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‎Stolberg-Stolberg, Friedrich Leopold Gf. zu, Schriftsteller und Übersetzer (1750-1819).‎

‎Eigenh. Empfangsbestätigung mit U. Berlin, 1. V. 1790.‎

‎½ S. Qu.-gr.8vo. "Daß Se. Excell. der Herr Graf von Bernstorf in Gartau [d. i. Gartow], Ritter des weissen Adlers pp mir im Namen Ihres Herrn Bruders in Kopenhagen 8 Louisd'or, schreibe acht Louisd'or, übersandt haben, bescheinige ich hiemit". - Der "Herr Bruder" Joachim Bchtold Gf. von Bernstorffs ist der dänische Erste Staatsminister Andreas Peter Gf. von Bernstorff (1735-1797), der Schwager der Gebrüder Stolberg. Friedrich Leopold Gf. Stolberg selbst war im Jahr zuvor dänischer Gesandter in Berlin geworden. - In altem Sammlungsumschlag.‎

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‎Stolle, Ferdinand, Schriftsteller und Journalist (1806-1872).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Ferd. Stolle"). Grimma, 13. VI. 1850.‎

‎1 S. Gr.-4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Bevor Sie Ihre Sammlung schließen, beeile ich mich noch ein Scherflein für das Andenken unsres Herloßsohn beizusteuern. Nicht die Größe der Gabe macht es, sondern daß man sich betheiligt. Wie schön ist es von Ihnen, daß Sie sich dem Andenken des verstorbenen Freundes annehmen. Ich drücke Ihnen dafür herzlichst die Hand. Wollen Sie nicht einmal in unsre grünen Berge kommen? [...]" - Der Schriftsteller und Journalist Karl Herloßsohn war im Dezember des Jahres zuvor verstorben. Bei dem Adressaten handelt es sich möglicherweise um einen Theodor Thomas, der 1850 "Carl Herloßsohn. Biographische Skizze" veröffentlichte. - Ferdinand Stolle war 1844 Gründer der Zeitschrift "Der Dorfbarbier" gewesen, die weite Verbreitung fand und nach 1848 als "Illustrierter Dorfbarbier" fortgeführt wurde. Später war Stolle verantwortlicher Redakteur der "Gartenlaube". Neben der Kleinstadtsatire "Deutsche Pickwickier" (3 Bde., 1841) schrieb er mehrere historische Romane, darunter "Elba und Waterloo" (3 Bde., 1838) und "Napoleon in Ägypten" (1844). - Mit größeren Einrissen an den Rändern und etwas gebräunt.‎

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‎Stone, Irving, amerikanischer Schriftsteller (1903-1989).‎

‎Two Faces of Love. Lust for Life. Immortal Wife. Mit eigenh. Widmung und U. Garden City, NY, Doubleday & Co., 1962.‎

‎(4), 763 SS. Originalleinenband. 8vo. "For Hilde Güden: lovely lady and great musician[.] From a friend and admirer [...]", datiert 5. X. 1966. Die Sopranistin Hilde Güden (1917-88) galt als eine der besten Mozart- und Strauss-Sängerinnen ihrer Zeit. - Der Einband etwas fleckig und an Kapitalen und Ecken leicht bestoßen, Hinterdeckel gelockert.‎

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‎Supervielle, Jules, French poet and writer born in Uruguay (1884-1960).‎

‎Autograph letter signed. N. p., 4 Jan. 1944.‎

‎4to. 1 p. With autogr. envelope. To the rector of the Université Central Americaine, thanking for the positive reception of his "lectures commentées": "J'ai du moins fait de mon mieux pour établir un contact utile avec le public de ma ville natale, si sensible et intelligent, en particulier en matière de poésie. Le conseil directeur de l'université aura grandement facilité ma tâche par le prestige même de ses membres [...]". - Some dust-soiling and tears in the lower margin.‎

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‎Supper, Auguste Luise, deutsche Schriftstellerin (1867-1951).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Ludwigsburg, 2. II. 1947.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bedankt sich bei Josef Wesely für Geburtstagswünsche.‎

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‎Suttner, Bertha von, Schriftstellerin und Friedensnobelpreisträgerin d. J. 1905 (1843-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 25. XII. 1893.‎

‎2 SS. Gr.-schmal-8vo. An den Dichter und Schriftsteller Karl Henckell über dessen Anthologie "Buch der Freiheit": "[...] Die Freiheitsanthologie ist groß - groß - großartig! Das war ein gewaltiges Stück Arbeit. Diese zerstreuten Kräfte auf diesem engen Raum (vielleicht nicht eng genug, das wäre mein einziger Tadel) zusammengebracht zu haben, das gibt ein Explosiv-Buch! - Und wie schön nimmt sich unter all diesen Dichtungs Fürsten- und Rittern ihr eigenes Ritterlied aus! Natürlich werd ich [...] das Buch besprechen [...] Mit dem 'Gewitter' sind [Sie] zu glimpflich. Es war kein aus dem Herzen herausgeschriebenes Buch. Eine bestellte litterarische Arbeit, in welcher ich eben so viel als möglich etwas von den Saiten erklingen ließ die auch bei Ihnen nachgeklungen haben, aber nichts Gewaltiges ist drin [...]". - Im Mittelfalz alt hinterlegt, am linken Rand etwas knapp und unregelmäßig beschnitten.‎

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‎Suttner, Bertha von, Schriftstellerin und Friedensnobelpreisträgerin (1843-1914).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("B. v. Suttner"). Harmannsdorf bei Eggenburg, 7. XI. 1890.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An Mauritz Boheman (1858-1908), den schwedischen Übersetzer Ihres Erfolgsromans "Die Waffen nieder", mit der Bitte, sich beim Schwedischen Verleger für die Zahlung eines Autorenhonorars von 200 Mark einzusetzen: "[...] Daß zwischen Skandinavien und Deutschland (leider!) keine Convention besteht, weiß ich ganz gut, und eben deshalb ist meine Forderung so gering gestellt. Daß aber Broström mir gegenüber rechtlich verpflichtet ist, wird wohl niemand bestreiten können. Seine Anfrage um meine Bedingungen und besonders der Umstand, daß durch seine Herausgabe ich um das Honorar gebracht worden bin, das mir Blädel [?] (der sich nur in Folge der angezeigten Konkurrenzausgabe zurückzog) gern gezahlt hätte, alles dies konstituiert eine Verbindlichkeit, die außerhalb der Litteratur- aber jedenfalls innerhalb der Redlichkeits-Gesetze liegt. Würde ich mir eine solche Rechtsverletzung gefallen lassen, so wäre dies auch ein Unrecht; ich bin daher entschlossen, in der Sache nicht nachzugeben und - da Broström meine höflichen Briefe unbeantwortet ließ - den Fall der Oeffentlichkeit zu übergeben [...]". - Ein Blatt mit Spuren eines alten Tesafilmstreifens am oberen Rand.‎

