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Number of results : 20,458 (410 Page(s))

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‎Schampheleer, Edmond de, Maler (1824-1899)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Brüssel, 29. IX. 1877, Gr.-8°. 1 Seite.‎

‎An seinen Freund Carlo: "[...] Dein Brief von gestern hat mir sehr erfreut, du triffst mich sicher hier, und auch die Belgische Freunde wie de Haas Quinaux, Robert und Franck, die alle zuück sind vom Lande. Ich bin glücklich mit dir, wieder einige Tage lustig zu leben. Schreibe mir voraus, welcher Tag und mit welcher Zug du ankomst damit ich Dir in der Campine abholen kann [...] Comendador ordinario de la Real y distinguida Orden de Carlos Tercero." - Schampheleer bildete sich auf der Akademie in Brüssel zum Landschaftsmaler aus, bereiste Frankreich und Deutschland und nahm dann seinen Wohnsitz in Brüssel. Seine Landschaften, welche meist niederländische Motive wiedergeben, sind durch die Feinheit des Tons und die flüssige, malerische Behandlung ausgezeichnet. Besonders gelingt ihm die Darstellung ruhiger Wasserläufe und Teiche.‎

Bookseller reference : 37424

‎Schlenther, Paul, Schriftsteller und Theaterleiter (1854-1916)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Berlin, 20. II. 1894, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Schriftsteller Wilhelm von Polenz (1861-1903): "[...] Bis zum März bin ich mit meinen Abenden so besetzt, daß ich keine bindende Verpflichtung übernehmen kann. Auch bin ich kein guter Zuhörer und stelle mir alles viel lebendiger vor, wenn ich das Stck. lese. Darf ich Sie daher freundlichst bitten, mir das Werk zu schicken? [...]" - Schlenther war 1886-98 war er neben Theodor Fontane und als Nachfolger Otto Brahms Theaterkritiker der "Vossischen Zeitung", propagierte das neue naturalistische Drama und setzte sich vor allem für das Werk Henrik Ibsens und Gerhart Hauptmanns ein.‎

Bookseller reference : 37680

‎Dahm, Heinz, Bühnenleiter und Bühnenbildner (1904-1984)‎

‎Eigenh. Brief mit Zeichnung und U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Eisenach?), 8. X. 1946, 4°. 3 1/2 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981); die Zeichnung am Briefkopf zeigt Dahm vor einem Theater mit dem Text: "Kannst Du mir noch einmal verzeihen? | Solcher Art, lieber Bruno, sind die Gedanken, die mich heute bewegen. Wie nahe ich mich Dir? Was immer ich auch zu meiner Entschuldigung Dir vorstammeln werde: Du wirst es mit einer Handbewegung verscheuchen. So übersende ich Dir denn in obigem mein gebeugtes Knie aus dem Du meine reuevolle Einstellung entnehmen kannst, und bitte ich Sie, sehr verehrter Herr Intendant es doch noch einmal mit mir versuchen zu wollen. Seit Monaten leide ich an chronischem Freizeitmangel, unter dem selbst Weib und Kinder schwer zu tragen haben. Vorgestern hatte ich gehofft, nunmehr einen ruhigen Lebensabend verbringen zu können. Arbeit, Arbeit, encore et encore! Nein, es ist nicht mehr schön! [...] Seit Juli haben wir hier jeden Monat eine französische Oper bzw. Operette. Die Aufführungen sind in der Wartburg. Letzten Samstag war Massenets 'Manon'. Ich habe das Vergnügen, die Bühnenbilder zu machen. Gegen Honorar, versteht sich. Kommenden Samstag dasselbe im Theater in Metz. Morgen bekomme ich meinen Pass. Auf, nach Metz! Da freut sich das alte Jammerherz! Lange keinen Martell getrunken! Ansonsten sieht es so aus, als ob unser Theater für den Winter nun spielfähig wird. Das mehr oder weniger heitere Künstlervölkchen hat sich mit Leib und Seele im Gemeinschaftseinsatz bei einem umfangreichen Aufräum- und Bauvorhaben am Theater der Bauleitung zur Verfügung gestellt. Wir sind dadurch in den letzten 4 Wochen erheblich weiter gekommen. Das gesamte Dach ist dicht. Die Seitenbühne Schillerstraße zum 'Bahnhof' und zur Tischlerei hin zugemauert. Fenster verglast, Proberäume geschaffen, die Kantine (wird demnächst als Werkküche wiedereröffnet) in neuer Schönheit und, nicht zuletzt, die Heizanlage, soweit sie die benutzbaren Räume betrifft, in Ordnung gebracht. Hoffentlich wird uns nun von H. M. die beantragte Menge Gas bewilligt. Denn davon hängt so ziemlich alles ab. Mit Koksöfchen kann man auf dieser Bühne im Winter nicht arbeiten. Von Rudolstadt haben wir nichts mehr zu erhoffen, in schwierigen Fällen mit Kostümen im Austauschwege (Tausche Manon-Dekoration gegen Sommernachtstraum-Kostüme) mit Metz einig zu werden [...]".‎

Bookseller reference : 36953

‎Rössler, Rudolf, Journalist und Spion (1897-1958)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 24. VIII. 1931, 4°. 1 Seite. Briefkopf.‎

‎An den Schriftsteller Wolfgang Goetz in Berlin.:"[...] Ich erinnere heute an meine bereits vor längerer Zeit an Sie gerichtete Bitte um Mitarbeit an unserer Zeitschrift 'Das Nationaltheater' und würde es lebhaft begrüssen, wenn Sie gelegentlich Zeit zu der Mitarbeit finden würden. Vielleicht wäre es Ihnen, vorausgesetzt dass Sie zur Mitarbeit bereit sind, möglich, uns das eine oder andere Thema vorzuschlagen [...]" - Rössler war Mitherausgeber des "Nationaltheaters". 1934 emigrierte er in die Schweiz. 1939 wurde er Mitarbeiter des Schweizerischen Nachrichtendienstes und lieferte bis 1944 wichtige militärische Informationen aus Deutschland. Später nahm er Verbindung zu Widerstandskreisen in Deutschland auf. Nach Kriegsende setzte er seine verlegerische Tätigkeit. Seit 1947 war er für den Nachrichtendienst der Tschechoslowakei tätig. 1953 wurde er festgenommen und zu einer Haftstrafe verurteilt.‎

