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Hoffmann, Heinrich, physician and writer, author of "Shockheaded Peter" (1809-1894).
Autograph letter signed ("Hhoffmann Drmed"). Frankfurt a. M., 20 May 1893.
8vo. 2 pp. on bifolium. With autograph envelope. To Pauline Zajic, the wife of the violinist Florian Zajic (1853-1926), about his favourite fairy tale, "Der Nussknacker". - Blank second leaf somewhat wrinkled; small tears to folds.
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Hoffmann, Heinrich, Schriftsteller und Mediziner (1809-1894).
Eigenh. Brief mit U. ("Hhoffmann MedD"). Frankfurt a. M., 25. VI. 1850.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Verleger Joseph Rütten ("Litterarische Anstalt") in Frankfurt a. M. wegen einer neuen Ausgabe seines "Struwwelpeter": "Ich gedenke im Anfang des nächsten Monates [...] mit meiner Frau eine Reise nach München und Tyrol anzutreten, und dafür soll Freund Struwwelpeter einen Theil der Reisekosten aus seinem goldenen Haupthaar schütteln. Da nun, wenn ich nicht irre, der Drucker bereits beginnt, 5000 Mann Deutsche und 3600 Engländer mobil zu machen, so wäre es mir erfreulich, wenn Sie mir bis dahin zu obigem Zwecke meine Tantième zusenden wollten [...] Zum weiteren Bekanntwerden unseres löblichen Kindes will ich unterwegs in beiderseitigem Interesse auf's Eifrigste bedacht sein [...]". - Der "Struwwelpeter" war zuerst 1845 erschienen, die erste englische Ausgabe 1848 bei Volckmar in Leipzig. - Tadellos erhalten.
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Hoffmann, Heinrich, writer, author of "Struwwelpeter" ("Shockheaded Peter") (1809-1894).
Autograph letter signed ("HHoffmann"). Frankfurt a. M., 29 Nov. 1876.
Large 8vo. ¾ p. on bifolium. Probably to Theodor Creizenach (1818-77), a Frankfurt educator and literary historian: "Nicht um Ihre literarischen Schätze zu mehren, sondern weil Sie das A und O des Aufsatzes mir gegeben, und das ganze mit symbolischen Blumen bekränzt haben, sende ich Ihnen das Heft. Es soll ein Zeichen warm gefühlter Pietät sein [...]".
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Hoffmann, Johann Josef Ignaz, Mathematiker (1777-1866).
Eigenh. Brief mit U. Aschaffenburg, 29. IX. 1817.
3 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Schulrat zur Übersendung von "1 Ex. unseres diesjährigen Binalprogramms [?], nebst 1 Ex. der Abhandlung, welche besonders im Buchhandel erschienen ist zum Beweise meiner Hochachtung". - J. J. I. Hoffmann war Professor der reinen und angewandten Mathematik an der damaligen Universität Aschaffenburg und Lehrern sowie Direktor am dortigen Forstlehrinstitut. Er gilt als bedeutender Schulorganisator.
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Hoffmann, Johann, Sänger und Theaterdirektor (1803-1865).
Eigenh. Brief mit U. Prag, 26. XI. 1849.
1 S. auf gefalt. Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief). An den Schriftsteller Eduard Maria Öttinger (1808-1872): "Ich empfehle dir in Ueberbringerin dieser Zeilen Fräul. Guerica eine ausgezeichnete Colloratur Sängerin, die bey mir mit vielem Glück gastierte; ich bin von meinem alten Freunde Muzzi überzeugt daß ich nicht viele Worte brauche um Interesse für meine Empfohlene bey dir zu erwecken, drum: Genug! […]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Hoffmann debütierte 1826 als Tenor an der Wiener Hofoper und kam 1828 nach Aachen, 1829 nach Berlin. 1835 ging er nach St. Petersburg, führte erstmals Regie und wechselte 1838 nach Riga, dessen Opernhaus er seit 1839 als Direktor leitete. 1846-52 Direktor des Landestheaters in Prag, 1852-55 des Stadttheaters von Frankfurt/Main, erwarb Hoffmann 1855 das Theater in der Josefstadt in Wien und ließ das Thalia-Theater bauen.
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Hoffmann, Josef, architect (1870-1956).
Autograph letter signed. No place, 25 Jan. 1948.
8vo. 3 pp. on bifolium. In German, to an unidentified recipient, probably an Italian friend, thanking her and her husband for a card and expressing his best wishes for the New Year. Apparently the recipient has sent a present, which Hoffmann insists is not at all necessary, as all goods can now be acquired in Vienna just as well, at a lower price than in Italy. Everything, he states, has merely become a matter of money, although certain things, such as eyeglasses, cannot be obtained anywhere at all since the Zeiss factory was destroyed. He mentions Josef Frank, who had emigrated to Sweden in 1933 and has now re-appeared in Vienna and, while having no successes of his own to show for, complains that the Wiener Werkstätte are still producing arts and crafts objects to be thrown away a few days later, just as they would be in America. Nevertheless, Hoffmann says he still enjoys his work, admitting that at present only the pottery workshop is operational, as there are no buyers or indeed people interested in art left in Vienna. Finally, Hoffmann asks the recipient to give his regards to Mrs. Gironkoli: "Vielen Dank für Ihre schöne Wunschkarte, bitte auch Herrn Gemahl und ebenfals alles erdenklich Gute für 48. Gnädige Frau haben uns abermals ein Geschenk übermitteln lassen. Ich muss aus diesem Anlass ein wenig zanken. Sie sollen das wirklich nicht mehr thun. In Wien bekom[m]t man ja jetzt auch alles und wahrscheinlich auch nicht theuerer wie in Italien! Es ist jetzt alles nur mehr eine Geldangelegenheit geworden. Gewisse Dinge sind wie z. B. Augengläser ja seit die Zeisswerke zerstört wurden, ja auch nirgends zu haben und so ist es ja mit allem. Haben Sie das Heft der schönen Künste, das vor 3 Wochen erschienen ist, schon gesehen? Diese Tage ist Arch. Frank wieder in Wien aufgetaucht und hat in Vorträgen uns mehr oder weniger wieder angegrobst. Er ärgert sich, daß wir noch Kunstgewerbe betreiben und Dinge machen, die man ja in einigen Tagen doch wie in Amerika wieder wegwirft. Über seine eigenen Erfolge hat er uns leider nichts gezeigt oder zeigen können. Seine eigenthümlichen Methoden hat er jedenfal[l]s nicht aufgegeben. Trotzdem bin ich nicht erschro[c]ken und werde ruhig weiter an unseren Werkstättenarbeiten mich freuen. Momentan können wir, weil es in Wien keine Käufer und Kunstintres[s]enten mehr gibt nur unsere Keramikwerkstätte betreiben. Bitte auch an Frau Gironkoli Empfehlungen auszurichten [...]". - With censorship stamp.
