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Werner, Johann Ludwig Frh. von, Staatsmann (1759-1829).
Eigenh. Brief mit U. Graz, 2. XI. 1815.
1 S. auf Doppelblatt. Mit einem 1½seitigen Antwortschreiben. Folio. An die k. k. Polizeidirektion: "Ein sicherer Joseph Bekher hat sich bey dem unterzeichneten zur Aufnahme als Kancley-Practicant bey dem hiesigen Landrechte gemeldet. Da derselbe vorhin in französischen Diensten war und hinsichtlich seiner politischen Gesinnungen in dem Publicum nicht zum Vortheilhaftesten beurtheilet wird, dam unterzeichneten aber alles daran gelegen ist, hierüber beruhiget zu seyn, so wird eine Löbl. Polizeidirektion ersucht, ihm dasjenige, was allenfalls über seine politischen Gesinnungen und Führungen und sonstiges Betragen zu ihrer Kenntnis gekommen ist, gefälligst mitzutheilen [...]". Auf Blatt 2 die entsprechende Antwort auf Werners Ersuchen um Auskunft. - Der aus Trier stammende Jurist war seit 1811 als Landrechtspräsident in Graz tätig; 1822 wurde er zum Präsidenten des mährisch-schlesischen Appellationsgerichtes und später zum obersten Landeskämmerer in Mähren ernannt. Seine zahlreichen Verdienste im Staatsdienst wurden wiederholt gewürdigt, so u. a. 1812 durch Verleihung der geheimen Rathswürde. - Bl. 2 verso mit einigen Notizen von fremder Hand.
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Wessely, Ignaz Rt. von, Hofrat (geb. 1804).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 19. IV. 1837.
1 S. Qu.-8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: “Nebst Bestätigung des Empfanges von 15f für abgesetzte 5 Expl. des Handb. der G. O. sende ich Ihnen 4 Expl. desselben Hb. auf weitere Rechnung”. - Wessely, Hofrat der k. k. Statthalerei für Mähren in Brünn, wurde für seine “während der amtlichen Laufbahn erworbenen Verdienste am 20. Juli 1853 mit dem Ritterkreuze des Franz Joseph-Ordens und am 2. August 1868 mit jenem des Leopoldordens ausgezeichnet” (Wurzbach, zit. n. DBA I 1357, 379f.). Sein ‘Handbuch der westgalizischen Gerichtsordnung etc.’ war 1834 bei Wagner in Innsbruck erschienen.
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Wickenburg, Emma.
Eigenh. Brief mit U. Wien, 28. IV. 1854.
1½ SS. 8vo. An ihren Vormund Herrn von Dirnböck mit der Bitte, eine Uhr ihres verstorbenen Vaters als Ausdruck von Wertschätzung und Verbundenheit annehmen zu wollen. Mit sechs eh. Zeilen und U. ihres diesen Wunsch unterstützenden Bruders Franz Xavier. - Wilhelm von Wickenburg, eine Neffe des k. k. Generalmajors Eduard Graf Wickenburg, war am 31, Jänner des Jahres verstorben.
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Wickenburg, Matthias Constantin von, Staatsmann (1797-1880).
Bericht mit eigenh. U. Graz, 7. IX. 1830.
½ S. Folio. Bericht an die k. k. Studienhofkommission betr. der "Bestimmung des Lehrers für die in Gratz zu errichtende Taubstummen Unterrichts Anstalt". - Wickenburg wurde 1824 niederösterreichischer Regierungsrat und Kreishauptmann in Krems, später Präsident des Guberniums in Graz. 1834 gründete er das Kurbad Gleichenberg. Als er 1848 Landsturmabteilungen nach Wien kommandierte, mußte er von seinem Amt zurücktreten und wurde Präsident des Verwaltungsrats der Westbahn und Gründungspräsident der Stadterweiterungskommission. Zuletzt war Wickenburg Minister für Handel und Volkswirtschaft im Kabinett Anton von Schmerling, Mitglied des Herrenhauses und Präsident des Altertums-Vereins. - Die Grazer Landestaubstummenanstalt wurde im Jahr darauf eröffnet und war nach der in Wien (1779), Linz (1812) und Mils/Tirol (1830) die dritte ihrer Art auf dem Gebiet des heutigen Österreich. - Mit mehreren Bearbeitungsvermerken und einigen Tintendurchschlägen.
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Widmann, Bohuslaw Frh., Staatsmann (geb. 1836).
Eigenh. Brief mit U. Schwarzenau, 18. VII. 1885.
1 S. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Im Verein mit meiner Frau bitte ich, uns das Vergnügen machen zu wollen, Samstag den 25. d. M. um 2 Uhr bei uns zu speisen [...]". - "Durch seine warme Vertretung der Landesinteressen und sein humanes Wesen hat [Widmann] die Achtung aller Kreise der Bevölkerung erworben, und ist er besnders beim Landvolke sehr beliebt. Diese Verdienste hat auch der Monarch wiederholt gewürdigt, am 30. April 1881 durch Verleihung des Commandeurkreuzes des Leopoldordens und durch die Erhebung in den österreichischen Freiherrenstand [...]" (Wurzbach, s. v.).
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Wien, Opernring. - Anton Ölzelt, Baumeister und Architekt (1817-1875).
Brief des Hermann Kompars mit eigenh. U. betr. des Hauses Nr. 1253. Wien, 16. IV. 1863.
