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‎Aust, Stefan (Herausgeber) und Karen (Mitwirkender) Andresen‎

‎Die Gegenwart der Vergangenheit : der lange Schatten des Dritten Reichs. Stefan Aust ; Gerhard Spörl (Hg.). Karen Andresen ...‎

‎München : Dt. Verl.-Anst., 2004. 410 S. : Ill. ; 22 cm gebundener Originalpappband mit Umschlag‎

‎Sehr sauber und frisch erhalten, keinerlei Einträge. Jugend unterm Hakenkreuz 15 ?Die Verkörperung des Bösen" Gespräch mit dem Hitler-Biografen Joachim Fest 24 ?Als die Gestapo mich abholte" Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Lord Ralf Dahrendorf 35 ?Die Schizophrenie des Ganzen" Gespräch mit Altkanzler Helmut Schmidt 44 ?Größer kann die Last nicht sein" Gespräch mit Altbundespräsident Richard von Weizsäcker 58 ?Einfach als Mensch gehandelt" Gespräch mit dem Industriellen Berthold Beitz 68 ?Die Deutschen übertreiben wieder" Gespräch mit dem Historiker Walter Laqueur 76 ?Zittern vor Hass und Angst" Gespräch mit der Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich Die Gegenwart der Vergangenheit 89 Trauma der Deutschen Ian Kershaw über die Frage, warum Hitler singulär bleibt04 Gelebte Erinnerung Martin Doerry über den 9. November 1938 120 Auf dem Eis Bernhard Schlink über das Für und Wider einer fort- währenden Auseinandersetzung mit dem Dritten Reich 128 Mord als Ziel Yehuda Bauer über den ideologisch motivierten Völkermord der Nazis 138 Der ungeschriebene Befehl Peter Longerich rekonstruiert die Entscheidungen zur Ermordung der Juden 152 Ende aller Sonderwege Heinrich August Winkler über die Schwierigkeiten des vereinigten Deutschland, zur ?Normalität" zu finden 166 Der Fall Barbarossa Der grausamste aller Kriege 174 ?Ungeküsst in den Tod" Russische Erinnerungen an den Einmarsch der Wehrmacht 187 Die Irrtümer der Denker Vittorio Hösle über Intellektuelle und die NS-Ideologie 194 Das Reich des Bösen Richard Overy über die Gründe für den Sieg der Alliierten 208 Frieden durch Recht Von den Nürnberger Prozessen zum Uno-Tribunal in Den Haag239 Reine Rasse Wissenschaft im Banne der Nazi-Ideologie 252 Das Böse - nur banal? Klaus-Dietmar Henke über Hannah Arendts missverständliche Formel 259 Das größere Übel Der Papst, der zur Judenvernichtung schwieg 274 Ein Hauch von Todesnähe Die Ächtung der Nazi-Architektur: ein Miss Verständnis? 281 Staatsfeind Faschist Stefan Wolle über Anspruch und Wirklichkeit der Vergangenheitsbewältigung in der DDR 295 Und in den Herzen Asche Gerd Koenen über das Hitler-Trauma von 1968 306 Deutsch, aber normal Regieren im Bann der Nazi-Vergangenheit III. Stille Helden 315 ?Besser tot als feige" Peter Schneider über mutige Helfer im NS-Terrorstaat 328 Die Akte ?U.H.": Unbesungene Helden In Berlin retteten zahlreiche Helfer verfolgte Juden 335 Der Engel von Budapest Das ungeklärte Schicksal des Raoul Wallenberg357 Im Dienst gegen Hitler Rudolf von Scheliha: Ein Aufrechter unter Nazi-Diplomaten 369 Einer gegen die SS Aus dem Mitläufer Friedrich Grabe wurde ein Judenretter 375 Calmeyers Liste Wie der Jurist Hans Calmeyer niederländische Juden in ?Arier" verwandelte 389 ?Tiefe Bitterkeit senkt sich mir ins Herz" Wilm Hosenfeld, der Retter des ?Pianisten" 401 ?Bleib immer ein Mensch" Der Soldat Heinz Droßel und die Jüdin ISBN 9783421057549‎

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‎Schularick, Moritz‎

‎Der entzauberte Staat : was Deutschland aus der Pandemie lernen muss.‎

‎C.H. Beck Verlag, 2022. 140 S. Broschur.‎

‎S.45-56 leichter Knick in den Seiten, sonst ein sehr gut erhaltenes Exemplar frei von Anstreichungen. - Klappentexte - Moritz Schularick lehrt Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn und forscht dort im DFG-Exzellenzcluster ECONtribute. Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. - Wie soll ein Staat, der es nicht schafft, Lüfter in die Klassenzimmer seiner Schulen einzubauen, im kommenden Jahrzehnt den komplexen ökologischen Umbau der Wirtschaft steuern? Dafür brauchen wir einen vorausschauenden, risikobereiten und handlungsstarken Staat, der die richtigen Anreize setzt und in neuen Situationen flexibel reagieren kann. Also genau das, was uns in der Pandemie fehlte. Dieses Buch zeigt die Defizite im Management der Krise auf und beschreibt, was sich ändern muss, wenn wir die Herausforderungen der Zukunft bewältigen wollen. ISBN 9783406777820‎

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‎Prinz, Friedrich‎

‎Grundlagen und Anfänge, Deutschland bis 1056. Neue Deutsche Geschichte, Bd. 1.‎

‎München: Beck, 1985. 438 S., 2 Kt. 23 cm, Originalbroschur.‎

‎Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) - leicht lichtrandig und vergilbt, sonst sehr sauber - Der erste Band der auf zehn Bände angelegten Neuen Deutschen Geschichte stellt vor einem breiten Spektrum der spätantiken, merowingischen und karolingischen Grundlagen die Anfänge und ersten Höhepunkte deutscher Geschichte in ottonischer und frühsalischer Zeit dar. - Der Autor Friedrich Prinz, geb. 1928, ist Professor für Mittelalterliche Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte an der Universität München. Hauptarbeitsgebiete: Früh mittelalterliche Geschichte, bayerische Geschichte, Geschichte der böhmischen Länder. ISBN 9783406303586‎

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‎Corrado, Sergio (Herausgeber)‎

‎Narrative der Krise : Literatur und Kino in Italien, Griechenland, Deutschland (2000-2015). Sergio Corrado [und andere] (Hrsg.) / Romania viva ; 46‎

‎Berlin ; Bern : Peter Lang, [2022]. 473 Seiten : Illustrationen Festeinband‎

‎Tadelloses, neuwertiges Exemplar. Aus komparatistischer Perspektive korreliert und kontrastiert der vorliegende Band aktuelle literarische Texte und Filme aus Griechenland und Italien ? zwei Ländern Südeuropas, die von der Wirtschaftskrise 2008 am härtesten betroffenen waren ? mit Krisennarrativen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Die Beiträge beleuchten die ästhetischen, philosophischen, soziologischen und medienspezifischen Codierungen der Krise(n) und fragen im Rekurs auf geeignete Krisentheorien nach je länderspezifischen Krisennarrativen, aber auch nach Überlappungen von Krisendiskursen und ihrer Positionierung zueinander. Der Band versammelt die Erträge eines an den Universitätsstandorten Neapel, Athen und Leipzig gemeinsam realisierten transdisziplinären Forschungsprojekts, das vom DAAD gefördert wurde. Sergio Corrado Die Sprachen der Krise und das metamorphische Potenzial der Literatur. Eine Einführung................................................................................................. 29 Philosopheme der Krise....................................................................49 Georgios Xiropaidis Die Gefahr und das Rettende. Edmund Husserl zur Krisis der europäischen wissenschaftlichen Kultur........................................................... 51 Rossella Bonito Oliva Die Hegemonie des Ökonomischen und die ethische Dimension der Krise .................................................................................................................... 79 Elena Tavani Ästhetiken der Krise. Strategien zur Überwindung eines kollektiven kritischen Zustandes............ 89 Katerina Karakassi ?Ich sterbe als Land?: Krise(n) und kein Ende. Dimitriadis - Koselleck - Habermas .......................................................................................................... 103 Massimo De Carolis The Neoliberal (Counter)Revolution: Its Parabola and Decline................................................................................... 121 Filmische Narrative der Krise...................................................... 133 Uta Felten Krisen und Risse der Wahrnehmung: Monica Vittis flanerie als Kontradiskurs zum boom economico.................... 135 Tanja Schwan Marta am Kreuzweg - Räume und ,Medien der Krise in Alice Rohrwachers Corpo celeste (2011) ......................................................... 149 Giulia Colaizzi Krisenlandschaften und autoreflexive Poiesis im spanischen Film des neuen Jahrtausends........................................................................................... 181 Elli Carrano Der Kurzfilm Christus kam nur bis Gyzi (2013) von Amerissa Basta vor der Folie von Carlo Levis Christus kam nur bis Eboli (1945) ........................ 201 Franziska Andraschik II mondo deve sapere: Krisendiskurse in der zeitgenössischen italienischen Literatur und im Film................................................................. 225 Ilse Nagelschmidt Narrative der Flüchtlingskrise in Literatur und Film - Der Roman Gehen, Ging, Gegangen (2015) von Jenny Erpenbeck und der Film Seefeuer (2016) von Gianfranco Rosi 237 Literarische Narrative der Krise..................................................... 253 Monika Albrecht Uwe Timms Kopfjäger als Illustration und Analyse des ?profitfreundlichen ideologischen Abwehrsystems? ...................................... 255 Sergio Corrado Verlorene Posten. Krise und Zeit in Goetz Johann Holtrop und Timms Vogelweide 275 Giusi Zanasi Zur Wahrnehmung und Darstellung der Krise am Beispiel von Christoph Heins Roman Weiskerns Nachlass 293 Lorenzo Licciardi Symptome einer latenten Krise. Kathrin Röggla zur Medieninszenierung von Katastrophen .............................................................................................. 309 Anastasia Antonopoulou Mythisierung und Entmythisierung der Krise im Roman Die äußerste Erniedrigung (2015) von Rhea Galanaki.................................... 329 Evi Petropoulou ?Es wird nicht mehr aus Liebe gemordet? Petros Markaris und die Krise in Griechenland................................................................................................ 347 Titika Dimitroulia Literatur über die Krise noch vor der Krise. Zum Werk von Christos Ikonomou 357 Erika Theochari Krise in Werken der jüngeren Schriftstellergeneration Griechenlands ........ 373 Alexandra Antonakaki Zynismus und Zärtlichkeit in den Krisen-Romanen Gott ist mein Zeuge (2013) von Makis Tsitas und Letzte Ausfahrt Stymfalia (2014) von Michalis Modinos............................................................................................. 383 Simela Delianidou Krise - nicht nur - des Managements in Gabriele Tergits Käsebier erobert den Kurfürstendamm (1931)................................................................ 393 Sarina Thiele Migration als Krisenphänomen in der zeitgenössischen Literatur............... 409 Anne-Berenike Rothstein ?Estäs en mi corazön aunque estoy lejos de ti" - Transnationalität und Transkulturalität als poetologische und politische Krisendiskurse im zeitgenössischen kubanischen Roman ............................................................ 423 Literatur in Krisenzeiten: Griechenland.......................................445 Petros Markaris, Christos Ikonomou, Christos Asteriou, Sofia Avgerinou, Vasia Tzanakari, Makis Tsitas, Kallia Papadaki Literatur in Krisenzeiten. Stellungnahmen griechischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller zum Thema ?Literatur und Krise?..... 447 ISBN 9783631889190‎

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‎Janssen, Horst‎

‎Anmerkungen zum Grundgesetz. 5. Aufl.‎

‎Gifkendorf : Merlin-Verl., 2009. 71 S. : zahlr. Ill. ; 24 cm; kart.‎

‎Gutes Ex. - ... Unsere Lieblingsbeschäftigung und unser Hauptanliegen, unsere eigentliche Arbeit ist das (Ab)Töten organischen Lebens, und das stets im Sinne irgendwelcher ideeller Beweggründe. Vielleicht es es aber auch umgekehrt, und unser Hauptanliegen ist das Erfinden ideeller Statuten und Maximen, nach deren Vorschrift dann getötet wird. Die Differenzierung dieses Hauptanliegens besteht darin, Rezepte zu komponieren und diese Kompositionen aus allen Zeiten zu sammeln, in Mordbüchern quasi bekanntzumachen, so wie wir Kochrezepte in Kochbüchern verbreiten; nun gut - wir töten, sagte ich und das sagt wenig. Sinnlich-deutlicher wird es so: Wir schlagen in jeder Sekunde dieser Welt auf dieser Kugel sicherlich 100 Leonardos, desgleichen Homere, so auch 40 Shakespeares, 21 Mozarts und 17 van Gögher tot, indem wir mit einem Knüppel oder ähnlichem Werkzeug Kinderköpfchen spalten. Mynher und Meingott: Katapulte, Eisenstangen, Steine, Faustkeile, Knüppel, Revolver, Morgenstern und Giftgas und nochmals Steine und Knüppel und Knüppel und Steine - alles zielt auf diese eine einzigartige, hilflose, fast ungeschützte ungeheure Mächtigkeit - auf das Hirn. Wo doch schon ohne diese Orgien per Werkzeug uns alle in uns selbst beschlossenen Schmerzen, alle unartikulierten Seelenqualen und alles Elend, das wir aus unseren Müttern mitgenommen haben - wo uns doch all dies aus diesem Hirn kommt und an dies Hirn zurückgemeldet wird! Ja - wir müssen sagen, daß uns Elend, Qual und Schmerzen sogar etwas Abstraktes sind, das uns erst durch dieses Hirn sinnlich konkret gemacht wird - bis hin zur Ohnmacht; und auch die Ohnmacht wird durch dieses mächtige Hirn eingeleitet, damit für eine Weile nicht WIR, sondern ES für uns leidet, bis das Elend wieder auf eine Dimension zurückgeschrumpft ist, wo die Mächtigkeit die Ohnmacht beenden kann, weil nun wieder alles "nur menschliches" Elend ist. ? (S. 24) ISBN 9783875361490‎

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‎Junginger, Horst‎

‎Die Verwissenschaftlichung der "Judenfrage" im Nationalsozialismus. Universität Stuttgart. Forschungsstelle Ludwigsburg: Veröffentlichungen der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart ; Bd. 19; Teil von: Anne-Frank-Shoah-Bibliothek‎

‎Darmstadt : WBG (Wiss. Buchges.), [Abt. Verl.], 2011. 480 S. ; 23 cm gebundener Originalpappband‎

‎Sehr sauber und frisch erhalten, keinerlei Einträge. Einleitung: religion matters 6 2. Religion, Blut und Rasse aus religionswissenschaftlicher Sicht 20 3. Die Universität Tübingen und die Juden: von der Universitätsgründung im Jahr 1477 bis zum Ende des 19. Jahrhunderts 47 4. Die Weimarer Republik als Höhepunkt und Wende der Judenemanzipation: Institutionalisierungsprozesse und ihr Ende 83 5. Die ?Judenfrage" stellt sich neu 131 6. Die Auseinandersetzungen um eine Professur zum Studium der ?Judenfrage" 176 7. Antisemitismus in Theorie und Praxis: ?the smoking gun" 221 8. Antisemitismus in letzter Konsequenz 295 9. Im Fluss der Geschichte 389 Abkürzungsverzeichnis 417 Archivquellen 419 Bibliographie für die Zeit vor 1945 420 Bibliographie Sekundärliteratur 431 Personenregister 47 ISBN 9783534239771‎

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€ 48,00 Kopen

‎0 - Sauerbrey, Anna‎

‎Machtwechsel : wie eine neue Politikergeneration das Land verändert. Originalausgabe.‎

‎Rowohlt Berlin Verlag, 2022. 320 S. Festeinband.‎

‎Buch in einem neuwertigem Zustand, frei von Anstreichungen. - Anna Sauerbrey geboren 1979 in Essen, gehörte der Chefredaktion des «Tagesspiegel» an, bevor sie 2022 ins Politikressort der «Zeit» wechselte. Für die «New York Times» schreibt sie regelmäßig über Deutschland Sie kommentiert das politische Tagesgeschehen im Deutschlandfunk, im RBB-Fernsehen und war zu Gast bei CNN und dem BBC World Service. In der Kategorie «Beste Regional-Chefredakteure» wurde Anna Sauerbrey als Journalistin des Jahres 2019 ausgezeichnet. Sie lebt in Hamburg und Berlin. - Mit dem Machtwechsel in Berlin hat auch ein Generationenwechsel stattgefunden. Die «Generation X» löst die «Boomer» ab, und die Jüngeren, die jetzt entscheidende Weichen stellen, pflegen auch einen neuen Politikstil: inhaltlich flexibel, scheinbar ideologiefrei, «authentisch», dem gemeinsamen Ziel verpflichtet - oder doch eher der eigenen Sache? Wie denken und handeln die Neuen in Berlin? Und sind sie den Herausforderungen unserer Zeit gewachsen? Anna Sauerbrey beobachtet den Berliner Politikbetrieb seit Jahren aus unmittelbarer Nähe. In ihrem Buch zeichnet sie ein umfassendes Porträt der neuen Politikergeneration, mit intensiven Nahaufnahmen von Annalena Baerbock, Robert Habeck, Christian Lindner, Anne Spiegel, Marco Buschmann, Lars Klingbeil, Kevin Kühnert und anderen mehr. Ein packender Blick hinter die Kulissen, ins Innere der Macht. ISBN 9783737101448‎

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‎Schulze, Paul Ludwig (u.a.)‎

‎Konstruktion und Bauweise. ... (u.a.). In : Deutsche Bauhütte. Zeitschrift der deutschen Architektenschaft. 42. Jahrgang. 13. Juli 1938. Heft 15. Hrsg. von Curt R. Vincentz. Zentralblatt für deutsche Bauwirtschaft.‎

‎Hannover; Curt R. Vincentz Verlag, 1938. S. 200 - 210; Illustr.; graph. Darst.; zahlr., auch illustr. Anzeigen; 32 cm; geheftet.‎

‎Gutes Exemplar; geringfügige Gebrauchs- u. Lagerspuren. - INHALT : Neuordnung der Hypothekengelder ------ Regierungsdirektor Pries, Schwerin: Der Neubau der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten in Rostock ------ Dr. jur. Steinbeißer: Gut geschmiert -aber schlecht gefahren! ------ Architekten Buchka und Schlie, Dresden: Prämiiertes Zweifamilienhaus der Stadt Dresden ------ Sollen unzureichende ländliche Wohnungen weiter bestehen? ------ Zur Kreditgewährung im Baugewerbe ------ Bauforschung: Alte Technik kommt wieder ------ Fensterfehler - Fenstersünden ------ Architekt Paul Ludwig Schulze, Berlin: Konstruktion und Bauweise ------ Neue Verordnungen und Erlasse ------ Erfahrungsaustausch. // Die Deutsche Bauhütte war laut ihrem zeitweiligen Untertitel das "Zentralblatt für deutsche Bauwirtschaft". Die von 1897 bis 1942 herausgegebene Zeitschrift für und über Architektur, Hausbau und Bauhandwerk erschien im Verlag Curt R. Vincentz in Hannover. Erster Chefredakteur war der Architekt F. Rudolf Vogel. Einer ihrer redaktionellen Mitarbeiter war der deutsche Architekt und Maler Konrad Wittmann (1891-1951). ? (wiki)‎

