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Kronfeld, Ernst Moritz, Redakteur (1865-1942).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 3. IX. 1931.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Kondoliert einem namentlich nicht genannten Adressaten zum Tod eines namentlich nicht genannten Studienfreundes: “Es ist mir ein Herzensbedürfnis, Ihnen zu sagen, wie innig ich mit Ihnen das Hinscheiden des Einzigen beklage. Das Weh drückt mich nieder, der ich seit der gemeinsamen Studienzeit durch seine Freundschaft und Güte geehrt wurde [...]”. - Kronfeld, auch unter dem Namen Austro-Hungaricus publizierend, veröffentlichte mehrheitlich kulturhistorische und (lokal)geschichtliche Werke, darunter auch “Franz Joseph I. Intimes und Persönliches’ (1917). Vgl. Kosch IX, 520f. - In altem Sammlungsumschlag.
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Kruse, Georg Richard, Schriftsteller und Theaterdirektor (1856-1944).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 27. IV. 1932.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Autographensammler: “Ihrem Wunsche entsprechend sende ich Ihnen hierbei Bild und Autogramm von mir. Ich bitte mir den Empfang zu bestätigen und näheres über Ihre Sammlung mitzuteilen [...]”. - Der Sohn eines Schauspielers studierte in Görlitz, Leipzig und Bern Musik und war als Opernkapellmeister in verschiedenen Städten in Deutschland und den USA tätig. Von 1896 bis 1900 leitete er die Stadttheater in Bern, St. Gallen und Ulm und lebte danach in Berlin, wo er 1905 das Lessing-Museum gründete. "1900-09 redigierte er die 'Zeitschrift der deutschen Bühnengenossenschaft'. Kruse verfaßte biographische Darstellungen zu Giacomo Meyerbeer (1924), Franz Schubert (1924 und 1928) und anderen Komponisten sowie Opernführer und Lustspiele ('Heimliche Zusammenkünfte', 1894). Seit 1902 redigierte er die Bühnen- und Musikwerke in Reclams Universalbibliothek" (DBE). Vgl. auch Kosch II, 1411f. - Ohne die erwähnten Beilagen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf seines Amtes als “Direktor des Lessing-Museums”.
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Kruse, Heinrich, Schriftsteller und Journalist (1815-1902).
Eigenh. Albumblatt mit U. Bückeburg, 6. VI. 1895.
¾ S. 8vo. "Nicht auf die Dinge kommt es an, es kommt nur daraufan, wie wir die Dinge ansehen". - Kruses dramatisches Schaffen begann mit der Tragödie "Die Gräfin" (Leipzig 1868), die bei einem Dramenwettbewerb nach Geibels "Sophonisbe" den zweiten Preis erhalten hatte. Hernach "verfaßte er eine lange Reihe historischer Dramen, die von den Bühnen wenig gespielt und von der Kritik wohlwollend behandelt wurden. Bemängelt wurde nur die Gleichförmigkeit der Sujets und die Vorliebe für Figuren, die rücksichtslos ihre Interessen durchsetzen" (Wikipedia). - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit kleinen Ein- bzw. Ausrissen an den Ecken und kl. Einriß im Mittelfalz.
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[Kürnberger, Ferdinand]. - Engländer, Samuel.
2 eigenh. Briefe mit U. Unlesbar [Ungarn], 1901 und 1903.
Zusammen 7 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Wohl interessante, bedauerlicherweise nur in unsäglich zittriger Altershandschrift verfaßte Briefe an den namentlich nicht genannten Schriftsteller und Journalisten Leopold Rosner (1838-1903) über Ferdinand Kürnberger, Sigmund Engländer, Sigmund Kolisch u. a.: “Ich danke Ihnen herzlich für die Anzeige Ihres demnächstigen [!] Artikels in der N. Fr. Pr. ‘Kürnberger als Dramatiker’[.] - Wir haben sie an einigen Stellen u. ich lese sie täglich [...] Kolischer [?!] ist mir unbekannt. Sigmund Engländer ging in den 40ger Jahren nach London. Ich habe vor etwas [!] 30 Jahren von ihm ein Werk: ‘der Arbeiter’ [?; möglicherweise die 1864 in Hamburg bei Hoffmann erschienene ‘Geschichte der französischen Arbeiter-Associationen’] gelesen - es hat mir nicht gefallen [...]” (Br. v. 29. IV. 1901).
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Kuffner, Christoph, Schriftsteller (1780-1846).
Eigenh. Manuskript. O. O. u. D.
2½ SS. auf Doppelblatt. Folio. Wie am beiliegenden Sammlungsumschlag (der vorliegendes Schriftstück irrtümlich einem biographisch nicht nachgewiesenen Christian Kufner zuschreibt) vermerkt, handelt es sich bei dem vorliegenden, in Tinte niedergeschriebenen und mit Bleistift überarbeiteten Manuskript offensichtlich um eine “Gelegenheitsdichtung”: “Auf einer Seite stehen 3 Mädchen, ihnen gegenüber 3 Knaben. Ein Mädchen und ein Knabe kommen. | Friederike [...] | O riech doch diesen goldnen Blumenflor! | Und ihr, so schön geschmückt? Was deutet dieß? [...] Julius | Ein schönes Fest versammelt uns hier Alle, | Ein Fest, das unsrem Herzen theuer ist [...] | Der beste Vater lebe hoch!” - Der gelegentlich unter dem Pseudonym E. H. Kosegarte publizierende Christoph Kuffner war Aushilfszensor und Staatsratskonzipist und verfasste Oratorientexte, Lyrik, Kurzprosa, erfolgreich aufgeführte historische Schauspiele und das "archäologisch-historische Gemälde aus der alten Römerwelt" "Artemidor im Reiche der Römer". Vgl. Kosch IX, 666f. - Einige Risse bzw. Papierdurchbrüche mit Klebstreifen alt behandelt.