Bookseller reference : 37625

‎Stockhausen, Julius, Sänger (1826-1906)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Frankfurt am Main, 15. XI. 1891, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An den Regiments-Musikdirektor Albert Parlow (1824-1888; Komponist der "Amboß-Polka") in Frankfurt, den er für die Fortschritte seines Chores beim Konzert in der Katharinenkirche lobt: "[...] Die Uebung findet [...] bei Familie Schwenzow statt [...]"‎

Bookseller reference : 36669

‎Strauss, Richard, Komponist (1864-1949)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Teplitz, 27. I. 1905, 1 Seite.‎

‎An den Musikschriftsteller Ernst Décsey (1870-1941) in Graz: "[...] Wir warten mit Schmerzen auf 'Wien als Musikstadt'! Wann dürfen wir endlich das Eintreffen des Manuskriptes erhoffen? Das Bändchen ist schon lange annoncirt. Bitte, bitte! Mit herzlichen Gruß Ihr stets ergebener Dr. Richard Strauss". - Das Buch scheint nicht erschienen zu sein.‎

Bookseller reference : 52860

‎Aicard, Jean, Schriftsteller (1848-1921)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Paris, 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎"Laisse ton siècle (le temps coule) [...] A tout les coeurs suffit un coeur" (4 gereimte Zeilen). - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Rückseitig: La Touche, Gaston (de), Maler und Grafiker (1854-1913). Dasselbe. Ohne Ort, 1908. - "Mon ami regretté, Charles Gounod, me disait souvent: Le hasard des rencontres est parfois d'une importance capitale [...]" (6 Zeilen).‎

Bookseller reference : 60847

‎Sauer, Emil, Komponist und Pianist (1862-1942)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 18. VIII. 1895, 8°. 1/2 Seite.‎

‎"Frau Professor Grätz | der großartigen Mit-Arrangeurin des gelungenen Festes in aufrichtiger Ergebenheit | Emil Sauer."‎

Bookseller reference : 37253

‎Kubin, Alfred, Graphiker und Schriftsteller (1877-1959)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Zwickledt bei Wernstein, Mitte Juni 1950, 4°. 2 Seiten.‎

‎An Piet Tommissen (1925-2011) in Lanklaar (Belgien) mit Übersendung von Autographen "bekannter deutschsprachiger Künstler" (Antwortbrief, liegt in Kopie bei): "[...] Ihre informierenden Bestell[un]gen betreffs Ihres Interessenkreises, erfülle ich, doch, es ist ja eine Vertrauenssache, und unter solcher Bedingung stifte ich Ihnen hier alle Beiträge zu Ihrer Autografensammlung. Also: diese 7 Stücke sind nicht zum Herumzeigen sondern für Sie persönlich. Trakl kannte ich leider überhaupt nicht, er war in der Apotheke bei dem Vater eines meiner Kameraden, welcher heute der Chef ist, als Volontär in Salzburg. Es giebt seit rund 25 Jahren ein Kubin-Archiv in Hamburg und dahin gebe ich in der Regel interessante Schrift-Dokumente von mir. Freilich würde mich eine schöne Grafik von [Edgard] Tytgat erfreuen. Ich selbst bin durch mein Alter und [die] damit gekommenen Beschwerden zu meiner zurückgezogenen Lebensführung gezwungen, und wie ich mit diesen Schwierigkeiten auskomme zeigt das Auf und Ab jeden einzelnen Tages. Solange die sogenannte 'gute' Jahreszeit leidlich mit uns verfährt, bin ich zufriedener, kommt aber kalte, so wird alles schlimmer. Inzwischen wird der Band 'Offenbarung und Untergang' bei Ihnen eingetroffen sein. Mit meinen durch Raubbau u. s. w. überanstrengten Augen und Folgen, Astgmatismus bin ich gar nicht zufrieden [...]" Die erwähnte Veröffentlichung ist: Kubin, Alfred / Trakl, Georg, Offenbarung und Untergang. Die Prosadichtungen. Salzburg, 1947. Raabe 652.‎

Bookseller reference : 52556

‎Giesebrecht, Wilhelm von, Historiker (1814-1889)‎

‎Eigenh. Brief mit U. sowie 2 weitere Autographen mit U.‎

‎o.J. Königsberg, München und Köslin, 1. I. 1860 bis 8. IX. 1889, 8°. Zus. 3 Seiten.‎

‎An einen Freund (1881): "[...] Seit drei Tagen bin ich, wohl in Folge einer Erkältung, von einem Unwohlsein befallen, welches mich gehindert hat das Haus zu verlassen. Ich glaubte, daß es mir bei Schonung möglich sein könnte heute Abend Ihrer gütigen Einladung zu folgen, aber fühlte heute doch, daß dies die größte Unvorsichtigkeit sein würde [...]" - II. (1860): Gehaltsquittung für die Universitätskasse Königsberg. - III. An Oberschulrat Hartwig in Schwerin (1889) "wegen der Sitzung der Reichs-Schul-Kommission in Schwerin [...]" - Giesebrecht war ab 1862 Ordinarius in München, wo er Sekretär der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften sowie Sekretär ihrer Historischen Klasse in der Nachfolge Ignaz von Döllingers wurde.‎

Bookseller reference : 37682

‎Krummhaar, Herbert von, Maler (Daten nicht ermittelt)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Itzehoe, 4. I. 1955, Fol. 1 Seite.‎

