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‎Schlaf, Johannes, Dramatiker und Erzähler (1862-1941).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Weimar, 1. VIII. 1904.‎

‎1 S. auf Doppeblatt. 4to. An einen Verleger in Betreff der ins Frühjahr verschobenen Veröffentlichung eines weiteren Werks "Dämon Saturn" zu gleichen Konditionen: "Es würde mir aber lieb sein, wenn wir bereits jetzt abschlössen, und zwar bringe ich in Vorschlag, daß auch diese Novelle in Ihrer kleinen Bibliothek erscheint und wir unter denselben Bedingungen, wie bei den vorigen Bändchen abschließen. Der Stoff wie die Ausführung dieser Novelle ist sehr spannend und interessant [...]". - Mit alter Lochspur am linken Rand (geringf. Textverlust).‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Schlenther, Florian, ostpreuß. Jurist und Dichter (1824-1883).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Namenszug ("Florianus") im Titel. Mikieten (Mikytai), Litauen, 19. IX. 1879.‎

‎1 S. 8vo. "Epistola dedicatoria" an einen Ludwig in Gedichtform, 3 Strophen je 8 Zeilen: "Und da der König David alt geworden / Und trotz der Decken nicht mehr wurde warm, / Sucht man in Ost und West, in Süd und Norden / Nach einer Linderung für seinen Harm. / Man fand (der Fund verdiente einen Orden) / von Sunem Abisag und in den Arm / legt man die schöne Maid dem greisen König / Er war erkenntlich ihr, doch ach! Zu wenig [...]". - Auf Briefpapier mit kleiner gepr. Vignette (lesende Eule) und Spuren alter Faltung.‎

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Wien, AT
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€ 90,00 Kaufen

‎Schlesinger, Sigmund, Journalist und Schriftsteller (1832-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 20. III. 1864.‎

‎1 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An eine gnädige Frau, eine Sprecherin des Altman-Komitees, er werde die 50 Gulden annehmen und an zwei bedürftige Familien weitergeben: "Ich hatte vergangene Woche den Entschluß gefasst, die Theilname der edlen Frauen für 2 unglückliche Familien in Anspruch zu nehmen und um eine Unterstützung für dieselben zu bitten. Die eine hat ihren Vater [...] verloren, die andere, die in Preßburg ansässig ist, befindet sich durch schwere Schicksalsschläge in augenblicklicher Noth [...]". - Etwas braunfleckig und papierbedingt leicht gebräunt. Mit Sammlervermerk verso und zwei kleinen Randeinrissen.‎

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€ 160,00 Kaufen

‎Schlesinger, Sigmund, Journalist und Schriftsteller (1832-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 27. XI. 1890.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit dem dringenden Ansuchen um Ausleihe zweier Bücher über das Burgtheater: "Ich nehme meine Zuflucht zu Ihnen, weil unseliger Weise ein Theil meiner Bücher [...] verpackt worden ist u. darunter Laube's 'Burgtheater' [...] die ich momentan beide nur auf eine Stunde brauchen würde [...]". - Mit leichtem Tintenabklatsch am Gegenblatt.‎

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€ 170,00 Kaufen

‎Schlesinger, Sigmund, Journalist und Schriftsteller (1832-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., [1893].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit der Absage einer Einladung aus gesundheitlichen Gründen: "Es ist gegen die vermaledeite Grippe nicht anzukämpfen - ich muß ins Bett, um zu schwitzen, denn die Brust- und Athembeschwerung wird immer drückender [...]". - Mit alter Notiz in blauer Tinte "Beil. 2/3 93" und leichten Tintenwischern.‎

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€ 160,00 Kaufen

‎Schlesinger, Sigmund, Journalist und Schriftsteller (1832-1918).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., [1893].‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Freund mit Zustimmung und einem Auftrag: "Auch meiner Ansicht nur das Passendste, wenn der junge Graf die Güte hätte, heute auch mit einer Karte an ihn die Perlen an Girardi & Buch & Perlen an die Biedermann zu schicken [...]". - Mit alter Notiz in blauer Tinte "8/3 93"‎

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€ 140,00 Kaufen

‎Schlögl, Friedrich, Schriftsteller (1821-1892).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 24. III. 1879.‎

‎¾ S. 8vo. Dem Autographensammler Herrn Alexander Hesse in Graz gewidmet: "Sie besitzen bereits eine Autographen-Sammlung von 'Koryphäen' / Und laden mich auch nun ein? / Vermutlich beginnen Sie nun eine von literarischen Pygmäen? / Nun wohl, da gehör' ich hinein! [...]". - Mit kleinen Spuren alter Montage verso.‎

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€ 140,00 Kaufen

‎Schlögl, Friedrich, Schriftsteller (1821-1892).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 30. IX. 1879.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 12mo. An einen Herrn Graf. Den Besuch müsse der Reiserückkehrer Schlögl auf den Folgetag verschieben: "Ich habe nur noch so viel Kraft, um beim Kappel ein Sechzehntl Marillen zu trinken, worauf ich nachhause eile, um endlich in einem menschlichen Bette menschlich zu schlafen [...]". - Leicht gebräunt und mit Spuren alter Faltung verso.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Schlögl, Friedrich, Schriftsteller (1821-1892).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Bad Einöd, 11. IX. 1880.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Schriftsteller Gustav Ressel in Wien zu Schlögls gesundheitlichen Problemen und mit der Bitte, keine Manuskripte zuzusenden: "Ich bin wie gesagt, sehr unwohl, also auch nervös u. hätte kein unbefangenes Urtheil. Weiters lasse ich mir die Correctur u. Revision meines neuen, demnächst erscheinen Buchs hieher nachsenden, u. habe demnach anstrengende u. aufreibende Arbeit in Hülle u Fülle [...]". - Mit Ausschnitt der Briefmarke (geringfügiger Textverlust) und einem kleinen Randeinriss; leicht angestaubt.‎