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Kuh, Emil, Schriftsteller und Journalist (1828-1876).
Eigenh. Br. mit U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Der ganz ergebenst Unterzeichnete wird sich die Ehre geben, der Einladung Ihrer Durchlaucht der Frau Prinzessin und seiner Durchlaucht des Herrn Prinzen Constantin zu Hohenlohe nachzukommen [...]”. - Der mit Friedrich Hebbel befreundete Literaturkritiker und Schriftsteller war seit 1864 Professor für deutsche Sprache und Literatur an der Wiener Handelsakademie und gab gemeinsam mit J. Glaser Hebbels ‘Sämtliche Werke’ (1865-67, 12 Bde.) heraus; seine ‘Biographie Friedrich Hebbel’s’ (2 Bde., 1877) galt lange Zeit als maßgebend. - In altem hs. beschriebenen Sammlungsumschlag montiert; gefaltet.
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Kurländer, Franz August von, Schriftsteller (1777-1836).
Eigenh. Brief mit Paraphe. O. O. u. D.
4 SS. auf 2 Bll. Kl.-8vo. An seinen “ami und Hausvater”: “Mein letztes Schreiben [...] erhielten Sie schon, daher nur in Kürze eine Bitte: Man wünscht hier | aus begreiflichen Gründen | daß ich die [Leitung einer Zeitschrift] übernähme [...]”. - Als “geschätztes Mitglied der Wiener Gesellschaft” (DBE), schrieb bzw. übersetzte Kurländer über 100 eigene und fremde Schauspiele, die größtenteils in dem von ihm herausgegebenen 'Almanach dramatischer Spiele für Gesellschaftstheater' (später 'Dramatischer Almanach') erschienen sind. Zu seinem Freundeskreis zählten u. a. der Schauspieler Maximilian Korn und die Schriftstellerin Karoline Pichler. Vgl. Kosch II, 1433. - Beide Bll. mit kl. Sammlernotizen von alter Hand.
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Kurländer, Franz August von, Schriftsteller (1777-1836).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Ein Mißverständnis, wahrscheinlich durch mich veranlaßt, verleitet Sie das Hoffräulein und die Familie Rosenstein für zweyerlei zu halten, es ist eins [...]”. Weiters über die Aufführung des genannten Stückes am Burgtheater und neue Theaterprojekte. - Als “geschätztes Mitglied der Wiener Gesellschaft” (DBE) schrieb bzw. übersetzte Kurländer über 100 eigene und fremde Schauspiele, die größtenteils in dem von ihm herausgegebenen 'Almanach dramatischer Spiele für Gesellschaftstheater' (später 'Dramatischer Almanach') erschienen sind. Zu seinem Freundeskreis zählten u. a. der Schauspieler Maximilian Korn und die Schriftstellerin Karoline Pichler. Vgl. Kosch II, 1433.
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Kurländer, Franz August von, Schriftsteller (1777-1836).
Eigenh. Brief mit U. O. O. u. D.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse. An Hofrat Gratz: “Wie könnten Sie verehrter Herr Hofrath wähnen, daß ich mir mit Ihnen einen solchen Scherz erlauben würde? Ich bin seit zehn Jahren, folglich ein [...] Freund von Maderlinger [?], daher wohl im Stande zu beurtheilen, daß ich sie sehr leicht bestimmen würde, eine eben so schmeichelhafte, als liebenswürdige Einladung anzunehmen, was dann auch erfolgt ist [...]”. - Als “geschätztes Mitglied der Wiener Gesellschaft” (DBE), schrieb bzw. übersetzte Kurländer über 100 eigene und fremde Schauspiele, die größtenteils in dem von ihm herausgegebenen 'Almanach dramatischer Spiele für Gesellschaftstheater' (später 'Dramatischer Almanach') erschienen sind. Zu seinem Freundeskreis zählten u. a. der Schauspieler Maximilian Korn und die Schriftstellerin Karoline Pichler. Vgl. Kosch II, 1433.
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La Bern, Arthur, britischer Schriftsteller (geb. 1909).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Format: 130:180 mm.
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La Mure, Pierre, Schriftsteller (1899-1976).
Ms. Brief mit eigenh. U. Los Angeles, 4. X. 1976.
½ S. 4to. Mit ms. adr. Kuvert. An einen Sammler: "[...] My recent book 'The Private Life of Mona Lisa' will be published in Sweden by AB Wahlstrom and Widstrand [...] I do not know the exact date of publication [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
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Laederach, Monique, Schweizer Schriftstellerin (1938-2004).
Eigenh. Visitenkarte mit U. und 1 eigenh. Brief mit U. Peseux, 7. VI. 1995.
Brief: 2 SS. Qu.-8vo. Visitenkarte: 1 S. Format: carte de visite. Beiliegend ein Foto von Monique Laederach. Übermittelt Brigitte Kövary die Adresse von Richard Garzarollis Briefkasten. Widmung auf Visitenkarte: "Für Erwin Garzarolli".