‎An Alexander Dées de Sterio: "[...] Dies lappenartige Beiblatt zur 'Idealen Wirklichkeit' hatte ich Ihnen schon zugedacht, als ich merkte, dass ich zur Zeit Ihre Adresse verlegt hatte! Nun freue ich mich doppelt, sie durch Ihren freundlichen Glückwunsch wiederzuhaben, den wir herzlich erwidern! Da ich morgen für ein paar Tage nach Kiel fahren muss - zu einer Künstlertagung der Evangelischen Akademie - kann ich diesmal nur so kurz schreiben [...]" - Beilage: Typoskript-Durchschlag mit eigenh. gereimter Nachschrift.‎

Bookseller reference : 37237

‎Guthan, Herbert, Dirigent (1906-?)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 6. II. 1956, Fol. 1 Seite.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Es war eine Freude für mich, Dich wiederzusehen nach vielen ereignisschweren Jahren! Natürlich habe ich mit Dir gefühlt in all den Jahren Deines langen, unverdienten Ausgeschlossenseins und war auch rechtzeitig unterrichtet über Deine Ernennung zum Intendanten in Münster, trotzdem: Schon über mein jahrelanges Schweigen (bedingt durch die Einsicht in die Trostunfähigkeit tröstlich-gemeinter Worte) und zuletzt Scheu, durch Glückwünsche zu Deiner Berufung in Münster in den Verdacht eines positions-hungrigen Gratulanten zu geraten, bestimmten mich, mein Schweigen aufrechtzuerhalten. Heute, da ich Deinem Gesicht nach 17 Jahren Pause im Bildschirm des Fernsehfunks begegnen durfte, verlieren sich meine Hemmungen und ich beglückwünsche und grüße Dich von ganzen Herzen! [...]"‎

Bookseller reference : 36972

‎Lehmann, Lotte, Sängerin (1888-1976)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. Ohne Ort, Ohne Jahr, 17 x 11 cm. 1 Seite.‎

Bookseller reference : 60929

‎Lehmann, Wilhelm, Dichter (1882-1968)‎

‎Eigenh. vollständiges Gedichtmanuskript (12 Zeilen) sowie eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Eckernförde, 1. I. 1947, 8°. Zus. 2 Seiten.‎

‎Schönes Gedichtmanuskript auf älterem Büttenpapier, undatiert: "Tom der Reimer || Fest prangte auch mein Fleisch, es wurde bald gebrechlich | Allegro schritt ich einst, jetzt schreite ich gemächlich | Im Winde, der die Blätter lüpft [...]" - Erstmals 1948 veröffentlicht (vgl. Sämtliche Gedichte 1982, S. 184). Lehmann knüpft an Theodor Fontanes Gedicht "Thomas der Reimer" an: der Dichter, der die Muse küßt, altert nicht. - Der Brief an den Schriftsteller Georg Schneider (1902-1972) gehört möglicherweise in einen anderen Zusammenhang: "[...] Ihrer freundlichen Aufforderung komme ich gern mit dem Gedicht an meinen ältesten Sohn nach [...]" - Gemeint ist das bereits 1924 entstandene Gedicht "An meinen ältesten Sohn". Es erschien im Faksimile in "Gedicht und Geschrift" (Krefeld 1949).‎

Bookseller reference : 37960

‎Riehl, Wilhelm Heinrich, Schriftsteller und Volkskundler (1823-1897)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 25. V. 1877, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Doktor wegen Vortragsterminen: "[...] Als Thema schlage ich vor: 'Die Entwicklung der modernen Gesellschaft von der Reformationszeit bis zur Gegenwart' und zwar in folgenden fünf Theilen: 1. Vortrag: Die wirthschaftlichen Krisen u. Katastrophen. 2. Vortrag: Die neuen politischen Mächte u. die Auflösung der mittelalterlichen Gesellschaft. 3. Vortrag: Kunst u. Wissenschaft im Bunde mit der sozialen Reform. 4. Vortrag: Der Kampf der sozialen Theorien. 5. Vortrag: Die vollendete Thatsache der modernen Gesellschaft. Ich würde diesen Gegenstand, der uns so nahe liegt, historisch erzählend behandeln u. mit einer möglichsten Fülle von geschichtlichen Einzelzügen ausstatten, so daß es an manichfachem Kolorit nicht fehlen soll. Jeder einzelne Abend würde für sich ein abgerundetes Zeit- u. Sittenbild bieten [...]" - Riehl muß als einer der Begründer der Kulturgeschichte in Deutschland angesehen werden. Die Brisanz der sozialen Frage hat er in seiner detaillierten Analyse des Proletariats als einer der ersten genau wahrgenommen. - Leicht tintenfleckig.‎

Bookseller reference : 37759

‎Sardou, Victorien, Schriftsteller (1831-1908)‎

‎Eigenh. Briiefkarte mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Paris), 1904, Qu.-Kl.-8°. 2 Seiten.‎

‎An einen Herrn, dessen Besuch er wegen Überlastung durch Arbeit und Korrespondenz bedauernd absagen muß. - Sardou arbeitete als Librettist für Saint-Saëns und Jacques Offenbach. Von größter Bedeutung ist sein Drama "La Tosca" (1887). Im Jahr 1898 schuf Sardou gemeinsam mit den Librettisten Giuseppe Giacosa und Luigi Illica sowie Puccini daraus die Oper "Tosca" (UA Rom 14. I. 1900). - Dekorativ.‎

Bookseller reference : 37679

‎Leip, Hans, Schriftsteller (1893-1983)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Fruthwilen im Thurgau, 30 VI. 1978, (10,5 x 15 cm). 1 Seite.‎

‎Gibt einem Autographensammler Auskunft über seine Werke.‎

Bookseller reference : 60815

‎Ringelnatz, Joachim, Schriftsteller und Maler (1883-1934)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 8. XI. 1933, Fol. 1 Seite. Absenderstempel.‎

‎An den Verleger Fritz Heyder (1882-1941) in Berlin-Zehlendorf: "[...] Nehmen Sie herzlichen Dank für Ihre freundlichen Zeilen [...] für das Honorarchen und für die Belegexemplare. Der Kalender ['Kunst und Leben'] ist wieder sehr schön, und ich wünsche allen weiteren ein gleiches Gesicht. Im Laufe der Zeit werde ich Ihnen wieder eine neue Auswahl von Gedichten von mir zur Entscheidung senden [...]" - Heyders erfolgreicher Kalender enthielt auf dem Wochenblatt jeweils ein Gedicht.‎

