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‎Schullern, Heinr. Ritter von und zu Schrattenhofen, Schriftsteller und Mediziner (1865-1955).‎

‎Eigenh. Brief mit U. und 2 eh. Postkarten mit U. Innsbruck, 1940 und 1950.‎

‎Zusammen (1+1+1 =) 3 SS. auf 3 Bll. Gr.-4to und qu.-8vo. Die Karten jeweils mit eh. Adresse. An einen Klemens Mayr: "Wollte mir die Freiheit nehmen, mündlich in einer fachlichen Frage bei Herrn Dr. Rats zu holen [...] Mein Experte in Steuerangelegenheiten setzte mir den Floh ins Ohr, heuer werde gefordert werden, daß man für das Steuerbekenntnis einen Auszug der Zinsen pro 1939 aus Sparkassenbüchern, Wertpapieren, die bei Banken deponiert sind u. dgl. werde erbitten müssen, der schon zur Ermittlung der einbehaltenen Kapitalertragssteuer notwendig sei [...]" (a. d. Br. v. 13. I. 1940). - "Dieses Bild [gemeint ist das gedr. Portrait auf der Karte] wurde vor 15 Jahren aufgenommen. Herr Wernicke wird sich also vorstellen können, wie greisenhaft ich heute aussehe. Sollte er vor dieser Tatsache nicht zurückschrecken, bin ich gerne bereit, ihm zu sitzen [...]" (Postkarte v. 3. XI. 1950). - Der Sohn des Innsbrucker Bezirksschulinspektors und Schriftstellers Anton von Schullern studierte Medizin, Romanistik und Malerei und war anschließend als Militärarzt in Salzburg, Wien (seit 1904), Bozen (seit 1911) und zuletzt als Generalstabsarzt in Innsbruck tätig. Früh schon hatte er sich der Bewegung "Jung-Tirol" angeschlossen und schrieb historische sowie in seiner Heimat spielende Romane und Erzählungen mit sozialer Tendenz.‎

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‎Schullern, Heinrich Rt. von und zu Schrattenhofen, Schriftsteller und Mediziner (1865-1955).‎

‎Der Ruf der Heimat. Bd. 1. Mit eigenh. Widmung. (Innsbruck), Schriftleitung von "Jung-Österreich", o. J.‎

‎(2), 78, (2). Bedr. Originalbroschur. 8vo. Die Widmung am vorderen Innenumschlag: "Z. frdl. Erinnerung an | den Verf.". - Der Sohn des Innsbrucker Bezirksschulinspektors und Schriftstellers Anton von Schullern studierte Medizin, Romanistik und Malerei und war anschließend als Militärarzt in Salzburg, Wien (seit 1904), Bozen (seit 1911) und zuletzt als Generalstabsarzt in Innsbruck tätig. Früh schon hatte er sich der Bewegung "Jung-Tirol" angeschlossen und schrieb historische sowie in seiner Heimat spielende Romane und Erzählungen mit sozialer Tendenz.‎

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Wien, AT
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‎Schumacher, Andreas, Schriftsteller (1803-1868).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 5. XI. 1850.‎

‎1 S. 4to. Mit eh. Adresse. An den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-1884): „Im Anschlusse erlaube ich mir ein Prospekt u. Liste des Wiener Novellenbuches zur Einsicht vorzulegen u. bin in 10-12 Tagen so frei um letztere zu schicken [...]“. - Schumacher verkehrte viel „mit hervorragenden Schriftstellern und Dichtern Wiens, unter denen insbesondere Bauernfeld zu nennen ist“ (ADB XXXIII, 29), schrieb Erzählungen und gründete die Zeitschrift ‚Gegenwart‘. „An den Erhebungen des Jahres 1848 mitbetheiligt, wurde Schumacher im Jahre 1849 zu langjähriger Haft auf der Festung Kufstein verurtheilt, jedoch 1851 aus derselben entlassen. Kümmerlich brachte er sich darauf durch Übersetzungen aus dem Französischen und Englischen sowie durch kleine Arbeiten [...] durch“ (ebd.). - Vivenot gründete 1848 den „Konstitutionell-monarchistischen Verein“; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums. - Mit kl. Ausschnitt durch Siegelbruch (minimale Buchstabenberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 90,00 Kaufen

‎Schumacher, Andreas, Schriftsteller und Übersetzer (1803-1868).‎

‎Eigenh. Gedicht mit U. Wien, 27. I. 1803.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 4to. "Mit deinen beiden Königinnen | Von rechter und von linker Hand, | Von außen Wasser, innen Sand | Bist Wiege Du und Vaterland [...]". - Schumacher verkehrte viel "mit hervorragenden Schriftstellern und Dichtern Wiens, unter denen insbesondere Bauernfeld zu nennen ist" (ADB XXXIII, 29), schrieb Erzählungen und gründete die Zeitschrift "Gegenwart". "An den Erhebungen des Jahres 1848 mitbetheiligt, wurde Schumacher im Jahre 1849 zu langjähriger Haft auf der Festung Kufstein verurtheilt, jedoch 1851 aus derselben entlassen. Kümmerlich brachte er sich darauf durch Übersetzungen aus dem Französischen und Englischen sowie durch kleine Arbeiten [...] durch" (ebd.). - In hübscher lithographischer Umrahmung (szenische Bordüre mit Laute und Leier, floralem Rankenwerk, Stephansdom und Karlskirche).‎

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Wien, AT
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€ 250,00 Kaufen

‎Schumacher, Franz Xaver, Schriftsteller und Journalist (erw. 1867).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 10. XI. 1860.‎

‎2 SS. 4to. An eine namentlich nicht genannte "Eminenz": "Als Vormund der 13 Jahre alten Kosima Wilfing, wohnhaft Josefstädter Straße Nro. 53 Thür Nro. 85, Tochter des im Jahr 1860 verstorbenen [...] Carl Wilfing, fühle ich mich verpflichtet, die Unterbringung dieses leider ganz verwahrlosten, von seiner Mutter schon frühzeitig zum Betteln angehaltenen Kindes, welches schon vier oder fünf mal seiner Mutter entlaufen und Wochen lang nicht nach Hause zurückgekehrt ist, um [...] zu beantragen, als ich mich überzeugen mußte, daß ihre Mutter weder die Kraft noch auch den ernstlichen Willen hat, ihr Kind zu bessern. Ich nehme mir daher die Freiheit, an Eure Eminenz [...] die [...] Bitte zu richten, Eure Eminenz wollen die Aufnahme des eben bezeichneten Kindes in die Rettungsanstalt für verwahrloste Mädchen gnädigst erwirken [...]". - Der "Redakteur am 'Vaterland'" Franz Xaver Schumacher "lebt dermalen (1867) in Wien. Seine 'Geschichten werden von Brühl 676 und in der Litz. 1861, 52 gelobt" (Kehrein, Biographischliterarisches Lexikon der katholischen deutschen Dichter, Volks- und Jugendschriftsteller, Bd. 2, 1871; zit. n. DBA I 1153, 407).‎