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‎Suyin, Han, Autorin (1917-2012).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O., 31. I. 1979.‎

‎1 S. Format: 115 x 100 mm.‎

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‎Sydow, Rolf von, Regisseur, Autor (geb. 1924).‎

‎Portraitfoto mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo.‎

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‎Tagger, Theodor, Pseud. Bruckner, Ferdinand, Schriftsteller und Theaterleiter (1891-1958).‎

‎Eigenh. Brief mit U. (Fragment). O. O. u. D.‎

‎70:170 mm. Neun Zeilen, darunter Signatur.‎

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‎Tartaruga, Ubald, d. i. Edmund Otto Ehrenfreund, Schriftsteller (1875-1942).‎

‎Ms. Brief (Durchschlag) mit eigenh. U. Wien, 13. III. 1919.‎

‎1 S. Gr.-4to. An Ellen Rita Holländer: "In höflicher Erledigung Ihres geschätzten Schreibens ddo 12. d. M. welches ich heute empfieng, bitte ich Sie, von einem Beitrage aus meiner Feder gütigst absehen zu wollen [...]". - Der gebürtige Wiener verfaßte über 70 belletristische und wissenschaftliche Bücher, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Mit seinen "Skizzen aus der Polizeistube" schuf Tartaruga ein eigenes Genre und galt seinerzeit als "einer der wenigen prominenten Vertreter des Wiener Humors. - Für seine wissenschaftlichen Arbeiten wurde er von englischen, amerikanischen, französischen, norwegischen und dänischen Gesellschaften und Instituten zum Ehrenmitgliede ernannt [...]" (Planer, Jahrb. der Wr. Ges., zit. n. DBA II 1294, 393 [Tartaruga]). Zu seinen bekanntesten Werken gehören u. a. "Der Wiener Pitaval" (1924) sowie das seinerzeitige Standardwerk "Münzverbrechen und ihre Bekämpfung" (1926). Vgl. Kosch XXI, 608f. und Giebisch/G. 414.‎

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‎Taschner, Ignatius, Bildhauer, Graphiker und Illustrator (1871-1913).‎

‎Brief a. d. Hand seiner Frau mit zwei montierten Exlibris-Entwürfen Gerlachs, eh. Anmerkungen und U. München, 20. IV. 1901.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Bl. 2 recto mit einigen eh. Anmerkungen und U. ("Taschner"). An Martin Gerlach sen. von Gerlach & Schenk in Wien: "[...] Dieser Brief trifft Sie jedenfalls in Leipzig an; wenn Sie dann nach Dresden kommen, bitte ich Sie in der Ausstellung zu sehen, was für Plätze die Plastiken von Ignatius Taschner haben; gestern hat der gute Mann von Früh 5 Uhr bis Nachts ½6 Uhr am 'Raubein' durchgearbeitet und ich brachte denselben mittels Droschke noch auf den 6 Uhr Zug, damit er heute bei der Eröffnung dort ist [...]". - Gerlachs zwei Exlibris-Entwürfe in Tusche, Deckweiß und Bleistift. - Auf Briefpapier mit gedr. Vignette; stellenweise gering fleckig.‎

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‎Taschner, Ignatius, Bildhauer, Graphiker und Illustrator (1871-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Breslau, 12.6.1905].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. Mit einer 2½-seitigen Nachschrift von Gerlachs Frau. An Martin Gerlach sen. von Gerlach & Wiedling in Wien: "Meinen herzlichsten Dank für die schönen Dürer. Sie machen mit damische Freud. Jetzt fangt man erst an zu verstehen. Leider kann ich mich nicht viel mehr mit zeichnerischen illustrativen Arbeiten abgeben. Wenigstens momentan nicht. Aber ein paar Sachen mache ich noch. Ich sehe Sie lachen, aber sowie ich mich ein bissl rühren kann, ist er an der Reihe [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Buch- und Kunstverlags Gerlach & Wiedling; die Verso-Seite von Bl. 1 mit einer alt montierten Photographie von Taschners Tochter; stellenweise gering fleckig und mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Thiess, Frank, Schriftsteller (1890-1977).‎

‎Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Berlin-Charlottenburg, 2. III. 1937.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Meinen besten Dank für Ihre freundlichen Wünsche, die nur stets 13 Tage zu früh kommen, doch mich stets erfreuen […]". - Die Bildseite mit Thiess' Portrait nochmals signiert.‎

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‎Thoma, Ludwig , Schriftsteller (1867-1921).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 1. Januar 1906.‎

‎2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich muß bei Abschluß des alten Jahres dankbar daran denken, wie lieb Du und deine gute Frau Wally Marion + mir entgegengekommen seid. Dafür sage ich Dir herzlichen Dank. Und grüße Dich und Wally vielmals. Ich bitte Dich, mir Deine Freundschaft auch in kommenden Jahren zu erhalten [...]". - Mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Thun und Hohenstein, Paul von, Schriftsteller und Übersetzer (1884-1963).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Bleiburg, 6. II. 1930.‎