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‎Streiß, Christoph‎

‎Das Trennungsgebot zwischen Polizei und Nachrichtendiensten : im Lichte aktueller Herausforderungen des Sicherheitsrechts. [IRP] / Rechtspolitisches Symposium ; Bd. 12‎

‎Frankfurt, M. ; Berlin ; Bern ; Bruxelles ; New York, NY ; Oxford ; Wien : Lang, 2011. 260 S. ; 22 cm Gebundener Originalpappband‎

‎handgeprüftes, gut erhaltenes und sauberes Exemplar, nahezu ladenfrisch, Einleitung 15 Erstes Kapitel: Das Verhältnis von Sicherheit und Freiheit im Rechtsstaat der Bundesrepublik Deutschland 19 A. Die staatliche Garantie für die innere Sicherheit nach dem Grundgesetz 20 I. Entwicklungslinien 21 II. Sicherheit als Staatszielbestimmung im Grundgesetz 24 III. Die grundrechtlichen Schutzpflichten 27 IV. Polizeiliche Sicherheitsgewährleistung in Deutschland 30 1. Die Landespolizeien 31 a) Organisation 32 b) Aufgaben, Zuständigkeiten und Befugnisse 33 aa) Gefahrenabwehr 34 bb)Generalklausel und Gefahrenbegriff 35 cc) Standardmaßnahmen 37 (1) Standardmaßnahmen zur Datenerhebung 38 (2) Standardmaßnahmen zur Datenverarbeitung 41 dd)Verhütung von Straftaten 43 ee) Polizeilicher Zwang 44 2. Das Bundeskriminalamt 44 a) Organisation 45 b) Aufgaben, Zuständigkeiten und Befugnisse 46 aa) Zentralstellenfunktion 46 bb)Strafverfolgung 47 cc) Terrorismusbekämpfung 47 3. Die Bundespolizei 50 a) Organisation 51 b) Aufgaben, Zuständigkeiten und Befugnisse 51 a) Organisation 54 b) Aufgaben, Zuständigkeiten und Befugnisse 54 c) Kontrolle 57 d) Landesämter für Verfassungsschutz 59 2. Der Bundesnachrichtendienst 60 a) Organisation 61 b) Aufgaben, Zuständigkeiten und Befugnisse 61 3. Der Militärische Abschirmdienst 62 a) Organisation 62 b) Aufgaben, Zuständigkeiten und Befugnisse 63 VI. Zwischenergebnis 64 B. Sicherheitsgewährleistung vor dem Hintergrund der Freiheitsrechte 65 I. Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung 66 1. Bestimmung des Schutzbereichs 66 2. Schranken und Eingriffsrechtfertigung 67 3. Eingriffe durch Maßnahmen der Sicherheitsbehörden 68 II. Das Computergrundrecht 70 1. Bestimmung des Schutzbereichs 70 2. Verhältnis zu anderen Grundrechten 71 3. Eingriffe durch Online-Durchsuchungen 72 III. Das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung 74 1. Bestimmung des Schutzbereichs 75 2. Schrankenbestimmungen und Lauschangriffe 75 3. Der absolut geschützte Kernbereich privater Lebensgestaltung 78 IV. Das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis 81 1. Bestimmung des Schutzbereichs 81 2. Telekommunikationsüberwachung durch Sicherheitsbehörden 81 3. Einsatz des JMSF-Catchers 84 4. Vorratsdatenspeicherung 85 V. Zwischenergebnis Zweites Kapitel: Gefahrenvorfeld und Datenschutz als Herausforderungen im Verhältnis von Polizei und Nachrichtendiensten 91 A. Das Gefahrenvorfeld als Herausforderung des Sicherheitsrechts 91 I. Die Bedrohung durch den internationalen Terrorismus aus gefahrenabwehrrechtlicher Perspektive 91 II. Der Bedeutungsverlust klassischer Gefahrenabwehr zugunsten von Vorfeldbefugnissen und Risikovorsorge 94 1. Ausgangslage - der Wandel des Polizeirechts 94 2. Gründe für den Wandel des Polizeirechts 97 3. Nachteile und Schwierigkeiten des polizeirechtlichen Wandels 97 III. Vorrang der Gefahrenabwehr 101 IV. Die Grenze zwischen Gefahrenabwehr und Gefahrenvorfeld 102 V. Die Gefahr als Tatbestandsmerkmal bei Befugnissen zur Bekämpfung des Terrorismus 106 1. Terrorismus als abstrakte gegenwärtige Dauergefahr 106 2. Der ?relationale Gefahrenbegriff' 108 3. Die allgemeine Gefahr 110 4. Die ?präsumtive Gefahr" 111 VI. Zwischenergebnis 115 B. Die datenschutzrechtliche Herausforderung des Sicherheitsrechts 115 I. Die Bedeutung von Informationen im Kampf gegen den Terrorismus und die informationeile Doppelstrategie des Gesetzgebers 116 II. Allgemeine Grundsätze des Datenschutzrechts 118 1. Allgemeiner Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung 118 2. Allgemeiner Datenschutz auf einfachgesetzlicher Ebene 118 III. Sicherheitsrecht als bereichsspezifisches Datenschutzrecht 120 1. Datenschutz und polizeiliche Gefahrenabwehr 120 2. Datenschutz bei den Nachrichtendiensten 122 3. Antiterrordatei 124 a) Normenklarheit und Zweckbindungsgrundsatz b) Datenvermeidung und Datensparsamkeit 127 c) Transparenzgrundsatz und Datensicherheit 129 d) Die Problematik der Eingriffsschwelle 132 e) Zwischenergebnis zur Antiterrordatei 133 4. Gemeinsames Terrorismusabwehrzentrum 134 IV. Zwischenergebnis 137 C. Plädoyer für eine ganzheitliche Sicherheitsarchitektur zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus 137 Drittes Kapitel: Das Trennungsgebot zwischen Polizei und Nachrichtendiensten 141 A. Allgemeiner Überblick 142 I. Das Trennungsgebot im historischen Kontext 142 1. Die Entwicklung bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 142 2. Entstehung des Grundgesetzes und ?Polizeibrief ' der Westalliierten 144 II. Abschnitte in der Diskussion um das Trennungsgebot 146 III. Das Trennungsgebot - politischer Begriff oder rechtliche Kategorie 149 IV. Zwischenergebnis 152 B. Der gesetzliche Rang des Trennungsgebots 153 I. Verfassungsrang des Trennungsgebots 153 1. Verfassungsrang aus Art. 87 Abs. 1 S. 2 und Art. 73 Abs. 1 Nr. 10 GG 153 a) Wortlautinterpretation 154 b) ?Polizeibrief ' und historisch-genetische Interpretation.... 156 c) Systematische Interpretation 157 d) Teleologische Interpretation 159 2. Trennungsgebot als Ausprägung des Rechtsstaatsprinzips.... 160 3. Trennungsgebot als Ausprägung des Bundesstaatsprinzips oder abgeleitet aus dem Grundrechtsschutz 4. Zwischenergebnis zum Verfassungsrang des Trennungsgebots - Plädoyer für ein Ende der Diskussion.... 164 II. Einfachgesetzliche Ausprägung 165 III. Das Trennungsgebot auf Länderebene 166 IV. Zwischenergebnis 167 C. Die vermeintlichen Inhalte des Trennungsgebots 167 I. Befugnisrechtliche Trennung 168 1. Verbot polizeilicher Befugnisse für die Nachrichtendienste 168 2. Verbot nachrichtendienstlicher Mittel für die Polizei 169 II. Organisatorische und personelle Trennung 172 III. Funktionelle Trennung 173 1. Aufklärung der Organisierten Kriminalität und des Terrorismus durch die Nachrichtendienste 174 2. Gefahrenvorsorge und Bekämpfung des internationalen Terrorismus durch die Polizei 177 IV. Informationelle Trennung 178 V. Inhaltlicher Wandel des Trennungsgebots 180 VI. Zwischenergebnis 181 D. Das Trennungsgebot im Rahmen der europäischen Sicherheitsarchitektur 182 I. Die europäische Sicherheitsarchitektur nach dem Vertrag von Lissabon 182 1. Der Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts 185 2. Polizeiliche Zusammenarbeit - Europol 188 3. Die Idee eines europäischen Nachrichtendiensts 191 II. Wechselseitige Auswirkungen zwischen europäischer Sicherheitsarchitektur und deutschem Trennungsgebot 192 III. Zwischenergebnis 194 E. Die Funktion des Trennungsgebots im Verhältnis von Sicherheit und Freiheit Viertes Kapitel: Das BKA-Gesetz im Lichte der aktuellen Herausforderungen im Verhältnis von Polizei und Nachrichtendiensten 199 A. Grundlage und Entstehung des BKA-Gesetzes 200 I. Die Gesetzgebungskompetenz des Art. 73 Abs. 1 Nr. 9a GG 200 II. Das Gesetzgebungsverfahren 204 III. Zwischenergebnis 206 B. BKA-Gesetz und Bedeutungsverlust des polizeilichen Gefahrenbegriffs 207 I. Allgemeiner Überblick 207 H. Rasterfahndung 210 III. (Quellen-)Telekommunikationsüberwachung 210 1. Grundrechtseingriff 212 2. Bestimmtheit und Verhältnismäßigkeit des §201 Abs. 1 S. INr. 2BKAG 212 IV. Online-Durchsuchung 215 1. Eingriffsvoraussetzungen 215 2. Verwendung des Begriffs der ?präsumtiven Gefahr" 216 V. Zwischenergebnis 217 C. BKA-Gesetz und datenschutzrechtliche Herausforderung 218 I. Datenschutz im BKAG 218 1. Kernbereichsschutz 218 2. Zweckbindung 222 II. Die Notwendigkeit der Einbeziehung des BKA in die parlamentarische Kontrolle der Nachrichtendienste 224 HI. Zwischenergebnis 226 D. BKA-Gesetz und Trennungsgebot 227 I. Vereinbarkeit mit dem Trennungsgebot 227 II. Folgen für das Verhältnis von Polizei und Nachrichtendiensten 228 III. Zwischenergebnis E. Das BKA-Gesetz als Teil einer ganzheitlichen Sicherheitsarchitektur? 231 Ergebnisse und Schluß ISBN 9783631607503‎

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‎Eisenberg, Götz und Wolfgang Thiel‎

‎Fluchtversuche. Über Genesis, Verlauf und schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung. 1. Auflage. 'argumentationen'; 5.‎

‎Prolit-Buchvertrieb; Gießen, 1973. 168 Seiten; 21 cm; kart.‎

‎Gutes Ex.; Einband etwas berieben. - Als Typoskript gedruckt. - ... Die mittlerweile vollzogene schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung läßt manches in einem veränderten Licht erscheinen. Nachdem die emanzipatorische Frontstellung gegen die abstraktive Gewalt des erstarrten bürgerlichen Systems aus dem Vermittlungsprozess einer historisch adäquaten Praxis eskamotiert wurde, scheint sich diese abstrakte Negation kollektiver Selbstorganisaton solidarischer Bedürfnisbefriedigung in den organisatorischen Blüten, die der Zerfallsprozess hervorgebracht hat, heute selbst wieder einzuholen. Die permanente Selbstkastrierung, die der in den selbsternannten studentischen Parteiansätzen und Parteien organisierten Individuen an sich vollziehen, die totale Eliminierung der eigenen subjektiven Antriebe und Bedürfnisse aus der politischen Praxis, die geschichtsblinde Übernahme der Leninschen Parteikonzeption, die ihre Untauglichkeit für die Revolutionierung hochindustrialisierter Systeme längst eindringlich dokumentiert hat, lassen es kaum noch zu, die Wende zum Proletariat und das gewachsene Organisationsbewußtsein als historisch stringenten Lernprozess der Bewegung zu interpretieren. ... (Vorwort) / INHALT : Vorwort ----- Teil I: Die Enklave der Geisteswissenschaften als Hort bürgerlicher Liberalität ----- Teil II: Identitätsbruch und Emanzipationsbewegung als Lernaufforderung zur Subjektivierung revolutionärer Theorie und Praxis ----- Zerfallsgeschichte I: Beginn des Traditionalisierungsprozesses ----- Exkurs I: Zur Entstehungsgeschichte des Leninismus und der Oktoberrevolution ----- Exkurs II: Die unhistorische philosophische Hypostasierung des Leninschen Parteitypus durch Lukacs ----- Teil III: Der Leninismus und die Revolution im Westen ----- Zerfallsgeschichte II: Die Auferstehung des Bürgerlichen Individuums als staatskapitalistischer Beamter oder: die schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung ----- Anhang: "Ungelebtes Leben", "Schulung" ----- Literaturhinweise.‎

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‎Deligdisch, Jekutiel‎

‎Die Einstellung der Bundesrepublik Deutschland zum Staate Israel : eine Zusammenfassung d. Entwicklung seit 1949.‎

‎Bonn- Bad Godesberg : Verlag Neue Gesellschaft., 1974. 196 S.; 24 cm. Broschiert.‎

‎Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - leicht berieben und bestoßen, ansonsten tadelloser Zustand - Diese Veröffentlichung hat das Ziel, die Einstellung der politischen Führung der Bundesrepublik Deutschland gegenüber dem Staat Israel im Laufe von zwanzig Jahren darzu- stellen. Der Begriff ?politische Führung? schließt im gegebenen Fall Staatsmänner und Politiker ein, die auf das deutsch-israelische Verhältnis Einfluß genommen haben. Die politischen Persönlichkeiten sind folglich Mitglieder der jeweiligen Bundesregierungen wie auch aller Fraktionen im Deutschen Bundestag, die am außenpolitischen Entscheidungsprozeß Anteil genommen haben. Da aber die Außenpolitik mit anderen politischen Wirkungsbereichen zusammenhängt, wurden Hintergründe aus den innen-, wirtschafts-, sicherheits- und kulturpolitischen Bereichen berücksichtigt, soweit sich diese auf das deutsch-israelische Verhältnis bezogen. -- Um den Wandel in der Einstellung im Laufe der Zeit feststellen zu können, werden die Themen verfolgt und dargestellt, die Gegenstand der deutsch-israelischen Debatten bzw. Auseinandersetzungen gewesen sind. Es wird von der allgemeinen Hypothese ausgegangen, daß das deutsch-israelische Verhältnis lange Zeit von der moralischen Verpflichtung der Deutschen den Juden gegenüber bestimmt worden ist, eine Verpflichtung, die aus den Naziverfolgungen erwachsen ist. Die grundsätzlich positive Einstellung, die dieser Wiedergutmachungsverpflichtung entspricht, ändert sich, bzw. nimmt verschiedene Formen an unter dem Einfluß von außen-, wirtschaftlichen-, sicherheits-, rechts- oder innenpolitischen Faktoren. Da die Untersuchung chronologisch verläuft, werden die einzelnen Themen der chronologischen Ordnung unterworfen, d. h., das jeweilige Problem wird im Zeitpunkt seines Geschehens dargestellt. Probleme, die zu verschiedenen Zeitpunkten auftauchten, werden wiederholt dargestellt. So wird z. B. das Problem der Waffenlieferung, das sich auf die fünfziger Jahre erstreckt und in den sechziger Jahren an Intensität gewinnt, zweimal im bestimmten Zeitraum behandelt. Ein anderes Beispiel ist die Verjährungsfrist der NS-Verbrechen, die in den Jahren 1965 und 1969 im Bundestag wiederholt zur Debatte stand. Diese Frage wird ebenfalls chronologisch zu den zwei Zeitpunkten eingegliedert. -- Die Untersuchungsmethode besteht aus zwei sich ergänzenden Teilen: -- a) Eine eingehende Dokumentenanalyse aller primären Quellen, die dem Verfasser zugänglich waren und -- b) Interviews mit einer Anzahl von Politikern und Funktionären, die auf Entwicklungen im deutsch-israelischen Verhältnis Einfluß hatten. ISBN 9783878311911‎

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‎Walter-Borjans, Norbert‎

‎Steuern - der große Bluff : der frühere NRW-Finanzminister berichtet von seinem Kampf gegen Steuerhinterziehung und widerlegt die Mythen, die über unser Steuersystem verbreitet werden. 1. Auflage‎

‎Köln : Kiepenheuer & Witsch, 2018. 287 Seiten : Illustrationen ; 22 cm Broschur‎

‎beste Erhaltung und Fachbuchquittung ISBN 9783462051766‎

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‎Korte, Helmut (Hg.), Helmut Korte und Reinhold Happel‎

‎Film und Realität in der Weimarer Republik. mit Analysen der Filme "Kuhle Wampe" und "Mutter Krausens Fahrt ins Glück". hrsg. von Helmut Korte / Fischer-Taschenbücher ; 3661 : Fischer-Cinema. Taschenbuchausg., durch e. wiss. Anh. erg.‎

‎Frankfurt am Main : Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1980. 257 S. : Ill. ; 19 cm. kart.‎

