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Number of results : 20,463 (410 Page(s))

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‎Jochum, Eugen, Dirigent (1902-1987)‎

‎3 masch. Briefe mit eigenh. U. sowie eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. München, 10. I. 1956 bis 2. IX. 1977, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981). - I. (10. I. 1956): "[...] In der Anlage gebe ich Ihnen das gewünschte Grußwort zugleich mit meinen allerbesten Wünschen für Ihr neues und - soweit ich vor einigen Monaten in Münster feststellen konnte - architektonisch sehr kühnes Theater! [...]" - II. (10. I. 1956): "Grußwort. Wenn ich dem neuen Theater in Münster meine aufrichtigen Wünsche und Grüsse entbiete, so kommen diese aus einem bewegtem Herzen. Als junger Kapellmeister empfing ich von den Aufführungen des Münsterer Theaters und besonders seiner Händel-Festspiele wichtige Anregungen und unvergessliche Eindrücke [...]" - III. (2. IX. 1977): "[...] Ich habe heute veranlasst, daß zwei Kaufkarten für das Konzert in Köln am 24. 10. auf Deinen Namen zurückgelegt werden und ich hoffe, daß wir uns nach dem Konzert sehen werden [...] Komm halt nach dem Konzert ins Künstlerzimmer, mußt allerdings warten, bis ich 'trocken gelegt' und umgezogen bin!" - IV. Widmungsblatt sowie Porträtphotographie (12 x 8,5 cm) und 2 Beilagen. - Jochum wurde 1949 Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks sowie Gastdirigent an der Bayerischen Staatsoper in München. 1961-64 hatte er zusammen mit Bernard Haitink die Leitung des Amsterdamer Concertgebouworkest inne, leitete 1969-73 die Bamberger Symphoniker und war Gastdirigent an zahlreichen europäischen Häusern‎

Bookseller reference : 36987

‎Halévy, Jacques Fromental, Komponist (1799-1862)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort [Paris], 23. III. 1850, Kl.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Theaterleiter wegen Zuteilung einer guten Loge: "Monsieur, je crains bien d'avoir fait encore quelque bêtise, en d'avoir donné pour ce soir plusieurs petits mots adressés à votre obligeance, quoiqu'il en soie, je vous prie de vouloir bien d'abord, et avant toute autre lettre de moi, une bonne loge, si cela vous est possible, au porteur de ce petit mot, en vous recommandant les autres qu'autant que fait le pourra. Excusez moi, Monsieur, et croyez moi votre tout dévoué F. Halévy."‎

Bookseller reference : 37181

‎Flaischlen, Cäsar, Schriftsteller (1864-1920)‎

‎Eigenh. Brief mit U. (Bleistift).‎

‎o.J. Ohne Ort, 15. XI. 1913, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Redakteur Oscar A. H. Schmitz: "[...] Ich war eben beim Zurechtmachen eines Eilbriefes an Herrn Klingspor, und da kommt Ihr Eilbote. Herzlichen Dank und Gegengrüße. Ich komme gerne [...]"‎

Bookseller reference : 37805

‎Fleckenstein, Günther Werner, Regisseur (1924-?)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Ohne Ort bzw. Göttingen, Dezember 1956 und 15. VII. 1967, 4°. Zus. 3 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981). - I. "[...] Seit Anfang Dezember habe ich gemäß meinem Plan von Gelsenkirchen nach Münster gewechselt, um hier mit Fräulein Gerstung zusammen die wesentlichen Vorarbeiten für das Schauspiel 57/58 und die jetzt laufenden Entscheidungen in Ihrem Sinne zu treffen. Ich möchte, wenn Sie in Kürze zurückkommen, Ihnen mit gutem Gewissen sagen können, dass nichts unversucht blieb, Ihre Unterweisungen zu verwirklichen. Nur darin sehe ich überhaupt einen Sinn, die zusätzliche Arbeit neben meiner ständigen Regie mit dem notwendigen Verantwortungsgefühl aufzunehmen. Meine Gedanken sind oft bei Ihnen und es vergeht keine Stunde am Theater, wo nicht von Ihnen gesprochen würde. Ich habe meinen Arbeitsplatz auf dem kleinen Rundtisch aufgebaut und es ist, als säßen Sie an Ihrem Intendantentisch, um zu beobachten, was ich da so tue. Es ist nicht immer leicht für mich, aber ich halte durch, denn ich weiß ja worum es Ihnen [...] und Ihrem Theater geht! [...]" - II. "[...] Vor kurzem traf ich in München Herrn Ulrich Reinhard und Herrn Wittich und wir sprachen sehr angeregt über unsere fruchtbare Arbeit in Münster. Wir haben es alle sehr bedauert, daß Sie durch Ihre Krankheit nicht mehr in der Lage waren, weiter unser Chef zu sein, denn Sie wissen ja, daß ich damals in erster Linie Ihretwegen nach Münster abgeschlossen habe. Umso mehr freue ich mich, daß auch Sie unsere Gespräche in so guter Erinnerung behalten haben [...]"‎