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Lagerlöf, Selma, schwedische Schriftstellerin (1858-1940).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Portraitfoto (Zeitungsausschnitt) auf Albumkarte montiert.
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Landau, Paul, Schriftsteller (1880-1951).
Eigenh. Brief mit U. Berlin-Charlottenburg, 31. XII. 1927.
2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An Friedrich Possekel, von 1926-1933 Direktor der Deutschen Buchgemeinschaft in Berlin, dem er auf dessen Frage nach eventuellen Besprechungen von Neuerscheinungen des Verlages antwortet: “Gern will ich in meiner Korrespondenz auf Neuerscheinungen der Buchgemeinschaft hinweisen, die dafür geeignet sind. Das Buch von Frobenius habe ich schon und werde daraus etwas bringen; aber vielleicht etwas mehr zum Frühjahr, wenn der ‘Wandervogel’ aktuell ist [...] Neulich bei Ihnen war es sehr nett. Wegen des Gartens habe ich mit Herrn Camillo Schneider gesprochen, und er ist sehr gerne bereit, einmal zu Ihnen zu kommen, wenn die Zeit dazu ist, und Ihnen einen genauen Bebauungsplan aufzustellen [...]”. - Der erwähnte Camillo Schneider (1876-1933) war ein bekannter Gartengestalter und Autor von Fachbüchern (darunter sein wohl bekanntestes, die 1904 erschienene ‘Deutsche Gartengestaltung und Kunst ’). - Landau war seit 1909 Mitinhaber und Redakteur der erwähnten Korrespondenz ‘Welt und Wissen’ und verfaßte zahlreiche Aufsätze zu Literatur, Kunst, Theater und Kulturgeschichte, die von großen deutschen Zeitungen übernommen wurden; 1935 emigrierte er nach Palästina, wo er gleichfalls als Journalist arbeitete; neben den Biographien von Daniel Chodowiecki (1923) und Hans Sachs (1924) verfaßte er u. a. Schriften zur Geschichte der Gartenkultur (‘Gartenglück von einst’, 1926).
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Landsberg, Alexander, Schriftsteller und Librettist (1848-1916).
Eigenh. Br. mit U. Wien, 8. II. 1902.
1 S. 8vo. An Herrn Steinberger: "Ihnen [...], dem prächtigen Spielmann sowie allen Euren lieben Collegen und Colleginnen herzinnigen Dank dafür, daß Ihr Euch des Wiener süßen Mädels im kalten Norden so warm angenommen habt [...]". - Alexander Landsberg, gelegentlich das Pseudonym "Schnüfferl" verwendend, lebte als Schriftsteller und Librettist in Wien. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Redaktion der Österr. Volks-Zeitung".
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Landsteiner, Karl, Schriftsteller und Theologe (1835-1909).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 21. XII. 1861.
1 S. Qu.-8vo. “Wir lernen sprechen und schreiben - nach der Regel! - Ist nun die Sprache dazu bestimmt, unsre Gedanken zu verbergen - warum nicht auch die Schrift - trotz des Leipziger Handschriftenbeurtheilers - um den Charakter zu verhehlen? Es kommt eben auf die Fertigkeit an; darauf, normal, schön zu schreiben - um eine Autografensammlung allenfalls - zu verderben [...]”. - Nachdem Landsteiner ein Jahr bevor vorliegendes Blatt datiert die Priesterweihe empfangen hatte, promovierte er 1864 zum Dr. phil.; nach längerer Unterrichtstätigkeit in Krems und Wien trat er in den Weltpriesterstand über, war Gemeinderat von Wien sowie Stadtpfarrer und Propst in Nikolsburg; 1900 wurde er päpstlicher Hausprälat. Sein schriftstellerisches Werk umfaßt zahlreiche Erzählungen und Romane; daneben war Landsteiner Präsident des Wiener Tierschutzvereins und redigierte zeitweise dessen Organ ‘Der Tierfreund’. - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
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Lang-Anton, Helene, deutsche Schriftstellerin (1859-1931).
Eigenh. Brief mit U. und 1 eigenh. Gedicht mit U. O. O. u. D.
2 SS. Qu.-8vo. Dankt Oberlehrer Wesely für seinen Brief und Glückwünsche anlässlich ihres Geburtstages. Weiters ein Kurzgedicht: "Vieles erstreben, manches erreichen, / Immer im Wesen sich selber gleichen. / Treu sein im Lieben, und Freundschaft halten, / Dann muss das Leben sich wertvoll gestalten."
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Langbein, August Friedrich Ernst, Erzähler und Lyriker (1757-1835).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, 5. IV. 1810.
1 S. Kl.-qu. 8vo. [...] ich habe bis zur Messe volle Arbeit mit meinem Roman. Also wird es kaum möglich sein, Ihnen noch, wie ich wollte, einige poetische Kleinigkeiten zu senden [...].
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Lange, Carl, Schriftsteller (1885-1959).
Eigenh. Bildpostkarte mit U. Danzig-Oliva, 27. I. 1937.