2 SS. auf Doppelblatt. Folio. Brief des Käufers des von Hofbaumeister Anton Ölzelt errichteten Hauses an das k.k. Staatsministerium mit der Bitte "um gnädigste Zufristung von sechs Monaten hinsichtlich des zu Gunsten des Stadterweiterungsfondes [!] auf obigem Hause haftenden Sazkapitals [?]". - Die infrage kommenden Häuser Nr. 7, 9, 13 und 15 waren 1861 von dem Architekten und Baumeister errichtet worden. - Der aus Inzersdorf bei (heute Teil von) Wien stammende Architekt und Baumeister - der u. a. für die Reitschule des Equitationsinstituts, das Gebäude des österreichisch-ungarischen Bank und die Franz-Joseph-Kaserne (1854-57) verantwortlich zeichnet - wurde für seine Tätigkeit mit einer Reihe allerhöchster Anerkennungen und Auszeichnungen belohnt: mit dem Titel eines Hofbaumeister (1850), dem Goldenen Verdienstkreuz mit der Krone, dem Brillantring mit dem Namenszug des Kaisers Franz Josef I., dem Orden der Eisernen Krone III. Klasse mit Kabinettschreiben vom 7. September 1866 und schließlich mit der Erhebung in den Ritterstand mit dem Prädikat von Newin (Neuwien) für sich und seine ehelichen Nachkommen mit 10. März 1867. Sein besonderes Augenmerk galt der Errichtung von Wohnhäusein in der Form einer gesamten Blockverbauung, wobei er auch für eine einheitliche Fassadengestaltung der Häusergruppe sorgte. Einige der Blockverbauungen von Ölzelt stehen noch heute unter Ensembleschutz (Am Heumarkt sowie die besagte Häusergruppe zwischen Operngasse und Schillerplatz). - Mit drei Stempelmarken zu je 30, 15 und 6 Kreuzer.
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[Wiener Börse].
Auftrags- und Quittungsschein der Wiener Börse vom 6. III. 1834. Wien, 6. III. 1834.
2 Bll. mit Siegellack alt montiert. Qu.-(kl.-)8vo. Interessantes Dokument für den Börsenhandel im biedermeierlichen Wien. Am Auftragsschein firmiert ein Herr Wertheim am 6. März 1834 als Käufer einer nicht näher benannten Ware bzw. Aktie; am vorgedr. Beleg wird von nicht näher bezeichneter Hand der gültige Verkauf an den Auftraggeber bestätigt.
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Wiener Bürgermeister.
Visitkarte von Johann Nepumuk Prix bzw. Raimund Grübl (mit 2 eigenh. Zeilen). Wien, 1889-1894 bzw. 1894/5.
2 SS. Johann Nepomuk Prix (1836-1894), seit 1869 Mitglied des Wr. Gemeinderats, war von 1889 bis zu seinem Tod Erster Bürgermeister. "Unter ihm wurde der Linienwall als Steuergrenze aufgehoben, 1891 fanden erstmals Gemeinderatswahlen unter Beteiligung der Vorortebevölkerung statt" (Österr. Lex. II, 225; vgl. auch DBA II 1028, 298). Sein Nachfolger Raimund Grübl (1847-1898) war ein Jahr lang im Amt, ehe er an den Reichsgerichtshof wechselte. Als Führer der fortschrittlichen Liberalen erwarb er sich um die Eingemeindung der Vororte, um die Erweiterung der Hochquellenleitung sowie um den Ausbau des Kanalnetzes zahlreiche Verdienste (vgl. ÖBL II, 86; vgl. auch DBA I 430, 54-55). - Beide Karten mit kl. Klebeetikett in der rechten bzw. linken oberen Ecke.
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Wierzchleyski, Franciszek Ksawery, Bischof von Lemberg (1803-1884).
Mitteilung mit eigenh. U. Lemberg, 20. I. 1879.
1 S. Folio. An die k. k. Statistische Zentralkommission betr. der Zusendung des Diözesan-Schematismus f. d. J. 1877. - Wierzchleyski war von 1860 bis 1884 Bischof von Lemberg.
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Wierzchleyski, Franciszek Ksawery, Bischof von Lemberg (1803-1884).
Mitteilung mit eigenh. U. Lemberg, 20. I. 1880.
1 S. Folio. An die k. k. Statistische Zentralkommission betr. der Zusendung des Diözesan-Schematismus f. d. J. 1880. - Wierzchleyski war von 1860 bis 1884 Bischof von Lemberg.
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Wilczek, Hans von, Austrian explorer (1837-1922).
2 ALS ("Wilczek"). Vienna and Seebarn Castle (NÖ), 1917 and 1920.
8vo. Altogether (1½+1½=) 3 pp. on 2 ff. To the geologist Franz Heger (1853-1931), apologizing for not having answered a letter, and about a shortage of heating material.
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Wilczek, Hans von, Forschungsreisender (1837-1922).
Brief mit eigenh. U. ("Wilczek"). Wien, November 1903.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. An Ernest von Koerber (1850-1919) betr. der Zusendung einer Ehrenkarte zum Wohltätigkeitsball der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft. - Hans von Wilczek rüstete die Vorexpedition in das Nowaja-Semlja-Meer aus (1872), unterstützte die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition und arrangierte mit Hans Makart 1879 dessen berühmten Festzug in Wien. Unter dem Eindruck des Ringtheaterbrandes war er 1881 Mitbegründer der "Wiener freiwilligen Rettungsgesellschaft", richtete im Jahr darauf aus eigenen Mitteln die österreichische Station auf der Insel Jan Meyen ein und war lange Jahre im Kuratorium des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien tätig. Der Gründer der "Gesellschaft der Wiener Kunstfreunde" (1900) war neben Theodor Billroth der Initiator des Rudolfinerhauses, ließ die Ruine Kreuzenstein wiederaufbauen und gestaltete sie zu einem Museum des Rittertums im Mittelalter aus. Der verdienstvolle Mann gehörte daneben dem Herrenhaus an, war Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien und Ritter des Ordens von Goldenen Vlies. - Ernst von Koerber war vielfacher Minister (für Handel, innere Angelegenheiten, Justiz sowie Finanzen) und von 1900 bis 1904 sowie von Oktober bis Dezember 1916 auch Ministerpräsident. - Mitunterzeichnet von dem ehem. Handelsminister und Gründer der Hochschule für Bodenkultur in Wien Johann Frh. von Chlumecky (1834-1924). - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft.