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Wien, AT
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€ 90,00 Kaufen

‎Schuselka, Franz, Publizist und Politiker (1811-1886).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Gainfarn, 9. IX. 1854.‎

‎1 S. 8vo. An eine Redaktion: “Ich hoffe keine Fehlbitte zu thun, wenn ich meine beiden Schriften ‘Rußlands Verdienste um Deutschland’ und ‘Rußlands Politik in geschichtlichen Bildern’ Ihrer gütigen Beachtung [...] empfehle [...]”. - Schuselka zählt zu den bedeutendsten Publizisten des österreichischen Vormärz. Er war Mitglied im Frankfurter Parlament. - Mit altem Registraturvermerk und in altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Schuselka, Franz, Publizist und Politiker (1811-1886).‎

‎Eigenh. Brief mit U. [Wien], 3. IV. 1865.‎

‎¾ S. auf Doppelblatt. 4to. Mit eh. Adresse. An den Hof- und Gerichtsadvokaten Wilhelm Frantz in Wien: "Da gestern, Samstags, keine Gelder flüssig gemacht werden konnten, so muß heute die Börse abgewartet werden und kann ich erst im Laufe des Nachmittages mit der Zahlung erscheinen [...]". - Schuselka zählt zu den bedeutendsten Publizisten des österreichischen Vormärz. Er war Mitglied im Frankfurter Parlament, war 1859-65 erster Präsident des Wiener Journalisten- und Schriftstellerverbandes "Concordia" und gab 1862-79 das Wochenblatt "Die Reform" heraus. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Reform". - Mit zahlr. Läsuren und einigen kl. Einr. am rechten Blattrand sowie geöffnetem Siegel.‎

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€ 110,00 Kaufen

‎Schuselka, Franz, Publizist und Politiker (1811-1886).‎

‎“Humoristische Seelenlehre / Fragmente aus einer humoristischen Seelenlehre”. Eigenh. Manuskript mit U. O. O., [um 1850].‎

‎12 SS. auf Doppelblättern. Fadengeheftet. Kl.-4to. “Die seelenvollen Leserinnen und geistreichen Leser können im Voraus versichert sein, daß ihnen hier ein äußerst interessanter Gegenstand vorgeführt werde. Wir wollen unsere Seele bei der Toilette überraschen, und in dem Tagebuche unseres Geistes blättern. Wer sein Ich liebt, wird diese humoristische Seelenlehre mit Vergnügen lesen, denn sie wird das Ich aller Menschen beleuchten, und wer kann es uns verargen, wenn wir aus diesen Prämissen den Schluß ziehen, daß die ganze Menschheit unsere Seelenlehre mit Vergnügen lesen werde [...]” (aus der mit Rotstift gestrichenen “Einleitung”). - In sich abgeschlossenes, wohl aber als Teil einer Reihe von Kurztexten zu betrachtendes Manuskript in Tinte. Mit mehreren Korrekturen, Streichungen u. a. in Rotstift. - Schuselka zählt zu den bedeutendsten Publizisten des österreichischen Vormärz. Er war Mitglied im Frankfurter Parlament.‎

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€ 600,00 Kaufen

‎Schuselka, Franz, Publizist und Politiker (1811-1886).‎

‎"Neues Leben". Eigenh. Gedicht mit Namenszug. "Weg vom Emilienhof", 7. IV. 1944.‎

‎¾ S. Gr.-8vo. Gewidmet "L. L. Baltekron, Ostern 1844": "Zu neuem Leben bist Du auferstanden, | Was zagend wir gewünscht, es ist gelungen, | Urkräftig, hat Dein Genius dich entrungen | Der Krankheit Klaun, des Mißgeschickes Banden [es folgen zehn weitere Zeilen]". - Schuselka zählt zu den bedeutendsten Publizisten des österreichischen Vormärz. Er war Mitglied im Frankfurter Parlament, war 1859-65 erster Präsident des Wiener Journalisten- und Schriftstellerverbandes "Concordia" und gab 1862-79 das Wochenblatt "Die Reform" heraus. - Der Adressat von Schuselkas in Versform gefaßten Genesungswünschen dürfte ident sein mit dem im Jahr darauf verstorbenen Schriftsteller und Arzt Albert Knoll, der unter dem Anagramm Baltekron in verschiedenen Wiener Blättern publizierte. Ein schweres Nervenleiden hinderte ihn mit der Zeit jedoch an der Ausübung seiner medizinischen Tätigkeit. Seine von Schuselka herausgegebenen "Gedichte eines Österreichers" erschienen posthum.‎

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€ 220,00 Kaufen

‎Schussen, Wilhelm, Schriftsteller (1874-1956).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Tübingen, 19. VIII. 1947.‎

‎1 S. 8vo. Mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Schussen war nach dem Ersten Weltkrieg als Lektor und freier Schriftsteller in verschiedenen süddeutschen Städten tätig, ehe er sich 1937 in Tübingen niederließ. Sein Werk umfaßt Gedichte und volkstümliche Schilderungen der schwäbischen Heimat und ihrer Menschen. Vgl. Kosch XVI, 689f. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 60,00 Kaufen

‎Schuster, Bernhard, Journalist (1870-1934).‎

‎Eigenh. Postkarte mit U. Berlin, 7. V. 1908.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. An den Bildhauer Rudolf Rt. v. Weyr (1847-1914): "Bezugnehmend auf Ihr gefl. Schreiben vom 12. April wäre ich Ihnen außerordentlich dankbar, wenn Sie mir nunmehr möglichst umgehend eine gute Photographie Ihres Brahms-Denkmals zur Wiedergabe in der 'Musik‘ zur Verfügung stellen wollten [...]". - Schuster war Kapellmeister in Magdeburg, Zürich und Berlin, ehe er 1901 die illustrierte Zeitschrift 'Die Musik' gründete, die er mit Unterbrechung in den Jahren 1916-22, in denen das Blatt nicht erschien, bis an sein Lebensende als Chefredakteur und Herausgeber leitete. Zudem komponierte Schuster Lieder, Instrumentalwerke und Opern (darunter 'Der Jungbrunnen', 1920). - Weyr übernahm im Auftrag von Gottfried Semper die Ausführung der Bogenzwickelfiguren über den Arkaden der Mittelrisalite des Kunsthistorischen Hofmuseums. Anschließend an den Arbeiten für die Ringstraßenbauten beteiligt, schuf er u. a. das Standbild Karls. VI für das Kunsthistorische Museum, übernahm die Ausschmückung der Kuppel des Naturhistorischen Museums und den bildhauerischen Schmuck der Decke im Zuschauerraum und im Proszenium des Burgtheaters. Weitere Werke des Künstlers - der neben Viktor Tilgner als "der maßgebende Vertreter der Bildhauerei der Epoche der Makartzeit" (Thieme/B. XXXV, 484) gilt - sind u. a. das erwähnte Brahmsdenkmal am Karlsplatz (1908) sowie Grabdenkmäler auf dem Zentralfriedhof, darunter jenes für die Opfer des Ringtheaterbrandes (1882). - Auf Briefpapier mit gedr. kalligr. Briefkopf der 'Musik'.‎

