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Number of results : 20,463 (410 Page(s))

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‎Borsche, Dieter, Schauspieler (1909-1982)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 22. XII. 1965, Fol. 1 Seite. Gelocht.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Ja, das ist eine richtige Freude gewesen, einmal überhaupt von Dir zu hören, dann dieses alte Foto in die Hände zukriegen! [...] Seit zwei Tagen bin ich frei, d. h. ich spielte 65 mal die [Peter] Weiss'sche 'Ermittlung' [1965], eine rechte Anstrengung, aber auch ein jedesmal ausverkauftes Haus. Und dieses Haus, das neue der Volksbühne ist fast ein Traum von Theater! - Direkt nach Weihnachten beginnen die Proben und dann die Tournee mit 'Lächeln der Gioconda' [von Aldous Huxley] drei Monate einmal quer durch Deutschland. Aber, ich bin natürlich sehr froh über soviel Arbeit, ich bin auch sehr dankbar, wie alles so sich tat und wie es geht [...]"‎

Bookseller reference : 36946

‎Oberthür, Franz, Theologe (1862-1919)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Würzburg, 27. VIII. 1812, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt..‎

‎An einen Professor: "[...] Ein würdiger Gelehrter, ehemals Professor an der hohen Schule zu Stuttgart, bisher in Kursachsen angestellt, sucht irgend wo eine seinem Talente angemessene Stelle, und sucht sie in Frankfurt, oder wo es sonst immer sich eine Stelle für ihn sich finden lassen mag. Er ward mir durch Freunde aus Dresden aufs Beste empfohlen. Ich bin aber hier, wo ich so ganz ohne Einfluß lebe, nicht im Stande ihm zu dienen [...] Er wird sich selbst nicht nur durch die besten Zeugnissen von den bedeutendsten Männern legitimieren, sondern durch eine Schrift über deutsche Kalligraphie und Orthographie, die er bei sich hat, empfehlen. Ich freute mich, da ich ihren Ruf nach Hanau und ihre dortige Bestimmung aus den Zeitungen erfuhr [...]" - Oberthür lehrte als Prof. der Dogmatik in Würzburg. 1780 erfolgte seine Ernennung zum Direktor der gesamten Stadtschulen, 1782 zum Wirklichen Geistlichen Rat. Seit 1821 Domkapitular, wurde er 1829 geheimer Geistlicher Rat. Er gehörte zu den wichtigsten katholischen Theologen der Aufklärungszeit.‎

Bookseller reference : 37726

‎Oistrach, Igor, Violinist (1931-2021)‎

‎Eigenh. U. auf Programmheft.‎

‎o.J. Innsbruck, 1. II. 1974, (21 x 14,5 cm).‎

‎Igor Oistrach war der Sohn des berühmten Violinisten Dawid Oistrach, mit dem er ein Vierteljahrhundert ein gefeiertes Duo bildete. Auf dem Programm der Konzertreihe "Berühmte Solisten" befindet sich auch die Unterschrift der Pianistin Natalia Serzalowa.‎

Bookseller reference : 60808

‎Orff, Carl, Komponist (1895-1982)‎

‎Masch. Postkarte mit eigenh. U. (Bleistift).‎

‎o.J. Gräfelfing, 12. IV. 1947, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Rundfunkarchivar und Musikschriftsteller Helmut Grohe in Grafing: "[...] Eben bin ich für drei Tage wieder hier. Fahre aber übermorgen wieder nach Stuttgart zur Einstudierung der 'Bernauerin', die im Mai dort herauskommt. Können Sie mich evtl. Dienstag, 22. 4. ich bin nur diesen einen Tag in München, anrufen [...]"‎

Bookseller reference : 37199

‎Panizza, Ettore, Komponist (1875-1967)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Widmung und U.‎

‎o.J. Mailand, Mai 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎8 Takte für Gesang und Klavier aus seinen "Poésies de Paul Verlaine - 'Sagesse' (IVa)." - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Panizza war Kapellmeister an der Mailänder Scala. - Rückseitig: Fleres, Ugo, Schriftsteller und Librettist (1858-1939). Dasselbe. Rom 8. V. 1908. - "Un foglio bianco disseminato di segni neri [...]"‎

Bookseller reference : 60885

‎Petrak, Alois, Kupferstecher (1811-1888)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 1. III. 1869, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An den Kunstverleger G. J. Manz in Regensburg: "[...] Gestern erhielt ich die Skitzen [so!] von [Joseph von] Führich [Maler; 1800-1876]. Ich könnte es Ihnen schriftlich geben, daß die Zeichnungen echt und eine jede Linie von seiner Hand gezeichnet ist, wer daran zweifelt, der kennt Führichische Zeichnungen nicht; dieselben sind sehr interessant und zwar nicht so sehr aus seiner Jugendzeit sondern aus seiner guten Zeit schon. Ich habe ihm die Zeichnungen nicht gezeichnet, er hat so etwas nicht gerne und ich glaube es sey nicht nöthig; er würde auch nichts anderes sagen als 'ja' solltens Sie es durchaus wünschen, so will ich ihm dieselben zeigen [...]" - Petrak fertigte mehrfach Kupferstiche nach Zeichnungen Führichs (vgl. Wurzbach XXII, 99f.). - Braunfleck.‎