‎Gebraucht, aber gut erhalten. Papierbedingt leicht gebräunt. Textteil sauber, ohne Anstreichungen o.ä. - Das Bemühen um die Entwicklung eines eigenständigen, auf die heutige Realität der bundesrepublikanischen Gesellschaft bezogenen "neuen deutschen Films" hat das Interesse an den vom Nationalsozialismus zerschlagenen deutschen Filmtraditionen wiedergeweckt. Wie haben die Filmemacher der zwanziger Jahre politisches Engagement ästhetisch zum Ausdruck zu bringen versucht, was für filmische Mittel verwandten sie dazu, welche filmspezifische "Sprache" entstand dabei? Die Autoren des Bandes gehen diesen Fragen nach. Dabei setzen sie sich mit der Entwicklung des Films als Mittel nationaler Propaganda auseinander, weisen hin auf die anfängliche Verachtung des Films durch bürgerliche Kreise wie auf die weit verbreitete Fehleinschätzung des Films als Massenmedium. In diesem Rahmen werden die Ansätze zu einer proletarischen Filmproduktion in der Weimarer Republik - die im Gegensatz zum "offiziellen" bürgerlichen Kino stand - dargestellt. Exemplarisch geschieht dies an den beiden bedeutendsten und bekannstesten politisch und sozial engagierten Filmen jenes Zeitraums: an "Mutter Krausens Fahrt ins Glück" (1929) und "Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt?" (1932). -- Inhalt: Teil I: Helmut Korte:Vom Kinematographen zur Nationalen Propaganda. Zur Entwicklung des frühen deutschen Films -- Film als Massenmedium -- Besonderes Kapitalverhältnis des Films -- Dialektik der "zwei Kulturen" -- Bedingungen der Massenkultur -- Film als Teil der Massenkultur -- Funktion des bürgerlichen Films -- Form-Inhalt-Problem im Film -- Zur Entwicklung der Filmsprache -- Anfänge: Wanderkino -- Herausbildung der Filmindustrie, Entwicklung der Elemente einer Filmsprache -- Griffith -- Der deutsche Film Anfang der 20er Jahre -- Die Montage im sowjetischen Stummfilm: Allgemeine Funktion des Films -- Vertov -- Kuleschov -- Eisenstein -- Pudowkin -- Beispiel: "Krieg-Börsen-Sequenz" aus >Das Ende von St. Petersburgs (Pudowkin, 1927) -- Realismus und Montage -- Weiterentwicklung der Filmsprache in der Weimarer Republik: Einfluß des sowjetischen Films auf die deutsche Produktion - Beispiel: Berlin - die Symphonie einer Großstadts (Ruttmann, 1927) -- Veränderungen durch den Tonfilm -- Entwicklung des Films zum Massenbeeinflussungsmittel in Deutschland -- Der Film vor dem 1. Weltkrieg: Gesellschaftliche Entwicklung bis 1914 -- Entwicklung der Filmindustrie, Inhalte und Funktion der Filme (Beispiel) -- Die Kinoreformbewegung und ihre Folgen -- Der Aufbau der deutschen Filmindustrie während des Weltkriegs: Innenpolitische Situation -- Entwicklung der Filmproduktion -- Die ideologische Konzeption der "Nationalen Propaganda", Gründung der DLG, des BUFA, der UFA -- Die Novemberrevolution und der Film: Entstehung der Weimarer Republik -- Folgen für die Filmproduktion (Reichslichtspielgesetz) -- Der Einsatz der "Nationalen Propaganda" - Beispiel: >Madame Dubarry< (Lubitsch, 1919) -- Der Film in der Endphase der Weimarer Republik: Zuspitzung der innenpolitischen Situation -- Entwicklung der Filmindustrie -- Realistische Tendenzen im Film -- Teil II: Reinhold Happel und Margot Michaelis: Wem gehört die Welt? Filme der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik -- Grundlagen und Notwendigkeit eines oppositionellen Films -- Die Vorherrschaft des bürgerlichen Films -- Die Sozialdemokratie und der Film -- Der Film und die KPD -- Margot Michaelis: Mutter Krausens Fahrt ins Glückt - eine exemplarische Analyse -- Vorläufer in der bürgerlichen und proletarischen Filmproduktion -- Entstehung und Wirkung: Die Filmidee -- Die beteiligten Künstler -- "kathartische Kunstauffassung" bei Baluschek, Kollwitz, Nagel (Zille) -- Herstellung, Verbreitung und zeitgenössische Rezeption des Films -- Feinanalyse: Inhalt -- Mensch und Milieu -- Filmische Charakterisierung der handelnden Personen / Realität-Filmrealität -- Analyse ausgewählter Sequenzen: "Einbruch in die Pfandleihe" (Parallelhandlung), "Zeitungsfiliale" (Psychologisierung), "Demonstration" (formal-inhaltlicher Höhepunkt)Darstellung der Frau -- Schlußbewertung und Einordnung -- Reinhold Happel: >Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt< - eine exemplarische Analyse -- Aufgaben einer realistischen Kunst: Das Künstlerkollektiv, Brechts Realismusbegriff -- Bestandsaufnahme: formaler Aufbau des Films, inhaltlicher Überblick -- Erster Eindruck -- Die Bezugsrealität des Films: politische und ökonomische Situation am Ende der Weimarer Republik -- Entstehung und Wirkung: Probleme, Schwierigkeiten der Produktion -- Zensurmaßnahmen -- Zeitgenössische Rezeption des Films -- Feinanalyse einzelner Sequenzen: "Vorspann", "Arbeitssuche", "Tischszene", "Der Freitod" (Arbeitslosigkeit) -- "Exmittierung der Familie Bönike" (Rolle der Justiz) -- "Tischszene", "Das Leben in der Zeltsiedlung Kuhle Wampe", "Mata Hari", "Verlobungsfeier" (Passivität) -- "Sportfest", "S-Bahn-Gespräch" (Perspektive einer politischen Lösung) -- Schlußbewertung und Einordnung. ISBN 9783596236619‎

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‎Schulze-Maizier, Friedrich und Hans Möhle‎

‎Schmerz. Auswahl der Texte durch Friedrich Schulze-Maizier. Auswahl der Bilder von Plastiken durch Hans Möhle.‎

‎Alfred Metzner Verlag; Berlin, 1943. 158 Seiten; zahlr. s/w-Illustr. (Fotografie) auf Tafelseiten; 24,5 cm; fadengeh. Orig.-Pappband.‎

‎Gutes Exemplar; Einband mit kl. Läsuren; einige Seiten u. Vorsätze leicht nachgedunkelt; vorderes Vorsatz mit hs. Besitzvermerk (1946) u. mont. Illustration; Arbeitsexemplar d. libertären Dokumentaristen u. Widerstandsforschers Hans-Dieter Heilmann (1943-2019) , mit wenigen Bleistift-Anstreichungen und vielen Text-Beilagen. - Friedrich Schulze-Maizier (1888?1971), deutscher Schriftsteller (wiki-Kurzeintrag) // ... Der Schmerz als Erzieher zur Wirklichkeit, zur vollen, nackt und illusionslos erfaßten, in ihrer ganzen abgründigen Seinstiefe bejahten Wirklichkeit ? diese Schmerzauffassung, in der ältestes Märtyrerwissen sich mit der tapferen Aufrichtigkeit des Wahrheitsuchers von heute paart, sie tritt eigentlich erst bei Denkern wie Kierkegaard und Nietzsche voll in Erscheinung. Angeklungen war sie freilich schon an gewissen ernstesten Tiefenstellen der shake-spearischen Tragödie, für die nicht zufällig gerade Kierkegaard ein so verblüffend eindringliches Verständnis bewies. Wenn Nietzsche das Wort wagt, erst der große Schmerz sei der letzte Befreier des Geistes, so hat er mit einer solchen Haltung spürbar den Weg frei gemacht für jene Schmerzauffassung, die sich bei den tiefsten Geistern unseres leidgeprüften zwanzigsten Jahrhunderts durchzusetzen beginnt, schon nicht mehr in der gnadenlosen Überstrenge des ?Umwerters aller Werte", sondern bereits unter einem ersten, freilich noch sehr vorläufigen Anhauch neuer Bestätigung. Wenn Rilkes erschütternd todesnahes Duineser Spätwerk ?am Ausgang der grimmigsten Einsicht" wieder das große segnende Ja zur Pein auch der gramvollsten Harmesnächte findet, so steht es damit nur am vorläufigen Ende einer Bahn, die ein Hölderlin eröffnet, ein Nietzsche durchmessen hatte. Es geht hier nicht nur um ?geistesgeschichtliche Zusammenhänge", sondern um geheimnisvolle säkulare Umschichtungen. Um Durchbrüche, die sich in einsamer Entrücktheit vollzogen haben, aber vielleicht eben darum zu jenen ?stillsten Ereignissen" gehörten, welche den Sturm brachten. Manche gefallenen Künstler des ersten Weltkrieges scheinen um diese Vorgänge gewußt zu haben. Hölderlins Hyperion spricht von der ?Mitternacht des Grams", die das Herz durchhalten muß, wenn eine neue Seligkeit ihm aufgehen soll. Welches Leben dürfte sich gefeit, absolut gefeit wissen gegen solche Mitternachtsstunden, wo die geheime Dämonie, die in jedem wurzelzehrenden Schmerz lauert, es zu übermannen droht? Unser Buch zeigt an einigen Beispielen, die für ungezählte andere stehen müssen, wie standhafte Menschen verschiedenster Epochen sich auf ihre Weise zum Geheimnis des dunklen Tores hindurchfanden. Möge der einsame Leser beim Klang so vieler starker Stimmen in eigenen Mitternachtsstunden die Trosterfahrung machen, daß er gerade dann nicht allein ist, daß vielmehr, wenn er nur recht zu hören versteht, sie alle (mit Martin Luther zu reden) ?ein Liedlein mit ihm singen". ... (Vorwort Schulze-Maizier) // ILLUSTRATIONEN : Laokoon (Ausschnitt / Trauernder Johannes / Klagende aus dem Marientod / Kopf des Apostels Andreas / Verdammter (Ausschnitt aus dem Jüngsten Gericht) / Kopf einer Tragfigur / Törichte Jungfrau / Kaiserin Hemma / Trauernder Mönch. Vom Grabmal Philipps des Kühnen / Heiliger Sebastian / Toter aus einer St. Jürgen-Gruppe / Konrad von Schaumberg. Ausschnitt aus dessen Grabmahl / Adam Kraft. Selbstbildnis am Sakramentshäuschen / Madonna des Hauses Pazzi / Haupt des Holofernes. Von der Judithgruppe / Sterbender Sklave (Michelangelo) / Madonna Medici (Michelangelo) / Daniele da Volterra. Bildnis Michelangelos / Hans Reichle. Satan aus einer Michaelsgruppe / Justus Glesseker. Schmerzensmutter aus einer Kreuzigungsgruppe / Maske eines sterbenden Kriegers / Andreas Schlüter. Maske eines sterbenden Kriegers / Balthasar Permoser. Die Verdamnis - (u.a.)‎

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‎Schmidt-Bleek, Friedrich‎

‎Grüne Lügen : nichts für die Umwelt, alles fürs Geschäft ; wie Politik und Wirtschaft die Welt zugrunde richten.‎

‎München : Ludwig, 2014. 301 S. ; 21 cm gebundener Originalpappband mit Schutzumschlag‎

‎kleine Lesespuren aber insgesamt sauber erhalten. U.a.: Die Ressourcenwende in Technik und Forschung 129 Das Motorradschloss 129 Die Kaffeebohne - verschiedene Geschäftsmodelle 130 Neue Produkte? Neuer Nutzen! 132 Ressourcenproduktivität als Richtschnur für technischen Fortschritt " 133 10 Die neue Dienstleistungsgesellschaft 136 Das Fairphone 136 Die Dienstleistungsgesellschaft 137 Leihen, Nutzen,Warten 140 Nicht neu produzieren, sondern erhalten ISBN 9783453280571‎

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‎Kerlen, Heinrich (Red.) u.a. und Heinrich Albertz‎

‎Deutschland und Israel. Vorbereitungsheft zur Veranstaltungsreihe. Berlin; Oktober 1964. Von H. Kerlen, Peter Müller, Bärbel Wallisch-Prinz, Burkard Weinmann. (Vorwort von Heinrich Albertz).‎

‎Verband Deutscher Studentenschaften (Hrsg.); Landesverband Berlin, (1964). 174 Seiten; 20,5 cm; kart.‎

‎Gutes Ex. - Vorwort von Heinrich Albertz. - Als Typoskript gedruckt. - " ... Wir wissen sehr viel über Israel, diesen Staat der Zukunft an der Grenze zwischen Abend- und Morgenland. In unserer Öffentlichkeit wird häufig über Israel gesprochen. Wir haben Wochen, die den Beziehungen zwischen Christen und Juden und damit auch im weitesten Sinne des Wortes Deutschland und Israel gewidmet sind. Sie erheben diese Beziehungen, die etwas völlig Selbstverständliches und Normales sein sollten, in den Rang des Besonderen und machen damit deutlich, daß wir noch längst nicht den richtigen Ansatzpunkt für die Behandlung des Themas, das sich der Verband Deutscher Studentenschaften, Landesverband Berlin, für seine Veranstaltungsreihe ausgewählt hat, gefunden haben. Auf den folgenden Seiten wird der Versuch unternommen, in einer Reihe profilierter Einzeldarstellungen die Wurzeln der Verbrechen bloßzulegen, die im Namen unseres Volkes begangen worden sind. Außerdem wird der Blick geöffnet auf den neuen Staat der Juden, und es werden die besonderen Belastungen der gegenwärtigen Beziehungen zwischen unserem Lande und Israel offen angesprochen. Ich habe mich in Je-rusalem für diplomatische Beziehungen zu Israel ausgesprochen und dies bei verschiedenen Gelegenheiten auch hier in Deutschland zum Ausdruck gebracht. Wir sollten unser Verhältnis zu Israel normalisieren und alle Mittel einsetzen, die arabischen Staaten zum Verständnis unserer Haltung zu bewegen. ? " (Vorwort Heinrich Albertz) // INHALT : I. Vergangen und Vergessen? Zur 26. Wiederkehr der "Reichskristallnacht" ---- 1. Dokumentation Hanno Kremer ---- Zur Psychologie des Antisemitismus ---- Dietrich Goldschmidt ---- Zur Soziologie des Antisemitismus ---- 2. Bibliographie ---- II. Verdrängung oder Bewältigung der Vergangenheit? Das deutsche Verhältnis zu den Juden und Israel ---- 1. Dokumentation Theodor w. Adorno ---- Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit ---- Walter Dirks ---- Unbewältigte Vergangenheit - demokratische Zukunft ---- 2. Bibliographie ---- III. Israel - Experiment einer neuen Gesellschaft ---- 1. Dokumentation Hosche Tavor ---- Die Staats- und Gesellschaftsstruktur Israels ---- Dietrich Goldschmidt Israel und die moderne Welt ---- 2. Bibliographie ---- IV. Israel und die Araber ---- Die Politik der Bundesregierung im Mähen Osten ---- 1. Dokumentation Gerhard Knauss ---- Der Staat Israel, die Araber und die Bundesrepublik ---- Walter Dirks ---- Israel oder die Araber - die falsche Alternative ---- Siegward R. Lonnendonker ---- Die deutschen Wissenschaftler in Ägypten - eine Zusammenstellung der Fakten ---- Levi Eshkol ---- Ministerpräsident des Staates Israel Erklärung des israelischen Ministerpräsidenten in der Knesseth am 12.10.1964 ---- 2. Bibliographie -- (u.a.m.) // Heinrich Albertz (* 22. Januar 1915 in Breslau; ? 18. Mai 1993 in Bremen) war ein evangelischer Pastor und ein deutscher Politiker (SPD). Er war von 1966 bis 1967 Regierender Bürgermeister von Berlin. In der 1. bis 3. Wahlperiode war er Mitglied des Niedersächsischen Landtages vom 20. April 1947 bis 14. September 1955. ... (wiki)‎

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‎Pragua, Heinz Werner‎

‎Klingenspringer. Ein Roman zur Zeitgeschichte der Medien.‎

‎Bollinger Verlag; Niddatal, 1989. 312 Seiten; 21 cm; fadengeh. Orig.-Pappband m. illustr. OUmschlag.‎

‎Gutes Exemplar; der Umschlag berieben u. m. kl. Läsuren. - Der im Roman geschilderte - und völlig frei erfundene - Konzern baut keine Autos und keine Asphaltstraßen oder ähnliches. Er produziert auch keine Pillen gegen Schmerz oder für die Lust! Er produziert Wörter und läßt sie von Menschen produzieren, die den Tonfall beherrschen und die, wenn man sie - diese Menschen und ihre Wörter - bündelt, mehr Einfluß auf unser Dasein nehmen, als die renommiertesten und prächtigsten Konsumgüter. Denn man kann mit Autos ebenso renommieren wie mit der Unempfänglichkeit. Aber am nachhaltigsten mit Wörtern! Manche mußten dabei "über die Klinge springen", und es ist nicht nur für das geschriebene Wort über die Klinge gesprungen worden, sondern auch für das gesprochene Wort, also auf dem Felde des Rundfunks und des Fernsehens. Im Dienste des geschilderten Konzerns gab es wirklich Tote - aber auch "Nicht-Tote". ? (Vorwort) // Heinz Werner Pragua ist Journalist. Als Mitglied verschiedener Redaktionen führender Zeitungen lernte er - vornehmlich als Gesellschaftsredakteur tätig - die Inter-na von Zeitungskonzernen ebenso gut kennen, wie die von Rundfunksendern. Aus beiden Medien hat er über Jahre berichtet. Das gigantische Emporwachsen zweier Institutionen verfolgte er als bell richtender Zeitzeuge. Was jedoch die uniformierte Gesellschaft vielfach für eine Hochleistung kommerziellen Managements auf der einen Seite und auf der anderen Seite für parteipolitische gesteuerte Vorteilsnutzung hält, sind in Wahrheit Mühlsteine, zwischen denen noch immer viel Idealismus zerrieben wird. Die Lebensspuren von Männern und Frauen der ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, die Opfer der Machtausweitung in beiden Häusern wurden, sind in diesem Roman zur Zeitgeschichte der Medien festgeschrieben worden, damit sie nicht in absolute Vergessenheit geraten. ... (Verlagstext) ISBN 3926688246‎

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‎Williamson, Gordon‎

‎Die SS. Hitlers Instrument der Macht.‎

‎Kaiser Vlg., 2002. 255 S.; sehr zahlr. Illustr.; 29 cm; fadengeh. Orig.-Pappband m. illustr. OUmschl.‎

‎Gutes Ex. - ... Hitlers Misstrauen gegenüber der Wehrmacht führte zur Entstehung der Waffen-SS. Körperlich und ideologisch gedrillt, kämpfte sie während des Krieges auf fast allen Kriegsschauplätzen heldenhaft, fast selbstmörderisch - und nur wenige überlebten. Die Waffen-SS war aber auch für zahlreiche Kriegsverbrechen verantwortlich. Den Text ergänzen 220 Farb- und Schwarzweißfotos, zum Großteil erstmals veröffentlicht, und 25 Karten. Die Kenntnis geschichtlicher Tatsachen soll nachfolgende Generationen gemahnen, einer ähnlichen Entwicklung energisch entgegenzutreten, damit sich so etwas nie mehr wiederholt. ... (Verlagstext) / INHALT : Die Entstehung der SS ---- Die Truppen des Staates ---- Im Kampf gestählt ---- Der Zug nach Osten ---- Dienst in der Heimat ---- Hitlers Fremdenlegionen ---- Halten der Front ---- Kämpfe im Westen ---- Der Todesritt ---- Waffen und Ausrüstung ---- Soldaten wie alle anderen? ---- Schlachtordnung der Waffen-SS ---- Ursprung der Ehrentitel der Waffen-SS ---- Organisation einer Panzerdivision ---- Dienstränge der SS und ihre Entsprechung in der Wehrmacht ---- Index. ISBN 3704360376‎