Bookseller reference : 36710

‎Hoyos, Alice Gräfin (geb. Whitehead), Gattin des Grafen Georg Hoyos, Freiherrn zu Stichsenstein (1851-1936)‎

‎2 eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wiesbaden und Friedrichsruh, 5. VI. 1891 und 31. V. 1892, Kl.-8°. Zus. 4 Seiten. Doppelblätter mit Wappen und Umschlag.‎

‎An den Gesangspädagogen Heinrich Herborn in Frankfurt wegen einer verlängerten Singstunde, der letzten, da sie bald abreise sowie mit Dank für die Glückwünsche zur Verlobung ihrer Tochter mit Herbert von Bismarck. Die Gräfin war die Tochter des Torpedo-Erfinders Robert Whitehead.‎

Bookseller reference : 36656

‎Dahlke, Ernst H.,, Agent (1896-1986)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Düsseldorf, 1. IX. 1977, 4°. 1 Seite.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] Selbstverständlich haben wir bei meinen Freunden in Saarbrücken über Sie gesprochen und über die Zeit von damals. Seien Sie versichert, ich habe nichts vergessen. Damit Sie sehen, was ich heute noch tue, füge ich einige Anlagen bei [...] Übrigens ist mir der 15. Mai 1939 noch sehr gut in Erinnerung, mit der Vorstellung 'Die Dubarry' am Abend und dem anschließenden Treffen damals mit Freunden in Ihrer Wohnung [...]" Beiliegend eine Porträtphotographie (8,5 x 6,5 cm). - Im Jahre 1957 gründete Ernst H. Dahlke in Düsseldorf seine Personalanzeigenagentur. Dahlke hatte als Anzeigenleiter einer führenden Wirtschaftszeitung langjährige Erfahrung.‎

Bookseller reference : 36951

‎Michael, Friedrich, Schriftsteller und Verlagsleiter (1892-1986)‎

‎2 masch. Briefe mit eigenh. U.‎

‎o.J. Wiesbaden, 22. VII. 1948 und 27. IV. 1984, Fol. Zus. ca. 3 Seiten. Briefkopf. Gelocht.‎

‎I. An Ivar Ljungerud in Lund mit Dank für einen Beitrag zur Carossa-Festschrift, den er auch Anton Kippenberg zur Kenntnis gebracht habe. Sodann über seine eigene literarische Produktion. - II. An Herrn Freese, der Michels' kleine Schriften besprochen hatte, mit einer Verabredung; erwähnt lobend Volker Michels. - Michael wurde 1934 Mitarbeiter des Insel-Verlags, erhielt 1942 Prokura und leitete 1945-60 die Zweigstelle in Wiesbaden.‎

Bookseller reference : 36906

‎Claretie, Jules, Schriftsteller und Librettist (1840-1913)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Paris), 30. III. 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎"La Maison Ricordi est liée à tous les aouvenirs de gloire de l'Art Musical [...]" (7 Zeilen). - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Rückseitig: Ferraris, Carlo Francesco, Jurit und Politiker (1850-1924). Dasselbe. - "Alla Casa Ricordi [...]" (5 Zeilen).‎

Bookseller reference : 60865

‎Geselschap, Friedrich, Maler (1835-1898)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 29. I. 1882, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An einen Professor: "[...] Meinen herzlichsten Dank [...] besonders für Ihr bei dieser Veranlassung mir geschenktes Wohlwollen durch welches mir neuer Muth für meine Thätigkeit gegeben wurde [...]" - 1879-90 arbeitete Geselschap an seinem Hauptwerk, der Deckenmalerei der Ruhmeshalle des Berliner Zeughauses. Später entstand der Fries für die Fassadendekoration der Berliner Kunstakademie.‎

Bookseller reference : 37804

‎Cocteau, Jean, Schriftsteller (1889-1963)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. St. Jean Cap Ferrat, 6. XI. 1952, Fol. (27 x 21 cm). 1 Seite. Allierter Zensurstempel und Eingangsstempel )letzterer blass).‎

‎"Mon très cher docteur | J'ai su que les jeuns gens du Cocteau théâtre avaient fait des erreurs - du moins qu'on les en accuse quels jeuns n'ont fait des erreurs et n'on souffert de la critique? Il est déjà noble qu'ils s'efforcent d'essayer quelque chose. Sie votre charmante secretaire les voit, qu'elle les console en ce qui me concerne. Je serais très indigné de leur amitié si je leur en coulais de fauts qui sont l'essence même de l'effort. Par leur silence je crois qu'ils n'avait toute de me dire la vérité. En ce cas ils se tromperaient sur mon caractère, que votre coeur derive. Mille et mille bonnes choses de la Villa Santo Sospir et de Jean Cocteau *" - Die Villa wurde 1931-35 von der französischen Mäzenin Francine Weisweiller erbaut. Das Haus wurde durch die Aufenthalte von Jean Cocteau bekannt. Weisweiler und Cocteau hatten sich bei den Dreharbeiten für den Film "Les Enfants terribles" kennengelernt. Cocteau brachte über dem Kamin im Salon ein Fresko, einen Apollokopf, an. 1952 entstand auch Cocteaus 35-minütiger Amateurfilm "La Villa Santo-Sospir". - Schrift etw. blass, aber gut lesbar.‎

Bookseller reference : 56336

‎Steguweit, Heinz, Schriftsteller (1897-1964)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Halver, 19. III. 1955, Qu.-8°. 1 Seite.‎

‎An Heinz Grothe über den Erfolg seines Jugenbuches "Gisela und Jürgen" (Göttingen, Fischer, 1955): "[...] Binnen 6 Wochen 33000 [...]"‎