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Hoffmann, Josef, architect and designer (1870-1956).
Fabric pattern design. Original watercolour, monogrammed "JH". No place, [c. 1907].
210 x 207 mm (sheet dimensions). Includes attached original threads and label ("9074a"). Josef Hoffmann created a wide range of furniture and fashion fabric designs for the Wiener Werkstätte, for the Backhausen company, the Flöge sisters and many others (cf. Schweiger, WW, p. 220 ff.). Johannes Spalt (ed.), Josef Hoffmann. Porträts-Signets-Stempel, p. 103.
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Hoffmann, Josef, Architekt und Kunstgewerbler (1870-1956).
Visitenkarte mit 2 eigenh. Zeilen. O. O., vor 1918.
1 S. Visitkartenformat. Professor Josef Hoffmann K. K. Regierungsrat (dies gedruckt) "bittet seiner allerherzlichsten Theilnahme versichert zu sein". - Minimal fingerfleckig.
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Hoffmann, Josef, Architekt und Kunstgewerbler (1870-1956).
Von Hoffmann eigenhändig mit Deckweiß überarbeitete und beschriftete Originalphotographie. [Wien], um 1950.
22,7:14,5 cm. Die S/W-Aufnahme (rückseitig gestempelt: "Martin Gerlach | Fotografisches Atelier") eines mit dem erhabenen Stadtwappen Wiens gezierten Keramikkrugs von Hoffmann zur Erhöhung der Schattenwirkung mit Deckweiß gehöht, rückseitig mit Bemaßung versehen und eigenh. beschriftet: "Keramik | Hoffmann | Powolny". - Der Bildhauer u. Keramiker Michael Powolny (1871-1954) arbeitete schon bei der Ausstattung des Cabaret Fledermaus mit dem Begründer der Wiener Werkstätte zusammen und unterrichtete ebenso wie Josef Hoffmann selbst an der Wiener Kunstgewerbeschule.
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Hoffmann, Karl Ernst, Chorleiter (1926-2014).
Ms. Brief mit eigenh. U. Graz, 29. XII. 1964.
1 S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zu Neujahr. - K. E. Hoffmann war u. a. als Chorleiter und Gesangslehrer an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Graz tätig. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Akademie.
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Hoffmann, Karl, Architekt.
2 eigenh. Briefe mit U. und Br. mit eigenh. U. Wien, 1913-1917.
Zusammen 5 SS. 4to und 8vo. Betrifft die Vereinbarung zu einer Verabredung (1913) und die Übermittlung von Glückwünschen zu H. A. Schwers 50. Geburtstag. Der wohl von Schreiberhand verfaßte und von Karl Hoffmann und Emil Tranquillini unterzeichnete Brief vom 27. VIII. 1917 betrifft den nie durchgeführten Bau des Kaiser Franz Josef Stadtmuseums. Der angesprochene Monumentalbau kam in der 1900 vom Gemeinderat beschlossenen Form nie zustande: Vor dem Ersten Weltkrieg kam es, trotzdem die Pläne Otto Wagners recht weit gediehen waren, zu keiner Entscheidung, der Krieg selbst verhinderte dann einen neuerlichen Anlauf und erst 1953 wurde erneut auf dem ursprünglich vorgesehenen Platz ein Museumsneubau beschlossen. “Da unmittelbar nach Fertigstellung des Detailprojektes zum Bau des Kaiser Franz Josef Stadtmuseums und darauf erfolgter Auszahlung der ersten Rate unseres Architektenhonorares der Weltkrieg ausgebrochen ist, mußten wir vom Beginn der zweiten Rate an bis zum heutigen Tage, das ist also durch volle drei Jahre[,] die von uns vertragsmäßig übernommenen architektonischen Arbeiten unter wesentlich schwierigeren materiellen Verhältnissen weiterführen als dies seinerzeit bei Abschluß unseres Vertrages im Jahre 1913 vorausgesehen werden konnte [...]”. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - In altem Sammlungsumschlag.
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Hoffmann, Konrad, Theologe (1867-1959).
Eigenhändige Sentenz mit U. Ulm-Donau, Dezember 1927.
½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Gerechtigkeit erhöhet ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben (Sprüche 14, 34). Gerecht ist nur, wer sich seiner Verantwortung vor Gott bewußt ist, und die Sünde überwindet nur der von Martin Luther verstandene Christus. Daran hängt Deutschlands Zukunft [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). Die Sentenz bei Veröffentlichung in Druckschrift wiedergegeben. Koslowsky 124.
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Hoffmann, Ludwig, Architekt (1852-1932).
Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D.
¼ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm). "Nur Bescheidenheit, Taktgefühl, Fleiß und Gewissenhaftigkeit können die Baukunst wieder auf die Höhe bringen, welche in früheren Jahrhunderten ihr Achtung und Bewunderung gebracht hatten [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Ludwig Hoffmann entwickelte die Pläne zu über 300 öffentlichen Gebäuden, die in Berlin während seiner Zeit als Stadtbaurat bis zu seinem Ruhestand 1924 verwirklicht wurden, darunter Schulen, Heilanstalten (u. a. das Virchow-Klinikum) und Schwimmbäder wie das Baerwaldbad. Koslowsky 219.
