|
|
|
Hasselblatt, Dieter, Autor (1926-1997).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 12mo.
|
|
|
Hastings, Macdonald, Autor (1909-1982).
Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O., Nov. 1987.
1 S. 8vo.
|
|
|
Hauer, Elisabeth, Schriftstellerin (geb. 1928).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 27. XI. 1995.
1 S. Format: 100x50 mm.
|
|
|
Haufe, Ewald, Pädagoge und Schriftsteller (1854-1939).
Eigenh. Brief mit U. Waidbruck in Tirol, 21. VIII. 1904.
1 S. auf Doppelblatt. An einen Redakteur: "Ich ersuche um frdl. Zusendung der Nr. vom 14. d. M., welche Bezug nimmt auf meinen Vortrag in Marburg [...]".
|
|
|
Hauff, Hermann, Schriftsteller, Redakteur und Übersetzer (1800-1865).
Eigenh. Brief mit U. ("Redakt[ion] des Morgenblattes"). Stuttgart, 9. VII. 1862.
½ S. 8vo. An Pfarrer Hauff (d. i. Gustav Hauff, 1821-90): "Ew. Wohlgeboren danken wir verbindlichst für das gütigst Mitgetheilte. Von dem Artikel über Robin Hood, haben wir bereits Gebrauch gemacht. Auch zu der Mittheilung des vorliegenden Gedichtes, dessen Grundgedanke nach unserem Urtheil ein sehr guter ist, wären wir gerne bereit, wenn uns nicht Eine Stelle störte [...]". - Der Bruder von Wilhelm Hauff hatte u. a. Alexander von Humboldts "Reise nach Südamerika" übersetzt und 1859 eine vierbändige Ausgabe davon herausgebracht. 1827 trat er in die Redaktion Johann Friedrich Cottas "Morgenblatt für gebildete Stände" ein, die er ab 1828 bis zu seinem Tod 1865 leitete. Zusammen mit seinem Vetter Christoph Friedrich Karl von Kölle gab Hauff seit 1838 die "Deutsche Viertel-Jahrs Schrift" heraus. - Die untere Blatthälfte mit einem zeitgenöss. Vermerk: "Der Brief ist von Hermann Hauff, Wilhelm Hauffs Bruder, Verfasser von 'Moden und Trachten'. Die Stelle wurde geändert und das Gedicht unter dem Titel 'Talent und Charakter' ins Morgenblatt aufgenommen [...]". - Etwas fleckig.
|
|
|
Haug, Friedrich, German poet (1761-1829).
Autograph quotation signed ("Haug"). No place or date.
1 S. 102:84 mm; mounted on oblong 8vo. Epigrammatic humorous verses, entitled "Crebillons Rath".
|
|
|
Hauptmann, Gerhart, Schriftsteller (1862-1946).
Gedr. Menükarte mit eigenh. U. verso. Wien, 8. XII. 1937.
Gr.-8vo. Menükarte eines in Wien stattgefundenen Diners mit sechs Gängen; umseitig die U. Gehrhart Hauptmanns in Bleistift.
|
|
|
[Hausenstein, Wilhelm, Schriftsteller (1882-1957)].
Eigenh. Postkarte. Tutzing, o. D.
1 S. 8vo. Herr Hausenstein ist verreist und kommt im Juli zurück.
|
|
|
Hauser, Otto, Schriftsteller und Übersetzer (1876-1944).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. IX. 1905.
