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Tressler, Otto, Schauspieler (1871-1965).
Eigenh. Portraitpostkarte mit Datum und U. Wien, 13. V. 1913.
1 S. 8vo. Halbfigürliches Portrait in Rollenkostüm. - An Rita Jellinek in Wien. - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater.
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Tressler, Otto, Schauspieler (1871-1965).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. Rigi Kaltbad , 4. VIII. 1908.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Kinderarzt Carl Hochsinger in Wien: “Sofie ist am 31. 7. nach Schladming. Ich bleibe noch bis Freytag hier. Kainzen’s sind heute weggefahren. Mit meinem Herzen bin ich noch immer nicht fertig [...]”. - Die Bildseite der Karte zeigt Josef Kainz in halbfigürlicher Darstellung im Profil, darüber die Bemerkung Tresslers: “Das letzte Bild von K. aus Breslau”. - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater. Vgl. Czeike V, 475. - Carl Hochsinger war von 1906 bis zu seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten 1938 Direktor am I. öffentlichen Kinder-Krankeninstitut. Zudem war er Gründer (1907) und Präsident des "Klubs der motorisierten Ärzte Österreichs" (seit 1921 "Ärztliche Kraftfahrvereinigung"); 1942 wurde er in Theresienstadt ermordet. Vgl. Czeike III, 212. - In altem Sammlungsumschlag.
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Tressler, Otto, Schauspieler (1871-1965).
Eigenh. Postkarte mit U. [Wien], 2. IX. 1920 oder 21 (?).
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Franz Edler von Vivenot (geb. 1846): "Nehmen Sie meinen herzlichsten Dank für Ihr freundliches Erinnern [...]". - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater. - Franz Edler von Vivenot war österreichischer Generalkonsul und Nationalökonom.
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Tressler, Otto, Schauspieler (1871-1965).
Visitkarte mit einigen eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
1 S. Carte d'Visite-Format. Tressler "bedauert sehr von Ihrer liebenswürdigen Einladung keinen Gebrauch machen zu können, da er Sonntag Nachmittag der Gräfin Stubenberg zugesagt hat". - Der in Stuttgart geborene Otto Tressler war eines der längst dienenden Ensemblemitglieder des Burgtheaters: 1902 zum Hofschauspieler, 1913 zum Oberregisseur, 1926 zum Ehrenmitglied ernannt, verbrachte Tressler - der insgesamt 383 Rollen verkörperte - 65 Jahre am Burgtheater.
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Zadek, Hilde, Sängerin (geb. 1917).
Albumblatt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Hilde Zadek war von 1947-71 Mitglied der Wiener Staatsoper, ab 1967 auch Lehrerin an der Wiener Musikhochschule. Vgl. Öst. Lex. II, 668.
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Zadek, Hilde, Sängerin (geb. 1917).
Gedr. Dankesschreiben mit eigenh. U. Wien, 31. I. 1951.
1 S. 6,2:14,5 cm. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Wünsche zur Ernennung zur Kammersängerin. - Hilde Zadek war von 1947-71 Mitglied der Wiener Staatsoper, ab 1967 auch Lehrerin an der Wiener Musikhochschule. Vgl. Öst. Lex. II, 668.
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Zeska, Carl Edler von, Schauspieler (1862-1938).
Visitkärtchen mit eigenh. Zusatz und U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-16mo. "Heiter das Leben - ernst die Kunst! Carl von Zeska". - Carl Edler von Zeska spielte ohne dramatische Ausbildung seit 1879 am Hamburger Concordiatheater, seit 1881 in Breslau und wurde 1886 an das Deutsche Landestheater in Prag engagiert. Von 1892 bis 1932 gehörte er dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an, brillierte vor allem im Lustspiel, aber auch im klassischen Repertoire. Zeska war auch als Regisseur tätig und schrieb einige Einakter und Lieder. Er war der Vater von Philipp von Zeska.
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Bauer, Wilhelm, Historiker (1877-1953).
Ms. Postkarte mit eigenh. U. Linz, 28. XII. 1947.
½ S. Qu.-8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Möge uns allen ein gesegnetes 1948 erblühen [...]”. - Wilhelm Bauer war seit 1917 außerordentlicher, seit 1930 o.Prof. für Allgemeine Neuere Geschichte und gehörte seit 1931 der Wiener Akademie der Wissenschaften an. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählten vor allem Probleme der Kulturgeschichte und die Entwicklung der Publizistik; 1930 erschien ‘Die öffentliche Meinung in der Weltgeschichte’. Von 1920-45 war er Redakteur der ‘Mitteilungen des Instituts für österreichische Geschichtsforschung’. Vgl. Öst. Lex. I, 88. - Die Adreßseite der Karte mit Namensstempel.
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Becker, Anton, Geograph und Lehrerbildner (1868-1955).
