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‎Le Borne, Fernand, Komponist und Musikkritiker (1862-1929)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Paris, 28. X. 1913 bzw. ohne Jahr, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 Seiten.‎

‎An den Komponisten René Lenormand (1846-1932). - I. Bittet um Aufklärung eines Missverständnisses. Lenormand hatte ihm vor zwei Jahren angeboten, bei einer der Matineen an der Sorbonne den Prolog seiner 1907 erstmals aufgeführten Oper "La Catalane" auzuführen. - II. Empfehlung von zwei jungen Sängerinnen. - Patentbrief.‎

Referenz des Buchhändlers : 50941

‎Lazzari, Sylvio, französischer Komponist (1857-1944)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. Fouesnant, 30. VII. 1921, 1 Seite.‎

‎An den Konzertagenten Dandelot mit der Bitte um die aktuelle Adresse von Jacques Thibaud. - Lazzari studierte am Pariser Konservatorium bei Ernest Guiraud und Charles Gounod. Von Ernest Chausson und César Franck ermutigt, bei dem er auch Unterricht nahm, ließ sich Lazzari in Frankreich nieder. Er bekleidete verschiedene offizielle Ämter, einschließlich das des Präsidenten der Wagner-Gesellschaft (ab 1894) und des Chorleiters an der Opéra de Monte Carlo. 1894 wurde er für sein Werk mit dem Ritterkreuz der Ehrenlegion ausgezeichnet.‎

Referenz des Buchhändlers : 50824

‎Lauri-Volpi, Giacomo, Sänger, Tenor (1892-1979)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U., 2 eigenh. Postkarten mit U. sowie eigenh. beschriftete Visitenkarte.‎

‎o.J. Burjasot (Valencia), 15. IV. bis 16. XII. 1970, Verschied. Formate. Zus. ca. 7 Seiten. Mit 3 Umschlägen.‎

‎Italienisch an den Pianisten Pietro Spada (geb. 1935) in Bloomington und Rom. - Zwei schöne inhaltsreiche Briefe sowie Karten mit kurzen Mitteilungen, eine mit Rollenbild als "Othello" (Scala 1941-42). - Lauri-Volpi war einer der größten Tenöre seiner Zeit und sang alle schwierigen Tenorpartien vom Belcanto bis zum Verismo. Mit achtzig Jahren nahm er noch eine Platte mit Opernarien auf.‎

Referenz des Buchhändlers : 50934

‎Lehmann, Wilhelm, Schriftsteller (1882-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Eckernförde, 20. XI. 1960, Fol. 1 Seite. Mit Umschlag. Gelocht.‎

‎An Viktor von Marnitz (1890-1960) in Marburg (Lahn) wegen einer Lesung im Februar 1961: "Falls es Ihnen gelänge, zu gleicher Zeit eine nahe gelegene Stadt für eine Vorlesung zu interessieren, so wäre das recht schön." - Kalligraphisch schöner Brief.‎

Referenz des Buchhändlers : 43234

‎Lenard, Alexander, Schriftsteller, Maler, Musiker (1910-1972)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Blumenau in Brasilien, 9. VII. 1971, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An eine Dame mit Dank für deren Brief, über seinen Gesundheitszustand und seinen Rückzug aus der Welt der Literatur und das Übersetzen: "Der Schriftsteller, der nicht anno Hitler und Goebbels umgebracht wurde, lobt sicher heute die gute-alte Zeit, in der ein Autor, ob jung oder alt, ob gelähmt und arbeitsunfähig nicht zu einer Geldstrafe = Wertzuwachssteuer von 35+3% verurteilt war! - Man bot mir jetzt für ein Taschenbuch 12 Pfennig minus dieser Steuer pro Exemplar! Da könnte ein Schriftstellerverband schon sorgen, dass ein Autor nicht um so viel mehr Steuer zahlen muss (der Verleger ist der Büttel, der einkassiert!) als ein Schnapshändler! Ich bin, wie gesagt, alt und sehr krank. Ich mache es mir einfach: ich schreibe nicht mehr [...]" - Lenard emigrierte 1938 aus Österreich nach Italien und 1951 nach Brasilien. - Sehr selten.‎