2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Beiliegend zugleich mit der Korrektur des heute eingetroffenen Druckteiles den Abschluß meiner Übersetzung. Sie haben jetzt das ganze Material vollständig. Da also die 'Ballade vom Zuchthaus' mit in den Gedichtband kommen soll, was durchaus auch nach meinem Wunsche ist, bitte ich Sie die Bemerkungen über die Art, wie ich meine Übersetzeraufgabe nahm, an jene Bemerkungen über die Schölermann'sche Übersetzung der Ballade gütigst anfügen zu lassen, da sich ein besonderes Blatt hiefür nicht mehr nötig macht [...]". - Otto Hauser übersetzte rund 100 Lyrik-Bändchen aus diversen Sprachen ins Deutsche, darunter waren englische (Algernon Swinburne, Oscar Wilde und andere), französische (Paul Verlaine, Charles Baudelaire und andere), italienische (Francesco Petrarca, Dante Alighieri und andere) und chinesische (Li Tai Bo) Lyriker; daneben war Hauser allerdings auch Verfasser zahlreicher rassistischer Abhandlungen und Hetzschriften wie etwa "Die Juden und Halbjuden in der deutschen Literatur". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf von "Meyers Kleinem Konversations-Lexikon".
|
|
|
Hauser, Wilhelm, Schriftsteller.
2 bedruckte Albumblätter mit eigenh. U. O. O. u. D.
2 SS. Gr.-8vo. Wilhelm Hauser setzt seine Unterschrift auf die beiden Albumblätter zu seinen Büchern "Opfergang einer grossen Nation" und "Argumente im Ringen für Wahrheit und Recht".
|
|
|
Haushofer, Max, Nationalökonom und Schriftsteller (1840-1907).
Eigenh. Brief mit U. München, 10. I. 1881.
1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Wohl an seinen Verleger: "[...] Das Manuscript zur zweiten Auflage meines statistischen Lehrbuches wäre nun so weit vorangeschritten, daß der Druck beginnen könnte unter der Voraussetzung, daß Sie nicht das ganze Manuscript auf einmal in Händen zu haben wünschen. Mir wäre es sehr angenehm, wenn der Druck bald beginnen könnte und ich einstweilen nur den ersten der 5 Abschnitte, in welche das Buch zerfällt, zu senden brauchte. Wenn Sie indessen den Druck erst dann beginnen wollten, sobald Sie das ganze Manuscript in Händen hätten, würde dieß noch bis März oder April anstehen [...]". - In München studierend und mit Felix Dahn und Karl Stieler befreundet, verkehrte der Sohn des Landschaftsmalers Max Haushofer häufig im Dichterbund "Das Krokodil". Neben seiner hauptberuflichen Laufbahn (Professor an der TH München, Mitglied der Nationalliberalen Partei und Abgeordneter im bayerischen Landtag), verfaßte Haushofer neben wissenschaftlichen Arbeiten auch Erzählungen, Landschaftsschilderungen und den utopischen Roman "Planetenfeuer" (1899).
|
|
|
Hausmann, Manfred, Schriftsteller (1898-1986).
Eigenh. Postkarte mit U. Worpswede, 21. XII. 1941.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse und Absender. An Friedrich Herrmann, Herstellungsleiter beim S. Fischer- und Suhrkamp Verlag: "Für den eigentlichen Text von 'Einer muss wachen' habe ich keine Änderungsvorschläge. Dagegen sähe ich ganz gern, wenn vorn die Höhe der Auflage angegeben und hinten zu den angezeigten Bildern auch noch 'Quartier bei Magelone' hinzugefügt würde [...]". - "Einer muß wachen" und "Quartier bei Magelone. Aus den Papieren des Oberstleutnants Skram" erschienen beide im selben Jahr bei S. Fischer.
|
|
|
Hausmann, Manfred, Schriftsteller (1898-1986).
Eigenh. Postkarte mit U. Dresden, 15. IX. 1964.
1 S. Qu.-8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely.
|
|
|
Hautsch, Hugo, Historiker (1895-1972).
2 Dankeskarten mit eh. U. Wien, [Februar 1955].
2 SS. Qu.-8vo und 120 x 70 mm. Mit 2 eh. beschr. Kuverts. Dankt Josef Wesely für Geburtstagswünsche.
|
|
|
Hawel, Rudolf, Schriftsteller (1860-1923).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-kl.-8vo. "Jung is' halt allweil jung! (Mutter Sorge, II. Akt)". - Der gebürtige Wiener Rudolf Hawel, Träger des Bauernfeld- (für "Mutter Sorge") und des Raimundpreises (für "Die Politiker") trat nach 1900 mit zahlreichen häufig und gern aufgeführten Volksstücken an die Öffentlichkeit.
|
|
|
Haysen, Karl Hans, Journalist (1926-1986).