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‎Klostermann, Vittorio E. (Hrsg.)‎

‎Vittorio Klostermann Verlag. Verlagskatalog Nachtrag 1971-1975.‎

‎o.J. 52 S.; 19,5 cm; kart.‎

‎Gutes Ex. - Mit Preisliste. - INHALT : I Alphabetisches Verzeichnis ---- II Reihen ---- Das Abendland ---- Philosophische Abhandlungen ---- Juristische Abhandlungen Analecta Romanica ---- Wissenschaft und Gegenwart. Geisteswissenschaftliche Reihe ---- Wissenschaft und Gegenwart. Juristische Reihe ---- Veröffentlichungen des Leibniz-Archivs ---- Studien zur Philosophie und Literatur des 19. Jahrhunderts ---- Studien zur Rechtswissenschaft des 19. Jahrhunderts ---- Quellen der Philosophie ---- III Fortsetzungswerke ---- IV Kataloge ---- V Periodica ---- VI Preisänderungen.‎

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‎Schnell, Ralf (Herausgeber)Martin Damus Helga Geyer-Ryan u. a‎

‎Literaturwissenschaft und Sozialwissenschaften; Teil: 10. Kunst und Kultur im deutschen Faschismus.‎

‎Stuttgart : Metzler, 1978. 350 S. : Illustrationen, kartoniert.‎

‎Befriedigender Zustand. Mit Anstreichungen. Besitzstempel im Vorsatz u. auf Seitenschnitt. - Untersuchungen zum Thema Faschismus, über lange Jahre hinweg Raritäten im Gegenstandsbereich der Literaturwissenschaft, sehen sich im gegenwärtigen Zeitpunkt öffentlicher Faschismus-Diskussionen einem zweifachen Mißverständnis ausgesetzt. Zum einen laufen sie Gefahr, als Bestandteil jener Flut massenwirksamer Nationalsozialismus-Aufbereitungen zu gelten, in denen die Epoche des Faschismus zum ebenso singulären wie faszinierenden Betriebsunfall deutscher Geschichte verharmlost wird. Zum anderen stehen sie vor dem Problem, dem Gegenstand, über den sie handeln, zu einer Publizität zu verhelfen, vor der sie mit gutem Grund gerade warnen möchten. Beide Schwierigkeiten stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit einem neuartigen soziokulturellen Phänomen, dessen Benennung als »Hitler-Welle« in angemessener Weise zum Ausdruck bringt, um was es dabei geht: um die Personalisierung von Geschichte; um die Isolierung einzelner Elemente eines komplexen gesellschaftlichen Zusammenhangs; um die Leugnung historischer Kontinuität; nicht zuletzt um die kommerzielle Ausbeutung einer interessierten Neugierde, die mit Glanzphotos auf Periodika, mit reich illustrierten Buchpublikationen, mit pointiert zusammengeschnittenen Ton- und Filmdokumenten an der Oberfläche der Erscheinungsformen abgestillt wird. Im Gegensatz zu diesem geschichtsindifferenten Interesse am Thema »Nationalsozialismus«, das mit einem Wiederaufleben neofaschistischer Aktivitäten einhergeht, begreifen die Autoren des vorliegenden Bandes die Epoche des Faschismus als ein historisches Phänomen, für welches die Jahre 1933 und 1945 lediglich Zäsuren bilden, die den Blick auf seine geschichtliche Kontinuität keinesfalls verstellen dürfen. Wo deshalb im folgenden von der Spezifik kultureller Prozesse im Dritten Reich die Rede ist, gilt es immer auch, deren gesellschaftliche Voraussetzungen ebenso wie ihre Präformationen und Modifikationen im Auge zu behalten. Es gilt, mit anderen Worten, in der Differenz zu voraufgegangenen wie zu gegenwärtigen Entwicklungstendenzen stets auch die identischen Momente zu erkennen. Zugleich sehen die Verfasser in der relativen Geschlossenheit faschistischer Herrschaft ein Indiz für die Systemkohärenz aller ihrer kulturellen Ausprägungen: Von einer Autonomie des Ästhetischen kann schon gar nicht dort mehr die Rede sein, wo eine ganze Gesellschaftsformation im Bannkreis politisch verfügter »Gleichschaltung« steht. Der unangemessenen Isolierung der NS-Propaganda in populären Darstellungen des Dritten Reichs stehen deshalb im vorliegenden Band eine Reihe von Aspekten des Themenkomplexes Kunst und Kultur im deutschen Faschismus gegenüber, deren Zusammenhang sich aus ihrer jeweiligen Funktion für die Durchsetzung »nationalsozialistischer Weltanschauung« ergibt. Dies gilt für die Indienstnahme volkstümlicher Elemente in faschistischer Demagogie und für die Herausbildung einer spezifisch faschistischen Ästhetik in Kultur und Produktion ebenso wie für den Einsatz künstlerischer, insbesondere literarischer Genres zu propagandistischen Zwecken. Und selbst dort, wo ? wie im Bereich der Sprachwissenschaft und im literarischen Untergrund - der Faschismus einer zum Teil radikalen Kritik verfällt, bleiben die Formen der Auseinandersetzung dem kritisierten Phänomen noch verhaftet. Der Stand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit kulturellen und künstlerischen Gegenständen aus der Epoche des Faschismus erlaubt es freilich nicht, in der Zusammenstellung solcher Aspekte auch nur annähernd Vollständigkeit anzustreben. Insofern ist der vorliegende Band nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zu dem von Horst Denkler und Karl Prümm herausgegebenen Sammelband Die deutsche Literatur im Dritten Reich (Stuttgart 1976) zu verstehen. Ergänzung auch hinsichtlich der Konzeption: Wurde dort vorwiegend sammelnd und ordnend verfahren, auf Systematisierung und Überblick hingearbeitet, so liegt der Akzent in diesem Band der Reihe Literaturwissenschaft und Sozialwissenschaften eher auf einer vertiefenden Problemorientierung und Theoriediskussion, soweit dies die Gegenstände zuließen. Desiderate innerhalb dieses Gegenstandsbereichs bilden nunmehr zwei Schwerpunkte, die sich zugleich als Perspektiven und als komplementäre Faktoren der weiteren Forschungsarbeit im Bereich der Literaturwissenschaft darstellen: die Konkretisierung und Detaillierung einzelner Probleme in systematischer Form und die Bereitstellung authentischen, dokumentarischen Materials, das die Anschauung und Analyse »aus erster Hand« ermöglicht. Zu realisieren bleibt also auch in Zukunft, was die politische und wissenschaftliche Intention des vorliegenden Bandes bestimmt hat: Aufarbeitung des Faschismus als Beitrag zu dessen Verhinderung. ISBN 9783476003997‎

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‎Foerster, Fr(iedrich) W(ilhelm)‎

‎Mein Kampf gegen das militärische und nationalistische Deutschland. Gesichtspunkte zur deutschen Selbsterkenntnis und zum Aufbau eines neuen Deutschland. Von Fr. W. Foerster. (1. Auflage).‎

‎Verlag "Friede durch Recht"; Stuttgart, 1920. 262 Seiten; 22 cm; fadengeh. Orig.-Pappband.‎

‎Gutes Exemplar; Gebrauchs- und Lagerspuren; Einband berieben und mit kl. Läsuren; Seiten nachgedunkelt; insgesamt aber gut erhalten; aus der Bibliothek des libertären Dokumentaristen Hansdieter Heilmann; mit wenigen Bleistift-Anstreichungen. - EA. - Mit Verlagsbeilagen. - Friedrich Wilhelm Foerster (* 2. Juni 1869 in Berlin; ? 9. Januar 1966 in Kilchberg bei Zürich) war ein deutscher Philosoph, Pädagoge und Pazifist. ... 1913/14 war er für ein Jahr außerordentlicher Professor an der Universität Wien. 1914 erhielt er eine ordentliche Professur an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er Pädagogik und Philosophie lehrte. Foerster setzte sich kritisch mit der deutschen Kriegspolitik während des Ersten Weltkrieges auseinander. Er kritisierte vor allem die militaristische Haltung der führenden Kreise Deutschlands. Mit dieser Haltung war er eine seltene Ausnahme im wilhelminischen Deutschland. Deswegen und wegen seiner sonstigen politischen und ethischen Anschauungen wurde er von nationalistischen Kreisen immer wieder massiv angegriffen. Als er es während des Krieges wagte, die Politik Bismarcks zu kritisieren, kam es zu einem Eklat an seiner Hochschule, der eine zweisemestrige Beurlaubung zur Folge hatte. Diese Zeit verbrachte Foerster in der Schweiz, wo er intensiv die Frage studierte, in welchen Bereichen die Verantwortung Deutschlands für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges lag. Foerster gewann die Überzeugung, dass die Deutschen einen Erfolg der Haager Friedenskonferenzen 1906 und 1907 blockiert und sich dadurch international isoliert hatten. Damit hätten sie die Einkreisung Deutschlands vor dem Ersten Weltkrieg selbst hervorgerufen. Als Foerster 1917 aus der Schweiz zurückkam, war er von der Kriegsschuld der führenden Kreise Deutschlands und vor allen Dingen des Generalstabes überzeugt. Aufgrund seiner publizistischen Tätigkeit suchte 1917 Kaiser Karl I. seinen Rat und später (1925 und 1937) Edvard Bene?. Nach der Novemberrevolution 1918 wurde er Botschafter des von Kurt Eisner gegründeten Freistaats Bayern in Bern. Seine Auffassungen und die daraus resultierenden Veröffentlichungen waren für die Regierung und die mit ihr verbündeten Kreise sehr unangenehm. Daher sahen nationalistische Verbände und die neu entstehende nationalsozialistische Bewegung Foerster als einen Hauptfeind an. 1920 veröffentlichte Foerster sein Buch Mein Kampf gegen das militaristische und nationalistische Deutschland. Daraufhin wurde er von der radikalen Rechten mit dem Tode bedroht. Nachdem 1921 Matthias Erzberger und später Walther Rathenau ermordet worden waren, legte Foerster 1922 sein Lehramt nach Warnungen nieder und flüchtete in die Schweiz. 1926 siedelte er nach Frankreich über. Da Foerster auch aus der Ferne Deutschlands nationalistische Kreise und später das Erstarken des Nationalsozialismus kritisierte, wurde er ein intellektueller Hauptfeind der Nationalsozialisten. Im Jahr 1937 warnte Foerster die Nachbarn Deutschlands vor den kriegerischen Absichten Deutschlands durch sein in Luzern auf Deutsch erschienenes und zum Teil später in andere Sprachen übersetztes Buch Europa und die Deutsche Frage. Am 11. August 1938, nur wenige Wochen vor dem Münchener Abkommen, forderte er in einem offenen Brief an den SdP-Parteivorsitzenden Konrad Henlein die sudetendeutschen Politiker auf, Hitler die Gefolgschaft aufzukündigen, um die 800-jährige Geschichte der Sudetendeutschen nicht aufs Spiel zu setzen und auch, um vom deutschen Volke eine tödliche Gefahr abzuwenden. ? (wiki) // ... Die in den vorliegenden Aufsätzen gegebenen Hinweise können aber vielleicht doch manchem, der den ehrlichen Willen zur Wahrheit hat, auf die richtige Spur helfen und in ihm den Wunsch rege machen, sich einmal im Sinne des "audiatur et altera pars" in eine, seiner bisherigen Deutung der Weltkatastrophe völlig entgegengesetzte Orientierung hinein zu denken. Die vorliegende Abrechnung mit dem "alten System" enthält eben in dieser ihrer rückwärts gerichteten Betrachtung auch bereits ein nach vorwärts gerichtetes Programm für eine neue Staatskunst. Ja der Verfasser ist der festen Überzeugung, daß nur derjenige, der sich gründlich mit dem Vergangenen und Begangenen auseinandergesetzt und das Verkehrte und Verderbliche darin mit größter Präzision bei Namen nennt, die moralische und politische Kraft und Klarheit gewinnt, um das Neue, das kommen soll, wahrhaft konkret als solches zu bezeichnen. Es gibt darum keine größere Verblendung als diejenige, die hinter der Aufforderung steht, man solle das Vergangene vergangen sein lassen und sich entschlossen der Znkunft zuwenden. Solche sogenannte Zukunft ist nichts als überschminkte Vergangenheit. Es gibt keine Zukunft für den, der das Vergangene nicht geklärt, sich nicht tapfer von dem inwendigen Verstricktsein mit dem Geschehenen befreit hat und nicht durch das Purgatorium der Selbstanklage und Selbstdemütigung hindurchgegangen ist, ohne das eine wirkliche Umkehr der eigenen Lebensrichtung gar nicht denkbar ist. ? (Vorwort) // INHALT (Auszug) : Vorwort. ------ Persönliches: ------ Humboldt-Tradition und Bismarckgeist. ------ Jugendeindrücke vom preußischen Geist. ------ Eindrücke in Wien. ------ Mein Eintreten für die Ideen von Konstantin Frantz. ------ Politische Tätigkeit vor dem deutschen Zusammenbruch. ------ Meine Stellung zur deutschen Revolution. ------ Eisners Stellung zur Schuldfrage. ------ Die Schuldfrage: ------ Allgemeines. ------ Weltschuld und deutsche Schuld. ------ Der deutsch-französische Konflikt und Elsaß-Lothringen. ------ Der deutsch-französische Marokkokonflikt. ------ Der englisch-deutsche Konflikt. ------ Der deutsch-slawische Konflikt. ------ Die deutsche Politik auf den Haager Konferenzen. ------ Die beiden Deutschland. ------ Ein gerechter Engländer über die Schuld am Kriege. ------ Zusammenfassung. ------ Schuld und Mißgriffe während des Krieges: ------ Die deutsche Kriegführung. ------ Unser Militarismus und die Friedensmöglichkeiten seit 1917. ------ Die Tragik der amtlichen Lüge und des nationalen Selbstbetruges. ------ Die Stellung der leitenden deutschen Klassen zum Zusammenbruch und zum Friedensschluß. ------ Zur Aufklärung des hungernden deutschen Volkes. ------ Zur Vernichtung der deutschen Auslandsstellung. ------ Unbeirrter Glaube an das deutsche Volk. -- (u.a.m.)‎

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€ 125,00 Kopen

‎Silbermann, Alphons und Herbert Sallen‎

‎Juden in Westdeutschland : Selbstbild und Fremdbild einer Minorität.‎

‎Köln : Verl. Wiss. und Politik., 1992. 114 S. ; 21 cm kart.‎

‎Aus dem Vorbesitz des libertären Dokumentaristen Hans-Dieter Heilmann, wie meist kleine Beilagen und ggf auch Bleistiftanstreichungen, insgesamt aber immer ein sehr gutes Exemplar. - Auszug: Wenn wir sagen, daß Studien dieser Art dem Verlangen entsprechen, durch die Zusammenführung von Politologie, Psychologie, Soziologie und Sozialpsychologie Unterlagen und Aufklärung über die deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert zu verschaffen sowie über Entstehung, Dynamik und Folgen von Vorurteilen, dann sei damit unterstrichen, daß es an der Vorurteilsforschung ist - bewege sie sich in der Vergangenheit oder in der Gegenwart -, sich an erprobte Regeln der soziologischen Methode zu halten. Sie lauten, auf unsere Thematik bezogen, kurz gefaßt: Es ist zu vermeiden, soziale Phänomene durch unterstelltes, fälschlich oft nur in der Vorstellung vorhandenes Verlangen nach einer Gesamtheit zu erklären, die aus diesen Phänomenen hervorgeht. Es sind soziale Tatsachen ( hier: Vorurteile, Vergangenheitsaufarbeitung und Folgen ) wie Phänomene der Anhäufung oder der Zusammensetzung zu behandeln, die sich aus dem Zusammentreffen individuellen Handelns ergeben. Nicht zuletzt muß eine soziologisch ausgerichtete Vorurteilsforschung, das heißt, eine solche, die sich zum Wohle der Gesellschaft auch die Bekämpfung des Vorurteils zur Aufgabe gemacht hat, jene allgemeinen Theorien beiseitelegen, die vorgeben, aus irgendwelchen als »offensichtlich« eingeschätzten Behauptungen rundum verwendbare Folgerungen ziehen zu können. -- Das Ausspielen einer Ursache gegen eine andere, wie es mit Vorliebe von Vorurteilsforschungen soziologischer Ausrichtung und noch betonter von einer tiefen- und triebpsychologisch ausgerichteten betrieben wird ( Arno Placks Vergangenheitsaufarbeitungsunterfangen »Wie oft wird Hitler noch besiegt?« ist hierfür ein eklatantes Beispiel ) bestätigt leider die Vermutung, die Condorcet schon 1794 zum Ausdruck brachte, als er schrieb, daß »man durch die Institutionen aus den Vorurteilen und Lastern Nutzen ziehen ( will ) , statt daß man die Vorurteile behebt, die Laster zum Verschwinden bringt; das bedeutet, daß man sich öfter damit beschäftigt, was die Natur des Menschen entstellt, wie seine Empfindungen zu reizen und irrezuleiten seien, als damit, wie seine Neigungen, sein Hang, die notwendig aus seiner moralischen Verfassung folgen, zu bessern, zu läutern wären«. ISBN 9783804687882‎

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€ 15,00 Kopen

‎Braun, Willy (u.a.)‎

‎Krankenhaus in Zams bei Landeck. ... (u.a.). In : Deutsche Bauhütte. Zeitschrift der deutschen Architektenschaft. 41. Jahrgang. 24. März 1937. Heft 7. Hrsg. von Curt R. Vincentz. Zentralblatt für deutsche Bauwirtschaft.‎

‎Hannover; Curt R. Vincentz Verlag, 1937. S. 86 - 98; Illustr.; graph. Darst.; zahlr., auch illustr. Anzeigen; 32 cm; geheftet.‎

‎Gutes Exemplar; kleinere Gebrauchs- u. Lagerspuren. - INHALT : Mißvergnügen im Wohnungsbau II ------ Josef K. Naumann: Ein hochtechnisiertes Krankenhaus ------ Arch. Willy Braun, Bregenz: Krankenhaus in Zams bei Landeck ------ Finanzierungsfragen im Wohnungsbau (Bau -und Bodenbank) ------ Architekten Prof. Paul Mebes und Reg.-Baumeister a. D. Paul Emmerich, Berlin: NS-Kriegsbeschädigten-Siedlung in Potsdam ------ Vom Münster in Gandersheim ------ Architekt Wilh. Aretz, Flözlingen: Stallbaufragen nach dem Vierjahresplan, die zu denken geben ------ Erfahrungsaustausch. // Die Deutsche Bauhütte war laut ihrem zeitweiligen Untertitel das "Zentralblatt für deutsche Bauwirtschaft". Die von 1897 bis 1942 herausgegebene Zeitschrift für und über Architektur, Hausbau und Bauhandwerk erschien im Verlag Curt R. Vincentz in Hannover. Erster Chefredakteur war der Architekt F. Rudolf Vogel. Einer ihrer redaktionellen Mitarbeiter war der deutsche Architekt und Maler Konrad Wittmann (1891-1951). ? (wiki)‎