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Wien, AT
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€ 60,00 Kaufen

‎Schwab, Edmund, Lyriker (geb. 1882).‎

‎8 ms. Gedichte mit jeweils eh. U. und tls. eh. Grußzeilen. Wien, 1948-52.‎

‎Zusammen 8 SS. Meist 4to. Anlaßdichtungen naturlyrischen Einschlags für die Schauspielerin Lili Marberg zu Weihnachten, zum Geburtstag u. a. - Jeweils ca. eine halbe Seite. - Edmund Schwab war Präsident des Landesgerichts für Zivilsachen in Wien. Literarisch duch unzählige Veröffentlichungen umtriebig, war er zudem ein geschätzter Vortragender und schrieb in großer Zahl lyrische Arbeiten, die u. a. von Josef Weinhaber, F. K. Ginzkey und Maria Grengg sehr geschätzt und wiederholt vno Burgschauspielern vorgetragen wurden. - Lili Marberg (1876-1962) gehörte von 1911 bis 1950 dem Wiener Burgtheater an. Seit 1936 auch Ehrenmitglied, spielte sie zunächst in Stücken Wedekinds, Hauptmanns und Ibsens, später vorwiegend Königinnen und mütterliche Frauen und galt weithin als vorzügliche Charakterdarstellerin. Zu ihren Hauptrollen zählten Desdemona, Hedda Gabler und Helena in "Vor Sonnenaufgang". Ihre einzige Filmrolle war die des Fräulein Munk in Walter Reischs "Silhouetten" (1936).‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Schwab, Gustav, Schriftsteller (1792-1850).‎

‎Reiseplan mit eigenh. Grüßen mit U. Ort unlesbar, 20. IX. 1840.‎

‎2 SS. Gr.-8vo. „Hrn. Dr. Gustav Pfizer (Kronenstrasse) grüßt aufs herzlichste durch Herrn Sigismund Mosenthal aus Cassel [...]“. - Das Trägerblatt der Widmung mag wohl aus der Hand des erwähnten Sigismund Mosenthal stammen und diesem als Reiseplan gedient haben. - Mit kl. Ausr. (keine Textberührung). - In altem Sammlungsumschlag.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Schwann, Mathieu, Schriftsteller (1859-1939).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Bergisch Gladbach, 20. II. 1932.‎

‎1 S. Gr.-8vo. An den Autographensammler Karl Rischawy: “Mit meinem Danke haben Sie da das letzte Denken eines bald 73jährigen. Ich mußte Ihre Anordnung auf der Karte umändern, damit Sie Platz für das Bild bekommen. Es ist eine Vervielfältigung eines nach drei Sitzungen entstandenen Oelbildes meines Malerfreundes W. O. Pittha[h]n [...]”. - Schwann war nach abgeschlossener Apothekerlehre und einem Gesangsstudium an den Konservatorien in Köln und München sowie einem Philosophie-, Germanistik- und Archivkundestudium in Bonn und München publizistisch tätig. Seit 1903 bearbeitete er die Akten der Kölner Handelskammer, die ihn 1906 mit der Einrichtung des "Rheinisch-westfälischen Wirtschaftsarchivs" in Köln beauftragte, das er bis 1919 leitete. Schwann war Herausgeber der ‘Schriften zur rheinisch-westfälischen Wirtschaftsgeschichte’ (1910ff.) und schrieb u. a. den autobiographischen Roman ‘Heinrich Emanuel. Die Geschichte einer Jugend’ (1895). - Der erwähnte Maler Wilhelm Otto Pitthahn (1896-1956) war als Landschafts- und Bildnismaler in Berlin tätig. Vgl. Vollmer III, 597. - Auf Briefpapier mit gestemp. Briefkopf. - Mit kl. Einr. im Querfalz (keine Textberührung).‎

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€ 65,00 Kaufen

‎Schweichel, (Georg Julius) Robert, Ps. Heinrich Friedemann, Schriftsteller (1821-1907).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 28. IV. 1882.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten in der Steiermark, dem er von seinen Reisen in die Berge berichtet: "Indem ich mit diesen Zeilen Ihrem Wunsche entspreche, beneide ich das Papier um das Ziel seiner Reise. Zweimal schon bin ich in Mürzzuschlag gewesen, allein in das Herz der grünen Steiermark einzudringen war mir nicht vergönnt [...]". - Nach dem Studium der Rechts- und Kameralwissenschaften wurde dem Schriftsteller auf Grund seines Engagements für die Arbeiterbewegung die Beamtenlaufbahn einzuschlagen verwehrt, 1850 mußte der in Königsberg Geborene gar Preußen wegen eines Pressevergehens verlassen und ging als Lehrer in die Schweiz, von wo er erst 1861 zurückkehrte. "Mit seinen Dorfgeschichten und historischen Romanen, die in schlichter Sprache die Lebensumstände von Bauern und Arbeitern thematisieren, schuf Schweichel Musterbeispiele frühproletarischer Literatur" (DBE). Vgl. auch Kosch III, 2664.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Schweiger-Lerchenfeld, Amand Frh. von, Reiseschriftsteller und Kulturhistoriker (1846-1910).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Seewalchen am Attersee, 18. und 29. VI. 1886‎

‎Zusammen 2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ich theile Ihnen in Kürze mit, daß mich [...] Haltberger als Ihren Nachfolger acceptirt u. mich eingeladen hat, mit ihm persönlich die Verhandlungen in Stuttgart abzuschließen. Bevor ich mich nun dahin begebe, erlaube ich mir, Ihnen in Erinnerung zu bringen, daß Sie mir seinerzeit versprachen - 'wenn die Dinge einmal so weit gediehen sein würden' - mich in das verschleierte Mysterium hinsichtlich des Gehaltes einzuweihen [...]" (Br. v. 18. VI.). - "Ich bin unangenehm überrascht, daß Sie es nicht der Mühe werth fanden, auf meinen vorangegangenen Brief zu antworten. Das ist doch wahrlich nicht die Art, welche sich für Collegen und noch dazu alte gute Bekannte schickt [...]" (Br. v. 29. VI.). - Der aus Wien gebürtige Schweiger-Lerchenfeld war Offizier und machte den italienischen Feldzug 1866 mit, trat 1871 aus der österreichischen Armee aus und bereiste Italien, die Donaufürstentümer, Dalmatien, Bessarabien, Bosnien, Armenien, Syrien u. a. (vgl. Embacher, Lexikon der Reisen und Entdeckungen, 1862, in: DBA I 1162, 373). "Die reichen Schätze, welche seine Reisen in ideeller Beziehung ergaben, verwertete er in [...] hochbedeutenden Werken [...]" (Hinrichsen, Das literar. Dtld., zit. n. DBA I 1162, 374); zuletzt war er Schriftleiter am "Stein der Weisen" (vgl. Kosch III, 2665).‎

