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Skoda, Albin, Schauspieler (1909-1961).
Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O., 17. VI. 1938.
1 S. 8vo. Albin Skoda war von 1946 bis 1961 “einer der wichtigsten Protagonisten des Burgtheaters” (Öst. Lex. II, 404), spielte in unzähligen klassischen und modernen Stücken der Weltliteratur und wurde weithin als außergewöhnlicher Sprecher bekannt. Seine Gattin Margarethe stiftete 1971 den Albert-Skoda-Ring für den besten Sprecher des deutschen Sprachraums, der 1973 an Will Quadflieg, 1977 an Paul Hoffmann, 1983 an Ernst Meister, 1988 an Franz Morak und 2001 an Peter Matic verliehen wurde. Eine von Skodas bekanntesten Filmrollen war die des Adolf Hitler in G. W. Pabsts ‘Letztem Akt’ (1955).
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Skoda, Albin, Schauspieler (1909-1961).
Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug auf der Bildseite. O. O., Ostern 1951.
1 S. 8vo. Mit eh. Widmung an Grete [Zimmer]: "Herzlichst, liebe Grete, bin ich Dein alter Albin". - Halbfigürliche Aufnahme in nicht identifiziertem Rollenkostüm. - Albin Skoda war von 1946 bis 1961 “einer der wichtigsten Protagonisten des Burgtheaters” (Öst. Lex. II, 404), spielte in unzähligen klassischen und modernen Stücken der Weltliteratur und wurde weithin als außergewöhnlicher Sprecher bekannt. Seine Gattin Margarethe stiftete 1971 den Albert-Skoda-Ring für den besten Sprecher des deutschen Sprachraums, der 1973 an Will Quadflieg, 1977 an Paul Hoffmann, 1983 an Ernst Meister, 1988 an Franz Morak und 2001 an Peter Matic verliehen wurde. Eine von Skodas bekanntesten Filmrollen war die des Adolf Hitler in G. W. Pabsts ‘Letztem Akt’ (1955). - Grete Zimmer (1922-2003) war seit 1945 Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt. Daneben war sie in Gastspielen am Akademie- und Volkstheater, an der Volksoper in Wien sowie bei den Salzburg Festspielen, bei den Seefestspielen in Mörbisch, in Berlin und bei den Festspielen in Bad Hersfeld und Feuchtwangen zu sehen.
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Skoda, Albin, Schauspieler (1909-1961).
Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O., 1954.
1 S. 8vo. Schönes Brustbild “[m]einer lieben Edith [Berger] zum Andenken an lange Jahre des Verbundenseins”. - Albin Skoda war von 1946 bis 1961 “einer der wichtigsten Protagonisten des Burgtheaters” (Öst. Lex. II, 404), spielte in unzähligen klassischen und modernen Stücken der Weltliteratur und wurde weithin als außergewöhnlicher Sprecher bekannt. Seine Gattin Margarethe stiftete 1971 den Albert-Skoda-Ring für den besten Sprecher des deutschen Sprachraums, der 1973 an Will Quadflieg, 1977 an Paul Hoffmann, 1983 an Ernst Meister, 1988 an Franz Morak und 2001 an Peter Matic verliehen wurde. Eine von Skodas bekanntesten Filmrollen war die des Adolf Hitler in G. W. Pabsts ‘Letztem Akt’ (1955).
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Skoda, Albin, Schauspieler (1909-1961).
Visitkarte mit 3 eigenh. Zeilen, Datum und U. O. O., 29. XI. o. J.
1 S. An die namentlich nicht genannte Schauspielerin Lili Marberg: "Es wäre lieb wenn Sie mir die Ehre machen würden! Handkuß!" - Albin Skoda war von 1946 bis 1961 “einer der wichtigsten Protagonisten des Burgtheaters” (Öst. Lex. II, 404), spielte in unzähligen klassischen und modernen Stücken der Weltliteratur und wurde weithin als außergewöhnlicher Sprecher bekannt. Seine Gattin Margarethe stiftete 1971 den Albert-Skoda-Ring für den besten Sprecher des deutschen Sprachraums, der 1973 an Will Quadflieg, 1977 an Paul Hoffmann, 1983 an Ernst Meister, 1988 an Franz Morak und 2001 an Peter Matic verliehen wurde. Eine von Skodas bekanntesten Filmrollen war die des Adolf Hitler in G. W. Pabsts ‘Letztem Akt’ (1955). - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).
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Skoda, Carl, Schauspieler (1884-1918).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, März 1918.
2 SS. Qu.-kl.-8vo. "Durch Kampf zum Sieg!" - Der Onkel des Schauspielers Albin Skoda war von 1913 bis zu seinem Tod am Burgtheater tätig. - Mit einem kleinen Einriß im Mittelfalz.
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Skraup, Karl, Schauspieler (1898-1958).
Albumblatt mit eigenh. Datum und Namenszug. Wien, 25. III. 1937.
1 S. Qu.-8vo. Skraup debütierte 1924 unter Rudolf Beer am Deutschen Volkstheater und war - von zwei Jahren Basel und Unterbrechungen durch kurze Engagements in Brünn, Straßburg und noch einmal Basel abgesehen - von 1928 bis 44 und seit 1947 auch dessen Ensemblemitglied. Als Wiener Volksschauspieler brillierte er vor allem in Nestroy- und Raimund-Rollen; bekannt wurde er auch durch seine hervorragende Darstellung in Stücken von Anzengruber.
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Skraup, Karl, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor (1851-1909).