Eigenh. Briefkarte mit U. [Wien], 24. X. 1949.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Josef Wesely: "[…] Ihre liebenswürdigen Glückwünsche zu meinem 81. Geburtstage kann ich erst heute mit dem herzlichsten Dank beantworten, da Ihre schöne Karte durch einen Zufall bei der Postzustellung in eine Zeitschrift eingeschoben wurde; erst gestern bin ich zu meinem größten Erstaunen auf die Karte gestoßen […]. - Der um die Methodik des Geographieunterrichts verdiente Anton Becker war von 1913 bis 22 Landesschulinspektor für Wien und Niederösterreich und von 1930 bis 55 Präsident des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich. Becker verfaßte landeskundliche Arbeiten vor allem über Niederösterreich.
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Beitzke, Hermann, Anatom (1875-1953).
Eigenh. Postkarte mit U. Graz, 23. VI. 1947.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Beitzke war Professor für allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie an der Universität Graz und beschäftigte sich vor allem mit der Pathologie der Infektionskrankheiten. Er war Mitherausgeber der ‘Ergebnisse der gesamten Tuberkuloseforschung’ und veröffentlichte u. a. eine ‘Pathologisch-anatomische Diagnostik’ (1926).
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Bock, Fritz, Politiker (1911-1993).
Ms. Brief mit eigenh. U. O. O., 17. III. 1950.
1 S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Endlich wieder ein wenig beweglicher benütze ich die erste Gelegenheit, um Ihnen auf diesem Wege nochmals meinen besten Dank für Ihre Bemühungen anlässlich meiner Operation auszusprechen. Irgend ein besonderes Lob auszusprechen hiesse Eulen nach Athen tragen und so unterlasse ich es, obwohl es mir vom Herzen käme. Es wird Sie aber gewiss freuen zu hören, dass auch der gesamte Betrieb Ihrer Klinik, Ärzte, Krankenschwestern, Behandlung, Verpflegung usw. usw. über jedes Lob erhaben sind. Ich könnte allen und allem nur das beste Zeugnis ausstellen [...]". - Fritz Bock war 1945 einer der Mitbegründer der ÖVP, gehörte der ersten Bundesparteileitung an, war Geschäftsführer des ÖVP-Generalsekretariats und Generalsekretär des Österreichischen Arbeiter- und Angestelltenbundes. 1952 wurde er Staatssekretär im Ministerium für Handel- und Wiederaufbau, später im Finanzministerium und war von 1956 bis 68 als Bundesminister für Handel und Wiederaufbau, von 1966-68 auch als Vizekanzler tätig. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung). - Beiliegend der ms. Durchschlag von Schönbauers Antwortschreiben.
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Brandweiner, Heinrich, Kirchen- und Völkerrechtler (1910-1997).
2 gedr. Visitkarten mit eigenh. Grußzeile und U. Graz, 1962 und 1963.
Zusammen 2 SS. Mit 2 eh. adr. Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche. - Heinrich Brandweiner wurde 1948 Universitätsprofessor in Graz, zeitweise vom Dienst suspendiert, 1967 dann vorzeitig pensioniert. Wegen seines Engagements für den KPÖ-nahen österreichischen Friedensrat - dessen Vorsitz er von 1953 bis 1960 innehatte - war er während des Kalten Kriegs mehrfach in Disziplinar- und Strafverfahren involviert. Vgl. Öst. Lex. I, 142.
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Breitner, Burghard, Mediziner und Schriftsteller (1884-1956).
Ms. Brief mit eigenh. U. Innsbruck, 21. II. 1950.
1 S. Qu.-8vo. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer mit Dank "für Deinen inhaltsreichen Brief, den ich Sonntag nach meiner Rückkehr von Basel (klinischer Gastbesuch) vorfand [...] Nur eines: Nach Wien kann ich nicht kommen! (mündlich!) Ich kann daher, so leid es mir tut und so sehr mich Dein Vorschlag freut, die Festrede nicht übernehmen!" - Breitner, Sohn des Schriftstellers Anton Breitner (1858-1928), war 1914 schon in den ersten Kriegswochen in russische Kriegsgefangenschaft geraten und erwarb sich dort als "Engel von Sibirien" einen über das Lager hinausreichenden Namen, wurde von russischen Ärzten zur Behandlung Einheimischer herangezogen und operierte gar an einem Mitglied der Zarenfamilie einen gutartigen Gehirntumor. Nach seiner Rückkehr 1920 an die Klinik Eiselsbergs habilitierte er sich 1922 für Chirurgie, wurde Privatdozent und später Primararzt im Rudolfspital und 1932 Professor für Chirurgie an der Universität und Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik. In den fünfziger Jahren war er Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes und 1951 VdU-Kandidat bei der Bundespräsidentenwahl. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Breitner, Burghard, Mediziner und Schriftsteller (1884-1956).
Ms. Brief mit eigenh. U. Innsbruck, 29. XII. 1949.