‎1 S. 4to. An den Journalisten und Dramaturgen Hans Nüchtern (1896-1962): "Ich komme als Bittsteller, in Sachen des Festes der IKG, das anfangs März in Linz stattfinden wird. Die Linzer Tagesblätter, vorab 'Volksblatt' und 'Tagespost', stellen Raum zur Verfügung, das Volksblatt widmet die Beilage 'Heimatland' ganz der IKG, die Tagespost wünscht in der Vorwoche Feuilletons. Darf ich auch Sie um eine Sendung bitten? Etwas Kurzes, Feuilleton, Skizze, Essay, Gedichte - was Sie wollen! Natürlich können es auch Zweitdrucke sein. Ich wäre für eine baldige Antwort hieher besonders dankbar, weil ich leider jetzt noch für einige Wochen, bis anfangs März, weit entfernt bin und rechtzeitig das Material beisammen haben möchte". - Thun-Hohenstein gab den diplomatischen Dienst auf, um sich ganz seiner schriftstellerischen Tätigkeit widmen zu können. Der christliche-konservative Autor und Anhänger des Ständestaats schrieb Aphorismen und formstrenge Gedichte sowie Essays, in denen er sich vorwiegend mit österr. Persönlichkeiten befaßte. 1923 war er Gründungsmitglied der Innviertler Künstlergilde.‎

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‎Tiedge, Christoph August, Schriftsteller (1752-1841).‎

‎Eigenh. Mitteilung in der 3. Person. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Herr Tiedge dankt bestens für die Sendung der Rosen, - doch von seiner Krankheit noch sehr engegriffen, ist er jetzt nur im Stande die nothwendigsten Briefe zu lesen und zu beantworten; Er bittet daher hl Magister Zeis sich nicht zu bemühen, bis er vielleicht später fähiger ist sich damit zu beschäftigen [...]". - Tiedge war mehrere Jahre als Erzieher und Gesellschafter an verschiedenen Orten tätig; hernach ermöglichte ihm ermöglichte ihm seine Seelenfreundin und Mäzenatin Elisa Charlotte Konstantia von der Recke ein Leben als Schriftsteller. - Mit eh. Vermerk von dem erwähnten Mag. Zeis am unteren Blattrand: "Dies Billet ist von Tiedge's eigener Hand geschrieben".‎

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‎Toller, Ernst, Schriftsteller, Politiker und Revolutionär (1893-1939).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. und mehrzeiliger eh. Nachschrift. London, 29. VI. 1934.‎

‎1 S. Kl.-4to. An die Schriftstellerin Lisa Tetzner (1894-1963): "Verzeihen Sie, dass Sie solange auf Antwort warten mussten. Ich war monatelang krank. Mein Kinderbuch ist leider noch nicht fertig. Wenn ich es fertig habe, will ich Ihnen gern das Manuscript schicken, ich danke Ihnen für Ihr Interesse. [...]". - Leicht fleckig.‎

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‎Torberg, Friedrich, Schriftsteller (1908-1979).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Widmung und U. ("Torberg"). Wien, 1978.‎

‎1 S. 8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und alt auf Trägerpapier montiert.‎

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‎Torberg, Friedrich, Schriftsteller (1908-1979).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. ("Torberg"). Wien, 5. II. 1956.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An Felix Braun: "Leider musste ich kurz nach unsrer Begegnung in der Rathausbibliothek verreisen und kann Ihnen erst heute davon Mitteilung machen, dass ich mit Prof. Schreyvogel über die Mängel der Eintrittskarten-Verteilung des Burgtheaters gesprochen habe; er zeigte sich tief zerknirscht und meinte, dass ein blosser Anruf von Ihrer Seite genügen würde, um Ihnen die jeweils gewünschten Eintrittskarten zu sichern [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Forum".‎

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‎Torberg, Friedrich, Schriftsteller (1908-1979).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. ("Torberg"). Wien, 23. I. 1959.‎

‎½ S. Gr.-4to. An Felix Braun: "So schön Ihr Goethe-Essay ist - ich muss mit meinen kargen Literaturseiten haushalten und muss selbst auf die schönsten Beiträge verzichten, wenn sich nicht ein aktueller Anlass oder wenigstens eine aktuelle Ausrede für die finden lässt. Schon das Schiller-Jahr wird mir schwer zu schaffen geben. Wie soll ich's jetzt noch mit Goethe belasten? [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Forum".‎

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‎Torberg, Friedrich, Schriftsteller (1908-1979).‎

‎Portraitpostkarte mit eigenh. U. Wien, 1965.‎

‎1 S. 8vo. Portrait en face in S/W aus dem Atelier Hanns Hubmann, Wien, dessen Stempel a. d. Verso-Seite. - Beiliegend ein Zeitungsausschnitt.‎

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‎Torday, Ursula, Pseud. f. Charity Blackstock, britische Schriftstellerin (1912-1997).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. "Dear Sabrina, Thank you for liking my books. I wish you all happiness. You have really cheered me up with your kindness and enthusiasm".‎

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‎Torre, Lillian de la, Schriftstellerin (1902-1993).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. "Best wishes! Your friend Lillian de laTorre".‎

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‎Trebitsch, Siegfried, Schriftsteller (1869-1956).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 21. IV. 1925.‎

‎1 S. Gr.-4to. An einen Herrn Eipper, möglicherweise der Schriftsteller Paul Eipper (1891-1964): "Nun bin ich der Sache endlich auf die Spur gekommen , und weiss nun genau Bescheide. Also es muss heissen: Luther: Hiob, Kap. XXXVIII.16. Ausgelassen haben wir lediglich das Wort Hiob. Es wäre ganz nett, wenn diese Richtigstellung für die Luxusausgabe noch nicht zu spät käme [...] Es hat mir sehr leid getan zu hören, dass die Illustrationen, die Sie Shaw geschickt haben, diesem so sehr missfielen. Er nennt sie in seinem Brief an mich 'execrable - Boutet de Mouvel und Wasser'. Das schadet aber wohl weiter nichts, deshalb kann das Buch den Deutschen ja doch sehr gut gefallen und darauf kommt es an und ist eigentlich wichtiger [...]". - Neben eigenen Dramen und Romanen wurde Siegfried Trebitsch vor allem als Übersetzer der Werke seines Freundes G. B. Shaw bekannt. Schon als freier Schriftsteller vorwiegend in London und Zürich lebend, mußte Trebitsch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten endgültig emigrieren, 1938 ging er nach Frankreich und 1940 in die Schweiz, wo er u. a. Shaws dramatisches Werk von 1946-48 in zwölf Bänden als Herausgeber betreute. Vgl. Kosch IV, 3040f. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf, Antwortstempel und -vermerk sowie mit einigen kleineren und größeren Randeinrissen.‎