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€ 140,00 Kaufen

‎Schlönbach, Karl Arnold, Dichter und Redakteur (1807-1866).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Leipzig, 23. IX. 1852.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An die Schauspielerin Amalie Haizinger (1796-1869), Gattin des Opernsängers Anton Haizinger, bezüglich einer biographischen Abhandlung über die Familie: "Dazu fehlen mir aber die Datas von der Zeit von wo Sie nach Wien abgingen. Haben Sie die Güte, mir solche mitzutheilen [...] Nothwendig sind mir auch Notizen über Ihre Frln. Töchter Louise und Adolphine [...]". - Papierbedingt leicht gebräunt. Mit Empfängervermerk.‎

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€ 280,00 Kaufen

‎Schlösser, Rudolf, Germanist und Vorstand des Goethe-Archivs in Weimar (1867-1920).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Jena, 14. IV. 1903.‎

‎7½ SS. auf 2 Doppelbll. 8vo. An den Musikwissenschaftler und Wagnerbiographen Richard Batka mit Überlegungen zur Wagnerforschung, zum Bayreuther Operngeschehen, insbesondere zum Parzifal und zum Verkauf der Parzifal-Partitur an Schott, da er die Gründe dazu von Hans von Wolzogen (1848-1938) erfahren habe. Der Übersetzer der Werke Wagners ins Englische, W. Ashton Ellis (1852-1919), habe ihm, Schlösser, den dritten Band der englischen Ausgabe von Carl Friedrich Glasenapp (1847-1915) geschickt, zu welcher Schlösser Kritik äußert. Zuletzt mit der Bitte, den Publizisten Ferdinand Avenarius (1856-1923) zu fragen, ob der Satz des Wortes "Gobineau" der Druckerei wirklich so schwer falle: "Die Frage nach dem ideellen und dem künstlerischen Wert des Parzifal fällt daher für mich vollkommen in Eins zusammen. Ob diese Weltanschauung auch die meine ist, steht auf einem andern Blatt. Das hat Nietzsche, der in vielem eben doch zeitlebens ein deutscher Professor geblieben ist, verkannt und damit endloses Unheil angerichtet [...]".‎

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€ 650,00 Kaufen

‎Schmid, Hermann von, Schriftsteller (1815-1880).‎

‎Eigenh. Brief mit U. München, 17. XI. 1879.‎

‎2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Veranstalter zur Aufführung eines Beethoven-Benefizkonzerts in Augsburg bezüglich der Tantiemen und der rechtlichen Genehmigung, die bei Carl von Ledebur (1840-1913) einzuholen wären. Schmid bekundet sein Interesse, selbst dem Konzert beizuwohnen: "Ich schreibe nach L. man soll Ihnen dieselben Bedingungen machen wie Hr. Rothhammer in Nürnberg, der B. ebenfalls als Benefice gab u. sich hinterher eigens über die ihm gemachten günstigen Bedingungen bedankte [...]". - Leicht angestaubt verso.‎

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€ 220,00 Kaufen

‎Schmidt, August, Musikschriftsteller (1808-1891).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 13. XII. 1839.‎

‎1½ SS. 4to. Begründet Johann Gabriel Seidl (1804-75) die Zurückweisung der Novelle "Juana" für den ersten Jahrgang des Musikalisches Albumblatts "Orpheus", da schon Ähnliches von Franz von Dingelstedt (1814-1881) gebracht werde, sowie mit Dank für "ausgezeichnete metrische Beiträge", die darin erscheinen werden: "Sind Sie überzeugt, daß es mir noch überdieß leid thut diesen Aufsatz nicht aufnehmen zu können, weil ich so gerne Ihren Namen, als den eines Prosaisten, dem die musikalische Sprache nicht fremd ist, in meinem Buch gehabt hätte [...]". - Mit kl. Randausriss (keine Textberührung). Leicht braunfleckig.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Schmidt, Ferdinand, Volks- und Jugendschriftsteller (1816-1890).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin, 8. II. 1880.‎

‎½ S. Qu.-8vo. "Die Jugend ist des Volkes vornehmster Staatsschatz. Was nützt, was schadet der Jugend? Nach diesen Fragen ihr Leben und Treiben zu regeln, ist heilige Pflicht der erwachsenen Generation [...]". - Mit kleinen Spuren alter Montage verso.‎