½ S. Qu.-8vo. An den namentlich nicht genannten Josef Wesely mit "aufrichtigen Dankesgrüßen". - Die Bildseite mit einer Abbildung nach Holzschnitt von "Haus Lange". - Lange war Bataillonskommandeur im Ersten Weltkrieg und nahm 1920 als Major seinen Abschied. Er lebte danach als freier Schriftsteller in Oliva bei Danzig, nachdem bereits 1912 sein erster Lyrikband Verse erschienen war, und gab die "Ostdeutschen Monatshefte" (seit 1919) heraus, die als Zeitschrift für Kunst und Kultur auch außerhalb Deutschlands bekannt wurden. "Aufgrund seiner Weigerung, die Zeitschrift in den Dienst des nationalsozialistischen Schrifttums zu stellen, mußte Lange 1939 deren Erscheinen einstellen, ließ sich als Offizier reaktivieren und war seit 1940 als Oberstleutnant im Heeresarchiv Potsdam tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst in Wernigerode ansässig, ging er 1950 nach Bremen und war 1955-59 erneut Herausgeber der 'Ostdeutschen Monatshefte'" (DBE); 1959 wurde er mit dem Westpreußischen Kulturpreis ausgezeichnet.
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Langer, Felix, Schriftsteller und Journalist (1889-1979).
Eigenh. Postkarte mit U. Brünn, 24. VI. 1935.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An Josef Wesely mit Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Langer lebte bis 1933 als Theaterkritiker und Feuilletonist in Berlin, emigrierte dann in die Tschechoslowakei und verfaßte dort Beiträge für verschiedene Exilzeitschriften sowie den Essay "Die Protokolle der Weisen von Zion. Rassenhaß und Rassenhetze" (1934) und ging 1939 nach London ins Exil, wo zahlreiche Hörspiele entstanden und wo er 1979 verstarb.
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Langer, Georg, deutscher Schriftsteller (1867-1945).
Eigenh. Postkarte mit U. Breslau, 16. VI. 1943.
1 S. 8vo. An Josef Wesely, mit Dank für die freundlichen Glückwünsche zu seinem Geburtstag. Langer unterrichtet Wesely über seine Aufenthalte in der Steiermark und sein literarisches Fortschreiten: "Meine 'Mitteregger', die Sie wohl kennen, sind soeben in 3. Auflage erschienen. Zugleich erscheint diese Woche mein heiterer Roman 'Die Liebespost'."
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Langkammer, Margarete, Ps. Richard Nordmann, Schriftstellerin (1866-1922).
Eigenh. Brief mit U. Hietzing, 12.IV. o.J.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem Sie für die Einladung, "den Freitag-Abend bei Ihnen zu verbringen", dankt. - Margarete Langkammer bereiste mit ihrem Gatten, dem Schauspieler Karl Langkammer, 1885 die USA, wo sie gemeinsam in Possen und Operetten auftraten. Nach Engagements in München, Kassel und Leipzig begann sie sich ausschließlich ihrer literarischen Tätigkeit zu widmen, wurde Mitarbeiterin des ‘Wiener Extrablatts’, des ‘Neuen Wiener Tageblatts’ sowie der ‘Neuen Freien Presse’ und trat als Dramatikerin und Erzählerin hervor. Vgl. Kosch III, 1903 (Nordmann). - Schönes Autograph.
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Langkammer, Margarete, Ps. Richard Nordmann, Schriftstellerin (1866-1922).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. VI. 1903.
3 SS. auf Doppelblatt. 8vo. “In meiner großen u. anhaltenden Freude über die vielen schönen Worte die Sie mir über mein Stück gesagt haben, drängt es mich, Ihnen innigst dafür zu danken, daß Sie bei der enormen Überlastung und Gedrängtheit Ihrer Zeit, so viele Stunden für mich zu erübrigen wußten [...]”. - Margarete Langkammer bereiste mit ihrem Gatten, dem Schauspieler Karl Langkammer, 1885 die USA, wo sie gemeinsam in Possen und Operetten auftraten. Nach Engagements in München, Kassel und Leipzig begann sie sich ausschließlich ihrer literarischen Tätigkeit zu widmen, wurde Mitarbeiterin des ‘Wiener Extrablatts’, des ‘Neuen Wiener Tageblatts’ sowie der ‘Neuen Freien Presse’ und trat als Dramatikerin und Erzählerin hervor. Vgl. Kosch III, 1903 (Nordmann). - In altem Sammlungsumschlag.
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Langmann, Philipp, Schriftsteller (1862-1931).
Eigenh. Albumblatt mit U. Wien, 23. XII. 1910.
½ S. 4to. "Goethe: Aber wenn Du das nicht hast / Dieses: Stirb u. werde, / Bist Du nur ein trüber Gast / Auf der dunkeln Erde". - Der im mährischen Brünn in einfachsten Verhältnissen geborene Langmann studierte an der dortigen TH, war Chemiker in einer Fabrik (deren Leitung er 1890 übernahm) und von 1891-98 Beamter der Brünner Arbeiter-Unfall-Versicherungsgesellschaft. Seit 1901 lebte er als freier Schriftsteller in Wien. "Seine naturalistischen Novellen (u. a. 'Arbeiterleben!', 1893), die die Fabrikwelt zum Thema haben, wurden zunächst in den Zeitschriften 'Gesellschaft' und 'Moderne Rundschau' veröffentlicht. Als Dramatiker in der Nachfolge Gerhart Hauptmanns stehend, hatte Langmann mit seinem ersten Drama 'Bartel Turaser' (1897) internationalen Erfolg. Seit 1911 war er Mitarbeiter verschiedener Zeitungen, fand aber keine feste Anstellung mehr und lebte zuletzt in großer Armut" (DBE). Vgl. auch Kosch II, 1463.