Bookseller reference : 36961

‎Schurz, Carl, Revolutionär, General und Politiker (1829-1906)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Washington, 2. V. 1872, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎Privatbrief an den Senator W. F. Sharpe Jr. in New York, mit Dank für dessen freundlichen Brief: "[...] I appreciate your disappointment, but we have now to deal with facts, such as they are. I am sure, if you had observed the doings of those in power here as I have, you would not hesitate in making your choice between Grant and Greeley in favour of the latter. Whatever his present surroundings may be, there is at any rate a fair prospect of holding him under good influences as soon as he is transplanted from New York into a new sphere of action and responsibility. Let us all hope and work for the best [...]" - Ulysses S. Grant (1822-1885) war von 1869-77 der 18. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Gegen ihn unterlag bei den Wahlen von 1872 der Sklavereigegner Horace Greeley (1811-1872), der Gründer des New Yorker "Tribune". - Rückseite des Respektblattes mit Montagespuren.‎

Bookseller reference : 37285

‎Dibelius, Otto, Theologe (1880-1967)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. U. am Unterrand der Bildseite.‎

‎o.J. Ohne Ort, ca. 1930, 15 x 10 cm.‎

‎Schönes Porträt‎

Bookseller reference : 36275

‎Haen (verh. Bopp), Hildegard de, (1910-?)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 10. IX. 1958, 4°. 4 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Wir Beide, mein Mann u. ich , waren so angerührt von Ihrer Seelenkur u. der vielen Mühe, die Sie sich für uns machten [...] Verlieren Sie durch robuste Ellenbogen nicht das Vertrauen zu sich selbst u. zu Ihrer Leistung! Die Welt ist anders geworden u. man muss gegen sie eine andere Sprache gebrauchen als früher [...]"‎

Bookseller reference : 36974

‎Gottschall, Rudolf, Schriftsteller (1823-1909)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 20. X. 1875, Gr.-8°. 1/2 S. Briefkopf "Blätter für literarische Unterhaltung".‎

‎An Wilhelm Buchner in Coesfeld, dem er zur Rezension das von Karl Goedeke 1875 herausgegebene Buch "Geschäftsbriefe Schillers" sowie einige andere Bände sendet. - Gottschall leitete 1865-88 die tonangebenden "Blätter für literarische Unterhaltung" und "Unsere Zeit".‎

Bookseller reference : 37373

‎Jessen, Peter, Kunsthistoriker und Bibliotheksdirektor (1858-1926)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 4. VII. 1916, Kl.-4°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt. Briefkopf. Gelocht.‎

‎"Sehr geehrter Herr Baumeister, von einer Dienstreise heimgekehrt, beantworte ich eiligst Ihre Anfragen. Die Ausstellung in unserem Museum enthielt in der Mitte des Lichthofs die Entwürfe und Modelle der hiesigen Beratungsstelle, ringsum eine Auswahl aus der Mannheimer Wanderausstellung. Wir haben keinen Katalog oder längeren Führer gedruckt, sondern nur das einliegende Merkblatt, das wir jedem Besucher unentgeltlich in die Hand gaben. Sie werden ohne weiteres sehen, dass es für eine anders angeordnete Ausstellung nicht verwendbar ist. Auch unser Plakat, das leider völlig vergriffen ist (nur ein einfaches Schriftplakat) lässt sich für Sie nicht verwenden. Ich nehme an, dass Sie das vom Preußischen Kriegsministerium und der Beratungsstelle für Kriegerehrungen (Berlin, Kultusministerium) hergestellte Material für ihre Ausstellung sich schon gesichert haben. Sonst bitte ich um Nachricht [...]" - Jessen war Direktor der Bibliothek des Königlichen Kunstgewerbe-Museums in Berlin.‎

Bookseller reference : 36897

‎Schurz, Carl, Revolutionär, General und Politiker (1829-1906)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. New York, 9. II. 1899, Kl.-4°. 2 Seiten.‎

‎An William G. Rice mit Dank für dessen Brief: "[...] The suggestions concerning the Congressional Library what it contains, will certainly be heeded - so far as we of the civil service reform faith are concerned. I regret to say that there seems to be a strong tendency in Washington to make that Library as much as possible a pool of the great political partner. I thank you also for the very kind offer of your hospitality in care I visit Albany and hope to have some time an opportunity for taking advertise of it [...]" - Rice war Sekretär der Gouverneure Cleveland und Hill. Nach dem Tod von John Russell Young im Januar 1899 war die zukünftige Richtung der Library of Congress zunächst unsicher. Das änderte sich mit der Berufung von Herbert Putnam: "Putnam was appointed by Pres. McKinley in the spring of 1899 and served as Librarian of Congress for forty years. Asked to characterize the Library as he neared the end of his long career, Putnam penned the phrase 'Universal in Scope: National in Service.'"‎

Bookseller reference : 37288

‎Jellinek, Arthur L.,, Philologe und Journalist (1876-1907)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Wien, 21. I. ohne Jahr, 1 Seite.‎

‎An Paul Tausig mit einer Verabredung.‎

Bookseller reference : 36807

‎Fischhof, Robert, Komponist und Pianist (1856-1918)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. o. O. u. D., , (17 x 13,5 cm). 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎Der Wiener Pianist, Komponist und Pädagoge an eine Baronin. "... Ich will, in Anbretracht meiner 'Sünden' ... von der Regel eine Ausnahme machen u. nehme mit vielem Dank Ihre liebenswürdige Einladung für Donnerstag an ..." - Fischhof war "1884-1903 Prof. am Konservatorium der Ges. für Musikfreunde ... Um 1902 arbeitete Arnold Schönberg an einem Klavierauszug für F.. 1906 erfolgte in Graz die UA seiner Oper 'Der Bergkönig'" (Czeike, Historisches Lexikon Wien).‎