½ S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Es war bis heute unmöglich, mit voller Sicherheit Ort und Zeit der nächsten Tagung des Arbeitsausschusses festzulegen. Keineswegs kann die Tagung vor dem 11. und 12. Februar stattfinden. Wahrscheinlich nicht in Klagenfurt, sondern in Linz oder Salzburg [...]". - Breitner, Sohn des Schriftstellers Anton Breitner (1858-1928), war 1914 schon in den ersten Kriegswochen in russische Kriegsgefangenschaft geraten und erwarb sich dort als "Engel von Sibirien" einen über das Lager hinausreichenden Namen, wurde von russischen Ärzten zur Behandlung Einheimischer herangezogen und operierte gar an einem Mitglied der Zarenfamilie einen gutartigen Gehirntumor. Nach seiner Rückkehr 1920 an die Klinik Eiselsbergs habilitierte er sich 1922 für Chirurgie, wurde Privatdozent und später Primararzt im Rudolfspital und 1932 Professor für Chirurgie an der Universität und Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik. In den fünfziger Jahren war er Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes und 1951 VdU-Kandidat bei der Bundespräsidentenwahl. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Breitner, Burghard, Mediziner und Schriftsteller (1884-1956).
Ms. Brief mit eigenh. U. Innsbruck, 10. I. 1950.
½ S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Darf ich Dich mit einer Patientenbitte belästigen. Schon vor einiger Zeit hat mir Rudolf Kremslehner gesagt, er möchte sich wegen der Unterbringung eines Fritz Moser (anscheinend chronische Appendicitis) an Dich wenden. Ich sagte ihm, dass er sich dabei jederzeit auf mich berufen könne. Es scheint nun soweit zu sein, dass die Aufnahme fällig wird. Darf ich Dich herzlich bitten, diesem Falle Deine persönliche Geneigtheit zu widmen [...]". - Breitner, Sohn des Schriftstellers Anton Breitner (1858-1928), war 1914 schon in den ersten Kriegswochen in russische Kriegsgefangenschaft geraten und erwarb sich dort als "Engel von Sibirien" einen über das Lager hinausreichenden Namen, wurde von russischen Ärzten zur Behandlung Einheimischer herangezogen und operierte gar an einem Mitglied der Zarenfamilie einen gutartigen Gehirntumor. Nach seiner Rückkehr 1920 an die Klinik Eiselsbergs habilitierte er sich 1922 für Chirurgie, wurde Privatdozent und später Primararzt im Rudolfspital und 1932 Professor für Chirurgie an der Universität und Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik. In den fünfziger Jahren war er Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes und 1951 VdU-Kandidat bei der Bundespräsidentenwahl. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Czykanek, Mediziner.
Eigenh. Brieffragment mit U. O. O. u. D.
1 S. 35:200 mm. Wohl an den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Herzlichen Antheil nehmend an dem glücklichen Erfolge Ihrer Reise, empfiehlt sich bestens Ihrem Andenken Ihr aufrichtiger Freund Czykanek“. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Montiert in altem Sammlungsumschlag.
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Dahlmann, Mediziner.
Visitkärtchen mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. 40:80 mm. Wohl an den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884). - Hübsches Kärtchen mit gepr. umlaufender Randleiste. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Montiert in altem Sammlungsumschlag.
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Doubovitski de Casan, Pierre de, Mediziner.
Eigenh. Brieffragment mit U. O. O., 17. I. 1840.
1 S. 90:185 mm. Wohl an den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884). - Wie dem Fragment zu entnehmen, war Doubovitski Professor für Chirurgie. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Montiert in altem Sammlungsumschlag.
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Dubuisson, Joseph, frz. Chemiker (fl. um 1850).
Etamage galvanique. Paris, [um 1850].
1 S. Gr.-4to. Gefaltet. Beschreibung eines Verfahrens zur galvanischen Verzinnung: "Prendre une quantité quelquonque d'acide muriatique [...]". Am Schluß unterzeichnet: "Joseph Dubuisson | rue de Lille no. 96 au loin de la rue du Bac | Paris". - Kl. Eckläsur unten links (keine Textberührung).
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Egger, Hermann, Kunsthistoriker (1873-1949).
Eigenh. Briefkarte mit U. Graz, 12. XII. 1946.
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Hermann Egger, seit 1902 Privatdozent an der TH Wien und seit 1905 an der Universität Wien, wurde 1916 Professor für Kunstgeschichte an der Universität Graz. Schwerpunkt seiner Forschung waren u. a. Fragen der stadtrömischen Kunsttopographie.
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Gersuny, Robert, Chirurg (1844-1924).
Visitkarte mit eigenh. Vermerk. O. O. u. D.
1 S. Carte d'Visite-Format. Mit eh. adr. Kuvert. An die Pianistin Margarethe Demelius (Tochter der Juristenwitwe Margarethe Demelius, 1830-1923, der Tochter von Goethes Leibarzt Karl Vogel) in Wien VIII, Kochgasse 8. - Der eh. Vermerk unter dem gedruckten Namen lautet "p. r.". - Gersuny war Sekundararzt am Prager Allgemeinen Krankenhaus und wurde 1869 Operationszögling an der II. Chirurgischen Universitätsklinik in Wien unter Theodor Billroth, der ihn 1872 zu seinem Privatassistenten machte. Von 1880 bis 93 wirkte er als Primarchirurg am Karolinenkinderspital und wurde 1882 Primarius am vorwiegend als Pflegerinnenschule gegründeten Rudolfinerhaus, dessen Gesamtleitung er nach dem Tod Billroths 1894 übernahm. Gersuny befaßte sich vorwiegend mit plastischer Chirurgie und erfand eine Reihe chirurgischer und gynäkologischer Operationsmethoden. - Die aus Krakau stammende Künstlerin "veranstaltet als Pianistin eigene Concerte und Kammermusikabende, wirkt auch bei auswärtigen Concerten mit, ertheilt Clavierunterricht und ertheilt Curse für Kammermusikstudium" (Kosel, Deutsch-österreichisches Künstler- und Schriftsteller-Lexikon, zit. n. DBA I 228, 321). - Das Kuvert mit gedr. Absender.
