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‎Wagner von Jauregg, Julius Rt. von, Mediziner (1857-1940).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 27. VI. 1930.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Otto Hoschek in Wien: "Mögen meine Schriftzüge in Ihnen angenehme Erinnerungen wecken [...]". - Die Verso-Seite mit montiertem Zeitungsausschnitt.‎

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Wien, AT
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€ 150,00 Kaufen

‎Walden, Paul, deutsch-baltischer Chemiker (1863-1957).‎

‎Photographisch reproduzierte Dankeskarte mit eigenh. Anrede und Kuvert. Bühl, August 1943.‎

‎1S. Qu.-8vo. Paul Walden bedankt sich bei Oberlehrer Josef Wesely für sein Gedenken anlässlich seines 80. Geburtstages. Der seiner Zeit angesehen Chemiker Paul Walden pflegte gute Kontakte zum russischen Zar, welcher ihn zum Kaiserlich russischen Wirklichen Staatsrat ernannte. Vorwiegend befasste sich Walden mit Stereo- und Elektrochemie.‎

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Wien, AT
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€ 80,00 Kaufen

‎Waldeyer-Hartz, Wilhelm, Anatom (1836-1921).‎

‎Gedr. Visitkarte mit 3 eigenh. Zeilen. Berlin, 22. III. 1892.‎

‎1 S. 5,9:9,8 cm. Beehrt sich, "Ihnen und Ihrer Frau Gemahlin seine besten Glückwünsche auszusprechen" - Der Adressat ist wohl der Wiener Jurist Karl Frh. von Haerdtl (1818-89). - Überwiegend mit der mikroskopischen Anatomie von Nervenfasern, Gehörorganen, Augen und Ovarien beschäftigt, entdeckte der Wissenschaftler das Keimepithel und erbrachte den Nachweis, daß das Nervensystem aus mit langen Fortsätzen versehenen Zellen besteht, die er Neuronen nannte; er prägte auch die Begriffe "Chromosom" (1888) und "Schmelzleiste", 1891 begründete er die Neuronenlehre ("Waldeyer-Kontinguitätstheorie"). Nach W.-H. sind die Waldeyersche Markbrücke und der Waldeyersche Schlundring benannt. In seinem Hauptwerk "Eierstock und Ei" (1870) zeigte er auf, daß das Geschlechtssystem auch bei Wirbeltieren ursprünglich bisexuell angelegt ist. - Karl Frh. von Haerdtl war Mitglied des Herrenhauses und mehr als zwanzig Jahre lang Präsident der Wiener Advokatenkammer.‎

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Wien, AT
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€ 120,00 Kaufen

‎Wallisch, Wilhelm, Zahnmediziner (1862-1952).‎

‎Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen. [Wien], 2. VIII. 1915.‎

‎2 SS. Carte d'Visite-Format. "Erlaubt sich Eurer Exzellenz den Ausdruck des tiefsten Beileids zu dem schmerzlichen Verluste zum Ausdruck zu bringen". - Wallisch war Zahnarzt und Obermedizinalrat in Karlsbad und wurde 1909 Privatdozent an der Universität Wien. Er war Erfinder eines Artikulators. Wallisch, ein "international anerkannter Theoretiker und Praktiker der Kieferanatomie und -chirurgie sowie der Zahn- und Mundpathologie" (DBE), war der Vater des Schriftstellers und Mediziners Friedrich Wallisch.‎

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Wien, AT
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€ 50,00 Kaufen

‎Weber, Friedrich Benedikt, economist (1774-1848).‎

‎Autograph letter signed. Wroclaw, 24 Sept. 1830.‎

‎4to. 1 p. With autogr. address. To the Prague bookseller J. G. Calve, on just having completed vol. 6 of his Manual on Economic Literature, which is ready for publication. - Slight edge damage, not touching text.‎

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Wien, AT
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€ 450,00 Kaufen

‎Wedemeyer, André, Professor für ostasiatische Philologie (1875-1958).‎

‎Sammlung von 130 Korrespondenzbriefen mit Verlagen, Buchhandlungen, Antiquariaten u. a. Verschiedene Orte, ca. 1920-1958.‎