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€ 280,00 Kaufen

‎Schweiger-Lerchenfeld, Amand Frh. von, Reiseschriftsteller und Kulturhistoriker (1846-1910).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1875 und 1876.‎

‎Zusammen 2½ SS. 4to und 8vo. An Karl Sonklar von Innstädten: "Von einem längeren Aufenthalte im Oriente zurückgekehrt, habe ich nunmehr zur geistigen Erholung das beiliegende belletristische Blatt ins Leben gerufen. Es soll durch populär gehaltene Artikel und Reisenovellen dem großen Publicum [...] einen gewissen geografischen Uiberblick verschaffen [...]". - Der aus Wien gebürtige Schweiger-Lerchenfeld war Offizier und machte den italienischen Feldzug 1866 mit, trat 1871 aus der österreichischen Armee aus bereiste Italien, die Donaufürstentümer, Dalmatien, Bessarabien, Bosnien, Armenien, Syrien u. a. (vgl. Embacher 265). "Die reichen Schätze, welche seine Reisen in ideeller Beziehung ergaben, verwertete er in [...] hochbedeutenden Werken [...]" (Hinrichsen, Das literar. Dtl., zit. n. DBA I 1162, 374); zuletzt war er Schriftleiter am "Stein der Weisen" (vgl. Kosch III, 2665). - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-85) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Ohne die erwähnte Beilage. - Mit eh. Bearbeitungsvermerken des Adressaten; ein Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der "Redaction der illustrirten Monatsschrift 'Auf der Station'". - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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‎Schweiger-Lerchenfeld, Amand Frh. von, Reiseschriftsteller und Kulturhistoriker (1846-1910).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 14. X. 1878.‎

‎1 S. 8vo. Wohl an den namentlich nicht genannten Diplomaten und Schriftsteller Joseph Doblhoff-Dier (1844-1928), Gründer des in Wien ansässigen "Wissenschaftlichen Clubs" (1876): "Obgleich Ihre freundliche Einladung zur Abhaltung eines Vortrages über Bosnien mir gewissermaßen als Beweis Ihrer Gewogenheit und Werthschätzung dient, so muß ich dennoch [...] Euer Hochwohlgeboren ablehnend antworten. Ich halte mich nämlich principiell, sowohl activ wie passiv von allen Winter-Abendvorlesungen ferne, aus Gründen, die auseinanderzusetzen hier nicht am Platze wäre [...]". - Der aus Wien gebürtige Schweiger-Lerchenfeld war Offizier und machte den italienischen Feldzug 1866 mit, trat 1871 aus der österreichischen Armee aus bereiste Italien, die Donaufürstentümer, Dalmatien, Bessarabien, Bosnien, Armenien, Syrien u. a. (vgl. Embacher 265). "Die reichen Schätze, welche seine Reisen in ideeller Beziehung ergaben, verwertete er in [...] hochbedeutenden Werken [...]" (Hinrichsen, Das literar. Dtl., zit. n. DBA I 1162, 374); zuletzt war er Schriftleiter am "Stein der Weisen" (vgl. Kosch III, 2665). - Der ehemalige Diplomat und Weltreisende Doblhoff-Dier gründete 1876 den "Wissenschaftlichen Klub", widmete sich in Lausanne archäologischen Studien und war Mitglied der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde an. Seit 1899 wieder in Wien, wurde er Bibliothekar der Geographischen Gesellschaft. - Mit Korrespondenzstempel der Sammlung Doblhoff und alt in zeitgenössischem Sammlungsumschlag montiert.‎

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€ 120,00 Kaufen

‎Scolari, Filippo, Italian writer and Dante researcher (1792-1878)‎

‎Autograph letter signed. Venice, 8. I. 1854.‎

‎Large 8vo. 3 pp. on bifolium. With autograph address. Content-rich letter to the poet and linguist Giovanni Battista Bolza (1801-1869), concerning his philological work with an abbreviated quote from Cicero's Epistulae ad Quintum Fratrem, and his dire financial situation. As Bolza was working as a language teacher at the Imperial court, Scolari inquires whether he should write a supplication to Sophie of Bavaria or to Archduke Franz Karl of Austria. Some original quotes from the letter: "O' trovato in Cicerone ad Q. Fr. s.a. epist. 15 la frase che va a capello: Cursu corrigam tarditatem cum equis, tum quadrigis poeticis. e questa vale a Forcellini la prova che tal modo si usava ad esprimere celerità; d'onde è chiaro, che la tardità del cammino sarebbe stata compensata dalla coppia delle narrazioni poetichi, di cui allora Cicerone occupavasi in un poema, che non ci pervenne. Non mi trego [?] per altro pago della cosa trovata. Seguito le ricerche e resto nelle salde riserve. [...] 4. Intanto il convento da 1° novembre p.p. seguita ad essere senza mezzo veruno di sussistenza ... Ma sia benedetto il Signore che non mi abbandona. [...] Se no, mi consigli ad una supplica all'Arciduchessa Sofia, od al Padre della M. S.? [...] 7. Sospetto che [tu] sia andato soggetto a pagar una tassa per la mia ultima sul Bocaccio, alla quale ò posto, benché grossa, un solo bollo. Se ciò avvenne, ti prego avvisarai la spesa, che te la rimborserò subito con tanti bolli. Senz'altro ti abbraccia colla giasciosa bibliotecaria, tuo affezionatissimo amico Scolari [...]". - A long postscript with complaints about the "vandalism" of a Venetian official follows. - With traces of fromer mounting.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Seemüller, Josef Eusebius, Philologe (1855-1920).‎

‎2 eigenh. Postkarten mit U. St. Martin bei Klagenfurt, 1912.‎

‎Zusammen 2 SS. (Qu.-)8vo. Jeweils mit eh. Adresse. An den Indogermanisten Paul Kretschmer: “Das ‘Protokoll’ ist gekommen; nicht aber mein ‘Bericht’, auf dessen Grundlage Sie beraten haben und der den Wortlaut der Anträge enthält, die ich nach München zu schreiben habe. Ich bitte Sie daher, falls er in Ihren Händen wäre, ihn mir umgehend senden zu wollen [...]” (Karte v. 3. VII. 1912). - Seemüller, Professor der Germanistik, gab u. a. die Verse Seifried Helblings sowie die ‘Österreichische Chronik von den 95 Herrschaften’ heraus. Vgl. ÖBL, 55. Lfg., s. v. - Kretschmer war von 1899 bis zu seiner Emeritierung 1937 Professor für allgemeine vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Wien. Bekannt wurde er insbesondere durch die ‘Einleitung in die Geschichte der griechischen Sprache’ (1896), mit der er die Wissenschaft des Vorgriechischen begründete und das immer noch zu den Standardwerken der Indogermanistik gehört. Als Lehrer und Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften setzte er sich für eine stärkere Berücksichtigung der Sprachwissenschaft in der philologischen Ausbildung ein.‎

