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Number of results : 20,458 (410 Page(s))

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‎Henschel, August Wilhelm, Botaniker und Mediziner (1790-1856)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Breslau, 28. III. 1844, 23 x 14 cm. 1 Seite.‎

‎An den Botaniker Diederich Franz Leonhard von Schlechtendal (1794-1866) in Berlin wegen des Tausches südafrikanischer Pflanzenpräparate gegen solche aus Mexiko. - Henschel war seit 1821 Professor in Breslau. 1846 entdeckte er in der Bibliothek eines Breslauer Gymnasiums das "Compendium Salernitanum", einen medizinischen Codex aus dem 12. Jahrhundert.‎

Bookseller reference : 60712

‎Rapp, Wilhelm von, Anatom und Physiologe (1794-1868)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Tübingen, 3. IV. 1836, 4° (23 x 19 cm). 1 1/2 Seiten.‎

‎"Euer Hochwohlgeboren! Aus Veranlassung der Eröffnung des neuen anatomischen Theaters wurde ein Programm gedruckt, welches ich Ihnen hier vorzutragen die Ehre habe ['Anzeige der Eröffnung des neuerbauten anatomischen Theaters der Universität Tübingen']. Herr [Johannes] Fallati überbrachte mir die von Ihnen erfundenen, mit Chrom bereiteten Moxen. Dieses Andenken ist mir ein neuer Beweis der Freundschaft, mit der Sie mich beehren. Die beiden Delphin-Fötus, welche ich Ihen verdanke, sind mir von großer Wichtigkeit. Bald werde ich Ihnen ein umfassendes Werk über die Anatomie der Cetaceen [Wale] vorlegen. Kürzlich erhielt ich zur anatomischen Untersuchung einen fast reifen Fötus vom Duyong (Dugong) aus Neuholland. Im vorigen Jahr war ich wieder in Paris, um die Anatomie der Cetaceen im Museum der vergleichenden Anatomie zu studieren, auch reiste ich nach Dieppe, wo ich mir einige Marsouins [Tümmler] verschaffte [...]" - Rapp lehrte ab 1819 Anatomie, Physiologie, pathologischen Anatomie, Zoologie und vergleichenden Anatomie in Tübingen. "Die Cetaceen zoologisch-anatomisch dargestellt" erschien 1837. - Gut erhalten.‎

Bookseller reference : 60804

‎Olivier, Laurence, Schauspieler (1907-1989)‎

‎Albumblatt mit eigenh. U.‎

‎o.J. ohne Ort und Datum, , (6,5 x 13 cm). 1 Seite.‎

‎Kommt der Bitte eines Autographenhändlers nach. Albumblatt ist in einem schönen Kärtchen (18 x 14 cm) mit masch. Namenszug und Widmung "With all good wishes and many thanks for your very kind letter" eingeklebt - Der britischer Schauspieler, Regisseur, Produzent und Theaterleiter und vierfache Oscar-Preisträger wird als einer der größten englischsprachigen Bühnen- und Filmdarsteller des 20. Jahrhunderts angesehen.‎

Bookseller reference : 60779

‎Pommer, Christoph Friedrich von, Mediziner (1787-1841)‎

‎Eigenh. Schriftstück mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort (Zürich), 20. III. 1837, 8,5 x 22 cm. 1 Seite.‎

‎Einladung an Dr. Bach zu einer "Abendgesellschaft". - Pommer stammte aus Württemberg und folgte 1833 einem Ruf als Professor der Physiologie, allgemeinen Pathologie und Staatsarzneikunde an die neugegründete Universität Zürich. Er gab die "Schweizerische Zeitschrift für Natur- und Heilkunde" heraus. Im Jahr 1839 war er Rektor der Universität.‎

Bookseller reference : 60734

‎Oertel, Eucharius Ferdinand Christian, Gymnasiallehrer und Naturheilkundler (1765-1850)‎

‎Eigenh. Brief mit U. "Prof. Oertel".‎

‎o.J. Ansbach, 24. I. 1838, 15 x 13,5 cm. 1 Seite.‎

‎An den Redakteur des "Allgemeinen Anzeigers" Johann Friedrich Hennicke (1764-1848) bei Übersendung eines Aufsatzes. - Oertel war ab 1795 Gymnasiallehrer in Ansbach und propagierte als Vorläufer von Kneipp die Wasserheilkunde (vgl. Professor Dr. Oertel in Ansbach, keiner Akademie Mitglied, keiner Behörde Rath, keines Ordens Ritter, als Theolog, Philolog und Hydrolog von ihm selbst dargestellt. Erlangen 1840).‎

Bookseller reference : 60732

‎Nabl, Franz, Schriftsteller (1883-1974)‎

‎Masch. Briefkarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. ohne Ort, 1973, (11 x 16 cm). 1 Seite.‎

‎Dankeskarte anlässlich seines 90. Geburtstages: "[...] Nun wird mir die unwahrscheinliche Gnade zuteil, auch noch das 90. Jahr in der gleichen Verfassung erreicht zu haben. Fast schäme ich mich und weiß nicht, womit ich diese Bevorzugung vor so vielen anderen, Besseren und Wertvolleren, als ich es bin, verdient habe [...]." - Aufgeklebtes Portrait sowie Anmerkungen von fremder Hand auf Rückseite.‎

