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‎[Goethekreis]. - Eckermann, Johann Peter, Goethes vertrauter Sekretär und Gesprächspartner (1792-1854).‎

‎Eigenh. Mitteilung mit U. ("E."). O. O. u. D.‎

‎1 S. 50:158 mm. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Morgen um 11 habe ich das Vergnügen Sie auf der Bibliothek zu sehen und diese erste Sendung abzuschließen [...]".‎

‎[Goethekreis]. - Helvig, Anna Amalie von, Dichterin (1776-1831).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Kl.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). "A Madame Werner": "Wollten Sie wohl, meine wertheste Freundin, ohne alle weitläufigen Umstände nur ganz einfach mir die Stunden in der Woche notiren, an welchen unsre liebe Anna festgebunden ist - damit ich dieß dem Prediger Leidig vorlegen [kann] und um möglichste Eintheilung nach derselben zu ersuchen [...]". - Etwas knittrig und gebräunt; mit kleinem Sammlungsvermerk "B. 10" am unteren Rand der Recto-Seite; verso einige Berechnungen.‎

‎[Goethekreis]. - Helvig, Anna Amalie von, Dichterin (1776-1831).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 31. XII. 1823.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Da Sie nicht geschickt haben, lieber Graf, sich bey mir eine Lectüre abholen zu lassen, so vermuthe ich, daß Sie bereits hinlänglich damit versehen seyn werden; doch kann ich nicht umhin Ihnen ein Buch zu senden, das mir selbst viel Vergnügen gemacht hat, weil von den bedeutendsten Dichtern der Engländer Notizen und Proben ihrer Werke darin sind, die man sonst nur durch weitläuftige Studien kennen lernt [...]". - Papierbedingt leicht gebräunt.‎

‎[Goethekreis]. - Helvig, Anna Amalie von, Dichterin (1776-1831).‎

‎"Fidel im Wachthäusgen". E. Gedicht (22 Zeilen) mit U. ("Amalie"). O. O. u. D.‎

‎1 S. Gr.-4to. Dreiseitiger Goldschnitt. "Ein Bild von Treu und Häuslichkeit | Darf sich dir wohl, o Freundin, zeigen; | Ist ihm doch jene Tugend eigen, | Die höhern Werth Dir selbst verleiht. | Wenn Gleichmuth, Güte, Heiterkeit, | Dich Nachsicht und Verschwiegenheit, | Zur liebenswürd'gen Freundin prägen; | So sucht die Poesie verlegen | Der sich kein bessres Gleichniß baut [...]". - Einer dreizeiligen zeitgenöss. Notiz zufolge, die sich am oberen Rand der Verso-Seite findet, ist die Adressatin des Gedichts Henriette von Bardeleben. - Die Nichte von Charlotte von Stein schrieb Lyrik, Balladen und Versepen, die Schiller z. T. in seinen "Musenalmanach" und in die "Horen" aufnahm; "Goethe überarbeitete mit ihr das Epos ‚Die Schwestern von Lesbos' (1801). Nach der Heirat 1803 folgte sie ihrem Gatten nach Stockholm. 1810 zurückgekehrt, lebte sie in Heidelberg und Berlin, 1814-16 nochmals in Schweden, dann endgültig in Berlin, wo sie dem Kreis um Bettina von Arnim angehörte. Ihrem ersten Schwedenaufenthalt ließ Helvig das von katholisierenden und altdeutschen Tendenzen getragene ‚Taschenbuch der Sagen und Legenden' (1812; Mitherausgeber Fouqué) folgen. Ihr zweites ‚Taschenbuch' (1817) gestaltete nordische Themen. Helvigs Übersetzung der ‚Frithiofs-Sage' (1826) Esaias Tegnérs fand Goethes Anerkennung" (DBE). - Etwas knittrig und fleckig und mit kleinen Einrissen im Mittelfalz; die Recto-Seite mit kleiner Sammlungsnummer in rotem Farbstift ("B.10.").‎

‎[Goethekreis]. - Jerusalem, Friederike, Stiftsdame und Dichterin (1759-1836).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Frdr. Jerusalem"). Wülfinghausen, 29. XII. 1830.‎