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€ 85,00 Kaufen

‎Seidel, Heinrich, Ingenieur und Schriftsteller (1842-1906).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin-Lichterfelde‎

‎1 S. Carte d'Visiteformat. "Ach, die Kinder von Berlin | Haben für mich wenig Sinn. | Wär die Post nicht schlau gewesen, | Hätt ich nimmer ihr gelesen". - Heinrich Seidel, der Dichter des "Ingenieurlieds" (1871) mit der zum geflügelten Wort gewordenen ersten Zeile "Dem Ingenieur ist nichts zu schwer“, war Verfasser der zu seiner Zeit sehr populär gewordenen Prosa-Idylle "Leberecht Hühnchen".‎

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€ 90,00 Kaufen

‎Seidel, Ina, Schriftstellerin (1885-1974).‎

‎Eigenh. Bildpostkarte mit U. Badenweiler, 6. X. 1936.‎

‎1 S. 8vo. Mit eh. Adresse. Dankt Josef Wesely für ihr übersandte Geburtstagswünsche. - Die Schwester des Schriftstellers Willy Seidel zählt zum Kreis patriotisch-konservativer Schriftsteller, stellte sich u. a. als Mitglied der Dichterakademie und Mitherausgeberin der ‘Kriegsbriefe von Nachrichtenhelferinnen’ (“Dienende Herzen”, 1942) in den Dienst der nationalsozialistischen Propaganda und feierte in zwei Elogen zu Hitlers 50. Geburtstag den Jubilar. Nach 1945 gehörte sie zu den bekanntesten und meistgelesenen Autorinnen der Bundesrepublik. Vgl. BBKL IX, s. v. und Kosch XVII, 353ff. - Die Bildseite der Karte mit einer Ansicht des Römerbads in Badenweiler.‎

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€ 75,00 Kaufen

‎Seidel, Ludwig Wilhelm, Buchhändler und Verleger (1802-1894).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 15. IX. 1875.‎

‎1 S. 4to. Von der Buchhandlung L. W. Seidel und Sohn an Karl Sonklar von Innstädten: "Wie Sie aus dem gleichzeitig abgesandten Bogen 3 zu ersehen belieben, ist der Schmutztitel wohl gemacht, dürfte aber neu gedruckt werden müssen u. z[war] 2 Abschnitt[e][,] die Karten von Westeuropa. Wir bitten daher um Ihre Entscheidung [...]”. - Seidel, aus dessen Hand der Brief vermutlich stammt, war der Verleger von Sonklars ‘Leitfaden der Geographie von Europa für höhrere Lehranstalten’. - “In der kurzen Frist von 15 Jahren weist der Seidel’sche militärische Verlag nahezu anderthalbhundert Werke, viele mit kostbaren Karten, Plänen und Illustrationen ausgestattet, aus dem Gebiete der Kriegswissenschaften und mit ihr verwandter Zweige mit Namen vom besten Klange [vor] [...]” (Wurzbach; zit. n. DBA I 1171, 322). - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-85) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. - Mit einer viertelseitigen Notiz des Adressaten auf der Verso-Seite. - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).‎

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‎Seidl, Johann Gabriel, writer (1804-1875).‎

‎"Des Stromgott's Rache". Autograph poem signed. N. p. o. d.‎

‎8vo. 8 pp. (188 lines) on 2 double leaves. "Gleich einem grollenden Saturne, | Die Stirn ein Blatt voll düstrem Sinn, | So starrt, gelehnt auf seine Arme | Der Stromgott Ister vor sich hin. || Das Schilf in seinen grauen Locken | Rauscht ineinander manches Mahl, |Als ob er, schaudernd und erschrocken, | Zusammenzuckt in tiefer Qual. || Und unter seinen dunklen Brauen | Läßt er die Augen rollend geh'n, | In die es ist hineinzuschauen, | Wie in zwei bodenlose Seen [...]".‎

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Wien, AT
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€ 580,00 Kaufen

‎Senghor, Léopold Sédar, Schriftsteller und Politiker (1906-2001).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. O. O. u. D. [Dakar, 2.X. 1980].‎

‎20,6:15,6 cm. Beiliegend ein Begleitschreiben in französischer Sprache zur Übersendung der Photographie (ms. Br. mit eh. U. 1 S. 4to.). Gewidmet ist die S/W-Photographie (Brustbild, nach links blickend) Hrn. Wolfgang Windhausen. - Der in Dakar geborene Sohn eines wohlhabenden Gutsbesitzers unterrichtete als Lehrer in Tours und Paris, zog für Frankreich als Soldat in den Zweiten Weltkrieg und vertrat nach Ende des Krieges Senegal in der französischen Legislatur (bis 1958). 1960 wurde er Präsident der Republik Senegal. Als Student in Paris hatte er Aimé Césaire und Léon Damas kennengelernt, mit welch beiden er den Begriff der ‘Negritude’ theoretisch formulierte und praktisch ausformte. “In bibelversartig gegliederten, an die Rhythmen von Negerliedern erinnernden Gedichten gibt Senghor einer mystischen Weltschau Ausdruck, in der sich in eigenartiger Weise europäisches und afrikanisches Seelenleben vermischt” (Brockhaus, 17. Aufl. s.v.).‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Seuffert, August, Schriftsteller und Journalist (geb. 1844).‎

‎2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 5. VII. bzw. 2. X. 1880.‎

‎Zusammen 2 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten mit der Bitte, Herrn Regierungsrat Uhl in der Redaktion der Wiener Zeitung aufzusuchen. - Seuffert war mehr als zwei Jahrzehnte lang als Redakteur der "Wiener Zeitung" tätig und verfaßte zahlreiche Texte zu Liedern von u. a. Josef Payer u. Walzern von Johann Strauss Sohn (unter diesen die bekannten "Myrthenblüten" zur Vermählung des Kronprinzen, op. 395).‎

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€ 100,00 Kaufen

‎Sexau, Richard, Schriftsteller (1882-1962).‎

‎Gedr. Dankesschreiben mit eigenh. Grußzeile und U. Schloß Ascholding, 1962.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Richard Sexau lebte seit 1920 als freier Schriftsteller auf seinem Landsitz Ascholding bei München und schuf Erzählungen, Schauspiele und Essays; sein größter Erfolg war der Bismarck-Roman ‘Kaiser und Kanzler’ (1936). Vgl. Kosch XVII, 531f. - Beiliegend ein gedr. Werbefaltblatt für das Werk des Schriftstellers (4 SS. auf Doppelblatt, 8vo).‎