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Langmann, Philipp, Schriftsteller (1862-1931).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 17. III. 1902.
1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Alles was ich hatte sandte ich Ihnen zu; ich hoffe das Packet [!] ist in Ihren Händen. Es würde mich sehr freuen mit Ihnen bekannt zu werden [...]”. - Der im mährischen Brünn in einfachsten Verhältnissen geborene Langmann studierte an der dortigen TH, war Chemiker in einer Fabrik (deren Leitung er 1890 übernahm) und von 1891-98 Beamter der Brünner Arbeiter-Unfall-Versicherungsgesellschaft. Seit 1901 lebte er als freier Schriftsteller in Wien. "Seine naturalistischen Novellen (u. a. 'Arbeiterleben!', 1893), die die Fabrikwelt zum Thema haben, wurden zunächst in den Zeitschriften 'Gesellschaft' und 'Moderne Rundschau' veröffentlicht. Als Dramatiker in der Nachfolge Gerhart Hauptmanns stehend, hatte Langmann mit seinem ersten Drama 'Bartel Turaser' (1897) internationalen Erfolg. Seit 1911 war er Mitarbeiter verschiedener Zeitungen, fand aber keine feste Anstellung mehr und lebte zuletzt in großer Armut" (DBE). Vgl. auch Kosch II, 1463.
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Larsen, Egon, Schriftsteller und Journalist (1904-1990).
Teilnachlass. Verschiedene Orte, 1960er Jahre.
Zusammen 1756 Bll. und 109 Photographien. Der vorliegende Teilnachlass des 1904 in München als Egon Lehrburger geborenen Schriftstellers und Journalisten umfasst ein gutes Stück seines umfangreichen Archivs, in dem sich neben eigenen und fremden Typoskripten vorwiegend Prospektmaterial, Bildpostkarten, Zeitungsausschnitte, teils eh. Notizen und ms. Rezensionen zu den verschiedensten Themen finden, darunter etwa Landes- und Weltgeschichte, Politik, Biographien (u. a. über Oswald Mosley, Wilhelm II., Karl Marx, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, Heinrich Himmler, Jack the Ripper, Dr. Crippen und Anatole Deibler), Kriminalität und Polizei sowie Transport zu Land, Luft und See. - Egon Larsen war Berliner Korrespondent des Münchner Verlags Knorr & Hirth, Mitarbeiter des New York-Times Bilderdienstes und von 1935 bis 1938 Journalist in Prag; nach dem Münchner Abkommen emigrierte er nach London, wo er bis zu seinem Tod lebte. Während des Krieges war Larsen für den Freien Deutschen Kulturbund, die deutsche Sektion der BBC und für den "Soldatensender Calais" tätig; nach dem Krieg schrieb Larsen für diverse Zeitungen und Zeitschriften, wurde 1954 Londonkorrespondent des Bayerischen Rundfunks und lieferte regelmäßig Beiträge für den Schulfunk in den Jahren 1968 bis 1984 und für die Hörbild-Reihe "Unterwegs". Daneben verfasste Larsen zahlreiche Bücher über u. a. die "Abenteuer der Technik", Amnesty International, Graf Rumford, "Radio and Television", "Mensch und Meerestiefe" sowie seine Autobiographie "Weimar Eyewitness" (deutsch unter dem Titel "Die Weimarer Republik" bei Heyne erschienen). Egon Larsen war Mitglied des englischen PEN Clubs. Er starb am 17. Oktober 1990 in London.
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Lasker-Schüler, Else, Schriftstellerin (1869-1945).
Eigenh. Postkarte m. U. Lugano, 11. XII. 1926.
Qu.-8vo. 1½ SS. Mit Adresse. “Haben Sie sich im Honorar nicht geirrt? Wie soll ich 3 mal 75 M verstehen? Und bitte ein Exemplar! Hochachtend Else Lasker-Schüler”. - Am Kopf Angabe der postlagernden Adresse in Lugano. - Rückseitig Eingangsstempel.
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Lauser, Lili, Schriftstellerin und Übersetzerin (geb. 1861).
Eigenh. Brief mit U. Berlin, o. D.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An den Schriftsteller und Journalisten Leopold Rosner (1838-1903): “Da wir in den Papieren meines geliebten Vaters Beifolgendes vorfanden, möchte ich Sie fragen ob es Ihnen noch erwünscht wäre, in den Besitz des Manuscriptes von Firdusi zu kommen, in welchem Falle wir uns erlauben, Ihnen dasselbe zuzustellen [...]”. - Kürnbergers Drama ‘Firdusi’ erschien erst posthum 1902 bei Daberkow in Wien. - Lili Lauser, Gattin des Schriftstellers Wilhelm Lauser, war als Übersetzerin aus dem Französischen und Spanischen tätig. Vgl. Pataky (Hrsg.), Lex. deutscher Frauen der Feder, Bd. 1, 1898, s. v. - Leopold Rosner war Mitarbeiter an Adolf Bäuerles ‘Theaterzeitung’ und an Wurzbachs Biographischem Lexikon und eröffnete 1871 die Buchhandlung "Unter den Tuchlauben", die sich zu einem Treffpunkt literarischer Kreise entwickelte. Daneben betrieb er einen Verlag, in dem vorwiegend österreichische Autoren wie Ludwig Anzengruber und Ferdinand Kürnberger erschienen. Sich 1889 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Verlagsgeschäft zurückziehend, widmete er sich ausschließlich schriftstellerischer Arbeit. Vgl. Kosch XIII, 326.