Bookseller reference : 37372

‎Gierster, Hans, Dirigent (1925-1995)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. sowie masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, Landau/Isar und Nürnberg, 5. II. 1955 bis 28. XII. 1972, Fol. Zus. ca. 4 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981). - I. (5. II. 1955): "[...] Nochmals: Ich freue mich sehr, daß endlich wieder einer der wenigen, die berufen sind ein Theater zu leiten, an verantwortungsvoller Stelle sitzt! - Clemens Krauss hätte auch seine Freude gehabt!! Zu Frau Schrad: Ich kann Dir leider nur abraten, sie hatte eine ganz hübsche Stimme, war aber völlig ohne Spieltalent. Die letzten Wochen waren sehr arbeits-, aber auch sehr erfolgreich für mich. (Cators erster Ballettabend mit Bartoks wunderbarem Mandarin!) - Bin 5 Tage vor der ersten Orchesterprobe eingestiegen, nachdem alle Kollegen sich den Bartok abgeschminkt hatten. Presse ist großartig. Wann kannst Du nach München kommen? Wir müßten dann einen Schritt weiter in der Dublin Angelegenheit kommen. Habe 2 Jahres Angebot von Hartmann, mit wesentlicher Verbesserung [...]" - II. (18. VII. 1955): "[...] Die Hochzeit ging gut vorüber, die Zeremonie am Standesamt war kurz und ohne Harmoniumspiel [...] Da nach den Ferien der neue VW anrollt, müssen wir etwas ruhigere Ferien verleben. Aber, hier bei meinen Eltern ist es sehr schön und wir sind froh, hier zu sein. Im Herbst gehe ich doch nach Oxford (6 x Wildschütz) u. anschließend habe ich mein 1. Konzert mit den Münchner Philharmonikern (Jupiter, Beethoven Violin-Konzert u. 8. Sinfonie). Albecht Peter war sehr begeistert von seinem Gastspiel bei 'Bruno von Münster'! Er hat mir viel erzählt! [...]" - III. (28. XII. 1972): Grüße. - Gierster war Schüler von Clemens Krauss an der Musikhochschule in München und am Salzburger Mozarteum und wurde 1942 Solorepetitor an der Staatsoper München. 1945-52 war er Kapellmeister in Düsseldorf, seit 1952 in München. 1955 wurde er Generalmusikdirektor in Freiburg/Breisgau, 1965 in Nürnberg.‎

Bookseller reference : 36970

‎Czibulka, Alfons von, Schriftsteller (1888-1969)‎

‎Porträtpostkarte mit rückseitiger eigenh. Beschriftung und U.‎

‎o.J. Ohne Ort (München), 16. XI. 1963, 8°. 1 Seite.‎

‎Für einen Autographensammler.‎

Bookseller reference : 37375

‎Lingg, Hermann von, Schriftsteller (1820-1905)‎

‎2 eigenh. Gedichtmanuskripte (16 und 13 Zeilen) mit 2 U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1885), Gr.-8°. 2 Seiten auf einem Blatt.‎

‎"Auf einer Brücke" ("Beklomm'nen Herzens bin ich einst | Geschritten über diese Brücke [...]") und "Voran!" ("Kühn empor ragt Tannenholz | Auf dem steilen Felsenwerk [...]"). - Lingg stammte aus Lindau, wo er durch eine Straße und einen Brunnen geehrt wird.‎

Bookseller reference : 37259

‎Grubissich, Agostino Antonio, Schriftsteller und Priester (1810-1882)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Wien, 30. V. 1848, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten. Doppelblatt mit Adresse.‎

‎An den Arzt Francesco Lanza in Castelnuovo bei Cattaro in Dalmatien über ein Manuskript mit Erwähnung des Politikers Alfred von Arneth sowie einer Anspielung auf den verhaßten Metternich und der Frage nach einer Druckerei. Vor dem Hintergrund der Wiener Märzrevolution: "Quale lo spirito politico, quale lo stato delle pubblica quiete frà nostri?" - Grubissich war als Vorsteher der Wiener italienischen Kirchengemeinde ein recht prominenten Dalmatiner und 1848 als Geheimdiplomat in Ungarn und Dalmatien tätig. - Transkription liegt bei.‎

Bookseller reference : 36893

‎Csokor, Franz Theodor, Schriftsteller (1885-1969)‎

‎Masch. Manuskript mit einigen eigenh. Korrekturen.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr (ca. 1960), Fol. 1 Seite.‎

‎"Historosophisches Theater" , ein Plädoyer für seinen Theatertext "Umsturz im Himmel", der auch für das Fernsehen und seine Möglichkeiten wirksam verwendbar sei.‎

Bookseller reference : 37374

‎Farina, Salvatore, Schriftsteller (1846-1918)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Mailand, 14. II. 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎"Per diciasette anni [...]" (9 Zeilen). - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Farina gab 1869-85 die "Gazzetta musicale" heraus. - Rückseitig: Beltrami, Luca, Architekt und Restaurator (1854-1933). Dasselbe. - "Alla Casa Ricordi [...]" (5 Zeilen).‎

Bookseller reference : 60870

‎Hotschnig, Alois, Schriftsteller (geb. 1959)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Innsbruck, 17. III. 1995, 4°. 1 Seite. - Gelocht.‎

‎An Edith Hemer: "[...] leider hat meine Antwort etwas lange auf sich warten lassen, und so bedanke ich mich erst jetzt für die Einladung zur Lesung am 24.4. in der Autorenbuchhandlung im Rahmen der Veranstaltungsreihe Bayern liest. Der unterzeichnete Vertrag sowie eine kurze Bio-Bibliographie liegen diesem Schreiben bei. Lesen werde ich aus meinem Roman Leonhardos Händer, der im Luchterhand Lietraturverlag erschienen ist und im August dieses Jahres als Taschenbuch bei dtv heruaskommt. [...]"‎