Eigenh. Brief und Weihnachtskarte mit U. O. O., [Weihnachten 1970].
Zusammen 2 SS. Gr.-4to und Qu.-8vo.
|
|
|
Heald, Timothy, Schriftsteller (geb. 1944).
Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O., [Nov. 1987].
1 S. Qu.-8vo. "For Sabrina, Best wishes".
|
|
|
Heer, Jacob Christoph, Schriftsteller (1859-1925).
Eigenh. Brief mit U. Zürich, 16. VII. 1902.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An Joseph Wytrlik, den Herausgeber der "Deutschen Dichter- und Schriftstellercharactere": "Ihrer geschätzten Aufforderung Folge leistend sende ich Ihnen heute für Ihr geplantes Werk kurzes biografisches Material u. ein Verzeichnis meiner Bücher, sowie meine Photographie in Sonderumschlag. Verwenden Sie dieses Material ganz nach Belieben […]". - Heer war als Berichterstatter der "Neuen Zürcher Zeitung" tätig, deren Feuilletonredakteur er 1892 wurde. 1898 erschien sein Roman "An heiligen Wassern", der ihn schlagartig berühmt machte und später mehrfach verfilmt wurde. Mit seinem zweiten Hochgebirgsroman "Der König der Bernina" (1900, ebenfalls verfilmt) vermochte Heer diesen Erfolg noch zu steigern und wurde zum meistgelesenen Vertreter des Schweizer Heimatromans.
|
|
|
Heiberg, Hermann, Schriftsteller (1840-1910).
Dokument mit eigenh. U. Schleswig, 10. VI. 1901.
1 S. Qu.-8vo. Gedrucktes Antwortschreiben an die Verlagsbuchhandlung Paul Waetzel mit der Einwilligung, "dass Aphorismen aus meinen Werken in die bei Ihnen erscheinende Anthologie, betitelt: Geistige Waffen von C. Schaible, aufgenommen werden dürfen [...]", mit eh. Notizen und Signatur. - Heiberg machte eine Lehre als Buchhändler, war Leiter eines Schulbuchverlags in Schleswig und stand seit 1870 an der Spitze der "Norddeutschen Allgemeinen Zeitung", später der "Spenerschen Zeitung" in Berlin. Er trat dann in die Direktion der Preußischen Bankanstalt in Berlin ein und bereiste zunächst in deren Auftrag, später als Selbständiger das In- und Ausland, um Finanzunternehmungen einzuleiten.
|
|
|
Heiberg, Hermann, Schriftsteller (1840-1910).
Eigenh. Zitat mit U. Schleswig, 31. VII. 1894.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. "Nichts ergreift mich so sehr wie Musik […]". - Heiberg machte eine Lehre als Buchhändler, war Leiter eines Schulbuchverlags in Schleswig und stand seit 1870 an der Spitze der "Norddeutschen Allgemeinen Zeitung", später der "Spenerschen Zeitung" in Berlin. Er trat dann in die Direktion der Preußischen Bankanstalt in Berlin ein und bereiste zunächst in deren Auftrag, später als Selbständiger das In- und Ausland, um Finanzunternehmungen einzuleiten.
|
|
|
Heichen, Walter, deutscher Schriftsteller (1876-1970).
5 eigenh. (Bild-)Postkarten mit U. Berlin, 1932-1957.
Zusammen 5 SS. 8vo und Qu.-8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für Glückwünsche.
|
|
|
Heichen, Walter, Schriftsteller (1876-1970).
Eigenh. Brief mit U. Beeskow, 8. IX. 1917.