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Wilczek, Hans von, Forschungsreisender (1837-1922).
Brief mit eigenh. U. ("Wilczek") und Visitenkarte mit drei eh. Zeilen. Wien, 18. XII. 1887 bzw. o. D.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 3 Bll. Gr.-4to und Visitkartenformat. Dankt im Namen der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft dem Ophthalmologen August Ritter von Reuss (1841-1924) für einen im Akademischen Gymnasium gehaltenen Vortrag und ersucht "ehemöglichst das Manuscript unserem Schriftführer gefälligst übermitteln zu wollen", der es dann für den Druck herrichten werde (Br. v. 18. XII. 1887) und ersucht "Morgen Montag zwischen 12 u 2 zu mir zu kommen" (undat. Visitenkarte). - Hans von Wilczek rüstete die Vorexpedition in das Nowaja-Semlja-Meer aus (1872), unterstützte die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition und arrangierte mit Hans Makart 1879 dessen berühmten Festzug in Wien. Unter dem Eindruck des Ringtheaterbrandes war er 1881 Mitbegründer der "Wiener freiwilligen Rettungsgesellschaft", richtete im Jahr darauf aus eigenen Mitteln die österreichische Station auf der Insel Jan Meyen ein und war lange Jahre im Kuratorium des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien tätig. Der Gründer der "Gesellschaft der Wiener Kunstfreunde" (1900) war neben Theodor Billroth der Initiator des Rudolfinerhauses, ließ die Ruine Kreuzenstein wiederaufbauen und gestaltete sie zu einem Museum des Rittertums im Mittelalter aus. Der verdienstvolle Mann gehörte daneben dem Herrenhaus an, war Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien und Ritter des Ordens von Goldenen Vlies. - Der Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft.
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Wilczek, Hans von, Forschungsreisender (1837-1922).
Briefkarte mit eigenh. U. ("Wilczek") und Visitenkarte mit einigen eh. Zeilen. Wien, 1907 und 1919.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo bzw. Visitkartenformat. Mit einem eh. adr. Kuvert. Die gedr. Briefkarte mit Worten des Dankes "für die freundlichen Wünsche zu meinem 70. Geburtstag" an Hofrat Weittenhiller; die Visitenkarte an einen namentlich nicht genannten Adressaten: "[...] leider bin ich unwohl und kann nicht so einspringen wie ich möchte - Es wird mich aber sehr freuen die von Ihnen bezeichneten zwei Herrn zu empfangen [...]". - Hans von Wilczek rüstete die Vorexpedition in das Nowaja-Semlja-Meer aus (1872), unterstützte die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition und arrangierte mit Hans Makart 1879 dessen berühmten Festzug in Wien. Unter dem Eindruck des Ringtheaterbrandes war er 1881 Mitbegründer der "Wiener freiwilligen Rettungsgesellschaft", richtete im Jahr darauf aus eigenen Mitteln die österreichische Station auf der Insel Jan Meyen ein und war lange Jahre im Kuratorium des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien tätig. Der Gründer der "Gesellschaft der Wiener Kunstfreunde" (1900) war neben Theodor Billroth der Initiator des Rudolfinerhauses, ließ die Ruine Kreuzenstein wiederaufbauen und gestaltete sie zu einem Museum des Rittertums im Mittelalter aus. Der verdienstvolle Mann gehörte daneben dem Herrenhaus an, war Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien und Ritter des Ordens von Goldenen Vlies.
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Wilczek, Hans von, Forschungsreisender (1837-1922).
Ms. Brief mit eigenh. U. und Visitenkarte mit einigen eh. Zeilen und U. verso (jeweils "Wilczek"). Wien bzw. o. O., [1903] und 1909.
Zusammen (½+1 =) 1½ SS. auf 3 Bll. Folio und Visitkartenformat. Die Visitenkarte vom [9. XII. 1903] mit der Aufforderung an einen namentlich nicht genannten Adressaten, "Morgen Donnerstag sich um 10 Uhr zu mir bemühen zu wollen [...]"; der ms. Brief v. 10. VII. 1909 im Namen des Kuratoriums des k. u. k. Heeresmuseums und mit Dank "für die leihweise Überlassung von historischen Erinnerungen für die Erzherzog Karl-Ausstellung". - Hans von Wilczek rüstete die Vorexpedition in das Nowaja-Semlja-Meer aus (1872), unterstützte die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition und arrangierte mit Hans Makart 1879 dessen berühmten Festzug in Wien. Unter dem Eindruck des Ringtheaterbrandes war er 1881 Mitbegründer der "Wiener freiwilligen Rettungsgesellschaft", richtete im Jahr darauf aus eigenen Mitteln die österreichische Station auf der Insel Jan Meyen ein und war lange Jahre im Kuratorium des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien tätig. Der Gründer der "Gesellschaft der Wiener Kunstfreunde" (1900) war neben Theodor Billroth der Initiator des Rudolfinerhauses, ließ die Ruine Kreuzenstein wiederaufbauen und gestaltete sie zu einem Museum des Rittertums im Mittelalter aus. Der verdienstvolle Mann gehörte daneben dem Herrenhaus an, war Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien und Ritter des Ordens von Goldenen Vlies. - Der Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf des k. u. k. Heeresmuseums.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
7 eigenh. Briefe mit U. Wien und Wildbad Gastein bzw. o. O., 1882-1884.
Zusammen 8 SS. auf 14 (= 7 Doppel)Blatt. 8vo und qu.-gr.-schmal-8vo. An Marie zu Hohenlohe-Schillingsfürst, meist zur Übersendung kleiner "Scherflein zu dem schönen so wohlthätigen Zwecke" (a. d. Br. v. 26. III. o. J.). - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Die Adresse mit kleinen Tintenwischern. - Jeweils mit schöner, farbgehöhter Monogrammvignette.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Schreiben mit eigenh. U. Wien, 21. II. 1857.