Bookseller reference : 60989

‎Haberkamp, Gertraut‎

‎Die Erstdrucke der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart. Bibliographie. Text- und Tafelband (2 Bde.).‎

‎o.J. Tutzing, Schneider, 1986, 4°. Reich illustriert. 495; V, 388 S.OLwd..‎

‎Musikbibliographische Arbeiten, Bd. X. - Standardwerk und scharfsinnige Untersuchung. - Leichte Gebrauchsspuren.‎

Bookseller reference : 37505

‎Gombosi, Otto Johannes, Musikhistoriker (1902-1955)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Cambridge, Mass., 19. I. 1954, Gr.-4°. 2 Seiten.‎

‎An Geneviève Thibault de Chambure (1902-1975) mit einer kurzen Stellungnahme für ein Zirkular und den Probeabzügen einer Vincenzo- Capirola-Neuausgabe. Sodann über Ärzte und Gesundheit. - Gombosi gab in Budapest seit 1928 die Zeitschrift "Crescendo" heraus. 1939 emigrierte er in die USA und war 1951-55 Prof. der Musikwissenschaft an der Harvard University in Cambridge.‎

Bookseller reference : 36847

‎Schriftsteller‎

‎6 eigenh. Briefe und Postkarten sowie 9 masch. Briefe, jeweils mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, Wien, München, Hamburg u.a., 27. II. 1989 bis 9. II. 2005, Verschiedene Formate. Zusammen ca. 16 1/2 Seiten. - Gelocht.‎

‎Interessante Brieffolge deutscher Schriftsteller mit ausführlichen Selbstauskünften zu ihren Biographien und Werkverzeichnissen. An den Literaturwissenschaftler Thomas Kraft, wegen der Aufnahme ins "Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur". Zu den Autoren zählen Peter Gogolin (geb. 1950), Volker Kaminsky (geb. 1958), Christoph Klimke (geb. 1959), Uwe Koch (geb. 1954) und Uwe Kolbe (geb. 1957), Jörg Graser (geb. 1951), F. K. Prätorius (geb. 1951) und Andreas Mand (geb. 1959): "... Das Problem mit meiner Art zu schreiben dürfte sein, daß es nie Exposes und Probekapitel gibt (die eine Beziehung zum Endergebnis haben). Daraufhin würde mir niemand etwas geben. Das möglicherweise interessanteste an meinem Schreiben liegt doch eher außerhalb des Themas, und frühe Fassungen haben diese Qualität noch nicht. Gewöhnlich schreibe ich mein Zeug und verkaufe es dann oder auch nicht ...".‎

Bookseller reference : 60867

‎Schrötteringk, Martin Wolder, Advokat (1728-1803)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Göttingen, 2. VII. 1782, Qu.-8°.‎

‎Schrötteringk war Hamburger Ratsherr, sein Sohn, Martin Hieronymus Schrötteringk, war Hamburger Bürgermeister. - Aus dem Album Daniel Schütte. Rückseitig ein weiterer Eintrag.‎

Bookseller reference : 60954

‎Goßler, Gustav Konrad Heinrich von, preußischer Unterrichtsminister (1838-1902)‎

‎Schriftstück mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 20. IV. 1887, Fol. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse und Frankatur.‎

‎Ernennung des Breslauer Romanisten Adolf Gaspary (1849-1892) zum Mitglied der Prüfungskommission. - Goßler war von 1881 bis zu seinem Rücktritt am 11. März 1891 Unterrichtsminister. Im Februar 1881 wurde Goßler Reichstagspräsident, im Juni desselben Jahres preußischer Kultusminister.‎

Bookseller reference : 37502

‎Schanz, Julius (Uli), Literaturwissenschaftler und Schriftsteller (1828-1902)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 1. XI. 1891, 8°. 4 Seiten.‎