1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ew. Hochwohlgeboren zeige ich mich gern erbötig zu der kleinen Gefälligkeit, um die Sie mich ersuchen; aber ich möchte doch gern erfahren, wieso der Namenszug eines verhältnismäßig unbekannten Schriftstellers, wie ich es bin, irgendwelchen Wert als Geburtstagsgeschenk für Ihren Sohn haben soll. Für eine aufklärende Mitteilung wäre ich Ihnen dankbar […]". - Walter Heichen, der seine Laufbahn als Buchhandelsvolontär und später als Redakteur des "Deutschen Buchhandelsblattes" begonnen hatte, war Übersetzer, Bearbeiter und Herausgeber von zahlreichen Jugendbüchern. Vgl. Kosch VII, 647ff.
|
|
|
Heigel, Karl, Schriftsteller (1835-1905).
Eigenh. Zitat mit U. O. O. u. D.
1 S. 12mo. "Bescheiden hab' ich meine Tage; | bin niemands Feind und doch allein; | Ich kämpfe - hoffe - und verzage | das beste bleibt der Sonnenschein. | Der Sonnenschein im Arbeitszimmer, | der Sonnenschein auf Burg und Wald; | Er bleibt nicht aus und tröstet immer! | Wer sein sich freut, wird nicht alt!". - Heigel ließ sich 1875, angeblich auf Bitten von König Ludwig II. von Bayern, in der Umgebung von München nieder. Er war Mitglied des Münchner Dichterkreises. Seine Werke handeln zumeist von tragischen Affären zwischen Bürgerlichen und Adligen. Er schrieb u.a. das Drama "Bar Cochba. Der letzte Judenkönig" (1857) sowie die Biographien Karl Stielers (1891) und König Ludwig II. von Bayern (1892). - Die Versoseite mit Montagespuren.
|
|
|
Hein, Oskar, Jurist und Schriftsteller (geb. 1863).
Eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. 4-strophiges Gedicht, betitelt "Racenstolz": "Das sind mir saubere Monomanen, | Sie rühmen sich ihrer Ur-Urahnen | Und haben doch sicherlich gelesen, | dass diese Pfahlbauern gewesen." - Auf Trägerkarton montiert.
|
|
|
Heinrich, Willi, deutscher Schriftsteller (1920-2005).
Ms. Brief mit eigenh. U. sowie Albumblatt mit eigenh. U. Neusatz, 26. IX. 1981.
Zusammen 2 SS. Gr.-4to und Qu.-8vo. Zu meiner 'Lebensphilosophie' könnte ich auch nicht viel äußern. Dies pflege ich, wenn auch unbewußt, in meinen Büchern zu tun. Da ich mit 18 Jahren zur 'Wehrmacht' eingezogen wurde und das Glück hatte, bei einer 'Jägerdivision' vier Jahre Rußlandkrieg zu überleben, zusätzlich die nicht immer leichte Nachkriegszeit, beschränkt sich miene 'Lebensphilosophie' heute auf die Einsicht, daß ich Anlaß habe, dankbar für jeden Tag zu sein, der mir seitdem geschenkt worden ist.
|
|
|
Held, Ludwig, Schriftsteller (1837-1900).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, Jänner 1898.
1 S. 8vo. "Ein Autogramm? Nicht um die Welt! Das Wort mißfällt mir [...]". - Ludwig Held war nach seiner Übersiedlung nach Wien während der Direktion von Maximilian Steiner Sekretär am Theater an der Wien. Danach arbeitete Held als Journalist beim "Neuen Blatt" und als Theaterreferent für das "Neue Wiener Tagblatt" und schrieb Operettenlibretti und Possen. - Auf Trägerkarton montiert.
|
|
|
Hell, Bodo, Schriftsteller (geb. 1943).
Eigenh. Albumblatt mit Widmung u. U. O. O., 22. XI. 1991.
1 S. Qu.-8vo. "für Erwn". - Alt auf Trägerpapier montiert.
|
|
|
Heller, André, Autor, Schauspieler (geb. 1947).
Albumblatt und Zeitungsauschnitt mit eigenh. U. sowie Broschur "Zum greifen nah" mit eigenh. U. O. O. u. D.