Bookseller reference : 60755

‎Finck, Werner, Kabarettist u. Schauspieler (1902-1978)‎

‎Porträtphotographie mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. München, 1975, (21 x 15 cm). 1 Seite.‎

‎An einen Autographensammler. Eigenh. Umschlag beiliegend.‎

Bookseller reference : 60778

‎Egk, Werner, Komponist (1901-1983)‎

‎Porträtpostkarte mit eigenh. Widmung und U.‎

‎o.J. München, Ohne Jahr, 15 x 10,5 cm. 1 Seite.‎

‎"Für Gerd Thienemann Ihr Werner Egk".‎

Bookseller reference : 59725

‎Mettenheimer, Carl von, Mediziner, Naturwissenschaftler und Komponist (1824-1898)‎

‎Eigenh. Brief mit. U.‎

‎o.J. Schwerin, 28. XI. 1888, 8°. 4 Seiten. Doppelblatt.‎

‎An einen Kollegen, dem er seinen Sohn zur Untersuchung empfiehlt. Mettenheimer hatte ihm eine Warze am Kopf mit Salpeter weggeätzt, aber es bildeten sich neue Wucherungen: "[...] Die Entstehung des Gebildes läßt sich auf die üble Gewohnheit meines Sohnes zurückführen, beim Lesen mit den Nägeln sich den Kopf zu Kratzen [...] Mein Sohn hatte sehr fleißig präpariert, seine Nägel mögen daher [...] sich doch nicht immer ganz Frei von infectiösen Stoffen erhalten haben [...]" - Mettenheimer wurde 1861 zum Leibarzt des mecklenburgischen Großherzogs Friedrich Franz II. nach Schwerin berufen. "Mettenheimer gehört zu den angesehensten Praktikern und Medizinalbeamten unserer Zeit." (Pagel 1125). Er eröffnete 1884 in Graal-Müritz das erste Kinderkrankenhaus an der Ostsee.‎

Bookseller reference : 60725

‎Mettenheimer, Carl von, Mediziner, Naturwissenschaftler und Komponist (1824-1898)‎

‎Eigenh. Brief mit. U.‎

‎o.J. Frankfurt am Main, 20. VII. 1856, Gr.-4°. 1 Seite.‎

‎An die Redaktion der "Schmidt'schen Jahrbücher" mit der Bitte, in Band 91 einen Auszug aus dem Jahresbericht des eben gegründeten "Mikroskopischen Vereins" nebst den Statuten abdrucken zu wollen. - Mettenheimer war Assistent von Johannes Müller in Berlin und von 1849 bis 1861 Arzt an verschiedenen Frankfurter Kliniken, später Medizinalrat in Schwerin. "Mettenheimer gehört zu den angesehensten Praktikern und Medizinalbeamten unserer Zeit." (Pagel 1125). Zu seinen Patienten gehörte unter anderen Arthur Schopenhauer. Er eröffnete 1884 das erste Kinderkrankenhaus an der Ostsee.‎

Bookseller reference : 60724

‎Kopp, Johann Heinrich, Naturforscher und Arzt (1777-1858)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Hanau, 5. IV. 1810, 4°. 1 Seite. Mit Adresse und Siegelausriss.‎

‎An die Allgemeine Literatur-Zeitung in Jena (mit deren Bearbeitungsvermerk) mit der Anregung einer Rezension seines "Jahrbuchs der Staatsarzneikunde". - Kopp wurde 1807 Prof. der Chemie, Physik und Naturgeschichte am Athenaeum und 1813 zum Medzinalrat ernannt. Seit 1824 war er Geheimer Obermedizinalrat und Leibarzt des Kurfürsten von Hessen.‎

Bookseller reference : 60717

‎Mayer, August Franz Josef Karl, Anatom und Physiologe (1787-1865)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Bonn, 10. VIII. 1823, 4°. 1 Seite. Doppelblatt.‎

‎"Ew Wohlgeboren bitte ich, mitfolgende drey Programme gefälligst anzunehmen und mich bey dieser Gelegenheit dem Herrn Vater und Herrn Schwiegervater recht sehr zu empfehlen [...]" - Mayer stammte aus Schwäbisch Gmünd, studierte in Tübingen und war 1819-56 Prof. der Anatomie, pathologischen Anatomie und Physiologie in Bonn. Er prägte den Begriff Histologie und zählt zu den Namensgebern des Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndroms.‎

Bookseller reference : 60791

‎Meding, Heinrich Ludwig (Henri Louis), Mediziner (1822-1865)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Paris, 6. V. 1856, Gr.-4°. 2 Seiten. Doppelblatt mit Druck auf dem Respektblatt.‎

‎Sehr interessanter Brief an einen Professor in Göttingen mit Empfehlung eines Kollegen und dem ausführlichen Bericht über den Verein zur Gründung eines deutschen Krankenhauses in Paris, zu der auf dem hier enthaltenen Druck eingeladen wird. Die Gründung scheint aber nicht stattgefunden zu haben. - Meding ging nach seiner Promotion um 1848 nach Paris, wo er als Arzt und 185-65 auch als Präsident des Vereins deutscher Ärzte in Paris (Societas Medicorum Germanicorum Parisiensis) wirkte. 1853 wurde er in die Leopoldina aufgenommen, durch seine maßgebliche Vermittlung erfolgte am 11. Mai 1854 die Affiliation des Vereins deutscher Ärzte in Paris an die Leopoldina.‎

