - Der Urgroßneffe des Schriftstellers und Dramaturgen Joseph Schreyvogel war Verlagsmitarbeiter, Buchhändler, Journalist und seit 1927 als Dozent für Literatur und Dramaturgie an der Wiener Akademie für Musik und Darstellende Kunst sowie seit 1931 auch am Reinhardt-Seminar tätig. Von 1935-38 Konsulent der Bundestheaterverwaltung, förderte Schreyvogel "als Vorstandsmitglied des 'Bundes der deutschen Schriftsteller Österreichs' die nationalsozialistische Infiltration des österreichischen Kulturlebens. Nach 1945 hatte er wieder hohe Funktionen im Kulturbereich inne, u. a. als Chefdramaturg des Wiener Theaters in der Josefstadt (1954) und Vizedirektor und Chefdramaturg des Burgtheaters (1955-61)" (DBE). Zu seinem schriftstellerischen Werk zählen Romane, Gedichte, Dramen sowie Filmdrehbücher, Opernlibretti und Bühnenbearbeitungen. - Etwas angestaubt und mit kleinen Läsuren.‎

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€ 40,00 Kopen

‎Schreyvogl, Friedrich, Schriftsteller und Dramaturg (1899-1976).‎

‎Ms. Stellungnahme mit eigenh. U. Wohl Wien, o. D.‎

‎½ S. Gr.-4to. Über die kulturelle Bedeutung des "Österreich-Instituts": "Man wird vielleicht erst nach Jahren ganz begreifen, welche[n] entscheidenden Anteil das Österreich Institut daran hatte, dass die Österreicher mit zähem Lebensmut die Schwierigkeiten der Nachkriegszeit meistern konnten und einer kaum übersehbaren Fülle von politischen, sozialen und wirtschaftlichen Problemen schliesslich doch Herr wurden [...]". - Der Urgroßneffe des Schriftstellers und Dramaturgen Joseph Schreyvogel war Verlagsmitarbeiter, Buchhändler, Journalist und seit 1927 als Dozent für Literatur und Dramaturgie an der Wiener Akademie für Musik und Darstellende Kunst sowie seit 1931 auch am Reinhardt-Seminar tätig. Von 1935-38 Konsulent der Bundestheaterverwaltung, förderte Schreyvogel "als Vorstandsmitglied des 'Bundes der deutschen Schriftsteller Österreichs' die nationalsozialistische Infiltration des österreichischen Kulturlebens. Nach 1945 hatte er wieder hohe Funktionen im Kulturbereich inne, u. a. als Chefdramaturg des Wiener Theaters in der Josefstadt (1954) und Vizedirektor und Chefdramaturg des Burgtheaters (1955-61)" (DBE). Zu seinem schriftstellerischen Werk zählen Romane, Gedichte, Dramen sowie Filmdrehbücher, Opernlibretti und Bühnenbearbeitungen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung) und mit einigen kleinen Randeinrissen.‎

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Wien, AT
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‎Schubert, Karl Leopold, Schriftsteller (1893-1983).‎

‎4 (3 eigenh. und 1 ms.) (Bild-)Postkarten mit U. und 1 gedr. Verlagsprospekt mit drei eh. Zeilen und U. Wien, 1938-1964.‎

‎Zusammen 5 SS. Meist 8vo. Mit einem ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zu Geburtstag und Neujahr. - Schubert, Volkshochschuldozent in Wien, verfaßte mehrere, tls. historische Romane und Schauspiele. Vgl. Kosch XVI, 423f.‎

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