Bookseller reference : 37421

‎Hildach, Eugen, Sänger und Komponist (1849-1924)‎

‎Eigenh. Brief mit Federzeichnung in Rot und U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Kl.-8°. 1 Seite. Karton.‎

‎Mit Programmvorschlägen: vier Lieder von Robert Schumann (Erstes Grün, Stille Liebe, Wer machte dich so krank, Alte Laute) und ein Lied von Christian Sinding (Viel Träume). - Die Zeichnung zeigt Pudel, Biene und lachende Sonne. - Hildach trat ausschließlich als Konzert- und Liedersänger auf. Nach seinem Abschied von der Bühne 1904 eröffnete er in Frankfurt am Main eine Gesangsschule. 1909 wurde er Professor und lebte seit 1916 in Berlin.‎

Bookseller reference : 36654

‎Geibel, Emanuel, Schriftsteller (1815-1884)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Lübeck, 26. XII. 1869, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Dirigenten Wilhelm Heinefetter (1835-1934) in Bad Kissingen, möglicherweise wegen einer Aufführung der "Loreley" nach Geibel von Max Bruch: "[...] Sie beschämen mich durch Ihre fortgesetzte Güte. Heute nur herzlichsten Dank für Alles, und die Bitte um Entschuldigung, daß ich noch nicht geschrieben und auch jetzt nicht zu schreiben im Stande bin. Ich bin in diesen Tagen wieder furchtbar leidend und weiß kaum wo mir der Kopf steht. Den Darstellern, wenn Sie sie sehen, drücken Sie meinen lebhaftesten Dank aus. Kritiken aber senden Sie mir nicht; dergleichen macht mich nur irre. Hoffentlich sind Sie wieder ganz wohl, wenn Sie diesen Zettel erhalten; könnte ich für mich doch auch einmal solche Hoffnung aussprechen [...]"‎

Bookseller reference : 36648

‎Niese, Hansi, Schauspielerin (1875-1934)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Bad Ischl & Prag, 8. VII. 1911 & 18. X. 1910, (10, 5 x 16,5 sowie 21,5 x 14 cm). 5 Seiten.‎

‎Beide Briefe sind an den Sekretär des Josefstädtertheaters bezüglich der Reservierung von Karten, Anweisungen für ihren Chauffeur sowie Geldangelegenheiten. Beiliegend ein eigenh. Umschlag. - Hansi Niese war ihrerzeit so bekannt, dass sie Karl Kraus in "Die letzten Tage der Menschheit" erwähnte.‎

Bookseller reference : 60823

‎Nixon, Richard Milhous, 37. Präsident der Vereinigten Staaten (1913-1994)‎

‎Eigenh. Widmung mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 10,5 x 24 cm.‎

‎"To George Jr. from Richard Nixon". - Auf einem Briefumschlag von "Kendree and Shepherd Planning Consultants, Philadelphia, Pennsylvania."‎

Bookseller reference : 36278

‎Mayer-Mahr, Moritz, Pianist und Komponist (1869-1947)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin-Dahlem, 3. VIII. 1917, Kl.-4°. 2 Seiten.‎

‎Wohl an die Pianistin Marie Hartzer-Stibbe in Hamburg: "[...] Mit Wehmut gedenke ich der friedlichen Konzert-Abende in Ihrer Stadt sowie Ihres mir hierbei stets erwiesenen gütigen Interesses. Nun fügt es der Zufall, daß ich Mitte Oktober mit meinem Trio auf der Reise nach Dänemark - das dortige erste Konzert findet in Aalborg statt - Ihre Stadt passiere. Sie würden uns eine besondere Gefälligkeit erweisen, falls Sie es einrichten oder veranlassen könnten, daß wir zu einem Anschluß-Konzert engagiert würden [...]" - Einen zentralen Platz im Leben Mayer-Mahrs nahm die pädagogische Tätigkeit ein. Von 1892 bis 1937 unterrichtete er am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium in Berlin. Ab 1907 war er Mitglied im Preisrichter-Kollegium des Ibach-Wettbewerbs für Nachwuchskünstler am Sternschen Konservatorium in Berlin und bis 1933 Mitglied des Senats der Akademie der Künste in Berlin als Sachverständiger in musikpädagogischen Angelegenheiten. Er emigrierte nach Norwegen und Schweden.‎

Bookseller reference : 37616

‎Gaussen, Louis, Theologe (1790-1863)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 12. II. ohne Jahr [ca. 1820], Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Freund über dessen Buch und zwei Gutachten die dem Konsitorium in einer Sitzung vorlagen: "[...] Eins von [Carl Ludwig] Hellwig - worüber man nichts weiß, ein anderes von Zelter, der eine sehr lesenswerthe Abhandlung geschrieben haben soll, aber nicht für das Ziffernsystem sondern für die alten Noten [...]" - Die Zuschreibung eines älteren Sammlers ist fragwürdig; uns scheint eher ein Berliner aus dem Umkreis der Singakademie der Verfasser zu sein.‎