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€ 22,00 Kopen

‎Abelshauser, Werner‎

‎Nach dem Wirtschaftswunder : der Gewerkschafter, Politiker und Unternehmer Hans Matthöfer.‎

‎Bonn : Dietz, 2009. 797 S. : Ill. Originalleinen mit Schutzumschlag.‎

‎Umschlag und Buchschnitt mit leichten Gebrauchsspuren, sonst einwandfrei. Jeweils mit persönlicher Widmung. - Inhalt - Einleitung: Ein biographisches Modell -- TEIL I -- Ein Politiker aus der skeptischen Generation -- Die skeptische Generation -- Jugend in Bochum -- Im Krieg -- Erfahrungen mit der Marktwirtschaft -- Studium -- Die USA und die Folgen -- "links, -- Berufliche Weichenstellungen -- TEIL 2 -- Der Wert der Mitbestimmung: alternative gewerkschaftliche -- Strategien -- Automationsexperte der IG Metall -- In Brenners Braintrust -- Eine Zweite Industrielle Revolution? -- Ernüchterung -- Diplomat der Arbeit -- In Paris und Washington -- Tagträume -- Bildungsarbeit in der IG Metall -- Betriebsnahe Gewerkschaftsarbeit -- Die Ford-Aktion -- Nachgefechte -- Als Gewerkschafter im Bundestag -- Im Wahlkreis -- Kampf um die Notstandsgesetze -- Der Bruch mit der IG Metall -- TEIL 3 -- Entwicklungspolitik: Realismus und internationale Solidarität. . -- Die Berufung -- Politische Neuorientierung -- Traute -- Der zweite Ausgang -- Spanien: Kämpfer ohne Auftrag -- "Der Abgeordnete von Barcelona< -- Beim Aufbau der sozialen Demokratie -- Glanz und Elend der Entwicldungspolitik -- In der >Propaganda-Agentur< für Entwicklungshilfe -- Multinationale Konzerne: Versuch einer Zähmung -- Lateinamerika: Modelle für Entwicklung -- Chile: ein Traum zerplatzt -- Von der Kür zur Pflicht -- TEIL 4 -- Der Staat als Produktionsfaktor: Industriepolitik im Übergang -- zur Neuen Wirtschaft -- Neue Aufgaben, neue Träume -- Im Kabinett Schmidt -- Herr im eigenen Haus -- Orientierungsprobleme -- Der Humanisierungsminister -- Zukunftsminister mit Bodenhaftung -- Von den USA lernen -- Asien: der neue Markt -- "Ich bin ein Kohlemann< -- Der Siemens-Minister -- Schwierige Kooperation in Europa -- Das Unidata-Debakel -- Im Schatten der Weltwirtschaftskrise -- Der Arom-Minister -- "Den unsterblichen Tiger am Schwanz gcpackt< -- Vom Saulus zum Paulus -- TEIL 5 -- Binnenmarkt und Weltwirtschaft: Postkeynesianische Finanzpolitik -- Der Schatzkanzler -- In die Pflicht genommen -- Chcfvolkswirt zwischen Marx und Keynes -- In der Anpassungskrise -- Europa und die Weltwirtschaft -- Der Bonner Weltwirtschaftsgipfel -- An den Wurzeln des Euro -- Partner und Gegenspieler der USA -- Krisenmanagement am Bosporus -- TEIL 6 -- Ein Kanzler nach innen -- "Unseren täglichen Matthöfer gib uns heute" -- Der Soliditärsminister -- Ein finanzpolitischer Paradigmenwcchsel -- Die Tornado-Affäre: Mit solchen Freunden, -- Gewerkschaftlicher Widerstand: ... wer braucht da noch Feinde? -- Der Kronprinz -- Operation '82 -- Kronprinz wider Willen -- TEIL 7 -- Die Aporie der Politik -- Der Flick-Skandal -- Absurd, abstrus, abwegig, kafkaesk -- Business as usual? -- Symbiosen -- Wg. Matthöfer -- Rheingold -- Semper aliquid haeret -- Wer zu früh kommt -- Das "Ölpapier" -- Das Scheitern der "Ökostcuer" -- ""Du hättest härter kämpfen müssen!"" -- Von den Genossen verschlissen -- Rückzug ins Postministerium -- Agenda 1990: Das Lahnstcin-Papierv -- ... vielleicht werd wider kummen? -- Auf Arbeitsuche -- Der Schatzmeister -- TEIL 8 -- Das Ende der Gemeinwirtschaft -- Der Sanierer -- Fliegender Wechsel -- Ein Frühstücksdirektor? -- Auf den Ruinen der Gemeinwirrschaft -- Der Verkäufer -- Schadensbegrenzung: Die Regionalisierung der Neuen Heimat -- Fingerhakcln: Staat oder Marktwirtschaft? -- Der Unternehmer -- Die Neuordnung des gewerkschaftlichen Beteiligungsvermögens -- Die Volksfiirsorge und der Machtkampf um die Liquidation der -- Gcmcinwirtschaft -- Die Sanierung der Gewerkschaftsbanken (BfG, AHB, BSV und BHW) Der co op-Prozess -- Der Stratege -- Ein kleiner, aber feiner Dienstleistungskonzcm? -- Aus der Traum -- EPILOG -- Nach dem Wirtschaftswunder -- Traum und Wirklichkeit -- ANHANG -- Abkürzungen -- Tabellarischer Lebenslauf -- Hans Matthöfers Schriften (1951-2004) -- Quellen- und Literaturverzeichni -- Quellen -- Archivqucllen -- Schriftliche Quellen -- Interviews -- Literaturverzeichnis -- Verzeichnis der Bildrechteinhaber. ISBN 9783801241711‎

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€ 15,00 Kopen

‎Allgemeines Gesetzbuch für die Preussischen Staaten. Erster Theil.‎

‎Berlin; bey Joachim Pauli, 1792. XXXII; 424 Seiten; 20 cm; fadengeh. Pappband d. Zt.‎

‎Akzeptables Exemplar; Einband beschädigt / Vorderdeckel fast lose; ansonsten aber gut erhaltenes Exemplar; Lagerspuren; Seiten und Schnitt stw. leicht fleckig. - In Frakturschrift. - EINZELBAND / 1. Teil. - INHALT / Kapitel (in Auswahl) : Patent wegen Publication des neuen allgemeinen Gesetzbuchs ------ Von gewagten Geschäften ------ Von Verträgen über Handlungen ------ Von Schenkung ------ Von Abtretung der Rechte ------ Von Kaufs- und Verkaufsgeschäften ------ Mittelbare Erwerbung des Eigenthums ------ Von Erwerbung des Eigenthums ------ Vom Eigenthum ------ Von Gewahrsam und Besitz ------ Von Pflichten und rechten aus unerlaubten Handlungen ------ Von Verträgen ------ Von Willenserklärungen ------ Von Sachen und deren Rechten überhaupt ------ Von Personen und deren Rechten überhaupt ------ Von Gesetzen überhaupt / (u.a.) --- Das Allgemeine Landrecht für die Preußischen Staaten (prALR) war eine spätabsolutistisch-naturrechtliche Kodifikation vornehmlich des Privatrechts für den Staat Preußen. Das Gesetz wurde weitgehend unter Friedrich dem Großen erarbeitet und unter Friedrich Wilhelm II. im Jahr 1794 erlassen. Das preußische Allgemeine Landrecht war der erste und bis heute einzige neuzeitliche Versuch einer umfassenden und zusammenhängenden Kodifikation des Zivilrechts, des Strafrechts und weiterer Teile des öffentlichen Rechts in einem einzigen Gesetzbuch. Es war somit eine Gesamtordnung des gesellschaftlichen Lebens, das im Gegensatz zum wenig später in Kraft getretenen französischen Code civil und zum österreichischen ABGB umfassend war. Es bewahrte noch die ständische Ordnung (beispielsweise die Gutsuntertänigkeit) als Gesellschaftsideal, das durch die Preußischen Reformen allerdings alsbald einen Paradigmenwechsel hin zu einem aufgeklärten National- und Industriestaat erfuhr. Die Ausrichtung der Kabinettsorder bezog sich lediglich auf die Herstellung einer vernunftrechtlichen Landesverfassung. Die gliedernde Einteilung folgte dem justinianischen Institutionensystem und enthielt in rechtstechnischer Hinsicht eine Vielzahl von konkreten Einzelfallregelungen, um die Richter in ihren Entscheidungsspielräumen zu beschränken. Die Strafbestimmungen des Landrechts (zweiter Teil, zwanzigster Titel) wurden durch das Strafgesetzbuch von 1851 abgelöst; das galt auch in den linksrheinischen Gebieten mit sogenanntem "Rheinischen Recht", die nach dem Wiener Kongress 1815 preußisch geworden waren und wo noch über die Abtretung an Preußen hinaus bis 1851 der französische Code pénal von 1810 und noch bis 1900 der Code civil von 1804 galt. Abgelöst wurde das preußische Recht im Zivilrecht mit dem ab dem 1. Januar 1900 geltenden Bürgerlichen Gesetzbuch. ? (wiki)‎

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€ 150,00 Kopen

‎Taddey, Gerhard (Hg.)‎

‎Lexikon der deutschen Geschichte: Personen, Ereignisse, Institutionen. Von d. Zeitwende bis zum Ausgang d. 2. Weltkrieges. Unter Mitarb. von Historikern u. Archivaren. 2., überarb. Aufl.‎

‎Stuttgart : Kröner., 1983. X, 1391 S. Originalleinen mit Schutzumschlag im Schuber.‎

‎Sehr gut und sauber. - Mit rund 6000 Artikeln über die deutsche Geschichte von der Zeitwende bis 1945 bietet dies Lexikon ein materialreiches und zuverlässiges Nachschlagewerk mit einer bisher nicht erreichten Fülle von Informationen über - Personen, die im Laufe der Geschichte eine Rolle gespielt haben - Ereignisse wie Verträge, Gesetze, Kongresse, Aufstände, Kriege, Schlachten sowie Institutionen wie Territorien, politische und gesellschaftliche Organisationen usf. Räumlich wurde das Gebiet in den ungefähren Grenzen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation unter Einbeziehung Österreichs bis 1945 und der Schweiz bis 1648 behandelt. Durch die Zusammenarbeit von Historikern und Archivaren entstand hier, mit der Zielsetzung punktueller Abfragemöglichkeit und wertneutraler Detailinformation ein Lexikon, das dem Fachmann als Gedächtnisstütze dienen mag, dem Lernenden und Lehrenden manchen Gang zu einer Fachbibliothek ersparen wird und dem allgemein historisch Interessierten auch entlegenere Fragen nach dem derzeitigen Kenntnisstand knapp und präzis beantwortet. - Der Herausgeber Dr. Gerhard Taddey, Oberstaatsarchivrat, geb. 1937, studierte Anglistik und Geschichte in Freiburg und Göttingen, wo er bei Prof. Dr. H. Heimpel promovierte. 1964/65 wiss. Angestellter, 1975 o. Mitglied der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, seit 1965 im staatlichen Archivdienst, seit 1971 als Leiter des Hohenlohe-Zentralarchivs Neuenstein. ISBN 9783520813022‎

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€ 45,00 Kopen

‎Bartsch, Max‎

‎Was man über die Kriegsschiffs-Typen wissen muß. Korvettenkapitän (Ing.) Max Bartsch. Sonderdruck des Oberkommandos der Kriegsmarine (Hrsg.).‎

‎Wilhelm Limpert-Verlag; Berlin, 1941. 72 Seiten; graph. Darst.; Fotografie; 20 cm; geheftet.‎

‎Gutes Exemplar; der farb. illustr. Einband stw. berieben; Seiten geringfügig nachgedunkelt; Seiten stw. ein- bzw. angerissen. - Max Bartsch (* 18. April 1884) war ein deutscher Marineoffizier, Ingenieur und Marineautor. Max Bartsch trat am 1. Oktober 1905 in die Kaiserliche Marine ein. Als Ingenieuraspirant (Ernennung am 1. Oktober 1909) war er 1910 auf der Hannover. Am 30. Oktober 1913 wurde er Marine-Ingenieur. Später war er bis November 1914 Waffeningenieur auf der Nassau und kam dann bis August 1915 zur Ausbildung an die U-Boot-Schule. Zeitgleich war er Ingenieur auf U 4 und später auf U 3. Von August 1915 bis Februar 1916 war er Leitender Ingenieur auf U 71 und wechselte in der gleichen Position auf U 3. Am 24. April 1916 war er zum Marine-Oberingenieur befördert worden. Am 24. November 1919 wurde er aus der Marine verabschiedet. Max Bartsch war als Oberleutnant des Ingenieurwesens a. D. Gründer der Modellbauschule in Potsdam. 1938 wurde die Schule vom Reichsbund deutscher Seegeltung (RdS) übernommen. Nach dem Krieg begann er mit der Veröffentlichung von Marinebüchern. Im Buch Deutsche Jugend baut "Ozeanriesen" von 1937 wurden die Geleitworte von Generaladmiral Erich Raeder und Vizeadmiral Adolf von Trotha verfasst. Das Buch Was jeder vom deutschen U-Boot wissen muß wurde bereits im Erscheinungsjahr 1940, er war bereits Korvettenkapitän (Ing.), in drei Auflagen mit bis zu 300.000 Exemplaren aufgelegt. Im Jahr darauf wurde die halbe Million Bücher mit der 5. Auflage erreicht. ? (wiki) / ... Heute definiert man den Begriff eines deutschen Kreuzers als den eines sehr schnellen, mittelgroßen Schiffes, das durchschnittlich bewaffnet ist, um sich gegebenenfalls durchsetzen zu können, und geschaffen ist, um die Fühlung mit der Peripherie des jeweils gestellten Machtbereiches zu halten. In diesem Aufgabenkreis kann ein Kreuzer Melder sein als Vorposten eines sich entwickelnden Flottenverbandes wie auch ein Führer leichter Streitkräfte (Torpedoboote); oder aber er kann als Auslandskreuzer Fühlung herstellen zwischen der Heimat und den Verkehrsstraßen der Weltmeere, sowie den Ländern, in deren Häfen deutsche Flaggen zum Vorteil der heimatlichen Handelsbeziehungen ein- und auslaufen. ... (S. 9/10)‎

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€ 20,00 Kopen

‎Davidis, Michael‎

‎Erinnerungsstücke : von Lessing bis Uwe Johnson ; eine Ausstellung des Schiller-Nationalmuseums und des Deutschen Literaturarchivs ; 1. Juli bis 25. November 2001, Schiller-Nationalmuseum Marbach am Neckar. [Katalog: Michael Davidis und Gunther Nickel unter Mitw. von Sabine Fischer und Ulrike Weiß] / Marbacher Katalog ; 56.‎

‎Marbach am Neckar : Dt. Schillerges., 2001. 223 S. : Ill. ; 21 cm, kart.‎

‎Gutes Ex. - Eines der drei ersten Inventarbücher des Schillermuseums und -archivs, des späteren Schiller-Nationalmuseums, trägt den Titel >Bildnisse und Reliquien^ Es wurde gleichzeitig mit den Zugangsbüchern für die Handschriften und die Druckschriften 1905 angelegt und dokumentiert die Erwerbungen bis zum Jahr 1948. Neben Portraitgemälden, Büsten, Graphiken und Photographien verzeichnet es zahlreiche Objekte aus dem Besitz von Schriftstellern, darunter große Teile von Friedrich Schillers gegenständlichem Nachlaß. Archivalien dieser Art werden in Marbach meist mit dem Wort "Erinnerungsstücke" bezeichnet, einem recht unscharfen Sammelbegriff, der Sachzeugnisse unterschiedlicher Materialität, Herkunft und Funktion vereint: Haarlocken, Möbel und "Zimmer-denkmäler", Kleidungs- und Schmuckstücke, Schreibgeräte und andere Gebrauchsgegenstände, Freundschafts- und Liebesgaben, Verehrergeschenke und Souvenirs. Bei aller Verschiedenheit haben diese Gegenstände eines gemeinsam: Sie sind Dokumente einer Erinnerungskultur, die das Bürgertum seit dem 15. Jahrhundert alternativ zur Traditionspflege an den Fürstenhöfen und in den Adelsfamilien ausgebildet hatte. Dieser Prozeß erreichte gegen Ende des 18. Jahrhunderts seinen Höhepunkt und setzte sich bis zum Ersten Weltkrieg nahezu ungebrochen fort. Portraits von Familienmit-gliedern und Freunden, Stammbücher und Erinnerungsstücke dienten der Bestätigung bürgerlicher Identität und Emanzipation. Die Künstler, gerade die Schriftsteller, die das bürgerliche Selbstverständnis in besonderer Weise artikulierten und repräsentierten, wurden - oft schon bei Lebzeiten - zu Kultfiguren. Ihre Lebenszeugnisse traten in gewissem Sinne an die Stelle der kirchlichen Reliquien, ihre Denkmäler und Portraits, im öffentlichen wie im privaten Raum, an die Stelle der Heiligenbilder. ... (Vorwort) ISBN 9783933679550‎

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€ 10,00 Kopen

‎Ebert, Udo‎

‎Der Überzeugungstäter in der neueren Rechtsentwicklung. Zugleich ein Versuch zu seiner Beurteilung de lege lata. / Schriften zum Strafrecht ; Bd. 24.‎

‎Berlin : Duncker und Humblot, 1975. 88 S. Originalbroschur.‎

‎Mängelstrich auf Fußschnitt, sonst ein gutes und sauberes Exemplar. - Aus der Einführung: Der Täter, der gegen eine ihm wohlbekannte Strafnorm verstößt und sich zu diesem seinem Verhalten auf Grund seiner sittlichen, religiösen oder politischen Überzeugung für verpflichtet hält ? dieser sog. Überzeugungstäter1 hat in der langen Geschichte der Reform unseres Strafrechts eine bedeutende und zeitweilig heißumstrittene Rolle gespielt2, bis er vor einigen Jahren, als die Reform endlich Wirklichkeit wurde, gleichsam in letzter Minute sang- und klanglos in der Versenkung abgeschriebener Reformvorhaben verschwunden ist, und zwar, wie es scheint, endgültig. Das reformierte Strafgesetzbuch sieht in seiner seit 1.1.1975 geltenden Fassung, entgegen früheren Plänen, eine besondere Regelung der Überzeugungstäterfrage nicht vor. ISBN 9783428034000‎