‎¾ S. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Erhalten hierbey die unterschriebne Quitung für die überschikten 2 Ld. mit meinem ergebensten Dank zurück; und daneben den Wunsch daß das neu eintretende Jahr Ihnen recht heiter erscheine! Mögte es doch auch für die Welt ruhiger und beglückender werden als es dies Scheidende gewesen! [...]". - Die Tochter des Theologen Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem und Schwester des Schriftstellers Karl Wilhelm Jerusalem - das reale "Vorbild" von Goethes Werther - machte in ihrem Elternhaus die Bekanntschaft "bedeutender Zeitgenossen, u. a. von Johann Kaspar Lavater, Johann Georg Zimmermann und Friedrich Leopold Graf zu Stolberg. Ihre zwischen 1780 und 1787 gedruckte Lyrik orientierte sich in Form und Inhalt an der des Göttinger Hains; ihrem Vorbild Ludwig Christoph Heinrich Hölty widmete sie die Ode 'An Höltys Schatten' (1785). Seit 1789 lebte Jerusalem als Stiftsdame im Stift Wülfinghausen" (DBE). - Etwas fleckig; die Recto-Seite mit kleiner Sammlungsnummer in rotem Farbstift ("A.8.").‎

‎[Goethekreis]. - Müller, Friedrich von, weimarischer Staatskanzler (1779-1849), Freund Goethes.‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("vMüller"). O. O., 3. IX. 1838.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Buchhändler Hoffmann mit der Bitte, bei Voss in Leipzig anzufragen "wie hoch Kants Sämtl. Werke im Subscr. Preis kommen" und "ob man einzelne Theile, namentlich den 7ten, kaufen könne"; weiters wolle er "Hitzigs Werk über das neue preuß. Nachdrucksgesetz für die Regierung" bestellen. - Etwas knittrig und stellenweise leicht fleckig; mit kleinen Randläsuren; am unteren Rand ein winziger Stecknadeldurchstich.‎

‎[Goethekreis]. - Oeser, Friederike, Freundin des jungen Goethe (1748-1829).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Reizender Brief an ihre Schwester Wilhelmine, die Ehefrau des Leipziger Kupferstechers Christian Gottlieb Geyser (1742-1803): "Warum hast Du die beyden Gemäldchen nicht gleich in E[utritzsch] behalten? ich schicke sie durch Justus wieder hinaus, und übrigens werden wir uns wohl vergleichen, da ich sehr gern die kleinen Gemälde von de[m]selben Gegenstande haben möchte, das Eine ist sehr schön; bey dem Andern, wo bey dem Deinigen der Dame die Beinchen fehlen, fehlt in dem meinigen, dem jungen Herrn das Gesichtchen, doch was thut das? [...] Gestern hat Schnorr das Geld von Voßen gebracht, an Mad: Berg habe ich geschrieben, und hoffe auf [A]ntwort. Neuigkeiten weiß ich nicht; die Pastorin Hindenburg ist ohne Trost, mit verhängten Zügeln sind die Pers. nacher Leip[zig] gejagt worden, um Dr. Kilian den [W]undermann, zu holen, allein alle menschl. Hülfe war umsonst [...]". - Der Maler und Bildhauer Adam Friedrich Oeser (1717-1799) war von 1765 bis 1768 in Leipzig der Zeichenlehrer des Studenten Goethe gewesen; mit Oesers Tochter Friederike stand Goethe in freundschaftlichem Verkehr und hielt mit ihr auch nach seinen Leipziger Jahren brieflich Kontakt. - Aus der Sammlung Künzel; leicht fleckig und gebräunt; kleine Randschäden hinterlegt.‎

‎[Goethekreis]. - Oeser, Friederike, Freundin des jungen Goethe (1748-1829).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Fr: Oeser"). [Leipzig], 28. X. 1786.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief). Mit einer Beilage (s. u.). An den Literaturwissenschaftler und Philosophen Christian Friedrich von Blanckenburg (1744-1796), wegen einer Unpäßlichkeit des Kupferstechers Christian Gottfried Geysers, eines Schülers und Schwiegersohnes ihres Vaters: "Um einen gütigen Rath, bitte ich Sie[,] theuerster Herr Hauptmann: Geysers Unpäßlichkeit beunruhiget uns sehr, glauben Sie, daß ein Besuch, und eine Unterredung von meiner Seite, ihm willkommen, oder nätzlich seyn könnte? Warum nimmt doch der l. G. die Sache so gar ernsthaft? [E]s hängt ia [!] nur von seinem guten Willen ab, sie mit aller Gelaßenheit, u. Muße zu betreiben [...]". - Bl. 2 mit kleinem Ausriß durch Siegelbruch; beiliegend ein eh. Brief mit U. ihrer Schwester Rosina Elisabeth an Blanckenburg, dem sie namens der Familie eine "baldige gänzliche Herstellung" wünscht (undatiert, ¾ S., kl.-4to; mit eh. Adresse und kleinem Ausriß durch Siegelbruch am unteren Rand).‎