Bookseller reference : 37748

‎Marteau, Henri, Geiger und Komponist (1874-1934)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Lichtenberg, 10. IX. 1929, (21 x 13,5 cm). 2 Seiten.‎

‎Bedankt sich für Bemühungen in einer Konzertangelegenheit. "... Schade nur, dass wir plötzlich vor Schwierigkeiten stehen geblieben sind, die nun die ganze Frage für die nächste Spielzeit ins Wanken bringen. Ich möchte Sie gütigst bitten die ganze Angelegenheit nicht vergessen zu wollen...".‎

Bookseller reference : 60997

‎Meunier, Constantin, Maler und Bildhauer (1831-1905)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 27. III. 1903, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Malerkollegen Alfred Verhaeren (1849-1924), Bruder des Dichters Émile und Vizepräsident der Commission des musées royales in Brüssel, den er bittet, das Bild eines kranken Malers aus Barmherzigkeit anzukaufen: "[...] La commission du musée dont tu fais partie va devoir prononcer - sur une ouvre d'art un tableau de ce pauvre Verdeyn qui est peut-etre le sais tu - très tres malade et dans une situation de fortune tres precaire - puis en somme il a du talent et une de ses toiles pourrait faire bonne figure dans notre musée. Je compte donc sur ton appui. Ce serà une bonne oeuvre et une oeuvre de justice. Je te serre la main [...]"‎

Bookseller reference : 37101

‎Ludwig, Emil, Schriftsteller (1881-1948)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, Hotel Imperial, 10. III. 1918, Kl.-4°. 2 Seiten. Doppelblatt. Bütten. Gelocht..‎

‎Recht früher Brief an den Regisseur Otto Falckenberg (1873-1947) von den Münchner Kammerspielen: "Sehr geehrter Herr Falkenberg [so!], indem ich Ihnen durch S. Fischer meinen 'Kronprinz Friedrich' zusenden liess, erlaube ich mir Ihre Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Raoul Aslan [Schauspieler; 1886-1958] meinte, es wäre vielleicht in Ihrer Linie, und er, der das Stück schon lange gern spielen möchte, würde diese Rolle gern bei Ihnen - ich glaube, im Mai - erklären. Hätten Sie wohl Lust dazu? [...]" - Ludwig war 1918 Korrespondent für das Berliner Tageblatt in Wien. Sein "Friedrich Kronprinz von Preußen. Historisches Schauspiel in zehn Bildern" war 1914 erschienen.‎

Bookseller reference : 36194

‎Hildach, Eugen, Komponist und Sänger (1849-1924)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, 15. V. 1888, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An eine Dame mit Dank für eine Zeichnung: "[...] Ich weiss sehr wohl wie schwer man sich entschliesst Schriftzüge oder Arbeiten welche von einem geliebten Todten herrühren fortzugeben, insbesondere wenn derselbe ein so grosser Künstler war wie Ihr verstorbener Gemahl [...]" - Hildach erhielt 1880 einen Ruf an das Dresdner Konservatorium und eröffnete 1904 in Frankfurt/Main eine Gesangsschule.‎

Bookseller reference : 37661

‎Dumas (fils), Alexandre, Schriftsteller (1824-1895)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie 2 eigenh. Briefkarten mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 1/2 Seiten.‎

‎Im Brief dankt Dumas seinem Freund Arsène Houssaye verspätet für dessen Brief. An einem anderen Tag habe Dumas nicht daran gedacht, Houssayes Sohn zum Kreuz (wohl der Ehrenlegion) zu gratulieren und bittet, dies in seinem Namen nachzuholen. Eine der Briefkarten ist an denselben adressiert, die andere an Monsieur Achille, der ihm den Band "Katzen und Hunde" mit Vorwort "de votre serviteur affectionné" nach Marly schicken soll.‎

Bookseller reference : 60834

‎Bormann, Edwin (Pseud. Bliemchen), Schriftsteller (1851-1912)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Leipzig, 4. XI. 1906, Fol. 1 Seite.‎

‎An den Komponisten Carl Reinecke (1824-1910) mit Dank für ein Billett zu einer Kinderoper: "[...] Es ist rührend, wie Ihr ehrwürdiges Alter (oder darf man davon bei Ihnen noch gar nicht reden? fast scheint's mir) sich mit der jüngsten Jugend vereinigt, um das zuhörende Mittelalter zu erquicken [...]" - Bormann trat vor allem als sächsischer Mundartdichter hervor.‎

Bookseller reference : 37608

‎Busch, Hans Peter, Musikdramaturg (1914-1996)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie 10 masch. Briefe mit eigenh. U.‎

‎o.J. Bloomington, Indiana, 12. III. 1955 bis 29. VI. 1975, Verschied. Formate. Zus. ca. 12 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981) über Pläne für Inszenierungen in Deutschland und Österreich, der Eröffnung des Theaters in Münster, seine Arbeiten in Amerika, über Kontakte zu Kollegen und mit Familiennachrichten. - Inhaltlich interessant. - Der Sohn von Fritz Busch ging 1941 in die USA, wo er in New York die New Opera Co. gründete und 1942 Leiter der Opernschule an der University of New Hampshire wurde. Seit 1949 Prof. an der University of Indiana in Bloomington, inszenierte er daneben u. a. 1956-60 an der Metropolitan Opera in New York, 1959 an der Covent Garden Opera in London und 1969 an der Opera San Carlo in Neapel.‎