Bookseller reference : 60729

‎Marceau, Marcel, Pantomime und Lithograph (1923-2007)‎

‎Albumblatt mit Zeitungsausschnitten und eigenh. Widmung sowie U.‎

‎o.J. Wien, 1984, (28,5 x 21 cm). 1 Seite.‎

‎Der große Pantomime an einen Autographensammler. Beiliegend ein eigenh. Umschlag.‎

Bookseller reference : 60776

‎Lanyi, Johann von, k. k. Leibarzt (Daten nicht ermittelt)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Whitchurch, Shropshire, 9. II. 1882, 8°. 2 Seiten. Doppelblatt. Briefkopf.‎

‎Bittet um Zusendung des zweiten Bandes von Hyrtl's "Topographischer Anatomie".‎

Bookseller reference : 60723

‎Lueger, Karl, Politiker und Jurist (1844-1910)‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U. "Lueger".‎

‎o.J. , ohne Ort und Datum, (6 x 10 cm).‎

‎"Seinem Freunde bringt die wärmsten Glückwünsche entgegen." - Lueger ist der bekannteste Bürgermeister der Wiener Stadtgeschichte. Während seiner Amtszeit wurde Wien zur modernen Großstadt.‎

Bookseller reference : 60705

‎Langenbeck, Konrad Johann Martin, Chirurg (1776-1851)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Göttingen, ca. 1840], 4° (20 x 21 cm). 1 Seite.‎

‎"Hochgeehrtester Herr College. Sie haben ganz recht. - Der [...] Beweis ist Pag. 2. III. Ich bitte sehr um Entschuldigung und danke gehorsamst [...]" - Langenbeck habilitierte sich in Göttingen und hielt seit 1803 anatomische Vorlesungen. Er gründete 1807 eine eigene Klinik für Chirurgie und Augenheilkunde und initiierte 1828 die Errichtung des "Neuen anatomischen Theaters" in Göttingen.‎

Bookseller reference : 60803

‎Himly, Ernst August Wilhelm, Mediziner (1800-1881)‎

‎Schriftstück mit eigenh. U.‎

‎o.J. Göttingen, 1833, 11,5 x 17,5 cm. 1 Seite.‎

‎Sichtvermerk auf einer Vorlesungsankündigung von H. Trefurt über Geburtskunde. - Etw. gebräunt.‎

Bookseller reference : 60697

‎Kreysig, Friedrich Ludwig, Mediziner, Botaniker und Musikwissenschaftler (1770-1839)‎

‎2 eigenh. Briefe mit U.‎

‎o.J. Dresden, 14. V. 1808 und 19. I. 1820, 4°. Zus. ca. 4 Seiten. Doppelblätter mit Adressen und Siegelausrissen.‎

‎An den Stadtphysikus Schmalz in Königsbrück: "[...] Ich danke Ihnen für die mir gegebenen Nachrichten von dem jungen Graf Hohenthal und beantworte sie zugleich mit den an mich erlassenen Fragen. In der Hauptsache ist der kleine Patient wohl [...] und selbst das kleiner werden der Geschwüllste ist Beßerung wen sie auch härtlich sind [...] Die vorgeschlagenen Einreibungen mit Rindsgalle und Streichungen von Bernstein sind genau zweckmäßig. Die schleimigen Ausbrennungen durch Brechen und Laxieren zugleich sind mir auch angenehm und zeigen wie fehlerhaft die Assimilation vor sich geht [...]" Mit weiteren Behandlungsvorschlägen. - II. An Hofrat Tilesius in Leipzig: "[...] Was Ihre Wünsche anbelangt, hier angestellt zu werden, so hängt die Erfüllung derselben besonders von dem Herrn Oberkammerherrn von Friesen ab; denn diese Resortstelle ist an die Inspection des Naturalien Cabinets gebunden und wir müssen es leiden, wenn er ein uns nicht so erwünschtes Subjekt vorschlägt, so bald es nur geeignet ist zu lesen; die Hauptsache aber ist ihm ein Mineraloge, der diese Sammlung gut inspicieren und unterhalten kann. Er hat sich noch nicht über seine Meinung erklärt, doch auch nicht abfällig gegen Sie und was ich beitragen kann Sie zu empfehlen, werde ich möglichst thun. Ich habe nur das Bedenken, ob Ihnen das Lesen und das Inspicieren des Museums behagen würde? [...]" - Kreysig war ab 1803 Leibarzt des sächsischen Königs Friedrich Friedrich August in Dresden. - Etw, gebräunt.‎

Bookseller reference : 60806

‎Kopp, Johann Heinrich, Naturforscher und Arzt (1777-1858)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Hanau, 13. III. 1840, 8°. 1 Seite. Doppelblatt mit Adresse.‎