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‎Tromlitz, A. von, d. i. Carl August Friedrich von Witzleben, Schriftsteller (1773-1839).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("Witzleben"). Kynast, 25. V. 1837.‎

‎1 S. Qu.-gr.8vo. An die Arnoldsche Buchhandlung mit dem Ersuchen, ihm "den Text des Jahrgangs 35 der mir ganz abhanden gekommen ist" sowie, "wenn es nicht gar zu unbescheiden wäre, die Szene von Retzsch, aus den Morisken und die artistische Zugabe des nämlichen Jahrgangs" zuzuschicken. - C. A. F. von Witzleben diente während der Revolutions- und der Napoleonischen Epoche in der preußischen Armee, dann im Kontingent des Großherzogs von Berg, nahm an den Rheinfeldzügen, an der Schlacht bei Jena und an den spanischen Feldzügen teil, trat 1813 in russische Dienste und kommandierte zuletzt die hanseatische Legion als Oberst. Nach dem Pariser Frieden von 1814 quittierte er den Militärdienst und lebte als Privatmann auf Gut Beuchlitz bei Halle, in Dresden und auf seinen Weinbesitzungen im nahegelegenen Elbtal. Witzleben veröffentlichte zahlreiche Romane und Erzählungen in Zeitschriften oder dem von ihm herausgegebenen Taschenbuch "Vielliebchen" (1828-41); 1829 gab er eine erste Ausgabe "Sämmtlicher Schriften" (36 Bde., 1829-33) heraus, der zu seinen Lebzeiten noch zwei ebenso umfangreiche Ergänzungssammlungen folgten. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Randeinrissen; insgesamt etwas unfrisch; die Verso-Seite mit von alter Hand stammender Notiz zum Verfasser. - Beiliegend ein alter Umschlag.‎

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‎Tucholsky, Kurt, Schriftsteller (1890-1935).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. ("Retschke"). Paris, [um 1925].‎

‎1 S. Gr.-4to. Die Verso-Seite mit gedr. Briefkopf "Die Weltbühne [...] Paris". Typischer Scherzbrief, möglicherweise an Hermann Budzislawski (1901-1978): "Sehr verehrter Herr Leidensgenosse, höre soehmt, dass Ihnen Ihre werte Frau Frau durchgegangen ist und gratuliere I[h]nen herzlichst. Möchte gleichzeitig mal anfragen, ob Sie gewillt sind, unserm | Reichsbund deutscher Hahnreie | beizutreten, (Ehrenprotektorat: Seine Majestät Wilhelm II) - Jahresbeitrag 69 M. Der RDH hat es sich zum Ziele gesetzt, die Belange der deutschen Reie und Hahnreie im Reichstag zu vertreten und für ihre standesgemässe Behandlung den erbitterten Kampf zu führen, der uns schon immer gefehlt hat. Wir sind ein armes Volk und müssen uns eben nach dem Dawes-Plan strecken - die alte, deutsche Tüchtigkeit hats aber noch immer geschafft, und da[r]um bitten wir auch Sie, sehr geehrter Herr Professor, ihre Rei-schaft auf uns übertragen zu wollen. Unserer Klubdiener putzt den Mitgliedern jeden Morgen die Hörner. Mit deutschem Hussa-Hoho! [...]". - Tucholsky lebte vom Frühjahr 1924 bis 1930 als Auslandskorrespondent in Frankreich, zunächst in Paris. Dort schrieb er im Herbst 1925 auch über das Wort "Hahnrei": "'Hahnrei' ist ein Wort, für das selbst der alles wissende Doktor Wasserzieher in seinem 'Ableitenden Wörterbuch der deutschen Sprache' keine Erklärung gibt und das ein gesunder Mensch wohl nur ausspricht, wenn man ihn fragt, was 'cocu' auf deutsch heißt" (Peter Panter, Noch einmal französische Witze, in: Vossische Zeitung, 10. 9. 1925; wieder in: Lerne Lachen [...]). - "Der Brief ist von Tucholsky. Es passt einfach zu seinem Stil, von diesen Scherzbriefen haben wir bereits etliche" (frdl. Mitteilung von U. von Bülow, DLA Marbach, Handschriftenabt.). - In der neuen Tucholsky-Gesamtausgabe offenbar nur in den Anmerkungen gedruckt.‎

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5 500,00 € Buy

‎[Tukan-Kreis].‎

‎Tukan, der Musenvogel. 50 Jahre Tukankreis. (München), Tukan-Sonderdruck, (1980).‎

‎32 SS. Orig.-Broschur. 8vo. Mit 38 e. U. von Laudatoren und Mitgliedern der Literaturvereinigung, darunter Hans Jochen Vogel, Hans Maier, Rolf Soeliger, Dagmar Nick, Hans A. Neunzig, Heinrich Harrer, Heinz Piotek, Hans Egon Holthusen, Winfried Zehetmeier, Rolf Flügel, Rudolf Hagelstange, Walter Kempowski, Wolfgang Bächler, Loriot, Hermann Lenz, Herbert Rosendorfer, Helmut Qualtinger, Isabelle Nadolny, Carl Amery, Stefan Heym, Erica Schmitt-Sulzthal und Werner Egk. - Vorder- und Hinterumschlag annähernd abgelöst.‎

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‎Tzara, Tristan, Romanian and French avant-garde poet, essayist and performance artist (1896-1963).‎

‎Autograph postcard signed ("Tzara"). Zurich, 30. VII. [1919].‎

‎8vo. 1 p. With autograph address. To the German lyricist Alfred Vagts (1892-1986), telling him that the two poems he had sent will be published separately in "Zeltweg" and "Dada": "[...] Perhaps you will send us some other ones [...]" (translated from the German original).‎

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‎Uhde, Fritz von, Maler (1848-1911).‎

‎Brief mit eigenh. Zusatz und U. Wohl München, 3. V. 1897.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An die Gesellschaft für vervielfältigende Kunst in Wien betr. der Übertragung der Reproduktionsrechte an seinen Radierungen "Am Morgen", "Auf dem Heimwege", "heil. Nacht" und "weibl. Bildnis": "[...] Hinsichtlich der Reproduktion der h. Nacht kann ich micht der Vereinbarung nicht genau erinnern [...]". - Mit kleinen Randläsuren und zeitgenöss. Bearbeitungsvermerk.‎