Referenz des Buchhändlers : 43236

‎Lehmann, Wilhelm, Schriftsteller (1882-1968)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Eckernförde, 31. I. 1967, Fol. 2 Seiten. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An Dr. Günter Rebing in Würzburg: "[...] meine Kräfte sind gerade nicht so sehr 'beisammen'. Darum heute nur: Ihr Besuch war mir eine Freude [...] mündlich erledigt sich schnell, was sonst ein ganzes Buch erfordern würde. Zu meinem 85. Geburtstag erscheint noch eine neue Gedichtsammlung 'Sichtbare Zeit' [...] Was Ihnen dunkel ist, löst sich leicht auf: [... Lehmann gibt im Anschluss Erklärungen zu sechs Stellen seiner Gedichte ...] S. 244: warum 'Zu zweien' (Pas de deux)? Weil Dauer und Wechsel als ewiges Paar unser Dasein konstituieren, ein erregendes Duett [...] Ich finde in Ihrer Darstellung charakteristische Merkmale meiner Dichtung glücklich und treffend ver- und aufgezeichnet."‎

Referenz des Buchhändlers : 42102

‎Lewinsky, Josef, Schauspieler (1835-1907)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 28. VI. 1883, 8°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An eine Freundin mit Dank für Glückwünsche und Geschenke sowie einen Besuch in ihrem Elternhaus: "[...] Wir Burgschauspieler arbeiten seit 14 Tagen auf der Galeere, sonst Opernhaus genannt. In zwei Tagen hat die Qual ein Ende [...]" Über eine Reise nach Kassel, Kiel und Kopenhagen. - Fälzchenspuren.‎

Referenz des Buchhändlers : 45077

‎Leistikow, Walter, Maler und Graphiker (1865-1908)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Martinsbrunn bei Meran, 8. XI. 1904, Kl.-4°. 3 Seiten. Doppelblatt. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An die Gattin des Bierbrauers Eugen Thomass, Ella Thomass (geb. Emilie Schoellhorn; 1865-1955) in München mit Dank für Brief und Karte: "[...] Meine Schreibfaulheit entschuldige ich vor mir selber mit der Thatsache, dass ich in wenigen Tagen in München sein werde und Sie dann aufsuchen will. Ich komme diesen Sonntag Abend an (Hotel Vierjahreszeiten) und werde dann antelefonieren lassen, wann Ihnen mein Besuch passt [...] In Berlin müssen Sie uns entschieden aufsuchen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 44817

‎Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Fruthwilen im Thurgau, 20. III. 1982, Fol. 1 Seite.‎

‎An den Sozialfonds der VG Wort mit Dank für eine Zuwendung von 5000.- DM und die Verlängerung der monatlichen Zuwendung von 500.- DM: "[...] Wir atmen auf [...]" - Filzstift. Eingangsstempel.‎

Referenz des Buchhändlers : 44985

‎Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Fruthwilen im Thurgau, 16. IV. 1972 und Weihnachten 1980, Fol. und Qu.-8°. 2 Seiten.‎

‎An Franz Schilling in Hamburg mit Glückwünschen zur Hochzeit und zum neuen Jahr: "[...] Es ist doch gut, auf die langsameren Tage hin einen getreuen Schrittmacher neben sich zu wissen und voraus als glückbringende Galione auf dem schwarzen Meere der Ereignisse [...]" - Rechts oben auf dem Briefbogen montiert ist die Fotokopie einer Meerweibchengraphik von Leip.‎

Referenz des Buchhändlers : 46774

‎Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Eigenh. Gedichtmanuskript (18 Zeilen) mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Fol. 1 Seite.‎

‎"Ohne Hilfe | Ein Erzengel reiste unbekannt, | um überall | das Schlimmste herauszufinden. | Was er fand, | war dreierlei || Der Kommis, | Die Finanzbehörden, | die Pfaffen [...]" - Hübsche Niederschrift.‎

Referenz des Buchhändlers : 46773

‎Lewald-Stahr, Fanny, Schriftstellerin und Frauenrechtlerin (1811-1889)‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Beschriftung.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 5 x 9,5 cm.‎

‎Druck: "Fanny Lewald-Stahr" mit eigenh. Zusage an Frau Konsul Müller, zusammen mit ihrem Mann deren Einladung anzunehmen.‎

Referenz des Buchhändlers : 41373

‎Leissler, Arnold, Maler und Grafiker (1939-2014)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Isernhagen, 10. VIII. 1964, Fol. 1 Seite.‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013) wegen der Übersendung des Autorenexemplars von "La Lune en Rodage II", erwähnt die dokumenta III.‎