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Hoffmann, Nina, Publizistin und Philanthropin (1844-1914).
7 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1896 und 1897.
Zusammen 15½ SS. Meist 8vo. An die nicht namentlich genannte Schriftstellerin Agnes Bogler v. Plankenburg (geb. 1848): “Was die Gesinnung anbelangt, so habe ich in allen Stücken Verwandtes, homogenes [!] für mich gefunden u. mich darüber gefreut. Bewundern muß ich Ihre Fertigkeit im österreichischen Dialekt. Das ist furchtbar schwer einheitlich durchzuführen [...]” (Br. v. 12. XI. 1896). - “Ihr Schweigen verräth mir, daß Sie über meine letzten Nachrichten verstimmt sind. Ich müßte ebenso verstimmt darüber sein, allein ich habe für mich nicht viel erwartet von der Sache [...]” (Br. v. 18. X. 1897). - Die Adressatin, Bogler mit bürgerlichem Namen, schrieb Novellen, Skizzen, Feuilletons und Romane; die “Zahl dieser Arbeiten beläuft sich bereits nahezu laut Aufschreibungen auf die stattliche Ziffer 700” (Lex. dt. Frauen der Feder II, zit. n. DBA I 963, 95). Vgl. auch Kosch I, 730f. - Nina Hoffmann, später Gattin des Malers Josef Hoffmann, studierte Literatur und Sprachen und kam im Zuge ihrer Dostojewski-Forschungen 1897/98 in Moskau in Kontakt mit der Familie und dem Freundeskreis des Dichters (‘Th. M. Dostojewsky. Eine biographische Studie’, 1899). Seit der Jahrhundertwende widmete sie sich der Wohlfahrtspflege und rief eigene Organisationen ins Leben, darunter den “Verein für Distriktskrankenpflege” (1901).
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Hoffmann, Otto, Indogermanist und Politiker (1865-1940).
Eigenh. Brief mit U. Königsberg, 3. III. 1896.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Physiker und Seismologen Emil Wiechert mit der Bitte um einen Vortrag über Röntgenstrahlen: "Ich traf heute den Rosencrantz und der läßt Ihnen durch mich folgende Bitte übermitteln: einige Herren unseres Clubs, darunter z. B. der chemische Direktor von Damkrug Dr. Seltsam, möchten sich gern über die Röntgen-Strahlen informieren, aber nicht durch einen längeren Vortrag (da sie z. T. die Tatsachen kennen), sondern durch eine kurze Explikation, bei der sie auch eine Zwischenfrage stellen können - also vielleicht 10-15 Minuten. Diese Herren wenden sich nun an Sie mit der Bitte, ob Sie vielleicht bereit wären, ihnen im physikalischen Institute eine kurze Erklärung zu geben [...]".
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Hoffmann-Fallersleben, Franz, German painter (1855-1927).
Autograph quotation signed. Steglitz, 18. I. 1910.
Oblong 8vo (postcard). 1 page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Sustine et abstine [...]". - Applying himself mainly to landscape painting, Hoffmann-Fallersleben, who is considered a representative of "Wirklichkeitsmalerei", a style between Naturalism and Impressionism, was especially inspired by the German Weser region near Corvey where he grew up. - Traces of a postmark; a few small creases. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Hoffmeyer, Theo H. C. (früher Rudolf Alexander), Sänger und Regisseur (Daten nicht ermittelt)
Masch. Brief mit eigenh. U.
o.J. Kassel, 28. VII. 1969, 8°. 1 Seite.
Bookseller reference : 36982
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Hofmann (Rostilav)
La musique en Russie, des origines à nos jours.
français Dédicacé par l'auteur In-8 de 349 pp.; broché de l'éditeur. Les cahiers du Journal Musical Français. Envoi autographe signé de l'auteur en marge du faux-titre. Exemplaire non coupé, complet de son bandeau d'envoi.
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Hofmann von Aspernburg, Edmund, Bildhauer (1847-1930).
4 (1 eigenh.) Briefe und 2 eh. Postkarten mit U. Wien, 1909-1916.
Zusammen 6 SS. 4to und 8vo. Lädt u.a. in seiner Funktion als Obmann des Künstler-Verbands Österreichischer Bildhauer dazu ein, "an unserer Ausschußsitzung im Künstlerhause teilzunehmen" (Br. v. 9. X. 1909) und hält in nämlicher Eigenschaft fest, "daß unsere Mitglieder durch die vielen Verlautbarungen über das Andreas-Hofer-Denkmal, zu dem nun doch kein Künstler sondern Herr Parschalk den Auftrag zu haben scheint, beunruhigt sind und wir irgend etwas tun müssen [...]" (Br. v. 21. XI. 1910). - Bereits als Student an der Wiener Akademie der bildenden Künste mit mehreren Preisen ausgezeichnet, gehörte Hofmann v. Aspernburg bald zu den vielbeschäftigten Bildhauern, die in öffentlichem Auftrag für die Bauten der Ringstraße (u. a. Parlament, Burgtheater, Naturhistorisches Museum, Rathaus, Künstlerhaus und Universität) tätig waren. Seit 1875 Mitglied des Wiener Künstlerhauses, schuf er eine Reihe von Standbildern und Grabmälern, darunter 1906 das Ehrengrabmal für den Maler Karl von Blaas (1815-1894). Vgl. Thieme/B. XVII, 250. - 2 Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des "Künstler-Verbands Österreichischer Bildhauer in Wien" bzw. 3 mit nämlichem Stempel. - In altem Sammlungsumschlag.
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Hofmann von Aspernburg, Edmund, Bildhauer (1847-1930).
Eigenh. Brief mit U. ("Edm. Hofmann"). Wien, 11. I. 1910.
3¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Eigentlich sollte ich folgendes nicht schreiben, denn ein Mensch, welchem Freund Hein mit Hippe und Stundenglas vor der Nase herumfuchtelt, sollte sich nicht mit derlei befassen, aber es regt sich doch noch manchmal in mir die Schadenfreude, zumal wenn es solche entsetzlich eingebildeten Leute betrifft. Die als Dichterin, Malerin, Radiererin, kurzum Universalgenie sattsam bekannte gnädige Frau Broda hat, wie ich hörte, das Relief ihrer Großmutter Dir zur Begutachtung zugeschickt. Wahrscheinlich wirst Du nicht wissen, daß dieses Relief nach seiner gänzlichen Zerstörung nach Paris gebracht wurde und Frau Broda ein volles Jahr daran herumgebosselt hat. Diese 'Frucht' eines Arbeitsjahres ist nun wieder nach Wien zurück gewandert und Dir zur Begutachtung übergeben worden. Ich glaube nicht, daß die gnädige Frau sich in Paris auf ihre eigene Hand verlassen hat und vielleicht dort noch andere Künstler zu Rathe gezogen hat, aber sei es wie immer. Das Gefühl wird sie doch nicht haben, daß ihre Schöpfung vollkommen ist, sonst würde sie nicht Hilfe suchend damit herum wandern. Es wäre nun zu komisch, wenn Du an die Bildhauerin ein Gutachten senden würdest mit dem Ersuchen, das bei Dir deponirte Relief zur Begutachtung an Deinen Freund Edmund von Hofmann zu senden, der gewiß die gewissenhafteste Correktur daran vornehmen wird. Du riskirst dabei gar nichts, denn in Wahrheit hast Du erst nach einem Jahre von der Affaire Kenntnis erlangt und mich würde der Gedanke an die dummen Gesichter kann[n]ibalisch erfreuen, die ich leider nicht zu sehen bekommen werde. Die Geschichte mit dem Relief mußt Du von mir hören [...]". - Bereits als Student an der Wiener Akademie der bildenden Künste mit mehreren Preisen ausgezeichnet, gehörte Hofmann v. Aspernburg bald zu den vielbeschäftigten Bildhauern, die in öffentlichem Auftrag für die Bauten der Ringstraße (u. a. Parlament, Burgtheater, Naturhistorisches Museum, Rathaus, Künstlerhaus und Universität) tätig waren. Seit 1875 Mitglied des Wiener Künstlerhauses, schuf er eine Reihe von Standbildern und Grabmälern, darunter 1906 das Ehrengrabmal für den Maler Karl von Blaas (1815-1894). Vgl. Thieme/B. XVII, 250.
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Hofmann von Aspernburg, Edmund, Bildhauer (1847-1930).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. An einen Herrn Frankenstein: "Es wäre mir sehr lieb, wenn Sie schon morgen Dienstag oder längstens übermorgen Früh zu mir kommen könnten, um die Aufnahmen zu machen, da ich jene dringend benöthige und heute schon fertig bin. Es sind 6 Aufnahmen im Quartformat, nämlich: Eine Skizze sammt Postament, dann dieselbe Skizze ohne Postament damit die Figur deutlicher zu ersehen ist. Dann eine Brunnenfigur, sitzend, lebensgroß, dann zwei Figuren 3 Fuß hoch, stehend, zuletzt noch (was ich aber vergessen) die Skizze von einer anderen Seite [...]". - Bereits als Student an der Wiener Akademie der bildenden Künste mit mehreren Preisen ausgezeichnet, gehörte Hofmann v. Aspernburg bald zu den vielbeschäftigten Bildhauern, die in öffentlichem Auftrag für die Bauten der Ringstraße (u. a. Parlament, Burgtheater, Naturhistorisches Museum, Rathaus, Künstlerhaus und Universität) tätig waren. Seit 1875 Mitglied des Wiener Künstlerhauses, schuf er eine Reihe von Standbildern und Grabmälern, darunter 1906 das Ehrengrabmal für den Maler Karl von Blaas (1815-1894). Vgl. Thieme/B. XVII, 250.
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Hofmann von Aspernburg, Edmund, Bildhauer (1847-1930).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 20. V. 1918.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Auguste Wilbrandt-Baudius (1843-1937): “Am vergangenen Freitag wollte ich mir [...] die Todtenmaske des Herrn Wilbrandt abholen, unterließ es aber sie mitzunehmen, weil gnädigste Frau möglicher weise jetzt nicht wissen, wo diese unterzubringen sei [...] Wenn gnädige Frau damit einverstanden sind, dann bitte ich um Ihre geneigte Einwilligung und ich werde das weitere durch Herrn Stadtrat Schwer veranlassen [...]”. - Bereits als Student an der Wiener Akademie der bildenden Künste mit mehreren Preisen ausgezeichnet, gehörte Hofmann v. Aspernburg bald zu den vielbeschäftigten Bildhauern, die in öffentlichem Auftrag für die Ringstraßenbauten (u. a. Parlament, Burgtheater, Naturhistorisches Museum, Rathaus, Künstlerhaus und Universität) tätig waren. Seit 1875 Mitglied des Wiener Künstlerhauses, schuf er u. a. eine Reihe von Standbildern und Grabmälern, darunter 1906 das Ehrengrabmal für den Maler Karl von Blaas (1815-1894). Vgl. Thieme/B. XVII, 250. - Auguste Wilbrandt-Baudius, spätere Gattin des Schriftstellers Adolf von Wilbrandt, war von Heinrich Laube ans Wiener Hofburgtheater verpflichtet worden, wo sie in jugendlich-naiven und sentimentalen Rollen erfolgreich war. Nach einem Zerwürfnis mit Laubes Nachfolger Franz von Dingelstedt verließ sie 1878 das Burgtheater, an das sie nach Engagements am Theater an der Wien, am Deutschen Theater in Berlin, am Hoftheater in Meiningen und am Raimundtheater 1898 wieder zurückkehrte. Vgl. Öst. Lex. II, 645 und Czeike V, 652.
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Hofmann von Hofmannsthal, Ignaz, Mediziner und Philanthrop (1807-1886).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 11. IV. 1870.