1 S. auf Doppelblatt. Folio. An den k. k. Feldmarschalllieutnant Gottfried Ludwig von Reschenbach mit der Mitteilung von dessen Ernennung zum "General-Fuhrwesens-Inspecteur". - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Mit gest. Briefkopf und blindgepr. Wappen; in den Faltungen stark eingerissen und mit den Resten eines papiergedeckten Siegels.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Brief mit eigenh. U. Wien, 8. II. 1857.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-Folio. An Militär-Verpflegs-Offizial zweiter Klasse Ludwig Oettinger mit der Mitteilung von dessen Ernennung zum Militär-Verpflegs-Offizial erster Klasse. - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Auf Briefpapier mit gepr. Reichsadler; mit stärkeren Randläsuren und -einrissen.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Brief mit eigenh. U. ("Eh. Wilhelm Fmlt"). Wien, 29. IV. 1859.
1½ SS. auf Doppelblatt. Folio. An Erzherzog Karl Ferdinand über die Übergabe des Kommandos des Husaren-Regiments Nr. 7 an Oberst Adalbert Graf Zichy. - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Auf Briefpapier mit blindgepr. Briefkopf.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Briefausschnitt mit eigenh. Namenszug. O. O., 13. X. 1853.
1 S. Qu.-kl.12mo. Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tod aus.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Briefausschnitt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
1 S. Qu.-schmal-8vo. Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Papierbedingt etwas gebräunt. - In altem Sammlungsumschlag.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. IV. 1868.
1 S. auf Doppelblatt. Mit eh. adr. Kuvert und einer Beilage. An Obersthofmeister Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1828-1896): "Ich erhalte soeben das von Seiner Majestät dem Kaiser in Baron Lazarinis Angelegenheit an mich gerichtete Allergnädigste Handschreiben und erlaube mir demnach Sie zu bitten, Allerhöchstdemselben hierfür meinen ehrfurchtsvollsten Dank zu Füßen legen zu wollen [...]". - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; beiliegend ein weiteres von demselben an denselben adr. Kuvert.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 19. I. 1868.
3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An den namentlich nicht genannten Prinz Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1828-96): "Euer Durchlaucht beehre ich mich, zur Entlastung meines Gewissens, anliegen ein originelles Schreiben des Prinzen Carl von Preussen mit dem Ersuchen zu übersenden, vollkommen überzeugt sein zu wollen, daß mein Gemüth sich auch gänzlich beruhigt fühlen wird, wenn diese erste Anknüpfung preussisch prinzlicher Seite eine freundliche Aufname [!] in Ihrem Papierkorbe finden sollte. Bitte sehr sich nicht die Mühe zu nehmen diese Zeilen zu beantworten [...]". - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Eigenh. Briefkarte mit U. O. O. u. D.
2 SS. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert. An Prinz Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1828-96): "Da ich mich nicht erinnere, ob ich Sie gestern ersuchte, die besprochene Angelegenheit Risenfels gütigst für sich behalten zu wollen, so erlaube ich mir diese Bitte hiemit zu stellen. Die Sache ist mir sehr unangenehm, trotzdem hielt ich es für angezeigt Eur. Durchlaucht hievon in Kenntnis zu setzen [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm.
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Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894).
Eigenh. Kuvertbrief mit U. O. O. u. D.
1 S. Kl.-8vo. Mit eh. Adresse. An Marie Fürstin Hohenlohe: "Mit wärmste[m] Danke, freut sich Ihrer gütigen Einladung zu folgen | Ihr | ergebenster | Eh. Wilhelm [...]". - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus. - Die Adresse mit kleinen Tintenwischern.
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[Wilhelm Franz Karl, Erzherzog von Österreich (1827-1894)].
Telegramm von Schreiberhand. Wien, 10. IV. 1852.
¾ S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An seinen Vater: "Die 2 Pferde sind am 6ten April mit einem Mann des Straß [?!?] auf der Eisenbahn bis Laibach abgegangen". - Erzherzog Wilhelm, Sohn des Siegers von Aspern, Erzhzg. Karl, und Henriette von Nassau-Weilburgs, durchlief eine straffe militärische Laufbahn und war zuletzt General-Artillerieinspektor. 1863 übernahm er das Hoch- und Deutschmeisteramt von Maximilian Josef und übte es bis zu seinem Tode aus.
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Wilhelm Hzg. von, Württemberg (1761-1830).
Eigenh. Brief mit U. Genf, 18. V. 1821.
2 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen Großherzog in "der aufrichtigsten Gewogenheit für Eure Kayserliche Hoheit" und der Versicherung "meiner heissesten Theilnahme". - Das leere Bl. 2 mit kl. Papierdurchbruch und größerem Einriß.
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Wilhelm IV. Heinrich, König von Großbritannien und Irland (1765-1837).
Briefausschnitt mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D.
67:195 mm. Die Verso-Seite mit alten, unbedeutenden Montageresten.
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Wilhelm Karl August, Prinz zu Schaumburg-Lippe (1834-1906).
Brief mit eigehn. U. Ratibowitz, 18. III. 1871.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. Dankt einem namentlich nicht genannten Adressaten "für die sehr gefällige Erfüllung meines Wunsches hinsichtlich der über den pp Weiss eingegangenen Recherchen". - Wilhelm Karl August war Gründer der Sekundogenitur Náchod; 1862 ehelichte er Bathildis Amalgunde von Anhalt-Dessau.
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William V, the Pious, Duke of Bavaria (1548-1626).
Letter signed ("Guilhelmus"). No place, 1 Jan. 1597.
Folio. 1 p. on bifolium. In Latin to Sigismund Báthory (1572-1613), Prince of Transylvania and Imperial Prince of the Holy Roman Empire, announcing his son's appointment as cardinal. William's son Philip of Bavaria (1576-98) had been created Prince Bishop of Regensburg at the early age of only three years; on 18 December 1596 he had been named cardinal by Pope Clement VIII. - Somewhat duststained and with slight edge damage.