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‎Seyss-Inquart, Richard, Seelsorger, Schriftsteller und Justizbeamter (1883-1941).‎

‎"Der moderne Don Carlos" und "Ein Ständchen". 2 eigenh. Manuskripte mit U. O. O. u. D.‎

‎I: Titel, 4½ SS. II: Titel, 8½ SS. Doppelblätter. 8vo. Beide Versdichtungen mit dem Untertitel: "Aus Gorkis Leben, Dichtung und Wahrheit".‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Seyss-Inquart, Richard, Seelsorger, Schriftsteller und Justizbeamter (1883-1941).‎

‎Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D., [wohl 1918].‎

‎1 S. Qu.-8vo. An Hans Stockinger. - "O wecke, Herr, der Liebe tote Saat | Und nimm der Welt ihr Dornendiadem! | Der Du die Liebe bist, - schaff Trost und Rat, | Laß bauen uns auf blutgetränktem Lehm | Ein neues Betlehem, | Darin der Friede wohnt in Wort und Tat! (Weihnachtsgebet 1918)". - Richard Seyss-Inquart, der ältere Bruder des ehemaligen Bundeskanzlers und Reichsstatthalters Arthur S.-I. (zu dieser Zeit Reichsminister ohne Geschäftsbereich und Reichskommissär für die besetzten Niederlande), hatte 1910 die Priesterweihe empfangen, war als Religionslehrer und während des Ersten Weltkriegs als Feldkurat in Wiener Armeespitälern tätig und zudem - so Viktor Matejka - für die seelsorgliche Betreuung der Kinder von Kaiserin Zita zuständig gewesen (V. M.: Anregung ist alles. Das Buch Nr. 2. Wien, Löcker, 1991 S. 92). "Wegen seiner Eheschließung verließ S[eyss-Inquart] 1920 den Klerikerstand, erhielt jedoch 1933 die päpstl[iche] Dispens[ion]. In der Zeit seines Priestertums trat er mit leidenschaftl[ichen] und stimmungstiefen lyr[ischen] Dichtungen hervor, die jedoch in kath[olischen] Kreisen auf Widerstand stießen, so daß er 1920 seine literar[ische] Tätigkeit einstellte" (ÖBL XII, s. v.). Hernach trat S.-I. in den Justizwachdienst ein, war im Gefangenenhaus des Wr. Landesgerichts, in Stein an der Donau und in Göllersorf tätig und übernahm 1923 die Direktion des Jugendgerichtsgefangenenhauses in Wien III. 1928 wurde er Leiter der neu eingerichteten Bundesanstalt für männliche Erziehungsbedürftige, des Jugendgefängnisses Kaiser-Ebersdorf. "S[eyss-Inquart] galt als Vorläufer des modernen Jugendgerichtsgesetzes von 1928, das den Abbau von Strafen und den Ausbau von Erziehungseinrichtungen vorsah. Ab 1928 leitete er eine der von Viktor Frankl eingeführten kostenlosen Jugendberatungsstellen, später auch die Caritas-Beratungsstelle für schwererziehbare und gefährdete Jugendliche [...]" (ebd.).‎

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‎Shaw, George Bernard, Schriftsteller (1856-1950).‎

‎Briefausschnitt mit eigenh. U. auf einem ms. Brief mit eh. U. von Siegfried Trebitsch. Wien, 11. IX. 1924.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit der am linken unteren Rand montierten Unterschrift Shaws möge die Tante des Schriftstellers, an die dessen Brief gerichtet ist, “die Erfüllung Deines Wunsches [finden], den mir Tante Therese übermittelt hat”. - Neben eigenem Dramen und Romanen wurde Siegfried Trebitsch vor allem als Übersetzer der Werke seines Freundes G. B. Shaw bekannt. Schon als freier Schriftsteller vorwiegend in London und Zürich lebend, mußte Trebitsch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten endgültig emigrieren, 1938 ging er nach Frankreich und 1940 in die Schweiz, wo er u. a. Shaws dramatisches Werk von 1946-48 in zwölf Bänden als Herausgeber betreute. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Mit kl. Ausr. (keine Textberührung), gebräunt und etwas knittrig.‎

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‎[Shaw, George Bernard]. - Albin Skoda, Schauspieler (1909-1961).‎

‎"Prolog zu Caesar und Cleopatra". Ms. Manuskript mit zahlr. eh. Anmerkungen des Schauspielers. Wien, März 1951.‎

‎3½ SS. auf 7 Bll. 4to. Halbleinen der Zt. mit goldgepr. Deckeltitel. 4to. Wie einem einmontierten Theaterzettel und einer kleinen Pressenotiz zu entnehmen ist, wurde Shaws bekanntes Schauspiel im März 1951 "neu einstudiert und in Szene gesetzt" am Burgtheater aufgeführt, wobei Skoda die Rolle des Königs Ra im Prolog verkörperte. Skodas mit roter Tinte bzw. Bleistift vorgenommene Anmerkungen beziehen sich neben Streichungen einzelner Textpassagen vornehmlich auf Vorgaben der Regie, wo er zu stehen, wie er sich zu bewegen, wohin er zu schauen habe. Optische Unterstützung findet der Text von Skodas Prolog durch eine einmontierte Photographie des Schauspielers im Rollenkostüm des Königs (Brustbild im ¾-Profil). - Albin Skoda war von 1946 bis 1961 “einer der wichtigsten Protagonisten des Burgtheaters” (Öst. Lex. II, 404), spielte in unzähligen klassischen und modernen Stücken der Weltliteratur und wurde weithin als außergewöhnlicher Sprecher bekannt. Seine Gattin Margarethe stiftete 1971 den Albert-Skoda-Ring für den besten Sprecher des deutschen Sprachraums, der 1973 an Will Quadflieg, 1977 an Paul Hoffmann, 1983 an Ernst Meister, 1988 an Franz Morak und 2001 an Peter Matic verliehen wurde. Eine von Skodas bekanntesten Filmrollen war die des Adolf Hitler in G. W. Pabsts ‘Letztem Akt’ (1955). - Deckel mit montiertem Bibliotheksvermerk des Burgtheaters.‎

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€ 350,00 Kaufen

‎[Shaw, George Bernard.] Karsh, Yousuf.‎

‎Portrait of George Bernard Shaw playing the spinet with Blanche Patch, his secretary, looking on. Prob. London, c. 1948.‎

‎Image size 230 x 167 mm. Gelatin silver print on card. Shaw is seated and turned slightly towards Patch, who is leaning forward and looking at the spinet. - Slight abrasion mark in the image (retouched). Signed by Karsh in pencil at lower left. Photographer's copyright stamp and "no. 2" in pencil to verso.‎

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€ 2.000,00 Kaufen

‎Shaw, Irwin, Schriftsteller (1913-1984).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Klosters (Schweiz), 26. II. 1976.‎

‎¾ S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert. An einen Sammler: "Thank you for the nice card with the photograph of Strindberg's room [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse.‎