‎An H. Haeser in Jena mit Bedauern, ihm keinen Beitrag liefern zu können, da er keine Zeit zum Schreiben habe. - Kopp wurde 1807 Prof. der Chemie, Physik und Naturgeschichte am Athenaeum und 1813 zum Medzinalrat ernannt. Seit 1824 war er Geheimer Obermedizinalrat und Leibarzt des Kurfürsten von Hessen.‎

Bookseller reference : 60719

‎Waldeyer-Hartz, Wilhelm von, Anatom (1836-1921)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U., masch. Postkarte mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 17. I. 1902 - 16. II. 1904, (9 x 14 cm) jeweils 1 Seite.‎

‎Die Postkarten sind an den Mediziner Gustaf Muskat gerichtet und enthalten verspätete Antworten auf Neujahrsgrüße. Beiliegend eine eigenhändige Visitenkarte mit an densleben mit einer Einladung. - Waldeyer-Hartz begründete 1891 die Neuronenlehre ("Waldeyer-Kontinguitätstheorie"). Er prägte auch die Begriffe "Chromosom" (1888) und "Schmelzleiste". In seinem Hauptwerk "Eierstock und Ei" (1870) zeigte er auf, daß das Geschlechtssystem auch bei Wirbeltieren ursprünglich bisexuell angelegt ist.‎

Bookseller reference : 60571

‎Veit, Johann, Gynäkologe (1852-1917)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Halle, 22. X. 1912, (28,5 x 22,5 cm) 1/2 Seite.‎

‎"Sehr geehrter Herr Kollege! Für Ihre Aufforderung zu dem Czerny-Diner am 19. November d.J. sage ich Ihnen meinen verbidlichsten Dank. Ich wrede wegen der Vorlesungen nicht imstande sein an der Feier teilzunehmen; als derzeitiger Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie wollte ich dann an dem Festtag dem Jubilar ein Begrüssungstelegramm senden. Sollten Sie wünschen, dass mehr geschieht, dass z.B. eine [sic] Herr offiziell unsere Gesellschaft vertritt bei dem Diner, so bitte ich um Nachricht; höre ich nichts, so nehme ich an, dass auch Ihnen ein Telegramm ausreichend scheint." - Veit folgte im Jahr 1904 dem Ruf an die Universität Halle, wo er Dekan der Medizinischen Fakultät wurde und 1911/12 auch als Rektor fungierte.‎

Bookseller reference : 60606

‎Wiedersheim, Robert, Anatom (1848-1923)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Freiburg, 3. V. 1901, (9 x 14 cm) 1 Seite.‎

‎An den Arzt, Dichter und Archäologen Gustav Brühl: "Sehr geehrter Herr College, Sie haben mich durch die freundliche Zusendung Ihres schönen Werkes sehr erfreut und ich beeile mich, Ihnen meinen herzlichsten Dank dafür auszusprechen." - W. übernahm 1883 den Lehrstuhl für Anatomie und vergleichende Anatomie in Freiburg. Er erbrachte bedeutende Arbeiten zur vergleichenden Anatomie.‎

Bookseller reference : 60654

‎Wildenbruch, Ernst von, Schriftsteller (1845-1909)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Berlin, 24. XII. 1892, 8°. 2 Seiten. Gefaltet.‎

‎"[...] meine 'Kinderthränen' sind, soviel ich weiß, noch nicht ins französische übersetzt. Ich bin somit einverstanden, daß Sie die Übersetzung vornehmen, bitte aber, für den Fall, daß Sie dieselbe in einer Zeitung oder als Buch zu veröffentlichen gedenken, mich davon in Kenntniß zu setzen. Die Zeitung oder der Verleger würden das Buch zur Veröffentlichung von mir erwerben müssen [...]". - Die "Kinderthränen" erschienen erstmals 1884. Wildenbruch, Diplomat und viel gespielter Dramatiker der Wilhelminischen Zeit, war ein illegitimer Spross des Hauses Hohenzollern. Sein Vater Louis war der Sohn des Prinzen Louis Ferdinand aus der nicht standesgemäßen Verbindung mit Henriette Fromme. - Wilpert/Gühring 13.‎

Bookseller reference : 46379

‎Winckel, Franz von, Gynäkologe (1837-1911)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. München, 6. X. 1884, (19,5 x 13 cm) Doppelblatt. 4 Seiten.‎

‎An einen Kollegen: "Leider habe ich versäumt, die unter Bon Nro 6 angesprochene Bitte zu erfüllen und sehe mich nun genötigt, Sie mit der Bitte zu behelligen, die Nachsendung der Nro 6 u 6 für mich gütigst veranlassen zu wollen [...]." Des Weiteren über Veröffentlichungen und den Naturforschertag in Magdeburg. - Winckel war ab 1883 o. Prof. und Direktor der Universitäts-Frauenklinik und der Hebammenschule in München. Er war Mitherausgeber des "Handbuchs der Geburtshülfe".‎

Bookseller reference : 60578

‎Wiedersheim, Robert, Anatom (1848-1923)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Freiburg, 13. XI. 1893, (9 x 14 cm) 1 Seite.‎

‎An den Anatom und Zoologen Bernhard Rawitz, dem er für die Zusendung von Rawitz' neuem Werk "Grundriss der Histologie" dankt. - W. übernahm 1883 den Lehrstuhl für Anatomie und vergleichende Anatomie in Freiburg. Er erbrachte bedeutende Arbeiten zur vergleichenden Anatomie.‎