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Hanselmann, Franz, österreichischer Mediziner (geb. um 1815).
Eigenh. Brief mit U. Salzburg, 19. V. 1840.
4 SS. auf Doppelblatt. 4to. Wohl an den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-84): „Das Vergnügen zweier Abende, die ich in Ihrer so angenehmen Gesellschaft bei Herrn Prof. [Karl] Aberle zubrachte, Ihre mir gütigst mitgetheilten Andeutungen über Gastein [...] [etc.] alles dieß macht mich zu Ihrem verbundensten [!] Schuldner, und für alles Dieses danke ich Ihnen herzlich [...]“. - Der aus Zell am See gebürtige Hanselmann hatte 1838 in Wien über das Heilbad St. Wolfgang im Weichselbachtale in Bad Fusch promoviert. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - In altem Sammlungsumschlag.
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Hassinger, Hugo, Geograph (1877-1952).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 9. XI. 1947.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Hassinger war nach Professuren in Basel und Freiburg/Br. von 1931-50 an der Universität Wien tätig. 1923 hatte er die Geographisch-Ethnologische Gesellschaft Basel und 1932 die Südostdeutsche Forschungsgemeinschaft in Wien begründet; seit 1939 Leiter der Arbeitsgemeinschaft für Raumforschung, war er zudem langjähriger Präsident der Geographischen Gesellschaft Wien. 1940 in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen, befaßte Hassinger sich mit Geomorphologie, Anthropogeographie und Stadtgeographie und veröffentlichte u. a. die ‘Geographischen Grundlagen der Gesellschaft’ (1931). Als eines der Hauptwerke des “unermüdlichen Vorkämpfers der Landesplanung” (Czeike III, 74) gilt der ‘Kunsthistorische Atlas von Wien’.
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Hassinger, Hugo, Geograph (1877-1952).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 8. XI. 1950.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "Sehr geehrter Herr Oberlehrer! Für Ihr treues Gedenken an meinen Geburtstag und Ihre guten Wünsche danke ich Ihnen herzlich […]". - Hugo Hassinger schloß das Studium in Wien 1902 mit der Promotion, war im Schuldienst tätig, habilitierte sich 1915 an der Univ. seiner Heimatstadt und wurde 1918 o.Prof. in Basel. 1927 ging er nach Freiburg/Breisgau und war von 1931 bis 50 o.Prof. an der Universität Wien. Hassinger begründete 1923 die Geographisch-Ethnologische Gesellschaft Basel, 1932 die Südostdeutsche Forschungsgemeinschaft in Wien und war seit 1939 Leiter der Arbeitsgemeinschaft für Raumforschung, 1937-51 Präsident der Geographischen Gesellschaft Wien. Hassinger, 1940 in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen, befaßte sich mit Geomorphologie, Anthropogeographie und Stadtgeographie und veröffentlichte u. a. "Geographische Grundlagen der Gesellschaft" (1931).
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Hoff, Hans, Neurologe und Psychiater (1897-1969).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 8. I. 1953.
1 S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Wie mir bekannt geworden ist, werden zwei Konsiliarprimariate in Neurologie im Rudolfsspital und Wilhelminenspital in der nächsten Zeit frei. Soviel ich erfahren habe, beabsichtigt die Magistratsabteilung, diese Stellen ohne Befragung des Landessanitätsrates zu besetzen. Ich hätte dagegen einen Einspruch zu erheben, da ich mir ja die Sache bei Minister Weinberger und bei Honay eventuell richten könnte; ich glaube aber, dass es Sache des Landessanitätsrates ist, auch in diesen Fällen, einen Besetzungsvorschlag zu machen [...]". - Hans Hoff trat 1922 in die Psychiatrisch-Neurologische Klinik Julius Wagner von Jaureggs ein und wurde dort 1928 Assistent von Otto Pötzl. Nach seiner Habilitation wurde er Vorstand der Neurologischen Abteilung der Wiener Poliklinik. 1938 als Professor der Neurologie und Psychiatrie an die Royal Medical School in Bagdad emigrierend, wurde er 1942 Assistant Professor am Neurological Institute der Columbia University in New York. Nach seiner Rückkehr nach Österreich wurde Hoff Professor der Neurologie an der Universität Wien, Primarius an der Neurologischen Heilanstalt Rosenhügel und Vorstand der Psychiatrisch-Neurologischen Universitätsklinik. "Zunächst überwiegend Neurochirurg, befaßte er sich später bevorzugt mit forensischer Psychiatrie und psychiatrischer Rehabilitation und initiierte u. a. die Gründung von Spezialanstalten, darunter die für geisteskranke Kriminelle in Mittersteig" (DBE). - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung). - Beiliegend der ms. Durchschlag von Schönbauers Antwortschreiben.