Eigenh. Albumblatt mit U. Kassel, 9. II. 1894.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Daß doch die Kunst so herrlich gestellt | So oft durch Schmutz wird grausig entstellt". - Skraup war seit 1892 Oberregisseur am Hoftheater in Kassel und wirkte von 1894 bis 98 in gleicher Stellung in Stuttgart; später übernahm er die künstlerische Direktion des Stadttheaters in Zürich und kehrte als Leiter der beiden Sommertheater Wilhelma und Berg nach Stuttgart zurück. Zudem schrieb er mehrere Schauspiele. - Die Ecken mit winzigen Montageresten.
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Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).
15 eigenh. (Bild- bzw. Portrait-)Postkarten mit U. Verschiedene Orte, 1921-1945.
Zusammen 15 SS. auf 15 Bll. (Qu.-)8vo. Tls. mit eh. Adresse. Mit 1 eh. adr. Kuvert. Freundschaftliche Korrespondenz mit Josef Wesely. - Der Tenor Leo Slezak - der "zu den berühmtesten Interpreten der Tenor-Rollen Wagners gehörte" (MGG XII, 767) - sang mit Ausnahme eines dreijährigen Gastspiels an der "Met" seit 1901 an der Wiener Hof- bzw. Staatsoper, die ihm 1926 die Ehrenmitgliedschaft verlieh. Als Schauspieler trat Slezak von 1932 an in 42 Filmen auf, darunter in Carl Froehlichs "Es war eine rauschende Ballnacht" mit Zarah Leander und Marika Rökk (1939) und in Josef von Bákys "Münchhausen" mit Hans Albers und Brigitte Horney (1934).
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Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 27. XI. 1930.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Strasser in Wien: "Nach dem 15. XII. bin ich aus dem Vertrag heraus - bin jetzt rasend abgehe[t]zt heim gekommen. Bitte Sie - mich am 15. anzurufen - da besprechen wir eine Zusammenkunft - Telefon ist geheim: B 20586 [...]". - Zu Slezaks Geheimnummer vgl. auch die entspr. Anekdote ("Radio") in "Rückfall", dem dritten Bank seiner Memoiren. - Auf Briefpapier mit Namensstempel.
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Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 31. X. 1909.
¾ 4to. An namentlich nicht genannte Adressaten: "In all dem grenzenlosen Tohuwabohu - waren wir auch noch zwei Tage in Budapest, sind ganz irrsinnig - haben natürlich die letzte Vorstellung verbummelt und sind trostlos - bitte 1000mal um Verzeihung - aber ich bin wirklich nicht mehr recht bei Sinnen [...]". - Der Tenor Leo Slezak - der "zu den berühmtesten Interpreten der Tenor-Rollen Wagners gehörte" (MGG XII, 767) - sang mit Ausnahme eines dreijährigen Gastspiels an der "Met" seit 1901 an der Wiener Hof- bzw. Staatsoper, die ihm 1926 die Ehrenmitgliedschaft verlieh. Als Schauspieler trat Slezak von 1932 an in 42 Filmen auf, darunter in Carl Froehlichs "Es war eine rauschende Ballnacht" mit Zarah Leander und Marika Rökk (1939) und in Josef von Bákys "Münchhausen" mit Hans Albers und Brigitte Horney (1934). - Mit kl. Einr. und etwas gebräunt.
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Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).
Eigenh. Brief mit U. Brünn, 16. III. 1898.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Professor, d. i. der Maler Emil Pirchan d. Ä. (1844-1928): "Ich bin tief beschämt daß ich erst durch Ihr liebes Fräulein Tochter an eine Pflichtvergessenheit erinnert wurde - die jedoch mildernde Umstände aufweist. - Denken Sie hochverehrter Herr Professor ich bin schon fast 4 Wochen krank und vorher war ich so mit Proben und Studium für den 2ten Siegfried überbürdet, daß ich absolut nicht an irgend einen Besuch denken konnte [...]". - Leo Slezak - der "zu den berühmtesten Interpreten der Tenor-Rollen Wagners gehörte" (MGG XII, 767) - sang mit Ausnahme eines dreijährigen Gastspiels an der "Met" seit 1901 an der Wiener Hof- bzw. Staatsoper, die ihm 1926 die Ehrenmitgliedschaft verlieh. Als Schauspieler trat Slezak von 1932 an in 42 Filmen auf, darunter in Carl Froehlichs "Es war eine rauschende Ballnacht" mit Zarah Leander und Marika Rökk (1939) und in Josef von Bákys "Münchhausen" mit Hans Albers und Brigitte Horney (1934). - In altem Sammlungsumschlag.
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Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).
Eigenh. Postkarte mit U. Hamburg, 23. VIII. 1929.
1 S. Qu.-8vo. "Durch Arbeit zum Ziel!" - Auf einer an Otto Hoschek in Wien vorardessierten Postkarte. - Mit kleineren Randläsuren und -einrissen.
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Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, 17. V. 1919.
1 S. 8vo. Ganzfigürliches Portrait im Rollenkostüm des Tannhäuser aus Richard Wagners gleichnamiger Oper. - Der Tenor Leo Slezak - der "zu den berühmtesten Interpreten der Tenor-Rollen Wagners gehörte" (MGG XII, 767) - sang mit Ausnahme eines dreijährigen Gastspiels an der "Met" seit 1901 an der Wiener Hof- bzw. Staatsoper, die ihm 1926 die Ehrenmitgliedschaft verlieh. Als Schauspieler trat Slezak von 1932 an in 42 Filmen auf, darunter in Carl Froehlichs "Es war eine rauschende Ballnacht" mit Zarah Leander und Marika Rökk (1939) und in Josef von Bákys "Münchhausen" mit Hans Albers und Brigitte Horney (1934).
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Slezak, Leo, Kammersänger und Filmschauspieler (1873-1946).
Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien
1 S. 8vo. Halbfigürliches Portrait im Rollenkostüm des Walther von Stolzing aus Richard Wagners "Meistersinger von Nürnberg". - Der Tenor Leo Slezak - der "zu den berühmtesten Interpreten der Tenor-Rollen Wagners gehörte" (MGG XII, 767) - sang mit Ausnahme eines dreijährigen Gastspiels an der "Met" seit 1901 an der Wiener Hof- bzw. Staatsoper, die ihm 1926 die Ehrenmitgliedschaft verlieh. Als Schauspieler trat Slezak von 1932 an in 42 Filmen auf, darunter in Carl Froehlichs "Es war eine rauschende Ballnacht" mit Zarah Leander und Marika Rökk (1939) und in Josef von Bákys "Münchhausen" mit Hans Albers und Brigitte Horney (1934).
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Solveg, Maria, d. i. Maria Matray, geb. Stern, Schauspielerin, Choreographin und Schriftstellerin (1907-1993).
1 eigenh. und 1 ms. Brief mit eigenh. U. Berlin und Venedig, 1932 und 1933.
Zusammen 3 SS. 8vo. An Tina Barnert in Wien: “Es hätte mir an und für sich grossen Spass gemacht, in Wien Operette zu spielen, aber ich trete während des ganzen Dezember hier in Berlin auf, und habe auch anschliessend noch einige Verpflichtungen, so dass es für diesmal leider nichts daraus werden kann [...]” (Br. v. 30. XI. 1932). - “Nun werde ich den Sommer wahrscheinlich in Italien zur Erholung sein - und nur wegen 2 Abenden Karlsbad nach der Tschechoslovakai zu fahren, würde sich nicht gut lohnen [...]” (Br. v. 16. V. 1933). - 1921 mit dem Regisseur Ernst Matray, den sie 1927 heiratete, als Tänzerin in einer von ihm inszenierten Pantomime auf Tournee gehend, wandte sich die junge Künstlerin der Schauspielerei zu, war am Großen Schauspielhaus und an den Barnowsky-Bühnen in Berlin zu sehen und übernahm auch erste Filmrollen. 1933 emigrierte sie zusammen mit ihrem Mann über Frankreich und Großbritannien in die USA, arbeitete als Regie- und Produktionsassistentin Max Reinhardts in New York und Los Angeles und war von 1939-44 zusammen mit Ernst Matray als Choreographin für Tanz- und Revueszenen in zahlreichen Filmen tätig. 1953 nach Deutschland zurückgekehrt, schrieb sie in Zusammenarbeit mit Answald Krüger Drehbücher zu Filmen wie ‘Die schöne Lügnerin’ (1959). Für den NWDR - den Vorläufer des NDR - war das Duo für die ersten eigenproduzierten ZDF-Serien ‘Das Kriminalmuseum’ und ‘Die fünfte Kolonne’ tätig, in den siebziger Jahren gestaltete es die erste Staffel der NDR-Serie ‘Sonderdezernat K1’, aus der später die Reihe ‘Die Männer vom K3’ hervorging. Vgl. Karr: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren, s. v. (Matray). - Auf Briefpapier mit gedr. Adreßzeile bzw. gedr. Vignette des Hotel d’Italie in Venedig. - Der Br. v. 30. XI. 1932 mit kl. Einr. im Falz, kl. Ausrissen und a. d. Rändern etwas lappig.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
2 (davon 1 mit 4 eigenh. Zeilen und U. versehene) Kabinettphotographien. Wien, 10. XII. 1894.
Je ca. 16,5 :10,8 cm. Beide Aufnahmen (aus dem Hause Dr. Székely, Wien, bzw. Krziwanek, Wien und Ischl) zeigen den Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung. Die Widmung für den “liebenswürdigen‚ geheimen Rath-geber” Hrn. Deschler (möglicherweise der 1874 geborene Fabrikant August Deschler, vgl. DBA II 264, 200). - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. auch Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 13. und 14. V. 1881.
Zusammen 3 SS. auf Doppelblättern. 8vo. An den Kämmerer von Erzherzog Karl Ludwig (1833-1896): "Dem letzten Höchsten Auftrage nachkommend, beeile ich mich Euer Hochwohlgeboren mitzutheilen, daß ich nunmehr, dem Himmel sei Dank, vollkommen wieder hergestellt und mit Freuden des Augenblicks harre, um dem Höchsten Befehle Seiner Kaiserlichen Hoheit, des Durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Carl Ludwig, gehorsamst Folge leisten zu können [...]" (Br. v. 13. V.). Tags darauf, nachdem ihm der Termin bekanntgegeben wurde, "beeile ich mich auf Ihre geehrte Zuschrift zu erwidern, daß ich dem Höchsten Befehle [...] Morgen zur bestimmten Stunde unterthänigste Folge leisten werde [...]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Erzherzog Karl Ludwig, der dritte Sohn von Erzherzog Franz Karl Josef und Sophie von Bayern, Bruder der Kaiser Franz Josef I. und Maximilian von Mexiko, verzichtete 1861 auf sämtliche militärische und politische Ämter, die er bis dato innegehabt hatte, und wurde vornehmlich "als Repräsentant des Kaiserhauses bei Ausstellungen, so der Wiener Weltausstellung 1873 und als Protektor des Künstlerhauses, der k. k. Gartenbaugesellschaft, dem Wiener Cottageverein und anderem, eingesetzt, was ihm den Namen 'Ausstellungs-Erzherzog' eintrug" (Hamann, Habsburger, 223f.). Nachdem Kronprinz Rudolf 1889 aus dem Leben geschieden war, war Karl Ludwig der nächste Anwärter der Thronfolge, vertrat seinen Bruder gelegentlich auf Auslandsreisen, wurde aber nicht offiziell zum Thronfolger ernannt. - Zu Sonnenthal vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Beiliegend zwei Portraitpostkarten des Schauspielers in Straßenkleidung (Brustbild, nach links gewandt, bzw. ganzfigürliche Darstellung. Je 13,8:8,8 cm).