‎An einen Herrn: "[...] hoffe ich damit alles, was bisher störend od. trennend zwischen uns stand, beseitigt zu sehen, daß ich Ihnen meine Mitarbeiterschaft für Ihr Büchlein über Marienbad zusage, dessen ältester Kurgast zu sein ich die Ehre u. das Vergnügen habe, da ich schon als 6-7 jähriger Knabe mit meinen seligen Eltern dort war, das eine Jahr in Marienbad, das andere in Karlsbad, so daß mich beide Kurstädte als den Doyen ihrer Kurgäste zu betrachten haben; mich kennt, da ich seit 1877 als Kurgast bald hier, bald dorthin komme jedes Kind daselbst, und bin ich als Mitarbeiter für Ihr Büchlein dadurch hinlänglich legitimiert. Nochmehr! Ich habe 1857 mit Elfriede v. Mühlenfels zur Gründung eines Krankenbetts in Karlsbad wie in Marienbad zwei Gedenkbücher herausgegeben, aus denen die Karlsbader königl. sächs. v. Mühlenfels u. die Marienbader Friedrich Wilhelm-Stiftung entstanden ist, wollte selbst ein neues Marienbader Gedenkbuch mit Benutzung des alten zusammenstellen, sehe aber davon ab, wenn Sie die Sache in die Hand nehmen. Sie sind ein junger, thatkräftiger Mann u. können sich ein großes Verdienst um Marienbad ev. ganz Böhmen, ja ganz Oesterreich erobern, dort ist mehr Herz, Gemüth und Dankbarkeit als in unserem gleissnerischen Sachsen. Ich werde Gelegenheit finden, Ihnen meine Epigramme hierüber mitzutheilen wie ich denn 1847 mit Epigrammen hier debütierte, die R. v. Gottschall Anfang 1848 in seinen baltischen Blättern abdruckte, aus denen sie in Oettingers 'Charivari' übergingen. Ich, der 18jährige Student trat gegen das gesammte literar. Leipzig auf, grade wie ich jetzt durch meine Isolierung in eine Secessions- oder Oppositionsstellungen gegen viele unserer Tagesgrößen gekommen bin. Also - Frieden! [...] NS. Mein Gedicht 'Frieden!' das als Vorhersagung des Dreibundes als der Friedensliga nun eine historische Bedeutung erlangt hat, wurde in den letzten Tagen in Pilsen, Budweis u. Marienbad vielfach vorgelesen, das sollten Sie sich jetzt nicht entgehen lassen. In Oesterreich wird es neu gedruckt mit einer Einleitung an Baronin Bertha von Suttner, der ich den Beinamen 'Oesterreichs Egeria' gegeben habe, sie hat zu den Kosten des röm. Kongresses bereits 1000 Mk. zusammengebracht [...]" - Schanz beteiligte sich 1848/49 an der Revolution und war mehrere Jahre in Zwickau inhaftiert. 1856 gehörte er zu den Gründern der "Dresdner Nachrichten", hielt sich seit 1865 in Florenz auf und lehrte seit 1874 als Prof. der deutschen Sprache an der Univ. Rom. 1880 kehrte er nach Deutschland zurück.‎

Bookseller reference : 36813

‎Jaëll, Alfred, Pianist und Komponist (1832-1882)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 13. X. 1864, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt mit geprägten Initialen und Trauerrand.‎

‎An die Musikverleger Hofmeister in Leipzig mit Kondolenzworten zum Tod von Friedrich Hofmeister am 30. September 1864.‎

Bookseller reference : 60915

‎Goetz, Wolfgang, Schriftsteller (1885-1955)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Leipzig, ca. 1915, Fol. 1 Seite.‎

‎Entwurf zu einem Vertrag zwischen dem Komponisten Erich Anders (1883-1955) und dem Librettisten Wolfgang Goetz über die Abfassung einer Oper mit dem Titel "Das klagende Lied" (ein Werktitel Gustav Mahlers nach Ludwig Bechstein). Das Werk sollte bis Mai 1915 bzw. 1916 fertiggestellt sein. - Goetz verkehrte in Berliner Literatenkreisen. 1920-29 war er Regierungsrat bei der Filmprüfstelle Berlin, wurde bald ein bekannter Theaterkritiker und stand 1936-40 der Gesellschaft für Theatergeschichte vor. Er legte eine wertvolle Autographensammlung an.‎

Bookseller reference : 37603

‎Sadat, Mohamed Anwar El, Politiker und Nobelpreisträger (1918-1981)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Kairo, 31. VIII. 1979, Fol. 1 Seite. Gestoch. Briefkopf.‎

‎Antwort in deutscher Sprache auf den Brief einer Verehrerin in Deutschland: "[...] Ich freue mich, daß meine Friedensbemühungen bei dem befreundeten Volk der Bundesrepublik Deutschland ein gutes Echo gefunden haben, und daß meine Initiativen und mein Handeln für einen gerechten Frieden anerkannt werden [...] ich gebe der Hoffnung Ausdruck, daß der Frieden nicht nur in unserer Region, sondern auch in der ganzen Welt im Interesse der Menschheit erhalten wird [...]" - Sadat hatte 1978 den Friedensnobelpreis erhalten. - Im oberen Drittel etwas knittrig. - Sehr selten.‎

Bookseller reference : 58817

‎Fillmar, Otto Ernst, Opernsänger (1889-?)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Biel, 10. VI. 1953, 8°. 2 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Was waren das schöne Zeiten in Hannover. Nun bin ich seit 1938 hier, spiele in der Operette das Fach unseres lieben Willy Wissiak und führe Regie in der Oper. Es ist ein kleines Theater, es wird aber sauber gearbeitet und was will man heute mehr wenn man in einem so schönen Lande leben kann. Ich habe immer von Dir gehört, durch Mitglieder die bei uns engagiert waren. Nur dass Du jetzt in München bist wusste ich nicht. Hoffentlich bist Du zufrieden. Inszenierst Du keine Opern mehr? Heute wende ich mich mit einer großen Bitte an Dich. Unser I. Kapellmeister Richard Langer hat eine musikalisch sehr wertvolle Operette im klassischen Stil geschrieben. Die Operette Katharina verlangt unbedingt Opernstimmen und einen großen Aufwand an Solisten, Ballett und Chor. Wir haben die Uraufführung gemacht und es war ein sehr großer Erfolg, auch bei der gesamten Schweizer Presse, trotzdem wir den erforderlichen Apparat nicht zur Verfügung haben. Langer will Euch die Operette in München vorspielen und ich bitte Dich aus alter Freundschaft ihm die Wege zu ebnen. Ich würde bestimmt nicht an Dich herantreten, wäre ich nicht überzeugt, dass es eine ausgezeichnete Arbeit ist [...]"‎