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‎Uhland, Ludwig, Schriftsteller (1787-1862).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("L. Uhland"). [Tübingen], 13. Januar o. J.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen Professor: "Von meinem Pflegsohn Dr. Steudel in Böblingen erhielt ich gestern spät noch Nachricht über das etwas bessere Befinden seines bedeutend erkrankten Kindes. Zugleich trug er, im Begriff auf das Land zu reisen, mir auf, Sie in Kenntniß zu setzen, daß Herr Oberamtsarzt Hartmann gestern frühe seinem Leiden erlegen sei und die Section Montag früh um 9 Uhr stattfinden werde [...]". - Stellenweise gering fleckig; am linken Rand von Bl. 2 zwei kleine Ausschnitte (keine Textberührung); die Verso-Seite von Bl. 2 mit Spuren alter Montage am oberen Rand.‎

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‎Ullmann, Regina, Dichterin (1884-1961).‎

‎"Erwachen". Eigenh. Gedicht (12 Zeilen) mit U. O. O., [um 1950/60].‎

‎¾ S. Gr.-4to. Das 1919 erstmals veröffentlichte Gedicht (Leipzig, Insel), wohl in einer recht späten Abschrift: "Ich lag in dir noch unverzweigt, | Du tiefer Felsen einer Nacht; | So kalt wie Stein und trostesarm [...]". - Auf Velin-Papier mit Wasserzeichen "Extra strong". - Mit kleinen Randläsuren; leicht knittrig und gering fleckig.‎

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‎Unseld, Siegfried, Verleger (1924-2002).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. und Privatdruck mit eh. U. Frankfurt a. M., 1960 und 1968.‎

‎½ S. Gr.-4to. Der Privatdruck von Martin Walsers "Hölderlin auf dem Dachboden" mit 15 fadengehefteten SS. Mit ms. adr. Kuvert und einer Beilage (s. u.) An Friedrich Herrmann, Herstellungsleiter beim S. Fischer- und Suhrkamp Verlag, mit Wünschen zu Weihnacht und Neujahr. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Suhrkamp Verlags; etwas fleckig; beiliegend die gedr. Erinnerungen von Richard Herrmann, wohl ein Vorfahr Friedrich Herrmann, "Sächsisches Kleinleben des vorigen Jahrhunderts" (6 Bll.).‎

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‎Valéry, Paul, French poet, essayist, and philosopher (1871-1945).‎

‎Autograph letter signed. Paris, n. d.‎

‎Large 4to. 1 p. To one "cher ami", i. e. "Raymond Gallimard", publisher of the "Nouvelle Revue française": "Je suis étonné du chire 12.500 - que vous me signelez comme touché par moi en 29. [...] J' aimerais savoir le montant de mon crédit au 10 fevrier [...] Je re-réclame le listé actuell de mes ›amis‹ avec leur adresses. Que de choses! Amities et merci | votre Paul Valery". - On stationery with headed paper of Librairie Gallimard; small traces of folding.‎

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‎Varè, Daniele, writer and diplomat (1880-1956).‎

‎Autograph letter signed. Washington, 29 Oct. 1935.‎

‎Large 8vo. 1 p. With two addenda. To Mrs. Roland G. Hopkins from the Women's City Club of Boston: [...] If you have any newspaper cuttings of interest, I would be grateful if you would post them to me at 4 Viale Mazzini - Rome [...]". - On stationery with printed letterhead of the Royal Italian Embassy in Washington.‎

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‎Vargas Llosa, Mario, Schriftsteller und Nobelpreisträger (geb. 1936).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. Mit montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt).‎

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‎Varnhagen von Ense, Karl August, Schriftsteller und Diplomat (1785-1858).‎