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 26. IV. 1881.
Zusammen 3 SS. auf Doppelblättern. 4to und 8vo. An den Kämmerer von Erzherzog Karl Ludwig (1833-1896), dem er mitteilt, daß er “dem mich so hoch auszeichnenden Befehle seiner Kaiserlichen Hoheit, des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Carl Ludwig, pünktlichst und gehorsamst Folge leisten werde [...]”. Wenig später aber sieht er sich gezwungen mitzuteilen, daß “ich soeben nach einer anstrengenden Probe des ‘King Lear’ von einem plötzlichen Unwohlsein befallen und gezwungen wurde, die Probe zu verlassen. Ich werde in Folge dessen heute Abend nicht spielen können u. was mir das Schmerzlichste ist dem gnädigsten Befehle Seiner Kaiserlichen Hoheit [...] nicht Folge leisten können [...]“. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Erzherzog Karl Ludwig, der dritte Sohn von Erzherzog Franz Karl Josef und Sophie von Bayern, Bruder der Kaiser Franz Josef I. und Maximilian von Mexiko, verzichtete 1861 auf sämtliche militärische und politische Ämter, die er bis dato innegehabt hatte, und wurde vornehmlich “als Repräsentant des Kaiserhauses bei Ausstellungen, so der Wiener Weltausstellung 1873 und als Protektor des Künstlerhauses, der k. k. Gartenbaugesellschaft, dem Wiener Cottageverein und anderem, eingesetzt, was ihm den Namen ‘Ausstellungs-Erzherzog’ eintrug” (Hamann, Habsburger, 223f.). Nachdem Kronprinz Rudolf 1889 aus dem Leben geschieden war, war Karl Ludwig der nächste Anwärter der Thronfolge, vertrat seinen Bruder gelegentlich auf Auslandsreisen, wurde aber nicht offiziell zum Thronfolger ernannt. - Zu Sonnenthal vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Briefkopf der “K. K. Hofburgtheater-Regie”. - Beiliegend eine Portraitpostkarte des Schauspielers in Straßenkleidung und mit faksimilierter Unterschrift (Brustbild, nach rechts gewandt, 13,8:8,8 cm).
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1896 und 1902.
Zusammen 2 SS. auf Doppelblättern. 8vo. An Emmerich Bukovics von Kiss Alacska (1844-1896), den Direktor des Deutschen Volkstheaters in Wien, dem er für dessen Glückwünsche aus Anlaß seines 40jährigen Burgtheaterjubiläums dankt (Br. v. 2.VI. 1896) und ein andermal sich gestattet, dessen “Aufmerksamkeit auf ein hochbegabtes junges Mädchen, Frl. Dora Erl, die Tochter des Tenoristen Erl in Dresden, zu lenken”. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Emmerich Bukovics von Kiss Alacska, Bruder des Sängers und Schauspielers Karl B. v. K. A. (1835-88), war erster Direktor des 1889 eröffneten Deutschen Volkstheaters in Wien; unter seiner bis 1905 währenden Direktion kam es u.a zu Uraufführungen von Werken Ferdinand Raimunds (1790-1836) und Johann Nestroys (1801-62), ebenso aber zu Aufführungen von zeitgenössischen Autoren wie Henrik Ibsen (1828-1906). - Zu Sonnenthal vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f.; zu Emmerich Bukovics von Kiss Alacska vgl. Czeike I, 496. - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Briefkopf.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
2 eigenh. Briefkarten mit U. Wien, 12.XII. 1895 bzw. 12.V. 1903.
Zusammen 2 SS. Qu.-kl. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Freund mit dem Ersuchen, "mir zur heutigen Haupt-Vorstellung 2 Parquet Sitze freundlichst überlassen zu wollen" (12. XII.) bzw. dem er für die "Rücksendung des 'Kean' Materials" dankt, "aber ein Buch, das Regiebuch, ist noch zurückgeblieben [...]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. auch Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Beilegend zwei Portraitpostkarten, deren eine den Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung beim "Burgtheater Bühnentürl" zeigt, deren andere ihn sitzend im Kostüm des Baron Falkenhayen in Oscar Blumenthals (1852-1917) Lustspiel "Die Fee Caprice" abbildet.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
4 eigenh. Briefe mit U. und 1 Portraitpostkarte mit eigenh. U. auf der Bildseite. Karlsbad und Wien, 3. VII. 1884 - 14. II. 1891.