Bookseller reference : 60655

‎Seidl, Gabriel, Baumeister (1848-1913)‎

‎Eigenh. beschriftete Visitenkarte.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr, , 6,3 x 10,5 cm. 1 Seite.‎

‎"Bedaure sehr, daß Sie uns verlassen. Hoffentlich haben Sie Retourbillet genommen! [...] - Seidl war Mitglied des Münchner Kunstgewerbevereins um Rudolf von Seitz und Fritz von Miller und gründete 1902 im Künstlerhaus den Isartalverein, um nach der Errichtung der ersten Kraftwerke der Isarwerke die weitere Zerstörung des Isartals durch Boden- und Bauspekulanten zu verhindern.‎

Bookseller reference : 46383

‎Straßmann, Paul, Gynäkologe (1866-1938)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Berlin, 8. XI. 1926, (28 x 21,5) 1/2 Seite.‎

‎Wegen eines Empfehlungsschreibens: "Sehr geehrtes Fräulein Spiero! Anbei übersende ich Ihnen eine Empfehlung an Frau Oberin Kirschner, Arbeiterinwohl, Alt Moabit. Schreiben Sie ihr und legen Sie die empfehlenden Worte von mir bei." - S. wurde 1904 Sekretär der Berliner Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie, 1925/26 deren Vorsitzender. Die Straßmann-Klinik war sehr erfolgreich und aufgrund der operativen Fähigkeiten von Paul Straßmann weit bekannt.‎

Bookseller reference : 60608

‎Rössle, Robert, Pathologe (1876-1956)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. "R. Rössle".‎

‎o.J. Jena, 8. VI. 1913, (9 x 11 cm). 2 Seiten.‎

‎"Lieber Herr Dr. Böhm. Es wäre mir sehr lieb, wenn ich Sie vor Ihrer Rückreise einmal zu einer von Ihnen zu bestimmenden Zeit und an beliebigem Orte sprechen könnte." - R. ging 1911 als o.Prof. der Pathologie nach Jena, 1936 wurde er in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen. R. beschäftigte sich vor allem mit Erkrankungen der Leber, der allgemeinen Pathologie der Entzündungen und der Konstitutionspathologie.‎

Bookseller reference : 60564

‎Rosthorn, Alfons von, Gynäkologe (1857-1909)‎

‎Eigen. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Heidelberg, 6. I. 1904, (10 x 12,5 cm) 2 Seiten.‎

‎"Lieber Herr College! Eben zurückgekehrt finde ich Ihre freundliche Einladung vor. Mit meinem verbindlichstem Danke für diselbe muss ich jedoch die Bitte anfügen, mich diesmal gütigst entschuldigen zu wollen, nachdem sich eine solche Masse von Arbeit (Correkturen, Correspondenz) angehäuft hat, dass ich längere Zeit zur Erledigung derselben verwenden muss, ich andererseits, einen Abend dieser Woche den gesellschaftlichen Verpflichtungen zu opfern, schon zugesagt habe." - Beiliegend ein gedrucktes Portrait. - R. wurde 1902 Ordinarius in Heidelberg und 1908 in Wien, wo er die II. Universitäts-Frauenklinik leitete.‎

Bookseller reference : 60609

‎Minkowski, Oskar, Internist (1858-1931)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. o.O., 25. III. 1913, (9 x 14 cm) 1 Seite.‎

‎An das Büro des Kongresses für Physiotherapie der Königlichen Charité Berlin: "Geh. Med. Rat Professor Dr. Minkowski u. Frau danken bestens für die Einladung zum Souper am 29. III. und werden ihr gerne Folge leisten." - M. war ein russisch-deutscher Internist, Bruder des Mathematikers Hermann Minkowski und Vater des Astrophysikers Rudolph Minkowski. Zu den herausragenden Leistungen Minkowskis gehört die Mitentdeckung der Bedeutung der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) für den Kohlenhydratstoffwechsel, womit grundlegende Fortschritte in der Therapie der Zuckerkrankheit ermöglicht wurden, sowie 1887 die Entdeckung der krankhaften Vergrößerung der Hypophyse als Ursache der Akromegalie.‎

Bookseller reference : 60649

‎Meyer, Georg Hermann von, Anatom (1815-1892)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Fluntern/CH., 15. II. 1882, (21,5 x 13,5) 1 Seite.‎

‎"Lieber Kollege! Ich habe in diesem Winter mit der Pansch'ischen "Kleister-Injektion" so vorzügliche Erfolge gehabt, daß ich veranlaßt bin, dieselbe mutatis mutandis nachdrücklichst zu empfehlen. Ich darf Sie deshalb wohl ersuchen Beiligendem als "brieflicher Mittheilung" Platz in Ihrem Archiv zu gönnen. In kollegialischer Hochachtung [...]." - M. war ab 1856 o.Prof. der speziellen Anatomie und Pathologie in Zürich. Er war der erste, der 1853 die Schlussrotation Schienbeins gegen den Oberschenkel beschrieb.‎

Bookseller reference : 60661

‎Menge, Carl, Gynäkologe (1864-1945)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Heidelberg, 17. XII. 1916, (9 x 11,5 cm) 2 Seiten.‎