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Hoffmann, Karl Ernst, Chorleiter (1926-2014).
Ms. Brief mit eigenh. U. Graz, 29. XII. 1964.
1 S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zu Neujahr. - K. E. Hoffmann war u. a. als Chorleiter und Gesangslehrer an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz tätig. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Akademie.
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Hofstätter, Robert, Mediziner (1883-1970).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. IV. 1946.
1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche: “Hoffentlich sind Sie nicht gekränkt, wenn ich eingestehen muss, dass ich nicht recht weiss, wo in meinem Bekanntenkreis ich Sie suchen kann”. - Hofstätter wurde 1913 Assistent von Heinrich von Peham an der Wiener Allgemeinen Poliklinik; nach seiner Habilitation 1919 wurde er Professor für Gynäkologie und Geburtshilfe. Hofstätter führte Präparate der Zirbeldrüse in die gynäkologische und allgemeinmedizinische Therapie ein und untersuchte die Bedeutung des Hypophysenhinterlappens für die Geburtshilfe. Daneben befaßte er sich mit Sozialmedizin und veröffentlichte entsprechende Arbeiten (darunter ‘Die arbeitende Frau, ihre wirtschaftliche Lage, Gesundheit, Ehe und Mutterschaft’, 1929). Vgl. Czeike II, 239f. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Huber, Paul, Chirurg (1901-1975).
Ms. Brief mit eigenh. U. Innsbruck, 5. III. 1959.
¾ S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Lass Dir vielmals für Deine Zeilen vom 27. 2. danken. Ich bin wirklich gerührt, dass Du mir eigens für die zwei Arbeiten dankst. Ich hätte dies nie erwartet; enthalten doch die beiden Festschriften ein[e] solche Fülle von Beiträgen, dass Du mir sehr leid tust, wenn ich daran denke, dass Du all den Autoren noch persönlich danken sollst [...]". - Huber war in Innsbruck als Chirurg tätig und ging 1932 nach Wien, wo er für mehr als zwanzig Jahre u. a. Leiter der Chirurgischen Abteilung des Kaiserin-Elisabeth-Spitals war; 1956 wurde er Vorstand der Univ.-Klinik für Chirurgie in Innsbruck , wo auf seine Initiative hin sechs Ordinariate bzw. Lehrkanzeln für chirurgische Spezialfächer, die Anästhesie sowie die Abteilung für Bluttransfusion geschaffen wurden. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Jantsch, Gustav, Chemiker (1882-1954).
Ms. Brief mit eigenh. U. Graz, 21. XII. 1952.
½ S. Gr.-8vo. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer mit Grüßen zu Weihnacht und Neujahr. - Sich 1911 mit einer Arbeit "Ueber Doppelnitrate der seltenen Erden" habilitierend, ging Gustav Jantsch 1920 ging er als Privatdozent an die TH Karlsruhe, wurde 1921 Abteilungsleiter und Vorstand der Anorganischen wissenschaftlich-technischen Laboratorien der IG Farbenindustrie Leverkusen und folgte 1924 einem Ruf als o.Prof. der anorganischen Chemie nach Bonn. Seit 1927 wirkte er in gleicher Stellung an der TH Graz. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Kamniker, Hellmut, Gynäkologe (1898-1975).
Ms. Bildpostkarte mit eigenh. U. Pörtschach, 15. III. 1958.
1 S. 8vo. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: “Vor Jahren einmal erhielt ich Ihre Glückwünsche nachgeschickt, da ich seit dem Krieg nicht mehr in Wien bin, aber damals hatten Sie keine Adresse bekanntgegeben [...]”.
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Klotz, Petrus Karl, Theologe (1878-1967).
Gedr. Dankschreiben mit zwei eigenh. Zeilen und U. Kaltern, 24. IV. 1958.
1 S. Qu.-12mo. Mit eh. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Klotz war seit 1923 Abt von St. Peter in Salzburg. “Unter ihm erlebte das Kloster in einer gewissen Hinsicht eine richtige Blüte. Klotz versetzte gleichsam Ort und Konvent in einen ‘kulturellen Sturm’, was natürlich auch der Stadt Salzburg sehr zugute kam. In sehr schwerer Zeit damals für Österreich entstand mit Petrus Klotz in Salzburg ein wahrhaftiger kultureller Frühling” (BBKL XX, s. v.). 1926 führten seine Bemühungen um eine Katholische Universität zur Gründung des Studienkollegs der Benediktiner "Kolleg St. Benedikt", was in weiterer Folge zur Wiederbegründung der Universität Salzburg führen sollte und durch die Erhebung St. Peters zur Erzabtei 1927 gewürdigt wurde.
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Koren, Hanns, Politiker (1906-1985).
Ms. Brief mit eigenh. U. Graz, 11. V. 1936.