Zusammen 3 SS. Qu.-8vo, 12mo und Qu.-8vo.
|
|
|
Heller, Robert Wilhelm, Journalist und Schriftsteller (1814-1871).
Eigenh. Brief mit U. Hamburg, 3. V. 1857.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An Oskar Banck, Feuilletonist des Dresdner Journals: "Meine Zeilen sollen Ihrer gütigen Berücksichtigung Fräul. Johanne Hesse empfehlen, eine frische, herzhafte Schauspielerin, die auf Ihrem Hoftheater gastiert. Ehe sie nach München ging, war sie hier in Hamburg beschäftigt. Wir schätzten ihr Talent schon damals sehr hoch. Schenken Sie ihren Rollen Ihre Aufmerksamkeit und, wenn es angeht[,] ihren Beifall. Mein Gott, wie die Jahre dahin rinnen! Wie lang' ists her, dass wir in Leipzig unter einander lebten? […]". - Wilhelm Robert Heller studierte von 1832 bis 1835 in Leipzig Jura und trat zuerst in den Staatsdienst, wurde aber bald freier Schriftsteller. 1838 gründete er die belletristische Zeitschrift "Rosen" und 1842 das Taschenbuch "Perlen". 1848 ging Heller nach Frankfurt a. M. als Berichterstatter aus der Paulskirche. Als Nachfolger von Gervinus trat Heller in die Redaktion der "Deutschen Zeitung" ein. Über Berlin ging er 1851 nach Hamburg und blieb dort als Feuilletonredakteur der "Hamburger Nachrichten". - Auf Briefpapier mit kl. gepr. Monogramm und Spuren alter Faltung, Ausriss durch Öffnung, etwas gebräunt.
|
|
|
Heller von Hellwald, Friedrich Anton, Schriftsteller, Geograph und Kulturpublizist (1842-1892).
Eigenh. Brief mit U. Cannstatt, 29. VIII. 1875.
¾ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erst gestern bin ich von meiner Reise zurückgekehrt, und sage Ihnen meinen besten Dank für die Übersendung des Zichy'schen Schreibens. Correctus desselben werden Sie nach erfolgtem Satze erhalten. Mit Schweinfurth bin ich in Paris viel zusammen gewesen […]". - Der Sohn von Friedrich Jakob Heller von Hellwald trat 1858 in den Militärdienst ein, den er jedoch 1864 wieder quittierte, um sich populärwissenschaftlichen Studien widmen zu können. Nach der Teilnahme am Krieg von 1866 trat er der Redaktion der "Österreichischen Militärischen Zeitschrift" in Wien bei. 1872 übernahm Heller von Hellwald die Schriftleitung des Stuttgarter Wochenblatts "Das Ausland" und ging nach Cannstatt. Da er für die Darwinsche Evolutionstheorie und den Monismus eintrat, musste er 1881 die Redaktion abgeben; 1887 zog er sich nach Bad Tölz zurück. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Redaction des Ausland".
|
|
|
Hemsen, Theodor, Schriftsteller (1826-1891).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. IV. [1877].
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Indem ich Ihnen dankend den Empfang des neuen Epos von Mertens bestätige und eine baldige Besprechung zusage, möchte ich zugleich mich erkundigen, ob Sie vielleicht Kürnberger's Lit. Herzenssachen an mich geschickt haben? Der Schlußpassus Ihres Billets lässt das ahnen, mir ist jedoch das Buch gar nicht zu Gesicht gekommen. Haben Sie es wirklich an mich persönlich befördert, dann hat es irgend Jemand mir vorenthalten […]". - Ferdinand Kürnbergers "Literarische Herzenssachen. Reflexionen und Kritik" war 1877 bei Rosner in Wien erschienen; bei Mertens "neuem Werk" wird es sich wohl um Ludwig von Mertens' episches Gedicht "Ein deutscher Bürgermeister" gehandelt haben, das im selben Jahr Verlag erschienen war. - Mit gepr. Briefkopf "Redaction der Constitutionellen Vorstadt-Zeitung".
|
|
|
Henkels, Walter, Schriftsteller (1906-1987).