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€ 160,00 Kaufen

‎Schmidt, Maximilian, Schriftsteller (1832-1919).‎

‎Postkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎1 Zeile. Qu.-8vo. Mit lithogr. Portraitdruck des Schriftstellers als Schulterstück im Viertelprofil aus der Kollektion "Das grosse Jahrhundert" und lithogr. biogr. Daten.‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Schmidt-Cabanis, Otto Richard, humoristischer Schriftsteller (1838-1903).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Widmung und U. Berlin, August 1882.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. 8vo. In Gedichtform zu zwei Strophen und je vier Zeilen, gewidmet Alexander Hesse in Graz: "In lithographirten Briefen gar / Heischt man jetzt Autographen-Spenden, / Darauf geziemte sich's wohl fürwahr / 'ne Auto-Lithographie zu senden [...]".‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Schmidt-Weissenfels, Eduard, Schriftsteller (1833-1893).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Stuttgart, 4. X. 1887.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An den Redakteur und Schriftsteller Karl Emil Franzos (1848-1904) in Wien. Leider besitze Schmidt-Weissenfels kein Heine-Manuskript: "Es ist ein Irrthum, daß ich irgend welches Manuscript von Heines Hand besitze. Wäre es der Fall, würde ich mir ein Vergnügen machen, Ihnen damit zu dienen [...]". - Mit Ausschnitt der Briefmarke (teilweise Verlust der U.).‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Schnaase, Karl, Kunsthistoriker (1798-1875).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wiesbaden, 9. und 28. II. 1873.‎

‎(4½+3½ =) 8 SS. auf 2 Doppelbll. und Einzelblatt. 8vo. An einen Freund, dass er keine Neuigkeiten von Wilhelm Lübke (1826-93) habe, zur Gestaltung und Organisation eines gemeinsamen Buchprojekts, mit der Schilderung seines Gesundheitszustands, über geplante Besucher, wie Gräfin Stolberg, dass die Tochter des Adressaten herzlich willkommen sei und mit der Frage an den Adressaten als einen "Kenner schwäbischer Alterthümer" zur Eruierung des Meisters des Chors der Heilig-Kreuz-Kirche in Schwäbisch Gmünd, dazu das Blatt einer Liste mit Bibliographien: "Nro. I. unseres Blattes ist mir längst zugekommen; der Aufsatz von Brockhaus ist vortrefflich und ein würdiger Anfand des neuen Jahres [...]" (9. II. 1873); mit der Bitte um einen Holzschnitt: "Ich möchte nämlich sehr gern den Grundriß besagter Kirche für m. VI. Band im Holzschnitt haben. Selbiger Grundriß soll sich nun wirklich bei Laib und Schwarz [dies unterstrichen] vorfinden, aber nicht [dies unterstrichen], wie Sie in leider gesucht in der Zeitschrift: Kirchenschmuck [dies unterstrichen], sondern in einem kleinen Werke [...]" (28. II. 1873). - Ein Gegenblatt beschnitten und das lila Briefpapier teilweise leicht ausgeblichen.‎

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€ 280,00 Kaufen

‎Schnabel, Ernst, Schriftsteller und Pionier des Radio-Features (1913-1986).‎

‎Eigenh. Manuskript "Vorwort zu 'Ein Tag wie morgen'" mit Paraphe ("E. S.") und eh. Briefkarte mit U. Berlin, 28. VII. 1970.‎

‎(4¼+1 =) 5¼ SS. auf 5 Bll. Qu.-8vo und Qu.-12mo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf in Bonn zu dem übersendeten Manuskript: "Es tut mir leid, dass Sie auf Antwort so lange haben warten müssen, aber ich war nicht in Deutschland. Hier ist ein kleines Ms. [...]". - Die Briefkarte mit gedr. Briefkopf, das Manuskript mit Lochspur und zahlreichen eh. Korrekturen. Beiliegend Schnabels Buch "Ein Tag wie morgen" (Studio Frankfurt, 1952, 55 SS., 8vo).‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Schneider, Josepha (José Arno) Baronin, k. k. Stiftsdame des adeligen Damenstiftes in Hall in Tirol und Schriftstellerin (1850-1909).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, April 1909.‎

‎¾ S. und 3 Zeilen. Qu.-8vo. An Hedwig Czermak, geb. Baronin Lilienau (1818-1938), mit Dank für die Teilnahme an der Beerdigung ihrer Mutter: "Danke [...] noch ganz besonders für Ihre lieben Besuche bei meiner geliebten Mutter für Ihre Anwesenheit bei ihrer Einsegnung. In treuer, dankbarer Freundschaft Ihre trostlose José". - Mit schwarzem Trauerrand und lithogr. Dankestext. Leicht braunfleckig.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Schneider, Josepha (José Arno) Baronin, k. k. Stiftsdame des adeligen Damenstiftes in Hall in Tirol und Schriftstellerin (1850-1909).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. ("José"). [Poststempel: Wien, 1904].‎

‎½ S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An Hedwig Czermak, geb. Baronin Lilienau (1818-1938), mit Dank für einen kürzlich zusammen verbrachten Abend: "Da ich nicht dazu komme Ihnen mündl. für den reizenden [dies unterstrichen] Abend bei Ihnen zu danken, tue ichs einstweilen schriftl. u. hoffe demnächst meine [...] Visite abhalten zu können [...]". - Leicht braunfleckig. Postkartendruck anlässlich eines "Kinder-Wohltätigkeitsbazar" im April des Jahres 1904.‎

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€ 280,00 Kaufen

‎Schnitzer, Ignaz, Schriftsteller und Librettist (1839-1921).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Poststempel: Wien], 29. II. 1904.‎