Zusammen 7 SS. 8vo. bzw. 13,8:8,3 cm. An einen namentlich nicht genannten Regierungsrat, mit dem der Schauspieler wegen des ihm von Erzherzog Karl Ludwig (1833-96) entgegengebrachten Interesses korrespondiert: “Gestern Abend von meiner Gastspiel-Reise heimgekehrt, fand ich zum Willkomm Ihr liebenswürdiges Schreiben [...] Dies Lob meines höchsten Gönners macht mich stolz, es macht mich überglücklich und ich bitte Sie freundlichst der Dolmetsch meiner Gefühle sein zu wollen [...]” (Br. v. 18. IV. 1884). - “Ihre freundlichen Zeilen wurden mir hieher [d.i. Karlsbad] nachgeschickt und ich beeile mich dieselben dahin zu beantworten daß Bücher und Rollen der bewußten Stücke Sr. Kaiserlichen Hoheit bis zur gewünschten Frist und darüber hinaus zu Höchst Ihrer Disposition stehen [...]” (Br. v. 3. VII. 1887). - Die Portraitpostkarte zeigt den Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung im Kostüm des König Lear aus Shakespeares gleichnamigem Theaterstück. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Erzherzog Karl Ludwig, der dritte Sohn von Erzherzog Franz Karl Josef und Sophie von Bayern, Bruder der Kaiser Franz Josef I. und Maximilian von Mexiko, verzichtete 1861 auf sämtliche militärische und politische Ämter, die er bis dato innegehabt hatte, und wurde vornehmlich “als Repräsentant des Kaiserhauses bei Ausstellungen, so der Wiener Weltausstellung 1873 und als Protektor des Künstlerhauses, der k. k. Gartenbaugesellschaft, dem Wiener Cottageverein und anderem, eingesetzt, was ihm den Namen ‘Ausstellungs-Erzherzog’ eintrug” (Hamann, Habsburger, 223f.). Nachdem Kronprinz Rudolf 1889 aus dem Leben geschieden war, war Karl Ludwig der nächste Anwärter der Thronfolge, vertrat seinen Bruder gelegentlich auf Auslandsreisen, wurde aber nicht offiziell zum Thronfolger ernannt. - Zu Sonnenthal vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - 3 Briefe auf Briefpapier mit gepr. Vignette.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Albumblatt mit eigenh. U. ("Sonnenthal"). Wien, 24. X. 1985.
1 S. Visitkartenformat. Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu' sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'“ (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Papierbedingt etwas gebräunt.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Albumblatt mit U. Carlsbad, 10. VII. 1881.
1 S. Qu.-8vo. "'Das Naturell magst Du mit / Gewalt verdrängen, doch wird / es stets zurückkehren (Pythagoras)". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57).
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 18. XI. 1880.
1 S. Q.-12mo. "Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen, | Ein Werdender wird immer dankbar sein". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu‘ sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - In altem Sammlungsumschlag.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Mai 1884.
1 S. Qu.-12mo. "Wie in der Religion, so gilt auch in unserer Kunst 'Gretchen's' Wort: Man muß dran glauben!" - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu' sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'“ (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Mit alten Montagespuren verso.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Albumblatt mit U. ("Sonnenthal"). Wien, 4. X. 1907.
1 S. Qu.-kl.-8vo. "Wahr allein kann häßlich sein - | Wahr und schön ist wahrhaft schön". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu' sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'“ (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Papierbedingt etwas gebräunt.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Albumblatt mit U. und 1 Portraitpostkarte mit eigenh. U. auf der Bildseite. Wien, 21.XI. 1886 bzw. 10.I. 1907.
1 S. Qu.-kl. 8vo. bzw. 13,8:8,3 cm. Beiliegend eine Kabinettphotographie (16,4:10,5 cm). “Nur was wir selber glauben, glaubt man uns”. - Die hübsche ganzfigürliche Aufnahme zeigt den Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung im Kostüm des Fuhrmann Henschel in Gerhart Hauptmanns gleichnamigem Theaterstück. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. auch Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Die beiliegende Kabinettphotographie aus dem Hause Dr. Székely in Wien zeigt den Schauspieler gleichfalls in ganzfigürlicher Darstellung im Kostüm des Fuhrmann Henschel; rückseitig einige Notizen von alter Hand.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Albumblatt mit U. und Portraitpostkarte mit eh. U. auf der Bildseite. Beiliegend zwei Kabinettphotographien in ganzfigürlicher Darstellung (in Straßenkleidung sitzend bzw. im Kostüm des Vagreb aus Eugène Brieux’ Schauspiel ‘Die rote Robe’. (10,5:6,5 cm). Wien, 18. XII. 1890.
1 S. Auf Albumblatt mit vierseitigem Goldschnitt. Qu.-8vo. bzw. 13,6:8,8 cm. "Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens - des Künstlers Beruf". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Brief mit U. Rom, 18. IV. 1907.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Beiliegend 5 Originalphotographien (carte de visite, je ca. 10,5:6,5 cm). An Herrn Stohl: "[...] in aller Eile will ich Ihnen nur anzeigen, daß ich am 28.sten früh in Wien eintreffen will und möchte ich Sie bitten, mir das letzte fertig[g]estellte Repertoire nach Florenz Hotel de la ville zu senden [...]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Die Aufnahmen (alle Brustbild) zeigen den Schauspieler in Abend- und Straßenkleidung bzw. einmal im Kostüm). - Zu Sonnenthal vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Hotel Bristol - Rome".
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 25. XII. 1908.
1 S. Folio. Unterzeichnet ist Sonnenthals Aufforderung an seine Kollegen, aus Anlaß des 80. Geburtstages von Tommaso Salvini (geb. 1828) diesem "in Ihrem Namen eine Glückwünsch-Depesche" zu senden, von 31 Schauspielern und Schauspielerinnen, darunter Max Devrient (1857-1929), Josef Kainz (1858-1910) und Hugo Thimig (1854-1944) sowie Karl Baumgartner (1850-1925), Theodor Brandt (1858-1939), Anna Dandler (1864-1930), Alfred Gerasch (geb. 1877), Ferdinand Gregori (1870-1928), Ernst Hartmann (1844-1911), Tilly Kutschera (1890-1920), Konrad Löwe (1856-1913), Maria ("Mary") Mell (1885-1954), Josef Moser (1864-1936), Poldi Müller (geb. 1888), Georg Muratori (1875-1921), Ernst Pittschau (1859-1916), Lia Rosen (1893-1972), Otto (1856-1942) und Marianne (geb. 1883) Rub, Josef Wiesner (geb. um 1840) und Gisela Wilke (1882-1958). - Der Jubilar Tommaso Salvini zog sich nach einer erfolgreichen Bühnenkarriere, die ihn mehrere Male nach England und in die USA führte, von der Bühne zurück. Von ihm, der sich bis ins hohe Alter hinein seine ausdrucksstarke Stimme bewahrt hatte, wird überliefert, daß er als Grund für ihren anhaltenden Wohlklang den Genuß der toskanischen Zigarre genannt haben soll, deren desinfizierende Wirkung die Stimmbänder rein halte. Vgl. ABI I 879, 79-85 und II 540, 288-309. - Kleiner Einriß in den Faltspuren u. minimal fleckig.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. IV. 1903.