2 SS. 8vo. Kondoliert dem Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884) zum Tode von dessen Sohn gleichen Namens: "Die enorme allgemeine Theilnahme, wie sie sich gestern bey dem Leichenbegängnisse äußerte, wie sie in Wien selten einem jungen Arzt gezollt wird, mag Dir einen kleinen Beweis geben, wie sehr Dich Deine Collegen achten, lieben, beklagen und Deine Beruhigung sehnlich wünschen [...]". - Hofmannsthal war als Arzt jahrelang in zahlreichen Wiener Anstalten unentgeltlich tätig, so etwa im Allgemeinen Krankenhaus, im Mädchenpensionat, im Findelhaus und über zwanzig Jahre im Israelitischen Krankenhaus. Er stiftete Patientenbibliotheken für 15 Spitäler, begründete den Zentralverein für Krippen und war Vorstand des Taubstummeninstituts, der Armenanstalt und des Vereins für ehemalige Psychiatriepatienten. Der Familientradition folgend, förderte er Maulbeerpflanzungen für die Seidenindustrie. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den "Konstitutionell-monarchistischen Verein"; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Auf Briefpapier mit gepr. kalligr. Monogramm.
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Hofmann von Wellenhof, Otto, Schriftsteller (1909-1988).
4 eigenh. Bildpostkarten und 2 (1 eh. und 1 ms.) Briefe mit U. Graz und Wien, 1969-1969.
Zusammen 6 SS. 4to und 8vo. Jeweils mit eh. Adresse bzw. mit 2 (1 eh. und 1 ms.) Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Nach zehnjähriger Tätigkeit als Privatsekretär für zwei Jahre als freier Schriftsteller lebend, war H. v. W. nach Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1974 für den Österreichischen Rundfunk tätig. - Die Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Hofmann, Albert von, Historiker (1867-1940)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Gernsbach im Murgtal, 12. X. 1922, Gr.-8°. 1 1/2 Seiten.
Bookseller reference : 56705
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Hofmann, Albert, Chemiker, Entdecker des LSD (1906-2008)
Eigenh. Brief mit U.
o.J. Burg im Leimental, 5. IX. 1987, Fol. 1 Seite.
Bookseller reference : 54272
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Hofmann, Albert, Chemiker, Entdecker des LSD (1906-2008)
Eigenh. Brief mit U. "Albert".
o.J. Ohne Ort [Burg im Leimental], 21. XI. 1988, Fol. 2 Seiten.
Bookseller reference : 54273
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Hofmann, Alfred, Bildhauer (1879-1958).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. [Wien], o. D.
1 S. Qu.-8vo. An den Maler Maximilian Liebenwein und Familie: "Die herzlichsten Glückwünsche für's neue Jahr sendet / Alfred Hofmann". - Die Bildseite mit einer Ansicht von Maria Theresias Taubenhaus in Schönbrunn.
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Hofmann, Anton Adalbert, Schriftsteller (1881-1932).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 21. I. 1932.
½ S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Autographensammler: “Ihrem Wunsche entspreche ich gern u. versehe die übersendete Karte mit einer kleinen Widmung aus dem Vorworte zur Urfassung meines ‘Hexenrichter’ [...]”. - A. A. Hofmann war Schriftleiter der von Peter Rosegger 1876 begründeten Monatsschrift ‘Heimgarten’ sowie Lyriker, Erzähler und Dramatiker. Vgl. Kosch II, 1031f. - Ohne die erwähnte Karte. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Hofmann, August Wilhelm von, Chemiker (1818-1892).
Eigenh. Brief mit U. London, 3. II. 1850.
3½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Empfehlungsschreiben für einen Studenten und allgemeine Mitteilungen zu Forschungstätigkeiten und Privatleben an den Chemiker und Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli: "Ueberbringer dieser Zeilen ist Herr Paget [?], der in meinem Laboratorium das Studium der analytischen Chemie begonnen hat, und falls ihm seine geschäftlichen Beziehungen längeren Aufenthalt in Wien gestatten, daselbst in dem Ihrigen fortzusetzen gedenkt. Ich nehme keinen Anstand ihn als stets gesetzten, fleissigen und zuverlässigen Mann Ihnen angelegentlichst zu empfehlen. Sieben Monate sind bereits verflossen seit wir von Bord der Triton schieden: [...]". - Seit 1830 Professor für Physik und Chemie an der technischen Universität Graz, unternahm Schrötter von Kristelli 1838 eine halbjährige Bildungsreise zu bedeutenden chemischen Instituten in Deutschland und Frankreich. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Liebigs Assistent war zu diesem Zeitpunkt A. W. v. Hofmann. 1845 übernahm Schrötter von Kristelli die Professur für allgemeine Chemie an der Universität Wien, ab 1847 wirkte er an der Gründung der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften mit. - A. W. v. Hofmanns weitere Laufbahn führte ihn nach London, wo er auf Wunsch Prinz Alberts 1845 eine Professur am Chemischen Institut der Royal School of Miners übernahm. Hier sollte er fast 20 Jahre lang erfolgreich lehren und forschen. Nach Prinz Alberts Tod erhielt Hofmann Rufe nach Bonn und Berlin. Er entschied sich für die Professur in Berlin, wo er bis an sein Lebensende lehrte. 1867 war er Mitbegründer der Deutschen Chemischen Gesellschaft, als deren erster Vorsitzender er fungierte.
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Hofmann, August Wilhelm von, dt. Chemiker (1818-1892)
2 eigenh. Briefe m. Unterschrift.
[London u. Paris], 27. IV. 1857 bzw. o. J. Zus. 5 S., 8°.