‎7 eigenh. Briefe mit U. Berlin, 1833 bis 1854.‎

‎Zusammen 6 SS. auf 13 Bll. Gr.-8vo. Freundschaftliche Korrespondenz mit Rebecka Dirichlet (1811-58), der Enkelin Moses Mendelssohns, Tochter von Abraham und Lea Mendelssohn (Bartholdy) und jüngeren Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy und Fanny Hensel. I: "Ich nehme Sie beim Worte, gnädige Frau! Wollen Sie es gütigst versuchen, ob die beifolgenden Blätter der Jahrbücher an Mstrs Sarah Austin billig zu befördern sind? [...] Sie sehen vielleicht einen Augenblick die beiden Bände der Mstrs Sarah an, die ich noch zu Hause habe. Im Thl. 2 S. 320 ist die schöne mündliche Mittheilung von Felix beigebracht. Für Frau Professorin Hensel lege ich andre gedruckte Bogen bei, worin meine Anzeige von Preuß Lebensgeschichte Friedrichs des Großen steht. Im Ganzen hoffe ich auf Beistimmung [...]" (9. IX. 1833). Die englische Schriftstellerin Sarah Austin (1793-1867) hat Pücklers "Briefe eines Verstorbenen" übersetzt (ersch. London 1832) und stand seit 1833 mit Varnhagen in Briefkontakt. Von ihrer dreibändigen Anthologie "Characteristics of Goethe" hatte Varnhagen vermutlich den ersten Band ausgeliehen. Seine Besprechung von Joh. D. E. Preuß' "Lebensgeschichte Friedrich des Großen" erschien in den "Jahrbüchern für wissenschaftliche Kritik" und als Wiederabdruck in seinem 1833 erschienenen Werk "Zur Geschichtsschreibung und Literatur". - II: "Ich freue mich, gnädige Frau, daß Ihr Absagebrief doch zugleich wieder ein Zusagebrief ist! Der Freitag ist mir sehr recht. Ich werde mich einfinden, und Ihrer Befehle gewärtig sein [...] Die Tutti frutti [von Pückler-Muskau] sind unvergessen: ich schäme mich der Verspätung, die ich doch nicht Macht habe ohne dringende Gewalt zu lösen! [...]" (11. III. 1834). - III: "Empfangen Sie den innigsten Dank für das willkommene Geschenk [wohl ein Autograph], für Ihr gütiges Gedächtniß! - Wenn es darauf ankommt, den Karakter aus der Handschrift zu erkennen, so giebt es nicht leicht eine die mehr Stoff anbietet, als die der unglücklichen Herzogin! [d. i. die von ihrem Ehemann ermordete Fanny de Choiseul-Praslin, 1780-1847] Ich bin zwar kein allzu sichrer Leser, allein eine gewisse vornehme Lässigkeit und Verwirrung glaub' ich doch herauszudeuten [...] Bei der Juli-Revolution [von 1830] waren wir täglich bei Ihnen, und tauschten Neuigkeiten und Betrachtungen. Ich fühlte das stärkste Verlangen, diese schöne Erinnerung jetzt, bei der Februar-Revolution [in Frankreich], zu erneuern! Es will mir nicht gelingen, seit vier Wochen leid' ich an Rheuma [...]" (11. III. 1848). - IV: Bezieht sich auf die gewaltsame Befreiung Gottfried Kinkels aus dem Spandauer Gefängnis am 6. November 1850 und dessen Flucht nach England, an der Rebecka Dirichlet und Varnhagen ideell beteiligt waren: "Hier überreiche ich Ihnen, Hochverehrteste, den verabredeten Brief - - wie thut es mir wohl, wieder mit deutschen Lettern zu schreiben! - - der hoffentlich seinen Zweck nicht verfehlen wird [...] Sie thäten doch vielleicht gut, der Frau Professorin [Johanna] Kinkel vertraulich zu sagen, daß Mrs. Grote [d. i. Harriet Grote, die Gattin des Historikers George Grote] eine Frau besonderer Art und nicht immer leicht zu behandeln ist. An Hrn. Chorley sollten Sie doch wohl einige Zeilen wenden, ich denke mir ihn wie unsre [Ludwig] Rellstab, [Theodor] Rötscher, [Friedrich Wilhelm] Gubitz, und daher für ein freundliches Wort sehr empfänglich. Die Adresse von Hrn. Richard Monckton Milnes, Dichter und Parlamentsmitglied, ist 26 Pall Mall, London, es wird nicht schwer sein, jemanden zu finden, der dort einführen kann [...]" (22. II. 1851). Das Haus von Milnes war ein Treffpunkt deutscher Schriftsteller und Emigranten in London. - V: "Hiebei erfolgt das gewünschte Blatt für Ihren Herrn Neffen, das er zur guten Stunde dem Dichter [d. i. Ludwig Uhland] abgeben möge, der unter äußerer Kälte die frischeste Wärme hegt, wie seine Poesien es herrlichst darthun. - Weniger als Dichter, aber desto mehr als wunderlicher Kauz wäre vielleicht auch Justinus Kerner in Weinsberg Ihrem Neffen merkwürdig; auch er ist mein Jugendfreund, aber ich schreib' ihm nicht mehr, seitdem er in den letzten Jahren sich der rohen Unterdrückung schmeichelnd zu Füßen gelegt hat. Wenn aber Herr Hensel ihn sehen möchte, kann er nur geradezu in eignem Namen zu ihm gehen, er wird auf's beste von ihm aufgenommen werden. Trifft er den Sohn, Dr. Theobald Kerner, in Weinsberg, so möge er diesen herzlich von mir grüßen [...]" (4. X. 1851). Sebstian Hensel (1839-1898) war das einzige Kind von Fanny und Wilhelm Hensel. 1851 bezog er die Landwirtschaftsschule in Hohenheim bei Stuttgart. - VI: "[...] Meine Nichte [d. i. Ludmilla Assing] bedauert mit mir ungemein, daß wir gestern Ihrer gütigen erfreuenden Einladung nicht folgen konnten, wir hoffen uns baldigst schadlos halten zu dürfen, und unser größter Gewinn ist mit Ihnen zu sein, der durch Nebengewinne nicht erhöht wird! [...]" (4. II. 1853). - VII: "Auf Ihre liebenswürdigen Zeilen [...] würde ich gleich gestern geantwortet haben, hätte ich nicht vorher mit Frln. Solmar Rücksprache nehmen müssen. Dies ist erst am Abend möglich gewesen. Wir kommen also morgen (Montag) [...]" (26. II. 1854). Mit Henriette (Jettchen) Solmar (1794 bis etwa 1890) verband das Ehepaar Varnhagen sowie seine Nichte eine lange Freundschaft. - Tls. mit kleinen Randläsuren, insgesamt jedoch sehr gut erhalten. Varnhagens Briefe wurden 1869 in Marburg versteigert und zehn Jahre später erstmals von Konrad Feilchenfeldt im dritten Band der "Mendelssohn Studien" veröffentlicht sowie erschöpfend kommentiert (SS. 51-79).‎

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‎Verlaine, Paul, Dichter (1844-1896).‎

‎Eigenh. Quittung mit U. ("P. Verlaine"). Paris, 13. III. 1893.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Bestätigt den Erhalt von 100 Francs von seinem Verleger Léon Vanier. - Mit kleinen Randläsuren und winzigen Stecknadeldurchstichen am linken Rand.‎

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‎Viebig, Clara, Schriftstellerin (1860-1952).‎

‎Albumblatt mit eigenh. U. und eh. Grußzeile. O. O. u. D.‎

‎Zusammen (1+1 =) 2 SS. (Qu.-)8vo. Jeweils alt auf Trägerpapier montiert, das Albumblatt zudem mit einem alt montierten Portrait (Zeitungsausschnitt). Der jüdischen Herkunft ihres Gatten Fritz Theodor Cohn wegen zunehmend Repressalien ausgesetzt, zog die populäre Schriftstellerin 1937 nach Brasilien, kehrte 1940 jedoch wieder nach Deutschland zurück und lebte bis zu ihrem Tod in ärmlichen Verhältnissen. Um die Jahrhundertwende zu den meistgelesenen deutschen Schriftstellerinnen zählend, wurde ihren Bühnenstücken niemals der Erfolg zuteil, den sie mit ihren knapp 50 Romanen erzielte.‎

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‎Viesèr, Dolores, Schriftstellerin (1904-2002).‎

‎5 eigenh. Bildpostkarten sowie ein Brief mit U. Launsdorf, 1953-1962.‎

‎Zusammen 6 SS. (Qu.-)8vo. Mit eh. beschr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Glückwünsche.‎