1½ SS. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “[...] ich bin außer mir, ein Luftröhren-Katarrh, der mich urplötzlich gestern in der Garderobe, während ich mich zum ‘Wallenstein’ vorbereitete, überfallen, so daß ich kein lautes Wort hervorbringen konnte, er mußte annoncirt werden und unter der größten Anstrengung konnte ich den Act zu Ende spielen. Aber mit dem ‘Kean’ morgen würde es absolut nicht gehen [...]”. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. auch Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. IX. 1868.
1 S. 8vo. An einen Theaterdirektor: "Ich bedaure sehr, geehrtester Herr Director, auf diese Ihre Bedingungen nicht eingehen zu können und sende Ihnen beiliegend die Contracten zurück. Sie haben gewiß in Ihrem Sinn Recht wenn Sie auf meine Bedingungen nicht eingehen, aber in demselben Sinn kann ich von meinem Prinzipe nicht abweichen [...]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu' sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'“ (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Brief mit U., gedr. Visitkarte mit 3 eh. Zeilen, Kabinettphotographie mit eh. Widmung auf der Bildseite und 3 (davon 1 eh. signiert) Portraitpostkarten. O. O. u. D.
Zusammen 2 SS. 8vo. bzw. 5,8:9,2 cm. Kabinettphotographie 16,6:11 cm. Die Photographien zw. 10,6:6,5 und 13,7:8,6 cm. Beiliegend ein kleines Kärtchen mit eh. Datum und U. An seinen Hausarzt mit der Bitte, “sobald als möglich zu kommen, das Auge hat sich bedeutend verschlechtert [...]”. - Die Aufnahmen zeigen den Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung im Kostum des Wallenstein aus Schillers gleichnamigem Theaterstück. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. auch Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Neben dem Kärtchen mit eh. U. eine Doublette einer Portraitpostkarte beiliegend.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Brief mit U., gedr. Visitkarte mit 6 eh. Zeilen und U., 1 Portraitpostkarte mit eh. U. auf der Bildseite und 1 Kabinettphotographie. Wien, 2.II. 1897 bzw. o.D.
2 SS. auf Doppelblatt (/Brief), 1 S. 6,3:10,5 cm (Visitkarte), 13,7:8,6 cm (Portraitpostkarte) und 16,5:10,5 cm (Kabinettphotographie). An einen namentlich nicht genannten Freund: “[...] wenn Sie zufällig noch im Besitze eines Theaterzettels sind von jener denkwürdigen Vorstellung in Reichenau auf der Villa Wartholz in der auch die lebenden Bilder gestellt worden, so würden Sie mich unendlich [...], wenn Sie mir denselben für kurze Zeit überlassen wollten [...] Auch möchte ich Sie bitten mir gefälligst den Namen jenes Malers zu nennen - ich glaube es war Herr Greil - der bei den lebenden Bildern mitgeholfen [...]”. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Die traditionsreiche Villa Wartholz, 1872 von Heinrich Ferstel (1828-1883) erbaut, war Sommerresidenz von Kaiser Karl I. (1887-1922) und seiner Gattin Zita (1892-1989) und der Geburtsort Otto von Habsburgs (geb. 1912). - Alois Greil (1841-1902), von dem Sonnenthal vermutet, er habe an der Vorstellung der ‘lebenden Bilder’ teilgenommen, schuf vorwiegend Aquarell- und Genrebilder und war zudem als Illustrator für die ‘Gartenlaube’ und die ‘Neue illustrierte Zeitung’ tätig. Von ihm stammen die Illustrationen zahlreichen Gesamtausgaben von Anzengruber, Grillparzer, Peter Rosegger oder Adalbert Stifter. - Zu Sonnenthal vgl. Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f., zu Greil vgl. Thieme/Becker XIV, 584f. - Die beiliegenden Photographien zeigen den Schauspieler im Kostüm des Risler sen. in der Bühnenfassung von Alphonse Daudets (1840-1897) 1874 erschienenem Erfolgsroman ‘Fromont junior und Risler senior’, einem der meistgelesenen Bücher Frankreichs im ausgehenden 19. Jhdt. Auf der Kabinettphotographie verso von fremder Hand festgehalten das Geburtsdatum des Schauspielers, der "gestorben 4. April 1909 zu Prag Hotel Blauer Stern 8h abends Sonntag an Schlaganfall".
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Brief mit U. und Kabinettphotographie mit 4 eh. Zeilen, Datum und U. verso. O. O. bzw. Berlin, 11.VI. 1895 bzw. "im April 1891".