‎"Sehr verehrter Herr College! Ich will versuchen, neben meinen sonstigen Zusagen auch die Ihnen gegebene einzuhalten. Wenn ich wirklich über die Peritonitis etwas sagen soll, kann es nur die Therapie betreffen. Vielleicht finde ich auch noch irgend ein anderes Thema. Übrigens bitte ich Sie noch einen Redner zu gewinnen, da ich mich kurz fassen muss." - Menge wurde 1908 auf den Lehrstuhl der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg berufen. Er hinterließ in Heidelberg ein von ihm in der Zeppelinstraße erbautes Haus, die Villa Menge, in dem sich heute das geburtshilfliche Zentrum des Krankenhauses Salem befindet.‎

Bookseller reference : 60600

‎Merkel, Friedrich Siegmund, Anatom (1845-1919)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Göttingen, 13. XI. 1893, (14 x 9 cm) 1 Seite.‎

‎Bestätigt den Empfang des Werkes "Grundriss der Histologie" von Bernhard Rawitz und bittet den Adressaten "[...] auch Herrn Rawitz, dessen Adresse mir unbekannt ist, meinen besten Dank aussprechen zu wollen." - M. wurde im Herbst 1885 Nachfolger seines Lehrers und Schwiegervaters Jakob Henle in Göttingen, wo er 34 Jahre lehrte. 1892/93 war er Prorektor. Nach ihm sind die Merkel-Zellen oder Merkel-Körperchen (Merkel-Tastscheiben) benannt.‎

Bookseller reference : 60653

‎Menge, Carl, Gynäkologe (1864-1945)‎

‎Eigenh. Postkarte mit U.‎

‎o.J. Mittenwald, 6. VIII. 1933, (9 x 14 cm) 1 Seite.‎

‎"Lieber Herr College, ich danke Ihnen vielmals für die Übersendung Ihrer interessanten Separata und erwidere Ihre freundlichen Grüße herzlichst. Bitte teilen Sie mir per Postkarte noch einmal den bewussten Geburtstagstermin mit. Ich weiss nicht mehr, ob es der 18. oder der 23. August war. Hier ist es zur Zeit überirdisch schön [...]." - Menge wurde 1908 auf den Lehrstuhl der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg berufen. Er hinterließ in Heidelberg ein von ihm in der Zeppelinstraße erbautes Haus, die Villa Menge, in dem sich heute das geburtshilfliche Zentrum des Krankenhauses Salem befindet.‎

Bookseller reference : 60602

‎Menge, Carl, Gynäkologe (1864-1945)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Heidelberg, 4. X. 1918, (9 x 11 cm) 2 Seiten.‎

‎"Sehr verehrter Herr College! Vielen Dank für Ihre freundliche Mitteilung! Ich bin sehr glücklich darüber, dass das Kind nun Aussicht hat, ohne Funktionsstörung im Gelenk zu bleiben. Kinder, um deren Leben man besonders gerungen hat, liegen einem immer besonders am Herzen [...]." - Menge wurde 1908 auf den Lehrstuhl der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg berufen. Er leitete die Klinik bis 1930. In Heidelberg hinterließ er ein von ihm in der Zeppelinstraße erbautes Haus, die Villa Menge, in dem sich heute das geburtshilfliche Zentrum des Krankenhauses Salem befindet.‎

Bookseller reference : 60592

‎Oken, Lorenz, Mediziner und Naturhistoriker (1779-1851)‎

‎Eigenh. Billett mit U. "Oken u. Frau".‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr [Zürich, ca. 1835], Ca. 6 x 8,5 cm. Blindgepr. Schmuckrand.‎

‎Einladung an seinen Zürcher Kollegen Eduard Bobrik (1802-1870) und Frau "auf Dienstag Abend den 10ten April zum Thee".‎

Bookseller reference : 40720

‎Krönig, Bernhard, Gynäkologe (1863-1917)‎

‎Masch. Brief mit eigenh. U.‎

‎o.J. Leipzig, 8. XI. 1902, (18 x 11,5 cm) Doppelblatt. 1 1/2 Seiten.‎

‎"Sehr geehrter Herr Geheimrat! Von einer längeren Studienreise aus Amerika zurückgekehrt, finde ich erst heute Ihre Arbeit und Ihrer Assistenten Dr. Danielsohn u. Dr. Hess vor. Ich habe dieselbe mit grösstem Interesse gelesen und danke Ihnen herzlichst für die liebenswürdige Beurteilung meiner Arbeiten. Ich bin leider durch praktische Thätigkeit ausser Stande weitere Versuche an zustellen, glaube aber gern, dass eine Verbindung von Alkohol und Sublamin sehr günstig wirkt." - Krönig wurde 1901 a.o. Professor an der Universitäts-Frauenklinik Leipzig. Er entwickelte Narkoseverfahren weiter und befasste sich mit Strahlentherapie.‎