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Lauser, Wilhelm, Schriftsteller und Journalist (1836-1902).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 16. II. [1877].
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Darf ich Sie mit der Bitte um gefällige Anweisung einer Loge für die heutige [...] Aufführung der Kriemhild belästigen? Ich wäre Ihnen außerordentlich verbunden, da ich mich für Wilbrandts kühnen Versuch ganz besonders interessire [...]”. - Nach Studium und kurzer Tätigkeit im Schuldienst sich dem Journalismus zuwendend, war Lauser Auslandskorrespondent der ‘Allgemeinen Zeitung’ und anderer Wiener Blätter in Paris und Madrid, 1871 berichtete er wieder aus dem nun von der Kommune beherrschten Paris. Sich anschließend in Wien niederlassend, war Lauser für die ‘Presse’ und das ‘Neue Wiener Tagblatt’ tätig, übersiedelte 1893 als Chefredakteur der Zeitschrift ‘Über Land und Meer’ nach Stuttgart und kehrte drei Jahre später als Vertreter der ‘Münchner Allgemeinen Zeitung’ nach Wien zurück, übernahm aber noch im selben Jahr die Leitung der ‘Norddeutschen Allgemeinen Zeitung’ in Berlin, wo er bis zuletzt lebte. Als Schriftsteller bekannt wurde er durch Monographien zur spanischen und französischen Landesgeschichte. Vgl. Kosch IX, 1028. - Adolf Wilbrandts (1837-1911) Tragödie ‘Kriemhild’ wurde 1877 uraufgeführt. Wilbrandt selbst, der zu den “meistgespielten Autoren der Zeit” (DBE) gehörte, lebte seit 1871 in Wien und war von 1881-87 als Direktor des Wiener Hofburgtheaters maßgeblich an der Wiederentdeckung griechischer Dramen für das deutschsprachige Theater beteiligt. Vgl. Kosch IV, 3373 und Czeike V, 652. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der “Redaktion des Neuen Wiener Tagblatt”; in der unteren Hälfte des Blattes eine alt montierte Notiz von fremder Hand über besagte Reservierung. In altem Sammlungsumschlag.
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Lautsch, Edeltraud, deutsche Schriftstellerin (geb. 1944).
Broschüre mit Widmung u. U. O. O. u. D.
1 S. 4to. "Mit freundlichen Grüßen für Herrn Erwin Garzarolli von Edeltraud Lautsch".
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Lavater, Johann Caspar, Schriftsteller und Theologe (1741-1801).
Eigenh. Beschriftung unter allegorischem Kupfer. [Zürich, um 1780].
88:68 mm (Bildausschnitt) mit schwarzer Tuschumrahmung auf blau-grauem Trägerpapier; die Beschriftung in hellgrün laviertem Schriftfeld. "Verständige Bravheit", so die Untertitelung Lavaters unter der Darstellung eines Reiters.
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Lavater, Johann Caspar, Schriftsteller und Theologe (1741-1801).
Eigenh. Beschriftung unter allegorischem Kupfer. [Zürich, um 1780].
65:70 mm (Bildausschnitt) mit schwarzer Tuschumrahmung auf blau-grauem Trägerpapier; die Beschriftung in hellgrün laviertem Schriftfeld. "Dehmüthige [!] Kraft" und "Schwach-fromm", so die Untertitelung Lavaters unter der Darstellung der Apostel Judas Thaddäus und Matthäus.
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Lavater, Johann Caspar, Schriftsteller und Theologe (1741-1801).
Eigenh. Beschriftung unter allegorischem Kupfer. [Zürich, um 1780].
127:85 mm (Bildausschnitt) mit schwarzer Tuschumrahmung auf blau-grauem Trägerpapier; die Beschriftung in hellgrün laviertem Schriftfeld. "Leichtsinnig gut" und "Dumm serios [!]", so die Untertitelung Lavaters unter der Darstellung eines Liebespaars. - Das Blatt nach einem Entwurf von Giovanni Battista Piazzetta (1682-1754) und gestochen von Joh(an)n Gottfried Haid (1710 oder 14-1776).
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Lavater, Johann Caspar, Schriftsteller und Theologe (1741-1801).
Eigenh. Beschriftung unter allegorischer Kupferradierung. [Zürich, um 1780].
80:122 mm (Bildausschnitt) mit schwarzer Tuschumrahmung auf blau-grauem Trägerpapier; die Beschriftung in hellgrün laviertem Schriftfeld. "Wahrheit, Witz, Natur, Geschmack und Laune beysammen", so die Untertitelung Lavaters unter der Darstellung eines Festzugs von Genien mit Steinbock.
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Lavater, Johann Caspar, Schriftsteller und Theologe (1741-1801).
Eigenh. Beschriftung unter allegorischer Kupferradierung. [Zürich, um 1780].
68:88 mm (Bildausschnitt) mit schwarzer Tuschumrahmung auf blau-grauem Trägerpapier; die Beschriftung in hellgrün laviertem Schriftfeld. "Besser vollendet, was wäre lieblicher?", so die Untertitelung Lavaters unter der Darstellung dreier Genien mit Ährenbündel und Hund.