Bookseller reference : 60852

‎Feiersinger, Sebastian, Tenor (1913-1984)‎

‎4 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Saarbrücken, 10. I. 1951 bis 21. II. 1953, Verschied. Formate. Zus. ca. 8 Seiten.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981). - I. (10. I. 1951): "[...] Bin über Dein Schreiben vom 7. 1. 1951 sehr erstaunt und zugleich auch ein wenig verärgert, vor allem wegen der Gage [...] Dann ersehe ich aus Deinen Zeilen, daß Du mich künstlerisch noch nicht auf eine besonders hohe Stufe stellst [...] Mein lieber Bruno ein wenig habe ich in letzter Zeit wohl auch von den Intendanten gelernt, bin aber kein so großer Neuling mehr, wie Du vielleicht annimmst [...]" - II. (5. II. 1953): "[...] Habe gestern Deine Freunde Dr. Sünder und Dr. Laternser mit Frauen getroffen, welche mir versicherten, daß sie alles unternommen hätte, um Dich nach Wiesbaden zu bekommen [...] ich glaube, wenn Du einer Partei angehört hättest oder auch einen Minister zum Fürsprecher gehabt hättest, würdest Du es bestimmt geschafft haben [...] In Saarbrücken geht das Tauziehen um den Intendantenposten noch immer feste weiter [...]" - III. (21. II. 1953): "[...] Habe nach Graz für ein Jahr abgeschlossen, und es ist bestimmt ein großer Vorteil für mich, da ich mit meinem Gesangslehrer weiterarbeiten kann u. hoffe, daß ich durch seine Vermittlung im kommenden Herbst Herrn Prof. Hartmann in bester Form Vorsingen oder Gastieren kann [...]" - IV. (ohne Jahr) Verabredung. - Feiersinger sang nach 1945 in Salzburg und am Gärtnerplatztheater in München. Er feierte in Amerika große Erfolge, vor allem mit Verdis Othello.‎

Bookseller reference : 36959

‎Roux, Karl, Maler (1826-1894)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Mannheim, 12. V. 1887, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Kunsthändler Karl Maurer in München: "[...] Von Deinen freundlichen Mittheilungen über Kunstauctionen, die Du mir von Zeit zu Zeit zukommen ließest, konnte ich zwar keinen Gebrauch machen, da unsere Galerie zur Zeit nicht vermehrt wird, ich erlaube mir aber in einer ähnlichen Angelegenheit heute mir Deinen Rath zu erbitten. In meiner hiesigen Stellung bin ich, so zu sagen, der oberste Kunstwart der Pfalz und als solcher wendet sich Jeder, der ein altes Bild hat und es verwerthen will, an mich. So hat mir dieser Tage eine hiesige Dame ein zwar künstlerisches nicht sehr wertvolles, jedoch gut charakteristisches und gezeichnetes Bildnis des Florentiner Gelehrten Petrus Victorius [Piero Vettori], 1570 gemalt von Alessandro Allori (1535-1607), geschickt und gemeint, die Galerie könne es vielleicht kaufen. Diese gute Dame ist sehr reich, hat aber durchaus keinen Sinn und kein Verständnis für alte Kunst, sonst würde sie das Bild, welches immerhin sehr interessant ist, behalten haben. So aber will sie es fort haben, um Platz für neue Bilder zu bekommen und das ist ein respectabler Zug, dem man gerecht werden muß, um so mehr, als sie bereits sehr schöne Anfänge von Bildbesitz gemacht hat [...] Von diesem Gesichtspunkt aus darf ich gewiß hoffen, auch Dein Interesse für den Verkauf oben genannten Bildes in Anspruch nehmen zu können und frage bei Dir an, was das Beste ist, was ich darin thun kann. Vielleicht weißt Du einen Liebhaber oder eine in Aussicht stehende Auction, der es angereicht werden kann, jedenfalls möchte ich Dich um Deine Ansicht über den etwa zu erzielenden Preis bitten. Zum Bild selbst bemerke ich, daß es schon lange im Besitz der alten Patrizierfamilie ist, aus der die Dame (Frau von Renz) stammt [...]" - Roux wurde 1881 Direktor der Großherzoglichen Gemäldegalerie in Mannheim.‎

Bookseller reference : 37423

‎Rößner, Walter, Maler und Graphiker (1885-1972)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr, Kl.-4°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An die Pianistin und Komponistin Maria Hartzer-Stibbe (1880-1961) und ihren Mann: "[...] Dank für Ihre liebe Karte. Hier die Platten vom Ex libris. Ich habe Ihnen doch das ganze Ding geschenkt! Ich lege noch einen Brief von Paul bei. Ich bin öfter mit ihm u. seiner Familie auch zusammen. Ich bin von morgen ab durch besondere Vergünstigung Kriegsfreiwilliger beim 2. Luftschifferbataillon Reinickendorf (Berlin). Es wird mein letzter Dienst sein. Wie gern käme ich nach Hamburg! Ich verspreche Ihnen, daß ich sofort nach der Beendigung des Kriegs dort sein werde [...] Demnächst im Wieland eine Zeichnung wozu ich die Studien seinerzeit vom St. Pauli Restaurant aus machte, (Terrasse)." - Rößner war ein Schüler von Lovis Corinth und Lehrer an der Berliner Kunstakademie. Er beschäftigte sich in der Hauptsache mit Grafik und Buchillustrationen.‎

Bookseller reference : 37766

‎Rinser, Luise, Schriftstellerin (1911-2002)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. München und Basel, 20. X. 1952 und 27. VII. 1954, 4°. Zus. 3 Seiten. Mit 2 eigenh. Umschlägen.‎

‎An Ursula Kienberger, geb. Markwalder in Basel mit Dank für Rosen und freundliche Worte: "[..] Es war [...] noch 'verruckt' schön in der Schweiz. In Zürich waren es weit über 200 Leute bei m. Lesung, das war recht angenehm für mich. (Oder 'saufein', um mit Ihrem Sohn zu sprechen [...]" - Getöntes Papier. - "[...] ich war auf der Durchfahrt nach Genf mit meinen Kindern hier [...] Ich habe Ihr schönes Hotel ['Drei Könige] angesehen [...]" - Hotelpapier.‎