Referenz des Buchhändlers : 52792

‎Lehmann, Lilli, Sängerin (1848-1929)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Bad Gastein, 3. V. 1902, 1 Seite.‎

‎An die Redaktion der Allgemeinen Correspondenz: "[...] Leider ist es mir nicht möglich Ihrem Wunsche, über R[ichard] W[agner] zu schreiben, nachzukommen. Ich habe dieses Thema an anderem Orte niedergelegt und ausführlich behandelt [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 46120

‎Legis-Glückselig, Gustav Thormud, Schriftsteller (1806-1867)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Prag, 31. XII. 1854, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Bietet dem Redakteur der "Donau" seine Mitarbeit an. Glückselig, der das Pseudonym Legis benutzte, lebte seit 1847 als freier Schriftsteller in Prag. - Vgl. Goed. XII; Wurzbach XIV, 307 f.; ÖBL II, 12.‎

Referenz des Buchhändlers : 52507

‎Leloir, Luis F., Biochemiker und Nobelpreisträger (1906-1987)‎

‎Karte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 15 x 10 cm. 1 Seite.‎

‎Erhielt 1970 den Nobelpreis für Chemie für seine Entdeckung der Zuckernukleotide und ihre Bedeutung für die Synthese von Kohlenhydraten.‎

Referenz des Buchhändlers : 50660

‎Lee, Tsung-Dao, (geb. 1926) Physiker und Nobelpreisträger‎

‎Karte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort, ohne Jahr, 14,5 x 10 cm. 1 Seite.‎

‎Lee wurde 1957 im Alter von 31 Jahren zusammen mit Chen Ning Yang mit dem Nobelpreis für Physik "für grundlegenden Forschungen über die Gesetze der Parität, die zu wichtigen Entdeckungen über die Elementarteilchen führten", ausgezeichnet und ist damit nach Lawrence Bragg der zweitjüngste Preisträger des Physiknobelpreises.‎

Referenz des Buchhändlers : 50662

‎Lenk, Kaspar Thomas, Grafiker und Bildhauer (1933-2014)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Fellbach, 1. III. 1964, Fol. 1 Seite.‎

‎An den Kunsthändler Carl Laszlo (1923-2013) wegen der verzögerten Zusendung der Auflage einer Radierung.‎

Referenz des Buchhändlers : 52793

‎Lenz, Siegfried, Schriftsteller (1926-2014)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. U. am weißen Unterrand.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-8°..‎

Referenz des Buchhändlers : 52550

‎Lenz, Hermann, Schriftsteller (1913-1998)‎

‎3 masch. Briefe mit eigenh. U. sowie masch. Postkarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Stuttgart, 11. VI. 1971 bis 10. X. 1974, Verschied. Formate. Zus. 4 Seiten..‎

‎An Wolfgang Ignée mit dem Vorschlag eines Artikels über Kasack, Übersendung seiner "Bemerkungen zum Roman", bei Übersetzung eines Handke-Aufsatzes und des Schwanks von den sieben Schwaben sowie über einen Leserbrief: "[...] Auch meine ich, es sei kein Makel, Analphabet zu sein, weil ich selbst 6 Jahre als solcher verbracht habe und diese Zeit mir als die glücklichste meines Lebens erscheint [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 47900

‎Leslie, Henry David, Komponist und Dirigent (1822-1896)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Plansaintffraid, Montgomeryshire, 14. IV. 1880, 8°. 1 Seite. Trauerrand.‎

‎An einen Freund, dessen vor Jahren ausgeliehenes Buch beim Umzug in London wieder aufgetaucht sei. - Leslie machte sich als Chorleiter einen Namen.‎

Referenz des Buchhändlers : 50952

‎Leva, Enrico de, Liedkomponist (1867-1955)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Neapel, 3. II. 1910, Gr.-8°. 5 Seiten. Briefkopf.‎

‎Über seine Lieder, erwähnt Ricordi. - Leva war spezialisiert auf Neapolitanische Lieder: "Iniziò giovanissimo a comporre canzoni napoletane, cui si dedicò per tutto l'arco della sua esistenza e alle quali è legata la sua fama."‎