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Laxness, Halldór, isländischer Schriftsteller (1902-1998).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo.
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Laxness, Halldór, isländischer Schriftsteller (1902-1998).
Eigenh. Brief mit U. [Reykjavik], [1984].
1 S. Qu.-8vo. Kuvert erhalten. Zitat aus seinem Buch "Og arin lida".
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Le Carré, John (i. e. David Cornwell), British writer (1931-2020).
Autograph quotation signed. No place or date.
Oblong 8vo. 1 p. Inscribed to a German collector: "John le Carré for Carsten Hohenhoff".
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Leasor, James, britischer Schriftsteller (1923-2007).
Eigenh. Grußkarte mit U. O. O. , 11. XI. 1987.
1 S. Format: carte de visite. Warmest wishes to Sabrina - Sincerely, James Leasor.
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Ledig-Rowohlt, Heinrich Maria, Verleger (1908-1992).
Ms. Brief (Durchschlag) mit eigenh. U. ("Ledig"). Stuttgart, 1. IV. 1947.
1½ SS. Gr.-8vo. An den Schriftsteller Hanns Ulbricht (1905-1972): "[...] Könnten Sie sich wohl entschließen, das Manuskript inzwischen schon hierher auf den Weg zu bringen? [D]ann würde unser Gespräch konkreter und gegenständlicher werden können. Ernst Kreuder, dessen Roman ich z. Zt. lese, wollte Sie auch bitten, gelegentlich Ihres Besuches in Stuttgart mir den 2. und 3. Teils seines Manuskriptes mitzubringen [...]". - Mit dem Schriftsteller Ernst Kreuder (1903-1972), dessen Roman "Die Unauffindbaren" im Jahr darauf im Rowohlt-Verlag erscheinen sollte, hatte Ulbricht u. a. lange Reisen durch den Balkan unternommen. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des Rowohlt-Verlags; die Unterschrift in Kopier- oder Bleistift.
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Ledig-Rowohlt, Heinrich Maria, Verleger (1908-1992).
Portraitphotographie mit eigenh. U. ("LedigRowohlt"). O. O. u. D.
222:160 mm. Kniestück en face in S/W.
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Leixner von Grünberg, Otto, Schriftsteller und Journalist (1847-1907).
Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 8. I. 1886.
1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Schriftsteller und Kulturhistoriker Adolf Brennecke (1841-1892): "Senden Sie mir, geehrter Herr, freundlichst den Abschnitt über Konstantinopel [...]". - Otto Leixner von Grünberg lebte seit 1874 in Berlin, wo er u. a. als Kunstkritiker der "Spenerschen Zeitung" und Redakteur der "Gegenwart" arbeitete; seit 1883 redigierte er die "Deutsche Roman-Zeitung". Er schrieb umfangreiche kultur- und literarhistorische Abhandlungen sowie Novellen, Romane und Gedichte. Bekannt wurde er vor allem als Spruchdichter (u. a. "Aus der Vogelschau", 1890). - Brenneckes schriftstellerische Tätigkeit "umfaßte besonders zwei Gebiete, das der Culturgeschichte und das des Romans. Für erstere machte er sich theils durch eingehende Studien, theils durch kleine und große Reisen befähigt [...]" (ADB XLVII, S. 220).
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Lemmonier, Camille, Schriftsteller (1845-1913).
Gedr. Visitkarte mit 6 eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
1½ SS. Der in Ixelles bei Brüssel geborene Schriftsteller war "Vorbild und Förderer der 'Jeune Belgique'-Gruppe. Seine Romane schildern das Leben belgischer Arbeiter und Landleute teils in naturalistisch-sozialkritischer, teils in mystisch-hintergründiger Beleuchtung" (Brockhaus, 17. Aufl., s.v.).
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Lenormand, Henri René, Schriftsteller (1882-1951).
Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D.
1 S. Qu.-8vo. Vier Zeilen aus einem Stück des "Hauptvertreter[s] des Seelendramas" (Brauneck, Weltliteratur im 20. Jhdt., Autorenlexikon, Bd. 3, S. 774), der "in sensationellen Theaterstücken eine den Dämonen ihrer Triebe ausgelieferte Menschheit" auf der Bühne darzustellen suchte (Brockhaus, 17. A., s.v.).
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Lenz, Karl Ludwig, Schriftsteller und Redakteur (1813-1896).
2 eigenh. Briefe mit U. Berlin, 21.VIII. 1875 und 2.VIII. 1878.
Zusammen 7 SS. 8vo. Betr. der Zusendung von Manuskripten an den ‘Verein für Deutsche Literatur’, als dessen Schriftführer Lenz von 1872-1884 tätig war: "Unter Bezugnahme auf die mir persönlich gegebene persönliche Zusage, unserem Verein ein Werk Ihrer Feder zuwenden zu wollen, beehre ich mich, Ihnen durch das anliegende Cirkular das Wirken desselben näher bekannt zu geben. Ihnen [...] ein Thema oktroyieren zu wollen, maße ich mir nicht an [...] Eine feste Norm für Honorarsätze haben wir nicht; das Honorar wird nach jedesmaliger specieller Vereinbarung festgestellt [...]" (Br. v. 21.VIII. 1875). - Zeitlebens als Journalist, Redakteur und Herausgeber diverser Zeitungen und Zeitschriften tätig, wurde der in Berlin geborene Lenz vornehmlich als Feuilletonist und Lustspieldichter bekannt. Vgl. Kosch II, 1503f. sowie DBA I 754, 259-261 und 267.