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€ 16,00 Kopen

‎Rehork, Joachim‎

‎Unsere Urzeitzeugen. Deutschland - das unbekannte Land ; Bd. 2.‎

‎Frankfurt am Main : Umschau-Verlag, 1985. 192 S. : zahlr. Ill. (z.T. farb.) ; 25 cm; fadengeh. Orig.-Pappband m. illustr. OUmschl.‎

‎Gutes Ex. - Unsere Urzeitzeugen umfaßt die Zeit vor etwa 250 000 Jahren bis um 200 n. Chr. Nach einem gedrängten Abriß der Urgeschichte Deutschlands vom "Heidelberger Unterkiefer" über Mönchengladbach/Rheindalen, Salzgitter-Lebenstedt, Feldkirchen-Gönnersdorf folgen wir den Spuren der Kelten und Germanen bis zur Römerzeit. Erfaßt werden die Formengruppen Homo erectus, des sogenannten Praesapiens, des Neandertalers und des "Jetztzeitmenschen". Die einzelnen Fundstätten und Sehenswürdigkeiten werden in Form einer prähistorisch-archäologischen Reise von Norden nach Süden vorgestellt. Der Band regt daher zum Hinfahren und Ansehen an, ein ausführliches Register hilft dabei. Ein weiterer Teil des Buches gibt kurze touristische Informationen über Anfahrtswege, Autobahnabfahrten, Bundesstraßen, Bahnstationen usw.; aufgeführt werden auch Museen. (Verlagstext) / INHALT : Vorwort - Archäologie ohne Grenzen - Am Nordseestrand - Ein "Tor zur Welt" - Funde im Moor - Eisengewinnung und eiszeitliche Opferstätten - Fundort Hamburg - Auf der Lüneburger Heide - Ein eiszeitliches Jägerlager - Im Harzvorland - Nordrhein-Westfalen - Ein eiszeitliches Pompeji - Im Kölner Grüngürtel - Eine Landschaft wird umgepflügt - Romantisches Neandertal - Enten, Gänse, Lehm - Weiter am Ufer des Rheins - Keltenfunde - Urzeit am Neckar - Ein Jahrhundertfund - Vom Petersfels zur Heuneburg - Höhlen - Keltenstadt Manching - Ringwälle - Noch unausgegraben - Das Ende der Reise - Bildquellenverzeichnis - Anhang/Touristische Hinweise - Namensregister - Sachregister - Ortsregister. ISBN 9783524650029‎

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€ 15,00 Kopen

‎Huster, Ernst-Ulrich‎

‎Ethik des Staates : zur Begründung politischer Herrschaft in Deutschland. Campus Forschung ; Bd. 607.‎

‎Frankfurt/Main ; New York : Campus-Verl., 1989. 130 S. ; 21 cm, kart.‎

‎Gutes Ex.; Seiten etwas nachgedunkelt. - INHALT : Vorwort ---- Politische Ethik des Staates - ein "Epiphänomen". ---- Kapitel 1 ---- Philosophische Grundpositionen staatlicher Ethik. ---- Die Polis als Schnittpunkt zwischen Mensch und Natur: Piaton und Aristoteles. ---- Der Staat im göttlichen Heilsplan: ---- Aurelius Augustinus Thomas von Aquin Martin Luther. ---- Die "Staatsraison" - Der Selbsterhalt des Staates ---- als Leitprinzip: Niccolo Machiavelli. ---- Vernunft und Freiheit als Konstituentien staatlicher Herrschaft: Thomas Hobbes John Locke Jean Jacques Rousseau. ---- Kapitel 2 ---- Entwicklung der Staatsethik in Deutschland. ---- Bürgerliche Emanzipation zwischen Gottesgnadentum und Naturrecht: Immanuel Kant Wilhelm von Humboldt Johann Gottlieb Fichte. ---- Staat und Naturrecht: Versuch einer Synthese: ---- Georg Wilhelm Friedrich Hegel. ---- "Autorität und Freiheit": Die Transformation des Rechtsstaates in Deutschland: Friedrich Julius Stahl. ---- Proletariat und Staat: Ansätze einer sozialistischen ---- Ethik des Staates. ---- (u.a.m.) ISBN 9783593340647‎

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‎Noack, Victor‎

‎Taschenbuch für Kommunalpolitiker. Hrsg. v. Victor Noack.‎

‎J.H.W. Dietz Nf.; Berlin, 1923. 279 Seiten; 17 cm; fadengeh. Orig.-Pappband.‎

‎Gutes Exemplar; geringfügige Gebrauchs- u. Lagerspuren; Seiten leicht nachgedunkelt. - " Taschenbuch für Kommunalpolitiker. Herausgegeben von Victor Noack, Redakteur der 'Kommunalen Praxis' ... " (Titelblatt). - INHALT : Vorwort. ------ I. Verfassung: Deutsche Gemeindeverfassungen. Von Paul Hirsch - Berlin, Staatsminister a. D. ------ Gemeindewahlrecht (Wahlgesetze, Wahlordnungen und Wahlverfahren). Von Edmund Fischer - Dresden. ------ Eingemeindung. Von Dr. R. Schmidt - Essen, Verbandsdirektor des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk. ------ II. Finanzen: Steuergesetzgebung. Von Dr. Hermann Stenger , Rechtsk. Erster Bürgermeister in Immenstadt (Algäu). ------ Haushaltspläne der Stadt- u. Landgemeinden. Von J. Thomsen, Finanzdirektor der Stadt Essen. ------ III. Wirtschaft: Kommunalisierung. Von Dr. Ernst Seidler - Wien, Referent der österreichischen Staatskommission für Sozialisierung ------ Bodenpolitik. Von Prof. Dr. Hugo Lindemann- Köln, Staatsminister a. D. ------ Bauwirtschaft. Von A. Ellinger - Berlin, Geschäftsführer des Verbandes Sozialer Baubetriebe (Nachtrag z. Bd. 1922). ------ Wohnungsgesetzgebung. Von Hans Krüger- Berlin, Ministerialrat im Reichsarbeitsministerium (Nachtrag z. Bd. 1922). ------ Wirtschaftlichkeit kommunaler Verkehrsbetriebe. Von Dr. rer. pol. Baumann-Berlin, Regierungsbaurat im Reichsverkehrsministerium (Nachtrag z. Bd. 1922). ------ Lebensmittelwirtschaft. Von Dr. Dr. Christian Weiß, Erster Bürgermeister in Ludwigshafen a. Rh. (Nachtrag z. Bd. 1922). ------ IV. Verwaltung und Arbeitsrecht: Arbeitnehmer der Gemeinde. Von Erich Händeler - Berlin, Vorstandsmitglied des Allgemeinen Deutschen Beamtenbundes. ------ Betriebsräte. Von Clemens Nörpel - Berlin, Sekretär beim Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund. ------ Aufgaben der Gartenverwaltung. Von W. Reinhold- Berlin, Redakteur des Verbandes der Gärtner und Gärtnereiarbeiter ------ V. Soziale Fürsorge: Reichsjugendwohlfahrtsgesetz. Von Professor Dr. Chr. J. Klumker - Frankfurt a. M. (Nachtrag z. Bd. 1922). ------ Berufsberatung. Von Richard Woldt - Berlin, Referent im Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung. ------ Erwerbslosenfürsorge durch Arbeitsbeschaffung. Von Franz Spliedt - Berlin, Sekretär beim Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund ------ Kapitalkleinrentnerfürsorge. Von Stadtrat Dr. Heimerich - Nürnberg. ------ VI. Bildungswesen: Volksbildung auf dem Lande. Von Dr. Carl Richard Wegener, Referent im Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung. ------ VII. Gesundheitspflege: Krankenhaus- und Anstaltswesen. Von Prof. Dr. A. Grotiahn - Berlin, M. d. R. ------ Geschlechtskrankenfürsorge. Von Dr. Max Quarck - Frankfurt a. M.‎

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‎Fertig, Ludwig (Hg.)‎

‎Die Volksschule des Obrigkeitsstaates und ihre Kritiker : Texte zur polit. Funktion d. Volksbildung im 18. u. 19. Jh. Texte zur Forschung ; Bd. 30.‎

‎Darmstadt : Wissenschaftliche Buchgesellschaft, [Abt. Verl.], 1979. XLII, 166 S. ; 22 cm kart.‎

‎Besitzervermerk Martha Friedenthal auf Schmutztitel - Ein gutes und sauberes Exemplar. - INHALT -- Einleitung: Staatsräson und Armeleutebildung. Von Ludwig Fertig -- Texte -- Ueber den Patriotismus als einen Gegenstand der Erziehung in monarchischen Staaten ( 1777 ) . Von Carl Abraham von Zedlitz -- Grundzüge, betreffend Einrichtung und Unterricht der evangelischen einklassigen Elementarschule ( 1854 ) . Von Ferdinand Stiehl -- Ueber einige verkannte wenigstens ungenützte Mittel zur Beförderung der Industrie, der Bevölkerung und des öffentlichen Wohlstandes ( 1786 ) . Von Joachim Heinrich Campe -- Von Armenschulen ( 1794 ) . Von Johann Stuve -- Die alte Volksschule und die neue. Ein Wort an die Vertreter des deutschen Volkes so wie an alle Freunde wahrer Volksbildung ( 1848 ) . Von Karl Friedrich Wilhelm Wander -- Zur Schulfrage ( 1848 ) . Von Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg -- Bemerkungen über die Preußische Volksschule unter dem Ministerium des Herrn v. Mühler ( 1871 ) . Von Friedrich Harkort. -- Wissen ist Macht - Macht ist Wissen ( 1872/1888 ) . Von Wilhelm Liebknecht -- Auswahlbibliographie. ISBN 9783534077496‎

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‎Streisand, Joachim‎

‎Deutsche Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Eine marxistische Einführung 3., überarb. u. erw. Aufl.‎

‎Köln: Pahl-Rugenstein, 1976. 483 S.; 19 cm. Originalbroschur.‎

‎Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Cover und Buchrücken sehr braunfleckig, Schnitt ein wenig berieben, sonst guter Zustand. - Einleitung: Über historische Gesetze und ihr Wirken in der deutschen Geschichte I.Von der Urgesellschaft zum Feudalismus 1.Die Urgesellschaft in Mitteleuropa 2.Über Wirtschaft, Gesellschaft und Staat im Mittelalter II.Die Vorbereitung der bürgerlichen Umgestaltung 1.Von der frühbürgerlichen Revolution des 16. Jahrhunderts bis zum Dreißigjährigen Krieg 2.Territorialstaatlicher Absolutismus und Aufklärung im 18. Jahrhundert III.Vom Beginn der bürgerlichen Umgestaltung bis Zum ersten Weltkrieg 1.Die erste Etappe der bürgerlichen Umgestaltung: Französische Revolution, Reform und Restauration 2.Die Entstehung der deutschen Arbeiterbewegung. Die Revolution 1848/49 als zweite Etappe der bürgerlichen Umgestaltung 5 3.Die dritte Etappe der bürgerlichen Umgestaltung: Der Kampf um die Wege der Nationalstaatsbildung 4.Am Vorabend des Imperialismus 5.Der deutsche Imperialismus vor und im ersten Weltkrieg IV.Von der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution bis zur Befreiung vom Faschismus 1.Von der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution in Rußland zur Novemberrevolution in Deutschland 2.Vom bürgerlich-parlamentarischen System der Weimarer Republik zur faschistischen Diktatur 3.Der Weg in den zweiten Weltkrieg: Die faschistische Diktatur und das deutsche Finanzkapital V.Von der Befreiung vom Faschismus bis in unsere Tage 1.Die antifaschistisch-demokratische Umwälzung im Osten Deutschlands und die imperialistische Spaltungspolitik 2.Von der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik bis zum Sieg der sozialistischen Produktionsverhältnisse 3.Die Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft in der Deutschen Demokratischen Republik. ISBN 9783760902388‎

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‎Buchner, Rudolf‎

‎Deutsche Geschichte im europäischen Rahmen. Darst. u. Betrachtungen. 2. unver. Auflage.‎

‎Göttingen: Muster-Schmidt, 1981. XVIII, 505 S.: 32 Abb. (teilw. farb.), 14 Kt.; 20 cm. Originalleinen mit Schutzumschlag.‎

‎Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Schutzumschlag hat einige Knicke und leicht bestoßen, sonst guter Zustand. - Hat es noch einen Sinn, sich mit Geschichte zu befassen? Vor unseren Augen hat sich in den letzten Jahren eine weitgehende Abkehr von der Geschichte vollzogen. Sie wird als Schulfach radikal beschnitten oder gestrichen, von erheblichen Teilen der jungen Generation abgelehnt und für veraltet erklärt. . . Aber wollen wir wirklich ohne Geschichte leben ? Können wir es? Wer genauer zusieht, erkennt, daß das gar nicht möglich ist. Wir können die Gegenwart, unsere heutige Welt, nicht richtig verstehen, wenn wir ihre Vergangenheit, ihre Geschichte, nicht kennen. Die heute wirksamen politischen Kräfte im weitesten Sinne ? auch die geistigen und wirtschaftlichen ? sind in ihrer Stoßrichtung und Kraft nur verstehbar, nur richtig einzuschätzen, wenn ihr geschichtlicher Hintergrund gesehen und richtig eingeschätzt wird. Geschichte ist überlieferte Erfahrung. Weil der Mensch aus Erfahrung lernt, ist etwas Richtiges an dem Wort: Historia vifae ma- gistra. Die Geschichte kann Lehrmeisterin des Lebens sein. Allerdings: Die Erfahrung lehrt, daß man aus der Erfahrung ?und die Geschichte lehrt, daß man aus der Geschichte ? auch Falsches lernen kann; Grundfalsches ... Ihr Wesen als Lehrmeisterin wird dadurch nicht aufgehoben. Wer darauf verzichtet, sich mit Geschichte zu befassen, der beschneidet seine Erkenntnisfähigkeit ? er verstümmelt sich geistig selbst... Aber hat es denn nach 1945 überhaupt noch einen Sinn, die Geschichte einer Nation als besonderes Thema zu behandeln ? Scheint doch die Zeit der Nationen abgelaufen ... In den Flammen des Zweiten Weltkriegs ist etwas zugrundegegangen, was Generationen von Europäern (nicht nur von Deutschen) als höchster Wert erschien: der souveräne Nationalstaat. Er ist historisch überwunden. Nicht überwunden, sondern lebenskräftig wie eh und je ist in der weiten Welt der Begriff der Nation und des Nationalstaats als solcher. Zu übernationalen Ordnungen ist man in Europa überall mehr oder weniger bereit, zu nationslosen dagegen keineswegs. Dies liegt nicht zuletzt daran, daß zwar der politische Nationsbegriff, mit dem im westlichen Denken die Souveränität unlösbar verbunden war, durch die Entwicklung in Frage gestellt ist, nicht jedoch der geistige, der kulturelle Nationsbegriff. Sechs Gesichtspunkte müssen nach Ansicht des Verfassers heute in einer Deutschen Geschichte neu zur Geltung kommen: 1.Der politische Rahmen des kleindeutschen Reiches von 1871 kann das deutsche Geschichtsbild nicht mehr bestimmen. Als deutsch muß genommen werden, was in jeder einzelnen Epoche jeweils als deutsch gegolten und sich als deutsch empfunden hat. 2.Daher muß das kleindeutsche Geschichtsbild korrigiert und Österreich bis 1866, teilweise bis 1945, einbezogen werden. 3.Die kleindeutsche Überbewertung des Protestantismus muß korrigiert, der Anteil beider Konfessionen an deutschem Wesen und deutscher Leistung neu bewertet werden. 4.Die isolierte Betrachtung der deutschen Geschichte ist durch steten Vergleich mit den anderen europäischen Nationen zu überwinden. 5.und 6. Die politische Geschichte ist im Sinne Rankes mit der geistigen, im Sinne von Marx und Engels mit der wirtschaftlichen und sozialen enger zu verknüpfen. Die Einsicht in die wesentliche Bedeutung wirtschaftlicher, sozialer und geistiger Strukturen darf jedoch nicht zur Streichung der Ereignisse und Personen aus der Geschichte führen, die oft die Strukturen auf Jahrhunderte bestimmen. Alles in allem will dies Buch einen Beitrag zur Heilung des seit 1945 schwer gestörten deutschen Geschichtsbewußtseins leisten. Wenige Leser werden mit all seinen Auffassungen einverstanden sein. Aber es hat seinen Zweck erfüllt, wenn es zum neuen Nachdenken über die deutsche Geschichte im Rahmen Europas anregt. ISBN 9783788116781‎

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‎Ellwein, Thomas‎

‎Die deutsche Universität vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Athenäums Programm 2., verb. und ergänzte Aufl.‎