Bookseller reference : 36950

‎Heyse, Paul, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1830-1914)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 18. V. 1912, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Verleger Adolf Spemann: "[...] Nach Ihren so eben eintreffenden Mittheilungen muß ich zu meinem aufrichtigen Bedauern darauf verzichten, die beiden Novellen bei Ihnen erscheinen zu lassen. Auch wenn ich, was unwahrscheinlich ist, in absehbarer Zeit eine dritte Novelle schriebe, die den bei Ihnen üblichen Umfang eines Bändchens erreichte, wäre damit nichts gewonnen. Ich kann wohl meinem Verleger gegenüber es verantworten, einem anderen den Verlag eines kleinen Bandes nebenher zu überlassen, dessen Inhalt später in die Volksausgabe aufgenommen würde, nicht aber einen neuen Band von dem bei ihm hergebrachten Umfang, wozu es die neue dritte Novelle wohl noch bringen könnte. Ich muß Sie daher mit verbindlichem Dank für Ihr freundliches Entgegenkommen ersuchen, mir die beiden Novellen zurückzusenden [...]" - Sehr gut erhalten.‎

Bookseller reference : 37254

‎Chichester-Clark, James, Premierminister von Nordirland (1923-2002)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, 21 x 16 cm.‎

‎Aufnahme von Leslie Stuart in Belfast.‎

Bookseller reference : 37246

‎Heyck, Eduard, Historiker und Schriftsteller (1862-1941)‎

‎Eigenh. Ansichtskarte mit U.‎

‎o.J. Grado, ohne Jahr, 1 Seite. Gelocht.‎

‎Ansichtskarte an Hanns von Zobelitz in Berlin: "'Noch in Grado pflanzt er die Hoffnung auf' sagt Schiller. Nämlich die Sonne und schön Wetter wiederzusehen. Wunderliches Gemisch von versunkener Geschichtlichkeit (Grado war mal die heimliche Hauptstadt für Venedig) und allermeisten Wiener Badeort. Histor. Vorschläge folgen mit Vergnügen [...]" - Heyck lehrte in Freiburg/Breisgau und Heidelberg. 1896-98 leitete er Bibliothek und Kunstsammlungen am Fürstlich Fürstenbergischen Archiv in Donaueschingen.‎

Bookseller reference : 36810

‎Heuberger, Felix, Maler und Radierer (1888-?)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Hall in Tirol, 3. I. 1956, 4°. 1/2 Seite.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Ich danke Ihen bestens für die freundliche Zusendung der Programmbücher und der Kritiken. Die eine davon ist ganz vernüngtig, über die anderen beiden würde ich mich bei Gelegenheit gern mündlich mit Ihnen unterhalten [...]"‎

Bookseller reference : 36978

‎Ebeling, Friedrich Wilhelm, Schriftsteller und Archivar (1822-1891)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leipzig, 17. VI. 1874, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An einen Herrn: "[...] Sie waren so freundlich mir 1 Exemplar des 2. Bds. von [Matthias] Koch's Quellen zur Gesch. d. Kaisers Maximilian zuzuführen. Da ich nun dasselbe bis heute nicht erhalten habe und der Gebrauch desselben für mich jetzt dringlich ist, so erlaube ich mir Sie hiermit höflichst daran zu erinnern und zu bitten - sofern Sie dazu geschäftlich im Stande sind - mich alsbald zur Erkenntichkeit zu verbinden [...]" - Ebeling war Archivrat in Berlin und Leipzig. Er gab u. a. Flögels Geschichte des Grotesk-Komischen neu heraus. Vgl. Brümmer II, 86 f.‎

Bookseller reference : 36799

‎Grässel, Hans, Architekt (1860-1939)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 25. V. 1933, Fol. 1 Seite.‎

‎An den Mediziner Gustav Scholten in München: "[...] Nachdem nun meine Frau wieder ihrer vollständigen Genesung entgegenschreitet, möchte ich nicht verfehlen, Ihnen meinen herzlichsten, tiefgefühlten Dank auszusprechen, für die gründliche und geschickte Behandlung, die Sie ihr zuteil werden ließen. Sehr geehrter Herr Dr. Ich möchte Ihnen hier keine Elogen machen, immerhin aber drängt es mich hier festzustellen, daß eine derartige, von wirklich sozialen [so!] Empfinden getragene Menschenfreundlichkeit u. Humanität wie Sie dieselbe bewiesen, nicht genug gewürdigt werden kann. Ich hege den aufrichtigen Wunsch, Ihnen dereinst Ihre vornehme Handlungsweise vergelten zu können. Inzwischen verbleibe ich in aufrichtiger Verehrung und Wertschätzung [...]" - Grässel war Stadtbaudirektor in München. - Gelocht.‎