‎½ S. auf Doppelblatt. 8vo. Beiliegend ein Kuvert mit eh. Adresse. An einen B. Winkler in Wien zu einem möglichen Termin, um diesen in musikalischen Angelegenheiten zu beraten: "Mit manigfacher dringlicher Arbeit bin ich bis in die Märzhälfte derart occupiert [...] Wollen Sie nach dieser Zeit [...] bei mir vorsprechen, u. ich werde gern zunächst Ihre Musik anhören, und Ihnen dann so gut ich es vermag mit Rath u. eventuell mit That zur Seite stehen [...]". - Das Kuvert mit stärkeren Tintenwischern.‎

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€ 160,00 Kaufen

‎Schnitzer, Ignaz, Schriftsteller und Librettist (1839-1921).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Empfängervermerk:Wien, 24. II. 1885].‎

‎¾ S. 8vo. An einen Freund bezüglich eines Treffens: "Wir sprechen am Montag über die Sachen. Früher können wir absolut zu keiner einzigen Stunde! [...]". - Mit leichtem Tintenabklatsch und Spuren alter Faltung, leicht angestaubt.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Schobert, Hedwig, Schriftstellerin (1857-1919).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. ("Baronin von Bode"). O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit einer Absage: "Ich kann Ihnen leider keine kleinere Arbeit zum Verlesen zur Verfügung stellen, da ich nur große Romane geschrieben habe, aus denen das Herausgreifen eines Kapitels recht seine Schwierigkeit haben würde [...]".‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Schönaich-Carolath, Emil Prinz zu, Dichterprinz (1852-1908).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. [Poststempel: Haseldorf], 7. IV. 1907.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso. An Anna Huber-Cador (geb. 1857) in Wien mit Dank für Geburtstagsglückwünsche: "[Für das] freundliche Gedenken meines Geburtstages, das mich sehr bewegt hat, dankt Ihnen wärmstens mit guten Wünschen [...]". - Mit Ausschnitt der Briefmarke (Textverlust).‎

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€ 250,00 Kaufen

‎Schönthan von Pernwaldt, Franz, Schauspieler und Schriftsteller (1849-1913).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 9. XI. 1903.‎

‎1½ SS. 8vo. An einen Professor mit einer Absage bezüglich fremder Manuskripte und rechtlicher Schwierigkeiten: "Erfahrungen unangenehmster Art, verbieten mir zwingend, fremde Manuscripte zu lesen; ich muß sogar alle jene Briefe, deren äußere Gestalt vermuthen läßt, daß sie ein Manuscript enthalten, beim Advocaten öffnen lassen, damit mir amtlich bescheinigt werde, ich hätte in jene Manuscripte keinerlei Einblick gethan [...]". - Verlagsstreitigkeiten und Plagiatsvorwürfe zu Schönthans Lustspiel "Kaiserin Theresia" (1903) und dem daraus hervorgehenden Libretto für die Operette "Die Kaiserin" stellten sich als unhaltbar heraus (K. Ploog, Als die Noten laufen lernten [Norderstedt 2019], S. 304). - Mit gedr. Briefkopf. Etwas braunfleckig und mit Spuren alter Faltung verso.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Schönthan von Pernwaldt, Paul, Schriftsteller und Journalist (1853-1905).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, o. D.‎

‎1 S. 8vo. An die Redaktion "Die Zeit" mit zusätzlichem prosaischen Material zur Zeitungsgestaltung: "Ich übersende zur Ergänzung der Seite kleiner Geschichten anbei 3 Blätter, so daß der Raum nun entsprechend ausgefüllt ist. Ich bitte die Kleinigkeiten, die Sie ausgeschaltet haben, bei Gelegenheit an meine Adreße gefäll. retourniren zu wollen [...]". - Mit Vermerken in Blei und Blaustift und einem Randeinriss (ca. 20 mm). Leicht knittrig.‎

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€ 160,00 Kaufen

‎Schönthan von Pernwaldt, Paul, Schriftsteller und Journalist (1853-1905).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎2½ SS. auf Doppelblatt. An seinen Kollegen, den Herausgeber der "schönen blauen Donau", mit der Zusendung neuer Arbeiten: "Ich beklage die Neigung meiner Tinte sich zu verwischen, ich hatte es nicht bemerkt, sonst hätte ich die Stelle corrigirt [...] Ihrer freundl. Einladung Ihnen was Neues für die Bl. Donau anzubieten, entspreche ich sogleich, da ich es sonst wahrscheinlich verbummeln würde [...]". - Papierbedingt leicht gebräunt und leicht angestaubt.‎

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€ 220,00 Kaufen

‎Schrutka von Rechtenstamm, Marianne, Philanthropin und Reiseschriftstellerin (1855-1947).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. [Wien], 1. VI. 1923.‎

‎1 Seite (5 Zeilen). Qu.-12mo (108:61 mm). Beiliegend ein Kuvert mit eh. Adresse. An den Schriftsteller Hans Nüchtern im Namen ihres Gatten mit Glückwünschen: "Dr. E. Schrutka u. [dies hs. gestr.] Rechtenstamm [dies lithogr.] dankt für die freundliche Benachrichtigung und sendet innige Glückwünsche [...]". - Das Kuvert leicht staubfleckig.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Schücking, Levin, Schriftsteller (1814-1883).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Sassenberg, 29. VI. 1879.‎