Gedr. Gedicht mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo.
|
|
|
Henz, Rudolf, Schriftsteller (1897-1987).
Eigenh. Albumblatt mit Widmung und U. O. O., "Ostermontag 1930".
½ S. Gr.-8vo. An Leopold Rak, seines Zeichens Chorregent und Musiklehrer in Deutsch-Wagram, und Gattin: "Säet, ihr Freunde, die Stunden barmherzigen Schauens! | Schlaget die Wurzel der ewigen Bindungen ein! | Säet das starke Gefühl in die Spalten des Grauens! | Stärket den Boden geheim für die Stunde des Bauens, | Seid wirkender Same in Eisen und Stein". - Rudolf Henz war seit 1931 Leiter der wissenschaftlichen Abteilung, später Direktor der Rundfunkgesellschaft RAVAG, führte u. a. den Schulfunk und die geistliche Stunde im Radio ein und gehört zu den Rundfunkpionieren Österreichs. Nach dem "Anschluß" Österreichs wurde Henz als Anhänger des politischen Katholizismus fristlos entlassen. Nach dem Krieg erneut beim Rundfunk und später auch beim Fernsehen tätig, gab er seit 1955 auch die Zeitschrift "Wort in der Zeit" heraus. - Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt).
|
|
|
Henz, Rudolf, Schriftsteller (1897-1987).
Eigenh. Portraitkarte mit U. O. O., 10. V. 1966.
½ S. 8vo. Mit eh. beschr. Kuvert. An Josef Wesely: "mit herzlichem Dank für den Geburtstagsgruß".
|
|
|
Hergouth, Alois, Schriftsteller (1925-2002).
Gedr. Gedicht mit eigenh. U. O. O. , 29. V. 1995.
1 S. 8vo. Hergouth setzte seine Unterschrift unter das Gedicht "Alte Uhr".
|
|
|
Herloßsohn, Karl, Schriftsteller (1802-1849).
Eigenh. Brief mit U. [Leipzig, 1845].
½ S. Folio. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An die Altenburger Hofbuchdruckerei: "Ich habe bis jetzt blos 6 Aushängebücher erhalten und bitte um die Fortsetzung. Ist im ersten Theile noch Platz zu einer größeren Novelle 4-5 Bogen, welche der Herr Major gewünscht hat? An den Herrn Major noch extra Folgendes, Julius Hammer bittet ihn 2 Bde. 'Spiegelbilder aus Sachsen' anzubieten […]". - Bekannt wurde Herloßsohn durch einen Prozeß mit dem Erfolgsautor Carl Heun, unter dessen Pseudonym "Clauren" er 1827 Parodien auf Heuns Romane veröffentlicht hatte. Den Durchbruch als einflußreicher Publizist erreichte Herloßsohn 1830 mit der Gründung der belletristischen Zeitschrift "Der Komet", die er, ausgenommen die Jahre 1840-45, bis 1848 herausgab. - Mit kleinen Vermerken von alter Hand und Verschlußresten.
|
|
|
Hermann von Hermannsthal, Franz, Schriftsteller (1799-1875).
Eigenh. Albumblatt mit U. ("Franz von Hermannsthal"). Wien, 15. IV. 1872.
½ S. 4to. Der Wiener Dichter Hermann von Hermannsthal, "Sohn eines Beamten, studierte Jus und trat in den Staatsdienst, aus dem er 1864 als Sektionsrat des Finanzministers schied." Er gilt als "[f]ormstrenger Lyriker und Dramatiker aus der Schule Platens" (ÖBL II, 288).
|
|
|
Hermanowski, Georg, Schriftsteller (1918-1993).
Eigenh. Gedicht mit U. O. O., 1978.
1 S. Gr.-4to. Eigenh. Abschrift des Gedichtes "Anno '70".
|
|
|
Hermlin, Stephan, Schriftsteller (1915-1997).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O., 22. XI. 1991.