Bookseller reference : 37512

‎Lernet-Holenia, Alexander, Schriftsteller (1897-1976)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 18. V. 1943, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An einen Freund: "[...] hier hast Du wieder eine Erzählung, die ich zu Deiner Verfügung stelle. Ich bitte sie, im Falle Ihr sie abdruckt, über Major Michael zu verrechnen. - Ich spreche aber vor allem die Bitte aus, die Sterne, welche die Erzählung in drei Texte gliedern, doch ja gewiß nicht wegzulassen. Und respektiert mir recht sehr den Text! [...]" - Links oben kleine Eckfehlstelle.‎

Bookseller reference : 36304

‎Longo, Alessandro, Pianist und Komponist (1864-1945)‎

‎Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Neapel, 18. II. 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎Interessante Klavierkomposition und Kryptogramm in 27 Takten. - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Longo lehrte in Neapel und verfasste ein Werkverzeichnis von Scarlatti. - Rückseitig: Lemonnier, Camille, Schriftsteller (1844-1913). Dasselbe. - Über Kunst.‎

Bookseller reference : 60877

‎Ludwig, Hubert, Zoologe (1852-1913)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Bonn, 2. V. 1887, Qu.-Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎Vorlesungsankündigung: Allgemeine Zoologie, Naturgeschichte der Arthropoden, Praktikum, Arbeiten für Vorgeschrittene. - Ludwig war ab 1887 in Bonn Ordinarius und verfaßte klassische Werke der Zoologie.‎

Bookseller reference : 36719

‎Mendelssohn, Arnold, Komponist und Kirchenmusiker (1855-1933)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Darmstadt, 28. IV. 1928, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎Dankt für die Verleihung einer Ehrenmitgliedschaft, so daß er nun kein schlechtes Gewissen mehr haben müsse. - Mendelssohn wirkte seit 1891 als Kirchenmusikmeister in Darmstadt. Mit der in diesem Amt entfalteten organisatorischen und kompositorischen Tätigkeit leitete er eine Reform der evangelischen Kirchenmusik in Deutschland ein. Zu seinen Schülern gehört Paul HIndemith. - Eingangsstempel; Ränder mit Klebefilm ausgebessert.‎

Bookseller reference : 37575

‎Mayröcker, Friederike, Schriftstellerin (1924-2021)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit Widmung und U.‎

‎o.J. Wien, 25. I. 1977, (29,5 x 21 cm). 1 Seite.‎

‎An einen Autographensammler. Auf der Blatt ist ein Zeitungsausschnitt anlässlich der kurz zuvor geschehenen Verleihung des Georg-Trakl-Preises 1977 an Mayröcker aufgeklebt. Beiliegend ein masch. Umschlag.‎

Bookseller reference : 60820

‎Hettner Hermann, Literaturhistoriker (1821-1882)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Dresden), 6. VIII 1859, 8 x 12 cm.‎

‎Geburtsanzeige seines Sohnes Alfred: "Die heut erfolgte glückliche Entbindung meiner lieben Frau von einem gesunden Knaben beehre ich mich ergebenst anzuzeigen [...]" - Beilage.‎

Bookseller reference : 37702

‎McMillan, Edwin Mattison, Physiker und Nobelpreisträger (1907-1991)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Genf, "CERN", 6. VIII. 1974, Fol. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An Alexander Dées de Sterio in Frankfurt-Höchst: "[...]I am unable to write on paper of my institute [...] as I am on a seven-month visit at CERN, so I am using CERN paper. Alex, I don't have any photographs of myself here so I will write to my secretary at Berkeley to send you one that I signed previously. I found the meeting of chemists very stimulating, being a physicist who happened to receive the prize in chemistry, and having attended before only the meetings of physicists at Lindau, once four years ago, and once for just two days some years before that. Lindau and Bad Schachen remain in my memory with great affection, and the meetings can only be described as intellectual feasts where many ideas are exchanged [...]" - McMillan erhielt 1951 für die Arbeiten auf dem Gebiet der Transuranelemente zusammen mit Glenn Theodore Seaborg den Nobelpreis für Chemie. - Druck in Alexander Dées de Sterio, Nobel führte sie zusammen, Stuttgart 1975, S. 127.‎

Bookseller reference : 37220

‎Hesse, Hermann, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1877-1962)‎

‎Gedichttyposkript mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr, [ca. 1930], Fol. 1 Seite.‎

‎"Zwei unbekannte Gedichte von H. Hesse | I. Was war mein Leben, wenn es heut soll enden [...]" sowie als zweites "Im Maulbronner Kreuzgang" (ohne Titel). Widmung: "Gruss für W[illi] Kehrwecker [in Emmendingen] von s. H. Hesse". - Beide Gedichte erschienen erst nach Hesses Tod in der Ausgabe "Die Gedichte" (Frankfurt 1977) im Druck. - Ober- und Unterrand etwas fleckig.‎

Bookseller reference : 36650

‎Schurz, Carl, Revolutionär, General und Politiker (1829-1906)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. "An Bord der New York", 20. VI. 1861, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten.‎