Bookseller reference : 36960

‎Jaëll, Alfred, Pianist und Komponist (1822-1882)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 20. III. 1869, (13, 5 x 8,5 cm). 4 Seiten. Doppelblatt mit geprägtem Wappen.‎

‎Bittet einen Verleger um Notenmaterial.‎

Bookseller reference : 60980

‎Golz, Alexander Demetrius, Maler und Bühnenbildner (1857-1944)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Klosterneuburg, 4. VII. 1892, 8°. 2 Seiten.‎

‎An einen herrn: "[...] Ich habe meine, für die Aquarell Austellung angemeldeten Bilder ('Liebeslied' und 'Springflowers') heute per Fracht mit versicherter Lieferzeit an Ihre Adresse abgesendet. Es war nicht möglich dieselben früher weg zu schicken, weil die Rahmen nicht früher fertig geworden sind. Ich hoffe, daß die Sendung noch rechtzeitig in Dresden anlangt, sollte jedoch durch irgend einen Zufall sich das Eintreffen derselben um 1 oder 2 Tage verzögern so bitte ich um Ihre freundliche Nachricht [...]" - Der Künstler war von 1904-1907 Vorsteher des Ausstattungswesens des Wiener Hofburgtheaters und 1909/10 der Hofoper.‎

Bookseller reference : 37750

‎Jacobi, Harald‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Mayen/Eifel, 12. II. 1956, 4°. 2 Seiten..‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Von Münster zurückgekehrt möchte ich Ihnen für die freundliche Einladung zur Eröffnung u. Premiere des Theaters noch einmal persönlich danken. Sie haben dadurch meiner Mutter und mir eine große Freude bereitet [...] Es mag Sie mit Genugtuung erfüllen, in einem solch modernen Hause Ihre Intentionen verwirklichen zu können [...] Möge also Ihrem eigenen künstlerischen Wirken in meiner Heimatstadt voller Erfolg beschieden sein! [...]"‎

Bookseller reference : 37081

‎Kuehl, Gotthard, Maler (1850-1915)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Dresden, 30. III. 1897, 1 Seite. Mit ADresse.‎

‎An den Redakteur Kohut ("Die Gegenwart") als Antwort auf eine Rundfrage zum Zeichnen nach Gipsmodellen: "Selbstverständlich. - u. für Schüler die nöthige Vorbereitung für das Zeichnen nach d. Leben [...]" - Kuehl war 1892 Mitbegründer der Münchner Sezession. Später ersetzte 1897 die überkommenen Dresdner Akademieausstellungen durch große internationale Kunstausstellungen, die den Impressionismus in Sachsen bekannt machten.‎

Bookseller reference : 37704

‎Albert, Eugen d', Komponist (1864-1932)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Meina, Lago Maggiore, Villa Erminia, 30. VI. 1904, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Familienfreund: "[...] Mein Sohn macht jetzt sein Abitur am Gymnasium in Freiburg, - ich möchte ihn nun studieren lassen, - er aber will durchaus Kaufmann werden. Nun habe ich auf diesem Gebiet keine Erfahrung, - nach meiner Meinung kann dieser Beruf ohne Einsetzen eines großen Kapitals keine Befriedigung bringen. Wollen Sie so freundlich sein, mit Ihre Meinung zu sagen? [...]"‎

Bookseller reference : 37209

‎Albert, Eugen d', Komponist (1864-1932)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bremen, 24. III. 1885, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An Herrn Grosser mit Dank für dessen Besuch, den er aus Zeitmangel nicht erwidert habe: "[...] wir sind nirgends gewesen - nicht einmal bei Wolffs (!) - den ganzen Tag saß ich zu Hause Stimmen corrigirend - oder ich jagte in Berlin herum um andere Copisten aufzutreiben [...] Ich bin froh überhaupt dass ich endlich mit allem zur bestimmten Zeit fertig werden konnte, - ich hätte es kaum für möglich gehalten! Morgen spiele ich in Potsdam; übermorgen ist Probe, - Freitag Concert, - Sonnabend Bülow-Concert [...]" - Gemeint ist eines seiner ganz frühen Werke (vor op. 5). - Beiliegend eine auf der Bildseite eigenh. signierte Porträtpostkarte von 1905.‎

Bookseller reference : 36646

‎Ionesco, Eugène, Schriftsteller (1909-1994)‎

‎Photokopiertes Typoskript mit eigenh. U. "Eugène Ionesco" am Schluß.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Fol. 30 S..‎

‎Textauszüge aus den deutschen Übersetzungen von "Tagebuch | Journal en miettes" und "Theaterstücke | Der König stirbt". - Möglicherweise für eine Vorlesung.‎

Bookseller reference : 36452

‎Schnyder von Wartensee (geb. Jahn), Josephine, zweite Gattin des Komponisten Xaver Schnyder von Wartensee (1809-1884)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-8°. 1 Seite..‎

‎An Benedict Widmann (einen Schüler Schnyders) mit der Bitte, ihr ein Lexikon aus seiner Bibliothek auszuleihen, in dem sie u. a. über Nikolaus Lenau, Heinrich Heine und die Schwestern Milanollo nachlesen will. Erwähnt ihren Mann (1786-1868) als "Patienten". - Leicht gebräunt.‎