1 S. 4to. In seiner Funktion als Kanzlist des ‘Steirischen Volkstages’ an Josef Wesely: “Wir danken Ihnen herzlichst für Ihr sehr schönes Programm zum Steirischen Volkstag und möchten wir uns hierzu nur die Bitte gestatten, Ihre Sorge darauf verwenden zu wollen, dass am Abend des 23. Juni (21 Uhr) nicht nur ein, sondern möglichst viele Höhenfeuer (von kleinen Gruppen, von Bauern vor ihren Höfen) abgebrannt werden [...]”. - Koren war ab 1932 maßgeblich am Aufbau des Instituts für Volkskunde in Salzburg beteiligt, kehrte hernach nach Graz zurück und war lange Jahre am Joanneum tätig; nach dem Zweiten Weltkrieg habilitierte er sich für Volkskunde, wurde 1951 a.o.Prof. und war von 1955-77 Ordinarius für Volkskunde an der Universität Graz. Daneben war Koren Initiator des "steirischen herbst" und als Mitglied der ÖVP Abgeordneter im Nationalrat. - Auf Briefpapier mit gedr. bzw. gestemp. Briefkopf.
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Krafft-Ebing, Richard von, Mediziner (1840-1902).
Ausschnitt mit eigenh. U. ("RvKrafftEbing"). O. O. u. D.
15:55 mm.
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Kraul, Ludwig, Gynäkologe (1892-1955).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. III. 1944.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Wir bedanken uns bei Ihnen für die herrliche Calderon-Aufführung am Samstag. Es ist nicht übertrieben zu sagen: Es war ein Erlebnis [...]”. - Der durch zahlreiche einschlägige Publikationen ausgezeichnete Mediziner war Primarius am Franz Josefs-Spital, am Wilhelminenspital und später Direktor des Wiener Frauenhospiz. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Kruppa, Erwin, Mathematiker (1885-1967).
2 eigenh. Postkarten mit U. Wien, 1946 und 1947.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Heweils mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Kruppa war Professor für Mathematik an der TH Wien und verfaßte - zum Teil in Zusammenarbeit mit seinem Lehrer Emil Müller - zahlreiche Studien zur Geometrie und angewandten Mathematik. - Jeweils mit Namensstempel des Verfassers auf der Adreßseite.
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Kunschak, Leopold, Politiker (1871-1953).
Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. In Wien geboren und zunächst den Beruf des Sattlers erlernend, wurde Leopold Kunschak schon früh politisch tätig, rief den ‘Christlich-sozialen Arbeiterverein’ ins Leben, gründete den Verein für jugendliche Arbeiter ‘Austria’ und die Arbeiterzeitung ‘Die Freiheit’. Maßgeblich an der Gründung der Christlich-sozialen Arbeiterpartei 1896 beteiligt, zog er 1904 in den Reichsrat ein. In der Ersten Republik Mitglied der Konstituierenden Nationalversammlung und des Parlaments, Staatsrat ohne Ressort (1923-34) und Wortführer der christlich-sozialen Opposition im Wiener Rathaus, war Kunschak während der NS-Herrschaft zweimal interniert. Mit Karl Renner gemeinsam unterzeichnete Kunschak am 27. April 1945 die Proklamation, mit der das demokratische Österreich wiederhergestellt wurde. In der Zweiten Republik war Kunschak Mitglied und Erster Präsident des österreichischen Nationalrats, Mitbegründer der ÖVP und des Österreichischen Arbeiter- und Angestelltenbundes. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Nationalratspräsidenten.
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Lesky, Erna, Medizinhistorikerin (1911-1986).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 14. II. 1961.
1 S. Qu.-8vo. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Im Namen des Instituts und im eigenen danke ich Ihnen für die freundliche Übersendung der Sonderdrucke [...]". - Erna Lesky, die Gattin des Philologen Albin Lesky, war seit 1960 Vorstand des Instituts für Geschichte der Medizin in Wien. Besondere Verdienste erwarb sie sich um die Erforschung der Wiener Medizin und der Wiener Ärzte im 19. Jahrhundert, die sie in ihrem Hauptwerk "Die Wiener medizinische Schule im 19. Jahrhundert" (1965) umfassend darstellte. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (minimale Buchstabenberührung).
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Lesky, Erna, Medizinhistorikerin (1911-1986).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 12. IV. 1961.
½ S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Das Kulturamt der Stadt Wien hat den Wunsch, bei einer Ausstellung Objekte zur Geschichte der Wiener medizinischen Schulen zu zeigen. Unter den von diesem Amt erbetenen Objekten befindet sich auch die während Ihrer Institutsleitung angefertigte Darstellung des Stammbaums der Schule Billroths. Wie man mir berichtet, ist die Eigentumsfrage hinsichtlich dieses Objektes nicht geklärt [...]". - Erna Lesky, die Gattin des Philologen Albin Lesky, war seit 1960 Vorstand des Instituts für Geschichte der Medizin in Wien. Besondere Verdienste erwarb sie sich um die Erforschung der Wiener Medizin und der Wiener Ärzte im 19. Jahrhundert, die sie in ihrem Hauptwerk "Die Wiener medizinische Schule im 19. Jahrhundert" (1965) umfassend darstellte. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Mandl, Felix, Chirurg (1892-1957).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 1. V. 1950.