‎An den Staatsmann und Schriftsteller Ernst Reinhold Solger (1820-1866): "[...] Ich habe ernstliche Gewissensbisse darüber, daß ich Sie nicht vor meiner Abreise von New York noch besucht habe. Aber die Ordre, die mich auf meinen Posten schickte, kam so schnell und unerwartet, und die Zeit, welche ich noch in New York übrig hatte, war so von Geschäften aller Art in Anspruch genommen, daß es mir in der That unmöglich war, nach Brooklyn hinüber zu gehen. Sie müssen mir also eine Unterlassung verzeihen, die nicht allein unabsichtlich, sondern unvermeidlich war. Ich selbst habe am meisten dabei verloren. Seien Sie mir also nicht böse, wenn ich schriftlich von Ihnen Abschied nehme, und zwar par distance [...] Morgen werden wir wahrscheinlich Land sehen und Europäische Luft fühlen. Wie viel besser würde mir jetzt die amerikanische gefallen [...]" - Geschrieben während seiner Reise nach Spanien, wo Schurz von Juli bis Dezember 1861 Botschafter der Vereinigten Staaten war.‎

Bookseller reference : 36770

‎Herzberg, Gerhard, Chemiker und Nobelpreisträger (1904-1999)‎

‎Große Porträtphotographie mit eigenh. U. auf der Bildseite.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr [ca. 1975], 25 x 20 cm.‎

‎Schöner Abzug des eindrucksvollen Porträts. - Dekorativ.‎

Bookseller reference : 37268

‎Bonsels, Waldemar, Schriftsteller (1880-1952)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ambach, 5. III. 1922, (20 x 13 cm). 1 Seite.‎

‎Der Schöpfer der weitbekannten "Biene Maja".‎

Bookseller reference : 60813

‎Herzberg, Gerhard, Chemiker und Nobelpreisträger (1904-1999)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ottawa, 18. IX. 1974, Fol. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An Alexander Dées de Sterio: "[...] Die großen Erwartungen, mit denen ich zu meiner ersten Nobelpreisträgertagung nach Lindau gekommen bin, sind nicht enttäuscht worden. Die Vorträge waren alle auf einem sehr hohen Niveau, aber doch für den dem betreffenden Gebiet ferner Stehenden gut verständlich. Was aber die Lindauer Tagungen vor anderen besonders auszeichnet, ist der Kontakt mit den Studenten, Assistenten und jüngeren Hochschullehrern. Für mich hat dieser Kontakt die Tagung besonders wertvoll gemacht, zumal ich selbst an einem reinen Forschungsinstitut arbeite und daher solche Kontakte nicht oft habe. Vielleicht könnte man diese Kontakte mit der jungen Generation bei künftigen Tagungen noch vertiefen. Die Gastfreundschaft, die wir von der Stadt Lindau, von der Landesregierung, vom Kuratorium und besonders von Graf und Gräfin Bernadotte genossen haben, ging weit über das hinaus, was man erwarten konnte. Sie war ungezwungen, herzlich und warm und wird lange in unserer Erinnerung bleiben [...]" - Herzberg erhielt 1971 den Nobelpreis für Chemie "für seine Beiträge zur Kenntnis der elektronischen Struktur und Geometrie von Molekülen, insbesondere von freien Radikalen." - Druck in Alexander Dées de Sterio, Nobel führte sie zusammen, Stuttgart 1975, S. 80.‎

Bookseller reference : 37232

‎Böll, Heinrich, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1917-1985)‎

‎Typoskript mit eigenh. Korrekturen und U. sowie masch. Begleitbrief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Köln, 2. II. 1975, Fol. Zus. 7 Seiten auf 7 Blättern.‎

‎I. Über Andrej Sinjawskijs (1925-1997) Buch "Stimme aus dem Chor." Der Text erschien in "DIE ZEIT" Nr. 8 vom 14. Februar 1975 auf Seite 18 unter dem Titel "Eine Bombe der Ruhe". Böll unterstützte die russischen Dissidenten vehement. - II. An einen Redakteur über eine geplante Moskaureise. Er spreche nicht in Lübeck über Thomas Mann, weil er dann alles noch einmal lesen müsse; die Ankündigung sei ein Missverständnis.‎

Bookseller reference : 46753

‎Herwegen, Peter, Maler und Graphiker (1814-1893)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 7. IV. 1886, 14,5 x 14,5 cm. Faltbrief mit bayrischer Briefmarke. Grün getöntes Papier.‎

‎An den Kunsthändler Karl Maurer in München: "Unter freundlicher Begrüßung, frage ich auf diesem Wege, (da ich nicht weiß wann ich Sie persönlich sprechen kann) an: ob Sie geneigt wären einen Max Zimmermann, Kunstvereinsgewinn[er] Ihrer Auktion am 13. dss. einzuverleiben gegen die übliche Provision? Wollen Sie gefälligst das Bild bei mir ansehn? Sie treffen mich vormittags oder um 2 Uhr Nachmittag [...]" - Herwegen übersiedelte 1837 nach München. Er war Anhänger der Neogotik. Neben Zeichnungen, Bildern und Lithographien verfertigte er auch Urkunden, Gedenkblätter, Diplome, Geschäftsanzeigen und Visitenkarten. - Montagereste.‎