Bookseller reference : 36667

‎Delbrück, Hans, Historiker (1848-1929)‎

‎Eigenh. Briefumschlag.‎

‎o.J. Berlin, 13. III. 1897‎

‎"Herrn Privatdozent Dr. Vierkandt, Braunschweig, Leonhardtstr. 18."‎

Bookseller reference : 36790

‎Schmidt, Johanna, Malerin (1893-1966)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Schellerhau, 12. III. 1947, Qu.-4°. 1 Seite. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎An den Lehrer und Maler Adolf Brusch in Lübberstorf: "[...] Sobald ich genügend Drucke angefertigt habe, werde ich für Sie eine Auswahl zusammenstellen. Nun wollte ich Sie erst fragen, was Sie bevorzugen, Landschaft oder Figürliches [...]" - Schmidt studierte an der "Akademie für Buchgewerbe und Graphik" in Leipzig. Danach lebte sie im osterzgebirgischen Schellerhau und schuf ihre Werke, nur wenige in Öl oder Farbe, aber viele liebenswerte kleine Graphiken, vorwiegend Zeichnungen und Holzschnitte, einen wahren Bilderreigen vom Leben und der Landschaft des Osterzgebirges in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.‎

Bookseller reference : 37598

‎Schmidt-Rottluff, Karl, Maler‎

‎Eigenh. Brief mit U. "K. u. E. SR".‎

‎o.J. Berlin-Zehlendorf, 20. II. 1958, 4°. 2 Seiten. Mit Umschlag. Kugelschreiber.‎

‎An Hanna Schreiber-Weigand, der Witwe des Kunsthistorikers Friedrich Schreiber-Weigand in "Karl-Marx-Stadt": "[...] Dass Sie sich mit Umzugsplänen tragen ist ein ungemütlicher Gedanke - aber gewiss haben Sie ganz recht wenn Sie sich sich zu diesem Entschluss aufgerafft haben - hoffentlich finden Sie etwas Angenehmes - was Ihnen zusagen kann. So ganz ohne Grippeanfälle ist's bei uns nicht abgegangen, es war eine miesse [!] Zeit seit Januar. Augenblicklich ärgere ich mich mit einer üblen Zahnsache herum, die mich recht mitgenommen hat, aber das schlimmste ist wohl überstanden [...]"‎

Bookseller reference : 52827

‎Deecke, Wilhelm, Paläontologe und Geologe (1862-1934)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Freiburg im Breisgau, 16. X. 1924, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Münchner Kollegen mit Buchbestellungen aus dessen Institutsbibliothek zur Klärung von paläontologischen Fachfragen: "[...] Mich würde interessieren, wie die schwierige Frage mit den bei Eichstädt gefundenen Fährtenplatten abgelaufen ist, ob Sie sie nun ganz in München haben. Ich gab mir genug Mühe, den geistl. Herren das Mittelstück zu entreissen; aber sie waren unglaublich zäh [...]" Über Berufungsvorschläge für Bonn und Berlin und ausführlich und ablehnend über Edgar Dacqué und seine Arbeiten (besonders "Urwelt, Sage und Menschheit. Eine naturhistorisch-metaphysische Studie", 1924) sowie die Philosophie der Mineralogie von Mitscherlich. - Deecke kam 1906 an die Universität Freiburg im Breisgau und wurde dort im folgenden Jahr Direktor der badischen Geologischen Landesanstalt. - Kleine Randschäden.‎

Bookseller reference : 36162

‎Scheurenberg, Joseph, Maler (1846-1914)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 27. VII. 1892, Gr.-8°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Vorsitzenden der Dresdener Kunstgenossenschaft Paul Kiessling: "[...] Es wurde mir vor längerer Zeit die mich sehr ehrende persönliche Einladung zu Theil, die diesjährige internationale Aquarellausstellung in Dresden zu beschicken [...] selbst jetzt ist es mir noch ungewiß, ob das Bild, welches ich gern senden möchte und das sich im Besitz des 'Vereins der Kunstfreunde im preuß. Staate' befindet, mir zu diesem Zwecke wird überlassen werden [...] Das Bild (in Temperafarben auf Papier gemalt) ist unter Glas und Rahmen und misst einschließlich desselben in der Höhe 1,50 und in der Breite 1,25 m. Der Gegenstand ist: 'Markgraf Friedrich von Hohenzollern wirft die Quitzows und Genossen nieder. Febr. 1414.' Es ist der Entwurf zu dem im Berliner Rathause ausgeführten Wandgemälde [...]" - Scheurenberg lehrte seit 1881 an der Kunstakademie Berlin und übernahm dort 1891 die Leitung einer Klasse für figürliche Malerei.‎

Bookseller reference : 37802

‎Haan, Willem de, Komponist und Pianist (1849-1930)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Darmstadt, 2. IX. 1895, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Gesangspädagogen Heinrich Herborn in Frankfurt am Main mit einer Verabredung: eine von Herborns Schülerinnen solle dann "die Ocean-Arie [aus Webers 'Oberon'] mit Orchester" vorsingen. - Haan war 1876-86 Dirigent des Mozartvereins in Darmstadt, erhielt 1878 die zweite Kapellmeisterstelle am Großherzoglichen Hoftheater und wurde mit dem Klavierunterricht der Prinzessinnen und des Erbgroßherzogs Ernst Ludwig betraut. 1881-1914 war er Hofkapellmeister und hatte die musikalische Leitung des Musikvereins, 1919-23 war er Dirigent des Darmstädter Musik- bzw. Oratorienvereins. 1923 ging er nach Berlin.‎