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Wilhelmine, Hzgin. von, geb. Burggräfin Rhodis von Tundersfeld.
Eigenh. Brief mit U. Genf, 18. V. 1821.
3 SS. auf Doppelblatt. 4to. An einen Großherzog: "Als jüngst die trübe Kunde Ihrer Krankheit zu uns kam da trauerten wir mit den Ihrigen, und Ihrem Sie liebenden Volke; und später gab uns die frohe Nachricht Ihrer Wiedergenesung einen schönen Augenblick. Ebenso freudvoll ist der, in welchem Sie gnädigster Herr mir gestatten mögen Ihnen meinen innigsten aufrichtigsten Glückwunsch zu der Verehlichung darzubringen [...]".
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Wilken, Baron, Diplomat.
2 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1847-1849.
Zusammen 3 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Ein Br. mit eh. Adresse, ein Br. mit eh. adr. Kuvert. Sehr freundschaftliche und dankbare Briefe an den Mediziner Rudolf Rt. von Vivenot (1807-84): „Sie haben Sich in dem scheidenden Jahre so gegründete Ansprüche auf unsere Dankbarkeit erworben, daß ich unmöglich in das Neue treten kann, ohne Ihnen zuvor noch einmal dieselbe auszusprechen [...]“ (Br. v. 31. XII. 1847). - „Gestatten Sie mir, mein hochverehrter Freund, daß ich, dem Drange des Herzens folgend, Ihnen im Augenblick des Scheidens von hier, nochmals meinen und meiner Frau aufrichtigsten wärmsten Dank für die Beweise von Theilnahme und Sorgfalt auszusprechen, die Sie uns in Ihrem schweren Berufe während unseres siebenjährigen hiesigen Aufenthalts so zahlreich haben geben wollen [...]“. - Baron Wilken war, wie auf beiliegendem Sammlungsumschlag vermerkt, kurhessischer Gesandter in Wien. - Rudolf Rt. von Vivenot gründete 1848 den „Konstitutionell-monarchistischen Verein“; als sich die angestrebte Gründung einer patriotischen Partei nicht verwirklichen ließ, zog er sich jedoch aus der aktiven Politik zurück. Seit 1868 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, wurde er 1872 Vorsitzender des Komitees zur Gründung des Sophienspitals in Wien; daneben war Vivenot Direktor des Unterstützungsvereins für Witwen und Waisen des medizinischen Doktor-Collegiums.
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Windisch-Graetz, Gottlieb, (1899-1932).
Eigenh. Brief mit U. Triest, 12. XI. 1932.
1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. An ihre "Kaiserliche Hoheit" Prinzessin Maria Henriette von Hohenlohe-Schillingsfürst, zum Ableben ihres Gatten Gottfried Prinz Hohenlohe. - Beiliegend eine eh. Briefkarte mit U. von Edna Zichy Pallavicini in Betreff desselben Todefalles.
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Windisch-Graetz, Leopold Graf von, Reichshofrat und Botschafter (1686-1746).
Patent mit eigenh. U. Wien, 12. III. 1743.
1 S. Qu.-Folio (330:427 mm). Mit papiergedecktem Siegel und drei weiteren Unterschriften. Patent Maria Theresias, "daß von nun an künftighin alle mit Königlichen Proviant-Naturalien als Mehl, Habern, und Gersten beladene und mit Proviant-Amtlichen Lad- und Liefer-Scheinen versehene Wägen und Fuhren bey ihrer Hinauf-fahrt sowol als widerumigen Zuruk-kunft gegen Vorweisung dieses ihres Lad- und Liefer-Scheins von allen Unseren Königlichen wie auch Privat-Mäuten dann von dem Linien-Geld, Weg, und Schranken, auch anderen wie immer dergleichen Nahmen habenden Mäuten durchaus gäntzlich befreyet seyn sollen [...]". - Leopold Graf Windisch-Graetz war als außerordentlicher Gesandter in Den Haag tätig und wurde 1722 kaiserlicher Botschafter bei dem Kongreß in Cambray, wo verschiedene Streitigkeiten zwischen Habsburg und Spanien geschlichtet wurden, sowie anschließend bei dem in Soisson zur Beendigung des englisch-spanischen Krieges. "Als Mitglied des geheimen Rathes machte er sich auch später noch durch regen Antheil an den Couferenzverhandlungen verdienstlich, besonders eifrig betrieb er die Organisation der slavonischen 'Grenze', für die eine besondere Hof-Commission eingesetzt worden war. Als Präsident derselben verfaßte er in den Jahren 1732-1738 zahlreiche Gutachten und Mémoires, die sich ebenso wie seine Correspondenz mit den einflußreichen Ministern Karl's VI., dem Grafen Althann, Fürsten Trautson, Marquis de Rialp, Grafen Sinzendorff u. A. im Tachauer Archiv vorfinden" (ADB XLIII, 415f.). - Mit kleinen Randläsuren.
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[Windisch-Graetz, Ludwig Fürst zu].
Album mit 296 einmontierten Postkarten. Verschiedene Orte.