Bookseller reference : 37417

‎Kraus, Richard, Dirigent und Generalmusikdirektor (1902-?)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Köln, 16. I. 1951, 4°. 1 Seite.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Die Gäste, die Du nennst, sind - ehrlich gesagt - immer furchtbar schwer unterzubringen. Ihre Qualität und Kapazität sei unangezweifelt, aber sie haben einfach nicht die Zugkraft, um als Namen ohne weiteres ein Haus zu füllen und sind für uns fast immer ein Luxus. Frau Klaembst kenne ich, wohne ihr gerade gegenüber und stehe ohnehin schon in Verbindung mit ihr. Deine Contra-Altistin ist augenblicklich beim besten Willen nicht unterzubringen. Zudem habe ich hier nur die Oper unter mir und nur eine Reihe von Gastkonzerten im NWDR, so dass auch Deine Anregung von damals, unsere gute Tiana einmal einzusetzen, schwer zu realisieren ist. Soweit sich etwas machen lässt, werde ich Dich benachrichtigen [...]"‎

Bookseller reference : 37007

‎Malsburg, Ernst von der, Schriftsteller und Diplomat (1786-1824)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Dresden, 15. III. 1819, 8°. 1 Seite. Mit eigenh. Umschlag mit schönem Siegelabdruck.‎

‎An Eveline von Bardeleben in Dresden mit einem Hochzeitsgeschenk: "Euer Wohlgebohren beehre ich mich des Grafen [Otto Heinrich von] Loeben [1786-1825] und meine Gabe auf Amors Altar zu überreichen [...]" Der spätere Politiker Kurt von Bardeleben (1796-1854) heiratete 1819 Eveline von Auerswald (1800-1845), eine Tochter des Oberpräsidenten Hans Jakob von Auerswald. - Malsburg war zunächst in München, 1810-13 in Wien tätig. Seit 1817 war er Regierungsrat und Gesandter in Dresden, wo er sich Ludwig Tieck, Friedrich von Kalckreuth und dem Dresdner Liederkreis anschloß.‎

Bookseller reference : 36756

‎Lynen, Feodor, Chemiker und Nobelpreisträger (1911-1979)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Martinsried, 18. VIII. 1972, Fol. 1 Seite. Bütten. Gelocht.‎

‎An Alexander Dées de Sterio: "[...] Zu Ihrem diesjährigen Geburtstag möchte ich Ihnen noch nachträglich auch im Namen meiner GDCh-Vorstandskollegen sehr herzlich gratulieren und Ihnen für Ihr neues Lebensjahr alles Gute wünschen, vor allem aber Gesundheit. Gleichzeitig danke ich Ihnen für Ihre bisherige aktive Mitarbeit als Leiter der GDCh-Pressestelle [...]" - Lynen erhielt für seine Arbeiten über den Mechanismus und die Regulierung des Cholesterin- und Fettsäurestoffwechsels 1964 zusammen mit Konrad Emil Bloch den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Er war Präsident der Gesellschat Deutscher Chemiker.‎

Bookseller reference : 37228

‎Böll, Heinrich, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1917-1985)‎

‎Typoskript mit eigenh. Korrekturen und U. sowie eigenh. Begleitbrief mit U.‎

‎o.J. Köln, 24. VIII. 1976, Fol. und 8°. Zus. 6 Seiten auf 6 Blättern. Mit eigenh. Umschlag.‎

‎I. Über Carl-Jakob Danzigers Buch "Die Partei hat immer recht - Autobiographischer Roman" (Stuttgart 1976) und Reiner Kunzes "Die wunderbaren Jahre"; der Text erschien in "DIE ZEIT" Nr. 39 vom 17. September 1976 auf Seite 77 unter dem Titel "Sprache ist älter als jeder Staat" mit der Vorbemerkung "Auskunft über das fremde Deutschland: Der Aufbruch der DDR-Literatur in die Gegenwärtigkeit." Böll konnte das Pseudonym 1976 noch nicht lüften. Hinter Carl-Jakob Danziger verbarg sich der Schriftsteller und Journalist Joachim Chaim Schwarz (1909-1992). Schwarz stammte aus Berlin, emigrierte 1934 nach Palästina und kehrte als Freund von Louis Fürnberg 1950 nach Ostberlin zurück. Er arbeitete als Reporter, wurde aber bald aus der SED wegen "Beziehungen zu zionistischen Kreisen" ausgeschlossen und ab 1956 vom MfS beobachtet. 1964 übte die SED Kritik an seinen Texten und warf ihm "Beleidigung der Arbeiterklasse" vor, weshalb er ab 1976 seine Romane unter Pseudonym in der Bundesrepublik veröffentlichte. - II. An einen Redakteur. Ganz geheuer sei ihm bei der Rezension nicht geworden. - Beilage‎

Bookseller reference : 46744

‎Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981)‎

‎Gedruckte Dankeskarte mit eigenh. Grußwort und U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr [ca. 1964], Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎Dank für Glückwünsche.‎