‎Zusammen 146 SS. und 6 Bll. Beilage. Verschiedene Formate. Vorliegende Korrespondenzsammlung dokumentiert über Jahre hinweg die redaktionelle und bibliophile Tätigkeit Wedemeyers ebenso wie dessen Tätigkeit als Rezensent. Der weitaus umfangreichste Teil der Korrespondenz gilt der Arbeit an Artikeln und Korrekturen für das Brockhaus-Lexikon (wohl die von 1928-35 und 1937 erschienene 15. Auflage des ,Großen Brockhaus'). Wedemeyers Anteil dürfte hier so klein nicht gewesen sein, listet Brockhaus in seinem Brief v. 12. Juni 1931 doch 16 Artikel auf, die Wedemeyer tls. verfaßt, tls. durchgearbeitet und korrigiert hat. Daß die Arbeit an dem Unternehmen nicht immer reibungslos gewesen sein dürfte, dokumentiert der Brief vom 5. August d. J., in dem F. A. Brockhaus (recte wohl: Fritz B. Brockhaus, 1874-1952, der von 1905 an gemeinsam mit seinem 1921 verstorbenen Bruder Albert, geb. 1855, das Verlagshaus leitete) darauf hinweist, "daß [der Artikel] P schon zum 1. Juni d. J. angefordert und von den meisten meiner Herren Mitarbeiter, die darin vielfach sehr große Artikel haben, bereits geliefert ist. Sie werden hieraus ersehen, wie weit Sie mit der Manuskriptlieferung im Rückstand sind, und daß ich Ihnen in der Terminfrage in den Grenzen des Möglichen entgegengekommen bin [...]". - Neben 11 (1 eh.) Briefen, Briefdurchschlägen u. a. von A. Wedemeyer selbst (zusammen 15½ SS. 4to und 8vo) enthält die vorliegende Sammlung: I: 51 Briefe, Postkarten und Telegramme des Verlags F. A. Brockhaus (zusammen 56 SS. 4to und 8vo. Zumeist mit eh. U. von F. A. Brockhaus); II: 3 Briefe des VEB Bibliographisches Institut (zusammen 3½ SS. 8vo); III: 10 Briefe des Verlags bzw. der Buchhandlung und Antiquariat Otto Harrassowitz (zusammen 11 SS. 4to und 8vo); IV: 10 Briefe, Rechnungen u. a. des Verlags Asia Major (zusammen 11 SS. 4to und 8vo); V: 4 Briefe des Verlags Artia Asiae (zusammen 4 SS. 4to und 8vo); VI: 4 Briefe der Buchhandlung & Antiquariat Paul Koehler (zusammen 4 SS. 4to und 8vo); VI: 3 Briefe der Buchhandlung Karl W. Hiersemann (zusammen 3 SS. 4to); VII: 3 Briefe der Antiquariats- und Sortimentsbuchhandlung Rudolf Hönisch (zusammen 3½ SS. 4to und 8vo); VIII: 2 Briefe des Verlags Walter de Gruyter (zusammen 2 SS. 4to); IX: 2 Briefe der J.C. Hinrichschen Buchhandlung (zusammen 2 SS. 4to); X: 2 Briefe der Universitätsbuchhandlung Alfred Lorentz (zusammen 2 SS. Qu.-8vo) sowie je 1 Brief der Buchhandlungen, Verlage u. a.: Georg Thieme (1 S. 4to), Fritz K. Werner (1 S. 8vo), Oswald Weigel (1 S. Qu.-8vo), Karl Baedeker (2 SS. 8vo), Akademie-Verlag (1 S. 4to), Bernhard Liebsch (1 S. Qu.-8vo), Roßberg'sche Buchhandlung Rolf Arnst (1 S. 4to), Reclams Universum (1 S. 4to), Ostasiatische Rundschau (1½ SS. 4to), Karl-Marx-Buchhandlung (1 S. 4to), Felix Meiner (1 S. 4to), Die Union (1 S. 4to), Griffel-Verlag (1 S. 4to), Franz Otto Genth (1 S. 8vo), Halis (1 S. 4to), R. H. Walther Müller (2 SS. Qu.-8vo), Deutscher Buch-Export und -Import (1 S. 8vo), L. Friederichsen & Co. (1 S. 4to), Arbeitsgemeinschaft für den Vertrieb des wissenschaftlichen Buches (1 S. 4to), Berlin-Rom-Tokyo. Monatsschrift für die Vertiefung der kulturellen Beziehungen der Völker des weltpolitischen Dreiecks (1 S. 4to), Geschäftsstelle des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler zu Leipzig (1 S. 4to), Asien-Berichte. Zeitschrift für asiatische Geschichte und Kultur (1 S. 4to), Ministerium für Volksbildung (1½ SS. 4to), Gesandter Dr. Voretzsch (1 S. 4to), Hanseatische Universität. Seminar für Sprache und Kultur Japans. Schriftleitung der Asia Major (1½ SS. 4to). - Beiliegend 6 Bll. Briefe an Dritte, eine gedr. Visitkarte mit 3 eigenh. Zeilen von Hans Brockhaus sowie Hans Ueberschaar: Die Entwicklungstendenzen der japanischen Kultur und die Individualisation ihrer Menschen. Sonderabdruck aus: Japanisch-deutsche Zeitschrift, Neue Folge, 2. Jg., 1930, Heft 1. (1), 2-11, (1) S. Originalbroschur. 4to. Mit eh. Widmung des Verfassers und eh. Bleistiftnotiz und Paraphe von André Wedemeyer.‎

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Wien, AT
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€ 1.000,00 Kaufen

‎Wedemeyer, André, Professor für ostasiatische Philologie (1875-1958).‎

‎Sammlung von 60 Briefen von und an den Philologen im Zuge der Arbeit an der 1907-1910 im Ullstein-Verlag erschienenen ‘Weltgeschichte’. Berlin, Leipzig u. a. O., 1906-1910.‎

‎Zusammen 73½ SS. und 8 SS. Beilage. Verschiedene Formate. Gegenstand der vorliegenden Sammlung ist die Dokumentation der Arbeit an der im Ullstein Verlag 1907-10 erschienenen und von dem Historiker Julius von Pflugk-Harttung (1848-1919) herausgegebenen 'Weltgeschichte'. Die inhaltsreichen Schreiben des Ullstein Verlags im Zuge der Vorarbeiten betreffen den Anteil Wedemeyers, der offensichtlich dem Japanologen Oskar Nachod bei dessen Arbeit hilfreich zur Seite stand sowie für die dem Artikel des Historikers Karl Lamprecht über 'Europäische Expansion in Vergangenheit und Gegenwart' beigegebenen Karten verantwortlich war. Dementsprechend finden sich hier neben Briefen Wedemeyers mehrere Briefen von Oskar Nachod über Sachfragen sowie zahlreiche Briefe des Verlages und der für den Druck der Karten verantwortlichen Geographischen Anstalt Wagner & Debes in Leipzig: I: Wedemeyer: 3 (2 eh.) Br. mit (2) U. (zusammen 3½ SS. 4to und 8vo); II: Oskar Nachod: 10 (14 SS. 4to); III: Ullstein Verlag: 35 (46½ SS. 4to und 8vo); IV: Wagner & Debes: 12 (9½ SS. 4to und 8vo). - Beiliegend: I: 1 Br. der Geographischen Anstalt Wagner & Debes an den Historiker Karl Gotthard Lamprecht (1856-1915; 1 S. 4to und 1½ SS. 4to Beilage); II: 1 Br. des Ullstein Verlags an K. G. Lamprecht (1½ SS. 8vo); III: 2 Bll. gedr. Abbildungen von japanischen Schriftzeichen bzw. einer Festungsanlage (8vo); IV: ein Bl. mit gedr. Hausstandsregister des Kreises Shima der Provinz Chikuzen (Folio; mit eigenh. Bleistiftanmerkungen Wedemeyers); IV: ein Bl. mit gedr. Bildlegende (Qu.-8vo).‎