‎¾ S. Qu.-8vo. "Weil Autographen ich schreiben muß / Und schwer ist es, an allen Tage / Hübsche und geistreiche Dinge sagen - / drum laß ich's bewenden bei freundlichem Gruß! [...]". - Mit kleinen Spuren alter Montage verso.‎

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€ 450,00 Kaufen

‎Schütz, Friedrich, Dichter (1844-1908).‎

‎Quittung mit eigenh. U. Wien, 17. X. 1887.‎

‎½ S. Folio. Quittung über 52 Gulden, "welche der Unterzeichnete als Tantieme für das im III.ten Quartal 1887 am K. K. Hofburgtheater zur Aufführung gebrachten Stück "Alte Mädchen" [...] erhalten hat [...]". - Mit Aktenvermerken und Ausschnitt der Wertmarke (Textverlust). Papierbedingt leicht gebräunt.‎

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€ 280,00 Kaufen

‎Schullern, Heinrich, Rt. von und zu Schrattenhofen, Schriftsteller und Militärarzt (1865-1955).‎

‎Eigenh. Visitenkarte. Innsbruck, [nach 1918].‎

‎1 S. Großes Visitkartenformat (115:72 mm). An einen Kollegen: "Hoffe, dass beifolgende Zeilen der Erinnerung, die ich eben ad hoc niederschrieben habe, Ihrem freundlichen Wunsche entsprechen. Honorar überlasse ich ganz Ihrem werten Ermessen [...]". - Auf lithogr. Visitkarte verso.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Schulze, Ernst, Dichter (1789-1817).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Seinem Freund Fritz gewidmet: "Rosen auf den Weg gestreut / Und des Harms vergessen / Eine kleinen Spanne Zeit / Ward uns zugemessen. / Erinnere dich hiebey lieber Fritz, an deinen Freund [...]". - Nach einem Blutsturz im November 1816 erhoffte sich Schulze noch Erholung und wollte im Frühling 1817 eine Lehrtätigkeit an der Universität aufnehmen, doch sein Gesundheitszustand verschlechterte sich zunehmend.‎

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€ 4.500,00 Kaufen

‎Schulze, Friedrich August (Ps. Friedrich Laun), Unterhaltungsschriftsteller (1770-1849).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Dresden, 10. V. 1825.‎

‎1 S. 4to. An einen Freund nach seiner Rückkehr von Leipzig mit der humorvollen Beschwerde über einen zu spät erhaltenen Brief: "Um Gotteswillen schicken Sie mir nicht wieder mit einer, weit mehr als schurckenartigen Gelegenheit, gleich dieser einen Brief, weil ich dann bei dem besten Willen Ihren Wünschen Genüge zu leisten, solches in den meisten Fällen ausser Stande seyn würde [...] Schon im Begriff nach meinem Abschreiber zu schicken, den ich vor meiner Abreise nach Leipzig eine Novelle zu copiren gab, fällt mein Blick auf einmal auf Ihren werthen Brief u. ich sehe, zu meinem Schrecken, daß, der Termin der Einsendung schon vor zwei Monaten [dies unterstrichen] verstrichen ist [...]". - Mit mehreren Randeinrissen (bis zu 20 mm), leicht stockfleckig und in den Rändern knittrig. Papierbedingt leicht gebräunt.‎

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€ 650,00 Kaufen

‎Schumacher, Andreas, Schriftsteller, Journalist und Übersetzer (1803-1868).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 29. III. 1829.‎

‎¾ S. 4to. An einen Adam zu dem verspäteten Erhalt einer Anfrage: "Da ich Ihr werthes Einladungsschreiben erst am 29ten erhielt, war es unmöglich Ihnen bis Ende März mehr als diesen anspruchlosen Scherz zu überschicken. Mögen Sie auch in diesem geringen Beitrag nicht verkennen daß ich Ihnen mit Bereitwilligkeit zu dienen suchte [...]".‎

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€ 500,00 Kaufen

‎Schuselka, Franz, Politiker und Schriftsteller (1811-1886).‎

‎"Die Verlobung". Eigenh. Manuskript mit Namenszug im Titel und U. O. O. u. D., [1841].‎

‎15¼ SS. auf 4 Doppelbll. Folio. Fadengeheftet. Der erste Teil dieser Erzählung wurde am 9. II. 1841 im Prager Unterhaltungsblatt "Bohemia" veröffentlicht. - Der Jurist Schuselka war einer der bekanntesten österreichischen Persönlichkeiten der Märzrevolution 1848. Ab 1839 hatte er, "der schon seit seiner Studentenzeit journalistisch tätig war, die Laufbahn eines freien Schriftstellers [ergriffen], vorerst v. a. als Mitarbeiter bei Zeitungen. Zu Beginn der 40er Jahre wandte er sich ganz der politischen Publizistik zu [...] Schuselka zählte im Vormärz wegen der polemischen Schärfe seiner gegen die Politik Metternichs und gegen die nichtddeutschen Nationalitäten des Habsburgerreiches gerichteten Schriften zu den bekanntesten liberalen Schriftstellern" (ÖBL XI, 380). Als Vertreter der großdeutschen Linken spielte er seine bedeutendste Rolle im Wiener Oktoberaufstand von 1848, wo er an der Spitze des Sicherheitsausschusses stand. Nach der Übergabe Wiens ging er nach Kremsier, wo er im Reichstag der Führer der Opposition wurde. 1850 wurde er nach seiner Rückkehr aus Wien ausgewiesen. - Mit eh. Korrekturen und Tilgungen. Teilweise etwas braun- und leicht stockfleckig.‎