1 S. Qu.-8vo. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Mit vielen anderen habe auch ich mich über Ihre Ehrung durch die Verleihung des Preises aufrichtig gefreut u. erlaube mir Sie hierzu herzlich zu beglückwünschen.". - Felix Mandl emigrierte nach dem "Anschluß" Österreichs an das Deutsche Reich nach Jerusalem, war Primararzt an der Chirurgischen Abteilung am Hadassah Hospital und Prof. der Chirurgie an der dortigen Hebräischen Universität. 1947 kehrte er nach Wien zurück, übernahm ein Primariat am Kaiser-Franz-Joseph-Spital und wurde dessen Direktor. "1925 leistete er Pionierarbeit in der chirurgischen Behandlung der Ostitis fibrosa generalisata durch Epithelkörpertumorexstirpation" (DBE). - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Mandl, Felix, Chirurg (1892-1957).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 16. III. 1954.
½ S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Anläßlich des schweren Unglückes[,] das mit dem Tode von Dr. Mohelsky meine Abteilung und mich getroffen hat haben sich die Herren Ihrer Klinik so hilfsbereit gezeigt, daß ich mir erlaube, Ihnen meinen herzlichsten Dank auszusprechen [...]". - Felix Mandl emigrierte nach dem "Anschluß" Österreichs an das Deutsche Reich nach Jerusalem, war Primararzt an der Chirurgischen Abteilung am Hadassah Hospital und Prof. der Chirurgie an der dortigen Hebräischen Universität. 1947 kehrte er nach Wien zurück, übernahm ein Primariat am Kaiser-Franz-Joseph-Spital und wurde dessen Direktor. "1925 leistete er Pionierarbeit in der chirurgischen Behandlung der Ostitis fibrosa generalisata durch Epithelkörpertumorexstirpation" (DBE). - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Mandl, Felix, Chirurg (1892-1957).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 15. II. 1954.
½ S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Sie werden sich erinnern, dass ich schon vor der Generalversammlung der Sektion die Absicht hatte, als Sekretär zurückzutreten. Die Versammlung selbst, in der mir nicht einmal ein Absolutorium, geschweige mit Dank, erteilt wurde, war sicherlich keine Anregung für die weitere Arbeit für das College. Dau kam aber noch eine Kontroverse mit Kollegen Oppolzer eine Verrechnung betreffend, die es mir unmöglich macht, meine Funktion noch weiterhin auszuüben [...]". - Felix Mandl emigrierte nach dem "Anschluß" Österreichs an das Deutsche Reich nach Jerusalem, war Primararzt an der Chirurgischen Abteilung am Hadassah Hospital und Prof. der Chirurgie an der dortigen Hebräischen Universität. 1947 kehrte er nach Wien zurück, übernahm ein Primariat am Kaiser-Franz-Joseph-Spital und wurde dessen Direktor. "1925 leistete er Pionierarbeit in der chirurgischen Behandlung der Ostitis fibrosa generalisata durch Epithelkörpertumorexstirpation" (DBE). - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; von 1945 bis 61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Medvei, Victor Cornelius, ungarischer Mediziner (1905-2000).
Eigenh. Brief mit U. London, 21. II. 1986.
1¾ SS. 4to. Mit eh. adr. Kuvert An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004): "Es war mit großer Freude, daß wir die Nachricht von Ihrer Heirat erhielten. Meine Frau und ich hoffen, daß wir mit Ihnen in Verbindung bleiben und daß Sie und Ihre Frau Gemahlin uns besuchen werden, wenn Sie in London sind [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Meindl, Konrad, Maler und Graphiker (1883-1947).
2 eigenh. Bildpostkarten mit U. Linz, 1957 und 1964.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Adresse sowie einem eh. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Vgl. Thieme/B. XXIV, 343. - Die Bildseiten nach einem Gemälde bzw. einer Zeichnung des Malers.
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Mewaldt, Johannes, Philologe (1880-1964).
Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 18. V. 1949.
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely: "[…] Mein körperlicher Zustand hat sich, da ich im vergangenen Sommer in Bad Schallerbach wieder sorglich eine Kur absolvierte, glücklicherweise nicht weiter verschlechtert. Die 2 Lesekreise meiner ehemaligen Hörer, die sich abwechselnd jeden Dienstag in meiner Wohnung versammeln und mit denen ich seltener gelesene Kostbarkeiten der antiken Literatur studiere, bringen mir viel Freude in meinen Ruhestand! Von meinem Epikurbüchlein (Kröner Verlag Stuttgart) hoffe ich, daß es in diesem Jahr erscheint […]". - Johannes Mewaldt studierte Philosophie und klassische Philologie an der Universität Berlin, wurde 1904 promoviert und habilitierte sich 1907 für klassische Philologie. 1909 wurde er a.o.Prof. an der Universität Greifswald, 1914 in Marburg. Später lehrte er in Greifswald, Königsberg, Tübingen und Wien. Mewaldt, der Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften war, arbeitete hauptsächlich über die griechische und römische Literatur- und Geistesgeschichte sowie über die Geschichte der antiken Medizin.