Bookseller reference : 36213

‎Horwitz, Kurt, Schauspieler und Regisseur (1897-1974)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. München, 5. I. 1956, Fol. 1 Seite.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] zur Eröffnung des neuen Theaters in Münster gratuliere ich Ihnen, Ihren Mitarbeitern und der Stadt herzlich. Es ist etwas besonders Erfreuliches, wenn eine Stadt, die nicht über die Mittel eines ganzen Landes verfügen kann, aus eigener Kraft in dieser Zeit ein Theater baut [...]" - Horwitz wirkte bei den Münchner Kammerspielen, spielte dort u. a. den Mackie Messer in Brechts Dreigroschenoper und führte Regie. 1933 emigrierte er in die Schweiz und war bis 1953 Schauspieler und Regisseur am Zürcher Schauspielhaus sowie zwischenzeitlich Mitglied (1938-40) und Direktor (1946-50) des Stadttheaters von Basel. In der Schweiz inszenierte er u. a. als einer der ersten Bühnenregisseure Werke Friedrich. 1953 wurde er Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels.‎

Bookseller reference : 36985

‎Luporini, Gaetano, Komponist (1865-1948)‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U.‎

‎o.J. Lucca, 11. IV. 1908, 34,5 x 43 cm. 1 Seite. Getöntes Büttenpapier mit gedrucktem Schmuckrand.‎

‎"Auguro [...]" - Aus einem Autographenalbum zum 100jährigen Bestehen des Musikverlags Ricordi in Mailand. - Rückseitig: Unbekannt. Dasselbe.‎

Bookseller reference : 60887

‎Giebel, Karl, Sänger (1895-?)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. Beschriftung und U.‎

‎o.J. Ohne Ort, 1. II. 1934, 14 x 9 cm.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von Niessen (1902-1981): "[...] ich sitze beim Studium der 'Arabella' und denke an Dich [...]"‎

Bookseller reference : 36966

‎Molinari, Bernardino, Dirigent (1880-1952)‎

‎Eigenh. U. auf einer Abbildung mit dem "Augustum-Orchester".‎

‎o.J. Rom, [ca. 1950?], (14 x 22,5 cm). 1 Seite.‎

Bookseller reference : 60912

‎Evers, Carl, Komponist, Musikalienhändler und Pianist (1819-1875)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Graz, 18. VIII. 1854, (23 x 14,5 cm). 1 1/2 Seiten.‎

‎An Eduard Hanslick in Wien. - Übersendet zur Durchsicht eine Violinsonate, die er mit großem Erfolg bei dem bekannten Violinisten Cooper in London zum Vortrag brachte. Zunächst Schüler von Mendelssohn, kam er 1841 als Kapellmeister nach Graz und stand u. a. mit Lenau in freundlicher Verbindung. (Siehe Huschke: Lenau und die Musik).‎

Bookseller reference : 60987

‎Rosenkranz, Karl, Philosoph (1805-1879)‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Namenszug "Prof. K. Rosenkranz | i. P.".‎

‎o.J. , Ohne Ort und Jahr [ca. 1832], 5 x 7,5 cm.‎

‎Auf gelblichem Glanzkarton mit floraler blindgeprägter Bordüre.‎

Bookseller reference : 36532

‎Ribbeck, Konrad Gottlieb, Theologe (1759-1826)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 31. I. 1806, 4°. 1 Seite.‎

‎An einen Freund und Verleger Heinrichshofen in Magdeburg wegen einer Zahlung für seinen Sohn Karl: "[...] Dürfte ich Sie dann auch wohl bald um eine Notiz der seit meinem Abgang von M[agdeburg] für mich gemachten Vorschüsse an die Sterbekasse u. d. gl. bitten, damit ich doch einigermaßen übersehen kann, wie ich mit Ihnen stehe und wie groß ungefähr jetzt mein Kredit bei Ihnen ist? Gebe doch Gott, daß Carl irgendwie ein gutes Unterkommen findet. Noch habe ich nicht kaltes Blut genug, um ohne große Erschütterung über die Sache zu sprechen und zu schreiben, sonst hätte ich schon Ihrem Freund in Hamburg für die [...] Aufnahme des Flüchtlings gedankt. Entschuldigen Sie dieß, wenn Sie an den Bidermann schreiben, gütig [...]" Verspricht eine Manuskriptsendung für sein "Neues Magazin von Fest- Gelegenheits- und andern Predigten und kleineren Amtsreden." - 1786 wurde Ribbeck Pastor an der Heilig-Geistkirche in Magdeburg, 1800 Konsistorialrat in Berlin. Er war Propst an St. Nicolai.‎

Bookseller reference : 37710

‎Erdmannsdörffer, Bernhard, Historiker (1833-1901)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Heidelberg, 12. VIII. 1876, 1 Seite. Mit Adresse.‎

‎An J. Wille in Frankenthal als Antwort auf das Hilfeersuchen für einen Freund: "[...] theilen Sie ihm doch mit, daß ich in seinem Interesse mit einem jungen französ. Gelehrten , der jetzt noch hier ist, von Oktober ab aber in Paris leben wird, gesprochen habe und daß derselbe sehr gern erbötig ist, ihm in Paris mit Rat und That zur Seite zu stehen, ihm die nötigen Bekanntschaft zu vermitteln u. in die betreffenden Kreis einzuführen [...]" - Erdmannsdörffer übernahm 1874 den Lehrstuhl von Heinrich von Treitschke in Heidelberg. Er war Bearbeiter der Politischen Correspondenz Karl Friedrichs von Baden 1783-1806 (1888-1900).‎

Bookseller reference : 37678

‎Moissi, Alexander, Schauspieler (1880-1935)‎

‎Poträtphotographie (Becker & Maaß bei Herm. Leiser, Berlin) mit eigenh. U. (Bleistift) auf der Bildseite.‎

‎o.J. Ohne Ort [Frankfurt am Main, 21. V. 1911], 1 Seite.‎

‎Rückseit. Eintragung "Ödipus-Aufführung im Schumann-Theater." - Die Bildseite zeigt Moissi als Hamlet.‎