‎[Goethekreis]. - Riemer, Friedrich Wilhelm, Philologe (1774-1845).‎

‎Eigenh. Gedicht (8 Zeilen). O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Hat sich die Erde gedreht, und verkehrt sich in Morgen der Abend, | Daß wo Helios sonst senkte, nun hebet den Lauf [...]". - Darunter ein Zweizeiler zum gleichen Thema. - Kleine Montageschäden alt hinterlegt.‎

‎[Goethekreis]. - Schröter, Corona, Sängerin und Schauspielerin (1751-1802).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Widmung und U. Weimar, 20. VIII. 1780.‎

‎1 S. Qu.-12mo. Ein Zitat des Dichters Giovanni Battista Guarini: "Non è sana ogni gioia, | Nè mal ciò che s'annoia: | Quello è vero gioire, | Che nasce da virtù dopo il soffrire | Guarini | Si sovvenga qualche volta d'una Sua sincera amica Corona [S]chröter". - Die Tochter eines Oboisten im Graf Brühlschen Regiment hatte Goethe in Leipzig kennengelernt und wurde auf dessen Vorschlag hin 1776 als Hofvokalistin und Kammersängerin nach Weimar verpflichtet. "Die Sängerin Corona Schröter, eine Künstlerin von großer Begabung und menschlicher Reife, trat in den Kreis um die Herzogin-Mutter Anna Amalia [...] Herder, Knebel, Corona Schröter und Wieland bildeten [...] Goethes engeren Freundeskreis" (Boerner, s. u., S. 59). Als Mittelpunkt von Goethes Liebhabertheater war Corona Schröter auch die erste Darstellerin der Iphigenie. - Mit dreiseitigem Goldschnitt; am linken Rand etwas knapp beschnitten; das im Nachnamen fehlende "S" mit Bleistift eingefügt. - Lit.: Peter Boerner: Johann Wolfgang von Goethe. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 200. bis 207. Tsd. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt, 1990 (= Rowohlts Monographien, 100). - Sehr selten.‎

‎[Goethekreis]. - Seidler, Louise, Malerin und eine Vertraute von Goethe (1786/92-1866).‎

‎Eigenh. Widmung mit U. O. O. u. D.‎

‎4 Zeilen auf einem bedruckten Umschlag. Gr.-4to. Mit einer Beilage (s. u.). Der Umschlag "Zur Erinnerung an die Feier des 28. August 1849 auf der Grossherzoglichen Bibliothek zu Weimar" enthielt ursprünglich 5 Erinnerungsgaben von bzw. in Erinnerung an Goethe, darunter wohl seine Geburtsanzeige in den "Franckfurter Nachrichten" v. 2. September 1749 und vier Exzerpte aus Briefen und Werken. Louise Seidler - bei der Goethe 1816 ein Altarbild nach eigenen Entwürfen in Auftrag gegeben hatte, das er der Rochuskapelle in Bingen stiftete -, widmet die kleine Gabe zur Feier von Goethes hundertstem Geburtstag "an Frau Hohenwirthin Storch Schadow Strasse No. 9 nebst innigsten Grüßen | L. Seidler". - Etwas gebräunt und fleckig; beiliegend eine Radierung von L. Richter nach E. Oehme mit zeitgen Vermerk am unteren Rand "Geschenk von Luise Seidler 1852". TOP52 (früher Maxikiste)‎

‎[Goethekreis]. - Tischbein, Johann Wilhelm Heinrich, gen. Goethe-Tischbein, Maler (1751-1829).‎

‎Eigenh. Brief (Fragment) mit U. ("Wilh: Tischbein"). Neapel, 5. III. 1791.‎

‎1 S. Kl.-4to. Schlussteil eines Briefes an den namentlich nicht genannten Karl Friedrich Graf von Gessler, den preußischen Gesandten in Dresden: "Solten Sie Verlangen haben von hisigen Gegenten Eins oder einige Gemählte zu haben, so bitte mir nur zuschreiben welche Ansichten es sein sollen, ich verspreche Ihnen das Sie zufrieden sein sollen. Dieser junge Mahler arbeitet jezo noch um einen geringen Preis, und sucht sich erst bekandt zu machen. in einigen jahre werden seine Bilder in Preis steigen. jezo nimt er für ein Bild von drey Fuß ongefer 30 Zechinen, und für eines ongefer 4 Fuß 50 Zechinen [...] Der H. von Goethe war vorigen jahr auch wieder nahe bey Italien, ist aber nicht bis hier her gekomen [...]". - Im April und Mai d. J. 1790 war Goethe nach Venedig gereist. - Die unteren Ecken abgeschrägt, der linke Rand alt hinterlegt.‎

‎Tischbein, Johann Wilhelm Heinrich, called "Goethe-Tischbein", German painter (1751-1829).‎