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€ 140,00 Kaufen

‎Shaw, Irwin, Schriftsteller (1913-1984).‎

‎Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D.‎

‎176:127 mm. Mit ms. adr. Kuvert. S/W-Portrait im ¾-Profil.‎

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‎Silas, Ferdinand, Journalist und Erfinder (erw. 1842).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Wien, 31. V. 1875.‎

‎1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Wie links unten von alter Hand sowie vom Verfasser selbst vermerkt an Dr. Ambros [d. i. der Musikwissenschaftler und Komponist August Wilhelm Ambros, Ps. Flamin, 1816-1876): "Erlauben Sie mir Sie nochmals zu belästigen und wegen der Partitur meines Bruders [...] zu ersuchen das Werk mir gef. zurücksenden zu wollen. Mein Bruder hat nun verschiedene Male um Nachricht über das Werk gebeten und ich bin außer Stande etwas zu berichten so lange ich nicht Ihre Meinung kenne [...]". - Der weitgereiste Schriftsteller war Mitarbeiter zahlreicher Zeitungen, übersetzte 1854 die Werke des Grafen Szapáry über den Magnetismus ins Französische, “studierte [...] gelegentlich einer Seereise die damals bei Rettung Schiffbrüchiger in Verwendung stehenden Apparate und arbeitete seitdem an der in allen Marinen der Welt eingeführten und seinen Namen tragenden Rettungsboje" (Eisenberg, Das geistige Wien, zit. n. DBA I 1185, 214 ). Überdies war er mit der Konstruktion von photographischen Apparaten für nautische Zwecke beschäftigt. - Zu A. W. Ambros vgl. DBE und MGG I, 408-413. - Auf Briefpapier mit farb. gepr. kalligr. Briefkopf.‎

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€ 90,00 Kaufen

‎Simenon, Georges, Schriftsteller (1903-1989).‎

‎Ms. Briefkarte mit eigenh. U. [Lausanne], 17. III. 1977.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An einen Sammler: "Il m'est difficile de vous dire par quel roman commencer étant donné que j'ai écris plus de quatre-vingt Maigret. Fiez-vous donc à votre flair ou au hasard. Je vous souhaite que vous ne soyez pas trop décu [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 180,00 Kaufen

‎Simenon, Georges, Schriftsteller (1903-1989).‎

‎Ms. Briefkarte mit eigenh. U. [Lausanne], 3. II. 1977.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Mit ms. adr. Kuvert. An einen Sammler: "Mon vieil ami Sven était danois et je le savais. Je suis belge et il le savait. La hasard nous a mis en présence et nous sommes devenus amis avant qu'il devienne mon éditeur. Il n'était pas encore éditeur en ce temps là mais distribueur. J'ai été effondré par sa mort car, avant tout, il était un de mes plus vieux amis [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Simenon, Georges, Schriftsteller (1903-1989).‎

‎Ms. Briefkarte mit eigenh. U. [Lausanne], 10. III. 1978.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An einen Sammler: "J'ai bien recu votre lettre du 3. C'est avec plaisir que je vous aurais envoyer une de mes dictées parue aux Presses de la Cité. Malheureusement, je n'en recois moi-meme que très peu d'exemplaire destinés à ma famille et à quelques rare amis. Je me trouve donc dans l'impossibilité de répondre comme je le voudrais à votre demande [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 190,00 Kaufen

‎Simon, Claude, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1913-2005).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Salses, 20. XI. 1975.‎

‎½ S. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. In französischer Sprache an einen Sammler.‎

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‎Simon, Claude, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1913-2005).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Paris, 24. I. 1975.‎

‎½ S. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert. In französischer Sprache an einen Sammler.‎

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€ 150,00 Kaufen

‎Sinclair, Upton, Schriftsteller (1878-1968).‎

‎Eigenh. Brief mit U. O. O., 12. I. 1951.‎

‎1 S. Qu.-8vo. Übersendet einem Verleger, der schon eine Reihe liberaler Bücher verlegt hat, das Manuskript von ‘Jesus lives’, da er einen Verleger sucht, der sich nicht scheut, die katholische Kirche anzugreifen. In englischer Sprache. - Das genannte Ms. erschien im Jahr darauf bei Evans in New York unter dem Titel ‘A Personal Jesus, Portrait and Interpretation’. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf (Adresse eh. in “114 Consul St. Corona” korrigiert).‎

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€ 350,00 Kaufen

‎Sinclair, Upton, Schriftsteller (1878-1968).‎

‎Eigenh. Brief mit U. New York, 19. II. o. J.‎

‎1 S. 8vo. Wohl an einen deutschen Leser: "Ich muss um Verzeihung bitten, dass ich dies so spät schicke. Ich habe es von England bekommen müssen [...]".‎

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‎Sinclair, Upton, Schriftsteller (1878-1968).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Monrovia, 30. VIII. 1944.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den Schriftsteller und Journalisten Robert Breuer (1909-96): "As to the question of German words in English, all students of language have to reconcile themselves to the fact that usage determines what is correct in the long run, and if the American people decide to use German words in a certain way, the Germans have to reconcile themselves to this no matter how barbarous it sounds to them. The same thing applied to the use of American words by the Germans, or by the French or any other people. For example, the French use the American phrase high life, but they choose to pronounce it higgleef, which sounds rather silly to us but means something to the French. So don’t be too sad about Der Fuehrer’s face [...]". Weiters über eine Verwechslung von Karl Kautsky und "a Berlin family Kautsky". - Robert Breuer war bis zu seiner Emigration 1938 in Wien u. a. für das "Neue Wiener Tagblatt", die "Neue Freie Presse" und das "Neue Wiener Journal" tätig. Ab 1940 in New York lebend, war Breuer als Theaterkritiker für europäische Tageszeitungen und den Berliner Sender RIAS, von 1962-91 auch als Musikreferent für den "Aufbau" in New York und die "New York Times" tätig. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Sinclair, Upton, Schriftsteller (1878-1968).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Monrovia, 13. IX. 1944.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den Schriftsteller und Journalisten Robert Breuer (1909-1996): “I have your very kind letter giving me information about the Kautskys, and I am deeply grateful to you for your kindness. I enclose copy of a letter which I am writing to Dr. Kautsky [...]”. - Robert Breuer war bis zu seiner Emigration 1938 in Wien u. a. für das ‘Neue Wr. Tagblatt’, die ‘Neue Freie Presse’ und das ‘Neue Wr. Journal’ tätig. Ab 1940 in New York lebend, war Breuer als Theaterkritiker für europäische Tageszeitungen und den Berliner Sender RIAS, von 1962-91 auch als Musikreferent für den ‘Aufbau’ in New York und die ‘New York Times’ tätig. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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€ 200,00 Kaufen

‎Sinclair, Upton, Schriftsteller (1878-1968).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. Monrovia, 3. IX. 1945.‎