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Wien, AT
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€ 600,00 Kaufen

‎Wedemeyer, August K. W. H., Geograph (1867-1945).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 2011.1942‎

‎2 SS. Qu.-8to. Bedankt sich bei Oberlehrer Wesely für seine Glückwünsche zur Verleihung der Goethe-Medaille.‎

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€ 60,00 Kaufen

‎Wedl, Carl, Mediziner (1815-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 24. II. 1870.‎

‎1 S. 8vo. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Der Gefertigte erklärt sich bereit der Anthropologischen Gesellschaft in Wien als wirkliches Mitglied beitreten u. einen Jahresbeitrag von 5 fl. O. W. für die Gesellschaftszwecke zu leisten [...]“. - Wedl habilitierte sich 1849 auf Betreiben seines Lehrers Carl von Rokitansky an der Universität Wien für Histologie, wurde 1853 a.o.Prof. und war 1854-83 o.Professor. 1854 richtete er erstmals im deutschen Sprachgebiet ein eigenes histologisches Universitätsinstitut ein, an dem er die mikroskopische Untersuchung der menschlichen Gewebe zur Basis aller klinischen Erscheinungen und Untersuchungsmethoden weiterzuentwickeln suchte. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Weger, Heinrich, Naturwissenschaftler (geb. 1825).‎

‎Eigenh. Gedicht. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Zwanzig dem Maler Johann Heinrich Schramm (1810-65) gewidmete Zeilen: “Erkennst die Züge Du, die selbst Du schufst? | Sie mahnen einst Dich an vergang’ne Stunden, | In denen sich der Freundschaft heilig Band | Um unsre Herzen eng vereint gewunden [...]”. - Weger war Professor für Naturwissenschaften an der Kreis-Landwirtschafts- und Gewerbeschule in Nürnberg. Vgl. Poggendorf I, s. v. - Johann Heinrich Schramm war bekannt für seine teils in Bleistift, teils in Aquarell ausgeführten Portraits von berühmten Zeitgenossen, darunter Alexander von Humboldt, Jakob Grimm, Friedrich Rückert, Heinrich Laube, Ludwig Tieck und Clemens Wenzel Fürst Metternich. - Rückseitig die von alter Hand stammende Identifikation des Verfassers und Adressaten; mit kl. Einr. im Falz (geringe Buchstabenberührung); in altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 70,00 Kaufen

‎Weichselbaum, Anton, Mediziner (1845-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Liezen, 17. VIII. 1908.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: "Wir sind Leidensgenossen! Sie klagen über Kälte u. Regen u. wir zumindestens über Regen, der schon seit vorgestern andauert. Die erste Woche unseres hiesigen Aufenthaltes war allerdings insoferne befriedigend, als wir täglich grössere Partien machen konnten, weshalb wir über das jetzige Wetter nicht zu sehr schimpfen dürfen. Das Schwimmbad in Liezen haben wir nicht einmal angesehen; dafür waren wir an einem heißen Nachmittage in Aigen am Putterersee, welcher dieselbe Temperatur besitzt wie der Schwarzsee bei Kitzbühel [...]". - Weichselbaum war Prosektor am k. k. Garnisonsspital Nr. 1 und an der Rudolfstiftung, habilitierte sich für pathologische Anatomie, wurde Professor der pathologischen Histologie und Bakteriologie und später Ordinarius für pathologische Anatomie an der Univ. Wien. Er leistete Pionierarbeit auf dem Gebiet der Lungenpathologie, wies als erster im Leichenblut des Menschen Tuberkelbazillen nach, trug zur Weiterentwicklung der Geschwulstlehre, der Gelenk- und Knorpelpathologie bei, entdeckte den Erreger der Genickstarre und forschte auf dem Gebiet der Zuckerkrankheit. Zudem machte er sich um die Bekämpfung des Alkoholismus und um die Gründung der ersten Lungenheilstätte in Österreich (Alland, Niederösterreich) verdient. Nach ihm benannt sind die Fraenkel-Weichselbaum-Diplokokken (Pneumonieerreger) und die Weichselbaum-Meningokokken (Meningitiserreger).‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Weil, Alexander Ritter von Weilen, Literatur- und Theaterwissenschaftler (1863-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 31. I. 1905.‎

‎1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Darf ich mich an Sie mit einer Bitte wenden? Die auf der Rückseite bezeichneten Nummern der Neuen freien Presse möchte ich gerne, so weit sie vorhanden sind, käuflich erwerben. Haben Sie die Güte, dies zu vermitteln? [...]”. - Alexander Ritter von Weilen war Professor für Literaturgeschichte und Kustos der Wiener Hofbibliothek. Schwerpunkt seiner Forschung waren Untersuchungen zur Wiener Theatergeschichte (‘Geschichte des Wiener Theaterwesens’, 1899, ‘Geschichte des k. k. Hofburgtheaters’, 1902). Daneben war Weil Burgtheaterreferent der ‘Wiener Zeitung’ und Theaterkritiker der ‘Wiener Abendpost’.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Weiss, Edmund, Astronom (1837-1917).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 6. V. 1907.‎

‎1¼ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen Herrn Goldschmied: "Meinem Versprechen gemäß theile ich Ihnen mit, daß ich zunächst auf das Prämiengeschäft [...] nach reiflicher Überlegung nicht reflektiere. Der Kurs des Papieres ist in den letzten Wochen so rasch gestiegen, daß ich der Uiberzeugung bin es muß binnen kurzem durch Realisierungen des Gewinstes ein beträchtlicher Rückgang eintreten, u. dies umsomehr, als der Kurs für ein Papier das keine Zinsen trägt und trotz der zahlreichen Ziehungen nur noch sehr geringen Gewinstchanzen hat [...]". - Weiss wurde 1878 Nachfolger Joseph Johann von Littrows als Direktor der Wiener Sternwarte (bis 1908), an deren Neubau er mit auf einer Studienreise durch England und Nordamerika gewonnenen Erfahrungen mitwirkte. Die Erforschung und Bahnbestimmung der Sternschnuppenschwärme gehörte zu seinen bedeutendsten Leistungen. - Im linken Rand gelocht (geringe Buchstabenberührung).‎