Bookseller reference : 36659

‎Kronen, Erich, Schauspieler und Regisseur (1906-?)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Schweinfurt, 20. I. 1955, 4°. 1 Seite.‎

‎An den Dramaturgen Bruno von N iessen (190-1981): "[...] Allerherzlichsten Glückwunsch zu Ihrer Wahl in Münster! Ich freue mich mit Ihnen, da ich mir aus eigener Erfahrung vorstellen kann, wie schwer die langen Zeiten des künstlerischen Leerlaufes für Sie waren. Nun will ich weiter hoffen, daß auch mich eines Tages ein D-Zug aus diesem Wartesaal III. Klasse entführen wird [...]"‎

Bookseller reference : 37010

‎Erbe, Otto, Komponist (1890-1970)‎

‎Eigenh. vollst. Musikmanuskript (Stichvorlage) mit U.‎

‎o.J. ohne Ort und Datum, , fol. 1 Seite.‎

‎In roter und schwarzer Tinte. "Elegie op. 110" für Zither, vermutlich für den Musikverlag Richard Grünwald zum Stich vorbereitet.‎

Bookseller reference : 60973

‎Reznicek, Emil Nikolaus von, Komponist und Dirigent (1860-1945)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 1. VII. 1914, Gr.-8°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎An den Komponisten Paul Zschorlich mit Dank für eine Sendung: "[...] Was die Streicherbesetzung anbelangt, so bin ich vollkommen Ihrer Meinung. Ich habe auch 10 I. 8 II. Vln. 6 Br. 6 Celli und 5 C.B. engagiert. Leider ergab sich bei der ersten, mit größter Sorgfalt und allen praktischen Überlegung durchgeführten Sitzprobe die absolute Unmöglichkeit, alle zu placieren. Schon bei der gegenwärtigen Besetzung sitzen die Herrn wie die Heringe zusammengepreßt und die Klagen, nicht ordentlich anstreichen zu können sind zahlreich. In dieser Beziehung scheitern also Ihre und meine Intentionen leider an der Platzfrage [...]" - Rezniczek ging 1902 als Kapellmeister nach Berlin und gründete dort 1905 die Kammerkonzerte der Philharmoniker. Später war er Kapellmeister an der Komischen Oper (1909-11).‎

Bookseller reference : 37814

‎Gugitz, Gustav, Kulturhistoriker (1874-1964)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Aspang, 11. VIII. 1918, Gr.-8°. 2 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An den Schriftsteller Paul Tausig in Wien mit einem Artikel: "[...] Leider hält sich Bermann in seiner bekannten Art an das relata refero und erzählt einfach kritiklos nach anderen Quellen nach. Gerne würde ich Ihnen einmal dienlich sein, aber in Bezug auf Baden hieße das wohl Eulen nach Athen tragen, hier bin ich selbst nur auf Ihre Kenntnisse angewiesen. Allerdings habe ich mir stets alles, was ich über Baden in Reisebeschreibungen, Memoiren etc. gelesen habe, auf Zetteln notiert und dieses Material steht Ihnen gerne jederzeit zur Einsicht offen. Freilich glaube ich kaum, dass viel Neues darunter ist. Immerhin möchte ich Sie aber auf die Polizeirapporte aus Baden im Archiv des Ministeriums des Innern (I. Judenplatz) aufmerksam machen, welche eine Fülle von unbekannten Einzelheiten zur Badener Lokal- u. Sittengeschichte enthalten dürften und auf welche man vielleicht ein ähnliches Büchlein, wie Ihr so schätzenswertes 'Aus Badens Glanzzeit', aufbauen könnte [...] Jedenfalls sind bis 1848 eine Reihe solcher Berichte erhalten und man müsste die Indices darauf durchgehen. Jedenfalls werde ich nicht verfehlen, falls mir von Baden etwas aufstösst, was vielleicht gewissen Wert hätte, Ihnen davon Mitteilung zu machen [...] Eine hübsche Arbeit wäre auch: Baden in den Eipeldauerbriefen, wozu eine Handhabe jetzt in den von mir angelegten Registern der Eipeldauerbriefe, welche in diesen Tagen erscheinen sollen, gegeben wäre, allerdings nur bis 1873." - Gugitz war 1938-45 Mitarbeiter der Wiener Stadtbibliothek. Er galt als profunder Kenner der Wiener Theater- und Kulturgeschichte und verfaßte u. a. eine Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. - Beiliegt: Ders. Eigenh. Postkarte mit U. Wien, 6. XII. 1917. - An denselben: "[...] Verzeihen Sie gütigst, dass ich Sie als hochbewährter Kenner Alt-Badens mit einer ergebensten Bitte um gütige Auskunft belästige. 1. Wo lag das Hofagent Bogner'sche Haus ca. um 1800 in Baden? [...] 2.) Wäre es Ihnen möglich mir das Todesdatum des Chirurgen Joseph Stuhlhofer anzugeben oder zu verschaffen? Rollett (Neue Beiträge, XIII 28) hat eigentlich nichts über ihn [...]".‎

Bookseller reference : 36812

‎Teller, Wilhelm Abraham, Theologe (1734-1804)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 2. X. 1802, 4°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Amtskollegen und Universitätsprofessor mit der umständlichen Absage, nicht an dessen Feier teilnehmen zu können, da er durch Vorträge und Visitationen verhindert sei: "[...] Und so sey denn Anfang Fortgang und Ende Ihrer bevorstehenden Feyerlichkeit auch für Sie und Frau Gemahlin und ganzes Haus recht erfreulich [...]" Am Ende ein Gedicht nach Nitzsch. - Teller ging 1767 als Oberkonsistorialrat und Propst zu Kölln nach Berlin, wo er bis zu seinem Tod wirkte. Mit seinem "Wörterbuch des Neuen Testaments" (1772) trat er als führender Neologe hervor.‎

Bookseller reference : 37755

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