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‎Viesèr, Dolores, Schriftstellerin (1904-2002).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D., [1920er Jahre].‎

‎1 S. 8vo. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und alt auf Trägerpapier montiert. "Viel Sonne auf Ihrem Weg wünscht | Dolores Viesèr".‎

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‎Vigny, Alfred Victor, comte de, écrivain français (1797-1863).‎

‎Lettre autographe signée. Paris, 5. III. 1859.‎

‎2 pp. in-8. Vigny cherche à se faire publier par l'editeur Levy. "La dernière fois que vous êtes venu chez moi, monsieur, vous m'avez témoigné le désir de me voir reprendre confiance dans la Librairie nouvelle [il s'agit de la maison d'édition Lévy frères]. Depuis ce jour-là je ne vous ai plus revu et vous m'avez laissé ignorer tout ce qui est relatif à cette édition nouvelle J'avais à vous faire quelques recommandations utiles et je voudrais vous voir pour en parler. Choisissez vous-même le jour où il vous plaira de venir me voir à 2h après midi. Je peux vous attendre tous les jours excepté le mardi et le jeudi réservés comme vous le savez aux séances de l'Institut [L'Académie française]". - La Maison Lévy fut fondée en 1836 par Michel et Kalmus Lévy dit Calmann Lévy. Le poète Alfred de Vigny y publia ses Oeuvres complètes en 1863-64 en 5 volumes in-18.‎

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‎Vogl, Johann Nepomuk, Schriftsteller (1802-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, August 1853.‎

‎1 S. 8vo. An eine Redaktion: "Zur gefälligen Anzeige übersendet beifolgende poetische Kleinigkeit hochachtungsvoll | Ihr | Ergebenster | Joh. N. Vogl". - J. N. Vogl gehörte der Literatengruppe im Wiener "Silbernen Kaffeehaus" an, wurde Mittelpunkt einer Tafelrunde von Künstlern und gab zahlreiche Almanache und Taschenbücher heraus; viele seiner in der Tradition der Wiener Spätromantik stehenden Balladen wurden von Carl Loewe vertont, einige Lieder auch von Franz Schubert. - Mit Sammlerstempel "J. K. Riess, Handschriftensammlung"; ohne die erwähnte Beilage.‎

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‎Vogl, Johann Nepomuk, Schriftsteller (1802-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("J. N. Vogl"). Wien, 10. XI. 1840.‎

‎1 S. 4to. An eine Redaktion: "Der Gefertigte gibt sich die Ehre Ihnen abermals beifolgende Kleinigkeiten zur gefälligen Besprechung in Ihrem geschätzten Blatte zu übersenden [...]". - J. N. Vogl gehörte der Literatengruppe im Wiener "Silbernen Kaffeehaus" an, wurde Mittelpunkt einer Tafelrunde von Künstlern und gab zahlreiche Almanache und Taschenbücher heraus; viele seiner in der Tradition der Wiener Spätromantik stehenden Balladen wurden von Carl Loewe vertont, einige Lieder auch von Franz Schubert. - Mit Sammlerstempel "J. K. Riess, Handschriftensammlung".‎

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‎Vogl, Johann Nepomuk, Schriftsteller (1802-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("J. N. Vogl"). [Wien, Juni 1841].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. "Löbliche Redaction erhalten beifolgende Anlage meiner Collection zur gefälligen Anzeige in Ihren geschätzten Blättern für literarische Unterhaltungen [...]". - J. N. Vogl gehörte der Literatengruppe im Wiener "Silbernen Kaffeehaus" an, wurde Mittelpunkt einer Tafelrunde von Künstlern und gab zahlreiche Almanache und Taschenbücher heraus; viele seiner in der Tradition der Wiener Spätromantik stehenden Balladen wurden von Carl Loewe vertont, einige Lieder auch von Franz Schubert. - Mit Sammlerstempel "J. K. Riess, Handschriftensammlung".‎

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‎Vogl, Johann Nepomuk, Schriftsteller (1802-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("J. Vogl"). O. O. u. D.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Indem ich Sie ersuche mir für heute zwei Karten für das Elisium erfolgen zu lassen, bitte ich in Zukunft keinem Menschen eine Karte zu geben welcher nicht ein Ansuchen mit dem Redactionssiegel überbringt, da nur zu oft, wie das leider vor kurzem der Fall gewesen zu sein scheint, indiskrete Leute den Namen einer Redaction mißbrauchen um in den Besitz von Freikarten zu kommen [...]". - J. N. Vogl gehörte der Literatengruppe im Wiener "Silbernen Kaffeehaus" an, wurde Mittelpunkt einer Tafelrunde von Künstlern und gab zahlreiche Almanache und Taschenbücher heraus; viele seiner in der Tradition der Wiener Spätromantik stehenden Balladen wurden von Carl Loewe vertont, einige Lieder auch von Franz Schubert. - Papierbedingt etwas gebräunt und angestaubt sowie mit kleinen Randläsuren; das "Redactionssiegel" größtenteils erhalten.‎

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‎Voltaire, French Enlightenment writer, historian and philosopher (1694-1778).‎