1 S. Qu.-8vo. Alt auf Trägerpapier montiert.
|
|
|
Herold, Franz, Schriftsteller (1854-1943).
Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D.
3½ SS. auf 2 Doppelbll. Folio. "Leben und Sterben | Aus seinem Lager wacht ein kranker Alter, | Mit ihm das Lämpchen nur von kargem Schein, | Ruhlos umschwirrt von einem dunklen Falter. | Auslischt es jetzt - er ist mit sich allein. | Nun aber kommt auf Silberfüßen sachte | Der volle Mond ihm ins Gemach herein […]". - 1892 trat der Mittelschullehrer mit seinem ersten Gedichtband "Wachsen und Werden" hervor und schloß sich in Wien dem Schriftstellerkreis "Iduna" an. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sein Schaffen zunehmend von völkischem Gedankengut beeinflusst.
|
|
|
Hertz, Wilhelm, Schriftsteller (1835-1902).
Eigenh. Brief mit U. München, 24. IV. 1873.
1 S. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Herrn von Scholl in Stuttgart: "Ihrem so freundlich ausgesprochenen Wunsche gemäß sende ich Ihnen für Ihre Autographensammlung beiliegendes ältere Gedicht, das mir beim Durchblättern meiner Manuscripte in die Hände fiel […]". Ohne die erwähnte Beilage. - Hertz beschäftigte sich mit der europäischen Literatur des Mittelalters, übersetzte u. a. das "Rolandslied des Pfaffen Konrad" (1861) sowie Gottfried von Straßburgs Versroman "Tristan und Isolde" und schrieb 1882 das humoristische Versepos "Bruder Rausch".
|
|
|
Hertz, Wilhelm, Schriftsteller (1835-1902).
Eigenh. Albumblatt mit U. München, Februar 1880.
½ S. 8vo. 6-zeiliges Gedicht: "Mit den Lebenden zu leben, | War mein Dichten, war mein Streben […]". - Hertz beschäftigte sich mit der europäischen Literatur des Mittelalters, übersetzte u. a. das "Rolandslied des Pfaffen Konrad" (1861) sowie Gottfried von Straßburgs Versroman "Tristan und Isolde" und schrieb 1882 das humoristische Versepos "Bruder Rausch".
|
|
|
Herwegh, Georg, German poet and socialist (1817-1875).
Autograph letter signed ("G. Herwegh"). [Paris], 4, Rue Barbet-de-Jouy, [1843].
8vo. 1 page on bifolium. With printed initials. An unpublished letter to the Paris branch of Brockhaus & Avenarius, requesting information about a recently published Goethe edition: "Cotta zeigt neue Supplemente zu Göthe's Werken an. Ich besitze die Oktavausgabe der Göthe'schen Werke (in 55 Bänden) die nun, glaube ich, um 5 (oder gar 10?) Bände vergrößert worden, u. erlaube mir die Anfrage, ob diese 5 oder 10 Bände apart zu bekommen sind oder ob der ganze vermehrte Nachlaß genommen werden muß. Sind die 5 oder resp. 10 Ergänzungsbände apart zu haben, so bitte ich um deren Zusendung [...]". - Traces of folding; slightly wrinkled.
|
|
|
Herz, Henriette, German writer, best known for the "salonnieres" or literary salons that she started with a group of emancipated Jews in Prussia (1764-1847).
Autograph letter signed ("H Herz"). No place, 2 Dec. 1842.
Small 4to. 2 1/3 pages on bifolium. To one Dr. Friedländer, possibly the archivist and librarian Gottlieb F. Friedländer (1805-1878), providing some biographical details on the German writer Franz Michael Leuchsenring (b. 1746).
|
|
|
Herzele, Margarethe, Schriftstellerin, Malerin (geb. 1931).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. 12mo.
|
|
|
Herzfeld, Marie, Schriftstellerin (1855-1940).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 26. I. 1904.