Referenz des Buchhändlers : 50959

‎Le Fort, Gertrud von, Schriftstellerin (1876-1971)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Oberstdorf, 8. II. 1956 (Poststempel), 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎"Sei geliebt, Liebe, Ewige Liebe, sei ewiglich geliebt! Aus: Hymnen an die Kirche [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 40633

‎Lauterwald, Leopold, Offizier des XIV. Armeekorps in Karlsruhe (1852-?)‎

‎7 eigenh. Briefemit U.‎

‎o.J. Forbach, Stuttgart und Karlsruhe, 22. II. 1882 bis 1. VIII. 1886, Verschied. Formate. Zus. 31 Seiten.‎

‎An seine Frau Malwine in Bad Teinach bei Calw. Lauterwald beschreibt im ersten Brief seine Reise nach Stuttgart per Postkutsche, während der er unerhofft seinen Brudere Otto trifft, der ihm zuruft: "Lebbold, was duscht Du da?" In den anderen Briefen, die wohl aus seiner Militärzeit stammen, beschreibt er mehr oder weniger die Tätigkeit in seiner Freizeit. - Anlage: Brief seiner Frau vom 25. V. 1884, die über ihr Leben ohne ihn berichtet und über den kleinen Sohn Otto. Sie erwähnt einen Grafen von Degenfeld und meint damit wohl den General und Reichstagsabgeordneten Alfred Ludwig von Degenfeld (1816-1888).‎

Referenz des Buchhändlers : 47848

‎Laube, Heinrich, Schriftsteller und Theaterdirektor (1806-1884)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-8°. 1 Seite. Zettel, montiert auf Kartonblatt mit abgerundeten Ecken und oxydiertem Goldschnitt.‎

‎"Nachsicht für Alle u. für Alles [...]" - Ecken gering gestaucht.‎

Referenz des Buchhändlers : 41350

‎Lehmann, Wilhelm, Schriftsteller (1882-1968)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Klein-Wittensee, 30. XI. 1951, Qu.-Kl.-8°. 2 Seiten. Oberrand gelocht.‎

‎An den Schriftsteller und Rundfunkintendanten Friedrich Bischoff in Baden-Baden: "[...] Mich führt der Weg zum PEN in Ihre Gegend. Darf ich mich für eine Aufnahme bei Ihnen melden? Der Donnerstag 7. Dezember wäre mir am liebsten: ich logiere in Darmstadt Hotel Post und wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir dahin einen Aufnahmetermin meldeten. Ich möchte ein Stück einer Autobiographie und einige Gedichte lesen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 47759

‎Laube, Heinrich, Schriftsteller und Theaterdirektor (1806-1884)‎

‎Eigenh. Brieffragment mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎"[...] daß Ihr Gatte keine Enttäuschung erlebt. Dabei handelt es sich nicht nur um gute Übersetzung sondern um Bearbeitung d. h. Umarbeitung. Hier ist vor einigen Jahren eine neue von Halm gewesen und hat nicht reüssiert. Der Stoff ist gar schwer plausibel zu machen [...]" - Beiliegend ein Porträt in Heliogravüre.‎

Referenz des Buchhändlers : 49032

‎Ledderhose, Georg, Pianist (Daten nicht ermittelt)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Colfosco, 28. VIII. 1935, 1 Seite.‎

‎Über Hilfe für einen Kollegen. Ledderhose unterrichtete 1925-33 an der Rheinischen Musikschule.‎

Referenz des Buchhändlers : 50958

‎Lernet-Holenia, Alexander, Schriftsteller (1897-1976)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Wien, 30. I. 1954, 1 Seite. Gelocht.‎

‎An die Lektorin Marguerite Schlüter im Limes Verlag wegen der Veröffentlichung der zweiten Fassung von "Menons Klagen um Diotima" von Friedrich Hölderlin: "Wenn alle 8 Teile zu lang sein sollten, so bringen Sie nur den 1. Teil [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 51575

‎Leisner, Emmi, Sängerin (1885-1958)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Stettin, 9. II. 1926, Gr.-4°. 1/2 Seite.‎