Meist 8vo, einige jedoch (teils mehrfach) gefaltet und i. F. gr.-8vo. Zudem sieben Originalphotographien und zwei einmontierte Aquarelle. Lederband der Zeit mit Deckel- und Rückenprägung. Quer-Folio. Postkartenalbum aus dem Besitz von Ludwig Fürst zu Wittgenstein und dessen Gattin Valerie. Die zumeist an die zwei genannten gerichteten Karten stammen mehrheitlich von ungarischen und sonstigen Verwandten sowie von dem späteren Generalfeldmarschall Karl Wilhelm Paul von Bülow (1846-1921) und der Pianistin Gisela von Ehrenstein (1859-1932). Zahlreiche Karten stammen aus der Hand von Ludwigs und Valeries Sohn, dem späteren königl.-ungarischen Ernährungsminister Ludwig (Lajos) Aladar Fürst zu Windisch-Graetz (1882-1968), der 1925 maßgeblich an der berüchtigten ungarischen Geldwäscheraffäre beteiligt war, in deren Rahmen sich einige Honoritäten um Windisch-Graetz als einen der Köpfe der Irredenta-Bewegung sammelten und Frankreich durch gefälschte französische Francs "heimzahlen" wollten, daß durch die Verträge von Trianon Ungarn mehr als zwei Drittel seines Territoriums und über die Hälfte seiner Einwohner an Rumänien, die Tschechoslowakei, Jugoslawien und Österreich verloren hatte. - Die Karten stammen u. a. aus Backa Topola, Bad Gastein, Bad Reichenhall, Baden bei Wien, Bleder See (auch Veldeser See) mit Schloss Windisch-Graetz, Bozen, Breslau, Brioni, Brixen, Budapest, Cannes, Düsseldorf, Ebergassing, Friesach, Grein, Hallein, Kietrz (deutsch Katscher), Krakau, Landro (Tirol), Lemberg, Liezen, Lovrana, Marienbad, Menton, Monaco, Mošovce, München, Neisse, Nizza, Paris, Ratibor, Rom, Salzburg, San Remo, Schloß Hollenegg (Steiermark), Sylt, Trencsin, Truskawez, Lovran, Üdvözlet Makóról, Vahrn bei Brixen, Venedig und Wien. Zwei weitere Karten stammen von dem Frontabschnitt beim Steinfelder Lager in Pottendorf bei Wien, das im Vorfeld des Russisch-Japanischen Krieges, der ein halbes Jahr später, im Februar 1904/05, ausbrechen sollte, errichtet worden war. Von hier berichtet der dort stationierte, die Greuel des Krieges nicht vorausahnende Windisch-Graetz treuherzig an seiner Mutter: "Gestern in Baden gewesen[,] habe Gfin. Stolberg [...] gesehen, welche Dir sehr viel schönes sagen läßt. Tausend Dank für Deine gnädige Karte. Bin sehr wohl Mutter jetzt allerdings glühend heiß auch die Nächte sind drückend [...]".
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Windischgrätz, Leopold Johann Victorin Graf von, österr. Staatsmann (1686-1746).
Urkunde mit eh. U. Wien, 16. IV. 1735.
1 S. Qu.-4to. Losbrief für Mathes Pozek aus Rothen-Lhotta: "Ich Leopold Johann Victorin des Hey. Röm. Reichs Graff von Windischgrätz, Freyherr zu Waldtstein [...] Beurkunde hiemit, daß ich auf intervention der Hoch undt wohlgebohrnen Frauen Theresia Gräfin Desfours gebohrner Freyin von Sporck, den Mathes Pozek, aus dem zu meiner Herrschaft Rothen Lhotta gehörigen Dorf Izen gebürtigen Unterthan, derjenigen Unterthänigkeit, mit welcher er Mir bis anhero Leibeigen gewesen, Landts gebräuchiger massen, mit all etwan zu suchen habenden Erbgerechtigkeit, in die Bottmässigkeit zur Herrschaft Radenin, der Johanna Wantschora aber zu einem Ehewürth überlassen habe; Mich anbey in vorfallender Begebenheit einer gleichen Willfärigkeit versehendt. Zu Urkundt dessen habe ich gegenwärtigen Loßbrief mit Meiner Gräflichen Ferttigung bekräftigen wollen [...]" - Der Reichshofrat Leopold von Windischgrätz "kam 1717 als außerordentlicher Gesandter nach dem Haag [und] war 1722 kaiserlicher Botschafter bei dem Congresse in Cambray [...] Als Mitglied des geheimen Rathes machte er sich auch später noch durch regen Antheil an den Conferenzverhandlungen verdienstlich, besonders eifrig betrieb er die Organisation der slavonischen 'Grenze', für die eine besondere Hof-Commission eingesetzt worden war. Als Präsident derselben verfaßte er in den Jahren 1732-38 zahlreiche Gutachten und Mémoires" (ADB XLIII, 415f.). - Leicht gebräunt; das Siegel ausgerissen (Papierverlust; Berühung der Unterschrift).
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Windthorst, Ludwig, politician (1812-1891).
Autograph letter signed ("LWindthorst"). Hanover, 23 April 1878.
Large 8vo. ¾ p. on bifolium. Letter of thanks to an unnamed addressee: "Ew. Hochwohlgeboren danke ich verbindlich für das vortreffliche Schriftchen unseres Hertlings, der in allen seinen Arbeiten mir große Freude bereitet [...]". - Fol. 2 with a contemp. biographical note; in old collector's folder. - Rare.
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Winterstein, Simon Frh., Politiker (1819-1883).
9 eigenh. Briefe mit U. Wien, 1874-77.
Zusammen 10 SS. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Adressaten (wohl der Jurist Karl Frh. von Haerdtl): "Damit morgen kein Zwiespalt im eigenen Lager entstehe, bitte ich Sie, wenn Sie meiner Ansicht sind - derart zu stylisiren: daß Prima Wechsel - gezogen im Inlande auf das Ausland (exclusive Ungarn) gebührenfrei sind, wenn sie nur zum Zwecke der Acceptsbesorgung ausgestellt werden, was auf der Vorderseite des Wechsels durch Beifügung der Worte ‘nur zum Accepte bestimmt’ ersichtlich gemacht sein muß, während die Rückseite ganz durchstrichen wird, weil weder ein Giro noch Acquit darauf geschrieben werden darf [...]” (Br. v. 26.I. 1876). - Auch sonst zumeist über Geld- und Aktiengeschäfte sowie anvisierte Gesetzesvorlagen. - Mehrere Jahre als Präsident der Wiener Handels- und Gewerbekammer tätig, wurde Winterstein 1869 zum lebenslangen Mitglied des Herrenhauses ernannt, zur selben Zeit auch wurde er Vizepräsident der Creditanstalt. - Karl Frh. von Haerdtl (1818-1889) war Mitglied des Herrenhauses und mehr als zwanzig Jahre lang Präsident der Wiener Advokatenkammer.