Bookseller reference : 60591

‎Lingg, Hermann Ritter von, Schriftsteller und Arzt (1820-1905)‎

‎Visitenkarte mit eigenh. Text.‎

‎o.J. Ohne Ort und Jahr, , 6 x 10 cm. 2 Seiten.‎

‎An den Architekten Otto Lasne: "[...] bevollmächtigt hiermit Herrn Architekten u. Baumeister Otto Lasne zur Einsichtnahme der Baupläne von Haus No. 10 der Nymphenburger Sraße bei [...] Baucommißion München." - Lingg litt lebenslang unter den psychischen Folgen seiner Armeezeit: Als Arzt hatte er in der Bayerischen Armee gegen seine Überzeugung an der Niederschlagung der Aufstände in Baden teilnehmen müssen, verfiel danach in Depressionen und Wahnvorstellungen und wurde in der Heilanstalt Winnethal bis bis 1850 behandelt. Von König Max II. finanziell unterstützt, widmete er sich danach in München der Literatur, schloss Bekanntschaft mit Emanuel Geibel, der ihn in den Münchner Dichterkreis Die Krokodile einführte. Sein Hauptnachlass befindet sich in der Bayerischen Staatsbibliothek München.‎

Bookseller reference : 46140

‎Lubarsch, Otto, Pathologe (1860-1933)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Rostock, 11. II. 1895, (22,5 x 14,5 cm). 1 Seite.‎

‎"Sehr geehrter Herr Professor! Bevor ich in Folge Ihrer mir recht schmerzlichen Ablehnung einen anderen Mitarbeiter für das betreffende Gebiert suche, möchte ich mir die Anfrage erlauben, ob Sie für das nächste Berichtsjahr d. h. also zum 15. März 1896 in der Lage sein würden, einen Bericht zu liefern. - Sollten Sie dazu bereit sein, so würde ich in diesem Jahrgang auf einen Bericht über Diphtherie um so lieber verzichten, als man wol hoffen darf, dass nach Ablauf eines weiteren Jahres viele Punkte in der Diphtheriefrage geklärter sein werden, als jetzt [...]." L. lehrte in Rostock 1894-99 als a.o.Prof. und übernahm anschließend die Leitung der Pathologisch-Anatomischen Abteilung des Hygienischen Instituts in Posen. L. veröffentlichte grundlegende Studien zur Lehre von den Infektionskrankheiten, zur Tuberkulose und zum Geschwulstproblem ("Zur Lehre von den Geschwülsten und Infektionskrankheiten", 1899).‎

Bookseller reference : 60566

‎Kieser, Dietrich Georg, Mediziner und Psychiater (1779-1862)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Weimar, 26. IV. 1847, Gr.-4°. 1 Seite. Dünnes Paier.‎

‎An einen Kollegen mit Dank für eine Rezension einer Schrift Sichels: "[...] Ich bin durch meinen nun bereits 10 wöchentlichen Aufenthalt [...] etwas von der Redaction des medic. und naturhistor. Theiles der Jen. Lit. Zeitung zurückgekommen, daher Sie mir einen Gefallen erzeigen werden, wenn Sie mich bald mit größeren und kleineren Recensionen versehen wollen; - ob in meinem Manual noch etwas auf Ihren Namen lizensiert ist, kann ich von Weimar aus nicht angeben, glaube aber kaum, daß noch etwas bei Ihnen im Rückstande ist [...]" - Kieser erbittet vom Adressaten eine Liste mit dessen geplanten Rezensionen. Laut Beantwortungsvermerk am Kopf wurden am 16. Mai 1847 zwei Rezensionen übersandt. - Kieser lehrte an der Universität Jena an, wo er auch mit Goethe durch die Planung des Heilbades Berka an der Ilm in nähere Beziehung trat. "Kieser gilt als führender Vertreter der 'naturphilosophisch-romantischen Medizin' Schellingscher Prägung" (NDB XI, 596). - Rechter Rand etw. lädiert.‎

Bookseller reference : 42604

‎Kézmárszky, Theodor von, Gynäkologe (1843-1902)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Leutschau (Ungarn), 30. VII. 1872, (18 x 11 cm) 1 Seite.‎

‎Übersendet Geld an die Allgemeine Deutsche Kreditanstalt, um eine Karte für die "Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte" zu erhalten. - K. war 1869 bis 72 Assistent der Geburtshilfe in Budapest, supplierte 1873 als Dozent diese Lehrkanze und wurde 1879 Prof. ord. Er war Präsident der gynäkologischen Sektion des Budapester ungarischen Ärztevereins.‎

Bookseller reference : 60604

‎Klebs, Edwin, Pathologe (1834-1913)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Karlsruhe, 1. VI. 1893, (20,5 x 12,5 cm) Doppelblatt. 2 Seiten.‎

‎Interessanter Brief kurz nach Klebs' erzwungenem Rücktritt in Zürich. K. berichtet einem Kollegen von dem Abschluss einer Arbeit zur Behandlung der Diphtherie und bittet diesen, in dessen Klinik Versuche mit seinem Mittel machen zu dürfen. - Klebs arbeitete vor allem auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten, insbesondere der Tuberkulose. Er gehörte zu den wenigen, die vor Robert Koch bakterielle Erreger als Auslöser von Infektionskrankheiten erkannten. - Beiliegend ein Portraitdruck aus der "Galerie hervorragender Ärzte und Naturforscher".‎