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Léon, Viktor, Schriftsteller und Dramaturg (1858-1940).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 27. V. 1894.
1 S. 8vo. An einen Herrn Wüller [!]: "Anbei in mehreren Exemplaren die kleinen Änderungen, die nothwendig geworden sind, weil Frau Odilon den Freiwilligen in 'Man sagt' als Cavalleristen spielt [...]". - Viktor Léon, mit Hermann Bahr befreundet und dem Literatenkreis im Café Griensteidl nahestehend, wurde 1894 Dramaturg am Theater in der Josefstadt und 1897 Oberregisseur am Carltheater. Zu dem schriftstellerischen Werk des "hochgebildete[n], in allen Sparten des literarischen Schaffens versierte[n] Autor[s]" (Peter Herz: Viktor Léon, Frankfurt u. London, 1973) zählen neben Dramen, Volksstücken und Essays insbesondere Opernlibretti, darunter zu Werken von Johann Strauß, Erich Wolfgang Korngold, Emmerich Kàlman, Leo Ascher und Robert Stolz sowie Leo Fall und Franz Lehár, als deren Entdecker er gilt (vgl. Herz, ebd., S. 13). - Die Verso-Seite mit einem zeitgenöss. Eingangsvermerk; ohne die erwähnten "Änderungen".
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Léon, Viktor, Schriftsteller und Dramaturg (1858-1940).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. V. 1923.
1 S. Qu.-8vo. An die Anglo-Bank mit einer Zahlungsanweisung. - Viktor Léon, mit Hermann Bahr befreundet und dem Literatenkreis im Café Griensteidl nahestehend, wurde 1894 Dramaturg am Theater in der Josefstadt und 1897 Oberregisseur am Carltheater. Zu dem schriftstellerischen Werk des "hochgebildete[n], in allen Sparten des literarischen Schaffens versierte[n] Autor[s]" (Peter Herz: Viktor Léon, Frankfurt u. London, 1973) zählen neben Dramen, Volksstücken und Essays insbesondere Opernlibretti, darunter zu Werken von Johann Strauß, Erich Wolfgang Korngold, Emmerich Kàlman, Leo Ascher und Robert Stolz sowie Leo Fall und Franz Lehár, als deren Entdecker er gilt (vgl. Herz, ebd., S. 13). - Etwas angestaubt, gebräunt und knittrig sowie mit kleinen Randeinrissen.
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Léon, Viktor, Schriftsteller und Dramaturg (1858-1940).
Eigenh. Briefkarte mit U. Wien, 14. IV. o. J.
1 S. Qu.-8vo. Zusammen mit drei anderen Autographen (s. u.) alt auf Trägerpapier montiert. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Also Klitsch haben Stück und Rolle sehr gefallen. Ich denke übrigens auch an Waldau, wenn nicht für hier, so für München. Beer hat mich zu einem Plausch eingeladen. Ich werde natürlich auf der Aufführung bestehen unter allen Umständen [...]". - Darunter montiert ein eh. Brief mit U. des Schauspielers und Regisseurs Wilhelm Klitsch (1882-1941) und umseitig ein eh. Brief mit U. sowie eine eh. Postkarte mit U. des Schriftstellers Walter Ritter von Molo (1880-1958). - Viktor Léon, mit Hermann Bahr befreundet und dem Literatenkreis im Café Griensteidl nahestehend, wurde 1894 Dramaturg am Theater in der Josefstadt und 1897 Oberregisseur am Carltheater. Zu dem schriftstellerischen Werk des "hochgebildete[n], in allen Sparten des literarischen Schaffens versierte[n] Autor[s]" (Peter Herz: Viktor Léon, Frankfurt u. London, 1973) zählen neben Dramen, Volksstücken und Essays insbesondere Opernlibretti, darunter zu Werken von Johann Strauß, Erich Wolfgang Korngold, Emmerich Kàlman, Leo Ascher und Robert Stolz sowie Leo Fall und Franz Lehár, als deren Entdecker er gilt (vgl. Herz, ebd., S. 13).
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Leoni, Michele, Italian writer and translator (1776-1853).
Autograph letter signed ("Leoni"). Florence, 28. X. 1819.
4to. ½ p. With autograph address. To the librarian Giuseppe Molini, announcing a bill of exchange for a third person: "delle due consapute cambiali le mando la sola di L. 600 it. pel il 15 dicembre, girata a suo favore, e impegno il suo zelo a ricavarle sì bene come se fosser sue proprie. Ella le incassi, e ci vedremo domani. Non so se si pratichi il mandar anco la lettera che annunzia la riportata accettazione: ma ad ogni modo gliela compiego [...]". - Michele Leoni is best known as a translator of English literature. His popular translations include works by Shakespeare, Milton, Pope, and Goldsmith. - With some tears not affecting the text and minor browning. - From the collection of Eduard Fischer von Röslerstamm (1848-1915).
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Leonow, Leonid Maksimovic, Soviet novelist and playwright (1899-1994).
Autograph letter signed. Moscow, 23 Dec. 1929.
4to. ¾ p. With autogr. envelope. To Oscar Hans Menges, on his passion for collecting cactuses. - Somewhat wrinkled and with small traces of folding.
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