Bookseller reference : 44405
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Hofmann, Eduard Ritter von, Professor der Gerichtsmedizin und Staatsarzneikunde (1837-1897).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 2. XI. 1883.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Gerichtsmedizinische Auskunft an einen nicht namentlich genannten Arzt: "Auf Ihre geschätzte Anfrage beehre ich mich zu erwiedern, dass in den von Euer Wohlgeboren angedeuteten Fällen stets zwei Fragen auseinander zu halten sind nämlich erstens: wie lange die Gesundheitsstörung u. Berufsunfähigkeit überhaupt gedauert hat, namentlich ob über 20-60 Tage und zweitens ob im Sinne des § 132 St.P.O. [...] diese Dauer der Gesundheitsstörung resp. Berufsunfähigkeit in der allgemeinen (ursprünglichen) Natur der Verletzung u. Misshandlung oder in anderen namentlich in der in § 129 2 a-e erwähnten Einflüsse begründet war. Wäre letzteres der Fall so müsste dies, meiner unverbindlichen Meinung nach, wenigstens beim Strafausmasse in Betracht gezogen werden und, falls selbstverschuldete Vernachlässigung die Längerdauer der Gesundheitsstörung bedingte, wohl auch beim Schuldspruch resp. bei der strafgesetzlichen Qualifikation der Verletzung [...]". - Der an der Prager Karlsuniversität ausgebildete Eduard v. Hofmann gilt als Pionier der modernen forensischen Pathologie. Nach einer Professur in Innsbruck folgte er 1875 einem Ruf an die Universität Wien und übernahm die Leitung des Gerichtsmedizinischen Instituts. Im Laufe seiner Karriere wirkte Hofmann als Sachverständiger an zahlreichen bedeutenden Fällen mit, so war er an der Identifizierung der Opfer des Ringtheaterbrands und an der Erstellung des gerichtsmedizinischen Befunds zum Tod Kronprinz Rudolfs beteiligt. Hofmanns 1878 erschienenes "Lehrbuch für gerichtliche Medizin" wurde in alle Wissenschaftssprachen übersetzt und diente lange als Standardwerk. - Knittrig und leicht angeschmutzt. Mit Sammlervermerken in Bleistift.
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Hofmann, Eduard Rt. von, Mediziner (1837-1897).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 4. III. 1882.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Karl Sonklar von Innstädten: “Für die liebenswürdige Theilnahme an der mir gewordenen kaiserlichen Auszeichnung beehre ich mich Ihnen und Fräulein Pauline meinen innigsten Dank zu sagen ebenso den meiner Frau die leider nicht im Stande ist selbst zu schreiben, da sie seit mehreren Tagen eines neuerlichen Anfalls von Bronchitis [...] wegen das Bett hüten muß [...]”. - Hofmann war Professor der Gerichtsmedizin und Staatsarzneikunde in Innsbruck und Wien und “gilt als einer der Begründer der modernen forensischen Medizin. Als Landesgerichtsanatom und Prosektor der Stadt verfügte er über eine umfangreiche Forschungsgrundlage, baute das Museum seines Instituts auf und erreichte die Berufung von Gerichtsmedizinern als ständige Sachverständige beim Landesgericht” (DBE). Schwergewicht seiner Forschungen war u. a. die Unterscheidung zwischen natürlichen und gewaltsamen Todesursachen, gerichtlicher Psychopathologie und Toxikologie. 1884 wurde er nobilitiert und war seit 1888 Präsident des Obersten Sanitätsrats. Vgl. Öst. Lex. I, 525. - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-1885) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).
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Hofmann, Eduard von, Mediziner (1837-1897).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. III. 1884.
1 S. 8vo. In höflicher Beantwortung Ihrer werthen Anfrage beehre ich mich zu ersuchen unter das Bild nur die Worte Professor Eduard Hofmann setzen zu wollen […]". - Hofmann war Professor der Gerichtsmedizin und Staatsarzneikunde in Innsbruck und Wien und "gilt als einer der Begründer der modernen forensischen Medizin. Als Landesgerichtsanatom und Prosektor der Stadt verfügte er über eine umfangreiche Forschungsgrundlage, baute das Museum seines Instituts auf und erreichte die Berufung von Gerichtsmedizinern als ständige Sachverständige beim Landesgericht" (DBE). Schwergewicht seiner Forschungen war u. a. die Unterscheidung zwischen natürlichen und gewaltsamen Todesursachen, gerichtlicher Psychopathologie und Toxikologie. 1884 wurde er nobilitiert und war seit 1888 Präsident des Obersten Sanitätsrats.
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Hofmann, Egon, Schriftsteller, Maler (1884-1972).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo.
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Hofmann, Heinrich, Komponist (1842-1902).
Eigenh. Brief mit U. ("Heinr. Hofmann"). Berlin, 20. IX. 1897.
1¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Nachdem ich eine Reihe größerer Werke geschrieben habe, wie: 'Waldfräulein' u. 'Prometheus', beide für gem. Chor, Soli u. Orch., 'Nordische Meerfahrt' f. Männerchor u. Orch., componiere ich augenblicklich kleinere Sachen - Lieder u. Klavierstücke. 'Prometheus' wird übrigens im Laufe dieses Winters in Prag unter Leitung des Hrn. Prof. Bennewitz zur Aufführung gelangen, nachdem das Werk bereits in einer Reihe von Städten die Feuerprobe aufs glücklichste bestand [...]". - Als Kind bereits Mitglied des Berliner Domchors, studierte Hofmann seit 1857 bei Theodor Kullak, August Eduard Grell, Siegfried Dehn und Richard Ferdinand Wüerst an der Neuen Akademie der Tonkunst und lebte danach als Pianist und Privat-Musiklehrer in Berlin. "Nach dem großen Erfolg seiner ersten Oper 'Cartouche' 1869 widmete er sich ausschließlich der Komposition, schrieb neben Klavierstücken und Liedern Orchester- und Chorwerke, die bei den 'Bilse-Konzerten' aufgeführt wurden (u. a. 'Frithjof-Symphonie', 1874). Zu Lebzeiten vielbeachtet, wurde Hofmann 1882 Mitglied und 1898 Senatsmitglied der Kgl. Akademie der Künste in Berlin" (DBE).
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Hofmann, Heinrich, Komponist (1842-1902).
Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-schmal-4to. Vier Takte für zwei Klaviere aus "Cappan’s und Friderun’s Hochzeitsfest" op. 57. - Als Kind bereits Mitglied des Berliner Domchors, studierte Hofmann seit 1857 bei Theodor Kullak, August Eduard Grell, Siegfried Dehn und Richard Ferdinand Wüerst an der Neuen Akademie der Tonkunst und lebte danach als Pianist und Privat-Musiklehrer in Berlin. "Nach dem großen Erfolg seiner ersten Oper 'Cartouche' 1869 widmete er sich ausschließlich der Komposition, schrieb neben Klavierstücken und Liedern Orchester- und Chorwerke, die bei den 'Bilse-Konzerten' aufgeführt wurden (u. a. 'Frithjof-Symphonie', 1874). Zu Lebzeiten vielbeachtet, wurde Hofmann 1882 Mitglied und 1898 Senatsmitglied der Kgl. Akademie der Künste in Berlin" (DBE). - Ausschnitt aus einem umfangreicheren Notenmanuskript.
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Hofmann, Jakob, Bildhauer und Zeichner (1876-1955).
Eigenh. Brief mit U. Braunschweig, 2. III. 1944.
1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. (Faltbrief). Beiliegend eine S/W-Photographie. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag: "Ich muß schon mindestens 45 Jahre zurück gehen, um auf den Namen Wesely zu stoßen. Wenn ich mich recht erinnere, waren Sie einer der Mitschüler bei dem alten Pauske [?] in der Kunstgewerbeschule. Jedenfalls danke ich Ihnen sehr, daß Sie sich meiner erinnert haben und freute mich sehr über Ihren Glückwunsch. Damit Sie ungefähr wissen, wie der damals so glatte Jakob Hofmann heute aussieht, lege ich Ihnen eine Selbstzeichnung bei [...]". - Jakob Hofmann wurde 1913 Nachfolger von Carl Echtermeier auf dem Lehrstuhl für Aktzeichnen und Modellieren an der Technischen Universität Braunschweig, den er bis 1945 innehatte; von 1915 bis 1922 stellte er als Mitglied der Münchner Sezession im Glaspalast und auf dem Berliner Sezessionsausstellungen aus. "Von 1920 bis 1933 war Hofmann Mitglied des 1920 gegründeten Braunschweiger Zehnerbundes bildender Künstler und stellte mit diesem aus. Neben zahlreichen Grabdenkmälern, Portraitbüsten und Statuen schuf Hofmann auch die Masken an der Öffentlichen Bücherei in Braunschweig, des weiteren die Denkmale für das 70. und das 92. Infanterie-Regiment und eine Pieta für die Katharinenkirche. Für das 1925 enthüllte und von Herman Flesche entworfene Kolonialdenkmal im Braunschweiger Stadtpark, das an die durch den Krieg verlorenen deutschen Kolonien und die dort gefallenen Soldaten erinnern soll, schuf er die Skulptur eines Löwen, der den Globus mit einer seiner Pranken hält" (Wikipedia). - Beiliegend die erwähnte "Selbstzeichnung", d. h. eine Photographie der Zeichnung.
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Hofmann, Johann Christian Konrad von, Theologe (1810-1877).
Eigenh. Brief mit U. Erlangen, 15. I. 1872.
½ S. auf Doppelblatt. 8vo. An den Publizisten Heinrich Zimmer mit Dank für die Übermittlung einer Publikation: "Sie haben die große Freundlichkeit gehabt, uns Ihre werthvolle Zusammenstellung aus Luther's Schriften, die den Reformator als Classiker kennen lehrt, zugehen zu lassen. Wir sagen Ihnen hierfür und für das uns bewahrte wohlwollende Gedächtnis, von dem diese Gabe Zeugnis giebt, den herzlichsten Dank und bitten Sie, uns auch ferner eine freundliche Gesinnung zu bewahren [...]". Beim übersandten Werk handelt es sich um die 1871 bei Heyder & Zimmer in Frankfurt erschienene Publikation "Martin Luther als deutscher Classiker". - Nach Studien in Erlangen und Berlin wurde J. von Hofmann zunächst Gymnasiallehrer in Erlangen. 1841 wurde er als ao. Professor an die Universität Rostock gerufen, 1845 kehrte er als ordentlicher Professor nach Erlangen zurück, wo er viermal als Prorektor amtierte und bis zu seiner Emeritierung wirkte. 1863-69 war Hofmann Abgeordneter für die Bayerische Fortschrittspartei in der Ständeversammlung. - Mit Spuren alter Montage.
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Hofmann, Josef, Pianist und Komponist (1876-1957)
Porträtphotographie (C. Mishkin, N. Y.) mit eigenh. Widmung und U. auf der Bildseite.
o.J. London, 1920, 17,5 x 12.5 cm..
Bookseller reference : 43370
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Hofmann, Karl, Austrian painter (1852-1926).
Autograph postcard signed. Lienz, 15. V. 1916.
8vo (postcard). ½ page. Inscribed to the German dermatologist Alwin Scharlau: "Treudeutsche Grüße sendet [...]". - A representative of "Stimmungsimpressionismus", a style practiced by Austrian plein-air painters between 1870 and 1900, Hofmann specialized in landscapes, his motifs including coastal and marine scenery as well as his native Tyrol, but applied himself to architecture as well, designing the "Sonnenhof", the only Art Nouveau building in the district of Lienz. - Traces of a red round stamp; a purple oval stamp next to the postmark. Self-addressed by the collector on the reverse. The Mecklenburg physician Scharlau (b. 1888) assembled a collection of artists' autographs by personal application.
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Hofmann, Karl, Violinist und Komponist (1835-1909).
Eigenh. Brief mit U. Hinterbrühl, 13. VI. 1908.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich habe die Belehrung für die Auszahlung von Ruhe- und Versorgungsgenüssen - erhalten! - ich weiß nur nicht -, ist das vom Hofzahlamt od. vom Obersthofmeisteramt? Titel gibt es da nicht, - ist mir auch ganz gleichgültig! - Ich bitte Sie daher, mir gütigst wissen zu lassen, ob die Hofkapelle auch damit gemeint ist od. nur die k. u. k. Hofoper [...]". - Karl Hofmann studierte am Wiener Konservatorium und war später Violinist der Wiener Hofkapelle, dann der Hofoper, und lehrte als Professor am Konservatorium.