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€ 450,00 Kaufen

‎Schwab, Gustav, Schriftsteller (1792-1850).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. und eigenh. Gedicht mit U. Stuttgart, 2. XI. 1945.‎

‎1½ SS. Qu.-8vo. Ein Gedicht in Erinnerung an "unvergessliche Stunden in Wien und Schönbrunn": "Am 19. Juli 1845 während wir in Schönbrunn mit der verehrten Besitzerin diese Stammbuchs in sorglosen, heiteren Gesprächen durch die friedlichen Alleen wandelten, wüthete in New York, wo unser jüngerer Sohn Kaufmann ist, ein fürchterlicher Brand der 340 Häuser versehrte [...]". - Verso das Gedicht Schwabs "Zu Schiffers Braut von Messina. 1833" in leichter Abwandlung: "Geduldet wird der Sänger müßig Volk noch stets, / Und noch nicht ganz in dieser sorgenvollen Welt / Verpönt und ausgestoßen ist Sorglosigkeit... / Wer schwer am Reisebündel durch den grünen Wald / Im Schweiße trägt, wer seiner Güter volle Fracht / Zwölfspännig in der Bäume Schatten fortbewegt, wer mit dem Wagen fliegend kaum die Zweige streift [...]". - Mit Spuren alter Montage verso. Vgl. Schwab, Gesammelte Gedichte (Berlin 2017), S. 141.‎

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‎Schwartz, Marie Esperance von, Schriftstellerin (1818-1899).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Coburg], 2. VIII. (o. J.).‎

‎1 S. 8vo. An einen Herrn Doktor, den Schwartz unbedingt noch während ihrer Zeit in Coburg treffen möchte: "Drum muß ich morgen schon fort ich bin mit meinem Sohne & mit der Schwägerin m.r Schwester hier hätte Sie so gern gesehen und gesprochen. Ich erwarte Sie morgen von 9 bis 10 Uhr da ich um 10 mit den Meinigen nach der Veste soll [...]". - Mit einem kleinen Randeinriss und leichtem Tintenabklatsch.‎

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‎Schwedhelm, Karl, Literaturjournalist, Schriftsteller und Herausgeber (1915-1988).‎

‎Eigenh. Brief mit U., eh. Manuskript und gedr. Gedichtband "Carthago" mit eh. U. Winnenden, 28. IV. 1970.‎

‎(¾+1 =) 1¾ SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo und 4to. 20 SS. Bedruckte Broschur. Klammergeheftet. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf in Esslingen zur Übersendung einer Übersetzung aus Edouard Glissants Gedichtband "Carthago": "Meine Prosaarbeiten schreibe ich mithilfe eingehender handschriftlicher Notizen, die für Sie wertlos wären, mit der Maschine. So kann ich Ihnen nur einen lyrischen Text geben, die Übersetzung eines farbigen Dichters aus Martinique, Edouard Glissant, den ich aus dem Französischen übersetzt habe [...]". Die Unterschrift auf der Titelrückseite im Gedichtband mit Neujahrswünschen (1963). - Mit gedr. Briefkopf, die Manuskriptseite mit gedr. Briefkopf verso und Lochspur. Der Gedichtband leicht wasser- und braunfleckig und mit einer Notiz in Bleistift auf dem Titel.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Schwedhelm, Karl, Schriftsteller und Herausgeber (1915-1988).‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. Steinkirchen, 20. XI. 1985.‎

‎1½ SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf in Waiblingen mit Dank für einen übersandten Briefwechsel zwischen Gottfried Benn und dem NS-Widerstandkämpfer und Journalisten Rudolf Pechel (1886-1962): "Obwohl beide Preußen waren (Pechel einstiger Marineoffizier) und durch Herkunft und Erziehung Korrektheit und Selbstdisziplin zu ihren Wesenseigenschaften gehörten, unterschieden sie sich doch erheblich im Naturell. Die Verleihung des Büchner-Preises war von Pechels Seite her eine Handreichung, wenngleich eine ehrliche, über einen Graben, der zuvor bestanden hatte [...]". - Rufs Erinnerungsband "Begegnungen mit Gottfried Benn" zu Benns 100. Geburtstag erschien im Jahr darauf in der Edition Rarissima (Taunusstein).‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Scribe, Eugène, französischer Dramatiker und Librettist (1791-1861).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse verso (Faltbrief). Übersendet dem Opern- und Balletkomponisten Adolphe Adam (1803-56) Couplets zur Bearbeitung. - Auf Briefpapier mit gepr. Initialen.‎

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‎Seghers, Anna, Schriftstellerin (1900-1983).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. [Poststempel: Berlin], 8. IV. 1970.‎

‎Ca. ¼ S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. An den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf in Esslingen: "Mit bestem Gruss [...]". - Mit gedr. Briefkopf. Beiliegend ein Verlagsprospekt.‎