Bookseller reference : 36945

‎Marschner, Adolf Eduard, Komponist (1819-1853)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bad Kösen, 24. VII. 1846, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An einen Verleger und Freund: "[...] Poenicke hat zwar nach seiner Gewohnheit einige grobe 'Fehler' gemacht, wenn Sie ihm aber einschärfen, die Correkturen recht sorgfältig zu beachten, so dürfte eine zweite Correktur nicht nothwendig sein. Zugleich sende ich Ihnen das 4händige Arrangement von Labitzky Op. 127 (3 Polka's) und das 2händige von Op. 128 (Mazurka). Binnen 8 Tagen folgt der 4händige Walzer u. die beiden Arrangements im leichten Style [...]" - Marschner lehrte in Leipzig. Er komponierte viele populäre Chorlieder und veröffentlichte zusammen mit Ludwig Richter 1844-47 "Alte und neue Studenten-Lieder" sowie "Alte und neue Volks-Lieder".‎

Bookseller reference : 36717

‎Mangold, Wilhelm, Theologe und Abgeordneter (1825-1890)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Bonn, 25. IV. 1880, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎Vorlesungsankündigung: Vorlesungen über den Brief an die Römer, den Brief des Jakobus, über Comparative Symbolik sowie Übungen im Neutestamentlichen Seminar. - Mangold lehrte in Marburg und Bonn. 1871/72 war er Abgeordneter im Reichstag.‎

Bookseller reference : 36801

‎Berger, Erna, Sängerin (1900-1990)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. Widmung und U.auf der Bildseite sowie eigenh. Beschriftung und U. auf der Rückseite.‎

‎o.J. Ohne Ort, 31. XII. 1972, 14 x 10 cm.‎

‎Für den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981). Rollenbild als 'Hannele' in Hanneles Himmelfahrt von Paul Graener (UA 1927): "Bruno v. Niessen; Herzlichst [...] Herzlichen Dank für die Weihnachtsgrüße. Alles Gute zum Jahr 1973. Adresse v. Lemnitz weiß ich leider nicht. In Eile, wie immer [...]" - Beiliegend ein Konzertprogramm von 1958 mit rückseit. eigenh. Widmung und U. - 1934-46 war Berger Mitglied der Berliner Staatsoper, danach gab sie ausschließlich Gastspiele, u. a. an der Metropolitan Opera in New York (1949-51).‎

Bookseller reference : 36941

‎Reichensperger, August, Politiker (1808-1895)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin und Köln, 21. II. 1882 und 29. III. 1888, Verschied. Formate. Zus. ca. 3 Seiten.‎

‎I. Dankt für eine Auskunft über acht Münzen. - II. Dankt für Glückwünsche zu seinem 81. Geburtstag und erwähnt das Werk seines Freundes Janssen. - Reichensperger war Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung 1848 sowie im Erfurter Unionsparlament 1850. Zwischen 1851 und 1885 gehörte er mehrfach dem preuß. Abgeordnetenhaus bzw. dem Reichstag an. Mit seinem Bruder gründete er 1852 die Katholische Fraktion im preuß. Abgeordnetenhaus, die sich 1859 "Zentrum" nannte, und war 1870 an der Neugründung der Zentrumspartei beteiligt. Als Gründungsmitglied des Kölner Zentral-Dombauvereins (1841) trat er auch durch sein Engagement für den Ausbau des Kölner Doms hervor.‎

Bookseller reference : 36661

‎Grabeler, Peter (Pseud.: Baldrian Klimper), Komponist, Musikdirektor, Geiger (1796-1830)‎

‎Des Hanswurstes und der Göttinn Freude Vermählung. Fastnachtsposse in zwei Aufzügen, nebst Prolog und Epilog von Baldrian Klimper mit Musik von Peter Grabeler.‎

‎o.J. Bonn, "Gedruckt von Franz Baaden", 1837, 8°. 20 S. Heftstreifen. Ohne Einband.‎

‎Seltener Gelegenheitsdruck. - Peter Grabeler dirigierte die Totenmesse für Ludwig van Beethoven in Bonn, eine Inititiative des Bonner "Musikalischen Zirkels", eines Zusammenschlusses musikinteressierter Bürger seit 1818/19. Diese privat initiierte Feier war übrigens damals die einzige Bonner Veranstaltung zum Tod Beethovens. - Vgl.: Wanda Gudden, Peter Grabeler, ein Beitr. z. rhein. Musikgesch. d. 19. Jahrh., in: Jahrbuch d. Phil. Fak. Bonn 1923. Jg. 2, Halbbd. 1. S. 64-67.‎

Bookseller reference : 60924

‎Ludovici, Carl Günther, Philosoph und Wirtschaftswissenschaftler. (1707-1778)‎

‎Schriftstück mit eigenh. U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Qu.-Kl.-8°. 1 Seite.‎

‎"Von den gelehrten Zeitungen die 14. Nummer, wo ich nicht irre. Es werde Euclidis Elementa darinnen recensiert [...]" - Ludovici lehrte Philosophie in Leipzig und erarbeitete als Enzyklopädist die Bände 19-64 des Zedlerschen "Universal-Lexicons". Als sein Hauptwerk gilt die "Eröffnete Akademie der Kaufleute" (1752-56), die als erstes deutschsprachiges Handelslexikon Vorbild für die modernen Nachschlagewerke der Wirtschaftswissenschaften wurde und im fünften Band einen erstmaligen Grundriß betriebswirtschaftlicher Probleme in wissenschaftlicher Systematik enthielt.‎

Bookseller reference : 36787

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