‎Für die Konzertagenten Alfred und Helene Döring in Stettin.‎

Referenz des Buchhändlers : 49272

‎Leopold II.,, Großherzog der Toskana und Erzherzog von Österreich (1797-1870)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Schloss Brandeis an der Elbe in Böhmen, 14. XII. 1861, 4°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Ferdinand von Malaisé (1806.1892) in München, dem er sowohl zur Beförderung wie zur Ernennung zum Erzieher des späteren Königs Ludwig III. sowie seinem Bruder Prinz Leopold von Bayern gratuliert: "[...] In einer Zeit wo es Männer gilt die wissen müssen [...] ist diese Schule so nothwendig [...]" - Leopold dankte am 21. Juli 1859 zu Gunsten seines Sohns Ferdinand IV. aus zweiter Ehe ab. Ferdinand regierte das Großherzogtum jedoch nicht mehr, da sich die Toskana nach einer Volksabstimmung 1860 dem Königreich Sardinien anschloss und damit die Herrschaft des Hauses Habsburg-Lothringen-Toskana endete. 1860 ersteigerte Leopold II. die böhmische Kammerherrschaft Brandeis. Auf Schloss Brandeis lebte er äußerst zurückgezogen. - Schöner Brief.‎

Referenz des Buchhändlers : 49247

‎Le Fort, Gertrud von, Schriftstellerin (1876-1971)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Oberstdorf, 19. VII. 1960, Kl.-Fol. 1 Seite. Gelocht.‎

‎An eine Galerie in Stuttgart: "[...] Mit großer herzlicher Anteilnahme sah ich aus Ihrer freundlichen Buchsendung, daß Sie im Mai das 100 jährige Jubiläum Ihrer Firma gefeiert haben. Bitte erlauben Sie mir, ihnen nachträglich meinen herzlichen Glückwunsch auszusprechen. Ich habe ja selbst nun schon seit Jahren von Ihren schönen geschmackvollen Anerbietungen Freude erlebt und mit ihnen Freude bereiten können! Möchte Ihr Werk weiterhin bestehen zur Beglückung vieler Menschen! [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 49985

‎Lamartine, Alphonse de, Schriftsteller und Politiker (1790-1869)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 13. X. ohne Jahr, 8°. 1 Seite. Mit Umschlag.‎

‎Empfehlungsbrief für einen jungen Mann an Leopold Saval.‎

Referenz des Buchhändlers : 44139

‎Lammasch, Heinrich, Jurist und Politiker (1853-1920)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Wien), 11. IX. 1900, 8°. 2 Seiten.‎

‎An Maximilian Harden mit dem Versprechen, einen Beitrag für die "Zukunft" zu liefern. - Heinrich Lammasch war der letzte Ministerpräsident des k.k. Österreich.‎

Referenz des Buchhändlers : 43725

‎Laube, Heinrich, Schriftsteller und Theaterdirektor (1806-1884)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 9. X. 1876, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An einen Kollegen in Bamberg mit verspätetem Dank: "[...] Ein Theater, welches alle neuen Tage Neues bringen muß [...] mag zur Entschuldigung dienen [...] In Bamberg?! Das liegt mir wie vor der Sündfluth. Ihr Theater aber liegt mir nahe: es war immer eines der besten [...]". - Beiliegend: Laubes Partezettel 1884.‎

Referenz des Buchhändlers : 44836

‎Langert, August, Komponist (1836-1920)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr [1871], Gr.-8°. 2 Seiten.‎

‎An seinen Vertrauten, Herrn Janke in Leipzig: "[...] Haben Sie die Güte und schreiben Sie mir über die nächsten beiden Vorstellungen u. theilen Sie mir überhaupt mit, wann u. wie oft die Oper während der Messe gegeben worden u. wie die Casseraports [...] darüber sind. Ihre Thätigkeit bitte ich fortsetzen zu wollen, wo möglich nach allen Richtungen, denn dies wird für Dornröschen gewiss vortheilhaft sein. Wien u. Berlin worauf es mir jetzt besonders ankommt bitte ich recht gut mit Artikel zu versorgen [...] Berichten Sie mir hauptsächlich darüber wie sich das Publikum der Oper gegenüber verhält, ob es warm geworden, wie die Stimmung und der Applaus ist [...]" Grüßt Eugen Gura. - Langert war Hofkapellmeister in Coburg und ab 1873 in Gotha. Seine Oper "Dornröschen" wurde 1871 in Leipzig uraufgeführt. - Randeinriss.‎