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‎Shaw, George Bernard, playwright and political activist (1856-1950).‎

‎Autograph envelope. [Postmark: St. Albans, 18 April 1947].‎

‎131 x 80 mm. To the wife of Adolphus Knopf in New York City. - Slightly torn when opened.‎

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‎Silberstein, August, Schriftsteller und Revolutionär (1827-1900).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. 8vo. An ein namentlich nicht genanntes Fräulein: "Recht sehr danke ich Ihnen für die freundliche Aufmerksamkeit u. das zarte Gedenken. Ihre Zeilen erreichten mich in Salzburg, wo ich bereits seit Mitte der Woche im prächtigsten Wetter - in einem wahren Frühlingsübergange zwischen Schnee u. Blüthen - weile. Es freut mich recht sehr, dass Sie u. Maria sich an einem recht erquicklichen Erholungspunkte wohlbefinden u. zeichne ergeben, aufmerksam gehegt von so viel liebevollem Mitempfinden [...]". - 1848 schloss sich Silberstein der Akademischen Legion an und engagierte sich mit seinem Satiremagazin "Leuchtkugeln" für die Revolution, nach deren Scheitern er 1851 nach Deutschland floh. 1854 zurückgekehrt, wurde er vom Kriegsgericht zu fünfjähriger Festungshaft auf dem Spielberg verurteilt, jedoch nach zwei Jahren amnestiert. Silberstein schrieb Geschichten über das Dorfleben sowie populäre Fabelsammlungen; seine Gedichte beeinflussten Zeitgenossen wie Peter Rosegger.‎

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‎Spindler, Carl, Schriftsteller (1796-1855).‎

‎"Der große Unbekannte. Ein Scherz". Eigenh. Manuskript mit U. O. O., 1828.‎

‎28 SS. auf 7 Doppelbll. Folio (ca. 220:340 mm). Die burleske Erzählung "Der große Unbekannte", eine Parodie auf die Verehrung Sir Walter Scotts, erschien nicht (wie am Titel vermerkt) im "Taschenbuch [für Liebe und Freundschaft]", sondern in der "Penelope für 1829" sowie in Band 3 der Erzählungen und Novellen "Je länger, je lieber" (München 1830): "Die Sonne stand im Mittage, und glänzte so herrlich, als sie in des Oktobers Hälfte nur zu thun vermag. So heiter es nun auch in den Gassen des Städtchens Miffelstein war, so einsam war es ebenfalls darinnen. Sie schienen ausgestorben, und der rüstige Wanderer, der gerade die etwas steile Hauptstraße heranstieg, sah sich überrascht nach allen Seiten um, ohne an den Fenstern ein freundlich neugieriges Mädchengesicht zu erspähen. Kopfschüttelnd schritt er weiter, und ohne zu zögern, wie prüfende Fremde wohl zu thun pflegen, in gerader Richtung auf den großen Gasthof zu, der an dem Marktplatz seine Pforte einladend offen hielt. Wie ein alter Bekannter betrat der Reisende die Treppe, die links unter dem Thorweg nach der Gaststube führt, und öffnete rasch die Thüre. Ein Aufwärter, welcher lesend am Schenktische saß, bewillkommte mit einem leichten Kopfnicken, ohne sich weiter stören zu lassen, den Gast in dem einsamen Tafelzimmer. Grüß' Dich Gott, Alter! sprach der Wanderer fröhlich, den eleganten Tornister abwerfend: Bemühe dich nur ein Bischen von Deinem Sitze. Ich bin kein Schneider, kein Handschuhmacher, wohl aber der verschollene Alexis, und will mir's in Onkels Hause bequem seyn lassen. Mit einem 'Ach!' der Ueberraschung fuhr der Alte vom Stuhle auf und schüttelte die Hand des Unerwarteten [...]". - Der hochproduktive Spindler zählte zwischen 1830 und 1860 zu den populärsten Unterhaltungsschriftstellern Deutschlands. Von späteren Literaturhistorikern weitgehend vergessen, machte erst Arno Schmidt 1974 wieder auf den "federfixe[n] Mann" (ADB) aufmerksam. - Mit kleinen Randläsuren; etwas angestaubt. Goedeke X, 357, Nr. 21 ("Eigenhänd. Hs.", 1908 nachgewiesen in List & Franckes Lager-Verz. Nr. 401).‎

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‎Staël-Holstein, Anne, Schriftstellerin und Philosophin (1766-1817).‎