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Wien, AT
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€ 60,00 Kaufen

‎Weitenweber, Wilhelm Rudolf, Arzt und Naturforscher (1804-1870).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Prag, 8. VIII. 1834.‎

‎1 S. 4to. An einen Verleger: “Beiliegend empfangen Sie eine von mir verfaßte [...] Abhandlung über den Kaffee, welche für das aerztliche und nichtaerztliche Publikum berechnet, und überdies von mehreren gediegenen Kennern als des Druckes ganz würdig beurtheilt worden ist [...]”. - Die erwähnte Abhandlung des Stadtphysicus, Historiographen und Redakteur des "Lotos", der Zeitschrift für Naturwissenschaften des naturhistorischen Vereins Lotos in Prag, erschien im Jahr darauf unter dem Titel "Der arabische Kaffee". Cf. Hünersdorff.‎

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€ 140,00 Kaufen

‎Widerhofer, Hermann, Mediziner (1832-1901).‎

‎Eigenh. Rapport mit U. Schönbrunn, 6. XII. [1865?].‎

‎1 S. Gr.-4to. An eine Exzellenz: "Der Tag verging ruhig. Die Krankheitserscheinungen traten in den Hintergrund. Se. kais. Hoheit der Kronprinz waren heiter und schliefen um 7 Uhr Abends ruhig ein, ohne daß sich die Kongestionen gegen den Kopf bis jetzt wiederholt haben. Die Ärzte bitten demnach ergebenst, das Bulletin erst morgen früh gütigst entgegennehmen zu wollen [...]". - Hermann Widerhofer war Sekundararzt an der Wiener Findelanstalt und Direktor an der Klinik für Kinderheilkunde am St. Anna-Spital und habilitierte sich 1862 für Kinderheilkunde. 1884 wurde er erster Ordinarius für dieses Fach im deutschsprachigen Raum. Seit 1863 war er zudem Leibarzt der kaiserlichen Kinder. Neben Abhandlungen im "Jahrbuch für Kinderheilkunde", für das er als Redakteur tätig war, veröffentlichte er "Die Krankheiten am Nabel der Neugeborenen" (1863). - Mitunterzeichnet von dem böhmischen Pädiater und Balneologen Joseph Wilhelm Frh. von Loeschner (1809-1888). - Papierbedingt leicht gebräunt und mit kleinen Randläsuren.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Wiebeking, Carl Friedrich von, German architect and hydraulic engineer (1762-1842).‎

‎2 autograph letters signed. Munich, 28. IX. and 14. XII. 1826.‎

‎Large 4to and small 4to. Altogether 1½ pages on 2 ff. One letter with autogr. address. To his editor Calve in Prague on billing issues for his "Bürgerliche Baukunde".‎

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Wien, AT
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€ 450,00 Kaufen

‎Wigand, Georg, Verleger und Buchhändler (1808-1859).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Leipzig?], o. J.‎

‎1 S. 4to. An den Grazer Buchhändler August Hesse, bei dem sich Wigand für eine verspätete Lieferung entschuldigt.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Winterstein, Alfred v., österr. Psychoanalytiker und Schriftsteller (1885-1958).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. X. 1946.‎

‎1 S. 4to. Mit Kuvert. Beilage. Der 1938 mit Berufsverbot belegte Psychiater Winterstein war neben August Aichhorn das einzige in Wien verbliebene Mitglied der "Wiener Gesellschaft für Psychische Forschung". Schon 1946 schreibt er hoffnungsvoll an Josef Wesely, die Gesellschaft werde "ihre Tätigkeit bald wieder aufnehmen." - Nicht nur in der Psychoanalyse machte sich Winterstein einen Namen: Auch literarisch trat er durch Gedichte in Karl Kraus' "Fackel" hervor. Beiliegend eine Anzeige seiner Monographie über Adalbert Stifter.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Winterstein, Alfred v., österr. Psychoanalytiker und Schriftsteller (1885-1958).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Triberg, 25. IX. 1950.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Alfred Winterstein bedankt sich bei Josef Wesely für sein freundliches Gedenken.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Wittenbauer, Ferdinand, Ingenieurwissenschaftler und Schriftsteller (1857-1922).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Graz, 15. II. 1906.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Wie doch die Eulen krächzen und schrei'n, | Leuchtet man in ihr Nest hinein". - Wittenbauer habilitierte sich für technische Mechanik an der TH Graz und wurde nach einigen praktischen Jahren bei der Alpinen Montangesellschaft in Graz Professor für Mechanik und theoretischen Maschinenlehre. Indem er die Bewegungsprobleme der Maschinenmechanik nicht durch Berechnung, sondern durch Zeichnen zu lösen versuchte, wurde er zum Schöpfer der graphischen Dynamik als neuem Zweig der technischen Mechanik. Daneben trat er als geschätzter Lyriker ("Der Narr von Nürnberg", 1896, "Die Hübscherin und ihr Gärtlein", 1902) und Dramatiker ("Der Privatdozent", 1905) hervor.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Wolff, Heinrich, Mediziner (1791-1852).‎

‎Eigenh. Brief mit U. St. Petersburg, 17. [nach julianischem] bzw. 29. [nach gregorianischem Kalender] IV. 1846.‎

‎2¼ SS. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Längst schon hätte ich sollen Ihnen für die freundschaftliche Aufnahme dank[en], welche Sie mir während eines kurzen Aufenthalts vor 2 Jahren in Ihrer Kaiserstadt gönnte[n] [...]“. - Wolff war Militärarzt, später Stadt-Accoucheur in St. Petersburg und verfaßte mehrere Abhandlungen zur Heilkunde. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Wolkinger, Franz, Botaniker (1936 -2017).‎

‎Eigenh. Postkarte mit Widmung u. U. O. O., 26. VI. 1993.‎

‎1 S. Qu.-8vo.‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Yates, William Holt, Mediziner (1802-1874).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und eh. Albumblatt mit U. Konstantinopel, 9. II. 1831.‎