1½ SS. auf Doppelblatt bzw. 134:88 mm. Dankt einem namentlich nicht genannten Doktor für dessen "überaus freundliche Fürsorge". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. auch Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Die den Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung abbildende Kabinettphotographie aus dem Hause Max Balde, Salzburg und Wildbadgastein, ist der "liebenswürdigen Freundin und trefflichen Collegin Frl. Paula Wasserburger" (geb. 1865) gewidmet, die nach ihrem Debüt in Köln (1887 als Emilia Galotti) am Hoftheater in Meiningen verpflichtet war. Nach Gastspielreisen durch Europa und einem langjährigen Engagement am Berliner Residenztheater, später auch in Brünn, war sie neben ihrer Hingabe an die Malerei verstärkt schriftstellerisch tätig, schrieb Romane und Novellen und war Mitarbeiterin der 'Deutschen Zeitung'. Vgl. Kosch IV, 3226.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Brief mit U. und Portraitpostkarte mit eh. U. auf der Bildseite. O. O., 13. IV. 1874.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Kuvert. 13,7:8,6 cm (Portraitpostkarte). An Frau Stummer in Wien: “Nur um mein gegebenes Wort einzulösen [...], erlaube ich mir Ihnen beifolgend das besprochene Stück zu senden [...]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. auch Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Die Adressatin war möglicherweise die Künstlerin Therese Stummer, von der Wurzbach berichtet, daß sie die Wiener Weltausstellung 1873 mit einem "nach der Natur und aus freier Hand ohne Modell angefertigten Wachsblumenbouquet" (zit. n. DBA I 1245, 332) beschickt habe. - Die sign. Portraitpostkarte zeigt den Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung mit Stock und Zylinder.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Briefkarte mit U. Frankfurt, 26. III. 1887.
2 SS. Qu.-12mo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “[...] ich bin in Wahrheit untröstlich, Ihren liebenswürdigen Besuch nicht erwidern zu können, aber die Proben nehmen mich dermaßen in Anspruch, daß ich nach denselben total hin bin und mühsam meine Kräfte für den Abend sammeln muß [...]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu‘ sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle‘" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Mit alten Montagespuren am linken Blattand.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O., 30. I. 1885.
2 S. Qu.-kl. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] wenn es von mir allein abhinge, so glauben Sie mir gewiß, ich würde Ihnen lange nicht so viel Mühe verursachen, aber leider bin ich ja ans Repertoire gebunden und dieses wird erst heute Mittag festgesetzt [...]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu‘ sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle‘" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57).
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Briefkarte mit U. ("Sonnenthal"). O. O., 12. XII. 1899.
1 S. Qu.-kl.-8vo. "Tausend Dank, meine liebe Emilie, für die reizende Tasse; das war eine angenehme Überraschund und Deine Hinterlist ist Dir gelungen [...]". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu' sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'“ (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; papierbedingt etwas gebräunt; beiliegend ein gedr. Portrait
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Wien, 19. I. 1898.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Alois Märtz in Wien: "Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens - der Künstler Beruf". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. auch Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Beiliegend eine weitere Portraitpostkarte mit Sonnenthals Konterfei sowie eine weitere, nach Zeichnungen gedr. Postkarte mit der Darstellung Charlotte Wolters (1834-1897) und Adolf Sonnenthals, die in drei kleinen Szenen die Schauspielerin als Phädra, den Schauspieler als Hamlet und beide mittig in Straßenkleidung vor dem alten k. k. Hofburgtheater am Michaelerplatz zeigt. (Je 9,1:14,2 cm).
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 28. XII. 1897.
162:107 mm. Ganzfigürliches Portrait aus dem Hause Dr. Szekely, Wien. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. auch Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f.
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Sonnenthal, Adolf Rt. von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Wien, 28. IV. 1908.
13,8:8,3 cm. An das "Institut Szántó für Margit Berezeller" in Wien II, Negerlegasse 6. - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'" (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). Vgl. auch Öst. Lex. II, 409 und Czeike V, 250f. - Die Aufnahme zeigt den Schauspieler in ganzfigürlicher Darstellung im Kostüm der Titelfigur aus Lessings "Nathan der Weise". - Die Adresse von unbekannter Hand. - Beiliegend eine gedr. Visitkarte des "k. k. Hofschauspieler[s] und Regisseur[s]".
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Sonnenthal, Adolf von, eig. Neckwadel, Schauspieler (1834-1909).
Eigenh. Mitteilung mit U. ("AvSonnenthal"). O. O. u. D., "Sonntag".
1 S. Qu.-schmal-8vo. An den Schauspieler Fritz Krastel (1839-1938) mit der Bitte, dem Überbringer "Ihre Rolle des Carlos zu borgen, er wird sie Ihnen in kürzester Zeit unversehrt zurückstellen". - Der in Pest geborene Schauspieler wurde 24jährig 1856 von Heinrich Laube an das Wiener Hofburgtheater engagiert, "spielt den Mortimer und fällt durch. Laube läßt sich indes nicht beirren, gibt ihm einen dreijährigen Kontrakt, und ehe der abläuft, ist er zum k. k. Hofschauspieler ernannt [...] er wird zum meistbeschäftigten Mitglied des Burgtheaters: 160 Vorstellungen pro Saison. Heimlich verlobt mit der reichen Pauline Pappenheim, heiratet er sie erst, als die Familie verarmt, er aber schon konsolidiert ist [...] 1881 verleiht ihm Kaiser Franz Joseph die Eiserne Krone I. Klasse, die damals noch mit dem erblichen Adel verbunden ist. Arthur Schnitzler meint Sonnenthal, wenn er im 'Grünen Kakadu' sagen läßt: 'Einer, der uns vorspielen kann, was er will, ist doch mehr als wir alle'“ (Haeusserman, Das Wiener Burgtheater, Wien u. a., Molden, 1975, S. 57). - Etwas angestaubt unt mit kleinen Randläsuren; alt auf Trägerpapier montiert.
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[St. Petersburger Deutsches Hoftheater]. -, Baron Helmersen.
Eigenh. Brief mit U. St. Petersburg, 23. V. 1851.