Referenz des Buchhändlers : 44768

‎Laube, Heinrich, Schriftsteller und Theaterdirektor (1806-1884)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 30. X. 1871, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An einen Herrn in Berlin, dem er "alle verlangten Data - Maasse, Farbe der Umgebung etc.." geschickt habe, mit der Bitte um Antwort.‎

Referenz des Buchhändlers : 41372

‎Laube, Heinrich, Schriftsteller und Theaterdirektor (1806-1884)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. "Laube".‎

‎o.J. Wien, 12. IV. 1883, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎"Dem rheinischen Mädchen die Versicherung, daß ich sehr erbaut davon bin, in ihr eine aufmerksame Leserin meiner Schriften entdeckt zu haben [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 41211

‎Langner, Ilse, Schriftstellerin (1899-1987)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-8°. 2 Seiten. Gelocht.‎

‎An Eckart von Naso (1888-1976): "[...] in meine vergnügte Ferienstimmung hinein, schrieb mir mein Mann noch eine so famose Nachricht von Ihnen! - ich bin ganz übermütig vor Freude! - Und obgleich es mir hier unverschämt gut geht und die Gastgeber-Freunde mich herzhaft verwöhnen, möchte ich doch rasch zurückkommen, um mit Ihnen eingehend zu sprechen [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 42659

‎Kutscher, Artur, Theaterwissenschaftler (1878-1960)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U. sowie 2 eigenh. Postkarten mit U.‎

‎o.J. Unterwössen und München, 3. IX. 1949 bis 2. VIII. 1957, Verschied. Formate. Zus. 3 Seiten. Gelocht.‎

‎An Eckart von Naso (1888-1976). Dankt für die Kritik seines "Grundrisses" und wünscht Glück zum neuen Roman. - Die Karten mit Dank und Glückwünschen.‎

Referenz des Buchhändlers : 42658

‎Lampel, Peter Martin, Schriftsteller und Maler (1894-1965)‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U.‎

‎o.J. Hamburg, 1961, 2 Seiten.‎

‎Bittet um Verzeihung wegen möglicher unabsichtlicher Kränkung. - Die Bildseite zeigt ein Gemälde von Lampel.‎

Referenz des Buchhändlers : 43230

‎Lange, Horst, Schriftsteller (1904-1971)‎

‎Eigenh. Bilpostkarte mit U.‎

‎o.J. Fischbachau, 23. XII. 1957, 1 Seite.‎

‎Mit Dank für ein Foto aus Zeiten auf Hiddensee und an der Elbe sowie das Schnee- und Föhnwetter auf der Killeralm bei Fischbachau (auch: Külleralm, Schwaiger- oder Maier-Alm).‎

Referenz des Buchhändlers : 43233

‎Lang, Anton, Passions-Darsteller (1875-1938)‎

‎Eigenh. beschriftete Porträtpostkarte mit U.‎

‎o.J. Oberammergau, 31. X. 1935‎

‎An Hermann Roth (1865-1940) mit Glückwünschen zu dessen 70. Geburtstag.‎

Referenz des Buchhändlers : 46129

‎Landshoff, Ludwig, Dirigent, Bruder von Hedwig Fischer (1874-1941)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 29. VII. 1919, 8°. 2 1/2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Schriftsteller Hermann Roth: "[...] Sie beschämen mich wirklich mit Ihrem schönen Geschenk. Die kleine Mühe war ja nicht der Rede wert. Haben Sie vielen Dank für den prächtigen Krug mit den schönen Rosen. Er wird mir eine angenehme Erinnerung an unser gemeinsames Wirken vom 12. Juli sein [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 46137

‎Langer, Felicia-Amalia, Menschenrechtsaktivistin und Trägerin des alternativen Nobelpreises (geb. 1930)‎

‎Karte mit Porträtfotografie, eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 17. IV. 1993, 10,5 x 15 cm. 1 Seite.‎

‎Die deutsch-israelische Rechtsanwältin und Menschenrechtsaktivistin erhielt 1990 den alternativen Nobelpreis. Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Langer im Juli 2009 löste weger ihrer Haltung zum Nahostkonflikt eine öffentliche Kontroverse aus.‎

Referenz des Buchhändlers : 50713

‎Langer, Rudolf, Schriftsteller (1923-1980)‎

‎11 (5 eigenh.) Briefe und 1 eigenh. Postkarte m. U. "Rudolf Langer", 1 gedrucktes Gedicht mit eigenh. Widmung sowie 14 Gedicht-Typoskripte, davon 2 signiert.‎