‎Zusammen 3 SS. 4to und qu.-8vo. Der Brief mit eh. Adresse. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): "I take this opportunity of sending you a few hasty lines to apprise you of my coming, but have not time to give you any information. My principal object is to let you know that I am here and that I start in a few days for Semlin on my way to Vienna [...]". - Der englische Arzt und Reisende war Verfasser mehrerer Werke über Ägypten, Syrien u. a. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Der Brief mit zwei etwas lädierten Siegeln und kl. Ausschnitt durch Siegelbruch (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Zehetmayer, Franz, Chirurg und Pathologe (1813-1846).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Wohl an den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): "Die große Theilnahme, welche Sie [...] stets an den Fortschritten des medizinischen Wissens genommen haben, ermuthigt mich zu der ergebensten Bitte, Euer Hochwohlgeboren möchten dem neuen Journale Ihre gütige Mitwirkung nicht entziehen [...]". - Zehetmayer war Professor der Pathologie in Wien und später in Lemberg. Mitarbeiter des "Österreichischen medizinischen Jahrbuchs", redigierte er auch eine zeitlang die "Zeitschrift der k. k. Gesellschaft der Ärzte zu Wien". - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Zenneck, Ludwig, Naturwissenschaftler (1779-1859).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Stuttgart, 18. X. 1832.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 4to. An den Buchhändler J. G. Calve in Prag, dem er zwei Titel zum Verlage anbietet: "Die eine [Schrift], welche etwa 36-40 Druckbogen einnehmen wird, betrifft die so wichtige Lehre von der Luft [...] Die andere kleine Schrift (von etwa 9-10 Druckbögen) ist der Entwurf einer Physik, bey welcher die Hauptlehren nach einem festen Princip zusammengestellt sind (was sonst nicht der Fall ist) [...]”. - Zenneck war Professor für Naturgeschichte und Chemie am landwirtschaftlichen Institut in Hohenheim; nach mehrjähriger Tätigkeit als Privatdozent für Agrikulturchemie und Entomologie an der Universität Tübingen lebte er bis zu seinem Tod als Privatgelehrter in Stuttgart.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Zenzi, Silvestro, Mediziner.‎

‎Eigenh. Brief mit U. und eh. Albumblatt mit U. [Wien] und Be[r]gamo [?], 1841 und 1843.‎

‎Zusammen 3 SS. (Qu.-)8vo. Der Brief mit eh. Adresse. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-84). - Zenzi war, wie auf beiliegendem Sammlungsumschlag vermerkt, Arzt in Padua. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums.‎

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€ 40,00 Kaufen

‎Zycha, Adolf, Jurist (1871-1948).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Hall in Tirol, 31. VII. 1903.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An die Direktion der Universitätsbibliothek Wien mit der Versicherung, "die Rückerstattung der eingeforderten Bücher" veranlaßt zu haben, und der Bitte, "mir das Quellenwerk Cod. dipl. Silesiae Bd. 20. II 192.397 noch zu prolongieren". - Adolf Zycha war als Professor für Deutsches Recht an der Universität Bonn tätig. Zu seinen Veröffentlichungen gehört u.a. ‘Das böhmische Bergrecht des Mittelalters’ (1900) und "Über den Ursprung der Städte in Böhmen und die Städtepolitik der Premysliden" (1914). Vgl. DBA II 1457, 373-375.‎

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‎Gambarana, Giangiacomo di, Bischof von Albenga (gest. 1538).‎

‎Brief mit 1½ Zeilen eigenh. Nachschrift und U. [Albenga], 23. I. 1530.‎

‎½ S. mit Adresse und papiergedecktem Siegel verso. Folio. Kein Wasserzeichen erkennbar. Als Bischof von Albenga in der Provinz Savona, Ligurien, an den Statthalter Camillo Lucarello, in Rechtssachen: "[...] sono stati da nui l'iniquisitori Rechanatesi per la causa del balivo già ritinuto in Rechanati. Et fortemente ob spiritum praeptum condennatum et factomi intender essere contenti star alla dichiaratione per nui in tali casi da farsi. Et essendosi cusì ad nui rimessi ne siamo risoluti et per vos commettemo che quando loro coram vobis idonea cautione che stando declarationi nostre et iuris in ca' Parido Ma.triso nulath' siano molestati et cusì voi ordinarete che data huius more cautione non si molestino praemissis [?] inquisitionis comendatione lapsu [...] minoru ceterisque contrariis non obstant quibusqumque et tu valet etc."; die schwer leserliche Nachschrift: "ut solvito omnem penam per nos [...] auditoris [...]". - Gegenzeichnung von Felice Ricchobaldi. Kl. Papierdurchbruch neben der Unterschrift (keine Schriftberührung).‎

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‎Melanchthon, Philipp, humanist and reformer (1497-1560).‎