‎Autograph letter signed ("W. Tischbein"). Naples, 17 March 1795.‎

‎8vo. 2¾ pp. on bifolium. A fine letter to the art collector and art dealer Johann Friedrich Frauenholz (1758-1822), written during Tischbein's curatorship as head of the Accademia di Belle Arti at Naples. Tischbein discusses a painting which Frauenhold had sent him, and writes about the publication of his works on Red-figure vase painting. - Edges slightly frayed.‎

‎Götz, Johann Nikolaus, Schriftsteller und Übersetzer (1721-1781).‎

‎Eigenh. Manuskriptfragment. O. O., [wohl zwischen 1775 und 1781].‎

‎1 S. Qu.-kl.-4to. Unveröffentlichte Nachdichtung eines Epigramms auf das Echo ("Arkadikà theós eimi...") aus der Anthologia Graeca: "In Arkadien bin ich Göttin, und wohn' an den Schwellen / Des Lykäus, u. geb' Fragenden gerne Bescheid. / Denn nun hass ich nicht mehr, o Bacchus, deinen Gesellen. / Pan, du Lieber, komm hier, schwatze was Süßes mit mir!" Überschrieben: "pag. 321" (Verweis auf die benutzte Vorlage, die Pariser Estienne-Ausgabe von 1566); am unteren Rand Varianten: "eilend dem Frager Bescheid... Eingang...". Leicht angestaubt und mit geringfügigen Randläsuren. Am oberen Rand Bleistiftvermerk des späten 19. Jhs.: "Aus dem Nachlasse des Dichters Johann Nikolas Götz". - Der Entwurfszettel (eine Reinschrift) gehört zu einem von Götz nicht mehr vollendeten Übersetzungsprojekt der "schönsten Epigramme aus der griechischen Anthologie", von denen der Dichter zu Lebzeiten nur rund 25 publizierte. Einige weitere nahm Ramler in die posthume Werkausgabe auf; andere haben sich in Privatbesitz überliefert. "Götzens Entwürfe, von denen er die wenigsten als druckfertig markiert hatte und so hölzern (daher) einige der seinen uns notwendig erscheinen müssen, sind beileibe nicht die schlechtesten [...] [Er hatte] nur knapp hundert [...] aus den damals schon bekannten und durch Brunckens dreibändige Neuausgabe 1772-1776 gerade wieder ins Bewußtsein gerückten mehreren Tausend ausgewählt" (Ulrich Joost, "Johann Nikolas Götz: 'Die schönsten Epigramme aus der griechischen Anthologie 1779'". In: Ein solches Jahrhundert vergißt sich nicht mehr. Lieblingstexte aus dem 18. Jahrhundert, hg. von D. Felken und W. Beck (München 2000, S. 91-94, hier: S. 92). Hrn. Prof. Joost sei für freundliche Mitteilungen gedankt. Vgl. Anthologia Graeca, ed. Beckby, Bd. IV, S. 386f. (Buch 16, Nr. 156).‎

‎Goetz, Walter, deutscher Historiker, Publizist (1867-1958).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. U. Gräfelfing, 24. XI. 1942.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Eh. adressiert. Für die freundlichen Glückwünsche zu meinem 75. Geburtstag sage ich herzlichen Dank.‎

‎Goetz, Wolfgang, deutscher Schriftsteller (1885-1955).‎

‎Ms. Postkarte mit eigenh. U. Berlin, 18. XI. 1946.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. An Josef Wesely: "Herzlichsten Dank für Ihre freundlichen Wünsche. Es hat mich bei dieser Gelegenheit sehr erfreut, zu hören, dass Sie noch unter der Sonne weilen".‎

‎Golding, William, britischer Schriftsteller (1911-1993).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo.‎

‎Goldmann, Rudolf, Schriftsteller.‎

‎Eigenh. Gedicht mit Widmung und U. Berlin-Wilmersdorf, 1. III. 1989.‎

‎3 SS. Gr.-8vo. "Gedankenlicht - Ein handschriftliches Unikat für Herrn Rudi Hermanns. Aus: Die Strahlen der Sonne werden Gedanken des Menschen (z. Zt. noch unveröffentlicht)".‎

‎Goldschmidt, Lothar, Schriftsteller und Dramatiker (1862-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 20. III. 1906.‎

‎1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die Verhandlungen, die ich mit Luigi di San Giusto wegen des Erwerbs der Memoiren der Linda Murri führte, haben sich zerschlagen. Ich höre nun, dass Sie die Autorisation besitzen. Ich wäre bereit für Sie das Werk zu übersetzen, falls Sie noch nicht anderweitig darüber verfügt haben [...]". - Im linken Rand gelocht (geringf. Textberührung).‎