‎Frankfurt am Main : Hain, 1992. 365 S. : Ill. ; 23 cm kart.‎

‎Umschlag etwas berieben, sonst gut erhalten. Vorwort 9 Einführung 11 W o z u eine historische Betrachtung der Universität nützt 11 Was eine historische Betrachtung der Universität erschwert 14 Was hier beabsichtigt ist 17 E R S T E R T E I L Universalität und Partikularität Deutschsprachige Universitäten zwischen mittelalterlicher Tradi tion und neuzeitlicher Staatsentwicklung 21 1. Mittelalter 23 Die europäische und die kirchliche Tradition 2 4 Universität und Obrigkeit 2 9 Das Studium 3 4 2. Neuzeit 38 Universitäten u n d Wissenschaft 3 8 Universität und Territorium 42 Die Universität als Staatsdienerschule 4 7 Das Studium 52 Professoren und Studenten 5 9 3. Texte und Dokumente 61 T 1 Bildung in der vorscholastischen Zeit 61 T 2 Unterricht im Hochmittelalter 6 3 T 3 Universitätsverfassung in Mittelalter und Neuzeit 6 5 T 4 Universitätsprivilegien 6 7 T 5 Edikte für die Universität Frankfurt a. d. O d e r 72 T 6 Die Gründung der Universität Königsberg 7 3 T 7 Landeskinder und landeseigene Universität 76 T 8 Z u r Spruchtätigkeit der Mainzer Juristenfakultät 7 7 T 9 Über Pedelle 78 T 10 Olmützer Vorlesungsverzeichnis 1791/92 8 0 T l l O r d n u n g der Duisburger Universitätsbibliothek 83 T 12 Kosten und Einrichtungen einer Universität T 13 Medizinstudium im 17. Jahrhundert 88 T 14 Theologen als Philologen 9 0 T 15 Studenten als Rabauken 91 T 16 Füchse, Burschen und Philister 9 4 T 17 Studienkosten 9 5 T 18 Freitische für Studenten 9 6 T 19 Ü b e r Studentenhäuser im 18. Jahrhundert 9 7 T 20 Studium 1780 9 9 T 21 Student in Göttingen 1781 101 T 22 Student in Altdorf 1782 102 T 23 Student in Kiel 1791 W E I T E R T E I L D i e deutsche Universität im 19. Jahrhundert 109 1. W i s s e n s c h a f t u n d B i l d u n g - d i e I d e e d e r U n i v e r s i t ä t 111 D e r U mbruch u m 1800 111 Wissenschaft bildet 115 Wissenschaft u n d Technik 120 Die Autonomie der Universität und die Wissenschaft 124 2. P r o f e s s o r e n u n d S t u d e n t e n 128 D e r Akademiker 128 Die Professoren 131 Studium in der Zeit der Burschenherrlichkeit 137 3. T e x t e u n d D o k u m e n t e 143 T 24 Universitäten im Allgemeinen Landrecht für die Preußischen Staaten 1794 143 T 25 Universitätsverfassung in Preußen u m 1860 145 T 26 Die Gründung der Berliner Universität u m 1810 149 T 27 Aus Henrik Steffens' Vorlesungen über die Idee der Universi täten 152 T 28 Die Würzburger Professoren 1844 154 T 29 Die Rostocker Professoren 1889 157 T 30 Die Universität Gießen im Haushaltsplan des Großherzog tums Hessen für 1881 158 T 31 Die Universität Tübingen im Haushaltsplan des Königreichs Württemberg für 1881 165 T 32 Universitäten und Hochschulen in Deutschland / Studenten und Professoren an preußischen Hochschulen 1886/7 166 T 33 Wartburgfest 1817 T 34 Einschränkungen der Lehrfreiheit während der Restaurations zeit 172 T 35 Burschenschaft und Korps in Heidelberg vor 1848 173 T 36 Studentenverbindungen in Greifswald 176 T 37 Polizei u n d Studentenversammlungen 177 T 38 Zulassung von Frauen als Gasthörer 1896 178 T 39 Zulassung von Frauen zum Studium 1908 179 T 40 Errichtung einer Hygiene-Professur 1885 179 T 41 Bibliotheks-Reglement von 1884 181 T 42 Dienstzeiten in der Bibliothek 1886 183 T 43 Henrik Steffens über Johannes von Müller 184 T 44 J. C. Bluntschli über Savigny 185 T 45 Treitschke über Dahlmann und Arndt 186 T 46 Theodor Spitta über Max Weber und Treitschke 188 T 47 A. v. Müller über Th. Heigel 191 T 48 M. J. Bonn über L. Brentano und M. Weber 192 T 49 Selbsteinschätzung der Wissenschaft u m 1900 195 T 50 Studienverlauf von Hans Viktor von U n r u h 198 T 51 . . . von Adolf Wermuth 2 0 0 T 52 . . . von Werner-Otto von Hentig 2 0 2 T 53 . . . von Theodor Spitta 2 0 3 T 54 . . . von Leo Lippmann 2 0 5 T 55 Füchse in Göttingen 2 0 8 T 56 Treitschke in Bonn 1851 2 0 9 T 57 Walther Rathenau in Straßburg und München 1886 und 1889 2 1 1 T 58 Erinnerungen eines Korpsstudenten 1840 2 1 4 T 59 Erinnerungen eines Korpsstudenten 1862 2 1 7 T 60 Juristische Promotionen: Göttinger Promotionsordnung von 1887 2 2 0 T 61 . . . Johann Caspar Bluntschli - Bonn 1829 2 2 1 T 62 . . . O t t m a r von Mohl - Heidelberg 1868 2 2 2 T 63 . . . Georg Michaelis - Göttingen 1885 2 2 3 T 64 . . . Theodor Spitta - Erlangen 1895 R I T T E R T E I L Hochschulexpansion und Hochschulkrise Zur Entwicklung der deutschen Hochschulen seit 1919 225 1. 1914-1945 227 2. Entwicklungen im geteilten Deutschland Hochschulpolitik in der D D R 2 4 0 Weichenstellungen nach 1945 in der Bundesrepublik 243 Hochschulen im Wandel 249 Z u r Entwicklung in den neuen Bundesländern 263 3. Texte und Dokumente 270 T 65 Die Freiheit der Lehre 2 7 0 T 66 Z u r Entstehung der Studentenwerke 271 T 6 7 Der Werkstudent 274 T 68 Studentenschaft und Studentenhilfe in Leipzig 276 T 69 Vorlesungsgebühren 279 T 7 0 NS-Stimmen bei AStA-Wahlen 2 8 0 T 71 Hochschulnot 1932 2 8 0 T 7 2 M . J . Bonn über nationalsozialistische Studenten 283 T 73 Studium in Leipzig 285 T 74 Studium in Jena und Hamburg 288 T 75 Studium in Frankfurt a m Main 291 T 76 Die Rolle der Wissenschaft im Konzept Hitlers 2 9 6 T 7 7 Nationalsozialistische Hochschulpolitik 2 9 7 T 78 Preußische Studentenrechstverordnung vom 12. April 1933 . 299 T 79 Rede Dr. Goebbels' bei der Verbrennung undeutschen Schrift tums vom 10. Mai 1933 3 0 0 T 8 0 Heroisierung der nationalsozialistischen Studenten 3 0 1 T 81 Tübinger Bekenntnis zum Führer 1933 303 T 82 Deutsche Physik 303 T 83 Politische Wissenschaft 3 0 4 T 84 Freiheit der Wissenschaft 305 T 85 Der ,Führer' in juristischer Darstellung 3 0 6 T 86 Aus der Zeit des Neubeginns nach 1945 307 T 8 7 Studentische Kritik a m Neubeginn nach 1945 308 T 88 Hochschulreform durch Studienreform 312 T 89 Hochschulreform im Sozialstaat 313 T 9 0 Widerstand gegen die Hochschulreform VIERTERTEIL: Anhang 319 1. Hochschulen im deutschsprachigen Raum 321 2. Studenten und Professoren ? Statistische Anmerkungen . . . 331 3. Bibliographie 340 4. Anmerkungen 350 Verzeichnis der Studienorte 363 Verzeichnis der Studienfächer 366 Quellenverzeichnis der Abbildungen ISBN 9783445085818‎

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‎Brenke, Karl (Herausgeber)‎

‎Die Bundespolitik: unter Sanierungsängsten im Reformstau. DIW Berlin. [Verantw. für das vorliegende H. Karl Brenke ; Klaus F. Zimmermann] / Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung ; Jg. 79, 1‎

‎Berlin : Duncker & Humblot, 2010. 155 S. : graph. Darst. kart.‎

‎Strich auf Fußschnitt als Mängel-Kennzeichnung, sonst sehr guter Zustand. In den öffentlichen Haushalten hat die Finanzkrise verheerende Spuren hinterlassen. Auch zeichnet sich von der konjunkturellen Entwicklung her keine entscheidende Besserung der Staatsfinanzen ab. Der Aufschwung hat wenig Dynamik und die Wirtschaftsleistung liegt noch deutlich unter dem Niveau vor der Krise. Die Bundesregierung hat bislang politischen Gestaltungswillen weitgehend vermissen lassen. Ein Reformstau und ein erneutes Aufflammen der Finanzmarktkrise kennzeichnen die gegenwärtige wirtschaftspolitische Lage. Zudem stehen bei den anstehenden G8- und G20-Wirtschaftsgipfeln die Zeichen auf Sturm. Bei der Regulierung der Finanzmärkte und bei der Frage der Fortsetzung der Politik der Staatsverschuldung zeichnen sich ganz erhebliche Meinungsverschiedenheiten zwischen Nordamerika und Europa ab. Während man diesseits des Atlantiks eher nach Haushaltskonsolidierung strebt, favorisieren die USA eine expansive Ausgabenpolitik. Damit arbeitet sich das Land konsequent an eine Verschuldung von 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts heran. Diesen Mut zum deficit spending erwartet man nun auch von den Europäern. Die Turbulenzen auf den Finanzmärkten und der Streit um die richtige wirtschaftspolitische Strategie dürfen aber den Blick nicht davor verstellen, dass die Politik in Deutschland zahlreiche Hausaufgaben zu erledigen hat. Das vorliegende Heft kontrastiert die politischen Absichten der Bundesregierung beziehungsweise der sie tragenden Koalitionsparteien mit dem, was die einzelnen Autoren dieses Heftes an politischen Initiativen für erforderlich halten. Ziel ist es zu zeigen, wie die Prioritäten zu setzen sind, damit Deutschland aus dem Reformstau herauskommen kann, ohne die Sanierung der Staatsfinanzen aus dem Blick zu verlieren. Früh hat das DIW Berlin vor den Steuersenkungsplänen der jetzigen Regierungsparteien und den Ausgabenvorschlägen der jetzigen Opposition im Wahlkampf gewarnt. Nun, da die Weichen endlich gestellt werden müssen, sollen mit diesem Heft Orientierungshilfen auf dem Wege zur nachhaltigen Überwindung von Reformstau und Finanzmarktkrise gegeben werden. Inhalt: K. Brenke / K. F. Zimmermann, Die Bundespolitik: Unter Sanierungsängsten im Reformstau - S. Bach, Haushaltskonsolidierung: Staatsausgaben durchforsten, Steuern erhöhen, Wachstum stärken - S. Moog / B. Raffelhüschen, Herausforderungen der Legislaturperiode für die Tragfähigkeit der Renten- und Pflegeversicherung - F. Breyer, Gesundheitspolitik - K. Brenke / W. Eichhorst, Arbeitsmarktpolitik: Falsche Anreize vermeiden, Fehlentwicklungen korrigieren - H. Hinte / K. F. Zimmermann, Mehr ökonomische Rationalität in der Zuwanderungspolitik - C. K. Spieß, Was verspricht der Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung im Bereich der Bildungs- und Familienpolitik? Eine Bewertung ausgewählter Aspekte - D. Schäfer, Konsolidierung des Landesbankensektors ist ein Muss für die zweite Regierung Merkel - K. Neuhoff, Impulse für die Klimapolitik im Koalitionsvertrag - C. Kemfert, Energie, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität. Warum Deutschland ein Energieministerium braucht ISBN 9783428134007‎

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‎Kralle, Lämmchen (Hrsg.)‎

‎Der Jahrhundert-Struwwelpeter oder schrecklich wahre Geschichten und historische Bilder aus satirischen Struwwelpeter-Ausgaben des 20. Jahrhunderts. [zsgest. und erg. von Lämmchen Kralle. Umschl. und Jubiläumsbl. ill. von Ralf Alex Fichtner].‎

‎Berlin : Autorenhaus-Verl. Plinke, 1999. 26 S. : zahlr. Ill. ; 27 cm; fadengeh., illustr. Orig.-Pappband.‎

‎Gutes Ex.; minimal berieben. - Zum Teil in Frakturschrift. - Wenn die Wähler artig sind, Konsum ankurbeln, kaufen blind, Dem Staat mit gläubig-treuen Mienen Durch ihre Öko-Steuern dienen; Wenn Bürger ohne Zoff zu machen, Klatschen bei den Euro-Sachen, Folgen bis 2002 Dem Neue-Mitte-Einerlei; Brav rot-grüne Suppe essen, Wahlerwartungen vergessen -Kriegt Michel eine lange Mütze, Und die Regierung noch mehr Sitze. (Verlagstext) ISBN 9783932909986‎

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‎Seyfarth, Tobias (Herausgeber)‎

‎Alles unter Kontrolle : [zur Ausstellung "Alles unter Kontrolle - 8. Triennale der Karikatur" vom 6. Juni bis 4. Oktober 2015 im Satiricum des Sommerpalais Greiz]. 8. Triennale der Karikatur. Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz. [Gesamtgestaltung: Tobias Seyfarth] 1. Aufl.‎

‎Oldenburg : Lappan, 2015. 166 S. : überw. Ill. ; 30 cm kart.‎

‎Über 70 Karikaturisten aus ganz Deutschland wirken mit ihren Werken zu dem Thema "Überwachung" bei der diesjährigen achten Triennale der Karikatur in Greiz mit. Die besten Cartoons finden sich in diesem Ausstellungskatalog. ISBN 9783830334026‎

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‎Löw, Konrad‎

‎Die Schuld : Christen und Juden im Urteil der Nationalsozialisten und der Gegenwart. 1. Aufl.‎

‎Gräfelfing : Resch Verlag, 2002. 355 S. : Ill. ; 21 cm; fadengeh. Orig.-Pappband.‎

‎Gutes Ex.; Einband berieben. - Konrad Löw, Jurist und Politologe ? sowie Zeitzeuge jener Epoche, hat Dokumente und Argumente zusammengetragen, die den Leser befähigen, die früheren Generationen angelastete Schuld sachkundig und moralisch einwandfrei zu prüfen. Dutzende von amtlichen Erklärungen beweisen, dass die Kirchen nicht geschwiegen haben, wie auch die Hilfsbereitschaft ohnehin diskriminierte Christen zugunsten der existentiell gefährdeten Juden nicht nur aus zahlreichen Zeugenaussagen, sondern auch aus unzähligen Schriftstücken belegt werden kann. ... (Verlagstext) // INHALT : ... Dem Mord geht der Rufmord voraus --- XII "Wenigstens ein Bischof, der sich für die verfolgten Juden --- einsetzte " Das Bild und die Wirklichkeit --- "Ohne Christen kein Holocaust?" --- Die "Kapitulation" --- Reichspogromnacht - nur einer protestierte schriftlich --- "Die unterschlagene Enzyklika" --- "Der Papst, der geschwiegen hat" --- XIII Kriterien des Urteilens - "Unsere Hände sind mit Blut befleckt" --- Schuld und Kollektivschuld --- Scham und Schande --- Verantwortung und Haftung --- Verstrickung --- "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich" --- XIV Warum die Fehlurteile? --- Schuldkomplexe --- Sonderstatus, Macht, Einfluß, Geld --- Der Holocaust als amerikanisches Erbe --- XV Nur das Ganze ist das Wahre --- "Täter, Opfer, Zuschauer" - und Helden? --- "Gegen Vergessen" --- "Hitler in uns" --- Appell an die Christen, die Deutschen, die Juden --- Pro Memoria - Resümee --- (u.v.a.) ISBN 9783935197212‎

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‎Bouffet, Hermann (Hrsg.) u.a‎

‎Das Soll und Haben des Bolschewismus im Lebensbuch des deutschen Volkes.‎

‎Hermann Bouffet Verlag; Berlin, o.J. (etwa 1925). 23 Seiten; 18,5 cm; geheftet.‎

‎Gutes Exemplar; leichte Gebrauchs- u. Lagerspuren; Einband sowie Seiten leicht nachgedunkelt; Anstreichungen. - In Frakturschrift. - " ... Diese Schrift soll als Ergänzung der im Januar erschienenen Schrift 'Das Spartakus-Programm in Wiedergabe und Widerlegung' gelten ... " (Verlagstext) // INHALT : Vom Unterschätzen des Gegners ----- Die Gewinnposten des Bolschewismus ----- Die Gewinnposten deutscher Kraft ----- Das Ergebnis ----- Nachtrag: Aus den Berliner Märztagen.‎

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‎Schramm, Hilde‎

‎Meine Lehrerin, Dr. Dora Lux : 1882 - 1959 ; Nachforschungen. Teil von: Anne-Frank-Shoah-Bibliothek 1. Aufl.‎

‎Reinbek bei Hamburg : Rowohlt, 2012. 430 S. : Ill. ; 22 cm Pp.‎

‎Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase,T E I L I Erinnerungen an Frau Dr. Lux 1 Meine Schlüsselerinnerungen 2 Bild einer Lehrerin T E I L 2 Eine Wegbereiterin 3 Kindheit, Jugend und Schule 1882-1898 4 Abitur 1901 mit Unterstützung der Familie 5 Studium, Promotion und Ausbildung zur Gymnasiallehrerin 1901-1909 T E I L 3 Ein reiches Leben in Berlin 1909-193] 6 Berufstätig mit Mann und Kindern 7 Familienverband, Freunde und gesellschaftliches Engagement T E I L 4 Selbstachtung, Klugheit und Courage 1933-1945 8 Dora Lux als Autorin der Zeitschrift Ethische Kultur 1933-1936 9 Eingriffe in das Leben der Geschwister Bieber - Dora Lux, Annemarie Bieber, Elsbeth Schaper und Friedrich Bieber 179 10 Dora und Heinrich Lux als Lebenspartner 215 ri Jüdische Helfer für jüdische Verfolgte 232 12 Willensstark und verschwiegen - die Töchter Gerda und Eva Lux 237 13 Die Weigerung, sich als Jüdin registrieren zu lassen 254 14 Nach der Befreiung 272 T E I L 5 Leben und Arbeiten in der Nachkriegszeit 15 Als alte Frau in Heidelberg 1945-1958 277 16 Eine Geschichtslehrerin gegen den Zeitgeist 293 17 Das Kollegium der neu gegründeten Elisabeth-von-Thadden-Schule 308 18 Die nationalsozialistische Vergangenheit in Unterricht und Schule: Sprachlosigkeit und Präsenz 322 19 Rückzug und Abschied 336 Nachruf nach 50 Jahren - von Manon Grisebach 340 Anhang Anmerkungen 347 Bibliographie 4 0 8 Danksagung ISBN 9783498064211‎

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‎Eichel, Christine‎

‎Deutschland, Lutherland : warum uns die Reformation bis heute prägt. 1. Auflage‎

‎München : Blessing, 2015. 255 Seiten : Illustrationen ; 22 cm Gb.‎

‎Sehr sauber und frisch erhalten. Inhalt u.a. Fleißig. Warum wir Arbeit und Menschwerdung zusammendenken // Spendabel. Warum wir gerne geben // Kinderlos. Warum wir auf Nachwuchs verzichten // Engagiert. Warum Frauen so gern lehren und helfen // Hymnisch. Warum wir die reichste Musikkultur der Welt haben // Lesebegeistert. Warum wir den zweitgrößten Buchmarkt der Welt haben // Volksnah. Warum unsere politische Kultur Demut verlangt / Sparsam. Warum wir (noch) unser Geld zusammenhalten // Schuldig. Warum wir schwer an unserer Geschichte tragen // ISBN 9783896675279‎