‎Autograph letter signed ("Philippus"). [Wittenberg], Easter [14 April 1555].‎

‎Folio (194 x 320 mm). In Latin. 2 pp. Matted and framed. To the Protestant theologian Sebastian Boetius in Halle, writing to recommend the young priest Christian Hertwig junior. Boetius (1515-73), who had studied under Luther and Melanchthon at Wittenberg, succeeded Justus Jonas as superintendent of Halle and founded the famous Library of St Mary, still in existence. - In his letter, Melanchthon reminds his former student that their minds often run in the same channel, as their letters show, and describes the role of the ideal pastor. He recommends Hertwig for such a position, both on the strength of his doctrines as on that of his moral fibre: "S[alutem] d[ico] reverendo vir & cariss[imo] frater. Memini antea in quada[m] ad te epistola hac uti similitudine, de qua sepe cogito. Ut in navi remiges, amisso gubernatore, cuius cernere signa & cora[m] audire ma[n]data potera[n]t, necesse est sua sponte maiore cura concordia[m] tutti et co[n]silia co[n]ferre. Sic nos oportet co[n]iu[n]ctiores esse, cu[m] principes cura ecclesiar[um] paru[m] adficiantur, ac insu[m]eamur summu[m] gubernatore[m] filii dei qui non deerit nobis invocantib[us] ipsu[m]. Spes facta est huic Christiano Hertwik nato ex pastore ecclesia vicina oppido Hertzberg, prafectu[m] vestru[m] ei commendatu[rum] esse ecclesia[m] qua[n]da[m]. Quare te oro ut p[er]fecto eu[m] co[m]me[n]des, sed ita ut tu quoq[ue] consideres doctrina[m] & mores huius iuvenis. Vides quale sit seculu[m] in hac circumstantia [?]. Ideo qua[n]tu[m] potes vicinis ecclesiis consulito. De sale tibi gratia[m] habeo, et si nollem te sumptus fecisse mea causa. Sed benevolentia tua delector. Mitto pagellas, quia alia nu[n]c no[n] erant ad manu[m] [...]". - Christian Hertwig (b. in Buckau c. 1530, d. before Oct. 1574) was probably the elder of two sons of the like-named former Augustinian monk C. Hertwig (c. 1495-1562), who left his order in 1526 and was recommended to the Elector by Justus Jonas and Luther in 1531. Christian the younger studied at Wittenberg for a year before teaching the gospel in Brandenburg. Twice Melanchthon interceded on his behalf: on 25 March 1555, shortly before the present letter to Boetius, he provided Hertwig with a personal letter of recommendation, quoting Georg Buchholzer's praise for the young man and appealing to anyone in a position to help to provide him with an office (CR VIII, 449f.). - Slightly browned; traces of folds. Altogether in fine condition. Unpublished. Melanchthons Briefwechsel (ed. H. Scheible), vol. VII, p. 295, no. 7449. Koehler, Epistolae quaedam Phil. Melanthonis (1802), 37 note x. De Wette/Seidemann, Dr. Martin Luthers Briefe VI (1856), 646.‎

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‎Hoffmann, Josef, Architekt und Kunstgewerbler (1870-1956).‎

‎Von Hoffmann eigenhändig mit Deckweiß überarbeitete und beschriftete Originalphotographie. [Wien], um 1950.‎

‎22,7:14,5 cm. Die S/W-Aufnahme (rückseitig gestempelt: "Martin Gerlach | Fotografisches Atelier") eines mit dem erhabenen Stadtwappen Wiens gezierten Keramikkrugs von Hoffmann zur Erhöhung der Schattenwirkung mit Deckweiß gehöht, rückseitig mit Bemaßung versehen und eigenh. beschriftet: "Keramik | Hoffmann | Powolny". - Der Bildhauer u. Keramiker Michael Powolny (1871-1954) arbeitete schon bei der Ausstattung des Cabaret Fledermaus mit dem Begründer der Wiener Werkstätte zusammen und unterrichtete ebenso wie Josef Hoffmann selbst an der Wiener Kunstgewerbeschule.‎

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‎Ertler, Bruno, Schriftsteller (1889-1927).‎

‎Eigenh. Widmung in: [Adolf] Oberländer: Heiteres und Ernstes. Hg. von G[eorg] J[acob] Wolf. München, Delphin Verlag, [1917].‎

‎22, (2) SS. Mit 31 Bildern auf 12 Tafeln und im Text. Illustrierte Originalbroschur. 8vo. Die ganzseitige Widmung am vorderen Vorsatz: "Der Weg zu d'r Prüfung ||: is stoani' :|| Drum geht ma'n halt nit gern ||: allani' :|| / Zum Gedenken an oben bezeichneten gemeinsamen Weg u. sein Endziel vor Weihnachten 1916 [...]" (dat. Graz, Neujahr 1916/17). - Bindung etwas gelockert, Rücken mit kl. Einriß; an den Kanten leicht bestoßen; der Text mit zahlr. Anstreichungen.‎

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‎Adams, John Quincy, Maler (1874-1933).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 27. IV. 1928.‎

‎1 S. Qu.-schmal.-kl.-8vo. Der Sohn des an der Wiener Hofoper engagierten Heldentenors Carl Adams verbrachte seine Jugend in den USA, besuchte im Jahre 1891 die Wiener Malschule von Robert Scheffer und studierte seit 1892 an den Akademien der bildenden Künste in Wien, München, Paris und London; 1903 wurde er Mitglied des Wiener Künstlerhauses. "Während des Ersten Weltkriegs malte Adams als Mitglied der Kunstgruppe des k.k. Kriegspressequartiers hauptsächlich Militärbilder; 1917 wurde ihm der Professorentitel verliehen" (DBE). Der "zu seiner Zeit vielbeachtete Porträtist der Wiener Gesellschaft [...] bemühte sich in seinen Darstellungen besonders um naturalistische Details" (ebd.).‎

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‎Albert, Joseph, Photograph (1825-1886).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 2. V. 1878.‎

‎1 S. 4to. An den Kunsthändler und Verleger Valentin Andreas Heck (1842-1905): "In dem Ihnen zur gefl. Accepteinholung übermittelten Appoint auf O. K. habe ich das Datum einzusetzen absichtlich unterlassen. Der Herrn O. K. gesetzte Termin ist ultimo Juni; Sollte derselbe jedoch, wie Ihnen schon bemerkt, um einen Monat längeren Termin wünschen, so bitte ich das annehmen zu wollen […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Gefaltet. - Albert gründete 1850 in Augsburg ein photographisches Atelier, das er 1858 nach München verlegte. Durch Verwendung von Glasplatten als Träger der Druckschicht vervollkommnete er 1868 den Lichtdruck, der nach ihm Alberttypie genannt wird. Er gehörte zu den ersten, die die Photographie zu reinen Reproduktionszwecken verwerteten.‎

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‎Alechinsky, Pierre, Belgian artist (b. 1927).‎