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Withalm, Hermann, Politiker (1912-2003).
Ms. Brief mit eigenh. U. Wien, 23. IV. 1982.
1 S. auf Doppelblatt. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten - d. i. der damalige Staatsoperndirektor Egon Seefehlner (1912-97) - mit Dank für Glückwünsche zu seinem 70. Geburtstag. - Hermann Withalm war von 1960 bis 1970 Generalsekretär der Österreichischen Volkspartei, wurde nach der Nationalratswahl 1966 deren Klubobmann und amtierte von 1968 bis 1970 als Vizekanzler. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf und im linken Rand gelocht (keine Textberührung).
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Withalm, Hermann, Politiker (1912-2003).
Portraitkarte mit eigenh. U. O. O. u. D.
1 S. 8vo. Hermann Withalm war von 1960 bis 1970 Generalsekretär der Österreichischen Volkspartei, wurde nach der Nationalratswahl 1966 deren Klubobmann und amtierte von 1968 bis 1970 als Vizekanzler.
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Witt-Guizot, François de, Militär und Jurist (1870-1939).
Eigenh. Brief mit U. Paris, 13. V. 1913.
1 S. 4to. In französischer Sprache an einen namentlich nicht genannten Adressaten über Briefe Heines an seinen Großvater. - Witt-Guizot war Ausbildner an der L'école militaire de St-Cyr und Verfasser mehrerer juristischer Werke.
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Wittek, Heinrich Rt. von, Politiker (1844-1930).
Visitkarte mit zwei eigenh. Zeilen. O. O. u. D.
1 S. An einen namentlich nicht genannten Adressaten, dem er sein Kommen für Montag in Aussicht stellt. - Der promovierte Jurist Wittek übernahm Anfang der 1870er Jahre die neu geschaffene Eisenbahnsektion im Handelsministerium und wurde 1897 Eisenbahnminister; 1899/1900 war er vorübergehend auch Ministerpräsident. Nach einem Misstrauensvotum des Reichsrats von seinem Amt zurückgetreten, war er Mitglied des Herrenhauses und gehörte dem Abgeordnetenhaus an; von 1922 bis 1926 stand er als Präsident an der Spitze der Bankenkommission. - In altem Samlungsumschlag.
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Witthalm, Karl, Direktor der Münchner Volkshochschule (1897-1966).
2 ms. Briefe mit eigenh. U. Wien, 1937 und 1939.
Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An den Autor und Verleger Walther Scheuermann (1891-1975) mit Dank für die Zusendung von Büchern: "[...] Haben Sie Dank nicht nur für Ihre freundliche Aufmerksamkeit, grüßen Sie, bitte, 'Heinrich Tieck' [so Scheuermanns Pseudonym] ganz besonders herzlich von mir; ich lasse ihm sagen, daß seine Tätigkeit nicht nur danken- sondern fast noch mehr beneidenswert sein muß, ich stelle es mir jedenfalls herrlich vor, wenn man sich so Stunden der 'Sammlung' (in jedem Sinne) hingeben darf und schätze ihn darob glücklich! [...]" (a. d. Br. v. 15. IV. 1939). - Der versierte Volksbildner war zu jener Zeit Direktor der Wiener Urania und war nach dem Krieg als Direktor der Münchner Volkshochschule maßgeblich an deren Wiederaufbau beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit kleinen Randläsuren.
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Wittich, Adolf von, General (1836-1906).
Eigenh. Brief mit U., Portraitphotographie sowie gedruckte Biographie mit eigenh. Bleistiftkorrekturen. Kassel, 17. II. 1895.
1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Die Photographie im Format 100:60 mm. An die Deutsche Verlags-Anstalt in Stuttgart. Begleitbrief zu der übersandten "Photographie im Visitenkartenformat" und zu den "biographischen Notizen, wie dieselben im Jahre 1893 in der 'deutschen Militär-Musiker-Zeitung' schon veröffentlicht und meinerseits jetzt durch einige mir erwünschte redactionelle Aenderungen emendirt worden sind." - Wittich war Mitglied des Großen Generalstabs, Chef der Abteilung für Armeeangelegenheiten im Kriegsministerium und seit 1888 Generaladjutant und Kommandant des Hauptquartiers des Kaisers Wilhelm II. sowie Herrenhausmitglied.
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Wlassak, Eduard, Kanzleidirektor der Generalintendanz der Hoftheater (1841-1904).
Eigenh. Brief mit U. [Wien], 16. I. 1873.
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Euer Hochwohlgeboren beehre ich mich ergebenst davon in Kenntnis zu setzen, daß der Amtsdiener im Obersthofmeisteramte, welchem 40fl. Remunerazion bewilligt wurde, Anton Wikancil [?] heißt. Der Ordonnanz-Korporal, welcher nebst einem Heizer und einer Taglöhnerin im Bau-Comité-Sitzungs Lokal fungiert u. mit den beiden letzteren zusammen 25fl. erhalten soll, heißt Josef Hubinka [...]". - Wlassak war Offizier der kaiserlichen Armee im Feldzug gegen Preußen, wurde später Hofkonzipist im Obersthofmeisteramt und 1881 mit dem Amt des Kanzleidirektors der wiedererrichteten Generalintendanz der k. k. Hoftheater betraut. Daneben verfaßte er zahlreiche Arbeiten über Kunst- und Theatergeschichte. - Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf des "Bau-Comités für die k. k. Hof-Museen und das k. k. Hof-Schauspielhaus".
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Wlassak, Eduard, Kanzleidirektor der Generalintendanz der Hoftheater (1841-1904).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 21. X. 1874.