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Naske, Emilie, Schriftstellerin (1866-1945).
Ms. Bildpostkarte mit eigenh. U. Brünn, 25. XI. 1943.
1 S. 8vo. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Wünsche (zum Geburtstag). - Anfangs Bürgerschullehrerin für Deutsch, Geographie und Geschichte in Brünn, betätigte sich Emilie Naske, gelegentlich auch unter dem Pseudonym Emmy Leitner, als freie Schriftstellerin und arbeitete an verschiedenen Brünner, Prager und Wiener Zeitungen mit. Sie veröffentlichte Romane wie ‘Die Chiromantin’ (1926) sowie eine Sammlung von Kurzgeschichten in mährischer Mundart. Vgl. Kosch IX, 1187 (Leitner).
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Pfliegler, Michael, Theologe (1891-1972).
Eigenh. Portraitpostkarte mit U. und gedr. Dankesschreiben mit eh. U. Wien, 1966 und 1968.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit eh. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Pfliegler wurde 1915 zum Priester geweiht. 1920 zum Generalsekretär des Katholischen Studentenbundes gewählt, war er neben Karl Rudolf ein führender Vertreter der 1921 entstandenen katholischen Jugendbewegung Neuland. Nach seiner Habilitation 1935 lehrte er seit 1938 Moraltheologie an der Universität Wien. Papst Johannes XXIII. holte ihn 1960 in die Liturgische Vorbereitungskommission für das Zweite Vatikanische Konzil. Vgl. Öst. Lex. II, 191. - Die Portaitpostkarte mit einem Brustbild des Theologen.
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Pichler, Ernst, Neurologe und Psychiater (geb. 1907).
Ms. Brief mit eigenh. U. Graz, 1. VI. 1959.
¾ S. 4to. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer mit Dank für dessen Empfehlungsschreiben betr. einer Stellenbesetzung an Bundesrat Reinhard Machold (1879-1961): "Aus gewissen Anzeichen glaube ich schliessen zu können, dass die Angelegenheit sich für mich jetzt günstiger entwickelt [...]". - Ernst Pichler habilitierte sich 1939 in Wien und wurde 1949 Leiter der Ambulanz für Nervenkrankheiten der Gebietskrankenkasse Graz. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Pillat, Arnold, Ophthalmologe (1891-1975).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 22. XI. 1952.
1 S. Qu.-8vo. An den Chirurgen und Krebsforscher Leopold Schönbauer: "Ich habe den Artikel im 'Wiener Kurier' vom 21. November 1952 gelesen, welcher eigentlich eine Anklage gegen meine Klinik beinhaltet, und habe sofort versucht herauszufinden, von welchem Arzt der Redakteur oder Reporter des 'Wiener Kurier' an meiner Klinik die in dem Artikel an zwei Stellen erwähnte Auskunft bekommen hat. Bisher ist es mir nicht gelungen, den Betreffenden zu eruieren [...]". - Arnold Pillat war Vorstand der Universitäts-Augenkliniken Graz (1936-44) und Wien (1944-46 und 1947-63). 1952 übernahm er auch die Leitung der Augenstation des Paracelsus-Instituts in Bad Hall. Schwerpunkt seiner Forschung waren Vitaminerkrankungen des Auges und die Chemotherapie bei Karzinomen. - Leopold Schönbauer (1888-1963) war Begründer der Neurochirurgie in Österreich und errichtete zusammen mit Karl Honey und Julius Tandler die erste Krebsberatungsstelle in Wien; 1945-61 Direktor des Allgemeinen Krankenhauses und provisorischer Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin - dessen "Beiträge" er ab 1948 herausgab -, war Schönbauer zusammen mit dem Psychiater und Neurologen Hans Hoff und dem Internisten Karl Fellinger an den Planungen zum Neubau des Allgemeinen Krankenhauses beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Piperek, Max, Psychologe und Psychohygieniker (1906-1993).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 24. II. 1986.
1 S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert. An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004) mit Wünschen zur Vermählung.
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Pittioni, Richard, Archäologe (1906-1985).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. und gedr. Dankesschreiben mit eh. U. Wien, 1961 und 1966.
Zusammen 2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse bzw. ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Seit 1937 am Römischen Museum, am Burgenländischen Landschaftsmuseum in Eisenstadt und am “Museum des Reichsgaus Eisenstadt” sowie nach dem Krieg am Niederösterreichischen Landesmuseum tätig, wurde Pittioni 1946 Professor Universität Wien und stand dem Institut für Ur- und Frühgeschichte vor. In rund 500 wissenschaftlichen Publikationen beschäftigte er sich insbesondere mit der Erforschung des frühgeschichtlichen österreichischen Bergbaus und veröffentlichte u. a ‘Allgemeine Urgeschichte und Urgeschichte Österreichs’. Pittioni war Wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und redigierte die von ihm begründete Zeitschrift ‘Archaeologia Austriaca’ (1948-76). Vgl. Öst. Lex. II, 199.
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