‎Autograph letter signed. Paris, 20 Jan. 1959.‎

‎Oblong small 4to. 2 pp. To the Belgian author, filmmaker and documentarist Henri Storck, who apparently had asked him some advice about the XXe arrondissement in Paris; Alechinsky outlines the real estate situation in his district: "Cher Henri, ce serait merveilleux de vous revoir en voisin ; voilà la situation : A ne pas acheter avant d'être fixé sur les intentions du ministre de la Reconstruction, il y a dans l'air des projets d'aménagement du XXe, et notre rue pourrait bien être un jour livrée aux architectes. Donc, à ne pas acheter pour le moment. A ne pas conseiller à un ami. Les Qu* [illegible] en veulent 4.000.000, mais ils n'ont pas trouvé d'acheteur… Un voisin vient de vendre 3.300.000 le même genre d'appartement. Bon. Il serait préférable, et je pense que les Qu* seraient intéressés, de louer au mois. Je sais que s'année dernière ils louaient 40.000 frcs/mois meublé, avec chauffage central en état. Aujourd'hui, je ne sais pas si les meubles restent, et le chauffage central (la chaudière) est claquée. Voilà la situation. […]". - On headed paper "Telegram"; small damage to edges, and slightly dust-soiled.‎

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‎Allemand, Sigismund L', Maler (1840-1910).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. Wien, 1. I. 1910.‎

‎62 x 106 mm. Bedankt sich für eingetroffene Neujahrswünsche.‎

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‎Allgeyer, Julius, Kupferstecher, Photograph und Schriftsteller (1829-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 3. VI. 1900.‎

‎1 Seite. 8vo. Dankt der Adressatin für die Publikation eines Buches mit Märchen und Erzählungen eines verstorbenen Freundes.‎

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‎Altenbourg, Gerhard, Maler und Graphiker (1926-1989).‎

‎2 eigenh. Briefe, 3 eh. Briefkarten und 1 eh. Bildpostkarte, alle mit U. Wohl überwiegend Altenburg, 1971 bis 1975.‎

‎Zusammen 6½ SS. auf 6 Bll. Gr.-4to und qu.-8vo. An den befreundeten Kunstsammler Johannes Röhler in Zeitz. Die beiden Briefe mit ausführlichen Dankesworten für gemeinsam in Zeitz und Umgebung verbrachte Sommertage der Jahre 1973 und 1974, die Karten mit Geburtstagsgruß, Terminabsprachen u. a. "[...] Dank für die Tage in dieser paradiesischen Landschaft, für die Besichtigungen, die möglich wurden: Eisenberg, Greiz, Gnandstein, Wechselburg, Krossen .. Alles war übersonnt, und die Tage, die dem Wandern galten [...] sie waren alle von einer lauteren Stimmigkeit und Harmonie. Die Schreie der Häher liegen mir noch im Ohr. Der Duft des Holunders und des Windes, der über den Gräsern harft, ist mir noch voll gegenwärtig [...] Dank für die Tage und Dank für den Austausch der Gedanken, die die Tage erst zu solchen machten. Manchmal möchte man die Zeit anhalten! [...]" (26. VI. 1973). - "Es gibt einen Satz von Erhart Kästner aus dem Buch 'Aufstand der Dinge', der mir im Sinn liegt, mir nachgeht und das Erlebnis des Borntales aufzuschließen scheint. Er lautet: 'Denn es ist noch nicht ausgewiesen, daß wir ein Leben ohne Wunder aushalten'. Nun ist aber das Wunder die Steigerung, die seit dem ersten Dortsein auf geradezu unwahrscheinliche Weise immer wieder unter Beweis steht [...]". - Das Briefpapier mit Blindstempel "Altenbourg" in der linken oberen Ecke.‎

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‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Dichter (1893-1975).‎

‎3 eigenh. Bild- bzw. Portraitpostkarten mit U. Wien, 1947 bis 1956.‎

‎Zusammen 3 SS. auf 3 Bll. Qu.-8vo. Tls. mit eh. Adresse. An die Bildhauerin Margarethe Feslinger mit Wünschen zu Neujahr, Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag und betr. der Zusendung eines Drucks für ihren Sohn, "der mit gleicher Post an Sie abgeht" (Bildpostkarte v. 17. I. 1956; die Bildseite mit einer Abbildung der von Ambrosi geschaffenen Büste von Eduard Heinl, von 1946 bis 1948 Bundesminister für Handel und Wiederaufbau. ).‎

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€ 60,00 Kaufen

‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Lyriker (1893-1975).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 24. II. 1956.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Josef Wesely: "Herzlichen Dank für Ihre freundlichen Wünsche zu meinem 63. Geburtstag. Ich vermag 120 Kilo zu heben und 80 Kilo schwere Lasten 200 m. weit zu tragen, ohne zu ermüden und wünsche Ihnen dasselbe für diese Jahreszahl Ihres Daseins […]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt eine von Ambrosi geschaffene Marmorbüste von Mrs. Campbell-Fairfax.‎

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‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Lyriker (1893-1975).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Innsbruck, 6. X. 1956.‎

‎1 S. 8vo. An Josef Wesely: "[…] Seit Mitte Juni arbeite ich hier am Wiltener Friedhof am Aufbau eines großen Grabmals. Es wird ein Halbtempel aus 27 Tonnen polierte Granitsteine mit einer Gruft und Fundamenten 35 Tonnen Beton und 2 Tonnen Eisenarmierungen. 1957 bis 1958 schaffe ich dafür die 22 Tonnen schwere Auferstehungsgruppe in Marmor! - Der Tempel wird wohl am 20. Oktober fertig! […]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt Ambrosi und Arbeiter beim Aufbau eines Gerüstes.‎

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‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Lyriker (1893-1975).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, 7. III. 1961.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Josef Wesely: "Herzlichen Dank für die Äpfel! - Das erinnert an gute alte Zeiten! Auch Michelangelo bekam Birnen, Äpfel, Märzkäse und dergleichen, wie es aus seinen Dankbriefen ersichtlich ist! […]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt Ambrosi in seinem Atelier.‎

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‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Lyriker (1893-1975).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien, Ostersonntag 1968.‎