1 S. 4to. An das Ministerium des Inneren: "Euer Hochwohlgeboren beehre ich mich anbei das Vadium von Löwenfeld & Rödlich zu ihrem Offert [...] mit Ansuchen zu übermitteln, den Empfangschein der Stadterneuerungskassa gütigst an mich zurückgelangen lassen zu wollen [...]". - Wlassak war Offizier der kaiserlichen Armee im Feldzug gegen Preußen, wurde später Hofkonzipist im Obersthofmeisteramt und 1881 mit dem Amt des Kanzleidirektors der wiedererrichteten Generalintendanz der k. k. Hoftheater betraut. Daneben verfaßte er zahlreiche Arbeiten über Kunst- und Theatergeschichte. - Mit Eingangsstempel des Ministerium des Inneren.
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Wlassak, Eduard, Kanzleidirektor der Generalintendanz der Hoftheater (1841-1904).
Eigenh. Brief mit U. Wien, 8. VII. 1874.
2 SS. auf Doppelblatt. Folio. An die Fachrechnungsabtheilung der Stadterneuerungskassa: "Indem ich mir die Ehre gebe, der löbl. Rechnungsabtheilung eine Abschrift des Vertrags-Protokolls [...] betreffend die Einfassung der Gesimsdeckplatten für die Hofmuseen durch die Unionbaugesellschaft zu übersenden, bemerke ich dazu, daß dieser Lieferungs-Vertrag in Ausführung eines [...] Comitébeschlusses vom 18. Mai d. J. abgeschlossen worden ist [...]". - Wlassak war Offizier der kaiserlichen Armee im Feldzug gegen Preußen, wurde später Hofkonzipist im Obersthofmeisteramt und 1881 mit dem Amt des Kanzleidirektors der wiedererrichteten Generalintendanz der k. k. Hoftheater betraut. Daneben verfaßte er zahlreiche Arbeiten über Kunst- und Theatergeschichte. - Bl. 1 verso mit Stempel des "Bau-Comités für die k. k. Hof-Museen und das k. k. Hof-Schauspielhaus".
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Wratislaw, Johann, Graf von Mitrowitz, Militär (1797-1863).
Eigenh. Brief mit U. O. O., 15. III. o. J.
1 S. 8vo. An Karl Sonklar von Innstädten: "Gestern erfuhr ich daß Sie im Begriffe sind ein neues geologisches Werk herauszugeben. - Da mich noch alles sehr lebhaft interessirt was in diesem Genre geschrieben wird; so bitte ich Sie, mich in die Zahl Ihrer Prenumeranten gütigst aufzunehmen [...]”. - Johann Wratislaw war im italienischen Feldzug 1848 Generalstabschef in der Armee von Feldmarschall Radetzky. Im Alter von 63 Jahren erstmals in den Stand der Ehe tretend, starb er nur drei Jahre später “ohne Kinder zu hinterlassen” (Wurzbach, zit. n. DBA I 1395, 166 . - Der Geograph und Generalmajor Karl Sonklar von Innstädten (1816-85) zählt neben Friedrich von Simony und Anton von Ruthner zu den Pionieren der Alpenerforschung; als geographischer Schriftsteller hat Sonklar "durch gründliche und vielseitige Beobachtungen über Gletscher, hydrographische, meteorologische und biogeographische Erscheinungen, besonders die Höhengrenzen, die er seinen wissenschaftlichen Beschreibungen beschränkterer Gebiete der Alpen einverleibte, wissenschaftliches Material von Werth dargeboten und zugleich die Methode der Länderbeschreibung geklärt" (ADB). Neben militärwissenschaftlichen Abhandlungen in den Bereichen der Taktik und Kriegsgeschichte veröffentlichte er auch ein kunstwissenschaftliches Werk, das nach dem wohlwollenden Urteil der Zeitgenossen "in keiner Anstalt, in welcher über Kunst vorgetragen wird, fehlen" dürfe (Wurzbach). - Mit kl. Einr. im linken Rand (keine Textberührung). - Aus der berühmten Autographensammlung des Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909).
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Wrbna-Freudenthal, Rudolf Rt. von, Politiker (1818-1883).
Eigenh. Brief mit U. Holleschau, 29. VII. 1882.
2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adressiertem Kuvert. An den Juristen Karl Frh. von Haerdtl (1818-1889): “[...] obwohl dermalen keine Stelle bei der Ah. Fonds-Güter Administration erledigt ist, so bringe ich den Herrn Doctor Rössler für einen frei werdenden Platz in Vormerkung und werde mich freuen Gelegenheit zu finden denselben persönlich kennen zu lernen [...]”. - Rudolf Ritter von Wrbna-Freudenthal, Träger des Ordens vom Goldenen Vlies und Vizepräsident des Herrenhauses im österreichischen Reichsrat, wurde 1870 Nachfolger von Friedrich Halm (Frh. von Münch-Bellinghausen) als Generalintendant der Hoftheater, denen Franz Frh. von Dingelstedt und Johann Ritter von Herbeck als Direktoren vorstanden. - Karl Frh. von Haerdtl war Mitglied des Herrenhauses und mehr als zwanzig Jahre lang Präsident der Wiener Advokatenkammer. - Das Kuvert mit gänzlich erhaltenem Siegel.
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Württemberg, Wilhelm Hzg. von, Feldzeugmeister (1828-1896).
2 eigenh. Briefe mit U. Lemberg, 1882.
Zusammen 6 SS. auf Doppelblättern. 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. "Sie drücken in [dem Brief v. 8. XI.] den Wunsch aus, ich möchte bei Ihrem Vormunde meinen Einfluß geltend machen, damit er Ihnen erlaube die militärische Carriére zu ergreifen. Ich bin recht gern bereit dies zu thun müßte aber vor allem wissen wer Ihr Vormund ist [...]" (Br. v. 22. XI. 1882; auf Briefpapier mit gepr. Wappenmonogramm). - In altem Sammlungsumschlag.
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