4 SS. auf Doppelblatt. 4to. An den Schauspieler Franz Wallner (1810-1876): "[...] Ich bin auf der Stelle mit Ihrem Brief zum Director gegangen, u. nach langem Hin und Her übereingekommen. Se. Ex. läßt Ihnen also sagen: Sie sollen in Gottes Namen sich ein Weibchen nehmen, u. mir ihr her kommen. Sie soll gleich auftreten, u. gefällt sie, woran ich nach Ihren Worten keinen Augenblick zweifele, so wird sie auf der Stelle angagirt, wenn die Forderungen nicht gar zu stark sind [...]". - Am St. Petersburger Deutschen Hoftheater wirkten als Dramatiker, Schauspieler oder Regisseure u. a. August von Kotzebue, Karl Friedrich Mohr oder Karoline Bauer. - Franz Wallner trat 1836 im Wiener Theater in der Josefstadt in Wien das Rollen-Erbe Ferdinand Raimunds an. Nach tls. mehrjährigen Engagements in verschiedenen Städten - davon 1848 bis 1850 in St. Petersburg - wurde er 1855 Direktor des Königstädtischen Theaters in Berlin, das er seit 1858 als Wallner-Theater weiterführte; 1864 zog er in ein neues Haus. Gemeinsam mit seinem Hausautor David Kalisch “begründete er den Ruf der Berliner Lokalposse und führte sie zu einem Höhepunkt” (DBE). - Mit kl. Einriß im rechten Rand.
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Staerk, Elli, Schauspielerin.
3 eigenh. Portraitpostkarten mit U. Graz, um 1903.
Zusammen 3 SS. 8vo. Hübsche Aufnahmen der Schauspielerin in den Rollenkostümen von "Krimhild" und "Sappho" (zweimal). - "Nachdem Sie meiner Kunstbegeisterung so lebhaften Antheil bewiesen, gestatte ich mir Sie recht herzlich zu bitten, meinem 1. Auftritt als 'Sappho' im Jubiläumstheater [...] beizuwohnen [...]" (Karte v. 23. III. 1903). - In altem Sammlungsumschlag.
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[Stahl, Ignaz, Schauspieler (1790-1862)]. -
15 Briefe an Ignaz Stahl. Wien, Klagenfurt u. a. O., ca. 1806-36.
Zusammen 23 SS. Meist 8vo. Briefe von 12 verschiedenen Verfassern an den beliebten, ob seiner Gutmütigkeit oft verspotteten und völlig mittellos verstorbenen Schauspieler. Meist freundschaftlichen Inhalts, Einladungen zu kleinen Gesellschaften, Briefe von Verehrerinnen seiner Kunst und von Freunden: "Ich habe wohl Feinde genug in der Welt, doch bin ich niemand feind. - Ich habe Sie nie beleidigt und ist Ihnen die Spannung zwischen uns eben so lästig wie mir, so reichen Sie mir die Hand und ich bin wie vorher und immer Dein Freund Karl Georg Stahl". - Ignaz Stahl war, so Wurzbach, "eine der groteskesten Gestalten des Bühnenlebens, die mit den Reformen des heutigen Theaters immer mehr und mehr verschwinden; ohne zu wollen, oft eine Quelle unauslöschlicher Heiterkeit und ein aus dem Grunde des Herzens guter und, wo er sich sehen ließ, beliebter Mensch" (s. v.), für den Nestroy eigens mehrere Rollen schrieb (darunter den Hobelmann in "Lumpazivagabundus", den Mehlwurm im "Eulenspiegel", den Spund im "Talisman" und den Zangler in "Einen Jux will er sich machen"). - Tls. mit gebr. Siegel, geöffneter Verschlußmarke und Kuvert.
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Statter, Anna, Schauspielerin.
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. X. 1908.
6 SS. 8vo. “Als ich Freitag in meiner Verzweiflung um Ihre gütige Fürsprache und Intervention bat, konnte ich meine traurige Lage nicht so schnell schildern als sie wirklich ist. Am 1. November müssen wir unsere jetzige Wohnung verlassen und ich konnte bis heute selbst die Angabe für ein anderes Logis nicht erschwingen. Meine kranke, 75jährige Mutter und ich befinden uns in der größten Verzweiflung, umsomehr da ich keine Anstellung erlangen kann [...]”. - In altem Sammlungsumschlag.
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Steinberger, Eduard, Schauspieler (1856-nach 1902).
Eigenh. Postkarte mit U. ("Adi"). Arnheim, 4. XI. 1904.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An Marie Steinberger mit der Mitteilung, eben "2 prachtvolle echte Holländische Decken - Schafwolle" gekauft zu haben.
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Steinböck, Felix, Schauspieler (1897-1974).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. II. 1940.
2 SS. Gr.-4to. Mit eh. adr. Kuvert. Kondolenzschreiben an Elfriede Klitsch, die Witwe nach dem Schauspieler und Regisseur Wilhelm Klitsch, der am 24. Februar verstorben war: "Nehmen Sie von meiner Frau u. mir unser innigstes Beileid entgegen. Ich habe noch Willys Worte im Ohr, als er mir das letztemal mit soviel Liebe u. Dankbarkeit von Ihnen sprach - wie glücklich haben Sie u. Peterl ihn gemacht! [...]". - Felix Steinböck kam zu Beginn der 1932 unter der neuen Direktion Hermann Röbbelings (1875-1949) ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er mehr als drei Jahrzehnte angehören sollte.
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Steinböck, Felix, Schauspieler (1897-1974).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O. u. D.
2 SS. Qu.-8vo. An den Schauspieler Otto Tressler (1871-1965): "Sie haben mich von Herzen erfreut durch Ihre lieben Zeilen [...] Wir werden uns immer wieder begegnen - das ist mein grosser Wunsch - im Augenblick habe ich mich von der Öffentlichkeit zurückgezogen u. auch vom Burgtheater, dem nach wie vor meine ganze Liebe gilt [...]". - Felix Steinböck kam zu Beginn der 1932 unter der neuen Direktion Hermann Röbbelings (1875-1949) ans Wiener Burgtheater, dessen Ensemble er mehr als drei Jahrzehnte angehören sollte.
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