Bookseller reference : 36649

‎Scharwenka, Xaver, Komponist und Pianist (1850-1924)‎

‎Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 24. VI. 1905, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt. Briefkopf.‎

‎Als Vorsitzender des Musikpädagogischen Verbandes mit Übersendung des 2. Musikpädagogischen Kongressberichtes und mit der Bitte um eine Besprechung in der Zeitung. Der Verband habe folgende Ziele: "[...] Hebung des Musiklehrerstandes durch erweiterte und vertiefte Bildung, Ablegung von Prüfungen, Reformen auf dem Gebiete des Kunst- und des Schulgesanges, wovon die Publikationen des Kongresses beredtes Zeugnis ablegen [...]" - Scharwenka gründete 1881 in Berlin das nach ihm benannte Scharwenka-Konservatorium. 1891-98 hielt er sich in den USA auf, gab hier zahlreiche Konzerte und leitete in New York ebenfalls eine Lehranstalt. 1898 kehrte er nach Berlin zurück und übernahm erneut die Direktion des Konservatoriums.‎

Bookseller reference : 36663

‎Ribbeck, Konrad Gottlieb, Theologe (1759-1826)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Margrafpieske (Brandenburg), 28. XII. 1803, Gr.-Fol. 1 Seite. Mit rotem Lacksiegel.‎

‎Taufurkunde: "Am Sechszehnten (16.) Juny Abends um 6 Uhr des Eintausendachthundert und Zweiten (1802.) Jahres wurde zu Briesen des Colonisten Michael Schultze Tochter Dorothea Elisabeth Schultze von einem unehl. Sohne entbunden, welcher am zwanzigsten (20.) in der Taufe die Namen Carl Friedrich empfing [...]" - Ribbeck wurde 1800 Konsistorialrat, 1805 Oberkonsistorialrat in Berlin. Er war Propst an St. Nicolai, Beichtvater von Mitgliedern des Kgl. Hauses, Ratgeber König Friedrich Wilhelm III. im Obersten Kirchenregiment und in der "Liturgischen Kommission". - Gering fleckig.‎

Bookseller reference : 37709

‎Hutmacher, Rahel, Schriftellering (geb. 1944)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Ratingen, 15. II. 1989, 8°. 1 Seite. - Gelocht.‎

‎An Thomas Kraft: "[...] nach offenbar etlichen Wanderungen ist der Brief nun bei mir gelandet. Hoffentlich bin ich nicht zu spät. Hier meine Werdegänge/Biographie. [...] geb. 1944. Schweizerin. Bibliothekarin, Psychotherapeutin, Schriftstellerin, Supervisorin, Feministin. Lernt weiter. Lebt in Zürich und Ratingen. Veröffentlichungen: Wettergarten [...] Donar [...] Tochter [...] Literatur-Preise: Förderpreis der Stadt Zürich [...] Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen [...] Förderpreis für Literatur Rauris [...]"‎

Bookseller reference : 60853

‎Gladstone, William Eward, britischer Premierminister (1809-1898)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Hawarden/Wales, 23. I. 1882, Kl.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Buchhändler Downing mit einer Beschwerde über die fehlenden Tafeln in einem Buch über Staffordshire. - Gladstone war einer der bedeutendsten britischen Politiker in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. - Minimaler Einriß.‎

Bookseller reference : 36274

‎Feinhals, Fritz, Sänger (1869-1940)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. und eine Porträtfotografie.‎

‎o.J. München, Februar 1916, 8 x 15 cm (Albumblatt) und 13,5 x 8 cm (Foto). Zusammen unter Passepartout.‎

‎Der Bariton gehörte in den 1930er Jahren zum Ensemble der Münchener Oper und sang in der Premiere von Pfitzners "Palestrina" den Bottomeo.‎

Bookseller reference : 60928

‎Steinle, Edward Jakob, Maler (1810-1886)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Frankfurt am Main, 5. VIII. 1870, 8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An die Farbenhandlung Carl Schmidt, bei der er 6 Tuben Kremser Weiß (mit gekochtem Leinöl und Terpentin gerieben) bestellt, die an Ferdinand Becker im Schloß Kleinheubach bei Miltenberg am Main geliefert werden sollen. Steinle arbeitete 1869-70 in der Schloßkapelle Kleinheubach für den Fürsten Löwenstein-Wertheim an einem Marienzyklus. - Aus der Sammlung Lanna mit deren Umschlag.‎

Bookseller reference : 36668

‎Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 15. V. 1971, (18 x 12,5 cm). 1 Seite.‎

‎Beiliegend ein Programmheft des Berliner Philharmonischen Orchesters.‎

Bookseller reference : 60888

‎D'Angeli, Andrea, Komponist und Schriftsteller (1868-1940)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Pesaro, 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎"Della due parole Ars et Labor [...]" (6 Zeilen). - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Über das lateinische Motto seiner Zeitschrift "Cronica musicale". - Rückseitig: Vigoni, Pippo (Giuseppe), Afrikaforscher und Politiker (1846-1914). Dasselbe. Loveno, August 1908. - "La nostra Italia deve l'unità [...]" (7 Zeilen).‎

Bookseller reference : 60866

‎Beermann, Eduard, Schriftsteller, "fahrender Dichter" (1786-nach 1873)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Osnabrück, 24. I. 1873, Gr.-8°. 1 Seite. Geprägtes Monogramm.‎