Bookseller reference : 60650

‎Hinsberg, Viktor, HNO-Arzt (1870-1933)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U.‎

‎o.J. Breslau, 24. IX. 1905, (9 x 13 cm) 2 Seiten.‎

‎"Sehr geehrter Herr College! Eben erhalte ich aus München die II. Auflage Ihres Grundrisses. Ich danke Ihnen von Herzen für die freundliche Dedication und gatuliere gleichzeitig bestens zu dem Erfolg. So viel ich bei flüchtigem Durchblick bisher sehen konnte, waren Sie ja wieder mal enorm fleissig. Ich bin überzeugt, dass meine Studenten die II. Auflage ebenso schätzen werden wie die erste [...]." - Hinsberg erhielt 1902, mit gerade einmal 33 Jahren, den Ruf nach Breslau als Extraordinarius. Unter seiner Leitung konnte 1909 eine neu erbaute Klinik für Ohren-, Nasen- und Halskranke eingerichtet werden.‎

Bookseller reference : 60657

‎Hinsberg, Viktor, HNO-Arzt (1870-1933)‎

‎Eigenh. Brief mit U.‎

‎o.J. Breslau, 16. III. 1904, (19,5 x 12,5) Doppelblatt. 3 Seiten.‎

‎Wegen Modellen für eine Ausstellung: "Sehr verehrter Herr College! Entschuldigen Sie bitte, wenn ich Ihre Aufforderung zur Ausstellung erst heute beantworte, ich war verreist. [...]." - Hinsberg erhielt 1902, mit gerade einmal 33 Jahren, den Ruf nach Breslau als Extraordinarius. Unter seiner Leitung konnte 1909 eine neu erbaute Klinik für Ohren-, Nasen- und Halskranke eingerichtet werden.‎

Bookseller reference : 60658

‎Hansemann, David Paul von, Pathologe, Anatom (1858-1920)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. "D von Hansemann".‎

‎o.J. Berlin Grunewald, 16. XI. 1910, (8,5 x 13 cm). 1 Seite.‎

‎"Eurer Magnifizenz sage ich für die Einladung zum 10t. Dezember den herzlichsten Dank, und ich werde derselben mit großer Freude Folge leisten." H. war ab 1906 Prosektor (ab 1912 o. Professor) des Berliner Rudolf-Virchow-Krankenhauses. Er entdeckte beim Studium der Krebszellen die Anaplasie der Zellen. H. veröffentlichte u.a. Studien über das konditionale Denken in der Medizin und seine Bedeutung für die Praxis (1912).‎

Bookseller reference : 60559

‎Hansemann, David Paul von, Pathologe, Anatom (1858-1920)‎

‎Eigenh. Briefkarte mit U. "Prf Hansemann".‎

‎o.J. Berlin, 29. III. 1900, (22 x 14 cm). Doppelblatt. 1 Seite.‎

‎"An die Buchhandlung von Mayer & Müller! In der heutigen Vorstandssitzung ist beschlossen worden, Ihr Gebot abzulehnen, da wir von anderer Seite ein solches von 200 Mark haben." H. war ab 1906 Prosektor (ab 1912 o. Professor) des Berliner Rudolf-Virchow-Krankenhauses. Er entdeckte beim Studium der Krebszellen die Anaplasie der Zellen. H. veröffentlichte u.a. Studien über das konditionale Denken in der Medizin und seine Bedeutung für die Praxis (1912).‎

Bookseller reference : 60561

‎Herold, Johann Moritz David, Mediziner und Zoologe (1790-1862)‎

‎2 eigenh. Schriftstücke mit U.‎

‎o.J. Marburg, 20. II. und 23. VII. 1839, 4°. 2 Seiten auf 2 Blättern.‎

‎Studientestate für den späteren Mathematiker und Lehrer in Kassel und Berlin Otto Börsch (1817-1890). - Testiert ist der Besuch von Vorlesungen über allgemeine Zoologie. - Herold wurde 1822 ordentlicher Professor der Medizin, 1824 auch Professor der Zoologie und Direktor der zoologischen Sammlung in Marburg.‎

Bookseller reference : 45570

‎Hamperl, Herwig, Mediziner (1899-1976)‎

‎Eigenh. Visitenkarte mit U.‎

‎o.J. Prag, X. 1940, (6,5 x 10,5 cm) 1 Seite.‎

‎"Herrn Prof. Rössle, dem unermüdlichen Förderer dieses Buches und seines Bearbeiters in aufrichtiger Dankbarkeit". - Hamperl gilt als einer der bedeutenden Pathohistologen des 20. Jahrhunderts. 1934 beschrieb er als erster die Refluxösophagitis.‎

Bookseller reference : 60421

‎Fränkel, Ernst, Gynäkologe (1844-1921)‎

‎o.J. Breslau, 15. VII. 1873, (22 x 13,5 cm) 1 Seite.‎

‎Schreibt einem Professor wegen Aufsätzen.- Fränkel machte sich 1872 als Gynäkologe in seiner Geburtsstadt Breslau einen Namen und wurde 1873 Privatdozent. Er hatte 1884 die Verwendung von Cocain als Lokalanästhetikum zur Betäubung der Genitalschleimhaut beschrieben.‎

Bookseller reference : 60605

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