‎Letter with 4 autogr. lines. Délices près de Geneve, 6 April 1756.‎

‎4to. 2½ pp. on bifolium. With autogr. address. To "Monsieur Bertrand, Pasteur de l'Eglise française à Berne", discussing an anonymous letter which very much upsets Voltaire because of the fake attribution to somebody else: "Me voilà toujours cloué à mes Délices, mon cher Monsieur, en proye aux maladies et aux ouvriers. Je travaille à me défaire de tout cela pour venir rendre mes hommages à Berne. J'y viendrai lire le cathechisme dont vous me parlez, car en vérité - je me sens un peu de votre Relligion: je suis indulgent comme vous, j'aime Dieu et le genre humain, et je ne damne personne. Ce n'est pas que l'auteur de la Lettre anonime n'ait fait une action damnable ou tout au moins condamnable: ce n'est point-là du fanatisme tout pur, c'est une méchanceté réfléchie: j'avoue avec vous que l'auteur est un fou, mais c'est un fou très-dangereux. Il écrit une lettre de Lausanne contre les premiers Eclésiastiques et les premiers magistrats du pays; il me dit dans cette lettre que ceux qui me font l'honneur de venir chez moi écrivent à Berne contre moi. Il envoye sa lettre cachetée à un de ses parens à Berne, et le prie de mettre le dessus de la Lettre. Ce parent se prête innocemment à cette manœuvre dont il ne soupçonne pas la malignité. Ce sont des choses qu'on peut aisément savoir de Mr. Roberty employé à la Poste de Berne. Pour comble de perversité ce brouillon a cacheté sa lettre d'un cachet surmonté de la Lettre 'H' et a répandu lui-même dans Lausanne qu'un magistrat de Berne m'avait écrit une lettre de reproches. Mes amis m'ont conseillé d'écrire à Mr. de Haller, me flattant qu'il pourait me mettre au fait de cette manœuvre dans laquelle on semblait abuser de son nom, et qu'il en était indigné. On m'avait dit qu'il avait quelque intendance sur les postes, et c'est cette raison quo me détermine à prendre la liberté de m'adresser à lui. Je n'osai pas lui éxpliquer ce que la lettre anonime contenait ; je me contentai de lui parler en général pour obtenir quelques éclaircissements. Je suis actuellement tout éclairci : je sais de quelle main ce tra[vail ?] infame est parti, et je suis persuadé que vos magistrats ne souffriraient point qu'un homme écrivît de Lausanne des calomnies contre les premiers de Lausanne, et les envoyât par la poste de Berne pour faire croire que sa lettre est écrite par quelqu'un de ses souverains. Cet abus de toutes les Loix, et ce manque de respect à ses maîtres n'est pas tolérable. Je vous supplie, Monsieur, de vouloir bien communiquer ma lettre à Mr. Freudenreich et à Mr. de Haller. Je sais qu'il y a bien des tracasseries à Lausanne, mais je ne m'en mêle point. Je n'ai été qu'une seule fois dans cette ville. On m'a dit que de jeunes ministres n'ont pas pour leurs anciens toute la considération qu'ils leur doivent ; que quelquefois même ils prêchent les uns contre les autres ; mais ce n'est pas à moi à prendre connaissance de ces petits scandales ; un malade doit se tenir au coin de son feu, et un étranger doit se taire.Bon soir mon cher philosophe relligieux et humain. Mille respects je vous en prie à Monsieur C. C. de Freudenreich et à M. le Baron de Haller". - Somewhat browned and spotty; small damages to edges; paper cut-out due to opening seal on fol. 2 (not touching text). - Provenance: Asta Hoepli, Zurich, May 26, 1933, lot 47.‎

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‎Voltaire, François-Marie Arouet, (1694-1775).‎

‎Autograph letter signed "V" to the avocate and poet Bernard Joseph Saurin (1706-1781). N. p., 28 Feb. 1764.‎

‎4to. 3 pp. on bifolium. Black ink. The newest tragedy by Saurin, "Blanche et Guiscard, tragédie imitée de l'anglais de Tancred and Sigismunda de Thomson", gives Voltaire a reason to repeat his aversion to Shakespeare and English theatre: "Vous avez fait, monsieur, bien de l'honneur à ce Tomson. Je l'ai connu il y a quelque quarante années. S'il avait scu être un peu plus interessant dans ses autres pièces, et moins déclamateur, il aurait transformé le théâtre anglais, que Gilles Shakespear a fait naître et à gâté, mais ce Gilles Shakespear avec toute la barbarie et son ridicule, a comme Lopez de Véga des trais si naïfs et si vrais, et un fracas d'actions si imposant, que tous les raisonnements de Pierre Corneille sont à la glace en comparaison du tragique de ce Gilles [...] Les anglais on un autre avantage sur nous, c'est de se passer de la rime. Le mérite de nos grands poëtes est souvent dans la difficulté de la rime surmontée et le mérite des poëtes anglais est souvent dans l'expression de la nature [...] Vous savez il n'y a pas un mot de vrai dans l'histoire de Sigismunda et Guiscardo, mais je vous sais bon gré d'avoir donné des louanges à ce Mainfroid dont les papes [biffé et réécrit] ont dit tant de mal [...] Un temps viendra où la St Barthelémi sera un sujet de tragédie [...]". - Voltaire. Correspondance. Édition Theodore Besterman. Vol. VII. Paris: Gallimard, 1981, lettre 8186, pp. 589-590.‎

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‎Voss, Richard, Schriftsteller (1851-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. ("RVoss"). München, 16. III. 1901.‎

‎3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Julie Kalbeck, die Gattin des Musikschriftstellers und -kritikers Max Kalbeck: "Besten Dank, daß Sie mir Gelegenheit geben, zu solchem schönen menschlichen Zwecke ein Scherflein beisteuern zu dürfen. Verzeihen Sie nur die Armseligkeit der Gabe [...]".‎

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‎Wachenhusen, Hans, Schriftsteller (1822-1898).‎

‎Eigenh. Albumblatt. mit U. Wiesbaden, Jänner 1898.‎

‎1 S. Qu.-8vo. auf Trägerkarton. "So mancher spricht: ‚es giebt keinen Gott, | Es ist nur der Welten einzges Sein!' Und doch erkennt ihn der Hottetot, schlägt's Donnerwetter über ihn ein […]". - Der Sohn eines preuß. Offiziers machte bei einem Onkel eine Buchhändlerausbildung, gab den Beruf aber nach kurzer Zeit auf und reiste nach Skandinavien, Rußland und Nordamerika. Im Krimkrieg berichtete er für die Augsburger "Allgemeine Zeitung". Als vermeintlicher Spion entging er nur knapp dem Tod. Seine Kriegstagebücher brachte er 1855 heraus: Ein Besuch im türkischen Lager und Von Widdin nach Stambul. In der Folgezeit war W. Berichterstatter aller europäischen Kriege (u.a. Vor den Düppeler Schanzen, 1864; Vom französischen Kriegsschauplatz, 1871). Er schrieb auch Reise- und Stadtfeuilletons, u.a. zu Spanien, Ägypten und zur Pariser Weltausstellung. Seine Romane wurden wegen ihres sensationell-abenteuerlichen Erzählstils, verbunden mit Kritik an sozialen Mißständen, bekannt (u.a. Rouge et Noir, 1864).‎

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