‎1 S. 8vo. An Josef Wesely: "Herzlichen Dank für Ihre Osterwünsche! - Diesmal war es ein zu kaltes Osterfest, aber was alles habe ich in meinem nicht kurzen Dasein mitgemacht! Man muß sich alle Tage am Morgen schon glücklich sagen: welches Glück, daß man nicht blind ist! - Hier sehen Sie den Anatomen bei einem präparierten Skelett eines Riesen 2 m 17![…]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt Ambrosi neben dem erwähnten Skelett des Riesen.‎

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€ 50,00 Kaufen

‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer (1893-1975).‎

‎Eigenh. Gesprächszettel mit Namenszug. O. O. u. D.‎

‎1½ SS. 8vo. Bleistift. "Das wollte ich wissen! Die Verarbeitung braucht 5-6 Wochen, also müßte spätestens 2. III in Graz sein [...]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Nach Abschluß der Lehre in Prag und Graz ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z. B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914).‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer (1893-1975).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 18. II. 1937.‎

‎¾ S. 4to. An Anton Poschacher (1889-1967), Direktor der Granitwerke in Mauthausen: "Kaum aus dem Marmorbruch aus Laas zurückgekehrt musste ich nach Kärnten fahren und von hier zurückgekehrt muss ich Ihnen leider sagen, dass durch diese unvorhergesehenen Reisen, die unerlässlich waren, es mir micht [!] möglich war, nach Graz zu reisen wegen Offertgenehmigung der Steinmetzfirma. Ich ersuche Sie freundlich, mit der Absendung der Blöcke bis Ende kommender Woche, d. i. Ende Februar warten zu wollen. So haben Sie es mir anfangs auch geschrieben und so habe ich dann über meine Zeit und Einteilung disponiert […]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Nach Abschluß der Lehre in Prag und Graz ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z. B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und Empfangsstempel.‎

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‎Ambrosi, Gustinus, Bildhauer und Lyriker (1893-1975).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U ("Ambrosi, Bildhauer in Wien). Wien, 2. IV. 1948.‎

‎1 S. 4to. An Josef Wesely: "[…] Ich habe diese drei letzten Jahre so unvorstellbar mühsälige (sic) Aufbauarbeit geleistet, daß ich müde bin. Zudem ist am 15. März 1948 mein letzter am Leben gewesener Bruder gestorben und ich bin so gänzlich der Letzte eines 466 jährigen Geschlechtes. Gänzlich vereinsamt. - Hätte ich nicht meine gute Frau und meine riesenhafte Arbeitslust, wäre mein Leben das Trostloseste, das ein Mensch zu tragen hätte … bald sind es 49 Jahre, daß ich gänzlich taub bin… Leben Sie wohl und stecken Sie diesen üblen Brief in den Ofen, doch üble Gedanken hat, wer ununterbrochen bedrückt ist ….". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock.‎

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€ 80,00 Kaufen

‎Ander, Charlotte, Schauspielerin (1902-1969).‎

‎Visitenkarte einer Grete Schütz mit eigenh. U. und Tel.-Nr. O. O. u. D.‎

‎1 S. 43 x 100 mm.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Angeli, Heinrich von, Maler (1840-1925).‎

‎3 eigenh. Briefe mit U. Wien, 26.12.1910 und 18.01.1911.‎

‎Zus. 5 SS. 8vo. Bedankt sich bei der Adressatin für Einladungen.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Angeli, Heinrich von, Maler (1840-1925).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("HvAngeli"). O. O. u. D.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. An einen Hofrat: "Es hat mir zu leid gethan, daß ich Ihren Besuch versäumen mußte, und beeile ich mich mitzutheilen, daß ich leider auch heute gleich nach Tisch fort muß. Von morgen an bin ich aber bis 4 Uhr gewiß zu Hause, und hoffe ich, daß Sie mir Ihren lieben Besuch nicht vorenthalten werden [...]". - Geboren als Sohn eines Gastwirts aus ursprünglich adliger venezianischer Familie, studierte der in Ödenburg geborene Angeli an der Akademie der bildenden Künste in Wien, seit 1855 an der Düsseldorfer Akademie und von 1856 bis 1859 bei Emanuel Leutze. "Nach Studienreisen durch Italien, Frankreich und die Niederlande berief ihn König Ludwig I. an die Kunstakademie in München, wo Angeli sich dem Kreis um Karl von Piloty anschloß" (DBE). 1862 ließ er sich in Wien nieder, stand von 1870 bis 1872 und von 1906 bis 1910 der Wiener Künstlergenossenschaft vor und erhielt 1877 eine Professur für Portraitmalerei an der Wiener Akademie. "In seiner ersten Schaffensperiode malte Angeli bevorzugt Genre- und Historienszenen wie ‚Maria Stuart bei Verlesung des Todesurteils' (1857). 1873 begann seine erfolgreiche Karriere als Portraitist der Wiener Adels- und Finanzwelt sowie der Höfe in Wien, Berlin, London und St. Petersburg. Angeli wurde 1907 geadelt" (ebd.).‎

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‎Angeli, Heinrich von, Maler (1840-1925).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, o. J.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Maler Hans Stalzer (1878-1940): "Für Ihre und Ihrer Frau Gemalin [!] Neujahrswünsche besten Dank sagend, erwidere ich dieselben herzlichst […]". - König Ludwig I. berief Angeli an die Kunstakademie in München, wo er sich dem Kreis um Karl von Piloty anschloß. 1862 ließ er sich in Wien nieder, stand der Wiener Künstlergenossenschaft vor und erhielt 1877 eine Professur für Porträtmalerei an der Wiener Akademie. In seiner ersten Schaffensperiode malte Angeli bevorzugt Genre- und Historienszenen, 1873 begann seine erfolgreiche Karriere als Porträtist der Wiener Adels- und Finanzwelt sowie der Höfe in Wien, Berlin, London und St. Petersburg.‎

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‎Angeli, Heinrich von, Maler (1840-1925).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 5. I. 1922.‎

‎2 SS. Qu.-8vo. An Hans Stalzer: "Ihrer Frau Gemahlin und Ihnen danke ich bestens für Ihre Glückwünsche und erwidere dieselben herzlichst".‎

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