‎1 S. Qu.-8vo. An den Schriftsteller und Journalisten Robert Breuer (1909-1996), dem er für dessen im Schweizer ‘Bund’ anonym erschienene Buchrezension dankt, auf die er durch seinen Freund Adolf Keller (“a clergyman in Geneva”) aufmerksam gemacht worden war. - Robert Breuer war bis zu seiner Emigration 1938 in Wien u. a. für das ‘Neue Wr. Tagblatt’, die ‘Neue Freie Presse’ und das ‘Neue Wr. Journal’ tätig. Ab 1940 in New York lebend, war Breuer als Theaterkritiker für europäische Tageszeitungen und den Berliner Sender RIAS, von 1962-91 auch als Musikreferent für den ‘Aufbau’ in New York und die ‘New York Times’ tätig. - Der reformierte Theologe Adolf Keller erwarb sich internationalen Ruf als Förderer der Ökumene und stand vor allem im Ersten Weltkrieg zahlreichen kirchlichen Institutionen und Hilfsaktionen beratend zur Seite. Als Leiter der Europäischen Zentralstelle für kirchliche Hilfsaktionen in Zürich widmete er sich seit 1924 ganz dieser Aufgabe. Keller war 1928 auch einer der Mitgründer des Internationalen Sozialwissenschaftlichen Instituts in Genf und bereitete mehrere ökumenische Konferenzen, darunter die I. Weltkirchenkonferenz 1948 in Amsterdam, maßgeblich mit vor. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.‎

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‎Skowronnek, Richard, Schriftsteller und Journalist (1862-1939).‎

‎Eigenh. Brief mit U. Berlin, 2. XII. 1892.‎

‎4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. An eine Liebste (“Carissime!”): “Meine bessere Hälfte hat den lebhaften Wunsch mein Lustspiel zu sehen u. bei mir gilt das Gleiche von meinem Schauspiel ‘Im Forsthause’. Da nun die beiden Stücke am Mittwoch u. Donnerstag der nächsten Woche gegeben werden, so ist es nicht unmöglich, daß wir dazu herüberkommen [...] Wir würden bei Streit absteigen und wären um 7 Uhr im Hamb. Stadttheater, wo das ‘Forsthaus’ gegeben wird und wozu ich Ihnen und Ihrer Gattin Billets übersenden würde [...]”. - Nach dem Scheitern seines Vorhabens, Forscher zu werden, wandte sich der Bruder des Schriftstellers Fritz S. (1858-1939) dem Journalismus zu, arbeitete als Feuilletonredakteur bei der "Frankfurter Zeitung", kehrte 1892 nach Berlin zurück und wurde als Lustspielautor entdeckt. 1897/98 wirkte er zudem als Dramaturg am Kgl. Schauspielhaus. Vgl. Kosch III, 2740f.‎

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‎Slaughter, Frank Gill, Schriftsteller (1908-2001).‎

‎Ms. Brief mit eigenh. U. ("Frank G. Slaughter"). Jacksonville, 5. IV. 1971.‎

‎¾ S. Schmal-4to. Mit ms. Adresse (Aerogramm). An einen Sammler: "[...] My best book on medical history was Divine Mistress, which deals with the period of the first textbook of anatomy and Andreas Vesalius. I can't give you the Swedish title, as I have packed away most of my earlier foreign editions. However, I am sure your library can discover it for you and, if not, the publisher certainly can. Another, which may not have been translated in Swedish, is IMMORTAL MAGYAR, biographical novel about Semmelweis. Many of my historical novels have medical backgrounds, but they are not quite so detailed and authentic as the two above [...]".‎

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‎Snow, Charles Percy, Schriftsteller und Wissenschaftler (1905-1980).‎

‎Albumblatt mit eigenh. Widmung und U. O. O., 20. VIII. 1964.‎

‎1 S. Kl.-8vo. In englischer Sprache an die Verkäufer der Moskauer ‘Prawda’, die er herzlich grüßt. Mitunterschrieben von seiner Gattin, der Schriftstellerin Pamela Hansford Johnson (1912-1981). - C. P. Snow, von 1930-1950 Fellow am Christ’s College in Cambridge und später hoher Staatsbeamter, machte insbesondere in den 60er Jahren durch seine bis heute diskutierte These der zwei Kulturen (‘The Two Cultures and the Scientific Revolution’, 1959) auf sich aufmerksam.‎

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‎Sobotka, Rudolf, Schriftsteller (1890-1952).‎

‎2 eigenh. Postkarten mit U. ("R. Sobotka"). Wien, 1925.‎

‎Zusammen 4 SS. auf 2 Bll. Jeweils mit eh. Adresse. Mit einer Beilage (s. u.). An die (verhinderte) Schriftstellerin Adolfine Rak-Reh: "In Erledigung Ihres gesch. Schreibens [...] teile ich Ihnen mit, daß ich mit gleicher Post Ihre Angelegenheiten bei P[ater] Innerkofler und P. Petrus Rumler als äußerst dringend betreibe. Daß doch auf unserer Seite alles so langsam gehen muß, das ist ein Skandal, aber es ist leider immer so gewesen [...]" (a. d. Karte v. [3. II. 1925]). - Rudolf Sobotka war anfangs bei der Gemeinde Wien, später dann bei der niederösterreichischen Landesregierung tätig und widmete sich daneben seiner schriftstellerischen Tätigkeit. "Sobotka schrieb Legendenspiele (‚Die Legende von der Himmelspförtnerin', 1927), Volksstücke (‚Der Traum des alten Fiakers', 1935) und Lustspiele (‚Die Liebesprobe', 1951) sowie den Bauernroman ‚Die sieben Todsünden' (1934)" (DBE); 1913 war er Mitbegründer des Vereins der Christlich-deutschen Volksbühne zur Pflege und Förderung der katholischen Literatur gewesen. - Papierbedingt etwas gebräunt; beiliegend ein eh. Brief mit U. von Gustav Halle, dem Leiter eines Optisch-mechanischen Instituts (dat. Oranienburg, 26. III. 1915, 2¾ SS. auf Doppelblatt, kl.-4to).‎

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‎[Theater].‎

‎Souvent femme varie [...]. Petite comédie en un acte. Hs. Manuskript, signiert “Marie André”. Graz, 1888.‎

‎24 beschriebene SS. auf 24 (dav. 10 weiße) nn. Bll. Grüner Leinenband der Zeit mit goldgepr. Deckeltitel. 8vo. Mit einer Widmung “A Madame la Comtesse Olga de Meraviglia”. - Gräfin Olga Meraviglia, der das vorliegende Manuskript von einer Freundin geschenkt wurde, lebte bis in die Mitte der Dreißigerjahre des 20. Jahrhunderts in ihrer Villa in der Grazer Elisabethstraße. Sie schrieb “Ein Ausflug nach Griechenland und Konstantinopel im Frühjahr 1914” (Graz, Leykam, 1914).‎

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