‎Goldstücker, Eduard, Literaturhistoriker, Publizist (1913-2000).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo.‎

‎Golther, Wolfgang, Germanist und Literaturhistoriker (1863-1945).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wohl Rostco, 27. III. 1899.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] gestatten Sie mir persönlich das wort zu nehmen im unseligen strichstreit, der in der Rostocker presse Ihren namen einflocht. Ich schicke vorweg mein leben u. beruf gilt nur Bayreuth. es gelang mir hier herrliches zu erzielen [...]". - Wolfgang Golther lehrte als Professor für deutsche Philologie in Rostock und übernahm 1907 auch die Leitung der Universitätsbibliothek. Golther beschäftigte sich vorwiegend mit Mythologie, Stoffgeschichte, altdeutscher Literaturgeschichte und dem literarischen Werk Richard Wagners und veröffentlichte u. a. "Deutsche Heldensage", das "Handbuch der germanischen Mythologie" und den Briefwechsel Wagners mit Mathilde Wesendonck. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

‎Goltz, Joachim von der, Schriftsteller (1892-1972).‎

‎4 eigenh. Bildpostkarte sowie Dankeskarte mit U. (Hamburg, 29.03.1958)‎

‎Zusammen 5 SS. (Qu.-)8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für ihm übersandte Glückwünsche.‎

‎Gordimer, Nadine, Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin (geb. 1923).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Gr.-8vo. Mit montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt).‎

‎Gordimer, Nadine, Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin (1923-2014).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Nadine"). Johannesburg, 17. XI. 1968.‎

‎¾ S. 4to. Mit eh. Adresse (Luftpostbrief) und Absender ("Nadine Cassirer"). An die Photographin und Kunsthändlerin Marianne Feilchenfeldt (1909-2001): "Our day comes round again. Very many happy returns to you and may this year be a good one. Reinhold wrote to say that you had turned up unexpectedly in London last week and that you had a little time together. My contact with friends in Europe has become rather second-hand; time to renew it! [...]". - Mit kleinen, durch Brieföffnung bedingten Randläsuren.‎

‎Gordon, Marie, Ps. Alexander Bergen, Schriftstellerin (1812-1863)‎

‎Quittung mit eigenh. U. ("Alexander Bergen"). Wien, 21. XII. 1861.‎

‎½ S. Folio. Quittiert den Erhalt von 70 Gulden für die Bearbeitung des Lustspiels "Sand in die Augen". - Die eng mit M. G. Saphir befreundete Gattin des englischen Kapitäns W. F. Gordon trat seit 1848 als Schriftstellerin hervor und verfaßte zahlreiche Lustspiele und Possen sowie Bearbeitungen aus dem Englischen und Französischen. Vgl. ÖBL II, 32f. - Mit zwei Stempelmarken und Bearbeitungsvermerk von Heinrich Laube.‎

‎Gores, Joe, Schriftsteller (1931-2011).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O., November 1987.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "With warmest regards to Wolfgang Wittmann".‎

‎Gottschall, Rudolf von, Schriftsteller (1823-1909).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎½ S. Qu.-kl.-8vo. "In meine Lieder wirft die Zeit | Zerpflückte Blüthen mir herein, | Die Asche glühn'der Seligkeit | Und großer Thaten Feuerschein". - Der promovierte Jurist Gottschall war als Dramaturg in Königsberg und Hamburg tätig, ehe er 1862 die Redaktion der "Ostdeutschen Zeitung" in Posen, 1865 die der dazumal tonangebenden "Blätter für literarische Unterhaltung" für Brockhaus in Leipzig (bis 1888) und nebenbei die der gleichfalls bei Brockhaus erscheinenden Monatsschrift "Unsere Zeit" übernahm; 1877 wurde er vom deutschen Kaiser in den Adelsstand erhoben.‎

‎Gottschall, Rudolf von, Schriftsteller (1823-1909).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 12. X. 1890.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Leipziger Schillervereins an einen namentlich nicht genannten Adressaten, den er zu der alljährlichen Feier einlädt, "die nun seit siebzig Jahren in gleicher Weise begangen wird". - Der promovierte Jurist Gottschall war als Dramaturg in Königsberg und Hamburg tätig, ehe er 1862 die Redaktion der "Ostdeutschen Zeitung" in Posen, 1865 die der dazumal tonangebenden "Blätter für literarische Unterhaltung" für Brockhaus in Leipzig (bis 1888) und nebenbei die der gleichfalls bei Brockhaus erscheinenden Monatsschrift "Unsere Zeit" übernahm; 1877 wurde er vom deutschen Kaiser in den Adelsstand erhoben.‎