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‎Bols, Manfred‎

‎Ende der Schweigepflicht : aus dem Leben eines Geheimdienstlers.‎

‎Berlin : Ed. Ost, 2002. 253 S. kart.‎

‎Aus dem Vorbesitz des libertären Dokumentaristen Hans-Dieter Heilmann, wie meist kleine Beilagen und ggf auch Bleistiftanstreichungen, insgesamt aber immer ein sehr gutes Exemplar. - Der Autor Manfred Bols, Jahrgang 1941, studierte von 1962 bis 1966 Marxismus-Leninismus und Geschichte an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Er war seit 1966als Mitarbeiter der Aufklärung in der Leipziger Verwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) tätig. Von 1981 bis 1985 war er Diplomat und Resident der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) in der DDR-Botschaft in Tansania. Danach kehrte er nach Leipzig zurück, arbeitete als stellvertretender Abteilungsleiter bis zur Wende in der Aufklärungsabteilung und wirkte schließlich an der Auflösung der Diensteinheit mit. 1990 schied er als Oberstleutnant aus. ISBN 9783360010377‎

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‎Weller, Emil (Hrsg.)‎

‎Die ersten deutschen Zeitungen. Hrsg. mit einer Bibliographie (1505-1599) von Emil Weller. Mit Nachträgen d. Autors u. von P. Bahlmann, A. Heyer u. A. Schmidt. (Reprographischer Nachdruck der Ausgabe Stuttgart 1872).‎

‎Georg Olms Verlagsbuchhandlung; Hildesheim, 1962. 486 Seiten; 21,5 cm; fadengeh., goldgepr. Orig.-Leinenband.‎

‎Gutes Exemplar; Seiten geringfügig nachgedunkelt. - Die Nachträge wurden entnommen aus : Germania, 26. Jahrgang, Wien 1881 (E. Weller). - Zentralblatt für Bibliothekswesen, 5. Jahrgang, Leipzig 1888 (A. Heyer). - Beihefte zum Zentralblatt für Bibliothekswesen, Heft 5, Leipzig 1889 (A. Heyer). - Zentralblatt für Bibliothekswesen, 7. Jahrgang, Leipzig 1890 (P. Bahlmann). - Zentralblatt für Bibliothekswesen, 9. Jahrgang, Leipzig 1892 (A. Schmidt). // INHALT : Vorrede. ----- Copia der Zeitung aus Brasilien. ----- Zeitung von den Venedigern. ----- Zeitung von Padua. ----- Zeitung aus welschen Landen. ----- Zeitung aus den Heeren vor Terebona. ----- Zeitung der Kriegsläufe zwischen Eidgenossen etc. ----- Zeitung von der Stadt Genua. ----- Zeitung aus Indien. ----- Zeitung von der Schlacht vor Pavia. ----- Zeitung von der Schlacht der Türken gegen Ludwig von Ungarn. ----- Zeitung von der Eroberung Roms. ----- Zeitung von dem Krieg mit dem Herzog von Geldern Zeitung von der Kriegsrüstung wider den Barbarossa ----- Bibliographie. ----- Schlußwort des Herausgebers. ----- Neue Zeitung allen guten Lutherischen. ----- Berichtigungen. ----- Autoren-Register. ----- Register über Drucker, Briefmaler und Formschneider ----- Nachträge: ----- Emil Weller, (Erste) Nachlese zu "Die ersten deutschen Zeitungen". ----- A. Heyer, Zweite Nachlese zu Weller: "Die ersten deutschen Zeitungen". ----- A. Heyer, Dritte Nachlese zu "Wellers deutschen Zeitungen". ----- P. Bahlmann, Noch einige deutsche Zeitungen des XVI. Jahrhunderts. ----- Adolf Schmidt, Fünfte Nachlese zu Weller: Die ersten deutschen Zeitungen.‎

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‎Ferber, Christian (Herausgeber)‎

‎Berliner illustrirte Zeitung : Zeitbild, Chronik, Moritat für jedermann ; 1892 - 1945. Zusammengestellt u. hrsg. von Christian Ferber Nachdr.‎

‎Berlin : Ullstein, 1982. 399 S. : zahlr. Ill. u. Fotos ; 25 cm, broschiert.‎

‎Guter Zustand / good condition. - Gegründet 1891, nach wenigen Jahren von Leopold Ullstein erworben, in seinem Haus von seinen Söhnen und von Kurt Korff Zum verlockendsten Bilderblatt des Kaiserreichs und der Weimarer Republik entwickelt, nach 1933 von den Nationalsozialisten geschickt als Propaganda-Vehikel mißbraucht und darum als Wochenblatt zerstört erst im Untergang der Diktatur: die ,,Berliner Illustrirte Zeitung?, erstes Bilder- und Massenblatt Deutschlands, war stets auf dem ersten Platz. Ihre Auflagenspitze - knapp zwei Millionen - ist auch heute noch ,,Spitze ? im Bereich aller aktuellen Illustrierten. Bis 1933 war sie. ein ausgezeichneter und ständig verbesserter Konsumartikel für jedermann - Zeitchronik, Moritat, Unterhaltung, Spielwiese des Lesers. Sie bot die weite Welt an, die große Welt, die bunte Welt - und ließ doch die kleine und auch die heile Welt nicht aus. Sie erschien im richtigen Augenblick für den Leser und Betrachter: im Zeitalter der nach Bildern - und gelegentlich nach Bildung - hungrigen Massen. Sie erschien im richtigen Augenblick für eine neue Art von Journalismus und den Bedarf an neuen technischen Mitteln: im Zeitalter der Momentfotografie, der Autotypie, des Rotationsdrucks. Sie erschien am richtigen Platz, in der heranwachsenden Weltstadt Berlin, und sie war bei den Ullsteins in den richtigen Händen. Vor 1933 hatte sie nur einen Fehler, jenen beinahe aller ?bürgerlichen? Blätter: sie war verbindlich, stritt nicht energisch genug für den demokratischen Staat, in dem sie erschien. Die Zeitbilder aber der ?Berliner Illustrirten Zeitung?, auch ihre Zeit-Moritaten, auch ihre mannigfaltige Unterhaltung: all das sind nach wie vor aufregende Zeugnisse für mehr als fünfzig gute und böse Jahre Deutschlands und der Welt. Dafür zeugt diese Auswahl aus Themen und Taten der ?Illustrirten?-Jour-nalisten: ein Bild- und Lese-Karussell der Jahrzehnte zwischen Bismarcks Tod und Hitlers Katastrophe. Dieses Buch ist nicht ein Faksimile-Druck einzelner ,,Illustrirten?-Seiten, an dem sich Zeitungsentwicklung ablesen läßt (ein solcher Druck erschien vor fast zwei Jahrzehnten) - es ist als Roman für süchtige Lesermassen, die noch kein Fernsehen kannten), von Anzeigen und am Ende von Propaganda-Massage: Zeugnisse, die einen Geschmack von den Zeiten der ?Illustrirten? vermitteln - und jeweils auch vom Zeitgeschmack. Das reicht denn am Ende vom Kuriositäten-Kabinett bis zur Schreckenskammer der Weltgeschichte, von der Welt des schlichten Bürgers bis zum Weltbild, von den Träumen bis zum Alpdruck. Aufmerksame Leser und Betrachter werden mancherlei finden, das sich einst mit ein paar Noten andeutete, ehe es zum Zentralmotiv wurde auch unserer Tage. So simpel, wie sie sich gab als begehrteste Illustrierte ihrer Zeit, war sie gar nicht, die ,,Berliner Illustrirte Zeitung ?. ISBN 9783550065866‎

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‎Reinoß, Herbert [Hrsg.]‎

‎Simplicissimus. Bilder aus dem "Simplicissimus". Ausw. von Rolf Hochhuth.‎

‎Fackelträger Verlag Hannover, 1970. 286 S.; viele Illustr. (auch farb.); 27,5 cm; fadengeh. Orig.-Pappband m. illustr. OUmschl.‎

‎Gutes Ex., Umschl. stw. leicht gebräunt. - ... Welche Schwächen der Kaiserzeit von 1896 bis 1914 entlarvt und geißelt der "Simplicissimus"? In erster Linie führt er mutig einen politischen Kampf: sein Ideal ist die demokratisch-republikanische Regierung mit sozialistischer Tendenz, sein Gegner folglich die Monarchie, verkörpert im Kaiser, den Territorialfürsten, dem hohen Beamtentum. Schärfer noch waren die Angriffe des "Simplicissimus" gegen die Kirchen (die wesentlichen Stützen der Monarchie), vor allem die Frömmler und Heuchler in den Reihen ihrer Hirten, und gegen das katholische Zentrum. Dem Militär, dem zweiten starken Arm des Reiches, erging es nicht besser. Es werden die sozialen Mißstände angeprangert, die Sittlichkeitsschnüffler, Geschmacklosigkeiten z. B. in der Frauenmode, kurz: jede Äußerung menschlicher Gefühlsroheit und Beschränktheit. Der Fortschrittsglaube erhält manchen Dämpfer; da Eisenreichs Ansicht zutrifft, daß Fortschrittsgläubigkeit die Generaltugend des Spießers sei, muß es um 1900 viele Spießer gegeben haben - der "Simplicissimus" zeigt sie uns. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ist die wohl größte Zeit des "Simplicissimus" zu Ende: seine jugendlich-genialische. 1914 bedeutet auch eine radikale Wandlung in der inneren Einstellung des Blattes. ? (Verlagstext)‎

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‎sushi. Nr. 8 / Jahreshefte des adc Nachwuchswettbewerbs 2005. Ralf Johannwerner (Red.).‎

‎Art Directors Club (Hrsg.), 2005. 287 S.; 26 cm; kart.‎

‎Gutes Ex.; Stempel. - der art directors club für deutschland prämiert jähr für jähr die kreativsten Studenten, diplomanden und berufsanfänger aus dem Bereich Werbung, fotografie, film und neue medien. sushi acht präsentiert den Wettbewerb und schaut sich um. zu sehen gibt es dabei viel schwarz und weiß, schlafen und wachen, augsburg und new york, lego und worthülsen, systemzwang und chaos. (Verlagstext) // INHALT : ... musik und design ----- free pritomonu dashenka/goons of doom ----- a life show chicks on speed ----- minimaltechno wolfgang voigt ----- kunst und auftrag ----- ich wollte nie künstler werden eike könig ----- mehr courage vier ----- magazin:format mirko borsche ----- die leute sollen lächeln paula scher ----- fisch oder fleisch ----- kreative kindheit ----- nur ich und eine tonne lego andreas uebele ----- zu exakt Stefan marx ----- perfekte hochschule ----- daniela haufe / detlef fiedler / u.v.a. ISBN 3874396991‎

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‎Merkl, Ulrich (u.a.)‎

‎Reisezeit, Zeitreise zu den schönsten Schlössern, Burgen, Gärten, Klöstern und Römerbauten in Deutschland : offizieller gemeinsamer Führer der Schlösserverwaltungen Baden-Württemberg ... 1. Aufl.‎

‎Regensburg : Schnell und Steiner, 1999. 240 S. : zahlr. Ill. ; 29 cm; kart.‎

‎Gutes Ex. - Offizieller gemeinsamer Führer der Schlösserverwaltungen Der vorliegende Band enthält über 200 ausführliche Porträts von Deutschlands schönsten Schlössern, Burgen, Gärten, Klöstern und Römerbauten. Neben den einzigartigen Abbildungen und den wichtigsten Fakten zu Geschichte und Bedeutung der Objekte sind jeweils auch die Öffnungszeiten, Führungstermine, Adressen, Telefon- und Faxnummern aufgeführt. Eine Gesamtkarte sowie Kartenausschnitte zu den einzelnen Ländern geben einen umfassenden Überblick und vereinfachen die Reiseplanung. Dieser Führer wird zu einem wertvollen Begleiter für jeden Kunstreisenden durch - brillante Abbildungen, die sämtlich den aktuellen Zustand wiedergeben - kompetent und verständlich aufbereitete Informationen - aktuelle Öffnungszeiten - übersichtliche Karten. // 240 Seiten mit 420 durchgehend farbigen Abbildungen, einer Übersichtskarte und neun Länderkarten. (Verlagstext) ISBN 9783795412098‎

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‎Heuer, Dr. Gerd F‎

‎Dokumentationen zur Geschichte der Kriege: 1910 - 1945. Deutsche Geschichte in Stichworten. Eine illustrierte Chronik militärischer und politischer Ereignisse 1914-1939.‎

‎Rastatt: Verlag Arthur Moewig, 1988. 175 S.: Abb. Originalhardcover.‎

‎Aus dem Vorbesitz des libertären Dokumentaristen Hans-Dieter Heilmann. - leicht berieben, Verschmutzungen auf Einband, Einkerbung auf Hinterdeckel, Besitzvermerk Heilmann auf Vorsatz, Seiten angegilbt. - Einführung Die Jahreszahlen 1914 und 1939 dokumentieren den Beginn zweier schrecklicher weltweiter Kriege, die nicht nur das Schicksal des deutschen Volkes verhängnisvoll beeinflußt, alte Ordnungen beseitigt und die Landkarte entscheidend verändert haben, sondern ebenfalls für andere Völker - auch über Europa hinaus - mit schweren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Erschütterungen verbunden waren, die bis in unsere Tage nachwirken. Die hier vorgelegte zeitgeschichtliche Chronik umfaßt zwar nur ein Vierteljahrhundert der zweitausendjährigen Geschichte des deutschen Volkes, indessen aber gerade jenen Teil, der unser heutiges politisches, wirtschaftliches und soziales Dasein entscheidend mitgeprägt hat. Die Gegenwart zu meistern und dadurch die Weichen, die in die Zukunft fuhren, richtig zu stellen ist für uns heute Lebende eine dringlichere Aufgabe als die mehr oder weniger rückwärtsorientierte, vielzitierte ?Bewältigung der Vergangenheit?. Auch noch so üble Erscheinungen zurückliegender Jahrzehnte werden nämlich nicht dadurch bewältigt, daß man Geschichte, besserwisserisch oder polemisch gefärbt, allein aus dem Nachhinein schreibt, alles Vergangene blindlings verdammt, gar nicht erst zur Kenntnis nimmt oder auch - wie vielfach geschehen - zusammen mit Hitler und dem Nationalsozialismus gleich auch Luther, Friedrich den Großen und das Preußentum, Richard Wagner, Friedrich Nietzsche und alle guten, insbesondere die soldatischen nationalen Traditionen mit auf den Schutthaufen der Geschichte wirft. Ein Volk kann aus seiner Geschichte - mag sie aus heutiger Sicht positiv oder negativ zu werten sein - nicht einfach aussteigen oder zulassen, daß die uns nachfolgenden Generationen praktisch geschichtslos aufwachsen. Durch zunächst möglichst objektive und vollständige Erfassung der nackten, durch keine subjektive Auslegung verzerrten Tatsachen müssen die noch überlebenden Zeitgenossen des Geschehens von 1914 bis 1939 und die aktiven Teilnehmer des Zweiten Weltkrieges vor allem um eine Erklärung bemüht sein, warum alles so geschehen konnte, wie wir es zu unserem und der übrigen Welt Leidwesen erlebt haben. Dann werden wir nämlich u. a. erkennen, daß die deutsche Zeitgeschichte zwar von Hitler und dem Nationalsozialismus in verhängnisvoller Weise mitgeprägt wurde, es aber doch falsch wäre, die zwölf Jahre der Hitlerherrschaft mit all ihren unheilvollen Erscheinungsformen und Auswirkungen einfach darauf zurückzuführen, daß eines Tages ein Weltkrieg-I-Soldat namens Hitler beschloß, ?Politiker zu werden?. Vielmehr konnten Hitler und seine ?Bewegung?, die ja schließlich schon vor ihrer - im übrigen durchaus verfassungskonformen - ?Machtergreifung? am 30. Januar 1933 bei den Wahlen vom 31. Juli 1932 nicht weniger als 37,4% aller Wähler hinter sich gebracht hatte, danach in mehreren Volksabstimmungen jeweils über 90% aller Stimmen auf sich vereinigte und bei Kriegsende 1945 rund 8.5 Millionen offizielle Parteimitglieder umfaßte, nur aufgrund der eine freie nationale Entwicklung einschränkenden Bestimmungen des Versailler Diktatfriedens und seiner Folgen, verschärft durch die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise, eine millionenfache Arbeitslosigkeit und das dadurch bedingte nahezu zwangsweise Versagen der republikanisch-demokratischen Parteien, zum Erfolg gelangen. In allen Parteien gab es Widerstand gegen den Versailler Vertrag und den Wunsch nach einer friedlichen Revision; Millionen Menschen waren mit den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen in der Weimarer Republik unzufrieden, die ja letztlich eine ?Republik ohne Republikaner? war. Und den schließlich über sechs Millionen Arbeitslosen - mit Angehörigen an die zwanzig Millionen Menschen -, die jahrelang in Hunger, Elend und Verzweiflung am Rand des Existenzminimums dahinvegetierten, konnte man es kaum verübeln, daß sie für radikale Parolen von rechts und links immer empfänglicher geworden waren. Der ranghöchste unter den noch lebenden deutschen Heerführern des Zweiten Weltkrieges, der heute neunzigjährige Generaloberst a.D. Karl Hollidt, hat diese folgenschwere Entwicklung einmal auf die knappe, einprägsame Formel gebracht: ?Ohne Versailles hätte es keinen Adolf Hitler gegeben.? Ein Mann ganz anderer Herkunft und Position, Professor Dr. Herbert Weichmann (1965 bis 1971 sozialdemokratischer Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und bis 1933 einer der engsten Mitarbeiter des sozialdemokratischen preußischen Ministerpräsidenten Otto Braun), hatte im Rahmen eines ?zeitgeschichtlichen Hearings? in Tübingen Mitte Dezember 1973 die politische Misere jener Zeit mit folgenden Worten treffend gekennzeichnet: ?Aber wir hatten ja noch keine verankerte Demokratie. Die Republik war doch eine Republik ohne Demokraten. Die Verfassung war nicht in die Herzen der Menschen eingegraben. Dazu kamen sechs Millionen Arbeitslose, hoffnungslos aus dem Erwerbsprozeß ausgeschieden. Dazu kamen die politische Polarisierung, die Straßenkämpfe, das funktionsunfähige Parlament aufgrund der Vielzahl der Parteien. Dazu kam schließlich der Druck der Reparationslasten. Der Gedanke eines Herrschaftswechsels schreckte die Menschen nicht... Brüning hat schließlich mit Notverordnungen regiert, weil auch er mit den Parteien nicht mehr fertig geworden ist. Und er ist in dem Moment gescheitert, als ihm der Präsident die Notverordnungen versagt hat. Zu einem Staatsmann gehört wohl ein Grad Besessenheit und Machtliebe, wenn ihm nicht durch günstige Zeitumstände die Masse entgegenfliegt. Das ist eine Ingredienz, ein Bestandteil der Kunst, ein Staatsmann zu sein. Man muß ebenso fasziniert sein von den Aufgaben des Staates wie von der Verlockung der Macht. Hitler hat das fertiggebracht, als Volkstribun demagogisch Emotionen auszubeuten und sich damit eine Machtbasis zu schaffen.? ISBN 9783811810495‎

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