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Hofmann, Leopold Frh. von, Diplomat und Politiker, Hoftheaterintendant (1822-1885).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 20. IV. 1881.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen Müller: "Wollen Sie mir das Vergnügen machen: Freitag den 22ten d. M. nach dem Theater auf eine Schale Thee zu mir zu kommen. Sie werden fast nur Bekannte finden [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Direktion des k. k. Hofoperntheaters.
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Hofmann, Leopold Frh. von, Diplomat und Politiker, Hoftheaterintendant (1822-1885).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 17. X. 1871.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten "Herrn Doctor": "Da ich weiß, daß in Ihrer Familie viele Sympathien für die Wagner'sche Musik vorwalten, so erlaube ich mir Ihnen für die am Donnerstag stattfindende Vorstellung der 'Meistersinger' meine Loge [...] zur Verfügung zu stellen [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Monogramm.
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Hofmann, Leopold Frh. von, Diplomat und Politiker, Hoftheaterintendant (1822-1885).
Eigenh. Visitenkarte. Wohl Wien, o. D.
1 S. Visitkartenformat. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: Freiherr von Hofmann (dies gedruckt) "würde Morgen (Mittwoch) zwischen 1-3 Uhr durch einen Besuch sehr erfreut sein".
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Hofmann, Leopold Frh. von, Diplomat und Politiker, Hoftheaterintendant (1822-1885).
Quittung mit eigenh. U. Wien, 1. VIII. 1880.
1 S. Folio. Quittiert den Erhalt von 208 Gulden und 33 1/3 Kreuzern aus seiner jährlichen "Wagenpauschale" von 2500 Gulden. - Mit ausgeschnittener Stempelmarke.
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Hofmann, Leopold Frh. von, Diplomat und Politiker, Hoftheaterintendant (1822-1885).
Visitkarte mit 9 eigenh. Zeilen und Paraphe. O. O. u. D.
2 SS. Ersucht einen namentlich nicht genannten Adressaten um eine Terminänderung. - Leopold Frh. v. Hofmann, seit 1875 Reichsfinanzminister und 1877 zum Mitglied des Herrenhauses auf Lebenszeit ernannt, war von 1880 an bis zu seinem Tod Generalintendant der Wr. Hoftheater. In seine Ära fällt die Bestellung Adolf Wilbrandts zum Direktor des Burgtheaters; musikalisch war er ein Förderer Richard Wagners. Zu Leben und Werk vgl. ausführlich Wurzbach (DBA I 556, 363-382) und ÖBL II, 383f.
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Hofmann, Leopold Frh. von, Politiker (1822-1885).
Brief mit eigenh. U. Wien, 15. X. 1885.
1 S. Folio. An das Ministerium des Inneren: "Mit dem Maler Consortium Brioschi, Burghart und Kautzky ist behufs Herstellung der Haus-Decorationen für das neue Hofburgtheater das in Abschrift beiliegende Accord-Protokoll abgeschlossen worden [...]". - Unter Friedrich Ferdinand Gf. Beust zum Chef der Präsidialsektion ernannt, war Hofmann von 1875 bis 80 als Finanzminister tätig, übernahm anschließend das wiedereingeführte Amt des Generalintendanten der Hoftheater und berief bedeutende Theaterleute an die Spitze der Hofoper und des Burgtheaters; zudem präsidierte er einer Reihe kultureller Gesellschaften. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des k. k. Hoftheaters und gestemp. Eindangsvermerk des Min. d. Inneren. - Ohne die erwähnte Beilage.
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Hofmann, Leopold Frh. von, Politiker (1822-1885).
Brief mit eigenh. U. Wien, 21. I. 1880.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. An den namentlich nicht genannten Schriftsteller und Direktor einer Schauspielschule Joseph Rt. von Weilen (1828-1889): "Die ungetheilte Anerkennung, welche die Leistungen der Eleven der Schauspielschule bei meiner Soirée am 17. l. Monats fanden, hat mich mit aufrichtiger Freude erfüllt und ich beeile mich Euer Hochwo[h]lgeboren zu einem Erfolge zu beglückwünschen, den das Institut in so hervorragender Weise [...]". - Unter Friedrich Ferdinand Gf. Beust zum Chef der Präsidialsektion ernannt, war Hofmann von 1875 bis 80 als Finanzminister tätig, übernahm anschließend das wiedereingeführte Amt des Generalintendanten der Hoftheater und berief bedeutende Theaterleute an die Spitze der Hofoper und des Burgtheaters; zudem präsidierte er einer Reihe kultureller Gesellschaften. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des k. k. Reichsfinanzministers.
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Hofmann, Leopold Frh. von, Politiker (1822-1885).
Brief mit eigenh. U. Wien, 23. VIII. 1872.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Herrn Ritter von Jaeger in München: "Die Familie des Botschafters Grafen von Beust hat den Wunsch ausgesprochen, daß der Attaché Graf Adolf Beust vom 1. September an auf einige Wochen beurlaubt werden möge. Da es mir nicht angemessen erscheint, daß der genannte Attache, welcher erst kurze Zeit den Dienst bei der Gesandtschaft angetreten hat, ein förmliches Urlaubsgesuch an das Ministerium stelle, so wende ich mich an Euer Wohlgeboren mit dem vertraulichen Ersuchen, ihm wenn Sie es mit den Geschäftserfordernissen vereinbar machten aus eigener Machtvollkommenheit eine zeitweilige Entfernung vom Posten gestatten zu wollen [...]". - Unter Friedrich Ferdinand Gf. Beust zum Chef der Präsidialsektion ernannt, war Hofmann von 1875 bis 80 als Finanzminister tätig, übernahm anschließend das wiedereingeführte Amt des Generalintendanten der Hoftheater und berief bedeutende Theaterleute an die Spitze der Hofoper und des Burgtheaters; zudem präsidierte er einer Reihe kultureller Gesellschaften.
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