‎Gottschall, Rudolf von, Schriftsteller (1823-1909).‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. Ort unleserlich, 13. VI. 1901.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Gedrucktes Antwortschreiben an die Verlagsbuchhandlung Paul Waetzel mit der Einwilligung, "dass Aphorismen aus meinen Werken in die bei Ihnen erscheinende Anthologie, betitelt: Geistige Waffen von C. Schaible, aufgenommen werden dürfen [...]", eh. signiert. - Der promovierte Jurist Gottschall war als Dramaturg in Königsberg und Hamburg tätig, ehe er 1862 die Redaktion der "Ostdeutschen Zeitung" in Posen, 1865 die der dazumal tonangebenden "Blätter für literarische Unterhaltung" für Brockhaus in Leipzig (bis 1888) und nebenbei die der gleichfalls bei Brockhaus erscheinenden Monatsschrift "Unsere Zeit" übernahm; 1877 wurde er vom deutschen Kaiser in den Adelsstand erhoben. - Etwas fleckig.‎

‎Gottschall, Rudolf von, Schriftsteller (1823-1909).‎

‎Schriftstück mit eigenh. U. Leipzig, 9. V. 1906.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. Gedrucktes Antwortschreiben an die Verlagsbuchhandlung Paul Waetzel mit der Einwilligung, "dass Aphorismen aus meinen Werken in die bei Ihnen erscheinende Anthologie, betitelt: Geistige Waffen von C. Schaible, aufgenommen werden dürfen [...]", eh. signiert. - Der promovierte Jurist Gottschall war als Dramaturg in Königsberg und Hamburg tätig, ehe er 1862 die Redaktion der "Ostdeutschen Zeitung" in Posen, 1865 die der dazumal tonangebenden "Blätter für literarische Unterhaltung" für Brockhaus in Leipzig (bis 1888) und nebenbei die der gleichfalls bei Brockhaus erscheinenden Monatsschrift "Unsere Zeit" übernahm; 1877 wurde er vom deutschen Kaiser in den Adelsstand erhoben.‎

‎Gottsched, Johann Christoph, Schriftsteller und Literaturtheoretiker (1700-1766).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Leipzig, 20. VIII. 1736.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Aus Vergils "Georgica": "Felix qui potuit rerum cognoscere causas, / Ille metus omnes, et inexorabile fatum / Subiecit pedibus, strepitumque Acherontis avari". - Einem Stammbuch entnommen; etwas braunfleckig; in Bleistift foliiert "113" und am unteren Blattrand von alter Sammlerhand bezeichnet. Verso ein Schreiben der C. G. Fleckeisenschen Buchhandlung in Helmstedt vom 12. IX. 1807 (an Heinrich Remigius Sauerländer [1776-1847] in Aarau., betr. "zuviel erfolgte Nummern von Unterhaltungsblättern").‎

‎Gracq, Julien, écrivain (1910-2007).‎

‎P.A.S. S. l., 27 juillet [ca 1970].‎

‎Carton in-12, R°/V° (21 lignes). Courrier écrit à la femme de lettre Dominique Aury (Anne Desclos), secrétaire de la NRF. Gracq décline l'offre d'Aury de répondre à un questionnaire, car "[son] ignorance de la linguistique est totale, [ses] connaissances en sociologie et en psychanalyse sont des plus minces". Ce questionnaire lui fait "prendre conscience de [ses] terribles lacunes". - Joli courrier.‎

‎Grädener, Hermann, Schriftsteller (1878-1956).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 4. XI. 1900.‎

‎7 SS. auf 4 (= 2 Doppel-)Blatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nicht minder überrascht als erfreut hat mich Ihre freundliche Einladung zur Betheiligung an Ihren poetischen Flugblättern. - Was hat mir nur das Vergnügen verschafft, daß Sie auf meine so reichlich unbekannte Person verfallen sind? Sollte ich das nur dem Kürschner oder einem freundlichen Zufall verdanken? So gerne ich nun bereit bin, auf Ihr freundliches & ehrenvolles Anerbieten einzugehen, so muß ich doch zu meiner Orientirung einige Fragen vorausschicken, die Sie gewiß begreifen und verzeihen werden [...]". - Der Sohn des gleichnamigen Komponisten und Dirigenten war nach dem Verbot der Nationalsozialistischen Partei in Österreich propagandistisch im Untergrund tätig. Seine in expressionistischem Stil gehaltenen Werke waren nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Liste der "gesperrten Autoren und Bücher".‎