‎o.J. Ingolstadt, 1976-1980, Meist Gr.-4°. Zus. ca. 24 S. Mit Umschlägen..‎

‎An Rolf Michaelis, Feuilleton-Redakteur der Zeit. Ausführliche Korrespondenz über Langers Veröffentlichungen in Zeitungen und Büchern, wobei er öfter seine Gedichte selbst interpretiert: "[...] Weil Sie meine Geschichte kennen, in meinem nächsten Gedichtband 'Gleich morgen' aber nur der erste Teil derselben abgedruckt ist, mir jetzt in Goslar vor dem leeren Platz der Schluß erst einfiel, wollte ich Ihnen dieses Gedicht mit dem Titel 'Die Stadt kann nicht gerettet werden' für alle Fälle mitteilen. (Ich bin nicht der Jüngste und Gesündeste). Zuvor aber lesen Sie das einige Tage früher erst roh skizzierte andere Gedicht zu diesem Thema: 'An diesem Tage' - es ist ein tiefer Wesensinhalt meiner gesamten Lyrik, aus diesem Grunderlebnis schöpfe ich die Kraft zum (Gegen-) Schreiben [2.V.1978] [...] Schopenhauer schrieb schon über die mangelhafte praktische Vernunft des Künstlers, der leicht integriert werden könne. Er sagte aber auch, daß alle bedeutende Kunst einer Idee (Plato) folge, die anschaulich zu machen sei, da ihr abstrakte Begriffe wesensfremd seien. Ich glaube daher, daß ich eine feste Vorstellung von meiner 'Theorie' im Gedicht habe und ihr ganz unbewußt gehorche [...]" [30.V.1978]. - Diverse Beilagen, darunter eine Liste von 39 Vorabdrucken seiner Gedichte aus dem Band "Gleich morgen" (1978).‎

Referenz des Buchhändlers : 47695

‎Laband, Paul, Jurist, Staatsrechtslehrer (1838-1918)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Straßburg, 16. I. 1917, 8°. 1 Seite. Doppelblatt. Gelocht.‎

‎An Harald von Hoerschelmann, dem er keinen Beitrag über die Rechtspflege liefern kann.‎

Referenz des Buchhändlers : 53303

‎Lamartine, Alphonse de, Schriftsteller (1790-1869)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An einen Schriftstellerkollegen wegen eines Huldigungsgedichtes: "[...] J'ai lu avec reconnaissance les beaux vers que vous m'avez consacré, votre poësie n'est ici que le luxe de l'amitié aussi j'aime mieux remercier l'ami que le poëte et c'est à lui que j'envoie le tendre et cordiale expression de ma gratitude [...]" - Gering fleckig. - Beiliegend eine Photographie, die möglicherweise den Dichter zeigt.‎

Referenz des Buchhändlers : 40463

‎Langewiesche, Marianne, Schriftstellerin (1908-1979)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Ebenhausen, 16. II. 1979, 2 Seiten.‎

‎An Frau Dr. H. Lackner in Wolfratshausen mit Dank für einen Artikel: "[...] z. Z. macht sich der Krebs wieder madig - bis Dienstag, da wird er entfernt [...]" - Beiliegen: Dieselbe, Masch. Brief mit eigenh. U. sowie masch. Postkarte mit eigenh. U. Ebenda ohne Jahr. - Über eine byzantinische Münze und neue Brillengläser in einem alten Gestell. Hat aus Westafrika Augentropfen mitgebracht.‎

Referenz des Buchhändlers : 42011

‎Kyriss, Ernst, Einbandforscher (1881-1974)‎

‎Eigenh. beschriftete Dankes-Klappkarte mit U.‎

‎o.J. Stuttgart, 4. VII. 1961, Kl.-8°. Doppelblatt. Karton.‎

‎An den Buchhändler Kurt Saucke in Hamburg: "[...] Wie sind die Jahre unserer Bekanntschaft dahingerast! Unser früheres, für ein alleinstehendes Ehepaar unzeitgemäßes Haus verkauften wir vor 6 Jahren, zumal es doch recht unwirtschaftlich war. Zu Ihren schönen Geschäftsräumen darf ich Ihnen gratulieren [...]"‎

Referenz des Buchhändlers : 44646

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