1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Verlag: "Wären Sie geneigt, Sophus Michaëlis 'Giovanna', eine Erzälung [!] aus dem florentinischen Quattrocento zu verlegen? Eventuell nach einem Vorabdruck in einer deutschen Zeitung? Welche Honorarbedingungen vermöchten Sie für diese autorisierte Uebersetzung zu bieten? B) Wollten Sie sich für einen Sammelband von Aufsätzen interessieren, den ich Ihnen geben möchte? […]". - Marie Herzfeld war Mitarbeiterin der Zeitschriften "Wiener Mode", "Die Gesellschaft", "Moderne Rundschau" und der "Zeit". Sie stand in engem Kontakt mit dem literarischen "Jung-Wien", insbesondere mit Hugo von Hofmannsthal, und war nach 1890 eine wichtige Vermittlerin der skandinavischen Literatur im deutschsprachigen Raum. Marie Herzfelds deutsche Übersetzung von Michaëlis' "Giovanna. Eine Geschichte aus der Stadt mit den schönen Türmen" erschien 1905 bei Rütten & Loening, Frankfurt a. M. - Am linken Rand gelocht.
|
|
|
Herzog, Jakob, Journalist (1842-1915).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 18. XI. 1899.
½ S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[…] heute kann ich wieder schreiben, morgen hoff ich auszugehen. Inzwischen meinen herzlichen Dank. Den Zettel bitte ich in meinem Concert den Überbringer aushändigen zu lassen […]". - Herzog arbeitete seit 1862 als Redakteur bei verschiedenen Zeitungen, seit 1872 bei der "Ostdeutschen Post". 1870 gründete er die politisch und kulturell einflussreiche Wochenzeitung "Montagsrevue", die er bis zu seinem Tod herausgab. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Montags-Revue Wien".
|
|
|
Herzog, Jakob, Journalist (1842-1915).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. VI. 1899.
½ S. (2 Zeilen). 8vo. Begleitschreiben zu einem übersandten Betrag. - Herzog arbeitete seit 1862 als Redakteur bei verschiedenen Zeitungen, seit 1872 bei der "Ostdeutschen Post". 1870 gründete er die politisch und kulturell einflussreiche Wochenzeitung "Montagsrevue", die er bis zu seinem Tod herausgab. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf "Montags-Revue Wien".
|
|
|
Herzog, Rudolf, Schriftsteller (1869-1943).
Ms. Portraitpostkarte mit eigenh. U. Rheinbreitbach, 1942.
2 S. 8vo. Mit eh. Adresse. "Gegengruss" an Josef Wesely.
|
|
|
Hesekiel, Johann George Ludwig, Schriftsteller (1819-1874).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 5. VIII. 1867.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Im Vertrauen auf Ihre mir so gütig zugesagte Hilfe erlaube ich mir, Ihnen das Gesuch der Herren von Bodenhausen, um Erlaubnis die Freiherrntitel fortführen zu dürfen, so wie die Begründung [...] zu überreichen. Ich bin von Ihrer Güte überzeugt […]". - J. G. L. Hesekiel war Mitarbeiter von Pierers "Universallexikon", "veröffentlichte patriotische Lyrik (‚Preußenlieder', 1846-48), gab die belletristische Zeitschrift 'Rosen' heraus und gründete 1848 in Zeitz das konservative Volksblatt 'Der Patriotische Hausfreund'. Seit Ende dieses Jahres war [er] Redakteur der 'Neuen Preußischen Zeitung' ('Kreuz-Zeitung') in Berlin, wo er bis zu seinem Tod für die Berichterstattung aus Frankreich zuständig war" (DBE). Daneben veröffentlichte Hesekiel Gedichte und Dramen, Zeitromane, historische Romane und Novellen. "Sein Buch vom 'Grafen Bismarck' (1869) wurde die erste Biographie des späteren Reichskanzlers" (ebd.). Der mit Theodor Fontane befreundete Schriftsteller gehörte der literarischen Gesellschaft "Tunnel über der Spree" an und war der Vater der Schriftstellerin Ludovica Hesekiel.
|
|
|