‎Grässe, Johann Georg Theodor, Bibliograph, Sagenforscher und Literaturhistoriker (1814-1885).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Kötzschenbroda, 30. VII. 1884].‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Heraldiker, Genealogen, Buchhändler und Mitbegründer der Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft Adler Alfred Grenser (1838-91), der sich mit der Bitte um "statistische Notizen über meine Person" an ihn gewandt hatte. - J. G. T. Grässe war Privatbibliothekar des sächsischen Königs Friedrich Augusts II. und Herausgeber einer großangelegten Literaturgeschichte, dem vierbändigen "Lehrbuch einer allgemeinen Literärgeschichte aller bekannten Völker der Welt"; 1842 legte er die deutsche Übersetzung der "Gesta Romanorum" vor, 1843/1846 folgte die der "Legenda aurea". 1861 wurde er Direktor der Dresdner Porzellansammlung und amtierte von 1864 bis zum Eintritt in den Ruhestand 1882 auch als Direktor des Grünen Gewölbes.‎

‎Grasberger, Hans, Ps. Hans Birkenbühl, Journalist und Schriftsteller (1836-1898).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. VI. 1898.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich danke Ihnen, sowie auch Herrn Schaffenberger, für die aufklärenden Zeilen [...] Anbei der versprochene Beitrag. Die zehn Stücke wirken als Ganzes am Besten; in eine Zerreißung derselben könnt' ich mich nicht finden. Ich habe keine Abschrift zurückbehalten [...]". - Nach kurzer Tätigkeit in einer Rechtsanwaltskanzlei wurde Grasberger Journalist, hielt sich als Korrespondent mehrerer Zeitungen in Rom auf und kehrte 1873 nach Wien und zur "Presse" zurück. Der Freund Peter Roseggers schrieb Lyrik und Prosa von vornehmlich religiöser und sozialer Tönung.‎

‎Grass, Günter, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1927-2015).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Gr.-8vo. Mit montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt).‎

‎Grazie, Marie Eugenie delle, Schriftstellerin (1864-1931).‎

‎AMsS. Wien, O. D.‎

‎1½ SS. 4to. Ihr Gedicht "Leben".‎

‎Grazie, Marie Eugenie delle, Schriftstellerin (1864-1931).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zugleich mit diesen Zeilen sende ich Ihnen die zwei gewünschten gedruckten Exemplare meines Dramas 'Schlagende Wetter'. Sie finden in denselben auch bereits den IV. Akt beigefügt. Ebenso schließe ich Ihnen noch eine Abschrift des IV. Aktes bei, und bitte um die kleine Gefälligkeit, in den 4 Exemplaren des Volkstheaters die Schreibfehler zu corrigieren [...]". - Als Lyrikerin beginnend und sich später dem Naturalismus zuwendend, veröffentlichte die engagierte Schriftstellerin Romane und Schauspiele, darunter das 1901 mit dem Bauernfeld-Preis ausgezeichnete Stück "Der Schatten". Für Emanzipation und gegen den Krieg eintretend, wurde sie 1916 mit dem Ebner-Eschenbach-Preis ausgezeichnet.‎

‎Green, Julien, französischer Schriftsteller (1900-1998).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. Paris, 25. VIII. 1988.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "pour le Dr. Jörg Garzarolli avec tous mes voeux de bonheur".‎

‎Green, Julien, Schriftsteller (1900-1998).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. Widmung und U. O. O., [1994 oder 1995].‎

‎1 S. 8vo. Portrait en face in S/W aus jüngeren Jahren.‎

‎Gregor-Dellin, Martin, Schriftsteller (1926-1988).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo.‎

‎Greif, Martin, d. i. Friedrich Hermann Frey, Schriftsteller (1839-1911).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. München, 23. IV. 1881.‎

‎1 S. 8vo. "Fortdauer || Sinket die Sonne, | Zieht sie die Sterne | Endloser Ferne | Magisch heran. | Also mit Wonne | Folgen die Geister | Sterbenden Meistern | Fort auf der Bahn". - Greif diente in der bayerischen Armee und lebte anschließend als freier Schriftsteller in München und zeitweise auch in Wien. "Seine Dramen verarbeiteten häufig historische Themen. Für sein patriotisches Schauspiel 'Ludwig der Bayer oder Der Streit von Mühldorf' (1891) errichteten ihm die Bürger von Kraiburg/Inn ein eigenes Festspielhaus. Aus Greifs lyrischem Werk, das seit 1870 zunehmend patriotische Züge trug, ragt die Naturlyrik hervor, die in einfacher Strophen-, Reim- und Versform sowie in volksliedhaftem Ton geschrieben ist" (DBE). - Mit kleinen Montagespuren.‎