‎Eigenh. Brief. St. Petersburg, 2. IX. [1812].‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse verso. An den deutschen Arzt Dr. Renner, der sie nach Russland begleitet und ihr die dortigen Mühen erleichtert hatte, über ihre bevorstehende Abreise nach Schweden, wo sie den Winter verbringen werde, in der Hoffnung, seine Geschäfte würden ihn einmal dorthin führen, mit Grüßen an ihren gemeinsamen Freund Monsieur de Villez sowie mit dem Ausdruck der Ungewissheit bezüglich ihrer Rückkehr: "Je ne veux pas sortir de la russie, mon cher Docteur, sans me rappeller au souvenir de celui avec lequel j'y suis entrée et qui m'en a tant adouci les peines je vais passer l'hyver en suède [!] et c'est à Stockholm à présent qu'il faut m'écrire je voudrais bien que vos affaires vous y attirassent pendant ce tems car je ne cesserai jamais de vous être attachée. Dites à Mr. de Villez qu'il m'a pris l'ame et que je l'ai regretté au bout de quatre jours comme si vous étiez d'anciers amis - adieu adieu [...] quand reviendrai-je? [...]". - Staël brach im Mai 1812 zu einer Reise auf, die sie offenbar als Propagandamission gegen Napoleon verstand, der gerade auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt war. Sie gelangte über Österreich nach Russland, das während ihres Aufenthalts von Napoleonischen Truppen überfallen wurde. Als Mitteleuropa sich daraufhin in einen Kriegsschauplatz verwandelte, ging sie ins neutrale Schweden, in dessen Armee ihr Sohn Albert Offizier geworden war. Hier verbrachte sie als Gast des Kronprinzen Karl Johann den Winter und versuchte, gegen Napoleon Stimmung zu machen. - Mit kleinen Ausrissen im Gegenblatt durch Siegelbruch.‎

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‎Stelzhamer, Franz, Dichter (1802-1874).‎

‎"D' Sechzga-Tanz". Eigenh. Manuskript mit U. O. O., [1862].‎

‎Titel, 6 Zeilen Motto und 30 Strophen zu je 4 Zeilen auf 8 SS. (= 4 Bll.) Kl.-4to. Humorig-besinnliche Verse in oberösterreichischer Mundart: "Nöt Nacht und Tag, / Nöt Winter u. Summe, / Na, Müh u. Plag, / Und Nauth u. Kumma, / Dö gehn mit'n Menschen ins Gricht / Und aichént iehm d'Jahr áfs Gsicht [...]". - Mit kleinen Randläsuren.‎

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‎Stelzhamer, Franz, Dichter (1802-1874).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.‎

‎1 S. auf doppelblatt. 8vo. An die Buchhandlung Tendler & Comp. in Wien: "Da Sie so gütig waren Freund Castellis Briefchen dem Ihrigen beizuschließen, so erlaube ich mir hier dasselbe. Wie der seinige ist auch der meinige offen. Wenn Sie sich Zeit nahmen und nehmen zu lesen, so sind Sie auch Ihrerseits über Vieles aufgeschlossen. Was Sie in Ihrem letzten Schreiben mir aus dem meinigen als 'Leidenschaftlichen Angriff' bezeichneten ist nur 'gesteigerter Humor' meine Verehrtesten; denn es ist doch wahrlich ein erhabener Spaß in äußerster Geldverlegenheit statt wohlverdientem Gelde eine verschimmelte Forderung zu erhalten!! Wenn Freund C. die Novelle nicht abdrucken sollte, so bin ich leider für den Augenblick | Ihr | Schuldner […]"..‎

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‎Stelzhamer, Franz, Dichter (1802-1874).‎

‎"Ostern". Eigenh. Manuskript mit U. O. O. u. D.‎

‎Titel und 4 Strophen zu je vier Zeilen auf 1 S. 8vo. Mit einer Beilage (s. u.). Leicht abgewandelte Zeilen aus seinem "Osterlied" (1835): "Wenn die rothen Ostern kamen, / Und der Heiland auferstand, / Weckt er auch aus ihrem Schlummer / Unsre Welt mit sanfter Hand. / Weckt sie, grüßet u. liebkost sie. / Bis ihr Mund u. Wangen roth, / Und ins Ohr flößt er die Worte: / Vor mir fleuchen Nacht u. Tod! […]". - Beiliegend ein eigenh. Brief mit U. seiner Witwe Therese, datiert Ried im Innkreis, 9. XI. 1881, an den Grazer Autographensammler Alexander Hesse: "Wenn beiliegendes Blättchen Ihrem Wunsche entspricht, so gereicht es mir zur herzlichen Freude, wie immer wenn ich meines Mannes theures Andenken bei Freunden u. Verehrern gewahrt u. erhalten finde [...]". Stelzhamers Zeilen auf Briefpapier mit gepr. Monogrammvignette und Hesses Sammelvermerk verso.‎

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‎Storz, Gerhard, Schriftsteller, Literaturwissenschaftler, Kultusminister (1898-1983).‎

‎"Von den Schwierigkeiten, die Welt ins Buch zu bringen". Typoskriptauszug mit eigenh. Titel und zahlreichen eh. Korrekturen und eh. Manuskript. [Poststempel: Leonberg, 29. IV. 1970].‎

‎(1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. Der Typoskriptauszug schildert eine Erinnerung aus Kindertagen: "In einem Haus, wohin ich über Land manchmal zu Besuch mitgenommen wurde, gab es ein Buch. Ich bekam es, das wußte ich, sobald ich am Tisch Langeweile zeigte [...]". Das Manuskript mit Ausführungen zu Gottfried Benns Dinggedicht "Henri Matisse: Asphodèles": "So wird die Bennsche Strophe kaum als eine Interpretation des Matisse zu nehmen sein; vielmehr als der Fall des Aufnehmens eines Motivs, einer Um- und Neuschöpfung [...]". - Beides übersendet an den Mediziner und Autographensammler Joachim Ruf in Esslingen, der 1986 einen Gedenkband "Begegnungen mit Gottfried Benn" zu Benns 100. Geburtstag in der "Edition Rarissima" (Taunusstein) herausbringen sollte.‎

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