‎"Mein lieber August! Mit den innigsten Wünschen, das Glück und Frieden Dich und Deine Gattin, so wie die lieben beiden Knaben, (die mir mit wahrer Großmütterlicher Freude Deine edle Mutter so lieb schilderte) treu begleite, sendet Dir der 86 jährig alte väterliche Freund sein altes Bild, und einige Worte der Erinnerung, möge es auch, die ihr die wahre Freude einer Mutter seid, so gut gehen, wie Sie immer so herzlich wünschet, und der ich auch meine Wünsche beifüge. Das Leben ist nicht immer leicht aber Liebe, Innigkeit und häusliche Freude, ließ es ertragen, was es uns aufbürdet, es sind Jahre dahingeschwunden, mit Freuden, Sorgen und Pein, doch mag es wenn uns die Liebe geblieben, auch ich mein guter August habe schweres getragen, und habe manches Bittere noch, aber Gott gab seine Kraft! und Muth, so stehe ich im hohen Alter, noch ziemlich kräftig und gesund, der Liebe Gott hilft immer wenn man ihm fest vertraut. Lebe wohl, glücklich und zufrieden, und kommen einmal schwere Stunden, so lege Dein Bangen auf seine Schultern, und Du wirst freudigen Herzens bleiben wie Dein alter väterlicher Freund [...] einen Monat noch bleibe ich hier und eine Freude würde mir es sein einmal ein paar Zeilen von Dir zu bekommen [...]" - Die Anna Amalia Bibliothek Weimar hat 2010 "das Stammbuch des fahrenden Dichters Eduard Beermann, das 56 Einträge aus der Zeit von 1845 bis 1853 umfasst" und das "besonders bemerkenswert" ist. Es enthält es zahlreiche Einträge aus Thüringen, sowie Beiträge von Moritz Gottlob Saphir, Berthold Auerbach und Louis Spohr.‎

Bookseller reference : 37932

‎Hundt, Ernst, Oberkirchenrat (1877-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin-Friedenau, 18. VIII. 1929, 8°. 2 1/2 Seiten.‎

‎An Hans Christian Hirsch: "[...] Daß Deine und meine Bemühungen um den Fall Jacob nicht zum Ziele der Verhinderung einer schweren Gefährdung Deutscher Interessen in Polen geführt haben, bedauere ich außerordentlich. Ein jüngster Angriff von Frau Jacob gegen uns, welcher strafrechtliche Tatbestände der Nötigung stark streifte, machte uns indessen um der Würde unserer Kirche wie unserer Verwaltung willen jegliche Konzession über die Rechtslage hinaus schlechterdings unmöglich [...]" - Hundt war seit 1925 Oberkonsistorialrat, ab 1939 Geschäftsführer und Geistlicher Vertrauensrat der DEK.‎

Bookseller reference : 37590

‎Rosenstock, Joseph, Dirigent und Komponist (1895-1985)‎

‎3 masch. Briefe mit eigenh. U.‎

‎o.J. New York, 9. IX. 1954-16. II. 1970, 4°. 3 Seiten.‎

‎Der Direktor der New York City Opera an den Musikjournalist Rober Breuer wegen einer geplanten Aufführung von "Frau ohne Schatten" und mit Dank für ein gelungenes Interview. - Ein Brief mit Fleck.‎

Bookseller reference : 60914

‎Lecocq, Charles, Komponist (1832-1918)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Brüssel), 1. IV. 1878, 8°. 1 Seite.‎

‎An einen Journalisten über die Premiere seiner erfolgreichen Oper "Le petit duc" im Théâtre Alcazar zu Brüssel (UA 25. I. 1878 Paris, Théâtre Renaissance): "[...] Je vous remercie de votre aimable lettre, et je regrette de n'avoir pas été à l'hôtel lorsque vous êtes venu. Je suis du reste presque toujours à l'Alcazar pour mes répétitions. Le Petit Duc ayant été donné par vous aux journalistes, je pense n'avoir pas besoin de recourir à votre obligeance [...]" - Lecocqs größter Erfolg wurde die Operette "La Fille de Madame Angot", die bis heute ein Klassiker des Operettenrepertoires ist. - Auf Untersatzblatt montiert.‎

Bookseller reference : 37184

‎Lehár, Franz, Komponist (1870-1948)‎

‎Postkarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wien, 22. II. 1938, (10,5 x 15 cm). 1 Seite.‎

‎Hübsche Postkarte.‎

Bookseller reference : 60821

‎Denza, Luigi, Komponist (1846-1922)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U.‎

‎o.J. London, März 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎Musikalische Notation von zwei Liedanfängen: "Sera d'Aprile - 1879" und "Rosa - 1907" mit einer Widmung an Giulio Ricordi. - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Denza ist der Komponist des berühmte Schlagers "Funiculi, funiculà" zur Eröffnung der Drahtseilbahn auf den Vesuv. Richard Strauss verwendete das vermeintliche Volkslied in seiner Suite "Aus Italien" und mußte deshalb Tantiemen an Denza bzw. Ricordi zahlen. - Sehr selten. - Rückseitig: Delvin, Jean, Maler (1853-1922). Dasselbe. - "Admirons les oeuvres d'art du passé, ne les imitons pas [...]" (7 Zeilen).‎

Bookseller reference : 60868

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