‎Greif, Martin, d. i. Friedrich Hermann Frey, Schriftsteller (1839-1911).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-kl.-8vo. "Handschriften sammelt ihr von Dichtern ein | Laß auch sie sonst euch mehr empfohlen sein". - Greif diente in der bayerischen Armee und lebte anschließend als freier Schriftsteller in München und zeitweise auch in Wien. "Seine Dramen verarbeiteten häufig historische Themen. Für sein patriotisches Schauspiel 'Ludwig der Bayer oder Der Streit von Mühldorf' (1891) errichteten ihm die Bürger von Kraiburg/Inn ein eigenes Festspielhaus. Aus Greifs lyrischem Werk, das seit 1870 zunehmend patriotische Züge trug, ragt die Naturlyrik hervor, die in einfacher Strophen-, Reim- und Versform sowie in volksliedhaftem Ton geschrieben ist" (DBE). - Mit kleinen Montagespuren.‎

‎Greif, Martin, d. i. Friedrich Hermann Frey, Schriftsteller (1839-1911).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 20. XII. 1891.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Für die herzliche Aussprache der Theilnahme an dem schweren Verluste, der jüngst mich u. d. Meinen betroffen hat, spreche ich Ihnen meinen freundlichsten Dank aus u. erwiedere [!] zugleich auch Ihren Wunsch zu angenehmer Verbringung der bevorstehenden Feiertage u. zum Antritt des nahen Jahreswechsels [...]". - Greif diente in der bayerischen Armee und lebte anschließend als freier Schriftsteller in München und zeitweise auch in Wien. "Seine Dramen verarbeiteten häufig historische Themen. Für sein patriotisches Schauspiel 'Ludwig der Bayer oder Der Streit von Mühldorf' (1891) errichteten ihm die Bürger von Kraiburg/Inn ein eigenes Festspielhaus. Aus Greifs lyrischem Werk, das seit 1870 zunehmend patriotische Züge trug, ragt die Naturlyrik hervor, die in einfacher Strophen-, Reim- und Versform sowie in volksliedhaftem Ton geschrieben ist" (DBE).‎

‎Greiner, Leo, Schriftsteller und Übersetzer (1876-1928).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 11. XII. 1902.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An den Wiener Verlag: "Gestatten Sie mir eine ganz unverbindliche Anfrage. Wären Sie eventuell geneigt, einen Band Gedichte, den ich im Ms. fertig gestellt habe, in Verlag zu nehmen? Als Oesterreicher wäre mir an einer Verbindung mit Ihnen gelegen. Die Gedichte sind zwar ungedruckt, jedoch ist das Publikum durch zahlreiche Veröffentlichungen in der 'Jugend', 'Insel', 'Lotse', 'Gesellschaft', 'Tag', vorwiegend aber im 'Simplicissimus' mit meinen lyrischen Produkten genügend bekannt gemacht [...]". - Im linken Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung).‎

‎Greinz, Rudolf, Schriftsteller (1866-1942).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎¼ SS. auf Doppelblatt. Qu.-8vo. "Durch Wahrheit zum Licht!" - Rudolf Greinz, der Bruder des Kritikers, Erzählers und Übersetzers Hugo Greinz, ließ sich als freier Schriftsteller in Meran, Innsbruck und München nieder, wo er unter dem Ps. "Tuifelemaler Kassian Kluibenschädel" eifrig an der "Jugend" mitarbeitete; von 1933 an lebte der beliebte und weitverbreitete Tiroler Erzähler in Aldrans bei Innsbruck.‎

‎Grengg, Maria, Schriftstellerin, Malerin (1888-1963).‎

‎Weihnachtskarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. beschr. Kuvert.‎

‎Gréville, Madame Henry (d. i. Alice Durand), Schriftstellerin (1842-1902).‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. O. O. u. D.‎

‎2 SS. Visitkartenformat. In französischer Sprache an einen Monsieur Nansouty.‎

‎Gréville, Madame Henry (d. i. Alice Durand), Schriftstellerin (1842-1902).‎

‎Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U. Paris, 6. II. 1893.‎

‎149:14 mm auf etwas größerem Untersatzkarton. "C'est toujours avec joie qu'on salue un ami inconnu [...]".‎

‎Grieben, Hermann, Schriftsteller (1822-1890).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Köln, 16. V. 1881.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Herrn Alexander Hesse | In's Album stift' ich dies; | Ich bin ein Mann der Presse, | Der manches drucken liess; | "Gesammelte Gedichte", | Erschienen in Heilbronn, | Sind, wie ich gern berichte, | Die Quintessenz davon". - Darunter als Anmerkung zu seinen "Gesammelten Gedichten" die Angabe von Verlag, Erscheinungsjahr und Preis.‎

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